Selbstständig machen Kosten

Selbstständigkeit bedeutet immer selbst und ständig zu arbeiten, sowie der Tatsache, dass man viele Steuern zahlen muss, hohe Kosten tragen muss und nur geringfügige Gewinne erzielen kann? Nein, bei weitem nicht! Sich selbstständig machen bedeutet auch einige Kosten abdecken zu müssen. Doch diese Kosten sind viel geringer, wenn du diesen Trick anwendest ->

Es ist eines der größten Träume eines jeden Gründers, irgendwann auf den eigenen Beinen stehen zu können und unabhängig von einer externen Arbeit zu sein. Wir leben in einer Zeit, in der wir unser eigenes Unternehmen so einfach wie noch nie gründen können. Wir benötigen keine allzu hohes Startkapital, können uns an fast schier unendlichem Wissen bedienen und können von großartigen Unternehmern lernen.

Was braucht man um sich selbstständig machen zu können?


Es ist immer eine sehr coole Sache, wenn man sich dazu entschließt, selbstständig zu werden. Wer selbststaendig werden will, muss jedoch sehr genau Recherchieren, ob die Tätigkeit, die er ausüben möchte, eine freiberufliche oder eine gewerbliche Tätigkeit ist. Denn je nachdem, muss man entweder die Gewerbe Gründung anpeilen oder lediglich beim Finanzamt vorstellig werden.

Eine genaue Definition, wer ein Gewerbe anmelden muss, lautet wie folgt: wenn man mehrere Male eine Tätigkeit bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, der nicht in einem Angestelltenverhältnis basiert, der muss die Gewerbeanmeldung beantragen. Allerdings wäre hier die Ausnahme einer freiberuflichen Tätigkeit. Freiberufler werden unterteilt in Katalog- und Katalogähnliche Berufe. Dazu gehören unter anderem Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Anwälte,
  • Schriftsteller,
  • Designer,
  • Journalisten,
  • Designer,
  • Fotografen,
  • und viele mehr.

Man muss also zunächst einmal recherchieren, ob die eigene Tätigkeit eventuell vielleicht keine eigentliche Gründung beim Gewerbeamt benötigt. Auch kann es sein, dass man zwar eigentlich zu den Freiberuflern zählt, aber dennoch ein Gewerbe anmelden muss.

Ein Beispiel: als Fotograf, der privat auf Hochzeiten Fotos schießt, der muss keine gewerbliche Tätigkeit anmelden. Falls man allerdings dann ein Fotostudio eröffnet, dann müsste man die Gewerbeanmeldung beantragen. Bei einem Gewerbe steigt der Aufwand und die Kosten, die man zahlen muss, ebenfalls an. Jedoch kann man mit einem Gewerbe auch sehr gut verdienen.

Welche Kosten erwarten sich für die Krankenversicherung?

Hauptberuflich Selbstständige müssen in der Regel die private Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen. Die Kosten hierbei beginnen ab 200 Euro monatlich.

Auf das Jahr hochgerechnet müsste man demnach 2400 Euro mindestens zahlen. Jedoch haben hauptberuflich Selbstständige die Möglichkeit, diese Kosten als Betriebsausgaben anzugeben und so können sie bis zu 1900 Euro von der Einkommensteuer, pro Jahr, absetzen.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Die meisten Gründer versuchen sich neben der eigentlichen Arbeit ein zweites Standbein aufzubauen. Dafür eignet sich ein Kleingewerbe ideal an. Das Thema rund um ein Kleingewerbe vs. Kleinunternehmen ist sehr komplex. Beide Begrifflichkeiten sind völlig unterschiedlich, auch wenn des öfteren im selben Kontext erwähnt werden.

Kleingewerbetreibende besitzen immer ein eigenes Gewerbe. Kleinunternehmer hingegen können sowohl ein Gewerbe besitzen, aber auch freiberuflich sein. In diesem Beispiel jedoch schauen wir uns explizit das Kleingewerbe genauer an.

Bevor man jedoch ein Kleingewerbe anmelden kann, muss man zunächst ein ganz normales Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden. Als nächstes muss man schauen, ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint, eventuell einen Termin benötigt oder ob man die Anmeldung auch per Online durchführen kann.

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Man zahlt zunächst eine Bearbeitungsgebühr vor Ort, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Diese Gebühr muss man unabhängig von der Art des Gewerbes bezahlen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Worauf muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Zum Schluss erhält man dann ein Formular, welches man entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen kann. In der Regel lohnt es sich, wenn man das Formular direkt bei dem Gewerbeamt ausfüllt.

Die Gewerbeanmeldung dauert so nicht unnötig länger und bei Fragen kann der Beamte helfen. Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Gewerbe und zum Gewerbetreibenden machen. Bereits hier muss man die Frage beantworten, ob man das Kleingewerbe denn nun hauptberuflich oder nebenberuflich führen möchte.

Falls man dieses hauptberuflich führen sollte, dann sollten Gewerbetreibende wissen, dass diese dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche aus bezahlen müssten. Auch kann es bei einigen nebenberuflich selbstständigen sein, dass diese einen Teil der Krankenversicherung bezahlen müssen. Dies wäre dann zum einen abhängig von der vertraglichen Situation und von den Einnahmen des Gewerbes.

Nachdem man nun auch das Formular vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein.

Mit diesem kann man allerdings noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen, dafür muss man vorher beim Finanzamt vorstellig werden bzw. den Bogen zur steuerlichen Erfassung erhalten und ausgefüllt zurückschicken. Eine wichtige Notiz: das Gewerbeamt schickt die Daten des Gewerbetreibenden automatisch weiter an die anderen Behörden.

Darunter eben dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer, sowie der Berufsgenossenschaft. Eine kurze Anmerkung zur Berufsgenossenschaft: Die Berufsgenossenschaft ist für die gesetzliche Versicherung zuständig.

Gründer, die Mitarbeiter haben, müssen hier ihre Arbeitnehmer versichern lassen. Falls man keine Mitarbeiter hat, hat man auch keine Kosten, denn sich selbst müssen Gewerbetreibende nicht versichern lassen.

Um nun die Gründung eines Kleingewerbes beantragen zu können, benötigt man vom Finanzamt den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung erhält man diesen per Post vom Finanzamt zugeschickt. Wenn man dann einmal diesen Bogen in den Händen hat, dann merkt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein kleiner Brocken ist.

Es ist daher ratsam, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit lässt. Es gibt insbesondere zwei wichtige Felder, die man mit einem besonderen Augenmerk ausfüllen sollte. Das wäre zum einen die mit der Kleinunternehmerregelung.

Wer wirklich ein Kleingewerbe anmelden möchte, der muss diese Regelung in Anspruch nehmen, ansonsten gilt man nicht als Kleingewerbe. Wer diese Regelung in Anspruch nimmt, profitiert von vielen Begünstigungen. Sofern einige Bedingungen erfüllt worden sind, zahlt man beim Kleingewerbe beispielsweise keine Umsatzsteuer.

Des Weiteren müssen Kleingewerbetreibende keine Buchführung betreiben. Diese wird durch eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung ersetzt. Zudem sind Kleingewerbe nicht dem HGB, sondern dem BGB untergeordnet. Sofern man diese nicht in Anspruch nehmen sollte, dann darf man dieses Gewerbe für die kommenden fünf Jahre nicht mehr als Kleingewerbe anmelden. Darüber sollten sich Gewerbetreibende bewusst sein.

Ein weiteres wichtiges Feld, ist die Beschreibung der gewerblichen Tätigkeit. Diese sollte man so umfassend wie möglich beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben wirklich so stimmen.

Falls sich im Laufe der Zeit etwas an der Tätigkeit ändern sollte, muss man dies unverzüglich dem Finanzamt melden. Nachdem man alle erforderlichen Felder ausgefüllt und den Bogen zurückgeschickt hat, kann man als Kleingewerbe anfangen, Gewinne zu erwirtschaften. Man erhält keine neue Steuernummer für das Kleingewerbe. Man benutzt auf Rechnungen die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt erhält.

Wie sieht ein Formular aus?

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo man unter anderem Angaben zur eigenen Person und zum Betrieb machen muss. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Betriebe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann man die Anmeldung beim Gewerbeamt zu vollziehen hat, ist in der Bundesrepublik klar geregelt. Wenn man eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, die nicht auf einem Angestelltenverhältnis beruht, dann muss man die Gewerbeanmeldung beantragen.

Das ist so klar festgelegt worden. Wenn du also bereits jetzt schon weißt, das du die Anmeldung eines Kleingewerbes als Ziel auserkoren hast, dann solltest du dieses so schnell wie möglich vornehmen. Ansonsten kann es sein, dass du mit harten finanziellen Konsequenzen rechnen muss.

In Deutschland zahlt man nämlich für das Vergehen, die Anmeldung nicht beantragt zu haben, bis zu 1000 Euro und mehr. Beispielsweise zahlt man für ähnliche Vergehen in München bis zu 50.000 Euro.

Solch eine Summe würde für viele den absoluten finanziellen Ruin bedeuten und ist der Albtraum eines jeden Gründers. Es ist daher umso wichtiger, dass man die Anmeldung sehr ernst nimmt.

Man hat die Möglichkeit, die Anmeldung eines Kleingewerbes auch noch rückwirkend zu tun. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man allerdings die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern käme dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf, den man ebenfalls noch bezahlen müsste. Eine höhere Summe auf einmal zu zahlen kann ebenfalls ein großer Akt sein. Wer also ein Unternehmen anmelden möchte, sollte dies so schnell wie möglich erledigen.

Wie viel darf man mit einem Kleingewerbe verdienen?

Wenn man das Wort Kleingewerbe hört, dann denkt man nicht an eine Halbe Million Umsatz pro Jahr, oder? Wer dennoch auf diese Summe getippt hat, liegt goldrichtig!

Denn mit einem Kleingewerbe kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften. Das ist eine immense Summe, wenn man sich einmal vorstellt, welche Vorteile man nebenbei noch genießen darf.

Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch einige Steuern abzugeben hat. Dennoch kann man jede Menge Geld mit einem solchen Unternehmen verdienen!

Welche Kosten verursacht die Selbstständigkeit im Jahr?

Das Besondere an einem Kleingewerbe ist, dass dieses nur sehr geringe Kosten verursacht. Da die meisten Leser noch vor ihrer Gewerbeanmeldung stehen, sollten wir die einzigen Fixkosten erwähnen, die es gibt.

Gründungskosten des Gewerbes

Das sind die Bearbeitungsgebühren beim Amt des Gewerbes, die rund 20 bis 60 Euro betragen. Die einzigen laufenden Kosten, die man hingegen hätte, sind die, wenn man ein Hauptgewerbe angemeldet hat und die Krankenkasse dann aus der eigenen Tasche bezahlen müsste.

Diese Kosten würden rund 200 Euro monatlich bzw. jährlich dann 2400 Euro betragen. Jedoch kann man diese Kosten von der Einkommensteuer absetzen, indem man diese als Betriebsausgaben angibt. Bis zu 1900 Euro kann man so dann von der Steuer absetzen. Weitere Kosten, die anfallen, sind die, durch die Mitgliedschaft bei der IHK.

Weitere Kosten für die Selbständigkeit

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr.

Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen würden. Natürlich können auch weitere Zahlungen auftreten, wenn man z B eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt oder Partnerschaften eingeht. Doch diese Kosten gelten nicht für alle Gewerbetreibende und sind daher sehr individuell.

Muss jeder Gründer die Mitgliedschaft bei der IHK antreten?

Nein. Wer Freiberufler ist, muss die Mitgliedschaft nicht antreten. Lediglich Gewerbetreibende müssen dieser Verpflichtung nachkommen. Die IHK gibt an, dass sie versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Inwieweit dieses Bestreben wirklich Früchte trägt, ist eine andere Frage.

Das einzig gute hierbei ist lediglich, dass diese Institution auch einige Weiterbildungskurse anbietet, was wiederum dem Ansehen des eigenen Gewerbes gut zu Gesicht stehen könnte. Dafür muss man allerdings auch einen gewissen Betrag bezahlen. Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro Gebühren im Jahr.

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300 Euro im Jahr. Auch können diese Gebühren weiter anwachsen und sind abhängig von den eigenen Einnahmen. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt..

Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss. Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst.

Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

 

Kleingewerbe Anmeldung – Wie & Wo Kleingewerbe anmelden

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?


Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, muss beim Gewerbeamt vorstellig werden. In Großstädten kann es vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt oder Einrichtungen wie das Ordnungsamt, wo man sich ebenfalls anmelden kann.

Daher muss man erst einmal schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Wenn man diese ausfindig machen konnte, muss man in der Regel einen Termin vereinbaren.

Falls dies benötigt wird, muss man nur zu den passenden Öffnungszeiten erscheinen, dann allerdings damit rechnen, dass man einiges an Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Die Anmeldung beim Gewerbeamt dauert rund 30 bis 40 Minuten.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Anmeldung des Kleingewerbes?

  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man persönlich nicht vor Ort erscheinen kann, kann man einer Person auch eine Vollmacht aussprechen, dann muss diese Person allerdings auch den Personalausweis und eine Bestätigung bei sich haben,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Außerdem muss man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen, dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Man erhält vor ein Gewerbe-Formular, welches man ausfüllen muss. Dort muss man Angaben zum Gründer und zum Kleingewerbe machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe eröffnen möchte.

Als Hauptgewerbe muss man nämlich die eigene Krankenkasse in der Regel selbst bezahlen. Das ausgefüllte Formular wird dann unterschrieben und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer.

Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Dieser gibt einem Gründer allerdings noch nicht das Recht, mit seinem Kleingewerbe Geld zu verdienen. Das darf man erst dann, wenn man die Steuernummer vom Finanzamt erhalten sowie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt zurückgeschickt hat.

Kann man ein Kleingewerbe auch online anmelden?

Mittlerweile kann man auch über den Online Service ein Kleingewerbe anmelden. Das ist vor allem für Menschen ein immenser Vorteil, die aufgrund ihrer Arbeit nur selten Zeit finden, um zu den entsprechenden Öffnungszeiten Mal beim Gewerbeamt vorbei zu schauen.

Auch kommt für solche Gründer die Terminvereinbarung nur selten infrage, da diese erst immer in ein oder zwei Monaten realisiert werden können. Von nun an kann man bequem von Zuhause aus das Kleingewerbe anmelden. Dafür braucht man die selben Dokumente, wie für das Gewerbeamt auch. Diese muss man dann als Kopie einmal hochladen.

Auch muss man die Gebühr für die Bearbeitung per Online Banking zahlen. Wer eine solche Zahlungsmöglichkeit nicht hat, kann dies auch über Lastschrift tun. Nachdem die Anmeldung bei dem Amt des Gewerbes eingegangen ist, verarbeiten diese Informationen und schicken die Daten weiter an Ämter wie das Finanzamt, zur Berufsgenossenschaft, IHK oder Hwk. Den Gewerbeschein kann man in der Regel sofort herunterladen.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Kleingewerbe anmelden müssen Gründer sofort, wenn diese mit ihrer gewerblichen Tätigkeit beginnen möchten. Möglichst zeitnah oder sogar bereits etwas früher. In Deutschland muss jeder, der eine wiederholte Tätigkeit tut, mit einer klaren Gewinnerzielungsabsicht, sofort das Kleingewerbe anmelden.

Ausgenommen von dieser Regel sind zum einen die Freiberufler, die kein Anmeldung benötigen und lediglich bei dem Finanzamt vorstellig werden müssen, sowie diejenigen, die unter die Hobbyregelung fallen. Alle anderen müssen die Anmeldung machen.

Kann man Kleingewerbe rückwirkend anmelden?

Ein Gewerbe kann man auch noch rückwirkend bis zu 60 Wochen später anmelden. Dies sollte man allerdings so schnell wie möglich erledigen, denn die Ämter können Bußgelder aussprechen. Diese können bis zu 1000 Euro und mehr betragen. In München ist es sogar so, dass man für eine verspätete Gewerbeanmeldung bis zu 50.000 Euro Strafe zahlen muss.

Muss jeder ein Kleingewerbe anmelden?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe eröffnen will, dies auch tun darf. Wer kein Gewerbe eröffnen muss, sind die Freiberufler. Diese müssen nur bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden und den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und zurückschicken. Zu den Freiberuflern gehören Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Anwälte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Künstler,
  • und viele mehr.

Ebenfalls keine Anmeldung machen müssen diejenigen, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit ihrem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei eine gewerbliche Tätigkeit zu registrieren.

Wie viel darf man mit einem kleinem Gewerbe im Jahr verdienen?

Der Begriff Kleingewerbe täuscht. Denn viele Leute verdienen mit einem solchen Gewerbe weitaus mehr, als mit ihrem Hauptberuf. Denn mann kann mit einem Kleingewerbe bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Summe ist ein Grund, weshalb viele Gründer diese Art eines Gewerbes bevorzugen, da sie zum einen keine hohen Kosten haben, zum anderen auch der Verwaltungsaufwand im Gegensatz zu vielen anderen Rechtsformen eher gering ausfällt.

Muss man dem Arbeitgeber vom Kleingewerbe berichten?

In Deutschland herrscht keine Pflicht, wo der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber von gewerblichen Tätigkeiten unterrichten muss. Ausnahmen kann es dennoch geben. Wenn beispielsweise die vertragliche Situation das von einem so verlangt, da bestimmte Klauseln einen dazu verpflichten, von gewerblichen Tätigkeiten zu berichten.

Auch muss man dem Arbeitgeber von dem Kleingewerbe erzählen, wenn diese im Interessenkonflikt mit dem aktuellen Unternehmen ist, da beide in der selben Branchen aktiv sind. Wenn man zudem durch die nebenberufliche Selbstständigkeit sehr erschöpft ist und auf der Arbeit nicht mehr die gleiche Leistung erbringen kann, ja auch dann muss man dem Arbeitgeber bescheid geben.

Zudem sollte man berücksichtigen, vielleicht auch einfach von selbst von der Gewerbeanmeldung zu erzählen. Es kann auch durchaus Mal vorkommen, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein gewisses Misstrauen entgegenbringt, wenn dieser nichts von der nebenberuflichen Tätigkeit erwähnt.

Diese kleinen Spannungen können das Arbeitsklima erheblich schwächen, sodass am Ende dann eine schlechte Leistung wegen dem Kleingewerbe angegeben wird und nicht daher, weil die Motivation aufgrund des Behandelns des Chefs ungerecht war.

Ein Kleingewerbe als nebenberufliche Selbstständigkeit?

Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen. In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat.

Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten. Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst.

Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren.

Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wie läuft die Anmeldung beim Finanzamt ab?

Die Anmeldung beim Finanzamt findet indem Sinne statt, dass diese sich eher bei dir melden. Das dauert in der Regel sieben bis zehn Tage. Falls sich in dieser Zeit keiner bei dir melden sollte, erst dann solltest du aktiv werden und mal dort nachfragen.

Vom Finanzamt erhält man zum einen den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, sowie die neue Umsatzsteuer Identifikationsnummer. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang und muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Wenn man diesen Fragebogen ausfüllt, sollte dies mit größter Aufmerksamkeit geschehen, denn hierbei kann man einige leichte Fehler begehen.

Als erstes geht es um die Kleinunternehmerregelung. Die meisten möchten ein kleines Gewerbe anmelden. Der Vorteil dabei ist, sofern bestimmte Voraussetzung erfüllt worden sind, muss man keine Gewerbesteuern mehr abführen.

Dies muss man beim Fragebogen in Anspruch nehmen. Wenn man die Kleinunternehmerregelung verstreichen lässt, darf man diese erst nach fünf Jahren für dieses Gewerbe wieder in aktivieren.

Für Leute, die ohnehin von Anfang an mit sehr großen Umsätzen rechnen, sollten dies in Anspruch nehmen. Voraussetzung dafür sind, dass man im ersten Jahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr einen Umsatz von unter 50.000 Euro hat.

In Deutschland gibt es einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro. Das bedeutet, dass jedes Gewerbe bis zu dieser Summe Umsätze verdienen darf, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Allerdings würde diese Summe einen aus der Kleinunternehmerregelung rauswerfen und man müsste im nächsten Jahr wieder anpeilen, unter 22.000€ Umsatz zu bleiben. Ein weiterer Fehler, den sehr viele beim Fragebogen machen, ist, die gewerbliche Tätigkeit nicht allzu genau anzugeben.

Beispielsweise jemand beginnt sein Gewerbe mit dem Verkauf von Smartphones und gibt dies auch so an. Im Laufe der Zeit allerdings wächst sein Kleingewerbe und er nimmt auch Tablets in sein Angebot auf.

Dies würde dann allerdings nicht mehr zur Beschreibung des Gewerbes passen und man müsste dies umgehend dem Amt Melden, ansonsten kann ein Bußgeld drohen. Es wäre in diesem Beispiel daher viel sinnvoller, die gewerbliche Tätigkeit so umfassend wie möglich zu beschreiben.

Wie elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets und allerlei technische Geräte Verkauf. So würde man die kommenden Monate und Jahre Ruhe vor dem Finanzamt haben. Deshalb ist etwas Weitsicht von dir gefragt und du musst entscheiden, was du in Zukunft noch so alles planst.

Gewerbe anmelden online möglich? – So Einfach! Online Gewerbe anmelden

Wo kann man ein Gewerbe online anmelden?


Du wolltest dein Gewerbe bei der zuständigen Behörde anmelden gehen und hast gemerkt, dass es dort rappel voll ist? Das muss nicht mehr sein. Wir leben in dem digitalem Zeitalter, in der wir mittlerweile das Meiste über das Internet aus erledigen können.

So auch die Kleingewerbe Anmeldung. In erster Linie musst du erst einmal schauen, ob dieser Service auch in deiner Stadt angeboten wird. In den meisten Großstädten hast du damit kein Problem, in einer kleineren Gemeinde hingegen kann es immer noch vorkommen, dass du den klassischen Gang der Gewerbeanmeldung vornehmen musst.

In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens, in Bayern, Hamburg oder auch im Gewerbeamt Berlin kannst du deine Gewerbeanmeldung online vornehmen. Das Kleingewerbe anmelden im Internet hat vor allem den Vorteil, das du nicht mehr vor einer Warteschlange stehen musst.

Viel wichtiger ist es aber, dass dich keine Öffnungszeiten mehr zurückhalten können, dein gewerbe anmelden zu können. Falls du diese Option nicht hast und dich beim Gewerbeamt anmelden musst, dann ist das auch kein Problem, denn die Gewerbeanmeldung dauert keine halbe Stunde.

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung kostet in jeder Gemeinde unterschiedlich viel, der Durchschnittswert beträgt rund 20 bis 60 Euro. Wenn du nun dein Gewerbe online anmelden möchtest, dann musst du folgende Unterlagen als Datei hochladen:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • die Meldebestätgung oder als Nicht-EU-Bürger den Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Unterlagen verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder die Handwerkskarte.

Wie kann man Gewerbeschein bekommen?

In einigen Städten wird die elektronische Unterschrift nicht akzeptiert, wie es z B in Hamburg der Fall ist. Dann musst du deine Unterschrift entweder im Gewerbeamt abgeben oder diese per Post schicken.

Nachdem du dies hinter dir hast, kannst du deinen Gewerbeschein herunterladen und ausdrücken. Das Gewerbeamt schickt deine Daten weiter an das Finanzamt und an die Handelskammer.

Im Laufe der nächsten Tage und Wochen erhälst du von dem Finanzamt weitere Informationen. Du erhälst deine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen, den du ausgefüllt zurückschicken musst.

Die Anmeldung bei der Handelskammer ist gesetzlich verpflichtend, sollte aber mit dem Vorteil betrachtet werden, dass die IHK Unternehmen unterstützt und Kurse für die Weiterbildung anbietet. In einigen Fällen kann es dazu kommen, dass dir die IHK eine Beitragsrechnung schickt.

Als Personengesellschaft kannst du dem innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Wir als Experten prüfen dann für dich, ob eine Möglichkeit besteht, das du die Kosten auf 0 Euro reduzieren kannst. Interesse geweckt? Klicke hier für mehr Infos!

Wie lange dauert Gewerbe anmelden online?

Online ein Gewerbe anzumelden ist sehr schnell gemacht und ist schneller erledigt, wie beim Gewerbeamt. Nachdem du alle nötigen Dokumente hochgeladen und Bargeldlos bezahlt hast, erhälst du deinen Gewerbeschein.

In einigen Städten erhälst du erst dann deinen Schein, wenn deine Unterschrift persönlich oder per Post abgegeben wird. Anschließend werden die verschiedenen Ämter informiert und die erhälst deinen steuerlichen Erfassungsbogen, den du ausgefüllt zurückschicken musst.

Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung musst du bei Start und Wiederholung einer Tätigkeit erledigen, die ein finanzielles Interesse hat. Sofern dein Jahresgewinn unter 410 Euro liegt, bist du nicht verpflichtet die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Außerdem hast du die Möglichkeit, ein Gewerbe rückwirkend anzumelden.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Du hast die Möglichkeit, ein Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dafür hast du bis zu 60 Wochen Zeit. Lass dir aber nicht zu viel Zeit, denn das Versäumnis kann ein Bußgeld von rund 1000 Euro und mehr mit sich bringen.

Wer muss überhaupt die Gewerbeanmeldung beantragen?

Es gibt eine Personengruppe, die Freiberufler, die kein Gewerbe anmelden müssen. Die freien Berufe werden unter anderem auch als Katalog- und Katalogähnliche Berufe bezeichnet. Berufe die in diese Kategorie fallen sind:

  • Architekten
  • Handelschemiker
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberater
  • beratende Volks- und Betriebswirte
  • vereidigte Buchprüfer
  • Steuerbevollmächtigte
  • Heilpraktiker
  • Dentisten
  • Krankengymnasten
  • Journalisten
  • Schriftsteller

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung kann auch online vorgenommen werden. Nicht jede Stadt bietet diesen Service an, daher ist es ratsam, sich auf jeder jeweiligen Seite weitere Informationen zu suchen. Eine Gewerbeanmeldung kostet rund 20 bis 60 Euro. Für die Online Anmeldung benötigst du ein Personalausweis oder den Reisepass, sowie die Meldebestätigung.

Deine Informationen werden an das Finanzamt weitergeleitet, welches dir dann deine Steuernummer zuteilt und dir einen steuerlichen Erfassungsbogen schickt. Dieser muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Freie Berufe wie z B der Schriftsteller sind nicht verpflichtet ein Gewerbe zu eröffnen.

Vollmacht Gewerbeanmeldung

Kann ich ein Gewerbe mit Vollmacht anmelden?


Falls du selber mal gehindert sein solltest und trotzdem die Gewerbeanmeldung vornehmen möchtest, dann hast du in Deutschland die Möglichkeit, einer Person eine Vollmacht zu ertragen, damit diese dann für dich dann bei der zuständigen Behörde die Anmeldung vor Ort erledigen kann.

Für sehr beschäftigte Menschen gibt es auch die Möglichkeit, die Online Anmeldung durchführen zu lassen. In vielen Großstädten Deutschlands und auch im Großraum Nordrhein-Westfalens wird dieser Service angeboten.

Dies hat den Vorteil, das man nicht beim Gewerbeamt erscheinen oder die ganzen Unterlagen dabei haben muss und alles unabhängig von Öffnungszeiten bequem von Zuhause aus erledigen kann. Darüber hinaus muss man auch nicht mehr mit einer langen Wartezeit rechnen.

Es könnte allerdings auch der Fall eintreten, wie es beispielsweise in Hamburg gang und gebe ist, das die Unterschrift nicht als elektronische Form akzeptiert wird und diese dann per Post oder eben dann vor Ort abgegeben werden muss.

Wie übertrage ich eine Vollmacht für Gewerbeanmeldung?

In Deutschland gibt es keine genauen Rahmenbedingungen, wie denn eine Vollmacht genau auszusehen habe. Daher kann es manchmal irritierend sein, die ganzen Informationen zusammeln.

Ratsam wäre es, vorher bim zuständigen Amt anzurufen und nachzufragen. In der Regel werden Folgende Dinge für die Gewerbeanmeldung mit Vollmacht benötigt:

  • Die Unterschrift des Gründers, das die Person die Gewerbeanmeldung durchführen kann,
  • immer ein Personalausweis oder ein Reisepass des Gründers und des bevollmächtigten,
  • einen gültigkeitszeitraum, für wann und bis wann die Vollmacht geht,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel.

Wann muss man ein Gewerbeanmeldung machen?

Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine nebenberufliche Tätigkeit beginnen möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbeamt aufsuchen. Jeder, der eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Wann genau man anfangen möchte, ist ebenfalls klar geregelt.

Man sollte die Gewerbeanmeldung vor dem Start der gewerblichen Tätigkeiten anmelden. Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. Beispielsweise ist es sogar in München so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können. Das würde für viele nicht nur den absoluten Worst Case bedeuten, sondern auch den finanziellen Ruin. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern.

Wie lange kann man sich rückwirkend Gewerbeanmeldung machen?

Man kann eine gewerbliche Tätigkeit noch rückwirkend anmelden lassen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man die bisher nicht gezahlten Steuern nachzahlen und zusätzlich darauf würde dann noch ein gewisser Zinssatz dazukommen.

Bei eher kleineren Beträgen drücken die meiste Ämter noch ein Auge zu und verhängen dann keine Strafe, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen bzw. vornehmen.

Wer muss überhaupt die Gewerbeanmeldung beantragen?

Nicht jeder, der Selbstständig ist, muss auch ein Kleingewerbe anmelden. Es gibt einige Ausnahmen, die von dieser Pflicht befreit sind. Zum einen gibt es diejenigen, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einer Tätigkeit bzw. einem Hobby bis zu 410 Euro pro Jahr verdienen, ohne dabei das Gewerbeamt aufsuchen zu müssen.

Auch kein Kleingewerbe gründen müssen Freiberufler. Diese sind genauso Selbstständig, wie Kleingewerbetreibende auch, müssen allerdings nur beim Amt der Finanzen den Bogen ausfüllen und abgeben. Zu den Freiberuflern gehören Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Designer,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • und viele weitere.

Kann ich ein Gewerbe auch ruhen lassen?

Falls du aktuell viel um die Ohren hast und nicht mehr ganz so viel Zeit in das Gewerbe stecken kannst, dieses aber nicht abmelden möchtest, dem bietet sich auch die Option an das Gewerbe einfachen ruhen zu lassen. Es ist nicht erforderlich dem Gewerbeamt bescheid zu geben, sofern dabei nicht die Stadt bzw. die Gemeinde gewechselt wird.

Allerdings müssen andere Ämter wie das IHK oder das Finanzamt informiert werden. Weitere Behörden wie die Krankenkasse oder Berufsgenossenschaften sollten ebenfalls informiert werden.

Kann man ein Gewerbe abmelden?

Wer seine gewerbliche Tätigkeit aufgeben möchte, muss sein Gewerbe offiziell abmelden. Dazu ist jeder Gewerbetreibende nach § 14 Absatz 3 Gewerbeordnung verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob du die Abmeldung für ein Kleingewerbe oder ein Vollgewerbe durchführst.

Die Gründe für eine Gewerbeabmeldung sind vielfältig. Nicht immer erfolgt die Abmeldung auf Wunsch des Unternehmers. Manchmal wird er aufgrund von Schwierigkeiten zu diesem Schritt gezwungen.

Mögliche Gründe für eine Gewerbe Abmeldung:

  • Wirtschaftliche Gründe: Die Firma hat finanzielle Schwierigkeiten oder rentiert sich nicht bzw. nicht mehr. Im schlimmsten Fall muss der Gewerbetreibende in Insolvenz gehen, weil er zahlungsunfähig ist.
  • Gesundheitliche Gründe: Eine schwere Erkrankung macht es vielen Unternehmern unmöglich, das Gewerbe aufrechtzuerhalten. Kann der Gewerbeinhaber die Tätigkeit nicht mehr ausüben oder fällt er für längere Zeit bzw. immer wieder aus, ist die Firma oft nicht mehr zu retten. Auch das Alter sowie der Tod des Gewerbetreibenden sind Gründe für eine Gewerbe Abmeldung.
  • Persönliche Gründe: Möglicherweise war der Schritt in die Selbstständigkeit doch nicht die richtige Entscheidung. Man hat sich das Leben als Unternehmer einfacher vorgestellt. Die gewerbliche Tätigkeit lässt sich nicht mit den persönlichen Bedürfnissen des Gewerbetreibenden vereinbaren.

In den folgenden Fällen musst du dein Gewerbe verpflichtend abmelden:

  • Du verlegst den Sitz deiner Firma in eine andere Gemeinde.
  • Du wechselst die Rechtsform deines Betriebs.
  • Du verkaufst oder verpachtest dein Unternehmen.
  • Du möchtest nicht mehr gewerblich tätig sein.

Egal, aus welchen Gründen du über eine Gewerbeabmeldung nachdenkst, es gibt einiges zu beachten. Je nach Region gelten andere Auflagen. In manchen Gewerbemeldestellen musst du persönlich erscheinen, damit die Abmeldung offiziell ist. In anderen Regionen kann der komplette Abmelde-Vorgang online durchgeführt werden.

Mach es dir einfach und lasse dich bei der Gewerbe Abmeldung von Dienstleistern wie Gewerbeanmeldung.com unterstützen. Die Profis in Sachen Selbständigkeit wissen genau, wie du dein Gewerbe einfach, rasch und ordnungsgemäß abmelden kannst. Alle Unterlagen werden für dich vorbereitet und dir per Post zugeschickt. Du musst nur noch unterschreiben. Ein paar Klicks und schon geht es los.

 

Fazit:

In Deutschland gibt es eine einfache Bürokratie, wenn es um die Übertragung der Vollmacht geht. Sofern jemand anderes das Gewerbe anmelden möchte, benötigt dieser in den meisten Fällen eine Unterschrift des Gründers, das der bevollmächtigte die Erlaubnis von ihm erhalten hat.

Den Personalausweis vom Gründer, als auch vom Bevollmächtigten. Einen Zeitraum für die Gültigkeit der Dauer der Vollmacht. Die genaue Anschrift beider Leute.

Kleingewerbe wo anmelden

Für viele Gewerbetreibende ist es ein Traum, irgendwann selbst der Chef über das eigene Leben zu sein. Das man selbst entscheiden kann, wann man arbeitet, wie viel man arbeitet, mit welcher Intensität man arbeitet.

Das Leben zu bestreiten, mit all seinen Facetten, und daran zu wachsen. Genauso soll auch das Unternehmen mit der Zeit immer weiter wachsen. Der ideale Start für eine nebenberufliche Selbstständigkeit, stellt das klein Gewerbe dar.

Dieses bietet Gründern viele Vorteile und ist zudem sehr kostengünstig. Nicht umsonst ist das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe in der gesamten Republik. In diesem Artikel wirst du das wichtigste rund um das Kleingewerbe erfahren.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?


Um ein Gewerbe anzumelden, muss man beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden. In manchen Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, die für die Anmeldung zuständig sind, wie beispielsweise das Ordnungsamt oder die Handwerkskammer.

Bei manchen Gewerbeämter muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Andere wiederum erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer platz nimmt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Wenn man einen Termin hat, muss man nicht allzu lange im Wartezimmer verharren. Allerdings kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man mehrere Wochen auf einen Termin warten muss.

Wenn man vor Ort erscheinen kann, dann hat man die Anmeldung beim Gewerbeamt in der Regel auch am selben Tag erledigt. Allerdings kann man damit rechnen, dass der halbe Tag damit verbracht wird, bei dem Gewerbeamt zu sein.

Unabhängig davon, was man präferiert, muss man zunächst schauen, welche Option das Gewerbeamt in der Stadt anbietet. Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Text hoffentlich keine mehr 😉

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Wenn man nun im Büro des Beamten ist, muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Worauf muss man Formular zur Anmeldung beachten?

Man erhält dann ein Gewerbeanmeldung Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Beispielsweise muss man dort angeben, ob man nebenberuflich oder hauptberuflich die Selbstständigkeit anpeilt.

Fälschlicherweise wird angenommen, dass man bereits beim Gewerbeamt das Kleingewerbe anmelden kann. Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr kann man erst dann ein Kleingewerbe anmelden, wenn man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat. Dort kann man dann angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich gar nicht. Mit einem Kleingewerbe werden demnach eben nur Unternehmen beschrieben, die diese Regelung in Anspruch genommen haben. Der Vorteil dieser Regelung ist der, dass man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss und dann keine Umsatzsteuer abführen muss.

Wie kann man beim Finanzamt anmelden?

Als Gewerbetreibender muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig werden. Das übernimmt das Amt des Gewerbes für einen. Diese leiten die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und auch den Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt braucht dann in der Regel sieben bis zehn Tage nach der Anmeldung, bis diese den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeschickt haben. Dieser Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang.

Daher ist es sehr wichtig, dass man sich dafür einiges an Zeit nimmt und alles sorgfältig ausfüllt. Unter anderem muss man nämlich genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei sollte man das Kleingewerbe so umfassend wie möglich beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob die angegebenen Daten auch wirklich stimmen. Auch beim Bogen muss man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann ist es in einigen Bundesländern beispielsweise untersagt, diese Option für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe zu nutzen. Kleingewerbe erhalten keine Steuernummer und können die private nutzen.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Die Kleingewerbe Anmeldung findet nicht beim Amt des Gewerbes statt, sondern muss beim steuerlichen Erfassungsbogen in Anspruch genommen werden, welches man vom Finanzamt erhält.

Die Mär das Kleingewerbe ein ganz normales Gewerbe sei, ist falsch. Beim Kleingewerbe handelt es sich nämlich nicht um eine normale Rechtsform, sondern um ein besonderes Gewerbe, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn man eine Tätigkeit beabsichtigt oft wiederholt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Anmeldung beim Gewerbeamt vorzunehmen.

Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die bis zu 410 Euro pro Jahr mit einer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne das Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls keine Anmeldung durchführen müssen sind Freiberufler, die lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung vorzunehmen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht tut, kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann.

In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich zu tun.

Kann man rückwirkend Kleingewerbe anmelden?

Man kann ein Gewerbe rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen.

Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Kann man die Gewerbeanmeldung auch online durchführen?

Wir leben im Zeitalter des digitalen Fortschritts. Dieser Fortschritt macht auch bei der Gewerbeanmeldung keinen halt. Man kann mittlerweile auch ein Gewerbe online anmelden. Uns stehen demnach mehr Türen offen, um die Gewerbeanmeldung voranbringen zu können.

Dafür muss man die erforderliche Seite der jeweiligen Stadt finden und die Dokumente hochladen, als Kopie hochladen, sowie den Betrag für die Bearbeitung bezahlen. Das ausfüllen des Formulars dauert in der Regel nicht länger wie zehn bis 15 Minuten.

Einziger Haken: noch wird diese Art der Anmeldung nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Daher ist es wichtig erst einmal zu schauen, ob dies auch die eigene Stadt tut.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen und einen normalen Gewerbeschein?

Der Unterschied zwischen diesen zwei Scheinen liegt in rein gar Nichts. Wenn man beim Gewerbeamt ankommt, dann erhält man vor Ort nur ein Formular. Dieses erhält jeder Gründer. Weshalb man trotzdem immer wieder hört, das es noch einen kleinen Gewerbeschein gibt, liegt darin, das damit Leute beschrieben werden, die ein Kleingewerbe anmelden möchten.

Damit werden Unternehmen bezeichnet, die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren möchten. Diese können beispielsweise nicht den selben Umsatz wie eine Kapitalgesellschaft wie eine GmbH erzielen, müssen aber dafür auch unter bestimmten Voraussetzungen keine Gewerbesteuern zahlen. Auch sind die Kosten bei einem Kleingewerbe gerade zu minimal und der Verwaltungsaufwand ist sehr gering.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Beim Kleingewerbe handelt es sich um ein Unternehmen, welches die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht hat. Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können. Genauer gesagt, die Umsatzsteuer.

Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Gewerbesteuern bezahlen.

Welche Vorteile hat ein Kleingewerbe?

Als Kleingewerber ist man nicht dem Handelsgesetzbuch verpflichtet, sondern handelt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze. Die HGB wird gerne als sehr umfangreich und komplex dargestellt, daher ist es ganz passend, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss.

Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt. Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Es ist nicht die Norm, dass ein Kleingewerbe im Handelsregister eingetragen wird. Als Kleingewerbe gibt es auch gar nicht die Pflicht. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht zu forcieren.

Muss auch ein Kleingewerbe die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe. Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten rund 150 bis 300 Euro.

Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Moment recht nervig erscheinen, so sollte man nicht vergessen, dass die IHK sehr viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet, die wiederum den Unternehmen zugute kommen können. Auch ist die IHK daran am Arbeiten, die regionale Wirtschaft zu fördern.

Dies kann man allerdings ohne eine Gebühr nicht voranbringen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat.

Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss. Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen.

Dann kann man als Gründer hergehen und und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen. Bei der IHK Gebührberatung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken. Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Annullierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe pro Jahr verdienen?

Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Zahlen alles andere als Klein! Mit einem Kleingewerbe kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Das ist eine unfassbar hohe Summe und würde das Gehalt bei den meisten um das vielfache übersteigen. Daher sollte man ein Kleingewerbe auch nicht unterschätzen. Ein Kleingewerbe anmelden hat eben seine Vorteile.

Ist ein Kleingewerbe Steuerfrei?

Der Mythos ist weit verbreitet: viele Leute nehmen an, dass man, nachdem man das Kleingewerbe anmelden hat lassen, man danach auch keine Steuern mehr zahlen muss. Dies stimmt nicht so ganz. Doch was man sagen kann ist, dass ein Kleingewerbe wie keine andere Rechtsform dafür prädestiniert ist, seinem Inhaber sehr viel an Steuern einsparen zu können.

Wenn man nämlich die Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung erfüllt, dann fallen zum einen keine Umsatzsteuer an. Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn auch dies gegeben ist, wären die einzigen Steuern, die man bei einem Kleingewerbe noch abführen müsste, die Einkommenssteuer.

Wer muss überhaupt ein Kleingewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Kleingewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Kleingewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Sollte man den Arbeitgeber informieren?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere Sache wiederum ist, ob man dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von dem Kleingewerbe zu unterrichten.

In erster Linie ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland die Gewerbefreiheit herrscht. Das bedeutet, dass jeder, der eine Gewerbeanmeldung vollführen möchte, dies auch tun kann. Da kann auch der Arbeitgeber in erster Linie nicht widersprechen.

Doch auch dieser hat einige Möglichkeiten, ein entsprechendes Wörtchen mitreden zu können. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man einige Stunden für das Kleingewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Kleingewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Man muss das Kleingewerbe beim zuständigen Finanzamt beantragen. Wer glaubt, man müsste dies bei dem Amt des Gewerbes erledigen, der täuscht sich.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich als solches gar nicht. Vielmehr werden damit Gewerbetreibende beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung gegründet haben.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende. Diese bringt eine unfassbar hohe Zahl an Vorteilen mit sich. Eine der wichtigsten dabei ist, dass man unter bestimmten Voraussetzungen, keine Umsatzsteuer zahlen muss.

 

Gewerbe anmelden nebenberuflich – Nebenberuflich selbständig – Tipps & Mehr

Ein Nebengewerbe anmelden ist so leicht und erfordert kein Risiko? Falsch gedacht! In diesem Artikel erfährst du alles wissenswerte rund um die Themen wie: wie viel Euro im Monat man verdienen kann, wie die private Krankenversicherung aussieht, was es mit der Einnahme Überschuss Rechnung auf sich hat und vieles mehr.

Was sind Vor- und Nachteile Nebenberuflich Selbstständig?


Ein Nebengewerbe anmelden und sich nebenberuflich selbständig machen kann sehr große Vorteile mit sich bringen. Zunächst einmal steht man nicht mehr unter einem enormen Druck, unbedingt auf Biegen und Brechen etwas erreichen zu müssen, da man weiterhin ein Haupteinkommen hat.

Damit hat man genügend viel Zeit, um herausfinden zu können, ob die nebenberufliche Tätigkeit überhaupt ein hohes Potenzial aufweist oder eben nicht. Man muss nicht über jeden Groschen nachdenken und kann so viel befreiter an dem Nebengewerbe arbeiten.

Man selbst entscheidet, wie lang und wie viel Zeit man in die nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken möchte. Sofern eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hättest du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren.

Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast.

Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben. Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen ab bezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann gilt man als nebenberuflich selbstständig?

Man gilt als nebenberuflich Selbstständig, wenn man neben dem eigentlichen Hauptjob einer eigenen selbstständigen Tätigkeit nachgeht. Ein weiter Faktor dafür lautet, dass man weniger verdient, als im eigentlichen Hauptjob, wobei man das nicht genau bemessen kann und man beispielsweise für höhere Einkünfte nichts könnte.

Auch sollte man nebenberuflich nicht so viel Arbeiten, wie bei dem eigentlichen Hauptjob. Ein grober Schätzwert liegt dabei wöchentlich bei 15 Stunden. Ab 18 Stunden ist man bereits hart an der Grenze angekommen.

Ein Richtwert, der fälschlicherweise immer wieder angegeben wird, ist, das man wöchentlich nur 165 Euro mit einem Nebengewerbe verdienen darf. Das stimmt nicht und sollte sofort aus den Köpfen gestrichen werden.

Wie viel darf man mit der nebenberuflichen Tätigkeit verdienen?

Man kann sehr viel durch eine nebenberufliche Tätigkeit dazu verdienen. So viel, das es sogar das des Hauptjobs bei weitem übertreffen kann. Allerdings sollte man nicht vergessen, das man auch hierbei noch Steuern zahlen muss.

Als Gewerbetreibender darf man nämlich einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern zahlen zu müssen. Sofern man auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt und die erforderlichen Umsätze einhält, muss ebenfalls keine Umsatzsteuer bezahlen.

Voraussetzung dafür ist, das man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz bleibt. Wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, gilt das Gewerbe dann als Kleingewerbe. Mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr verdienen. Eine unfassbar hohe Summe.

Wann muss man ein Nebengewerbe anmelden?

Ein Nebengewerbe anmelden sollte man schleunigst tun, wenn man weiß, das man wiederholte Male eine Tätigkeit ausgeübt hat, mit der klaren Absicht, Gewinne zu erwirtschaften.

Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In der Landeshauptstadt Bayerns ist es gar so, dass man für das nicht oder zu späte Anmelden ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro erhalten kann. Dies ist eine mittelschwere bis ganz große Katastrophe.

Daher ist es umso wichtiger, das man die Anmeldung auch so schnell wie möglich vornimmt. Unwissenheit schützt nämlich nicht vor Strafen.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man hat die Möglichkeit, innerhalb von 60 Monaten das Gewerbe rückwirkend anmelden zu können. Dann kann es sein, dass man vielleicht nur ein kleines oder gar kein Bußgeld erhält, da die Ämter bei eher kleineren Beträgen eher Mal das Auge zudrücken.

Allerdings müsste man dann die bisher ausgelassenen Steuern zurückzahlen. Auf diese Steuern müsste man dann noch zusätzlich einen Zinssatz draufzahlen.

Wo kann man ein Nebengewerbe anmelden?

Man muss die Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen lassen. In Großstädten kann es gerne Mal vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt bzw. Orte wie das Ordnungsamt oder die Handwerkskammer, wo man bei manchen Gemeinden ebenfalls das Gewerbe anmelden kann.

Bevor man also das Nebengewerbe anmelden kann, sollte man das zuständige Amt für einen finden. In der Regel muss man beim Gewerbeamt einen Termin vereinbaren. Andere wiederum erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint. Eine kurze Recherche reicht bereits um die Antwort zu erhalten.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Text bleiben keine Fragen mehr offen.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Wenn man also beim Amt erschienen und das Gewerbe anmelden möchte, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie meldet man sich online Gewerbe an?

Heut zu Tage gibt es auch die Möglichkeit, je nach dem in welcher Stadt man wohnt, dass eine Online-Anmeldung eines Gewerbes möglich ist. Dies bietet den Vorteil, dass man jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann und nicht erst auf einen Termin von der Behörde warten muss.

Vor allem ist es auch von Vorteil, wenn man keine Zeit dafür findet, weil man noch hauptberuflich tätig ist und nicht unbedingt die Zeit dafür finden kann.

Worauf muss man Gewerbe Formular beachten?

Man erhält ein Gewerbeformular, welches man ausfüllen muss. Dort muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Nebengewerbe machen.

Wenn dies ausgefüllt ist, wird das Formular unterzeichnet, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann fortan als Gewerbeschein, gibt einem Gründer allerdings noch nicht die Möglich, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen.

Das darf man nämlich erst dann, wenn man beim Finanzamt vorstellig wurde. Nachdem man die Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes hinter sich gebracht hat, werden die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an das Finanzamt weitergeleitet.

Innerhalb von sieben bis zehn Tagen meldet sich dann das Finanzamt bei einem. Man erhält dann den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Sofern man auch nur einen kleinen Fehler macht, kann man ein Bußgeld kassieren, da das Finanzamt alles sehr genau überprüft. Unter anderem muss man angeben, ob man die Option für die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe anwenden. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Gründer, um keine Gewerbesteuern zahlen zu müssen, sofern einige Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind.

Auch muss man da angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Diese sollte man so umfassend wie möglich erklären, da man ansonsten mit einem Bußgeld rechnen kann. Wer ein Klein- bzw. Nebengewerbe hat, braucht in der Regel keine neue Steuernummer und kann seine private benutzen, falls man Rechnungen schreibt.

Welche Kosten hat ein Nebengewerbe?

Die nebenberufliche Selbststaendigkeit kann auch einige Kosten verursachen. Diese sind allerdings minimal und von jedem finanzierbar, der ein kleines geregeltes Einkommen vorweisen kann.

Wenn man beschließt ein Nebengewerbe anmelden zu lassen, dann muss man die Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Das sind allerdings nur einmalige Kosten. Als Gewerbetreibender ist man verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten.

Auch hierfür muss man zahlen. Die Gebühr muss man jährlich abrichten und ist zum Teil auch Abhängig von den eigenen Einnahmen. Allerdings sollte man mit bis zu 30 bis 70 Euro rechnen.

Wenn der jährliche Umsatz allerdings unter 5200 Euro liegt, dann ist man von den Beiträgen befreit. Das wären auch die einzigen Fixkosten, die man, nachdem man das Nebengewerbe anmelden hat lassen, zahlen müsste.

Muss man dem Arbeitgeber von der nebenberuflichen Selbstständigkeit erzählen?

In Deutschland gibt es die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Nebengewerbe anmelden möchte, dies auch tun darf. Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

 

Gewerbeanmeldung Recklinghausen

Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die Verleihung des Grimme-Preises. Viele bedeutende Zeitgenossen haben regelmäßig den Weg nach Marl gefunden. Die Besuche von Otto Waalkes sind legendär geworden. Nach der öffentlichen Preisverleihung nimmt er gerne die Gitarre in die Hand und unterhält die Gäste auf der anschließenden Party.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in Marl ist der Filmemacher Sönke Wortmann. Bekannt wurde er mit seinen Filmen „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“, „Deutschland“. Ein Sommermärchen“, und „Die Päpstin“.

Ebenfalls in Marl geboren sind Fußballtrainer Peter Neururer, Beate Peters (Leichtathletik-WM-Bronzemedaillengewinnerin im Speerwerfen 1987), Bischof Franz-Josef Overbeck, Tennisspieler Karsten Braasch, Christian Ahlmann (Olympia-Bronzemedaillengewinner (2004) und zweifacher Europameister (2003) im Springreiten) und DJ Moguai, der eigentlich Andre Tegeler heißt.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Recklinghausen

Nach dem Grundsatz der Gewerbefreiheit gemäß § 1 GewO ist die Gewerbeanmeldung zulässig:

(1) Niemand darf ein Gewerbe ausüben, soweit nicht Ausnahmen oder Beschränkungen durch dieses Gesetz vorgeschrieben oder zugelassen sind.

Für einige Berufe muss man jedoch andere Genehmigungen einholen, zum Beispiel für ein erlaubnispflichtiges Gewerbe.

Nach § 14 GewO ist ein Gewerbe anzumelden, wenn es unter anderem eine Geschäftstätigkeit übernommen wird, ein bereits bestehender Gewerbebetrieb übernommen wird, der Gewerbebetrieb in eine andere Gemeinde verlegt wird, eine Zweigniederlassung errichtet wird, der Geschäftsgegenstand geändert wird.

Der Gewerbetreibende meldet sein Gewerbe beim Bürgerservice Recklinghausen. Im Gegensatz zu dem, was man vielleicht denkt, ist das Gewerbezentralregister nicht für die Registrierung zuständig. Auch das Gewerbezentralregister ist keine Übersicht über alle registrierten Selbstständigen in Deutschland.

Bei der Gewerbeanmeldung muss die Tätigkeit präzise beschrieben werden. Die Frage, ob sich der Gewerbetreibende persönlich oder schriftlich am Rathausplatz 4-5 anmelden kann, klärt sich schnell. Das Gewerbeamt ist jedoch ein Teil des Ordnungsamtes.

Nach der Gewerbeordnung ist die Ausübung eines Gewerbes nicht genehmigungspflichtig. Es genügt, sie zu melden. Bei der Registrierung eines Unternehmens werden die folgenden Anforderungen geprüft:

  1. Alter der Volljährigkeit
  2. Angabe der Gesellschafter (falls vorhanden)
  3. Art und Umfang der Geschäftstätigkeit
  4. volle Geschäftsfähigkeit

Die kaufmännischen Vorschriften schreiben aber auch vor, dass bestimmte Geschäftsbereiche besondere Fähigkeiten und Kenntnisse von einem erfordern. In diesem Fall muss man weitere Voraussetzungen erfüllen und nachweisen. Wer nachweisen kann, dass man diese Anforderungen erfüllt, erhält man die entsprechenden Lizenzen. Dazu gehören z. B. Berufe im Pflegebereich, Taxi, Hotellerie usw.

Eine bestimmte Rechtsform ist jedoch keine Voraussetzung. Die Wahl der Rechtsform ist einem selbst überlassen. Die Rechtsform muss jedoch bereits bei der Anmeldung des Unternehmens festgelegt werden.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Nein, nicht jeder Unternehmer ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, denn nicht jeder Selbstständige, der einen Beruf nach dem Katalog des § 18 EStG oder einen ähnlichen Beruf ausübt, ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, sondern meldet die Aufnahme seiner Tätigkeit inoffiziell beim zuständigen Finanzamt an. Mit anderen Worten: Freiberufler müssen für ihre freiberufliche Tätigkeit kein Gewerbe anmelden.

Neben dem Antrag selbst benötigt immer eine Kopie des Personalausweises. Möglich sind auch eine Kopie des Reisepasses und eine gültige Meldebescheinigung, die als Nachweis des Wohnsitzes dient. Bei jungen ausländischen Unternehmen ist zusätzlich eine gültige Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Man kann auch zusätzlich den Personalausweis mitnehmen und die Kontaktperson im Büro bitten, eine Kopie zu machen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Je nach Unternehmen, das man registrieren möchte, können weitere Dokumente und Nachweise erforderlich sein. Dazu gehören z. B.

  1. Handelsregisterauszug
  2. Meisterbrief
  3. Polizeiliches Führungszeugnis
  4. Unbedenklichkeitsbescheinigungen

Wie bereits erwähnt, sind die erforderlichen Unterlagen immer vom jeweiligen Gewerk abhängig. Insbesondere, wenn man ein zulassungsbeschränktes Gewerbe anmelden will, muss man weitere Unterlagen und Nachweise vorlegen, um die entsprechenden Genehmigungen zu erhalten.

Es ist nicht erforderlich, die Gewerbeanmeldung persönlich vorzulegen oder beim Gewerbeamt persönlich zu erscheinen. Des Weiteren kann man einem Bevollmächtigten eine Vollmacht erteilen. Darüber hinaus ist es nicht notwendig persönlich vorbeizukommen; einfach den Antrag postalisch absenden.

In diesem Fall braucht man nicht einmal eine Vollmacht oder einen Vertreter. Unkompliziert alle Formulare beifügen, wie z. B. eine Kopie des Personalausweises und Dokumente von potenziellen Partnern (im Falle einer entsprechenden Rechtsform). Wenn für die Gewerbeanmeldung weitere Genehmigungen erforderlich sind, ist es manchmal vorteilhaft, persönlich vorstellig zu werden.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten liegen in Recklinghausen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro.

Kleingewerbe und Freiberufler anmelden

Weder die Gewerbeordnung noch andere Verordnungen oder Gesetze kennen den Begriff „Kleingewerbe“. Die offizielle Bezeichnung lautet „Kleinunternehmer“. Solange man bestimmte Umsatz- und/oder Gewinngrenzen nicht überschreitet, profitiert man auch von bestimmten buchhalterischen Vereinfachungen.

In diesem Zusammenhang spielt es jedoch keine Rolle, inwieweit man einen Beruf hat. Auch ein sogenanntes Kleingewerbe muss man als normales Gewerbe anmelden. Das bedeutet, dass man auch ein Nebengewerbe beim Gewerbeamt anmelden muss. Die Gewerbeordnung unterscheidet nicht zwischen großen und kleinen Betrieben, sondern nur zwischen Haupt- und Nebenbetrieben.

Muss ich als Selbständiger ein Unternehmen anmelden?

Nein. Wer als Freiberufler selbständig ist, benötigt man für die Tätigkeit als Selbständiger keine Gewerbeanmeldung. Dies ist einer der Unterschiede zwischen einem Selbstständigen und einem Gewerbetreibenden.

Wer jedoch als Selbständiger auch ein Nebengewerbe betreibt, ist es nach der Gewerbeordnung erforderlich, dass man für diese Nebentätigkeit ein Gewebe anmeldet. Es ist also durchaus möglich, dass Selbstständige sowohl Selbstständige als auch Gewerbetreibende sind.

Den Gewerbeschein beantragen

Das Wort „Gewerbeschein“ ist ein Synonym für Gewerbeanmeldung. Der Gewerbeschein ist sozusagen das Ergebnis einer Gewerbeanmeldung, ein ausgefülltes, unterschriebenes und abgestempeltes Formular vom Gewerbeamt. Für den Gewerbeschein gilt das Gleiche wie für die Anmeldung eines Gewerbes. Die Kosten für einen Gewerbeschein entsprechen daher auch den Kosten für die Gewerbeanmeldung.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular richtig ausfüllen?

Man sollte darauf achten, dass beim Ausfüllen der Gewerbeanmeldung alle Angaben in der Firmenanmeldung sehr sorgfältig gemacht werden. Kleine Fehler kann ansonsten teuer zu stehen kommen. Da die meisten Gründer zunächst ein Einzelunternehmen gründen, wird in Feld 1 nur der gewünschte Firmenname aufgeführt, der nicht unbedingt in ein Einzelunternehmensregister eingetragen werden muss.

Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum und Nationalität müssen ebenfalls ausgefüllt werden. Es ist wichtig, dass die Privatadresse angegeben wird. Erst dann, d.h. ab Feld 10, folgen die Firmenangaben. Wenn ein Geschäftsführer bestellt ist, muss sein Name angegeben werden.

Wird ein konzessionierter Handwerksbetrieb gegründet, ist ein Meistertitel erforderlich. Der Unternehmer selbst oder ein Mitarbeiter muss den Meistertitel tragen. In der Regel ist der Handwerksmeister als Betriebsleiter angestellt, so dass sein Name in Feld 11 der Gewerbeanmeldung eingetragen werden muss.

Für die Felder 12 bis 14 sind die Anschriften des aktuellen oder früheren Geschäftssitzes und eines Hauptgeschäftssitzes anzugeben. Besonders wichtig ist das Feld 15 der Gewerbeanmeldung. In Feld 15 gibt man alle Tätigkeiten ein, die man in dem eigenen Unternehmen ausführen möchte.

Eine detaillierte Liste wird für eine Vielzahl von Aktivitäten empfohlen. Wer Fragen hat, ist es ratsam, einen Berater hinzuzuziehen. So findet man mit professioneller Unterstützung die richtigen und umfangreichsten Formulierungen für die individuellen Aktivitäten.

Es sollte auch angegeben werden, ob die Tätigkeit auf Teilzeit- oder Vollzeitbasis ausgeübt wird, sowie Informationen über die beschäftigten Personen. Außerdem muss angegeben werden, ob es sich um eine Hauptniederlassung, eine Zweigniederlassung usw. handelt, sowie ob es sich um eine neue Niederlassung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs handelt.

Das Formular für die Gewerbeanmeldung ist nur eine Seite lang. Zu den auszufüllenden Informationen gehören persönliche Daten, das Startdatum der angemeldeten Tätigkeit und ob die Tätigkeit als Haupt- oder Nebentätigkeit ausgeübt werden soll. Das Formular zur Firmenanmeldung muss Angaben zur Person, zur Firma, zu Zweigniederlassungen und Anschriften, zur Aufnahme der Tätigkeit, zur Berechtigung zur Eintragung der Firma (z.B. Eintragung in die Handwerksrolle) und Angaben zu einem Reisegewerbe enthalten.

Gewerbetreibende, die ihr Gewerbe persönlich beim Gewerbeamt anmelden, erhalten nach Entrichtung der Gebühr ein DIN A4-Blatt mit der Aufschrift „Gewerbeanmeldung“. Dieses Blatt ist der sogenannte Gewerbeschein, mit dem der Gewerbetreibende die korrekte Anmeldung des Gewerbes nachweisen kann. Wer sein Gewerbe auf dem Postweg angemeldet hat, erhält seine Gewerbeanmeldung, den „Gewerbeschein“, per Post.

Gewerbeanmeldung Erlangen

Gewerbeanmeldung in Erlangen

Erlangen hat unglaubliche 40.000 Studenten pro 100.000 Einwohner. Stellen Sie sich vor: Mehr als jeder dritte Erlanger ist ein Student. Dadurch wirkt das Stadtbild jung. Dutzende von Fahrrädern sind an jeder Ecke geparkt. Die Gassen der Altstadt sind voller Leben – auch unter der Woche und tagsüber. Junge Geschäfte und trendige Cafés sind in Erlangen nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Und dann gibt es natürlich einige sehenswerte Plätze und Gebäude – den Schlossgarten im Zentrum der Altstadt zum Beispiel, sowie den angrenzenden Botanischen Garten.

Auch die Aussicht vom Turm der Hugenottenkirche ist sehr schön. Übrigens, von ganz oben sieht man, dass Erlangen wie ein Schachbrett angeordnet ist. Erlangen war eine der ersten barocken Planstädte überhaupt. Alte Fachwerkhäuser und enge Gassen sind daher in Erlangen selten.

Allgemeines über die Gewerbeanmeldung in Erlangen

Neben der Geschäftsidee ist die Gewerbeanmeldung die Grundlage für die Selbstständigkeit. Wer seinen Traum vom eigenen Unternehmen verwirklichen will, kann nach guter Vorbereitung schnell sein Gewerbe anmelden und sofort starten.

Wer neu auf dem Gebiet der Selbstständigkeit und der Anmeldung von verbundenen Unternehmen ist, wird schnell von der Menge an Informationen überwältigt sein. Was sind die Anforderungen? Welche Dokumente werden benötigt? Welches Gewerbe ist für diesen Bereich zuständig?

Bei der Anmeldung eines Unternehmens stellen sich unzählige Fragen. Doch was zunächst wie ein unüberwindbares Hindernis erscheint, ist mit ein paar Formularen und Behördengängen schnell überwunden. Natürlich ist es wichtig zu wissen, ob es sich bei der Gewerbeanmeldung um ein Kleingewerbe handelt, das zusätzlich zur eigentlichen Beschäftigung ausgeübt wird, oder ob es sich um den Beginn einer selbständigen Tätigkeit handelt.

Wer sich in Deutschland selbständig machen will, um Waren und Dienstleistungen zu verkaufen oder auszutauschen, muss dafür in der Regel ein Gewerbe anmelden. Generell kann jeder sein eigenes Unternehmen auf der Grundlage der Gewerbefreiheit anmelden. Für bestimmte Gewerke reicht jedoch ein Gewerbeschein nicht aus und es ist zusätzlich eine Gewerbeerlaubnis erforderlich.

Der Gewerbeschein, kurz Gewerbeschein, ist die Empfangsbestätigung der zuständigen Behörde, die den Gründern das Recht gibt, ein Gewerbe zu betreiben. Um einen Gewerbeschein zu beantragen, führt der Weg zur Ordnungsbehörde Erlangen.

Bei der Beantragung einer Gewerbeerlaubnis und damit der Anmeldung eines Gewerbes wird geprüft, ob alle Voraussetzungen für die Gründung eines Unternehmens erfüllt sind. Die Daten des Händlers werden zur Übermittlung an alle anderen zuständigen Behörden aufgezeichnet.

Bei der Erteilung des Gewerbescheins werden die betroffenen zuständigen Behörden über die Existenz des neuen Gewerbetreibenden informiert. Diese Behörden sind das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer, das Statistische Landesamt, das Handelsregistergericht und die Berufsgenossenschaft.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Wer zum Gewerbeamt geht, um einen Gewerbeschein zu beantragen, muss zunächst einen amtlichen Identitätsnachweis erbringen, d.h. einen Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung. Je nach Art des Unternehmens und der Branche müssen zusätzliche Dokumente und Nachweise vorgelegt werden.

Dazu gehören Nachweise über Berechtigungen, Dokumente und Genehmigungen, die für das jeweilige Gewerbe erforderlich sind. Die auszufüllenden Unterlagen sind online auf dem Erlanger Stadtportal verfügbar, so dass der Antrag bereits ausgefüllt beim Gewerbeamt eingereicht werden kann.

Jeder, der ein Unternehmen anmeldet, egal in welcher Rechtsform, wird in Zukunft mit dem Finanzamt zu tun haben. In der Regel wird sich das Finanzamt nach der Anmeldung beim Gewerbeamt per Post mit dem Gründer in Verbindung setzen. Um sich steuerlich registrieren zu lassen, muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem der voraussichtliche zukünftige Umsatz und Gewinn geschätzt wird.

Auch Kleinunternehmer, die von der Möglichkeit der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch machen können und daher keine Umsatzsteuer abführen dürfen, sind dennoch verpflichtet, die Angaben gegenüber dem Finanzamt zu machen. Wer bisher noch nicht selbständig war, erhält bei dieser Gelegenheit eine neue Steueridentifikationsnummer.

Bestimmte Berufe sind von der Pflicht zur Gewerbeanmeldung befreit. Das sind die sogenannten freien Berufe, zu denen Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Künstler gehören. Solange diese Berufe nicht in einer bestimmten Rechtsform, wie z. B. einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, organisiert sind, müssen sie kein Gewerbe anmelden. Auch Landwirte und Wissenschaftler sind eine Ausnahme und müssen nicht zum kaufmännischen Büro gehen.

Für die Gewerbeanmeldung in Erlangen muss man nicht unbedingt persönlich vorsprechen. Das Formular sowie alle wichtigen Dokumente können zum einen postalisch in das Bürgeramt, Abteilung öffentliche Sicherheit und Ordnung geschickt oder per Fax: 09131-86 24 21 sowie per Email: ordnungsbehoerde@stadt.erlangen.de gesendet werden.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für eine Gewerbeanmeldung liegen zwischen 40,00 Euro und 50,00 Euro.

Gewerbe anmelden – Pflichten und Ausnahmen

Grundsätzlich muss jeder, der in Deutschland ein Gewerbe betreiben will, dieses anmelden, um eine Gewerbeerlaubnis zu erhalten. Es gibt aber auch einige Ausnahmen – für bestimmte freie Berufe ist eine Gewerbeerlaubnis nicht erforderlich. Damit ein Unternehmen ordnungsgemäß funktionieren kann, muss es zunächst registriert werden. Hierfür muss eine Gewerbeerlaubnis bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Im nächsten Schritt leitet das Gewerbeamt die übermittelten Daten an andere zuständige Behörden, wie z.B. das Finanzamt oder die Handelskammer, weiter. Dies gilt für jeden, der sein eigenes Unternehmen anmelden möchte. Aber auch für diejenigen, die ein bereits bestehendes Unternehmen übernehmen, die Rechtsform des Unternehmens ändern, einen neuen Gesellschafter aufnehmen oder einen Gewerbezweig gründen wollen.

Für einige Berufe ist keine Berufszulassung erforderlich, um selbständig tätig zu sein. Dies sind vor allem die sogenannten freien Berufe und freiberuflichen Tätigkeiten. Diese freiberuflichen Tätigkeiten umfassen hauptsächlich künstlerische, medizinische oder heilkundliche Tätigkeiten und Dienstleistungen. So gehören Ärzte, Künstler oder Heilpraktiker zu diesen freien Berufen und sind von der Gewerbeanmeldung befreit. Außerdem sind Rechtsanwälte, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure oder Piloten nicht verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden.

Gewerbeanmeldung Mannheim

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann man ein Gewerbe anmelden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Es gibt die Anzeigepflicht. Jeder, der einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen bzw. ausüben möchte, muss dafür zuerst ein Gewerbe anmelden.

Was genau ist eine gewerbliche Tätigkeit?

Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn die Tätigkeit nach außen sichtbar, auf Dauer angelegt und auf Gewinn ausgerichtet ist. Dabei handelt es von einer Tätigkeit, die selbstständig ausgeübt wird und man nicht ein Arbeitnehmer ist oder besser gesagt nicht in einer Angestelltenposition ist. Ausgenommen von einem Gewerbe ist die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Wenn dies auf einen zutrifft, dann muss man sich so schnell wie möglich, um die Gewerbeanmeldung kümmern. Die Anmeldung sollte vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen und spätestens mit Beginn der Tätigkeit. Wer sich für ein Gewerbe entscheidet, sollte dies gut planen, denn es kann sein, dass die Anmeldung etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Zeit sollte man berücksichtigen, bevor man mit der Tätigkeit beginnt. Ohne eine Gewerbeanmeldung ist es einem nicht gestattet der Tätigkeit nachzukommen. Wer dies tut, kann sich Strafbar machen und mit Bußgeldern rechnen. Aus dem Grund sollte man sich früh genug, um die Anmeldung kümmern und den Stress mit den Behörden vermeiden.

Wie meldet man sein Gewerbe in Mannheim an?

Wer sein Gewerbe in Mannheim anmelden möchte, hat die Möglichkeit sein Gewerbe vor Ort, per E-Mail, per Fax der per Post anmelden. Wenn man sich für die Anmeldung vor Ort entscheidet, muss man dafür zuerst einen Termin vereinbaren. Die Terminvereinbarung ist auch online möglich. Die Adresse des Gewerbeamtes lautet: Karl-Ludwig-Straße 28-30 in 68165 Mannheim.

Nachdem man sich für eine Möglichkeit entschieden hat, geht es auch los mit dem Schritt zur Selbstständigkeit. Dafür muss man das Formular zur Anmeldung ausfüllen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen dabeihaben, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Zuletzt zahlt man noch die Bearbeitungsgebühren. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können nach Rechtsform variieren. In der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Wenn der ganze Prozess abgeschlossen worden ist, bekommt man den Gewerbeschein.

Welche Unterlagen benötigt man hierfür?

Unterlagen, die man dabeihaben sollte, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern der Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung
  • Vollmacht und Ausweiskopie vom Vollmachtgeber, falls ein Bevollmächtigter vorsprechen soll
  • bei erlaubnispflichtigen Gewerben wird eine Gewerbeerlaubnis benötigt
  • eventuell andere Erlaubnisse
  • je nach Tätigkeit ein Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und Auszug aus dem Handelsregister

Welche Erlaubnisse und Nachweise genau benötigt werden, können je nach Rechtsform und Tätigkeit variieren. Bevor man beim Gewerbeamt vorstellig wird, sollte man sich genug erkundigen, damit auch die Anmeldung reibungslos und schnell ablaufen kann.

Wie sieht der Gewerbeschein aus und wozu dient er?

Den Gewerbeschein kriegt man nach der Anmeldung. Besser gesagt, wenn die Anmeldung abgeschlossen worden ist. Dieser dient dazu, dass man nun mit der Tätigkeit beginnen darf. Es ist die offizielle Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Also muss man zuerst das Gewerbe anmelden, seinen Gewerbeschein kriegen und kann erst dann anfangen Geld zu verdienen.

Im Gewerbeschein findet man zuerst die personenbezogenen Daten: Name, Anschrift, Staatsangehörigkeit und Geburtsdatum. Daraufhin folgen die Daten zum Gewerbe. Diese sind: Zahl der Gesellschafter, Anschrift des Gewerbes, angemeldete Tätigkeit, Neben- oder Hauptgewerbe, Datum mit Beginn der Tätigkeit, Art des Betriebes, Zahl der beschäftigten Personen, Grund für de Anmeldung und je nachdem noch weitere Daten.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Tatsächlich gibt es Ausnahmen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Diese unterliegen nicht der Gewerbeordnung. Dazu zählen die Freiberufler. Freiberufler sind gesetzlichen geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Die Merkmale einer freiberuflichen Tätigkeit sind, dass sie meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden haben, exponentielles Wachstum des ,,Unternehmens‘‘ nicht in Vordergrund steht und sie haben meistens einen akademischen Abschluss. Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater, Unternehmensberater und noch viele andere Berufe. Wenn man sich unsicher ist, ob man zu den Freiberuflern oder Gewerbetreibenden zählt, kann man es beim Finanzamt erfragen. Nicht nur Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden. Auch Landwirte, künstlerische und lehrende Berufe sind von der Anmeldung eines Gewerbes ausgenommen.

Was folgt nach dem Besuch beim Gewerbeamt?

Nur mit dem Besuch beim Gewerbeamt ist es nicht getan. Das Gewerbeamt informiert das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer und eventuell die Handwerkskammer. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt.

Dabei beantwortet man Fragen, die auf das finanzielle des Gewerbes eingehen, wie zum Beispiel: Wie viel Gewinn oder Einnahmen beabsichtigt man mit dem Gewerbe. Diesen muss man sorgfältig ausfüllen und zurückschicken. Es kann auch sein, dass man eine Steuer-ID für das Gewerbe selbst kriegt.

Diese muss man auf den Rechnungen, die man ausstellen wird angeben. Gleichzeitig mit der Anmeldung des Gewerbes beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Für die Mitgliedschaft bei der IHK muss man einen jährlichen Beitrag zahlen. Wie hoch diese Beitragsgebühren sind, hängt ganz davon ab von welcher Rechtsform es handelt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen wird, müssen diese auch bei den entsprechenden Behörden angemeldet werden.

Kann man sich auch zunächst für ein kleines Gewerbe entscheiden?

Wer sich anfangs unsicher ist und sich nicht traut selbstständig zu werden, kann auch ein Kleingewerbe anmelden. Meistens hat man Angst direkt den großen Schritt zu wagen und den Job zu kündigen.

Dann eignet sich ein Kleingewerbe oder ein Nebengewerbe sehr gut, denn dadurch kann man die Kosten des Gewerbes geringhalten. Falls man sich für ein Kleingewerbe entscheidet, muss man dies beim Finanzamt anmelden.

Mit einem Kleingewerbe ist es erlaubt im Jahr 500.000 Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn zu machen. Falls es von einer Nebentätigkeit handelt, sollte man es zuerst dem Arbeitgeber mitteilen. Außerdem sollte man beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet und die Leistung im Hauptberuf nicht nachlässt.

Welche Kosten bringt ein Gewerbe mit sich?

Die Kosten eines Gewerbes können sich nach Tätigkeit und Rechtsform stark unterscheiden. Es kann sein, dass man für die Tätigkeit eine Räumlichkeit benötigt, welche Kosten mit sich bringt. Ganz im Gegenteil gibt es auch Tätigkeiten, die Zuhause ausgeübt werden können. Meistens benötigt man für die Tätigkeit Neuanschaffungen, die man sich zulegen muss. Weitere Kosten, die anfallen könnten, sind:

  • Mitgliedschaft bei der IHK
  • Mitarbeiter
  • Versicherungen
  • Partnerschaften

Gewerbeanmeldung Chemnitz

Wo in Chemnitz kann man sein Gewerbe anmelden?

Chemnitz ist eine Großstadt neben Leipzig und Dresden in Sachsen. Das Gewerbeamt in Chemnitz liegt am Düsseldorfer Platz 1 in 09111. Man hat die Möglichkeit sein Gewerbe vor Ort anzumelden oder schriftlich per Post. Wer seine Papiere per Post einreichen möchte, muss diese an folgende Adresse schicken:
Stadt Chemnitz
Ordnungsamt
Gewerbe, Marktwesen
09106 Chemnitz

Bevor man persönlich dort erscheint, muss man zuerst einen Termin vereinbaren. Diese kann man in der Woche von Montag bis Freitag bis auf Mittwoch vereinbaren.

Besteht die Möglichkeit in Chemnitz sein Gewerbe online anzumelden?

In Chemnitz hat man zurzeit nicht die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden.

Das Vorgehen der Gewerbeanmeldung

Die Gewerbeanmeldung beginnt damit, dass man das Formular ausfüllen muss. Diesen sollte man schon ausgefüllt dabeihaben. Im Prinzip ist es leicht auszufüllen, doch wenn Fragen offen sind, kann man sie vor Ort dem Beamten stellen.

Das Formular beginnt damit, dass man seine eigenen Daten angibt: Name, Anschrift, Geburtsdatum. Danach folgt der Teil zum Gewerbe, welches man anmelden wird. Erst gibt man an, ob und wie viele Gesellschafter oder Geschäftsführer vorhanden sind (je nach Rechtsform).

Danach gibt man die Anschrift seines Gewerbes an. im 18. Punkt beschreibt man die Tätigkeit, welche man ausüben wird. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Tätigkeit sehr genau beschrieben wird.

Des Weiteren gibt man an: Ist es ein Nebengewerbe? Wann wird man mit der Tätigkeit beginnen? Werden Mitarbeiter beschäftigt? Aus welchem Grund, erfolgt die Anmeldung? Ist es auch eventuell eine Ummeldung oder Wechsel der Rechtsform?

Zuletzt muss das Formular unterschrieben werden, damit der Antrag auch tatsächlich bearbeitet werden kann. Außerdem muss er im Original vorgelegt werden. Neben dem Formular muss man noch die notwendigen Unterlagen einreichen und die Bearbeitungsgebühren zahlen, um den Gewerbeschein zu erhalten.

Was braucht man, um das Gewerbe anzumelden?

Unterlagen, die man neben dem Formular benötigt, können unterschiedlich sein (je nach Tätigkeit). Benötigt wird der Personalausweis oder Reisepass im Original. Falls man eine ausländische Staatsangehörigkeit, welches kein EU-Land ist, wird der Aufenthaltstitel benötigt.

Am besten hat man noch den Reisepass dabei. Falls man selbst nicht beim Gewerbeamt sein wird, wird eine Vollmacht benötigt. Wenn das Gewerbe in einem Register eingetragen wurde, wird die beglaubigte Kopie benötigt. Falls ein Gesellschaftsvertrag vorhanden ist, wird die beglaubigte Kopie benötigt (vor allem zum Beispiel bei einer GmbH).

Je nach Tätigkeit kann auch die Handwerkskarte benötigt. Auch hier muss die Kopie beglaubigt sein. Außerdem kann ein Führzeugnis nötig sein. Im besten Fall erkundigt man sich vorher, welche Unterlagen benötigt werden, damit auch alles vollständig ist.

Was kostet die Anmeldung des Gewerbes in Chemnitz?

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung können mindestens 10,00 Euro bis maximal 50,00 Euro betragen. Die genauen Kosten richten sich nach der Tätigkeit, welche angemeldet wird und Rechtsform. Zahlen kann man beim Gewerbeamt in Chemnitz bar, mit Karte oder per Überweisung, welche man bekommen wird.

Wie lange dauert die Bearbeitungszeit in Chemnitz?

Wenn man alle Unterlagen vollständig hat, dauert es drei Arbeitstage bis die Anmeldung bearbeitet wird.  Erst danach kriegt man seinen Gewerbeschein.

Frist der Gewerbeanmeldung

In Deutschland ist es klar geregelt, bis wann man sein Gewerbe anmelden muss. Es herrscht Anzeigepflicht und somit ist man auch dazu verpflichtet seine gewerbliche Tätigkeit anzuzeigen. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man sie selbstständig, dauerhaft ausübt und damit Gewinn beabsichtigt.

Um der Tätigkeit nachkommen zu können, wird der Gewerbeschein benötigt. Der Gewerbeschein ist dafür Voraussetzung, denn es die Zulassung dafür, dass man der Tätigkeit nachkommen darf. Deshalb sollte die Anmeldung schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen oder aller spätestens mit Beginn der Tätigkeit.

Jedoch sollte man hier beachten, dass die Anmeldung eine Bearbeitungszeit hat und man dementsprechend den Beginn der Tätigkeit planen sollte (falls ein bestimmtes Datum vorliegt). Wer unerlaubt der Tätigkeit nachkommt, kann mit Konsequenzen rechnen.

Diese könnten Bußgelder in Höhe von mehrere Tausenden Euros betragen. Dadurch wird die Anmeldung teurer als sie überhaupt gewesen wäre. Diesen Stress und die Kosten kann man vermeiden in dem man sich rechtzeitig um die Gewerbeanmeldung kümmert.

Wer ist einer Gewerbeanmeldung verpflichtet?

Nicht jeder muss ein Gewerbe anmelden. Es gibt dabei Ausnahmen. Zu denen zählen:

  • die Freiberufler
  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
  • künstlerische und erzieherische Tätigkeiten

Diese Tätigkeiten bzw. Berufe sind gesetzlich geregelt und unterliegen nicht der Gewerbeordnung. Zu den freien Berufen zählen zum Beispiel: Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Steuerberater, Unternehmensberater und noch einige andere Berufe.

Während bei einer gewerblichen Tätigkeit das exponentielle Wachstum im Vordergrund steht, ist es bei einer freiberuflichen Tätigkeit anders. Hier herrscht eher ein engeres Verhältnis zum Kunden, wo man auf die Wünsche des Kunden eingeht.

Meistens haben auch Freiberufler einen akademischen Abschluss, welchen sie beim Finanzamt nachweisen müssen. Ob man zu einem Freiberufler zählt und man kein Gewerbe anmelden muss, entscheidet das Finanzamt.

Was muss man nach dem Gewerbeamt erledigen?

Nach dem der Antrag beim Gewerbeamt bearbeitet worden ist, leiten sie diese Informationen weiter an das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer und eventuell die Handwerkskammer. Jedes Gewerbe wird mit der Anmeldung auch zum Mitglied bei der IHK.

Die Mitgliedschaft kostet den Gewerbetreibenden einen jährlichen Beitrag. Wie hoch genau diesen Kosten sind, wird von der IHK berechnet. Dies hängt meistens von der Rechtsform und der Art des Gewerbes ab. Das Finanzamt schickt die Steuer-ID und das steuerliche Erfassungsbogen zu.

Diesen muss man sorgfältig ausfüllen und zurückschicken. In diesem beantwortet man finanzielle Fragen. So ähnlich wie im Formular zur Gewerbeanmeldung gibt man zuerst seine eigenen Daten an und danach die zum Gewerbe. Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, muss dies in diesem Bogen angeben.

Ein Kleingewerbe anmelden

Wer sich für ein Kleingewerbe entscheidet, meldet es diese beim Finanzamt an. Dafür nimmt man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch. Wenn man dies tut, zahlt man keine Umsatzsteuer. Dafür muss man folgendes erfüllen: Im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erzielen.

Grundsätzlich darf man mit einem Kleingewerbe im Jahr 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erzielen. Die Kleinunternehmerregelung und das Kleingewerbe eignen sich am besten, wenn man bereits von vornehinein weiß, dass man anfangs keine Unmengen an Geld verdienen wird.

Dadurch kann man seine Kosten geringhalten und später hat man immer noch die Möglichkeit seine Rechtsform zu ändern und mehr zu verdienen. Vor allem ist ein Kleingewerbe für die Menschen gut, die erstmal im Nebengewerbe starten möchten und nicht direkt sein Job kündigen möchten, weil sie sich unsicher sind.