Kleiner Gewerbeschein

Ein Kleingewerbe anmelden – wie hoch sind kosten?


Nun ist es endlich vollbracht. Du hast dir vielleicht mehrere Tage, Wochen und vielleicht auch Monate Zeit gegeben, dir dein Konzept vor Augen geführt, an deiner Produktidee gefeilt und deine Zielgruppe noch einmal genau unter die Lupe genommen.

Nachdem du das alles hinter dich gebracht hast, möchtest du nun den Schritt zur Gewerbeanmeldung wagen und fragst dich, welche Kosten auf dich zukommen werden. Um als Kleingewerber durchstarten zu können, brauchst du keinen langen Atem, denn beim Gewerbeamt erhälst du sehr schnell den benötigten Gewerbeschein.

Schon einmal vorab die Information: auch wenn du den Schein in den Händen hältst, erlaubt dir dieser noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen. Das erfolgt erst dann, wenn du den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurück geschickt hast.

Wenn du beim Gewerbeamt angekommen bist, musst du einige Frage zu deiner Person auf dem Bogen beantworten. Unter anderem auch die Frage, ob du ein Neben- oder Hauptgewerbe eröffnen möchtest.

Sofern du ein Nebengewerbe betreibst und einem Hauptjob nachgehst, muss dein Arbeitgeber deine Versicherung bezahlen. Falls du allerdings ein Hauptgewerbe hast, dann können für dich die ersten Kosten anfallen.

Eine genaue Definition, wann ein Nebengewerbe als Nebengewerbe gilt, gibt es so nicht. Allerdings geht man in den meisten Fällen davon aus, dass ein Nebengewerbe nicht mehr wie 18 Stunden Zeit in Anspruch nehmen sollte bzw. das der Gewinn nicht über dem des Hauptjobs liegt. Für Studenten die ein Gewerbe aufmachen wollen, gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird.

Was kostet für der Gewerbeschein?

Der Schein für das Gewerbe kostet rund 20 bis 60 Euro, je nachdem, in welcher Stadt oder in welcher Gemeinde man wohnt. Auch können weitere Kosten anfallen, wenn du für dein Gewerbe weitere Unterlagen benötigst, wie z B:

Weitere Kosten für Anmeldung

  • ein polizeiliches Führungszeugnis, welches rund 13 Euro kostet,
  • ein Gesundheitszeugnis, welches rund 20 Euro kostet,
  • oder eine Handwerkskarte, die bis zu 300 Euro und sogar mehr kosten kann.

Das wären weitere Kosten, die anfallen könnten. Sofern du eine Tätigkeit ausführst, die zur Kategorie der Freiberufler gehört, musst du dich nicht beim Gewerbeamt anmelden und zahlst somit auch keinen Betrag für den Schein. Somit entfällt auch die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK und auch da werden einige Kosten gespart.

Nach der Gewerbeanmeldung werden deine Informationen weiter an das Finanzamt und an die IHK weitergeleitet. Bei der IHK wirst du Mitglied, das ist gesetzlich so festgelegt. Für die Mitgliedschaft fallen ebenfalls kosten an.

Diese betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr und können weiter ansteigen, je nachdem wie dein Gewinn aussieht. Sofern der Jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt, bist du von den Beiträgen befreit. Das wären ungefähr die Summen, mit denen du rechnen kannst.

Du solltest allerdings weitere Kosten in Betracht ziehen, wie beispielsweise die Kosten für die Mietung eines Raums, ein Internetvertrag, eventuell musst du einige Geräte neu Anschaffen oder vielleicht auch Mitarbeiter bezahlen. Auch hier solltest du dir nochmal all deine genauen Kosten überlegen, dir diese aufschreiben und einen Wert ermitteln, wie hoch deine monatliche Kosten in der Endsumme aussehen würden.

Es kann allerdings sein, das in einigen Fällen das Problem auftritt, das du bereits in deinem ersten Jahr eine Beitragsrechnnung der IHK erhälst. Diese kann es, je nachdem, in sich haben und nicht verharmlost werden. Wir auf GewerbeAnmeldung.com haben es uns zur Aufgabe gemacht, so vielen Gründern wie möglich zu helfen und deren Leben zu vereinfachen.

Daher bieten wir die IHK-Gebührenberatung an. Mit der IHK-Gebührenberatung erhältst du professionelle Hilfe von den Experten hier auf GewerbeAnmeldung.com. Diese überprüfen, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten der Beitragsrechnung minimiert werden können, auf bis zu 0 Euro.

Ja, du hast richtig gelesen, es besteht die Möglichkeit, dass die Rechnung erst gar nicht mehr gezahlt werden. Zwar gibt es hierfür keine Garantie, doch die zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen der bisherigen Nutzer sind vielversprechend. Interessiert? Für mehr Informationen klicke hier.

Was hat es mit der Kleinunternehmerregelung auf sich?

Wenn du auf der Suche nach Informationen rund um das Gewerbe suchst, dann kommen dir bestimmt Begrifflichkeiten entgegen wie: „kleingewerbe gründen“ oder „Kleinunternehmerregelung“ – doch was hat es mit dem ganzen auf sich? Falls in der Zukunft weitere Fragen rund um das Thema Gewerbe hast, dann schau dich gerne weiter auf unserer Seite um. Wir gehören zu den renommiertesten Webseiten rund um dieses Thema.

Voraussetzungen

Als Kleinunternehmen werden die Betriebe bezeichnet, die in ihrem ersten Jahr unter 22 000 Euro erwirtschaften bzw. im zweiten Geschäftsjahr nicht über 50 000 Euro liegen. Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, dann hast du den Vorteil, das du zum einen keine Gewerbesteuern zahlen musst.

EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung)

Außerdem ist der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe weitaus geringer. Auch entfällt die Pflicht der doppelten Buchführung und wird durch eine Einnahme-Überschuss-Rechnung ersetzt.

Das ermöglicht es dem Kleinunternehmer unter günstigen und vereinfachten Bedingungen zu starten. Sofern du allerdings über 22 000 Euro bzw. 50 000 Euro liegst, dann giltst du nicht mehr als ein Kleingewerbe. Du kannst einen Freibetrag von bis zu 24 000 Euro erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Ab 24 500 Euro müssen auch diese Steuern dann gezahlt werden. Vor einigen Jahren durfte man als Kleingewerbe sogar nur 17 500 Euro im ersten Jahr verdienen. Daher ist die neue Grenze für Kleingewerbe ein echter Gewinn.

Kleingewerbe Anmeldung – Arbeitgeber informieren?

Das Gewerbe anmelden ist zwar ganz einfach, doch muss man die Gewerbeanmeldung auch dem Arbeitgeber sagen? Denn eine Summe von bis zu 50 000 Euro ist schon jede Menge, da kann es bei dem einen oder anderen schon Mal vorkommen, den Job eventuell an den Nagel zu hängen oder sich nicht mehr ganz so sehr ins Zeug zulegen.

Doch wie sieht die Sachlage in Deutschland denn nun aus? Es gibt in Deutschland per se kein Gesetz, welches dich dazu verpflichtet, deinen Arbeitgeber rund um die Gewerbeanmeldung zu informieren. Das Anmelden eines Gewerbes ist eine private Angelegenheit und geht den Chef in erster Linie nichts an.

Trotzdem gibt es einige Ausnahmen, in denen man trotzdem vom Kleingewerbe berichten muss. Beispielsweise dann, wenn es die vertragliche Situation so will. Der Arbeitgeber kann in deinen Arbeitsvertrag Klauseln einbauen, dich dazu verpflichten, von Möglichen Aktivitäten zu berichten.

Auch musst du dann deinen Arbeitgeber informieren, wenn ein Interessenkonflikt besteht. Wenn du also mehr Zeit für dein Gewerbe, statt für deine Arbeit hast oder du nur noch ausgelaugt erscheinst oder in Konkurrenz zu deinem aktuellen Arbeitgeber stehst.

Auch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass dein Arbeitgeber es als Misstrauen deinerseits einstufen kann, wenn du ihn nicht von deinem Vorhaben informierst.

Kann man das Kleingewerbe auch Online anmelden?

Mittlerweile bieten immer mehr Gemeinden den Service an, das Kleingewerbe auch über das Internet anzumelden. Das bringt viele Vorteile mit sich. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Schichtarbeit nicht immer die Zeit dazu finden einen Termin bei dem Amt zu vereinbaren, können durch die Online-Anmeldung profitieren.

Man kann alles bequem von Zuhause aus machen und ist nicht mehr abhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten. Auch sind lange Wartezeiten ein relikt vergangener Tage. Die Anmeldung selbst dauert ebenfalls nur wenige Minuten.

Die Gebühren sind die gleichen, wie sie es auch beim Gewerbeamt sein werden. Allerdings bietet nicht jede Stadt diesen Service an. Die meisten Großstädte, wie z B Hamburg, Berlin oder München oder ein sehr großer Teil Nordrhein-Westfalens haben allerdings diesen Service.

Die häufigsten Fragen und um das Kleingewerbe

  1. Muss man ein Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen? Nein. Der Eintrag ins Handelsregister entfällt beim Kleingewerbe.
  2. Darf man bei der Benennung seines Unternehmens auch Fantasienamen benutzen? Ein Fantasienahme ohne die Nennung des Inhabers ist beim Kleingewerbe nicht möglich. In der Regel wird der Vor- und Nachname des Inhabers als Betriebsname angegeben.
  3. Erfordert ein Kleinunternehmen einen Aufwand auf kaufmännischer weise? Nein, da dieser nicht wie einer zuführen ist.
  4. Kann man sich von der Pflicht Umsatzsteuern zahlen zu müssen befreien lassen? Ja, man kann sich von der Umsatzsteuerpflicht als Kleingewerbe befreien lassen. Die Gewerbesteuer fällt erst ab einer Gewinngrenze von 24.500 Euro an.
  5. Ist die Anmeldung beim Finanzamt verpflichtend? Sowohl Gewerbetreibende, als auch Freiberufler müssen sich beim Finanzamt anmelden und können diese nicht umgehen.
  6. Müssen sich Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen? Nein, das müssen Kleingewerbe nicht. Das müssen nur diejenigen, die als Kaufmann eingestuft werden.Trotzdem kann man sich auch als Kleingewerbe registrieren lassen, um einige Vorteile zu genießen. Beispielsweise kann der Name nicht kopiert werden und auch steigt die Stahlkraft an. Allerdings steigen hierfür die Gebühren an.
  7. Sind Freiberufler dazu verpflichtet ein Gewerbe anzumelden? Nein. Freiberufler gehören unter die Kategorie Katalog-und Katalogähnliche Berufe und sind nicht dazu verpflichtet ein Gewerbe anzumelden.
  8. Wer wird über die Anmeldung informiert? Wenn du das Gewerbeamt besucht hast, dann werden deine Informationen weiter geleitet an beispielsweise das Finanzamt, zur Industrie- und Handelskammer, Bundesagentur für Arbeit, Behörden der Zollverwaltung oder auch Landesämter der Statistik.

Fazit:

Einen kleinen Schein gibt es nicht. So werden meistens Betriebe genannt, die von der Kleinunternehmerregelung profitieren bzw. einen bestimmten Umsatz nicht überschreiten. Auch für diese Art Schein werden Dokumente benötigt. Darunter gehören auch ein Personalausweis und eine Melde-Bestätigung dazu.

Unternehmensgründung: Was braucht man dafür?

Wie gründe ich ein Unternehmen?-Unternehmensgründung

Was wird für die Gründung eines Unternehmens in Deutschland benötigt?

Mehr zu Behörden, Eigenkapital, Hilfe etc.

Viele Personen in Deutschland starten mit einer Idee ihr eigenes Unternehmen und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dennoch müssen für die Gründung eines Unternehmens zahlreiche Schritte beachtet werden.

Möchtest du dich selbstständig machen, solltest du deshalb alles berücksichtigen, was du für eine Unternehmensgründung benötigst. Hierzu zählen nicht nur ein guter Businessplan, sondern auch die richtige Finanzierung und entsprechende Ansprechpartner und Beratungsstellen.

Von der Idee zum Unternehmensgründung


Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen, beginnst du in der Regel mit einer guten Geschäftsidee. Je besser und individueller deine Idee ist, desto eher wirst du Kunden finden und Erfolg haben.

Aus diesem Grund solltest du zunächst deine Geschäftsidee gut ausarbeiten und einen Businessplan erstellen. Durch den Businessplan siehst du genau, welche Punkte du zu welchem Zeitpunkt umsetzen musst.

Nach deiner Idee und deinem fertigen Businessplan musst du deinen Geschäftsstart vorbereiten. Dazu gehört vor allem die Anmeldung deines Unternehmens. Um eine Unternehmensgründung in Deutschland legal umzusetzen, musst du jede gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden.

Freie Berufe hingegen melden sich bei der Künstlersozialkasse. Dein Geschäftsstart befasst sich zugleich mit weitaus mehr Themen als nur der Gewerbeanmeldung. Versicherungen, Mitarbeiter, Markenschutz und vieles mehr musst du als Unternehmer beachten.

Hast du zugleich ein Geschäftskonto eröffnet und den passenden Standort für dein Unternehmen gefunden, kannst du als Unternehmer durchstarten. Bis es jedoch so weit ist, vergehen von der Idee bis zur Eröffnung meist mehrere Monate. Folglich musst du viel Zeit und Geduld investieren.

Am Anfang ist die Planung

Bevor du dein Unternehmen beim Gewerbe anmeldest, musst du zunächst mit der Grundplanung beginnen. Jede Unternehmensgründung in Deutschland benötigt einen grundlegenden Plan, um erfolgreich zu werden. Unter anderem musst du

  • den Standort deines Unternehmens
  • den Außenauftritt von dir und deinem Unternehmen
  • mögliche Mitarbeiter
  • eine erste Geschäftsausstattung

berücksichtigen.

Als Standort für die Unternehmensgründung können verschiedene Einrichtungen fungieren. Wichtig ist, dass der Standort den Gepflogenheiten und Voraussetzungen deines Unternehmens entsprechen. Für ein Restaurant musst du beispielsweise ein geeignetes Gastronomiegebäude finden.

Als Einzelunternehmer kannst du dir ein Büro mieten oder Home Office mit einem Bürozimmer in deinem Haus oder deiner Wohnung durchführen. Auch ein Ladengeschäft ist möglich. Die Geschäftsausstattung hängt dabei wesentlich von deinem Geschäftsstandort ab.

Hard- und Software, Einrichtungsgegenstände und Firmenfahrzeuge sollten deshalb auf dein Unternehmen und seinen Standort angepasst sein.

Schritt zum eigenen Unternehmen

Hast du die Planung für dein Unternehmen abgeschlossen, beginnt für dich die Schritt Umsetzung deiner Unternehmensgründung. Übst du eine gewerbliche Tätigkeit in Deutschland aus, gilt für dich die Anmeldepflicht.

Folglich musst du dein zuständiges Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde aufsuchen und dein Unternehmen dort anmelden. Für die Anmeldung benötigst du das Anmeldeformular, welches du entweder vor Ort oder per Download über das Internet erhältst. Manche Gewerbeämter bieten zugleich den gesamten Anmeldeprozess rein online an.

Sobald du das Anmeldeformular hast, musst du es korrekt ausfüllen und unterschrieben abgeben. Unter anderem werden Daten zu dir und deinem Gewerbe erfragt.

Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne persönlich oder mit unserer praktischen Checkliste hier, wenn du Fragen zur Anmeldung eines Gewerbes hast.

Nachdem du dein Gewerbe beim Gewerbeamt angemeldet hast, musst du noch weitere Ämter aufsuchen. Das Gewerbeamt verständigt diese meist automatisch, wodurch du schriftlich weitere Anweisungen vom jeweiligen Amt bekommst. Unter anderem musst du dich

  • beim Finanzamt
  • bei der IHK
  • bei der Berufsgenossenschaft
  • bei der jeweiligen Krankenkasse

melden. Während die Anmeldung bei der IHK, der Berufsgenossenschaft und beim Finanzamt Pflicht sind, musst du nur mögliche Angestellte bei der Krankenkasse anmelden. Als Unternehmer musst du dich nämlich selbst versichern, sodass du dir aussuchen kannst, wo du dich versichern lassen möchtest.

Das Finanzamt schickt dir automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu und vergibt dir eine Steuernummer. Auf diesem Fragebogen musst du weitere Angaben zu dir und deinem Unternehmen machen. Möchtest du als Kleinunternehmer von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, musst du diese am Fragebogen angeben.

Auf Sonderregelungen achten und bearbeiten

Nicht jedes Unternehmen lässt sich ohne eine bestimmte Erlaubnis oder Genehmigung eröffnen und führen. Für manche Unternehmensgründungen musst du bestimmte Qualifikationen nachweisen, welche du durch die jeweilige Behörde bestätigt bekommst.

Beispielsweise musst du das Bauamt oder Gesundheitsamt aufsuchen oder eine Unterrichtung bei der IHK durchführen lassen. In jedem Bundesland findest du einen einheitlichen Ansprechpartner, welcher dich bei allen Formalien unterstützt.

Weist du nicht, welche Genehmigungen du für die Gründung deines Unternehmens benötigst, kannst du dich somit an den entsprechenden Ansprechpartner oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Gerne beraten wir dich und verweisen dich an die richtige Stelle weiter.

Die notwendige Finanzierung

Für die Gründung jedes Unternehmens benötigst du entsprechendes Kapital. Grundsätzlich stehen dir

  • Eigenkapital
  • Fremdkapital

zur Verfügung. Unter Eigenkapital wird generell dein Erspartes verstanden, welches du für die Gründung und Eröffnung deines Unternehmens einsetzt.

Fremdkapital hingegen sind meist Kredite, Förderungen oder Darlehen, welche du von Dritten erhältst und du in den meisten Fällen zurückzahlen musst.

Vor allem Jungunternehmer besitzen nicht immer ausreichend Eigenkapital, wodurch sie auf Fremdkapital zurückgreifen müssen. Viele Unternehmer können hierbei bestimmte Unternehmerkredite beziehen, welche günstiger als normale Kredite sind.

Damit du überhaupt weist, wie viel Kapital du benötigst und mit welchen Kosten du rechnen musst, solltest du immer einen Finanzplan gemeinsam mit dem Businessplan erstellen.

Mit einem guten Businessplan in Kombination mit einem ausgearbeiteten Finanzplan kommst du leichter an Fremdkapital. Am besten wendest du dich an Banken und Kreditinstitute, welche sich auf Kredite und Darlehen für Unternehmer spezialisiert haben.

Um dein Kapital sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu verwalten, solltest du zugleich immer ein Geschäftskonto eröffnen. Obwohl du dein Unternehmen in der Startphase auch mit deinem privaten Konto führen kannst, benötigst du bei vielen Ämtern ein eigenes Geschäftskonto.

Erkundige dich rechtzeitig, welche Banken Geschäftskonten anbieten und wie die Konditionen aussehen. Nicht jede Bank führt Geschäftskonten mit denselben Möglichkeiten. Vor allem Onlinebanken bieten nur wenige Optionen an.

Kunden von Beginn an gewinnen

Nachdem du alle Formalitäten abgeschlossen hast, kannst du theoretisch die Gründung deines Unternehmens beenden. Dennoch solltest du während der Gründungsphase bereits an das wichtigste für dein Unternehmen denken: Kunden.

Damit dein Unternehmen erfolgreich ist, solltest du so früh wie möglich dein Angebot bewerben und Kunden gewinnen. Überzeuge potenzielle Kunden mit deinen Produkten oder Dienstleistungen. Mit der richtigen Werbung und einem passenden Angebot kannst du schnell mit einem kleinen und zugleich wachsenden Kundenstamm rechnen.

Welche Werbung du betreibst, hängt dabei von deinem Budget und deinen Möglichkeiten ab. Ein stimmiges Marketingkonzept hilft dir, die richtige Werbemöglichkeit für dein Unternehmen festzulegen.

Fazit: Unternehmensgründung leicht gemacht

Möchtest du in Deutschland ein Unternehmen gründen, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Geschäftsidee
  • einen Businessplan
  • ausreichend Kapital
  • Anmeldungen bei zuständigen Ämtern
  • einen geeigneten Standort
  • Kunden und passende Dienstleistungen oder Produkte

Nur wenn du alle Schritte beachtest und richtig umsetzt, verläuft der Start als Jungunternehmer problemlos. Benötigst du Hilfe bei den einzelnen Schritten, kannst du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne bei allen anfallenden Fragen zum Thema Unternehmensgründung und sagen dir, wie du mit deinem Unternehmen erfolgreich wirst.

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