Gewerbe Anmelden Online

Kann man ein Gewerbe online anmelden?


Jain! Immer mehr Städte in der Bundesrepublik pirschen mit den Hufen und wollen ihren Internet Service Online nehmen. Einige Städte und sogar ein Bundesland sind hierbei federführend vorne.

In Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin kann man sein Gewerbe online anmelden. Nordrhein-Westfallen ist das Bundesland, mit den meisten Städten, die die Gewerbeanmeldung online bereitstellen.

Genauso, wie du zum Gewerbeamt gehst und einige Unterlagen dabei haben musst, so musst du auch bei der Gewerbeanmeldung im Online Bereich deine Informationen hochladen. Was du unbedingt brauchst sind:

  • eine Kopie deines aktuellen Personalausweises oder deines Reisespasses,
  • eine Kopie deiner Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art deines Gewerbes kann es sein, das du noch weitere Dokumente hochladen musst, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Nachdem du alle wichtigen Daten eingegeben hast, kannst du in den meisten Fällen den Gewerbeschein herunterladen. In einigen Städten ist es allerdings noch nicht möglich, dass die Gewerbeanmeldung Online vollständig alleine ausreicht.

Beispielsweise muss man in Hamburg noch die eigene Unterschrift abgeben. Ob du selbst beim Gewerbeamt erscheinst oder deine Unterschrift per Post schickst, ist dir überlassen. Die Kosten für eine Gewerbeanmeldung unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und betragen rund 20 bis 60 Euro.

Vor- und Nachteile einer online Kleingewerbe-anmeldung?

Ein Kleingewerbe anmelden und dafür extra zum Gewerbeamt gehen? Nicht mehr heute! Wir Leben im Zeitalter des Internets. Da trifft es sich gut, das wir mittlerweile auch den Service angeboten bekommen, unsere Anmeldung bequem von zu Hause aus durchführen zu können.

Eines der größten Vorteile ein Gewerbe im Internet anzumelden ist, das man seine Zeiten komplett flexibel einteilen kann. Wenn man zum Gewerbeamt geht, gibt es das Problem, das einiges an Zeit vergehen kann, aufgrund einer langen Wartezeit. Manche Gewerbeämter wollen fixe Termine vereinbaren, andere wiederum haben nur an bestimmten Tagen auf und das auch meistens eher Mittags.

Daher ist es vor allem für Menschen vorteilhaft, die tagsüber aufgrund ihrer Arbeit verhindert sind. Diese können Online unabhängig von all dem ihren Traum eines eigenen Gewerbes erfüllen. Außerdem erhält man keine Info-Blätter oder sonstige Bögen und verschwendet kein Papier und kann dabei helfen, die Umwelt zu schonen.

Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Grundsätzlich sofort, nachdem das wirtschaftliche Interesse besteht, eine Tätigkeit auszuführen, die nicht in einem Angestelltenverhältnis steht.

Falls deine Tätigkeit lediglich einen Gewinn von 410 Euro innerhalb eines Jahres generiert, bist du von der Gewerbeanmeldepflicht befreit. Alles darüber hinaus muss beim Gewerbeamt gemeldet werden.

Kann man rückwirkend (online) Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann rückwirkend und online angemeldet werden. Man hat dafür bis zu 60 Monaten Zeit. Allerdings sollte man sich nicht so viel Zeit lassen, denn das Finanzamt kann ein Bußgeld verhängen, welches bis zu 1000 Euro und mehr kosten kann. Zwar lassen die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen die Sache etwas ruhiger angehen, dennoch bist du verpflichtet, so schnell wie möglich dein Gewerbe so schnell wie möglich anzumelden.

Was und für wen ist die Kleinunternehmerregelung?

Du hast es bestimmt schon Mal irgendwo gehört und dich gefragt, was denn genau die Kleinunternehmerregelung ist. Im wesentlichen ist die Kleinunternehmerregelung eine kleine Starthilfe für Gewerbetreibende. Die Regelung beinhaltet zwei wichtige Komponente:

1. Die vereinfachte Buchführung, durch die sogenannte Einnahme-Überschuss-Rechnung und

2. die Möglichkeit zur Umsatzsteuerfreien Rechnungserstellung und dadurch der Wegfall von der Umsatzsteuervoranmeldung.

Die vereinfachte Buchführung: Das Thema Buchhaltung ist sicherlich das große Grauen für viele Menschen, wenn sie an ein eigenes Gewerbe denken. Das schöne an der Kleinunternehmerregelung ist daher das die Buchhaltung im Grunde weg fällt bzw. für jeden machbar wird. Sie wird in diesem Fall ersetzt durch die Einnahmeüberschussrechnung.

Dafür musst du nichts weiter tun als alle Einnahmen und alle Ausgaben aufzulisten die entsprechenden Rechnungen aufzuheben. Deinen Gewinn, also deinen Einnahmeüberschuss trägst du auf einen Extrablatt auf deiner ganz normalen Steuererklärung ein und reichst deine Einnahmeüberschuss mit ein. Das war es dann auch.

 

Umsatzsteuerfreie Rechnungen: Wenn du als Kleinunternehmer Rechnungen erstellst, erhebst du keine Umsatzsteuer. Damit entfällt für dich die Umsatzsteuervoranmeldung und somit dann auch das unterjährige Abführen von Umsatzsteuer an das Finanzamt.

Damit dein Kunde auch weiß, warum auf deiner Rechnung keine Umsatzsteuer ausgewiesen ist, wird stets ein Hinweis mit auf die Rechnung geschrieben. Dieser muss wörtlich oder sinngemäß lauten: Kein Ausweis von Umsatzsteuer, da Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG (Umsatzsteuergesetz).

Allerdings gibt es auch einen Nachteil an der Kleinunternehmerregelung. Wer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellt, der ist auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Das bedeutet das du die gezahlte Umsatzsteuer auf Waren, beispielsweise für ein Laptop, welches du extra für deinen Betrieb gekauft hast, nicht vom Finanzamt zurückerstattet bekommst.

Hast du zum Beispiel vor allem zu Beginn deiner unternehmerischen Tätigkeit hohe Kosten, kriegst du diese als Kleinunternehmer nicht zurückerstattet. Deshalb solltest du dir genau überlegen, welche Form eines Unternehmens für dich die beste ist. Als Einstieg in die Unternehmenswelt und vor allem bei geringen Kosten, ist die Kleinunternehmerregelung eine sinnvolle Entscheidung.

Wer darf die Kleinunternehmerregelung verwenden?

Von der Kleinunternehmerregelung darf nur derjenige profitieren, dessen Gewerbe innerhalb des ersten Geschäftsjahres max 22.000€ Umsatz erzielt und um zweiten 50.000€ . Alles, was darüber hinausgeht, wird nicht mehr als Kleinunternehmer angesehen und die Regel verfällt für einen.

Fazit:

Beim Gewerbeamt anmelden? Nicht mehr in diesem Jahrhundert! Gewerbe anmelden online lautet die Zukunft! Das Gewerbe anmelden kann man mittlerweile bequem von zu Hause aus.

Immer mehr Gemeinde bieten diesen Service an. Die Anmeldung beträgt rund 20 bis 60 Euro und unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Du brauchst eine Kopie deines Personalausweises oder Reisepasses, eine Meldebestätigung und musst diese nur noch hochladen.

Gewerbeanmeldung Formular schnell ausgefüllt – Wie kann man Gewerbe anmelden?

Was braucht man um ein Gewerbe anmelden zu können?


Man muss zunächst den zuständigen Amt ausfindig machen. In den den meisten Städten ist es so, das man sich beim Gewerbeamt anmelden kann. Beim Gewerbeamt angekommen, zahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro für den Antrag.

Welche Unterlagen benötige man zur Gewerbeanmeldung?

  • einen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, wie z.B ein polizeiliches Führungszeugnis, welches weitere Kosten verursachen kann,
  • als Minderjähriger eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • als Kapitalgesellschaft einen Auszug aus dem Handelsregister.

Gewerbeanmeldung: Formular richtig ausfüllen

Auch erhält man bei der Gewerbeanmeldung ein Formular, welches man ausfüllen muss. Bei diesem Formular müssen Angaben zur Person und zum Gewerbe gemacht werden.

Unter wird dort gefragt, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe muss man z.B in der Regel die eigene Krankenkasse bezahlen. Dieses Formular kann also einige erhebliche Auswirkung auf die Zukunft haben und umso wichtiger ist es, diese so sorgfältig wie möglich auszufüllen.

Kann man ein Kleingewerbe online anmelden?

Ja, man kann die Gewerbeanmeldung auch online durchführen. Allerdings gibt es einige Aber… Den vollwertigen Ersatz zum Gewerbeamt gibt es gänzlich noch nicht überall in Deutschland. Dieser Online Service wird vor allem in den Großstädten sowie in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens angeboten.

Diese Art der Gewerbeanmeldung ist allerdings sehr komfortabel und ermöglicht vor allem Gründern, die aufgrund ihrer Arbeit nicht immer die Zeit gefunden haben, beim Gewerbeamt zu erscheinen, eine willkommen Abwechslung.

Bequem von Zuhause aus ein Formular ausfüllen, die Dokumente und Daten hochladen und bargeldlos die Gebühren zahlen, das hat schon was. Dieser Service wird auch in immer mehr Städten angeboten. Nur auf GewerbeAnmeldung.com erhälst du alle relevanten Informationen. Stöbere daher gerne andere Artikel durch.

Wie kann man ein Kleingewerbe beim Finanzamt anmelden?

In der Regel muss man keine Anmeldung beim Finanzamt durchführen. Vielmehr ist es so, dass das Amt des Gewerbes deine Informationen weiter an das Finanzamt leitet. Sofern sich allerdings innerhalb von zehn Tagen keiner bei dir melden sollte, kannst du auch selbst aktiv werden und dort einmal nachfragen.

Vom Finanzamt erhältst du einige Formulare, sowie eine Steuernummer. Die vielen Formulare, auch steuerlicher Erfassungsbogen genannt, ist sehr wichtig für dich und dein Gewerbe. Jedes Feld sollte mit großer Überlegung ausgefüllt werden.

Wie sieht das Formular für die Kleingewerbe Anmeldung aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Gewerbeanmeldung Formular: Darauf müssen sich achten!

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zur Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.