So muss man ein Kleingewerbe anmelden!

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Wer ein Gewerbe anmelden möchte, der muss beim Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. In einigen Städten und Gemeinden kann man auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer die Gewerbeanmeldung beantragen. Auch kann es sein, dass es innerhalb der Stadt mehrere Gewerbeämter gibt.

Erste Schritt zu Gewerbe anmelden

Man muss das zuständige erst einmal ausfindig machen. Der nächste Schritt sieht dann so aus, dass zunächst einmal geschaut werden muss, ob man einfach vor dem Gewerbeamt erscheinen kann oder einen festen Termin benötigt.

Kann man auch die Gewerbeanmeldung Online anmelden?

Es gibt mittlerweile die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung Online zu beantragen. Dies dürfte für alle Interessant sein, die aufgrund der Öffnungszeiten beim Gewerbeamt nie dazu gekommen sind, vor der Ort zu erscheinen. Auch ist es durchaus lukrativ, wenn man von Zuhause ganz bequem die Anmeldung vornehmen kann. Doch hierbei gibt es das Problem, dass diese Art der Online Gewerbeanmeldung noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten wird. Vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens findet man diese Art der Anmeldung wieder. Unabhängig davon, für welches man sich auch entscheiden würde, ist man auch davon abhängig, was das eigene Gewerbeamt anbietet.

Ablauf eine Gewerbeanmeldung

Bei allen drei Anmeldung würde der Ablauf wie folgt aussehen: man müsste zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Außerdem muss man einige Dokumente vorweisen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man die erforderlichen Dokumente vorgelegt hat, erhält man ein Formular, welches man ausfüllen muss. Auf diesem muss man dokumentieren, wie der Name des Gewerbetreibenden lautet, wie das Unternehmen heißen soll und weitere Fragen kommen vor. Unter anderem muss man Angeben, ob man ein Hauptgewerbe oder ein Nebengewerbe beantragen möchte. Bei einem Hauptgewerbe müsste man in der Regel die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe müsste man entweder gar nichts oder nur einen kleinen Betrag übernehmen. Dies wäre dann von den Einnahmen abhängig.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun an als Gewerbeschein. Dieser Schein erlaubt es dem Gewerbetreibenden allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt zu beginnen und Gewinne zu erwirtschaften. Dies kann man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Dieses muss man nicht selber aufsuchen.

Das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden selbst, unter anderem eben das Finanzamt, die IHK oder HWK und auch die Berufsgenossenschaften. Ein Kleingewerbe anmelden kann man ebenfalls nur beim Amt der Finanzen, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Bis wann muss man die Gewerbeanmeldung beantragen?

Falls man von vorneherein weiß, dass man ein Kleingewerbe anmelden möchte, dann sollte man dies schleunigst tun. Grundsätzlich gibt es feste Definition, wann man denn eine gewerbliche Tätigkeit anmelden müsste. Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Gewinne zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen.

Wer kann die Gewerbeanmeldung nicht vornehmen ?

Ausgenommen von dieser Pflicht sind Freiberufler und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen und somit nicht mehr wie 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Alle anderen müssen die Anmeldung so schnell wie möglich vornehmen.

Was wird wenn ich die Anmeldung nicht vornimmt?

Es kann ein saftiges Bußgeld drohen. Zahlungen von bis zu 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit. In der Landeshauptstadt Bayerns, in München, werden sogar Bußgelder verhängt, in Höhe von rund 50.000 Euro. Zwar ist dies nur in den allerschlimmsten Fällen der Fall, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, das damit nicht zu spaßen ist, da solche Summen den finanziellen Ruin bedeuten könnten.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man hat die Möglichkeit das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man bisherige Steuern nicht gezahlt hat, müsste man diese nachzahlen. Auf diese Steuern würde man dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Wer muss kein Kleingewerbe anmelden?

Unabhängig von der Art des Gewerbes, ob nun eine UG oder ein Kleingewerbe, gibt es Leute, die keine Anmeldung beim Amt des Gewerbes benötigten. Dazu zählen die Freiberufler. Diese werden unterteilt in die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Zunächst gab es nur die Katalogberufe. Zu diesen gehören Berufe wie

  • Ärzte,
  • Ingenieure und
  • Anwälte

Also nur ein eher kleiner Kreis von üblichen Berufen. Die große Masse würde sich hier nicht wieder finden. Im Laufe der Zeit kamen dann die Katalogähnlichen Berufe dazu. Dadurch wurde die Liste um ein vielfaches länger und viele Berufe kamen mit rein, die eher ein breiteres Spektrum an potenziellen Unternehmern abdeckt. Zu diesen gehören Berufe wie:

  • Schriftsteller,
  • Fotografen,
  • Journalisten oder
  • Künstler

Freiberufler müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Dadurch, dass diese kein Gewerbe besitzen, sind diese auch von der Zwangsmitgliedschaft bei der IHK befreit. Auch kein Anmeldung vornehmen müssen sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einer gewöhnlichen Tätigkeit, einem Hobby sozusagen, bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne beim Gewerbeamt vorstellig werden zu müssen.

Was braucht man um ein Kleingewerbe anmelden zu können?

Man benötigt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und auf diesem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Diesen Fragebogen erhält man vom Finanzamt. Das Finanzamt meldet sich innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Anmeldung bei dem Amt des Gewerbes per Post. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keiner etwas von sich geben sollte, dann erst sollte man selbst aktiv werden und nachfragen was Sache ist. Der steuerliche Erfassungsbogen ist sieben Seiten lang. Daher empfiehlt es sich auch, wenn man dieses in Ruhe und mit größter Aufmerksamkeit ausfüllt.

Kleingewerbe Anmeldung: gewerbliche Tätigkeit

Neben der Kleinunternehmerregelung muss man beispielsweise auch Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, dieses so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch wirklich so stimmen. Nachdem man den Bogen ausgefüllt und zurückgeschickt hat, erhält man in der Regel die Umsatzsteuer Identifikationsnummer. Leute die allerdings ein Kleingewerbe angemeldet haben, erhalten keine neue Steuernummer. Diese verwenden die private Nummer, die jeder Bürger nach der Geburt erhalten, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleingewerbetreibende haben ihren Namen daher, weil sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben. Die Regelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen.

Kleingewerbe: Umsatzsteuervoranmeldungen

Kleingewerbe sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen. Dafür muss man allerdings eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz (früher 17.500 Euro) und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Umsatz erwirtschaften. Falls man mal mehr Umsätzen sollte, dann gilt die Regelung nicht mehr und man müsste versuchen, dies im kommenden Jahr wieder zu erreichen.

Muss ich die Regelung sofort ziehen?

Ja. Eis st wichtig zu wissen, dass man die Option für die Regelung sofort ziehen muss. Ansonsten kann man dies nämlich für die kommenden fünf Jahre für dieses Unternehmen nicht mehr tun.

Kann man auch online ein Kleingewerbe anmelden?

Nein. Zumindest nicht im direkten Wege. Man kann zwar ein Gewerbe anmelden. Beim Kleingewerbe jedoch muss man beim Amt der Finanzen vorstellig werden und die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dies kann man allerdings nicht online machen. Daher kann man online kein Kleingewerbe anmelden.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Gründer erhalten während der Gewerbeanmeldung ein Formular, welches am Ende der Anmeldung als kopierte Version als ein Gewerbeschein fungiert. Allerdings sind die meisten Leser auf dieser Seite noch kurz vor der Anmeldung und haben noch keinen genauen Plan, wie denn ein solcher Schein aussehen würde und welche Fragen auf einen warten könnten.

Daher erhältst du hier auf GewerbeAnmeldung.com einen kleinen exklusiven Einblick. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch es auch fortführen und die ganzen Kosten decken auch? Bestimmt, denn die Kosten sind sehr gering. Beim Kleingewerbe ist es besonders signifikant, da man auch einiges an Steuern sparen kann und im besten Fall weder die Umsatzsteuer, noch die Gewerbesteuer zahlen muss.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung bei dem Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

IHK- Gibt es Gebühre?

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Kleingewerbe: Krankenkasse

Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen. Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht.

Ist ein Kleingewerbe befreit von den Steuern?

Nein, auch wenn dies immer wieder versucht wird zu suggerieren. Was allerdings stimmt ist, das man, wenn man die erforderlichen Voraussetzungen erreicht, man am Ende nur die Einkommensteuer zahlen muss.

In Deutschland darf man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn man dann auch noch unter der Kleinunternehmerregelung bleibt, dann zahlt man zudem keine Umsatzsteuer. Daher ist die Vermutung immer sehr hoch, dass man bei einem Kleingewerbe keine bis wenige Steuern zahlt. Zumindest die Tatsache, das man nur geringe Steuern zahlen muss, die stimmt.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Bloß ein Kleingewerbe anmelden und dabei hoffen, jede Menge zu verdienen? Natürlich geht das bei einem Kleingewerbe! Auch wenn das viele Leute gar nicht wahrhaben wollen, doch man sehr viel mit einem solchen Gewerbe verdienen.

So viel sogar, dass diese das eigentliche Gehalt wahrscheinlich um ein vielfaches übersteigen dürfte. Mit einem Kleingewerbe darf man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Falls man diese überschreiten sollte, dann ist man zur Buchführung gezwungen bzw. wird dann nicht mehr kleines Unternehmen gesehen und muss sich dann beispielsweise der HGB unterordnen.

Man darf außerdem bei diesen ganzen Summen nicht vergessen, dass man hierbei auch einiges versteuern muss. Beispielsweise kommen auf einen die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer zu. Dennoch können sich diese Umsätze sehen lassen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer ist für alle gesetzlich verpflichtend, auch für Kleingewerbetreibende (Ausgenommen von dieser Zwangsmitgliedschaft sind Freiberufler). Man kann sich von dieser Pflicht nicht befreien. Nicht nur deshalb wird immer wieder Kritik an der IHK laut. Viele sehen keinen großen Nutzen im Gegensatz zu den jährlichen Gebühren.

IHK: Weiterbildungskurse

Die IHK bietet einige Weiterbildungskurse an und versucht die regionale Wirtschaft zu fördern, doch die Erfolgsaussichten sehen nicht gerade rosig aus.

Wie denn nun auch sei, so sehen die Gebühren aus: Kleingewerbetreibende müssen rund 30 bis 70 Euro pro Jahr bezahlen. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar einen Betrag von rund 150 bis 300 Euro pro Jahr. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den eigenen Einnahmen. Falls man unter 5200 Euro Umsatz erwirtschaften sollte, dann muss man keine Gebühr für dieses Jahr begleichen.

IHK: Beitragsrechnung

Dann gibt es noch eine weitere Sache an der IHK, die sehr viele Unternehmer stört.. die IHK Beitragsrechnung. Vor allem im ersten Jahr sehr schmerzhaft, kann es sein, dass man eine Rechnung erhält, die es in sich hat. Dann können geplante Koorperationen und Neuanschaffungen fürs erste ad acta gelegt werden.

Doch hier kannst du unsere Hilfe in Anspruch nehmen, indem du die IHK Gebührenberatung nutzt. Bei der Beratung überprüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, dass die Kosten auf ein Minimum reduziert werden können. In einigen Fällen kann es sein, dass man sogar gar nichts oder nur wenig zahlen muss.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Arbeitgeber vom Kleingewerbe erzählen?

Ob man dem Arbeitgeber von der Kleingewerbe Anmeldung etwas erzählen sollte, ist jedem selbst überlassen. Eine Pflicht hierfür gibt es nicht. Kein Gesetz in Deutschland veranlasst einen Gewerbetreibenden dazu, sich seinem Chef gegenüber zu offenbaren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung. Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt.

Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind. Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust. Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden muss man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Finanzamt. Dies tut man, indem man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Dieser ist die Voraussetzung dafür, das man als Kleingewerbe gilt und viele Vorteile als Unternehmer genießen kann.

 

Gewerbeanmeldung Wuppertal

Wuppertal hat viel zu bieten: wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bergischen Landes, Universitätsstadt, Pina Bausch Tanztheater, Zoo in landschaftlicher Umgebung, Von der Heydt-Museum, Großstadt im Grünen und Schwebebahn.

Mehr als 360.000 Einwohner und Besucher der Stadt genießen ein vielfältiges Kulturangebot, gute Einkaufsmöglichkeiten und einen hohen Freizeitwert. Gründerzeit und Jugendstil setzen markante architektonische Akzente.

Dank der Neugestaltung des Bereichs um den Hauptbahnhof am Döppersberg hat Wuppertal ein neues, einladendes Tor zur Stadt. West und Ost verbindet die Nordbahntrasse, eine ehemalige Bahntrasse, die zum Radweg umfunktioniert wurde und ein ganz besonderes Lebensgefühl in Wuppertal vermittelt.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Wuppertal

Hierzulande herrscht Gewerbefreiheit. Aus diesem Grunde darf jeder – sei es ein Programmierer, ein Taxifahrer oder ein Malermeister – sein Gewerbe anmelden. Einige Berufe sind sicherlich dazu verpflichtet. Immer wieder kommen Fragen auf: Wie funktioniert der Prozess der Gewerbeanmeldung? Welche Dokumente werden benötigt und welche Informationen sind wichtig, um die Gewerbeerlaubnis zu erhalten? Das alles können Sie hier erfahren:

Wer sich selbstständig machen will, muss verschiedene Behörden und Institutionen informieren. Die wichtigste Anlaufstelle ist das Gewerbeamt: Hier müssen die meisten Existenzgründer ihre Tätigkeit anmelden. Dies ist in Paragraph 14 der Handelsbestimmungen festgelegt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit handelt. Keine der verschiedenen Rechtsformen (GbR, Einzelunternehmen, Handelsgesellschaft etc.) ist von der Gewerbeanmeldung befreit. Das bedeutet, dass man auch einen Gewerbeschein beantragen muss, wenn man nur ein Kleingewerbe gründen möchte.

Zukünftige Freiberufler, d.h. Existenzgründer, deren Tätigkeit nicht der Gewerbeordnung unterliegt, sind dagegen nicht verpflichtet, eine gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anzumelden. Dazu gehören z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten oder Künstler. Die freiberufliche Tätigkeit wird vom Finanzamt anerkannt.

Die Anmeldung des Unternehmens erfolgt persönlich im Gewerbecenter Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1 in Wuppertal oder per E-Mail an gewerbecenterstadt.wuppertal.de, wo das Unternehmen gegründet wird. Hier unterscheiden sich die Bezeichnungen der zuständigen Amtsbereiche oder Abteilungen erheblich.

Die Gebühren, die man für die Anmeldung eines Unternehmens beim Gewerbeamt zahlen muss, liegen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro für einen Gewerbeschein. Außerdem muss man bestimmte Dokumente mitbringen, wenn man sein Gewerbe anmelden will.

Zunächst braucht man einen gültigen Ausweis beim Gewerbeamt. Wer nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, benötigt außerdem eine Aufenthaltserlaubnis, die man die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit erlaubt. Je nach Beruf, für den man eine Gewerbeerlaubnis beantragen möchte, kann darüber hinaus weitere Dokumente für die Gewerbeanmeldung erforderlich sein:

  1. a) für viele Tätigkeiten: eine Erlaubnis oder Genehmigung (z. B. wenn Sie als Augenoptikermeister ein Geschäft betreiben oder eine Gaststätte eröffnen wollen). Empfehlenswert ist es, sich rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) nach den Voraussetzungen für eine Gewerbeanmeldung in der vorliegenden Branche und für die selbständige Tätigkeit zu informieren.
  2. b) für bestimmte Tätigkeiten: ein Führungszeugnis (z.B. wer ein Gebrauchtwarengeschäft eröffnen will) und/oder einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (z.B. wer ein Gebrauchtwarengeschäft eröffnen möchte). Dieser Auszug gibt Auskunft darüber, ob man beispielsweise bereits gegen die Gewerbeordnung verstoßen habe.
  3. Für Handwerksbetriebe: Handwerkskarte. Diesen erhält man bei der örtlichen Handwerkskammer gegen Vorlage des Meisterbriefes und Eintragung in die Handwerksrolle.
  4. d) Für handwerksähnliche Betriebe: eine Berufskarte. Diese Berufskarte erhält man ebenfalls bei der örtlichen Handwerkskammer.

Die für die Eintragung einer Gesellschaft erforderlichen Formulare kann man von der Website des zuständigen Gewerbeamtes herunterladen. Dies hat den Vorteil, dass man sie zu Hause lesen und ausfüllen kann. Allerdings hat man die Alternative das Formular entweder persönlich vom Gewerbecenter Wuppertal abzuholen oder das Gewerbe online anzumelden.

Im ersten Schritt muss man den Namen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Registrierung angeben. Dabei sind die Richtlinien zu beachten, die für Markennamen gelten, wie z. B. das Markenrecht und die Benennung der Rechtsform. Außerdem muss man die persönlichen Daten angeben. Nun folgen die Angaben zu dem eigentlichen neuen Unternehmen, wie z. B. die Adresse des Start-ups.

Dann ist es relevant bei der Anmeldung des Unternehmens die selbständige Tätigkeit, die man ausüben will, präzise zu beschreiben. Wenn die Arbeitsbereiche sehr vielfältig sind, ist es sinnvoll, sie alle detailliert aufzulisten. Darüber hinaus ist es bedeutend die Anzahl der Partner und Mitarbeiter zu erfassen, die bei der Gründung des Unternehmens beschäftigt sein werden.

Sobald man einen Gewerbeschein beantragt hat, benötigt das Gewerbeamt nur wenige Tage für die Bearbeitung. Es ist also genügend Zeit für den gesamten Prozess.

Bereits im Voraus können wichtige Informationen eingeholt werden welche Anforderungen für die Gewerbeanmeldung vonnöten sind. Man kann dann sein Geschäft wie geplant einrichten. Denn unterschätzen sollte man die Zeit nicht, die es braucht, um fehlende Genehmigungen oder Lizenzen neu zu beantragen und einzureichen.

Nach der Registrierung des Unternehmens

Man muss sich nach der Gewerbeanmeldung erneut mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen, wenn man seinen Geschäftssitz verlegen oder eine weitere Niederlassung gründet. Wer das Unternehmen eine andere Rechtsform geben will – zum Beispiel, weil man einen Partner in die Geschäftsführung aufnimmt -, ist es notwendig, das Unternehmen umzumelden.

Ferner muss man auch neue Dienstleistungen und Produkte zu der Gewerbeerlaubnis hinzufügen, die man bei der ursprünglichen Gewerbeanmeldung nicht berücksichtigt hat. Generell gilt: Sobald sich die geschäftlichen Verhältnisse so ändern, dass die Daten in der Gewerbeanmeldung nicht mehr stimmen oder unvollständig sind, ist ein Besuch bei der Gewerbebehörde unumgänglich.

Die Firmenregistrierung ist der bürokratische Startschuss für die Gründung des Unternehmens. Wer sein erfolgreich beim Gewerbecenter Wuppertal angemeldet hat , informiert das Gewerbeamt automatisch die anderen Behörden wie das Finanzamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer, das Amtsgericht zur Eintragung ins Handelsregister sowie das Gewerbeaufsichtsamt.

Gewerbeanmeldung in Trier

Wer Trier besucht, darf sich die vielen römischen Denkmäler nicht entgehen lassen. Zu den Hauptattraktionen der alten römischen Stadt gehören die kaiserlichen Bäder. Sie sind die jüngsten der drei römischen Bäder und wurden im 4. Jahrhundert erbaut.

Noch heute ist sie eine der größten Badeanlagen des Römischen Reiches und lässt ihre Besucher in die Geschichte der Stadt eintauchen. Es zeigt vor allem die Liebe der Römer zu ihren luxuriösen Bädern, die zum Entspannen einluden und als Treffpunkt dienten. Trotz all des Luxus und der Größe wurden die kaiserlichen Bäder nie fertiggestellt und dienten schließlich als Kaserne.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Trier

Wer plant, ein regelmäßiges Einkommen zu erzielen, ist es wichtig, dass man sich Gedanken über die rechtlichen Rahmenbedingungen macht. Die Selbstständigkeit ist eine besondere Form der Selbständigkeit und ist in § 18 Absatz 1 (EStG) des Einkommensteuergesetzes definiert.

Der Status „Freiberufler“ ist nur für bestimmte Berufe zulässig, wie Ärzte, Journalisten, Masseure, Computerspezialisten, Dolmetscher, Rechtsanwälte und Patentanwälte, Notare sowie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, aber auch kreative Berufe wie Schauspieler oder Künstler.

Insgesamt gibt es in Deutschland über eine Million Freiberufler. Die Selbstständigen erwirtschaften rund 9 % des Bruttoinlandsprodukts und sind damit von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Als Selbständiger hat man den Vorteil, dass man nicht gewerbesteuerpflichtig ist.

Einkünfte, die durch eine klassische Überschussrechnung ermittelt werden, unterliegen der Einkommensteuer. Das Finanzamt entscheidet im Einzelfall, ob eine selbständige Tätigkeit gewerblich oder freiberuflich ist.

Die meisten der vorgestellten Tätigkeiten sind eher kommerzieller Natur. Dazu ist es notwendig, das Unternehmen zu registrieren. In Deutschland werden die meisten Existenzgründer als Kleinunternehmen registriert. Dies ist der erste Schritt zur Gründung eines Unternehmens. Mit einem Kleinunternehmen kann man sich ohne Startkapital selbstständig machen. Dies ist ein großer Vorteil und erleichtert die Inbetriebnahme erheblich.

Das Kleingewerbe ist keine eigene Rechtsform und muss, anders als eine GmbH oder AG, nicht ins Handelsregister eingetragen werden. Generell gilt: Ein Unternehmer, der nicht als Gewerbetreibender im Sinne des Handelsgesetzbuches gilt, betreibt einen Kleinbetrieb.

Ein spannendes Thema, das Kleingewerbe bietet viele Vorteile: Neben einer vereinfachten Buchhaltung muss der Kleingewerbetreibende nicht die Rechte und Pflichten eines Kaufmanns wahrnehmen. So ist er beispielsweise nicht zur Buchführung verpflichtet, solange der Umsatz 500.000,00 Euro nicht übersteigt oder der Gewinn 50.000,00 Euro übersteigt. Der Umsatz umfasst Provisionen, Vergütungen und Erträge.

Hinsichtlich der Umsatzsteuer besteht ein Wahlrecht. Der Kleinunternehmer kann sich freiwillig bereit erklären, die Umsatzsteuer auszuweisen und sie von der gezahlten Umsatzsteuer abzuziehen. Das hat vor allem im Umgang mit den eigenen Kunden Vorteile, denn eine offizielle Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer wirkt einfach professioneller und seriöser.

Dieses Verfahren ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Sie können daher von einer Existenzgründung, insbesondere in der Anfangsphase, absehen und sich zunächst auf Ihr Geschäft konzentrieren.

Kosten für die Gewerbeanmeldung in Trier

Die Anmeldung des Unternehmens erfolgt beim Ordnungsamt Trier, Am Augustinerhof oder Im Wasserweg 7-9. Für die persönliche Gewerbeanmeldung muss an ein Ausweisdokument, Reisepass, Handweerkerkarte, Handelsregisterauszug, etc. mitgebracht werden.

Darüber hinaus ist es wichtig mindestens 30 Minuten Zeit einzuplanen. Die Anmeldegebühr beträgt 40,00 Euro in Trier. Man ist am Ende sicherlich sehr davon überrascht, wie einfach es ist, ein Unternehmen zu registrieren.

Das Finanzamt und die zuständige IHK werden über die Anmeldung des Unternehmens informiert. Die IHK verlangt eine Umlage, die aber nur von großen Unternehmen zu zahlen ist.

Das Finanzamt kann auf Wunsch eine Umsatzsteuernummer erteilen. Sie werden aber auch in der nächsten Steuererklärung nachsehen, ob man sein Geschäftseinkommen erklärt hat. Wer keine Einkommensteuererklärung einreicht, nimmt das Finanzamt eine Schätzung vor. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich an einem Steuerberater wenden.

Welche Risiken sind zu beachten?

Als Unternehmer ist man nach der Kleinunternehmerregelung mit seinem Unternehmen und seinem Privatvermögen verantwortlich. Wer von den dargestellten Möglichkeiten Gebrauch machen möchte, muss daher besonders auf das Urheberrecht und die Rechte Dritter achten. Es dürfen nur Inhalte verkauft werden, die man selbst erstellt hat.

Für die im Einkommensteuerrahmen genannte Besteuerung ist es ratsam, ein separates Konto oder ein Sparkonto einzurichten. Wer von Anfang an etwa 40 % des Einkommens auf dieses Konto überweist, hat eine Reserve und ist vor Überraschungen bei der nächsten Steuererklärung geschützt.

Was ist als Kleingewerbender zu bedenken?

Während sie für Unternehmen verpflichtend ist, sind kleine Unternehmen nicht verpflichtet, eine doppelte Buchführung zu erstellen. Eine einfache Gewinn- und Verlustrechnung ist bereits ausreichend. Dafür gibt es Softwarepakete, meist und vor allem am Anfang ist die Buchhaltung über Excel die effizienteste und günstigste Lösung.

Auch wenn der Umfang der Tätigkeit, der Gewinn, der Umsatz und eventuell auch die Umsatzsteuer gering sein werden, ist eine Anmeldung des Gewerbes unumgänglich. Der Gang zum Gewerbeamt ist daher obligatorisch, die Gewerbeanmeldung kann aber für 40,00 Euro in Trier erfolgen. Mit der Anmeldung ist das Gewerbe offiziell gegründet.

Es kann sich lohnen, eine Umsatzsteuernummer beim Finanzamt zu beantragen. Der Vorteil liegt darin, dass die Umsatzsteuer auf Ausgaben, die mit dem Unternehmen in Zusammenhang stehen, zusammen mit der erhaltenen Umsatzsteuer aus den Einnahmen verrechnet werden kann. Wichtig ist, dass für die Bemessung der Umsatzsteuer nicht der Gewinn, sondern der Umsatz entscheidend ist.

Besteht eine Pflicht zur Buchführung für ein Nebengeschäft? Nein. Der Kleingewerbetreibende ist kein Gewerbetreibender, daher besteht keine Verpflichtung zur Buchführung gegenüber dem Finanzamt.

Die Buchhaltung ist zeitaufwendig und teuer, daher ist sie überflüssig. Als Kaufmann muss er jedoch ein gewisses Maß an Ordnung halten; es ist ratsam, Belege aufzubewahren und das Geschäft nachvollziehbar zu führen. Ob man es glaubt oder nicht, die häufigste Ursache für das Scheitern von Kleinunternehmen ist das Vergessen der Rechnung! Also: Es besteht zwar keine Verpflichtung, aber ein Mindestmaß an Buchhaltung muss gemacht werden.

Als Kleingewerbetreibender oder Einzelunternehmer werden die Einkünfte des Unternehmens, also die „Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit“, über die Einkommensteuererklärung besteuert. Es gibt eine „Mischung“ aus privat und geschäftlich.  Woher das Geld zum Bezahlen der Rechnungen kommt, ist für das Finanzamt also unerheblich. Das gibt dem Händler einen gewissen Spielraum, birgt aber auch die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Es ist daher ratsam, getrennte Konten zu eröffnen.

Wie lange kann ein Unternehmen als Kleinunternehmen betrachtet werden? Das Ziel ist in der Regel, dem Start-up-Unternehmen zu Wachstum und Erfolg zu verhelfen. Eine der wichtigsten Regeln für Kleinunternehmen ist daher die Umsatzgrenze.

Wie viel Umsatz darf man mit einem Unternehmen machen?

Der Jahresumsatz muss unter 500.000 und der Gewinn unter 50.000 pro Jahr gehalten werden, wenn das Unternehmen als Kleinunternehmen behandelt werden soll. Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 0,5 Millionen ist es sogar ratsam, eine andere Rechtsform zu wählen.

Ein heißes Eisen sind Marken und Patente. Für die hier vorgestellten Online-Verdienstmöglichkeiten sind Marken und Patente im Allgemeinen nicht entscheidend. Wer jedoch ein eigenes Produkt entwickelt oder als Youtuber Geld verdienen will, sollte sich mit dem Marken- und Patentrecht beschäftigen. Welche Musiktitel können verwendet werden? Welche Grafiken? Welche Quellennachweise sind obligatorisch und wo?

Kleingewerbe, Einnahmen, Ausgaben, Werbung, Kundenakquise, Produktion, Buchhaltung – selbst in einem kleinen Unternehmen gibt es viel zu tun. Von Anfang an ist es wichtig, den Überblick zu behalten und vor allem die Wettbewerbssituation regelmäßig zu überprüfen.

Damit im jungen Unternehmen alles gut läuft, kann man sich durch einen regelmäßigen, einfachen und kostengünstigen Termin an die verschiedenen Punkte erinnern. Umsatzsteuer immer am Ende des Monats, Überprüfung von Google Adwords alle zwei Wochen, Google-Rankings usw.

Die wichtigste Regeln für kleine Unternehmen ist die Beharrlichkeit. Besonders am Anfang kann es sehr schwierig und anstrengend sein, ein Unternehmen zu führen. Deshalb sollte man auf sich selbst vertrauen: Die Bemühungen werden belohnt und das Engagement wird sich auszahlen. Das Unternehmen braucht seine Zeit, die es braucht. Jederzeit ist es wichtig an die eigene Strategie zu arbeiten und regelmäßig den Status zu ermitteln.

Immer wieder ist es bedeutend sich Fragen wie „Was läuft gut? Wo kann ich mich noch verbessern? Was sind die Fehler meiner Mitbewerber?“ im Hinterkopf zu behalten. Fehler sind gut, weil man aus ihnen lernen kann. Und Fehler geben einem die Chance, zu den Konkurrenten aufzuschließen. Damit selbst das eigene Kleingewerbe endlich auf der Liste der Gewinner steht.

Gewerbeanmeldung Erlangen

Gewerbeanmeldung in Erlangen

Erlangen hat unglaubliche 40.000 Studenten pro 100.000 Einwohner. Stellen Sie sich vor: Mehr als jeder dritte Erlanger ist ein Student. Dadurch wirkt das Stadtbild jung. Dutzende von Fahrrädern sind an jeder Ecke geparkt. Die Gassen der Altstadt sind voller Leben – auch unter der Woche und tagsüber. Junge Geschäfte und trendige Cafés sind in Erlangen nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Und dann gibt es natürlich einige sehenswerte Plätze und Gebäude – den Schlossgarten im Zentrum der Altstadt zum Beispiel, sowie den angrenzenden Botanischen Garten.

Auch die Aussicht vom Turm der Hugenottenkirche ist sehr schön. Übrigens, von ganz oben sieht man, dass Erlangen wie ein Schachbrett angeordnet ist. Erlangen war eine der ersten barocken Planstädte überhaupt. Alte Fachwerkhäuser und enge Gassen sind daher in Erlangen selten.

Allgemeines über die Gewerbeanmeldung in Erlangen

Neben der Geschäftsidee ist die Gewerbeanmeldung die Grundlage für die Selbstständigkeit. Wer seinen Traum vom eigenen Unternehmen verwirklichen will, kann nach guter Vorbereitung schnell sein Gewerbe anmelden und sofort starten.

Wer neu auf dem Gebiet der Selbstständigkeit und der Anmeldung von verbundenen Unternehmen ist, wird schnell von der Menge an Informationen überwältigt sein. Was sind die Anforderungen? Welche Dokumente werden benötigt? Welches Gewerbe ist für diesen Bereich zuständig?

Bei der Anmeldung eines Unternehmens stellen sich unzählige Fragen. Doch was zunächst wie ein unüberwindbares Hindernis erscheint, ist mit ein paar Formularen und Behördengängen schnell überwunden. Natürlich ist es wichtig zu wissen, ob es sich bei der Gewerbeanmeldung um ein Kleingewerbe handelt, das zusätzlich zur eigentlichen Beschäftigung ausgeübt wird, oder ob es sich um den Beginn einer selbständigen Tätigkeit handelt.

Wer sich in Deutschland selbständig machen will, um Waren und Dienstleistungen zu verkaufen oder auszutauschen, muss dafür in der Regel ein Gewerbe anmelden. Generell kann jeder sein eigenes Unternehmen auf der Grundlage der Gewerbefreiheit anmelden. Für bestimmte Gewerke reicht jedoch ein Gewerbeschein nicht aus und es ist zusätzlich eine Gewerbeerlaubnis erforderlich.

Der Gewerbeschein, kurz Gewerbeschein, ist die Empfangsbestätigung der zuständigen Behörde, die den Gründern das Recht gibt, ein Gewerbe zu betreiben. Um einen Gewerbeschein zu beantragen, führt der Weg zur Ordnungsbehörde Erlangen.

Bei der Beantragung einer Gewerbeerlaubnis und damit der Anmeldung eines Gewerbes wird geprüft, ob alle Voraussetzungen für die Gründung eines Unternehmens erfüllt sind. Die Daten des Händlers werden zur Übermittlung an alle anderen zuständigen Behörden aufgezeichnet.

Bei der Erteilung des Gewerbescheins werden die betroffenen zuständigen Behörden über die Existenz des neuen Gewerbetreibenden informiert. Diese Behörden sind das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer, das Statistische Landesamt, das Handelsregistergericht und die Berufsgenossenschaft.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Wer zum Gewerbeamt geht, um einen Gewerbeschein zu beantragen, muss zunächst einen amtlichen Identitätsnachweis erbringen, d.h. einen Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung. Je nach Art des Unternehmens und der Branche müssen zusätzliche Dokumente und Nachweise vorgelegt werden.

Dazu gehören Nachweise über Berechtigungen, Dokumente und Genehmigungen, die für das jeweilige Gewerbe erforderlich sind. Die auszufüllenden Unterlagen sind online auf dem Erlanger Stadtportal verfügbar, so dass der Antrag bereits ausgefüllt beim Gewerbeamt eingereicht werden kann.

Jeder, der ein Unternehmen anmeldet, egal in welcher Rechtsform, wird in Zukunft mit dem Finanzamt zu tun haben. In der Regel wird sich das Finanzamt nach der Anmeldung beim Gewerbeamt per Post mit dem Gründer in Verbindung setzen. Um sich steuerlich registrieren zu lassen, muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem der voraussichtliche zukünftige Umsatz und Gewinn geschätzt wird.

Auch Kleinunternehmer, die von der Möglichkeit der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch machen können und daher keine Umsatzsteuer abführen dürfen, sind dennoch verpflichtet, die Angaben gegenüber dem Finanzamt zu machen. Wer bisher noch nicht selbständig war, erhält bei dieser Gelegenheit eine neue Steueridentifikationsnummer.

Bestimmte Berufe sind von der Pflicht zur Gewerbeanmeldung befreit. Das sind die sogenannten freien Berufe, zu denen Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Künstler gehören. Solange diese Berufe nicht in einer bestimmten Rechtsform, wie z. B. einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, organisiert sind, müssen sie kein Gewerbe anmelden. Auch Landwirte und Wissenschaftler sind eine Ausnahme und müssen nicht zum kaufmännischen Büro gehen.

Für die Gewerbeanmeldung in Erlangen muss man nicht unbedingt persönlich vorsprechen. Das Formular sowie alle wichtigen Dokumente können zum einen postalisch in das Bürgeramt, Abteilung öffentliche Sicherheit und Ordnung geschickt oder per Fax: 09131-86 24 21 sowie per Email: ordnungsbehoerde@stadt.erlangen.de gesendet werden.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für eine Gewerbeanmeldung liegen zwischen 40,00 Euro und 50,00 Euro.

Gewerbe anmelden – Pflichten und Ausnahmen

Grundsätzlich muss jeder, der in Deutschland ein Gewerbe betreiben will, dieses anmelden, um eine Gewerbeerlaubnis zu erhalten. Es gibt aber auch einige Ausnahmen – für bestimmte freie Berufe ist eine Gewerbeerlaubnis nicht erforderlich. Damit ein Unternehmen ordnungsgemäß funktionieren kann, muss es zunächst registriert werden. Hierfür muss eine Gewerbeerlaubnis bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Im nächsten Schritt leitet das Gewerbeamt die übermittelten Daten an andere zuständige Behörden, wie z.B. das Finanzamt oder die Handelskammer, weiter. Dies gilt für jeden, der sein eigenes Unternehmen anmelden möchte. Aber auch für diejenigen, die ein bereits bestehendes Unternehmen übernehmen, die Rechtsform des Unternehmens ändern, einen neuen Gesellschafter aufnehmen oder einen Gewerbezweig gründen wollen.

Für einige Berufe ist keine Berufszulassung erforderlich, um selbständig tätig zu sein. Dies sind vor allem die sogenannten freien Berufe und freiberuflichen Tätigkeiten. Diese freiberuflichen Tätigkeiten umfassen hauptsächlich künstlerische, medizinische oder heilkundliche Tätigkeiten und Dienstleistungen. So gehören Ärzte, Künstler oder Heilpraktiker zu diesen freien Berufen und sind von der Gewerbeanmeldung befreit. Außerdem sind Rechtsanwälte, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure oder Piloten nicht verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden.