Selbstständig Gewerbe anmelden – So Einfach! Gewerbe anmelden

Der Erste Schritt: Wo kann man selbstständig ein Gewerbe anmelden?


Normalerweise muss man für die Anmeldung beim zuständigen Amt vorstellig werden. Doch mittlerweile gibt es auch die Online Gewerbeanmeldung. So kann man unabhängig vom Gewerbeamt das Gewerbe anmelden. Dafür muss man zunächst schauen, ob die Gemeinde überhaupt diesen Service anbietet.

Der Vorteil dieser Art der Gewerbeanmeldung liegt klar auf der Hand: man kann unabhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten und zu jeder Zeit die Anmeldung vornehmen. Vor allem für Leute, die aufgrund der Arbeit nur selten die Zeit dazu gefunden haben, ein Gewerbe anmelden zu können, eine ideale Möglichkeit.

Kann man online Gewerbeanmeldung beantragen?

Ja. Es gibt mittlerweile die Online Gewerbeanmeldung. Die Online Anmeldung dauert nur wenige Minuten und ist schnell erledigt. Hier muss man zunächst die Bearbeitungsgebühr bezahlen. Diese kann man leicht per Bank einzahlen. Anschließend muss man einige Unterlagen vorweisen.

Diese muss man als Kopie hochladen. wie beispielsweise den Personalausweis, eine Melde Bestätigung und je nach dem auch ein polizeiliches Führungszeugnis. Für umweltbewusste Menschen ein sehr wichtiger Punkt: da man keine Info-Blätter erhält und auch das Gewerbeformular per Internet erledigen kann, trägt man so dazu bei, dass die Umwelt geschont wird.

Nachdem das Formular ausgefüllt wurde, erhält das zuständige Amt die Benachrichtigung und verarbeitet sie. Ganz einfach und bequem von Zuhause aus. Doch leider gibt es bei dieser Art der Gewerbeanmeldung ein kleines Problem.

Zum einen wird dieser Service noch nicht überall Angeboten. Vermehrt wird dies in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens angeboten. Auch gibt es das Problem, dass nicht jedes Amt die elektronische Unterschrift akzeptiert.

Das bedeutet, dass man eigene Unterschrift dann entweder vor Ort oder per Post nachreichen muss. Ansonsten ist die Online Gewerbeanmeldung schon fast revolutionär und wird in Zukunft immer häufiger verwendet werden.

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Wenn man die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt beantragen möchte, dann sollte man vor allem darauf achten, dass man zunächst das Geld für die Bearbeitungsgebühr dabei hat. Diese beträgt rund 20 bis 60 Euro und kann sich je nach Gemeinde und Stadt unterscheiden. Diesen betragt zahlt man immer und ist unabhängig von der Art des Gewerbes.

Was muss man beachten wenn man ein Gewerbe anmelden möchte?

Es ist wichtig, dass man einige Unterlagen dabei hat. In erster Linie sind da der Personalausweis und die Melde Bestätigung zu nennen. Sofern das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man einen Auszug davon.

Beim Handelsregister selbst muss man vor der Anmeldung bei dem Amt des Gewerbes. Falls man noch nicht volljährig ist, benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Je nachdem, was für ein Gewerbe man anmelden möchte, muss man zudem weitere Unterlagen dabei haben, wie beispielsweise ein Gesundheitszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein polizeiliches Führungszeugnis.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Klingt offensichtlich, doch in Großstädten kann es durchaus sein, dass es mehrere Ämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung beantragen kann. Als nächstes muss man recherchieren, ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheinen kann oder ob man einen Termin benötigt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man beispielsweise einen Termin hat, dann wird man auch sehr zügig dran kommen und nur wenig Zeit im Wartezimmer verbringen. Jedoch kann sein, dass der Andrang für eine Gewerbeanmeldung sehr groß sein kann, so dass man erst nach Wochen und Monaten einen festen Termin erhält.

Falls man jedoch vor Ort erscheinen kann, dann wird man sicherlich in den meisten Fällen auch dann das Gewerbe angemeldet haben. Jedoch kann man sich genauso sicher sein, dass man den halben Tag dort verbracht hat, weil der Andrang für die Anmeldung sehr hoch sein dürfte.

Ein kleiner Tipp: wenn man sehr früh vor Ort erscheint, ist es verhältnismäßig ruhiger, da die meisten Leute dann erst zur Arbeit fahren. Unabhängig davon, für was man sich selbst entscheiden würde, muss man zunächst schauen, welche Alternative das Gewerbeamt selbst anbietet.

Ist man jedoch soweit und am Tag X der Anmeldung angekommen, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Diese beträgt rund 20 bis 60 Euro und kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Daraufhin muss man einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, die Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wie sieht ein Gewerbeanmeldung Formular aus?

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Um die Kleingewerbe Anmeldung beantragen zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden. Nicht, dass man selbst vor Ort dort erscheinen muss. Dies übernimmt das Gewerbeamt für einen. Vielmehr ist hiermit gemeint, dass man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bekommt und diesen ausgefüllt zurück schicken muss.

Diesen Fragebogen erhält man sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung. Um nun das Kleingewerbe anmelden zu können, müssen Gewerbetreibende die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Diese Regelung ist eine Hilfe für Unternehmen, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern man einige Bedingungen erfüllt.

Auch entfällt somit auch die Pflicht, dass das Unternehmen die Buchführung betreiben und Jahresbilanzen veröffentlichen muss. Einige sehr starke Argument für die Anmeldung eines Kleingewerbes.

Wenn man den Fragebogen in den Händen hält, wird man sehen, dass dieses mit sieben Seiten sehr lang und wahrlich ein kleiner Brocken ist. Umso mehr sollte man sich dafür auch Zeit lassen, bei der Beantwortung der Fragen. Neben der Kleinunternehmerregelung gibt es noch ein weiteres wichtiges Feld, auf das man ein besonderes Augenmerk legen sollte.

Nämlich auf dem, wo man die gewerbliche Tätigkeit genauer beschreiben. Hier ist es wichtig, dass man die gewerbliche Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben so stimmen.

Falls sich im Laufe der Zeit etwas an dem Unternehmen und an seinen Aktivitäten geändert haben sollte, muss man dies ebenfalls schleunigst wie möglich beim Finanzamt melden.

Nachdem man den Fragebogen zurückgeschickt hat, muss man auch eine Steuernummer beantragen. Wer ein Kleingewerbe anmelden hat lassen, der erhält in der Regel keine neue Steuernummer, man kann die eigene dafür verwenden. Außer, wenn man im Handelsregister eingetragen ist.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden.

Im ersten Geschäftsjahr darf der Umsatz von 22.000 Euro und im zweiten Jahr der von 50.000 Euro überschritten werden. Die Kleinunternehmerregelung vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann. Man unterliegt nicht mehr dem strengen und komplexen Gesetzen der HGB, sondern der einfachen BGB.

Zudem benötigt man keine lästige Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses ist nicht von Nöten. In der Regel lohnt es sich daher, wenn man die Regelung zunächst einmal beansprucht. Allein auch schon deshalb, um zu schauen, ob die gewerbliche Tätigkeit denn auch einen wirtschaftlichen Profit verspricht. So kann man in Ruhe an dem Unternehmen arbeiten.

Wo meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

In Deutschland herrscht die Gewerbeordnung GeWo. Das bedeutet, dass jeder, der die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, dies auch tun kann. Doch es gibt einige Leute, die dies gar nicht tun müssen.

Zu dieser Gruppe gehören die freien Berufe. Diese müssen lediglich beim Amt des Gewerbes vorstellig werden und vor Ort den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten und ausfüllen.

Dadurch, dass diese Leute kein eigenes Gewerbe besitzen, müssen diese auch keine Gewerbesteuer zahlen und sind auch nicht dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Zu der Gruppe der freien Berufe gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss vor oder kurz vor der angestrebten Tätigkeit angemeldet werden. Jeder in Deutschland lebende Bürger, der eine Tätigkeit wiederholt ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erzielen, ist dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Ausgenommen von der Pflicht sind zum einen die Freiberufler, die lediglich zum Finanzamt müssen und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Das sind Leute, die mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen können, ohne dabei die Gewerbeanmeldung als verpflichtende Folge zu haben. Alle anderen sind dazu verpflichtet die Gewerbeanmeldung vorzunehmen.

Wenn man dies allerdings nicht tut oder zu einem verspäteten Zeitpunkt, dann muss man mit einem Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und gar mehr rechnen. Beispielsweise ist es in München so, dass die maximal verhängbare Strafe bei 50.000 Euro lieht. Das würde für die meisten von uns den Ruin bedeuten. Daher ist es umso wichtiger, dass man das nicht vor sich hinschiebt und direkt erledigt.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man kann rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Die ausgefallenen Steuern müssen dann anhand des Umsatzes berechnet und dann zurückgezahlt werden. Zusätzlich dazu muss dann noch ein gewisser Zinssatz oben drauf gezahlt werden.

Und man darf nicht vergessen, dass die Ämter eben noch Bußgelder verhängen können. Zwar lassen diese bei eher geringeren Summen ein Auge zu, doch Unwissenheit und kleinere Umsätze allein sollten nicht als Ausrede herhalten. Deshalb einmal die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich erledigen und keine Sorgen mehr haben.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Allerspätestens dann, wenn man das Gewerbe angemeldet hat, macht man sich Gedanken darüber, welche Kosten eigentlich ein kleines Unternehmen verursacht. Beim Gewerbeamt werden bereits die ersten Kosten deutlich. Beispielsweise dann, wenn man angibt, ein Hauptgewerbe zu führen. Dann muss man die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Diese Kosten beginnen monatlich bei mindestens 200 Euro.

Das gute hierbei ist, dass man diese Kosten als Betriebsausgaben angeben und somit am Ende des Jahres von der Einkommensteuer absetzen kann. Weitere Kosten fallen durch die Mitgliedschaft bei der IHK an. Diese Kosten betragen für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen diese rund 150 bis 300 Euro jährlich. Das wären in Summe die einzigen fix Kosten, die man in dem ersten Jahr hätte.

Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Welche Steuern zahlt ein Gewerbe?

Auch ein Kleingewerbe zahlt Steuern. Zwar nicht viele, aber immerhin. Eines der signifikantesten Merkmale des Kleingewerbes ist, dass man hierbei die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen kann. Wenn man die erforderlichen Umsätze nicht überschreitet, die die Regelung vorgibt, dann muss man keine Umsatzsteuer für dieses Geschäftsjahr abführen.

Außerdem dürfen Unternehmen in Deutschland bis zu 24 500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne dabei die Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Dies gilt als Freibetrag. Bleibt da nur noch die Einkommensteuer.

Auch hier kann man etwas tricksen und diese zumindest auf ein Minimum reduzieren. Beispielsweise wenn man ein Hauptgewerbe hat und die private Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlt, kann man diese Zahlungen als Betriebsausgaben anrechnen lassen.

Man kann auf das Geschäftsjahr hochgerechnet bis zu 1900 Euro von der Einkommensteuer absetzen. Am Ende bleibt dann nur noch ein geringerer Betrag übrig, den jeder Kleinunternehmer mehr oder weniger gern bezahlen würde.

Wie viel kann man mit einem Gewerbe pro Jahr verdienen?

Noch vor der Gewerbeanmeldung fragt man sich, welche Gewinne und Umsätze mit einem Kleingewerbe überhaupt möglich sind. Noch bevor man mit der Recherche beginnt, denkt man in der Regel, dass die Summe nicht allzu hoch sein dürfte, liegt ja auch schließlich am Namen, oder? Nein.

Denn die erreichbaren Summen sind alles andere als klein! Diese dürften sogar das eigentliche Hauptgehalt der meisten Leser übertreffen. Denn mit einem Kleingewerbe kann man innerhalb eines Geschäftsjahres bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Also jede Menge Schotter!

Kann man mit einem Gewerbe leben?

Diese Aussage kann man nie pauschal treffen, doch was man durchaus sagen kann ist, das sofern der Lebensstandard nicht allzu hoch sein soll, dass man durchaus auch als eine kleine, vierköpfige Familie mit einem Kleingewerbe sehr gut durch die Runden kommen kann.

Aufgrund der Tatsache, dass man bis zu 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften kann, wären dies bis zu 4000 Euro monatlich Einnahmen. Allerdings müssen diese auch erst einmal verdient werden und zum anderen darf man nicht vergessen, dass man hier auch noch die Steuern mit berechnen muss.

Doch auch dann würde ein sehr großer Betrag übrig bleiben. Die viel größere Problematik bei einem Kleingewerbe wäre vielmehr, dass man für die Banken nicht so attraktiv genug wäre, um einen hohen Kredit zu erlangen. Um dies zu entgehen müsste man das Kleingewerbe entweder umwandeln, in eine Rechtsform, die Banken interessant finden.

Dann müsste man allerdings Berücksichtigen, dass wieder mehr Kosten anfallen können und auch die Steuern ansteigen. Zudem wird der Verwaltungsaufwand viel höher. Oder aber man geht her und sucht sich einen Job, wo man einen Vertrag über mehrere Jahre bekommt. Wenn man selbst ein hohes Eigenkapital aufweisen kann, dann kann man zumindest so die Chancen erhöhen, einen Kredit zu erhalten.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer für jeden verpflichtend?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, werden einige Behörden informiert, unter anderem auch die IHK. Die IHK ist dafür zuständig, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Beispielsweise sorgt sie dafür, dass Bahngleisen schneller repariert werden, was wiederum dafür sorgen kann, dass wieder vermehrt Kunden schneller an Orte gelangen, wo Leute ihre Geschäfte betreiben.

Auch bietet die IHK sehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Zertifikate zu erhalten. Diese kommen dem Unternehmen zugute. Für diese Leistung zahlen Gewerbetreibende eine jährliche Gebühr. Kleinere Gewerbe zahlen rund 30 bis 70€ im Jahr.

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300€ im Jahr. Der Beitrag unterscheidet sich jeweils von Stadt zu Stadt und kann weiter steigen, wenn auch die Einnahmen vom Unternehmen steigen. Gewerbe, die einen Umsatz von unter 5200€ haben, sind von der Pflicht befreit, Gebühren zahlen zu müssen.

Die Mitgliedschaft ist gesetzlich verpflichtend und man kann sich von dieser auch nicht befreien lassen. Allerdings muss jeder die Mitgliedschaft bei der IHK antreten, das ist gesetzlich so in Deutschland geregelt und kann nicht umgangen werden.

Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite der IHK, die vor allem Neugründer hart treffen kann. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Bereits im ersten Jahr kann man eine solche Rechnung erhalten, die es in sich haben kann. Manchmal muss man dann Neuanschaffungen und geplante Investitionen aufs erste auf Eis legen, um diese Rechnung zu begleichen.

Doch keine Panik, mit dieser kurzen Anleitung kannst du dem Ganzen entgehen: Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen.

Dann kannst du hergehen und die IHK Gebührenberatung von uns für dich nutzen. Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob man die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ gesenkt werden können.

Ja, richtig gelesen lieber Leser, eine fast vollständige Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, allerdings sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Ein Gewerbe muss man beim Gewerbeamt in der Stadt eröffnen. Bei der Gewerbeanmeldung selbst ist es wichtig, dass man alle erforderlichen Unterlagen parat hat und auch das Geld, für die Bearbeitungsgebühr.

Vor Ort erhält man dann ein Formular, welches man ausfüllen muss. Ist auch dieser Schritt erledigt, so hat man die Gewerbe Eröffnung geschafft. Doch damit ist noch nicht aller Tage Abend. Denn darauf erhält man Post vom Finanzamt, in Form des steuerlichen Erfassungsbogens. Ist auch dieser ausgefüllt und abgeschickt worden, so kann man dann endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne einzufahren.

 

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Unabhängig davon, welche Rechtsform als Gewerbe gegründet werden soll, die Abläufe bleiben in der Regel immer die selben. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist ein enormer Gewinn für die Wirtschaft, wenn sich Menschen auftun und ein Gewerbe gründen möchten.

Die häufigste Form die bei der Gründung bevorzugt wird, ist die Kleingewerbe Anmeldung. Für einen einfachen, unkomplizierten und vor allem verwaltungsarmen Start, ist das Kleingewerbe ein idealer beginn.

Gewerbe anmelden wie und wo?


Für die Gewerbeanmeldung musst du dich beim Gewerbeamt anmelden und dort ein Formular ausfüllen. Du benötigst einige Unterlagen und musst auch eine kleine Gebühr hinterlegen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich von Stadt zu Stadt ändern kann. Was aber in den meisten Gewerbeämtern als Dokument von dir verlangt werden, sind:

  • ein Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • ein Handelsregisterauszug,
  • je nach Art des Gewerbes werden noch weitere Dokumente wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte verlangt.

Dann füllst du noch einen Bogen aus, in der einige Dinge über dich und über deine gewerbliche Tätigkeit nachgefragt wird. Beispielsweise möchte das Gewerbeamt von dir wissen, ob du im Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchtest. Beides hat sowohl seine Vor- als auch seine Nachteile.

Wenn du als Nebengewerbe beginnst, dann zahlt dein Arbeitgeber weiterhin deine Krankenversicherung, was bei einem Hauptgewerbe nicht mehr der Fall wäre. Auch hast du erst einmal Zeit, herauszufinden, ob deine gewerbliche Tätigkeit denn wirklich wirtschaftlich ist, ohne dabei unter Druck zu geraten, da du ein sicheres Einkommen hast.

Auch hast du bei einem Nebengewerbe das Zepter in der Hand und kannst selber entscheiden, wann und wie viel du an Zeit und Kapital investieren möchtest.

Allerdings darfst du nicht mehr arbeiten, wie in deinem Hauptjob. Ein guter Richtwert für ein Nebengewerbe wären 16 Stunden pro Woche. Und falls der Verlust deines Hauptjobs droht, kannst du dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln. Überlege dir daher sehr gut, wie du dich letztlich entscheiden möchtest.

Nachdem du den Gewerbeschein hast, werden deine Informationen weiter an das Finanzamt und an die Industrie- und Handelskammer (kurz IHK) geschickt. Der Gewerbeschein gibt dir allerdings noch nicht die Möglichkeit mit deiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen, dies darfst du erst dann, nachdem du vom Finanzamt die neue Steuernummer erhalten und den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt zurückgeschickt hast.

Anmeldung beim Finanzamt?

Nach dem du dein Gewerbe angemeldet und den Gewerbeschein erhalten hast, musst du dich nicht bei dem Finanzamt melden. Dieser wird automatisch vom Gewerbe bzw. Bezirksamt informiert. Falls sich innerhalb einiger Tage und Wochen niemand bei dir melden sollte, dann erst kannst du selbst aktiv werden und den Stand der Dinge nachfragen.

Vom Amt der Finanzen erhälst du die Steuernummer für dein Gewerbe und den steuerlichen Erfassungsbogen. Diesen musst du ausgefüllt zurückschicken. Auf dem Bogen tritt auch die Frage auf, wie deine gewerbliche Tätigkeit denn nun aussieht.

Dort solltest du dein Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben und nichts zu kurz fassen. Denn das Amt prüft später ganz genau, ob alles auch richtig ist, was du angegeben hast.

Gewerbetreibender und Freiberufler – wo liegt der Unterschied?

Beide stehen mit einer selbstständigen Tätigkeit auf beiden Beinen, doch eine Sache unterscheidet beide vehement: bei dem einen bist du dazu verpflichtet, die Anmeldung eines Gewerbes durchzuführen, bei dem anderen reicht der Gang zum Finanzamt aus. Freiberufler gehören zu der Kategorie Katalog- und Katalogähnlichen Berufen. Diese Berufe sind nicht dazu verpflichtet ein Gewerbe anmelden zu müssen. Bekannte Berufe, die in diese Kategorie fallen, wären:

  • Ärzte
  • Anwälte
  • Ingenieure
  • Schriftsteller
  • Künstler
  • Journalisten
  • Zahnärzte

Gewerbe angemeldet – folgt dann die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK?

Das Gewerbe anmelden ist die eine Sache, weitere Kosten durch die IHK eine andere. Es stimmt, das man der Anmeldung Pflichtmitglied bei der IHK wird. Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht angefochten werden.

Die Jahresbeträge liegen bei eher umsatzschwächeren Gewerben bei 30 bis 70 Euro und für Unternehmen die im Handelsregister eintragen sind sogar 150 bis 300 Euro. Der Beitrag kann auch weiter steigen und ist abhängig von dem eigenen Umsatz.

Ab einer jährlichen Summe von unter 5200 Euro ist man beitragsbefreit. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Augenblick immer sehr nervig sein können, so sollte man doch nicht vergessen, das die IHK einem viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifikate bieten, mit deren Hilfe man wieder das Unternehmen weiter bringen kann.

Was aber sehr nervig werden kann, ist eine Beitragsrechnung von der IHK. Eine Rechnung, die manchmal ohne Vorbehalte geschickt wird und benötigte Anschaffung erst einmal Zunichte macht. Man hat innerhalb einer festgelegten Frist die Möglichkeit dem zu widersprechen.

Wenn dich dies alles sehr irritieren und ermüdend sollte, dann haben wir eine tolle Überraschung für dich… die IHK-Gebührenberatung! Bei der IHK-Gebührenberatung prüfen die Experten von GewerbeAnmeldung.com für dich, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduziert werden können!

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Gewerbe anmelden auch online möglich?

In der heutigen Zeit brechen wir immer mehr Barrieren auf. So ist es auch mit dem Internet. Mithilfe dessen können wir nun auch das Gewerbe anmelden, auch wenn wir nur zuhause rum sitzen. Zwar wird dieser Service noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten, doch die meisten Großstädte und ein sehr großer Teil Nordrhein-Westfalens haben diesen Service bereits im Angebot.

Für Menschen die auf der Schichtarbeiten oder eher nur Mittags arbeiten ist dies eine willkommene Abwechslung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten die Gewerbeanmeldung durchführen und muss auch keinen festen Termin vereinbaren. Auch dauert die Anmeldung in der Regel nicht länger, als wie beim Gewerbeamt. Auch hier werden die selben Dokumente benötigt und das Geld kann bequem per Online Banking eingezahlt werden.

Als Kleinunternehmer im Handelsregister?

Als Kleinunternehmer wird man in der Regel nicht im Handelsregister eingetragen. Es besteht auch keine Pflicht, die einen dazu veranlassen könnte. Dennoch es die Möglichkeit, dies dennoch zu tun, um einige Vorteile genießen zu können, die da wären:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite hat man auch Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Wie du dich am Ende entscheidest, obliegt ganz allein dir. Sofern du von einem kleinem Gewerbe profitieren möchtest, dann bleibe auch dabei und registriere dich nicht im Handelsregister, denn dann wird der Verwaltungsaufwand, sowie die Gebühren größer.

Fazit:

Es gilt, dass jeder, der langfristig, selbstständig und auf eigene Rechnung eine Tätigkeit mit einer Gewinnerzielungsabsicht ausübt, ein Gewerbe anmelden muss. In diesem Fall muss vor der Aufnahme der Tätigkeit ein Gewerbeschein geordert werden.

Dann erfolgt die Anmeldung beim Gewerbeamt. Ein Kleingewerbe anmelden ist eine der häufigsten Vorkommenden Rechtsformen. Man zahlt im Amt des jeweiligen Bezirkes rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich je nach Stadt ändern. Dokumente, die vorgelegt werden müssen, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Melde-Bestätigung,
  • Auszug aus dem Handelsregister

Innerhalb weniger Tage wird man dann von dem Amt der Finanzen kontaktiert und man erhält eine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen, der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. Nachdem man dies getan hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen und Umsätze erwirtschaften.

Wie am besten selbstständig machen ohne Eigenkapital?

Selbstständig machen ohne Eigenkapital

Selbstständig machen ohne Eigenkapital

Viele Personen träumen von einem eigenen Unternehmen und Selbstständigkeit. Um eine eigene Existenz aufzubauen, wird aber meist ein Startkapital aus privaten Rücklagen benötigt.

Möchtest du dich eigenständig machen, besitzt aber kein eigenes Kapital, bleibt dir dein Weg als Unternehmer aber nicht verwehrt. Selbstständig machen ohne eigenes Kapital ist zwar nicht sonderlich leicht. Dennoch helfen dir unsere Tipps und unser Service dabei, dein Vorhaben umzusetzen.

Selbstständigkeit ohne eigenes Kapital – ist das überhaupt möglich?

Du hast eine ganz besondere Geschäftsidee, welche du unbedingt umsetzen möchtest. Um deinen Plan wahr werden zu lassen, fehlt dir allerdings eines: Geld. Viele Unternehmer wagen den Schritt einer Unternehmensgründung erst, wenn sie ausreichend private Rücklagen und somit eigenes Kapital besitzen. Dennoch kannst du deine Idee für ein Geschäftsmodell umsetzen, wenn du keine Ersparnisse für die Finanzierung deines künftigen Unternehmens hast.

Grundsätzlich wird für die Gründung eines Unternehmens ein eigenes Kapital benötigt. Unter eigenes Kapital werden sämtliche Sach- und Finanzmittel verstanden, welche du selbst oder einer deiner Geschäftspartner in das künftige Unternehmen einbringen.

Somit umfasst der Begriff eigenes Kapital nicht nur Ersparnisse, sondern ebenfalls Fahrzeuge, Computertechnik und Ähnliches. Die Gründung eines Unternehmens ist auch mit Fremdkapital möglich.

Das sind hauptsächlich Darlehen sowie Kredite für Selbstständige, welche du bei einer Bank aufnehmen kannst. Fremdkapital besitzt im Gegensatz zu eigenem Kapital den großen Nachteil, dass das Geld nach Plan mitsamt Zinsen zurückgezahlt werden muss. Somit hast du mit Fremdkapital einen höheren finanziellen Aufwand als mit eigenem Kapital.

Ein Selbstständiger ohne eigenes Kapital zu werden, ist folglich sehr schwierig. Viele Banken und Institute, welche Fremdkapital vergeben, verlangen von den Trägern gewisse private Rücklagen.

Somit erweist sich ebenfalls die Fremdkapitalbeschaffung ohne eigenes Kapital als kompliziert. Beispielsweise erhältst du nur häufig Fremdkapital ohne Rücklagen oder pfändbarem Vermögen nur, wenn eine Bürgschaft vorliegt.

Dennoch kann eine vielversprechende Geschäftsidee, welche zugleich risikoarm ist, ebenso dafür sorgen, dass dein Antrag auf Fremdkapital gewährt wird. Hierzu fertigst du am besten einen überzeugenden Businessplan an und präsentierst ihn bei deinem ausgewählten Kreditinstitut.

Die richtige Geschäftsidee wählen

Um ohne eigenes Kapital selbstständig ein Unternehmen zu eröffnen, ist die passende Geschäftsidee unabdingbar. Somit solltest du dir vor der Geschäftsgründung gut überlegen, was du mit deinem Unternehmen machen möchtest und ob die Idee vielversprechend ist.

Am besten eigenen sich für Jungunternehmer ohne finanzielle Rücklagen Konzepte, welche bereits bei der Unternehmensgründung wenig Kapital benötigen und welche sich zugleich schrittweise ausbauen lassen.

Ist dieses Konzept nichts für dich, kannst du dich auch in Form von Franchising probieren. Franchisingverträge ermöglichen dir, verschiedene Geschäftsideen bzw. -konzepte zu erproben. Das Geschäftsmodell des Franchisings kannst du hierbei übernehmen, wobei du bereits über Beratung, Weiterbildung und Einarbeitung verfügst.

Vor allem für Jungunternehmer ohne konkrete Geschäftsidee ist Franchising wesentlich risikoärmer. Somit bekommst du leichter ein Fremdkapital, sodass ein Geschäftsmodell im Franchise ebenfalls ohne eigenes Kapital umsetzbar ist. Ein Franchise ist auch ohne Meister und Meisterbrief möglich, wodurch Start-ups wesentlich von diesem Geschäftsprinzip profitieren können.

Das notwendige Kapital beschaffen

Du kannst kein Unternehmen gründen, ohne zumindest etwas Kapital zu investieren. Ohne eigenes Kapital bist du folglich auf fremdes Kapital angewiesen. Grundsätzlich stehen dir zwei Möglichkeiten der Beschaffung von Fremdkapital zur Verfügung:

  • Startkapital von Behörden und Einrichtungen
  • Startkapital von externen Quellen

Für welche Methode du dich letztendlich entscheidest, hängt vorwiegend von den Gegebenheiten und deinen persönlichen Möglichkeiten ab.

Startkapital von Einrichtungen und Behörden erhalten

Um Startkapital von einer Behörde oder Einrichtung und folglich eine staatliche Förderung zu bekommen, benötigst du eine erfolgversprechende wie gute Geschäftsidee. Bei einer staatlichen Finanzierung handelt es sich dabei nicht um einen Gründungszuschuss.

Vielmehr bekommst du eine Unterstützung in Form eines Startgelds oder eines Kredits. Die finanzielle Starthilfe wird dir von der KfW-Förderbank vergeben. Der Kredit der KfW hängt vorwiegend mit einem guten Businessplan sowie einer Rentabilitätsvorschau zusammen.

Benötigst du Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir zeigen dir, wie man ihn erstellt und welche Punkte du unbedingt beachten musst.

Zugleich beraten wir dich bei deiner Geschäftsidee, wodurch du bei der Präsentation deines Plans gezielt punkten kannst. Vor deinem Beratungsgespräch kannst du unsere Checkliste hier durchgehen und wichtige Punkte für dich vorab klären.

Die KfW besitzt verschiedene Förderprogramme. Der Erhalt der verschiedenen Programme hängt letztendlich von deiner Geschäftsidee sowie ihrem möglichen Erfolg ab. Bei der KfW kannst du

  • Startgeld mit einer Förderung von bis zu 100.000 Euro
  • ein Regionalförderprogramm von bis zu 3 Millionen Euro
  • einen ERP-Kredit von bis zu 10 Millionen Euro

erhalten.

Mit dem Startgeld steht dir eine Förderung von bis zu 100.000 Euro zu. In den ersten zwei Jahren kann es aber zur Aussetzung der Tilgung kommen. Die Förderung lässt sich bereits beantragen, wenn du nur nebenberuflich selbstständig bist und folglich nicht im Vollzeitausmaß dein eigenes Unternehmen betreibst.

Gründest du dein Unternehmen als Team, steht das Startgeld in der Theorie jedem Mitglied zu. Die Förderung kann jedoch immer nur höchsten 100.000 Euro je Mitglied betragen.

Das Regionalförderprogramm hingegen ist hauptsächlich für strukturschwache Gebiete beabsichtigt. Vor allem Personen, welche in den neuen Bundesländern ihren Wohnsitz haben, kommen in den Genuss der Förderung.

Du kannst eine maximale Förderung von 3 Millionen Euro erhalten. Das Regionalförderprogramm ist zugleich an eine begünstige Anlaufzeit von maximal fünf Jahren gebunden. Auch nebenberufliche Gründer können die Förderung beantragen.

Mit einem ERP-Kredit finanzierst du des Weiteren ein Unternehmen, welches schon gestartet wurde. Sowohl Existenzgründer wie Unternehmer können den Kredit beantragen. Ein ERP-Kredit kann dabei maximal 10 Millionen Euro ausmachen.

Die einzelnen Kredite besitzen eine maximale Laufzeit von 20 Jahren, wobei die ersten drei Startjahre tilgungsfrei sind. Neben hauptberuflichen Unternehmern stehen die Kredite nebenberuflichen Unternehmern und Freiberuflern zu.

Startkapital von externen Quellen

Ein Startkapital von externen Quellen lässt sich ebenfalls in mehreren Schritten beziehen. Vorwiegend existiert

  • Crowdfunding
  • Privatkredite für Gründer und Selbstständige
  • Business Angels
  • mitwirkende und stille Teilhaber
  • Startkapital von Freunden und Verwandten
  • Venture Capital und Private Equity

Bei Crowdfunding präsentierst du deine Geschäftsidee vielen Kapitalgebern, welche dich mit einem beliebigen oder festgelegten Betrag unterstützen. Die Geldgeber müssen hierbei von deiner Geschäftsidee mittels eines guten Businessplans überzeugt werden.

Benötigst du Hilfe mit Crowdfunding, kannst du dich an uns wenden. Wir geben dir Tipps für die Geldbeschaffung und helfen dir bei der Planung, beim Marketing sowie bei der Personalbeschaffung.

Ist das Prinzip des Crowdfunding nichts für dich, kannst du zugleich einen Privatkredit aufnehmen. Verschiedene Anbieter in Deutschland sowie im Internet ermöglichen dir, einen Kredit als Selbstständiger aufzunehmen. Der Vorteil bei diesen Krediten liegt in der Tatsache, dass du keinen aufwendigen Businessplan benötigst. Der Kredit wird in diesem Fall von privaten Anlegern vergeben.

Die Business Angels können als „Unternehmensengel“ bzw. Mentoren betrachtet werden. Du kannst bei ihnen um Geld anfragen. Ob sie dich unterstützen, ist allerdings ihnen selbst überlassen.

Die Business Angels können dir helfen, Geld zu beschaffen. Hierzu kannst du dich an uns oder direkt an das Business-Angels-Netzwerk in Deutschland wenden.

Der Teilhaber in Form eines mitwirkenden oder stillen Teilhabers ist ein altbekanntes Finanzierungsmodell. Während stille Teilhaber lediglich Geld investieren möchten und dadurch Berichte und Zahlen zu deinen Tätigkeiten erhalten, besitzen mitwirkende Teilhaber ein Mitspracherecht.

Somit können sie dein Unternehmen beeinflussen, dir zugleich Hilfestellungen bei Problemen oder Anliegen geben. Als Teilhaber eignen sich beispielsweise Freunde, Verwandte oder andere potenzielle Interessenten.

Freunde und Verwandte können dir generell das notwendige Startkapital vorstrecken. Leihst du Geld von Bekannten und Verwandten, ist dies meist ein schnellerer und günstigerer Weg als ein Kredit bei einer Bank.

Du solltest aber immer einen Vertrag unabhängig vom geliehenen Geldbetrag aufsetzen. Im Vertrag sollten zugleich alle wichtigen Punkte wie etwa die Laufzeit und Rückzahlungsform festlegen.

Venture Capital bzw. Private Equite beschreibt hingegen Risikokapital von Gesellschaften oder Privatleuten. Um ein Risikokapital zu beziehen, kannst du dich an bestimmte Investoren wenden. Diese erhalten Berichte und setzen mit dir einen Meilenstein.

Selbstständig machen ohne eigenes Kapital – mit etwas Aufwand möglich

Möchtest du dich selbstständig machen, aber besitzt kein eigenes Kapital, kannst du dein Vorhaben mit etwas Aufwand umsetzen. Fremdkapital kannst du hierbei durch

  • Kredite
  • Crowdfunding
  • Partnerschaften
  • Förderprogramme

beziehen. Ein guter Businessplan auch ohne Meister oder andere Abschlüsse ist für dieses Vorhaben allerdings immer notwendig. Brauchst du Hilfe bei der Ausarbeitung eines Businessplans oder beim Ansuchen von Fremdkapital, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmelung.com wenden.

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Was tun gegen Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständigkeit
Viele Kleinunternehmer kennen das Problem: Wenn man nur für einen einzigen Auftraggeber arbeitet, läuft man schnell Gefahr, zum Scheinselbstständigen zu werden.

Der Rechtsschein der Selbständigkeit wird erweckt, obwohl du dich eigentlich eher in einem Arbeitsverhältnis befindest.
Um die Tücken der Scheinselbstständigkeit sicher zu umschiffen, solltest du diesen Artikel lesen.

Scheinselbstständigkeit und Abhängigkeit


Als Scheinselbstständigen gerät man schnell in den Bereich der Weisungsgebundenheit bzw. der Abhängigkeit von einem einzigen Arbeitgeber. Dieser Status wird in der Folge nicht selten teuer.

Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass die Scheinselbstständigkeit nur mit wenigen eindeutigen Kriterien, dafür aber mit einem umso größeren Ermessensspielraum verbunden ist.

Dies kann sich nicht nur für dich selbst als Kleinunternehmer, sondern auch für deinen Arbeitgeber negativ auswirken. Selbstständige unterliegen nämlich nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht bezüglich Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Darüber hinaus haben sie keinen Anspruch auf die typischen Arbeitnehmerrechte wie beispielsweise Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaub.

ACHTUNG: Selbstständige, die regelmäßig und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und gleichzeitig keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer mit einem Verdient von mehr als 450 Euro pro Monat beschäftigen, unterliegen zumindest der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Davon können sie sich innerhalb der ersten drei Jahren ihrer Tätigkeit per Antrag befreien lassen (siehe unten).

Befindet sich ein vermeintlicher Kleinunternehmer jedoch in einer Scheinselbstständigkeit und damit einem Abhängigkeitsverhältnis von seinem Auftraggeber, so müssen beide horrende Summen an Sozialversicherungsbeiträgen nachzahlen, da die Befreiung von den Beiträgen keine Geltung hatte.

Damit du nicht in die Bredouille kommst und Nachzahlungen vermeiden kannst, haben wir für dich alles Wichtige zusammengestellt, dass du zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit wissen musst.

Die Unterscheidung zwischen Selbstständigem und Beschäftigtem in der Praxis

Die Unterscheidung zwischen Selbständigem und Beschäftigtem im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV ist in der Praxis von entscheidender Bedeutung.
Ausschlaggebend ist dafür das Gesamtbild der Verhältnisse: Die Beurteilung der sozialversicherungsrechtlichen Umstände muss der Auftraggeber selbst vornehmen.

Der Selbstständige

Eine selbstständige Tätigkeit zeichnet sich durch drei Aspekte aus:

  • die freie Gestaltung der Tätigkeit
  • die Selbstbestimmung der Arbeitszeit
  • die Verfügbarkeit über die eigene Arbeitskraft

Des Weiteren haben Selbstständige eine unternehmerische Entscheidungsfreiheit und tragen das unternehmerische Risiko. Darunter wird auch verstanden, Eigenverantwortung bei der Wahrnehmung unternehmerischer Chancen an den Tag zu legen. Merkmale einer solchen Praxis sind unter anderem die folgenden:

  • selbstständige Entscheidung bezüglich der Einkaufs- und Verkaufspreise
  • den Bezug von Waren
  • die Einstellung von Personal
  • der Einsatz von Kapital
  • der Einsatz von Maschinen
  • die Werbemaßnahmen des Unternehmens

Wie wird die Scheinselbstständigkeit geprüft? – Scheinselbständigkeit prüfen

Wenn ein Verdacht auf eine scheinselbstständige Tätigkeit besteht, entsendet die Deutsche Rentenversicherung Bund einen Prüfer, um den Umständen auf den Grund zu gehen. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FSK), eine Dienststelle des Deutschen Zolls, kann eine Prüfung durchführen, ebenso wie ein Arbeitsgericht, das Finanzamt oder ein Auftraggeber oder Auftragnehmer.

Die letzten beiden Fälle kommen vor allem dann vor, wenn ein Auftragnehmer beispielsweise seinen Kündigungsschutz einklagen oder der Auftraggeber das Vertragsverhältnis kündigen möchte. Dennoch bleibt es den Parteien verwehrt, die Prüfung der Scheinselbstständigkeit selbst zu veranlassen. Vielmehr tritt eine dritte Instanz auf den Plan, beispielsweise eine Krankenkasse, die diese Prüfung einfordert, zum Beispiel, um ausstehende Beiträge einzufordern.

Was wird in der Prüfung untersucht? – Scheinselbständigkeit Kriterien

Im Rahmen seiner Durchsicht stellt der Prüfer gleichermaßen auf geschlossene Verträge wie auch auf die tatsächlichen Verhältnisse und Umstände des Berufsalltags des Betroffenen ab. Bei der Suche nach Beweisen achtet der Prüfer insbesondere auf drei Kriterien, die eine Scheinselbstständigkeit begründen würden:

  • der Selbstständige beschäftigt selbst regelmäßig keine versicherungspflichtigen Mitarbeiter,
  • er ist auf Dauer für nur einen einzigen Auftraggeber tätig und
  • dieser Auftraggeber bringt ihm mindestens 5/6 seines Umsatzes ein.

Wer kann von der Scheinselbstständigkeit betroffen sein?

Grundsätzlich besteht für alle Selbstständigen, die Auftragsarbeiten annehmen, die Gefahr einer Scheinselbstständigkeit. Vor allem Freiberufler und freie Mitarbeiter sehen sich einem hohen Risiko ausgesetzt, da sie meist genaue Weisungen von ihren Auftraggebern erhalten.

Freie Mitarbeiter unterscheiden sich von Freiberuflern insofern, dass sie oftmals ein genaues Vertragsverhältnis mit dem Auftraggeber eingehen, auch wenn darin kein Arbeitsverhältnis besteht. Zudem haben sie für gewöhnlich ein Gewerbe angemeldet und müssen dementsprechend eine Gewerbesteuer entrichten.

In der Regel sind Personen, die in wissenschaftlichen, künstlerischen, erzieherischen oder unterrichtenden Berufen arbeiten, besonders häufig betroffen. Gefährdete Berufe sind dabei die folgenden:

  • Ärzte
  • Architekten
  • Berater
  • Beschäftigte in der Film- und Fernsehindustrie
  • Grafikdesigner
  • Handwerker
  • Immobilienmakler
  • Ingenieure
  • Journalisten
  • Lehrkräfte
  • Programmierer
  • Rechtsanwälte
  • Spediteure
  • Übersetzer

Der Test: Die eigene Scheinselbständigkeit prüfen

Du möchtest überprüfen, wie es um den Status deiner Selbständigkeit steht? Dann solltest du die folgende Scheinselbstständigkeit Checkliste anwenden:

  • Bist du als Auftragnehmer an die Weisungen eines Auftraggebers gebunden?
  • Wird dir die Einteilung deiner Arbeitszeiten vorgegeben?
  • Überschneiden sich deine Aufgaben als Auftragnehmer mit denen von Festangestellten?
  • Musst du regelmäßig Berichte über deine Leistungen erstellen?
  • Wird dir ein bestimmter Arbeitsplatz vorgegeben?
  • Kontrolliert der Auftraggeber deine Arbeit mithilfe bestimmter Soft- oder Hardware?
  • Präsentierst du dich nach außen hin nicht als selbständig?
  • Verfügst du nicht über eigene Visitenkarten, Briefpapier und ähnliche?
  • Betreibst du Kundenakquise für ein anderes Unternehmen?

Solltest du diesen Fragenkatalog überwiegend mit einem Ja beantwortet haben, liegt der Verdacht nahe, dass du scheinselbständig bist.

Die Scheinselbständigkeit vermeiden

Wie wir bereits festgestellt haben, sind die Konsequenzen der Scheinselbständigkeit gravierend und können bisweilen sogar deine Existenzgrundlage zerstören. Umso wichtiger ist es für dich, über alle Scheinselbständigkeit Kriterien genau Bescheid zu wissen.

Die gute Nachricht: Den ersten Schritt hast du schon gemacht, indem du diesen Artikel liest und dich zum Thema informierst. Denn eines ist sicher, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Als Selbständiger obliegt dir umso mehr die Pflicht, in allen rechtlichen und finanziellen Belangen stets auf dem Laufenden zu sein. Im Zweifelsfall solltest du auch nicht zögern und lieber einen sachverständigen Anwalt oder Berater engagieren.
Hier aber einige Tipps für deine Scheinselbstständigkeit Checkliste, mit der du ganz sicher bist: Ich kann die Scheinselbständigkeit vermeiden!

Besonderes Augenmerk auf den Dienstvertrag

Falls du einen Dienstvertrag unterschreiben musst, prüfe genau, ob dadurch deine unternehmerische Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden könnte. Falls du nicht länger das unternehmerische Risiko tragen solltest, liegt der Verdacht eines Abhängigkeitsverhältnisses und damit einer Scheinselbständigkeit nahe.

Der Vertrag muss darüber hinaus explizit zum Ausdruck bringen, dass du nicht an Weisungen des Auftraggebers gebunden bist.
Sichere dir des Weiteren die Verantwortlichkeit für die Abführung von Steuern und den Beiträgen für die Sozialversicherung zu.

Unbedingt zu vermeiden ist eine exklusive Ausübung deiner Dienste für den Auftraggeber. Stets solltest du auch Aufträge anderer Kunden annehmen und jene des Auftraggebers ablehnen dürfen. Ebenso darf er dir nicht verbieten, Hilfskräfte, das heißt eigene Mitarbeiter, zu beschäftigen.

Die Bedeutung der Räumlichkeiten

Entscheidende Freiheiten sicherst du dir zu, indem du dir einen eigenen Arbeitsplatz einrichtest.

Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

Wenn du bei der Deutschen Rentenversicherung Bund den entsprechenden Antrag stellst, kannst du dich innerhalb der ersten drei Jahre nach Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, ist das Gebiet der Selbstständigkeit von Grauzonen geprägt, klare Verhältnisse bestehen nur in den seltensten Fällen.
Damit du dennoch rechtlich immer auf der sicheren Seite bist, solltest du bestimmte Dinge setzen:

  • Im Zweifel ist es unerlässlich, dass du deinen Auftraggeber auf das Thema der Scheinselbstständigkeit aufmerksam machst. Setze auf klare Kommunikation!
  • Angesichts der Tatsache, dass dieser Status für euch beide ausgesprochen negativ wäre, besteht natürlich auch ein Interesse seitens des Auftraggebers, dieses Risiko zu minimieren.
  • Trefft klare Vereinbarungen im Dienstvertrag!
  • Bewahre deine unternehmerische Freiheit!
  • Grenze dich deutlich von den Tätigkeiten deines Arbeitgebers ab!

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