Unternehmensgründung: Was braucht man dafür?

Wie gründe ich ein Unternehmen?-Unternehmensgründung

Was wird für die Gründung eines Unternehmens in Deutschland benötigt?

Mehr zu Behörden, Eigenkapital, Hilfe etc.

Viele Personen in Deutschland starten mit einer Idee ihr eigenes Unternehmen und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dennoch müssen für die Gründung eines Unternehmens zahlreiche Schritte beachtet werden.

Möchtest du dich selbstständig machen, solltest du deshalb alles berücksichtigen, was du für eine Unternehmensgründung benötigst. Hierzu zählen nicht nur ein guter Businessplan, sondern auch die richtige Finanzierung und entsprechende Ansprechpartner und Beratungsstellen.

Von der Idee zum Unternehmensgründung


Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen, beginnst du in der Regel mit einer guten Geschäftsidee. Je besser und individueller deine Idee ist, desto eher wirst du Kunden finden und Erfolg haben.

Aus diesem Grund solltest du zunächst deine Geschäftsidee gut ausarbeiten und einen Businessplan erstellen. Durch den Businessplan siehst du genau, welche Punkte du zu welchem Zeitpunkt umsetzen musst.

Nach deiner Idee und deinem fertigen Businessplan musst du deinen Geschäftsstart vorbereiten. Dazu gehört vor allem die Anmeldung deines Unternehmens. Um eine Unternehmensgründung in Deutschland legal umzusetzen, musst du jede gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden.

Freie Berufe hingegen melden sich bei der Künstlersozialkasse. Dein Geschäftsstart befasst sich zugleich mit weitaus mehr Themen als nur der Gewerbeanmeldung. Versicherungen, Mitarbeiter, Markenschutz und vieles mehr musst du als Unternehmer beachten.

Hast du zugleich ein Geschäftskonto eröffnet und den passenden Standort für dein Unternehmen gefunden, kannst du als Unternehmer durchstarten. Bis es jedoch so weit ist, vergehen von der Idee bis zur Eröffnung meist mehrere Monate. Folglich musst du viel Zeit und Geduld investieren.

Am Anfang ist die Planung

Bevor du dein Unternehmen beim Gewerbe anmeldest, musst du zunächst mit der Grundplanung beginnen. Jede Unternehmensgründung in Deutschland benötigt einen grundlegenden Plan, um erfolgreich zu werden. Unter anderem musst du

  • den Standort deines Unternehmens
  • den Außenauftritt von dir und deinem Unternehmen
  • mögliche Mitarbeiter
  • eine erste Geschäftsausstattung

berücksichtigen.

Als Standort für die Unternehmensgründung können verschiedene Einrichtungen fungieren. Wichtig ist, dass der Standort den Gepflogenheiten und Voraussetzungen deines Unternehmens entsprechen. Für ein Restaurant musst du beispielsweise ein geeignetes Gastronomiegebäude finden.

Als Einzelunternehmer kannst du dir ein Büro mieten oder Home Office mit einem Bürozimmer in deinem Haus oder deiner Wohnung durchführen. Auch ein Ladengeschäft ist möglich. Die Geschäftsausstattung hängt dabei wesentlich von deinem Geschäftsstandort ab.

Hard- und Software, Einrichtungsgegenstände und Firmenfahrzeuge sollten deshalb auf dein Unternehmen und seinen Standort angepasst sein.

Schritt zum eigenen Unternehmen

Hast du die Planung für dein Unternehmen abgeschlossen, beginnt für dich die Schritt Umsetzung deiner Unternehmensgründung. Übst du eine gewerbliche Tätigkeit in Deutschland aus, gilt für dich die Anmeldepflicht.

Folglich musst du dein zuständiges Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde aufsuchen und dein Unternehmen dort anmelden. Für die Anmeldung benötigst du das Anmeldeformular, welches du entweder vor Ort oder per Download über das Internet erhältst. Manche Gewerbeämter bieten zugleich den gesamten Anmeldeprozess rein online an.

Sobald du das Anmeldeformular hast, musst du es korrekt ausfüllen und unterschrieben abgeben. Unter anderem werden Daten zu dir und deinem Gewerbe erfragt.

Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne persönlich oder mit unserer praktischen Checkliste hier, wenn du Fragen zur Anmeldung eines Gewerbes hast.

Nachdem du dein Gewerbe beim Gewerbeamt angemeldet hast, musst du noch weitere Ämter aufsuchen. Das Gewerbeamt verständigt diese meist automatisch, wodurch du schriftlich weitere Anweisungen vom jeweiligen Amt bekommst. Unter anderem musst du dich

  • beim Finanzamt
  • bei der IHK
  • bei der Berufsgenossenschaft
  • bei der jeweiligen Krankenkasse

melden. Während die Anmeldung bei der IHK, der Berufsgenossenschaft und beim Finanzamt Pflicht sind, musst du nur mögliche Angestellte bei der Krankenkasse anmelden. Als Unternehmer musst du dich nämlich selbst versichern, sodass du dir aussuchen kannst, wo du dich versichern lassen möchtest.

Das Finanzamt schickt dir automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu und vergibt dir eine Steuernummer. Auf diesem Fragebogen musst du weitere Angaben zu dir und deinem Unternehmen machen. Möchtest du als Kleinunternehmer von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, musst du diese am Fragebogen angeben.

Auf Sonderregelungen achten und bearbeiten

Nicht jedes Unternehmen lässt sich ohne eine bestimmte Erlaubnis oder Genehmigung eröffnen und führen. Für manche Unternehmensgründungen musst du bestimmte Qualifikationen nachweisen, welche du durch die jeweilige Behörde bestätigt bekommst.

Beispielsweise musst du das Bauamt oder Gesundheitsamt aufsuchen oder eine Unterrichtung bei der IHK durchführen lassen. In jedem Bundesland findest du einen einheitlichen Ansprechpartner, welcher dich bei allen Formalien unterstützt.

Weist du nicht, welche Genehmigungen du für die Gründung deines Unternehmens benötigst, kannst du dich somit an den entsprechenden Ansprechpartner oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Gerne beraten wir dich und verweisen dich an die richtige Stelle weiter.

Die notwendige Finanzierung

Für die Gründung jedes Unternehmens benötigst du entsprechendes Kapital. Grundsätzlich stehen dir

  • Eigenkapital
  • Fremdkapital

zur Verfügung. Unter Eigenkapital wird generell dein Erspartes verstanden, welches du für die Gründung und Eröffnung deines Unternehmens einsetzt.

Fremdkapital hingegen sind meist Kredite, Förderungen oder Darlehen, welche du von Dritten erhältst und du in den meisten Fällen zurückzahlen musst.

Vor allem Jungunternehmer besitzen nicht immer ausreichend Eigenkapital, wodurch sie auf Fremdkapital zurückgreifen müssen. Viele Unternehmer können hierbei bestimmte Unternehmerkredite beziehen, welche günstiger als normale Kredite sind.

Damit du überhaupt weist, wie viel Kapital du benötigst und mit welchen Kosten du rechnen musst, solltest du immer einen Finanzplan gemeinsam mit dem Businessplan erstellen.

Mit einem guten Businessplan in Kombination mit einem ausgearbeiteten Finanzplan kommst du leichter an Fremdkapital. Am besten wendest du dich an Banken und Kreditinstitute, welche sich auf Kredite und Darlehen für Unternehmer spezialisiert haben.

Um dein Kapital sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu verwalten, solltest du zugleich immer ein Geschäftskonto eröffnen. Obwohl du dein Unternehmen in der Startphase auch mit deinem privaten Konto führen kannst, benötigst du bei vielen Ämtern ein eigenes Geschäftskonto.

Erkundige dich rechtzeitig, welche Banken Geschäftskonten anbieten und wie die Konditionen aussehen. Nicht jede Bank führt Geschäftskonten mit denselben Möglichkeiten. Vor allem Onlinebanken bieten nur wenige Optionen an.

Kunden von Beginn an gewinnen

Nachdem du alle Formalitäten abgeschlossen hast, kannst du theoretisch die Gründung deines Unternehmens beenden. Dennoch solltest du während der Gründungsphase bereits an das wichtigste für dein Unternehmen denken: Kunden.

Damit dein Unternehmen erfolgreich ist, solltest du so früh wie möglich dein Angebot bewerben und Kunden gewinnen. Überzeuge potenzielle Kunden mit deinen Produkten oder Dienstleistungen. Mit der richtigen Werbung und einem passenden Angebot kannst du schnell mit einem kleinen und zugleich wachsenden Kundenstamm rechnen.

Welche Werbung du betreibst, hängt dabei von deinem Budget und deinen Möglichkeiten ab. Ein stimmiges Marketingkonzept hilft dir, die richtige Werbemöglichkeit für dein Unternehmen festzulegen.

Fazit: Unternehmensgründung leicht gemacht

Möchtest du in Deutschland ein Unternehmen gründen, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Geschäftsidee
  • einen Businessplan
  • ausreichend Kapital
  • Anmeldungen bei zuständigen Ämtern
  • einen geeigneten Standort
  • Kunden und passende Dienstleistungen oder Produkte

Nur wenn du alle Schritte beachtest und richtig umsetzt, verläuft der Start als Jungunternehmer problemlos. Benötigst du Hilfe bei den einzelnen Schritten, kannst du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne bei allen anfallenden Fragen zum Thema Unternehmensgründung und sagen dir, wie du mit deinem Unternehmen erfolgreich wirst.

Weitere Gewerbe Themen:

Ein Unternehmen gründen: Von der Planung bis zum ersten Kunden

Unternehmen gründen

Schritt für Schritt ein Unternehmen gründen

Möchtest du ein Unternehmen gründen, kannst du dies in Deutschland leicht tun. Um ein Unternehmen einfach zu gründen und zu führen, musst du nur eine Schritt-für-Schritt-Anleitung befolgen. Wir verraten dir, welche Schritte du wann setzen musst, um dein Unternehmen gründen und anschließend führen zu können.

Zum Beginn die Planung

Planst du, ein Unternehmen gründen zu wollen, musst du ganz am Anfang beginnen. Zum Beginn musst du dich mit der Planung deines Unternehmens beschäftigen. Die Planungsphase jedes Unternehmens ist hierbei unterschiedlich lang. Im Durchschnitt beträgt sie sieben Monate, wobei auch Unternehmensgründungen in drei Monaten planbar sind.

Vor der eigentlichen Gründungs- bzw. Planungsphase spielen zugleich viele Gründer mit dem Gedanken einer Firmengründung. Die Überlegungen können ebenso zwischen einem Monat und zweieinhalb Monate dauern.

Falls du dich mit der Planungsphase befasst, solltest du dein Augenmerk vor allem auf ein valides Geschäftsmodell richten. Erst danach folgt für dich die detaillierte Ausarbeitung eines Businessplans. Mit diesem kannst du deine Ideen möglichen Kunden und Investoren präsentieren, sodass er dein Fundament bei der Gründung deines eigenen Unternehmens ist.

Bei der Erstellung eines Businessplans solltest du ergänzend einen realistischen Finanzplan beachten. Der Finanzplan zeigt dir, wie viel Kapital du letztendlich brauchst, um dein Unternehmen gründen zu können. Mit unserer praktischen Checkliste hier fällt es dir leicht, die schrittweise Planung eines Business- und Finanzplans durchzuführen.

Entscheidung zwischen Hauptgewerbe und Nebengewerbe

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens gehst du häufig ein großes Wagnis ein. Aus diesem Grund solltest du dich entscheiden, ob du dein Unternehmen als Hauptgewerbe oder Nebengewerbe führen möchtest. Viele Jungunternehmer entscheiden sich zunächst, ihr Unternehmen nebengewerblich zu betreiben, sodass sie einer angemeldeten Berufstätigkeit im Hauptberuf weiterhin nachgehen. Ob du deine Firma im Vollzeitverhältnis führst oder dir nur nebenbei etwas selbstständig dazu verdienst, hängt ganz von dir ab. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe musst du zugleich andere Sachen als bei einem hauptberuflichen Gewerbe beachten.

Marken überprüfen und die eigene Marke schützen lassen

Jungunternehmer müssen sich mit rechtlichen Fragen beschäftigen, wenn sie ein Unternehmen gründen. Damit deine Firma sich leicht finden lässt und zugleich großen Wiedererkennungswert besitzt, sollte dein Firmennamen klar und eindeutig sein.

Ergänzend solltest du ein Markenschutz für deine Produkte und Dienstleistungen machen. Durch diese Handlung sicherst du deine Position im Wettbewerb. Der Markenschutz ist zudem nur möglich, wenn du keine bisher bestehenden Schutzrechte verletzt. Gerne vermitteln wir von Gewerbeanmeldung.com dich bei Fragen zur Rechts- oder Steuerberatung weiter.

Neben einem Markenschutz solltest du ebenso entsprechende Versicherungen für dein Unternehmen abschließen. Versicherungen schützen dich vor privaten wie gewerblichen Risiken. Bezüglich persönlichem Risiko solltest du in den ersten drei Monaten der Unternehmensgründung eine private oder gesetzliche Krankenversicherung eingehen.

Wir empfehlen dir, zunächst eine private Krankenversicherung in Bezug auf Leistungen und Kosten zu vergleichen und die Fakten dann einer gesetzlichen Krankenversicherung gegenüberzustellen. Am besten fragst du um einen kostenlosen Vergleich an. Die restlichen Versicherungen für dein Unternehmen hängen stark von deiner Branche ab.

Die Unternehmensfinanzierung sichern

Du kannst ein Unternehmen nur gründen und führen, wenn du entsprechendes Kapital besitzt. Dein Kapital kannst du entweder als

  • Eigenkapital, z.B. Ersparnisse, Privatbesitz
  • Fremdkapital, z.B. Kredite, Investoren

beziehen.

Je nach Größe deines Unternehmens musst du mit einem entsprechenden Kapital an den Start gehen. Bei vielen Jungunternehmern reichen die Ersparnisse jedoch nicht auf. In diesem Fall solltest du dich um Fremdkapital kümmern. Ob du das Geld von Familie oder Bekannten leihst, einen Unternehmenskredit ansuchst oder eine Partnerschaft eingehst, bleibt dir überlassen. Viele Jungunternehmen wenden sich vorwiegend an Banken und Kreditinstitute, um einen günstigen Kredit zu erhalten. Damit du weißt, wie viel Budget bzw. Startkapital du letztendlich benötigst, solltest du alle notwendigen Punkte in deinem Finanzplan anführen.

Alle Genehmigungen besorgen

Für die Gründung eines Unternehmens wird nicht nur die gewerbliche Anmeldung benötigt. Viele Berufe und Branchen benötigen eigene Genehmigungen, damit du sie überhaupt eröffnen kannst. Vor allem bei vielen Handwerksberuf besteht eine Meisterpflicht.

Informier dich im Vorfeld, welche Genehmigungen, bestimmte Qualifikationen und Zulassung du für dein Unternehmen benötigst. Falls du nicht wissen solltest, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, solltest du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wo du die Genehmigungen besorgen kannst und welche für dich verpflichtend sind.

Eine Unternehmensform wählen

Bei Unternehmen, welche alleine oder in einer Partnerschaft gegründet werden, muss eine Unternehmensform angegeben werden. Die Unternehmens- bzw. Rechtsform ist hierbei stets mit unterschiedlichen Anforderungen verbunden. Unter anderem sind für dich

  • Gbr
  • GmbH
  • UG

möglich. Für alle Gewerbe besteht in Deutschland eine Meldepflicht beim Gewerbeamt. Freie Berufe hingegen müssen beim Finanzamt sowie bei der zuständigen Kasse angemeldet werden.

Bezüglich Konten solltest du zwischen deinem Privatkonto und deinem Geschäftskonto unterscheiden. Das Startkapital sollte immer auf dein Geschäftskonto einbezahlen. Die Trennung zwischen Geschäftskonto und Privatkonto ist für Freiberufler und Einzelunternehmer zwar nicht zwingend notwendig, aber ratsam.

Einen passenden Standort wählen

Wo du letztendlich dein Unternehmen gründest, bleibt völlig dir überlassen. Du kannst dein Unternehmen unter anderem in

  • deinen eigenen vier Wänden
  • einem Büro
  • einem Ladenlokal
  • einer Werkstatt
  • einem Restaurant

eröffnen. Damit dein Unternehmen erfolgreich wird, solltest du einen geeigneten Standort wählen. Wählst du einen Standort außerhalb deines Wohnortes wie etwa deinem Haus oder deiner Wohnung, musst du für ein Unternehmen Miete zahlen.

Um den richtigen Standort zu wählen, solltest du dir selbst einige Fragen beantworten. Beispielsweise solltest du dich fragen, ob deine Kunden den Weg zu deinem Unternehmen finden können. Vor allem für Unternehmen, welche auf täglichen Kundenverkehr wie etwa Restaurants angewiesen sind, ist der passende Standort entscheidend für deinen Erfolg.

Die Anmeldung deines Unternehmens durchführen

Wie bereits erwähnt, musst du dein Gewerbe anmelden. Versäumst du die Anmeldung, musst du mit Bußgeldern rechnen. Du benötigst zum Beispiel eine Steuernummer vom Finanzamt, damit du überhaupt Rechnungen ausstellen darfst. Sämtliche Unternehmen mit einer gewerblichen Tätigkeit müssen immer beim Gewerbeamt angemeldet werden. Kleinunternehmer können bei der Anmeldung zugleich die Kleinunternehmerregelung für sich nutzen.

Damit du die Anmeldung durchführen kannst, musst du alle benötigten Unterlagen wie Genehmigungen, Nachweise und vor allem das Anmeldeformular einreichen. Das Formular bekommst du direkt vor Ort bei deinem zuständigen Amt in deiner Gemeinde oder per Download zur Verfügung gestellt.

Manche Gemeinden und Bundesländer bieten inzwischen ebenfalls die komplette Anmeldung online an, wobei du deine Unterlagen als Anhang mitschicken musst. Gerne füllen wir von Gewerbeanmeldung.com mit dir das Anmeldeformular aus und helfen dir, falls du Fragen zur Anmeldung hast.

Kunden gewinnen

Hast du dein Unternehmen erfolgreich gegründet und bist du nun Unternehmen, benötigst du für deinen Erfolg nur noch eines: Kunden. Mache Werbung für dich und gewinne viele Kunden, damit dein Unternehmen wachsen und dein Unternehmensname sich verbreiten kann.

Zugleich helfen dir individuelle Produkte und Dienstleistungen, eine Art Monopolstellung am Markt einzunehmen. Welche Arten an Werbung du für dich und dein Angebot betreibst, bleibt zugleich völlig dir überlassen. Beachte jedoch immer dein Budget, damit deine Werbeausgaben letztendlich nicht deinen Gewinn überschreiten.

Erfolgreicher Unternehmer werden – ein langes Verfahren

Damit du ein Unternehmen gründen kannst, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Unternehmensidee
  • einen guten Businessplan
  • einen Finanzplan
  • einen guten Standort
  • Kunden

Nur wenn du alle Schritte beachtest, kannst du zu einem erfolgreichen Unternehmer werden. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du mit deinem eigenen Unternehmen durchstarten möchtest.

Weitere Gewerbe Themen:

So klappt die Unternehmensgründung!

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden?


Noch bevor man die Unternehmensgründung beim Gewerbeamt vornimmt, muss man erst einmal recherchieren, ob die Tätigkeit, die man ausübt, eine freiberufliche oder eine gewerbliche Tätigkeit ist. Denn je nachdem, wo muss man nämlich erst gar nicht das Gewerbeamt aufsuchen.

Leute, die in der Land- und Forstwirtschaft tätig sind, müssen kein Gewerbe anmelden. Auch Freiberufler benötigen kein Gewerbe. Zu den Freiberuflern gehören die freien Berufe. Darunter gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Ingenieure,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • Fotografen,
  • Journalisten,
  • und viele mehr.

Diese Personen müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Außerdem sind Freiberufler von der Pflicht befreit, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten.

Im Handelsregister eintragen lassen?

Nachdem man geklärt worden ist, um was für eine Selbstständigkeit es sich hierbei handelt, geht es wie folgt weiter. Gewerbetreibende, die Beispielsweise eine GmbH gründen möchten, bereits wissen, dass sie die doppelte Buchführung benötigen oder sehr viele Mitarbeiter einstellen werden, diese sollten ohnehin bzw. müssen sogar den Handelsregistereintrag vornehmen.

Kleinere Gewerbe haben jedoch die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob sie diesen Schritt gehen möchten. Grundsätzlich wird man als Kleingewerber nicht im Handelsregister eingetragen bzw. es gibt keine Pflicht, die einen dazu veranlasst. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Letztendlich musst du für dich selbst entscheiden, ob und inwieweit es sinnvoll für dich wäre, dein Unternehmen eintragen zu lassen. Sofern du allerdings die ganzen Vorzüge eines Kleinunternehmens genießen möchtest, worunter eben auch der geringere Verwaltungsaufwand und die wenigen unternehmerischen Verpflichten dazugehören, dann bleib auch bei dieser.

Wo kann man die Gewerbeanmeldung beantragen?

Ein Gewerbe muss man beim Gewerbeamt anmelden. In Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter, bei denen man sich anmelden kann, unter anderem auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer. Deshalb ist es wichtig zu schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist.

Mit Termin oder vor Ort?

Man muss in der Regel einen Termin vereinbaren. Einige Ämter erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und die Anmeldung so durchführt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man vor Ort erscheint, kann man die Gewerbeanmeldung innerhalb von einem Tag abschließen, müsste dann aber wahrscheinlich auch den ganzen Tag damit verbringen, im Wartezimmer verharren.

Bei der Terminvereinbarung kann es sein, dass man über mehrere Wochen und Monate hinweg keinen Platz findet, man an dem Tag allerdings die Anmeldung dann schnell hinter sich gebracht hat. Unabhängig davon, was man präferiert, muss man zunächst einmal schauen, wie die Anmeldung beim Gewerbeamt aussieht und welche Option dieses je nach Stadt anbietet.

Wenn man dann beim Gewerbeamt einmal erschienen ist, wird man in das Büro hinein gebeten. In der Regel dauert die Gewerbeanmeldung rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen am Ende noch bleiben. Am des des Textes hoffentlich für dich keine mehr 😉

Zunächst zahlt man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man enige Unterlagen bei sich haben.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung bzw. als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls man im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man hiervon einen Auszug,
  • als Minderjähriger benötigt man außerdem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, kann man einer Person eine Vollmacht ausstellen. Diese Person muss dann ebenfalls einen Personalausweis und eine Melde Besätigung bei sich haben.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Fälschlicherweise wird angenommen, dass man bei dem Formular bereits angeben kann, ob man ein Kleingewerbe anmelden kann. Dies ist allerdings nicht der Fall.

Ein Kleingewerbe gibt es als solches gar nicht als Rechtsform. Es ist vielmehr ein normales Gewerbe. Mit einem Kleingewerbe sind viel mehr die Unternehmen gemeint, die von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchten. Das kann man allerdings erst dann, nachdem man vom Finanzamt den Bogen zur steuerlichen Erfassung erhalten hat.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Wen man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Wie sieht ein Gewerbeformular aus?

Viele der meisten Leser sind noch völlig im Unklaren darüber, was einen eigentlich genau beim Gewerbeamt erwartet. Genauso sieht es auch mit dem Gewerbeformular aus. Dieser ist für viele ein Mysterium und eine Sorge zugleich. Eine Sorge daher, da man annimmt, das man bereits bei dem kleinsten Fehler hohe Kosten zu decken hat und Bußgelder zahlen muss.

Um dir diese Angst zu nehmen, erhälst du hier einen genaueren Überblick auf das Formular. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine nebenberufliche Tätigkeit beginnen möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbeamt aufsuchen.

Jeder, der eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen.Wann genau man anfangen möchte, ist ebenfalls klar geregelt.

Was wird wenn man nicht anmeldet?

Man sollte die Gewerbeanmeldung vor dem Start der gewerblichen Tätigkeiten anmelden. Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. Beispielsweise ist es sogar in München so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können. Das würde für viele nicht nur den absoluten Worst Case bedeuten, sondern auch den finanziellen Ruin. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden lassen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man die bisher nicht gezahlten Steuern nachzahlen und zusätzlich darauf würde dann noch ein gewisser Zinssatz dazukommen. Bei eher kleineren Beträgen drücken die meiste Ämter noch ein Auge zu und verhängen dann keine Strafe, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen bzw. vornehmen.

Was passiert beim Finanzamt?

Das Gewerbe anzumelden reicht nicht aus, um mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Man muss auch zum einen eine neue Steuernummer erhalten, zum anderen auch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückschicken. Diese Unterlagen muss man allerdings nicht selbst anfordern, sondern wird vom Finanzamt geschickt.

Nach der Gewerbeanmeldung dauert es rund sieben bis zehn Tage, bis man dann Post vom Amt der Finanzen erhält. Im ersten Schritt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden, da man hier sehr leicht Fehler begehen kann, die einem teuer zu stehen kommen können.. Beispielsweise muss man hier angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Die Regelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Gewerbesteuer zu zahlen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Wenn man diese Option nicht zieht, dann kann man es für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe auch nicht mehr nutzen.

In der Regel ist es sinnvoll, zunächst einmal die Option in Anspruch zu nehmen und dann im weiteren Verlauf zu schauen, wie es mit dem Gewerbe weitergeht. Verlieren tut man durch das in Anspruch nehmen nämlich nichts. Auch muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Man sollte versuchen, das Gewerbe so umfassend wie möglich zu erklären, da das Finanzamt im nachhinein sehr genau kontrolliert, ob auch alles angegebene richtig eingehalten wird.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja. Man ist gesetzlich dazu verpflichtet, bei der Industrie und Handelskammer (kurz IHK) Mitglied zu werden.

Ist die Mitgliedschaft bei IHK verpflichtend?

Jeder, der die Anmeldung beim Gewerbeamt vollzogen hat, ist auch verpflichtet bei der IHK Mitglied zu sein. Ausgenommen davon sind die Freiberufler. Man zahlt rund 30 bis 70 Euro Gebühren bei der IHK.

Auch wenn diese Kosten im ersten Moment etwas nervig erscheinen, so bietet die IHK auch viele Kurse, um sich weiterzubilden, was dann dem Unternehmen wieder zu gute kommt. Allerdings kann es auch manchmal vorkommen, das man bereits innerhalb des ersten Jahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhält, die es in sich haben kann.

Tipps von GewerbeAnmeldung.com

Wenn dann Mal Neuanschaffungen getätigt werden müssen, ein wahres Desaster! Gäbe es da nicht die IHK Gebühren-Beratung.. Die was? Die IHK- Gebühren-Beratung! Wenn man eine solche Rechnung erhält, kann man dieser innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken. Ja, du hast richtig gelesen, eine Senkung bis zu 0 Euro sind durchaus möglich. Zwar gibt es dafür, wie bei vielem im Leben, keine Garantie, jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen der Nutzer eine positive Sprache. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, klicke hier.

Welche Kosten verursacht ein kleines Gewerbe?

Die Kosten pro Jahr für ein Kleingewerbe sind recht überschaubar. Man hat die Kosten für die Bearbeitungsgebühr beim Gewerbeamt, welches rund 20 bis 60 Euro kostet. Je nach Art des Unternehmens können noch weitere Kosten hinzubekommen, weil mehr Dokumente benötigt werden.

Je nach dem, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe hat, zahlt man auch die eigene Krankenkasse selbst. Weitere Kosten, die anfallen, sind die Gebühren von der IHK. Die Mitgliedschaft ist verpflichtend und kosten im Jahr rund 30 bis 70 Euro für Kleingewerbe und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300 Euro. Ebenfalls berücksichtigen sollte man Kosten für Mitarbeiter, die Miete, Neuanschaffungen, Verträge, Patente, Versicherungen etc. Diese sollte man ebenfalls in die Überlegen miteinbeziehen, um alle Fixkosten aufzulisten und eine monatliche Gebühr zu berechnen.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe verdienen?

Ein Kleingewerbe anmelden bedeutet auch, keine hohen Gewinne erwirtschaften zu können? Falsch gedacht! Denn auch wenn der Name nicht viel verspricht, so sind die maximalen Einnahmen bei einem Kleingewerbe absolut groß und würden bei vielen bei weitem das aktuelle Gehalt übertreffen. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro erwirtschaften. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass dann auch Gewerbesteuern anfallen, die gezahlt werden müssen.

Muss man den Arbeitgeber informieren?

In Deutschland herrscht keine Pflicht, wo der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber von gewerblichen Tätigkeiten unterrichten muss. Ausnahmen kann es dennoch geben. Wenn beispielsweise die vertragliche Situation das von einem so verlangt, da bestimmte Klauseln einen dazu verpflichten, von gewerblichen Tätigkeiten zu berichten.

Auch muss man dem Arbeitgeber von dem Kleingewerbe erzählen, wenn diese im Interessenkonflikt mit dem aktuellen Unternehmen ist, da beide in der selben Branchen aktiv sind. Wenn man zudem durch die nebenberufliche Selbstständigkeit sehr erschöpft ist und auf der Arbeit nicht mehr die gleiche Leistung erbringen kann, ja auch dann muss man dem Arbeitgeber bescheid geben. Zudem sollte man berücksichtigen, vielleicht auch einfach von selbst von der Gewerbeanmeldung zu erzählen.

Es kann auch durchaus Mal vorkommen, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein gewisses Misstrauen entgegenbringt, wenn dieser nichts von der nebenberuflichen Tätigkeit erwähnt. Diese kleinen Spannungen können das Arbeitsklima erheblich schwächen, sodass am Ende dann eine schlechte Leistung wegen dem Kleingewerbe angegeben wird und nicht daher, weil die Motivation aufgrund des Behandelns des Chefs ungerecht war.