Gewerbe Kosten im Jahr

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?


Die Gewerbeanmeldung für ein Kleingewerbe, sowie für alle anderen Gewerbe auch, muss man beim Gewerbeamt beantragen. Zunächst sollte man einmal recherchieren, ob man einen Termin benötigt, denn nicht jedes Gewerbeamt akzeptiert es, wenn man einfach vor Ort erscheint.

Es ist daher sehr wichtig, vorher zu klären, welches Amt seine Behörde wie regelt. Auch kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, bei denen man die Anmeldung durchführen kann. Auch da muss man dann schauen, welches Amt denn nun für einen zuständig ist.

Bei der Gewerbeanmeldung muss man zunächst einen Bearbeitungsgebühr in Höhe von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese kann sich ja nach Stadt ändern. Außerdem muss man noch folgende Dinge bei sich haben:

  • einen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Besätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können noch weitere verlangt werden, die wiederum weitere kosten verursachen können, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte,
  • sofern das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, einen Auszug davon,
  • Minderjähriger benötigen die Zustimmung der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, kann man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann allerdings auch den Personalausweis, sowie eine Melde-Bestätigung dabei haben.

Kann man online Gewerbeanmeldung beantragen?

Wer keine Lust darauf hat, am frühen Morgen beim Gewerbeamt zu erscheinen und dann noch eine gefühlte Ewigkeit warten will oder Monate noch warten muss, bis man endlich den Termin realisieren kann, für den gibt es auch eine Lösung: Die Online Anmeldung.

Dieser Service ist vor allem für Menschen ideal, die bisher aufgrund ihrer Arbeit nie wirklich die Zeit gefunden haben, beim Amt zu erscheinen, weil die Öffnungszeiten unpassend waren oder weil andere Faktoren dagegen waren. Doch mit der Online Anmeldung kann man das Gewerbe bequem von Zuhause aus anmelden.

Einziges Manko: diese Art der Gewerbeanmeldung wird noch nicht überall akzeptiert bzw. kann nicht durchgeführt werden. In Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist diese Art der Anmeldung weit verbreitet. Und immer mehr Städte versuchen diesen Service zu etablieren.

Wie fülle ich die Gewerbeanmeldung Formular aus?

Beim Gewerbeamt erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen muss. In diesem Formular geht es darum, Angaben zum Kleingewerber, sowie zum Kleingewerbe selbst zu machen. Unter anderem muss man auch die Frage beantworten, ob man denn als Haupt oder als ein Nebengewerbe starten möchte.

Je nachdem, wie man Antwortet, können nämlich bereits die ersten Kosten auf einen warten. Als Hauptgewerbe muss man in der Regel die eigene Krankenkasse selbst bezahlen. Nachdem man die Fragen ordnungsgemäß ausgefüllt hat, wird dieses Formular noch unterschrieben und gestempelt.

Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Allerdings darf man mit der gewerblichen Tätigkeit noch nicht anfangen Geld zu verdienen. Dies kann man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Was geschieht nach der Kleingewerbe Anmeldung?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, schickt das Gewerbeamt die Informationen an die weiteren Behören, darunter dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer (kurz IHK) und der Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt meldet sich dann in der Regel innerhalb sieben bis zehn Tagen bei dem Gewerbetreibenden. Dieser sollte sich erst dann beim Amt der Finanzen melden, wenn nach dieser Zeitspanne keine Antwort kam.

Vom Amt der Finanzen erhält man einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, sowie die Steuernummer für das Kleingewerbe. Der Fragebogen muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Unter anderem muss beantworten, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Falls nicht, kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe nicht mehr anwenden.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Gewerbesteuern zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Die Voraussetzungen hierfür sind, im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro (früher 17.500 Euro) und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro zu bleiben. Erst dann greift die Regelung.

In Deutschland kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abgeben zu müssen. Wenn dies allerdings im ersten Geschäftsjahr so wäre, dann würde die Regelung zumindest für das Jahr nicht gelten und man müsste im kommenden Geschäftsjahr versuchen, unter 22.000 Euro zu bleiben.

Außerdem muss man beim Fragebogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Sofern man diese nämlich nicht ausreichend genug beschreibt, können Kosten entstehen, weil dann ein Bußgeld verhängt wird.

Das Finanzamt ist da sehr kritisch und schaut genau nach, um welche Art der gewerblichen Tätigkeit es sich dabei genau handelt. Daher sollte man das Gewerbe sehr umfassend erklären.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man sofort anmelden. Da gibt es auch keine zwei Meinungen. Sofern man weiß, dass eine gewerbliche Tätigkeit ansteht, muss man diese zeitnah oder kurz vorher beim Amt des Gewerbes angeben.

Kann man Gewerbeanmeldung rückwirkend beantragen?

Falls man bereits ein Gewerbe hat und die Gewerbeanmeldung schlicht aus Vergessenheit oder Unwissenheit nicht getan hat, so hat man die Möglichkeit, rückwirkend bis zu 60 Wochen noch das nachzuholen. Dann muss man allerdings die nicht gezahlten Steuern mit einem Zinssatz abgeben.

Wenn man dies nämlich zu spät tut, kann man ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro und mehr erhalten. In München ist es gar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Das ist zwar in den anderen Städten nicht die Regel, dennoch sollte man dies als mahnendes Beispiel nehmen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich durchführen.

Muss jeder ein Kleingewerbe anmelden?

Nicht jeder muss ein Gewerbe anmelden. Wer als Freiberufler tätig ist, ist von dieser Pflicht befreit. Auch befreit von dieser Pflicht sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Diese Menschen dürfen mit einem Hobby bis zu 410 Euro pro Jahr verdienen, ohne die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen. Wer als Freiberufler tätig sein kann, ist klar geregelt. Man kann also nicht hergehen und sagen, dass man zu den freien Berufen gehört.

Man kann allerdings nachschauen, ob die eigene Tätigkeit vielleicht darunter fällt. Zu den freien Berufen gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen. Darunter sind Berufe wie:

  • Fotograf,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • Journalisten,
  • Ärzte,
  • Anwälte,
  • und viele weitere mehr.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe hat im Gegensatz zu vielen anderen Rechtsformen den Vorteil, dass dieser zum einen sehr günstig ist, man viele Steuerersparnisse haben kann und dabei der Verwaltungsaufwand sehr gering ausfällt.

Beispielsweise müssen Kapitalgesellschaften eine doppelte Buchführung durchführen. Diese wird bei einem Kleingewerbe ersetzt durch eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung. Grundsätzlich gilt das Kleingewerbe als nicht so kostenintensiv, wie andere Gründungsformen.

Beim Kleingewerbe kommen allerdings auf den Gründer ebenfalls einige Kosten hinzu. Zwar muss man diese Kosten nicht im jeden Geschäftsjahr bezahlen, dennoch sind die meisten Leser auf der Seite noch kurz vor der Anmeldung, daher ist dies erwähnenswert: die Kosten bei der Gewerbeanmeldung sind die ersten, die auf Gewerbetreibende kommen. Diese kosten betragen rund 20 bis 60 Euro.

Was sind weitere Kosten für Gewerbe?

Weitere Kosten können entstehen, wenn man ein Hauptgewerbe hat und die Krankenkasse selbst begleichen muss. Als Gewerbetreibender in Deutschland ist man dazu verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Die Mitgliedschaft kostet rund 30 bis 70€ und muss jedes Jahr beglichen werden.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn man eine Beitragsrechnung von der IHK erhält. Diese kann es in manchen Fällen in sich haben. Eventuelle Neuanschaffungen oder kostspielige Patente müssen dann auf Monate hinweg verschoben. So ist das Worst-Case das muss allerdings nicht die Regel werden!

Man hat nämlich die Möglichkeit, als Personengesellschaft, innerhalb einer festgelegten Frist dem ganzen zu widersprechen. Wer dies nicht alleine durchstehen möchte, kann unsere IHK Gebühren Beratung in Betracht ziehen.

Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu reduzieren. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisherigen Bewertungen und Erfahrungen sprechen eine deutlich positive Sprache. Wer Interesse daran hat und weitere Kosten vermeiden möchte, sollte hier klicken.

Welche Steuern zahlt ein Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe muss wie jedes andere Gewerbe auch Steuern begleichen. Da sind zum einen die Gewerbesteuern. Diese kann man allerdings umgehen, wenn man die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht und einen bestimmten Umsatz nur erreicht.

Auch kann man die Gewerbesteuern umgehen, wenn man pro Geschäftsjahr unter 24.500 Euro bleibt. Außerdem muss man beim Kleingewerbe noch die Einkommenssteuer, sowie die Umsatzsteuer bezahlen.

Wie viel kann man mit einem kleinen Gewerbe im Jahr verdienen?

Nach der Gewerbeanmeldung rechnet man gar nicht damit, sofern man dies nicht recherchiert hat, wie viel man eigentlich mit einem Kleingewerbe verdienen kann. Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die Beträge, die man verdienen kann, alles andere als Klein.

In den meisten Fällen kann man sogar davon ausgehen, dass die Summen weitaus höher sind, als die Summen, die man mit dem eigenem Hauptjob verdient. Man kann mit einem Kleingewerbe bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Geschäftsjahr erwirtschaften.

Was hat es mit der IHK auf sich?

Die IHK Mitgliedschaft kann für viele Gründer sehr nervig sein. Zum einen hat man jährliche Kosten in Höhe von 30 bis 70 Euro, außerdem besteht die Gefahr, das man eine Beitragsrechnung erhält, die man dann ebenfalls begleichen muss. Und alles wofür? Für eine Mitgliedschaft, die man nicht einmal haben wollte.

Doch man sollte versuchen, auch die positiven Seiten er IHK zu sehen, denn auf der einen Seite hat man zwar die Kosten, doch kann mithilfe der IHK auch wachsen. Das ist auch das Hauptanliegen dieser. Ihr Motto lautet nämlich, der regionalen Wirtschaft zu helfen und diese zum wachsen zu bringen.

Die IHK bietet sehr viele Möglichkeiten für Unternehmer an, Qualifikationen und Zertifikate zu erlangen, die wiederum dem Unternehmen helfen, an Reputation zu gewinnen und in der Welt der Wirtschaft an Akzeptanz zu erhalten. Das sind Faktoren, die man nicht vergessen sollte.

Fazit:

Ein Kleingewerbe bringt keine hohen Kosten mit sich. Eventuell muss man sich Gedanken bei der Anmeldung machen, wenn man 20 bis 60€ bezahlt oder die IHK Gebühren begleichen muss, die rund 30 bis 70€ kosten. Doch vielmehr kommt dann nicht mehr hinzu.

Eventuell dann, wenn Neuanschaffungen anstehen, Räumlichkeiten gemietet werden, Angestellte bezahlt werden müssen, Partnerschaften eingegangen werden oder man Weiterbildungskurse besucht. Doch das sind alles kosten, die dem Unternehmen helfen und nicht mit einem negativen Blick aus betrachtet werden sollten.

 

 

Kleingewerbe richtig anmelden – Kosten und Pflichten

Kleingewerbe in Deutschland richtig anmelden – Achte auf Kosten und Pflichten

Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit mit einem Kleingewerbe machen. Sowohl als zweites Standbein wie als Start in das Unternehmerdasein eignen sich die kleinen Gewerbe hervorragend. In den verschiedenen Bundesländern in Deutschland existieren jedoch Unterschiede bezüglich der Pflichten und Kosten, welche du vor der Anmeldung unbedingt beachten musst.

Pflicht zur Gewerbeanmeldung


Möchtest du in Deutschland ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit machen. Neben dem normalen Gewerbe kannst du ein Kleingewerbe anmelden und somit zum Kleingewerbetreibenden werden.

Ob du dein Kleingewerbe als zweites Standbein oder als Start für ein wachsendes Unternehmen verwendest, bleibt hierbei vollkommen dir überlassen.

Jedoch musst du beachten, dass in Deutschland generell eine Pflicht zur Gewerbeanmeldung in allen Bundesländern gilt. Somit musst du beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde dein Kleingewerbe anmelden.

Standardmäßig benötigst du zur Anmeldung deines Kleingewerbes ein Anmeldeformular. Dieses bekommst du vor Ort beim Gewerbeamt. Manche Ämter bieten das Formular außerdem per Download online an.

Das ausgefüllte Formular musst du danach entweder persönlich bei deinem zuständigen Amt abgeben oder per Post zusenden. In manchen Bundesländern kannst du sogar die Anmeldung komplett online durchführen. Dies ist unter anderem in

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Sachsen
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Hamburg

möglich.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Das Onlineformular unterscheidet sich dabei nicht vom Standardformular. Bei der Onlineanmeldung musst du alle Unterlagen als Anhang beifügen. Danach wird das Formular bearbeitet und dir der Gewerbeschein ausgestellt.

Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Zudem bieten wir dir hier eine praktische Checkliste, auf welcher du alle notwendigen Schritte und Unterlagen siehst.

Kosten für die Kleingewerbeanmeldung

Planst du, dein Kleingewerbe anmelden zu lassen, musst du mit Kosten rechnen. Obwohl es sich um ein kleines Gewerbe handelt, ist die Anmeldung in keinem Bundesland kostenlos.

Somit besteht kein Unterschied zwischen Kleingewerbe und einem größeren Gewerbe. Als Anmeldekosten für ein Kleingewerbe wird standardmäßig die Bearbeitungsgebühr für die Bearbeitung der Anmeldeunterlagen verstanden.

In jeder Stadt und in jedem Bundesland werden die Anmeldekosten dabei verschieden hoch festgesetzt. Du musst somit mit Kosten zwischen 15 Euro und 70 Euro rechnen. Die Bearbeitungsgebühr musst du vor Ort in bar oder per Überweisung entrichten.

Die Bearbeitungsgebühr ist zudem unumgänglich. Somit musst du sie immer entrichten, da du sonst nicht den Gewerbeschein bekommst. Die Rechtsform deines Gewerbes besitzt ebenso keine Auswirkung auf die Gebühr.

Somit zahlst du für ein Kleingewerbe dieselbe Anmeldegebühr wie für ein größeres Unternehmen. Dennoch kann es sein, dass die Onlineanmeldung günstiger ausfällt als die Anmeldung direkt vor Ort.

In Berlin beispielsweise zahlst du für die Onlineanmeldung lediglich 15 Euro, während du beim zuständigen Ordnungsamt 26 Euro entrichten musst. Die Anmeldung in Göttingen hingegen kostet 40 Euro.

Obwohl du jedes Gewerbe mit der Anmeldung und der Entrichtung der Bearbeitungsgebühr bezahlen kannst, besteht eine Ausnahme bei den sogenannten erlaubnispflichtigen Gewerben.

Für diese benötigst du weitere Unterlagen wie etwa Zeugnisse, Auszüge oder Nachweise. Diese können unter Umständen ebenfalls kostenpflichtig sein. Auch diese Kosten unterscheiden sich in jeder Stadt und in jedem Bundesland.

Die meisten Kleingewerbe fallen jedoch nur selten unter die Kategorie der erlaubnispflichtigen Gewerbe, wodurch du die Gebühren für die benötigten Nachweise nur in Ausnahmefällen entrichten musst.

Meldest du dein Kleingewerbe nicht an, sondern um, fällt erneut eine Gebühr an. Die Ummeldung deines Gewerbes ist hierbei vergleichsweise günstig, da sie in den verschiedenen Bundesländern zwischen 10 Euro und 20 Euro kostet.

Eine Ummeldung musst du zum Beispiel bei einem Umzug durchführen. Falls du dein Gewerbe abmelden möchtest, kannst du dies in vielen Bundesländern sogar kostenlos tun. Je nach Region musst du außerdem nicht einmal vor Ort beim Gewerbeamt erscheinen, da die Abmeldung per Post erfolgen kann.

Unterschiede bei der Anmeldung in den Bundesländern

Grundsätzlich existieren in allen deutschen Bundesländern dieselben gesetzlichen Rahmenbedingungen für sämtliche Gewerbetreibende. Das Gewerbeamt ist jedoch überall eine Behörde, welche wiederum den Ländern unterliegt.

Somit können beim Gewerbeamt Unterschiede vor allem bei der Gewerbeanmeldung auftreten. Obwohl die einheitlich geltende Gewerbeordnung dadurch nicht beeinflusst wird, besitzen die Unterschiede Auswirkungen auf die Organisation.

Während manche Bundesländer die Onlineanmeldung durch ein eigenes Webportal des Gewerbeamtes anbieten, musst du anderswo wiederum dein Kleingewerbe persönlich vor Ort anmelden oder zumindest dort erscheinen.

Ebenso existieren Verschiedenheiten bezüglich der Bezeichnung des zuständigen Amtes in den einzelnen Bundesländern. Während das für dich zuständige Amt in allen Bundesländern Gewerbeamt genannt wird, musst du für die Gewerbeanmeldung in Berlin das Ordnungsamt aufsuchen.

Zugleich gibt es in Hamburg kein Gewerbeamt. Möchtest du in Hamburg dein Kleingewerbe anmelden, kannst du dies bei der Handelskammer machen. Falls du dir nicht sicher bist, wo du dein Kleingewerbe anmelden musst, solltest du am besten uns von Gewerbeameldung.com fragen.

Weitere Kosten für die Kleingewerbeanmeldung

Die restlichen Kosten, welche bei der Anmeldung eines Kleingewerbes entstehen, unterscheiden sich wesentlich in jedem Bundesland. Die genaue Höhe von ihnen lässt sich somit nicht feststellen.

Kannst du beispielsweise dein Gewerbe von zuhause aus online anmelden, sparst du dir die Fahrtkosten zum Gewerbeamt. Betreibst du ein Kleingewerbe mit einer handwerklichen Produktion, musst du zudem einen entsprechenden Produktionsraum mieten oder dir die notwendigen Geräte und Materialien besorgen. Gewerbe mit Betriebshaftpflichtversicherung müssen zugleich die Versicherung bezahlen.

Da die Kosten jedoch in der Regel erst nach der Anmeldung auftreten, musst du sie nur von Beginn an gut einkalkulieren. Ein Businessplan mit einem Finanzplan kann dir helfen, alle anfallenden Kosten zu berechnen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du einen Businessplan oder einen Finanzplan erstellen möchtest.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit du dein Gewerbe anmelden oder ummelden kannst, benötigst du in jedem Bundesland die notwendigen Unterlagen. Hierbei unterscheiden sich die Grundunterlagen nicht. Somit musst du für die Anmeldung

  • das Anmeldeformular
  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • einen Auszug aus dem aktuellen Handelsregister

vorlegen. Bei der Gründung eines Unternehmens juristischer Person musst du ebenso einen Gesellschaftsvertrag mit einer notariellen Beglaubigung vorlegen. Alternativ gilt eine Satzung.

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt fallen für dein Kleingewerbe keine weiteren Anmeldekosten an. Dennoch musst du für dein Kleingewerbe noch mit weiteren Ämtern in Verbindung treten. Das Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt kontaktieren diese automatisch. Dabei handelt es sich um

  • Das Finanzamt
  • Die Industrie- und Handelskammer, kurz IHK
  • Bei Bedarf die Handwerkskammer
  • Das statistische Landesamt
  • Die Gewerbeaufsicht

Kleingewerbe anmelden beim Finanzamt

Das Finanzamt schickt dir nach der Benachrichtigung durch das Gewerbeamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Außerdem bekommst du deine Steuernummer.

Auf dem Fragebogen kannst du die Kleinunterregelung vermerken, durch welche du als Kleingewerbetreibender von steuerlichen Vorteilen. Damit die Regelung für dich gilt, darfst du jedoch im ersten Geschäftsjahr maximal einen Gewinn von 22.000 Euro erzielen.

In den darauffolgenden Geschäftsjahren darf dein Gewinn höchsten 50.000 Euro pro Jahr betragen. Nur wenn du die Kleinunternehmerregelung vermerkst, giltst du aus steuerlicher Sicht als Kleingewerbetreibender.

Zahlreiche Kosten und Pflichten für Kleinunternehmen

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, musst du in Deutschland mit mehreren Kosten und Pflichten rechnen. Vor allem musst du

  • dein Gewerbe beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt anmelden
  • alle Unterlagen einreichen
  • die Anmeldegebühr entrichten
  • das Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllen

Die Kosten unterscheiden sich dabei in jedem Bundesland, sodass du dich gut erkundigen solltest. Du kannst hierzu jederzeit bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen.

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Welche Kosten entstehen bei einem Kleingewerbe?

Kosten eines Kleingewerbes

Was kostet ein Kleingewerbe?

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Kleingewerbe stellen für viele Unternehmer eine gute Möglichkeit dar, eine Geschäftsidee im Nebengewerbe auszuprobieren und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch wie bei jedem anderen Gewerbe ebenfalls fallen bei der speziellen Gewerbeform Kosten an. Anmeldung, Buchführung, Steuern und vieles mehr erwarten den Kleinunternehmer. Doch mit welchen Kosten musst du nun genau bei einem Kleingewerbe rechnen?

Gewerbe im kleinen Ausmaß

Mit einem Klein Gewerbe steht es jedem Unternehmer frei, ein eigenes Gewerbe zu eröffnen und mit einer Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Anders als beim normalen Gewerbe unterliegt das Kleingewerbe dabei bestimmten Auflagen, sodass es von vielen Unternehmern vor allem als Nebengewerbe geführt werden.

Für die besondere Gewerbeform existieren dabei ebenso Alternativen wie etwa eingetragener Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft. Dennoch besitzen Kleingewerbetreibende zahlreiche Vorteile wie etwa eine einfache Buchführung oder steuerliche Erleichterungen. Zugleich beinhalten der Betrieb und die Führung eines kleinen Gewerbes Kosten, welche bereits bei der Gründung des Betriebs entstehen.

Gewerbeanmeldung als Pflicht

Obwohl das kleine Gewerbe nur ein Gewerbe im verhältnismäßig winzigen Ausmaß ist, muss es aufgrund der Anmeldepflicht für Gewerbe in Deutschland angemeldet werden. Die Anmeldung geschieht standardmäßig beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde.

Für die Anmeldung benötigst du lediglich das Anmeldeformular, welches du vor Ort beim Gewerbeamt oder im Internet als Download bekommst. Manche Ämter bieten dir gleichzeitig die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung vollständig online abzuwickeln.

Nach deiner Anmeldung erhältst du den Gewerbeschein. Damit dieser dir ausgestellt wird, musst du die Bearbeitungsgebühr entrichten. Je nach Gemeinde, Stadt oder Bundesland kann diese zwischen 15 Euro und 65 Euro betragen.

Kleingewerbe anmelden beim Finanzamt

Mit der Gewerbeanmeldung gibst du jedoch noch nicht bekannt, dass du nur ein Kleinunternehmer bist. Das Gewerbeamt verständigt nach der Gewerbeanmeldung automatisch das Finanzamt, welches dir den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zusendet.

Auf diesem Fragebogen findest du einen Abschnitt, mit welchem du den Status eines Kleingewerbetreibenden> erlangen kannst. Mit einem Klein Gewerbe darfst du lediglich im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 22.000 Euro tätigen.

In den darauffolgenden Geschäftsjahren erhöht sich dein jährlicher Umsatz auf 60.000 Euro. Die Option „Kleingewerbe“ hingegen ist nicht auf dem Gewerbeanmeldeformular angeführt, sodass du dein Gewerbe nicht als solches beim Gewerbeamt anmelden kannst.

Generelle Kosten für die Gründung eines Kleingewerbes

Kleingewerbetreibende werden nicht nur mit der Anmeldegebühr beim Gewerbeamt als Gründungskosten konfrontiert. Kosten für den Notar sowie für den Eintrag ins Handelsregister entfallenn für dich.

Gründest du dein Gewerbe jedoch nicht alleine, solltest du einen GbR-Vertrag über einen Anwalt aufsetzen lassen. Somit musst du mit Anwaltskosten rechnen, welche unterschiedlich hoch ausfallen können. Möchtest oder kannst du den Anwalt nicht bezahlen, kannst du zugleich einen GbR-Mustervertrag verwenden.

Je nach Art deines Kleingewerbes können außerdem weitere kosten anfallen. Wie hoch diese genau sind, lässt sich nicht genau sagen, da sich diese stets von Fall zu Fall unterscheiden. Kannst du dein Gewerbe beispielsweise von zuhause aus leiten, wirst du mit weniger Kosten konfrontiert.

Ein Handwerksbetrieb hingegen benötigt meist eine Produktionsstätte, für welche wiederum Miete und Betriebskosten fällig werden. Folglich solltest du dir gut überlegen, welche Art Gewerbe du gründen möchtest und dir mit Hilfe eines Businessplans und eines Finanzplans die genauen Kosten vor Augen führen. Mit unserer praktischen Checkliste hier erfährst du, wie du am besten vorgehst. Ebenfalls kannst du jederzeit uns von Gewerbeanmeldung.com fragen.

Kleinunternehmer und Rechnungen

Mit einem kleinen Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung giltst du als Kleinunternehmer. Als solcher darfst du deine Rechnungen wie jeder andere Unternehmer ebenso erstellen. Somit musst du alle Pflichtbestandteile wie etwa

  • deinen vollständigen Namen und deine Anschrift
  • die fortlaufende Rechnungsnummer
  • deine Steuer- oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
  • das nach Steuersätzen und -befreiungen aufgeschlüsselte Entgelt
  • das Ausstellungsdatum der Rechnung

anführen. Als Kleingewerbetreibender darfst du jedoch nicht vergessen, dass du keine Umsatzsteuer abführen musst. Somit dürfen deine Rechnungen keine Umsatzsteuer aufweisen.

Zugleich besitzt du einige Freiheiten bezüglich der Formulierung deiner Rechnungen. Vergisst du Angaben oder führst du die Umsatzsteuer an, meldet sich das Finanzamt bei dir und eine Verzögerung der Zahlung von deinen Kunden tritt ein.

Buchhaltung und Steuern für Kleingewerbetreibende

Die Buchhaltung für kleine Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung fällt anders als jene von einem normalen Betrieb. Für dein Unternehmen genügt es, wenn du eine einfache Buchführung sowie eine Einnahmenüberschussrechnung bzw. EÜR tätigst.

Die EÜR ist dabei deine Form der Gewinnermittlung bzw. des Jahresabschlusses. Somit fällt der Buchhaltungsaufwand für dich deutlich geringer aus, da du keine doppelte Buchführung machen musst.

Bei der einfachen Buchführung stellst du zudem nur alle betrieblich veranlassten Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Durch diese Handhabung ermittelst du den letztendlich zu versteuernden Gewinn.

Ergänzend solltest du beachten, dass für dich die Aufbewahrungspflicht gilt. Somit musst du alle Unterlagen, welche für dich Besteuerung relevant sind, aufbewahren. Für Rechnung beispielsweise existiert einer Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren.

Kleingewerbetreibende verfügen zudem über einen Grundfreibetrag auf die Einkommenssteuer in der Höhe von 9.168 Euro. Somit musst du keine Einkommensteuer bis zur Einkommensgrenze von 9.168 zahlen. Führst du dein kleines Gewerbe als Nebengewerbe, kannst du dadurch von einer steuerlichen Ersparnis profitieren.

Kleingewerbe Steuererklärung

Als Kleingewerbetreibender musst du ebenfalls Steuern zahlen. Hierbei unterliegst du bestimmten steuerlichen Regelungen.

Zunächst musst du den Gewinn deines Unternehmens im Rahmen deiner Einkommensteuer versteuern. Für Kleingewerbetreibende existiert dabei keine andere Möglichkeit. Zusätzlich zur Einkommenssteuer zahlst du Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer besitzt zudem einen jährlichen Freibetrag von 24.500 Euro.

Da für dich als Kleingewerbetreibender mit der Kleinunternehmerregelung gilt, musst du außerdem nicht die Umsatzsteuer für dein Gewerbe abführen. Nur Kleingewerbetreibende, welche nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen die Umsatzsteuer verpflichtend abführen.

Hierzu kannst du die IST-Versteuerung beantragen. Durch die besondere Versteuerung wird die Umsatzsteuer für deine Kundenrechnung erst fällig, sobald dein Kunde die Rechnung bezahlt.

Obwohl du ein Klein Gewerbe betreibst, musst du nicht alleine arbeiten. Du kannst Angestellte beschäftigen, welchen du wiederum Lohn zahlen musst. Somit darfst du nicht vergessen, die Lohnsteuer anzumelden und zu bezahlen. Ergänzend fällt eine Kfz-Steuer an, falls dein Unternehmen über ein Firmenfahrzeug verfügt.

Versicherungen für Kleingewerbetreibende

Bist du selbstständig, musst du dich eigenständig versichern. Beim Kleingewerbe wird jedoch nur eine zusätzliche Versicherung fällig, wenn du dein Gewerbe als Hauptgewerbe führst. Handelt es sich um ein Nebengewerbe mit einer hauptberuflichen Tätigkeit, musst du dich nicht noch einmal versichern.

In vielen Fällen bist du zudem generell nicht sozialversicherungspflichtig, sodass kein Unterschied zwischen Nebenberuf und Hauptberuf besteht. Ausnahmen bestehen für dich nur, wenn

  • du überwiegend bei einem Auftraggeber tätig bist
  • einer rentenversicherungspflichten Berufsgruppe wie etwa dem Handwerk angehörst

Beschäftigst du Mitarbeiter, musst du diese allerdings versichern. Die Sozialversicherungsbeiträge musst du für jeden Mitarbeiter an die Krankenkasse zahlen.

Neben der Sozialversicherung besteht die Möglichkeit, dass du noch weitere Versicherungen abschließt. Vorwiegend handelt es sich dabei um

  • eine Arbeitslosenversicherung
  • eine Unfallversicherung
  • eine Krankenversicherung
  • eine Rentenversicherung

Viele Kosten für Kleingewerbe

Als Kleingewerbetreibender kommen bei der Gründung und Führung zahlreiche Kosten zu. Unter anderem wirst du mit Kosten für

  • die Gewerbeanmeldung
  • Miete eines Gewerbegebäudes
  • Versicherungen für dich und mögliche Angestellte
  • generelle Steuern

Manche dieser Kosten fallen bereits vor dem eigentlichen Betrieb an, wodurch du schon zu Beginn deiner Selbstständigkeit mit ihnen rechnen musst. Falls du Fragen zu den Kosten für dein Gewerbe hast, kannst du diese jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com stellen.

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