[Achtung] Gewerbeschein Online – So Einfach! Gewerbe Anmelden

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Man muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment natürlich einfacher, als es ist. Denn in vielen Großstädten kann es durchaus vorkommen, dass man neben dem Gewerbeamt, sich auch noch beim Ordnungsamt oder bei einer Handwerkskammer für die Gewerbeanmeldung anmelden kann.

In der Regel muss man dafür einen Termin vereinbaren. Andere Gewerbeämter bieten einem auch die Möglichkeit an, einfach vor Ort zu erscheinen, dann hat man allerdings das Problem, dass man vielleicht eine etwas längere Wartezeit vor sich haben wird. Beides hat eben seine Vor- und Nachteile.

Wenn man dann beim Gewerbeamt ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Das kann sich je nach Stadt ändern. Außerdem erhält man einen Gewerbe-Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort müssen unter anderem Angaben zum Gründer und zum Betrieb gemacht werden.

Beispielsweise auch, ob man als Haupt- oder Nebengewerbe angemeldet werden möchte. Als Hauptgewerbe muss man nämlich die eigene Versicherung aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei der Gewerbeanmeldung dabei haben muss man außerdem noch:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können noch weitere Dokumente verlangt werden, wie beispielsweise eine Handwerkskarte oder ein polizeiliches Führungszeugnis. All diese zusätzlichen Dokumente verursachen weitere Kosten.
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, dann man einer Person eine Vollmacht ausschreiben.

Dieses Gewerbe Formular wird dann unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Der Gewerbeschein selbst gibt dem Gründer noch nicht die Möglichkeit, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Schritt für Schritt: Anmeldung beim Finanzamt für kleine Gewerbe

Das Gewerbeamt schickt deine Informationen nämlich weiter an das Finanzamt. Diese melden sich dann innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dir. Falls du nichts erhalten solltest, dann erst kannst du aktiv werden und dort einmal nachfragen, was denn nun Sache sei.

Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Gewerbeanmeldung: Darauf müssen Sie achten!

Vom Amt der Finanzen erhält man einmal die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser Fragebogen ist sieben Seiten lang und es ist sehr wichtig, diesen mit großer Aufmerksamkeit auszufüllen.

Beispielsweise muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Falls nicht, dann darf man diese Option für fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe ziehen.

Die Kleinunternehmerregelung ist sozusagen eine kleine Hilfe für die Gründer, wo diese bei bestimmten Voraussetzungen die Gewerbesteuern nicht bezahlen müssen. Auch wird beim Fragebogen nach der genauen Tätigkeit des Gewerbes gefragt. Da sollte man so ausführlich wie möglich antworten.

Wenn die gewerbliche Tätigkeit nur unzureichend ausgefüllt ist, kann das Finanzamt ein Bußgeld verhängen. Daher ist es sehr wichtig, falls sich was an der gewerblichen Tätigkeit ändern sollte, diese zeitnah dem Amt zu melden.

Es wäre allerdings viel besser, wenn man von Anfang an das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreibt. Nachdem auch dies erledigt ist, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit anfangen Geld zu verdienen.

Wie kann man einen kleinen Gewerbeschein beantragen?

Einen kleinen Gewerbeschein gibt es nicht. Vielmehr werden mit dem Kleingewerbeschein Gründer bezeichnet, die ein Nebengewerbe betreiben. Doch unabhängig vom Gewerbe, kriegt jeder Gründer das selbe Formular vorgelegt, welches man dann ausfüllen muss. Dieses Formular ist dann erst der Gewerbeschein.

Bis wann muss man die Gewerbeanmeldung durchführen?

Die Gewerbeanmeldung muss so schnell wie möglich erfolgen. Möglichst zeitnah oder vor dem Start der gewerblichen Tätigkeit, sollte man das Gewerbe anmelden. Ausgenommen von der Gewerbepflicht sind unter anderem die Freiberufler und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Die Hobbyregelung besagt, dass Menschen, die unter 410 Euro im Jahr durch eine Tätigkeit verdienen, kein Gewerbe anmelden müssen. Freiberufler müssen zwar kein Gewerbe anmelden, sich allerdings dennoch beim Finanzamt melden und Steuern zahlen. Nur eben die Gewerbesteuern nicht. Zu den freien Berufen gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • Journalisten,
  • und viele mehr.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Man hat nämlich die Möglichkeit, innerhalb von 60 Wochen das Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dennoch sollte man sich nicht allzu viel Zeit lassen. Denn die Ämter können Bußgelder aussprechen, die es in sich haben können.

Eine Strafe in Höhe von bis zu 1000 Euro und mehr sind dabei keine Seltenheit. In München werden sogar Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen. Zwar lassen die meisten Ämter bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten, dennoch sollte man sich nicht darauf verlassen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich durchführen.

Kann man auch Gewerbe online anmelden?

Willkommen im 21. Jahrhundert. Wir leben in einer Zeit, in der es die Möglichkeit gibt, den Gewerbeschein durch die Online Anmeldung zu erhalten. Dies ist bahnbrechend und verhilft so vielen Gründern das Gewerbe anmelden zu können.

Wer bisher aufgrund der Arbeit nie wirklich die Zeit gefunden hatte, beim Amt des Gewerbes zu erscheinen oder keinen Termin vereinbaren konnte, kann mittlerweile bequem von Zuhause aus die Online Anmeldung durchführen.

Welche Unterlagen benötigt man zur online Gewerbeanmeldung?

Genau wie bei der normalen Gewerbeanmeldung auch, benötigt man bei der Online Anmeldung die selben Dokumente, die da wären:

  • eine Kopie des Personalausweises,
  • eine Kopie der Melde-Bestätigung,
  • eine Kopie eines Handelsregister Auszuges, falls benötigt.

Was kostet Gewerbeonline anmelden?

Auch muss man die Kosten für die Bearbeitung bezahlen, die genauso viel Kosten wie bei der normalen Gewerbeanmeldung. Die Dauer bei der Online Gewerbeanmeldung betragen ca. zehn bis 20 Minuten. Das bedeutet demnach nichts anderes, als das die Online Anmeldung viel schneller ist, als wenn man beim Gewerbeamt erscheint.

Es gibt allerdings einen kleinen Haken. Dieser Online Service wird noch nicht überall in Deutschland angeboten. Vor allem in Großstädten, sowie in weiten Teile Nordrhein-Westfalens findet man diese Art der Gewerbeanmeldung wieder.

Auch kann es sein, das die elektronische Unterschrift nicht von allen Ämtern akzeptiert wird, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist. Dann muss man beispielsweise die persönliche Unterschrift entweder per Post oder vor Ort abgeben.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Sich online anmelden ist das eine, die andere wichtige Frage lautet aber auch, welche Kosten verursacht denn ein Kleingewerbe so im Jahr? Das kann man pauschal nie so genau sagen, das unterscheidet sich bei jedem Gründer. Man kann allerdings einige Faktoren benennen, aus denen man dann schließlich ermitteln kann, wer wie viel am Ende zahlen muss.

Welche Kosten erwarte mich weitere bei der Gewerbeanmeldung?

Bei dem Gewerbeamt muss man nämlich Kosten in Höhe von rund 20 bis 60 Euro begleichen. Je nachdem ob weitere Dokumente verlangt werden, können weitere Kosten entstehen. Bei einem Hauptgewerbe muss die Krankenkasse aus der eigenen Tasche begleichen.

Als Gewerbetreibender ist man in Deutschland dazu verpflichtet, sich bei der IHK anzumelden bzw. die Mitgliedschaft beizutreten. Bei der IHK zahlt man rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn die IHK Mal eine Beitragsrechnung schickt.

Als Personengesellschaft kann man dem innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com können dir bei deinem Problem behilflich sein. Denn man überprüft für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken. Das ist für viele Gründer ein Grund, wieder zu lächeln.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch bisherigen Bewertungen und Erfahrungen der Nutzer sprechen da eine deutlich positive Sprache. Wenn du gerne mehr über diese IHK-Gebühren-Beratung erfahren möchtest, dann klicke hier.

Zusätzlich dazu können Kosten für dich entstehen, wenn du eine Räumlichkeit mietest, Mitarbeiter hast und auch deren Versicherungen begleichen musst, wenn du Partnerschaften eingehst, ein Patent anmeldest oder auch dann, wenn du Neuanschaffungen tätigen musst. Das sind alles Faktoren, die die Kosten in die Höhe treiben können.

Fazit:

Einen Gewerbeschein kann man heutzutage auch Online erhalten. Allerdings wird dieser Service nicht überall angeboten. Daher ist es erstmal wichtig zu schauen, ob deine Gemeinde einen solchen Service überhaupt anbietet. Falls ja, dann musst du dafür einige Dinge Hochladen.

Beispielsweise benötigst du eine Kopie deines Personalausweises oder auch eine Melde-Bestätigung. Falls zusätzliche Dokumente benötigt werden, weil man eine bestimmte Art eines Gewerbes hat, dann muss man auch diese dann hochladen. Außerdem muss man die Bearbeitungsgebühren von rund 20 bis 60 Euro begleichen. Die Höhe der Kosten unterscheiden sich je nach Stadt.

 

Gewerbeschein beantragen

Wie bekomme ich einen Gewerbeschein?


Um als Selbstständiger durchstarten zu können, benötigst du in erster Linie einen Gewerbeschein, der aussagt, das du ein Gewerbe in Deutschland eröffnen darfst. Um einen Gewerbeschein beantragen zu können, musst du erst einmal herausfinden, ob deine ausgeübte Tätigkeit in diesen Bereich fällt.

Es gibt nämlich auch Berufe, die man freie Berufe nennt, in der du kein Gewerbe anmelden musst. Nachdem du dies geklärt hast, musst du beim Gewerbeamt in deiner jeweiligen Stadt bzw. in dem jeweiligen Stadtbezirk vorstellig werden und deine Unterlagen abgeben.

Gewerbeanmeldung Formular für Gewerbeschein: Darauf müssen sie achten!

Du erhälst von dem Arbeiter ein Formular, worauf die Gewerbeanmeldung beruht. Du musst die Fragen gewissenhaft ausfüllen und deine Tätigkeit auch im groben Verallgemeinern.

Das bedeutet, das wenn du z b mit Handys anfängst und später zusätzlich noch andere elektronischen Geräte verkaufst, nicht mehr deinem eigentlichem Gewerbe entsprechen würdest. Deshalb ist es wichtig, das du dann dein Gewerbe nicht nur „Handy Verkauf“, sondern Handy Verkauf und mehr angeben solltest, um weitere bürokratischen Hürden zu umgehen.

Nachdem du das Formular nun ausgefüllt hast, erhälst du eine Kopie mit einem Stempel. Die Gewerbeanmeldung hast du nun hinter dir. Die Bescheinigung, dass du die Papiere erhalten hast, nennt man umgangssprachlich auch „Gewerbeschein

Was bedeutet ein Gewerbeschein?

Der „Kleingewerbeschein“ ist nichts anderes als der ganz normale Gewerbeschein. Damit werden allerdings Gründer bezeichnet, die neben ihrer Arbeit ein Nebengewerbe eröffnen und damit unter der Kleinunternehmerregelung fallen.

Die Kleingewerbe Anmeldung erfolgt genauso wie bei einem normalen Gewerbe bei dem Gewerbeamt, wenn man seine Gewerbeanmeldung tätigen muss. Als Kleinunternehmer darfst du im Jahr bis zu 22.000 Euro verdienen ohne eine Gewerbesteuer abführen zu müssen. Dies ändert sich jedoch, wenn dein Jahresumsatz über 24.500 liegt.

Es kann allerdings trotzdem vorkommen, dass du Post bekommst und Steuern nachzahlen musst. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir ein einmaliges Angebot für dich. Dies nennt sich die IHK Gebührenberatung, in der wir für dich prüfen, ob wir die erhaltene Rechnung bis auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduzieren können. Interessiert? Klicke hier für mehr Informationen!

Wann bekommt man ein Gewerbeschein?

Wenn du dich beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt anmelden gehst. Um ein Gewerbe anmelden zu können musst du allerdings erst einmal überprüfen, ob du zu dieser Personengruppe gehörst. Ein Gewerbe anmelden müssen nicht Katalog- und Katalogähnliche Berufe. Darunter zählen unter anderem:

  • Architekten
  • Ärzte
  • Erzieher
  • Heilpraktiker
  • Ingenieure
  • Künstler
  • Rechtsanwälte
  • Übersetzer
  • Psychologen
  • Wirtschaftsprüfer
  • Zahnärzte

Bei weiteren Fragen schaue gerne hier vorbei. In der Regel erhälst du deinen Gewerbeschein direkt nach der Antragstellung, sofern du persönlich vor Ort bist. Solltest du allerdings deine Unterlagen Online eingereicht haben, dann kann dies, von Stadt zu Stadt, schon einmal sieben bis 10 Tage dauern, bis du deinen Gewerbeschein in den Händen hältst.

Kann ich online Anmeldung für Kleingewerbe beantragen?

Viele Städte bieten den Service der Online Anmeldung an. Recherchiere im Internet, ob dies in deiner Stadt möglich ist. Beispielsweise kannst du in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens, in Bayern, Hamburg oder auch in Berlin deine Anmeldung online abschließen.

Das hat den einfachen Vorteil, dass du zum einen keine langen Wartezeiten mehr und du dein Gewerbe zu jederzeit eröffnen kannst, weil die Öffnungszeiten dich nicht daran hindern.

Welche Kosten erwarten mich bei der Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung betragen zwischen 15-60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. In Köln zahlt man 26 Euro. Im Gewerbeamt Berlin zahlt man bis zu 31€. In Frankfurt wiederum bis zu 33€.

Du musst einige Unterlagen dabei haben, wie beispielsweise deinen aktuellen Personalausweis. Hast du diesen mal zufälligerweise nicht bei dir, können Mehrkosten entstehen. Ohne einen gültigen Ausweis kannst du kein Gewerbe anmelden.

In einigen Gewerben wird auch das polizeiliche Führungszeugnis verlangt, diesen musst du allerdings vorher beantragen und kostet weitere 13€. Möchtest du ein Gewerbe in der Gastronomie eröffnen, dann benötigst du ein Gesundheitszeugnis, welcher wiederum 20€ kostet.

Lass dich allerdings von diesen Zahlen nicht abschrecken. Wenn du nur ein Kleingewerbe anmelden möchtest, dann bleiben deine Kosten moderat.

Welche Unterlagen benötigt man zur Gewerbeanmeldung?

Du musst dich bei deinem für dich zuständigem Gewerbeamt anmelden oder das Ordnungsamt besuchen. In den meisten Fällen benötigst du einen Reisepass oder deinen Personalausweis.

Außerdem eine Meldebescheinigung oder für Nicht-EU Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung. Je nach Gewerbe benötigst du weitere Unterlagen wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte. Falls du selbst nicht vor Ort erscheinen kannst, dann kannst du eine Person bevollmächtigen die dich vertritt.

Auch kannst du deine Unterlagen per Online Mail an das zuständige Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt weiterleiten. Um auch die Gewerbeanmeldung abschließen und den Gewerbeschein erhalten zu können, musst du bei einigen Ämtern deine Unterschrift noch persönlich oder per Post nachreichen, da diese eine elektronische Unterschrift nicht akzeptieren.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Einen Gewerbeschein beantragen oder die Gewerbeanmeldung sind leicht gemacht und dauern nicht lange. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt, um sein eigenes Gewerbe anzumelden?

Wann muss man im Gewerbeamt erscheinen? Auch dafür gibt es in Deutschland klare Regeln. Wenn eine mit wiederholt Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, ist eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung.

Sofern dein Jahresgewinn unter 410€ liegt, gibt es allerdings keine Konsequezen und du benötigst keine Gewerbeanmeldung und somit auch kein Gewerbeschein.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Auch ist es Möglich das Beantragen rückwirkend zu gestalten, dafür hat man bis zu 60 Wochen Zeit. Diese Anmeldung muss zügig erfolgen, da für das Missachten hohe Kosten drohen.

Bis zu 1000€ und mehr sind dabei drin. Zwar interessiert das Finanzamt sich für eher Geringverdiener nicht bzw. lässt Milde walten, dennoch solltest du dir nicht allzu lange Zeit lassen.

Fazit:

Bei der Gewerbeanmeldung muss man den Gewerbeschein beantragen. Diesen erhält man nachdem man das Formular bei der Gewerbeanmeldung vollständig ausgefüllt hat und gibt einem die Erlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland ein Gewerbe aufzumachen. Der Gewerbeschein ist das Resultat der Gewerbeanmeldung und kann in einigen Städten sowohl persönlich, als auch online abgeholt werden.

Selbstständig Kleingewerbe

Für viele ist es ein Traum die Selbstständigkeit ausleben zu können. Auf eigenen Füßen stehen, der eigene Boss zu sein: für viele Menschen in der Bundesrepublik ist das ein Ziel, welches man über mehrere Jahre und Jahrzehnte verfolgt.

Jeder Anfang ist schwer und manchmal sehr kostenintensiv. Da kommt es vielen Gründern gelegen, ein Kleingewerbe zu eröffnen, welches kein Startkapital benötigt und sehr kostensparend ist. Bis zu einer gewissen Summe kann man sogar Steuerfrei verdienen. Was will man mehr?

Wie ein Kleingewerbe anmelden?


Um ein Kleingewerbe zu gründen, muss man zunächst das zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. Dies hört sich in der Regel immer einfacher an, als es in Wirklichkeit ist, denn vor allem in Großstädten kann es sein, dass es dort mehrere Gewerbeämter gibt.

Viele Gewerbeämter verlangen vom Kleinunternehmer, das dieser vorher ein Termin einplant. Bei anderen Ämtern kann man auch einfach kurz vorbei schauen und die Gründung vornehmen. Beides hat seine Vorteile, aber auch Nachteile.

Kann man ein Kleingewerbe online anmelden?

Immer mehr Städte bieten den Service der Online Anmeldung an. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeit nie richtig die Zeit finden konnten, sich beim Gewerbeamt anzumelden, ist dies eine willkommene Abwechslung.

Einziger Haken: diese Art und Umfang der Anmeldung gibt es noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalen und in einigen Großstädten hat man das Privileg der Online Gewerbeanmeldung.

Welche Unterlagen benötigt man zur Anmeldung des Kleingewerbes?

Wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte, dann benötigt man unter anderem folgende Dinge bei sich:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte. All diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man persönlich nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht bescheinigen,
  • eventuell einen Auszug aus dem Handelsregister, Kleingewerbe benötigen dies nicht.

Was kostet Kleingewerbe anmelden?

Man zahlt eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden.

Gewerbeanmeldung Formular: Darauf müssen sich achten!

Wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte, bekommt man ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Auf dem Formular müssen Angaben zum Gründer und zum Betrieb gemacht werden.

Unter anderem auch, ob der Gründer ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnen möchte. Als Hauptgewerbe ist es beispielsweise so, das man in der Regel die Krankenkasse dann aus der eigenen Tasche bezahlt. Für viele ist dies ein Kriterium, weshalb man sich für eine nebenberufliche Tätigkeit bzw. einem Nebengewerbe entscheidet.

Dieses Prozedere dauert rund 30 Minuten. Nachdem das Formular ausgefüllt, unterschrieben, gestempelt und kopiert wurde, erhält man die Kopie, welche dann als Gewerbeschein fungiert.

Dieser Gewerbeschein erlaubt es dem Kleinunternehmer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat, sowie die Umsatzsteuer – Identifikationsnummer.

Als Kleingewerbe beim Handelsregister eintragen lassen?

Grundsätzlich wird man als Kleinunternehmer nicht im Handelsregister eingetragen bzw. es gibt keine Pflicht, deinen dazu veranlässt. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Letztendlich musst du für dich selbst entscheiden, ob und inwieweit es sinnvoll für dich wäre, dein Unternehmen eintragen zu lassen. Sofern du allerdings die ganzen Vorzüge eines Kleinunternehmens genießen möchtest, worunter eben auch der geringere Verwaltungsaufwand und die wenigen unternehmerischen Verpflichten dazugehören, dann bleib auch bei dieser.

Bringt die nebenberufliche Selbstständigkeit Vorteile?

Ein Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, doch welche Art von Gewerbe soll man denn nun eröffnen? Wer sich dieser Frage stellen muss, dem wird diese kleine Pro und Contra Tabelle ganz nützlich sein.

Vor allem dann, wenn man sich selbst noch als Kleingewerbe sieht, ist es ratsam, eher ein Kleingewerbe nebenberuflich zu starten. Zum einen auch deshalb, weil man die Krankenkasse weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt bekommt, zum anderen auch deshalb, weil das Einkommen vom Nebengewerbe zusätzlich zur Haupteinnahmequelle addiert wird.

Auch hat man daher keinen großen Erfolgsdruck und kann in Ruhe und mit großer Beständigkeit an seinem Unternehmen Arbeiten. Auch hat man die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie lang und wie viel man an seinem Gewerbe arbeiten möchte.

Allerdings darf man nicht vergessen, das jeder von uns nur eine begrenzte Zeit am Tag hat. Das bedeutet, das wenn man an seinem Kleingewerbe arbeitet, in der Regel die Familie weniger Zeit von einem bekommt. Zudem ist es so, dass ein Kleingewerbe vor allem für Kunden nicht so attraktiv wirkt, wie ein richtiges Hauptgewerbe, welches non stop betrieben wird.

Außerdem kann man durch die Zeitknappheit in der Regel nicht immer persönlich vor Ort beim Kunden erscheinen, dies kann bei einigen Fällen ausschlaggebend sein. Diese Argumente solltest du bei deiner Entscheidung mit einfließen lassen.

Wie kann man ein Kleingewerbe beim Finanzamt anmelden?

Als Kleingewerbetreibende muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig. Nach der Gründung des Gewerbes leitet das Gewerbeamt die Informationen weiter an das Finanzamt. Von denen erhält man einen steuerlichen Erfassungsbogen sowie eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer.

Den Fragebogen sollte man so ausführlich wie möglich ausfüllen. Man muss beispielsweise Angaben zur gewerblichen Tätigkeit als Kleingewerbetreibende machen. Dort ist es wichtig, das man die gewerbliche Tätigkeit umfassend schreibt, so dass man, falls eine zusätzliche Tätigkeit noch dazu kommen sollte, man nicht noch einmal beim Finanzamt eine Änderung melden muss.

Auch muss man beim Fragebogen unter anderem angaben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Kleingewerbetreibende, wo diese keine Gewerbesteuern bezahlen müssen.

Wenn man diese Option verstreichen lässt, dann darf man diese erst nach fünf Jahren wieder für das Kleingewerbe nutzen. Es ist daher ratsam, die Regelung in Anspruch zu nehmen. Verlieren kann man dadurch nämlich nichts.

Was macht man bei der Industrie und Handelskammer?

Nachdem man das Kleingewerbe angemeldet hat, gibt das Gewerbeamt den anderen Ämtern bescheid, unter anderem auch der Industrie und Handelskammer. Bei der IHK wird man Pflichtmitglied. Das ist in Deutschland so festgehalten und kann nach der Gründung nicht rückgängig gemacht werden.

Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Gewerbe, welche im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar einen Betrag von 150 bis 300 Euro.

Im ersten Moment können diese Mehrkosten sehr nervig sein, doch man sollte auch die positiven Seiten der IHK in Betracht ziehen, die da wären, das die IHK dem Kleinunternehmer sehr viele Möglichkeiten bietet, Weiterbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen, um sich und sein Unternehmen weiter zu entwickeln.

Zudem kann man einige Zertifikate erlangen, die dem Ansehen des Unternehmens behilflich sein können. Es kann allerdings auch mal durchaus vorkommen, das man als Kleinunternehmer bereits im ersten Jahr von der IHK eine Beitragsrechnung erhält, die es gut und gerne Mal in sich haben.

Manchmal müssen dann etwaige Neuanschaffungen für einen Monat nach hinten verschoben werden, doch was kann man dagegen machen? Nun, man kann die Hilfe von GewerbeAnmeldung.com in Anspruch nehmen.

Was damit genau gemeint ist? Man hat als Personengesellschaft die Möglichkeit, dem Betrag zu widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann anschließend, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, richtig gelesen! Es besteht tatsächlich die Option, das die Kosten fast vollständig gesenkt werden können. Zwar gibt es dafür, wie so bei vielem im Leben nicht, eine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine mehr als deutliche Sprache.

Wenn du mehr darüber erfahren und von der einmaligen IHK-Gebühren-Beratung profiteren möchtest, dann klicke hier. Nur auf dieser Seite findest du dieses Angebot.

Wer muss überhaupt die Kleingewerbe Anmeldung durchführen?

Um ein Kleingewerbe zu gründen, muss man eine wichtige Voraussetzung erfüllen. Und zwar, das man überhaupt zu der Personengruppe gehört, die zu den Gewerbepflichtigen gehört.

Von der Gewerbepflicht ausgenommen sind nämlich zum einen die, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die mit einer Tätigkeit im Jahr unter 410 Euro erwirtschaften. Auch kein Kleingewerbe anmelden müssen Freiberufler nicht.

Diese müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und sind somit auch von den Beiträgen von der IHK befreit. Zu den Freiberuflern gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Anwälte,
  • Künstler,
  • Journalisten,
  • Schriftsteller,
  • Zahnärzte,
  • und weitere mehr.

Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer, dafür allerdings die Umsatzsteuer, sowie die Einkommenssteuer.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe pro Jahr verdienen?

Mit der Selbstständigkeit als Kleingewerbetreibende darf man bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung muss in Anspruch genommen werden. Wenn man als Kleingewerbetreibende den steuerlichen Erfassungsbogen erhält, kann man diese Regelung in Anspruch nehmen. Für Gründer ist diese Regelung eine Hilfe bei den Anfängen der Selbstständigkeit.

Wenn man nach der Gründung noch nicht genau weiß, wie viel man Umsatz machen wird, ist diese Regel ideal. Nachdem man die Regelung in Anspruch genommen hat, muss man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 (früher 17.500 Euro) Euro Umsatz und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro bleiben, damit man keine Gewerbesteuern zahlen muss.

Wie viel zahlt man als Kleingewerbetreibende im Jahr?

Beim Gewerbeamt muss man das Kleingewerbe anmelden und zahlt dafür eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro, welche sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Außerdem kann es sein, das weitere Kosten auftauchen können, sofern mehr Dokumente vom Gründer verlangt werden.

Auch sollte man als Gründer wissen, das wenn man ein Hauptgewerbe führt, die Krankenkasse aus der eigenen Tasche beglichen werden muss. Als Gewerbetreibender ist man verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Die Mitgliedschaft kostet rund 30 bis 70 Euro im Jahr.

as wären zunächst die einzigen Fixkosten die man hat. Allerdings sollte man auch in Planung weitere Kosten haben, wie beispielsweise die für eine Neuanschaffung, für eine Räumlichkeit, für Mitarbeiter und deren Krankenkasse, eine Partnerschaft, Versicherungen oder auch Patente.

Das sind alles Faktoren, die die Kosten in die Höhe treiben können. Jedoch bedeutet dies gleichzeitig auch, dass das Unternehmen am wachsen ist, sonst könnte man sich dies nicht leisten.

Kosten Kleingewerbe: So Einfach! – Anmeldung&Kosten

Wo Kleingewerbe anmelden?


Man muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es manchmal ist. Denn vor allem in Großstädten ist es so, das es viele Ämter gibt, die dafür infrage kommen könnten.

Daher muss man zunächst einmal recherchieren, bei welchem Gewerbeamt man sich anmelden muss. Wenn dieses einmal gefunden ist, muss man erst einmal schauen, ob man beim Gewerbeamt einfach so auftauchen darf oder einen festen Termin benötigt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Kann man online Gewerbe anmelden?

Einige würden nur ungerne sehr lange im Wartezimmer verharren wollen. Anderen käme es gelegen, zu jeder Zeit einfach dort aufzukreuzen und das Gewerbe anmelden zu können. Wer aktuell nicht die Zeit hat und dennoch ein Gewerbe anmelden möchte, kann auch nachschauen, ob die Gemeinde auch einen Online Gewerbeanmeldung akzeptiert.

Vor allem in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in viele Großstädten gibt es diesen Service. Wer bequem von Zuhause aus etwas erledigen möchte, dem ist damit geholfen. Für die Gewerbeanmeldung muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis. Diese kosten allerdings etwas,
  • Minderjährige benötigen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • eine Vollmacht Schreiben, falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann,
  • eventuell einen Auszug aus dem Handelsregister, das kommt allerdings für Unternehmen infrage, die eine Kapitalgesellschaft sind.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Man erhält beim Gewerbeamt ein Formular vorgelegt, welches ausgefüllt werden muss. Dort müssen Angaben zum Gründer und Gewerbe abgegeben werden. Hierbei ist es beispielsweise wichtig zu wissen, das man angeben muss, ob man ein Hauptgewerbe oder Nebengewerbe eröffnen will. Als Gründer eines Hauptgewerbes muss man in der Regel die eigene Krankenkasse aus der Tasche bezahlen.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Dieses Formular wird dann unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie ist dann der Gewerbeschein. Es ist allerdings wichtig zu wissen, das dieser Gewerbeschein es einem noch nicht erlaubt, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen.

Dies darf man nämlich erst dann, wenn man die Steuernummer und den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hat an das Finanzamt.

Sofort oder währenddessen man mit der selbstständigen Tätigkeit beginnt. Dann gibt es noch Freiberufler, die gar nicht erst den Gang zum Gewerbeamt machen müssen und nur beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen.

Bis wann kann man ein Kleingewerbe anmelden beim Gewerbeamt?

Die Gewerbeanmeldungen hinter sich lassen können Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Dazu gehören Menschen, die mit einer Tätigkeit einen Gewinn von 410 Euro im Jahr erwirtschaften. Alle anderen sind verpflichtet, sofern eine Gewinnabsicht klar erkennbar ist und diese Tätigkeit bewusst wiederholt, ein Gewerbe anzumelden.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?

Man hat auch die Möglichkeit, ein Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dafür hat man bis zu 60 Wochen Zeit. Man sollte sich allerdings nicht so viel Zeit lassen, da im schlimmsten Fall ein Bußgeld von bis zu 1000€ und mehr drohen kann.

In München beispielsweise werden Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000€ verhängt. Zwar lassen einige Ämter bei eher kleineren Gewinnen eher Milde walten, dennoch sollte man sich nicht darauf verlassen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich nachholen.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Als Kleingewerber muss man nicht beim Finanzamt vorstellig werden, da die Informationen des Gewerbetreibenden vom Amt des Gewerbes weiter an das Finanzamt geleitet werden.

In der Regel meldet sich das Amt der Finanzen innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Falls das nicht geschehen sollte, dann erst sollte man selbst aktiv werden und auf diese zugehen. Vom Finanzamt erhält man einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, welcher sieben Seiten lang ist, und eine Steuernummer, die dann für das Kleingewerbe gilt.

Was soll man das Formular für die Anmeldung von Kleingewerbe beim Ausfüllen achten?

Es ist sehr wichtig, den Bogen mit größter Sorgfalt auszufüllen, denn jeder kleine Fehler kann bares Geld kosten. Wenn man beispielsweise bei dem Feld, wo es um die Beschreibung der gewerblichen Tätigkeit, diese nur unzureichend erklärt, kann es sein, dass das Finanzamt das später genau prüft.

Wenn man angibt, Handys zu verkaufen und im Laufe der Zeit auch Tablets in sein Aufgebot nimmt, dann passt dies nicht mehr zur angegebenen Tätigkeit. Dies müsste man schleunigst dem Amt der Finanzen melden.

Um der ganzen Sache zu entgehen, sollte man die gewerbliche Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreiben. In unserem Beispiel könnte man dann hingehen und schreiben, das man Elektronische Geräte repariert, weiterverarbeitet und verkauft.

Nachdem man den Bogen zur steuerlichen Erfassung zurückgeschickt hat, dann erst kann man mit der gewerblichen Tätigkeit anfangen Geld zu verdienen.

Wie viel Umsatz darf man mit einem Kleingewerbe machen?

Beim Kleingewerbe darf man einen jährlichen Umsatz von bis zu 500.000 Euro oder einen Gewinn von bis zu 50.000 Euro erwirtschaften. Dies gibt es nur beim Kleingewerbe.

Was zahlt man jährlich für ein Kleingewerbe?

Zunächst zahlt man die Kosten für die Bearbeitungsgebühren beim Amt des Gewerbes. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Weitere Kosten können enstehen, falls mehr Dokumente benötigt werden. Beispielsweise kostet ein polizeiliches Führungszeugnis rund 20 Euro oder ein Gesundheitszeugnis 20 Euro.

Außerdem zahlt man die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer. Das muss jeder Gewerbetreibende in Deutschland tun. Die Kosten hierfür betragen rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Das wären die ersten Fixkosten im Jahr.

Es gibt Kosten von Krankenversicherung für Kleinunternehmer

Sofern man als Unternehmer hergeht und sagt, das man ein Hauptgewerbe gründen möchte, dann ist es in der Regel so, dass man auch die Kosten für die Krankenkasse selbst begleichen muss.

Weitere Kosten können allerdings entstehen, sofern das Unternehmen am wachsen ist. Beispielsweise wenn man Mitarbeiter einstellt und sowohl deren Gehalt, als auch der Krankenkasse bezahlen muss. Auch sollte man berücksichtigen, das Kosten für die Räumlichkeit, ein Patent, eine Versicherung oder aber auch Neuanschaffungen entstehen können.

Haupt- oder Nebengewerbe eröffnen?

Ein Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, doch welche Art von Gewerbe soll man denn nun eröffnen? Wer sich dieser Frage stellen muss, dem wird diese kleine Pro und Contra Tabelle ganz nützlich sein.

Vor allem dann, wenn man sich selbst noch als Kleingewerbe sieht, ist es ratsam, eher ein Kleingewerbe nebenberuflich zu starten. Zum einen auch deshalb, weil man die Krankenkasse weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt bekommt, zum anderen auch deshalb, weil das Einkommen vom Nebengewerbe zusätzlich zur Haupteinnahmequelle addiert wird.

Was sind die Vorteile und Nachteile nebenberufliche Kleingewerbe?

Auch hat man daher keinen großen Erfolgsdruck und kann in Ruhe und mit großer Beständigkeit an seinem Unternehmen Arbeiten. Auch hat man die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie lang und wie viel man an seinem Gewerbe arbeiten möchte.

Allerdings darf man nicht vergessen, das jeder von uns nur eine begrenzte Zeit am Tag hat. Das bedeutet, das wenn man an seinem Kleingewerbe arbeitet, in der Regel die Familie weniger Zeit von einem bekommt. Zudem ist es so, dass ein Kleingewerbe vor allem für Kunden nicht so attraktiv wirkt, wie ein richtiges Hauptgewerbe, welches non stop betrieben wird.

Außerdem kann man durch die Zeitknappheit in der Regel nicht immer persönlich vor Ort beim Kunden erscheinen, dies kann bei einigen Fällen ausschlaggebend sein. Diese Argumente solltest du bei deiner Entscheidung mit einfließen lassen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Man erhält vom Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort wird nachgefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls man dies verneinen sollte, dann darf man diese Option fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe ziehen. Es ist daher ratsam, die Kleinunternehmerregelung als Kleingewerbe anzukreuzen.

Doch was genau ist überhaupt die Kleinunternehmerregelung? Sie ist sozusagen eine kleine Hilfe vom Staat, um keine Gewerbesteuern zu zahlen, wenn man einige Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt.

Wie viel darf man steuerfrei verdienen mit einem Kleingewerbe?

Unter anderem muss man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro (früher waren es sogar nur 17.500 Euro) und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro erwirtschaften, damit diese Regelung gilt. In Deutschland darf man einen Betrag von bis zu 24.500 Steuerfrei verdienen, doch wenn dies bereits im ersten Jahr geschieht, dann greift die Kleinunternehmerregelung nicht mehr.

Mit der Kleinunternehmerregelung ist außerdem nicht gemeint, dass man dann als Kleingewerbe nicht mehr zur doppelten Buchführung gezwungen ist. Dies ist ohnehin nicht der Fall und gilt für Kleingewerbe immer, sofern diese sich nicht im Handelsregister eingetragen haben. Bei einem Kleingewerbe gibt es die einfache Einahme-Überschuss-Rechnung.

Muss man sich bei der IHK anmelden?

Nachdem man sich bei Gewerbeamt angemeldet hat, leitet das deine Informationen weiter an die anderen Ämter. Darunter auch dem IHK. In Deutschland ist es gesetzlich verpflichtend, sich bei der IHK anzumelden. Dies kann man nicht umgehen.

Was kostet die Mitgliedschaft bei der IHK?

Die Gebühren pro Jahr betragen bei der IHK rund 30 bis 70 Euro. Für ein Gewerbe, welches im Handelsregister eingetragen ist, betragen die Kosten sogar 150 bis 300 Euro. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man nicht außer acht lassen, dass die Industrie und Handelskammer dem Gründer viele Möglichkeiten bietet, um sich weiterzubilden.

Was sind die Vorteile Mitgliedschaft bei der IHK?

Viele Angebote wie eine Weiterbildung oder Zertifikate können bei der IHK beantragt werden, was wiederum dem Ansehen des Gewerbes gut tut und dem Gründer hilft, sich weiterzuentwickeln. Sofern das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro erwirtschaftet, ist man allerdings befreit von den Gebühren.

Es kann allerdings auch sein, das man eine Beitragsrechnung bereits im ersten Jahr erhält. Die kann es in sich haben und vielen Gründern beispielsweise eine Neuanschaffung versauen. Gerade dann, wenn das Gewerbe noch in den „Kinderschuhen“ steckt und noch keine großartigen Gewinne abwirft, kann das ärgerlich sein. Doch es gibt eine Lösung..

Man kann als Personengruppe nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Falls das für dich infrage kommt, dann können wir dir dabei behilflich sein. Denn wir von GewerbeAnmeldung.com bieten die IHK-Gebühren-Beratung an. Diese ist in der Form in Deutschland einmalig.

Wir prüfen nämlich für den Gewerbetreibenden, ob die Möglichkeit besteht, dass die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden. Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Minderung der Kosten steht im Raum.

Zwar gibt es keine Garantie dafür, doch die bisher zahlreichen positiven Erfahrungen und Bewertungen sprechen da eine deutliche Sprache. Sofern du Interesse hast und gerne mehr über die IHK-Gebühren-Beratung erfahren möchtest, klicke hier.

Fazit:

Es herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, das jeder ein Kleingewerbe gründen kann. Bei der Kleingewerbe Anmeldung ist wichtig darauf zu achten, dass man alle Dokumente bei sich hat. Darunter unter anderem auch:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, die weitere Kosten verursachen können,
  • als Minderjähriger braucht man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selbst nicht anwesend sein kann, muss eine Vollmacht für eine Person ausgesprochen werden, die ebenfalls ein Personalausweis und eine Melde-Bestätigung bei sich dabei haben muss.

Außerdem zahlt man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Beim Kleingewerbe fallen außerdem noch die Kosten für die Mitgliedschaft bei der IHK an, die rund 30 bis 70 Euro im Jahr kosten.