Nebengewerbe anmelden Formular

Eine nebenberufliche Selbstständigkeit anzupeilen, macht für viele Gründer Sinn. Nicht immer muss man unzufrieden mit seiner aktuellen Arbeit sein und dieses direkt verlassen.

Auch kann nur der Aspekt stören, dass man noch nicht den gewünschten Lohn erhält, doch das ist nur sekundär. Wenn man ein nebenberufliches Gewerbe anmeldet, dann kann man das Gehalt weiter aufbessern, ohne mit dem Chef reden zu müssen.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Ein Gewerbe kann man beim Gewerbeamt anmelden. In einigen Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, wo man die Anmeldung vornehmen kann. Unter anderem auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer.

Als nächstes müsste man schauen, ob man vorher einen Termin beim Gewerbeamt benötigt oder ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint. Hat man auch dafür eine Lösung gefunden und ist am Tag der Gewerbeanmeldung angekommen, dann geht es wie folgt weiter.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Zunächst einmal muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro. Diese Gebühren können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Diese Gebühr zahlt jeder Gewerbetreibende, unabhängig davon, welche Rechtsform man als Gewerbe auch auswählen mag.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man dies auch erledigt hat, erhält man vor Ort ein Formular. Dieses Formular kann man entweder vor Ort oder mit nach Hause mitnehmen und dort ausfüllen. Es wäre aber sinnvoller, das Formular vor Ort auszufüllen, da bei offenen Fragen der Beamte behilflich sein kann.

Auf dem Formular muss man unter anderem angeben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe nebenberuflich oder hauptberuflich führen möchte. Falls man das Gewerbe beispielsweise hauptberuflich führen würde, dann müsste man auch die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe müsste man entweder gar nichts oder nur einen kleinen Betrag übernehmen. Dies wäre dann von den Einnahmen abhängig.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun an als Gewerbeschein.

Dieser Schein erlaubt es dem Gewerbetreibenden allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt zu beginnen und Gewinne zu erwirtschaften. Dies kann man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Dieses muss man nicht selber aufsuchen.

Das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden selbst, unter anderem eben das Finanzamt, die IHK oder HWK und auch die Berufsgenossenschaften.

Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung verpasst hast, dann kann ich dich beruhigen: ein Kleingewerbe anmelden muss man nämlich beim Finanzamt.

Wie sieht ein Gewerbeanmeldung Formular aus?

Gründer erhalten während der Gewerbeanmeldung ein Formular, welches am Ende der Anmeldung als kopierte Version als ein Gewerbeschein fungiert. Allerdings sind die meisten Leser auf dieser Seite noch kurz vor der Anmeldung und haben noch keinen genauen Plan, wie denn ein solcher Schein aussehen würde und welche Fragen auf einen warten könnten.

Daher erhältst du hier auf GewerbeAnmeldung.com einen kleinen exklusiven Einblick. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

Persönliche Daten des Betriebsinhabers

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

Angaben zum Betrieb

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Kann man auch Online ein Gewerbe anmelden?

Ja. Es gibt die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung auch online durchzuführen. Dies ist sehr einfach. Vor allem für Leute, die aufgrund ihrer Arbeit nie dazu kamen, zu den entsprechenden Öffnungszeiten beim Gewerbeamt zu erscheinen, eine ideale Lösung.

Gründer können so ganz bequem von Zuhause aus die Anmeldung vornehmen. Ein Plus, das umweltbewusste Menschen freuen dürfte. Dadurch, dass man keine Infoblätter erhält, weil man diese Online einsehen kann, trägt man auch nicht dazu bei, dass die Umwelt geschädigt wird.

Bei dieser Art der Gewerbeanmeldung muss man ebenfalls die Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro beträgt. Diese kann man per Lastschrift einzahlen. Anschließend müssen dann die erforderlichen Dokumente als Kopie hochgeladen und abgeschickt werden.

Zum Schluss muss man dann das Formular ausfüllen und entsprechende Angaben machen. Nachdem auch dies erledigt ist, ist die Anmeldung auch beendet.

Wie lange dauert online Gewerbeanmeldung?

Das dauert lediglich nur wenige Minuten und dürfte maximal 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Auch wenn die Online Gewerbeanmeldung schon revolutionär ist, so hat sie dennoch einige Makel.

Zum einen wird nicht überall die elektronische Unterschrift akzeptiert, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist. Dann müsste man die Unterschrift entweder persönlich vor Ort abgeben und oder per Post abschicken.

Zudem wird die Online Gewerbeanmeldung noch nicht überall flächendeckend angeboten. Das bedeutet, dass sich Gründer erst einmal recherchieren müssen, ob die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde diesen Service anbietet.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, benötigt man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt. Diesen muss man nicht selbst beantragen, sondern erhält diesen innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt.

Wenn man den Bogen einmal in den Händen hält, merkt man schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein echter Brocken ist. Dementsprechend ist es auch hier wichtig, dass man sich ausreichend viel Zeit nimmt und den Bogen ordentlich ausfüllt. Unter anderem muss man auch Angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige wichtige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Diese sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Diese Regelung hilft nicht nur dabei, Steuern einzusparen, sondern trägt dazu bei, dass Gründer eines Kleingewerbes keine Buchführung benötigen und Jahresabschlüsse veröffentlichen müssen. Daher ist der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe auch eher niedrig.

Falls man diese Regelung nicht zieht, dann kann man das bei einigen Ämtern für die kommenden fünf Jahre nicht mehr als ein Kleingewerbe anmelden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die gewerbliche Tätigkeit zu erwähnen.

Hierbei ist wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob denn auch die Angaben wirklich so stimmen.

Falls nämlich die Angaben nicht stimmen sollten, dann können kleinere Bußgelder verhängt werden. Allerdings hat man die Möglichkeit, auch im Laufe der Zeit die Tätigkeit umzuschreiben.

Nachdem man den Bogen ausgefüllt und zurückgeschickt hat, kann man anfangen, mit dem Gewerbe Gewinne zu erwirtschaften. Eine neue Steuernummer erhalten Kleingewerbe nicht, da diese die Nummer auf Rechnungen benutzen, die jeder Bürger, seit der Geburt erhält.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Bis wann man die Gewerbeanmeldung beantragen muss, ist in Deutschland klar geregelt. Wenn man ganz genau weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden.

Falls man dies nämlich nicht tut, dann können harte Strafen folgen. Beträge von rund 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Beispielsweise werden in München Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro ausgesprochen.

Das ist zwar nicht die Norm, soll jedoch verdeutlichen, dass man mit der Gewerbeanmeldung nicht spaßen sollte, denn dies kann sich im schlimmsten Fall sehr negativ auswirken und den finanziellen Ruin für den einen oder anderen bedeuten.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Ja. Man kann rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste allerdings dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet. Auch bedeutet die rückwirkende Gewerbeanmeldung nicht, das man kein Bußgeld mehr zahlen muss.

Dies obliegt bei den Ämter, ob diese es verhängen wollen oder nicht. Bei eher kleineren Beträgen lassen diese allerdings eher Milde walten. Doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornehmen.

Im Handelsregister eintragen lassen?

Zunächst einmal muss man wissen, dass kleinere Betriebe wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so fließend. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung bei dem Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Falls man Vorhaben sollte, ein Kleingewerbe anzumelden und so die Vorteile eines solchen Gewerbes zu genießen, dann sollte man den Eintrag eher nicht in Betracht ziehen.

Wie viel kann man mit einer nebenberuflichen Tätigkeit verdienen?

Auch wenn es sich um ein nebenberufliches Gewerbe handelt, wie viel kann man damit verdienen? In der Regel handelt es sich bei einem solches Gewerbe um ein Kleingewerbe, welches die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat.

Hier gibt es klare Grenzen, wie viel man im Jahr verdienen darf. Und auch wenn der Name Klein vielleicht etwas anderes suggeriert, so sind die erreichbaren Summen alles andere als das. Sie sind sogar so hoch, dass diese das aktuelle Gehalt bei den meisten Lesern bei weitem übertreffen würden.

Man kann nämlich bis zu 500.000€ Umsatz bzw. 50.000€ Gewinn erwirtschaften. Man darf hier allerdings nicht vergessen, dass man auch noch Steuern bezahlen muss. Dennoch bleibt am Ende jede Menge Geld übrig. Es ist daher ein lohnenswertes Geschäft, ein Kleingewerbe zu führen.

Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor- und Nachteile?

Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen. In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat.

Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten. Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst.

Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren.

Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast.

Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben. Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden.

Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK für ein nebenberufliches Gewerbe verpflichtend?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen, da dies gesetzlich so verpflichtend ist. Die IHK ist dafür da, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Wer glaubt, damit hat sich das auch, der täuscht sich: die IHK bietet nämlich viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann. Dies wiederum kann dem Ansehen des Unternehmens helfen, um attraktiver für potenzielle Kunden zu werden.

Für diese Leistungen erwartet die IHK natürlich auch eine kleine Gebühr. Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr in höhe von 150 bis 300 Euro. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen.

Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt..

Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Kann der Arbeitgeber das Gewerbe verbieten?

In Deutschland herrscht keine Pflicht, wo der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber von gewerblichen Tätigkeiten unterrichten muss. Ausnahmen kann es dennoch geben.

Wenn beispielsweise die vertragliche Situation das von einem so verlangt, da bestimmte Klauseln einen dazu verpflichten, von gewerblichen Tätigkeiten zu berichten. Auch muss man dem Arbeitgeber von dem Kleingewerbe erzählen, wenn diese im Interessenkonflikt mit dem aktuellen Unternehmen ist, da beide in der selben Branchen aktiv sind.

Wenn man zudem durch die nebenberufliche Selbstständigkeit sehr erschöpft ist und auf der Arbeit nicht mehr die gleiche Leistung erbringen kann, ja auch dann muss man dem Arbeitgeber bescheid geben.

Zudem sollte man berücksichtigen, vielleicht auch einfach von selbst von der Gewerbeanmeldung zu erzählen. Es kann auch durchaus Mal vorkommen, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein gewisses Misstrauen entgegenbringt, wenn dieser nichts von der nebenberuflichen Tätigkeit erwähnt.

Diese kleinen Spannungen können das Arbeitsklima erheblich schwächen, sodass am Ende dann eine schlechte Leistung wegen dem Kleingewerbe angegeben wird und nicht daher, weil die Motivation aufgrund des Behandelns des Chefs ungerecht war.

Fazit:

Wer ein Nebengewerbe gründen möchte, kann viele Vorteile genießen, wie zum Beispiel keine doppelte Buchführung durchführen zu müssen. Auch ist der Start nicht kostenintensiv und ein Startkapital wird nicht benötigt. Der Verwaltungsaufwand ist sehr gering und man bekommt die Krankenkasse weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt.

 

Muss ich ein Gewerbe anmelden? – Wann & Wo Gewerbe Anmeldung

Man selbst kann nicht entscheiden, ob man die Gewerbeanmeldung vornehmen möchte oder nicht. Fest steht, das es dafür klare Regeln und Linien gibt, die man einzuhalten hat.

Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden?


Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Anmeldung beim Gewerbeamt zu beantragen. Falls man dies nicht tut, droht ein hohes Bußgeld.

Beträge von rund 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Beispielsweise werden in München Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro ausgesprochen. Das ist zwar nicht Gang und gäbe, dennoch würde dies für die meisten Kleingewerbetreibende den finanziellen Ruin bedeuten.

Auch sind solche Fauxpässe eines der größten Ängste der Deutschen: einen Fehler bei den Steuern, beim Kleingewerbe selbst und schon ist die K*cke am dampfen.

Man kann allerdings auch noch rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste allerdings dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet.

Auch bedeutet die rückwirkende Gewerbeanmeldung nicht, das man kein Bußgeld mehr zahlen muss. Dies obliegt bei den Ämter, ob diese es verhängen wollen oder nicht. Bei eher kleineren Beträgen lassen diese allerdings eher Milde walten. Doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornehmen.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt in erster Linie immer einfacher, kann jedoch bei Großstädten schon etwas verwirrend sein, da diese meistens mehrere Ämter haben, wo man den Gewerbeschein beantragen kann.

Deshalb muss man zunächst das zuständige Gewerbeamt erst einmal ausfindig machen. Nachdem dies erfolgt ist, muss man schauen, ob man beim Gewerbeamt vor Ort erscheinen kann oder einen Termin benötigt.

Kann man Gewerbe online anmelden?

Ja. Es gibt mittlerweile die Online Gewerbeanmeldung. Für viele Gründer, die nicht lange auf einen Termin warten möchten und zugleichen aufgrund der Öffnungszeiten nur selten die Zeit finden, vor Ort zu erscheinen, eine ideale Lösung. Auch dauert die Online Anmeldung nur wenige Minuten und ist schnell erledigt.

Einziges Manko: noch wird die Online Gewerbeanmeldung nicht überall angeboten. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in Großstädten kann man die Art der Anmeldung Online durchführen. Alle anderen müssen sich noch etwas gedulden.

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Wenn man denn nun beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken. Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen. Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man Gewerbeanmeldung Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, werden weitere Behörden informiert.

Dazugehören neben dem Finanzamt, auch die IHK und die Berufsgenossenschaften. Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung übersprungen hast, kann ich dich beruhigen, denn das Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Finanzamt, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Um ein Kleingewerbe zu gründen, muss man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten. In der Regel muss man nicht selbst nachfragen, sondern das Finanzamt schickt nach der Gewerbeanmeldung, innerhalb von sieben bis zehn Tagen diesen Bogen raus.

Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, so kann man selbst einmal nachfragen, was aktuell Sache ist. Wenn man den steuerlichen Erfassungsbogen einmal erhalten hat, dann wird man sehen, dass es mit sieben Seiten schon ein kleiner Brocken ist.

Dementsprechend ist es auch wichtig, dass man sich für diesen Bogen auch die Zeit nimmt und nicht zu überhastet antwortet. Um nun ein Kleingewerbe gründen zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Das muss man auf dem Bogen so ankreuzen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe während der Gründung, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern man einige Bedingungen erfüllt. Falls man die Kleinunternehmer Regelung nicht beansprucht, dann verfällt diese Option und man darf diese für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe beantragen.

Außerdem muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da im Nachhinein das Finanzamt sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch so stimmen.

Nachdem man alle erforderlichen Felder ausgefüllt und den Bogen zurückgeschickt hat, kann man als Kleingewerbe anfangen, Gewinne zu erwirtschaften. Man erhält keine neue Steuernummer für das Kleingewerbe. Man benutzt auf Rechnungen die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt erhält.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden?

In der Bundesrepublik gibt es klare Regeln. So auch für die Gewerbeanmeldung. Grundsätzlich herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder in der Lage dazu ist, ein Gewerbe anmelden zu können.

Allerdings gibt es einige Berufsgruppen, die die Gewerbeanmeldung gar nicht benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer erforderlich?

Ja. die Mitgliedschaft bei der IHK ist für jeden Gewerbetreibenden verpflichtend. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die jährlichen Gebühren für ein Kleingewerbe betragen rund 30 bis 70 Euro.

Für Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, gilt, das diese eine Summe von 150 bis 300 Euro aufbringen müssen. Falls das Unternehmen einen Umsatz unter 5200 Euro im Geschäftsjahr vorweist, dann müssen für dieses Jahr keine Beiträge bezahlt werden.

Wofür ist die IHK aber eigentlich gut? Sie fördert die regionale Wirtschaft. Vor allem Kleingewerbe können sich von dem breiten Spektrum an Angeboten bei der IHK bedienen. Man kann nämlich viele Zertifikate oder Kurse in Anspruch nehmen. Diese wiederum können dem Kleingewerbe zugute kommen und dem Ansehen helfen oder durch das Wissen dem Unternehmer helfen, sein Gewerbe weiterzuentwickeln.

Nicht immer muss eine verpflichtende Anmeldung auf Anordnung des Staates schlecht sein. Doch eine Sache gibt es dann doch bei der IHK zu bemängeln. Es kann nämlich gut und gerne Mal vorkommen, dass man als Kleingewerbe direkt im ersten Jahr ein Schreiben erhält, wegen einer Beitragsrechnung, die es in sich haben kann.

Als kleines Gewerbe, welches die Anmeldung erst noch vor wenigen Monaten abgeschlossen hat, kann dies für irritierte Gesichter sorgen. Warum gerade jetzt? Warum so viel? Etwaige Neuanschaffungen oder Koorperationen können für diesen Augenblick dann nicht mehr realisiert und auf die kommenden Monate geschoben werden.

Doch noch ist nicht aller Tage Abend, denn du bist gerade auf der richtigen Seite gelandet… Als Personengesellschaft hat man nämlich die Möglichkeit, innerhalb einer festgelegten Frist, der Beitragsrechnung zu widersprechen. Genau dann kannst du unsere Hilfe in Anspruch nehmen.

Wir von GewerbeAnmeldung.com bieten nämlich die in Deutschland einmalige IHK-Gebühren-Beratung an. Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das der Betrag auf ein Minimum auf bis zu 0 Euro gesenkt werden kann. Ja, du hast richtig gelesen, die Möglichkeit einer 100% Minderung besteht.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, wie bei vielem im Leben nicht, doch auch wenn die Summe nur einen erheblichen Teil sinken würde, wäre dies für die meisten Gründer schon ausreichend.

Die bisher zahlreichen positiven Erfahrungen und Bewertungen rund um die IHK-Gebühren-Beratung sprechen dabei eine deutliche Sprache. Sofern du ebenfalls von diesem einzigartigem Angebot profitieren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Wann man in Deutschland ein Gewerbe anmelden muss, ist klar geregelt. Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man diese sofort oder kurz vor dem Start anmelden.

Eine genauere Definition, wann die Gewerbeanmeldung beantragt werden soll, sieht so aus: wenn man eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mithilfe dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu ziehen, dann ist man dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden.

Falls man allerdings keine Gewerbeanmeldung beantragen sollte, dann können harte Konsequenzen folgen, in Form von Bußgeldern.

 

Nebenberufliches Gewerbe – Wie & Wo Gewerbe anmelden

Schritt für Schritt zu nebenberufliche Selbstständigkeit


Nebenberuflich Selbstständig zu sein, ist für viele Gründer ein Traum. Vor allem dann, wenn man sich durch eine nebenberufliche Tätigkeit einige Träume verwirklichen kann, die man zuvor nur schwer erreichen konnte.

Viele starten auch deshalb erst nebenberuflich, weil ihnen die finanzielle Sicherheit sehr wichtig ist und man erst im Laufe der Zeit schauen möchte, ob eine nebenberufliche Tätigkeit denn auch wirklich einen finanziellen Fortschritt bedeutet.

Denn man kann im Laufe der Zeit, bei erreichen einiger finanzieller Meilensteine, langsam immer weiter aus der eigentlichen Arbeitswelt aussteigen und hauptberuflich selbstständig werden.

Als ersten Schritt könnte man eine Teilzeit Beschäftigung anpeilen, um daraufhin langfristig über den Mini-Job dann vollständig aus zusteigen. Der eigene Herr zu sein, das hat was! Auf GewerbeAnmeldung.com findest du die aktuellsten Informationen, rund um das Thema Gewerbe anmelden!

Gründe für und gegen ein nebenberuflich Selbstständigkeit:

Eine nebenberufliche Selbststaendigkeit anzupeilen ist für viele Gründer ein sehr erstrebenswertes Ziel. Das alte Athen beispielsweise war vor allem deshalb seiner Zeit voraus, weil es dort einem an nichts gemangelt hat und diese Leute so ihre Ganze Energie damit verbringen konnten, über bestimmte Dinge nachdenken zu können, um die Gesellschaft voranzubringen.

Genauso sieht es auch mit der Selbstständigkeit aus. Denn, durch die Einnahmen aus dem Hauptjob verspürt man keinen großen Druck, unbedingt etwas erreichen zu müssen und kann so in Ruhe das Gewerbe voranbringen.

Durch diese Ruhe kann man sich Zeit „erkaufen„, um zu schauen, ob die nebenberufliche Tätigkeit denn auch ein hohes wirtschaftliches Potenzial aufweisen kann oder eben nicht. Man muss nicht über jeden einzelnen Cent nachdenken und kann dieses frei investieren.

Außerdem kann jeder für sich selbst entscheiden, wie lange und wie viel Zeit man in sein neuestes Projekt stecken möchte. Diese Freiheit ist ein großer Anreiz für viele Neugründer.

Nicht mehr vom Arbeitgeber abhängig zu sein und keine festen Strukturen zu haben, in denen die Kreativität erstickt. Selbst wenn der Verlust eines Hauptjobs drohen sollte, was in unseren Zeiten keine Seltenheit mehr ist, hat man noch die Sicherheit, das Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können.

Wo sonst, außer bei einer Selbstständigkeit, könnte man so beruhigt in die Zukunft blicken können? Ein weiterer Vorteil eines nebenberuflichen Kleingewerbes ist, dass die Einnahmen aus dem Hauptjob und die Einnahmen aus dem Nebengewerbe addiert werden und die finanzielle Sicherheit eines Einzelnen dadurch weiter ansteigt.

Dadurch kann man sich selbst viel mehr gönnen, als bisher. Unter anderem könnte man mehr Geld in die Hand nehmen und in das Projekt stecken, eventuell vielleicht zwei Mal, statt einmal einen Urlaub buchen.

Außerdem ist man durch die gestiegenen Einnahmen interessanter für Banken und würde so eher einen Kredit bzw. einen höheren Kredit bekommen, um sich so beispielsweise den Traum eines Eigenheims leisten zu können.

Dinge, die vorher fast unmöglich erschienen, können so zur Realität werden. Der ganz große Vorteil ist auch, das man keine doppelte Buchführung benötigt, sofern die nebenberufliche Selbstständigkeit als Kleingewerbe betrieben wird.

Man benötigt dann eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Das bedeutet im Umkehrschluss also auch, dass der Verwaltungsaufwand weitaus geringer ist. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen ab bezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann gilt man als nebenberuflich selbstständig?

Man gilt als nebenberuflich Selbstständig, wenn man neben dem eigentlichen Hauptjob einer eigenen selbstständigen Tätigkeit nachgeht.

Zwar kein Gesetz, doch eine unausgesprochene Wahrheit: man sollte bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht mehr verdienen, als wie beim eigentlichen Hauptjob.

Das bedeutet nicht, das nebenberuflich selbstständige vom Arbeitgeber abhängig sind, doch dieser hat einen größeren Einfluss, als einem Lieb sein kann, sofern der Vertrag auf seiner ist.

An und für sich darf man bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit auch nicht mehr Arbeiten, wie auf der eigentlichen Arbeit.

Wenn man im Internet jetzt beispielsweise nachschauen würde, wie genau die Stunden pro Woche auszusehen haben, dann bekommt sehr viele Zahlen als Beispiel: 15 Stunden, 18 Stunden oder auch 20 Stunden werden hierbei genannt.

Keins dieser Zahlen ist wirklich aussagekräftig. Früher sagte man, dass 18 Stunden bereits eine Grenze wären, mittlerweile geht man davon aus, das man nicht mehr wie 20% zusätzlich mehr zur eigenen Arbeit arbeitet.

Ein Richtwert, der fälschlicherweise immer wieder angegeben wird, ist, das man wöchentlich nur 165 Euro mit einem Nebengewerbe verdienen darf. Das stimmt nicht und sollte sofort aus den Köpfen gestrichen werden.

Wie viel darf man mit der Nebengewerbe verdienen?

Man kann sehr viel durch eine nebenberufliche Tätigkeit dazu verdienen. So viel, das es sogar das des Hauptjobs bei weitem übertreffen kann. Allerdings sollte man nicht vergessen, das man auch hierbei noch Steuern zahlen muss.

Als Gewerbetreibender darf man nämlich einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern zahlen zu müssen. Sofern man auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt und die erforderlichen Umsätze einhält, muss ebenfalls keine Umsatzsteuer bezahlen.

Voraussetzung dafür ist, das man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz bleibt. Wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, gilt das Gewerbe dann als Kleingewerbe.

Mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr verdienen. Eine unfassbar hohe Summe.

Wie wird nebenberufliche Tätigkeit versteuert?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, denn mann kann als nebenberuflich selbstständige reicht es nicht nur aus, die Gewinne zu zählen.

Der Staat möchte auch etwas davon. Deshalb zahlt man auch einige Steuern, die da wären: die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer.

Doch wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt und die erforderlichen Umsätze nicht übersteigt, dann zahlt man keine Umsatzsteuer. Außerdem können die Gewerbesteuern wegfallen, sofern der Gewinn nicht über 24.500 Euro liegt.

Kann man gleichzeitig Angestellt und Selbstständig sein?

Ja, das geht. Dies nennt man auch nebenberufliche Selbststaendigkeit. In der Regel empfiehlt es sich, wenn man vorher ein Gespräch mit dem Arbeitgeber hat, um die eigene Situation darstellen zu können.

Viele Arbeitgeber verstehen eine nebenberufliche Selbstständigkeit als einen Schritt, um sich langfristig aus dem Unternehmen zu verabschieden und zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zu wechseln.

Hier wäre es wichtig, dem Arbeitgeber die Angst zu nehmen, auch alleine deshalb schon, damit dieser nicht auf den Gedanken kommt, dich langfristig ersetzen zu wollen und dich kündigt, weil man nicht mehr mit dir rechnen kann.

Muss man den Arbeitgeber als nebenberuflich Selbstständigkeit berichten?

Jeder, der sich in Deutschland selbstständig machen möchte, hat auch das Recht dazu. Selbst der Arbeitgeber kann es dann nicht verbieten, jedoch ist es situationsabhängig. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Wo muss man die Nebengewerbe anmelden?

Ein Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an. In einigen Städten kann es sein, dass man dies auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer tun kann. In der Regel muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt zum Gewerbeamt zu können.

Einige wenige bieten es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man vor Ort erscheint kann man an dem Tag die Gewerbeanmeldung hinter sich bringen, wird dann allervoraussicht nach den ganzen Tag beim Gewerbeamt verbracht haben.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Wenn man einen Termin hat, kommt man sehr schnell dran, muss aber wahrscheinlich mehrere Wochen und Monate warten, bis man überhaupt einen Termin ergattern kann. Wenn man allerdings beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man in der Regel rund 40-50 Minuten für die Anmeldung einplanen.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Man muss zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Diese Summe kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch einige Unterlagen dabei haben.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Darauf müssen Sie beachten: Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob man nun eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt oder zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zählt, haben beides gemeinsam: man muss zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden und die Gewerbeanmeldung beantragen lassen. Falls man die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht beantragen sollte, dann muss man mit krassen Konsequenzen rechnen, die es wirklich in sich haben können, je nachdem, wo man wohnt.

Ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr können drohen. In München werden sogar bei Extremfällen bis zu 50.000 Euroverhängt. Dies würde für viele den finanziellen Kollaps bedeuten. Zwar ist diese Summe nicht die Norm, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, wie wichtig die schnelle Anmeldung ist.

Kann man Gewerbe rückwirkend anmelden?

Man hat die Möglichkeit, ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Steuern, die bisher nicht gezahlt wurden, müssten dann berechnet und dann abgegeben werden.

Auf diese Steuern würde dann noch ein Zinssatz addiert werden, der ebenfalls beglichen werden muss. Das abgeben der Steuernwürde allerdings nicht bedeuten, dass man keine Steuern nachzahlen müsste. Zwar drücken die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen eher Mal ein Auge zu, doch allein darauf verlassen sollte man sich nicht.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Heut zu Tage gibt es auch die Möglichkeit, je nach dem in welcher Stadt man wohnt, dass eine Online-Anmeldung eines Gewerbes möglich ist. Dies bietet den Vorteil, dass man jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann und nicht erst auf einen Termin von der Behörde warten muss.

Vor allem ist es auch von Vorteil, wenn man keine Zeit dafür findet, weil man noch hauptberuflich tätig ist und nicht unbedingt die Zeit dafür finden kann.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja! Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, sollte sich auch darüber bewusst werden, dass man automatisch Mitglied bei der Industrie und Handelskammer wird. Wofür steht die IHK überhaupt und welche Vorteile gehen mit dieser einher? Das fragen sich sicherlich viele Gründer, wenn diese die Meldung erfahren, Mitglied bei jener zu werden.

Was sind Vorteile und Nachteile bei der IHK?

Die IHK versucht Gewerbetreibenden dabei zu helfen, ihr Unternehmen voranzubringen. Unter anderem eben darin, dass man die regionale Wirtschaft ankurbelt. Beispielsweise hilft sie, die Bahnverbindungen zu reparieren, damit mehr Leute wieder problemlos fahren können.

Das kommt dann den Geschäften in der Nähe zugute. Auch bietet die IHK ein breites Spektrum für QualifikationenWeiterbildungenund Zertifikaten an. Diese können dem Kleinunternehmer helfen, sich und seinem Kleinunternehmer Ansehen zu verleihen. Das Unternehmen kann durch die unzähligen Programme der IHK profitieren.

Gewerbeanmeldung Duisburg

Duisburg ist eine Industrielandschaft mit gigantischen Häfen, spannenden Kulturfestivals und Sportevents, Freizeitparks und idyllischer Seenlandschaft. Sie müssen es einfach sehen! Duisburg hat viel zu bieten, was Sie sonst nirgendwo finden. Vieles ist sogar einzigartig auf der Welt!

Jeder kennt den größten Binnenhafen der Welt und ein Besuch in Duisburg ohne Hafenrundfahrt ist gar nicht möglich. Seit die Metropole Ruhr den Schwerpunkt auf Industriekultur legt, entdecken Touristen aus aller Welt die Region. Duisburg hat zwei einzigartige Vorzeigeprojekte zu bieten: den Landschaftspark Nord und den Innenhafen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung Duisburg

Vor der Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Zuständig für die Anmeldung ist das örtliche Einwohnermeldeamt oder das Gewerbeamt, das auch die Abmeldung des Gewerbes bei Einstellung des Gewerbes entgegennimmt.

Selbständige sind verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, wenn ihre Tätigkeit nicht freiberuflich oder landwirtschaftlich ist. Handwerks- und Industrieberufe sind ebenfalls bei der zuständigen Industrie- oder Handelskammer angemeldet und müssen ggf. einen Qualifikationsnachweis erbringen. Die Anmeldung eines Gewerbes ist gebührenpflichtig. Nach der Registrierung wird ein „Gewerbeschein“ ausgestellt.

Bei der Anmeldung einer Firma meldet der Firmengründer in der Regel ein sogenanntes Dauerunternehmen an. Ein ständiges Unternehmen ist ein Unternehmen, das an einem festen Standort ansässig ist. Neben der Gewerbeanmeldung ist auch eine Gewerbeanmeldung für eine neue Niederlassung oder eine Niederlassung eines bestehenden Unternehmens erforderlich.

Darüber hinaus sind auch eine Betriebsschließung, eine Betriebsverlegung oder eine Änderung des Betriebszwecks sowie die Aufnahme von bisher nicht bezeichneten Waren oder Dienstleistungen dem Gewerbeamt zu melden. Auch der Verkauf von Verkaufsautomaten muss beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Nach Anmeldung beim Gewerbeamt stellt die Behörde einen Gewerbeschein oder eine anderslautende Bescheinigung aus. Die Gewerbeanmeldung ist ausreichend für alle Gewerke, die keinen Gewerbeschein oder andere Genehmigungen benötigen.

Die Gewerbeordnung legt in § 14 GewO fest, wann eine Gewerbeanmeldung durchgeführt werden muss. Demnach entsteht die Pflicht zur Registrierung in folgenden Situationen: Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit, Übernahme eines bestehenden Gewerbebetriebes, Verlegung eines Gewerbebetriebes, Gründung einer Zweigniederlassung und Änderung der gewerblichen Ausrichtung.

Wer ein Gewerbe anmelden muss, hängt von der Art der ausgeübten Tätigkeit ab. Damit die Gewerbeanmeldung positiv beschieden werden kann, müssen vier Punkte erfüllt sein: Selbstständige Tätigkeit in einer nach außen gerichteten Tätigkeit, keine Beschäftigung in der Tätigkeit, Interesse an einer langfristigen Ausübung und Gewinnerzielungsabsicht.

Die gewünschte Tätigkeit muss selbstständig ausgeführt werden und nach außen gerichtet sein. Das bedeutet, dass eine Geschäftstätigkeit innerhalb eines Unternehmens, dessen einziger Kunde das Unternehmen selbst ist, ausgeschlossen ist. Der Gewerbetreibende muss zudem auf eigene Rechnung arbeiten und darf im Rahmen seiner Tätigkeit nicht angestellt sein.

Er muss langfristig im Geschäft sein wollen, da kurzfristige Tätigkeiten oft nicht anerkannt werden oder zu Problemen bei der Ab- und Wiederanmeldung führen. Das Ziel der Geschäftstätigkeit muss die Erzielung von Gewinnen sein, d. h. es muss eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegen.

Darüber hinaus gibt das Berufsfeld selbst Auskunft über die Möglichkeit, als Freiberufler zu arbeiten oder darüber, dass nur ein Beruf in Frage kommt. Freiberufler können nur in den sogenannten freien Berufen arbeiten. Dazu gehören neben Künstlern, Journalisten und Medienschaffenden auch Ärzte, Therapeuten oder Rechtsanwälte. Handwerks- und Produktionsarbeiten werden immer als Gewerbe angemeldet.

Verfahren zur Eintragung einer Gesellschaft

Um ein Gewerbe anzumelden, werden zunächst die notwendigen Anmeldeformulare von der Internetseite des Gewerbeamtes Duisburg heruntergeladen und ausgefüllt. Die Anmeldung selbst kann jedoch persönlich in den 7 Bürgerservicestellen der Stadt Duisburg durchgeführt werden.

Dazu macht der Selbstständige einen Termin beim Ordnungsamt oder Gewerbeamt oder bei den 7 in der Nähe gelegenen Bürger-Service-Stationen und legt die Unterlagen mit seinem Personalausweis oder Reisepass vor. Je nach Art der Tätigkeit können Qualifikationen erforderlich sein. Handwerksbetriebe benötigen eine Handwerkskarte, und nur qualifizierte Handwerker mit diesem Titel können einen Meisterbetrieb eröffnen.

Gewerbliche Unternehmen benötigen einen Handelsregisterauszug, im Falle des Gebrauchtwarenhandels und des Sicherheitsgewerbes kann ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich sein. Internationale Zuwanderer ohne deutsche Staatsangehörigkeit benötigen zusätzlich zu einer gültigen Aufenthaltserlaubnis eine Erlaubnis zur Gewerbeanmeldung, während EU-Ausländer aufgrund der Freizügigkeit keine Aufenthaltserlaubnis benötigen.

Die für die Registrierung eines Unternehmens erforderlichen Dokumente hängen von der Tätigkeit und der Rechtsform des Unternehmens ab. Grundsätzlich müssen alle zukünftigen Händler die folgenden Dokumente einreichen: Antrag auf Gewerbeanmeldung, gültiger Personalausweis, für bestimmte Branchen gelten besondere Vorschriften, die eine Genehmigung zum Betreiben eines Gewerbes erfordern.

Wenn der Antragsteller ein genehmigungspflichtiges Gewerbe anmeldet, müssen zusätzliche Unterlagen eingereicht werden. In der Regel bestätigen diese Dokumente, dass der Antragsteller berechtigt ist, den Beruf auszuüben, für den er sich anmelden möchte.

Je nach den Besonderheiten des Sektors müssen die folgenden Dokumente eingereicht werden:

Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, Gesundheitszeugnis, polizeiliches Führungszeugnis, Gaststättengewerbelizenz, sonstige Berufs-, Geschäfts- oder Branchenzulassungen.

Wenn alle Dokumente eingereicht und ordnungsgemäß ausgefüllt wurden, wird die Registrierung entweder genehmigt oder abgelehnt. Für die Anmeldung selbst ist mit einer Gebühr von 26 bis 33 Euro zu rechnen.

Der Gewerbetreibende kann nun sein Gewerbe ausüben und ist automatisch Mitglied in der Industrie- und Handelskammer. Versicherungen müssen in der Regel nach der Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit umorganisiert werden, wobei die Art der Abrechnung der Tätigkeit vom Umsatz und dem Tätigkeitsfeld abhängt.

Welche Behörden erkundigen sich nach der Registrierung von Unternehmen?

Das Gewerbeamt übermittelt regelmäßig Daten aus eingehenden Gewerbemeldungen an verschiedene Behörden, die für unterschiedliche Aufgaben zuständig sind. So erhalten die nachfolgenden Behörden die Daten, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen, aus den Handelsregistern:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
  • Handwerkskammer
  • Industrie- und Handelskammer
  • Landesamt für Statistik
  • Landesbehörde für Arbeits- und Immissionsschutz
  • Landesbehörde für den technischen und sozialen Arbeitsschutz
  • Lebensmittelbehörden
  • Mess- und Eichamt
  • Registergericht bei Änderung im oder Abmeldung vom Handelsregister
  • Unfallversicherung und Berufsgenossenschaft
  • Zollverwaltungsbehörden

Bei der Weitergabe der Meldeinformationen an Dritte hat das Gewerbeamt darauf zu achten, dass diese auf die zur Erfüllung der jeweiligen behördlichen Aufgaben erforderlichen Daten beschränkt werden. So muss z.B. die Anmeldung eines Einzelunternehmens, das keine Mitarbeiter beschäftigt, nicht an die Bundesagentur für Arbeit gemeldet werden.

Wer braucht einen Gewerbeschein?

Der Gewerbeschein ist für alle Unternehmen erforderlich, die zur Gewerbeanmeldung verpflichtet sind. Diese besteht im Prinzip für jeden, der in Deutschland ein Unternehmen betreiben will. Der Gewerbeschein ist nicht nur die Bestätigung des Gewerbeamtes für die Anmeldung des Gewerbes, sondern auch die formale Berechtigung, das Gewerbe offiziell zu betreiben.

Grundsätzlich sind freie Berufe oder Katalogberufe von der Gewerbepflicht ausgenommen. Eine Auflistung der freien Berufe findet sich im Einkommensteuergesetz, § 18 EStG. Darüber hinaus benötigen Unternehmen in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Bergbau keine Gewerbeerlaubnis, um ihre Tätigkeit auszuüben.

Was gilt für ein Nebenjob?

Wer hauptberuflich als Angestellter arbeitet und nur eine nebenberufliche selbständige Tätigkeit ausübt, mit der er dauerhaft Gewinn erzielen will, muss sich ebenfalls ins Handelsregister eintragen lassen.

Die Höhe der Einkünfte ist für die Gewerbeanmeldung ebenso wenig von Bedeutung wie der zeitliche Umfang der Nebentätigkeit. Denn auch geringe Einkünfte aus der Nebentätigkeit müssen regelmäßig dem Finanzamt gemeldet und versteuert werden.

Nebenberufliche Selbstständigkeit anmelden! – Gewerbe Anmelden So Einfach!

Ein jeder von uns träumt doch insgeheim, etwas aufbauen zu können, mit der man vollständig das eigene Leben bestreiten kann. Im besten Fall könnte die nebenberufliche Selbstständigkeit irgendwann zu einem Hauptgewerbe werden. Doch bis es soweit kommt, kannst du dich hier völlig kostenlos durchlesen und alle benötigten Informationen aufsammeln.

Wo muss man die Hauptgewerbe und Nebengewerbe anmelden?

Einige wenige bieten es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man vor Ort erscheint kann man an dem Tag die Gewerbeanmeldung hinter sich bringen, wird dann allervoraussicht nach den ganzen Tag beim Gewerbeamt verbracht haben.

Wenn man hingegen einen Termin hat, kommt man sehr schnell dran, muss aber wahrscheinlich mehrere Wochen und Monate warten, bis man überhaupt einen Termin ergattern kann. Wenn man allerdings beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man in der Regel rund 40-50 Minuten für die Anmeldung einplanen.

Man muss zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Diese Summe kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch einige Unterlagen dabei haben.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Gewerbe-Formular zu hauptberuflich und nebenberuflich selbstständig: Darauf Müssen Sie achten!

Anschließend erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann und sollte. Denn falls Fragen vor Ort auftauchen könnten (und du nicht direkt unsere Seite besuchen kannst ;)) dann bietet es sich an, das der Beamte vor Ort dir dabei behilflich sein kann.

Unter anderem muss man angeben, ob man ein Haupt oder ein Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe müsste man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Das ist nicht unbedingt für jeden geeignet. Daher eignet es sich ja auch hervorragend, wenn man neben der eigentlichen Arbeit ein Gewerbe anmelden kann.

Nachdem das Formular vollständig ausgefüllt wurde, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibender, welche von nun an als Gewerbeschein fungiert. Mit dieser kann man allerdings noch nicht beginnen Gewinne zu erwirtschaften, das darf man nämlich erst dann, nachdem man den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt erhalten hat.

Dort muss man sich als Gewerbetreibender nicht von selbst anmelden, sondern das Gewerbeamt schickt die Daten des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter eben dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer, kurz IHK und der Berufsgenossenschaft. Vom Finanzamt erhält man dann den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt.

In der Regel dauert es sieben bis zehn Tage, bis dieser ankommt. Dieser Fragebogen ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden, denn das Finanzamt kontrolliert später sehr genau, ob denn die angegebenen Daten auch allesamt stimmen.

Beim Fragebogen kann man unter anderem bestimmen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese ist eine kleine Hilfe für Selbstständige, um keine Umsatzsteuern zu zahlen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Man darf nämlich im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Auch muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Nachdem man das alles ausgefüllt hat, schickt man das an das Finanzamt zurück und erhält innerhalb von wenigen Tagen dann die neue Steuernummer. Jemand der die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat, kann auch die eigene Identifikationsnummer auf Rechnungen schreiben.

Bis wann muss man die Selbstständigkeit anmelden?

Wenn man eine Tätigkeit mehrere Male wiederholt mit der Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden.

Falls man dies nicht tut, kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In München ist es beispielsweise gar so, dass im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 50.000 Euro ausgesprochen werden kann.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man hat die Möglichkeit das Gewerbe rückwirkend innerhalb von 60 Monaten anzumelden. Es kann dann dennoch sein, dass man ein Bußgeld zahlen muss, allerdings lassen viele Ämter bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten. Dennoch muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen und einen Zinssatz noch drauf an Gebühren begleichen.

Wie viel darf man mit einem kleinen Gewerbe verdienen?

Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Zahlen alles andere als klein. Vielmehr ist es sogar so, dass diese Zahlen das Hauptgehalt bei weitem übertreffen könnten.

Doch lange auf die Folter spannen möchte ich dich auch nicht: mit einem Kleingewerbe kann man im Jahr bis zu 500.000€ Umsatz oder 50.000€ Gewinn erwirtschaften. Das sind immens hohe Zahlen und sollten verdeutlichen, was ein Kleingewerbe einem so viel ermöglichen kann.

Vor allem sollte man dabei nicht vergessen, das dies auch noch auf das eigentliche Gehalt addiert wird. Als Gründer hat man so vielmehr Planungssicherheit und einen viel größeren Geldbeutel, um auf alle Lagen reagieren und investieren zu können.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, das man auch diese Beträge versteuern muss. Neben der Gewerbesteuer fallen dann noch die Umsatzsteuer, sowie die Einkommenssteuer an.

Der Nachteil bei einem Kleingewerbe ist dann, das man diese Umsatzsteuer bei einem Kauf nicht von der Steuer absetzen kann, was beispielsweise bei Kapitalgesellschaften wie bei einer GmbH es der Fall wäre.

Wie viel zahlt man pro Jahr für ein Gewerbe?

Die Kleingewerbe Anmeldung ist nur die halbe Miete und man muss das Gewerbe beim vollen betrachten. Das bedeutet eben auch, dass man sich auch darüber bewusst werden muss, welche Kosten anfallen können, nachdem man das Gewerbe angemeldet hat.

Eins sei vorneherein gesagt: ein Kleingewerbe ist vor allem daher sehr beliebt bei Gründern, weil sie eben keine hohen Kosten verursacht und zudem der Verwaltungsaufwand sehr niedrig ist, im Vergleich zu anderen Gewerben.

Zunächst kommen die Kosten bei der Gewerbeanmeldung, die rund 20 bis 60 Euro betragen. Je nachdem, ob man ein Hauptgewerbe hat, muss man zusätzlich noch die eigene Krankenkasse bezahlen, was eben Mehrkosten sind.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet, Mitglied bei der Industrie und Handelskammer zu werden. Die jährlichen Gebühren für Kleingewerbe betragen rund 30 bis 70 Euro und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, muss man einen Betrag von rund 150 bis 300 Euro begleichen.

Das wären in Summe die einzigen fix Kosten, die man in dem ersten Jahr hätte. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst.

Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen.

Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

 

Kann man gleichzeitig angestellt und nebenberufliche selbstständig sein?

Ja, das geht. In der Regel empfiehlt es sich, wenn man vorher ein Gespräch mit dem Arbeitgeber hat, um die eigene Situation darstellen zu können. Viele Arbeitgeber verstehen eine nebenberufliche Selbstständigkeit als einen Schritt, um sich langfristig aus dem Unternehmen zu verabschieden und zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zu wechseln.

Hier wäre es wichtig, dem Arbeitgeber die Angst zu nehmen, auch alleine deshalb schon, damit dieser nicht auf den Gedanken kommt, dich langfristig ersetzen zu wollen und dich kündigt, weil man nicht mehr mit dir rechnen kann.

Wann gilt man als nebenberuflich selbstständigkeit?

Jeder Gründer hat seine eigenen Beweggründe, weshalb man den einen bestimmten Weg für sich ausgewählt hat. Der eine möchte gar nicht sein seinen aktuellen Job verlassen, weil dieser für ihn Sicherheit und einen geregelten Alltag bedeutet.

Wenn man nebenberuflich selbstständig ist, hat man den großen großen Vorteil, das man nicht unter Druck steht, unbedingt von Anfang an Geld zu verdienen, da das Hauptgehalt einem den Lebensunterhalt versichert.

So kann man in völliger Ruhe und positivem Stress erst einmal testen, ob die angestrebte nebenberufliche Selbstständigkeit überhaupt wirtschaftlich profitabel ist.

Zwar ist auch der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben. Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, welches uns reizt.

Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Euro denken zu müssen. Wann man die selbstständige Tätigkeit beginnt, ob am frühen Morgen oder am späten Abend, ist jedem selbst überlassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt lautet, dass selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs drohen sollte, man das Nebengewerbe immer noch in eine hauptberufliche Selbstständigkeit wechseln kann.

Dadurch, das man bereits etwas an dem Unternehmen arbeiten konnte, hat man ein Fundament geschaffen, auf welchem man weiter aufbauen kann und so der vollständige Einstieg in die hauptberufliche Selbstständigkeit viel einfacher gelingt. Der monetäre Gesichtspunkt ist ebenfalls ein sehr entscheidender Grund dafür, dass wir die Selbstständigkeit anpeilen.

 

Kleingewerbe als Nebenerwerb

Wie läuft die Anmeldung beim Gewerbeamt ab?


Endlich kann man mit einem Nebengewerbe durchstarten. Das denken viele hunderttausende Gründer in Deutschland. Das Land der Dichter und Denker ist bekannt, berühmt und dafür berüchtigt, eine reiche Ansammlung an innovativen Gründern zu haben.

Schaut man sich nur die zahlreichen Unternehmen an, die aus Deutschland kommen und einen hohen Ruf auf der ganzen Welt genießen. Bevor es auch bei dir so weit sein kann, musst du die ersten kleinen Schritte hinter dich bringen.

Als erstes muss man herausfinden, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. In größeren Städten kann es sein, das es mehrere Ämter gibt, die infrage kommen könnten. In einigen Ämtern ist es so, dass man für die Gewerbeanmeldung zunächst einen Termin benötigt, bei anderen wiederum reicht es auch einfach aus, vor Ort beim Gewerbeamt zu erscheinen.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Beim Gewerbeamt angekommen, muss man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Außerdem dabei haben muss man:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung bzw. als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente von einem verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte. All diese Dokumente können weitere Kosten verursachen.

Bei der Anmeldung erhält man ein Formular vorgelegt, welches man vor Ort ausfüllen muss. Auf diesem Formular werden Angaben zum Gründer und zum Betrieb gemacht. Unter anderem auch, ob man im Nebenerwerb gründen möchte.

Das eröffnen eines Nebengewerbes hat den immensen Vorteil, das man die Krankenkasse weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt bekommt. Nachdem das Formular ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt wurde, wird diese kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer.

Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Dieser Schein allerdings erlaubt es dem Gründer noch nicht, mit dem Nebengewerbe Umsätze zu erwirtschaften. Das darf man erst dann, wenn man die Steuernummer vom Finanzamt erhalten hat.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Nebengewerbe sollte man schleunigst anmelden. Vor oder gleichzeitig mit dem Beginn der gewerblichen Tätigkeit sollte das Amt des Gewerbes aufgesucht werden.

Ausgenommen von der Gewerbepflicht sind Freiberufler, die lediglich beim Finanzamt vorstellig sein müssen und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Bei diesen Personen gilt, das diese, sofern sie mit ihrer Tätigkeit einen Gewinn von unter 410 Euro im Jahr erwirtschaften, kein Gewerbeamt aufsuchen müssen.

Alle anderen müssen ein Gewerbe anmelden. Falls man dies bisher noch nicht getan hat, kann man das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Wochen Zeit. Man sollte sich dennoch nicht so viel Zeit lassen, denn die Ämter können ein Bußgeld von bis 1000 Euro und mehr verhängen.

In München ist es gar so, dass ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro drohen können. Es ist daher umso wichtiger, das Kleingewerbe so schnell wie möglich anzumelden. Zwar lassen viele Ämter bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten, dennoch sollte man sich nicht allzu viel Zeit lassen und die Anmeldung schnell abschließen.

Kann man ein Gewerbe auch Online anmelden?

Immer mehr Städte bieten den Service an, die Anmeldung auch Online durchführen zu können. Dies ist ein immenser Vorteil für so viele Gründer. Das Gewerbe kann bequem von Zuhause aus angemeldet werden.

Man ist nicht abhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten und kann zu jeder Uhrzeit das Gewerbe anmelden. Vorbei sind die Zeiten, wo man lange im Wartezimmer warten musste.

Einziger Haken: noch ist dieser Service de Anmeldung nicht überall in ganz Deutschland flächendeckend möglich. In Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens kann diesen Service in Anspruch nehmen. Auch bei dieser Art der Gewerbeanmeldung muss man die selben Gebühren bezahlen, wie beim Amt des Gewerbes auch.

Die Dokumente die benötigt werden, können als Kopie hochgeladen werden. Diese Gewerbeanmeldung dauert rund zehn bis 15 Minuten. Es kann in einigen Fällen das Problem auftreten, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist, dass die elektronische Unterschrift selbst nicht ausreicht. Diese muss man dann entweder per Post oder persönlich vor Ort nachreichen.

Als Kleingewerbe Steuern zahlen?

Als Kleinstgewerbe steuern zahlen? Ja, das muss man auch, wäre natürlich auch zu schön um wahr zu sein, wenn denn nicht. Die Kleingewerbe Steuer bzw. die Gewerbesteuer kann umgegangen werden, wenn man unter 24.500 Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet.

Dann nämlich werden keine Gewerbesteuern verlangt. Wie jeder andere auch zahlt man auch beim Kleingewerbe die Einkommen- und Umsatzsteuer. Es gibt zudem die Kleinunternehmerregelung, die Gründern hilft, mehr zu verdienen und dabei keine Gewerbesteuer zu begleichen. Voraussetzung dafür ist, dass man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 ( früher 17.500 Euro) Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz bleibt.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, müssen ebenfalls keine Gewerbesteuern gezahlt werden. Wenn man im ersten Geschäftsjahr beispielsweise einen Umsatz von 23.000 Euro hat, dann zahlt man zwar auch keine Gewerbesteuern, doch dann greift die Kleinunternehmerregelung nicht. Im folgenden Jahr müsste man dann wieder unter 22.000€ kommen, und darauf dann 50.000, damit diese Regelung aktiviert wird.

Wie hoch darf der Umsatz pro Jahr beim Kleingewerbe sein?

Wer ein Nebenerwerb anpeilt, fragt sich sicherlich, wie viel man im Jahr denn mit einem Kleingewerbe verdienen darf. Kleiner Spoiler: eine ganze Menge. Es ist sogar so viel, dass es bei den meisten wohl den eigentlichen Hauptjob übertrifft.

Man darf nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder einen Gewinn von bis zu 50.000 Euro im Jahr erwirtschaften. Das ist eine immense Summe und sollte einem noch einmal klar machen, dass man auch mit einem Nebenerwerb sehr gut von Leben kann und sich damit viele Träume wahr werden lassen.

Allerdings sollte man nicht vergessen, das man dann auch die Gewerbesteuern dann dementsprechend höher ausfallen. Die meisten werden dies aber sicherlich bei einem so hohem Einkommen dann verkraften.

Ist ein Nebengewerbe ein Kleingewerbe?

Mit einem Nebengewerbe ist gemeint, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, die nicht hauptberuflich oder in Vollzeit ausgeübt wird. Wer mehr als 15 Stunden bis 18 Stunden pro Woche an seinem Gewerbe arbeitet, wird dann nicht mehr als Nebengewerbe angesehen.

Grundsätzlich gilt, dass man jede Art eines Gewerbes als Nebengewerbe betrieben werden kann. Beachten sollte man demnach auch, das sich die Gewerbeanmeldung bei keinem dieser Gewerbe Arten unterscheidet.

Welche Vorteile hat eine nebenberufliche Tätigkeit?

Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen. In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat.

Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten. Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst.

Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann muss die Anmeldung beim Finanzamt tätigen?

Unabhängig von einem Nebenerwerb oder einem Nebengewerbe, muss jeder in Deutschland, der ein Gewerbe besitzt, das Finanzamt besuchen. Oder nicht ganz: viel mehr ist es so, dass das Finanzamt eher bei dir meldet, nachdem diese die Informationen vom Amt des Gewerbes erhalten haben.

Diese brauchen in der Regel sieben bis zehn Tage, bis sie dir den Bogen zur steuerlichen Erfassung und die Steuernummer zukommen lassen. Wenn der Bogen ausgefüllt zurückgeschickt wird, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen, Gewinne einzufahren.

Was hat es mit der IHK auf sich?

Nachdem man das Kleingewerbe angemeldet hat, gibt das Gewerbeamt den anderen Ämtern bescheid, unter anderem auch der Industrie und Handelskammer. Bei der IHK wird man Pflichtmitglied. Das ist in Deutschland so festgehalten und kann nach der Gründung nicht rückgängig gemacht werden. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr.

Gewerbe, welche im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar einen Betrag von 150 bis 300 Euro. Im ersten Moment können diese Mehrkosten sehr nervig sein, doch man sollte auch die positiven Seiten der IHK in Betracht ziehen, die da wären, das die IHK dem Kleinunternehmer sehr viele Möglichkeiten bietet, Weiterbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen, um sich und sein Unternehmen weiter zu entwickeln.

Zudem kann man einige Zertifikate erlangen, die dem Ansehen des Unternehmens behilflich sein können. Es kann allerdings auch mal durchaus vorkommen, das man als Kleinunternehmer bereits im ersten Jahr von der IHK eine Beitragsrechnung erhält, die es gut und gerne Mal in sich haben.

Manchmal müssen dann etwaige Neuanschaffungen für einen Monat nach hinten verschoben werden, doch was kann man dagegen machen? Nun, man kann die Hilfe von GewerbeAnmeldung.com in Anspruch nehmen.

Was damit genau gemeint ist? Man hat als Personengesellschaft die Möglichkeit, dem Betrag zu widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann anschließend, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, richtig gelesen!

Es besteht tatsächlich die Option, das die Kosten fast vollständig gesenkt werden können. Zwar gibt es dafür, wie so bei vielem im Leben nicht, eine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine mehr als deutliche Sprache. Weitere Informationen bezüglich der IHK-Gebühren-Beratung erhältst du nur hier.

Wie viele Kosten zahlt man im Jahr für ein Nebengewerbe?

Die Kosten für ein Nebengewerbe bewegen sich in einem moderaten Rahmen. Da fallen zunächst einmal die Kosten bei der Anmeldung an. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro. Zusätzlich dazu können kosten entstehen, wenn weitere Dokumente vorgelegt werden müssen.

Als Nebengewerbe zahlt man die Krankenkasse nicht aus der eigenen Tasche. Jeder Gewerbepflichtige in Deutschland muss die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die Gebühren dafür kosten rund 30 bis 70€ im Jahr. Man sollte allerdings auch beachten, das weitere Kosten anfallen können, wenn das Nebengewerbe wächst.

Dies kann sich dann bemerkbar machen, wenn man beispielsweise Mitarbeiter hat und deren Lohn und Versicherung begleichen muss, eine Räumlichkeit hat, ein Patent anmelden oder Neuanschaffungen tätigen muss.

Dem Arbeitgeber vom Nebengewerbe berichten?

Wenn man neben der Arbeit noch einen Nebenerwerb hat, kann es durchaus sein, dass der ein oder andere mit dem Gedanken spielt, dem Arbeitgeber von Nebengewerbe zu berichten. In erster Linie gilt, dass man in Deutschland nicht dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber davon zu berichten.

Ausnahmen gibt es allerdings doch. Wer beispielsweise pro Woche mehr als 15 Stunden arbeitet und dadurch vielleicht ohne Kraft bei der Arbeit erscheint und die Arbeitsleistung abnimmt, ist verpflichtet, den Arbeitgeber zu unterrichten. Auch kann die vertragliche Situation es von einem verlangen, da bestimmte Klauseln diesbezüglich eingebaut wurden.

Zudem besteht die Möglichkeit, das man mit dem aktuellen Arbeitgeber in der selben Branche tätig ist und man somit ein Interessenkonflikt hätte. Auch da muss man dem Chef bescheid geben. Ein weiterer Grund, weshalb man auch mit dem Nebenerwerb zum Chef gehen kann, ist auch, das dieser es eventuell als Misstrauen deinerseits deuten kann, wenn er dies von wo anders erfährt und dann das Arbeitsverhältnis darunter leidet.

Fazit:

Wer ein Nebengewerbe gründen möchte, kann viele Vorteile genießen, wie zum Beispiel keine doppelte Buchführung durchführen zu müssen. Auch ist der Start nicht kostenintensiv und ein Startkapital wird nicht benötigt. Der Verwaltungsaufwand ist sehr gering und man bekommt die Krankenkasse weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt.

Gewerbe anmelden Nebenjob

Mittlerweile haben viele den Gedanken selbstständig zu werden, jedoch traut sich das nicht jeder. Man stellt sich viele Fragen. Die häufigste Frage, die man sich stellt ist: Werde ich damit erfolgreich? Die Angst ist leider zu groß, um den Schritt zu wagen. Doch GewerbeAnmeldung.com nimmt dir die Angst und deine Bedenken weg! Hier erfährst du wie du dich zunächst mit einem Nebengewerbe erfolgreich machen kannst und mit der Zeit wachsen wirst.

Kann man nebenberuflich ein Gewerbe anmelden?


Da man sich Anfangs ganz unsicher ist, ob man überhaupt sich selbstständig machen sollte, kann man zunächst klein beginnen. In Deutschland herrscht Gewerbefreiheit. Das heißt, dass jeder der sich selbstständig machen möchte auch das Recht dazu hat!

Dabei kann man selbst entscheiden ob man es neben- oder hauptberuflich macht. Bevor man aber überhaupt mit den Nebengewerbe anfangen möchte und der gewerblichen Tätigkeit nachkommt, muss man zuerst eine Gewerbeanmeldung erfolgen.

Bei der Gewerbeanmeldung bekommt man einen Gewerbeschein, welches die Zulassung der Behörden ist, um überhaupt der Tätigkeit nachzukommen.

Muss man ein Gewerbe anmelden?

Nach der GeWo herrscht in Deutschland die Anzeigepflicht. Das heißt, dass jede gewerbliche selbstständige Tätigkeit beim Gewerbeamt angemeldet werden muss. Zunächst muss man das zuständige Gewerbeamt aufsuchen. In großen Städten kann es durchaus sein, dass es mehrere Gemeinden gibt, die für einen zuständig sein können.

Nach dem man das zuständige Gewerbeamt ausfindig gemacht, erfolgt die Anmeldung. Zur Anmeldung muss man ein Formular ausfüllen und die entsprechenden Unterlagen einreichen. Unterlagen, die benötigt werden, können immer unterschiedlich sein, weil sie von der Tätigkeit abhängen. Grundsätzlich benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung und als nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, wie beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man hierfür einen Auszug,
  • Minderjährige benötigen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selber den Personalausweis und die Melde Bestätigung dabei haben.

Nach dem man das Formular und die Unterlagen eingereicht hat, wird es vom Beamten vor Ort bearbeitet und man bekommt den Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist somit die Zulassung des Gewerbeamtes. Danach wird das Finanzamt über die Gewerbeanmeldung informiert und diese schicken eine Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zu.

Den steuerlichen Erfassungsbogen muss man sofort ausfüllen und zurückschicken. Auch wird die Industrie- und Handelskammer darüber informiert und man wird automatisch zum Mitglied.

Die Mitgliedschaft bei der IHK ist für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet und kann nicht abgetreten werden. Je nach dem, um welche Tätigkeit es sich genau handelt, kann es sein, dass man sich auch bei der Handwerkskammer anmelden muss.

Wie viel kostet eine Gewerbeanmeldung?

Wie viel die Gewerbeanmeldung genau kostet, hängt immer von der jeweiligen Stadt ab. Deshalb kann man keine genauen Kosten nennen, doch sind sie trotzdem recht gering. In der Regel belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro. Falls weitere Unterlagen gefordert werden, kann es sein, dass minimale Kosten hinzukommen.

Je nach dem für welche Rechtsform man sich entscheidet, muss man auch kein Mindestkapital aufweisen. Zu den Rechtsformen zählen zum Beispiel: Einzelunternehmen, GbR, OHG und KG. Diese werden auch Personengesellschaft genannt. Aus diesem Grund kann man kostengünstig ein Nebengewerbe anmelden.

Muss man bei einem Nebengewerbe Steuern zahlen?

Auch bei einem Nebengewerbe muss man Steuern zahlen. Dazu zählen die Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Jedoch kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen, wenn man als Kleinunternehmen gilt.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer. Sie soll den Gründern in den ersten Jahren entlasten und den Einstieg vereinfachen. Dabei werden sie von den Umsatzsteuern befreit.

Wer von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte, ist dies in dem steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt anzumelden. Allerdings muss man dafür Voraussetzungen erfüllen.

Diese lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Wenn man diese erfüllt, müssen keine Umsatzsteuer gezahlt werden.

Wie viel darf man mit einem Nebengewerbe verdienen?

Mit einem Nebengewerbe ist es erlaubt im Jahr 50.000 Euro Gewinn oder 500.000 Umsatz zu erwirtschaften.

Muss man den Arbeitgeber darüber informieren?

Ob man den Arbeitgeber über das Nebengewerbe informieren muss, kann ganz unterschiedlich aussehen. Zunächst sollte man sich dafür den Arbeitsvertrag ansehen. Wenn in dem Vertrag niedergeschrieben ist, dass man es tun sollte, dann muss man es.

In der Regel darf der Arbeitgeber den Nebenjob auch nicht verbieten, es sei denn es herrscht Wettbewerb. Zudem darf man auch nicht die Arbeit und die Arbeitszeiten im Hauptberuf vernachlässigen. Zu dem muss man auch beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitsrechte nicht verletzt.

Falls es nicht im Arbeitsvertrag geschrieben ist und kein Wettbewerb herrscht, muss man den Arbeitgeber auch nicht informieren. Doch um das Vertrauen des Arbeitgebers nicht zu missbrauchen, kann man es trotzdem tun.

Welche Vorteile hat ein Nebengewerbe?

Ein Nebengewerbe anmelden bringt einige Vorteile mit sich. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe hat man keinen Zeitdruck, weil man es langsam aufbauen kann. Somit kann man sich ohne Probleme austesten.

Da man auch einen Hauptgehalt hat, braucht man sich keine Sorgen um die finanzielle Lage machen, wenn der Nebenjob nicht prickelnd läuft. Vor allem kann man währenddessen den Markt besser beobachten und sich Kenntnisse einholen. Den größten Vorteil hat man bei den Banken, wenn man einen Kredit ziehen möchte.

Fazit

Wer ein Nebengewerbe anmelden möchte, hat die Freiheit es zu tun. Sobald eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, welche auf Gewinn ausgerichtet ist, ist dies beim zuständigen Gewerbeamt anzumelden.

Ohne das man ein Gewerbe angemeldet hat, ist man nicht dazu berechtigt es auszuführen, denn man benötigt dafür den Gewerbeschein. Wer nicht der Gewerbeanmeldung nachkommt, dem kann Bußgeld drohen. Somit kann ein Nebenjob teurer werden, als es überhaupt ist.

Beim Gewerbeamt reicht man die notwendigen Unterlagen und das Formular zum Anmelden ein. Weitere Behörden wie z.B. das Finanzamt werden automatisch informiert. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Außerdem kann man bei einem Gewerbe auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren, in dem man es beim steuerlichen Erfassungsbogen angibt. Allerdings muss die Voraussetzung dafür erfüllt werden. Ein Nebengewerbe kann einige Vorteile mit sich bringen. Man hat genug Zeit um sich nebenbei auszutesten und Kontakte zu knüpfen und ohne dass man in eine finanzielle Notlage kommt.