Was kostet es ein Kleingewerbe anzumelden?

Ein Kleingewerbe gründen? Aber sicher doch! Das Kleingewerbe ist das beliebteste Gewerbe überhaupt. Über fünf Millionen Kleingewerbe gibt es allein in Deutschland. Das nicht ohne Grund: ein Kleingewerbe bietet dem Gründer sehr viele Vorteile, ist sehr kostengünstig und der Verwaltungsaufwand dabei auch noch sehr gering.

Vom Gesamtpaket her stimmt bei einem Kleingewerbe alles. Zumindest dann, wenn man sich noch erst etwas austesten und nur nebenberuflich die Ganze Sache starten möchte. Unabhängig davon, ob man nun irgendwann plant, das Nebengewerbe später zu einem Hauptgewerbe umzuwandeln oder einfach nur das Einkommen weiter anheben möchte, ein Kleingewerbe eignet sich hierfür ideal.

Irgendwann der eigene Chef zu sein, ist der Traum vieler Selbstständigen. Auf diesem langen Weg kannst du dich auf GewerbeAnmeldung.com verlassen. Hier wirst du immer die neuesten Informationen rund um das Thema Gewerbe, Tricks und Tipps erfahren.

All unsere Inhalte sind kostenlos zugänglich, daher kannst du dich auch gerne etwas weiter umschauen. Wir freuen uns, wenn du wichtige Inhalte für dich übernehmen kannst. Viel Erfolg auf deiner unternehmerischen Reise, lieber Leser!

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Lieber Leser, wir möchten dir gegenüber ehrlich sein. Das bedeutet manchmal auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. In unserer heutigen Gesellschaft wird man von immer mehr Gurus und Experten geblendet, die einem das Blaue vom Meer versprechen, aber sich am Ende doch als irgendwelche Blender entpuppen.

Innerhalb von einem Jahr die erste Millionen knacken? Sicherlich ist das für den ein oder anderen machbar, aber für eine breite Masse? Ohne irgendwelche besonderen Vorkenntnisse, ohne Vorarbeit und ohne ein immenses Kapital? Nahezu unmöglich!

Deshalb ist es umso wichtiger, dass man auch die erhaltenen Informationen auch richtig einordnen kann. Ein erster Schritt hierfür ist es, dass man sich erst einmal vergegenwärtigt, welche Vorteile und welche Nachteile man speziell als nebenberufliches Kleingewerbe denn hat.

Beide Seiten haben einige Starke Argumente zu bieten. Wir möchten nicht, dass du von deinem unternehmerischen Weg abkommst, doch vor allem zu Beginn der Karriere sieht man die meisten Dinge noch eher mit der rosaroten Brille und weniger mit dem analytischen Auge.

Die unternehmerische Selbstständige soll langfristig das Fundament für ein glückliches und erfülltes unternehmerisches Leben dienen, und nicht nach wenigen Monaten bereits als gescheitert angesehen werden, weil man einige Dinge so hat nicht kommen sehen können.

Wenn du dir also von vorneherein bewusst wirst, welche Gefahren auf dich zu kommen könnten, umso besser kannst du dir dann auch einen Plan ausdenken, wie du dieses Hindernis überwinden kannst. Ein Risiko ist nichts anderes, als ein Leck an Informationen. Je mehr Informationen du hast, umso besser kannst du Dinge auch managen.

Jeder Gründer hat seine eigenen Beweggründer, weshalb man den einen bestimmten Weg für sich ausgewählt hat. Der eine möchte gar nicht sein seinen aktuellen Job verlassen, weil dieser für ihn Sicherheit und einen geregelten Alltag bedeutet. Das Gehalt soll einfach nur weiter aufgehübscht werden, um sich mehr Dinge im Leben leisten zu können.

Andere Gründer wiederum verfolgen das langfristige Ziel, das kleine Unternehmen zum wachsen zu bringen und langfristig Gewinnbringend zu veräußern. Den Exit auswählen sagt man dazu auch. Ein Großteil versucht, ein kleines Unternehmen, über mehrere Jahre hinweg auf dem Markt zu etablieren, um irgendwann damit das gesamte Leben mit finanzieren zu können.

All diese Ziele sind alle erstrebenswert und auch richtig. Für welchen Weg man sich am Ende entscheiden möchte, ist jedem selbst überlassen. Nach den ganzen mahnenden Worten, ist es nur fair, wenn wir zunächst mit dem positiven Beginnen.

Wenn man nebenberuflich die gewerbliche Tätigkeit startet, dann genießt man den Vorteil, dass man weiterhin ein Hauptjob hat und so nicht unter großem Erfolgsdruck steht, unbedingt Geld mit nach Hause zu bringen. So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt.

Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben. Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt.

Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Ein sehr wichtiges Beispiel hierbei sind die alten Griechen. Das alte Athen war damals unter anderem auch deshalb seiner Zeit voraus, weil die Leute keinen großen Druck verspürten, Essen mit nach Hause zu bringen.

Die meisten Athener lebten im Wohlstand, daher konnten sie auch ihre Zeit damit verbringen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie der Gesellschaft einen Nutzen bringen können. So ähnlich sieht es eben auch aus, wenn man einen festen Job und ein festes Gehalt sein eigen nennen kann.

Die Gedanken kreisen nicht bei dem Punkt, wie man schnellstmöglich irgendwie nur möglich Geld zu verdienen, sondern wo wirklich das Problem liegt und wie man es am Besten beheben kann. Negativ behafteter Stress führt nicht zu einer produktiveren Arbeitsweise.

Auch wenn viele glauben, das Stress sie motiviert, so ist dem nicht so. Vielmehr hat Stress etwas toxisches an sich. Positiver Stress, wo man sich selbst ein Zeitlimit setzt, kann zwar förderlich sein, doch darum ging es in unserem Beispiel hier nicht, sondern darum, das eine komplette Existenz davon abhängig ist.

Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen arbeiten? Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das Gewerbe nimmt. In unserer heutigen Zeit gibt es nicht mehr den alten, klassischen Weg, dass man bis zur Rente bei einem einzelnen Arbeitsplatz bleibt.

Immer häufiger wechseln wir auch die Arbeitsplätze. Manchmal sterben auch einige Berufe aus, das Unternehmen geht Insolvent oder aus privaten Gründen läuft es nicht mehr so gut. Selbst also, wenn der Verlust des eigentlichen Jobs drohen könnte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können.

Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es weiter voranbringen. Der monetäre Gesichtspunkt ist ebenfalls ein sehr entscheidender Grund dafür, dass wir die Selbstständigkeit anpeilen.

Durch eine nebenberufliche Tätigkeit können wir eine Summe dazu verdienen, die auf das bisherige Gehalt drauf gepackt wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten. Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt.

Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war. So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel.

Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus.

Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften. Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört.

Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen.

Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist. Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Nachdem wir so ausgiebig über die Vor und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit sinniert haben, kommen wir zu dem normalen Prozess einer Gewerbeanmeldung, die jeder Kleingewerbetreibende einmal durchmachen muss. Zunächst muss man das zuständige Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt ausfindig machen.

Bei eher kleineren Gemeinden kein Problem, weil es in der Regel nur eins gibt, in Großstädten dann doch etwas komplexer. Beispielsweise allein in Berlin gibt es zwölf Ämter, bei denen man die Anmeldung abschließen könnte.

Daher sollte man zunächst einmal schauen, welches Amt für einen zuständig ist. In der Regel reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Einige Ämter verlangen aber auch, dass man eine Terminvereinbarung trifft. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Mittlerweile bieten auch immer mehr Unternehmen die Möglichkeit an, dass man auch eine Online Anmeldung vornehmen kann. Allerdings gibt es diese Art der Anmeldung noch nicht flächendeckend in Deutschland. Wenn man sich nun für den klassischen Weg entscheidet und vor dem Gewerbeamt ankommt, dann kann man davon ausgehen, das man für die Anmeldung rund 30 bis 50 Minuten brauchen wird.

Wenn man dann ins Büro gebeten wird, dann zahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro. Diese Summe kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Dinge bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die benötigten Papiere für die Gründung vorgelegt hat, erhält man ein Formular vorgelegt, welches man vor Ort ausfüllt. Falls fragen auftauchen sollten, kann man den Beamten fragen. Doch nach diesem Artikel sollten keine Fragen mehr offen bleiben 😉 unter anderem muss man Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen.

Bereits dort angeben muss man auch, ob man ein Nebengewerbe oder als Hauptgewerbe starten möchte. Bei einem Hauptgewerbe müsste man die Kosten für die Krankenversicherung selber bezahlen. Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert.

Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein. Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit voll durchstarten zu können. Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen.

Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Du fragst dich die ganze Zeit, wann der Part mit dem Kleingewerbe anmelden kommt? Gar nicht! Denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Gewerbeamt anmelden. Das muss man beim Finanzamt. Genauer gesagt erhält man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Dort kann man die Option auswählen, ob man die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen möchte. Falls ja, dann wird automatisch das Gewerbe als Kleingewerbe angesehen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Bevor man überhaupt zum Gewerbeamt muss, stellt sich da die Frage, wann genau man die Gründung eines Gewerbes überhaupt beantragen muss. Wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, einen wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen, dann ist man dazu gezwungen, die Anmeldung vorzunehmen.

Jedoch gibt es dabei kleinere Ausnahmen, die die Regelung nicht als Pflicht haben. Zum einen gibt es da die Freiberufler. Zu diesen Berufen zählen die Anwälte, Ärzte und Ingenieure. Im Laufe der Zeit kamen dann noch die Katalogähnlichen Berufe hinzu.

Auf dieser Liste sind viel mehr Berufe, die die breite Bevölkerung eher ausübt. Man kann also sagen, dass das ein Entgegenkommen der Behörden ist. Darunter gehören nämlich die Künstler, Fotografen, Journalisten, Designer und Schriftsteller. Ebenfalls kein Kleingewerbe anmelden müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Diese Leute dürfen mit ihrem Hobby bis zu 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften, ohne dabei die Gründung zu forcieren. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung durchzuführen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht vornimmt, dann kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann.

In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Zwar wird diese Summe nur bei den hartnäckigsten Fällen verhängt, dennoch sollte dies einem zeigen, dass hiermit nicht zu spaßen ist. Solch eine Summe würde für viele Leute den finanziellen Ruin und Kollaps bedeuten.

Deshalb ist es auch umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich vornehmen. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

GewerbeAnmeldung.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Gründern, egal ob Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft oder der einfache Kleingewerbetreibende, eine Plattform zu gründen, wo man bezüglich der gewerblichen Tätigkeit jede erdenkliche Antwort erhält, so dass am Ende keine Frage offen bleibt.

Vor allem Themen die Anmeldung, das Gewerbeamt selbst, ein Gewerbeformular oder der Bogen zur steuerlichen Erfassung, für Leute, die noch vor der Gründung stehen, sind diese Informationen wie ein ungelöstes Mysterium.

Vor allem zu Beginn sich alles ständig durchlesen zu müssen, das sogar mehrere Male, weil man das beim ersten Mal gar nicht so richtig versteht, ja lieber Leser, das kann ganz schön frustrierend sein und einem die Lust für das Kleingewerbe nehmen, doch genau an dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen.

Denn wo ein Feuer ist, dort wird auch bei tiefster Finsternis noch ein Lichtlein brennen. Also darf man das Feuer des unternehmerischen niemals verlieren, denn diese ist der Antrieb eines Gründers. Und wenn man sich einmal aufgerafft hat, dann merkt man eigentlich, dass die Themen dann am Ende doch viel einfacher sind, als man das zu Beginn noch dachte.

Wenn man nun das Unternehmen angemeldet hat, erhaltet man noch während der Anmeldung ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Auch hat man die Möglichkeit, das Formular mit nach Hause zu nehmen, auszufüllen und wieder zurückzubringen, zumindest bei einigen Ämtern.

Es empfiehlt sich allerdings vielmehr, wenn man das Ausfüllen direkt vor Ort erledigt, falls sich einige Fragen ergeben sollten, dann kann man noch den Beamten vor Ort fragen. Doch damit du dich bereits vorbereiten und es eben nicht zu so einer Situation kommen muss, erhältst du hier einen kleinen exklusiven Einblick auf das Formular selbst.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Kleingewerbetreibende müssen wohl ein anderen Schein haben, als Gründer einer anderes Rechtsform, oder? Diese und viele weitere Geschichten rund um das Kleingewerbeschein kursieren bereits sehr mehreren Jahren. Der Wahrheitsgehalt liebt bei exakten 0,00000 Prozent.

Es gibt nämlich überhaupt keinen kleinen Gewerbeschein. Beim Gewerbeamt erhaltet man nur eine Art des Gewerbeformulars. Da die meisten Leute eher unwissend sind, denken diese, dass das Kleingewerbe ein eigenständiges Formular haben muss, da man dies gar nicht als Rechtsform ankreuzen kann.

Doch ein Kleingewerbe anmelden kann man nicht bei einer Behörde, sondern beansprucht werden, in Form der Kleinunternehmerregelung. Um dies beanspruchen zu können, muss man dies beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen.

Man nimmt daher immer Mal wieder an, dass auch dieser Fragebogen sozusagen eine Art Gewerbeschein ist, doch das ist sie nicht. Merke daher: Kleingewerbe anmelden nur beim Amt der Finanzen, indem man die Regelung in Anspruch nimmt.

Sollte man sich als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Ein Kleingewerbe anmelden und dann im Handelsregister eintragen lassen? Ist das denn nicht ein wenig Paradox? Nicht immer! Für den ein oder anderen Gründer könnte sich dieser Schritt nach der Gewerbeanmeldung lohnen.

Ein Kleingewerbe löst bei einem potenziellen Kunden nicht diesen Effekt aus, den beispielsweise Kapitalgesellschaften wie eine GmbH auf Leute haben. Doch wenn man angibt, ein Besitzer eines Kleingewerbes zu sein und dennoch im Handelsregister ist, weil man von beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen haben möchte, dann kann dies wiederum ein ganz schlauer Schachzug sein.

Zunächst einmal muss man aber wissen, dass kleinere Unternehmen wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist.

Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt durch hat, informiert dieses das Finanzamt. In der Regel meldet sich das Amt der Finanzen innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Leute, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben, müssen selbst zum Finanzamt gehen und dort vorstellig werden.

Auch Gewerbetreibende können selbst aktiv werden, wenn innerhalb der genannten Frist keine Rückmeldung erfolgt. Eine kurze Nachfrage per Telefon würde hierbei bereits ausreichen.

Vom Finanzamt erhält man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden. Sofern man auch nur einen kleinen Fehler macht, kann man ein Bußgeld kassieren, da das Finanzamt alles sehr genau überprüft. Unter anderem muss man angeben, ob man die Option für die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe anwenden. Außerdem ein weiterer wichtiger Bereich ist das genaue Benennen der gewerblichen Tätigkeiten.

Man sollte diese so genau wie möglich beschreiben, da das Finanzamt sehr penibel ist und genau schaut, ob man denn auch wirklich genau so handelt, wie alles angegeben worden ist.

Ein Beispiel: wenn man damit beginnt, Handys zu verkaufen, dann würde die Beschreibung Handy Verkauf ausreichen. Sofern man allerdings im Laufe der Zeit auch noch Tabelts mit in das Aufgebot rein nimmt, dann würde dies offensichtlich nicht mehr passen.

Daher muss man sich von vorneherein klar sein, in welche Richtung es mit dem Gewerbe hinsoll. Allerdings kann man auch die Beschreibung jederzeit ändern lassen, sofern Änderungen auftreten sollten. Man muss es nur früh wie möglich ändern lassen.

Bei dem Beispiel wäre dann die Beschreibung: elektronische Geräte mit Internetzugang und Kommunikation und mehr zum Verkauf völlig ausreichend und umfassend genug erklärt. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe.

Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält. Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt.

Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Das lange warten hat ein Ende!

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleingewerbetreibende haben ihren Namen daher, weil sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben. Doch was genau ist diese Regelung überhaupt und für was ist diese gut? Die Regelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen.

Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen. Kleingewerbetreibende sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen.

Dafür muss man allerdings eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Umsatz erwirtschaften.

Falls man mal mehr Umsätzen sollte, dann gilt die Regelung nicht mehr und man müsste versuchen, dies im kommenden Jahr wieder zu erreichen. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass man die Option für die Regelung sofort ziehen muss. Ansonsten kann man dies nämlich für die kommenden fünf Jahre für dieses Unternehmen nicht mehr tun.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze. Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss.

Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt. Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen.

Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt. Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen. Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne die Gewerbesteuer abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Wie viel kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Beim Kleingewerbe von großen Kosten zu sprechen, ist eine Lüge. Natürlich kommen einige Kosten auf den Gründer zu, doch diese sind im überschaubaren Rahmen. Selbst Studenten, die nicht so viel Zeit und Geld haben, können problemlos ein Kleingewerbe betreiben, da die Kosten eines Kleingewerbes sehr niedrig sind.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen.

Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht. Sehr überschaubar und auch bezahlbar, oder? Ich hoffe diese kleine Auflistung hat dir zeigen können, dass Kleingewerbetreibende es mit einem Kleingewerbe wirklich gut haben.

Falls du dich fragst, ob da nicht noch etwas dazu kommen könnte, dann ja, weitere Zahlungen können immer wieder auftreten. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt.

Das sind alles potenzielle Kosten, die pro Jahr auftreten könnten und man im Überblick haben sollte. Als Kleingewerbetreibender sollte man diese Zahlungen mit Stolz hinnehmen, denn das bedeutet, dass das Fundament bereits steht und man den nächsten Schritt Richtung Wachstum angepeilt hat.

Wie hoch darf der Umsatz beim Kleingewerbe sein?

Der Name ist Programm… auch bei den erreichbaren Umsätzen? Nein! Denn auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, sind die erreichbaren Summen riesengroß. So groß sogar, dass diese das eigentliche Gehalt wahrscheinlich um ein vielfaches übersteigen dürfte.

Mit einem Kleingewerbe darf man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Falls man diese überschreiten sollte, dann ist man zur Buchführung gezwungen bzw. wird dann nicht mehr kleines Unternehmen gesehen und muss sich dann beispielsweise der HGB unterordnen.

Man darf außerdem bei diesen ganzen Summen nicht vergessen, dass man hierbei auch einiges versteuern muss. Beispielsweise kommen auf einen die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer zu. Dennoch können sich diese Umsätze sehen lassen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere auch eine Mitgliedschaft einzugehen, die man eigentlich gar nicht möchte. Allerdings muss jeder Gewerbetreibende in Deutschland die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Hierbei gibt es keine Ausnahmen und man kann sich auch nicht befreien lassen.

Freiberufler sind von der Pflicht der Mitgliedschaft befreit. Kleingewerbe zahlen eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Man ist nur dann befreit von den Beiträgen, wenn der jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man auch nicht die Vorteile der IHK vergessen. Denn die IHK hilft den Gewerbetreibenden in ihrer Region.

Außerdem bietet die IHK viele Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zertifikate an, um dem Unternehmen und einem selbst dabei zu helfen, zu wachsen. Diese Zertifikate steigern die Seriosität und durch die Weiterbildungen kann man sich das nötige Know-How aneignen, welches man benötigt, um mit dem Unternehmen voranzukommen.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Muss der Arbeitgeber vom Unternehmen bescheid wissen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar mein Gewerbe annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt. Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Bei der Gründung eines Kleingewerbes muss man keinen Beitrag bezahlen. Allerdings muss man vorher bereits beim Amt des Gewerbes sein und dort ein Gewerbe beantragen. Dort zahlt man dann eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Zusätzliche Kosten können dann entstehen, wenn man ein Hauptgewerbe hat und somit die eigene Krankenversicherung begleichen muss.

Zudem muss man noch berücksichtigen, das Gewerbetreibende Mitglied bei der IHK werden. Hier muss man einen jährlichen Betrag bezahlen, der bei einem Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro zu buche schlägt. Das wären auch die einzigen Fixen Kosten, die man als kleines Unternehmen zahlen müsste.

Natürlich können zusätzliche Zahlungen entstehen, beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt. Doch da dies bei jedem Gründer anders aussieht, kann man dies nicht verallgemeinernd sagen.

 

Wie kann ich ein Gewerbe anmelden?

Der eigene Chef zu sein, das ist der Traum vieler Leute. Doch der Traum ist gar nicht so weit entfernt. Genauer gesagt, befindet sich der Traum nur wenige Kilometer entfernt von einem und heißt „Gewerbeamt“.

Denn nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt kann man sich als Gründer eines Unternehmens bezeichnen und somit auch als eigener Chef.

Zwar ist man noch nicht gänzlich da, wo man am Ende stehen möchte, doch ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen. Wenn man hart an sich und an seinem Unternehmen arbeitet und weiter an sich glaubt, dann kann man es mit seinem Gewerbe weit schaffen.

Weit bedeutet in dem Falle nicht, dass man unbedingt die Millionen Umsätze erzielt. Es geht vielmehr darum, dass man ein Gewerbe im Verlaufe seiner Jahre auch Gewinnbringend veräußern kann, um eventuell ein neueres, größeres Projekt zu starten. Daher bleib am Ball lieber Leser, die restlichen Informationen erhältst du von uns 😉

Wann erfolgt die Anmeldung beim Gewerbeamt?


Eine Anmeldung bei dem zuständigen Gewerbeamt sollte sofort geschehen, wenn man weiß, dass man mit einer gewerbliche Tätigkeit starten möchte. Eine genauere Definition hierfür sieht wie folgt aus: wenn man eine Tätigkeit mehrere Male wiederholt ausübt, mit der klaren Absicht, mit der ausgeführten Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, der ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen.

Falls man die Gewerbeanmeldung zu spät oder erst gar nicht tut, dann kann ein saftiges Bußgeld drohen. Beträge von rund 1000 Euro und weit mehr sind keine Seltenheit. In der Landeshauptstadt von Bayern, München, ist es gar so, dass im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das wäre nicht nur ein Alptraum, für jeden Gründer, sondern würde auch gleichzeitig den Ruin eines jeden Einzelnen bedeuten. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man die Gewerbeanmeldung rechtzeitig beantragt. Es gibt die Möglichkeit, das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Gewerbetreibende müssen dann bei diesem speziellen Fall die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein zusätzlicher Zinssatz mit drauf gerechnet werden.

Allerdings kann weiterhin ein Bußgeld ausgesprochen werden. Allerdings lassen die Ämter bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten und verhängen kleine oder in manchen Fällen gar kein Bußgeld. Doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen und die Anmeldung so schnell wie möglich erledigen.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter bieten es an, dass man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer Platz nimmt. Andere Ämter wiederum verlangen eine Terminvereinbarung. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man vor Ort erscheint, dann sollte man in der Regel so früh wie möglich da sein, da der Andrang relativ groß sein sollte.

Zwar hat man dann den Gewerbeschein innerhalb eines Tages in der Hand, aber auch dafür den gesamten Tag geopfert. Anders würde dies bei einem Termin aussehen: man würde nicht allzu lange warten und hätte dann den Schein. Aber auch hier gibt es ein kleines Manko.

In manchen Ämtern gibt es einen Dauerbetrieb. Das könnte bedeuten, dass über mehrere Wochen und gar Monate hinweg keine Termine vereinbart werden können. Eine Lösung hierfür könnte eine dritte Alternative sein, die mittlerweile im Vormarsch ist: die Online Gewerbeanmeldung.

Diese Art der Anmeldung ist neu und sehr schnell erledigt. Man muss nur auf die Seite für Gewerbeanmeldungen auf der jeweiligen Stadt klicken und dort die entsprechenden Schritte eingehen. Vor allem für Menschen, die aufgrund der Arbeitszeiten eher selten die Zeit finden, beim Gewerbeamt vor Ort zu erscheinen oder die Öffnungszeiten einem nicht passen, eine willkommene Alternative.

Das Gewerbe bequem von Zuhause anmelden zu können, das hat schon was. Doch auch hier ein kleines Problem: noch gibt es diese Art der Gewerbeanmeldung nicht flächendeckend in Deutschland. Daher muss man erst einmal schauen, ob die Stadt diesen Service anbietet.

Wenn wir jetzt vom klassischen Weg der Gewerbeanmeldung ausgehen, dann dauert diese rund 40 bis 50 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Artikel hoffentlich keine mehr 🙂

Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem dabei haben sollte man:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft. Der Mythos ist weit verbreitet, dass man auch beim Amt des Gewerbes ein Kleingewerbe anmelden kann.

Das stimmt nicht. Ein Kleingewerbe anmelden kann man nämlich beim Finanzamt. Zwar nicht direkt, aber vom Finanzamt selbst erhält man einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort kann man unter anderem angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind. Nutzer dieser Regelung werden unter anderem auch Kleingewerber und Gewerbe dann Kleingewerbe genannt.

Wer kann ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn man gerne immer annimmt, dass jeder die Gewerbeanmeldung vornehmen muss, stimmt dies nicht ganz. Es gibt nämlich einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Wie sieht das Gewerbeanmeldung Formular aus?

Ein Gewerbeanmeldung Formular haben die meisten Leser noch gar nicht gesehen. Viele Mythen ranken um dieses Formular. Ich möchte dich nicht weiter auf die Folter spannen. Nur auf dieser Seite erhältst du einen so detaillierten Einblick auf das Formular selbst.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen einige Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt, die auf spezielle Gewerbe konzentriert sind.

Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Muss man sich auch beim Finanzamt anmelden?

Nein. Zumindest nicht als Gewerbetreibender. Freiberufler müssen sehr wohl beim Amt der Finanzen vorstellig werden, um den Bogen erhalten zu können. Da haben es Gewerbetreibende viel einfacher. Nachdem das Gewerbeamt die Informationen weitergeleitet hat, dauert es in der Regel sieben bis zehn Tage, bis man Post vom Finanzamt erhält.

Falls sich innerhalb dieser Zeitspanne nichts tun sollte, erst dann sollten auch Gewerbetreibende Mal beim Amt der Finanzen anrufen und nachfragen. Man erhält vom Finanzamt einen steuerlichen Erfassungsbogen.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte daher mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausgefüllt werden. Unter anderem kann man auch auf diesem Bogen das Kleingewerbe anmelden. Dafür muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Auch muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, die Tätigkeit so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob und inwieweit die angegebenen Angaben auch der Realität entsprechen.

Nachdem man das Formular dann ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man als ein normales Gewerbe die Steuernummer. Kleingewerbe erhalten in der Regel keins und können die Private Steuernummer für Rechnungen benutzen.

Muss man die Mitgliedschaft bei Industrie und Handelskammer antreten?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, werden einige Behörden informiert, unter anderem auch die IHK. Die IHK ist dafür zuständig, die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Beispielsweise sorgt sie dafür, dass Bahngleisen schneller repariert werden, was wiederum dafür sorgen kann, dass wieder vermehrt Kunden schneller an Orte gelangen, wo Leute ihre Geschäfte betreiben. Auch bietet die IHK sehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Zertifikate zu erhalten.

Diese kommen dem Unternehmen zugute. Für diese Leistung müssen Gewerbetreibende eine jährliche Gebühr bezahlen. Kleinere Gewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro im Jahr.

Der Beitrag unterscheidet sich jeweils von Stadt zu Stadt und kann weiter steigen, wenn auch die Einnahmen vom Unternehmen steigen. Gewerbe, die einen Umsatz von unter 5200 Euro haben, sind von der Pflicht befreit, Gebühren zahlen zu müssen.

Allerdings muss jeder die Mitgliedschaft bei der IHK antreten, das ist gesetzlich so in Deutschland geregelt und kann nicht umgangen werden. Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite der IHK, die vor allem Neugründer hart treffen kann. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Bereits im ersten Jahr kann man eine solche Rechnung erhalten, die es in sich haben kann. Manchmal muss man dann Neuanschaffungen und geplante Investitionen aufs erste auf Eis legen, um diese Rechnung zu begleichen.

Doch keine Panik, mit dieser kurzen Anleitung kannst du dem Ganzen entgehen: Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen. Dann kannst du hergehen und die IHK Gebührenberatung von uns für dich nutzen.

Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob man die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, richtig gelesen lieber Leser, eine fast vollständige Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, allerdings sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Nach der Gewerbeanmeldung müssen Gewerbetreibende weiterhin einige Kosten begleichen. So lautet in der Regel der Tenor der Masse. Doch stimmt das auch? In vielen Fällen nicht. Wenn wir von der beliebtesten Form eines Gewerbes ausgehen, dem Kleingewerbe, dann sind die Kosten sogar sehr überschaubar und für viele locker zahlbar.

Auch für den Studenten nebenan, der nur mit dem Bafög seinen Lebensunterhalt finanziert. Nach der Anmeldung hat man die Bearbeitungsgebühr vom Gewerbeamt, die 20 bis 60 Euro kostet. Das sind einmalige Kosten, die nur dann auftreten, wenn man eben eine Gewerbeanmeldung vornimmt.

Außerdem zahlt man die Gebühr bei der IHK, die bei kleineren Gewerben nur rund 30 bis 70 Euro kosten. Das wären die einzigen Kosten, die auf einen Gründer zukommen können. Natürlich können auch weitere Kosten anfallen, wenn der Betrieb weiterwächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt und deren Lohn und Krankenversicherung bezahlt.

Auch können Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Partnerschaften eingeht, Patente anmeldet oder Neuanschaffungen benötigt. Das sind alles potenzielle Kosten, die nach der Gründung auf einen warten können. Doch diese Kosten nimmt man gerne in Kauf, wenn es bedeutet, dass das Unternehmen sich in seiner Branche etabliert.

Fazit:

Es gibt viele Möglichkeiten, die Gewerbeanmeldung zu vollziehen. Man kann vor Ort beim Amt des Gewerbes erscheinen, explizit einen Termin vereinbaren und mittlerweile kann man die Anmeldung auch per Online Gewerbeanmeldung tätigen.

Falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, kann man einer Person auch eine Vollmacht erteilen, die dann für einen die Gewerbeanmeldung vornimmt. Das sind einige der Möglichkeiten, die grundsätzlich einem Existenzgründer als Option zur Verfügung stehen.

 

Kleingewerbe wo anmelden – Sehr Leicht!

Für viele Gewerbetreibende ist es ein Traum, irgendwann selbst der Chef über das eigene Leben zu sein. Das man selbst entscheiden kann, wann man arbeitet, wie viel man arbeitet, mit welcher Intensität man arbeitet.

Das Leben zu bestreiten, mit all seinen Facetten, und daran zu wachsen. Genauso soll auch das Unternehmen mit der Zeit immer weiterwachsen. Der ideale Start für eine nebenberufliche Selbstständigkeit, stellt das klein Gewerbe dar.

Dieses bietet Gründern viele Vorteile und ist zudem sehr kostengünstig. Nicht umsonst ist das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe in der gesamten Republik. In diesem Artikel wirst du das wichtigste rund um das Kleingewerbe erfahren.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Um ein Gewerbe anzumelden, muss man beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden. In manchen Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, die für die Anmeldung zuständig sind, wie beispielsweise das Ordnungsamt oder die Handwerkskammer.

Bei manchen Gewerbeämtern muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Andere wiederum erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer Platz nimmt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einen Termin hat, muss man nicht allzu lange im Wartezimmer verharren. Allerdings kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man mehrere Wochen auf einen Termin warten muss.

Wenn man vor Ort erscheinen kann, dann hat man die Anmeldung beim Gewerbeamt in der Regel auch am selben Tag erledigt. Allerdings kann man damit rechnen, dass der halbe Tag damit verbracht wird, bei dem Gewerbeamt zu sein.

Unabhängig davon, was man präferiert, muss man zunächst schauen, welche Option das Gewerbeamt in der Stadt anbietet. Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Text hoffentlich keine mehr 😉

Wenn man nun im Büro des Beamten ist, muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Außerdem sollte man noch folgendes bei dem Gewerbeamt dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Anschließend erhält man dann ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Beispielsweise muss man dort angeben, ob man nebenberuflich oder hauptberuflich die Selbstständigkeit anpeilt. Fälschlicherweise wird angenommen, dass man bereits beim Gewerbeamt das Kleingewerbe anmelden kann.

Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr kann man erst dann ein Kleingewerbe anmelden, wenn man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat. Dort kann man dann angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich gar nicht. Mit einem Kleingewerbe werden demnach eben nur Unternehmen beschrieben, die diese Regelung in Anspruch genommen haben.

Der Vorteil dieser Regelung ist der, dass man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss und dann keine Umsatzsteuer abführen muss. Als Gewerbetreibender muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig werden. Das übernimmt das Amt des Gewerbes für einen.

Diese leiten die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und auch den Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt braucht dann in der Regel sieben bis zehn Tage nach der Anmeldung, bis diese den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeschickt haben. Dieser Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich dafür einiges an Zeit nimmt und alles sorgfältig ausfüllt. Unter anderem muss man nämlich genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei sollte man das Kleingewerbe so umfassend wie möglich beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob die angegebenen Daten auch wirklich stimmen. Auch beim Bogen muss man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann ist es in einigen Bundesländern beispielsweise untersagt, diese Option für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe zu nutzen. Kleingewerbe erhalten keine Steuernummer und können die private nutzen.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Die Kleingewerbe Anmeldung findet nicht beim Amt des Gewerbes statt, sondern muss beim steuerlichen Erfassungsbogen in Anspruch genommen werden, welches man vom Finanzamt erhält. Die Märchen, dass Kleingewerbe ein ganz normales Gewerbe sei, ist falsch.

Beim Kleingewerbe handelt es sich nämlich nicht um eine normale Rechtsform, sondern um ein besonderes Gewerbe, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn man eine Tätigkeit beabsichtigt oft wiederholt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Anmeldung beim Gewerbeamt vorzunehmen. Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die bis zu 410 Euro pro Jahr mit einer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne das Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls keine Anmeldung durchführen müssen sind Freiberufler, die lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung vorzunehmen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht tut, kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann.

In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich zu tun. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Kann man die Gewerbeanmeldung auch online durchführen?

Wir leben im Zeitalter des digitalen Fortschritts. Dieser Fortschritt macht auch bei der Gewerbeanmeldung keinen Halt. Man kann mittlerweile auch ein Gewerbe online anmelden. Uns stehen demnach mehr Türen offen, um die Gewerbeanmeldung voranbringen zu können.

Dafür muss man die erforderliche Seite der jeweiligen Stadt finden und die Dokumente hochladen, als Kopie hochladen, sowie den Betrag für die Bearbeitung bezahlen. Das Ausfüllen des Formulars dauert in der Regel nicht länger wie zehn bis 15 Minuten.

Einziger Haken: noch wird diese Art der Anmeldung nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Daher ist es wichtig erst einmal zu schauen, ob dies auch die eigene Stadt tut.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen und einen normalen Gewerbeschein?

Der Unterschied zwischen diesen zwei Scheinen liegt in rein gar Nichts. Wenn man beim Gewerbeamt ankommt, dann erhält man vor Ort nur ein Formular. Dieses erhält jeder Gründer. Weshalb man trotzdem immer wieder hört, dass es noch einen kleinen Gewerbeschein gibt, liegt darin, dass damit Leute beschrieben werden, die ein Kleingewerbe anmelden möchten.

Damit werden Unternehmen bezeichnet, die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren möchten. Diese können beispielsweise nicht den selben Umsatz wie eine Kapitalgesellschaft wie eine GmbH erzielen, müssen aber dafür auch unter bestimmten Voraussetzungen keine Gewerbesteuern zahlen. Auch sind die Kosten bei einem Kleingewerbe geradezu minimal und der Verwaltungsaufwand ist sehr gering.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Beim Kleingewerbe handelt es sich um ein Unternehmen, welches die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht hat. Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können. Genauer gesagt, die Umsatzsteuer.

Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile hat ein Kleingewerbe?

Als Kleingewerber ist man nicht dem Handelsgesetzbuch verpflichtet, sondern handelt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB wird gerne als sehr umfangreich und komplex dargestellt, daher ist es ganz passend, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, dass man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Es ist nicht die Norm, dass ein Kleingewerbe im Handelsregister eingetragen wird. Als Kleingewerbe gibt es auch gar nicht die Pflicht. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • dass eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr Angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht zu forcieren.

Muss auch ein Kleingewerbe die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten rund 150 bis 300 Euro. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Moment recht nervig erscheinen, so sollte man nicht vergessen, dass die IHK sehr viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet, die wiederum den Unternehmen zugute kommen können.

Auch ist die IHK daran am Arbeiten, die regionale Wirtschaft zu fördern. Dies kann man allerdings ohne eine Gebühr nicht voranbringen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte.

Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss.

Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen. Dann kann man als Gründer hergehen und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen.

Bei der IHK Gebührenberatung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken. Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Annullierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe pro Jahr verdienen?

Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Zahlen alles andere als Klein! Mit einem Kleingewerbe kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Das ist eine unfassbar hohe Summe und würde das Gehalt bei den meisten um das Vielfache übersteigen. Daher sollte man ein Kleingewerbe auch nicht unterschätzen. Ein Kleingewerbe anmelden hat eben seine Vorteile.

Ist ein Kleingewerbe Steuerfrei?

Der Mythos ist weit verbreitet: viele Leute nehmen an, dass man, nachdem man das Kleingewerbe anmelden hat lassen, man danach auch keine Steuern mehr zahlen muss. Dies stimmt nicht so ganz.

Doch was man sagen kann ist, dass ein Kleingewerbe wie keine andere Rechtsform dafür prädestiniert ist, seinem Inhaber sehr viel an Steuern einsparen zu können. Wenn man nämlich die Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung erfüllt, dann fallen zum einen keine Umsatzsteuer an.

Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn auch dies gegeben ist, wären die einzigen Steuern, die man bei einem Kleingewerbe noch abführen müsste, die Einkommenssteuer.

Wer muss überhaupt ein Kleingewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Kleingewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Kleingewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Sollte man den Arbeitgeber informieren?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere Sache wiederum ist, ob man dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von dem Kleingewerbe zu unterrichten. In erster Linie ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland die Gewerbefreiheit herrscht. Das bedeutet, dass jeder, der eine Gewerbeanmeldung vollführen möchte, dies auch tun kann.

Da kann auch der Arbeitgeber in erster Linie widersprechen. Doch auch dieser hat einige Möglichkeiten, ein entsprechendes Wörtchen mitreden zu können. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel dastehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man einige Stunden für das Kleingewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Kleingewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind. Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Man muss das Kleingewerbe beim zuständigen Finanzamt beantragen. Wer glaubt, man müsste dies bei dem Amt des Gewerbes erledigen, der täuscht sich. Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich als solches gar nicht. Vielmehr werden damit Gewerbetreibende beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung gegründet haben.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende. Diese bringt eine unfassbar hohe Zahl an Vorteilen mit sich. Eine der wichtigsten dabei ist, dass man unter bestimmten Voraussetzungen, keine Umsatzsteuer zahlen muss.

 

Was der Gewerbeschein wirklich ist?

In Deutschland gibt es immer mehr Leute, die sich für die Selbstständigkeit interessieren. Für das Land der Dichter und Denker eine Selbstverständlichkeit, könnte man vermuten.

Doch so ist es nicht. Viele, die eine Gewerbeanmeldung anstreben, sind etwas verunsichert, weil sie nicht genau wissen, wie sie vorgehen müssen, um ein Unternehmen anzumelden. Doch auf dieser Seite wirst du mehr Informationen kriegen, als auf jeder anderen.

Wie kann man den Gewerbeschein beantragen?


Um das Gewerbe anmelden zu können, muss man erst einmal recherchieren, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Auch kann man sein Gewerbe in einigen Gemeinden und Städten beim zuständigen Ordnungsamt anmelden. In der Regel kann man einfach das Gewerbeamt besuchen gehen und hat dann eine Warteschlange vor sich. Einige Ämter verlangen eine Terminvereinbarung.

Online Gewerbeanmeldung

Mittlerweile bieten auch immer mehr Städte den Service an, Online das Gewerbe anmelden zu können. Dies ist vor allem für Leute ideal, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeit immer Probleme hatten, zu den entsprechenden Öffnungszeiten beim Amt zu erscheinen.

In vielen großen Städten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist dieser Service bereits im Gange. Das Gewerbe kann unabhängig von Öffnungszeiten und Wartezeiten bequem von Zuhause aus beantragt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, die ebenfalls etwas kosten.
  • Minderjährige benötigen die Erlaubnis und die Unterschrift der Erziehungsberechtigten

Wie kann man einen Gewerbeschein bekommen?

Für den Gewerbeschein zahlt man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Der Gewerbeschein selbst ist nichts anderes als das Formular, welches man beim Amt erhält. Wenn dieser ausgefüllt, gestempelt und unterschrieben wurde, erhält man dann eine Kopie von diesem und dieser gilt dann als Gewerbeschein.

Wenn man das Formular ausfüllt, ist es sehr wichtig, vor allem bei der Frage, ob das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe betrieben wird, sehr wichtig. Daher solltest du dir intensive Gedanken darüber machen.

Denn je nachdem, zahlst du bei einem Hauptgewerbe die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche. Das kann für den einen oder anderen am Anfang ein größerer wirtschaftlicher Akt sein. Bei Studenten gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird und diese daher nur im Nebengewerbe gründen können.

Nachdem man den Gewerbeschein erhalten hat, darf man allerdings noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit Geld verdienen. Dies darf man erst dann, wenn man eine Steuernummer und den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hat.

Die Informationen werden vom Amt des Gewerbes an das Finanzamt weitergeleitet. Du musst dich dort nicht selbstständig anmelden, diese kontaktieren dich innerhalb von einer Woche bis zu zehn Tage. Falls sich niemand melden sollte, dann erst solltest du Eigeninitiative zeigen und dich dort melden.

Man erhält vom Finanzamt eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer und einen sieben seitenlangen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser muss ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Bei einer Spalte geht es auch um die gewerbliche Tätigkeit. Die gewerbliche Tätigkeit sollte nicht zu kurz gefasst werden, da das Amt der Finanzen später genau überprüft, ob man denn bei der Anmeldung die richtigen Angaben gemacht hat.

Nachdem man auch das hinter sich hat, wird man bei der IHK Mitglied. Das ist gesetzlich verpflichtend und kann nicht widerrufen werden. Die Gebühren für kleinere Gewerbe betragen rund 30 bis 70€ und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300€.

Auch kann es sein, das man innerhalb des ersten Jahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhält, die im ersten Moment für entsetzen sorgen kann. Nicht jeder zahlt gerne Rechnungen. Vor allem nicht dann, wenn eventuelle Neuanschaffungen angebracht wären oder das Gewerbe gerade noch dabei ist zu wachsen.

Man hat allerdings die Möglichkeit, innerhalb einer festgelegten Satzung dem ganzen zu widersprechen. Wir bei der IHK können dir bei deinem Problem behilflich sein. Wir bieten nämlich eine IHK-Gebühren-Beratung an, in der wir für dich überprüfen, ob die Möglichkeit besteht, dass du am Ende vielleicht nur noch eine Summe von „0“ zahlen musst. Richtig gelesen, die Senkung auf Null! Euro ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen der Nutzer eine deutlich positive Sprache. Wenn du mehr Informationen möchtest, klicke hier.

Was ist ein kleiner Gewerbeschein?

Wenn man die Gewerbeanmeldung vornimmt, dann informiert man sich grundsätzlich erst einmal. Im Internet gibt es einige Seiten, die einem versuchen zu vermitteln, dass es auch einen kleinen Gewerbe Schein gibt. Das ist allerdings nicht der Fall. Vielmehr werden so Unternehmen genannt, die von der Kleinunternehmerregelung profitieren.

Diese Regelung ist eine kleine Starthilfe für Gründer. Wenn man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 und im zweiten Jahr einen von unter 50.000€ hat, dann müssen keine Gewerbesteuern gezahlt werden. Für viele Gründer kann dies einen wahren Geldsegen bedeuten. Grundsätzlich gilt, dass man bis zu 24.500 Euro Umsatz erwirtschaften darf, ohne die Gewerbesteuern zahlen zu müssen, allerdings fliegt man dann von der Regelung raus.

Fazit:

Einen Gewerbeschein erhält man nach der Gewerbeanmeldung bei dem zuständigen Amt. Die Kosten für die Bearbeitung kosten rund 20 bis 60€ und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Bei der Gewerbeanmeldung dabei haben muss man den:

  • Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Meldebestätigung,
  • als Minderjähriger die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten

Der Schein selbst ist eine Kopie des Formulars, was man zuvor beim Amt des Gewerbes ausgefüllt hat.

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Unabhängig davon, welche Rechtsform als Gewerbe gegründet werden soll, die Abläufe bleiben in der Regel immer die selben. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist ein enormer Gewinn für die Wirtschaft, wenn sich Menschen auftun und ein Gewerbe gründen möchten.

Die häufigste Form die bei der Gründung bevorzugt wird, ist die Kleingewerbe Anmeldung. Für einen einfachen, unkomplizierten und vor allem verwaltungsarmen Start, ist das Kleingewerbe ein idealer beginn.

Gewerbe anmelden wie und wo?


Für die Gewerbeanmeldung musst du dich beim Gewerbeamt anmelden und dort ein Formular ausfüllen. Du benötigst einige Unterlagen und musst auch eine kleine Gebühr hinterlegen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich von Stadt zu Stadt ändern kann. Was aber in den meisten Gewerbeämtern als Dokument von dir verlangt werden, sind:

  • ein Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • ein Handelsregisterauszug,
  • je nach Art des Gewerbes werden noch weitere Dokumente wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte verlangt.

Dann füllst du noch einen Bogen aus, in der einige Dinge über dich und über deine gewerbliche Tätigkeit nachgefragt wird. Beispielsweise möchte das Gewerbeamt von dir wissen, ob du im Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchtest. Beides hat sowohl seine Vor- als auch seine Nachteile.

Wenn du als Nebengewerbe beginnst, dann zahlt dein Arbeitgeber weiterhin deine Krankenversicherung, was bei einem Hauptgewerbe nicht mehr der Fall wäre. Auch hast du erst einmal Zeit, herauszufinden, ob deine gewerbliche Tätigkeit denn wirklich wirtschaftlich ist, ohne dabei unter Druck zu geraten, da du ein sicheres Einkommen hast.

Auch hast du bei einem Nebengewerbe das Zepter in der Hand und kannst selber entscheiden, wann und wie viel du an Zeit und Kapital investieren möchtest.

Allerdings darfst du nicht mehr arbeiten, wie in deinem Hauptjob. Ein guter Richtwert für ein Nebengewerbe wären 16 Stunden pro Woche. Und falls der Verlust deines Hauptjobs droht, kannst du dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln. Überlege dir daher sehr gut, wie du dich letztlich entscheiden möchtest.

Nachdem du den Gewerbeschein hast, werden deine Informationen weiter an das Finanzamt und an die Industrie- und Handelskammer (kurz IHK) geschickt. Der Gewerbeschein gibt dir allerdings noch nicht die Möglichkeit mit deiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen, dies darfst du erst dann, nachdem du vom Finanzamt die neue Steuernummer erhalten und den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt zurückgeschickt hast.

Anmeldung beim Finanzamt?

Nach dem du dein Gewerbe angemeldet und den Gewerbeschein erhalten hast, musst du dich nicht bei dem Finanzamt melden. Dieser wird automatisch vom Gewerbe bzw. Bezirksamt informiert. Falls sich innerhalb einiger Tage und Wochen niemand bei dir melden sollte, dann erst kannst du selbst aktiv werden und den Stand der Dinge nachfragen.

Vom Amt der Finanzen erhälst du die Steuernummer für dein Gewerbe und den steuerlichen Erfassungsbogen. Diesen musst du ausgefüllt zurückschicken. Auf dem Bogen tritt auch die Frage auf, wie deine gewerbliche Tätigkeit denn nun aussieht.

Dort solltest du dein Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben und nichts zu kurz fassen. Denn das Amt prüft später ganz genau, ob alles auch richtig ist, was du angegeben hast.

Gewerbetreibender und Freiberufler – wo liegt der Unterschied?

Beide stehen mit einer selbstständigen Tätigkeit auf beiden Beinen, doch eine Sache unterscheidet beide vehement: bei dem einen bist du dazu verpflichtet, die Anmeldung eines Gewerbes durchzuführen, bei dem anderen reicht der Gang zum Finanzamt aus. Freiberufler gehören zu der Kategorie Katalog- und Katalogähnlichen Berufen. Diese Berufe sind nicht dazu verpflichtet ein Gewerbe anmelden zu müssen. Bekannte Berufe, die in diese Kategorie fallen, wären:

  • Ärzte
  • Anwälte
  • Ingenieure
  • Schriftsteller
  • Künstler
  • Journalisten
  • Zahnärzte

Gewerbe angemeldet – folgt dann die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK?

Das Gewerbe anmelden ist die eine Sache, weitere Kosten durch die IHK eine andere. Es stimmt, das man der Anmeldung Pflichtmitglied bei der IHK wird. Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht angefochten werden.

Die Jahresbeträge liegen bei eher umsatzschwächeren Gewerben bei 30 bis 70 Euro und für Unternehmen die im Handelsregister eintragen sind sogar 150 bis 300 Euro. Der Beitrag kann auch weiter steigen und ist abhängig von dem eigenen Umsatz.

Ab einer jährlichen Summe von unter 5200 Euro ist man beitragsbefreit. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Augenblick immer sehr nervig sein können, so sollte man doch nicht vergessen, das die IHK einem viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifikate bieten, mit deren Hilfe man wieder das Unternehmen weiter bringen kann.

Was aber sehr nervig werden kann, ist eine Beitragsrechnung von der IHK. Eine Rechnung, die manchmal ohne Vorbehalte geschickt wird und benötigte Anschaffung erst einmal Zunichte macht. Man hat innerhalb einer festgelegten Frist die Möglichkeit dem zu widersprechen.

Wenn dich dies alles sehr irritieren und ermüdend sollte, dann haben wir eine tolle Überraschung für dich… die IHK-Gebührenberatung! Bei der IHK-Gebührenberatung prüfen die Experten von GewerbeAnmeldung.com für dich, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduziert werden können!

Es gibt zwar keine Garantie, das dies immer von Erfolg gekrönt wird, doch die bisher zahlreichen Erfahrungen und Bewertungen der User sprechen eine deutliche positive Sprache. Falls du gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Gewerbe anmelden auch online möglich?

In der heutigen Zeit brechen wir immer mehr Barrieren auf. So ist es auch mit dem Internet. Mithilfe dessen können wir nun auch das Gewerbe anmelden, auch wenn wir nur zuhause rum sitzen. Zwar wird dieser Service noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten, doch die meisten Großstädte und ein sehr großer Teil Nordrhein-Westfalens haben diesen Service bereits im Angebot.

Für Menschen die auf der Schichtarbeiten oder eher nur Mittags arbeiten ist dies eine willkommene Abwechslung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten die Gewerbeanmeldung durchführen und muss auch keinen festen Termin vereinbaren. Auch dauert die Anmeldung in der Regel nicht länger, als wie beim Gewerbeamt. Auch hier werden die selben Dokumente benötigt und das Geld kann bequem per Online Banking eingezahlt werden.

Als Kleinunternehmer im Handelsregister?

Als Kleinunternehmer wird man in der Regel nicht im Handelsregister eingetragen. Es besteht auch keine Pflicht, die einen dazu veranlassen könnte. Dennoch es die Möglichkeit, dies dennoch zu tun, um einige Vorteile genießen zu können, die da wären:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite hat man auch Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Wie du dich am Ende entscheidest, obliegt ganz allein dir. Sofern du von einem kleinem Gewerbe profitieren möchtest, dann bleibe auch dabei und registriere dich nicht im Handelsregister, denn dann wird der Verwaltungsaufwand, sowie die Gebühren größer.

Fazit:

Es gilt, dass jeder, der langfristig, selbstständig und auf eigene Rechnung eine Tätigkeit mit einer Gewinnerzielungsabsicht ausübt, ein Gewerbe anmelden muss. In diesem Fall muss vor der Aufnahme der Tätigkeit ein Gewerbeschein geordert werden.

Dann erfolgt die Anmeldung beim Gewerbeamt. Ein Kleingewerbe anmelden ist eine der häufigsten Vorkommenden Rechtsformen. Man zahlt im Amt des jeweiligen Bezirkes rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich je nach Stadt ändern. Dokumente, die vorgelegt werden müssen, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Melde-Bestätigung,
  • Auszug aus dem Handelsregister

Innerhalb weniger Tage wird man dann von dem Amt der Finanzen kontaktiert und man erhält eine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen, der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. Nachdem man dies getan hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen und Umsätze erwirtschaften.

Was kostet ein Gewerbeschein? – Preis für Gewerbeschein aufgedeckt

Du bist schon ganz heiß auf die Selbstständigkeit und möchtest den Schritt zur Gewerbeanmeldung machen. Das ist eine tolle Idee! In diesem kleinen Ratgeber erhältst du die nötigen Informationen, womit die Kleingewerbe Anmeldung ein Klacks für dich wird!

Zunächst einmal musst du recherchieren, bei welchem zuständigen Gewerbeamt du erscheinen musst. Dort angekommen, musst du einige Unterlagen dabei haben und auch direkt einige Kosten begleichen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • ein gültiger Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Kosten entstehen, da Dokumente wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte verlangt werden können.

Für den Gewerbeschein zahlst du rund 20 Euro bis 60 Euro, dies kann sich von Stadt zu Stadt allerdings ändern. Wenn du das Gewerbeformular vor dir liegen hast, dann siehst du die Frage auf dich zu kommen, ob du im Haupt-oder Nebengewerbe gründen möchtest.

Dies kann weitere kosten verursachen, sofern du dies als Hauptgewerbe ansiehst. Denn dann bist du Verpflichtet deine Krankenkasse selbst zu zahlen. Sofern du ein Nebengewerbe hast, zahlt weiterhin dein Arbeitgeber für dich. Das Gewerbe anmelden ist damit getan, der Gewerbeschein in der Tasche doch mit der gewerblichen Tätigkeit kann noch kein Geld verdient werden.

Nachdem du auch den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hast, wirst du bei der IHK Zwangsmitglied. Auch hier fallen dann Kosten an.

Als Kleingewerber zahlt man rund 30 Euro bis 70 Euro Gebühren pro Jahr. Als Unternehmen, welches im Handelsregister eingetragen ist, zahlt man sogar rund 150 Euro bis 300 Euro.

Es kann allerdings auch gut und gerne Mal vorkommen, das du bereits innerhalb eines Jahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhältst, welche dich nicht gerade erfreuen wird, da dich das einiges kosten wird. Vor allem wenn der Bedarf für eine Neuanschaffung gegeben ist, kann eine solche Rechnung sehr schnell Mal zum Verhängnis werden.

Doch die Gebühren können mithilfe von GewerbeAnmeldung.com vielleicht auf ein Mindestmaß von bis zu 0 Euro minimiert werden. Wir bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an, wo Experten für dich prüfen, ob die Möglichkeit besteht,die Kosten zu minimieren.

Eine Garantie hierfür gibt es zwar nicht, doch in der Regel sind die meisten Kunden zufrieden, dafür sprechen auch die zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen der User. Wenn du darüber gerne mehr wissen möchtest, dann klicke hier.

Gewerbeanmeldung auch online möglich?


Ein Kleingewerbe anmelden ist nicht schwer und kann schnell gemacht werden. Dafür muss man nicht mal mehr zum zuständigen Gewerbeamt hin, denn immer mehr Städte bieten einen Online Service an, ohne mehr kosten und ohne großes TamTam.

Wie beim Gewerbeamt auch, werden die gleichen Dokumente verlangt und auch die Kosten bleiben die gleichen. Die Vorteile sind immens. Vor allem für Menschen die keinen regelten Alltag haben und keinen Termin vom Gewerbeamt erhalten.

Auch ist man nicht mehr abhängig von Öffnungszeiten und kann den Warteschlangen ade sagen. Und das alles ohne zusätzliche Gebühren. Die einzigen Gebühren die gezahlt werden müssen, sind die für den Gewerbeschein und für weiteren Dokumente.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Wir versuchen, so genau wie Möglich auf alle Fragen einzugehen und dich für die Gewerbeanmeldung vorzubereiten. Das Gewerbe anmelden ist schnell gemacht, genauso schnell kann es mit dem Gewerbeschein ablaufen, wenn du bereits von vorneherein die ganzen Fragen kennst.

Du darfst dieses Formular nicht mit dem aus dem Finanzamt verwechseln. Dort kommen andere Fragen vor. Bei der Gewerbe Anmeldung werden erst einige persönliche Dinge gefragt, wie lautet dein Name, dein Geburtsdatum, Geburtsort und welche Staatsangehörigkeit man besitzt.

Dann folgen Fragen zum Betrieb. In welcher Stadt die Niederlassung ist, ab welchem Datum die gewerbliche Tätigkeit beginnt und ob das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe beginnen soll. Im letzten Abschnitt geht es um die:

„Falls der Betriebsinhaber für die angemeldete Tätigkeit eine Erlaubnis benötigt, in die Handwerksrolle einzutragen oder Ausländer ist“ für die meisten die, die eine Gewerbe Anmeldung vor sich haben, eher un relevant.

Fazit:

Der Schein für das Gewerbe kostet rund 20 Euro bis 60 Euro und kann sich je nach Stadt und der zuständigen Gemeinde ändern. Eine Festlegung oder Regel diesbezüglich gibt es nicht. Du brauchst bei der Anmeldung einen Personalausweis oder Reisepass sowie eine Meldebestätigung.

Weitere Kosten können entstehen, wenn einige weitere Unterlagen benötigt werden. Auch müssen Gebühren bei der IHK bezahlt werden, die 30 bis 70 Euro betragen.

Die IHK Gebühren-Beratung kann von dir beansprucht werden, falls eine Beitragsrechnung vorliegt und ist ein Produkt GewerbeAnmeldung.com.

Gewerbe Anmeldung Online

Willkommen im Zeitalter der digitalen Revolution. Das Internet und das World Wide Web (WWW) sind für uns eine Art Quelle des Lebens geworden, wo wir einen Großteil unseres Lebens verbringen, unsere Familie und Verwandte treffen, uns für die Schule oder das Studium vorbereiten oder auch bei der Suche nach einer tollen Idee.

Für manche auch nur um Videos über Katzen schauen zu können. Dann gibt es noch eine Gruppe von Personen, die sich versuchen selbstständig zu machen und nach geeigneten Seiten suchen, wo sie die benötigten Informationen herkriegen.

Da bist du also, auf deiner Plattform rund um die Gründung, Gewerbeanmeldung und Unternehmertum. Wir finden nicht immer wonach wir suchen, doch wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Gewerbeanmeldung – wo muss ich hin?


Wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann musst du beim Gewerbeamt vorstellig werden. Oder sagen wir Mal so: früher musstest du es noch, denn mittlerweile bieten sehr viele Städte die Möglichkeit an, das Gewerbe auch Online anzumelden.

Diese noch nie dagewesene Option ist ein wahrer Segen für alle Menschen, die bisher aufgrund ihrer ungünstig gelegenen Schicht nie wirklich die Zeit dazu gefunden hatten, das Gewerbe entsprechend anmelden zu können. Doch das hat in immer mehr Städten ein Ende.

Vorteile von Online Gewerbe Anmeldung

Sofern du dein Gewerbe online anmelden möchtest, musst du auch nicht mehr auf lange Wartezeiten warten oder auf die Öffnungszeiten schauen, du kannst alles bequem von Zuhause erledigen. Genau wie bei der normalen Gewerbeanmeldung auch, musst du auch bei der Online Anmeldung einige Voraussetzungen erfüllen, um den Gewerbeschein erhalten zu können.

Kosten für online Gewerbeanmeldung

Als erstes betragen die Kosten für die Anmeldung rund 20 bis 60 Euro und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Diese kannst du bequem per Online Banking bezahlen oder wenn du vor Ort erscheinen möchtest in bar begleichen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt (z B das polizeiliche Führungszeugnis, das Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte)

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Das Gewerbe anmelden ist nicht schwer. Diese Unterlagen und deine Unterschrift reichen aus, um dann den Gewerbeschein zu erhalten. Beachte allerdings, das der Gewerbeschein dir nicht die Erlaubnis gibt, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen, dies erfolgt erst nach dem Finanzamt, dazu später gleich mehr.

Auch solltest du wissen, dass einige Städte die elektronische Unterschrift nicht als gültig erklären, wie es in Hamburg der Fall ist. Dafür musstest du deine Unterschrift per Post einreichen oder persönlich vor Ort scheinen und im Gewerbeamt abgeben.

Was folgt nach der Gewerbeanmeldung?

Nachdem du deine wichtigen Informationen bei dem Gewerbeamt abgegeben hast, leitet dieses die Info an das Finanzamt weiter. In der Regel erhälst du innerhalb einer Woche bescheid vom Finanzamt, falls nicht, dann solltest du selbst aktiv werden und dort anrufen.

Du erhälst vom Finanzamt die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Beantworte die Fragen mit größter Sorgfalt, denn das Finanzamt prüft alles im Nachhinein sehr genau.

Wenn du diesen ausgefüllt zurückgeschickt hast, kannst du mit deinem Gewerbe Geld verdienen. Gleichzeitig beginnt auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK. Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht widerrufen werden.

Die jährlichen Beträge der IHK kosten für kleinere Betriebe rund 30 bis 70€ und die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300€. Auch wenn die Mehrkosten vor allem zu Beginn sehr nervig sein können, so sollte man immer berücksichtigen, das die IHK einem viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet.

Diese wiederum können das Unternehmen weiter aufwerten, so dass am Ende wieder mehr Geld eingenommen werden kann. Es kann allerdings Geschehen, das du innerhalb des ersten Geschäftsjahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhälst.

Die Verursachung von Mehrkosten kann sehr ärgerlich sein, vor allem dann, wenn man ohnehin plante Neuanschaffung zu bekommen, für die dann das Geld fehlen würde. Würde.. denn so muss es letztlich nicht kommen. Die Experten auf GewerbeAnmeldung.com bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an.

Dort wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von sagenhaften 0€ zu senken. Richtig gelesen: die Kosten können am Ende gleich null betragen. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Die Erfahrungen und Bewertungen der bisher zahlreichen Gewerbeleute sprechen hingegen eine deutlich positive Sprache. Falls du Gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Wer muss alles ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob du nun zum Gewerbeamt musst oder deine Unterlagen per Online einreichen möchtest, wer ist überhaupt verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden? Es gibt nämlich einige Berufe, die nicht dazu verpflichtet werden, die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen. Dazu gehören die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Unter anderem gehören dazu:

  • Anwälte,
  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Schriftsteller,
  • und viele weitere mehr.

Diese Berufe müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden. Auch entfällt so die Verpflichtung des Eintritts bei der IHK, da diese kein Gewerbe besitzen.

Fazit:

Das Anmelden eines Gewerbes ist vor allem in unserer heutigen Zeit sehr einfach zu machen. Statt ein Amt aufzusuchen, können wir unsere Unterlagen ganz bequem von zu Hause aus hochladen und das Gewerbe anmelden.

Die Kosten für den Gewerbeschein kosten rund 20 bis 60€, je nachdem, wo man die Gewerbeanmeldung vornimmt, da sich dies von Stadt zu Stadt unterscheiden kann. Unterlagen die hierfür benötigt werden, sind:

  • ein Reisepass bzw. der Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente.

Nach Erhalt des Gewerbescheins kann noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen werden. Die Informationen werden an das Finanzamt weitergeleitet und man erhält innerhalb der kommenden Tage und Wochen die neue Steuernummer und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, die ausgefüllt zurückgeschickt werden müssen.

Kleingewerbe richtig anmelden – Kosten und Pflichten

Kleingewerbe in Deutschland richtig anmelden – Achte auf Kosten und Pflichten

Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit mit einem Kleingewerbe machen. Sowohl als zweites Standbein wie als Start in das Unternehmerdasein eignen sich die kleinen Gewerbe hervorragend. In den verschiedenen Bundesländern in Deutschland existieren jedoch Unterschiede bezüglich der Pflichten und Kosten, welche du vor der Anmeldung unbedingt beachten musst.

Pflicht zur Gewerbeanmeldung


Möchtest du in Deutschland ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit machen. Neben dem normalen Gewerbe kannst du ein Kleingewerbe anmelden und somit zum Kleingewerbetreibenden werden.

Ob du dein Kleingewerbe als zweites Standbein oder als Start für ein wachsendes Unternehmen verwendest, bleibt hierbei vollkommen dir überlassen.

Jedoch musst du beachten, dass in Deutschland generell eine Pflicht zur Gewerbeanmeldung in allen Bundesländern gilt. Somit musst du beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde dein Kleingewerbe anmelden.

Standardmäßig benötigst du zur Anmeldung deines Kleingewerbes ein Anmeldeformular. Dieses bekommst du vor Ort beim Gewerbeamt. Manche Ämter bieten das Formular außerdem per Download online an.

Das ausgefüllte Formular musst du danach entweder persönlich bei deinem zuständigen Amt abgeben oder per Post zusenden. In manchen Bundesländern kannst du sogar die Anmeldung komplett online durchführen. Dies ist unter anderem in

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Sachsen
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Hamburg

möglich.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Das Onlineformular unterscheidet sich dabei nicht vom Standardformular. Bei der Onlineanmeldung musst du alle Unterlagen als Anhang beifügen. Danach wird das Formular bearbeitet und dir der Gewerbeschein ausgestellt.

Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Zudem bieten wir dir hier eine praktische Checkliste, auf welcher du alle notwendigen Schritte und Unterlagen siehst.

Kosten für die Kleingewerbeanmeldung

Planst du, dein Kleingewerbe anmelden zu lassen, musst du mit Kosten rechnen. Obwohl es sich um ein kleines Gewerbe handelt, ist die Anmeldung in keinem Bundesland kostenlos.

Somit besteht kein Unterschied zwischen Kleingewerbe und einem größeren Gewerbe. Als Anmeldekosten für ein Kleingewerbe wird standardmäßig die Bearbeitungsgebühr für die Bearbeitung der Anmeldeunterlagen verstanden.

In jeder Stadt und in jedem Bundesland werden die Anmeldekosten dabei verschieden hoch festgesetzt. Du musst somit mit Kosten zwischen 15 Euro und 70 Euro rechnen. Die Bearbeitungsgebühr musst du vor Ort in bar oder per Überweisung entrichten.

Die Bearbeitungsgebühr ist zudem unumgänglich. Somit musst du sie immer entrichten, da du sonst nicht den Gewerbeschein bekommst. Die Rechtsform deines Gewerbes besitzt ebenso keine Auswirkung auf die Gebühr.

Somit zahlst du für ein Kleingewerbe dieselbe Anmeldegebühr wie für ein größeres Unternehmen. Dennoch kann es sein, dass die Onlineanmeldung günstiger ausfällt als die Anmeldung direkt vor Ort.

In Berlin beispielsweise zahlst du für die Onlineanmeldung lediglich 15 Euro, während du beim zuständigen Ordnungsamt 26 Euro entrichten musst. Die Anmeldung in Göttingen hingegen kostet 40 Euro.

Obwohl du jedes Gewerbe mit der Anmeldung und der Entrichtung der Bearbeitungsgebühr bezahlen kannst, besteht eine Ausnahme bei den sogenannten erlaubnispflichtigen Gewerben.

Für diese benötigst du weitere Unterlagen wie etwa Zeugnisse, Auszüge oder Nachweise. Diese können unter Umständen ebenfalls kostenpflichtig sein. Auch diese Kosten unterscheiden sich in jeder Stadt und in jedem Bundesland.

Die meisten Kleingewerbe fallen jedoch nur selten unter die Kategorie der erlaubnispflichtigen Gewerbe, wodurch du die Gebühren für die benötigten Nachweise nur in Ausnahmefällen entrichten musst.

Meldest du dein Kleingewerbe nicht an, sondern um, fällt erneut eine Gebühr an. Die Ummeldung deines Gewerbes ist hierbei vergleichsweise günstig, da sie in den verschiedenen Bundesländern zwischen 10 Euro und 20 Euro kostet.

Eine Ummeldung musst du zum Beispiel bei einem Umzug durchführen. Falls du dein Gewerbe abmelden möchtest, kannst du dies in vielen Bundesländern sogar kostenlos tun. Je nach Region musst du außerdem nicht einmal vor Ort beim Gewerbeamt erscheinen, da die Abmeldung per Post erfolgen kann.

Unterschiede bei der Anmeldung in den Bundesländern

Grundsätzlich existieren in allen deutschen Bundesländern dieselben gesetzlichen Rahmenbedingungen für sämtliche Gewerbetreibende. Das Gewerbeamt ist jedoch überall eine Behörde, welche wiederum den Ländern unterliegt.

Somit können beim Gewerbeamt Unterschiede vor allem bei der Gewerbeanmeldung auftreten. Obwohl die einheitlich geltende Gewerbeordnung dadurch nicht beeinflusst wird, besitzen die Unterschiede Auswirkungen auf die Organisation.

Während manche Bundesländer die Onlineanmeldung durch ein eigenes Webportal des Gewerbeamtes anbieten, musst du anderswo wiederum dein Kleingewerbe persönlich vor Ort anmelden oder zumindest dort erscheinen.

Ebenso existieren Verschiedenheiten bezüglich der Bezeichnung des zuständigen Amtes in den einzelnen Bundesländern. Während das für dich zuständige Amt in allen Bundesländern Gewerbeamt genannt wird, musst du für die Gewerbeanmeldung in Berlin das Ordnungsamt aufsuchen.

Zugleich gibt es in Hamburg kein Gewerbeamt. Möchtest du in Hamburg dein Kleingewerbe anmelden, kannst du dies bei der Handelskammer machen. Falls du dir nicht sicher bist, wo du dein Kleingewerbe anmelden musst, solltest du am besten uns von Gewerbeameldung.com fragen.

Weitere Kosten für die Kleingewerbeanmeldung

Die restlichen Kosten, welche bei der Anmeldung eines Kleingewerbes entstehen, unterscheiden sich wesentlich in jedem Bundesland. Die genaue Höhe von ihnen lässt sich somit nicht feststellen.

Kannst du beispielsweise dein Gewerbe von zuhause aus online anmelden, sparst du dir die Fahrtkosten zum Gewerbeamt. Betreibst du ein Kleingewerbe mit einer handwerklichen Produktion, musst du zudem einen entsprechenden Produktionsraum mieten oder dir die notwendigen Geräte und Materialien besorgen. Gewerbe mit Betriebshaftpflichtversicherung müssen zugleich die Versicherung bezahlen.

Da die Kosten jedoch in der Regel erst nach der Anmeldung auftreten, musst du sie nur von Beginn an gut einkalkulieren. Ein Businessplan mit einem Finanzplan kann dir helfen, alle anfallenden Kosten zu berechnen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du einen Businessplan oder einen Finanzplan erstellen möchtest.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit du dein Gewerbe anmelden oder ummelden kannst, benötigst du in jedem Bundesland die notwendigen Unterlagen. Hierbei unterscheiden sich die Grundunterlagen nicht. Somit musst du für die Anmeldung

  • das Anmeldeformular
  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • einen Auszug aus dem aktuellen Handelsregister

vorlegen. Bei der Gründung eines Unternehmens juristischer Person musst du ebenso einen Gesellschaftsvertrag mit einer notariellen Beglaubigung vorlegen. Alternativ gilt eine Satzung.

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt fallen für dein Kleingewerbe keine weiteren Anmeldekosten an. Dennoch musst du für dein Kleingewerbe noch mit weiteren Ämtern in Verbindung treten. Das Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt kontaktieren diese automatisch. Dabei handelt es sich um

  • Das Finanzamt
  • Die Industrie- und Handelskammer, kurz IHK
  • Bei Bedarf die Handwerkskammer
  • Das statistische Landesamt
  • Die Gewerbeaufsicht

Kleingewerbe anmelden beim Finanzamt

Das Finanzamt schickt dir nach der Benachrichtigung durch das Gewerbeamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Außerdem bekommst du deine Steuernummer.

Auf dem Fragebogen kannst du die Kleinunterregelung vermerken, durch welche du als Kleingewerbetreibender von steuerlichen Vorteilen. Damit die Regelung für dich gilt, darfst du jedoch im ersten Geschäftsjahr maximal einen Gewinn von 22.000 Euro erzielen.

In den darauffolgenden Geschäftsjahren darf dein Gewinn höchsten 50.000 Euro pro Jahr betragen. Nur wenn du die Kleinunternehmerregelung vermerkst, giltst du aus steuerlicher Sicht als Kleingewerbetreibender.

Zahlreiche Kosten und Pflichten für Kleinunternehmen

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, musst du in Deutschland mit mehreren Kosten und Pflichten rechnen. Vor allem musst du

  • dein Gewerbe beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt anmelden
  • alle Unterlagen einreichen
  • die Anmeldegebühr entrichten
  • das Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllen

Die Kosten unterscheiden sich dabei in jedem Bundesland, sodass du dich gut erkundigen solltest. Du kannst hierzu jederzeit bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen.

Weitere Gewerbe Themen:

Was muss man tun, um ein Kleingewerbe online anmelden zu können?

Kleingewerbe online anmelden

Möchtest du dein Kleingewerbe anmelden, kannst du dies auf den herkömmlichen Weg mit Formular und Gang zum zuständigen Amt tun. Inzwischen bieten aber viele Gemeinden und Bundesländer einen eigenen Onlineservice zur Gewerbeanmeldung an. Die Anmeldung benötigt dieselben Unterlagen wie das Standardverfahren. Mit unserer Hilfe und Tipps erledigst du die Anmeldung deines Kleingewerbes online einfach und schnell.

Anmeldemöglichkeiten für ein Kleingewerbe


Möchtest du ein Kleingewerbe anmelden, kannst du dies inzwischen auf verschiedene Weise erledigen. Standardmäßig kannst du das Anmeldeformular direkt vor Ort bei deinem zuständigen Amt ausfüllen.

Manche Gewerbeämter verlangen, dass die Person, welche das Gewerbe betreiben möchte, persönlich bei ihnen erscheint. Andere Ämter hingegen ermöglichen dir, dass du das Formular sowie alle notwendigen Unterlagen schriftlich per Post einsendest. Somit musst du nicht immer persönlich beim Gewerbeamt auftreten.

Grundsätzlich bieten inzwischen viele Gewerbeämter das Anmeldeformular für ein Gewerbe online an. Dadurch kannst du das Formular zuhause in Ruhe ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und abschicken.

Die persönliche Unterschrift ist bei jeder Vorgehensweise notwendig, da die Anmeldung sonst nicht akzeptiert wird. Kannst du nicht zum zuständigen Gewerbeamt fahren oder ist der Postweg für dich nicht möglich, kannst du gegebenenfalls ebenso eine Onlinemeldung durchführen.

Die Onlineanmeldung eines Kleingewerbes ist aber nicht überall möglich. Nicht alle Gemeinden und Bundesländer akzeptieren eine reine Onlineanmeldung, da beim Onlineformular eine persönliche Unterschrift benötigt wird.

Möchtest du wissen, in welchen Bundesländern du dein Gewerbe online anmelden kannst, kannst du entweder selbst recherchieren oder unsere Dienste in Anspruch nehmen. Wir helfen dir, deine Onlineanmeldung durchzuführen und geben dir Tipps, wo es möglich ist.

Ist eine Anmeldepflicht vorhanden?

In Deutschland gilt generell eine Anmeldepflicht für alle Unternehmen. Somit musst du verpflichtend dein Klein Gewerbe anmelden. Lediglich eine Ausnahme besteht bei den sogenannten Freien Berufen.

Diese unterliegen nicht der Gewerbeordnung, wodurch bei ihnen eine Anzeigepflicht einer Gewerbeausübung per Gesetz entfällt. Freiberufler müssen somit weder ihr Gewerbe anmelden noch eine Gewerbesteuer zahlen. Unter anderem zählen zu den Freiberufen

  • Apotheker
  • Schriftsteller
  • Ärzte
  • Berater
  • Designer
  • Rechtsanwälte
  • Künstler

Bist du dir nicht sicher, ob du zu den Freiberufen gehörst, kannst du beim zuständigen Finanzamt hinterfragen. Selbstverständlich kannst du dich auch an uns wenden. Wir erklären dir, was ein freier Beruf ist und ob deine Tätigkeit somit unter die Anmeldepflicht fällt oder ob du das Gewerbe nicht anmelden musst.

Neben den freien Berufen gibt es die Gruppe der sogenannten Urproduktion. Gleichzeitig entfällt für diese eine Anmeldepflicht als Gewerbe. Die Urproduktion beinhaltet vorwiegend

  • Landwirtschaft
  • Fischzucht
  • Fischerei sowie ähnliche Tätigkeiten
  • Viehzucht

Auch hier musst du dein Gewerbe weder vor Ort noch online anmelden. Jedoch ist eine Anmeldung beim Finanzamt und eigenen Kassen notwendig.

Kosten für eine Gewerbeanmeldung

Die Anmeldung eines Gewerbes in Deutschland ist nicht kostenlos. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um ein großes oder ein kleines Unternehmen handelt. Möchtest du dein Kleingewerbe offiziell anmelden, fallen allerdings keine hohen Kosten an.

Die tatsächlichen Gebühren unterscheiden sich allerdings je nach Gemeinde. Manche Gemeinden verrechnen eine Gebühr zwischen 10 und 20 Euro. In ganz Deutschland können zugleich maximal 60 Euro an Anmeldegebühr verrechnet werden, wobei dies eher die Ausnahme ist.

Mit den Anmeldekosten ist die Gewerbeanmeldung jedoch häufig nicht abgeschlossen. In manchen Fällen bzw. je nach Art des Gewerbes kann es möglich sein, dass du bei der Anmeldung mit Mehrkosten durch zusätzliche Unterlagen rechnen musst.

Benötigst du beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis oder einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister, musst du diese extra bezahlen. Sämtliche Unterlagen musst du gesondert anfordern und auch extra bezahlen. Folglich können die tatsächlichen Kosten für die Anmeldung deines Kleingewerbes die Anmeldegebühr überschreiten.

Vorteile einer Onlinenanmeldung

Mit der Gewerbeanmeldung online bekommst du im Gegensatz zur Standardanmeldung einige Vorteile. Vorwiegend handelt es sich bei der Anmeldung über das Internet über ein äußerst zeitsparendes Verfahren.

Während du bei der Standardanmeldung direkt zum Amt fahren und somit viel Zeit allein für den Fahrtweg investieren musst, kannst du dein Gewerbe ganz einfach und schnell zuhause in deiner Freizeit und zu jeder beliebigen Tageszeit anmelden. Vor allem musst du nicht auf einen schnellen Termin hoffen, da eine Vielzahl an Ämter die Anmeldung nur mit vorgemerktem Termin durchführen.

Zugleich umgehst du mit der Onlineanmeldung die verschiedenen Vorgehensweisen der einzelnen Ämter, Städte und Regionen. Während manche Ämter einen fixen Termin mit dir vereinbaren, benötigst du bei anderen wiederum keinen.

Bist du berufstätig, hilft dir die Anmeldung deines Gewerbes über das Internet folglich, den Amtsweg leicht zu umgehen. Hast du beispielsweise nur abends oder am Wochenende Zeit, kannst du die Anmeldung auch zu diesen Zeitpunkten ohne Termin durchführen.

Kleingewerbe anmelden online Schritt für Schritt

Um ein Klein Gewerbe anmelden zu können, solltest du schrittweise vorgehen. Bei Fragen und Problemen stehen wir dir mit unseren Service jederzeit zur Verfügung. Somit solltest du nicht zögern und dich an uns wenden.

Mit unserer Checkliste hier erhältst du bereits zu Beginn einen Leitfaden, an welchen du dich halten kannst. In unserem Leitfaden sind sämtliche wichtigen Punkte für Jungunternehmer vermerkt, welche zu einer erfolgreichen Anmeldung führen.

Bist du unsere Checkliste durchgegangen und hast dich im Vorfeld erkundigt, welche Unterlagen du benötigst, um dein Kleingewerbe anmelden online zu können, musst du das Anmeldeformular ausfüllen. Bei der Gewerbeanmeldung online müssen sämtliche benötigten Unterlagen vor der Durchführung vorliegen.

Folglich musst du alle Dokumente und anderen Unterlagen im Vorfeld besorgen und einscannen. Wir und dein zuständiges Amt helfen dir, falls du nicht wissen solltest, welche Dokumente und Nachweise für dein Gewerbe notwendig sind.

Kleingewerbe mit einer juristischen Person als Geschäftsführer beispielsweise benötigen einen Registerauszug. Führungszeugnisse oder sonstige Nachweise werden ebenso des Öfteren angefordert.

Bei Gewerbe mit Eintrag im Vereins-, Handels- oder Genossenschaftsregister musst du die Dokumente und Unterlagen als Anhang bei der Onlineanmeldung beifügen. Auch bei einem erlaubnispflichtigen Gewerbe darfst du auf die Dokumente nicht vergessen, da sonst deine Anmeldung nicht bearbeitet werden kann.

Meldest du dein Gewerbe ohne eine deutsche Staatsbürgerschaft an, musst eine Aufenthaltsgenehmigung vorliegen. Diese kannst du als Bild- oder PDF-Datei anfügen.

Neben den bereits erwähnten Unterlagen benötigst du für eine Onlineanmeldung in der Regel einen Personalausweis, die Zustimmungserklärung der Gesellschafter, das Beiblatt über die Vertretungsberechtigungen.

Gleichzeitig kann ein Meisterbrief oder ein anderer Nachweis der beruflichen Qualifikation angefordert werden. Du musst anschließend nur das Onlineformular alleine oder mit unserer Hilfe ausfüllen und mitsamt allen Dokumenten und Nachweisen abschicken. Fehlen dir einige Dokumente, kannst du sie gegebenenfalls per Post oder persönlich nachreichen.

Die Anmeldung eines Kleingewerbes online ist aktuell noch nicht überall möglich. Unter anderem ist es dir erlaubt, dein Gewerbe über das Internet in folgenden Bundesländern anzumelden:

  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Saarland
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein

Kleingewerbe online anmelden mit Leichtigkeit

Planst du, ein Kleingewerbe zu gründen, musst du es in Deutschland verpflichtend anmelden. Hierzu stehen dir der Postweg, die Anmeldung vor Ort im zuständigen Amt sowie in manchen Bundesländern online zur Verfügung.

Bei der Onlineanmeldung musst du das Anmeldeformular über das Internet ausfüllen und alle notwendigen Dokumente beifügen. Anders als bei der Anmeldung beim Amt kannst du diese zwar ohne festen Termin an einem beliebigen Datum oder zu einer beliebigen Uhrzeit durchführen.

Allerdings hast du keine Hilfe zur Verfügung. Treten trotzdem Fragen oder Probleme auf oder benötigst du eine Hilfe beim Ausfüllen oder generellen Anmeldung, kannst du dich an uns wenden. Wir helfen dir, deine Onlineanmeldung für dein Gewerbe ordnungsgemäß abzuwickeln.

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Gewerbeanmeldung in Siegen – Bequem und einfach!

Das Siegerland ist seit langem als Erzabbaugebiet bekannt. Zwei große Bronzestatuen stehen in der Nähe des Bahnhofs. Sie tragen den Namen „Hüttenmann und Bergmann“ und gelten als Erinnerung  an die eigentliche Industriegeschichte der Stadt.

In der Oberstadt stehen viele Kirchen sowie das untere und obere Schloss. Vom Oberen Schloss und seinem großen Park hast Du einen wunderbaren Blick! Hier findest Du imposante Sammlungen des Siegerlandmuseums und den Rubenssaal.

Siegen ist der Geburtsort des berühmten Barockmalers Peter Paul Rubens. Deshalb wird sie oft als die „Stadt der Rubens“ benannt. Der Rubenssaal enthält neun Originalgemälde des Malers.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Siegen

Beinahe jeder, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will, muss ein Gewerbe beim Gewerbeamt Siegen anmelden. Doch aber was ist überhaupt eine Gewerbeanmeldung? Wie funktioniert sie? Welche Dokumente werden gebraucht, um sein eigenes Gewerbe anzumelden? Alle Antworten auf offene Frage kommen nachfolgend:

Die Gewerbeanmeldung ist ein bürokratischer Vorgang, bei dem das eigene Unternehmen in Siegen registriert wird. Bei der Gewerbeanmeldung wird auch geprüft, ob man alle Voraussetzungen für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit erfüllt oder nicht. Gleichzeitig wird der Begriff ebenfalls für das Dokument verwendet, das man bei der Registrierung ausfüllt und eingereicht werden muss.

Viele denken womöglich, dass die Gewerbeanmeldung ein komplizierter Prozess ist. Aber demnach ist nicht so. Es sind nur wenige Schritte, die einem von seinem eigenen Gewerbeschein trennen.

Im ersten Schritt ist es vorteilhaft sich das Formular „Gewerbeanmeldung“ von der Homepage der Stadt Siegen herunterzuladen. Man muss sich also nicht unbedingt den Weg zum Gewerbeamt machen, um sich das Formular zu besorgen.

Wer sich das Formular besorgt hat, muss anschließend alle wichtigen Daten eintragen. Hierbei ist die Wahrheitspflicht gefragt. Für den Gewerbeschein sind die Angaben über Person, Name des Unternehmen, die Adresse, die gewünschte Rechtsform und die Tätigkeitsbeschreibung vonnöten.

Im Allgemeinen musst man endgültig für die Gewerbeanmeldung den Reisepass oder den Personalausweis vorlegen. Außerdem muss bei den Unterlagen darauf geachtet werden, dass, je nach Rechtsform und Gewerbeart noch zusätzliche Dokumente eingereicht werden müssen.

Dazu zählen unter anderem Handelsregisterauszug sowie der Meisterbrief (Handwerk), spezielle Zulassungen und Genehmigungen oder polizeiliches Führungszeugnis. In welchem Umfang und welche Dokumente neben der Gewerbeanmeldung eingereicht werden müssen, ist davon abhängig, welche Art von Gewerbe ausgeübt werden möchte. Dazu gibt es die Differenzierung des überwachungbedürftiges oder erlaubnispflichtiges Gewerbe. Mehr Informationen davon gibt es beim Gewerbeamt Siegen.

Sobald die Gewerbeanmeldung wahrheitsgemäß ausgefüllt ist und die erforderlichen Unterlagen beisammen sind, dann kommen die Dokumente an das Gewerbeamt Siegen in die Bahnhofstraße 4 oder unter Fax: 0271-205 34.

Alternativ ist es denkbar, dass man sich bei einer persönlichen Gewerbeanmeldung vertreten lässt. Dazu braucht man eine schriftliche Vollmacht als Vertreter zur Vorlage beim Gewerbeamt Siegen sowie eine Kopie vom Ausweis des Vollmachtgebers. .

Was kommt nach der Gewerbeanmeldung?

Das Gewerbeamt Siegen bekommt die jeweiligen Gewerbeanmeldungen mitsamt den wichtigsten Unterlagen und kann sodann eine Überprüfung einleiten, um sicherzustellen, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, die man für die Ausübung des gewünschten Gewerbes haben muss. Für den Fall, dass das Gewerbeamt Siegen „grünes Licht“ gibt, werden die Daten des Gründers an unterschiedliche Behörden und Ämter weitergegeben. Dazu zählen zum Beispiel die IHK / Handwerkskammer, Finanzamt, Krankenkasse und die Agentur für Arbeit.

Nach kürzester Zeit bekommt man als Gründer einen Brief von dem Finanzamt mit der Bitte den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. Das ist wichtig, um letztendlich die Steuernummer zu erhalten. Von der IHK / Handwerkskammer kommen per Post einige Informationen über die jeweilige Pflichtmitgliedschaft.

Zusätzlich wird die Gewerbeanmeldung von den jeweiligen Gründer automatisch in das Gewerberegister eingetragen. Danach kommt mit einem Brief eine Kopie der Gewerbeanmeldung mit einem Stempel nach Hause, um endlich mit der Arbeit beginnen zu dürfen. Diese Kopie ist der sogenannte Nachweis dafür, dass es nunmehr losgehen kann. Der bedeutendste Aspekt für einen Gründer ist ganz klar die Gewerbeanmeldung, um offiziell mit den angemeldeten Tätigkeiten zu beginnen.

Die Verpflichtung zur Gewerbeanmeldung

In Deutschland besteht nach GewO §14 eine generelle Pflicht zur Anmeldung eines Gewerbes. Das bedeutet, dass jeder, der eine selbständige gewerbliche Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht aufnimmt, diese beim Gewerbeamt anmelden muss. Diese Regelung gilt unabhängig von der Größe und Rechtsform Ihres Unternehmens. Wenn man der Pflicht zur Gewerbeanmeldung nicht nachkommt, riskiert Bußgelder und hohe Steuernachzahlungen. Im schlimmsten Fall darf man in der Branche, die man gründen will, kein Gewerbe mehr anmelden.

Das ist gut zu wissen: Lediglich Selbstständige und Unternehmen, die der sogenannten Primärproduktion (Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau) angehören, sind nicht meldepflichtig.

Eine Gewerbeanmeldung ist in der Regel eine schnelle Sache. Wer hervorragend vorbereitet ist und die angegebenen Schritte beachtet, ist die eigentliche Anmeldung für das eigene Gewerbe in wenigen Minuten Geschichte.

Die Anzeigepflicht für ein Nebengewerbe hängt nicht vom Unternehmen ab und wie klein oder groß es ist. Ein Gewerbe, auch wenn als Nebenjob dient, um noch etwas zum Haupteinkommen dazuzuverdienen, muss beim Gewerbeamt Siegen angemeldet werden. Neben der eigentlichen Gewerbeanmeldung muss noch die Zustimmung des Arbeitgebers hinzugefügt werden.

Kosten für die Gewerbeanmeldung

Was man sich als Gründer noch fragt, was kostet eigentlich eine Gewerbeanmeldung? Bei dem Gewerbeamt Siegen kostet die Gewerbeanmeldung für natürliche Personen sowie für Gesellschafter  einer Personengesellschaft mindestens 26,00 Euro, bei juristischen Personen, wenn man als vertretungsberechtigter Gesellschafter von Personengesellschaften tätig ist, sind mit Kosten von 33,00 Euro zu rechnen und für alle weiteren gesetzliche Vertreter bei juristischen Personen sind nochmals je 13,00 Euro zu zahlen.

Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Eine rückwirkende Gewerbeanmeldung ist grundsätzlich nicht möglich. Wenn man jedoch ein paar Tage zu spät t wird das Gewerbeamt Siegen kaum sofort ein Bußgeld verhängen. Trotzdem muss man das Risiko nicht unbedingt eingehen. Wer die Gewerbeanmeldung (absichtlich oder unabsichtlich) versäumt und damit die Gewerbeordnung nicht einhält, riskiert hohe Geldstrafen.

Fazit

Die Firmenregistrierung ist etwas, das die große Mehrheit der Gründer nicht vermeiden kann. Aber auch wenn die Prozedur zunächst einschüchternd wirkt, kann man sich sicher sein: Es ist nur „als Spaß anzusehen“.

Denn die Gewerbeanmeldung ist nur ein winziger Schritt. Sobald man die Schritte des Unternehmensgründungsprozesses durchlaufen hat (Eröffnung eines Geschäftskontos, Einholung von Genehmigungen, eventuell Inanspruchnahme eines Notars usw.), kann sein eigenes Unternehmen anmelden.