Unternehmensgründung: Was braucht man dafür?

Wie gründe ich ein Unternehmen?-Unternehmensgründung

Was wird für die Gründung eines Unternehmens in Deutschland benötigt?

Mehr zu Behörden, Eigenkapital, Hilfe etc.

Viele Personen in Deutschland starten mit einer Idee ihr eigenes Unternehmen und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dennoch müssen für die Gründung eines Unternehmens zahlreiche Schritte beachtet werden.

Möchtest du dich selbstständig machen, solltest du deshalb alles berücksichtigen, was du für eine Unternehmensgründung benötigst. Hierzu zählen nicht nur ein guter Businessplan, sondern auch die richtige Finanzierung und entsprechende Ansprechpartner und Beratungsstellen.

Von der Idee zum Unternehmensgründung


Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen, beginnst du in der Regel mit einer guten Geschäftsidee. Je besser und individueller deine Idee ist, desto eher wirst du Kunden finden und Erfolg haben.

Aus diesem Grund solltest du zunächst deine Geschäftsidee gut ausarbeiten und einen Businessplan erstellen. Durch den Businessplan siehst du genau, welche Punkte du zu welchem Zeitpunkt umsetzen musst.

Nach deiner Idee und deinem fertigen Businessplan musst du deinen Geschäftsstart vorbereiten. Dazu gehört vor allem die Anmeldung deines Unternehmens. Um eine Unternehmensgründung in Deutschland legal umzusetzen, musst du jede gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden.

Freie Berufe hingegen melden sich bei der Künstlersozialkasse. Dein Geschäftsstart befasst sich zugleich mit weitaus mehr Themen als nur der Gewerbeanmeldung. Versicherungen, Mitarbeiter, Markenschutz und vieles mehr musst du als Unternehmer beachten.

Hast du zugleich ein Geschäftskonto eröffnet und den passenden Standort für dein Unternehmen gefunden, kannst du als Unternehmer durchstarten. Bis es jedoch so weit ist, vergehen von der Idee bis zur Eröffnung meist mehrere Monate. Folglich musst du viel Zeit und Geduld investieren.

Am Anfang ist die Planung

Bevor du dein Unternehmen beim Gewerbe anmeldest, musst du zunächst mit der Grundplanung beginnen. Jede Unternehmensgründung in Deutschland benötigt einen grundlegenden Plan, um erfolgreich zu werden. Unter anderem musst du

  • den Standort deines Unternehmens
  • den Außenauftritt von dir und deinem Unternehmen
  • mögliche Mitarbeiter
  • eine erste Geschäftsausstattung

berücksichtigen.

Als Standort für die Unternehmensgründung können verschiedene Einrichtungen fungieren. Wichtig ist, dass der Standort den Gepflogenheiten und Voraussetzungen deines Unternehmens entsprechen. Für ein Restaurant musst du beispielsweise ein geeignetes Gastronomiegebäude finden.

Als Einzelunternehmer kannst du dir ein Büro mieten oder Home Office mit einem Bürozimmer in deinem Haus oder deiner Wohnung durchführen. Auch ein Ladengeschäft ist möglich. Die Geschäftsausstattung hängt dabei wesentlich von deinem Geschäftsstandort ab.

Hard- und Software, Einrichtungsgegenstände und Firmenfahrzeuge sollten deshalb auf dein Unternehmen und seinen Standort angepasst sein.

Schritt zum eigenen Unternehmen

Hast du die Planung für dein Unternehmen abgeschlossen, beginnt für dich die Schritt Umsetzung deiner Unternehmensgründung. Übst du eine gewerbliche Tätigkeit in Deutschland aus, gilt für dich die Anmeldepflicht.

Folglich musst du dein zuständiges Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde aufsuchen und dein Unternehmen dort anmelden. Für die Anmeldung benötigst du das Anmeldeformular, welches du entweder vor Ort oder per Download über das Internet erhältst. Manche Gewerbeämter bieten zugleich den gesamten Anmeldeprozess rein online an.

Sobald du das Anmeldeformular hast, musst du es korrekt ausfüllen und unterschrieben abgeben. Unter anderem werden Daten zu dir und deinem Gewerbe erfragt.

Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne persönlich oder mit unserer praktischen Checkliste hier, wenn du Fragen zur Anmeldung eines Gewerbes hast.

Nachdem du dein Gewerbe beim Gewerbeamt angemeldet hast, musst du noch weitere Ämter aufsuchen. Das Gewerbeamt verständigt diese meist automatisch, wodurch du schriftlich weitere Anweisungen vom jeweiligen Amt bekommst. Unter anderem musst du dich

  • beim Finanzamt
  • bei der IHK
  • bei der Berufsgenossenschaft
  • bei der jeweiligen Krankenkasse

melden. Während die Anmeldung bei der IHK, der Berufsgenossenschaft und beim Finanzamt Pflicht sind, musst du nur mögliche Angestellte bei der Krankenkasse anmelden. Als Unternehmer musst du dich nämlich selbst versichern, sodass du dir aussuchen kannst, wo du dich versichern lassen möchtest.

Das Finanzamt schickt dir automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu und vergibt dir eine Steuernummer. Auf diesem Fragebogen musst du weitere Angaben zu dir und deinem Unternehmen machen. Möchtest du als Kleinunternehmer von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, musst du diese am Fragebogen angeben.

Auf Sonderregelungen achten und bearbeiten

Nicht jedes Unternehmen lässt sich ohne eine bestimmte Erlaubnis oder Genehmigung eröffnen und führen. Für manche Unternehmensgründungen musst du bestimmte Qualifikationen nachweisen, welche du durch die jeweilige Behörde bestätigt bekommst.

Beispielsweise musst du das Bauamt oder Gesundheitsamt aufsuchen oder eine Unterrichtung bei der IHK durchführen lassen. In jedem Bundesland findest du einen einheitlichen Ansprechpartner, welcher dich bei allen Formalien unterstützt.

Weist du nicht, welche Genehmigungen du für die Gründung deines Unternehmens benötigst, kannst du dich somit an den entsprechenden Ansprechpartner oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Gerne beraten wir dich und verweisen dich an die richtige Stelle weiter.

Die notwendige Finanzierung

Für die Gründung jedes Unternehmens benötigst du entsprechendes Kapital. Grundsätzlich stehen dir

  • Eigenkapital
  • Fremdkapital

zur Verfügung. Unter Eigenkapital wird generell dein Erspartes verstanden, welches du für die Gründung und Eröffnung deines Unternehmens einsetzt.

Fremdkapital hingegen sind meist Kredite, Förderungen oder Darlehen, welche du von Dritten erhältst und du in den meisten Fällen zurückzahlen musst.

Vor allem Jungunternehmer besitzen nicht immer ausreichend Eigenkapital, wodurch sie auf Fremdkapital zurückgreifen müssen. Viele Unternehmer können hierbei bestimmte Unternehmerkredite beziehen, welche günstiger als normale Kredite sind.

Damit du überhaupt weist, wie viel Kapital du benötigst und mit welchen Kosten du rechnen musst, solltest du immer einen Finanzplan gemeinsam mit dem Businessplan erstellen.

Mit einem guten Businessplan in Kombination mit einem ausgearbeiteten Finanzplan kommst du leichter an Fremdkapital. Am besten wendest du dich an Banken und Kreditinstitute, welche sich auf Kredite und Darlehen für Unternehmer spezialisiert haben.

Um dein Kapital sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu verwalten, solltest du zugleich immer ein Geschäftskonto eröffnen. Obwohl du dein Unternehmen in der Startphase auch mit deinem privaten Konto führen kannst, benötigst du bei vielen Ämtern ein eigenes Geschäftskonto.

Erkundige dich rechtzeitig, welche Banken Geschäftskonten anbieten und wie die Konditionen aussehen. Nicht jede Bank führt Geschäftskonten mit denselben Möglichkeiten. Vor allem Onlinebanken bieten nur wenige Optionen an.

Kunden von Beginn an gewinnen

Nachdem du alle Formalitäten abgeschlossen hast, kannst du theoretisch die Gründung deines Unternehmens beenden. Dennoch solltest du während der Gründungsphase bereits an das wichtigste für dein Unternehmen denken: Kunden.

Damit dein Unternehmen erfolgreich ist, solltest du so früh wie möglich dein Angebot bewerben und Kunden gewinnen. Überzeuge potenzielle Kunden mit deinen Produkten oder Dienstleistungen. Mit der richtigen Werbung und einem passenden Angebot kannst du schnell mit einem kleinen und zugleich wachsenden Kundenstamm rechnen.

Welche Werbung du betreibst, hängt dabei von deinem Budget und deinen Möglichkeiten ab. Ein stimmiges Marketingkonzept hilft dir, die richtige Werbemöglichkeit für dein Unternehmen festzulegen.

Fazit: Unternehmensgründung leicht gemacht

Möchtest du in Deutschland ein Unternehmen gründen, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Geschäftsidee
  • einen Businessplan
  • ausreichend Kapital
  • Anmeldungen bei zuständigen Ämtern
  • einen geeigneten Standort
  • Kunden und passende Dienstleistungen oder Produkte

Nur wenn du alle Schritte beachtest und richtig umsetzt, verläuft der Start als Jungunternehmer problemlos. Benötigst du Hilfe bei den einzelnen Schritten, kannst du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne bei allen anfallenden Fragen zum Thema Unternehmensgründung und sagen dir, wie du mit deinem Unternehmen erfolgreich wirst.

Weitere Gewerbe Themen:

Wer hilft bei der Firmengründung und wo anmelden – Checkliste und einfach Unternehmen gründen

Firmengründung- Hilfe und wo anmelden?

Wer hilft in Deutschland bei der Firmengründung?

Um in Deutschland ein Unternehmen gründen zu können, bedarf es nicht viel. Jeder Jungunternehmer kann mit einer passenden Geschäftsidee seine Selbstständigkeit starten. Dennoch ist Firmengründung nicht immer einfach. Falls du Hilfe bei der Gründung deines eigenen Unternehmens benötigst, solltest du die nachfolgende Checkliste beachten.

Die Geschäftsidee – Der Businessplan

Der erste Schritt bei der Firmengründung ist stets eine gute Geschäftsidee. Nur mit einer passenden Idee und einem guten Geschäftskonzept kannst du als Unternehmer durchstarten.

Bei der Geschäftsidee solltest du darauf achten, dass sie ansprechend ist und dadurch Kunden findet sowie sich umsetzen lässt. Folglich benötigst du eine Idee, welche dir Kunden bringt. Eine Marktanalyse beispielsweise kann dir helfen, ob deine Geschäftsidee in deiner Umgebung gut ankommt oder ob sie generell benötigt wird.

Selbstverständlich kannst du auch ohne reichliche Überlegung und Marktanalyse mit einer Geschäftsidee durchstarten. Ideen, welche sich bisher als erfolgreich herausgestellt haben, kannst du jederzeit aufnehmen, gegebenenfalls verändern und für dein Unternehmen verwenden.

Anhand eines Businessplans sowie eines Finanzplans siehst du anschließend, wie du dein Unternehmen mit deiner Geschäftsidee am besten aufbaust und welche Kosten auf dich zukommen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du einen Businessplan erstellen möchtest. Wie du konkret bei der Führung und Gründung deiner eigenen Firma vorgehst, siehst du hier in unserer praktischen Checkliste.

Die Anmeldung

Um in Deutschland legal ein Unternehmen zu betreiben, musst du als Unternehmer einen langen Behördenweg zurücklegen. Bei einigen Behörden musst du vor dem Betrieb zunächst persönlich erscheinen oder dich mit ihnen in Verbindung setzen.

Viele Behörden melden sich gleichzeitig automatisch bei dir. Vor allem für Jungunternehmer kann sich der Behördenweg als mühsam herausstellen. Aus diesem Grund solltest du die einzelnen Behörden nacheinander aufsuchen oder mit ihnen Kontakt aufnehmen. Die wichtigsten Behörden für gewerbliche Unternehmer sind

  • das Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt
  • das Finanzamt
  • die IHK bzw. HWK
  • das Handelsregister
  • die Berufsgenossenschaft
  • das statistische Landesamt
  • die Bundesagentur für Arbeit

Das Gewerbeamt

In Deutschland gilt für jedes gewerbliche Unternehmen eine Anmeldepflicht beim zuständigen Gewerbeamt. Dieses befindet sich entweder in deiner Stadt oder in deiner Gemeinde. In manchen Gebieten übernimmt auch das Ordnungsamt diese Aufgabe.

Die Anmeldung entfällt für dich nur, wenn du zu den sogenannten freien Berufen gehörst, da sich diese bei ihrer zuständigen Künstlersozialklasse anmelden müssen. Freie Berufe sind unter anderem

  • Ärzte
  • Notare
  • Erzieher
  • Journalisten
  • Rechtsanwälte
  • Künstler

Bei der Anmeldung beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt musst du alle notwendigen Unterlagen mitbringen oder einreichen. Standardmäßig wird die Anmeldung mit einem speziellen Anmeldeformular durchgeführt, welches du entweder vor Ort oder per Download im Internet bekommst.

In manchen Bundesländern und Gemeinden kannst du sogar dein Gewerbe vollständig online anmelden. Benötigst du Hilfe mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich entweder an deinen zuständigen Bearbeiter oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

Da du das ausgefüllte Formular per Post einreichen kannst, ist es dir gestattet, es mit nach Hause zu nehmen.

Sobald du das Anmeldeformular korrekt ausgefüllt sowie mit allen anderen Unterlagen wie einem Personalausweis und gegebenenfalls eigenen Unterlagen wie etwa Zeugnissen oder anderen Nachweisen eingereicht hast, musst du nur noch die Bearbeitungsgebühr entrichten.

Diese unterscheidet sich in jedem Bundesland, wobei sie generell zwischen 15 und 65 Euro beträgt. Anschließend bekommst du vom Gewerbeamt deinen Gewerbeschein.

Das Finanzamt

Du musst dich nicht sofort nach der Gewerbeanmeldung mit dem Finanzamt in Verbindung setzen. Das Gewerbeamt verständigt automatisch das für dich zuständige Finanzamt, woraufhin dieses dir den Fragebogen zur steuerlichen Erklärung zusenden.

Diesen Fragebogen musst du wiederum ausfüllen und zusenden. Du bekommst den Fragebogen ca. 14 Tage nach deiner Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt. Je früher du ihn ausfüllst und zurückschickst, desto schneller kann er wiederum bearbeitet werden. Vergisst du auf den Fragebogen oder ignorierst du ihn, können Bußgelder für dich auftreten.

Das Finanzamt vergibt dir deine Steuernummer, insofern du ein steuerpflichtiges Unternehmen führst. Deine Steuernummer musst du auf jeder Rechnung angeben. Alternativ kannst du deine Umsatzsteueridentifikationsnummer verwenden, welche speziell für den grenzüberschreitenden EU-Handel konzipiert ist.

Wenn du mit deinem Unternehmen als Kleinunternehmer starten möchtest, musst du zugleich auf dem Fragebogen die Kleinunternehmerregelung vermerken. Durch diese erhalten Kleinunternehmer steuerliche Vorteile.

Als Kleinunternehmer giltst du in Deutschland, wenn dein Umsatz im ersten Geschäftsjahr maximal 22.000 Euro beträgt und in den darauffolgenden Jahren den Höchstbetrag von 50.000 Euro nicht überschreiten. Bei Fragen solltest du dich an dein zuständiges Finanzamt wenden. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir ebenso gerne weiter.

Weitere Ämter und Behörden

Welche Ämter und Behörden du noch aufsuchen musst, hängt ganz von deinem Unternehmen ab. Nach der Firmengründung musst du beispielsweise Mitglied bei der Berufsgenossenschaft werden.

Die Mitgliedschaft ist nicht immer kostenlos, bietet dir jedoch gleichzeitig eine Versicherung bei Arbeitsunfällen für dich und potenziellen Mitarbeitern. Dir steht es somit frei, ob du die Versicherung durch die Berufsgenossenschaft in Anspruch nehmen oder dich selbst versichern möchtest.

Du hast eine Woche nach Firmengründung Zeit, dich bei deiner zuständigen Berufsgenossenschaft anzumelden, da dir sonst hohe Bußgelder drohen.

Der Eintrag ins Handelsregister muss zudem für alle gewerblichen Unternehmen durchgeführt werden. Häufig musst du einen Auszug aus dem Handelsregister bereits bei der Gewerbeanmeldung mitbringen.

Gegenüber dem statistischen Landesamt besitzt du zudem Berichtspflichten. Wenn du möchtest, kannst du hierbei beantragen, dich für drei Jahren von dieser Pflicht befreien zu lassen.

Bei der Bundesagentur für Arbeit musst du dich außerdem nur melden, wenn du planst, Mitarbeiter zu beschäftigen. Sobald ein oder mehrere Mitarbeiter in deinem Unternehmen tätig sind, ist die Meldung dort verpflichtend.

Die Industrie- und Handelskammer bzw. IHK sowie die Handwerkskammer bzw. HWK werden vom Gewerbeamt automatisch benachrichtigt. Hier ist die Mitgliedschaft Pflicht. Zugleich musst du einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Dieser entfällt für dich nur, wenn du dein Unternehmen nicht im Handelsregister einträgst oder dein Unternehmensertrag nicht 25.000 Euro überschreitet.

Der Mitgliedschaftsbetrag kostet dich jährlich zwischen 30 und 300 Euro je nach Unternehmensgröße. Für Kleinunternehmer existieren hierbei eigene Beiträge und Befreiungsgrenzen.

Der eigentliche Betrieb

Ein Unternehmen Gründen ist mit der Anmelde- und Planungsphase noch nicht abgeschlossen. Auf dich warten vor oder nach dem Behördenweg noch weitere Schritte, damit du deine Firmengründung erfolgreich abschließen kannst. Unter anderem musst du

  • einen geeigneten Standort suchen
  • gegebenenfalls Zulassungen anfordern
  • deinen Arbeitsort einrichten
  • deine Dienste aktiv anbieten und bewerben
  • Kunden ansprechen und erhalten
  • dein Unternehmen finanzieren

Als geeigneter Standort bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für dich an. Hierbei musst du beachten, welche Firma du gründen möchtest. Ein Handwerksunternehmen beispielsweise benötigt einen geeigneten Standort und eine passende Einrichtung.

Manche Unternehmen können zudem nicht ohne besondere Zulassungen geführt werden. Aus diesem Grund solltest du dich früh genug erkundigen, ob du deine Firma ohne Zulassung gründen kannst. Ist dies nicht der Fall, musst du die speziellen Zulassungen vor dem eigentlichen Betrieb anfordern.

Der Betrieb einer eigenen Firma sowie der Kontakt mit potenziellen Kunden sind zudem immer mit Kosten verbunden.

Viele Jungunternehmer führen die Unternehmensgründung mit nur wenig oder keinem Eigenkapital durch, wodurch sie auf Förderungen, Darlehen oder anderen Formen von Fremdkapital angewiesen sind. Beachte, dass deine Firma nur erfolgreich bleiben kann, wenn du sie finanzieren kannst. Hat sich deine Firma erst einmal etabliert, kannst du nämlich mit Stammkunden und weniger Werbeaufwand rechnen.

Einfache Gründung für jede Firma

Um in Deutschland eine Firma gründen zu können, benötigst du nicht viel. Jedoch solltest du schrittweise vorgehen, da du unter anderem

  • einen Businessplan erstellen
  • dein Unternehmen anmelden
  • alle notwendigen Unterlagen und Zulassungen anfordern
  • einen Standort auswählen
  • Kunden gewinnen

musst. Unsere praktische Checkliste hilft dir dabei jederzeit weiter. Zudem kannst du dich immer an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden, falls du weitere Fragen hast.

Weitere Gewerbe Themen:

Ein Unternehmen gründen: Von der Planung bis zum ersten Kunden

Unternehmen gründen

Schritt für Schritt ein Unternehmen gründen

Möchtest du ein Unternehmen gründen, kannst du dies in Deutschland leicht tun. Um ein Unternehmen einfach zu gründen und zu führen, musst du nur eine Schritt-für-Schritt-Anleitung befolgen. Wir verraten dir, welche Schritte du wann setzen musst, um dein Unternehmen gründen und anschließend führen zu können.

Zum Beginn die Planung

Planst du, ein Unternehmen gründen zu wollen, musst du ganz am Anfang beginnen. Zum Beginn musst du dich mit der Planung deines Unternehmens beschäftigen. Die Planungsphase jedes Unternehmens ist hierbei unterschiedlich lang. Im Durchschnitt beträgt sie sieben Monate, wobei auch Unternehmensgründungen in drei Monaten planbar sind.

Vor der eigentlichen Gründungs- bzw. Planungsphase spielen zugleich viele Gründer mit dem Gedanken einer Firmengründung. Die Überlegungen können ebenso zwischen einem Monat und zweieinhalb Monate dauern.

Falls du dich mit der Planungsphase befasst, solltest du dein Augenmerk vor allem auf ein valides Geschäftsmodell richten. Erst danach folgt für dich die detaillierte Ausarbeitung eines Businessplans. Mit diesem kannst du deine Ideen möglichen Kunden und Investoren präsentieren, sodass er dein Fundament bei der Gründung deines eigenen Unternehmens ist.

Bei der Erstellung eines Businessplans solltest du ergänzend einen realistischen Finanzplan beachten. Der Finanzplan zeigt dir, wie viel Kapital du letztendlich brauchst, um dein Unternehmen gründen zu können. Mit unserer praktischen Checkliste hier fällt es dir leicht, die schrittweise Planung eines Business- und Finanzplans durchzuführen.

Entscheidung zwischen Hauptgewerbe und Nebengewerbe

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens gehst du häufig ein großes Wagnis ein. Aus diesem Grund solltest du dich entscheiden, ob du dein Unternehmen als Hauptgewerbe oder Nebengewerbe führen möchtest. Viele Jungunternehmer entscheiden sich zunächst, ihr Unternehmen nebengewerblich zu betreiben, sodass sie einer angemeldeten Berufstätigkeit im Hauptberuf weiterhin nachgehen. Ob du deine Firma im Vollzeitverhältnis führst oder dir nur nebenbei etwas selbstständig dazu verdienst, hängt ganz von dir ab. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe musst du zugleich andere Sachen als bei einem hauptberuflichen Gewerbe beachten.

Marken überprüfen und die eigene Marke schützen lassen

Jungunternehmer müssen sich mit rechtlichen Fragen beschäftigen, wenn sie ein Unternehmen gründen. Damit deine Firma sich leicht finden lässt und zugleich großen Wiedererkennungswert besitzt, sollte dein Firmennamen klar und eindeutig sein.

Ergänzend solltest du ein Markenschutz für deine Produkte und Dienstleistungen machen. Durch diese Handlung sicherst du deine Position im Wettbewerb. Der Markenschutz ist zudem nur möglich, wenn du keine bisher bestehenden Schutzrechte verletzt. Gerne vermitteln wir von Gewerbeanmeldung.com dich bei Fragen zur Rechts- oder Steuerberatung weiter.

Neben einem Markenschutz solltest du ebenso entsprechende Versicherungen für dein Unternehmen abschließen. Versicherungen schützen dich vor privaten wie gewerblichen Risiken. Bezüglich persönlichem Risiko solltest du in den ersten drei Monaten der Unternehmensgründung eine private oder gesetzliche Krankenversicherung eingehen.

Wir empfehlen dir, zunächst eine private Krankenversicherung in Bezug auf Leistungen und Kosten zu vergleichen und die Fakten dann einer gesetzlichen Krankenversicherung gegenüberzustellen. Am besten fragst du um einen kostenlosen Vergleich an. Die restlichen Versicherungen für dein Unternehmen hängen stark von deiner Branche ab.

Die Unternehmensfinanzierung sichern

Du kannst ein Unternehmen nur gründen und führen, wenn du entsprechendes Kapital besitzt. Dein Kapital kannst du entweder als

  • Eigenkapital, z.B. Ersparnisse, Privatbesitz
  • Fremdkapital, z.B. Kredite, Investoren

beziehen.

Je nach Größe deines Unternehmens musst du mit einem entsprechenden Kapital an den Start gehen. Bei vielen Jungunternehmern reichen die Ersparnisse jedoch nicht auf. In diesem Fall solltest du dich um Fremdkapital kümmern. Ob du das Geld von Familie oder Bekannten leihst, einen Unternehmenskredit ansuchst oder eine Partnerschaft eingehst, bleibt dir überlassen. Viele Jungunternehmen wenden sich vorwiegend an Banken und Kreditinstitute, um einen günstigen Kredit zu erhalten. Damit du weißt, wie viel Budget bzw. Startkapital du letztendlich benötigst, solltest du alle notwendigen Punkte in deinem Finanzplan anführen.

Alle Genehmigungen besorgen

Für die Gründung eines Unternehmens wird nicht nur die gewerbliche Anmeldung benötigt. Viele Berufe und Branchen benötigen eigene Genehmigungen, damit du sie überhaupt eröffnen kannst. Vor allem bei vielen Handwerksberuf besteht eine Meisterpflicht.

Informier dich im Vorfeld, welche Genehmigungen, bestimmte Qualifikationen und Zulassung du für dein Unternehmen benötigst. Falls du nicht wissen solltest, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, solltest du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wo du die Genehmigungen besorgen kannst und welche für dich verpflichtend sind.

Eine Unternehmensform wählen

Bei Unternehmen, welche alleine oder in einer Partnerschaft gegründet werden, muss eine Unternehmensform angegeben werden. Die Unternehmens- bzw. Rechtsform ist hierbei stets mit unterschiedlichen Anforderungen verbunden. Unter anderem sind für dich

  • Gbr
  • GmbH
  • UG

möglich. Für alle Gewerbe besteht in Deutschland eine Meldepflicht beim Gewerbeamt. Freie Berufe hingegen müssen beim Finanzamt sowie bei der zuständigen Kasse angemeldet werden.

Bezüglich Konten solltest du zwischen deinem Privatkonto und deinem Geschäftskonto unterscheiden. Das Startkapital sollte immer auf dein Geschäftskonto einbezahlen. Die Trennung zwischen Geschäftskonto und Privatkonto ist für Freiberufler und Einzelunternehmer zwar nicht zwingend notwendig, aber ratsam.

Einen passenden Standort wählen

Wo du letztendlich dein Unternehmen gründest, bleibt völlig dir überlassen. Du kannst dein Unternehmen unter anderem in

  • deinen eigenen vier Wänden
  • einem Büro
  • einem Ladenlokal
  • einer Werkstatt
  • einem Restaurant

eröffnen. Damit dein Unternehmen erfolgreich wird, solltest du einen geeigneten Standort wählen. Wählst du einen Standort außerhalb deines Wohnortes wie etwa deinem Haus oder deiner Wohnung, musst du für ein Unternehmen Miete zahlen.

Um den richtigen Standort zu wählen, solltest du dir selbst einige Fragen beantworten. Beispielsweise solltest du dich fragen, ob deine Kunden den Weg zu deinem Unternehmen finden können. Vor allem für Unternehmen, welche auf täglichen Kundenverkehr wie etwa Restaurants angewiesen sind, ist der passende Standort entscheidend für deinen Erfolg.

Die Anmeldung deines Unternehmens durchführen

Wie bereits erwähnt, musst du dein Gewerbe anmelden. Versäumst du die Anmeldung, musst du mit Bußgeldern rechnen. Du benötigst zum Beispiel eine Steuernummer vom Finanzamt, damit du überhaupt Rechnungen ausstellen darfst. Sämtliche Unternehmen mit einer gewerblichen Tätigkeit müssen immer beim Gewerbeamt angemeldet werden. Kleinunternehmer können bei der Anmeldung zugleich die Kleinunternehmerregelung für sich nutzen.

Damit du die Anmeldung durchführen kannst, musst du alle benötigten Unterlagen wie Genehmigungen, Nachweise und vor allem das Anmeldeformular einreichen. Das Formular bekommst du direkt vor Ort bei deinem zuständigen Amt in deiner Gemeinde oder per Download zur Verfügung gestellt.

Manche Gemeinden und Bundesländer bieten inzwischen ebenfalls die komplette Anmeldung online an, wobei du deine Unterlagen als Anhang mitschicken musst. Gerne füllen wir von Gewerbeanmeldung.com mit dir das Anmeldeformular aus und helfen dir, falls du Fragen zur Anmeldung hast.

Kunden gewinnen

Hast du dein Unternehmen erfolgreich gegründet und bist du nun Unternehmen, benötigst du für deinen Erfolg nur noch eines: Kunden. Mache Werbung für dich und gewinne viele Kunden, damit dein Unternehmen wachsen und dein Unternehmensname sich verbreiten kann.

Zugleich helfen dir individuelle Produkte und Dienstleistungen, eine Art Monopolstellung am Markt einzunehmen. Welche Arten an Werbung du für dich und dein Angebot betreibst, bleibt zugleich völlig dir überlassen. Beachte jedoch immer dein Budget, damit deine Werbeausgaben letztendlich nicht deinen Gewinn überschreiten.

Erfolgreicher Unternehmer werden – ein langes Verfahren

Damit du ein Unternehmen gründen kannst, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Unternehmensidee
  • einen guten Businessplan
  • einen Finanzplan
  • einen guten Standort
  • Kunden

Nur wenn du alle Schritte beachtest, kannst du zu einem erfolgreichen Unternehmer werden. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du mit deinem eigenen Unternehmen durchstarten möchtest.

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Wann darf man eine Firma oder Unternehmen gründen?

Eigenes Unternehmen gründen Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Gründung eines eigenen Unternehmens

Fast jeder von uns hat wohl schon einmal davon geträumt, ein eigenes Unternehmen zu gründen und es zu Weltruhm zu führen. Der bürokratische Aufwand schreckt allerdings viele Menschen ab. Um nicht auch einer von ihnen zu werden, solltest du diesen Artikel lesen!

Wie gründet man eine eigene Firma?

Vor der Gründung eines jeden Unternehmens steht zuallererst die Geschäftsidee: Vielleicht ist dir selbst ein genialer Einfall gekommen, den du unbedingt umsetzen möchtest.

Möglicherweise arbeitest du aber auch mit einem Franchisegeber zusammen und baust dein Unternehmen auf der Basis seines Konzepts auf. Beiden Fällen gemeinsam ist jedoch eine intensive Planungsphase.

Der KfW Gründungsmonitor gibt die durchschnittliche Vorbereitungszeit mit sieben Monaten an – von der ursprünglichen Idee bis zur tatsächlichen Geburtsstunde deiner Firma.

Bereits an dieser Stelle solltest du sämtliche Schritte gründlich planen und keine voreiligen Maßnahmen treffen Statistiken zeigen, dass rund die Hälfte aller Gründer die Vorbereitungsphase schon nach drei Monaten für abgeschlossen hält. Oftmals scheitern sie dann aber aufgrund ihrer überstürzten Entscheidungen.

Wir empfehlen dir daher, dir für alles Zeit zu nehmen und auf ein solides Fundament zu setzen. Ist dein Geschäftsmodell gut durchdacht, steigen auch die Chancen auf weiteren Erfolg immens. Auch ein detaillierter und realistischer Finanzplan ist von Anfang an Gold wert, zeigt er doch, welches Kapital du genau benötigst und ob die Firma deiner Träume rentabel ist.

Die Wahl der Rechtsform

Hast du die Vorplanung einmal abgeschlossen, geht es an die Wahl der Rechtsform. Das ist keineswegs nur eine Formalie, sondern vielmehr eine Entscheidung, die die Zukunft deiner Firma prägen wird.

Die Rechtsform regelt einerseits Fragen der Haftung bzw. Haftungsbeschränkung, der Beteiligung und des Kapitalbedarfs. Andererseits entscheidet die genaue Rechtsform auch darüber, ob dein Unternehmen regelmäßig seine Bilanzen vorlegen muss und ins Handelsregister einzutragen ist.

Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Unternehmen: Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Bei Personengesellschaften handelt es sich um Einzelunternehmen, beispielsweise GbR, OHG oder KG. Die Gesellschafter haften unbeschränkt und mit persönlich mit ihrem Privatvermögen. Außerdem zahlen sie im Rahmen der Besteuerung einzeln. Besonders die GbR eignet sich für eine schnelle Firmengründung.

Denkbare Formen der Kapitalgesellschaft sind die GmbH oder die UG. Kapitalgesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass die Gesellschafter Kapitaleinlagen einzahlen, auf deren Betrag ihre Haftung beschränkt ist. Für die Gründung einer GmbH musst du beispielsweise eine Geldeinlage von mindestens 25.000 Euro leisten.

Unabhängig von der genauen Rechtsform ist mit Gründung des Unternehmens auch ein Firmenkonto zu eröffnen. So können Kapitalgesellschaften beispielsweise erst dann vom zuständigen Notar im Handelsregister angemeldet werden, wenn das Stammkapital auf das Geschäftskonto einbezahlt worden ist.

Die Gewerbeanmeldung

Je nach Rechtsform, Branche und einigen anderen Bedingungen bestehen gewisse Anmeldepflichten für deine Firma. Auch in bestimmte Register ist sie dann einzutragen. Davon sind sämtliche Existenzgründungen betroffen, also nicht nur hauptberufliche Tätigkeiten in Vollzeit.
Genehmigungen, Zulassungen und gewisse Qualifikationen richten sich dabei nach der genauen Art der Firma.

Möchtest du dich beispielsweise mit einem Handwerksunternehmen selbständig machen, musst du dafür die Meisterprüfung abgelegt haben. Firma gründen ohne Meister? Leider Fehlanzeige! Auch für den Betrieb einer Spielhalle, die Tätigkeit als Versicherungsvermittler oder den Einstieg ins Reisegewerbe gilt eine besondere Erlaubnispflicht.

Damit du nicht den Überblick verlierst und genau weißt, an wen du dich für die Einholung deiner Genehmigungen wenden musst, haben die Bundesländer eine Online-Plattform erstellt, auf der du den sogenannten einheitlichen Ansprechpartner findest.

Unternehmen gründen unter 18 – Unternehmen gründen mit 16

Der Taschengeldparagraph

Im Volksmund bezeichnet man § 110 BGB gerne auch als Taschengeldparagraphen. Diese Norm räumt Minderjährigen die Möglichkeit ein, selbst Rechtsgeschäfte abzuschließen, solange er mindestens sieben Jahre alt ist und den Vertragsschluss mit eigenen Mitteln bestreiten kann. Das heißt, Minderjährige dürfen kleine Einkäufe tätigen, die sich im Rahmen eines geringen Betrages bewegen, beispielsweise jenem ihres Taschengelds.

Ein fester Betrag ist dafür zwar nicht festgelegt, allerdings dürfen sich die Kinder nicht verschulden. Auch die Gründung eines Unternehmens wird durch den Paragraphen nicht ermöglicht, da du dich so auf unüberschaubare rechtliche Verpflichtungen einlassen würdest. Minderjährigen ist dies nicht ohne Weiteres gestattet. Erst mit dem 18. Lebensjahr giltst du in Deutschland als voll geschäftsfähig, darfst also Verträge abschließen – und ein Unternehmen gründen.

Um schon vorher den Traum deiner eigenen Firma erfüllen zu dürfen, musst du eine Ermächtigung deiner Eltern bzw. deiner gesetzlichen Vertreter für die Ausübung selbständiger Tätigkeiten einholen. Diese muss anschließend noch durch ein Familiengericht genehmigt werden.

Existenzgründung trotz Schulden

Auch wenn Privatschulden die Gründung deiner eigenen Firma deutlich verkomplizieren, möglich ist sie dennoch.

Zunächst ist es mit Schulden enorm schwierig, einen Kredit für die Existenzgründung zu erhalten. Du musst die Bank also davon überzeugen, dass du einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld planst. Auch gute Gründe für die Verschuldung steigern deine Chancen.

Als nächstes brauchst du eine Strategie, damit das geliehene Geld nicht sofort in die Hände deiner Gläubiger fällt, egal, ob es sich um einen Kredit, Fördergelder sonstige Finanzmittel handelt. Lasse dich dazu unbedingt beraten, schließlich sind die genauen Umstände deines Einzelfalls entscheidend, ein pauschaler Rat bringt dich kaum weiter!>

Die Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz stellt an dich als Existenzgründer weitere Anforderungen. Damit verbunden ist die sogenannte Restschuldbefreiung. Das bedeutet, dass das Schuldverhältnis vorübergehend ruht und Gläubiger nicht mehr bedient werden. Die Schulden werden allerdings nicht erlassen.

Mit der Restschuldbefreiung verpflichtest du dich als Schuldner jedoch auch dazu, dich ernsthaft um eine zumutbare Arbeit zu bemühen. Die Selbständigkeit kann diese Voraussetzung erfüllen, allerdings musst du dann deinen zuständigen Treuhänder von deinem Businessplan überzeugen.

Du solltest ihm dazu aufzeigen, dass du sämtliche Risiken bei deiner Geschäftsidee bedacht hast. In der Auseinandersetzung mit dem Treuhänder besteht für dich durchaus eine wertvolle Erfahrung: So erhältst du kritisches Feedback und eine weitere Sicht auf deine Unternehmensplanung.

Unternehmen gründen während Studium

Viele Existenzgründer spielen bereits während des Studiums mit dem Gedanken, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Eine derart frühe Firmengründung bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich.

Vorteile:

  • ein erfolgreiches Unternehmen stellt eine zuverlässige Einnahmequelle während des Studiums dar
  • als dein eigener Chef kannst du Arbeitszeiten frei einteilen und dabei den Stundenplan des Studiums berücksichtigen
  • ein Gründungsprojekt auf deinen Namen macht sich gut als Referenz in deinem Lebenslauf
  • eine florierende Firma bietet dir nach Abschluss des Studiums eine tolle berufliche Perspektive

Nachteile:

  • Die Existenzgründung bedeutet eine Doppelbelastung aus Studium und Arbeit, was enorme Disziplin erfordert.
  • Die komplexen bürokratischen Voraussetzungen der Unternehmensgründung kosten dich als Studenten viel Zeit

Die Finanzierung gestaltet sich für dich als Studenten wohl schwierig. Das nötige Startkapital dürfte kaum vorhanden sein, weshalb du auf Fördermittel und Kredite angewiesen bist.

Einige der bekanntesten Programme sind das Exist-Gründerstipendium, das KfW-Gründercoaching Deutschland oder die Förderung unternehmerischen Know-hows. Auch die Teilnahme an einem Gründerwettbewerb wie der IKT Innovativ oder dem Deutschen Gründerpreis können dich auf die Erfolgsspur bringen.

Fazit

Die Gründung deines eigenen Unternehmens ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denken magst. Zwar gilt es einige Formvorschriften zu beachten, mit der richtigen Planung meisterst du diese Herausforderung aber mühelos.

  • Nimm dir Zeit für die Vorbereitung und erstelle einen soliden Firmenplan!
  • Überlege dir gut, welche Rechtsform dein Unternehmen haben soll!
  • Finde heraus, welche Auflagen es für Unternehmen in deiner Branche zu beachten gilt!
  • Wende dich an den einheitlichen Ansprechpartner, um sämtliche Formerfordernisse zu erfüllen!

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So geht die Firmengründung richtig

Die Firma im Handelsregister eintragen lassen:

Bevor man überhaupt eine Firma gruenden kann, muss man zunächst beim Handelsregister vorstellig werden und die Firma dort eintragen lassen. In das Handelsregister muss sich jeder eintragen lassen, der als Kaufmann bzw. Kauffrau eingestuft wird. Sprich also alle diejenigen, die ein Handelsgewerbe betreiben.

Unternehmensformen wie die OHG, die KG, die GmbH und die AG müssen sich somit ins Handelsregister eintragen lassen. Falls du, lieber Leser, zunächst ein Kleingewerbe betreiben möchtest, dann musst du das Gewerbe nicht im Handelsregister eintragen lassen.

Grundsätzlich gelten Kleingewerbe ohnehin nicht als Firma, da sie keine Kaufleute im Sinne des Handelsrechts sind. Laut HGB ist eine „Firma“ nämlich der Name, unter dem der Kaufmann seinen Betrieb führt. Kleingewerbetreibende geben im Geschäftsleben statt einer Firma Ihren bürgerlichen Vor- und Zunamen an.

Unternehmen gründen beim Gewerbeamt:

Um nun die Firmengründung voranbringen zu können, muss man zunächst beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. In einigen Städten kann es sein, dass es mehrere Wirtschaftsämter gibt, wo man das Unternehmen anmelden kann.

Als nächstes muss man schauen, ob man für die Anmeldung einen festen Termin benötigt oder ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint. Das ist ein sehr wichtige Recherche.

Kosten für Firmengründung

Nachdem man auch dies geklärt hat und man an dem besagten der Gründung angekommen ist, geht es wie folgt weiter: man zahlt zunächst eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro. Diese Gebühr bezahlt man unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens.

Was braucht für man die Firmengründung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Papiere vorgelegt hat, erhält man vor Ort ein Gewerbeformular. Analog dazu vor dem Rechner. Dieses kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später einreichen.

Es empfiehlt sich allerdings, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt. Zum einen deshalb, weil sich die Anmeldung selbst so immer weiter verschiebt, zum anderen auch deshalb, weil der Beamte vor Ort bei anstehenden Fragen behilflich sein kann.

Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchte. Je nachdem, für welche Art des Gewerbes man sich entscheidet, entstehen bereits die ersten Kosten des Unternehmens.

Denn bei einem Hauptgewerbe ist es in der Regel so, dass man dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Monatliche Gebühren fangen da monatlich ab 200 Euro an und können weiter steigen, sind allerdings von den Einnahmen abhängig.

Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diese Ausgaben von den Steuern wieder absetzen kann, so dass es am Ende doch nicht so dramatisch anhört, wie zu Beginn gedacht. Außerdem kann es sein, das Leute, die nebenberuflich ein Gewerbe betreiben, ebenfalls einen Teil der eigenen Krankenkasse übernehmen muss. Auch dies ist abhängig von den Einnahmen und unter anderem auch, was im Arbeitsvertrag drinsteht.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein.

Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit voll durchstarten zu können. Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen.

Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Innerhalb von sieben bis zehn Tagen erhält man dann Post vom Finanzamt. Von dort erhält man dann den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist mit sieben Seiten ein ganz schön harter Brocken. Es wäre daher ratsam, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit nimmt.

Insbesondere das Feld rund um die gewerbliche Tätigkeit sollte so umfassend und genau wie möglich beschrieben werden, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben denn auch wirklich so stimmen.

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, benötigt man dann noch die Steuernummer. Diese muss man entweder bei dem Bund der Arbeit beantragen oder lässt es direkt vom Finanzamt erhalten. Man benötigt die Steuernummer, um Rechnungen schreiben zu können.

Fazit:

Die eigene Firma zu gründen ist eines der spektakulärsten Meilensteine eines Gründers. Für die Firmengründung ist hierbei wichtig, dass man vor allem ein gesamt stimmiges Konzept hat, genug Ressourcen vorweisen kann und der Gründer mit ausreichend viel Wissen glänzt.

Denn eines der Hauptgründe, weshalb viele Unternehmen in unserer heutigen Zeit nicht die gewünschten Ziele erreicht, liegt unter anderem nicht nur daran, dass man fähiges Personal beschäftigt, sondern vor allem daran, dass der Gründer nur ausreichend viele Kenntnisse rund um das Unternehmen hat. Daher ist es gar fast schon pflicht, dass man sich hier an dieser Stelle ausführliche Gedanken rund um die Firma macht.

 

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden? – Gewerbe Anmelden: Wann & Wie?

Was muss man tun um ein Kleingewerbe anmelden zu können?


Zunächst muss man erst einmal herausfinden, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Vor allem in Großstädten kann es sein, das diese mehrere Ämter haben. Daher ist es ratsam zu schauen, welches dieser Ämter für einen zuständig ist.

Dann gilt es zu beachten, ob diese Ämter auch jeden rein lassen oder eine terminliche Vereinbarung benötigen. Bei dem spontanem Besuch kann es sein, dass man etwas länger warten muss, weil der Andrang für eine Gewerbeanmeldung sehr groß sein kann.

Bei einem Termin kann es sein, das diese erst nach Wochen realisiert werden können. Beim Gewerbeamt angekommen, zahlt man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich von Stadt zu Stadt ändern.

Welche Unterlagen muss ich bei der Gewerbeanmeldung?

  • ein Personalausweis oder ein Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie beispielsweise eine Handwerkskarte, ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Gesundheitszeugnis,
  • wer noch Minderjährig ist, braucht die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten

Wie kann ich ein Gewerbeschein beim Gewerbeamt bekommen?

Wenn man beim Gewerbeamt ist, erhält man ein Gewerbeformular, dieses muss ausgefüllt werden. Wenn dieser auf Richtigkeit überprüft worden ist, gibt man die eigene Unterschrift und das Formular wird gestempelt. Man erhält dann eine Kopie des Bogens, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Dieser Schein erlaubt es einem allerdings noch nicht, direkt mit dem Gewerbe zu starten. Das darf man erst dann, wenn das Finanzamt den Bogen zur steuerlichen Erfassung geschickt und die Steuernummer geschickt hat. Wenn dieser Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt wurde, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit Geld verdienen.

Wann muss ich ein Kleingewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung muss sofort erfolgen, sofern eine Tätigkeit mehrere Male ausgeübt wird, die eine Gewinnabsicht verfolgt. Ausgenommen von der Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen, die im Jahr 410 Euro wirtschaften.

Ebenfalls gehören Freiberufler nicht zu den Leuten, die ein Kleingewerbe anmelden müssen. Alle anderen sind verpflichtet, die Anmeldung beim Gewerbeamt durchzuführen.

Kann ich rückwirkend Gewerbe anmelden?

Es gibt die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung auch rückwirkend zu tätigen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Das bedeutet aber nicht, das man diese Zeit auch so ausdehnen muss.

Denn die Ämter können ein Bußgeld verhängen, welches bis zu 1000 Euro und mehr Kosten kann. Zwar lassen diese vor allem bei eher kleineren Gewerben Milde walten, darauf vertrauen sollte man nicht.

Wie sieht ein Formular bei der Gewerbeanmeldung aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was kostet ein Kleingewerbe pro Jahr?

Die Kosten pro Jahr für ein Kleingewerbe sind recht überschaubar. Man hat die Kosten für die Bearbeitungsgebühr beim Amt des Gewerbes, welches rund 20 bis 60 Euro kostet. Je nach Art des Gewerbes können noch weitere Kosten hinzubekommen, weil mehr Dokumente benötigt werden.

Je nach dem, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe hat, zahlt man auch die eigene Krankenkasse selbst. Weitere Kosten, die anfallen, sind die Gebühren von der IHK. Die Mitgliedschaft ist verpflichtend und kosten im Jahr rund 30 bis 70 Euro für Kleingewerbe und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300 Euro.

Ebenfalls berücksichtigen sollte man Kosten für Mitarbeiter, die Miete, Neuanschaffungen, Verträge, Patente, Versicherungen etc. Diese sollte man ebenfalls in die Überlegen miteinbeziehen, um alle Fixkosten aufzulisten und eine monatliche Gebühr zu berechnen.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Ein Kleingewerbe darf im Jahr rund 500.000 Euro erwirtschaften bzw. einen Gewinn von 50.000 Euro erzielen.

Was ist der Unterschied zwischen Haupt und nebengewerbe?

Für viele Gründer eine sehr Interessante Frage, denn nicht jeder verfolgt die gleichen Absichten und hat andere Prioritäten. Vor allem für Leute, die eher mit kleineren Gewinn rechnen und ein gesichertes Einkommen wollen, eignet sich eine nebenberufliche Tätigkeit ideal. Man kann in ruhe testen, ob das Gewerbe überhaupt eine potente Nachfragt und Geld bringt.

Außerdem kann man bei einem Nebengewerbe selbst entscheiden, wie viel Zeit, Geld und Energie man in dieses Projekt investiert. Das gleiche gilt zwar auch bei einem Hauptgewerbe, dieses allerdings muss durchgezogen werden, um überhaupt Einnahmen zu generieren.

Auf der anderen Seite hat auch ein Hauptgewerbe seine Daseinsberechtigung. Jemand der ein Hauptgewerbe hat, hat auch mehr Zeit für das Unternehmen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Gewerbe ein Erfolg werden kann. Bei einem Kleingewerbe muss man sich Fragen, ob die Zeit die man hat, überhaupt dafür ausreicht, um erfolgreich ein Gewerbe zu Gewinne zu führen.

Was sind Vorteile Haupt- oder nebenberuflich Gewerbe?

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Tätigkeit ist, das man im Fall einer Kündigung, das Gewerbe immer noch in ein Hauptgewerbe ummelden kann. Zudem wird das Haupteinkommen durch die nebenberufliche Tätigkeit dazu addiert, welches dem Gründer eine hohe Liquidität gibt.

Als Hauptgewerbe kann man außerdem persönlich mit den Kunden in Kontakt treten, was für viele Menschen ein Vorteil sein kann. Für Studenten gilt das Studium als Hauptjob, daher können diese in erster Linie nur ein Nebengewerbe eröffnen.

Letzte Schritt zur Gewerbeanmeldung: Muss jeder zum Finanzamt?

Als Gewerbetreibender muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig werden. Das Amt des Gewerbes schickt die Informationen weiter an die anderen Ämter, darunter auch dem Finanzamt. Diese brauchen ungefähr zehn Tage, bis sie sich bei dir melden.

Du erhälst da deine Umsatzsteuer Identifikationsnummer und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang. Wenn dieser ausgefüllt zurückgeschickt wird, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen.

Sowohl der Fragebogen bei der Anmeldung des Gewerbes, als auch die vom Amt der Finanzen, muss sorgfältig ausgefüllt werden. Beispielsweise wird genau gefragt, wie denn die gewerbliche Tätigkeit denn aussieht.

Nachher prüft das Amt der Finanzen genau, ob denn auch alle Angaben richtig sind. Wenn ein Handy Verkäufer, der diese Tätigkeit auch so angegeben hat, anfängt, Tablets zu verkaufen, dann entspricht das nicht mehr der angegebenen Tätigkeit.

Es ist daher ratsam, das Gewerbe so umfassend wie möglich zu beschreiben. Auch ist es wichtig, sich die Frage zu stellen, ob man denn die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Denn wenn man diese nicht möchte, kann man erst nach fünf Jahren den Antrag dafür stellen.

Ist man Pflichtmitglied bei der Industrie und Handelskammer?

Ja. Man ist gesetzlich dazu verpflichtet, bei der Industrie und Handelskammer (kurz IHK) Mitglied zu werden. Jeder, der die Anmeldung beim Gewerbeamt vollzogen hat, ist auch verpflichtet bei der IHK Mitglied zu sein. Ausgenommen davon sind die Freiberufler.

Man zahlt rund 30 bis 70 Euro Gebühren bei der IHK. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment etwas nervig erscheinen, so bietet die IHK auch viele Kurse, um sich weiterzubilden, was dann dem Unternehmen wieder zu gute kommt.

Allerdings kann es auch manchmal vorkommen, das man bereits innerhalb des ersten Jahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhält, die es in sich haben kann. Wenn dann Mal Neuanschaffungen getätigt werden müssen, ein wahres Desaster! Gäbe es da nicht die IHK Gebühren-Beratung

Die was? Die IHK- Gebühren-Beratung! Wenn man eine solche Rechnung erhält, kann man dieser innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken.

Ja, du hast richtig gelesen, eine Senkung bis zu 0 Euro sind durchaus möglich. Zwar gibt es dafür, wie bei vielem im Leben, keine Garantie, jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen der Nutzer eine positive Sprache. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, klicke hier.

Was ist der Vorteile der Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbe. Diese muss man beim Finanzamt für sich beanspruchen bzw. man muss beim steuerlichen Erfassungsbogen angeben, das man diese in Anspruch nehmen möchte.

Wenn man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten unter 50.000 Euro bleibt, muss man keine Gewerbesteuern zahlen.

Ein Beispiel: wenn man im ersten Geschäftsjahr rund 24.000 Euro Umsatz gemacht hat, dann muss man zwar auch keine Steuern zahlen, weil es einen Freibetrag von 24.500 Euro gibt, unter die Regelung fällt man allerdings nicht mehr.

Grundsätzlich ist der Vorteil eines Kleingewerbes, das man keinen hohen Verwaltungsaufwand hat. Man muss keine aufwendige Buchführung führen und kann diese durch eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung ersetzen.

Wann gilt man nicht mehr als Kleingewerbe?

Es gibt keinen genauen Zeitpunkt, wo man genau bestimmen könnte, wann man nicht mehr als Kleingewerbe gilt. Hierfür gibt es keine genauen Definitionen, dafür allerdings einige Anhaltspunkte.

Unter anderem dann, wenn man den Umsatz eines Kleingewerbes übersteigt oder wenn man mehr als sieben Arbeiter für sich hat. Auch gilt man bereits als „Unternehmen“ wenn man im Handelsregister eingetragen ist, dennoch können dies auch Kleingewerbe tun und ist kein Kriterium.

Muss ich dem Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung berichten?

Nein, in Deutschland gibt es keine Pflicht, dem Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu berichten. Es kann jedoch in einigen Fällen zu Ausnahmen kommen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem vorsieht, da Klauseln im Vertrag verankert sind.

Auch dann dem Arbeitgeber muss man berichten, wenn man aufgrund der gewerblichen Tätigkeit kraftlos bei der Arbeit erscheint. Ebenfalls berichten muss man dann, wenn die Gewerbe in einer selben Branche tätig sind und ein Interessenkonflikt dadurch entsteht oder entstehen kann.

Generell sollte man sich auch überlegen, ob vielleicht die Möglichkeit besteht, bei dem nicht erwähnen der Gewerbeanmeldung, dass das Verhältnis zum Arbeitgeber abkühlen kann, wenn dieser das aus anderen Quellen erfährt. Auch hier muss man sich genaue Gedanken machen und für sich selber abwägen, was für einen das richtige wäre.

Gewerbe anmelden auch online möglich?

Wir leben im digitalen Zeitalter. Immer mehr Städte und Gemeinden versuchen, den Service der Online Gewerbeanmeldung zu etablieren. Dies wäre ein enormer Gewinn für alle beteiligten.

Man müsste nicht mehr im Wartezimmer bleiben, man muss sich an keine Öffnungszeiten richten und sich auch nicht mal auf den Weg zum Gewerbeamt machen. Das ist ein enormer Zeitgewinn und bequem ist es dazu auch noch.

Einziges Manko: noch wird dieser Service nicht überall flächendeckend angeboten. In einigen Großstädten, sowie in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens findet man diese Art der Gewerbeanmeldung. Alles man bei dieser Anmeldung tun muss, ist, die selben Dokumente als Kopie hochzuladen, die auch das Gewerbeamt von einem verlangt.

Anschließend bezahlt man die Kosten für die Gebühr und füllt das Gewerbe Formular aus. Daraufhin verarbeitet man die Daten bei dem Gewerbeamt und informiert die anderen Ämter, namentlich Finanzamt, Industrie und Handelskammer und die Berufsgenossenschaft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe kann man ganz einfach bei dem Amt des Gewerbes anmelden. Bei der Anmeldung dabei haben muss man einige Dokumente, unter anderem:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Außerdem muss man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen, die sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Nachdem man das Gewerbeformular ausgefüllt hat, ist das Kleingewerbe angemeldet. Man kann allerdings noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen, da man sich noch beim Amt der Finanzen anmelden muss.

 

Gewerbeanmeldung Frankfurt

Wo meldet man ein Gewerbe in Frankfurt an?


Die Gewerbeanmeldung erfolgt beim Gewerbeamt Frankfurt in der Kleyerstraße 86 60326 Frankfurt am Main. Um sein Gewerbe anmelden zu können, muss man alle erforderlichen Unterlagen beim Gewerbeamt abgeben.

Die benötigten Unterlagen sind der Personalausweis, falls man nicht EU-Bürger ist eine Aufenthaltserlaubnis, eventuell eine Meldebescheinigung und das ausgefüllte Formular zur Anmeldung. Zusätzlich hat man auch die Möglichkeit die Anmeldung online durchzuführen, über die einheitliche Stelle beim Land Hessen (Einheitlicher Ansprechpartner Hessen, EAH).

Die Unterlagen die online eingereicht worden sind, überprüft die EAH diese und leiten sie an die entsprechende Stelle weiter. Man hat auch die Möglichkeit sich online ein Einblick durch einen Simulator zu schaffen, so kann man auch nichts falsch machen. Falls es sich um Freiberufler handelt, müssen diese sich nicht anmelden.

Freiberufler sind laut deutschem Gesetz festgelegt und gehören zu den Katalogberufen. Katalogberufe sind zum Beispiel Ärzte, Anwälte, Schriftsteller und viele weitere. Freiberufler müssen direkt zum Finanzamt und dort die Formulare ausfüllen und einreichen. Auch die Gewerbeabmeldung erfolgt hier in Frankfurt am Main.

Was kostet die Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main?

Die Gewerbeanmeldung kostet in Frankfurt am Main kostet rund 20 bis 30 Euro. Für die Ausstellung einer Empfangsbescheinigung fallen zusätzliche Kosten von 8 Euro an.

Nachdem man die Gebühren bezahlt hat, kriegt man seinen Gewerbeschein. Wenn man seinen Gewerbeschein bekommen hat, ist man dazu berechtigt die Tätigkeit auszuüben. Für die Gewerbeabmeldung fallen keine Kosten an.

Wie kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Die Kleingewerbe Anmeldung erfolgt beim Gewerbeamt in Frankfurt am Main. mit den erforderlichen Unterlagen. Danach wird man per Post vom Finanzamt benachrichtigt und man muss ein Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Hier wird vom Finanzamt gefragt, was man einschätzt, wie viel Gewinn man erzielen kann mit dem Unternehmen. Dieser Bogen muss sofort ausgefüllt und zurück geschickt werden. Zusätzlich erhält man auch eine Steuer-ID zum Unternehmen.

Falls man Arbeiter beschäftigt, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer beantragen. Die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer ist verpflichtend.

De Rechtsformen eines Kleingewerbes sind das Einzelunternehmen oder die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Es handelt von einem Kleingewerbe, wenn es nicht im Handelsregister eingetragen werden muss. Kleingewerbetreibende dürfen im Jahr nicht mehr Umsatz als 17.500 Euro erzielen.

Wann muss man zum Gewerbeamt Frankfurt?

Man muss zum Gewerbeamt in Frankfurt am Main, wenn man beabsichtigt die Tätigkeit langfristig auszuüben und damit Gewinn beabsichtigt. Das heißt die Gewerbeanmeldung sollte vor der Ausübung der Tätigkeit erfolgen und so früh wie möglich, weil es paar Tage dauern kann bis es bearbeitet wird.

Ebenfalls muss man dahin, wenn der Betrieb verlegt wird oder die Tätigkeit sich ändert bzw. eine weitere zusätzliche Tätigkeit ausgeübt werden will. Auch bei einer Gewerbe Abmeldung muss man dorthin.

Fazit:

Sobald man beabsichtigt seinen ersten Cent zu verdienen, muss man zum Gewerbeamt in Frankfurt am Main, denn dann liegt ein Gewerbe vor. Die Adresse, wo man es anmelden kann, lautet Kleyerstraße 86 60326 Frankfurt am Main. Je nachdem welche Tätigkeit man ausübt, kann es sein, dass man nur zum Finanzamt muss.

Dies wäre bei Freiberufler der Fall, denn bei ihren Tätigkeiten muss keine Gewerbeanmeldung folgen. Ärzte, Schriftsteller und Anwälte und viele mehr fallen in die Kategorie der Freiberufler.

Der Vorteil ist, dass man sein Unternehmen kostengünstig und schnell gründen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bequem von Zuhause aus die Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main durchführen kann.

 

Damit hat keiner gerechnet! GbR ohne Gewerbeanmeldung

Was ist eine GbR?


Eine GbR auch BGB-Gesellschaft genannt, ist eine Personengesellschaft, welche von mindestens zwei juristischen oder natürlichen Personen gegründet wird. Bei einer GbR ist es vorausgesetzt, dass mindestens zwei Personen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gründen.

Die GbR-Gründung ist unkompliziert und zählt daher zu den einfachsten Formen der Gründung eines Gewerbes. Grundsätzlich ist eine Gewerbeanmeldung bei einer GbR vorgeschrieben. Eine Ausnahme bilden dagegen die Freiberufler.

Sie müssen auch beim GbR gründen, kein Gewerbe anmelden. Sie müssen sich direkt an das Finanzamt wenden, sowie auch keine freiberufliche GbR muss dort gemeldet werden. In der Regel wird das Finanzamt vom Gewerbeamt informiert, jedoch kann dies etwas Zeit in Anspruch nehmen, deshalb sollten die Gesellschafter es selbst vornehmen.

Zu dem muss eine GbR bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen werden und abhängig von der Tätigkeit, der man nachkommt, eventuell bei der Handwerkskammer.

Eine GbR muss nicht im Handelsregister eingetragen werden. Ein Gesellschaftsvertrag ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber zum Schutz der Gesellschafter ist es von Vorteil es trotzdem zu tun. Somit kann man auch spätere Konflikte vermeiden oder aber schneller lösen.

Ist eine GbR ein Gewerbe?

Wenn mindestens zwei Gesellschafter sich zusammen tun, um den selben Ziel zu verfolgen und damit Gewinn beabsichtigen, muss eine Gewerbeanmeldung erfolgen und ist somit ein Gewerbe.

Die Gewerbeanmeldung muss bevor man mit der Tätigkeit beginnt erfolgen, weil man vom Gewerbeamt seinen Gewerbeschein erhaltet und erst damit berechtigt ist der Tätigkeit nachzukommen.

Je nach dem welcher Tätigkeit man nachkommt, kann es sein das eine Gewerbeanmeldung nicht vorgeschrieben ist. Freie Berufe sind von der Anmeldung eines Gewerbes befreit. Dies hat den Vorteil, dass diese Gesellschafter später keine Gewerbesteuer zahlen müssen.

Muss man eine GbR beim Gewerbeamt anmelden?

Beim zuständigen Gewerbeamt muss man eine GbR melden, wenn die Gesellschafter damit beabsichtigen Gewinn zu erzielen und wenn man gewerblich tätig sein wird.

Bei der Anmeldung müssen vor alle Gesellschafter vor Ort anwesend sein und einzeln das Formular zum Anmelden ausfüllen. Die Gesellschafter tun sich dann zusammen und bilden eine GbR.

In welchem Fall muss man nicht zum Gewerbeamt?

Im Fall von freien Berufen muss keine Gewerbeanmeldung erfolgen. Sie müssen sich direkt beim zuständigen Finanzamt anmelden und das Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Wenn Freiberufler sich zu einer GbR zusammenschließen, dann müssen auch alle Personen zu der Kategorie zählen. Jedoch muss man beachten, dass auch in diesem Fall eine Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt nötig sein kann. Letztendlich entscheidet das Finanzamt darüber.

Ein Beispiel hier für ist der Beruf als Fotograf: Wenn sie im Auftrag arbeiten und Passfotos für Behörden machen, handelt es von einer gewerblichen Tätigkeit.

Also bevor man mit der Tätigkeit anfängt, sollte man zum Finanzamt und die entscheiden dann, ob es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Auch darf man den freien Berufen nicht nachkommen, ohne es gemeldet zu haben. Sonst können Ordnungswidrigkeiten folgen.

Welche Berufsgruppen gehören zu den Freiberuflern?

Freie Berufler sind laut § 18 des Einkommensteuergesetzes in Deutschland klar geregelt. Sie werden auch Katalogberufe genannt. Diese wären zum Beispiel:

  • Ärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare
  • Unternehmensberater
  • Steuerberater
  • Ingenieure
  • Architekten
  • Heilpraktiker
  • Journalisten
  • Übersetzer
  • uvm.

Allgemein kann man sagen, dass wissenschaftliche, künstlerische, erzieherische oder schriftstellerische Tätigkeiten zu den Freien Berufen gehören. Ob es sich um einen Freien Beruf handelt, entscheidet letztendlich das Finanzamt.

Wenn sich diese Katalogberufe selbstständig machen wollen, müssen sie ihre berufliche Qualifikation nachweisen, zum Beispiel anhand ihrer Ausbildung. Zu dem gibt es auch Kammerpflichtige Berufe, bei denen man sich anmelden muss. Diese Berufe wären zum Beispiel: Ärzte, Apotheker, Notare, Steuerberater und Architekten.

Versicherung bei Freien Berufen

Bei freien Berufen müssen die Personen die Krankenversicherungskosten selbst tragen. Die Entscheidung, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen, liegt bei ihnen selbst. Sie sollten für sich selbst entscheiden, welche Versicherungsart für sie besser ist.

Welche Unterlagen benötigt man?

Zur Anmeldung von einer GbR benötigt man beim zuständigen Gewerbeamt das Formular zur Anmeldung. Dieses Formular muss von jedem Gesellschafter einzeln ausgefüllt und abgegeben werden. Um die Identität nachweisen zu können, braucht man den Personalausweis oder Reisepass.

Falls man eine ausländische Staatsbürgerschaft hat, muss man im Besitz einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung sein. Je nach Tätigkeit kann es auch sein, dass ein polizeiliches Führungszeugnis angefordert werden kann. Freie Berufler melden sich direkt beim zuständigen Finanzamt an und vor Ort wird entschieden, ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt.

Die fachliche Qualifikation muss vom Freiberuflern nachgewiesen werden können. Erst nach dem die Anmeldung erfolgt ist, dürfen die Gesellschafter der Tätigkeit nachkommen und ihr Geld verdienen. Falls man bei der GbR noch Mitarbeiter beschäftigen wird, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern.

Welche Steuern zahlt die GbR?

Bei einer GbR gibt es 3 Arten von Steuer die gezahlt werden: die Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Einkommenssteuer werden nicht von der Gesellschaft selbst gezahlt, sondern werden bei den Gesellschaftern in der privaten Einkommenssteuererklärung angegeben.

Gewerbesteuer werden gezahlt, wenn eine Gewerbeanmeldung vorliegt. Das heißt freie Berufler sind von den Gewerbesteuern befreit, wenn keine Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt erfolgt ist. Zu dem zahlt man bei einer GbR auch Umsatzsteuer.

Ist eine GbR umsatzsteuerpflichtig?

Eine GbR ist umsatzsteuerpflichtig. Das heißt bei jedem Betrag der in Rechnung gestellt wird, zahlt man 19% Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer sind auf jeder Rechnung zu finden. Umsatzsteuer kennen wir aus unserem Alltag.

Aus Sicht der Gesellschaft werden es Umsatzsteuer genannt und aus der Sicht vom Kunden sind es die Mehrwertsteuer. Bei manchen Berufen können die Umsatzsteuer auch 7% betragen.

Muss man einen GbR-Vertrag machen?

Ein Vertrag ist bei einer GbR nicht unbedingt Pflicht, denn auch Abmachungen die mündlich getroffen werden sind gültig. Doch um spätere Konflikte zu vermeiden, ist es auch für die Gesellschafter von Vorteil ein Gesellschaftsvertrag schriftlich nieder zu schreiben. In einem Gesellschaftsvertrag kann man alles mögliche festhalten.

An erster Stelle sollte man den Zweck der GbR festhalten, um später nicht davon abzuweichen. Zusätzlich kann im Gesellschaftsvertrag die Aufgaben der Gesellschafter, Geschäftsführungsaufteilung, Gewinn- und Verlustverteilung stehen. Auch kann man schriftlich den Fall der Auslösung oder falls einer der Gesellschafter abtreten sollte aufschreiben.

Alle Gesellschafter sollten einverstanden sein, wenn man eine Abmachung trifft. Falls einer nicht einverstanden ist, ist die Entscheidung auch nicht gültig. Die Gesellschafter dürfen keine Entscheidungen treffen, die der GbR schaden würde.

Bei einer GbR haften alle Gesellschafter zu gleichen Teilen und mit ihrem Privatvermögen. Falls ein Gesellschaftsvertrag gemacht wird, sollte man es am Ende von einem Anwalt überprüfen lassen.

Was sind die Vorteile einer GbR?

Der ganz große Vorteil bei einer GbR ist, dass man es kostengünstig gründen kann und kein Mindestkapital aufweisen muss. Dadurch kann man die GbR einfach und unkompliziert gründen.

Zu dem hat man den Vorteil, dass man die Kosten, die aufkommen könnten, untereinander mit den Gesellschaftern teilt. Falls Personen den selben Zweck verfolgen möchten, macht es Sinn sich zusammenzuschließen.

Außerdem ist auch der schriftliche Teil ganz einfach, denn die Anmeldung bei den notwendigen Gewerben muss erfolgen. Ein Gesellschaftsvertrag ist nicht zwingend erforderlich. Auch ist die Buchhaltung bei einer GbR einfach, denn die Einnahme-Überschuss-Rechnung reicht aus.

Was sind die Vorteile einer freiberuflichen GbR?

Auch bei freien Berufen kann man sich die Kosten der GbR teilen und muss keinen Mindestkapital aufweisen. Außerdem können sich diese die Arbeit aufteilen, vor allem dann, wenn man den selben Beruf ausübt.

Auch besteht die Möglichkeit, dass der eine den anderen Gesellschafter ergänzen kann, wenn es an fachlicher Kompetenz mangelt. bei einer freiberuflichen GbR genügt auch die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung zur Buchführung.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gründung einer GbR einfach und unkompliziert ist. Das einzige was man dafür tun musst, ist zum zuständigen Gewerbeamt und die GbR anmelden. Hier für benötigt man nur das Formular zur Anmeldung, seinen Personalausweis oder Reisepass und falls man eine ausländische Staatsangehörigkeit hat eine gültige Aufenthaltsgenehmigung.

Je nach dem welche Tätigkeit man ausüben wird, können noch zusätzliche Nachweise und Qualifikationen gefordert werden. Bei Freiberuflern muss die fachliche Kompetenz nachgewiesen werden. Sie melden sich direkt beim Finanzamt an, welche dann entscheiden ob es sich tatsächlich um einen freien Beruf handelt und den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen.

Für freie Berufe ist der steuerliche Erfassungsbogen die Zulassung dafür, dass man der Tätigkeit nachkommen kann. Bei einer nicht freiberuflichen GbR ist das Formular zur Anmeldung, auch Gewerbeanzeige genannt, die Zulassung der Behörde.

Die Anmeldung sollte am Besten vor Beginn der Tätigkeit erfolgen. Sonst könnten Ordnungswidrigkeiten folgen. Ein Gesellschaftsvertrag ist bei einer GbR nicht vorgeschrieben, jedoch wäre es ein Vorteil für die Gesellschafter.

Hier kann man vieles festhalten, wie zum Beispiel den Zweck der Gesellschaft, die Arbeitsaufteilung, Gewinn- und Verlustverteilung und vieles mehr. Somit kann man spätere Interessenkonflikte vermeiden und auch schneller lösen.

Bei einer GbR hat man den Vorteil, dass man es kostengünstig gründen kann, weil man kein Mindestkapital aufweisen muss. Deshalb zählt eine GbR auch zu den einfachen Formen. Außerdem können bei einer GbR jegliche Kosten mit den anderen Gesellschaftern geteilt werden.