Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? – Gewerbeanmeldung: Wann & Wie?

Ab wann das Gewerbe angemeldet werden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Wer eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, der muss ein Gewerbe anmelden. Falls man die Anmeldung nicht vornehmen sollte, dann kann es zu Strafen in Form von Bußgeldern kommen.

Diese Bußgelder können es ganz schön in sich haben. Bis zu 1000 Euro und mehr können dann von einem verlangt werden. Beispielsweise ist es in München so, dass sogar Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro verlangt werden können.

Das würde für die meisten Selbstständigen den finanziellen Ruin und Kollaps bedeuten. Damit es eben nicht soweit kommt, ist es von Vorteil, wenn man die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornimmt. Wenn Sie unseren Inhalt lesen, erfahren Sie, wie Sie eine Gewerbeanmeldung beantragen müssen.

Ab wann ist eine Gewerbeanmeldung rückwirkend möglich?


Ja. Man kann auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man das Gewerbe zu spät angemeldet hat, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet. Trotz dessen, dass man die Steuern auch dann nachgezahlt hat, können die Ämter immer noch ein Bußgeld verhängen.

Bei eher kleineren Umsätzen lassen diese allerdings eher Milde walten und nur kleine bis gar keine Bußgelder werden dann noch ausgesprochen. Doch allein darauf verlassen sollte man sich nicht und das Gewerbe anmelden sollte man so schnell wie möglich, wenn feststeht, dass eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Klein, aber oho.. Das passt am besten zum Kleingewerbe. Denn nach der Kleingewerbe Anmeldung wissen die meisten Gründer gar nicht, welche unfassbar hohe Summe man mit diesem Gewerbe eigentlich erwirtschaften kann.

Der Name Kleingewerbe steht nämlich nicht dafür, dass man auch kleine Umsätze erzielen wird. Ganz im Gegenteil, die erreichbaren Zahlen würden das eigentliche Hauptgehalt um ein Vielfaches übersteigen.

Nach der Anmeldung kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften. Dieses saftige Nebengehalt muss allerdings auch versteuert werden.

In Deutschland gibt es einen Freibetrag für Gewerbetreibende. Diese dürfen bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Weitere Steuern, die gezahlt werden müssten, sind die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer.

Wie muss ich Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann man beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es ist. Denn vor allem in größeren Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, bei der man ein Gewerbe anmelden kann, beispielsweise beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer.

Daher ist es wichtig erst einmal zu schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die gewerbliche Tätigkeit anmeldet.

Das hat den Vorteil, dass man bereits an einem Tag das Gewerbe angemeldet hat. Doch da der Andrang bei einer solchen Option relativ groß sein dürfte, sollte man auch damit rechnen, dass man mehrere Stunden beim Gewerbeamt verbringen wird.

Anders sieht es dann aus, wenn man einen Termin hat. Bei der expliziten Terminvereinbarung muss man nicht lange beim Gewerbeamt warten. Das Problem hierbei ist, dass es in manchen Städten dazu kommen kann, dass Termine für mehrere Wochen und Monate vollkommen ausgebucht sind. Das lange warten kann sehr mühselig sein.

Wie kann ich online Gewerbeanmeldung beantragen?

Eine dritte Alternative, die immer weiter am kommen ist und sich großer Beliebtheit erfreut, ist die Online Gewerbeanmeldung. Diese kann man ganz bequem von Zuhause aus durchführen und man ist nicht gebunden an irgendwelche Öffnungszeiten und an bestimmte Tage.

Wie lange dauert online Gewerbeanmeldung?

Die Online Anmeldung dauert in der Regel nur zehn bis 15 Minuten und ist somit schnell erledigt. Doch auch hier gibt es ein kleines Problem: noch gibt es diese Art der Anmeldung nicht flächendeckend in Deutschland.

Daher muss man erst einmal schauen, welche Option einem überhaupt offenstehen. Unabhängig davon, wie man sich nun auch anmeldet, so muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro beträgt und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss ich Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formulare Gewerbe, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt.

Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Schritt für Schritt für gewerbliche Tätigkeit

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaft.

Der Mythos ist weit verbreitet, dass man auch beim Amt des Gewerbes ein Kleingewerbe anmelden kann. Das stimmt nicht. Ein Kleingewerbe anmelden kann man nämlich beim Finanzamt.

Zwar nicht direkt, aber vom Finanzamt selbst erhält man einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort kann man unter anderem angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind. Nutzer dieser Regelung werden unter anderem auch Kleingewerber und Gewerbe dann Kleingewerbe genannt.

Was sind die freien Berufe?

Auch wenn man gerne immer annimmt, dass jeder die Gewerbeanmeldung vornehmen muss, stimmt dies nicht ganz. Es gibt nämlich einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen.

Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen.

Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Wann folgt Anmeldung beim Finanzamt?

Nachdem man das Unternehmen angemeldet hat, wird das Finanzamt informiert. Dieses meldet sich dann in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden.

Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung stattfinden sollte, dann erst sollte man selbst beim Amt des Gewerbes vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man zum einen den steuerlichen Erfassungsbogen, sowie die Steuernummer.

Der Fragebogen ist sieben Seiten lang, daher ist es sehr wichtig, dass man diesen mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausfüllt. Unter anderem muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Wenn man diese Option nicht zieht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe beanspruchen. Durch das beanspruchen der Regelung meldet man so das Kleingewerbe an.

Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können. Genauer gesagt, die Umsatzsteuer.

Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen.

Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Umsatzsteuer bezahlen. Außerdem muss man beim Fragebogen sehr genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Das Finanzamt überprüft im Nachhinein sehr genau, ob und wann die Tätigkeit durchgeführt wurde.

Was ist der Vorteil eines Kleingewerbes?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, dass man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen.

Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt. Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen.

Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer für Kleinunternehmer verpflichtend?

Ja, zumindest für Leute, die Gewerbetreibende sind. Freiberufler sind von dieser Pflicht nicht betroffen, da diese keine gewerbliche Tätigkeit ausüben. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten rund 150 bis 300 Euro. Die IHK ist dafür da, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Beispielsweise hilft sie dabei, Bahngleise innerhalb der Stadt zu verbessern, damit potenzielle Kunden eher bei den entsprechenden Geschäften landen.

Auch bietet die IHK sehr viele Weiterbildungskurse an, wo man auch Zertifikate erlangen, die wiederum dem Unternehmen zugutekommen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss.

Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen.

Dann kann man als Gründer hergehen und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen. Bei der IHK Gebührenberatung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken.

Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Annullierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Welche Kosten kommen auf Gründer zu?

Es wäre zu schön, um wahr zu sein, wenn man bloß ein Gewerbe gründen und mit der Tätigkeit jede Menge Geld verdienen könnte, ohne zusätzliche kosten zu haben, nicht wahr?

Nun ja, Gewerbetreibende müssen nicht nur diesen Wunschgedanken hegen, sondern ein Kleingewerbe kann einem genau diesen Traum erfüllen. Das beliebteste Gewerbe der Deutschen ist sehr sparsam und überhaupt nicht kostenintensiv.

Die einzigen Kosten die auf einen Gründer zukommen, sind zum einen für diejenigen relevant, die hauptberuflich eine Tätigkeit ausüben und somit die eigene Krankenkasse selbst bezahlen müssen.

Die Kosten hierbei sind abhängig von den eigenen Einnahmen, doch beginnen ab 200 Euro monatlich. Zusätzliche Kosten, die anfallen, doch nur jedes Jahr, sind die Gebühren bei der IHK, die rund 30 bis 70€ betragen.

Sofern man einen Umsatz von unter 5200€ hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Du siehst, lieber Leser, ein Kleingewerbe ist wie ein guter alter Cheat.

Es kann durchaus sein, dass es zu Mehrkosten kommen kann, wenn das Unternehmen immer größer wird. Beispielsweise dann, wenn man Mitarbeiter einstellt und Lohn und Versicherung begleichen muss, Neuanschaffungen tätigt, Partnerschaften eingeht, Weiterbildungskurse besucht, Zertifikate erlangt oder Patente anmeldet. Doch diese Kosten nehmen die Gründer in der Regel gerne mit, denn diese haben nur ein klares Ziel: Wachstum!

Muss man dem Arbeitgeber von der nebenberuflichen Selbstständigkeit erwähnen?

Sollte man dem Arbeitgeber von der gewerblichen Tätigkeit unterrichten? Muss man dies denn überhaupt? Kann der Arbeitgeber sogar meine Selbstständigkeit eliminieren? Das sind viele der häufigsten Fragen, die sich Gründer vor der Gründung stellen.

In erster Linie ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland die Gewerbefreiheit herrscht. Das bedeutet, dass jeder, der eine Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch der Arbeitgeber nicht widersprechen. Allerdings kann dieser ein gewichtiges Wort mitsprechen, sofern die Rahmenbedingungen passen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von verlangt, erst die Erlaubnis vom Arbeitgeber abzuholen.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man einige Stunden für das Kleingewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gründung.

Die nebenberufliche Tätigkeit darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Wenn man genau weiß, dass man eine Tätigkeit mehrere Male wiederholen wird, mit der klaren Absicht, Gewinne zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Wenn man dies nicht tut, dann kann man gut und gerne Mal ein saftiges Bußgeld kassieren.

 

Was kostet es ein Gewerbe anzumelden? – Kleingewerbe Kosten & Gebühren

Wir von GewerbeAnmeldung.com beglückwünschen dich zu deiner Entscheidung, ein Gewerbe anmelden zu wollen. Es erfordert viel Mut, Energie und Geduld, um mit seinem Gewerbe erfolgreich zu sein und noch schwerer ist es, es über mehrere Jahre hinweg zu bleiben.

Umso mehr freut es uns, dass du deine Informationen von unserer Seite beziehen möchtest. Wir werden dir mit Rat und Tat beiseite stehen, im digitalen Sinne 😉

Schritt für Schritt zur Anmeldung von Kleingewerbe

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Dies klingt im ersten Moment einfacher, als es ist. Denn in einer Großstadt den zuständigen Ort zu finden, kann manchmal schwerer sein, als einem Lieb ist. Dann muss man einmal die Stadt anrufen und fragen, bei welchem Gewerbeamt man vorstellig werden muss.

Wenn man nun beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Die Kosten hierbei belaufen sich auf 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Füllen Sie das Formular bei der Gewerbeanmeldung richtig aus

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen. Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen.

nter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Was gilt es über Gewerbeschein zu beachten?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft. Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung verpasst hast, dann kann ich dich beruhigen, dies findet nämlich bei dem Amt der Finanzen statt.

Wo kann man das Kleingewerbe anmelden?

Um die Anmeldung eines kleinen Gewerbes beantragen zu können, benötigt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt. Auf diesem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, dass das eigene Gewerbe als Kleingewerbe angesehen wird und auch die entsprechenden Regeln dafür geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür, um als kleines Gewerbe gelten zu können, müssen Gewerbetreibende im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz haben.

Falls sie diese Ziele nicht erfüllen können, gelten für dieses Gewerbe die selben Regeln, wie für die anderen auch. Der Vorteil dieser Kleinunternehmerregelung ist, dass man beim einhalten der Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen muss. Auch ist man nicht dazu verpflichtet, Jahresabschlüsse zu veröffentlichen und die Buchführung durchzuführen.

Hierbei reicht dann eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Dies ist ein erheblicher Vorteil, welcher zur Folge hat, das der Verwaltungsaufwand sinkt. Falls man diese Regel nicht für sich beanspruchen möchte, dann kann man diese für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe ziehen.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich von Anfang an darüber bewusst wirst, ob man diesen Schritt mit der Regel eingehen möchte oder eben nicht. Wer ohnehin davon ausgeht, in den ersten Jahren keine allzu hohen Gewinne und Umsätze zu erzielen, für den ist die Kleinunternehmerregelung insbesondere sehr interessant.

Der Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Da wird also einiges vom Unternehmer abgefragt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich hierfür sehr viel Zeit nimmt und die Fragen nicht mit Hektik beantwortet. Unter anderem muss man nämlich auch angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit aussieht.

Diese Tätigkeit muss man versuchen so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch der Realität entsprechen.

Nachdem man den Bogen ausgefüllt und zurückgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer für das Unternehmen. Kleingewerbetreibende erhalten keine neue Steuernummer. Diese verwenden auf ihren Rechnungen die Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an bekommt.

Bis wann muss man für eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Falls man von vorneherein weiß, dass man ein Kleingewerbe anmelden möchte, dann sollte man dies schleunigst tun. Grundsätzlich gibt es feste Definition, wann man denn eine gewerbliche Tätigkeit anmelden müsste.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Gewinne zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind Freiberufler und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen und somit nicht mehr wie 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Alle anderen müssen die Anmeldung so schnell wie möglich vornehmen. Ansonsten kann ein saftiges Bußgeld drohen. Zahlungen von bis zu 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit.

In der Landeshauptstadt Bayerns, in München, werden sogar Bußgelder verhängt, in Höhe von rund 50.000 Euro. Zwar ist dies nur in den allerschlimmsten Fällen der Fall, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, das damit nicht zu spaßen ist, da solche Summen den finanziellen Ruin bedeuten könnten.

Kann man ein Kleingewerbe rückwirkend anmelden?

Ja. Man hat die Möglichkeit das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man bisherige Steuern nicht gezahlt hat, müsste man diese nachzahlen. Auf diese Steuern würde man dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Welche Kosten verursacht ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Gewerbe anmelden kann jeder, doch es auch fortführen und die ganzen Kosten decken auch? Bestimmt, denn die Kosten sind sehr gering. Bei einem Kleingewerbe ist es besonders signifikant, da man auch einiges an Steuern sparen kann und im besten Fall weder die Umsatzsteuer, noch die Gewerbesteuer zahlen muss.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung bei dem Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr.

Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr. Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen. Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht.

Weitere Kosten können dann entstehen, wenn das Unternehmen nach der Gewerbeanmeldung weiter wächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt, Partnerschaften eingeht oder Weiterbildungskurse besucht. Das sind alles Kosten, die ebenfalls in der Zukunft auftreten können.

Wie hoch darf der Umsatz beim Gewerbe pro Jahr sein?

Mit einem Kleingewerbe darf man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Falls man diese überschreiten sollte, dann ist man zur Buchführung gezwungen bzw. wird dann nicht mehr als kleines Unternehmen gesehen und muss sich dann beispielsweise der HGB unterordnen.

Man darf außerdem bei diesen ganzen Summen nicht vergessen, dass man hierbei auch einiges versteuern muss. Beispielsweise kommen auf einen die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer zu. Dennoch können sich diese Umsätze sehen lassen.

Fazit:

Um ein Gewerbe anmelden zu können, muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Den zuständigen findet man sehr einfach, indem man einfach nur kurz die Stadt anruft und nachfragt. Bei der Gewerbeanmeldung zahlt man eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten sind auch die einzigen, die für den Gründer anfallen.

GbR Gründung

Was ist eine GbR?


Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) auch BGB-Gesellschaft genannt gehört zu den Personengesellschaften und ist somit auch ein Gewerbe. Die GbR-Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen.

Eine Person alleine kann keine GbR gründen. Diese können sowohl natürliche Personen sein als auch juristische Personen. Die Gründung einer GbR ist einfach und unkompliziert, weshalb sie auch als einer der beliebtesten Rechtsformen gilt. Sie eignet sich gut für Personen, die den selben Geschäftszweck verfolgen möchten.

Wie gründet man eine GbR?

Die GbR-Gründung beginnt beim Gewerbeamt. Zuerst muss man das zuständige Gewerbeamt für sich finden. In Großstädten, wie zum Beispiel in Berlin, kann es durchaus sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt.

Nach dem man das zuständige Gewerbeamt ausfindig gemacht hat, muss man sich entweder ein Termin machen oder man kann ohne Termin zur Anmeldung.

Dies hängt letztendlich vom Gewerbeamt selbst ab. Vor Ort füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Bei dem Formular zur Gewerbeanmeldung muss man Angaben zur eigenen Person und zum Gewerbe sprich zur GbR machen.

Das Formular muss hier von jedem Gesellschafter einzeln ausgefüllt werden. Deshalb müssen alle Gesellschafter vor Ort anwesend sein. Nach der Gewerbeanmeldung bekommt man den Gewerbeschein und ist offiziell dazu berechtigt der Tätigkeit nachzukommen. Ohne den Gewerbeschein ist es nicht erlaubt.

Das heißt auch sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welches auf Gewinn ausgerichtet ist, muss einer Anmeldung beim Gewerbeamt nachgekommen werden. Wenn man es nicht rechtzeitig macht, kann es zu Bußgeld führen in Höhe von mehreren Tausenden Euros.

Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man die GbR schon vor Beginn mit der Tätigkeit anmelden.  Lesen sie unseren Inhalt, um mehr über GbR Gründung zu erfahren.

Wie sieht ein Formular zur Gewerbeanmeldung aus?

Bei dem Formular zur Gewerbeanmeldung macht man Angaben zur eigenen Person und zum Betrieb. Hierbei sollte man darauf achten es sorgfältig auszufüllen. Vor Ort kann man sich auch Hilfe von einem Beamten einholen. Das Formular ist in zwei Teilen aufgeteilt und beinhaltet folgende Punkte:

Angaben zur Person:

  • Name und Vorname der Person
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum und Geburtsland
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift

Angaben zum Betrieb:

  • Anzahl der Geschäftsführer oder gesetzlichen Vertreter
  • Anschrift des Betriebes
  • Tätigkeit, die angemeldet wird
  • Haupt- oder Nebengewerbe
  • Datum des Beginns

Nach dem das Formular ausgefüllt worden ist und zusammen mit den notwendigen Unterlagen einreicht, ist die Gewerbeanmeldung auch erledigt und man kann mit der Tätigkeit bald beginnen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängen immer von der Tätigkeit ab, der man nachkommen möchte. In jedem Fall werden benötigt:

  • der gültige Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern der gültige Aufenthaltstitel
  • eventuell eine Meldebescheinigung
  • bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
  • ebenfalls bei juristischen Personen der Gewerbezentralregisterauszug

Weitere Unterlagen wie Nachweise oder Qualifikationen können vor Ort vom Beamten angefordert werden, wie zum Beispiel ein Führungszeugnis. Mit Qualifikationen ist gemeint der Nachweis einer fachlichen Kompetenz.

Je nach dem um welche Tätigkeit es sich genau handelt, kann es sein, dass man diese Nachweisen muss. Neben den Unterlagen muss auch die entsprechende Bearbeitungsgebühr gezahlt werden. Die genauen Bearbeitungsgebühren hängen von der jeweiligen Stadt.

Kosten für Gründung

In der Regel belaufen sich die Kosten auf 20 bis 60 Euro. Diese Gebühren muss von jedem Gesellschafter gezahlt werden, da jeder für sich selbst ein Gewerbeschein beantragen muss.

Kann man auch Online eine GbR anmelden?

Heut zu Tage ist die Gewerbeanmeldung viel leichter geworden, weil man nicht unbedingt vor Ort erscheinen braucht. Viele Städte bieten inzwischen eine Online-Plattform an, wo man der Gewerbeanmeldung online nachkommen kann. Auch kann man eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts online anmelden. Im Prinzip ist es das selbe wie auch bei der Anmeldung vor Ort.

Wie kann man online eine GbR anmelden?

Man füllt das Formular zur Anmeldung aus und schickt die notwendigen Unterlagen ab. Per E-Mail erhaltet man dann seine Bestätigung. Das Positive bei der Online-Anmeldung ist , dass man jeder Zeit der Gewerbeanmeldung nachkommen kann und nicht abhängig von Öffnungszeiten ist. So kann man auch rechtzeitig ein Gewerbe anmelden, wenn man doch erst auf einen Termin warten muss, welcher nicht zeitnah ist.

Zuerst muss man sich erkunden, ob die eigene Stadt es anbietet. Wenn ja, dann kann man selbst entscheiden ob man persönlich vor Ort erscheint oder bequem von Zuhause es erledigt.

Muss man persönlich zum Finanzamt?

Zur Anmeldung des Gewerbes beim Finanzamt muss man nicht unbedingt persönlich hin. Nach der Gewerbeanmeldung werden die Informationen vom Gewerbeamt an das Finanzamt weitergeleitet. Danach erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen und die Steuer-ID der GbR.

Den steuerlichen Erfassungsbogen sollte man sofort ausfüllen und zurückschicken. Die Steuer-ID des Gewerbes ist sehr wichtig, denn sie muss auf jeder Rechnung, die ausgestellt wird, angegeben werden. Ohne die Steuer-ID kann man auch erst keine Rechnungen ausstellen.

Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer

Sowie die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer automatisch. Das Gewerbeamt leitet die Informationen an die IHK weiter. Die Mitgliedschaft bei der IHK ist verpflichtend und kann nicht abgetreten werden.

Die Gebühren der Mitgliedschaft hängen von der Rechtsform eines Gewerbes ab und können unterschiedlich sein. Bei Kleinunternehmen beträgt die Mitgliedschaft zwischen 30 und 75 Euro und bei Unternehmen die im Handelsregister eingetragen sind zwischen 150 und 300 Euro im Jahr.

Ganz umsonst und unnötig ist die Mitgliedschaft nicht, denn im Gegenzug bietet die IHK für die Gesellschaft Weiterbildungskurse und Zertifikate an. Sie bieten der Gesellschaft an sich weiterzuentwickeln. Zertifikate sind sehr wichtig für einen Unternehmen, weil sie dies ihren Geschäftspartnern vorzeigen können und damit auch ein höheres Ansehen haben.

Können Freiberufler eine GbR gründen?

Auch Freiberufler haben das Recht sich zu einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zusammen zuschließen. Auch hier die Voraussetzung, dass es mindestens zwei Freiberufler gibt, die eine GbR gründen.

Anders als bei normalen Gewerbetreibenden müssen Freiberufler kein Gewerbe anmelden, da sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich unterwegs sind. Freiberufler müssen sich direkt an das zuständige Finanzamt wenden und den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen.

Beim Finanzamt muss man persönlich erscheinen. Vor Ort müssen die Freiberufler ihre fachliche Kompetenzen nachweisen, denn freie Berufe sind in Deutschland klar geregelt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ärzte
  • Tierärzte
  • Ingenieure
  • Architekten
  • Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Journalisten
  • Schriftsteller
  • und noch einige weitere Berufe

Grundsätzlich handelt es bei den freien Berufen von wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten. Da es sich hierbei um Berufe handelt, müssen Freiberufler ihre Fachliche Kompetenzen nachweisen (z.B. durch eine Ausbildung oder ähnliches).

Jedoch kann es trotzdem sein, dass auch ein Freiberufler in Ausnahmefällen einer Gewerbeanmeldung nachkommen müssen. Dies hängt davon ab in welchem Sinne man seinen freien Beruf ausübt. Es wird vom Beamten vor Ort entschieden.

Ist ein GbR-Vertrag Pflicht?

Bei einer GbR ist kein Gesellschaftsvertrag erforderlich. Anders als wie bei einer GmbH ist es bei der Gründung nicht notwendig. Bei einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts sind auch mündliche Abmachungen rechtsgültig.

Damit aber die Abmachungen auch ausgeführt werden können, müssen alle Gesellschafter mit der Entscheidung einverstanden sein. Trotzdem kann man auf eigenen Wunsch eines der Gesellschafter ein Gesellschaftsvertrag machen.

Es wäre sogar von Vorteil, damit man spätere Interessenkonflikte vermeiden kann oder auch Konflikte schneller lösen kann. Dadurch leiden auch keine persönlichen Beziehungen darunter.

In einem Gesellschaftsvertrag können verschiedene Punkte festgehalten werden und können ganz individuell aussehen. Punkte, die einem Gesellschaftsvertrag festgehalten werden können, sind:

  • Geschäftszweck
  • Höhe der Anteile des Gesellschafters
  • Arbeitsaufteilung
  • Gewinnverteilung
  • den Fall der Auflösung
  • oder falls ein Gesellschafter abtreten sollte

Im besten Fall sollte man den Gesellschaftsvertrag von einem Anwalt überprüfen lassen damit es lückenlos ist. Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts sollte man bedenken, dass alle Gesellschafter zu gleichen Teilen haften und mit ihrem Privatvermögen.

Da es sich bei einer GbR um eine Personengesellschaft handelt und somit nicht haftungsbeschränkt ist im Gegensatz zu den Kapitalgesellschaften.

Was kostet die Gründung einer GbR?

Die Gründung einer GbR ist kostengünstig und aus diesem Grund ist sie auch eine beliebte Rechtsform. Zuerst kommen die Kosten bei der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt in Frage.

Die sind recht gering und belaufen sich in der Regel zwischen 20 bis 60 Euro. Weitere minimale Kosten anfallen, wenn weitere Unterlagen gefordert werden. Zu dem müssen die Gesellschafter auch bei der Gründung kein Mindestkapital aufweisen, weshalb die Gründung auch schnell und einfach erfolgen kann.

Weitere Kosten die bei der Gründung auf die Gesellschafter zukommen können, sind ganz unterschiedlich. Die Frage hierbei ist, ob man ein Räumlichkeit mieten muss oder zum Beispiel Geräte oder Neuanschaffungen benötigt. Diese Kosten kann man sich innerhalb der GbR aufteilen und kommt somit kostengünstiger davon, wie wenn man alleine ein Gewerbe gründet.

Namensgebung einer GbR

Bei der Namensgebung einer GbR gibt es Vorschriften an die sich die Gründer halten müssen. Bei einer GbR kann man keinen frei erfundenen Namen nutzen. Bei dem Gesellschaftsnamen müssen alle Namen der Gründer angegeben werden.

Nach den Namen muss auch bekanntlich gemacht werden, dass es sich um eine GbR handelt. Nach dem Namen hat man auch die Möglichkeit einen frei erfundenen ranzuhängen.

Ein Name für eine GbR könnte so aussehen: “Tim Heidermann und Laura Müller Reinigung GbR“. Sowie die Steuer-ID muss auch der Name der GbR auf jeder Rechnung stehen und immer bekanntlich gemacht werden.

Welche Steuern zahlt man bei einer GbR?

Bei einer GbR zahlt man auch wie bei anderen Arten eines Gewerbes die Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Die Einkommenssteuer werden nicht von der GbR selbst gezahlt, sondern werden in der privaten Steuererklärung des Gesellschafters angegeben.

Gewerbesteuern werden jährlich bezahlt und werden entsprechend der GbR berechnet. Umsatzsteuer betragen 19% und sind auf jeder Rechnung zu finden. Die Umsatzsteuer sind die Mehrwertsteuer und werden letztendlich vom Kunden selbst gezahlt. Jedoch kann sich eine GbR von dem Umsatzsteuern befreien.

Kann eine GbR ein Kleingewerbe sein?

Auch eine GbR kann von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Es ist eine Starthilfe für neu gegründete Unternehmen und soll sie in den ersten Jahren entlasten.

Wer von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte meldet dies nicht beim Gewerbeamt an, sondern beim zuständigen Finanzamt. Es muss im steuerlichen Erfassungsbogen angegeben werden.

Bei der Regelung kann man sich von dem Umsatzsteuern befreien lassen, aber dafür muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzung für die Kleinunternehmerregelung ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaftet.

Wer diese beiden Voraussetzungen erfüllt, zahlt keine Umsatzsteuer. So kann man für ein Kleingewerbe eine Menge Geld sparen.

Pflichten und Rechten bei einer GbR

Die Gründer haben Pflichten, denen sie nachkommen müssen und genauso haben sie auch Rechte bei einer GbR. Zu den Pflichten von einem Gesellschafter gehören, dass sie ihre Aufgabe bzw.

Tätigkeit nachkommen. Sie müssen ihren Leistungen, die abgemacht worden sind nachkommen. Zu dem müssen sie auch immer im Sinne der GbR handeln. Das heißt, dass sie keine Entscheidungen treffen dürfen, die der GbR schaden könnten. Dazu zählt zum Beispiel Wettbewerb.

Außerdem haben alle Gesellschafter das Recht und auch die Pflicht zum gemeinsamen führen der GbR. Außerdem hat jeder Gesellschafter das Recht sich alle Dokumente einsehen zu können.

Was sind die Vorteile und Nachteile einer GbR Gründung?

Eine GbR bietet einige Vorteile. Der größte Vorteil fängt bei der Gründung an, denn die GbR-Gründung ist kostengünstig. Bei dem zuständigen Gewerbeamt muss man nur die Bearbeitungsgebühren bezahlen und müssen auch kein Mindestkapital aufweisen.

Weitere Kosten, die auf den Gesellschafter bzw. auf die Gesellschaft zukommen, können sich untereinander aufgeteilt werden. Somit ist auch ein einzelner Gesellschafter entlastet und muss nicht alleine für alle Kosten aufkommen.

Man kann sich nicht nur die Kosten aufteilen, sondern auch die Arbeit untereinander. Da der Gesellschaftsvertrag beim Notar nicht beurkundet werden muss, ist auch die Eintragung im Handelsregister nicht Pflicht.

Dadurch sinken auch die Kosten bei der Industrie- und Handelskammer. Als Kleingewerbe kann eine GbR sich auch von den Umsatzsteuern befreien und auch hier sparen.

Da auch kein hoher bürokratischer Aufwand besteht, ist die Gründung somit einfacher. Die Nachteile der GbR sind nur, dass die Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen haften und die Umsatzgrenze bei 260.000 Euro liegt.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gründung einer GbR einfach, schnell und kostengünstig ist. Voraussetzung ist, dass sich mindesten zwei natürliche oder juristische Personen sich zusammenschließen.

Wenn sich die zwei Gesellschafter gefunden haben und eine gemeinsame Geschäftsidee haben können sie ihre GbR beim zuständigen Amt des Gewerbes ihr Gewerbe gründen.

Vor Ort müssen alle Gesellschafter einzeln das Formular zur Gewerbeanmeldung ausfüllen. Nach dem Gründen der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts bekommt man den Gewerbeschein und hat somit die offizielle Zulassung der Behörden der Tätigkeit nachzukommen.

Ein GbR-Vertrag ist nicht zwingend erforderlich zum Gründen einer GbR, kann aber trotzdem gemacht werden um spätere Interessenkonflikte zu vermeiden. Falls man einen GbR-Vertrag macht, sollte man es zusammen mit einem Anwalt machen damit keine Punkte offen bleiben.

Das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer werden vom Gewerbeamt benachrichtigt. Vom Finanzamt bekommt man die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Die Mitgliedschaft bei der IHK ist verpflichtend und kann nicht abgetreten werden. Die Vorteile einer GbR ist, dass sich die Gesellschafter die Kosten der Gesellschaft teilen können. Außerdem kann die Gesellschaft von der Kleinunternehmerregelung profitieren und sich von den Umsatzsteuern befreien.

 

Kleingewerbe Anmelden Finanzamt

Die Anmeldung beim Finanzamt ist der letzte Schritt, bevor man endlich mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen kann Umsätze und Gewinne zu erwirtschaften.

Auch wenn man dann „nur“ ein kleines Unternehmen sein eigen nennen kann, so bringt dies viele Vorteile für den Gründer. Jeder Gewerbetreibende, der sich für die kommenden Jahre keine allzu hohen Umsätze verspricht, für den ist ein solches Gewerbe ideal.

Vor- und nachteile eines nebenberuflichen Kleingewerbes:


Bevor man überhaupt beim Gewerbeamt vorstellig wird, muss man sich selbst einmal die Frage stellen: möchte ich das Kleingewerbe hauptberuflich oder nebenberuflich führen? Falls man dies hauptberuflich führen möchte, reichen da überhaupt die Einnahmen fürs (Über)Leben aus?

Falls man dies nebenberuflich führen möchte, kann der Arbeitgeber vielleicht doch ein Machtwort aussprechen? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Kleingewerbetreibende heutzutage.

Doch auf alles gibt es eine Antwort. In diesem Abschnitt möchten wir dir einige Vor- und Nachteile der nebenberuflichen Tätigkeit nennen.

Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann sagt in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ (für jeden Unternehmer ein sehr interessantes Buch), dass wir in erster Linie an das erinnern, welches als erstes genannt wird.

Daher beginnen wir mit dem positiven, denn diese überwiegen nicht nur das Negative, sondern auch ist es wichtig, dass der Gewerbetreibende nicht das Gefühl bekommt, er solle erst gar nicht mit einem Kleingewerbe oder überhaupt mit einem Unternehmen anfangen.

Was hat die alten Griechen aus Athen so erfolgreich gemacht? Weshalb waren diese Leute damals ihrer Zeit voraus? Was können wir von diesen Leuten lernen? Zu der Zeit war es auf der Welt noch schwieriger, Nahrung zu finden.

Leute mussten mehrere Tage auf Jagd gehen und auch Mal verhungern, weil es nichts zu essen gab. Sie hatten Sorgen, wie sie die kommenden Tage und Wochen überleben sollte. Nicht so in Athen. Dort waren die Menschen mit einem reichen Mahl gesegnet und auch sonst gab es keine größeren Sorgen, ob man denn überleben konnte.

Vielmehr konnten die Denker ihre Zeit dafür nutzen, um gesellschaftlich wichtige Fragen zu beantworten. So konnte man den Fortbestand der Gesellschaft nicht nur sichern, sondern auch den Reichtum fördern. Man war sozusagen nicht nur immer im Problem, sondern konnte am Problem arbeiten.

Genauso sieht es auch heute noch aus. Gründer, die hauptberuflich ein Unternehmen betreiben, ohne dabei vorher ein finanzielles Polster gehabt zu haben, sind darauf angewiesen, schnell Geld zu verdienen. Ihnen bleibt gar nicht die Zeit, wahre Probleme ausfindig zu machen, da diese in erster Linie liquide Mittel benötigen, um die ganzen Kosten abzudecken.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit hingegen kann man in aller Seelen Ruhe erst einmal austesten, ob und inwieweit das Gewerbe einen wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Dies ist ein unschätzbar großer Vorteil, den man gegenüber der Konkurrenz genießt.

Man kann sich so außerdem vielmehr fragen, was die Kunden wirklich von einem wollen, wie man ihnen den besten Service bieten kann und dabei auch einige Investitionen eher tätigen, weil die eigentliche Haupteinnahmequelle immer noch bestand hat.

Durch die Absicherung empfindet man keinen allzu hohen Druck und kann in einem angemessenen Rahmen wachsen. Außerdem genießt man den Luxus, selbst zu entscheiden, wann, wie lange und wie viel Zeit man in das Unternehmen investieren möchte. Heute Mal morgens, in zwei Tagen wiederum dann Abends, gar kein Problem!

Und selbst wenn Mal der Verlust der Haupteinnahmequelle drohen sollte, so kann man immer noch das Nebengewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln. In unserer heutigen Zeit ist das klassische Modell, einen Arbeitgeber bis zur Rente zu haben immer mehr am aussterben.

Es ist daher auch völlig normal geworden, wenn man Mal über einen längeren Zeitraum keinen Arbeitsplatz findet oder erst einmal nach lukrativen Stellen Ausschau hält.

Viele der wichtigste Grund überhaupt: man hat eine zweite Einnahmequelle, welche es einem ermöglichen kann, seine Träume zu leben. Vielleicht zwei Mal Urlaub, statt nur einmal im Jahr? Statt einer E-Klasse doch eine S-Klasse fahren?

Ein zusätzliches Polster, welches man beiseite legen kann, für die eher schwankende Rente? Das sind alles Träume, die durch eine zusätzliche Einnahmequelle, die auch noch einen guten Ertrag bringt, in greifbare Nähe kommt und daher für so viele Leute attraktiv erscheint.

Auch kann man dadurch vielleicht eher einen Kredit für das Eigenheim bekommen bzw. der Kreditrahmen kann dadurch ansteigen, welche es einem vielleicht ermöglicht, ein besseres Objekt zu finden. Am Ende des Tages bringt ein Kleingewerbe seinem Besitzer sehr viel Freude.

Außerdem ist der Verwaltungsaufwand sehr gering, im Gegensatz zu anderen Gewerben und auch die Kosten sind in einem sehr überschaubarem Rahmen. Kommen wir nur zur unschönen, negativen Seite.

Jeder von uns hat nur eine begrenze Anzahl an Stunden an Zeit. Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Einen drittel des Tages schlafen wir. Und das letzte Drittel verbringen wir damit, indem wir uns für unsere Hobbys, Freunde, Familie und Bekannte Zeit nehmen.

Wenn man also am Unternehmen arbeiten möchte, dann müssen Gewerbetreibende unweigerlich von einem dieser Drittel die Zeit stibitzen, um überhaupt voran zu kommen. Weniger Arbeiten geht in der Regel nicht. Auch kann man versuchen weniger zu schlafen, doch viel wird dies nicht sein.

Denn langfristig macht die Müdigkeit nicht nur einen fertig, sondern lässt einen auch noch unproduktiv werden. Als letzte Alternative bleibt dann nur da, weniger Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.

Dies kann zu Konflikten führen. Außerdem sollte man sich die Frage stellen, ob die investierte Zeit denn dafür ausreicht, um wirklich am Unternehmen arbeiten zu können. Reichen einige wenige Stunden am Tag dafür aus, um langfristig ein Unternehmen aufbauen zu können?

Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen. Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen.

Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt. Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen.

Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert.

Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und eine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Ertrag bringt und man am Ende das ganze doch beenden muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das man dies über mehrere Monate und Jahre hinweg ab bezahlen muss.

Darunter kann das Familienleben leiden. Vor allem ist es umso schmerzhafter, wenn man nebenbei bereits einige Zahlungen am Laufen hat, wie Kredite für ein Haus, eine Wohnung oder den Wagen.

All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit einbeziehen. Auch wenn hier viele Beispiele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Auch wenn du dir denkst, dass die Risiken vielleicht doch ein wenig zu enorm sind, so solltest du wissen, dass ein Risiko nichts anderes als ein Leck an Informationen ist. Je besser und informierter du bist, umso besser kannst du einen Plan ausarbeiten, wie du Probleme in Zukunft in ganz einfacher Manier lösen kannst.

Gewerbeanmeldung beantragen:

Bevor man ein Kleingewerbe anmelden kann, muss man zunächst beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden. Einige Ämter verlangen für die Anmeldung eine Terminvereinbarung. Bei anderen Ämtern reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man nun beim zuständigen Gewerbeamt erschienen ist, muss man damit rechnen, dass die Gewerbeanmeldung rund 40 bis 50 Minuten dauert, je nachdem, wie viele Fragen man dem Beamten stellt.

Man muss vor Ort dann eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man folgende Unterlagen bei sich haben:

  • einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis,
  • eine Melde Bestätigung und als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass weitere Unterlagen benötigt werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • Minderjährige benötigen zudem die Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst vor Ort einen Personalausweis, sowie die Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular. Dieses kann man vor Ort ausfüllen oder auch mit nach Hause nehmen und später einreichen. Die meisten Gründer bevorzugen es aber, das Formular direkt vor Ort auszufüllen.

Zum einen deshalb, weil man dann direkt den Gewerbeschein dann auch an diesem Tag erhält, zum anderen aber auch aus dem Grund, falls sich irgendwelche Fragen ergeben sollten oder man nicht genau weiter weiß, der Beamte bei den Fragen helfen kann.

Nach dem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein.

Allerdings kann man erst dann mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen, nachdem man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt ausgefüllt zurückgeschickt hat.

Beim Finanzamt müssen sich Gewerbetreibende nicht von selbst melden, da das Gewerbeamt die anderen Behörden bereits automatisch informiert. Zu diesen Behörden gehören neben dem Finanzamt auch die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Die Kleingewerbe Anmeldung findet ebenfalls beim Finanzamt statt und nicht wie meistens vermutet wird, beim Amt des Gewerbes.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Kleingewerbe anmelden kann man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Amt der Finanzen beantragen. Damit das Gewerbe als Kleingewerbe angesehen wird und die Regeln dafür beanstandet werden können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Dies kann man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen. Das Finanzamt schickt den Fragebogen nach der Anmeldung beim Gewerbeamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen.

Falls innerhalb dieser Zeitspanne nichts beim Gewerbetreibenden angekommen sein sollte, erst dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es gerade hakt.

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Selbsterklärend also, dass man sich hierfür einiges an Zeit nehmen sollte, um alle Fragen sorgfältig zu beantworten. Unter anderem muss man auch Angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige wichtige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Diese sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Falls man die Umsätze überschreiten sollte, dann gelten die ganz normalen Regeln für das Kleingewerbe auch und man zahlt ganz normal die Umsatzsteuer.

Diese Regelung hilft nicht nur dabei, Steuern einzusparen, sondern trägt dazu bei, dass Gründer eines Kleingewerbes keine Buchführung benötigen und Jahresabschlüsse veröffentlichen müssen. Daher ist der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe auch eher niedrig.

Falls man diese Regelung nicht zieht, dann kann man das bei einigen Ämtern für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe als Option betrachten.

Außerdem muss man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung außerdem noch angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit aussieht. Hierbei sollte man darauf achten, das Gewerbe so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch so stimmen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wann man in Deutschland ein Gewerbe anzumelden hat, ist klar geregelt. Wenn man nämlich eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbeamt aufsuchen. Und das am besten so schnell wie möglich.

Denn, wenn man die Anmeldung verspätet oder gar nicht ausführt, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und sogar mehr.

Ein krasseres Beispiel, damit du den ernst der Lage besser verstehst: in München werden Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro verhängt. Zwar ist das nicht die Regel und nur bei den aller härtesten Fällen verhängt worden, doch diese Summe zeigt, das damit nicht zu spaßen ist.

Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man 60 Monate Zeit. Falls man über Jahre hinweg verspätet die Anmeldung vornimmt, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern wird noch ein bestimmter Zinssatz als Strafe drauf gerechnet. Dies hindert die Ämter allerdings nicht daran, Bußgelder auszusprechen. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung bei dem Gewerbeamt so schnell wie möglich vornehmen.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden?

Um die Gewerbeanmeldung beantragen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zwar herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit, doch da gibt es eine Personengruppe, die gar nicht ein Gewerbe anmelden muss.

Zu dieser Berufsgruppe gehören die Freiberufler und die Leute, deren gewerbliche Tätigkeit in der Urproduktion, das heißt Land- und Forstwirtschaft, ist. Die Freiberufler werden unterteilt in die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen.

Zu den Katalogberufen, die als erstes gesetzlich festgehalten wurden, sind Berufe wie Ingenieure, Ärzte und Anwälte vertreten. Anschließend kamen die Katalogähnlichen Berufe, wo eher Berufe zu finden sind, die die breite Masse an Menschen haben.

Darunter sind Berufe wie Fotografen, Designer, Künstler, Schriftsteller und Journalisten. Auch müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen, kein Gewerbe anmelden. Das sind Leute, die mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen können, ohne die Anmeldung des Gewerbes durchführen zu müssen.

Was ist der Kleingewerbeschein?

Wenn man das Formular bei der Gewerbeanmeldung vor sich liegen hat, sieht man, dass man ein Kleingewerbe gar nicht als Rechtsform als solches ankreuzen kann. Daher vermuten viele Leute, dass ein Kleingewerbe ein ganz eigenes Formular benötigt bzw. einen eigenen Schein.

Doch dem ist nicht so. Es gibt nur einen Gewerbeschein, denn jeder erhält, ob Kleingewerber oder Gesellschaft. Die Annahme, dass es noch einen zweiten Schein liegt eben darin begründet, dass viele Annehmen, dass Kleingewerbetreibende vom Finanzamt noch einen Bogen erhalten.

Das gibt es aber nicht. Mit einem Kleingewerbeschein werden Leute beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung das Unternehmen gegründet haben.

Vorteile eines Kleingewerbes im Gegensatz zu anderen Unternehmen?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen. Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne die Gewerbesteuer abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Spätestens nach der Anmeldung beim Finanzamt fragen sich viele Gründer, wie viel sie denn überhaupt mit einem Kleingewerbe verdienen können. Jede Menge muss man sagen. Bei vielen dürften die erreichbaren Zahlen die Haupteinnahmequelle übersteigen.

Man darf nämlich bis zu 50.000€ Gewinn oder 500.000 Euro pro Jahr Umsatz erwirtschaften. Dabei darf man nicht vergessen, dass ab dieser Summe nicht mehr die Kleinunternehmerregelung gilt und man ebenfalls die Umsatzsteuer bezahlen muss und auch die ganzen anderen Vorteile wegfallen. Dennoch sollte dies einem verdeutlichen, was alles möglich ist, mit einem solchen Gewerbe.

Kann man mit einem Kleingewerbe leben?

Das Kleingewerbe ist ja kein richtiges Unternehmen, deshalb ist es sicherlich schwer, damit über die Runden zu kommen? Nicht wirklich. Mit einem Kleingewerbe lässt es sich durchaus gut leben, doch diese Frage kann man nicht einfach so beantworten. Es ist Situationsabhängig.

Jemand, der alleine wohnt und das über mehrere Jahre hinweg, der kann mit den erreichbaren Summen durchaus etwas anfangen und damit ein betrachtliches Vermögen ansparen.

Auch könnte eine kleine drei oder vierköpfige Familie mit den Einnahmen durchaus leben. Doch auch wenn die erreichbare Summe bei 50.000€ Gewinn liegt, muss dieses erst einmal erreicht werden. Außerdem darf man nicht vergessen, dass man, wie jedes andere Gewerbe auch, einige Steuern zahlen muss.

Neben der Umsatzsteuer sind dies nämlich die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer. In Deutschland gilt der Freibetrag von bis zu 24.500 Euro pro Jahr. Diese Summe darf man mit einem Gewerbe, unabhängig der Rechtsform, erreichen, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Erst ab dieser Summe müssen Gewerbetreibende die Gewerbesteuer zahlen. Außerdem sollten Gründer wissen, dass zwar die Einnahmen ausreichend sind, zum Leben, man jedoch in erster Linie aber alles in Bar kaufen muss.

Kredite werden an Kleingewerbe nur sehr ungerne bis gar nicht vergeben. Falls der Traum eines Eigenheims gegeben sein sollte, dann dürfte dies ein sehr schweres Unterfangen sein, sofern nur ein Elternpaar arbeitet und das mit einem Kleingewerbe.

Ist ein Kleingewerbe steuerfrei?

Einem Kleingewerbe wird nachgesagt, dass Gründer keine bis wenig Steuern zahlen müssen. Zum Teil stimmt diese Aussage auch. Durch die Einhaltung der Kleinunternehmerregelung etwa müssen Gewerbetreibende keine Umsatzsteuer abführen.

Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Was bleibt, sind die Einkommenssteuer.

Es stimmt also nicht ganz, dass ein Kleingewerbe vollständig von den Steuern befreit ist, doch die Steuern, die man zahlen muss, sind im Endeffekt sehr gering. Vor allem dann, wenn man dies mit anderen Gewerben und deren Abgaben vergleicht.

Welche Kosten verursacht ein Kleingewerbe aufs Jahr verteilt?

Nicht nur, dass der Verwaltungsaufwand gering ist, man als Kleingewerbe auch noch wenig Steuern zahlt, so kann man auch sagen, dass ein Kleingewerbe nur sehr geringe Kosten für den Gewerbetreibenden bedeutet.

Wir versuchen hier Mal alle relevanten Kosten zu benennen. Da die meisten Leser noch vor der Anmeldung eines Gewerbes stehen, kann man auch die Bearbeitungsgebühr mit in die Aufzählung rein nehmen. Diese beträgt rund 20 bis 60 Euro und der Preis kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Allerdings muss man diese Gebühr nur einmalig bezahlen. Je nachdem, ob man das Gewerbe hauptberuflich oder nebenberuflich führen möchte, muss man auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem hauptberuflichen Gewerbe beginnen die Kosten ab 200 Euro monatlich. Studenten, die nicht über die Familie versichert sind, müssten einen Betrag von rund 100 Euro monatlich bezahlen.

Abhängig von den Einnahmen kann es sein, dass man auch bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit einen kleineren Teil der Kosten übernehmen muss. Zusätzliche Kosten sind die Gebühren für die Mitgliedschaft bei der IHK.

Für ein Kleingewerbe betragen diese Kosten rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300 Euro im Jahr.

Das wären auch bereits die einzigen Kosten, die fix anfallen würden. Sehr überschaubar, wenn man bedenkt, dass bei den meisten Gründern die Krankenversicherung ohnehin vom Arbeitgeber bezahlt wird und die Bearbeitungsgebühr lediglich einmal anfällt.

Natürlich können auch weitere Kosten anfallen. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt und deren Versicherung bezahlt, Patente anmeldet, Weiterbildungskurse besucht, Webseiten eröffnen lässt, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt. Jedoch kann man mit diesen Zahlen nicht rechnen und können sich von Gründer zu Gründer unterscheiden.

Muss man auch als Kleingewerbe die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK antreten?

Ja, auch für Kleingewerbetreibende gilt, das die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend ist. Viele wissen gar nicht, welche Aufgaben die IHK überhaupt hat und welche Vorteile man durch die Nutzung der Angebote erhalten kann. Die IHK versucht in der Regel die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Dies versucht sie, indem sie beispielsweise Bahngleise repariert, damit Leute schneller von A nach B können und so potenzielle Kunden vor Geschäfte bringen können. Außerdem bietet die IHK auch sehr viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann.

Diese wiederum helfen dem Unternehmen, an Reputation zu gewinnen und interessanter für Kunden zu werden. Für diese Angebote verlangt die IHK auch eine jährliche Gebühr. Kleingewerbe zahlen Gebühren von rund 30 bis 70 Euro.

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr von rund 150 bis 300 Euro im Jahr. Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite an der IHK, die vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr schmerzhaft sein kann.

Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Diese Rechnung kann es ganz schön in sich haben. Vor allem wenn man gerade dabei ist, Neuanschaffungen zu tätigen oder Koorperationen einzugehen, muss man diese höchstwahrscheinlich über mehrere Wochen hinweg verschieben.

Doch keine Panik… GewerbeAnmeldung.com fragen. Denn es gibt eine Möglichkeit, dem ganzen zu entkommen. Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen.

Du kannst hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen. Dort prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen, die Möglichkeit, dass man sogar gar nichts zahlen muss, ist gegeben. Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Falls du mehr Informationen benötigst, dann klicke hier ->

Als klein Gewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Lohnt sich der Eintrag für Kleingewerbe im Handelsregister? Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Um dir ein genaueres Bild zu verschaffen, kann eine kleine Vor- und Nachteile Liste dabei helfen, für dich selbst die bestmögliche Lösung zu finden.

Zunächst einmal muss man aber wissen, dass kleinere Betriebe wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so fließend. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung bei dem Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Als Kleingewerbe die Umsatzsteuer Identifikationsnummer beantragen lassen?

Das kann man durchaus machen, doch dann muss man sich bewusst werden, dass das Kleingewerbe ebenfalls die Buchführung im Betrieb einführen muss. Dabei würde man auf einige Vorteile des Kleingewerbes verzichten.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erleichtert grenzüberschreitende Geschäfte in der Europäischen Union. Daher lohnt sich das für die meisten Gründer nicht.

Leute, die in dieser Branche tätig sind, müssen dann genau abwägen, ob die wirtschaftlichen Vorteile überwiegen oder man die Prioritäten eines Kleingewerbes weiterhin genießen möchte.

Kann der Arbeitgeber das Kleingewerbe verbieten lassen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar die Gewerbeanmeldung annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung. Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt.

Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, müssen Gründer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dies können sie dann, wenn sie vom Finanzamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen, nach der Gewerbeanmeldung, den Bogen zur steuerlichen Erfassung erhalten haben. Wenn man dann die Regelung für sich beansprucht, dann wird das Gewerbe als Kleingewerbe registriert und angemeldet.

Kleingewerbe anmelden Voraussetzungen

Die beliebteste Rechtsform in Deutschland ist gefragter denn je, denn immer mehr Leute versuchen die Selbstständigkeit zu erreichen. Auch wenn es bedeutet, zunächst einmal nebenberuflich zu starten. Dieser Weg ist für viele ideal, da es zum einen keine allzu hohe Zeit erfordert und auch der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe sehr gering ist.

Wer sich denkt, ich brauch aber noch paar Informationen mehr, der kann sich gerne den gesamten Text durchlesen. Generell ist unsere Ganze Seite gespickt voller exklusiver Informationen. Daher lohnt sich auch der Blick auf die anderen, unzähligen Texte.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Bevor wir uns überhaupt genauer anschauen, wie man ein Kleingewerbe anmelden kann, ist es wichtig, dass man sich noch einmal vor Augen führt, welche Vor- und Nachteile mit einem nebenberuflichen Kleingewerbe verbunden sind.

Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen. Umso wichtiger ist es auch, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen.

Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt nebenbei auf hübschen. Andere Gründer hingegen beginnen zunächst klein, testen vieles aus und verkaufen das Unternehmen dann Gewinnbringend weiter.

Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten. Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen.

Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt. So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt.

Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben. Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt.

Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird.

So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten. Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch.

Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus.

Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden.

Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war. Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert.

Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen.

Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Eine allgemein gültige Definition, wann man das Gewerbe anmelden muss, ist von den Ämtern klar vorgegeben. Allerdings klingt diese Definition sehr verwirrend.

Es heißt nämlich, dass wenn man eine Tätigkeit ausüben möchte, mit der klaren Absicht, eben mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen, dann sollte man möglichst zeitnah beim Gewerbeamt in der Stadt einen Besuch abstatten und die Anmeldung vornehmen. So weit, so gut. Allerdings gibt es auch Leute, die von dieser Regel befreit sind.

Das sind zum einen eben Leute, die die freien Berufe ausüben. Im Fachjargon auch Freiberufler genannt. Diese Freiberufler wurden damals unterteilt in die Kategorie Katalogähnliche Berufe.

Zu diesen Berufen zählen die Anwälte, Ärzte und Ingenieure. Also bei weitem kein großer Teil der Leute. Im Laufe der Zeit kamen dann noch die Katalogähnlichen Berufe dazu. Auf dieser Liste finden sich vielmehr Berufe, zu denen die breite Bevölkerung eher einen Beruf für sich finden kann.

Darunter gehören nämlich die Künstler, Fotografen, Journalisten, Designer und Schriftsteller. Auch hier so weit so gut. Doch ein kurzes Beispiel: wenn ein Schriftsteller, für jemand anderes ein Buch schreibt, sozusagen der Ghostwriter ist, dann muss dieser keine Anmeldung beim Gewerbeamt beantragen.

Doch wenn der Schriftsteller sich dazu beschließt, ein eigenes Buch zu veröffentlichen und dieses auf Plattformen wie Amazon zu vertreiben, dann ist man wiederum verpflichtet die Anmeldung vorzunehmen.

Es kann also sein, dass eigentlich freiberufliche Tätigkeiten dennoch die Gewerbeanmeldung brauchen, sofern bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Dann gibt es noch eine Personengruppe, die ebenfalls keine gewerbliche Tätigkeit anmelden müssen.

Das sind diejenigen, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einer Tätigkeit bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne die Gewerbeanmeldung zu benötigen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung durchzuführen.

Falls man die Anmeldung nämlich nicht tut, kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann. In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich zu tun.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Ja. Man kann ein Gewerbe rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Auf der Seite GewerbeAnmeldung.com ist unser größtes Bestreben, Gründern vor ihrer Anmeldung bei allen Lagen behilflich zu sein. Für viele klingt eine Gewerbeanmeldung wie ein Mysterium, das man nie entziffern kann.

Dort ein Formular, wo anders einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, dann gibt es da noch die unzähligen Steuern und ehe man sich versieht, hat man gar keine Lust mehr Selbstständig zu sein. Man nimmt an, immer nur selbst und ständig zu arbeiten. Doch so schlimm ist es gar nicht.

Und wenn man das Ganze System hinter der Anmeldung einmal verstanden hat, dann ist dies sogar etwas sehr einfaches. Wenn man nun das Gewerbe angemeldet hat, erhaltet man noch währenddessen ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann.

Auch hat man die Möglichkeit, das Formular mit nach Hause zu nehmen, auszufüllen und wieder zurückzubringen, zumindest bei einigen Ämtern. Es empfiehlt sich allerdings vielmehr, wenn man das Ausfüllen direkt vor Ort erledigt, falls sich einige Fragen ergeben sollten, dann kann man noch den Beamten vor Ort fragen.

Doch damit du dich bereits vorbereiten und es eben nicht zu so einer Situation kommen muss, erhältst du hier einen kleinen exklusiven Einblick auf das Gewerbeformular. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Das entmystifizieren geht weiter! Der genaue Unterschied zwischen diesen zwei Scheinen ist ganz leicht erklärt. Es gibt nämlich keinen! Wenn man die Gewerbeanmeldung vornimmt, dann gibt es nur ein Formular, welches man ausfüllen kann.

Fälschlicherweise wird immer wieder angenommen, das Kleingewerbe ein eigenes Formular besitzen. Doch krasser Spoiler: man kann die Kleingewerbe Anmeldung gar nicht beim Amt des Gewerbes machen! Flash Flash Flash!!!

Die Bombe ist geplatzt. Lass dir Zeit lieber Leser, denn erst einmal muss diese Info verdaut werden. Denn gleich kommt direkt auch die zweite Enthüllung…. man muss eine Anmeldung beim Finanzamt beantragen…. damit man ein Kleingewerbe anmelden kann. Genau.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ kann man nämlich gar nicht ankreuzen, dieses gibt es gar nicht. Mit einem Kleingewerbe werden Gewerbetreibende beschreiben, die die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht haben.

Um dies beanspruchen zu können, muss man dies beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen. Man nimmt daher immer Mal wieder an, dass auch dieser Fragebogen sozusagen eine Art Gewerbeschein, doch das ist sie nicht. Merke daher: Kleingewerbe anmelden nur beim Amt der Finanzen.

Sollte man sich als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Im Abschnitt Vor- und Nachteile haben wir darüber gesprochen, dass ein Kleingewerbe bei Kunden nicht wirklich diesen Wow Effekt auslöst. Dies könnte sich ändern, wenn man das Kleingewerbe beim Handelsregister eintragen lassen würde.

Das muss man auch gar nicht tun, dennoch gibt es vereinzelnd Unternehmer, die sich darüber Gedanken machen, vielleicht doch diesen Schritt zu gehen. Zunächst einmal musst du wissen, das du als klein Gewerbe nicht dazu verpflichtet bist, im Handelsregister zu sein.

Dennoch gibt es die Option, sich dennoch eintragen zu lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wie wir aber mittlerweile wissen, hat jede Medaille zwei Seiten, und somit auch eine, die negativ behaftet ist. Denn wenn das Kleingewerbe einmal im Handelsregister ist, dann wird sich vieles verändern. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Da du nach der Frage Kleingewerbe anmelden gesucht hast, überspringen wir kurzerhand den Prozess beim Amt des Gewerbes und kommen direkt zum Finanzamt, der für dich wichtigere Teil, wenn es um das Kleingewerbe geht.

Das Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt, informiert die weiteren Behörden, dass du die Gewerbeanmeldung durchgeführt hast, zu diesen Behörden gehören unter anderem eben das Finanzamt, die IHK oder HWK und die Berufsgenossenschaft.

In der Regel meldet sich das Amt der Finanzen innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Leute, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben, müssen selbst zum Finanzamt gehen und dort vorstellig werden.

Auch Gewerbetreibende können selbst aktiv werden, wenn innerhalb der genannten Frist keine Rückmeldung erfolgt. Eine kurze Nachfrage per Telefon würde hierbei bereits ausreichen.

Vom Finanzamt erhält man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden. Sofern man auch nur einen kleinen Fehler macht, kann man ein Bußgeld kassieren, da das Finanzamt alles sehr genau überprüft.

Unter anderem muss man angeben, ob man die Option für die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Falls nicht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe anwenden.

Außerdem ein weiterer wichtiger Bereich ist das genaue Benennen der gewerblichen Tätigkeiten. Man sollte diese so genau wie möglich beschreiben, da das Finanzamt sehr penibel ist und genau schaut, ob man denn auch wirklich genau so handelt, wie alles angegeben worden ist.

Ein Beispiel: wenn man damit beginnt, Handys zu verkaufen, dann würde die Beschreibung Handy Verkauf ausreichen. Sofern man allerdings im Laufe der Zeit auch noch Tabelts mit in das Aufgebot rein nimmt, dann würde dies offensichtlich nicht mehr passen.

Daher muss man sich von vorneherein klar sein, in welche Richtung es mit dem Gewerbe hinsoll. Allerdings kann man auch die Beschreibung jederzeit ändern lassen, sofern Änderungen auftreten sollten.

Man muss es nur früh wie möglich ändern lassen. Bei dem Beispiel wäre dann die Beschreibung: elektronische Geräte mit Internetzugang und Kommunikation und mehr zum Verkauf völlig ausreichend und umfassend genug erklärt.

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe. Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält.

Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt. Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma.

Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Das lange warten hat ein Ende!

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Noch immer nicht den Spoiler verdauen können..? Verständlich.. Doch die Kleinunternehmerregelung wartet bereits darauf, erklärt zu werden. Des Öfteren wird vom Volk moniert, das wir zu viele Steuern zahlen.

Zu weiten Teilen stimmt das auch, doch genau diese Kleinunternehmerregelung gibt einem Gewerbetreibenden die Möglichkeit, keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Bedingungen sehen wie folgt aus: man muss mit dem Kleingewerbe versuchen, im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz zu bleiben. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Da wir gerade bei diesen ganzen Spoilern sind, da gibt es nämlich noch etwas, was ich vorneherein sagen muss: man kann mit einem Gewerbe bis zu 24.500 Euro im Jahr verdienen, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Boom! Die nächste Bombe ist geplatzt! Überrascht? Lies schnell den nächsten Abschnitt!

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Wie bereits im Abschnitt Handelsregister eintragen lassen – ja oder nein – hast du, lieber Leser, bereits einen kleinen Einblick haben können, welchen Vorteil man bei einem Kleingewerbe genießt.

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann (München bei einer zu späten Anmeldung lässt grüßen), ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen?

Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft. Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam.

Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden. Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann.

Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer. Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit.

Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Kleingewerbe und Kleinunternehmer das gleiche?

Was ein Kleingewerbe ist, haben wir ausgiebig besprochen. Doch was ist ein Kleinunternehmer? So werden Freiberufler genannt. Der Unterschied ist demnach, dass Kleingewerbe das Gewerbeamt besuchen müssen, wohingegen die Kleinunternehmer lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen.

Durch den Wegfall der Gewerbeanmeldung müssen Freiberufler auch nicht zum IHK oder HWK.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere auch eine Mitgliedschaft einzugehen, die man eigentlich gar nicht möchte. Allerdings muss jeder Gewerbetreibende in Deutschland die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Hierbei gibt es keine Ausnahmen und man kann sich auch nicht befreien lassen.

Freiberufler sind von der Pflicht der Mitgliedschaft befreit. Kleingewerbe zahlen eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300 Euro pro Jahr. Man ist nur dann befreit von den Beiträgen, wenn der jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt.

Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man auch nicht die Vorteile der IHK vergessen. Denn die IHK hilft den Gewerbetreibenden in ihrer Region.

Außerdem bietet die IHK viele Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zertifikate an, um dem Unternehmen und einem selbst dabei zu helfen, zu wachsen. Diese Zertifikate steigern die Seriosität und durch die Weiterbildungen kann man sich das nötige Know-How aneignen, welches man benötigt, um mit dem Unternehmen voranzukommen.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen.

Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Ein Kleingewerbe anmelden und Unsummen an Geld verdienen? Das ist wahrlich nicht der erste Gedanke, den man hat, wenn man an ein solches Gewerbe denkt. Und auch wird man mit einem solchen Gewerbe sicherlich kein Millionär über Nacht.

Dennoch sind die erreichbaren Summen enorm und ein sattes Gehalt wartet auf einen. Die Summe ist nämlich so hoch, dass diese bei den meisten das Gehalt beim Job bei weitem übertreffen könnte. Gespannt?

Ich möchte dich auch nicht weiter auf die Folter spannen, hier kommt die Auflösung: mit einem kleinem Gewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz im Jahr bzw. 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Das ist eine unfassbar hohe Zahl, die bei dem ein oder anderen sicherlich für einen offenen Mund sorgen wird.

Auch sollte man berücksichtigen, dass diese Summe auf das eigentliche Gehalt noch drauf gerechnet wird. Als Gründer hat man so vielmehr Planungssicherheit und einen viel größeren Geldbeutel, um auf alle Lagen reagieren und investieren zu können.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, das man auch diese Beträge versteuern muss. Neben der Gewerbesteuer fallen dann noch die Umsatzsteuer, sowie die Einkommenssteuer an.

Der Nachteil bei einem Kleingewerbe ist dann, das man diese Umsatzsteuer bei einem Kauf nicht von der Steuer absetzen kann, was beispielsweise bei Kapitalgesellschaften wie bei einer GmbH es der Fall wäre.

Ist ein Kleingewerbe steuerfrei?

Bei diesen unzähligen Vorteilen und Mythen ist die Frage durchaus berechtigt. Da kann man irgendwo Gewerbesteuern einsparen, Umsatzsteuer kann sogar komplett entfallen – was will man mehr?

Natürlich ist es dann selbstverständlich, das Leute annehmen, das man, nachdem man das Kleingewerbe anmelden hat lassen, man danach auch steuerfrei damit durchkommt.

Doch ganz so einfach ist es leider dann doch nicht. Denn auch wenn man einiges an Steuern sparen kann, gänzlich diese loswerden kann man diese nämlich nicht.

Wenn man nämlich die Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung erfüllt, dann fallen zum einen keine Umsatzsteuer an. Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn auch dies gegeben ist, wären die einzigen Steuern, die man bei einem Kleingewerbe noch abführen müsste, die Einkommenssteuer.

Muss der Arbeitgeber vom Unternehmen bescheid wissen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar mein Gewerbe annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden können viele, es aber auch weiterhin betreiben und die anfallenden Kosten bezahlen, nur die wenigsten. Natürlich nicht! Das besondere an einem Kleingewerbe ist ja, dass man hierbei keine großen Kosten auf einen Warten.

Dennoch ist es nicht verkehrt, wenn man einmal einen kleinen Überblick darüber erhält, welche Kosten denn potenziell gesehen auf einen Warten und warten könnten.

Das Kleingewerbe ist nicht umsonst eines der beliebtesten Gewerbe der Deutschen, denn dieses kann sogar vom Studenten betrieben werden, der alleine mit dem Bafög klar kommen muss.

Da die meisten Leser noch vor der Gründung stehen, ist es auch wichtig, die Bearbeitungsgebühr beim Amt des Gewerbes zu erwähnen. Diese Kosten fallen nur einmal an, wenn man ein Gewerbe anmelden möchte.

Diese Kosten betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Auch beim Amt des Gewerbes muss man angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebenberufliches Gewerbe eröffnen möchte. Bei einem Nebengewerbe muss weiterhin der Arbeitgeber die Krankenversicherung in der Regel bezahlen.

Bei einem Hauptgewerbe sieht es wiederum anders aus. Da muss der Gewerbetreibende selbst die Kosten begleichen. Ein Student, müsste in dem Fall rund 100 Euro für die Versicherung bezahlen.

Alle anderen bewegen sich zwischen 200 Euro und mehr. Die Ausgaben sind abhängig von den Einnahmen und können weiter steigen, sofern auch die Einnahmen steigen sollten. Diese Kosten müsste man allerdings monatlich bezahlen. Außerdem muss man noch die Gebühr bei der IHK berechnen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr beträgt. Das wären auch im Endeffekt die gesamten Kosten.

Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden.. ach ja.. die Mär vom Gewerbeamt ist hoffentlich nach diesem Beitrag vollständig erledigt. Allerdings muss man dennoch vorher zum Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden und dort die Gewerbeanmeldung vornehmen.

In der Regel reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Einige Ämter verlangen aber dann doch auch des öfteren eine Terminvereinbarung. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Bei der Terminvereinbarung weiß man genau wann man erscheinen muss und hat keine lange Wartezeit im Warteraum zu befürchten, doch manchmal sind Gewerbeanmeldungen bereits über mehrere Wochen und Monate verplant, so dass man dann selbst wieder lange warten muss.

Wenn man einfach vor Ort erscheint, muss man sich an den Öffnungszeiten richten und mit einem sehr vollen Warteraum rechnen. Dann ist zwar der halbe Tag weg, dafür die Gewerbeanmeldung aber an einem Tag auch erledigt.

Die Gewerbeanmeldung an sich dauert in der Regel nicht länger als wie 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele fragen man selbst hat. Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem bei dem Gewerbeamt dabei haben sollte man:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Daraufhin erhält man ein Formular, das man vor Ort ausfüllen muss. Nachdem dieser Prozess ebenfalls beendet ist, erhält man innerhalb weniger Wochen einen Fragebogen vom Finanzamt. Auf diesem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dieser ist sozusagen die Anmeldung für das Kleingewerbe selbst.

 

Wann muss ich ein Kleingewerbe anmelden?

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?


Das Kleingewerbe ist nicht nur eines der beliebtesten Gewerbe überhaupt, sondern auch das häufigste, welches beantragt wird. Dies hat natürlich viele Gründer, da das Kleingewerbe wie kein zweites dafür steht, sehr günstig zu sein, Steuer Erleichterungen für den Besitzer bedeutet und außerdem noch der Verwaltungsaufwand sehr niedrig ist.

Dies sind alles Gründe für die Anmeldung eines Kleingewerbes. Doch auch wenn der Start dadurch begünstigt werden kann, ist dennoch wichtig, dass man sich bewusst wird, das es ein harter und langer Prozess sein wird, bevor man die ersten richtigen Erfolge erzielen wird.

Erfolge sind zudem nicht immer finanzieller Natur. Manchmal reicht es auch aus, wenn man die Meilensteine, die man sich vorher selbst festgelegt hat, erreicht, um eine innere Erleichterung zu fühlen.

Nichtsdestotrotz schauen wir alle zum Teil auch auf den monetären Aspekt. Dieser ist auch beim Kleingewerbe gegeben. Im Laufe des Textes wirst du genau lernen, wie, wann und wo du die Anmeldung eines Kleingewerbes beantragen musst.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann man beim Gewerbeamt anmelden. Bei eher kleineren Gemeinden kann es sein, dass das zuständige Amt vielleicht nicht als Gewerbeamt bekannt ist, sondern als Ordnungsamt, wo man bei einigen Ortschaften auch die Anmeldung einer gewerblichen Tätigkeit beantragen kann.

In Großstädten kann es wiederum vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt. Dann müsste man das zuständige Amt erst einmal ausfindig machen. Der nächste Schritt wäre zu schauen, ob man die Gewerbeanmeldung erledigen kann, indem man einfach vor Ort erscheint oder ob man einen festen Termin benötigt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einfach vor Ort erscheinen darf, dann kann man sich sicher sein, dass man an dem Tag auch den Gewerbeschein in den Händen halten wird. Genauso sicher sein kann man sich dann allerdings dann auch, dass mehr einiges an Zeit beim Warteplatz verbringen wird.

Wenn man jedoch einen festen Termin benötigt, dann wird die Gewerbeanmeldung viel schneller gehen. Das Problem hier wäre dann allerdings, dass man eventuell einen Termin über mehrere Woche und Monate nicht bekommt, da der Andrang für Anmeldungen sehr groß ist.

Mittlerweile bieten immer mehr Städte auch die Online Anmeldung an. Diese ist ideal und vereint sozusagen beide Alternativen und verbessert diese sogar. Die Gewerbeanmeldung dauert nur noch wenige Minuten.

Man benötigt keinen festen Termin und auch muss man sich nicht an irgendwelche Öffnungszeiten richten. Doch einziges Problem hier: die Art der Gewerbeanmeldung wird noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Gründer müssen daher erst einmal schauen, welche Alternative von dem zuständigen Gewerbeamt bzw. von der Stadt angeboten wird.

Bei allen Alternativen würde der Ablauf aber gleich aussehen. Zunächst müsste man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Diese kostet rund 20 bis 60 Euro und unterscheidet sich von Stadt und Gemeinde.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Unter anderem muss man Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen.

Bereits dort angeben muss man auch, ob man ein Nebengewerbe oder als Hauptgewerbe starten möchte. Bei einem Hauptgewerbe müsste man die Kosten für die Krankenversicherung selber bezahlen.

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein. Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit voll durchstarten zu können.

Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen. Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Du fragst dich die ganze Zeit, wann der Part mit dem Kleingewerbe anmelden kommt? Gar nicht! Denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Gewerbeamt anmelden. Das muss man beim Finanzamt.

Genauer gesagt erhält man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort kann man die Option auswählen, ob man die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen möchte. Falls ja, dann wird automatisch das Gewerbe als Kleingewerbe angesehen.

Bis wann muss man Anmeldung von Kleingewerbe beantragen?

Wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man so schnell wie möglich die Gewerbeanmeldung vornehmen. Wann man in Deutschland genau dazu verpflichtet wird, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist ebenfalls klar geregelt.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbe anmelden.

Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen im Jahr mit einer Tätigkeit (einem Hobby) bis zu 410 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbepflichtig zu werden. Auch müssen Freiberufler nicht den Gang zum Gewerbeamt machen.

Diese müssen lediglich die Anmeldung beim Finanzamt vornehmen. Alle anderen sind dazu verpflichtet. Falls man dies nämlich nicht tut, dann muss man mit einem Bußgeld in höhe von rund 1000 Euro und mehr rechnen.

In München beispielsweise können in den aller schlimmsten Fällen ein Bußgeld verhängt werden, in Höhe von rund 50.000 Euro. Dies würde für die meisten Leute den finanziellen Kollaps bedeuten.

Zwar ist das nicht so häufig der Fall, dennoch sollte dieses Beispiel einem verdeutlichen, dass mit der Gewerbeanmeldung nicht zu spaßen sein sollte. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde das Finanzamt dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Dieses Zurückzahlen der Steuern verhindert die Ämter allerdings nicht daran, dass diese weiterhin die Bußgelder aussprechen können. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen mal Milde walten, dennoch sollte man sich nicht allein darauf verlassen und die Gewerbeanmeldung sollte so schnell wie möglich beantragt werden.

Was braucht man um ein Kleingewerbe anmelden zu können?

Um eine Kleingewerbe Anmeldung abschließen zu können, reicht es nicht bloß aus, wenn man beim Gewerbeamt vorstellig wird. Auf dem Formular kann man nämlich nicht angeben, das man ein Kleingewerbe anmelden möchte.

Dies kann man nur auf dem Bogen zur steuerlichen Erfassung erledigen. Dieses erhält man vom Finanzamt. Dieses meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Man erhält dann den besagten Bogen.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden, da hier kleinere Fehler eine größere Summe am Versäumnis bedeuten können. Unter anderem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Wenn man diese nutzt, dann müssen Gewerbetreibende, wenn diese die strengen Vorlagen einhalten, keine Umsatzsteuer bezahlen. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, diese Tätigkeit so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben so denn auch stimmen.

Nachdem man alle erforderlichen Felder ausgefüllt und zurückgeschickt hat, erhalten normale Gewerbe eine Steuernummer für das Unternehmen. Beim Kleingewerbe allerdings ist dies nicht der Fall. Die Kleingewerbetreibenden nutzen auf Rechnungen die private Steuernummer, die jeder Bürger seit der Geburt erhält.

Was ist die Kleinunternehmerregelung in der Anmeldung von Kleingewerbe?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für kleinere Unternehmen, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind. Diese Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Falls man diese Summen überschreitet, dann gilt man auch nicht mehr als Kleingewerber und müsste dann unter anderem unter dem HGB und nicht mehr unter dem BGB handeln. Auch wäre das Unternehmen dann dazu verpflichtet, einen Jahresabschluss zu veröffentlichen und die Buchführung auszuüben.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Die meisten Gewerbetreibenden stehen noch vor ihrer ersten Gewerbeanmeldung. Daher ist man in der Regel auch ganz aufgeregt, wenn man ein Formular vorgelegt bekommt. Um sich besser auf die Fragen einstellen zu können, erhälst du hier einen kleinen Einblick, was auf dich wartet.

Je weniger du Fragen an den Beamten hast, umso kürzer wird dann auch die Gewerbeanmeldung dauern. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder diese Ausländer sind.

Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist ein Kleingewerbeschein?

Viele Leute nehmen an, dass es auch einen Kleingewerbeschein geben muss, da man ein Kleingewerbe nicht beim Gewerbeamt anmelden kann. Allerdings kann man ein Gewerbe auch nicht beim Gewerbeamt, sondern muss dieses beim Finanzamt anmelden bzw. auf dem steuerlichen Erfassungsbogen angeben, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Der Irrglaube eines zweitens Scheins rührt also daher, dass viele Annehmen, Kleingewerbetreibende einen eigenen Schein haben. Allerdings erhält jeder, der ein Gewerbe angemeldet hat, dasselbe Formular vorgelegt und demnach auch nur einen Schein, den man am Ende erhalten kann.

Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Ein Kleingewerbe anmelden und dann im Handelsregister eintragen lassen? Ist das denn nicht ein wenig Paradox? Nicht immer! Für den ein oder anderen Gründer könnte sich dieser Schritt nach der Gewerbeanmeldung lohnen.

Ein Kleingewerbe löst bei einem potenziellen Kunden nicht diesen Effekt aus, den beispielsweise Kapitalgesellschaften wie eine GmbH auf Leute haben. Doch wenn man angibt, ein Besitzer eines Kleingewerbes zu sein und dennoch im Handelsregister ist, weil man von beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen haben möchte, dann kann dies wiederum ein ganz schlauer Schachzug sein.

Zunächst einmal muss man aber wissen, dass kleinere Unternehmen wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist.

Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe ist unter anderem auch deshalb so beliebt bei vielen Gewerbetreibenden, da dieses nicht allzu hohe Kosten verursacht. Da die meisten Gründer noch vor der Anmeldung stehen, kann man auch die Bearbeitungsgebühren vom Gewerbeamt mit einberechnen.

Diese Gebühren kosten rund 20 bis 60 Euro. Jeder Gewerbetreibende ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Auch hier müssen Gebühren bezahlt werden. Kleinere Gewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300 Euro im Jahr.

Das wären auch bereits die einzigen Fixkosten, mit denen man rechnen müsste. Weitere Rechnungen können allerdings auch noch auftreten. Beispielsweise dann, wenn man ein hauptberufliches Gewerbe führt. Dann müsste man die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die Kosten hierfür fangen bei 200 Euro und können gar vierstellig werden, dies Zahlungen sind jedoch abhängig von den eigenen Einnahmen.

Auch können dann weitere Kosten entstehen, wenn das Gewerbe weiter wächst. Wenn man zum Beispiel eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt.

Das sind alles potenzielle Kosten, die pro Jahr auftreten könnten und man im Überblick haben sollte. Als Kleingewerbetreibender sollte man diese Zahlungen mit Stolz hinnehmen, denn das bedeutet, dass das Fundament bereits steht und man den nächsten Schritt Richtung Wachstum angepeilt hat.

Ist ein Kleingewerbe befreit von den Steuern?

Deutschland ist bekannt dafür eines der komplexesten Steuersysteme der Welt zu haben. Zwar ist das nichts, womit man sich rühmen kann, aber immerhin.. 😉 Naja, nein. Sind wir ehrlich, das ist ziemlich mies.

Umso verwunderlicher ist es auch, dass man bei einem kleinen Gewerbe scheinbar nicht so viele Steuern zahlen muss, wenn einige Bedingungen erfüllt worden sind.

Durch die Kleinunternehmerregelung kann man beispielsweise die Umsatzsteuer umgehen. Auch darf man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro pro Jahr erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern zahlen zu müssen.

Wenn man diese zwei Steuern nicht zahlen muss, dann hat man einen erheblichen Vorteil, um viele Gewinne einfahren zu können. So lohnt sich eine gewerbliche Tätigkeit umso mehr.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Kleingewerbetreibende müssen damit Leben, dass ihr kleines Unternehmen nicht so viel Gewinn pro Jahr verspricht. Die gewerbliche Tätigkeit kann noch so lukrativ sein, mit einem Kleingewerbe kann man gar nicht so viel verdienen.. Stimmt das denn auch? Nein, nicht wirklich.

Der Name eines solchen Gewerbes lautet zwar klein, der erreichbare Gewinn und der Umsatz sind hingegen alles andere als klein. Dies dürfte sogar die eigentliche Haupteinnahmequelle von vielen Leuten übertreffen.

Man kann mit einem kleinen Gewerbe nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Dies ist eine unfassbar hohe Summe.

Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man auch einige Steuern abgeben muss. Darunter die Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer. Jedoch kann man mit etwas Geschickt zwei der drei Steuern umgehen.. wie? Im nächsten Abschnitt geht es weiter!

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja. Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausübt und Gewerbetreibender ist, ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, informiert das Gewerbeamt die IHK automatisch.

Die Gebühren bei der IHK betragen für ein kleines Gewerbe rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300 Euro im Geschäftsjahr. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen.

Auch muss man keine Gebühren zahlen, wenn man einen Umsatz von unter 5200 Euro Umsatz vorweist. Viele Leute kritisieren die Gebühren, da der Erfolg der IHK nicht gerade das vorweisen kann, was diese im Gegensatz dazu erhalten.

Die IHK versucht sich dafür einzusetzen, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Dies versuchen sie, indem sie beispielsweise den Gewerbetreibenden Weiterbildungskurse anbieten, wo man Zertifikate erhalten kann und somit dem Ansehen dem Unternehmen hilft.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen.

Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Arbeitgeber vom Kleingewerbe erzählen?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann. Auch kann niemand einem verbieten, ein Gewerbe anzumelden. Allerdings kann es sein, das in bestimmten Bereich der Arbeitgeber etwas eingreifen kann.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation es von einem so verlangt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der gewerblichen Tätigkeit berichten, wenn beide Unternehmen in der selben Branche aktiv sind und es dann zu einem Interessenkonflikt kommen kann.

 

Kleingewerbe beantragen

Es ist der Traum vieler Gründer: das eigene Unternehmen erfolgreich zu sehen, welches einen großen Einfluss auf die Gesellschaft hat und man zudem noch hohes Ansehen genießt. Wenn man dabei auch noch gut durch die Runden kommt, sich alle finanziellen Träume erfüllen kann und dabei ein erfülltes Leben genießt, dann ist alles umso besser.

Ja, der Traum ist ein sehr schöner, doch bis es soweit ist, muss man einen beschwerlichen Weg gehen und auch akzeptieren, das auf diesem Weg sehr viele Stolpersteine auf einen warten werden.

Als Unternehmer hat man bei einer solchen Alternative nur eine Möglichkeit: die Stolpersteine nehmen und mit diesen den Weg ebnen. Sozusagen aus der Schwäche eine Stärke machen. Doch ich schweife ab. In diesem Artikel wirst du alles grundsätzliche Erfahren, was du benötigst, um erfolgreich ein kleines Gewerbe beantragen zu können.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


In den meisten Fällen muss man beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorstellig werden. In einigen Städten kann es vielleicht auch Mal vorkommen, dass man die Gewerbeanmeldung auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer beantragen kann.

Darüber sollte man sich also vorher ausgiebig informieren. Beim Gewerbeamt zahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Dokumente bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Daraufhin erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen muss. Man muss unter anderem Angaben zum Gewerbe und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe anmelden möchte. Bei einem Hauptgewerbe wäre es nämlich so, dass man die eigene Krankenkasse dann aus der eigenen Tasche bezahlen müsste.

Für die meisten Leser kommt ohnehin nur das Nebengewerbe infrage, da die meisten noch eine hauptberufliche Tätigkeit verfolgen und mit einem Gewerbe nebenbei das Gehalt weiter auf hübschen wollen. Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt.

Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Der Gewerbeschein gibt einem Gründer noch nicht das recht, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften.

Das kann man nämlich erst dann, wenn man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten und ausgefüllt zurück geschickt hat. Das Gewerbeamt informiert nach der Anmeldung die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die IHK oder HWK, sowie die Berufsgenossenschaften.

Was muss man tun um ein Kleingewerbe anmelden zu können?

Hast du dich bereits gefragt, warum bisher vom Gewerbeamt die Rede war, aber nicht, wie man dort das Kleingewerbe anmelden kann? Ganz einfach aus dem Grund, weil die Kleingewerbe Anmeldung eben nicht beim zuständigen Gewerbeamt stattfindet, sondern beim Finanzamt.

Eher gesagt erhält man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Auf diesem kann man unter anderem Angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Wenn man diese Regelung in Anspruch nimmt, dann ist das so, als wenn man das Kleingewerbe anmelden würde.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Unabhängig von der Rechtsform eines Gewerbes, so muss man sich als Gründer dem Gesetz beugen. Es gibt nämlich eine klare Definition, wann genau man das Unternehmen anmelden muss.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausführt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbeamt aufsuchen. Und das am besten so schnell wie möglich.

Denn, wenn man die Anmeldung verspätet oder gar nicht ausführt, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und sogar mehr. Ein krasseres Beispiel, damit du den ernst der Lage besser verstehst: in München werden Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro verhängt.

Zwar ist das nicht die Regel und nur bei den aller härtesten Fällen verhängt worden, doch diese Summe zeigt, das damit nicht zu spaßen ist. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man 60 Monate Zeit. Falls man über Jahre hinweg verspätet die Anmeldung vornimmt, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern wird noch ein bestimmter Zinssatz als Strafe drauf gerechnet. Dies hindert die Ämter allerdings nicht daran, Bußgelder auszusprechen. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung beim Gewerbeamt so schnell wie möglich vornehmen.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

Das Gewerbeamt informiert nach der Anmeldung die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die IHK oder HWK, sowie die Berufsgenossenschaften. Das Finanzamt meldet sich automatisch beim Gewerbetreibenden.

Man erhält in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post. Falls nach dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, dann erst sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte daher mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausgefüllt werden. Unter anderem muss man sich dafür entscheiden, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Dies ist die Grundvoraussetzung dafür, das man überhaupt als Kleingewerber gilt. Wer also ein Kleingewerbe anmelden möchte, muss diese Regelung in Anspruch nehmen. Falls man diese Option nicht zieht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe gültig machen.

Die Regelung ist eine Hilfestellung für Unternehmen, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Außerdem ein weiterer wichtiger Bereich ist das genaue Benennen der gewerblichen Tätigkeiten.

Man sollte diese so genau wie möglich beschreiben, da das Finanzamt sehr penibel ist und genau schaut, ob man denn auch wirklich genau so handelt, wie alles angegeben worden ist.

Ein Beispiel: wenn man damit beginnt, Handys zu verkaufen, dann würde die Beschreibung Handy Verkauf ausreichen. Sofern man allerdings im Laufe der Zeit auch noch Tabelts mit in das Aufgebot rein nimmt, dann würde dies offensichtlich nicht mehr passen.

Daher muss man sich von vorneherein klar sein, in welche Richtung es mit dem Gewerbe hinsoll. Allerdings kann man auch die Beschreibung jederzeit ändern lassen, sofern Änderungen auftreten sollten.

Man muss es nur früh wie möglich ändern lassen. Bei dem Beispiel wäre dann die Beschreibung: elektronische Geräte mit Internetzugang und Kommunikation und mehr zum Verkauf völlig ausreichend und umfassend genug erklärt. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe.

Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält. Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt.

Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Das lange warten hat ein Ende!

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleingewerbetreibende haben ihren Namen daher, weil sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben. Doch was genau ist diese Regelung überhaupt und für was ist diese gut?

Die Regelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen.

Kleingewerbetreibende sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen. Dafür muss man allerdings eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Umsatz erwirtschaften.

Falls man mal mehr Umsätzen sollte, dann gilt die Regelung nicht mehr und man müsste versuchen, dies im kommenden Jahr wieder zu erreichen. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass man die Option für die Regelung sofort ziehen muss. Ansonsten kann man dies nämlich für die kommenden fünf Jahre für dieses Unternehmen nicht mehr tun.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja. Jeder, der die Anmeldung beim Amt des Gewerbes vollzieht und als Gewerbetreibender gilt, muss die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten. Diese Mitgliedschaft ist verpflichtend und man kann sich auch nicht davon befreien lassen. Freiberufler hingegen müssen nicht die Mitgliedschaft antreten, da diese kein Gewerbe besitzen.

Die IHK ist eine Institution, die versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Beispielsweise hilft sie dabei, die Gleise zu reparieren, damit Leute schneller in die Stadt können, wovon wiederum die örtlichen Geschäfte profitieren können, da wieder mehr Besucher an Land gebracht werden.

Auch bietet die IHK viele Möglichkeiten, sich weiter zu bilden, indem Kurse angeboten werden und man auch Zertifikate erlangen kann. Dies wiederum hilft dem Unternehmer, sein klein Gewerbe voranzubringen und durch besondere Qualifikationen interessanter für Kunden zu machen.

Also alles in allem eine Win Win Situation, für alle beteiligten, vor allem wenn man bedenkt, wie hoch die Kosten hierbei sind. Denn in erster Linie ärgern sich die meisten Unternehmer über die zusätzlichen Kosten, die entstehen. Diese sind allerdings sehr moderat.

Ein Kleingewerbe zahlt beispielsweise nur 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen eine Gebühr in Höhe von rund 150 bis 300 Euro zahlen. Für die Leistung, die man erhalten kann, wenn man diese beansprucht, ein fairer Preis.

Es gibt dann leider eine unschöne Seite an der IHK, die dann doch sehr negativ behaftet ist. Wenn diese eine Beitragsrechnung schickt, welche bereits im ersten Jahr den Unternehmer treffen kann.

Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können. Für Neugründer ein Desaster!

Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier ->

Als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Kleingewerbe müssen sich nicht im Handelsregister eintragen lassen. Falls man dies dennoch tun möchte, dann ist dies zum einen freiwillig, zum anderen muss man dies auch vor der Anmeldung bei dem Amt des Gewerbes erledigen. Es gibt einige Vorteile, die einen Gründer dazu verleiten können, den Eintrag zu wagen. Diese sehen wie folgt aus:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es dann doch auch eine negative Seite. Denn wenn das Kleingewerbe einmal im Handelsregister ist, dann wird sich vieles verändern. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden, wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Unterschied zwischen einer UG und einem Kleingewerbe?

Wenn man im Netz nach Kleingewerbe anmelden sucht, dann liest man in einigen Nebensätzen immer wieder, dass es auch eine UG gibt, die zuweilen ähnliche Charakteristiken aufweist.

Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft, wie beispielsweise eine GmbH und kann bereits mit einem Euro Stammkapital eröffnet werden. Also die Markteintrittsbarriere ist sehr gering, wie bei einem Kleingewerbe auch. Eine UG muss bilanzieren und eine Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärung einreichen.

Das sind alles administrative Hürden, die ein neu gegründetes Einzelunternehmen, wie eben ein Kleingewerbe, in der Regel nicht bzw. nur abgemildert hat.

Eine UG (Unternehmensgesellschaft Haftungsbeschränkt) die ein Gewerbe betreibt, ist immer ein Kaufmann im Sinne des HGB und solch ein Kaufmann kann kein Kleingewerbetreibender sein. Nur Einzelunternehmer und GbRs können Kleingewerbetreibende sein.

Wie hoch darf der Umsatz beim Kleingewerbe sein?

Beim Kleingewerbe handelt es sich um ein Unternehmen, welches nur eine kleinere Summe erwirtschaften kann. Doch stimmt das überhaupt? Nicht wirklich! Zu sagen, dass ein Kleingewerbe nur geringe Einnahmen verspricht ist so richtig, wie das China in Europa liegt.

Die erreichbaren Zahlen würden sicherlich das eigentliche Gehalt des ein oder anderen bei weitem übersteigen. Doch kommen wir zu den Zahlen…. mit einem Kleingewerbe kann man pro Jahr rund 500.000 Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften.

Das ist eine unfassbar hohe Zahl, die bei dem ein oder anderen sicherlich für einen offenen Mund sorgen wird. Auch sollte man berücksichtigen, dass diese Summe auf das eigentliche Gehalt noch drauf gerechnet wird. Als Gründer hat man so vielmehr Planungssicherheit und einen viel größeren Geldbeutel, um auf alle Lagen reagieren und investieren zu können.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, das man auch diese Beträge versteuern muss. Neben der Gewerbesteuer fallen dann noch die Umsatzsteuer, sowie die Einkommenssteuer an.

Der Nachteil bei einem Kleingewerbe ist dann, das man diese Umsatzsteuer bei einem Kauf nicht von der Steuer absetzen kann, was beispielsweise bei Kapitalgesellschaften wie bei einer GmbH es der Fall wäre.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein besonderer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieser keine hohen Kosten pro Jahr verursacht. Gewerbetreibende müssen in der Regel nur die IHK Gebühren, die rund 30 bis 300 Euro kosten können, als einzige Fixkosten berechnen.

Weitere Kosten können dann entstehen, wenn man ein Hauptgewerbe hat und die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Auch können sich zusätzliche Zahlungen bei Gewerbetreibenden unterscheiden. Beispielsweise wenn man Räumlichkeiten mietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht, Weiterbildungskurse besucht, Webseiten errichtet oder Neuanschaffungen tätigt.

Kann der Arbeitgeber mir das Kleingewerbe verbieten?

Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können. Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man zusätzliche Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

 

Kleingewerbe eröffnen

Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist für viele Leute ein absoluter Traum. Noch nie war es so leicht, ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen, wie zu dieser Zeit.

Das Wissen, welches damals nur einem elitärem Kreis zugemutet wurde, kann mittlerweile von aller Öffentlichkeit nachgelesen werden. Wir können uns Informationen rund um die Uhr beschaffen, uns weiterentwickeln, Kurse besuchen und Zertifikate erlangen.

Auch können wir bedingt durch das Internet eine viel größere Bandbreite an Kunden gewinnen, ohne dabei einen immensen Kostenaufwand zu betreiben. Generell gilt, dass die Markteintrittsbarriere sehr gesunken ist und man es viel einfacher hat, in einen bestehenden Markt einzutreten.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass man so mehr Konkurrenz hat, als noch vor einigen Jahrzehnten. Daher ist es umso wichtiger, den Kunden zielgerichtet anzusprechen. Um all die Dinge in Ruhe austesten zu können, eignet sich ein Kleingewerbe hervorragend dafür.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Man muss zunächst beim zuständigen Gewerbeamt vorstellig werden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es wirklich ist. Bei eher kleineren Gemeinden noch kein Problem, kann es vor allem in Großstädten sein, dass es mehrere Ämter gibt, wo man die Anmeldung durchführen lassen kann.

Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer platz nimmt. Wiederum andere Ämter hingegen eine feste Terminvereinbarung wünschen. Beides hat seine Vor.- und Nachteile. Wenn man einfach vor Ort erscheinen kann, dann kann man sich auch sicher sein, das man an dem Tag auch den Gewerbeschein in den Händen halten wird.

Allerdings kann man sich genauso sicher sein, dass man den gesamten Tag beim Gewerbeamt verbringen wird. Wenn man jedoch einen festen Termin hat, dann wird man nicht so viel warten müssen, zumindest nicht beim Amt des Gewerbes. Warten muss man dennoch, vielleicht sogar viel länger als gedacht.

Da es sehr gut sein kann, dass der Andrang in größeren Städten recht groß sein dürfte. Eine dritte Alternative, die mittlerweile am kommen ist, ist die Online Gewerbeanmeldung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten und ganz bequem von Zuhause aus die Gründung eines Unternehmens vornehmen.

Einziges Manko hier: noch wird dieser Service nicht überall angeboten. Vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens kann man diese Art der Gründung vornehmen.

Da diese Vorgehensweise noch nicht der Norm entspricht, versuchen wir weitern den klassischen Weg zu beschreiben. Wenn man also nun beim Gewerbeamt erschienen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Dokumente bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man mehrere Dokumente benötigt, wie zum Beispiel eine Handwerkskarte, einen Eintrag vom Handelsregister, ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeugnis,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann ebenfalls den Personalausweis, sowie eine Melde Bestätigung bei sich haben.

Nachdem man die benötigten Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllen muss. Falls sich irgendwelche Fragen ergeben sollten, dann kann man auch vor Ort den Beamten fragen. Die Gründung dauert in der Regel bis zu 40 Minuten.

Das Formular ist nur eine Seite lang. Gefragt werden die Daten zum Gründer, sowie zum Betrieb. Unter anderem wird hier bereits die Frage geklärt, ob man eine nebenberufliche oder eine hauptberufliche Selbstständigkeit gründet.

Je nachdem, für was man sich entscheidet, können Mehrkosten entstehen. Denn bei einem Hauptgewerbe muss man in der Regel die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Nachdem man das Formular dann ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Dieser Kopie dient dann zukünftig als Gewerbeschein. Mit diesem kann man allerdings noch nicht beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften.

Dafür muss man zunächst den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückschicken. Beim Finanzamt muss man sich nicht selber melden, da das Gewerbeamt dies für einen übernimmt. Auch werden weitere Behörden informiert, wie die Industrie und Handelskammer sowie die Berufsgenossenschaften.

Falls du dich fragen solltest, ob du den Abschnitt Kleingewerbe anmelden verpasst haben solltest, dann kann ich dich beruhigen, das hast du nämlich nicht. Denn die Kleingewerbe Anmeldung geschieht nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Finanzamt.

Wo kann man ein Kleingewerbe gründen?

Um ein Kleingewerbe gründen zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden. Oder nicht ganz. Viel eher schickt das Finanzamt dem Gründer den steuerlichen Erfassungsbogen zu. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Auf diesem Bogen kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, um als Kleingewerbe gelten zu können. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Dafür muss man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro (früher 17.500 Euro) und im darauffolgendem Jahr unter 50.000 Euro Umsatz bleiben. Wenn dies so gegeben ist, muss man keine Umsatzsteuer bezahlen. Auch muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschrieben werden sollte, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob das angegebene denn auch wirklich so stimmt.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Die Gründung eines Kleingewerbes sollte sofort stattfinden, wenn man weiß, dass eine gewerbliche Tätigkeit langfristig ausgeübt werden muss. Es gibt sogar eine verallgemeinernde Definition, wann genau man das gründen eines Unternehmens vornehmen muss.

Wenn man eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Falls nicht, dann können Strafen drohen. Die Ämter können ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr auszahlen.

In München ist es gar so, dass Bußgelder in Extremfällen bis zu 50.000 Euro kosten können. Das würde bei vielen der finanzielle Kollaps bedeuten und gleichzeitig auch den Ruin. Daher ist es umso wichtiger, dass man dies nicht auf die leichte Schulter nimmt und sofort erledigt.

Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern müsste man dann noch einen Zinssatz bezahlen.

Das bezahlen der Steuern bedeutet allerdings nicht, das man kein Bußgeld mehr zahlen muss. Das muss man dennoch machen. Bei eher kleineren Beträgen aber kann es sein, dass die Ämter Mal ein Auge zudrücken. Doch alleine darauf sollte man nicht vertrauen und das Gründen des Unternehmens so schnell wie möglich voranbringen.

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend?

Ja, auch für Kleingewerbetreibende gilt, das die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend ist. Viele wissen gar nicht, welche Aufgaben die IHK überhaupt hat und welche Vorteile man durch die Nutzung der Angebote erhalten kann. Die IHK versucht in der Regel die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Dies versucht sie, indem sie beispielsweise Bahngleise repariert, damit Leute schneller von A nach B können und so potenzielle Kunden vor Geschäfte bringen können. Außerdem bietet die IHK auch sehr viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann.

Diese wiederum helfen dem Unternehmen, an Reputation zu gewinnen und interessanter für Kunden zu werden. Für diese Angebote verlangt die IHK auch eine jährliche Gebühr. Kleingewerbe zahlen Gebühren von rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr von rund 150 bis 300 Euro im Jahr.

Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite an der IHK, die vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr schmerzhaft sein kann. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Diese Rechnung kann es ganz schön in sich haben. Vor allem wenn man gerade dabei ist, Neuanschaffungen zu tätigen oder Koorperationen einzugehen, muss man diese höchstwahrscheinlich über mehrere Wochen hinweg verschieben. Doch keine Panik…

GewerbeAnmeldung.com fragen. Denn es gibt eine Möglichkeit, dem ganzen zu entkommen. Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Du kannst hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen.

Dort prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen, die Möglichkeit, dass man sogar gar nichts zahlen muss, ist gegeben. Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Falls du mehr Informationen benötigst, dann klicke hier ->

Vorteile eines Kleingewerbes?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze. Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss.

Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt. Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden.

Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen. Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne die Gewerbesteuer abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Welche Kosten hat ein Kleingewerbe?

Beim Kleingewerbe von großen Kosten zu sprechen, ist eine Lüge. Natürlich kommen einige Kosten auf den Gründer zu, doch diese sind im überschaubaren Rahmen. Selbst Studenten, die nicht so viel Zeit und Geld haben, können problemlos ein Kleingewerbe betreiben, da die Kosten eines Kleingewerbes sehr niedrig sind.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten.

Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr. Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen. Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht. Sehr überschaubar und auch bezahlbar, oder? Ich hoffe diese kleine Auflistung hat dir zeigen können, dass Kleingewerbetreibende es mit einem Kleingewerbe wirklich gut haben.

Falls du dich fragst, ob da nicht noch etwas dazu kommen könnte, dann ja, weitere Zahlungen können immer wieder auftreten. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt.

Das sind alles potenzielle Kosten, die pro Jahr auftreten könnten und man im Überblick haben sollte. Als Kleingewerbetreibender sollte man diese Zahlungen mit Stolz hinnehmen, denn das bedeutet, dass das Fundament bereits steht und man den nächsten Schritt Richtung Wachstum angepeilt hat.

Muss der Kleingewerber seinem Arbeitgeber von der Selbstständigkeit erzählen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar mein Gewerbe annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können. Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Finanzamt, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Die Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen.

Gewerbe angemeldet was nun

Nachdem man das eigene Unternehmen beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet hat, ist man Stolz wie Oscar. Das darf man auch sein, denn man leitet quasi eine neue Ära ein, die für den Gründer am Ende hin positiv verlaufen soll.

Unabhängig davon, für welche Rechtsform man sich auch entschieden hat oder ob man die Selbstständigkeit nebenberuflich oder hauptberuflich angeht, so gebührt jedem Gründer größter Respekt. Es erfordert viel Mut, die Selbstständigkeit anzupeilen und es erfordert umso mehr Mut, Fleiß, Schweiß, Tränen und Ehrgeiz, dieses erfolgreich zu führen und zu Gewinne zu führen.

In diesem Artikel erfährst du alles wissenswerte, was nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt geschehen wird, welche Kosten auf einen zukommen können und mit welchen Behörden man es noch zu tun bekommen wird.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?


Das man sich beim Gewerbeamt anmelden muss, ist vielen Gründern bekannt. Doch was geschieht, wenn man sich nicht angemeldet hat? Mit welchen Konsequenzen kann man rechnen? Sagen wir so, mit sehr großen!

Denn jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, ist auch dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls von der Pflicht befreit sind Leute, die zu den Freiberuflern gehören. Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden, somit entfällt bei diesen auch die Pflicht zur Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer. Zu den freien Berufen gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Künstler,
  • Fotografen,
  • Schriftsteller,
  • und viele mehr.

Alle anderen, die eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, müssen eine Gewerbeanmeldung beantragen. Falls nicht, dann muss man ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr bezahlen. In München ist es gar so, dass in extrem Fällen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das würde für die meisten Gründer nicht nur wirtschaftlich sehr schaden, sondern auch noch den finanziellen Ruin bedeuten. Man hat allerdings die Möglichkeit, auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man erst nach mehreren Jahre also die Gewerbeanmeldung beantragen sollte, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Auch bedeutet das Zurückzahlen der Steuern nicht, dass die Ämter keine Bußgelder mehr verhängen können. Allerdings lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten und verhängen kleine oder gar keine Strafen. Doch allein darauf vertrauen sollte man sich nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt erfolgt automatisch. Das Gewerbeamt leitet die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dem Gründer. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, dann erst sollte man selbst bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang, daher sollte man diesen Bogen auch mit größter Aufmerksamkeit ausfüllen. Kleinere Fehler können bereits dazu beitragen, das man einige steuerliche Vorteile verpasst. Auch kann man indirekt die Kleingewerbe Anmeldung auf dem Fragebogen abschließen.

Das Kleingewerbe anmelden tut man nämlich nicht bei dem Amt des Gewerbes, sondern muss beantragt werden vom Finanzamt. Auf dem Fragebogen wird unter anderem gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist die Voraussetzung für die Anmeldung eines Kleingewerbes. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Die Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Umsatzsteuern, was für viele Gründer einen enormen Gewinn bedeuten kann. Ebenfalls bei dem Fragebogen ausfüllen muss man die Frage, wie genau die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Gründer müssen hierbei darauf achten, das Gewerbe so detailliert wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angegeben Informationen denn auch wirklich passend sind. Gibt es beispielsweise einige Unstimmigkeiten, kann ein Bußgeld verhängt oder das Gewerbe geschlossen werden.

Daher müssen Gewerbetreibende das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben. Nachdem man den Bogen ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man in der Regel innerhalb kürzester Zeit die neue Steuernummer für das Gewerbe zugewiesen. Leute, die ein Kleingewerbe haben, erhalten derweil keine neue Steuernummer. Diese benutzen in der Regel die eigene private Nummer, die jeder seit Geburt an bekommt, auf die Rechnungen.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ein Kleingewerbe anmelden und so die Mitgliedschaft bei der IHK nicht antreten? Leider falsch gedacht, denn unabhängig davon, welches Gewerbe man auch hat, ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten.

Das ist gesetzlich so festgelegt und man kann sich von der Pflicht auch nicht befreien lassen. Auch wenn diese Pflicht nicht immer für Begeisterung sollte, so sollten sich Gründer zunächst anschauen, welche Angebote die IHK überhaupt einem bietet.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, das die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Auch bietet sie viele Weiterbildungskurse an, wo Unternehmer Zertifikate erlangen können, welche das Gewerbe weiter aufwerten können. Für diese Leistungen müssen Gründer auch eine jährliche Gebühr bezahlen.

Kleinere Gewerbe zahlen in der Regel rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro. Auch hier können die Gebühren je nach Stadt Abweichen. Man zahlt nur dann keine Gebühren, wenn das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr hat.

Das werden die grundlegenden Informationen. Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen.

Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Gewerbe angemeldet – welche Kosten im Jahr?

Die gewerbliche Tätigkeit anmelden ist nur die halbe Miete. Gewerbetreibende müssen auch auch einige Kosten pro Jahr abdecken. Da die meisten Leser noch vor der Gründung stehen, ist es auch wichtig, die Bearbeitungsgebühr bei dem Amt des Gewerbes zu erwähnen.

Diese Kosten fallen nur einmal an, wenn man ein Gewerbe anmelden möchte. Diese Kosten betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Auch bei dem Amt des Gewerbes muss man angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebenberufliches Gewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Nebengewerbe muss weiterhin der Arbeitgeber die Krankenversicherung in der Regel bezahlen. Bei einem Hauptgewerbe sieht es wiederum anders aus. Da muss der Gewerbetreibende selbst die Kosten begleichen. Ein Student, müsste in dem Fall rund 100 Euro für die Versicherung bezahlen.

Alle anderen bewegen sich zwischen 200 Euro und mehr. Die Ausgaben sind abhängig von den Einnahmen und können weiter steigen, sofern auch die Einnahmen steigen sollten. Diese Kosten müsste man allerdings monatlich bezahlen. Außerdem muss man noch die Gebühr bei der IHK berechnen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr beträgt.

Das wären auch im Endeffekt die gesamten Kosten. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Muss der Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung erfahren?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein gewerbliche Tätigkeit anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch ein Arbeitgeber in erster Linie nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu unterrichten.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Im wesentlichen hat die Anmeldung eines Gewerbes Auswirkungen auf drei Bereiche:

die finanzielle Haftung, die Pflicht zur Einkommensteuererklärung und die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und bei der Berufsgenossenschaft. All diesen Pflicht muss man nach der Gewerbeanmeldung nachkommen.

 

Arbeiten ohne Gewerbeschein

Wer braucht keinen Gewerbeschein?

Wer mit einem Gewerbeschein arbeiten muss und wer nicht ist in Deutschland klar geregelt. Jede gewerbliche Tätigkeit muss beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden und für jede gewerbliche Tätigkeit wird auch der Gewerbeschein benötigt.

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn sie nach außen sichtbar ist, langfristig und selbstständig ausgeübt wird mit der klaren Absicht damit Gewinn zu erzielen ohne dabei ein Angestellter zu sein.

Allerdings gibt es einige Ausnahmen, die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Diese sind die sogenannten Freiberufler. Als Freiberufler ist man nicht gewerblich unterwegs und dementsprechend benötigen sie keinen Gewerbeschein, auch wenn sie ebenfalls einer Tätigkeit selbstständig nachkommen.

Was sind Freiberufler?

Freiberufler sind eine gesonderte Kategorie, welche kein Gewerbe anmelden. Bei einer freiberuflichen Tätigkeit handelt es von einer Tätigkeit, welches auf den Wunsch des Kunden angepasst ist bzw. es besteht ein engeres Verhältnis zum Kunden. Bei einer gewerblichen Tätigkeit ist es im Gegenteil.

Es handelt von einer Massenproduktion und das Unternehmen wächst viel schneller. Zu dem liegt bei einem Freiberufler meistens ein akademischer Abschluss vor, welches nachgewiesen werden muss. Die Bezahlung der Freiberufler beruht auf Honorarbasis.

Wer gilt als Freiberufler?

Wer nun als Freiberufler gilt ist im Einkommenssteuergesetz in § 18 geregelt. Durch die Regelung ist auch klar wer der Gewerbeanmeldung verpflichtet ist und wer als Freiberufler gilt.

Freiberufler werden in drei Kategorien aufgeteilt: Katalogberufe, katalogähnliche Berufe und Tätigkeitsberufe. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass es bei freien Berufen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt.

Zu den freien Berufen zählen zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Vermessungsingenieure, Heilpraktiker, Steuerberater, Unternehmensberater und noch viele mehr. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, bei denen auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss.

Dies wird letztendlich vom Finanzamt entschieden und hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt. Ein sehr gutes Beispiel ist hierfür der Fotograf. Je nachdem muss ein Fotograf ein Gewerbe anmelden, wie zum Beispiel der Hochzeitsfotograf.

Wie lassen sich Freiberufler versichern?

Als Freiberufler darf man zwischen der gesetzlichen und privaten Versicherung entscheiden. Beim Treffen der Entscheidung muss man abwägen, welches die bessere Option für einen ist. Dabei sind das Alter und die Gesundheit entscheidende Punkte.

Man sollte bedenken, dass wenn man in der privaten Versicherung ist, nicht einfach so wieder in gesetzliche wechseln kann. Für die Künstler gibt es die Künstlersozialkasse. Bei der Künstlersozialkasse muss man sich zuerst anmelden und wenn man angenommen wurde, zahlt man nur die Hälfte der Beiträge der Sozialversicherung.

Für einige Freiberufler gibt es die sogenannten Standeskammern (z.B. Apothekenkammer). Als Freiberufler muss man sich bei der entsprechenden Standeskammer anmelden.

Gilt man als Freiberufler als selbstständig?

Ja. Auch Freiberufler sind Selbstständig. Jeder, der neben einem Angestelltenverhältnis noch eine zusätzliche Einkommensquelle hat, ohne dass dieses auf dem Arbeitsverhältnis beruht, der gilt als Selbstständiger.

Vor allem bei Freiberuflern ist dies umso ausgeprägter, als wie bei manch anderen Selbstständigkeiten. Denn als Freiberufler kann man gleich mehrere Aufträge von unterschiedlichsten Auftraggebern erhalten.

Wo müssen Freiberufler sich anmelden?

Als Freiberufler muss man nicht das Gewerbeamt suchen, sondern sich direkt beim zuständigen Finanzamt melden. An das Finanzamt schickt man ein formloses Schreiben, in dem man kurz beschreibt, welcher Tätigkeit man nachkommen möchte und wann man beabsichtigt zu beginnen.

Kurz muss man auch die Angaben zur eigenen Person machen. Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. In dem steuerlichen Erfassungsbogen gibt man seine eigenen Daten an, Daten zur Tätigkeit und gibt an, was man sich vorstellt an Einnahmen zu erzielen.

Wenn dieser ausgefüllt worden ist, schickt man diesen ab. Neben dem Bogen muss man auch eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses einreichen. Je nach dem können auch weitere Unterlagen angefordert werden.

Bei Berufen, die eine Verantwortung tragen, muss der akademische Abschluss nachgewiesen werden. Ohne einen Abschluss hat man nicht die Berechtigung dazu. Wenn alles eingereicht worden ist, wird vom Finanzamt entschieden, ob eventuell doch ein Gewerbe angemeldet werden muss.

Dabei sollte man auch bedenken, dass jemand selbst nicht entscheiden kann, ob er ein Freiberufler ist. Falls dies nicht der Fall ist, ist die Anmeldung der Tätigkeit erfolgt.

Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Nach der Anmeldung beim Finanzamt müssen sie sich bei der entsprechenden Standeskammer anmelden und sich versichern lassen. Möchte man Mitarbeiter beschäftigen, müssen diese auch angemeldet werden.

Welche Kosten kommen auf einen Freiberufler zu?

Die genauen Kosten, die auf einen Freiberufler zukommen, kann man nicht genau benennen, weil es von der Tätigkeit selbst abhängt. Diese können ganz unterschiedlich sein.

Es hängt davon ab, ob man eine Räumlichkeit benötigt, welche Materialien man benötigt bzw. welche Neuanschaffungen. Weitere Kosten können anfallen, wenn man Mitarbeiter beschäftigt oder man zusätzliche Versicherungen abschließt. Anders als wie bei einer Gewerbeanmeldung müssen Freiberufler bei der Anmeldung beim Finanzamt nichts zahlen.

Als Freiberufler ein Kleinunternehmer sein – geht das?

Als Freiberufler ist man von den Gewerbesteuern befreit. Man zahlt nur die Einkommenssteuer und Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist die Mehrwertsteuer und betragen in der Regel 19%. Von den Einnahmen, die man erzielt, muss man 19% versteuern.

Jedoch kann man als Freiberufler die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern in den ersten zwei Jahren befreien lassen. Dafür muss man allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllen.

Diese lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn man bereits im ersten Geschäftsjahr die Grenze überschreitet, gilt man nicht mehr als Kleinunternehmer.

Die Regelung soll den neuen Selbstständigen unterstützen und seine Kosten senken. Wenn man bereits am Anfang weiß, dass man nicht allzu viele Einnahmen erzielen wird, kann man die Regelung in Anspruch nehmen. Dies muss man dann im Bogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen.

Vor- und Nachteile eines Freiberuflers

Die Vorteile eines Freiberuflers sind, dass er man keine Gewerbesteuer zahlen muss. Außerdem kann man sich mit der Kleinunternehmerregelung auch den Umsatzsteuern befreien lassen.

Auch kostet die Anmeldung beim Finanzamt den Freiberufler nichts. Die Kosten, die ein Freiberufler bei der Gründung seiner Tätigkeit tragen muss, können unterschiedlich aussehen. Jedoch ist es trotzdem kostengünstig, weil man keinen Stammkapital nachweisen muss.

Fazit

Wer zu den Freiberuflern zählt, ist klar geregelt im Einkommenssteuergesetz. Bei Freiberuflern liegt meistens ein akademischer Abschluss vor, welches bei der Anmeldung beim Finanzamt nachgewiesen werden muss. Das heißt, man kann nicht für sich selbst entscheiden, ob man ein Gewerbe anmelden muss oder nicht.

Als Freiberufler ist man nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, sondern muss sich beim zuständigen Finanzamt anmelden. Ohne dass man sich angemeldet hat, darf man nicht mit der Tätigkeit beginnen und Einnahmen erzielen. Als Freiberufler kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen und hat somit einen steuerlichen Vorteil.