Freiberufler anmelden Student – Wie du als Student richtig selbstständig wirst?

Wer sind Freiberufler?


Wer zu den Gruppen der Freiberufler gehört, ist im Gesetz klar geregelt. Die Liste der Freiberufler findet man in § 18 des Einkommensteuergesetzes. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es bei den freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt. Als Freiberufler ist man nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, sondern meldet sich direkt beim zuständigen Finanzamt an.

Kann man als freiberuflicher Student arbeiten?

Nicht alle Studenten können einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, denn bei der Anmeldung muss ein akademischer Abschluss nachgewiesen werden. Das heißt, dass man je nach Tätigkeit der freiberuflichen Tätigkeit nachkommen kann.

Als Student kann man der erzieherischen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder wirtschaftlichen Tätigkeit nachkommen.

Welchen freiberuflichen Tätigkeiten ist es gestattet?

Folgenden Tätigkeiten kann man als freiberuflicher Student nachkommen:

  • Lehrer als Nachhilfe (Musik, Deutsch, Mathe und mehr)
  • Designer
  • Fotograf
  • Schreiber

Wo meldet man sich als freiberuflicher Student an?

Wenn man als Student einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Bevor das Finanzamt persönlich aufgesucht wird, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt. In diesem Schreiben erwähnt man: Namen, Anschrift, Kontaktdaten, welcher Tätigkeit mach nachkommen möchte und wann man beginnen wird.

Was schickt Finansamt  Im Anschluss schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welches man ausgefüllt zurückschicken muss. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man Fragen beantworten wie zum Beispiel: Was für Einnahmen stellt man sich vor zu erzielen? Nach dem der Bogen eingereicht worden ist, entscheidet das Finanzamt, ob man der Tätigkeit nachkommen darf.

Welche Steuern muss man zahlen?

Auch als freiberuflicher Student zahlt man keine Gewerbesteuer, weil man von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Je nach dem wie viel Gewinn man im Jahr erzielt zahlt man keine Einkommenssteuer. Wenn der Gewinn im Jahr nicht mehr als ca. 9000 Euro beträgt, zahlt man keine Einkommenssteuer.

Wann zahlt man Umsatzsteuer?

Wenn noch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch genommen wird, zahlt man auch keine Umsatzsteuer. Damit man von der Umsatzsteuer befreit ist, muss man Umsatzgrenzen einhalten. Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Als Freiberufler reicht es aus, wenn man die Einnahme Überschuss Regelung (EÜR) führt, um den Gewinn zu ermitteln.

Wie lässt man sich als freiberuflicher Student versichern?

Der Student darf seine normale Versicherung beibehalten, sollte jedoch dabei die Voraussetzungen kennen und einhalten. Dafür sollte man am Besten sich mit der Versicherung in Verbindung setzen. Falls es notwendig ist sich privat versichern zu lassen, sollte man vorher berechnen, ob es sich bei der Nebentätigkeit lohnt.

Bis wann sollte man sich anmelden?

Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Fazit

Auch als Student kann man einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, jedoch sollte man bedenken, dass es nicht allen Tätigkeiten gestattet ist. Wenn man der Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich innerhalb von vier Wochen nach Beginn beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und kann schon mit der Tätigkeit starten.

 

Kleinunternehmer ohne Gewerbe

Was ist ein Kleinunternehmer?


Ein Kleinunternehmer ist der, der die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Wenn man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen bekommen hat, kann man im ganz letzten Punkt diese in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer ist man von den Umsatzsteuern befreit. Umsatzsteuer sind die Mehrwertsteuer, so wie wir es aus unserem Alltag kennen. Der Umsatz wird auf die Leistungen oder Produkte eines Unternehmens erhoben. Die Umsatzsteuer betragen in der Regel 19%.

Aber was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Um sich von den Umsatzsteuern befreien zu lassen, muss man nicht nur die in Anspruch nehmen, sondern auch Voraussetzungen erfüllen. Diese lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Beide dieser Umsatzgrenzen müssen eingehalten werden. Wenn man bereits im ersten Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet, tritt diese Regelung nicht mehr in Kraft.

Muss man unbedingt als Kleinunternehmer auch Gewerbetreibender sein?

Um die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch nehmen zu können, muss nicht unbedingt ein Gewerbe angemeldet werden. Jeder Selbstständige darf diese Regelung in Anspruch nehmen. Diese sind zum Beispiel die Freiberufler.

Wer sind die Freiberufler?

Die freiberuflichen Tätigkeiten sind gesetzlich geregelt und somit weiß man auch wann ein Gewerbe angemeldet werden muss und wann nicht. Die Definition für Freiberufler lautet: Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu diesen Tätigkeiten zählen zum Beispiel folgende Berufe:

  • Steuerberater
  • Bildberichterstatter
  • Schriftsteller
  • Ärzte
  • Und noch viele andere Berufe.

Die Auflistung dieser Berufe findet man in § 18 des Einkommenssteuergesetzes. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich unterwegs sind. Als Freiberufler hat man eine persönlichere Beziehung zu dem Kunden und die Leistung ist dem Kundenwunsch angepasst. Auch als ein Freiberufler kann man die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nehmen, wenn man weiß, dass man nicht all zu hohe Einnahmen erzielen wird. Bei freiberuflichen Tätigkeiten bzw. Berufen liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Deshalb kann eine Person selbst nicht entscheiden, ob er freiberuflich ist oder nicht.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet, muss man auch nicht das Gewerbeamt besuchen. Als Freiberufler meldet man sich direkt beim Finanzamt an. Bevor man aber persönlich dort erscheint, schickt man an ihnen ein formloses Schreiben zu. In diesem Schreiben erwähnt man kurz

  • seinen Namen,
  • die Anschrift,
  • Steuer-ID,
  • welche Tätigkeit man anmelden möchte
  • und wann man beabsichtigt zu beginnen

Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Dieser muss ausgefüllt und abgeschickt werden. Hierbei gibt man zuerst seine Angaben an und danach bezieht man sich auf die Tätigkeit. Zum Beispiel muss man beantwortet was man sich vorstellt an Einnahmen zu erzielen.

Im allerletzten Punkt kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Da bei freiberuflichen Tätigkeiten meistens ein akademischer Abschluss vorliegt, muss man dies auch beim Finanzamt nachweisen. In einigen Fällen kann es auch sein, dass man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird vom Finanzamt entschieden und hängt davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt. Der Vorteil als Freiberufler ist, dass man auch keine Gewerbesteuer zahlt, weil man kein Gewerbe anmeldet.

Bis wann muss die Anmeldung als Freiberufler erfolgen?

Auch für ein Freiberufler gibt es Fristen, bis wann die Anmeldung erfolgen muss. Eine freiberufliche Tätigkeit muss innerhalb von vier Wochen nach beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Die Anmeldung sollte man nicht vor sich hinschieben, denn sie ist unumgänglich. Wenn man sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann es zu Stress mit den Behörden kommen. Dies sollte man frühzeitig meiden.

Was kommt nach dem Finanzamt?

Als Freiberufler ist mit der Anmeldung beim Finanzamt nicht alles getan. Für einige freiberufliche Tätigkeit gibt es Standeskammer. Hier ist die Anmeldung verpflichtend. Es gibt zum Beispiel die Apothekenkammer oder Rechtsanwaltskammer. Mit der Anmeldung bei der Standeskammer erfolgt auch automatisch die Anmeldung beim Versorgungswerk. Über das Versorgungswerk zahlt man seine Rentenversicherungsbeiträge.

Für die Künstler gibt es die Künstlersozialkasse. Über diese lassen sie sich versichern. Die restlichen Freiberufler können für sich selbst entscheiden ob sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen möchten. Dabei sollte man bedenken, dass man von der privaten Versicherung nicht einfach zu gesetzlichen wechseln kann. Deshalb sollte man sich schon vornehinein genug Gedanken darüber machen.

Fazit

Als Kleinunternehmer muss man nicht unbedingt ein Gewerbe anmelden. Sowohl Gewerbetreibende als auch Freiberufler kann man als Kleinunternehmer gelten. Dafür muss man die Regelung des Kleinunternehmers beim Finanzamt in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer, die in der Regel 19% betragen.

Als Freiberufler anmelden

Wer sind Freiberufler?


Freie Berufe bzw. Freiberufler sind im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Aus dem Grund kann man wissen, wann ein Gewerbe angemeldet werden muss und wann nicht.

Wer zu den Freiberuflern gehört, ist von der Gewerbeanmeldung ausgenommen, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Dadurch sind Freiberufler auch von den Gewerbesteuern befreit.

Die Tätigkeiten eines freien Berufes sind eher auf die Kunden abgestimmt und sind auch deshalb nicht gewerblich. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog zu finden sind. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu diesen Berufen zählen unter anderem:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Künstler und Publizisten
  • Und einige andere Berufe mehr

Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche manchmal einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. In einigen Fällen muss diese auch nachgewiesen werden, wie zum Beispiel Ärzte, weil es von verantwortungsvollen Tätigkeiten handelt und nicht einfach so ausgeübt werden kann.

Wie melden sich Freiberufler an?

Freiberufler müssen sich bei ihrem zuständigen Finanzamt anmelden. Zuerst müssen sie dafür ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken bevor sie direkt das Finanzamt persönlich aufsuchen. In dem Schreiben erwähnen sie: Name, Anschrift, Kontaktdaten, welche Tätigkeit man ausüben möchte und wann man beabsichtigt zu beginnen.

Anschließend bekommt man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss. Neben dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man zusätzlich eine Kopie seines gültigen Personalausweises nachreichen und eventuell seine Tätigkeit anhand einer Qualifikation oder ähnlichem nachweisen, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Aufgaben handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf.

Es gibt auch einige Fälle, wo auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte und wird letztendlich vom Finanzamt entschieden. Es kann auch sein, dass weitere Unterlage gefordert werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis. Welche weitere Unterlagen gefordert werden, hängt davon ab, welche Tätigkeit man ausüben wird.

Wann melden sich Freiberufler an?

Wie bei einer gewerblichen Tätigkeit muss auch eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden, wenn eine vorliegt. Die Anmeldung der Tätigkeit sollte binnen von vier Wochen nach Beginn erfolgen.

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einmal zahlen muss und darauf Zinsen berechnet werden können. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sollte man der Anmeldung rechtzeitig nachkommen. Für einen neu selbstständigen können die Kosten einen Anfangs belasten.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Der steuerliche Erfassungsbogen ähnelt zum Teil dem Bogen zur Gewerbeanmeldung, nur bezieht dieser sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man nicht mit der Tätigkeit beginnen. Jeder Cent, den man verdient, muss angezeigt werden. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu am Anfang keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man nicht sofort abschätzen kann, wie viel man genau gewinnen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden, welches aber nicht so schlimm ist.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind speziell auf einige Berufe ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt.

Der sechste Punkt ist zum Beispiel an Bauunternehmer gerichtet. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Was ist, wenn man Schwierigkeiten hat beim Ausfüllen vom Erfassungsbogen?

Für einen der sich zum ersten Mal selbstständig macht, kann es sein, dass all dies Neuland ist. Es können dabei einem tausende von Fragen durch den Kopf gehen, welche auch verunsichern können. Es ist völlig normal. Doch auf GewerbeAnmeldung.com braucht man sich keine Sorgen machen. Wir sind für dich da und unterstützen dich. Gemeinsam füllen wir die Unterlagen aus.

Beim Ausfüllen kannst du jede Frage stellen die dir durch den Sinn geht. Das einzige was du dann tun musst, ist es die Unterlagen bei deinem zuständigen Amt abzugeben und schon kannst du starten. Wir begleiten dich auch nach der Anmeldung deiner Tätigkeit noch und sind in jeder Notsituation für dich da.

Was ist die Regelung für Kleinunternehmer?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Auch einem Freiberufler steht das Recht zu, diese in Anspruch zu nehmen. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern.

Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt in den ersten zwei Jahren keine Umsatzsteuer. Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht mehr in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss. Wenn man als Freiberufler weiß, dass man keine hohen Summen an Gewinn erwirtschaften wird in den ersten zwei Geschäftsjahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und seine Kosten senken.

Was kostet die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Bei einem Gewerbe kann es sein, dass man ein Stammkapital aufweisen muss, je nach dem welche Rechtsform man anmeldet.

Die Anmeldung beim Finanzamt kostet nichts. Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab. Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Also genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, nur dass die Anmeldung beim Finanzamt nicht kostet.

Welche Behörden kommen noch in Frage?

Gewerbetreibende melden sich normalerweise noch bei der Industrie- und Handelskammer. Doch da eine freiberufliche Tätigkeit nicht gewerblich ist, ist auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend.

Müssen die Freiberufler sich bei anderen Behörden anmelden?

Als Freiberufler muss man sich bei anderen Behörden anmelden. Welche genau es ist, hängt von der Tätigkeit selbst ab. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen. Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist oder nicht.

Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer, wo man sich dann anmelden muss. Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. Manchmal muss man sich auch für einige Fälle die Erlaubnis der Standeskammer holen.

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungswerk verpflichtend. Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für künstlerische Freiberufler gibt es die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern.

Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen diese auch angemeldet werden beim Finanzamt und bei der Berufsgenossenschaft. Außerdem muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiter Betriebsnummer anfordern.

Kann man trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch Freiberufler können eine Kapitalgesellschaft anmelden, doch dann verliert er seine steuerlichen Vorteile, denn dann muss ein Gewerbe angemeldet werden.

Mit der Gewerbeanmeldung ist man auch zur Zahlung der Gewerbesteuer verpflichtet. Sie können nur eine GmbH anmelden, aber es muss beachtet werden, dass es nicht allen Berufen zusteht. Das heißt, dass zuerst geprüft werden muss, ob man mit dem Beruf zur Gewerbeanmeldung zugelassen wird.

Auch wenn der Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss, hat er den Vorteil, dass er nicht mit seinem privaten Vermögen haftet. Falls man sich mit einer anderen Person zusammentun möchte, welcher auch Freiberufler ist, hat man die Möglichkeit eine GbR zu gründen.

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts zählt zu den Personengesellschaften und muss von mindestens Personen gegründet werden. Dabei ist die Gründung unkompliziert, weil man sich nicht erst im Handelsregister eintragen lassen muss.

Auch ist ein Gesellschaftsvertrag nicht verpflichtend, welcher trotzdem gemacht werden sollte, um sich selbst abzusichern. Eine GbR wird direkt beim Gewerbeamt angemeldet. Bevor man als Freiberufler sich für eine Rechtsform entscheidet und ein Gewerbe anmelden möchte, sollte man sich erkundigen, ob es Sinn ergibt.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebentätigkeit

Auch als Freiberufler hat man die Möglichkeit eine Nebentätigkeit anzumelden und muss nicht direkt eine Haupttätigkeit anmelden. Dadurch kann man sich zuerst in Ruhe austesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt, denn am Anfang hat man immer die Angst, dass man eine falsche Entscheidung treffen könnte.

Beim Austesten empfindet man dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort die höchsten Einnahmen erzielen. Man kann sich kleine Ziele setzen und langsam seine Tätigkeit aufbauen.

Dabei kann man in Ruhe schauen, wie es mit dem Markt aussieht und seine Tätigkeit dem Markt anpassen oder optimieren. Dabei könnte man auch die Lücken im Markt füllen. Gleichzeitig kann man auch eventuell Kunden für sich verdienen. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen machen, dass man in finanzielle Notlagen kommen könnte. Wer mit seiner Nebentätigkeit vertraut geworden und sicher ist, kann es in eine Haupttätigkeit ummelden.

Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Freiberufler haben einen großen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie haben einen steuerlichen Vorteil, weil sie kein Gewerbe anmelden und somit auch keine Gewerbesteuern zahlen. Neben den Gewerbesteuern können sie sich weitere Steuern sparen.

Als Freiberufler kann man auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nehmen und keine Umsatzsteuern zahlen. Wenn die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden soll, muss dies beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angekreuzt werden. Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man schon einiges sich ersparen und das Ersparnis in andere Sachen stecken.

Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR). Wer sich zunächst unsicher ist, kann erst nebenberuflich starten, sich austesten und im Nachhinein die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit ummelden, wenn man mit der freiberuflichen Tätigkeit vertraut geworden ist. Durch die Nebentätigkeit hat man zusätzlichen Einnahmen und kommt bei den Banken vertrauenswürdiger an. Daraus folgt, dass man kreditwürdig ist.

Fazit

Freiberufler sind nach dem Einkommenssteuergesetz klar geregelt und man kann nicht selbst entscheiden, ob man von der Gewerbeanmeldung befreit ist oder nicht. Bevor man sich selbstständig macht, sollte man sich erkundigen, ob man ein Gewerbe anmelden muss oder nicht. Als Freiberufler meldet man sich nur beim Finanzamt an und bei weiteren entsprechenden Behörden, die in Frage kommen.

Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und muss eventuell auch seine Tätigkeit nachweisen. Es ist dann der Fall, wenn es von verantwortungsvollen Berufen, wie zum Beispiel Ärzte, handelt.

In einigen Fällen kann es auch sein, dass man als Freiberufler verpflichtet ist ein Gewerbe anzumelden. Entschieden wird es vom Finanzamt. Durch die freiberufliche Tätigkeit hat man den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlen muss und keine Umsatzsteuer.

Wer sich von den Umsatzsteuern befreien lassen möchte, muss dafür im steuerlichen Erfassungsbogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen, um davon Gebrauch machen zu können.

Damit man die Umsatzsteuer nicht zahlt, muss man die Voraussetzungen bzw. Bedingungen einhalten. Es gibt kammerpflichtige freie Berufe, welche bei der Standeskammer angemeldet werden müssen. Die Standeskammer ist so ähnlich wie die Industrie- und Handelskammer. Es gibt für jeden Beruf eine eigene Standeskammer.

Mit der Anmeldung bei der Standeskammer ist auch die Anmeldung bei der Versorgungskammer verpflichtend. Über die Versorgungskammer zahlt man die Rentenversicherungsbeiträge.

Nicht kammerpflichtige Berufe müssen sich entweder gesetzlich oder privat versichern lassen. Dies kann der Freiberufler für sich entscheiden. Für Künstler gibt es die Künstlersozialkasse, wo sie sich versichern lassen.

Als Freiberufler kann man zunächst für sich selbst entscheiden, ob man nebenbei starten möchte. Die Nebentätigkeit eignet sich dann am besten, wenn man sich zuerst unsicher ist.

Während der Nebentätigkeit hat man genug Zeit, um sich auszutesten ohne dabei Zeitdruck zu empfinden. Dabei kann man entscheiden, ob es sich wirklich für einen eignet und kann sich langsam aufbauen. Es besteht im Nachhinein immer noch die Möglichkeit die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit umzumelden.

 

Kleingewerbe Freiberufler

Was ist ein Gewerbe?


Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare selbstständige Tätigkeit, welche langfristig ausgeübt werden soll und ausgeübt wird mit der klaren Absicht Gewinn zu erzielen. In Deutschland herrscht die Anzeigepflicht. Das heißt, dass ein Gewerbe auch angemeldet werden muss, wenn eins vorliegt. Dabei sollte eine gewerbliche Tätigkeit angemeldet werden, bevor man anfängt es auszuüben.

Gewerbe anmelden: Vor Ort oder mit Termin?

Man muss sich beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Entweder muss man einen Termin vereinbaren oder man kann spontan erscheinen. Je nach Stadt kann es mehrere Ämter geben, wobei man das für sich zuständige finden muss.

Es kann auch sein, dass die Stadt die Möglichkeit anbietet sein Gewerbe online anzumelden. Dies hat den Vorteil, dass man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden kann. Der Ablauf ist der selbe wie vor Ort. Je nach Rechtsform unterscheidet sich der Ablauf der Gründung.

Falls es sich um eine Kapitalgesellschaft handelt, muss diese zuerst im Handelsregister eingetragen werden und erst dann kann man das Gewerbeamt aufsuchen. Um eine Kapitalgesellschaft zu gründen, muss man zuerst einen Gesellschaftsvertrag abschließen und von einem Notar beurkunden lassen.

Der beurkundete Gesellschaftsvertrag ist nötig, damit das Gewerbe im Handelsregister eingetragen werden kann. Mit dem beurkundeten Gesellschaftsvertrag meldet man sich beim Gewerbeamt an.

Personengesellschaften können sich direkt beim Gewerbeamt anmelden ohne sich im Handelsregister eintragen zu lassen. Beim Amt des Gewerbes füllt man das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein.

Welche Unterlagen genau gefordert werden, hängt davon ab, welcher Tätigkeit man nachkommen möchte. Es kann sein, dass zum Beispiel je nach Tätigkeit ein polizeiliches Führungszeugnis angefordert wird. In jedem Fall wird einige Unterlagen benötigt.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man mehrere Dokumente benötigt, wie zum Beispiel eine Handwerkskarte, einen Eintrag vom Handelsregister, ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeugnis,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls es sich um eine juristische Person handelt, welche im Handelsregister eingetragen ist, wird ein Auszug davon benötigt
  • falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann ebenfalls den Personalausweis, sowie eine Melde Bestätigung bei sich haben.
  • bei juristischen Personen wird Zustimmung der gesetzlichen Vertreter benötigt

Wenn man dann noch die entsprechenden Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man seinen Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörden und wird benötigt, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Den erhält man erst, wenn man der Gewerbeanmeldung nachgekommen ist bzw. das Formular ausgefüllt hat. Ein Gewerbe ist auch zur Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend und diese kann nicht gekündigt werden. Die Mitgliedschaft bei der IHK erfolgt automatisch und die IHK wird vom Gewerbeamt benachrichtigt.

Für die Mitgliedschaft muss jährlich ein Beitrag vom Gewerbetreibenden gezahlt werden. Die Höhe der Kosten können von Gewerbe zu Gewerbe unterschiedlich sein. Die IHK überwacht und unterstützt das Gewerbe.

Hier hat man Weiterbildungsmöglichkeiten für das Gewerbe oder kann sich Zertifikate einholen. Zertifikate sind immer von Vorteil und kommen bei den Kunden und Partnern gut an. Gewerbetreibende müssen auch jährlich Gewerbesteuern zahlen, welche auch unterschiedlich hoch sind.

Was genau ist ein Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe ist ebenfalls ein Gewerbe. Hierbei kann man als Kleingewerbetreibender die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen oder man erzielt geringe Einnahmen. Mit einem Kleingewerbe darf im laufenden Jahr der Jahresgewinn nicht höher als 50.000 Euro sein. Aufgrund der geringen Einnahmen wird es Kleingewerbe genannt.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man anmelden, wenn eine selbstständige gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welche wiederholt und langfristig ausgeübt wird mit der Absicht Gewinn zu erzielen. Jeden Cent, den man verdient, muss man anmelden. Die Anmeldung sollte schon im besten Fall vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Was wird wen man in der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt?

Falls man in der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann diese Konsequenzen mit sich tragen. Es kann Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen und man müsste auch die nicht gezahlten Steuern nachträglich zahlen.

Um den Stress mit den Behörden zu vermeiden, sollte man frühzeitig sein Gewerbe anmelden. Im Formular zur Gewerbeanmeldung kann man angeben, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte. Jeder, der möchte, hat die Freiheit ein Gewerbe anzumelden. Doch darf man erst beginnen, wenn es offiziell angemeldet ist.

Wer sind Freiberufler?

Wer zu den Freiberuflern zählt ist im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog aufgelistet sind.

Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Dolmetscher und Übersetzer

Und noch einige andere. Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. Dies muss jedoch nicht unbedingt der Fall sein.

Freiberufler zählen zu den Ausnahmen und sind keine Gewerbetreibende. Da sie keine Gewerbetreibende sind, sind sie auch von der Gewerbeanmeldung befreit und haben steuerliche Vorteile.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Freiberufler müssen sich bei ihrem zuständigen Finanzamt anmelden. Bevor sie persönlich das Finanzamt aufsuchen, müssen sie erst dafür ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken.

In dem formlosen Schreiben müssen sie kurz folgendes angeben: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Steuer-ID, welche Tätigkeit man ausüben möchte und wann man beabsichtigt zu beginnen. Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu.

Der Bogen zur steuerlichen Erfassungsbogen muss ausgefüllt und mit den notwendigen Unterlagen abgegeben werden. Unterlagen, die benötigt werden, sind der gültige Personalausweis oder Reisepass und je nach Tätigkeit kann es sein, dass man seine fachliche Kompetenzen nachweisen muss anhand einer Qualifikation oder ähnlichem.

Ein Nachweis kann gefordert werden, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Berufe handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf. Ob es sich dann tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet der Beamte vor Ort, denn es kann auch hier Ausnahmen geben, die trotzdem ein Gewerbe anmelden müssen.

Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte und genauere Informationen kriegt man beim Finanzamt. Das heißt, dass auch Freiberufler gewerblich unterwegs sein können und deshalb ein Gewerbe anmelden müssen. Darüber entscheidet das Finanzamt.

Was ist der Unterschied zwischen gewerblichen und freiberuflichen Tätigkeiten?

Meistens liegt bei Freiberufler eine akademischer Abschluss vor und die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis. Die freiberufliche Tätigkeit ist auf den Wunsch des Kunden angepasst und es besteht ein engeres Verhältnis zum Kunden. Bei gewerblichen Tätigkeiten ist es eher das Gegenteil.

Es handelt von einer Massenproduktion oder von einem Produkt, welches verkauft wird. Das Unternehmen wächst hierbei ganz schnell durch die hohen Einnahmen.

Muss eine freiberufliche Tätigkeit im Handelsregister eingetragen werden?

Eine freiberufliche Tätigkeit muss nicht im Handelsregister eingetragen werden. Jedoch besteht trotzdem die Möglichkeit und der Freiberufler kann es auf eigenen Wunsch tun.

Wann muss eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden?

Ebenfalls wie bei einer gewerblichen Tätigkeit muss auch eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden, wenn man einer nachkommen möchte, denn jede Einnahme, die erzielt wird, muss angemeldet sein. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der freiberuflichen Tätigkeit erfolgen.

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einem Schlag zahlen muss und darauf zusätzlich Zinsen berechnet werden.

Dadurch können höhere Kosten entstehen, als die man eigentlich hätte tragen müssen. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sollte man der Anmeldung rechtzeitig nachkommen und es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wann geht man als Gewerbetreibender zum Finanzamt?

Als Gewerbetreibender muss man nicht selbst das Finanzamt aufsuchen. Nach der Gewerbeanmeldung wird das Finanzamt vom Gewerbeamt informiert. Daraufhin schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welcher ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. Falls es länger dauer sollte, bis das Finanzamt sich meldet, kann man zur Sicherheit das Finanzamt aufsuchen und sich melden.

Was kostet es eine freiberufliche Tätigkeit zu gründen?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Bei einem Gewerbe kann es sein, dass man ein Stammkapital aufweisen muss, welches bei Freiberuflern nicht der Fall ist. Außerdem kostet die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, damit man den Gewerbeschein kriegt.

Was kostet die Anmeldung für Freiberuflicher beim Finanzamt?

Die Anmeldung beim Finanzamt kostet den Freiberufler nichts, weil keine Bearbeitungsgebühren gezahlt werden müssen wie beim Gewerbeamt. Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab.

Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Also genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, nur dass die Anmeldung beim Finanzamt nicht kostet.

Welche Steuern zahlt man als Freiberufler?

Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet, ist man schon von den Gewerbesteuern befreit. Wenn man als Freiberufler noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt man auch keine Umsatzsteuern. Das heißt, dass man als Freiberufler einen steuerlichen Vorteil hat.

Welche Behörden kommen noch für ein Freiberufler in Frage?

Neben dem Finanzamt kommen noch weitere Behörden in Frage, wo man sich als Freiberufler anmelden muss. Welche Behörden genau in Frage kommen, hängt von der Tätigkeit bzw. vom Beruf selbst ab.

Die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer entfällt für einen Freiberufler, denn die Anmeldung ist nur für Gewerbetreibende verpflichtend. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen.

Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer und weitere Kammern, wo man sich dann anmelden muss.

Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. In einigen Fällen muss man sich auch zuerst eine Erlaubnis von der eigenen Standeskammer einholen, um etwas zu machen.

Dies könnte sein, wenn man zum Beispiel Werbung machen möchte. Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk werden die Beiträge der Rentenversicherung gezahlt.

Für künstlerische Freiberufler gibt es extra die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich nur die Künstler versichern. Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden, um abgesichert zu sein.

Wenn man Mitarbeiter anstellen möchte, müssen sie erst angemeldet werden. Sie müssen zum Beispiel beim Finanzamt, bei der Versicherung und bei der Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

Wie kann man sich als Freiberufler versichern lassen?

Als Freiberufler hat man die Möglichkeit sich privat oder gesetzlich versichern zulassen. Wer als Freiberufler privat versichern lassen möchte, sollte bedenken, dass er im nachhinein nicht einfach wieder zur gesetzlichen wechseln kann.

Deshalb sollte man sich damit auseinander setzen und auch mit der Versicherung sprechen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Dabei ist auch die Gesundheit ein entscheidender Faktor beim Treffen der Entscheidung.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der steuerliche Erfassungsbogen ähnelt zum Teil dem Bogen zur Gewerbeanmeldung, nur bezieht dieser sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Er wird sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Freiberufler ausgefüllt.

Den Bogen zur steuerlichen Erfassung kriegt man vom Finanzamt zugeschickt. Entweder nach der Gewerbeanmeldung automatisch oder wenn man als Freiberufler ein formloses Schreiben an das Finanzamt zugeschickt hat.

Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man keine Rechnungen ausstellen, denn manchmal kriegt man eine neue Steuer-ID, welche für das Gewerbe selbst sind. Diese ist dann auf den Rechnungen anzugeben. Der Bogen zur steuerlichen Erfassung sieht wie folgt aus:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen zur eigenen Person an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit beschreiben, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater machen (falls man einen hat)

Im Anschluss folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund: Handelt es von einer Neugründung oder Ummeldung? (meistens Neugründung)

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Hierbei muss man keine genauen Angaben bis auf den letzten Cent machen, weil man nicht genau weiß, wie viel man tatsächlich an Einnahmen erzielen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden und man mehr verdient als wie angegeben, welches aber nicht so schlimm ist.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind auf einige bestimmte Berufe, wie zum Beispiel Bauunternehmer, ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte und davon profitieren will.

Wer gerade zum ersten Mal sich selbstständig macht, kann anfangs mit dem Bogen überfordert sein. Man kann sich unsicher sein beim Ausfüllen. Doch auf GewerbeAnmeldung.com wird einem die Unsicherheit genommen, denn wir helfen dir bei Allem. Angefangen mit deinen Papieren, die du beim Gewerbeamt oder Finanzamt angeben musst. Gemeinsam füllen wir deine Dokumente aus und du musst sie dann nur noch bei deinem zuständigen Amt abgeben.

Wir helfen dir nicht nur dabei deine Unterlagen auszufüllen, sondern bieten auch die IHK Gebühren Beratung für den Gewerbetreibenden an. Hierbei versuchen wir die Gebühren bis auf null Euro zu senken. Diese Kosten können entscheidend sein, wenn man gar nicht so hohe Einnahmen erzielt. Wir begleiten dich auf deinem Weg zur Selbstständigkeit und sind in jeder Situation für dich da.

Was ist die Kleinunternehmerregelung und wer kann sie anmelden?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Das heißt sowohl Gewerbetreibende als auch einem Freiberufler steht das Recht zu die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch zu nehmen.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden. Es entlastet sie, weil sie dadurch zunächst weniger Steuern zahlen und ihre Kosten senkt.

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Wenn man als Freiberufler oder Gewerbetreibender weiß, dass man keine hohen Summen an Gewinn bzw. Einnahmen erwirtschaften wird in den ersten zwei Geschäftsjahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und die Umsatzsteuer sparen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kleingewerbe und Kleinunternehmer?

Jeder Kleingewerbetreibende kann ein Kleinunternehmer sein, aber nicht jeder Kleinunternehmer muss ein Gewerbetreibende sein. Deshalb muss man hier diese zwei Begriffen voneinander unterscheiden.

Nicht jeder, der die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, muss ein Gewerbetreibender sein. Das beste Beispiel hierfür ist das beste Beispiel der Freiberufler. Im Gegensatz kann aber ein Kleingewerbetreibender ein Kleinunternehmer sein, wenn man die Regelung in Anspruch nimmt.

Kann man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn der Freiberufler nicht zur Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, kann er trotzdem ein Gewerbe anmelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wenn sich mehrere Freiberufler zusammenschließen, handelt es automatisch von einer Partnergesellschaft.

Was ist GbR?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann. Bei Freiberuflern müssen beide in ihrer Tätigkeit freiberuflich sein, um es zu gründen. Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend. Auch muss man die GbR nicht im Handelsregister eintragen lassen und deshalb ist die Gründung auch ganz einfach.

Darf jedem freien Beruf die GmbH anmelden?

Eine GmbH kann angemeldet werden, aber nicht jedem freien Beruf ist es erlaubt. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es gründen darf. Wenn ja, dann steht einem nichts im Weg. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden. Dafür muss man einen Gesellschaftsvertrag abschließen, welcher vom Notar beurkundet werden muss.

Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt verpflichtet. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen.

Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen. Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet. Eine GmbH muss einen Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nachweisen.

Der Nachteil für ein Freiberufler ist, wenn er ein Gewerbe anmeldet, dass er keinen steuerlichen Vorteil mehr hat, weil man die Gewerbesteuern zahlen müsste. Bevor man also ein Gewerbe anmeldet, sollte man sich erkundigen, ob es Sinn ergibt bzw. es sich lohnen würde.

Kann man auch nebenberuflich als Freiberufler tätig sein?

Auch als Freiberufler hat man die Möglichkeit eine Nebentätigkeit anzumelden und muss nicht direkt eine Haupttätigkeit anmelden. Dadurch hat man den Vorteil, dass man sich in Ruhe austesten kann, bevor man direkt seinen Job aufgibt.

Am Anfang ist einem das Risiko zu hoch zu scheitern und möchte nicht direkt den Job kündigen und alles auf Spiel setzen. Wer sich unsicher ist, sollte zuerst die freiberufliche Tätigkeit neben dem Hauptjob ausüben, um sich austesten zu können. Beim Austesten muss man nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort die höchsten Einnahmen erzielen.

Man kann sich kleine Ziele setzen und langsam seine Tätigkeit optimieren und die Einnahmen steigern. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen um die finanzielle Existenz machen. Durch die zusätzliche Einnahmequelle ist man sogar kreditwürdiger.

Außerdem hat man ebenfalls genug Zeit, um den Markt zu erkunden, um seiner Konkurrenz voraus zu sein, seine Tätigkeit dem Markt anzupassen, für sich zu werben und eventuell Kunden für sich zu gewinnen.

Dabei könnte man auch die Lücken im Markt füllen. Wenn man sich mit der freiberuflichen Tätigkeit im Nachhinein sicher ist, kann man es nachträglich immer noch in eine Haupttätigkeit ummelden. Ob es sich um eine Haupt- oder Nebentätigkeit handelt, gibt man im steuerlichen Erfassungsbogen an.

Muss man den Arbeitgeber von der Nebentätigkeit informieren?

Ob man den Arbeitgeber von der Nebentätigkeit informieren muss, ist situationsabhängig und kann ganz unterschiedlich sein. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass jeder das Recht hat sich selbstständig zu machen. Als erstes sollte man sich seinen Arbeitsvertrag anschauen und nachlesen, ob etwas über eine Nebentätigkeit niedergeschrieben ist.

Wenn ja, dann muss man den Arbeitgeber informieren. Es kann sein, dass der Arbeitgeber die Tätigkeit verbietet, wenn Wettbewerb herrscht oder die Arbeit beeinträchtigt wird. Jedoch herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit, welches man im Hinterkopf behalten sollte. Das heißt, dass jeder das Recht hat sich selbstständig zu machen.

Falls im Vertrag nichts über eine nebenberufliche Tätigkeit steht, muss man nicht zwingend den Arbeitgeber informieren. Auch wenn es im Arbeitsvertrag nicht festgehalten ist, sollte man den Arbeitgeber informieren, um das gute Verhältnis und das Vertrauen nicht zu beeinträchtigen.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit muss man darauf achten, dass man seine Arbeit nicht vernachlässigt und auch die Leistung auf der Arbeit nicht beeinflusst wird, denn man ist dazu verpflichtet seinen Job nachzukommen. Zu dem muss man beachten, dass man auch die gesetzlichen Arbeitszeiten einhält und das Arbeitsgesetz nicht verletzt.

Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Freiberufler haben einen großen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit.

Dadurch haben sie einen großen steuerlichen Vorteil und auch die Gründung der freiberuflichen Tätigkeit ist ganz unkompliziert. Vor allem haben sie ein Vorteil, wenn man als Freiberufler auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt. Dadurch ist man auch von den Umsatzsteuern befreit.

Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man eine Menge an Geld schon sparen. Doch sollte man die Voraussetzungen der Regelung beachten und die Umsatzgrenzen einhalten.

Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR). Ein weiterer Vorteil ist, dass man zuerst auch als Nebentätigkeit starten kann. Dafür muss man nicht direkt den Job aufgeben und hat genug Zeit sich auszutesten. Gleichzeitig heißt dies auch eine zusätzliche Einnahmequelle, welches bei Kreditinstituten gut ankommt.

Fazit

Wer zu der Gruppe der Freiberufler zählt, ist gesetzlich geregelt und man kann dies klar unterscheiden. Bevor man sich selbstständig macht, sollte man sich erkundigen, zu welcher Berufsgruppe man angehört und die entsprechende Behörde aufsuchen.

Als Freiberufler meldet man sich nur beim Finanzamt an und bei weiteren entsprechenden Behörden, die in Frage kommen. Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und muss eventuell auch seine Tätigkeit nachweisen bzw. die fachliche Kompetenz.

Es ist dann der Fall, wenn es von verantwortungsvollen Berufen, wie zum Beispiel Ärzte, handelt. In einigen Fällen kann es auch sein, dass man als Freiberufler verpflichtet ist ein Gewerbe anzumelden. Dies wird letztendlich vom Finanzamt entschieden.

Durch die freiberufliche Tätigkeit hat man den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlen muss und keine Umsatzsteuer. Wer sich von den Umsatzsteuern befreien lassen möchte, muss dafür im steuerlichen Erfassungsbogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen, um davon Gebrauch machen zu können.

Damit man die Umsatzsteuer nicht zahlt, muss man die Voraussetzungen bzw. Bedingungen einhalten. Je nach Tätigkeit kommt für den Freiberufler eine Versicherung in Frage.

Entweder können sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen. Für Künstler gibt es die Künstlersozialkasse und für kammerpflichtige Berufe das Versorgungswerk. Als Freiberufler kann man zunächst für sich selbst entscheiden, ob man nebenbei starten möchte.

Die Nebentätigkeit eignet sich dann am besten, wenn man sich zuerst unsicher ist, ob man sich selbstständig machen möchte. Dabei kann man entscheiden, ob es sich wirklich für einen eignet. Wer sich sicher mit der freiberuflichen Tätigkeit ist, kann den Job kündigen und es in eine Haupttätigkeit ummelden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit ganz einfach erfolgen kann und man nicht lange warten muss, um starten zu können. Dafür muss man nur wissen, ob man ein Freiberufler ist. Wenn ja, dann kann man sich beim Finanzamt anmelden und loslegen.

 

Gewerbeanmeldung als Freiberufler richtig beantragen

Wer sind Freiberufler?


Freie Berufe sind im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt. Somit ist auch klar geregelt, wer zu den Freiberuflern gehört und wer nicht. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Folgende Berufe gehören zu den freien Berufen:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Und einige andere Berufe mehr

Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe anmelden muss man, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Ob man ein Gewerbe anmelden muss oder nicht kann man ganz einfach erfahren. Dafür kann man nachforschen, ob man in dem Katalog als Freiberufler eingetragen ist.

Wenn ja, dann ist man durch die Gewerbeanmeldung befreit. Alle anderen Tätigkeiten müssen beim Gewerbeamt angemeldet. Allerdings gibt es noch eine Ausnahme: die sogenannte Hobbyregelung. Wenn man jährlich nur einen Gewinn von 410 Euro erwirtschaftet, muss man kein Gewerbe anmelden.

Warum müssen Freiberufler kein Gewerbe anmelden?

Freiberufler sind ihrer Tätigkeit nicht gewerblich. In der Regel sind die freiberuflichen Tätigkeiten auf den Kundenwunsch angepasst. Bei gewerblichen Tätigkeiten ist es eher das Gegenteilt. Es handelt meistens von einer Massenproduktion.

Gibt es Ausnahmen?

Ja, es gibt auch Ausnahmen. In einigen Fällen müssen auch Freiberufler eine Tätigkeit anmelden. Es hängt davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt. Ob dies der Fall ist wird vom Finanzamt entschieden.

Gilt man als Freiberufler selbstständig?

Eine freiberufliche Tätigkeit ist als Selbstständigkeit anzusehen. Selbstständigkeit bedeutet nichts anderes als eigenständig und unabhängig von einem Arbeitgeber der Tätigkeit nachzukommen. Kurz gesagt als Selbstständiger ist man nicht in einer Angestellten Position und auf sich alleine gestellt.

Wo meldet man die freiberufliche Tätigkeit an?

Freiberufler melden ihr Vorhaben beim zuständigen Finanzamt. Sie müssen zuerst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken, in dem sie kurz die Tätigkeit beschreiben und wann man anfangen möchte.

Außerdem muss man seine eigenen Daten, Anschrift bzw. Kontaktdaten und die Steuer- ID angeben. Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Beim Finanzamt benötigt man den gültigen Personalausweis oder Reisepass und zusätzlich muss man eventuell seine Tätigkeit anhand einer Qualifikation oder ähnlichem nachweisen, weil in einigen Fällen es sich um verantwortungsvolle Aufgaben handelt. Es kann auch sein, dass weitere Unterlage gefordert werden. Dies hängt von der Tätigkeit ab, die man ausüben wird.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der Bogen zur steuerlichen Erfassung bezieht sich auf das finanzielle einer Tätigkeit. Erstmal macht man allgemeine Informationen zur eigenen Person und im Anschluss bezieht man sich auf die Tätigkeit. Der steuerliche Erfassungsbogen sieht folgendermaßen aus:

Erst beginnt man mit den eigenen Angaben:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Danach folgen weitere Punkte. In denen muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu anfangs keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man es schwer abschätzen kann.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Einige Punkte, wie zum Beispiel der fünfte, können ausgelassen werden, weil man nicht davon betroffen sein muss.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Was ist, wenn man Probleme beim Ausfüllen hat?

Eine freiberufliche Tätigkeit anmelden tut man nicht jeden Tag und man sieht nicht jeden Tag einen steuerlichen Erfassungsbogen und deshalb ist es auch völlig normal, wenn man Schwierigkeiten hat.

Wenn dies der Fall ist, bist du hier richtig, denn auf GewerbeAnmeldung.com kannst du mit Hilfe von unserem Experten-Team den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Wir teilen gerne unsere Erfahrung mit dir und helfen dir dabei alles richtig zu machen. Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass irgendeine Frage offenbleibt, denn das wird es nicht. Wir sind in jeder Notsituation für dich da und auch nach dem du deine freiberufliche Tätigkeit angemeldet hast.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung kann jeder in Anspruch nehmen, auch Freiberufler dürfen diese in Anspruch nehmen. Man muss nicht unbedingt ein Gewerbetreibender dafür sein.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer und soll den Gesellschafter in den ersten zwei Jahren unterstützten, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden und ihre Kosten gesenkt werden.

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen. Beide Umsatzgrenzen müssen in dem Fall eingehalten werden.

Wenn man als Freiberufler weiß, dass man keine Unmengen an Geld verdienen wird in den ersten zwei Jahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und seine Kosten senken. Dadurch hat man die Möglichkeit das ersparte Geld in andere notwendigere Sachen zu investieren.

Wann muss die freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden?

Sobald man einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen möchte, muss man das zuständige Finanzamt kontaktieren und diese anmelden. Eine freiberufliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man selbstständig und langfristig diese auszuüben mit der Absicht dadurch Einnahmen zu erzählen.

Die Anmeldung sollte spätestens vier Wochen nach dem man mit der Tätigkeit beginnt angemeldet werden. Ohne eine Anmeldung ist man nicht dazu berechtigt Geld zu verdienen. Und eventuell muss man auch Konsequenzen dafür tragen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer für einen Freiberufler Plicht?

Da die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer nur für Gewerbetreibende verpflichtet ist, müssen Freiberufler nicht bei der IHK angemeldet werden. Als Freiberufler muss man sich bei anderen Behörden anmelden. Welche genau es ist, hängt von der Tätigkeit selbst ab.

Es gibt auch für Freiberufler Kammer, wo man sich anmelden muss. Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer.

Die Standeskammer erfüllt den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler. Manchmal muss man sich auch für einige Fälle die Erlaubnis der Standeskammer holen. Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend.

Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für künstlerische Freiberufler gibt es die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern. Zu dem muss man als Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen diese auch angemeldet werden und man muss bei der Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiter Betriebsnummer anfordern.

Was ist, wenn man sich unsicher ist?

Wer sich unsicher ist, ob man selbstständig sein möchte, weil man zu sehr Angst hat zu scheitern, kann zuerst eine Nebentätigkeit anmelden. Man kann sich zuerst austesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt.

Man empfindet dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort viel Geld verdienen. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert.

Man hat genug Zeit, um den Markt zu erkunden und seine Tätigkeit dem Markt entsprechend anzupassen, Werbung zu machen und eventuell Kunden für sich zu gewinnen. Wenn die freiberufliche Tätigkeit dann doch für einen etwas ist und man damit erfolgreicher wird, kann man es immer noch in die Haupttätigkeit umwandeln und richtig durchstarten.

Muss man den Arbeitgeber informieren, wenn man nebenberuflich tätig ist?

Ob man den Arbeitgeber informieren muss, ist situationsabhängig. Als erstes sollte man sich seinen Arbeitsvertrag anschauen und nachlesen, ob etwas darüber niedergeschrieben ist.

Wenn ja, dann muss man den Arbeitgeber informieren. Eigentlich kann der Arbeitgeber die Tätigkeit verbieten, wenn Wettbewerb herrscht, jedoch herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit, welches man im Hinterkopf behalten sollte. Falls im Vertrag nichts niedergeschrieben ist, muss man nicht zwingend den Arbeitgeber informieren.

Auch wenn es im Arbeitsvertrag nicht festgehalten ist, sollte man den Arbeitgeber informieren, um sein Vertrauen nicht zu missbrauchen.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit muss man darauf achten, dass man seine Arbeit nicht vernachlässigt und auch die Leistung auf der Arbeit nicht beeinträchtigt wird, denn man ist dazu verpflichtet seinen Job nachzukommen. Außerdem muss man beachten, dass man auch die gesetzlichen Arbeitszeiten einhält. Die gesetzlichen Arbeitszeiten betragen neun Stunden pro Tag.

Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Freiberufler haben einen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit.

Wer noch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt, zahlt man auch keine Umsatzsteuern und erspart sich auch diese Steuern. Auch genügt für die Buchhaltung eines Freiberuflers die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR). Wer sich zunächst unsicher ist, kann erst nebenberuflich starten und im Nachhinein die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit ummelden, wenn man merkt, dass es doch eine erfolgreiche Tätigkeit ist.

Fazit

Wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht ist klar geregelt. Bei gewerblichen Tätigkeiten muss das Finanzamt aufgesucht werden. Wer Freiberufler ist, muss kein Gewerbe anmelden. Sie melden sich nur beim Finanzamt an und bei weiteren entsprechenden Behörden.

Durch die freiberufliche Tätigkeit hat man den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlen muss und wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt auch noch von den Gewerbesteuern befreit ist.

Die Mitgliedschaft bei der IHK ist nicht verpflichtend, jedoch gibt es kammerpflichtige Berufe, welche sich bei der Standeskammer anmelden müssen.

Die Standeskammer ist zu vergleichen mit der IHK. Wer möchte kann auch zuerst nebenberuflich starten, sich austesten und später die Tätigkeit in eine hauptberufliche Tätigkeit ummelden, wenn man sich sicher mit der Tätigkeit ist.

 

Gewerbeanmeldung für Freiberufler – So Geht’s!

Was ist die Gewerbeanmeldung?


Wer einer gewerblichen Tätigkeit nachkommt, muss zuerst dies beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Beim Gewerbeamt kriegt man den Gewerbeschein, um der Tätigkeit nachkommen zu können.

Als Gewerbetreibender kann man für sich selbst entscheiden, welche Rechtsform man anmelden möchte. Es gibt zwei Gruppen von Gesellschaften. Die Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften.

Doch gibt es einige Fälle, wo man kein Gewerbe anmelden muss. Diese Fälle werden Freiberufler genannt, denn sie melden kein Gewerbe an.

Wer sind Freiberufler?

Freie Berufe sind im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Im Gesetz sind alle Berufe aufgelistet und somit ist verständlich, wer zu den Freiberuflern gehört freiberufliche tätigkeitfreiberufliche tätigkeitund wer nicht.

Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog zu finden sind. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Folgende Berufe gehören zu den freien Berufen:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Und einige andere Berufe mehr

Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können.

Warum melden sie kein Gewerbe an?

Freiberufler melden kein Gewerbe anmelden, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Bei gewerblichen Tätigkeiten handelt es meistens von einer Massenproduktion, wobei es bei einer freiberuflichen Tätigkeit ganz anders aussieht. Freiberufler arbeiten meistens im Auftrag eines Kunden und handeln nach ihren Wünschen.

Freiberufliche Tätigkeit beim Finanzamt anmelden

Freiberufler melden sich beim zuständigen Finanzamt an. Dafür müssen sie zuerst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken, in dem sie kurz die Tätigkeit beschreiben und wann man anfangen möchte.

Außerdem muss man seine eigenen Daten, Anschrift bzw. Kontaktdaten und die eigene Steuer- ID angeben. Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Beim Finanzamt benötigt man den gültigen Personalausweis oder Reisepass und zusätzlich muss man eventuell seine Tätigkeit anhand einer Qualifikation oder ähnlichem nachweisen, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Aufgaben handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf.

Es kann auch sein, dass weitere Unterlage gefordert werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis. Dies hängt von der Tätigkeit ab, die man ausüben wird.

Welche Behörden kommen noch in Frage?

Gewerbetreibende melden sich normalerweise noch bei der Industrie- und Handelskammer. Doch bei Freiberuflern ist dies nicht der Fall. Als Freiberufler muss man sich bei anderen Behörden anmelden.

Welche genau es ist, hängt von der Tätigkeit selbst ab. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen. Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist.

Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer. Die Standeskammer erfüllt den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit.

Manchmal muss man sich auch für einige Fälle die Erlaubnis der Standeskammer holen. Manchmal braucht man eine Erlaubnis, wenn man Werbung machen möchte.

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für künstlerische Freiberufler gibt es die Künstlersozialkasse.

Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern. Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen diese auch angemeldet werden beim Finanzamt und bei der Berufsgenossenschaft und man muss bei der Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiter Betriebsnummer anfordern.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Der steuerliche Erfassungsbogen bezieht sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man nicht mit der Tätigkeit beginnen. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu am Anfang keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man nicht sofort abschätzen kann, wie viel man genau gewinnen wird.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind speziell auf einige Berufe ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Was ist, wenn man Schwierigkeiten hat beim Ausfüllen vom Erfassungsbogen?

Da man nicht jeden Tag den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllt, kann es sein, dass man Schwierigkeiten damit hat. Wenn du auch Schwierigkeiten damit hast, dann brauchst du dir keine Sorgen machen, weil auf GewerbeAnmeldung.com wird dir geholfen.

Wir sind für dich da und unterstützen dich dabei deine freiberufliche Tätigkeit anzumelden. Du kannst problemlos den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen mit unserer Unterstützung und muss diese nur noch einreichen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung und für wen ist sie?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen und nicht nur Gewerbetreibende. Auch Freiberufler steht ihnen das Recht zu, diese in Anspruch zu nehmen.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den Gesellschafter in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden.

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen. Es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Wenn man als Freiberufler weiß, dass man keine hohen Summen an Gewinn erwirtschaften wird in den ersten zwei Geschäftsjahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und seine Kosten senken.

Wann muss man die Tätigkeit anmelden?

Eine freiberufliche Tätigkeit muss angemeldet werden, damit man auch sein Geld damit verdienen darf. Angemeldet werden muss sie, wenn sie selbstständig und langfristig ausgeübt werden soll. Die Anmeldung beim Finanzamt sollte spätestens vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Was kostet die Gründung?

Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet den Freiberufler rein gar nichts. Es können Kosten auftreten, wenn man zum Beispiel eine Räumlichkeit mieten möchte oder sich Materialien beschaffen muss. Weitere Kosten können anfallen, wenn man Mitarbeiter beschäftigen möchte.

Welche Behörden muss man noch aufsuchen?

Als Freiberufler muss man sich neben dem Finanzamt bei anderen Behörden anmelden. Welche genau es ist, hängt von der Tätigkeit selbst ab. Es gibt auch für Freiberufler Kammer, wo man sich anmelden muss.

Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer. Die Standeskammer ist so ähnlich wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler.

In einigen Fällen braucht man auch die Erlaubnis einer Standeskammer. Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag.

Außerdem gibt es die Künstlersozialkasse für künstlerische Freiberufler. Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern. Auch muss man als Freiberufler sich bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, muss man sie beim Finanzamt und bei der Krankenkasse anmelden. Dazu man muss bei der Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiter Betriebsnummer anfordern für die Mitarbeiter.

 

Kann man trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Wer als Freiberufler ein Gewerbe anmelden möchte, hat die Freiheit es zu tun, jedoch können sie die steuerlichen Vorteile nicht mehr genießen und müssen jährlich Gewerbesteuer zahlen.

Kann man eine freiberufliche Tätigkeit zu zweit gründen?

Es können sich auch zwei Freiberufler zusammenschließen und eine GbR gründen. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist eine Rechtsform. Auch hier melden sich die Freiberufler beim zuständigen Gewerbeamt an.

Wie lässt man sich als Freiberufler versichern?

Als Freiberufler hat man die Wahl, ob man sich gesetzlich oder privat versichern möchte, wenn man nicht als Künstler oder kammerpflichtiger Freiberufler unterwegs ist.

Dabei muss man als Freiberufler beachten, dass man nicht von der privaten Versicherung einfach in die gesetzliche wechseln kann. Aus diesem Grund sollte man sich vorher schon erkundigen und dementsprechend seine Entscheidung treffen.

Freier Beruf als Nebentätigkeit

Man muss als Freiberufler nicht sofort durchstarten und eine Haupttätigkeit anmelden. Man kann sich zuerst austesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt, denn am Anfang hat man immer die Angst, dass man eine falsche Entscheidung treffen könnte.

Beim Austesten empfindet man dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort hohe Einnahmen erzielen. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen machen.

Man hat genug Zeit, um den Markt zu erkunden und seine Tätigkeit dem Markt entsprechend anzupassen, für sich zu werben und eventuell Kunden für sich zu gewinnen. Wenn man sich mit der freiberuflichen Tätigkeit warm geworden und sicher ist, kann man es immer noch in die Haupttätigkeit umwandeln und unabhängig sein.

Vorteile als Freiberufler

Freiberufler haben einen großen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit. Dadurch haben sie einen großen steuerlichen Vorteil. Zudem kann man auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nehmen und keine Umsatzsteuern zahlen.

Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man schon einiges sich ersparen. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) und sind nicht der doppelten Buchführung verpflichtet.

Wer sich zunächst unsicher ist, kann erst nebenberuflich starten, sich austesten und im Nachhinein die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit ummelden, wenn man mit der freiberuflichen Tätigkeit vertraut geworden ist.

Fazit

Freiberufler sind nach dem Einkommenssteuergesetz klar geregelt und kann sich nicht einfach ausgesucht werden. Als Freiberufler meldet man sich nur beim Finanzamt an und bei weiteren entsprechenden Behörden, die in Frage kommen.

Durch die freiberufliche Tätigkeit hat man den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlen muss und keine Umsatzsteuer. Wer sich von den Umsatzsteuern befreien lassen möchte, muss im steuerlichen Erfassungsbogen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Es gibt kammerpflichtige freie Berufe, welche sich bei der Standeskammer anmelden müssen. Die Standeskammer ist zu vergleichen mit der IHK. Es gibt für jeden Beruf eine eigene.

Nicht kammerpflichtige Berufe oder Künstler müssen sich entweder gesetzlich oder privat versichern lassen. Wer möchte kann auch zuerst nebenberuflich starten. Dadurch hat man genug Zeit sich austesten. Falls die Tätigkeit sich doch für einen eignet, kann man die nebenberufliche Tätigkeit in eine hauptberufliche ummelden.

 

[Krass] Kleingewerbe anmelden Kosten – Kosten & Gebühren

Wo muss ich mich als Kleingewerbetreibender anmelden?


Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, musst du beim Gewerbeamt deiner zuständigen Stadt vorstellig werden. Mittlerweile bieten auch viele Städte den Service der Online Anmeldung an.

Recherchiere im Internet, ob dies in deiner Stadt möglich ist. Beispielsweise kannst du in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens, in Bayern, Hamburg oder auch in Berlin deine Anmeldung online abschließen.

Das hat den einfachen Vorteil, dass du zum einen keine langen Wartezeiten mehr und du dein Gewerbe zu jederzeit eröffnen kannst, weil die Öffnungszeiten dich nicht daran hindern.

Sofern dir nur die Option bleibt, persönlich vor Ort zu erscheinen, ist dies auch nicht weiter tragisch, denn die Anmeldung dauert maximal nur eine halbe Stunde.

Was braucht man für die Kleingewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Reisepass oder Personalausweis,
  • eine Meldebescheinigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel

Dann gibt es noch einige Genehmigungspflichtige Gewerbe, bei denen du noch weitere Dokumente einreichen musst. Sofern du beispielsweise im Sicherheitsgewerbe tätig sein möchtest, benötigst du außerdem noch ein polizeiliches Führungszeugnis. Falls du ein Gewerbe in der Gastronomie eröffnen willst, benötigst du noch ein Gesundheitsamt.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Nachdem du das Formular korrekt und vollständig ausgefüllt hast, erhälst du deinen Gewerbeschein. Dieser berechtigt dich allerdings noch nicht, dein Gewerbe offiziell zu betreiben. Dies geschieht erst beim Finanzamt bzw. wenn das Gewerbeamt die Informationen dem Finanzamt weiterleitet.

Dies dauert in der Regel mehrere Tage bis zu wenige Wochen. Das Finanzamt schickt dir eine Steuernummer und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Bei einem klein Gewerbe darf man auch seine eigene Steuernummer verwenden, doch dies ist abhängig vom Finanzamt.

Bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ist es wichtig, dass du alles korrekt angibst, sowohl deine Tätigkeit, als auch das, was du denkst, im Laufe des Jahres verdienen zu können. Das Finanzamt überprüft nämlich genau, um welche Art von Tätigkeit es sich bei deinem Gewerbe handelt. Deshalb solltest du auch deine unternehmerischen Tätigkeiten nicht zu eng fassen.

Wann muss ich ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man so schnell wie möglich die Gewerbeanmeldung vornehmen. Wann man in Deutschland genau dazu verpflichtet wird, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist ebenfalls klar geregelt.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbe anmelden. Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Diese Leute dürfen im Jahr mit einer Tätigkeit (einem Hobby) bis zu 410 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbepflichtig zu werden. Auch müssen Freiberufler nicht den Gang zum Gewerbeamt machen. Diese müssen lediglich die Anmeldung bei dem Amt der Finanzen vornehmen.

Alle anderen sind dazu verpflichtet. Falls man dies nämlich nicht tut, dann muss man mit einem Bußgeld in höhe von rund 1000 Euro und mehr rechnen. In München beispielsweise können in den aller schlimmsten Fällen ein Bußgeld verhängt werden, in Höhe von rund 50.000 Euro.

Dies würde für die meisten Leute den finanziellen Kollaps bedeuten. Zwar ist das nicht so häufig der Fall, dennoch sollte dieses Beispiel einem verdeutlichen, dass mit der Gewerbeanmeldung nicht zu spaßen sein sollte.

Kann man Kleingewerbe rückwirkend anmelden?

Man kann ein Kleingewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde das Finanzamt dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Dieses Zurückzahlen der Steuern verhindert die Ämter allerdings nicht daran, dass diese weiterhin die Bußgelder aussprechen können. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen mal Milde walten, dennoch sollte man sich nicht allein darauf verlassen und die Gewerbeanmeldung sollte so schnell wie möglich beantragt werden.

Kleingewerbe anmelden – welche Kosten fallen an?

Das Besondere an einem Kleingewerbe ist, dass dieses nur sehr geringe Kosten verursacht. Da die meisten Leser noch vor ihrer Gewerbeanmeldung stehen, sollten wir die einzigen Fixkosten erwähnen, die es gibt. Das sind die Bearbeitungsgebühren beim Amt des Gewerbes, die rund 20 bis 60€ betragen.

Die einzigen laufenden Kosten, die man hingegen hätte, sind die, wenn man ein Hauptgewerbe angemeldet hat und die Krankenkasse dann aus der eigenen Tasche bezahlen müsste. Diese Kosten würden rund 200€ monatlich bzw. jährlich dann 2400€ betragen.

Jedoch kann man diese Kosten von der Einkommensteuer absetzen, indem man diese als Betriebsausgaben angibt. Bis zu 1900€ kann man so dann von der Steuer absetzen. Weitere Kosten, die anfallen, sind die, durch die Mitgliedschaft bei der IHK.

Muss Kleingewerbe Mitgliedschaft bei der IHK sein?

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen würden. Natürlich können auch weitere Zahlungen auftreten, wenn man z B eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt oder Partnerschaften eingeht. Doch diese Kosten gelten nicht für alle Gewerbetreibende und sind daher sehr individuell.

Wer ist Gewerbetreibender und wer Freiberufler?

Wir haben jetzt eine ganze Menge über die Anmeldung beim Gewerbeamt gesprochen, dabei aber bisher eine Personengruppe nicht erwähnt, die diesen Schritt gar nicht gehen muss. Die Rede ist von den Freiberuflern. Diese üben freie Berufe aus und müssen, da kein Gewerbe vorhanden ist, auch keine Gewerbesteuer zahlen.

Allerdings müssen sich diese Leute beim Finanzamt anmelden und erhalten dort ihre Steuernummer. Ein weiterer Vorteil der Freiberufler ist, dass diese nicht bei der IHK meldepflichtig sind und demnach auch keine Kammerbeiträge leisten müssen.

In wenigen Fällen kann es dennoch sein, dass sie sich je nach Beruf bei berufsständischen Kammern anmelden müssen. Die freien Berufe werden unter anderem auch als Katalog- und Katalogähnliche Berufe bezeichnet bzw. diese werden dort als solche gelistet. Berufe die in diese Kategorie fallen sind:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Tierärzte,
  • Apotheker,
  • Notare,
  • Rechtsanwälte,
  • Patentanwälte,
  • Steuerberater,
  • Wirtschaftsprüfer,
  • Architekten,
  • beratende Ingenieure,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten

Es gibt da noch eine ganze Menge anderer Berufe, die nicht alle hier erwähnt werden können, da dies den Umfang des Textes sprengen würde. Allerdings findest du im Netz eine Liste mit den entsprechenden Berufen. Als Freiberufler musst du sowohl die Einkommensteuer, als auch die Umsatzsteuer zahlen.

Wer darf die Kleinunternehmerregelung anwenden?

Von der Kleinunternehmerregelung kann nur derjenige Gebrauch machen, wer die Umsatzgrenze von 22.000 Euro im Gründungsjahr bzw. im Vorjahr oder im darauf folgendem Jahr Maximal 50.000 Euro im Jahr nach der Gründung bzw. im laufenden Geschäftsjahr nicht überschreitet.

Bleibst du danach dauerhaft unter 22 000 Euro Umsatz, kannst du auch bei der Kleinunternehmerregelung bleiben, sofern du das möchtest. Sobald dein Umsatz erstmals zwischen 22000 und 50.000 beträgt, gilt für das folgende Jahr die Regel nicht mehr und du giltst dann als Einzelunternehmer.

Wie viel darf ich als Kleinunternehmer verdienen?

Kleingewerbetreibende müssen damit Leben, dass ihr kleines Unternehmen nicht so viel Gewinn pro Jahr verspricht. Die gewerbliche Tätigkeit kann noch so lukrativ sein, mit einem Kleingewerbe kann man gar nicht so viel verdienen.. Stimmt das denn auch? Nein, nicht wirklich.

Der Name eines solchen Gewerbes lautet zwar klein, der erreichbare Gewinn und der Umsatz sind hingegen alles andere als klein. Dies dürfte sogar die eigentliche Haupteinnahmequelle von vielen Leuten übertreffen. Man kann mit einem kleinen Gewerbe nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften.

Dies ist eine unfassbar hohe Summe. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man auch einige Steuern abgeben muss. Darunter die Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer. Jedoch kann man mit etwas Geschickt zwei der drei Steuern umgehen.. wie? Im nächsten Abschnitt geht es weiter!

Kleinunternehmer geworden – dem Arbeitgeber bescheid geben?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar die Gewerbeanmeldung annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Kleingewerbe gründen möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Was hat es mit der Industrie und Handelskammer auf sich?

Wer die Gründung im Nebengewerbe angestrebt und dabei gedacht hat, dass dieser von der IHK dann vielleicht befreit wird, der hat sich zu früh gefreut. Denn die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer ist für alle Gewerbetreibenden in Deutschland verpflichten und von dieser Pflicht kann man sich nicht befreien lassen, da dies per Gesetz beschlossen ist.

Für diese Mitgliedschaft verlangt die IHK auch einige Gebühren. Bevor du dich wegen diesen Zahlen aufregst, lass uns erst einmal anschauen, wofür die IHK eigentlich steht und welche positive Eigenschaft sie zumindest hat. Also, die IHK versucht die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Wie fragst du dich?

Diese Frage möchten wir nicht beantworten, da dies schwarzer Humor wäre (bei näherer Recherche wirst du verstehen warum). Was aber wirklich gut an der IHK ist, ist, dass sie viele Weiterbildungskurse anbietet. Zwar gegen Geld, doch nach erfolgreichem Bestanden des Kurses erhält man jeweils ein Zertifikat, welches in unternehmerischen Kreisen hohes Ansehen genießt.

Durch diese Zertifikate kann man also das eigene Unternehmen weiter aufwerten. Für diese Leistung(en) erwartet die IHK auch einige Zahlungen. Kleine Gewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr.  Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar rund 150 bis 300 Euro pro Jahr.

An dieser Stelle würde ich lieber schreiben wollen, dass damit bereits alles über die IHK gesagt worden wäre, doch dem ist leider nicht so.. denn die IHK hat eine sehr unschöne Seite an sich. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Diese Rechnung kann es ganz schön in sich haben. Vor allem wenn man gerade dabei ist, Neuanschaffungen zu tätigen oder Koorperationen einzugehen, muss man diese höchstwahrscheinlich über mehrere Wochen hinweg verschieben. Doch keine Panik… GewerbeAnmeldung.com fragen.

Denn es gibt eine Möglichkeit, dem ganzen zu entkommen. Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Du kannst hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen.

Dort prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen, die Möglichkeit, dass man sogar gar nichts zahlen muss, ist gegeben.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Für weitere Informationen klicke hier ->

Fazit:

Wer nun die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, der wird sehr schnell merken, dass ein Kleingewerbe das ideale Mittel ist, um seine gewerblichen oder freiberuflichen Ziele zu erreichen!

Damit hat keiner gerechnet! Die Kosten für die Kleingewerbe Anmeldung können es in sich haben, wenn man DIESEN Ratschlag nicht befolgt. Erfahre mehr ->

 

Gewerbe Kleinunternehmer – Was ist der Unterschied?

Wann muss man als Kleinunternehmer ein klein Gewerbe anmelden?


Ein Unternehmen, unabhängig von der Form des Gewerbes, muss sofort angemeldet werden. Da gibt es auch keine großen Ausnahmen. In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der die Anmeldung für ein Gewerbe beantragen möchte, dies auch tun kann. Allerdings muss man sich auch den Regeln beugen und die Pflicht der rechtzeitigen Anmeldung auch befolgen.

Das bedeutet, dass sofern eine Tätigkeit mehrere Male wiederholt ausgeführt wird, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erzielen, man sich beim Gewerbeamt anmelden muss. Dies muss zeitnah oder kurz vor der gewerblichen Tätigkeit geschehen. Ansonsten kann es passieren, dass man ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro und weitaus mehr zahlen muss.

Beispielsweise ist es in München so, dass man ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro kassieren kann. Nur aufgrund der Tatsache, dass das Gewerbe nicht rechtzeitig angemeldet worden ist. Das ist für keinen Unternehmer eine schöne Sache und kann bei manchen die Existenz bedrohen.

Kann man Gewerbe rückwirkend anmelden?

Man hat die Möglichkeit, das Gewerbe  rückwirkend bis zu 60 Monaten anzumelden. Zwar kann es dennoch sein, dass man ein Bußgeld erhält, doch bei einem eher kleinerem Umsatz drücken die meisten Ämter ein Auge zu und verhängen keine Strafen.

Allein darauf sollte man allerdings nicht vertrauen. Zusätzlich zum Versäumnis der Anmeldung kommt noch hinzu, dass die ausgefallenen Steuern nachgezahlt werden müssen, mit einem zusätzlichen Zinssatz. Um diese ganzen Kosten zu vermeiden, ist es ratsam, das Gewerbe so schnell wie möglich zu eröffnen.

Wo muss man ein kleines Unternehmen eröffnen?

Ein Gewerbe eröffnen muss man beim Amt des Gewerbes. Einige Ämter verlangen eine Terminvereinbarung, ansonsten darf man das Gebäude nicht betreten. Bei anderen wiederum reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer platz nimmt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Nachdem man ins Büro gebeten wird, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Was brauche ich als Kleinunternehmer für Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Anschließend erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllen muss. Dort müssen Angaben zum Kleinunternehmer und zum Kleingewerbe gemacht werden. Unter anderem wird hier die gefragt, ob man ein Hauptgewerbe oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Das sind zusätzliche Kosten, die einen belasten können. Daher ist es ratsam, in der Regel mit einem Nebengewerbe zu starten. Für die meisten ist dies ohnehin der Fall, sofern man ein Hauptjob hat.

Für Studenten gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird. Nachdem dieses Formular ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt wurde, erhält der Kleinunternehmer die Kopie, welche dann als Gewerbeschein fungiert.

Dieser Schein erlaubt es dem Kleinunternehmer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Das darf man nämlich erst dann, wenn man beim Finanzamt vorstellig wurde.

Vom Finanzamt erhält man zum einen die Umsatzsteuer Identifikationsnummer, sowie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Bei diesem Fragebogen muss man unter anderem die Frage klären, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Kleinunternehmer, um keine Gewerbesteuern zu zahlen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn man diese Option nicht ziehen möchte, dann darf man die Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen.

Für Kleinunternehmer wäre es ratsam, vorerst diese Regelung in Anspruch zu nehmen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man als Kleinunternehmer endlich durchstarten und Gewinne einfahren.

Kann man ein Kleingewerbe auch online eröffnen?

Wir leben im digitalen Zeitalter. Immer mehr Städte und Gemeinden versuchen, den Service der Online Anmeldung zu etablieren. Dies wäre ein enormer Gewinn für alle beteiligten.

Man müsste nicht im Wartezimmer bleiben, man muss sich an keine Öffnungszeiten richten und sich auch nicht mal auf den Weg zum Gewerbeamt machen. Das ist ein enormer Zeitgewinn und bequem ist es dazu auch noch.

Einziges Manko: noch wird dieser Service nicht überall flächendeckend angeboten. In einigen Großstädten, sowie in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens findet man diese Art der Gewerbeanmeldung.

Alles man bei dieser Anmeldung tun muss, ist, die selben Dokumente als Kopie hochzuladen, die auch das Gewerbeamt von einem verlangt. Anschließend bezahlt man die Kosten für die Gebühr und füllt das Gewerbe Formular aus.

Daraufhin verarbeitet man die Daten bei dem Gewerbeamt und informiert die anderen Ämter, namentlich Finanzamt, Industrie und Handelskammer und die Berufsgenossenschaft.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Um als Kleinunternehmer richtig durchstarten zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Diese Kleinunternehmerregelung ist eine große Hilfe für Kleinunternehmer, um keine Umsatzsteuer abführen zu müssen.

Dafür muss man allerdings folgende Voraussetzungen erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn man mehr wie 22.000 Euro pro Jahr verdienen würde, im ersten Geschäftsjahr, dann müsste man die Umsatzsteuer zahlen. Zwar kein Vorteil der Kleinunternehmerregelung, doch auch dies kommt dem Kleinunternehmer sehr gelegen: man kann in einem Geschäftsjahr rund 24.500 Euro verdienen (das ist der aktuelle Freibetrag) ohne Gewerbesteuern zahlen zu müssen.

Das bedeutet, dass man im besten Fall sowohl die Gewerbesteuer, als auch die Umsatzsteuer nicht zahlen muss. Am Ende müsste man als Kleinunternehmer nur noch die Einkommensteuer zahlen.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Das eröffnen eines Gewerbes ist nur die halbe Miete und man muss das Gewerbe beim vollen betrachten. Das bedeutet eben auch, dass man sich auch darüber bewusst werden muss, welche Kosten anfallen können, nachdem man das Gewerbe angemeldet hat.

Eins sei vorneherein gesagt: ein Kleingewerbe ist vor allem daher sehr beliebt bei Gründern, weil sie eben keine hohen Kosten verursacht und zudem der Verwaltungsaufwand sehr niedrig ist, im Vergleich zu anderen Gewerben.

Zunächst kommen die Kosten bei der Eröffnung des Gewerbes, die rund 20 bis 60 Euro betragen. Je nachdem, ob man ein Hauptgewerbe hat, muss man zusätzlich noch die eigene Krankenkasse bezahlen, was eben Mehrkosten sind.

Muss Kleinunternehmer Mitglied bei der IHK werden?

Ja. Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet, Mitglied bei der Industrie und Handelskammer zu werden. Die jährlichen Gebühren für Kleingewerbe betragen rund 30 bis 70 Euro und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, muss man einen Betrag von rund 150 bis 300 Euro begleichen. Das wären in Summe die einzigen fix Kosten, die man in dem ersten Geschäftsjahr hätte.

Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent eintragen lassen, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Gewerbe gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt.

Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen. Dann gibt es allerdings noch eine unschöne Sache, die was mit Rechnungen zu tun hat.. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat.

Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können. Für Kleinunternehmer ein Desaster!

Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Wer ein Kleinunternehmer sein will, der hat die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob er Freiberufler oder Gewerbetreibender sein will. Die Gewerbetreibenden Kleinunternehmer nennt man auch deshalb so, weil diese die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben und gleichzeitig ein eigenes Gewerbe besitzen.

 

Wer kann alles ein Gewerbe anmelden?

Wer kann in Deutschland ein Gewerbe anmelden? In unserer Bundesrepublik herrscht eine Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe eröffnen möchte, dies auch tun kann.

Der Staat darf niemanden davon abholen. Um ein Gewerbe anmelden zu können, müssen unter anderem einige Voraussetzungen erfüllt. Außerdem gibt es da noch die freien Berufe, die zwar auch Selbstständige sind, allerdings kein Gewerbe anmelden müssen.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?


Jeder, der eine Tätigkeit mehrere Male wiederholt mit der Absicht, mit der ausgeübten Tätigkeit Geld zu verdienen, ist dazu verpflichtet, beim Gewerbeamt vorstellig zu werden und die Gewerbeanmeldung durchzuführen.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind die Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Regelung besagt, das Leute, die mit ihrer Leidenschaft einen Jahresgewinn von unter 410 Euro erwirtschaften keine Gewerbeanmeldung vornehmen müssen.

Auch gibt es Freiberufler, die den Gang zum Gewerbeamt nicht antreten müssen. Diese sind nur dazu verpflichtet, sich beim Finanzamt zu melden und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. Zu den Freiberuflern gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufe. Darunter zählen Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Designer,
  • Anwälte,
  • Zahnärzte,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • und viele weitere mehr.

Was sind Freiberufler?

Wer unter anderem als Freiberufler gelten darf, ist in Deutschland klar geregelt. Diese gehören unter anderem zu der Kategorie der Katalogberufe. Im § 18 des Einkommensteuergesetzes heißt es:

„Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure,

Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.“

Das sind allerdings Berufe, die nicht unbedingt in der breiten Masse häufig vorkommen. Daher wurden im Verlauf der Jahre auch die Katalogähnlichen Berufe hinzugefügt.

Nicht ausschließlich eine staatliche Fachausbildung oder ein staatlich anerkannter Berufsabschluss ermöglicht eine Tätigkeit als Freiberufler in der entsprechenden Berufssparte. Auch eine nichtstaatliche Ausbildung, langjährige Berufserfahrung oder eine Zulassung eröffnet den Weg zur Anerkennung als Freiberufler.

Was braucht man um ein Gewerbe anzumelden?

Zunächst muss man recherchieren, welches Gewerbeamt denn für einen zuständig ist. In eher kleineren Gemeinden gibt es meistens ohnehin nur eins, in Großstädten wie beispielsweise Hamburg kann es sein, das sieben und mehr Ämter die Anmeldung aufnehmen können.

Um eine Gewerbeanmeldung durchführen zu können, benötigt man bei einigen Ämtern einen festen Termin. Einige haben nicht solche Regularien und wollen nur, das man vor Ort erscheint. Dann kann es vorkommen, das man etwas länger im Wartezimmer die Zeit totschlagen muss. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man dann aufgerufen wird, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wann sollte man ein Gewerbe anmelden?

Sofern man eine Tätigkeit ausführt, die beabsichtigt, Gewinne mit der Tätigkeit zu erzielen, muss man ein Gewerbe anmelden. Die Anmeldung eines Gewerbes ist dann verpflichtend. Wenn man die Gewerbeanmeldung nicht durchführen sollte, dann kann es zu einem Bußgeld kommen, welches es dann in sich hat. Bußgelder in Höhe von 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit.

In der Landeshauptstadt Bayern, in München, werden sogar Bußgelder in höhe von rund 50.000 Euro verhängt. Eine wahnsinnige Summe, die einem verdeutlichen sollte, das man bei der Gewerbeanmeldung keine halben Sachen machen sollte.

Kann man rückwirkend Gewerbeanmeldung beantragen?

Als Gründer hat man das Glück, dass man die Anmeldung auch noch rückwirkend tätigen darf. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man also rückwirkend ein Gewerbe anmelden möchte, dann muss man auch die bisher ausgelassenen Steuern zurückzahlen. Auf diesen Steuern wird noch ein zusätzlicher Zinssatz drauf gerechnet.

Wie sieht die Anmeldung beim Finanzamt aus?

Die Anmeldung beim Finanzamt ist nicht wie bei der Gewerbeanmeldung, wo man vor Ort erscheinen muss, zumindest für Gewerbetreibende nicht. Das Finanzamt schicht einem nämlich Post. Diese ist in den meisten Fällen nach der Gewerbeanmeldung innerhalb von sieben bis zehn Tagen da.

Die Angehörigen der freien Berufe müssen allerdings selbst beim Amt der Finanzen vorstellig werden. Vom Amt der Finanzen erhält man zum einen eine Steuernummer und zum anderen den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser Bogen ist sehr wichtig und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Der Bogen ist sieben Seiten lang. Das bedeutet demnach auch, dass man sich hierbei auch Zeit lassen sollte, denn dort werden viele wichtige Dinge geregelt. Unter anderem auch, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für die Gewerbetreibenden, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Dabei ist vor allem wichtig darauf zu achten, dass man das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreibt und auch passende Erklärungen abliefert. Das Amt der Finanzen prüft nämlich im Nachhinein sehr genau, ob die Angaben auch wirklich zum Gewerbe passen. Falls nicht, dann können Strafen folgen, in Form von einer Geldstrafe.

Kann man ein Gewerbe auch Online anmelden?

Mittlerweile bieten immer mehr Städte den Service der Online Anmeldung an. Diese Art der Gewerbeanmeldung ist schon revolutionär, denn sie vereinfacht das Leben vieler zehntausenden Menschen. Leute, die bisher aufgrund ihrer Arbeit gar nicht dazu kamen, einen Termin vereinbaren zu können oder zu den entsprechenden Öffnungszeiten vor Ort zu erscheinen, ist dies eine immense Hilfe.

Man kann bequem von Zuhause aus die Gewerbeanmeldung voranbringen. Dafür müssen Gewerbetreibende lediglich die Bearbeitungsgebühr per Online Überweisung begleichen. Anschließend müssen die selben Unterlagen als Kopie hochgeladen werden, die auch das Gewerbeamt von einen braucht.

Dann muss man das Formular ausfüllen und nur noch ausdrücken. Dann ist auch die Online Gewerbeanmeldung bereits fertig. Diese dauert in der Regel auch nur zehn bis 15 Minuten.

Einziger Haken hierbei: noch wird diese Art der Gewerbeanmeldung nicht überall angeboten. Daher ist es ratsam erst einmal zu schauen, ob die eigene Stadt auch diesen Service hat. Auch kann es in einigen Städten sein, dass die Ämter keine elektronische Unterschrift akzeptieren und man diese per Post oder persönlich vor Ort abgeben muss.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Spätestens dann, nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, sollte man sich genau überlegen, welche Kosten auf einen zukommen. Wer bisher die Befürchtung hatte, das die Kosten sehr hoch sein können, dem sei gesagt, dass das nicht der Fall ist. Zumindest nicht beim Kleingewerbe.

Dieses ist die beliebteste Form eines Gewerbes, daher schauen wir uns auch ein Beispiel davon an. Ein Kostenpunkt, der nur bei der Gewerbeanmeldung vorkommt, ist die Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer einzugehen. Die jährlichen Gebühren für ein kleines Gewerbe betragen rund 30 bis 70 Euro.

Für Unternehmen, welche im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten gar 150 bis 300 Euro. Wer einen Umsatz von unter 5200 Euro vorweisen kann, der ist von den Beiträgen befreit. Das wären in Summe die einzigen fix Kosten, die man in dem ersten Jahr hätte.

Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden,

Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an. Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können.

Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Wie viel darf man mit einem kleinem Gewerbe verdienen?

Wenn man ein Kleingewerbe beantragt hat, was für viele Gründer nebenberuflich Sinn ergibt, dann kann man jede Menge Geld verdienen, auch wenn der Name das nicht unbedingt suggeriert. Bevor wir allerdings zu den genauen Zahlen kommen, muss allerdings noch einiges geklärt werden.

Es kann nämlich sein, dass man dies in Absprache mit dem Arbeitgeber halten muss, weil es die vertragliche Situation so vorsieht. Zwar kann der Arbeitgeber nicht bestimmen, wie viel man nebenbei verdient, allerdings kann er verlangen, das man nicht mehr Arbeitet, wie auf der Arbeit, da man ansonsten beispielsweise zu erschöpft wäre für die eigentlichen Hauptaufgaben.

Das heißt, dass man so vielleicht nicht gesamte Summe erreichen könnte, die ein Kleingewerbe eigentlich erlaubt. Denn die Höhe ist immens. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Das ist eine überaus große Summe, die viele nicht Mal mit dem Hauptjob erreichen könnten. Umso erstrebenswerter ist es auch, langfristig gesehen, irgendwann aus einem Nebengewerbe ein Hauptgewerbe zu machen.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer:

Jeder Gewerbetreibende muss die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Kleinunternehmer, die ein Kleingewerbe besitzen, zahlen jährlich rund 30 bis 70 Euro.

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300 Euro pro Jahr. In beiden Fällen können die Gebühren ansteigen, allerdings sind sie abhängig von den eigenen Einnahmen.

Falls der jährliche Umsatz unter 5200 Euro betragen sollte, dann muss man keine Gebühren zahlen. In dem Sinne kommt die IHK den Unternehmen entgegen. Doch dann gibt es noch eine unschöne Seite an ihr.. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Diese Rechnung kann es ganz schön in sich haben. Vor allem wenn man gerade dabei ist, Neuanschaffungen zu tätigen oder Koorperationen einzugehen, muss man diese höchstwahrscheinlich über mehrere Wochen hinweg verschieben.

Doch keine Panik… GewerbeAnmeldung.com fragen. Denn es gibt eine Möglichkeit, dem ganzen zu entkommen. Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Du kannst hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen.

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Fazit:

Jeder Bürger Deutschlands kann die Gewerbeanmeldung durchführen. Voraussetzung dafür ist, dass man die erforderlichen Unterlagen auch bei sich hat und die benötigten Kosten tragen muss. Außerdem darf man nicht vergessen, dass nicht jeder die Gewerbeanmeldung benötigt.

Freiberufler müssen lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden. Wer alles ein Gewerbe anmelden kann, ist in Deutschland klar definiert. Vermeide diesen einen Fehler, das erspart dir mehrere tausende Euros. Erfahre mehr ->

 

Kleinunternehmer Gewerbe anmelden – Kleingewerbe Definition A-Z

Was sind Kleinunternehmer?


Kleinunternehmer können sowohl Leute sein, die ein eigenes Gewerbe besitzen, aber auch Leute sein, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.

Was beide gemeinsam haben, ist, dass diese die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben, auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Damit man eben auch als Kleingewerbe, als Kleinunternehmer angesehen wird, muss man diese Kleinunternehmer Regelung in Anspruch nehmen. Klingt ziemlich kompliziert, ist es aber bei weitem nicht.

Als Kleinunternehmer ein Gewerbe anmelden? Aber sicher doch! Vermeide jedoch DIESEN Fehler, der dich sehr viel Kosten kann! Erfahre mehr ->

Was unterscheidet Kleingewerbe von Kleinunternehmern?

Also, die Begrifflichkeiten Kleinunternehmer stammt aus dem Umsatzsteuerrecht, was wiederum nichts anderes bedeutet wie der Erwerb und Vertrieb innerhalb des Inlandes der deutschen Grenzen. Bis zu einem Umsatz von 22.000 Euro pro Jahr müssen Kleinunternehmer auf ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer angeben.

Das hat den Vorteil dass damit der bürokratische Aufwand stark gesenkt wird. Außerdem ergeben sich im Privatkundengeschäft Preisvorteile gegenüber Wettbewerbern, da eben die Umsatzsteuer weg fällt.

Durch den preislichen Vorteil kann man die eigenen Dienste bzw. die Dienstleistung, die man anbietet, für einen weit günstigeren Preis anbietet als Mitbewerber, was wiederum potenzielle Kunden dazu bewegen kann, das eigene Angebot eher anzunehmen.

Jedoch muss auch bedenken, dass einige interessierte Unternehmen genau diese Umsatzsteuer mit angegeben haben möchten, damit sie später Steuern absetzen können. So viel zum Kleinunternehmen.

Der Begriff Kleingewerbe stammt aus dem Handels- und Gewerberecht. Wegen des eingeschränkten Geschäftsumfanges muss ein Kleingewerbetreibender die Vorschriften des Handelsgesetzbuches nicht beachten.

Weil man eben kein vollständiger Kaufmann, sondern nur ein Kann-Kaufmann ist. Das wiederum erspart Kleingewerbetreibenden die doppelte Buchführung, was eine sehr große Erleichterung darstellt.

Doch was bedeutet das nun? Umsatzsteuerliche Kleinunternehmer, die ein Gewerbe betreiben, sind zugleich Kleingewerbetreibende. Jedoch können Kleingewerbetreibende nur solange Kleinunternehmer sein, bis die Umsatzgrenzen eingehalten werden.

Der Umsatz im vorherigen Jahr darf nicht mehr wie 22.000 Euro (früher 17.500 Euro) und im laufenden Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro überschreiten. Hat man erst jetzt oder ist gerade noch dabei, Kleinunternehmer zu werden, dann darf man im ersten Jahr den Umsatz von 22.000 Euro nicht überschreiten.

Außerdem müssen Kleinunternehmer nicht immer Besitzer eines Gewerbes sein. Beispielsweise zählen auch Freiberufler als Kleinunternehmer. Was alle Kleinunternehmer gemein haben, ist, dass diese die Einnahme Überschuss Rechnung nutzen, um den Gewinn zu ermitteln.

Der bildet zusammen mit allen anderen persönlichen Einkünften die Berechnungsgrundlage für die Einkommensteuer. Freiberufler müssen sich beim Finanzamt anmelden, Gewerbetreibende erhalten dies automatisch, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Auf diesem kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, um eben als Kleinunternehmen keine Umsatzsteuer auf Rechnungen schreiben zu müssen.

kleinunternehmer gewerbe anmelden

Wer gilt als Freiberufler?

Wer unter anderem als Freiberufler gelten darf, ist in Deutschland klar geregelt. Diese gehören unter anderem zu der Kategorie der Katalogberufe. Im § 18 des Einkommensteuergesetzes heißt es:

„Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte,

Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer,

Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig,

wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.“

Das sind allerdings Berufe, die nicht unbedingt in der breiten Masse häufig vorkommen. Daher wurden im Verlauf der Jahre auch die Katalogähnlichen Berufe hinzugefügt.

Nicht ausschließlich eine staatliche Fachausbildung oder ein staatlich anerkannter Berufsabschluss ermöglicht eine Tätigkeit als Freiberufler in der entsprechenden Berufssparte. Auch eine nichtstaatliche Ausbildung, langjährige Berufserfahrung oder eine Zulassung eröffnet den Weg zur Anerkennung als Freiberufler.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Wer sich nun dazu entschlossen hat, ein Kleingewerbe anzumelden, der muss als erstes beim Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. Grundsätzlich haben auch Kleingewerbetreibende die Möglichkeit, das eigene Unternehmen im Handelsregister eintragen zu lassen. Doch dann verschwinden fast gänzlich die gesamten Vorteile eines Kleinunternehmers.

Daher wäre es ratsam, diesen Schritt nicht zu gehen. Als nächstes muss man schauen, ob man beim Gewerbeamt vorher einen Termin benötigt oder ob es auch ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint. Beides hätte seine Vor- als auch Nachteile.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man nun an dem besagten Tag der Gewerbeanmeldung gekommen ist, geht es wie folgt weiter: man bezahlt zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden und hat nichts mit der Rechtsform des Gewerbes zu tun.

Was braucht man als Kleinunternehmer für Anmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Was muss man als Kleinunternehmer alles beachten?

Nachdem man die erforderlichen Dokumente vorgezeigt hat, erhält man im Anschluss ein Gewerbeformular, welches man dann entweder vor Ort oder von Zuhause aus ausfüllen kann. In der Regel wäre es aber hilfreicher, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt.

Zum einen deshalb, weil der Beamte vor Ort direkt bei Fragen eingreifen und helfen kann. Zum anderen auch allein schon deshalb, weil so die Gewerbeanmeldung etwas weiter nach hinten verschoben wird. Denn erst wenn man das Formular ausgefüllt hat, erhält man im Nachhinein den Gewerbeschein.

Das Formular enthält nur eine Seite. Auf diesem muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Nachdem man nun das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert.

Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende, welche dann von nun an als Gewerbeschein fungiert. Dieser Gewerbeschein allerdings gibt einem noch nicht die Möglichkeit, mit dem Gewerbe bereits anfangen zu dürfen und Gewinne zu erwirtschaften.

Das darf man nämlich erst nach der Anmeldung beim Finanzamt bzw. nachdem man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat. Diesen muss man nicht selber anfordern, sondern das Gewerbeamt informiert automatisch nach der Gewerbeanmeldung die weiteren Behörden.

Darunter auch das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften. Auch bei den beiden anderen Behörden muss man nicht vorstellig werden, sondern der Gewerbetreibende wird dort automatisch angemeldet.

Bei der IHK muss man die Mitgliedschaft als Gründer eines Gewerbes angehen und zahlt dafür eine jährliche Gebühr. Die Berufsgenossenschaft ist für die gesetzliche Versicherung zuständig.

Sofern man allerdings als Selbstständiger keine Mitarbeiter beschäftigt, dann muss man auch nichts bezahlen. Denn sich selbst müssen Selbstständige dort nicht anmelden.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Es gibt bestimmte Fristen, die man einhalten muss, bis wann man die Gewerbeanmeldung vornehmen kann. Nimmt man diese nämlich zu spät wahr, muss man damit rechnen, ein Bußgeld zu erhalten, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann. In München ist es gar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro verhängt werden können.

Es ist daher sehr wichtig darauf zu achten, dass man die Anmeldung so früh wie möglich vornimmt. Man hat auch die Möglichkeit, sein Unternehmen auch noch nachträglich anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man allerdings die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern käme dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Da die meisten Leser auf der Seite eher Kleingewerbetreibende sind, schauen wir uns in einem kurzen Beispiel an, mit welchen Kosten diese rechnen müssen. Da gibt es zunächst die Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese muss jeder Gewerbetreibende bezahlen.

Weitere laufende Kosten für einen Kleingewerbetreibenden können dann anfallen, sofern dieser das Unternehmen hauptberuflich betreibt. Dann müsste man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Die monatlichen Kosten belaufen sich hierbei auf mindestens 200 Euro.

Das gute ist, das man diese Kosten als Betriebsausgaben angeben kann und man am Ende des Jahres bei der Steuererklärung bis zu 1900 Euro von den Steuern absetzen kann. Ein sehr großer Vorteil. Weitere Kosten, die man als Kleingewerbe bezahlen muss, sind die, die aufgrund der Mitgliedschaft bei der IHK entstehen.

Kleingewerbetreibende zahlen da rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Falls man Mitarbeiter beschäftigen sollte, dann muss man unter anderem auch die Versicherung der Arbeitnehmer bezahlen.

Das wären allerdings auch die einzigen Fixkosten, die man hätte. Im weiteren Verlauf der Jahre können jedoch zusätzliche Zahlungen entstehen. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt oder Koorperationen eingeht.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Wenn man ein klein Gewerbe gründen möchte, was für viele Gründer nebenberuflich Sinn ergibt, dann kann man jede Menge Geld verdienen, auch wenn der Name das nicht unbedingt suggeriert.

Bevor wir allerdings zu den genauen Zahlen kommen, muss allerdings noch einiges geklärt werden. Es kann nämlich sein, dass man dies in Absprache mit dem Chef halten muss, weil es die vertragliche Situation so vorsieht.

Zwar kann der Chef nicht bestimmen, wie viel man nebenbei verdient, allerdings kann er verlangen, das man nicht mehr Arbeitet, wie auf der Arbeit, da man ansonsten beispielsweise zu erschöpft wäre für die eigentlichen Hauptaufgaben. Das heißt, dass man so vielleicht nicht gesamte Summe erreichen könnte, die ein Nebengewerbe eigentlich erlaubt. Denn die Höhe ist immens.

Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Das ist eine überaus große Summe, die viele nicht Mal mit dem Hauptjob erreichen könnten. Umso erstrebenswerter ist es auch, langfristig gesehen, irgendwann aus einem Nebengewerbe ein Hauptgewerbe zu machen.

Wann muss man sich beim Finanzamt anmelden?

Um ein Kleinunternehmen gründen bzw. die Kleingewerbe Anmeldung abschließen zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden und den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen.

Vor allem dann muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Freiberufler müssen selbst das Finanzamt aufsuchen gehen. Gewerbetreibende erhalten diesen Fragebogen automatisch innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung.

Es kann allerdings durchaus sein, dass man diesen eventuell doch nicht so schnell erhält, dann wäre es ratsam, wenn man selbst aktiv wird und einmal nachfragt, was denn das Problem ist.

Wenn man diesen Bogen dann einmal erhalten hat, dann wird man schnell feststellen, dass dieser mit sieben Seiten ein großer Brocken. Es empfiehlt sich daher, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit lässt. Insbesondere sind für Kleinunternehmer die folgenden zwei Felder sehr wichtig: zum einen die mit der Kleinunternehmerregelung, zum anderen die, wo man die selbstständige Tätigkeit beschreibt.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleingewerbetreibende haben ihren Namen daher, weil sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben. Doch was genau ist diese Regelung überhaupt und für was ist diese gut?

Die Regelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen.

Kleingewerbetreibende sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen.

Dafür muss man allerdings eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Falls man mal mehr Umsätzen sollte, dann gilt die Regelung nicht und man müsste versuchen, dies im kommenden Jahr wieder zu erreichen.

Außerdem ist wichtig zu wissen, dass man die Option für die Regelung sofort ziehen muss. Ansonsten kann man dies nämlich für die kommenden fünf Jahre für dieses Unternehmen nicht tun.