Welche Kosten entstehen bei einem Kleingewerbe?

Kosten eines Kleingewerbes 

Was kostet ein Kleingewerbe? Erfahre alles rund um Anmeldung, IHK, Krankenversicherung, Steuern, etc.

Kleingewerbe stellen für viele Unternehmer eine gute Möglichkeit dar, eine Geschäftsidee im Nebengewerbe auszuprobieren und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch wie bei jedem anderen Gewerbe ebenfalls fallen bei der speziellen Gewerbeform Kosten an. Anmeldung, Buchführung, Steuern und vieles mehr erwarten den Kleinunternehmer. Doch mit welchen Kosten musst du nun genau bei einem Kleingewerbe rechnen?

Gewerbe im kleinen Ausmaß

Mit einem Klein Gewerbe steht es jedem Unternehmer frei, ein eigenes Gewerbe zu eröffnen und mit einer Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Anders als beim normalen Gewerbe unterliegt das Kleingewerbe dabei bestimmten Auflagen, sodass es von vielen Unternehmern vor allem als Nebengewerbe geführt werden. Für die besondere Gewerbeform existieren dabei ebenso Alternativen wie etwa eingetragener Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft. Dennoch besitzen Kleingewerbetreibende zahlreiche Vorteile wie etwa eine einfache Buchführung oder steuerliche Erleichterungen. Zugleich beinhalten der Betrieb und die Führung eines kleinen Gewerbes Kosten, welche bereits bei der Gründung des Betriebs entstehen.

Gewerbeanmeldung als Pflicht

Obwohl das kleine Gewerbe nur ein Gewerbe im verhältnismäßig winzigen Ausmaß ist, muss es aufgrund der Anmeldepflicht für Gewerbe in Deutschland angemeldet werden. Die Anmeldung geschieht standardmäßig beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du lediglich das Anmeldeformular, welches du vor Ort beim Gewerbeamt oder im Internet als Download bekommst. Manche Ämter bieten dir gleichzeitig die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung vollständig online abzuwickeln. Nach deiner Anmeldung erhältst du den Gewerbeschein. Damit dieser dir ausgestellt wird, musst du die Bearbeitungsgebühr entrichten. Je nach Gemeinde, Stadt oder Bundesland kann diese zwischen 15 Euro und 65 Euro betragen.

Mit der Gewerbeanmeldung gibst du jedoch noch nicht bekannt, dass du nur ein Kleinunternehmer bist. Das Gewerbeamt verständigt nach der Gewerbeanmeldung automatisch das Finanzamt, welches dir den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zusendet. Auf diesem Fragebogen findest du einen Abschnitt, mit welchem du den Status eines Kleingewerbetreibenden> erlangen kannst. Mit einem Klein Gewerbe darfst du lediglich im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 22.000 Euro tätigen. In den darauffolgenden Geschäftsjahren erhöht sich dein jährlicher Umsatz auf 60.000 Euro. Die Option „Kleingewerbe“ hingegen ist nicht auf dem Gewerbeanmeldeformular angeführt, sodass du dein Gewerbe nicht als solches beim Gewerbeamt anmelden kannst.

Generelle Kosten für die Gründung eines Kleingewerbes

Kleingewerbetreibende werden nicht nur mit der Anmeldegebühr beim Gewerbeamt als Gründungskosten konfrontiert. Kosten für den Notar sowie für den Eintrag ins Handelsregister entfallenn für dich. Gründest du dein Gewerbe jedoch nicht alleine, solltest du einen GbR-Vertrag über einen Anwalt aufsetzen lassen. Somit musst du mit Anwaltskosten rechnen, welche unterschiedlich hoch ausfallen können. Möchtest oder kannst du den Anwalt nicht bezahlen, kannst du zugleich einen GbR-Mustervertrag verwenden.

Je nach Art deines Kleingewerbes können außerdem weitere kosten anfallen. Wie hoch diese genau sind, lässt sich nicht genau sagen, da sich diese stets von Fall zu Fall unterscheiden. Kannst du dein Gewerbe beispielsweise von zuhause aus leiten, wirst du mit weniger Kosten konfrontiert. Ein Handwerksbetrieb hingegen benötigt meist eine Produktionsstätte, für welche wiederum Miete und Betriebskosten fällig werden. Folglich solltest du dir gut überlegen, welche Art Gewerbe du gründen möchtest und dir mit Hilfe eines Businessplans und eines Finanzplans die genauen Kosten vor Augen führen. Mit unserer praktischen Checkliste hier erfährst du, wie du am besten vorgehst. Ebenfalls kannst du jederzeit uns von Gewerbeanmeldung.com fragen.

Kleinunternehmer und Rechnungen

Mit einem kleinen Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung giltst du als Kleinunternehmer. Als solcher darfst du deine Rechnungen wie jeder andere Unternehmer ebenso erstellen. Somit musst du alle Pflichtbestandteile wie etwa

  • deinen vollständigen Namen und deine Anschrift
  • die fortlaufende Rechnungsnummer
  • deine Steuer- oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
  • das nach Steuersätzen und -befreiungen aufgeschlüsselte Entgelt
  • das Ausstellungsdatum der Rechnung

anführen. Als Kleingewerbetreibender darfst du jedoch nicht vergessen, dass du keine Umsatzsteuer abführen musst. Somit dürfen deine Rechnungen keine Umsatzsteuer aufweisen. Zugleich besitzt du einige Freiheiten bezüglich der Formulierung deiner Rechnungen. Vergisst du Angaben oder führst du die Umsatzsteuer an, meldet sich das Finanzamt bei dir und eine Verzögerung der Zahlung von deinen Kunden tritt ein.

Buchhaltung und Steuern für Kleingewerbetreibende

Die Buchhaltung für kleine Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung fällt anders als jene von einem normalen Betrieb. Für dein Unternehmen genügt es, wenn du eine einfache Buchführung sowie eine Einnahmenüberschussrechnung bzw. EÜR tätigst. Die EÜR ist dabei deine Form der Gewinnermittlung bzw. des Jahresabschlusses. Somit fällt der Buchhaltungsaufwand für dich deutlich geringer aus, da du keine doppelte Buchführung machen musst. Bei der einfachen Buchführung stellst du zudem nur alle betrieblich veranlassten Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Durch diese Handhabung ermittelst du den letztendlich zu versteuernden Gewinn. Ergänzend solltest du beachten, dass für dich die Aufbewahrungspflicht gilt. Somit musst du alle Unterlagen, welche für dich Besteuerung relevant sind, aufbewahren. Für Rechnung beispielsweise existiert einer Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren.

Kleingewerbetreibende verfügen zudem über einen Grundfreibetrag auf die Einkommenssteuer in der Höhe von 9.168 Euro. Somit musst du keine Einkommensteuer bis zur Einkommensgrenze von 9.168 zahlen. Führst du dein kleines Gewerbe als Nebengewerbe, kannst du dadurch von einer steuerlichen Ersparnis profitieren.

Steuern für Kleingewerbetreibende

Als Kleingewerbetreibender musst du ebenfalls Steuern zahlen. Hierbei unterliegst du bestimmten steuerlichen Regelungen.

Zunächst musst du den Gewinn deines Unternehmens im Rahmen deiner Einkommensteuer versteuern. Für Kleingewerbetreibende existiert dabei keine andere Möglichkeit. Zusätzlich zur Einkommenssteuer zahlst du Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer besitzt zudem einen jährlichen Freibetrag von 24.500 Euro.

Da für dich als Kleingewerbetreibender mit der Kleinunternehmerregelung gilt, musst du außerdem nicht die Umsatzsteuer für dein Gewerbe abführen. Nur Kleingewerbetreibende, welche nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen die Umsatzsteuer verpflichtend abführen. Hierzu kannst du die IST-Versteuerung beantragen. Durch die besondere Versteuerung wird die Umsatzsteuer für deine Kundenrechnung erst fällig, sobald dein Kunde die Rechnung bezahlt.

Obwohl du ein Klein Gewerbe betreibst, musst du nicht alleine arbeiten. Du kannst Angestellte beschäftigen, welchen du wiederum Lohn zahlen musst. Somit darfst du nicht vergessen, die Lohnsteuer anzumelden und zu bezahlen. Ergänzend fällt eine Kfz-Steuer an, falls dein Unternehmen über ein Firmenfahrzeug verfügt.

Versicherungen für Kleingewerbetreibende

Bist du selbstständig, musst du dich eigenständig versichern. Beim Kleingewerbe wird jedoch nur eine zusätzliche Versicherung fällig, wenn du dein Gewerbe als Hauptgewerbe führst. Handelt es sich um ein Nebengewerbe mit einer hauptberuflichen Tätigkeit, musst du dich nicht noch einmal versichern. In vielen Fällen bist du zudem generell nicht sozialversicherungspflichtig, sodass kein Unterschied zwischen Nebenberuf und Hauptberuf besteht. Ausnahmen bestehen für dich nur, wenn

  • du überwiegend bei einem Auftraggeber tätig bist
  • einer rentenversicherungspflichten Berufsgruppe wie etwa dem Handwerk angehörst

Beschäftigst du Mitarbeiter, musst du diese allerdings versichern. Die Sozialversicherungsbeiträge musst du für jeden Mitarbeiter an die Krankenkasse zahlen.

Neben der Sozialversicherung besteht die Möglichkeit, dass du noch weitere Versicherungen abschließt. Vorwiegend handelt es sich dabei um

  • eine Arbeitslosenversicherung
  • eine Unfallversicherung
  • eine Krankenversicherung
  • eine Rentenversicherung

Viele Kosten für ein kleines Gewerbe

Als Kleingewerbetreibender kommen bei der Gründung und Führung zahlreiche Kosten zu. Unter anderem wirst du mit Kosten für

  • die Gewerbeanmeldung
  • Miete eines Gewerbegebäudes
  • Versicherungen für dich und mögliche Angestellte
  • generelle Steuern

Manche dieser Kosten fallen bereits vor dem eigentlichen Betrieb an, wodurch du schon zu Beginn deiner Selbstständigkeit mit ihnen rechnen musst. Falls du Fragen zu den Kosten für dein Gewerbe hast, kannst du diese jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com stellen.

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Was braucht man, um ein Kleinstgewerbe anmelden zu können

Kleinstgewerbe anmelden 

Kleinstgewerbe sind eine besondere Gewerbeform. Bist du ein Kleinstunternehmen, betreibst du ein eigenes kleines Gewerbe. Häufig wird der Begriff jedoch mit Kleingewerbe verwechselt, wobei hier ein Unterschied besteht. Da das Kleinstgewerbe ebenfalls unter die Anmeldepflicht fällt, musst du es ordnungsgemäß anmelden. Wir verraten dir, was du benötigst, um dein Kleinstgewerbe richtig anzumelden.

Was ist ein Kleinstgewerbe?

Als Kleinstgewerbe wird in Deutschland ein Unternehmen verstanden, welches nur eine kleine Anzahl an Mitarbeitern hat und einen geringen jährlichen Umsatz produziert. Grundsätzlich ist es eine Mischung aus Kleinstunternehmer und Kleingewerbe. Umgangssprachlich wird der Begriff Kleinstgewerbe gleich verwendet wie jener des Kleingewerbes. Besteht ein solches Gewerbe, kann ein Kleinstgewerbe von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Somit unterteilen sich in Deutschland kleine Gewerbe in die Formen

  • Kleinstgewerbe
  • und Kleingwerbe.

Letztendlich betreibst du ein Kleinstgewerbe, wenn dein jährlicher Umsatz unter 2 Millionen Euro liegt und du weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigst. Gibst du an, dass dein jährlicher Umsatz sogar unter 17.500 Euro liegt, tritt bei dir die Kleinunternehmerregelung ein. Folglich besteht sowohl beim Umsatz wie bei der Anzahl an Mitarbeitern ein Unterschied zum Kleinunternehmen.

Du giltst hingegen als Kleinunternehmer, wenn dein Unternehmer weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigt und dein jährlicher Umsatz bzw. die Jahresbilanz maximal 10 Millionen Euro beträgt. Bei der Anmeldung deines Gewerbes musst du somit angeben, wie viel Umsatz du machen und wie viele Mitarbeiter du beschäftigen möchtest. Überschreiten die Anzahl an Mitarbeitern oder die jährliche Bilanz den Höchstwert für ein Kleinstgewerbe, musst du als Kleingewerbe fortfahren. Erst wenn du über den Höchstwert für ein Kleingewerbe drüber bist, betreibst du ein mittleres Gewerbe, für welches wiederum andere Voraussetzungen gelten.

Definition Kleinstgewerbe

Generell betreibst du ein Gewerbe, wenn du am Handel teilnimmst. Verkaufst oder produzierst du Produkte, musst du dein Unternehmen jeglicher Größe anmelden und für den Betrieb Steuern bezahlen. Bei einem Kleinstgewerbe handelt es sich allerdings um ein Unternehmen, welches in seiner Art oder seinem Umfang keinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Meldest du ein Kleinstgewerbe beim Finanzamt an und nimmst die Kleinstunternehmerregelung in Anspruch, kannst du auf das Ausweisen der Umsatzsteuer bei sämtlichen Rechnungen verzichten.

Die Abgrenzung zum Kleinunternehmer liegt folglich durch die Umsatzsteuer vor. Während ein kleines Gewerbe, welches als Kleingewerbe gilt, Umsatzsteuer auf den Rechnungen ausweisen muss und dadurch anders besteuert wird, kannst du als Betreiber eines Kleinstgewerbes auf diesen Vorgang verzichten. Welche Art an Gewerbe du dabei betreibst, ist letztendlich egal. Sowohl im Verkauf, Handel wie in der Produktion darf dein Jahresumsatz die Höchstgrenze von 17.500 Euro nicht überschreiten.

Steuerliche Unterschiede zwischen Kleinstgewerbe und Kleingewerbe

Die Anmeldung mit einem kleinen Unternehmen unter der Gruppe der Kleinstunternehmen bringt dir als Unternehmer vor allem steuerliche Unterschiede. Kleingewerbe müssen auf ihren Rechnungen die Umsatzsteuer ausweisen. Obwohl dies ein größerer Aufwand ist, besteht für das Kleinunternehmen ein Vorsteuerabzug. Folglich erhältst du mit dem Kleinunternehmen steuerliche Vorteile.

Beim Kleinstunternehmen dagegen bist du nicht verpflichtet, eine Umsatzsteuer sofort nach der Ausstellung der Rechnung zu zahlen. Durch die IST-Versteuerung, welche du gesondert beantragen musst, wird die Umsatzsteuer für deine Kundenrechnung erst dann fällig, wenn dein Kunde schließlich die Rechnung bezahlt. Mit der Kleinunternehmerregelung entfällt außerdem für dich die Umsatzsteuer komplett. Somit kommt dir der Betrieb eines Kleinstunternehmens mit Kleinunternehmerregelung aus steuerlicher Sicht praktischer. Ergänzend darfst du mit dieser Regelung für dein Gewerbe keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Am besten prüfst du gemeinsam mit uns, ob es für dich sinnvoll ist, ein Kleinstunternehmen zu betreiben. Letztendlich entscheidet immer der Einzelfall, ob sich ein Kleinstgewerbe für dich eignet oder du lieber ein Kleingewerbe anmelden solltest.

Ein Kleinstgewerbe anmelden – ist das überhaupt möglich?

Viele Personen verwenden ein Kleinstunternehmen, um ihre Selbstständigkeit zu starten. Dein Kleinstgewerbe kann dabei sowohl

  • ein Ladengeschäft
  • eine Produktionsstätte
  • ein Onlineshop

sein. Um einen Onlineshop gründen zu können, benötigst du lediglich die passende Software, eine Domain und eine Website. Somit kannst du jederzeit ein Kleinstgewerbe korrekt anmelden und führen.

Die Anmeldung eines Kleinstgewerbes findet dabei gleich wie jene eines anderen Unternehmens statt. Auf dem Anmeldebogen für die steuerliche Erfassung ist die besondere Gewerbeform jedoch nicht ausgeführt. Hingegen musst du die Option ankreuzen, bei welcher gefragt wird, ob dein Unternehmen im Handelsregister eingetragen werden soll. Die Option ist dann erforderlich, wenn du ein Gewerbe in kaufmännischer Weise betreibst. Mit dem Eintrag ins Handelsregister gibst du per Gesetz bekannt, ein kleines Unternehmen wie ein Kleinunternehmen oder Kleinstunternehmen zu führen. Ob du für dein Gewerbe einen Onlineshop gründen möchtest, den Verkauf über andere Plattformen betreibst oder ein eigenes Gebäude mietest, ist per Gesetz für die Anmeldung nicht notwendig zu wissen.

Ein Kleinstgewerbe richtig anmelden

In Deutschland gilt für Gewerbe jeglicher Größe eine Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Auch beim Kleinstgewerbe kannst du eine Anmeldung trotz der geringen Größe nicht umgehen. Betreibst du ein Klein Gewerbe allein, musst du die Anmeldung selbstständig durchführen. Wird das Klein Gewerbe hingegen von mehreren Gründern gleichzeitig geführt, kannst du selbst oder einer deiner Mitgründer das Gewerbe bei eurem zuständigen Amt anmelden.

Die Anmeldung findet standardmäßig beim zuständigen Amt mittels eigenem Anmeldeformular statt. Das benötigte Formular liegt dabei vor Ort beim Amt auf, sodass du es dort ausfüllen kannst. Benötigst du Hilfe, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir füllen mit dir gemeinsam das Anmeldeformular richtig aus, da dieses vor allem für Jungunternehmer und Start-ups häufig verwirrend wirken kann. Am besten überprüfst du hier mit unserer Checkliste, ob du überhaupt ein Gewerbe betreibst und welche Punkte für die Führung deines eigenen Kleinstgewerbes du unbedingt beachten solltest.

Viele Gemeinden und Ämter bieten zugleich das Anmeldeformular inzwischen online an. Dadurch musst du das Formular nur noch ausdrucken und alleine oder mit unserer Hilfe ausfüllen. Das Formular kannst du dann anschließend per Postweg oder persönlich bei deinem zuständigen Amt einreichen. Nur wenn du alle notwendigen Daten eingetragen, die erforderlichen Zusatzunterlagen beigelegt sowie die Anmeldegebühr entrichtet hast, kann deine Anmeldung bearbeitet werden.

Für die Anmeldung werden unter anderem

  • ein Personalausweis des Gewerbebetreibenden
  • Anmeldegebühr in unterschiedlicher Höhe
  • Zusatzdokumente wie polizeiliches Führungszeugnis
  • Registerauszüge
  • Nachweis der Arbeitsgenehmigung für Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft

benötigt. Wir klären dir gerne auf, welche Unterlagen du anfordern musst und wo du sie herbekommst. Bei der Abgabe deines Formulars kannst du jederzeit Kopien beilegen, wodurch du das Original behalten kannst.

Möchtest oder musst du dein Kleinstgewerbe online anmelden, kannst du dies aber noch nicht überall in Deutschland tun. Viele Bundesländer führen einen eigenen Onlineservice, mit welchem du jederzeit ein Gewerbe per Onlineanmeldung offiziell eintragen kannst. Ob du dein Kleinstgewerbe online anmelden kannst, hängt folglich nicht mit deinem Gewerbe, sondern mit der Möglichkeit in deiner Gemeinde oder deinem Bundesland zusammen. Bei der Onlineanmeldung deines Kleinstgewerbes musst du sämtliche benötigte Unterlagen als Anhang beifügen. Vergisst du auf diese oder sind sie nicht vorhanden, kann deine Gewerbeanmeldung nicht bearbeitet werden.

Ein Kleinstgewerbe richtig anmelden – auf die Größe kommt es an

In Deutschland kannst du jederzeit ein kleines Gewerbe als Kleinstgewerbe betreiben. Das Kleinstgewerbe bringt dir vor allem

  • steuerliche Vorteile in Bezug auf Größe und jährlichen Umsatz mit Grenzwerten
  • Möglichkeit, dich nebenberuflich selbstständig zu machen
  • die sogenannte Kleinunternehmerregelung
  • Wachstums- und Expansionsmöglichkeiten

Meldest du dein Kleinstunternehmen per Standardformular oder online an, musst du alle notwendigen Angaben korrekt ausfüllen. Wir von Gewerbeanmeldung.com sind dir dabei gerne behilflich, damit du als Selbstständiger erfolgreich ein Kleinstunternehmen mit Onlineshop oder Ladengeschäft betreiben kannst.

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