Gewerbeanmeldung Kapitalgesellschaften

Was sind Kapitalgesellschaften?


Bei Kapitalgesellschaften handelt es sich, wie der Name schon sagt, um Gesellschaften, die ein bestimmtes Mindestkapital aufweisen müssen. Bei Kapitalgesellschaften kriegt man je nach dem, wie viel Kapital man aufweist, sein Gewinn bzw. sein Anteil ausgezahlt.

Falls bei einer Kapitalgesellschaft ein Todesfall vorliegt, wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern lebt als juristische Person weiter. Kapitalgesellschaften sind Haftungsbeschränkt.

Das heißt die Gesellschafter haften, anders als wie bei Personengesellschaften, nicht mit ihrem Privatvermögen. Kapitalgesellschaften stellen immer eine juristische Person dar und somit trägt sie Rechte und Pflichten.

Die Gründung einer Kapitalgesellschaft beginnt damit, dass es im Handelsregister eingetragen wird. Hier für muss ein Gesellschaftsvertrag aufgesetzt werden und muss von einem Notar beurkundet werden. Kapitalgesellschaften haben immer hohes Ansehen, welches ein großer Vorteil ist.

Merkmale einer Kapitalgesellschaft

Kapitalgesellschaften weisen folgende Merkmale auf:

Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften

Bei Kapitalgesellschaften gibt es einen Geschäftsführer, die die Geschäfte führt. Dieser Geschäftsführer kann auch Gesellschafter der Kapitalgesellschaft sein.

Buchführung

Bei der Buchführung einer Kapitalgesellschaft gibt es gesetzliche Vorgaben, wie diese zu führen ist. Da Kapitalgesellschaften als Formkaufmann gelten, ist die doppelte Buchführung verpflichtend.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt sich durch das eingebrachte Kapital des Gesellschafters.

Haftung

Anders als bei den Personengesellschaften haften die Gesellschafter bei einer Kapitalgesellschaft nicht mit ihrem privaten Vermögen, sondern die Gesellschaft selbst haftet mit ihrem Vermögen.

Besteuerung

Da eine Kapitalgesellschaft eine juristische Person ist, ist sie ein Rechtsobjekt. Deshalb zahlt man bei einer Kapitalgesellschaft neben der Gewerbesteuer und Umsatzsteuer auch Körperschaftssteuer und Kapitalertragsteuer.

Welche Rechtsformen zählen zu den Kapitalgesellschaften?

Zu den Kapitalgesellschaften zählen:

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (UG)
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

Aktiengesellschaft (AG)

Eine Aktiengesellschaft hat die Rechtsgrundlage des Aktiengesetzes. Sie kann von mehreren Personen gegründet werden. Bei einer Aktiengesellschaft haftet die Aktie selbst mit ihrem Vermögen.

Da das Gesellschaftsvermögen einer Aktie aufgeteilt ist, haften die Aktionäre mit ihrem eingebrachten Kapital. Trotzdem haften die Aktionäre nicht mit ihrem privaten Vermögen.

Einer Aktiengesellschaft darf einen Fantasiename tragen, jedoch darf dieser Name nicht vorhanden sein. Am Ende des Namens muss bekanntlich gemacht werden, dass es sich um eine Aktiengesellschaft handelt. Entweder kann Aktiengesellschaft ausgeschrieben am Ende stehen oder es reicht auch die Abkürzung AG.

Wie hoch ist der Mindestkapital der AG?

Bei einer Aktiengesellschaft beträgt das Mindestkapital 50.000 Euro.

Welche Organe hat eine AG?

Bei einer Aktiengesellschaft gibt es den Vorstand. Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat bestimmt. Der Vorstand vertritt die Geschäftsführung innerhalb und außerhalb der Gesellschaft. Der Vorstand kommt seiner Aufgabe fünf Jahre nach. Danach kann die Zeit verlängert werden.

Der Vorstand ist in der Regel nicht haftbar, jedoch muss er seiner Arbeit sorgfältig nachkommen. Wenn er seiner Arbeit nicht richtig nachkommt, können eventuell die Aktionäre eine Haftung des Vorstandes in Anspruch nehmen. Neben dem Vorstand gibt es den Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat kann aus maximal drei Personen bestehen. Ihre Aufgabe liegt darin den Vorstand zu bewachen und vertritt die Gesellschaft gegenüber ihm. Das Aufsichtsrat kontrolliert die Geschäftsbücher und bestellt auch einen Prüfer, welche den Jahresabschluss prüfen soll.

Das letzte Organ der Aktiengesellschaft ist die Hauptversammlung. Diese sind die Aktionäre der Gesellschaft und treffen sich mindestens einmal jährlich zur ordentlichen Hauptversammlung.

Was sind die Vorteile einer Aktiengesellschaft?

  • Die AG braucht nicht unbedingt ein Kredit, weil sie ihren Eigenkapital durch Aktienausgabe erhöhen kann.
  • Auch bei einem Todesfall bleibt die Aktiengesellschaft bestehen.
  • Für die Übertragung der Aktien ist kein Notar notwendig.

Gründung einer Aktiengesellschaft

Die Gründung einer Aktiengesellschaft kann von einer oder mehrere juristischen und natürlichen Personen erfolgen. Sie werden im Handelsregister mit dem Firmennamen eingetragen, außer eine Ein-Mann-AG. Zur Gründung ist ein Mindestkapital von 50.000 Euro notwendig und es muss ein Gesellschaftsvertrag gemacht werden.

Bei einer AG wird ein Gesellschaftsvertrag auch Satzung genannt. Dieser Gesellschaftsvertrag muss von Notar beurkundet und beim Handelsregister eingetragen werden.

Die Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgt nach der Eintragung im Handelsregister. Das Finanzamt wird vom Gewerbeamt benachrichtigt. Diese schicken den steuerlichen Erfassungsbogen und die Steuer-ID zu. Eine Aktiengesellschaft wird auch zum Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer.

Welche Steuern zahlt man bei einer AG?

Bei einer AG werden folgende Steuern gezahlt:

  • Körperschaftssteuer
  • Gewerbesteuer
  • Umsatzsteuer
  • Einkommenssteuer

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Was ist eine GmbH?

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zählt auch zu den Kapitalgesellschaften. Bei einer GmbH können die Gesellschafter nicht mit ihrem privaten Vermögen haften. Wenn die GmbH von mehreren Gesellschaftern gegründet wird, muss ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen werden.

Gründung einer GmbH

Die Gründung einer GmbH beginnt mit der Eintragung beim Handelsregister. Bei einer Ein-Mann-GmbH wird im Handelsregister der Firmenname und der Name des Geschäftsführers eingetragen.

Falls mehrere Gesellschafter vorhanden sind, muss ein Gesellschaftsvertrag gemacht werden. Dieser muss vom Notar beurkundet werden. Danach erfolgt die Eintragung beim Handelsregister dadurch, dass der Notar den Gesellschaftsvertrag weiterleitet.

Erst dann kann man der Anmeldung beim Gewerbeamt nachkommen. Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Anmeldung aus und reicht folgende Unterlagen ein:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern der gültige Aufenthaltstitel
  • Gesellschaftsvertrag
  • Je nach Tätigkeit kann es sein, dass Nachweise (z.B. Führungszeugnis) oder Qualifikationen gefordert werden

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt geht es weiter mit dem Finanzamt. Vom Finanzamt bekommt man die Steuer-ID des Unternehmens und den steuerlichen Erfassungsbogen. Den muss man ausfüllen und zurückschicken. Mit der Gewerbeanmeldung beginnt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer.

Mindestkapital einer GmbH

Bei einer GmbH müssen die Gesellschafter bei der Gründung einen Mindestkapital von 25.000 Euro aufweisen. Bei der Anmeldung beim Gewerbeamt muss man schon mindestens die Hälfte des Kapitals aufweisen, sprich 12.500 Euro. Den restlichen Betrag muss man in Laufe der Zeit einzahlen.

Unternehmergesellschaft (UG)

Bei der Gründung einer Unternehmergesellschaft ist kein Mindestkapital notwendig.

Gründung einer UG

Die UG kann allein, aber auch mit mehreren Personen gegründet werden. Sie wird auch gerne Mini-GmbH genannt. Bei der Gründung kann es sein, dass man Nachweise erbringen muss, um der Tätigkeit nachkommen zu können. Falls die Gründung mit weiteren Gesellschaftern erfolgt, muss man einen Gesellschaftsvertrag festhalten.

Dieser muss dann, wie auch bei einer GmbH, von einem Notar beurkundet werden. Bevor man beim Notar vorstellig wird, kann man den Gesellschaftsvertrag von einem Anwalt überprüfen lassen, damit es auch lückenlos ist.

Danach kann man ein Geschäftskonto eröffnen und ein Kapital einzahlen. Die Gründung einer UG ist schon mit nur einem Euro möglich. Nach dem der Gesellschaftsvertrag beurkundet worden ist, wird die UG im Handelsregister eingetragen.

Nach diesem Schritt folgt die Anmeldung beim Gewerbeamt. Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Anmeldung aus, reicht den Gesellschaftsvertrag ein und eventuell weitere Unterlagen.

Weitere Behörden wie das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer werden benachrichtigt. In der Regel kriegt man innerhalb von paar Tagen die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt.

Vorteile einer UG

  • Gesellschafter haften nicht mit ihrem Privatvermögen
  • ein Euro als Stammkapital reicht schon aus
  • kann auch alleine gegründet werden

Änderung der Rechtsform

Wenn man mit der UG 25.000 Euro ansparen konnte, kann man die UG in eine GmbH umwandeln. Das Mindestkapital muss nicht unbedingt von einer UG gespart werden, sondern der Gesellschafter kann auch es von außerhalb einbringen. Die Änderung der Rechtsform ist nicht verpflichtend für eine UG. Jedoch hat man mit einer GmbH ein höheres Ansehen.

Buchhaltung

Eine UG ist der doppelten Buchhaltung verpflichtet. Das heißt, dass der Bilanz und die Gewinn- und Verlustverteilung ermittelt wird. Die Bilanz wird am Anfang und am Ende des Jahres ermittelt.

Kleinunternehmerregelung

Eine UG kann auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Dies muss beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angegeben werden. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für die ersten Jahre eines Gewerbes und befreit sie von den Umsatzsteuern.

Dafür darf man aber im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, muss keine Umsatzsteuer gezahlt werden.

Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

Die Kommanditgesellschaft auf Aktien ist eine Gesellschaft, die die Elemente der Kommanditgesellschaft und Aktiengesellschaft verbindet. Bei der Gründung einer KGaA muss ein Mindestkapital von 50.000 Euro nachgewiesen werden.

Auch hierbei muss bei der Gründung mit mehreren Gesellschaftern ein Gesellschaftsvertrag festgehalten werden. Dieser wird von einem Notar beurkundet und an das Handelsregister weitergeleitet. Nach dem die Eintragung erfolgt ist, folgt die Anmeldung beim Gewerbeamt, Finanzamt und Industrie- und Handelskammer.

Eingetragene Genossenschaft (eG)

Außerdem gibt es die eingetragene Genossenschaft. Zwar handelt es sich bei einer eG nicht um eine Kapitalgesellschaft, kann aber zum Beispiel mit einer GmbH gleichgestellt werden.

Die eingetragene Genossenschaft wird als eine juristische Person angesehen. Sie wird im Genossenschaftsregister eingetragen. Die Voraussetzung zur Gründung einer eG ist, dass sich mindestens drei Gesellschafter zusammenschließen.

Organe der eingetragenen Genossenschaft

Die eingetragene Genossenschaft hat vier Organe. Diese sind: der Vorstand, Aufsichtsrat, Generalversammlung und Beirat. Der Vorstand übernimmt die Leitung der Gesellschaft.

Voraussetzung für den Vorstand ist, dass es aus mindestens zwei Personen der eingetragenen Genossenschaft besteht. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern der eG. Der Aufsichtsrat hat die Funktion der Kontrolle.

Die Generalversammlung hat die Macht zu bestimmen, was zum Beispiel die Auflösung der Genossenschaft betrifft oder ähnliches. Der Beirat darf keine Entscheidungen treffen. Es dient nur zur Beratung.

Besteuerung einer eG

Steuern, die bei einer eG gezahlt werden, sind:

  • Umsatzsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Lohnsteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Abgeltungssteuer

Was sind die Vor- und Nachteile einer Kapitalgesellschaft?

Den größten Vorteil bei einer Kapitalgesellschaft genießen die Gesellschafter bei der Haftung, denn sie können nicht mit ihrem privaten Vermögen haften. Die Gesellschaft haftet mit seinem eigenen Vermögen.

Kapitalgesellschaften haben immer ein hohes Ansehen vor allem bei Kreditinstituten. Die Anteile können innerhalb der Gesellschaft übertragen werden. Der Nachteil bei einer Kapitalgesellschaft ist, dass bei manchen Rechtsformen ein Mindestkapital nachgewiesen werden muss.

Dadurch kann es sein, dass man nicht direkt einer Gewerbeanmeldung nachkommen kann. Das heißt aber nicht, dass man nicht mit der Tätigkeit starten kann.

Zunächst kann man sich auch für eine Rechtsform entscheiden, bei dem kein Mindestkapital notwendig ist, und wenn man sein Kapital angespart hat, kann man die Rechtsform ändern.

Ein weiterer Nachteil ist die doppelte Buchführung, doch kann man sich hierbei Hilfe von einem Steuerberater einholen und ist nicht alleine mit dem Aufwand.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Prinzip in allen Kapitalgesellschaften gleich ist. Eine Kapitalgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Gesellschafter nicht mit ihrem privaten Vermögen haften.

Sondern haftet vielmehr die Gesellschaft selbst mit seinem Vermögen. Meistens wird bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft ein Mindestkapital benötigt. Die Gründung beginnt damit, dass ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen wird.

Beim Festhalten eines Gesellschaftsvertrages kann man sich von einem Anwalt Hilfe einholen, damit auch nichts schief laufen kann. Dieser muss von einem Notar beurkundet werden.

Der Notar leitet diese an das Handelsregister weiter. Jede Kapitalgesellschaft muss im Handelsregister eingetragen werden. Erst nach dem die Eintragung im Handelsregister erfolgt ist, kann es mit der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt losgehen.

Spätestens beim Gewerbeamt muss das Mindestkapital aufgewiesen werden. Zumindest die Hälfte des Mindestkapitals (z.B. bei einer GmbH). Beim zuständigen Gewerbeamt füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus. Neben dem Formular muss auch den Gesellschaftsvertrag einreichen und die notwendigen Unterlagen.

Unterlagen, die benötigt werden, hängen von der Tätigkeit ab, die man ausüben wird. Es kann sein, dass Nachweise gefordert werden oder aber Qualifikationen. Nach dem man der Gewerbeanmeldung nachgekommen ist, wird diese Informationen an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet.

Vom Finanzamt erhält man die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen. Den steuerlichen Erfassungsbogen schickt man ausgefüllt zurück. Die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer ist für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet.

Die IHK bietet einem Unternehmen Weiterbildungskurse und Zertifikate an. Je nach dem, ob man bei der Gesellschaft noch Mitarbeiter beschäftigt, muss man von der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern und die Mitarbeiter beim Finanzamt, Berufsgenossenschaft, Sozialversicherung und bei der Krankenkasse anmelden.

Wenn man seine Steuer-ID und den Gewerbeschein erhalten hat, kann man auch mit der Tätigkeit starten.  Auch Freiberufler können eine Kapitalgesellschaft gründen.

Jedoch müssen sie sich zuerst erkundigen, ob sie mit dem Beruf, welchen sie ausüben werden, eine Kapitalgesellschaft gründen können. Auch wenn man zuerst ein Mindestkapital aufweisen muss, kann man mit einer Kapitalgesellschaft ein hohes Ansehen genießen.

Sowohl bei Kreditinstituten als auch bei Geschäftspartnern. Mit einer Kapitalgesellschaft ist man auf der richtigen Seite!

 

Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? – Gewerbeanmeldung: Wann & Wie?

Ab wann das Gewerbe angemeldet werden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Wer eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, der muss ein Gewerbe anmelden. Falls man die Anmeldung nicht vornehmen sollte, dann kann es zu Strafen in Form von Bußgeldern kommen.

Diese Bußgelder können es ganz schön in sich haben. Bis zu 1000 Euro und mehr können dann von einem verlangt werden. Beispielsweise ist es in München so, dass sogar Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro verlangt werden können.

Das würde für die meisten Selbstständigen den finanziellen Ruin und Kollaps bedeuten. Damit es eben nicht soweit kommt, ist es von Vorteil, wenn man die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornimmt. Wenn Sie unseren Inhalt lesen, erfahren Sie, wie Sie eine Gewerbeanmeldung beantragen müssen.

Ab wann ist eine Gewerbeanmeldung rückwirkend möglich?


Ja. Man kann auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man das Gewerbe zu spät angemeldet hat, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet. Trotz dessen, dass man die Steuern auch dann nachgezahlt hat, können die Ämter immer noch ein Bußgeld verhängen.

Bei eher kleineren Umsätzen lassen diese allerdings eher Milde walten und nur kleine bis gar keine Bußgelder werden dann noch ausgesprochen. Doch allein darauf verlassen sollte man sich nicht und das Gewerbe anmelden sollte man so schnell wie möglich, wenn feststeht, dass eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Klein, aber oho.. Das passt am besten zum Kleingewerbe. Denn nach der Kleingewerbe Anmeldung wissen die meisten Gründer gar nicht, welche unfassbar hohe Summe man mit diesem Gewerbe eigentlich erwirtschaften kann.

Der Name Kleingewerbe steht nämlich nicht dafür, dass man auch kleine Umsätze erzielen wird. Ganz im Gegenteil, die erreichbaren Zahlen würden das eigentliche Hauptgehalt um ein Vielfaches übersteigen.

Nach der Anmeldung kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften. Dieses saftige Nebengehalt muss allerdings auch versteuert werden.

In Deutschland gibt es einen Freibetrag für Gewerbetreibende. Diese dürfen bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Weitere Steuern, die gezahlt werden müssten, sind die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer.

Wie muss ich Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann man beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es ist. Denn vor allem in größeren Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, bei der man ein Gewerbe anmelden kann, beispielsweise beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer.

Daher ist es wichtig erst einmal zu schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die gewerbliche Tätigkeit anmeldet.

Das hat den Vorteil, dass man bereits an einem Tag das Gewerbe angemeldet hat. Doch da der Andrang bei einer solchen Option relativ groß sein dürfte, sollte man auch damit rechnen, dass man mehrere Stunden beim Gewerbeamt verbringen wird.

Anders sieht es dann aus, wenn man einen Termin hat. Bei der expliziten Terminvereinbarung muss man nicht lange beim Gewerbeamt warten. Das Problem hierbei ist, dass es in manchen Städten dazu kommen kann, dass Termine für mehrere Wochen und Monate vollkommen ausgebucht sind. Das lange warten kann sehr mühselig sein.

Wie kann ich online Gewerbeanmeldung beantragen?

Eine dritte Alternative, die immer weiter am kommen ist und sich großer Beliebtheit erfreut, ist die Online Gewerbeanmeldung. Diese kann man ganz bequem von Zuhause aus durchführen und man ist nicht gebunden an irgendwelche Öffnungszeiten und an bestimmte Tage.

Wie lange dauert online Gewerbeanmeldung?

Die Online Anmeldung dauert in der Regel nur zehn bis 15 Minuten und ist somit schnell erledigt. Doch auch hier gibt es ein kleines Problem: noch gibt es diese Art der Anmeldung nicht flächendeckend in Deutschland.

Daher muss man erst einmal schauen, welche Option einem überhaupt offenstehen. Unabhängig davon, wie man sich nun auch anmeldet, so muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro beträgt und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie muss ich Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formulare Gewerbe, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt.

Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Schritt für Schritt für gewerbliche Tätigkeit

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaft.

Der Mythos ist weit verbreitet, dass man auch beim Amt des Gewerbes ein Kleingewerbe anmelden kann. Das stimmt nicht. Ein Kleingewerbe anmelden kann man nämlich beim Finanzamt.

Zwar nicht direkt, aber vom Finanzamt selbst erhält man einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort kann man unter anderem angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind. Nutzer dieser Regelung werden unter anderem auch Kleingewerber und Gewerbe dann Kleingewerbe genannt.

Was sind die freien Berufe?

Auch wenn man gerne immer annimmt, dass jeder die Gewerbeanmeldung vornehmen muss, stimmt dies nicht ganz. Es gibt nämlich einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen.

Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen.

Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Wann folgt Anmeldung beim Finanzamt?

Nachdem man das Unternehmen angemeldet hat, wird das Finanzamt informiert. Dieses meldet sich dann in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden.

Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung stattfinden sollte, dann erst sollte man selbst beim Amt des Gewerbes vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man zum einen den steuerlichen Erfassungsbogen, sowie die Steuernummer.

Der Fragebogen ist sieben Seiten lang, daher ist es sehr wichtig, dass man diesen mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausfüllt. Unter anderem muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Wenn man diese Option nicht zieht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe beanspruchen. Durch das beanspruchen der Regelung meldet man so das Kleingewerbe an.

Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können. Genauer gesagt, die Umsatzsteuer.

Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen.

Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Umsatzsteuer bezahlen. Außerdem muss man beim Fragebogen sehr genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Das Finanzamt überprüft im Nachhinein sehr genau, ob und wann die Tätigkeit durchgeführt wurde.

Was ist der Vorteil eines Kleingewerbes?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, dass man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen.

Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt. Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen.

Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer für Kleinunternehmer verpflichtend?

Ja, zumindest für Leute, die Gewerbetreibende sind. Freiberufler sind von dieser Pflicht nicht betroffen, da diese keine gewerbliche Tätigkeit ausüben. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten rund 150 bis 300 Euro. Die IHK ist dafür da, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Beispielsweise hilft sie dabei, Bahngleise innerhalb der Stadt zu verbessern, damit potenzielle Kunden eher bei den entsprechenden Geschäften landen.

Auch bietet die IHK sehr viele Weiterbildungskurse an, wo man auch Zertifikate erlangen, die wiederum dem Unternehmen zugutekommen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss.

Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen.

Dann kann man als Gründer hergehen und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen. Bei der IHK Gebührenberatung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken.

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Welche Kosten kommen auf Gründer zu?

Es wäre zu schön, um wahr zu sein, wenn man bloß ein Gewerbe gründen und mit der Tätigkeit jede Menge Geld verdienen könnte, ohne zusätzliche kosten zu haben, nicht wahr?

Nun ja, Gewerbetreibende müssen nicht nur diesen Wunschgedanken hegen, sondern ein Kleingewerbe kann einem genau diesen Traum erfüllen. Das beliebteste Gewerbe der Deutschen ist sehr sparsam und überhaupt nicht kostenintensiv.

Die einzigen Kosten die auf einen Gründer zukommen, sind zum einen für diejenigen relevant, die hauptberuflich eine Tätigkeit ausüben und somit die eigene Krankenkasse selbst bezahlen müssen.

Die Kosten hierbei sind abhängig von den eigenen Einnahmen, doch beginnen ab 200 Euro monatlich. Zusätzliche Kosten, die anfallen, doch nur jedes Jahr, sind die Gebühren bei der IHK, die rund 30 bis 70€ betragen.

Sofern man einen Umsatz von unter 5200€ hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Du siehst, lieber Leser, ein Kleingewerbe ist wie ein guter alter Cheat.

Es kann durchaus sein, dass es zu Mehrkosten kommen kann, wenn das Unternehmen immer größer wird. Beispielsweise dann, wenn man Mitarbeiter einstellt und Lohn und Versicherung begleichen muss, Neuanschaffungen tätigt, Partnerschaften eingeht, Weiterbildungskurse besucht, Zertifikate erlangt oder Patente anmeldet. Doch diese Kosten nehmen die Gründer in der Regel gerne mit, denn diese haben nur ein klares Ziel: Wachstum!

Muss man dem Arbeitgeber von der nebenberuflichen Selbstständigkeit erwähnen?

Sollte man dem Arbeitgeber von der gewerblichen Tätigkeit unterrichten? Muss man dies denn überhaupt? Kann der Arbeitgeber sogar meine Selbstständigkeit eliminieren? Das sind viele der häufigsten Fragen, die sich Gründer vor der Gründung stellen.

In erster Linie ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland die Gewerbefreiheit herrscht. Das bedeutet, dass jeder, der eine Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch der Arbeitgeber nicht widersprechen. Allerdings kann dieser ein gewichtiges Wort mitsprechen, sofern die Rahmenbedingungen passen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von verlangt, erst die Erlaubnis vom Arbeitgeber abzuholen.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man einige Stunden für das Kleingewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gründung.

Die nebenberufliche Tätigkeit darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Wenn man genau weiß, dass man eine Tätigkeit mehrere Male wiederholen wird, mit der klaren Absicht, Gewinne zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Wenn man dies nicht tut, dann kann man gut und gerne Mal ein saftiges Bußgeld kassieren.

 

Selbstständig nebenberuflich

Was sind die Vorteile und Nachteile von nebenberufliche Selbständigkeit?


Auf der Seite GewerbeAnmeldung.com findet man nur aufrichtigen Content. Das bedeutet in manchen Situation auch, Wahrheiten auszusprechen, die man im ersten Moment nur ungerne hören wollen möchte.

Wir leben in einer Zeit, in der es immer mehr angebliche Experten, Gurus und selbsternannte Propheten gibt, die einem versuchen die Welt anzugaukeln, doch am Ende nichts anderes als Verblendung an der Gesellschaft verursachen.

In nur wenigen Monaten zwei Stellig verdienen? Über Nacht Reich werden? Den Einflussbereich durch einfache Tricks um ein vielfaches steigern? Bestimmt gibt es einige Wenige, die es mit Hilfe großartiger Persönlichkeiten weit bringen können, doch gilt das auch für den aufstrebenden Gründer von Nebenan?

Ohne irgendwelche besonderen Vorkenntnisse, ohne Vorarbeit und ohne ein immenses Kapital? Wenn wir ehrlich zueinander sind, dann ist dieses Unterfangen nahezu unmöglich. Es erfordert harte Arbeit und man wird einige Nächte brauchen, um das endgültige Ziel erreichen zu können.

Auch müssen wir uns eingestehen, das wir öftere Male hinfallen werden, sich Widerstände zeigen werden und man an einen Punkt gelangt, wo man wieder aufstehen muss, obwohl man nicht mehr die Motivation und die mentale Kraft dafür hat.

Dieser mahnende Text soll dich keinesfalls verunsichern und dich von deinen Zielen abhalten, doch uns ist dein unternehmerischer Erfolg sehr wichtig. Wie heißt es doch so schön, ein Bekannter motiviert dich, doch ein Freund spricht auch unbequeme Wahrheiten aus.

Genau diese Wahrheiten sind es auch allerdings, die einem dazu verhelfen, das große Ganze zu sehen und weiter zu wachsen. Es ist fakt, das es über fünf Millionen kleinere Betriebe gibt, es ist auch Fakt, das Jahr für Jahr neue dazu kommen und fast die selbe Anzahl an Unternehmen, das Gewerbe auch wieder abmelden muss, weil die Träume zu groß und der Ertrag zu klein war.

Daher ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, das einem erst einmal bewusst wird, was einen von der breiten Masse unterscheiden soll. Welche Dienstleistung bietet man an? Was kann man besser als die Konkurrenz machen? Weshalb sollen sich potenzielle Kunden für dich und nicht für deinen Nachbarn entscheiden?

Diese und noch viele weitere Fragen solltest du dir vor dem Start deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit stellen. Vor allem zu Beginn der nebenberuflichen Tätigkeit sieht man die meisten Dinge noch eher mit der rosaroten Brille und weniger mit dem analytischen Auge.

Die nebenberufliche Selbstständigkeit soll jedoch über mehrere Jahre hinweg die eigene Brieftasche füllen und nicht innerhalb von wenigen Monaten und Jahren bereits Konkurs anmelden.

Wenn man bereits von vorneherein sich über die bestimmten Dinge Gedanken macht, dann ist man auch für die Zukunft besser gewappnet. Wenn man weiß, welche Gefahren auf einen lauern, dann kann man umso besser eine Strategie für sich maßschneidern lassen, um die Hindernisse zu überwinden.

Ein Risiko ist nichts anderes, als ein Leck an Informationen. Je mehr Informationen du hast, umso besser kannst du Dinge auch managen.

Wann gilt man als nebenberuflich selbstständig?

Jeder Gründer hat seine eigenen Beweggründe, weshalb man den einen bestimmten Weg für sich ausgewählt hat. Der eine möchte gar nicht sein seinen aktuellen Job verlassen, weil dieser für ihn Sicherheit und einen geregelten Alltag bedeutet.

Das Gehalt soll einfach nur weiter aufgehübscht werden, um sich vielleicht mehr leisten zu können oder unabhängiger von der Arbeit zu sein. Andere hingegen verfolgen ein eher langfristiges Ziel, das Unternehmen weiter zum wachsen zu bringen und dann nach einiger Zeit Gewinnbringend zu veräußern.

Ein anderer Stamm an Gründern versucht das eine Unternehmen soweit wie möglich auf ein gesundes Fundament zu bringen, um damit über mehrere Jahre hinweg das gesamte Leben finanzieren können.

Wenn man das Unternehmen dann auch noch innerhalb der Familie betreiben kann und es dann den Kindern anvertraut, umso besser. Unabhängig davon, welches man dieser Ziele auch verfolgt, alle sind erstrebenswert. Nebenberuflich Selbstständige müssen für sich den bestmöglichen Weg aussuchen.

Nach den ganzen kritischen Worten ist es nur fair, wenn wir zunächst mit den Vorteilen beginnen. Wenn man nebenberuflich selbstständig ist, hat man den großen großen Vorteil, das man nicht unter Druck steht, unbedingt von Anfang an Geld zu verdienen, da das Hauptgehalt einem den Lebensunterhalt versichert.

So kann man in völliger Ruhe und positivem Stress erst einmal testen, ob die angestrebte nebenberufliche Selbstständigkeit überhaupt wirtschaftlich profitabel ist. Zwar ist auch der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, welches uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Euro denken zu müssen. Wann man die selbstständige Tätigkeit beginnt, ob am frühen Morgen oder am späten Abend, ist jedem selbst überlassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt lautet, dass selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs drohen sollte, man das Nebengewerbe immer noch in eine hauptberufliche Selbstständigkeit wechseln kann.

Dadurch, das man bereits etwas an dem Unternehmen arbeiten konnte, hat man ein Fundament geschaffen, auf welchem man weiter aufbauen kann und so der vollständige Einstieg in die hauptberufliche Selbstständigkeit viel einfacher gelingt.

Der monetäre Gesichtspunkt ist ebenfalls ein sehr entscheidender Grund dafür, dass wir die Selbstständigkeit anpeilen.

Wie kann man nebenberuflich selbstständig arbeiten?

Durch eine nebenberufliche Selbstständigkeit kann man eine Summe dazu verdienen, die auf das bisherige Gehalt dazu addiert wird. So bleibt einem am Ende des Monats nicht nur eine viel größere Summe, sondern wird auch so interessanter für Banken, um einen Kredit ziehen zu können.

Falls man vorher noch Kandidat war, welcher eher nur schwer einen Kredit bekam, so steigt die Wahrscheinlichkeit um ein vielfaches an. Auch wenn man bereits einen sicheren Kredit bekam, so kann man davon ausgehen, das der Beitrag weiter angehoben wird.

Unabhängig davon, ist das aufstocken des eigenen Gehalts ein sehr erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch.

Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus.

Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört.

Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen.

Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war. Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert.

Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet.

Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen. Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche.

All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Nebenberuflich selbstständig – was kann man dazu verdienen?

Sich selbststaendig machen und dabei jede Menge Geld verdienen? Na klar, warum auch nicht? Viel Gründer fragen sich, ob es auch eine Grenze gibt, die sie nicht überschreiten können.

Diese gibt es tatsächlich, doch genauer definiert ist dies auch nicht. Einiges kann auch vom aktuellen Arbeitgeber abhängig sein. Zwischen 15 Stunden bis 18 Stunden pro Woche ist ein guter Richtwert, um die Grenze einzuhalten.

Auch machte Mal das Mythos die Runde, das man nicht mehr wie 165 Euro pro Woche verdienen dürfte, doch das ist nicht der Fall. Mit der Erlaubnis des Arbeitgebers kann man sogar 20% mehr arbeiten, als wie auf der eigentlichen Arbeit.

Das bedeutet, dass man, sofern man eine 40 Stunden Woche hat, man bis zu 50 Stunden in der Woche für die eigene nebenberufliche Selbstständigkeit an Zeit anwenden kann.

Grundsätzlich gilt hier allerdings, das die nebenberufliche Tätigkeit kein Grund sein darf, falls man auf der Arbeit etwas schwächeln sollte. Denn nebenberuflich selbstständig bedeutet auch vielmehr Arbeit, die man erst einmal auch ausfüllen muss.

Es kommt außerdem auch darauf an, welches Gewerbe man hat. Bei einem Kleingewerbe beispielsweise könnte man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Kann man gleichzeitig angestellt und selbstständig sein?

Ja, das geht. Dies nennt man auch nebenberufliche Selbststaendigkeit. In der Regel empfiehlt es sich, wenn man vorher ein Gespräch mit dem Arbeitgeber hat, um die eigene Situation darstellen zu können.

Viele Arbeitgeber verstehen eine nebenberufliche Selbstständigkeit als einen Schritt, um sich langfristig aus dem Unternehmen zu verabschieden und zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zu wechseln.

Hier wäre es wichtig, dem Arbeitgeber die Angst zu nehmen, auch alleine deshalb schon, damit dieser nicht auf den Gedanken kommt, dich langfristig ersetzen zu wollen und dich kündigt, weil man nicht mehr mit dir rechnen kann.

Wann muss man ein Nebengewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob man nun eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt oder zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zählt, haben beides gemeinsam: man muss zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden und die Gewerbeanmeldung beantragen lassen.

Falls man die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht beantragen sollte, dann muss man mit krassen Konsequenzen rechnen, die es wirklich in sich haben können, je nachdem, wo man wohnt. Ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr können drohen. In München werden sogar bei Extremfällen bis zu 50.000! Euro verhängt.

Dies würde für viele den finanziellen Kollaps bedeuten. Zwar ist diese Summe nicht die Norm, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, wie wichtig die schnelle Anmeldung ist.

Man hat die Möglichkeit, ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Steuern, die bisher nicht gezahlt wurden, müssten dann berechnet und dann abgegeben werden. Auf diese Steuern würde dann noch ein Zinssatz addiert werden, der ebenfalls beglichen werden muss.

Das abgeben der Steuern würde allerdings nicht bedeuten, dass man keine Steuern nachzahlen müsste. Zwar drücken die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen eher Mal ein Auge zu, doch allein darauf verlassen sollte man sich nicht.

Nebenberufliche Selbstständigkeit dem Arbeitgeber berichten?

Das Gewerbe beim Gewerbeamt eröffnen ist das eine, das andere wiederum die Frage, ob der Arbeitgeber seine Erlaubnis dafür geben muss. Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Die nebenberuflich Selbstständigen vereinen Vorteile beider Welten. Zum einen kann man die nebenberufliche Selbstständigkeit vollkommen ausleben und genießt dabei auch noch das Privileg eines gesicherten Einkommens.

Nebenberuflich Selbstständige kriegen zudem weiterhin die Krankenkasse bezahlt. Ein Richtwert, wie viel nebenberuflich Selbstständige Arbeiten können, liegen bei 15 Stunden bis 18 Stunden pro Woche.

Es stimmt nicht, das die nebenberufliche Selbstständigkeit es einem nur erlaubt, bis zu 165 Euro in der Woche zu verdienen. Jeder, der noch erst testen möchte, ob die Selbstständigkeit für einen etwas ist, kann mit dieser Methode sehr gut verfahren.

 

Was kostet es ein Gewerbe anzumelden? – Kleingewerbe Kosten & Gebühren

Wir von GewerbeAnmeldung.com beglückwünschen dich zu deiner Entscheidung, ein Gewerbe anmelden zu wollen. Es erfordert viel Mut, Energie und Geduld, um mit seinem Gewerbe erfolgreich zu sein und noch schwerer ist es, es über mehrere Jahre hinweg zu bleiben.

Umso mehr freut es uns, dass du deine Informationen von unserer Seite beziehen möchtest. Wir werden dir mit Rat und Tat beiseite stehen, im digitalen Sinne 😉

Schritt für Schritt zur Anmeldung von Kleingewerbe

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Dies klingt im ersten Moment einfacher, als es ist. Denn in einer Großstadt den zuständigen Ort zu finden, kann manchmal schwerer sein, als einem Lieb ist. Dann muss man einmal die Stadt anrufen und fragen, bei welchem Gewerbeamt man vorstellig werden muss.

Wenn man nun beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Die Kosten hierbei belaufen sich auf 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Füllen Sie das Formular bei der Gewerbeanmeldung richtig aus

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen. Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen.

nter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Was gilt es über Gewerbeschein zu beachten?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft. Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung verpasst hast, dann kann ich dich beruhigen, dies findet nämlich bei dem Amt der Finanzen statt.

Wo kann man das Kleingewerbe anmelden?

Um die Anmeldung eines kleinen Gewerbes beantragen zu können, benötigt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt. Auf diesem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, dass das eigene Gewerbe als Kleingewerbe angesehen wird und auch die entsprechenden Regeln dafür geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür, um als kleines Gewerbe gelten zu können, müssen Gewerbetreibende im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz haben.

Falls sie diese Ziele nicht erfüllen können, gelten für dieses Gewerbe die selben Regeln, wie für die anderen auch. Der Vorteil dieser Kleinunternehmerregelung ist, dass man beim einhalten der Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen muss. Auch ist man nicht dazu verpflichtet, Jahresabschlüsse zu veröffentlichen und die Buchführung durchzuführen.

Hierbei reicht dann eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Dies ist ein erheblicher Vorteil, welcher zur Folge hat, das der Verwaltungsaufwand sinkt. Falls man diese Regel nicht für sich beanspruchen möchte, dann kann man diese für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe ziehen.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich von Anfang an darüber bewusst wirst, ob man diesen Schritt mit der Regel eingehen möchte oder eben nicht. Wer ohnehin davon ausgeht, in den ersten Jahren keine allzu hohen Gewinne und Umsätze zu erzielen, für den ist die Kleinunternehmerregelung insbesondere sehr interessant.

Der Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Da wird also einiges vom Unternehmer abgefragt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich hierfür sehr viel Zeit nimmt und die Fragen nicht mit Hektik beantwortet. Unter anderem muss man nämlich auch angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit aussieht.

Diese Tätigkeit muss man versuchen so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch der Realität entsprechen.

Nachdem man den Bogen ausgefüllt und zurückgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer für das Unternehmen. Kleingewerbetreibende erhalten keine neue Steuernummer. Diese verwenden auf ihren Rechnungen die Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an bekommt.

Bis wann muss man für eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Falls man von vorneherein weiß, dass man ein Kleingewerbe anmelden möchte, dann sollte man dies schleunigst tun. Grundsätzlich gibt es feste Definition, wann man denn eine gewerbliche Tätigkeit anmelden müsste.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Gewinne zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind Freiberufler und Leute, die unter die Hobbyregelung fallen und somit nicht mehr wie 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Alle anderen müssen die Anmeldung so schnell wie möglich vornehmen. Ansonsten kann ein saftiges Bußgeld drohen. Zahlungen von bis zu 1000 Euro und mehr sind keine Seltenheit.

In der Landeshauptstadt Bayerns, in München, werden sogar Bußgelder verhängt, in Höhe von rund 50.000 Euro. Zwar ist dies nur in den allerschlimmsten Fällen der Fall, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, das damit nicht zu spaßen ist, da solche Summen den finanziellen Ruin bedeuten könnten.

Kann man ein Kleingewerbe rückwirkend anmelden?

Ja. Man hat die Möglichkeit das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man bisherige Steuern nicht gezahlt hat, müsste man diese nachzahlen. Auf diese Steuern würde man dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Welche Kosten verursacht ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Gewerbe anmelden kann jeder, doch es auch fortführen und die ganzen Kosten decken auch? Bestimmt, denn die Kosten sind sehr gering. Bei einem Kleingewerbe ist es besonders signifikant, da man auch einiges an Steuern sparen kann und im besten Fall weder die Umsatzsteuer, noch die Gewerbesteuer zahlen muss.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung bei dem Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr.

Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr. Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen. Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht.

Weitere Kosten können dann entstehen, wenn das Unternehmen nach der Gewerbeanmeldung weiter wächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt, Partnerschaften eingeht oder Weiterbildungskurse besucht. Das sind alles Kosten, die ebenfalls in der Zukunft auftreten können.

Wie hoch darf der Umsatz beim Gewerbe pro Jahr sein?

Mit einem Kleingewerbe darf man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Falls man diese überschreiten sollte, dann ist man zur Buchführung gezwungen bzw. wird dann nicht mehr als kleines Unternehmen gesehen und muss sich dann beispielsweise der HGB unterordnen.

Man darf außerdem bei diesen ganzen Summen nicht vergessen, dass man hierbei auch einiges versteuern muss. Beispielsweise kommen auf einen die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer zu. Dennoch können sich diese Umsätze sehen lassen.

Fazit:

Um ein Gewerbe anmelden zu können, muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Den zuständigen findet man sehr einfach, indem man einfach nur kurz die Stadt anruft und nachfragt. Bei der Gewerbeanmeldung zahlt man eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten sind auch die einzigen, die für den Gründer anfallen.

Kleingewerbe Anmelden Finanzamt

Die Anmeldung beim Finanzamt ist der letzte Schritt, bevor man endlich mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen kann Umsätze und Gewinne zu erwirtschaften.

Auch wenn man dann „nur“ ein kleines Unternehmen sein eigen nennen kann, so bringt dies viele Vorteile für den Gründer. Jeder Gewerbetreibende, der sich für die kommenden Jahre keine allzu hohen Umsätze verspricht, für den ist ein solches Gewerbe ideal.

Vor- und nachteile eines nebenberuflichen Kleingewerbes:


Bevor man überhaupt beim Gewerbeamt vorstellig wird, muss man sich selbst einmal die Frage stellen: möchte ich das Kleingewerbe hauptberuflich oder nebenberuflich führen? Falls man dies hauptberuflich führen möchte, reichen da überhaupt die Einnahmen fürs (Über)Leben aus?

Falls man dies nebenberuflich führen möchte, kann der Arbeitgeber vielleicht doch ein Machtwort aussprechen? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Kleingewerbetreibende heutzutage.

Doch auf alles gibt es eine Antwort. In diesem Abschnitt möchten wir dir einige Vor- und Nachteile der nebenberuflichen Tätigkeit nennen.

Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann sagt in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ (für jeden Unternehmer ein sehr interessantes Buch), dass wir in erster Linie an das erinnern, welches als erstes genannt wird.

Daher beginnen wir mit dem positiven, denn diese überwiegen nicht nur das Negative, sondern auch ist es wichtig, dass der Gewerbetreibende nicht das Gefühl bekommt, er solle erst gar nicht mit einem Kleingewerbe oder überhaupt mit einem Unternehmen anfangen.

Was hat die alten Griechen aus Athen so erfolgreich gemacht? Weshalb waren diese Leute damals ihrer Zeit voraus? Was können wir von diesen Leuten lernen? Zu der Zeit war es auf der Welt noch schwieriger, Nahrung zu finden.

Leute mussten mehrere Tage auf Jagd gehen und auch Mal verhungern, weil es nichts zu essen gab. Sie hatten Sorgen, wie sie die kommenden Tage und Wochen überleben sollte. Nicht so in Athen. Dort waren die Menschen mit einem reichen Mahl gesegnet und auch sonst gab es keine größeren Sorgen, ob man denn überleben konnte.

Vielmehr konnten die Denker ihre Zeit dafür nutzen, um gesellschaftlich wichtige Fragen zu beantworten. So konnte man den Fortbestand der Gesellschaft nicht nur sichern, sondern auch den Reichtum fördern. Man war sozusagen nicht nur immer im Problem, sondern konnte am Problem arbeiten.

Genauso sieht es auch heute noch aus. Gründer, die hauptberuflich ein Unternehmen betreiben, ohne dabei vorher ein finanzielles Polster gehabt zu haben, sind darauf angewiesen, schnell Geld zu verdienen. Ihnen bleibt gar nicht die Zeit, wahre Probleme ausfindig zu machen, da diese in erster Linie liquide Mittel benötigen, um die ganzen Kosten abzudecken.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit hingegen kann man in aller Seelen Ruhe erst einmal austesten, ob und inwieweit das Gewerbe einen wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Dies ist ein unschätzbar großer Vorteil, den man gegenüber der Konkurrenz genießt.

Man kann sich so außerdem vielmehr fragen, was die Kunden wirklich von einem wollen, wie man ihnen den besten Service bieten kann und dabei auch einige Investitionen eher tätigen, weil die eigentliche Haupteinnahmequelle immer noch bestand hat.

Durch die Absicherung empfindet man keinen allzu hohen Druck und kann in einem angemessenen Rahmen wachsen. Außerdem genießt man den Luxus, selbst zu entscheiden, wann, wie lange und wie viel Zeit man in das Unternehmen investieren möchte. Heute Mal morgens, in zwei Tagen wiederum dann Abends, gar kein Problem!

Und selbst wenn Mal der Verlust der Haupteinnahmequelle drohen sollte, so kann man immer noch das Nebengewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln. In unserer heutigen Zeit ist das klassische Modell, einen Arbeitgeber bis zur Rente zu haben immer mehr am aussterben.

Es ist daher auch völlig normal geworden, wenn man Mal über einen längeren Zeitraum keinen Arbeitsplatz findet oder erst einmal nach lukrativen Stellen Ausschau hält.

Viele der wichtigste Grund überhaupt: man hat eine zweite Einnahmequelle, welche es einem ermöglichen kann, seine Träume zu leben. Vielleicht zwei Mal Urlaub, statt nur einmal im Jahr? Statt einer E-Klasse doch eine S-Klasse fahren?

Ein zusätzliches Polster, welches man beiseite legen kann, für die eher schwankende Rente? Das sind alles Träume, die durch eine zusätzliche Einnahmequelle, die auch noch einen guten Ertrag bringt, in greifbare Nähe kommt und daher für so viele Leute attraktiv erscheint.

Auch kann man dadurch vielleicht eher einen Kredit für das Eigenheim bekommen bzw. der Kreditrahmen kann dadurch ansteigen, welche es einem vielleicht ermöglicht, ein besseres Objekt zu finden. Am Ende des Tages bringt ein Kleingewerbe seinem Besitzer sehr viel Freude.

Außerdem ist der Verwaltungsaufwand sehr gering, im Gegensatz zu anderen Gewerben und auch die Kosten sind in einem sehr überschaubarem Rahmen. Kommen wir nur zur unschönen, negativen Seite.

Jeder von uns hat nur eine begrenze Anzahl an Stunden an Zeit. Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Einen drittel des Tages schlafen wir. Und das letzte Drittel verbringen wir damit, indem wir uns für unsere Hobbys, Freunde, Familie und Bekannte Zeit nehmen.

Wenn man also am Unternehmen arbeiten möchte, dann müssen Gewerbetreibende unweigerlich von einem dieser Drittel die Zeit stibitzen, um überhaupt voran zu kommen. Weniger Arbeiten geht in der Regel nicht. Auch kann man versuchen weniger zu schlafen, doch viel wird dies nicht sein.

Denn langfristig macht die Müdigkeit nicht nur einen fertig, sondern lässt einen auch noch unproduktiv werden. Als letzte Alternative bleibt dann nur da, weniger Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.

Dies kann zu Konflikten führen. Außerdem sollte man sich die Frage stellen, ob die investierte Zeit denn dafür ausreicht, um wirklich am Unternehmen arbeiten zu können. Reichen einige wenige Stunden am Tag dafür aus, um langfristig ein Unternehmen aufbauen zu können?

Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen. Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen.

Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt. Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen.

Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert.

Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und eine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Ertrag bringt und man am Ende das ganze doch beenden muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das man dies über mehrere Monate und Jahre hinweg ab bezahlen muss.

Darunter kann das Familienleben leiden. Vor allem ist es umso schmerzhafter, wenn man nebenbei bereits einige Zahlungen am Laufen hat, wie Kredite für ein Haus, eine Wohnung oder den Wagen.

All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit einbeziehen. Auch wenn hier viele Beispiele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Auch wenn du dir denkst, dass die Risiken vielleicht doch ein wenig zu enorm sind, so solltest du wissen, dass ein Risiko nichts anderes als ein Leck an Informationen ist. Je besser und informierter du bist, umso besser kannst du einen Plan ausarbeiten, wie du Probleme in Zukunft in ganz einfacher Manier lösen kannst.

Gewerbeanmeldung beantragen:

Bevor man ein Kleingewerbe anmelden kann, muss man zunächst beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden. Einige Ämter verlangen für die Anmeldung eine Terminvereinbarung. Bei anderen Ämtern reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man nun beim zuständigen Gewerbeamt erschienen ist, muss man damit rechnen, dass die Gewerbeanmeldung rund 40 bis 50 Minuten dauert, je nachdem, wie viele Fragen man dem Beamten stellt.

Man muss vor Ort dann eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man folgende Unterlagen bei sich haben:

  • einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis,
  • eine Melde Bestätigung und als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass weitere Unterlagen benötigt werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • Minderjährige benötigen zudem die Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst vor Ort einen Personalausweis, sowie die Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular. Dieses kann man vor Ort ausfüllen oder auch mit nach Hause nehmen und später einreichen. Die meisten Gründer bevorzugen es aber, das Formular direkt vor Ort auszufüllen.

Zum einen deshalb, weil man dann direkt den Gewerbeschein dann auch an diesem Tag erhält, zum anderen aber auch aus dem Grund, falls sich irgendwelche Fragen ergeben sollten oder man nicht genau weiter weiß, der Beamte bei den Fragen helfen kann.

Nach dem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein.

Allerdings kann man erst dann mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen, nachdem man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt ausgefüllt zurückgeschickt hat.

Beim Finanzamt müssen sich Gewerbetreibende nicht von selbst melden, da das Gewerbeamt die anderen Behörden bereits automatisch informiert. Zu diesen Behörden gehören neben dem Finanzamt auch die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Die Kleingewerbe Anmeldung findet ebenfalls beim Finanzamt statt und nicht wie meistens vermutet wird, beim Amt des Gewerbes.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Kleingewerbe anmelden kann man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Amt der Finanzen beantragen. Damit das Gewerbe als Kleingewerbe angesehen wird und die Regeln dafür beanstandet werden können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Dies kann man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen. Das Finanzamt schickt den Fragebogen nach der Anmeldung beim Gewerbeamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen.

Falls innerhalb dieser Zeitspanne nichts beim Gewerbetreibenden angekommen sein sollte, erst dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es gerade hakt.

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Selbsterklärend also, dass man sich hierfür einiges an Zeit nehmen sollte, um alle Fragen sorgfältig zu beantworten. Unter anderem muss man auch Angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige wichtige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Diese sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Falls man die Umsätze überschreiten sollte, dann gelten die ganz normalen Regeln für das Kleingewerbe auch und man zahlt ganz normal die Umsatzsteuer.

Diese Regelung hilft nicht nur dabei, Steuern einzusparen, sondern trägt dazu bei, dass Gründer eines Kleingewerbes keine Buchführung benötigen und Jahresabschlüsse veröffentlichen müssen. Daher ist der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe auch eher niedrig.

Falls man diese Regelung nicht zieht, dann kann man das bei einigen Ämtern für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe als Option betrachten.

Außerdem muss man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung außerdem noch angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit aussieht. Hierbei sollte man darauf achten, das Gewerbe so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben denn auch so stimmen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wann man in Deutschland ein Gewerbe anzumelden hat, ist klar geregelt. Wenn man nämlich eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbeamt aufsuchen. Und das am besten so schnell wie möglich.

Denn, wenn man die Anmeldung verspätet oder gar nicht ausführt, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und sogar mehr.

Ein krasseres Beispiel, damit du den ernst der Lage besser verstehst: in München werden Bußgelder in Höhe von rund 50.000 Euro verhängt. Zwar ist das nicht die Regel und nur bei den aller härtesten Fällen verhängt worden, doch diese Summe zeigt, das damit nicht zu spaßen ist.

Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man 60 Monate Zeit. Falls man über Jahre hinweg verspätet die Anmeldung vornimmt, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern wird noch ein bestimmter Zinssatz als Strafe drauf gerechnet. Dies hindert die Ämter allerdings nicht daran, Bußgelder auszusprechen. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung bei dem Gewerbeamt so schnell wie möglich vornehmen.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden?

Um die Gewerbeanmeldung beantragen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zwar herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit, doch da gibt es eine Personengruppe, die gar nicht ein Gewerbe anmelden muss.

Zu dieser Berufsgruppe gehören die Freiberufler und die Leute, deren gewerbliche Tätigkeit in der Urproduktion, das heißt Land- und Forstwirtschaft, ist. Die Freiberufler werden unterteilt in die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen.

Zu den Katalogberufen, die als erstes gesetzlich festgehalten wurden, sind Berufe wie Ingenieure, Ärzte und Anwälte vertreten. Anschließend kamen die Katalogähnlichen Berufe, wo eher Berufe zu finden sind, die die breite Masse an Menschen haben.

Darunter sind Berufe wie Fotografen, Designer, Künstler, Schriftsteller und Journalisten. Auch müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen, kein Gewerbe anmelden. Das sind Leute, die mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen können, ohne die Anmeldung des Gewerbes durchführen zu müssen.

Was ist der Kleingewerbeschein?

Wenn man das Formular bei der Gewerbeanmeldung vor sich liegen hat, sieht man, dass man ein Kleingewerbe gar nicht als Rechtsform als solches ankreuzen kann. Daher vermuten viele Leute, dass ein Kleingewerbe ein ganz eigenes Formular benötigt bzw. einen eigenen Schein.

Doch dem ist nicht so. Es gibt nur einen Gewerbeschein, denn jeder erhält, ob Kleingewerber oder Gesellschaft. Die Annahme, dass es noch einen zweiten Schein liegt eben darin begründet, dass viele Annehmen, dass Kleingewerbetreibende vom Finanzamt noch einen Bogen erhalten.

Das gibt es aber nicht. Mit einem Kleingewerbeschein werden Leute beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung das Unternehmen gegründet haben.

Vorteile eines Kleingewerbes im Gegensatz zu anderen Unternehmen?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen. Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne die Gewerbesteuer abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Spätestens nach der Anmeldung beim Finanzamt fragen sich viele Gründer, wie viel sie denn überhaupt mit einem Kleingewerbe verdienen können. Jede Menge muss man sagen. Bei vielen dürften die erreichbaren Zahlen die Haupteinnahmequelle übersteigen.

Man darf nämlich bis zu 50.000€ Gewinn oder 500.000 Euro pro Jahr Umsatz erwirtschaften. Dabei darf man nicht vergessen, dass ab dieser Summe nicht mehr die Kleinunternehmerregelung gilt und man ebenfalls die Umsatzsteuer bezahlen muss und auch die ganzen anderen Vorteile wegfallen. Dennoch sollte dies einem verdeutlichen, was alles möglich ist, mit einem solchen Gewerbe.

Kann man mit einem Kleingewerbe leben?

Das Kleingewerbe ist ja kein richtiges Unternehmen, deshalb ist es sicherlich schwer, damit über die Runden zu kommen? Nicht wirklich. Mit einem Kleingewerbe lässt es sich durchaus gut leben, doch diese Frage kann man nicht einfach so beantworten. Es ist Situationsabhängig.

Jemand, der alleine wohnt und das über mehrere Jahre hinweg, der kann mit den erreichbaren Summen durchaus etwas anfangen und damit ein betrachtliches Vermögen ansparen.

Auch könnte eine kleine drei oder vierköpfige Familie mit den Einnahmen durchaus leben. Doch auch wenn die erreichbare Summe bei 50.000€ Gewinn liegt, muss dieses erst einmal erreicht werden. Außerdem darf man nicht vergessen, dass man, wie jedes andere Gewerbe auch, einige Steuern zahlen muss.

Neben der Umsatzsteuer sind dies nämlich die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer. In Deutschland gilt der Freibetrag von bis zu 24.500 Euro pro Jahr. Diese Summe darf man mit einem Gewerbe, unabhängig der Rechtsform, erreichen, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Erst ab dieser Summe müssen Gewerbetreibende die Gewerbesteuer zahlen. Außerdem sollten Gründer wissen, dass zwar die Einnahmen ausreichend sind, zum Leben, man jedoch in erster Linie aber alles in Bar kaufen muss.

Kredite werden an Kleingewerbe nur sehr ungerne bis gar nicht vergeben. Falls der Traum eines Eigenheims gegeben sein sollte, dann dürfte dies ein sehr schweres Unterfangen sein, sofern nur ein Elternpaar arbeitet und das mit einem Kleingewerbe.

Ist ein Kleingewerbe steuerfrei?

Einem Kleingewerbe wird nachgesagt, dass Gründer keine bis wenig Steuern zahlen müssen. Zum Teil stimmt diese Aussage auch. Durch die Einhaltung der Kleinunternehmerregelung etwa müssen Gewerbetreibende keine Umsatzsteuer abführen.

Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Was bleibt, sind die Einkommenssteuer.

Es stimmt also nicht ganz, dass ein Kleingewerbe vollständig von den Steuern befreit ist, doch die Steuern, die man zahlen muss, sind im Endeffekt sehr gering. Vor allem dann, wenn man dies mit anderen Gewerben und deren Abgaben vergleicht.

Welche Kosten verursacht ein Kleingewerbe aufs Jahr verteilt?

Nicht nur, dass der Verwaltungsaufwand gering ist, man als Kleingewerbe auch noch wenig Steuern zahlt, so kann man auch sagen, dass ein Kleingewerbe nur sehr geringe Kosten für den Gewerbetreibenden bedeutet.

Wir versuchen hier Mal alle relevanten Kosten zu benennen. Da die meisten Leser noch vor der Anmeldung eines Gewerbes stehen, kann man auch die Bearbeitungsgebühr mit in die Aufzählung rein nehmen. Diese beträgt rund 20 bis 60 Euro und der Preis kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Allerdings muss man diese Gebühr nur einmalig bezahlen. Je nachdem, ob man das Gewerbe hauptberuflich oder nebenberuflich führen möchte, muss man auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem hauptberuflichen Gewerbe beginnen die Kosten ab 200 Euro monatlich. Studenten, die nicht über die Familie versichert sind, müssten einen Betrag von rund 100 Euro monatlich bezahlen.

Abhängig von den Einnahmen kann es sein, dass man auch bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit einen kleineren Teil der Kosten übernehmen muss. Zusätzliche Kosten sind die Gebühren für die Mitgliedschaft bei der IHK.

Für ein Kleingewerbe betragen diese Kosten rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300 Euro im Jahr.

Das wären auch bereits die einzigen Kosten, die fix anfallen würden. Sehr überschaubar, wenn man bedenkt, dass bei den meisten Gründern die Krankenversicherung ohnehin vom Arbeitgeber bezahlt wird und die Bearbeitungsgebühr lediglich einmal anfällt.

Natürlich können auch weitere Kosten anfallen. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt und deren Versicherung bezahlt, Patente anmeldet, Weiterbildungskurse besucht, Webseiten eröffnen lässt, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt. Jedoch kann man mit diesen Zahlen nicht rechnen und können sich von Gründer zu Gründer unterscheiden.

Muss man auch als Kleingewerbe die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK antreten?

Ja, auch für Kleingewerbetreibende gilt, das die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend ist. Viele wissen gar nicht, welche Aufgaben die IHK überhaupt hat und welche Vorteile man durch die Nutzung der Angebote erhalten kann. Die IHK versucht in der Regel die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Dies versucht sie, indem sie beispielsweise Bahngleise repariert, damit Leute schneller von A nach B können und so potenzielle Kunden vor Geschäfte bringen können. Außerdem bietet die IHK auch sehr viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann.

Diese wiederum helfen dem Unternehmen, an Reputation zu gewinnen und interessanter für Kunden zu werden. Für diese Angebote verlangt die IHK auch eine jährliche Gebühr. Kleingewerbe zahlen Gebühren von rund 30 bis 70 Euro.

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr von rund 150 bis 300 Euro im Jahr. Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite an der IHK, die vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr schmerzhaft sein kann.

Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Diese Rechnung kann es ganz schön in sich haben. Vor allem wenn man gerade dabei ist, Neuanschaffungen zu tätigen oder Koorperationen einzugehen, muss man diese höchstwahrscheinlich über mehrere Wochen hinweg verschieben.

Doch keine Panik… GewerbeAnmeldung.com fragen. Denn es gibt eine Möglichkeit, dem ganzen zu entkommen. Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen.

Du kannst hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen. Dort prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen, die Möglichkeit, dass man sogar gar nichts zahlen muss, ist gegeben. Zwar gibt es dafür keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Falls du mehr Informationen benötigst, dann klicke hier ->

Als klein Gewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Lohnt sich der Eintrag für Kleingewerbe im Handelsregister? Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Um dir ein genaueres Bild zu verschaffen, kann eine kleine Vor- und Nachteile Liste dabei helfen, für dich selbst die bestmögliche Lösung zu finden.

Zunächst einmal muss man aber wissen, dass kleinere Betriebe wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so fließend. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung bei dem Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Als Kleingewerbe die Umsatzsteuer Identifikationsnummer beantragen lassen?

Das kann man durchaus machen, doch dann muss man sich bewusst werden, dass das Kleingewerbe ebenfalls die Buchführung im Betrieb einführen muss. Dabei würde man auf einige Vorteile des Kleingewerbes verzichten.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erleichtert grenzüberschreitende Geschäfte in der Europäischen Union. Daher lohnt sich das für die meisten Gründer nicht.

Leute, die in dieser Branche tätig sind, müssen dann genau abwägen, ob die wirtschaftlichen Vorteile überwiegen oder man die Prioritäten eines Kleingewerbes weiterhin genießen möchte.

Kann der Arbeitgeber das Kleingewerbe verbieten lassen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar die Gewerbeanmeldung annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt.

Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung. Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt.

Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, müssen Gründer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dies können sie dann, wenn sie vom Finanzamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen, nach der Gewerbeanmeldung, den Bogen zur steuerlichen Erfassung erhalten haben. Wenn man dann die Regelung für sich beansprucht, dann wird das Gewerbe als Kleingewerbe registriert und angemeldet.

Kleiner Gewerbeschein kosten

Was kostet kleiner Gewerbeschein?


Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, der muss wirklich ein sehr smarter Typ sein. Warum? Ganz einfach deshalb, weil dieser sich wohl sehr genau informiert und herausgefunden hat, dass man als Kleingewerber sehr gutes Geld verdienen kann und gleichzeitig auch viele Steuern sparen.

Absetzen zwar nicht, aber im Laufe der erfolgreichen Jahre kann auch die Umwandlung in ein größeres Unternehmen gelingen. Doch bleiben wir bei dem Punkt Kosten.

Wenn man bloß nur das Wort Kosten, Gebühren oder Zahlungen liest, dann graust es einem bereits. Viele Neugründer umso mehr. Man fragt sich, ob das, was man monatlich an Zahlen umsetzen kann, denn auch wirklich lohnenswert ist oder ob die ganzen Steuern und irgendwelche Kosten den ganzen Gewinn abdecken werden, so dass am Ende nicht viel übrig bleibt?

Eine berechtigte Frage. Darauf eine pauschale Antwort zu geben, ist ein Ding der Unmöglichkeit, doch wir von GewerbeAnmeldung.com lassen nichts ungewagt, um dir den bestmöglichen Content liefern zu können.

Also, ein Versuch einer Antwort könnte so aussehen: die Kleingewerbe Anmeldung genießt einen sehr hohen Ruf, nicht umsonst beantragen Jahr für Jahr mehrere zehntausende Menschen die Anmeldung eines Kleingewerbes an. Doch fast genauso viele Leute, die ein Gewerbe anmelden, fast genauso viele melden ihres leider auch ab.

Wie kann man ein Gewerbe gründen?

Viele Gründer beginnen mit dem Glauben, dass ihre Geschäftsidee, ihr Mut und ihr Fleiß dafür sorgen werden, das man letztlich erfolgreich mit dem Kleingewerbe sein wird. Doch leider ist dieses Unterfangen nicht so einfach.

Das Zauberwort lautet hier: Konstanz, Geduld und Ehrgeiz. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Für Gründer bedeutet dies, dass man nicht bereits innerhalb von wenigen Wochen und Monaten aufgeben sollte, sondern weiter an dem eigenen Ziel arbeiten muss.

Wir möchten dich auf dieser unternehmerischen Reise begleiten und dich beraten, damit du für dich den bestmöglichen Weg einschlagen kannst.

Schritt für Schritt, um ein Kleingewerbe zu gründen

Vollzeit oder Teilzeit?

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:

Bevor man überhaupt ein Kleingewerbe anmelden kann, muss man sich zunächst die Gedanken machen, ob man dieses hauptberuflich oder nebenberuflich führen möchte. Bei den meisten Gründern wird es sicherlich der Fall, das man dies ohnehin nebenberuflich tun muss, weil diese angewiesen auf den Hauptjob sind.

Auch für Studenten gilt, dass diese nur ein Nebengewerbe eröffnen können, da das Studium in dem Fall als Hauptjob angesehen wird. Das ist auch nicht weiter tragisch und bedeutet gleichzeitig auch nicht, das man zwangläufig weniger verdienen muss.

Doch Einschränkungen kann es immer wieder geben, denn Zeit und Ressourcen sind für uns nur begrenzt da. Auch äußere Faktoren wie der Chef können vielleicht ein gewichtiges Wort mitreden. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn viele Gründer möchten einfach nur nebenbei das Gehalt weiter aufbessern und denken gar nicht daran, den Arbeitsplatz zu verlassen.

Andere Unternehmer wiederum versuchen erst einmal eine Geschäftsidee auszutesten und dann im Nachhinein ein neues Gewerbe aufzumachen. Andere wiederum möchten mit kleinen Mitteln ein Unternehmen aufbauen, diesem ein Fundament schaffen und dann gewinnbringend verkaufen.

All diese Ziele sind erstrebenswert und auch realistisch. Für welchen Weg man sich am Ende auch entscheiden mag, ist jedem selbst überlassen. Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen.

In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat. Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten.

Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst. Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden.

Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob man nun Kleinunternehmer ist oder Gesellschafter bei einer GmbH, jeder in Deutschland ansässige Gewerbetreibende ist dazu verpflichtet, ein Gewerbe so zeitnah wie möglichst anzumelden.

Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit wiederholt, mit der Absicht, damit Gewinne zu erzielen, muss die Anmeldung vornehmen. Falls nicht, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro und mehr drohen.

In München ist es gar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50 000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es sehr wichtig, dass man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man hat dafür rückwirkend bis zu 60 Wochen Zeit. Die bisher erzielten Gewinne müssen dann detailliert vorgelegt werden, damit die abzugebenen Steuern ermittelt werden können. Auf diese Steuern kommen dann noch weitere Zinsen dazu.

Im schlimmsten Fall eben dann noch ein Bußgeld und schon kann das Gewerbe als „Reinfall“ bezeichnet werden. Zwar lassen viele Ämter bei eher kleineren Summe Mal auch ein Auge gedrückt und verhängen keine Bußgelder, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht. Kümmere dich daher sofort um die Anmeldung.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Eine Gewerbeanmeldung haben die meisten von uns noch nie gehabt und umso weniger wissen wir demnach auch gar nicht, was uns bei dem Gang zum Gewerbeamt erwartet.

Damit du vollkommenen vorbereitet beim Gewerbeamt erscheinen kannst, erhälst du einen kleinen exklusiven Blick auf das Gewerbe-Formular. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst.

Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben.

Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Der Mythos des kleinen Gewerbescheins ist weit verbreitet und dennoch wird dieses dadurch nicht wahrer. Doch warum nehmen so viele Leute an, dass es auch einen kleinen Schein geben muss?

Das liegt unter anderem daran, dass man beim Gewerbeamt überhaupt kein Kleingewerbe anmelden kann. Für viele Gründer scheint daher klar, dass das Kleingewerbe gründen erst dann geschehen kann, wenn man ein anderes Formular ausfüllt.

Dies stimmt allerdings nur zum Teil. Das Formular ist eher ein Fragebogen und kommt nicht vom Gewerbeamt, sondern man muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Vom Finanzamt erhält man nämlich den Bogen zur steuerlichen Erfassung, auf diesem kann man unter anderem auch angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist eine Voraussetzung, damit man von einem Kleingewerbe sprechen kann.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften. Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu übernehmen.

Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wann meldet sich das Finanzamt?

In der Regel muss sich nicht das Finanzamt melden. Da man die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt beantragt hat, informiert dieses die anderen Behörden. Darunter eben auch das Finanzamt.

Innerhalb von sieben bis zehn Tagen erhält man dann eine Rückmeldung von denen. Falls nicht, dann erst sollte man aktiv werden und einmal nachfragen, was Sache ist.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, ist es eine wichtige Voraussetzung, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Falls man diese Option nicht zieht, dann kann man das für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe tun. Daher müssen Gewerbetreibende genau überlegen, wie sie in Zukunft verfahren wollen.

Worauf sollte man bei der Anmeldung kleinen Gewerbe achten?

In aller Regel aber lohnt sich die Kleinunternehmerregelung sehr, vor allem dann, wenn man weiß, dass man zu Beginn ohnehin nicht mit sehr großen Umsätzen rechnet. So bleibt der Verwaltungsaufwand gering und eventuell können auch Steuern eingespart werden.

Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hier ist es ebenfalls sehr wichtig, dass man die genaue Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein überprüft, ob die Angaben auch der Realität entsprechen.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer.

Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Ein sehr großer Vorteil der Kleingewerbes ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handeln muss.

Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer. Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit.

Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte. Zudem benötigt man beim Kleingewerbe für die Gründung ein hohes Startkapital. Man kann mit 0 Euro wortwörtlich starten.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Jeder, der beim Gewerbeamt die Gewerbeanmeldung beantragt hat, ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Dies ist gesetzlich so festgelegt worden und man kann sich auch von der Mitgliedschaft nicht befreien lassen.

Auch wenn das im ersten Moment vielleicht nicht so gut anhört und man bereits die Kosten im Blick hat, sollte man sich auch vor Augen halten, dass die IHK viele Angebote hat, um dem Kleingewerbe sowie anderen Unternehmen zu helfen. In erster Linie versucht die IHK die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Dies tut sie beispielsweise, indem sie die Bahngleise versucht zu reparieren, damit potenzielle Kunden wieder vor Ortschaften gelangen können, wo viele Geschäfte ansässig sind. Auch bietet die IHK viele Weiterbildungskurse an, wo man am Ende des Kurses ein Zertifikat erlangen.

Dies wiederum hilft dem Kleingewerbe an ansehen zu gewinnen und für Kunden interessanter zu wirken. Für diese Leistungen möchte die IHK eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr von rund 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen. Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt..

Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, so kann man mit einem kleinen Gewerbe jede Menge Geld verdienen. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt und beim ausfüllen des steuerlichen Erfassungsbogen noch nicht so wichtig, wird spätestens nach der offiziellen Anmeldung das Thema Umsatz und Gewinn sehr wichtig.

In der Regel vermutet man den erreichbaren Gewinn als weitaus kleiner an. Doch dieser Gewinn dürfte bei den meisten Leute wahrscheinlich das aktuelle Gehalt bei weitem übertreffen. Ich möchte dich nicht weiter auf die Folter spannen: man kann innerhalb eines Geschäftsjahres rund 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Summe muss natürlich auch erst einmal verdient werden, doch dies sollte einem verdeutlichen, welche Möglichkeiten einem das Kleingewerbe bietet. Nebenbei 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften und dabei ist der Verwaltungsaufwand auch noch sehr gering.

Zudem wird diese Summe auf das bisherige Gehalt dazu addiert. Auch solltest du wissen, dass man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften darf, ohne keine Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Wenn man sich dies einmal vor Augen führt, könnte man theoretisch monatlich zwei Tausend Euro pro Monat verdienen und müsste dabei sogar keine Gewerbesteuern bezahlen.

Sofern der Umsatz auch unter die Kleinunternehmerregelung fällt, müsste man nicht einmal Umsatzsteuern zahlen. Die einzigen Steuern die übrig bleiben würden, wären die Einkommensteuer.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, ein kleines Gewerbe führen und die ganzen kosten tragen, das ist das wirklich schwere. Zumindest das Denken die meisten, doch dem ist nicht so. Nach der Anmeldung eines Kleingewerbes hat man nur sehr wenige Kosten.

Wer die Gewerbeanmeldung erst noch vor sich hat, muss die Bearbeitungsgebühr mit einberechnen, diese zahlt man nur einmal und kostet rund 20 bis 60 Euro und kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Falls man ein Hauptgewerbe führen sollte, dann muss man auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche aus zahlen.

In der Regel zahlt man hier mindestens 200 Euro monatlich. Weitere Kosten die dann anfallen, sind die Gebühren bei der IHK, die für ein Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro kosten. Das wären die einzigen Fixkosten, die man als Gewerbetreibender zu begleichen hätte.

Natürlich können auch weitere Zahlungen erfolgen, beispielsweise dann, wenn man Mitarbeiter einstellt, eine Räumlichkeit mietet, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt. Solche kosten können ebenfalls eintreten, sind jedoch kein muss und unterscheiden sich von Gründer zu Gründer.

Fazit:

Man kann nur jedem gratulieren, der die Gewerbeanmeldung beantragen möchte. Dies ist eine herausragende Idee. Lasse dich nicht von irgendwelchen Gurus und Möchtegern Experten beeinflussen: ein Kleingewerbe hat nur sehr geringe Kosten und auch der Zeitaufwand hält sich hier durchaus in Grenzen.

Zudem sind die Verdienstmöglichkeiten recht hoch, so dass man sich auch dazu wagen kann, mal diesen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

 

Was ist der unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?

Was ist der unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?


Das Kleingewerbe ist das beliebteste Unternehmen der Deutschen. Jedes Jahr melden immer neue Leute ein Kleingewerbe an. Doch neben dem Kleingewerbe gibt es noch das Kleinunternehmen?

Und was genau unterscheidet ein Kleingewerbe eigentlich von einem normalen Unternehmen? Diese Fragen werden wir im Laufe des Beitrags klären.

gewerbe kleingewerbe kleinunternehmer (2)Was ist ein Kleingewerbe?

Als ein Kleingewerbe wird ein Gewerbe bezeichnet, welches nicht im Handelsregister eingetragen wird. Ob man sich als Kleingewerbe anmelden will, gibt man im Bogen der steuerlichen Erfassung vom Finanzamt an.

Als Kleingewerbe werden Gewerbetreibende, die von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen verstanden. Sie sind aber nicht gleich von den Umsatzsteuer befreit. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer in den ersten zwei Geschäftsjahren.

Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuer befreien lassen. Dafür darf man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Erst wenn diese Grenzen des Umsatzes eingehalten werden, kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen und eine Menge sparen. Auch wenn es Kleingewerbe genannt wird, ist es keine Rechtsform, die es so gibt. Die Gründung eines Kleingewerbes macht Sinn, wenn es sich um ein Gewerbe handelt, welches kein Mindestkapital mit sich bringt und geringfügige Einnahmen erzielt.

Vor allem eignet es sich gut für Gewerbetreibende, die sich zuerst austesten wollen ohne viel Geld zu verlieren. Ein kleines Gewerbe ist nicht zur Buchhaltung verpflichtet. Die Ermittlung des Gewinns durch die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) reicht aus.

Wer kann alles ein Kleingewerbe gründen?

Nur natürliche Personen können ein kleines Gewerbe gründen. Dazu zählt zum Beispiel die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Sobald sich die Rechtsform der natürlichen Person ändert, kann sie nicht mehr davon profitieren.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbe und Kleingewerbe?

Dass das Kleingewerbe etwas ganz besonderes ist, wissen alle, die ein solches besitzen. Die Besonderheit fängt bereits da an, dass ein Kleingewerbe nicht beim Gewerbeamt angemeldet wird, sondern man muss beim Finanzamt vorstellig werden bzw. muss den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten.

Auf diesem Formular muss man unter anderem Angeben, dass man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Kleinunternehmerregelung ist die Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen überhaupt als ein Kleingewerbe angesehen wird.

Es reicht allerdings nicht bloß aus, wenn man die Kleinunternehmerregelung nur ankreuzt. Unternehmer müssen auch einige Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzung dafür wäre, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro benötigt und im zweiten Jahr einen Umsatz von unter 50.000 Euro braucht.

Wenn diese Bedingungen erfüllt worden sind, müssen Unternehmer keine Umsatzsteuer bezahlen. Das ist eines der vielen Vorteile eines Kleingewerbes.

Auch ist man nicht mehr dem HBG untergeordnet, sondern dem BGB, welches keine so strenge Auslegung hat, wie die HGB. Zudem müssen Kleingewerbetreibende keine Buchführung führen und keinen Jahresabschluss veröffentlichen. Bei diesen reicht einfach eine Einfache Einnahme Überschuss Rechnung.

Wann ist ein Kleingewerbe ein normales Gewerbe?

Sobald das kleine Gewerbe die Umsatzgrenze überschreitet, kann das Gewerbe nicht mehr von der Regelung eines Kleinunternehmens kein Gebraucht machen. Sobald man mehr als 600.000 Euro Umsatz oder 60.000 Euro Gewinn jährlich erwirtschaftet, ist man ein normales Gewerbe.

Was ist der Unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?

Ein Kleingewerbe ist nicht unbedingt gleich ein Kleinunternehmen. Doch kann sie als Kleinunternehmen gelten. Wenn sie geringe Einkünfte erzielen, können sie sich von den Umsatzsteuer befreien lassen. Kleingewerbetreibende sind keine Kaufleute und sind somit der Buchhaltung nicht verpflichtet

Kann man von einem Kleingewerbe leben?

Mit einem kleinen Gewerbe ist es erlaubt jährlich einen Gewinn von 50.000 Euro oder Umsatz von 500.000 Euro zu erwirtschaften. Wenn man die erreichbare Summe von 50.000 Gewinn durch die 12 Monate eines Jahres teilt kommt man auf einen monatlichen Gewinn von 4.500 Euro.

Dabei muss beachtet werden, dass Steuern anfallen, wie zum Beispiel Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Für einen normalen Lebensstandard ist es vollkommen ausreichend. Allein lebende können ohne Probleme eine betrachtliche Summe ansparen.

Für eine vier Köpfige Familie ist es auch ausreichend, sollte man aber bedenken, dass man keine Kredit bekommt und ein Eigenheim sehr unrealistisch bis sehr schwer zukriegen ist.

Können auch Freiberufler ein Kleingewerbe anmelden?

Freiberufler sind keines Wegs in ihrer Tätigkeit gewerblich und aus diesem Grund können sie auch kein Kleingewerbe sein. Welches aber nicht heißt, dass sie nicht von der Regelung eines Kleinunternehmens profitieren können.

Auch sie können beim Finanzamt sich als Kleinunternehmer anmelden und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Freiberufler sind ohnehin der Buchführung nicht verpflichtend. Für sie reicht die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung aus.

Fazit:

Ein Kleingewerbe ist an und für sich ein sehr besonderes Gewerbe und nicht mit anderen zu vergleichen. Die Art und Weise, wie viel man an Steuern sparen und dabei auch noch gleichzeitig sehr viel Geld verdienen kann ist fast schon einmalig. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand sehr gering, im Verhältnis zu anderen Gewerben, und auch die Kosten, die anfallen, sind bei einem Kleingewerbe recht niedrig.

 

Gewerbeanmeldung GmbH Formular – Voraussetzungen

Ist eine GmbH ein Gewerbe?


Eine GmbH ist die beliebteste Rechtsform. GmbH ist die Abkürzung für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie gehört zu den Kapitalgesellschaften und ist somit ein Gewerbe.

Eine GmbH ist als eine juristische Person zusehen und kann von mehreren Personen als auch von einer einzelnen Person gegründet werden. Wenn die GmbH von mehreren Personen gegründet wird, muss ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen werden. Mit diesem Vertrag beginnt die Gründung einer GmbH.

Wie ist die Haftung bei einer GmbH?

Da es sich bei einer GmbH um eine Kapitalgesellschaft handelt, ist die Haftung beschränkt. Somit ist der Geschäftsführer geschützt und kann nicht mit seinem privaten Vermögen haften. Sondern die GmbH haftet als Gesellschaft mit dem Gesellschaftsvermögen. Es kann jedoch hierbei Ausnahmen geben. Der Geschäftsführer muss nichts destotrotz seiner Pflicht sorgfältig nachkommen.

Wann muss Gewerbeanmeldung gemacht werden?

Grundsätzlich muss ein Gewerbe angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Erst nach dem man der Anmeldung eines Gewerbes nachgekommen ist, ist es erlaubt auch der Tätigkeit nachzukommen.

Um der Tätigkeit nachzukommen, braucht man die Bestätigung der Behörde und dieser ist der sogenannte Gewerbeschein. Wer ohne die Anmeldung eines Gewerbes der Tätigkeit nachkommt, kann mit Bußgeld rechnen.

Dieses Bußgeld kann mehrere Tausende Euros betragen. Neben dem Bußgeld muss man auch die Steuern, die bis zu dem Zeitpunkt nicht gezahlt worden sind nachzahlen. Im Grunde ist die Gewerbeanmeldung kostengünstig, doch in dem Fall kann es teuer enden. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man sein Gewerbe schon vor Beginn der Tätigkeit anmelden.

Wie gründet man eine GmbH?

Die Gründung einer GmbH beginnt damit, dass ein Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschaftern abgeschlossen wird. Hierbei sollten die Gesellschafter sich Hilfe von einem Anwalt einholen, damit keine Fehler auftauchen.

Nach dem man den Gesellschaftsvertrag gemacht, müssen die Gesellschafter diesen von einem Notar beurkunden lassen. Der Notar leitet den Gesellschaftsvertrag an das Handelsregister weiter, damit die GmbH eingetragen werden kann. Erst danach kann man der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt nachkommen.

Wann muss man zum Gewerbeamt?

Nach dem de GmbH im Handelsregister eingetragen worden ist, kann man das zuständige Gewerbeamt aufsuchen. Zur Anmeldung müssen alle Gesellschafter vor Ort anwesend sein, damit die Anmeldung auch erfolgen kann. Vor Ort wird dann das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt.

In diesem Formular macht man Angaben zur eigenen Person und zum Betrieb. Das Formular muss von jedem Gesellschafter einzeln ausgefüllt werden. Wenn man das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt hat und die notwendigen Unterlagen eingereicht hat, kriegt man nach der Zahlung der Bearbeitungsgebühren den Gewerbeschein und hat somit die Berechtigung der Tätigkeit nachzukommen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Damit der Beamte vor Ort den Antrag auch bearbeiten kann, müssen Unterlagen eingereicht werden. Unterlagen, die bei einer GmbH benötigt werden, sind:

  • Den gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern wird der gültige Aufenthaltstitel benötigt und eventuell eine Meldebestätigung
  • beurkundete Gesellschaftsvertrag
  • je nach dem, um welche Tätigkeit es sich bei dem Gewerbe handeln soll, kann es sein, dass Nachweise oder Qualifikationen erforderlich sind (zum Beispiel ein Führungszeugnis oder Nachweis der fachlichen Kompetenz)

Wenn man das Formular zur Anmeldung und die Unterlagen eingereicht hat, bekommt man seinen Gewerbeschein. Doch hier ist die Anmeldung der GmbH nicht vollständig zu Ende, denn sie muss noch weiteren Behörden angemeldet werden.

gewerbeanmeldung gmbh formularWie sieht der Gesellschaftsvertrag aus?

Der Gesellschaftsvertrag ist für Kapitalgesellschaften Pflicht. Der Gesellschaftsvertrag soll die Pflichten und Rechten der Gesellschafter regeln und vor allem bei Konflikten als Lösung dienen. Es muss vom Notar beurkundet werden, damit die GmbH auch im Handelsregister eingetragen werden kann. Bei einem Gesellschaftsvertrag einer Kapitalgesellschaft gibt es Vorschriften an die man sich halten muss. Es muss der notariellen Form entsprechen. In dem Gesellschaftsvertrag muss in jedem Fall enthalten sein:

  • Name des Unternehmens und der Sitz
  • Geschäftszweck des Unternehmens (welche Tätigkeit oder Tätigkeiten ausgeübt werden sollen)
  • Betrag des Stammkapitals, der eingebracht wird
  • Und die Einlage des Stammkapitals vom Gesellschafter (welcher Gesellschafter übernimmt welchen Anteil)

Neben diesen Punkten kann der Gesellschaftsvertrag weiter ausgearbeitet werden und kann mehr Punkte beinhalten, wie zum Beispiel:

  • Dauer der Gesellschaft (kann auch auf unbestimmte Zeit sein)
  • Organe der Gesellschaft (Geschäftsführer und Geschäftsversammlung)
  • falls ein Gesellschafter austritt
  • bei Todesfall eines Gesellschafters

Hier kann der Gesellschaftsvertrag individuell gestaltet werden. Falls sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben, wie zum Beispiel ein neuer Sitz der Gesellschaft oder ein neuer Geschäftszweck, muss dies im Gesellschaftsvertrag geändert werden. Dieser muss erneut von einem Notar beurkundet werden. Die Informationen werden an das Handelsregister weitergeleitet und eingetragen. Am besten holt man sich beim Abschließen des Gesellschaftsvertrages die Hilfe eines Anwaltes.

Wo muss man noch eine GmbH anmelden?

Nach dem die Gesellschafter der Anmeldung beim Gewerbeamt nachgekommen sind, wird diese Information vom Gewerbeamt an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet.

Vom Finanzamt kriegt man die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Den steuerlichen Erfassungsbogen muss man ausfüllen und zurückschicken. In der Regel kriegt man diesen in sieben bis zehn Tagen zugeschickt.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollten die Gesellschafter selbst das zuständige Finanzamt aufsuchen. Nach der Gewerbeanmeldung wird man auch zum Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer.

Diese Mitgliedschaft ist verpflichtend für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland. Falls bei der GmbH Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, müssen diese auch angemeldet werden.

Dafür muss die GmbH eine Betriebsnummer von der Bundesagentur für Arbeit anfordern. Zudem müssen sie bei der Sozialversicherung, Krankenversicherung und Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

Wie lange dauert die Gründung einer GmbH?

Die Dauer der Gründung einer GmbH kann ganz unterschiedlich aussehen. In manchen Fällen kann es sein, dass man paar Tage warten muss bis man einen Termin vom Notar kriegt.

Genauso dauert es bis dann die GmbH im Handelsregister eingetragen worden ist. Auch muss bei einer GmbH ein Geschäftskonto eröffnet werden, damit das Stammkapital eingezahlt werden kann. Weitere Tage nimmt die Bearbeitungszeit beim Gewerbeamt und Finanzamt in Anspruch. Danach kann man auch schon beginnen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend?

Ja, die Mitgliedschaft bei der IHK ist für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland verpflichten und kann nicht abgetreten werden. Doch bietet die Industrie- und Handelskammer der Gesellschaft Weiterbildungskurse und Zertifikate an.

Dies ist von Vorteil für das Unternehmen, weil es sich weiterentwickeln kann. Zu dem kommen auch Zertifikate immer gut bei Geschäftspartnern und Kunden an, weil das Unternehmen als zielstrebig gilt.

Wie viel Kostet die Gründung einer GmbH?

Zunächst einmal müssen die Gesellschafter bei der Gründung einer GmbH einen Mindestkapital von 25.000 Euro aufweisen. Dies muss zum Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt vorhanden sein.

Zum Beurkunden des Gesellschaftsvertrages sind beim Notar Bearbeitungskosten fällig. Die Eintragung im Handelsregister kostet in der Regel 150 Euro. Diese können immer unterschiedlich aussehen.

Danach kommen die Bearbeitungsgebühren beim Gewerbeamt auf die Gesellschafter hinzu. Diese Bearbeitungsgebühren können immer von Stadt zu Stadt sich unterscheiden. Weitere Kosten können dann anfallen, wenn man zum Beispiel eine Räumlichkeit mieten möchte.

Was kostet eine GmbH jährlich?

Die Kosten, die ein Gewerbe im Jahr tragen muss, können immer ganz unterschiedlich sein und hängen von der Tätigkeit, der man nachkommen möchte. Kosten, die anfallen können, sind:

  • Jährlicher Mitgliedschaftsbeitrag bei der Industrie- und Handelskammer
  • Miete einer Räumlichkeit
  • Neuanschaffungen (zum Beispiel ein Firmenwagen)
  • Materialkosten
  • Mitarbeiter
  • Krankenversicherung

Welche Steuern werden bei einer GmbH gezahlt?

Steuern, die bei einer GmbH gezahlt werden, sind:

  • Gewerbesteuer
  • Lohnsteuer
  • Umsatzsteuer
  • Grundsteuer (falls zum Beispiel ein Grundstück vorhanden ist)
  • Grunderwerbsteuer (einmalig zu bezahlen bei einem Kauf von einem Grundstück)
  • Kapitalertragsteuer
  • Körperschaftssteuer

Gewerbesteuer zahlt jeder Gewerbetreibende in Deutschland an das Gewerbeamt. Die Lohnsteuer wird von dem Angestelltengehalt berechnet inklusive Solidaritätszuschlag.

Diese wird an das Finanzamt gezahlt. Umsatzsteuer sind die sogenannte Mehrwertsteuer und betragen 19%. Hier bei werden 19% des Umsatzes versteuert.

Körperschaftssteuer sind so ähnlich wie die Einkommenssteuer. Diese bezieht sich auf das Einkommen der GmbH. Kapitalertragsteuer bezieht sich wie der Name schon sagt auf das Kapital der GmbH.

Wie sieht die Buchhaltung bei der GmbH aus?

Die GmbH ist als Formkaufmann zur doppelten Buchführung gezwungen.

Kann eine GmbH als Kleinunternehmer gelten?

Eine GmbH darf nicht von der Kleinunternehmerregelung profitieren, weil es sich meisten bei einer GmbH um eine kaufmännische Tätigkeit handelt.

Als Freiberufler eine GmbH gründen?

Ein Freiberufler kann eine GmbH gründen, jedoch empfiehlt es sich nicht, weil es finanziell ein Nachteil für sie wäre. Wenn sie eine GmbH gründen möchten, müssen sie ein Gewerbe anmelden und somit dann nicht mehr von den Gewerbesteuern befreit. Zu dem sind sie auch der doppelten Buchführung verpflichtet.

Was sind die Vorteile einer GmbH?

Die Vorteile einer GmbH sind einige. Zum einen genießen die Geschäftsführer mit einer GmbH ein hohes Ansehen. Vor allem bei Kreditinstituten kommt eine GmbH beliebt an. Außerdem ist das private Vermögen der Geschäftsführer durch die beschränkte Haftung geschützt, weil das Unternehmen mit seinem Vermögen haftet.

Die Gesellschafter in einer GmbH können problemlos geändert werden. Auf ersten Blick sin es ganz viele Steuern, die gezahlt werden sollen, doch sind die Körperschaftssteuer niedrig. Die Nachteile einer GmbH sind, dass man einen Mindestkapital von 25.000 Euro aufweisen muss. Doch dies lohnt sich durch das hohe Ansehen.

Fazit

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gehört zu den Kapitalgesellschaften. Kapitalgesellschaften müssen in den meisten Fällen ein Mindestkapital aufweisen. Bei einer GmbH beträgt diese 25.000 Euro. Das Kapital muss bei der Gewerbeanmeldung nachgewiesen werden. Doch der Vorteil bei einer GmbH ist, dass die Gesellschafter nicht mit ihrem privaten Vermögen haften können.

Bei Kapitalgesellschaften haftet das Unternehmen mit seinem eigenem Gesellschaftsvermögen. Die Gründung einer GmbH beginnt damit, dass wenn mehrere Gesellschafter eine GmbH gründen, einen Gesellschaftsvertrag abgeschlossen wird. Hierbei gibt es Vorgabe an die sich die Gesellschafter halten müssen.

Am besten macht man den Gesellschaftsvertrag mit einem Anwalt zusammen, damit es richtig ist und kostbare Zeit nicht verlieren geht. Nach dem der Gesellschaftsvertrag gemacht worden ist, geht man mit diesem zu einem Notar.

Der Notar beurkundet diesen und leitet es an das Handelsregister weiter. Das Unternehmen wird mit seinem Namen in das Handelsregister eingetragen. Erst danach können die Gesellschafter mit der Anmeldung beim Gewerbeamt beginnen. Sie müssen das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen.

Das Gewerbe muss angemeldet werden, sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt und diese auf Gewinn ausgerichtet ist. Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann hohes Bußgeld drohen. Beim Gewerbeamt wird das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt und die notwendigen Unterlagen eingereicht.

Wichtige Unterlagen sind der Gesellschaftsvertrag und der Personalausweis. Des Weiteren können weitere Unterlagen gefordert werden. Dies hängt letztendlich davon ab, welcher Tätigkeit man nachkommen wird. In manchen Fällen kann es sein, dass der Gesellschafter seine fachliche Kompetenz nachweisen muss.

Das Formular zur Anmeldung ist von jedem Gesellschafter auszufüllen. Die Bearbeitungsgebühren beim Gewerbeamt können von Stadt zu Stadt sich unterscheiden. Wenn man alles abgegeben hat, bekommt man den Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachzukommen.

Danach werden diese Informationen an das Finanzamt und die IHK weitergeleitet. Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen und die Steuer-ID zugeschickt. Die Mitgliedschaft bei der IHK ist für den Gewerbetreibenden verpflichtet und kann nicht abgetreten werden.

Die Gründung einer GmbH kann einige Tage in Anspruch nehmen, weil man ein paar mehr Anlaufstellen in dem Sinne hat (Notar und Handelsregister). Auch keine GmbH sich als Kleinunternehmen eintragen.

Dies macht man beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt. Als Kleinunternehmen kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Mit einer GmbH können die Gesellschafter ein hohes Ansehen genießen.

 

Anmeldung Kleingewerbe Kosten

Die Kleingewerbe Anmeldung ist die beliebteste Art in Deutschland. Über fünf Millionen Kleingewerbe haben wir allein in Deutschland und die Zahl wächst weiterhin unaufhaltsam. Noch nie war es so einfach, ein Unternehmen zu gründen.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass es auch dementsprechend weit mehr Mitarbeiter gibt, als wie vor einigen Jahrzehnten noch. Der Markt ist heiß umkämpft und jedes Unternehmen versucht, seine besondere Stärke ausspielen zu können.

Die besondere Stärke beim Kleingewerbe ist vor allem, dass der Gründer sehr wenige Kosten zu decken hat und dementsprechend auch bei den kleinsten Beträgen bereits richtig gutes Geld verdienen kann. Doch im Laufe des Artikels werden wir noch genauer darüber reden, welche Zahlen nach der Gründung auf den Kleingewerber zukommen werden.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Gründers muss es sein, auch gewisse Dinge abwägen zu können. In diesem Falle würde dies bedeuten, welche Vor- und Nachteile eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit sich bringen würde. Denn die meisten Leser werden sicherlich neben einem Beruf gründen wollen.

Umso wichtiger ist es auch, dass man sich von vorneherein bewusst wird, auf was man sich da einlässt. Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen.

Daher ist es auch sehr wichtig, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen. Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt weiter aufbessern, ohne dabei nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Andere Gründer möchten zunächst klein beginnen, vieles austesten und im Nachhinein das Unternehmen dann Gewinnbringend weiterverkaufen. Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten.

Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen. Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt.

So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten.

Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Man sollte so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden, wenn man weiß, dass man diese gewerbliche Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben möchte. Falls man dies nämlich nicht tun sollte, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

In München wird sogar das Vergehen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Daher ist es auch umso wichtiger, das man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man kann allerdings ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern wird dann noch ein Zinssatz berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Ein Gewerbeschein geht aus einer Gewerbeanmeldung hervor. Das Formular, welches man beim Gewerbeamt erhält, dient ausgefüllt als Gewerbeschein. Der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein liegt im nichts. Es gibt nämlich keinen kleinen Gewerbeschein.

Jeder Gründer, der beim Gewerbeamt vorstellig wird, erhält ein und denselben Schein. Der Grund, weshalb so viele Leute annehmen, dass es einen Kleingewerbeschein gibt, liegt darin, dass man auf dem Formular bei der Anmeldung nicht die Rechtsform des Kleingewerbes ankreuzen kann. Aufgrund dieser Tatsache glauben viele, dass Kleingewerbe einen eigenen Schein haben.

Doch dem ist nicht so. Ein Kleingewerbe gründen tut man nämlich dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat und dort die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit das Gewerbe als Kleingewerbe akzeptiert wird. Also, um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Gewerbetreibende erhalten in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen ein Schreiben vom Finanzamt. Falls nicht, dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es grad hakt. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man auf diesem angibt, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte, dann ist das so, als wenn man ein Kleingewerbe gründen würde.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass man diese Option zieht, denn falls nicht, dann darf man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen. Außerdem muss man Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es sehr wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben auch zur Realität passen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen Gewinne zu erwirtschaften.

Kleingewerbe benötigen hierbei keine Steuernummer. Es reicht aus, wenn man die eigene Steuernummer auf Rechnungen angibt, die jeder Mensch seit Geburt an bekommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten einen Umsatz von unter 50.000 Euro haben muss. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann, ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen? Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft.

Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam. Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden.

Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann. Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer.

Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit. Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Ja. Unabhängig davon welche Rechtsform man auch hat, jeder Gewerbetreibender ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Mitgliedschaft kostet für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Für diese Leistung kann man allerdings auch einiges erhalten, sofern man die vielen Angebote der IHK für sich nutzt. Denn die örtliche IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Das bedeutet wiederum, das sie Gewerbetreibenden einmalige Möglichkeiten anbieten, wie Weiterbildungskurse, um Zertifikate zu erlangen, damit das Unternehmen an Prestige gewinnt.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

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Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind alles andere als klein. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr mit einem Kleingewerbe erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Zahl dürfte sogar so hoch sein, dass sie bei vielen Gewerbetreibenden das aktuelle Gehalt übertreffen würde. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man Gewerbesteuern, Umsatzsteuer und die Einkommensteuer zahlen muss.

Wobei man auch hier wieder sagen muss, das man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften darf, ohne Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Sofern man also sowohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, als auch unter der dem Freibetrag bleibt, man letztlich als Kleingewerbetreibender nur die Einkommensteuer zahlen muss.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein weiterer großer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieses recht kostengünstig geführt werden kann und auch keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die einzigen Fixkosten, die anfallen, sind die Gebühren bei der IHK. Weitere Kosten gibt es zunächst nicht.

Es kann jedoch sein, das falls man ein Hauptgewerbe führt, dann auch die eigene Krankenversicherung bezahlen muss. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Patente anmeldet, Mitarbeiter einstellt oder Neuanschaffungen tätigt. Doch diese Zahlungen kann man als Investition sehen und somit auch als ein Investment für eine erfolgreiche Zukunft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen. Dennoch muss man vorher beim Amt des Gewerbes vorstellig werden, um überhaupt ein Gewerbe anmelden zu können.

Hier muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

 

Gewerbe angemeldet was nun

Nachdem man das eigene Unternehmen beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet hat, ist man Stolz wie Oscar. Das darf man auch sein, denn man leitet quasi eine neue Ära ein, die für den Gründer am Ende hin positiv verlaufen soll.

Unabhängig davon, für welche Rechtsform man sich auch entschieden hat oder ob man die Selbstständigkeit nebenberuflich oder hauptberuflich angeht, so gebührt jedem Gründer größter Respekt. Es erfordert viel Mut, die Selbstständigkeit anzupeilen und es erfordert umso mehr Mut, Fleiß, Schweiß, Tränen und Ehrgeiz, dieses erfolgreich zu führen und zu Gewinne zu führen.

In diesem Artikel erfährst du alles wissenswerte, was nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt geschehen wird, welche Kosten auf einen zukommen können und mit welchen Behörden man es noch zu tun bekommen wird.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?


Das man sich beim Gewerbeamt anmelden muss, ist vielen Gründern bekannt. Doch was geschieht, wenn man sich nicht angemeldet hat? Mit welchen Konsequenzen kann man rechnen? Sagen wir so, mit sehr großen!

Denn jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, ist auch dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls von der Pflicht befreit sind Leute, die zu den Freiberuflern gehören. Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden, somit entfällt bei diesen auch die Pflicht zur Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer. Zu den freien Berufen gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Künstler,
  • Fotografen,
  • Schriftsteller,
  • und viele mehr.

Alle anderen, die eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, müssen eine Gewerbeanmeldung beantragen. Falls nicht, dann muss man ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr bezahlen. In München ist es gar so, dass in extrem Fällen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das würde für die meisten Gründer nicht nur wirtschaftlich sehr schaden, sondern auch noch den finanziellen Ruin bedeuten. Man hat allerdings die Möglichkeit, auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man erst nach mehreren Jahre also die Gewerbeanmeldung beantragen sollte, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Auch bedeutet das Zurückzahlen der Steuern nicht, dass die Ämter keine Bußgelder mehr verhängen können. Allerdings lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten und verhängen kleine oder gar keine Strafen. Doch allein darauf vertrauen sollte man sich nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt erfolgt automatisch. Das Gewerbeamt leitet die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dem Gründer. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, dann erst sollte man selbst bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang, daher sollte man diesen Bogen auch mit größter Aufmerksamkeit ausfüllen. Kleinere Fehler können bereits dazu beitragen, das man einige steuerliche Vorteile verpasst. Auch kann man indirekt die Kleingewerbe Anmeldung auf dem Fragebogen abschließen.

Das Kleingewerbe anmelden tut man nämlich nicht bei dem Amt des Gewerbes, sondern muss beantragt werden vom Finanzamt. Auf dem Fragebogen wird unter anderem gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist die Voraussetzung für die Anmeldung eines Kleingewerbes. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Die Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Umsatzsteuern, was für viele Gründer einen enormen Gewinn bedeuten kann. Ebenfalls bei dem Fragebogen ausfüllen muss man die Frage, wie genau die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Gründer müssen hierbei darauf achten, das Gewerbe so detailliert wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angegeben Informationen denn auch wirklich passend sind. Gibt es beispielsweise einige Unstimmigkeiten, kann ein Bußgeld verhängt oder das Gewerbe geschlossen werden.

Daher müssen Gewerbetreibende das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben. Nachdem man den Bogen ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man in der Regel innerhalb kürzester Zeit die neue Steuernummer für das Gewerbe zugewiesen. Leute, die ein Kleingewerbe haben, erhalten derweil keine neue Steuernummer. Diese benutzen in der Regel die eigene private Nummer, die jeder seit Geburt an bekommt, auf die Rechnungen.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ein Kleingewerbe anmelden und so die Mitgliedschaft bei der IHK nicht antreten? Leider falsch gedacht, denn unabhängig davon, welches Gewerbe man auch hat, ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten.

Das ist gesetzlich so festgelegt und man kann sich von der Pflicht auch nicht befreien lassen. Auch wenn diese Pflicht nicht immer für Begeisterung sollte, so sollten sich Gründer zunächst anschauen, welche Angebote die IHK überhaupt einem bietet.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, das die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Auch bietet sie viele Weiterbildungskurse an, wo Unternehmer Zertifikate erlangen können, welche das Gewerbe weiter aufwerten können. Für diese Leistungen müssen Gründer auch eine jährliche Gebühr bezahlen.

Kleinere Gewerbe zahlen in der Regel rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro. Auch hier können die Gebühren je nach Stadt Abweichen. Man zahlt nur dann keine Gebühren, wenn das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr hat.

Das werden die grundlegenden Informationen. Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen.

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Gewerbe angemeldet – welche Kosten im Jahr?

Die gewerbliche Tätigkeit anmelden ist nur die halbe Miete. Gewerbetreibende müssen auch auch einige Kosten pro Jahr abdecken. Da die meisten Leser noch vor der Gründung stehen, ist es auch wichtig, die Bearbeitungsgebühr bei dem Amt des Gewerbes zu erwähnen.

Diese Kosten fallen nur einmal an, wenn man ein Gewerbe anmelden möchte. Diese Kosten betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Auch bei dem Amt des Gewerbes muss man angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebenberufliches Gewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Nebengewerbe muss weiterhin der Arbeitgeber die Krankenversicherung in der Regel bezahlen. Bei einem Hauptgewerbe sieht es wiederum anders aus. Da muss der Gewerbetreibende selbst die Kosten begleichen. Ein Student, müsste in dem Fall rund 100 Euro für die Versicherung bezahlen.

Alle anderen bewegen sich zwischen 200 Euro und mehr. Die Ausgaben sind abhängig von den Einnahmen und können weiter steigen, sofern auch die Einnahmen steigen sollten. Diese Kosten müsste man allerdings monatlich bezahlen. Außerdem muss man noch die Gebühr bei der IHK berechnen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr beträgt.

Das wären auch im Endeffekt die gesamten Kosten. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Muss der Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung erfahren?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein gewerbliche Tätigkeit anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch ein Arbeitgeber in erster Linie nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu unterrichten.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Im wesentlichen hat die Anmeldung eines Gewerbes Auswirkungen auf drei Bereiche:

die finanzielle Haftung, die Pflicht zur Einkommensteuererklärung und die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und bei der Berufsgenossenschaft. All diesen Pflicht muss man nach der Gewerbeanmeldung nachkommen.