Was ist der unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?

Was ist der unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?


Das Kleingewerbe ist das beliebteste Unternehmen der Deutschen. Jedes Jahr melden immer neue Leute ein Kleingewerbe an. Doch neben dem Kleingewerbe gibt es noch das Kleinunternehmen?

Und was genau unterscheidet ein Kleingewerbe eigentlich von einem normalen Unternehmen? Diese Fragen werden wir im Laufe des Beitrags klären.

gewerbe kleingewerbe kleinunternehmer (2)Was ist ein Kleingewerbe?

Als ein Kleingewerbe wird ein Gewerbe bezeichnet, welches nicht im Handelsregister eingetragen wird. Ob man sich als Kleingewerbe anmelden will, gibt man im Bogen der steuerlichen Erfassung vom Finanzamt an.

Als Kleingewerbe werden Gewerbetreibende, die von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen verstanden. Sie sind aber nicht gleich von den Umsatzsteuer befreit. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer in den ersten zwei Geschäftsjahren.

Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuer befreien lassen. Dafür darf man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Erst wenn diese Grenzen des Umsatzes eingehalten werden, kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen und eine Menge sparen. Auch wenn es Kleingewerbe genannt wird, ist es keine Rechtsform, die es so gibt. Die Gründung eines Kleingewerbes macht Sinn, wenn es sich um ein Gewerbe handelt, welches kein Mindestkapital mit sich bringt und geringfügige Einnahmen erzielt.

Vor allem eignet es sich gut für Gewerbetreibende, die sich zuerst austesten wollen ohne viel Geld zu verlieren. Ein kleines Gewerbe ist nicht zur Buchhaltung verpflichtet. Die Ermittlung des Gewinns durch die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) reicht aus.

Wer kann alles ein Kleingewerbe gründen?

Nur natürliche Personen können ein kleines Gewerbe gründen. Dazu zählt zum Beispiel die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Sobald sich die Rechtsform der natürlichen Person ändert, kann sie nicht mehr davon profitieren.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbe und Kleingewerbe?

Dass das Kleingewerbe etwas ganz besonderes ist, wissen alle, die ein solches besitzen. Die Besonderheit fängt bereits da an, dass ein Kleingewerbe nicht beim Gewerbeamt angemeldet wird, sondern man muss beim Finanzamt vorstellig werden bzw. muss den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten.

Auf diesem Formular muss man unter anderem Angeben, dass man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Kleinunternehmerregelung ist die Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen überhaupt als ein Kleingewerbe angesehen wird.

Es reicht allerdings nicht bloß aus, wenn man die Kleinunternehmerregelung nur ankreuzt. Unternehmer müssen auch einige Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzung dafür wäre, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro benötigt und im zweiten Jahr einen Umsatz von unter 50.000 Euro braucht.

Wenn diese Bedingungen erfüllt worden sind, müssen Unternehmer keine Umsatzsteuer bezahlen. Das ist eines der vielen Vorteile eines Kleingewerbes.

Auch ist man nicht mehr dem HBG untergeordnet, sondern dem BGB, welches keine so strenge Auslegung hat, wie die HGB. Zudem müssen Kleingewerbetreibende keine Buchführung führen und keinen Jahresabschluss veröffentlichen. Bei diesen reicht einfach eine Einfache Einnahme Überschuss Rechnung.

Wann ist ein Kleingewerbe ein normales Gewerbe?

Sobald das kleine Gewerbe die Umsatzgrenze überschreitet, kann das Gewerbe nicht mehr von der Regelung eines Kleinunternehmens kein Gebraucht machen. Sobald man mehr als 600.000 Euro Umsatz oder 60.000 Euro Gewinn jährlich erwirtschaftet, ist man ein normales Gewerbe.

Was ist der Unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmen?

Ein Kleingewerbe ist nicht unbedingt gleich ein Kleinunternehmen. Doch kann sie als Kleinunternehmen gelten. Wenn sie geringe Einkünfte erzielen, können sie sich von den Umsatzsteuer befreien lassen. Kleingewerbetreibende sind keine Kaufleute und sind somit der Buchhaltung nicht verpflichtet

Kann man von einem Kleingewerbe leben?

Mit einem kleinen Gewerbe ist es erlaubt jährlich einen Gewinn von 50.000 Euro oder Umsatz von 500.000 Euro zu erwirtschaften. Wenn man die erreichbare Summe von 50.000 Gewinn durch die 12 Monate eines Jahres teilt kommt man auf einen monatlichen Gewinn von 4.500 Euro.

Dabei muss beachtet werden, dass Steuern anfallen, wie zum Beispiel Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Für einen normalen Lebensstandard ist es vollkommen ausreichend. Allein lebende können ohne Probleme eine betrachtliche Summe ansparen.

Für eine vier Köpfige Familie ist es auch ausreichend, sollte man aber bedenken, dass man keine Kredit bekommt und ein Eigenheim sehr unrealistisch bis sehr schwer zukriegen ist.

Können auch Freiberufler ein Kleingewerbe anmelden?

Freiberufler sind keines Wegs in ihrer Tätigkeit gewerblich und aus diesem Grund können sie auch kein Kleingewerbe sein. Welches aber nicht heißt, dass sie nicht von der Regelung eines Kleinunternehmens profitieren können.

Auch sie können beim Finanzamt sich als Kleinunternehmer anmelden und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Freiberufler sind ohnehin der Buchführung nicht verpflichtend. Für sie reicht die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung aus.

Fazit:

Ein Kleingewerbe ist an und für sich ein sehr besonderes Gewerbe und nicht mit anderen zu vergleichen. Die Art und Weise, wie viel man an Steuern sparen und dabei auch noch gleichzeitig sehr viel Geld verdienen kann ist fast schon einmalig. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand sehr gering, im Verhältnis zu anderen Gewerben, und auch die Kosten, die anfallen, sind bei einem Kleingewerbe recht niedrig.

 

Gewerbeanmeldung GmbH Formular – Voraussetzungen

Ist eine GmbH ein Gewerbe?


Eine GmbH ist die beliebteste Rechtsform. GmbH ist die Abkürzung für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie gehört zu den Kapitalgesellschaften und ist somit ein Gewerbe.

Eine GmbH ist als eine juristische Person zusehen und kann von mehreren Personen als auch von einer einzelnen Person gegründet werden. Wenn die GmbH von mehreren Personen gegründet wird, muss ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen werden. Mit diesem Vertrag beginnt die Gründung einer GmbH.

Wie ist die Haftung bei einer GmbH?

Da es sich bei einer GmbH um eine Kapitalgesellschaft handelt, ist die Haftung beschränkt. Somit ist der Geschäftsführer geschützt und kann nicht mit seinem privaten Vermögen haften. Sondern die GmbH haftet als Gesellschaft mit dem Gesellschaftsvermögen. Es kann jedoch hierbei Ausnahmen geben. Der Geschäftsführer muss nichts destotrotz seiner Pflicht sorgfältig nachkommen.

Wann muss Gewerbeanmeldung gemacht werden?

Grundsätzlich muss ein Gewerbe angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Erst nach dem man der Anmeldung eines Gewerbes nachgekommen ist, ist es erlaubt auch der Tätigkeit nachzukommen.

Um der Tätigkeit nachzukommen, braucht man die Bestätigung der Behörde und dieser ist der sogenannte Gewerbeschein. Wer ohne die Anmeldung eines Gewerbes der Tätigkeit nachkommt, kann mit Bußgeld rechnen.

Dieses Bußgeld kann mehrere Tausende Euros betragen. Neben dem Bußgeld muss man auch die Steuern, die bis zu dem Zeitpunkt nicht gezahlt worden sind nachzahlen. Im Grunde ist die Gewerbeanmeldung kostengünstig, doch in dem Fall kann es teuer enden. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man sein Gewerbe schon vor Beginn der Tätigkeit anmelden.

Wie gründet man eine GmbH?

Die Gründung einer GmbH beginnt damit, dass ein Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschaftern abgeschlossen wird. Hierbei sollten die Gesellschafter sich Hilfe von einem Anwalt einholen, damit keine Fehler auftauchen.

Nach dem man den Gesellschaftsvertrag gemacht, müssen die Gesellschafter diesen von einem Notar beurkunden lassen. Der Notar leitet den Gesellschaftsvertrag an das Handelsregister weiter, damit die GmbH eingetragen werden kann. Erst danach kann man der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt nachkommen.

Wann muss man zum Gewerbeamt?

Nach dem de GmbH im Handelsregister eingetragen worden ist, kann man das zuständige Gewerbeamt aufsuchen. Zur Anmeldung müssen alle Gesellschafter vor Ort anwesend sein, damit die Anmeldung auch erfolgen kann. Vor Ort wird dann das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt.

In diesem Formular macht man Angaben zur eigenen Person und zum Betrieb. Das Formular muss von jedem Gesellschafter einzeln ausgefüllt werden. Wenn man das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt hat und die notwendigen Unterlagen eingereicht hat, kriegt man nach der Zahlung der Bearbeitungsgebühren den Gewerbeschein und hat somit die Berechtigung der Tätigkeit nachzukommen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Damit der Beamte vor Ort den Antrag auch bearbeiten kann, müssen Unterlagen eingereicht werden. Unterlagen, die bei einer GmbH benötigt werden, sind:

  • Den gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern wird der gültige Aufenthaltstitel benötigt und eventuell eine Meldebestätigung
  • beurkundete Gesellschaftsvertrag
  • je nach dem, um welche Tätigkeit es sich bei dem Gewerbe handeln soll, kann es sein, dass Nachweise oder Qualifikationen erforderlich sind (zum Beispiel ein Führungszeugnis oder Nachweis der fachlichen Kompetenz)

Wenn man das Formular zur Anmeldung und die Unterlagen eingereicht hat, bekommt man seinen Gewerbeschein. Doch hier ist die Anmeldung der GmbH nicht vollständig zu Ende, denn sie muss noch weiteren Behörden angemeldet werden.

gewerbeanmeldung gmbh formularWie sieht der Gesellschaftsvertrag aus?

Der Gesellschaftsvertrag ist für Kapitalgesellschaften Pflicht. Der Gesellschaftsvertrag soll die Pflichten und Rechten der Gesellschafter regeln und vor allem bei Konflikten als Lösung dienen. Es muss vom Notar beurkundet werden, damit die GmbH auch im Handelsregister eingetragen werden kann. Bei einem Gesellschaftsvertrag einer Kapitalgesellschaft gibt es Vorschriften an die man sich halten muss. Es muss der notariellen Form entsprechen. In dem Gesellschaftsvertrag muss in jedem Fall enthalten sein:

  • Name des Unternehmens und der Sitz
  • Geschäftszweck des Unternehmens (welche Tätigkeit oder Tätigkeiten ausgeübt werden sollen)
  • Betrag des Stammkapitals, der eingebracht wird
  • Und die Einlage des Stammkapitals vom Gesellschafter (welcher Gesellschafter übernimmt welchen Anteil)

Neben diesen Punkten kann der Gesellschaftsvertrag weiter ausgearbeitet werden und kann mehr Punkte beinhalten, wie zum Beispiel:

  • Dauer der Gesellschaft (kann auch auf unbestimmte Zeit sein)
  • Organe der Gesellschaft (Geschäftsführer und Geschäftsversammlung)
  • falls ein Gesellschafter austritt
  • bei Todesfall eines Gesellschafters

Hier kann der Gesellschaftsvertrag individuell gestaltet werden. Falls sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben, wie zum Beispiel ein neuer Sitz der Gesellschaft oder ein neuer Geschäftszweck, muss dies im Gesellschaftsvertrag geändert werden. Dieser muss erneut von einem Notar beurkundet werden. Die Informationen werden an das Handelsregister weitergeleitet und eingetragen. Am besten holt man sich beim Abschließen des Gesellschaftsvertrages die Hilfe eines Anwaltes.

Wo muss man noch eine GmbH anmelden?

Nach dem die Gesellschafter der Anmeldung beim Gewerbeamt nachgekommen sind, wird diese Information vom Gewerbeamt an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet.

Vom Finanzamt kriegt man die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Den steuerlichen Erfassungsbogen muss man ausfüllen und zurückschicken. In der Regel kriegt man diesen in sieben bis zehn Tagen zugeschickt.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollten die Gesellschafter selbst das zuständige Finanzamt aufsuchen. Nach der Gewerbeanmeldung wird man auch zum Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer.

Diese Mitgliedschaft ist verpflichtend für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland. Falls bei der GmbH Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, müssen diese auch angemeldet werden.

Dafür muss die GmbH eine Betriebsnummer von der Bundesagentur für Arbeit anfordern. Zudem müssen sie bei der Sozialversicherung, Krankenversicherung und Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

Wie lange dauert die Gründung einer GmbH?

Die Dauer der Gründung einer GmbH kann ganz unterschiedlich aussehen. In manchen Fällen kann es sein, dass man paar Tage warten muss bis man einen Termin vom Notar kriegt.

Genauso dauert es bis dann die GmbH im Handelsregister eingetragen worden ist. Auch muss bei einer GmbH ein Geschäftskonto eröffnet werden, damit das Stammkapital eingezahlt werden kann. Weitere Tage nimmt die Bearbeitungszeit beim Gewerbeamt und Finanzamt in Anspruch. Danach kann man auch schon beginnen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend?

Ja, die Mitgliedschaft bei der IHK ist für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland verpflichten und kann nicht abgetreten werden. Doch bietet die Industrie- und Handelskammer der Gesellschaft Weiterbildungskurse und Zertifikate an.

Dies ist von Vorteil für das Unternehmen, weil es sich weiterentwickeln kann. Zu dem kommen auch Zertifikate immer gut bei Geschäftspartnern und Kunden an, weil das Unternehmen als zielstrebig gilt.

Wie viel Kostet die Gründung einer GmbH?

Zunächst einmal müssen die Gesellschafter bei der Gründung einer GmbH einen Mindestkapital von 25.000 Euro aufweisen. Dies muss zum Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt vorhanden sein.

Zum Beurkunden des Gesellschaftsvertrages sind beim Notar Bearbeitungskosten fällig. Die Eintragung im Handelsregister kostet in der Regel 150 Euro. Diese können immer unterschiedlich aussehen.

Danach kommen die Bearbeitungsgebühren beim Gewerbeamt auf die Gesellschafter hinzu. Diese Bearbeitungsgebühren können immer von Stadt zu Stadt sich unterscheiden. Weitere Kosten können dann anfallen, wenn man zum Beispiel eine Räumlichkeit mieten möchte.

Was kostet eine GmbH jährlich?

Die Kosten, die ein Gewerbe im Jahr tragen muss, können immer ganz unterschiedlich sein und hängen von der Tätigkeit, der man nachkommen möchte. Kosten, die anfallen können, sind:

  • Jährlicher Mitgliedschaftsbeitrag bei der Industrie- und Handelskammer
  • Miete einer Räumlichkeit
  • Neuanschaffungen (zum Beispiel ein Firmenwagen)
  • Materialkosten
  • Mitarbeiter
  • Krankenversicherung

Welche Steuern werden bei einer GmbH gezahlt?

Steuern, die bei einer GmbH gezahlt werden, sind:

  • Gewerbesteuer
  • Lohnsteuer
  • Umsatzsteuer
  • Grundsteuer (falls zum Beispiel ein Grundstück vorhanden ist)
  • Grunderwerbsteuer (einmalig zu bezahlen bei einem Kauf von einem Grundstück)
  • Kapitalertragsteuer
  • Körperschaftssteuer

Gewerbesteuer zahlt jeder Gewerbetreibende in Deutschland an das Gewerbeamt. Die Lohnsteuer wird von dem Angestelltengehalt berechnet inklusive Solidaritätszuschlag.

Diese wird an das Finanzamt gezahlt. Umsatzsteuer sind die sogenannte Mehrwertsteuer und betragen 19%. Hier bei werden 19% des Umsatzes versteuert.

Körperschaftssteuer sind so ähnlich wie die Einkommenssteuer. Diese bezieht sich auf das Einkommen der GmbH. Kapitalertragsteuer bezieht sich wie der Name schon sagt auf das Kapital der GmbH.

Wie sieht die Buchhaltung bei der GmbH aus?

Die GmbH ist als Formkaufmann zur doppelten Buchführung gezwungen.

Kann eine GmbH als Kleinunternehmer gelten?

Eine GmbH darf nicht von der Kleinunternehmerregelung profitieren, weil es sich meisten bei einer GmbH um eine kaufmännische Tätigkeit handelt.

Als Freiberufler eine GmbH gründen?

Ein Freiberufler kann eine GmbH gründen, jedoch empfiehlt es sich nicht, weil es finanziell ein Nachteil für sie wäre. Wenn sie eine GmbH gründen möchten, müssen sie ein Gewerbe anmelden und somit dann nicht mehr von den Gewerbesteuern befreit. Zu dem sind sie auch der doppelten Buchführung verpflichtet.

Was sind die Vorteile einer GmbH?

Die Vorteile einer GmbH sind einige. Zum einen genießen die Geschäftsführer mit einer GmbH ein hohes Ansehen. Vor allem bei Kreditinstituten kommt eine GmbH beliebt an. Außerdem ist das private Vermögen der Geschäftsführer durch die beschränkte Haftung geschützt, weil das Unternehmen mit seinem Vermögen haftet.

Die Gesellschafter in einer GmbH können problemlos geändert werden. Auf ersten Blick sin es ganz viele Steuern, die gezahlt werden sollen, doch sind die Körperschaftssteuer niedrig. Die Nachteile einer GmbH sind, dass man einen Mindestkapital von 25.000 Euro aufweisen muss. Doch dies lohnt sich durch das hohe Ansehen.

Fazit

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gehört zu den Kapitalgesellschaften. Kapitalgesellschaften müssen in den meisten Fällen ein Mindestkapital aufweisen. Bei einer GmbH beträgt diese 25.000 Euro. Das Kapital muss bei der Gewerbeanmeldung nachgewiesen werden. Doch der Vorteil bei einer GmbH ist, dass die Gesellschafter nicht mit ihrem privaten Vermögen haften können.

Bei Kapitalgesellschaften haftet das Unternehmen mit seinem eigenem Gesellschaftsvermögen. Die Gründung einer GmbH beginnt damit, dass wenn mehrere Gesellschafter eine GmbH gründen, einen Gesellschaftsvertrag abgeschlossen wird. Hierbei gibt es Vorgabe an die sich die Gesellschafter halten müssen.

Am besten macht man den Gesellschaftsvertrag mit einem Anwalt zusammen, damit es richtig ist und kostbare Zeit nicht verlieren geht. Nach dem der Gesellschaftsvertrag gemacht worden ist, geht man mit diesem zu einem Notar.

Der Notar beurkundet diesen und leitet es an das Handelsregister weiter. Das Unternehmen wird mit seinem Namen in das Handelsregister eingetragen. Erst danach können die Gesellschafter mit der Anmeldung beim Gewerbeamt beginnen. Sie müssen das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen.

Das Gewerbe muss angemeldet werden, sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt und diese auf Gewinn ausgerichtet ist. Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann hohes Bußgeld drohen. Beim Gewerbeamt wird das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt und die notwendigen Unterlagen eingereicht.

Wichtige Unterlagen sind der Gesellschaftsvertrag und der Personalausweis. Des Weiteren können weitere Unterlagen gefordert werden. Dies hängt letztendlich davon ab, welcher Tätigkeit man nachkommen wird. In manchen Fällen kann es sein, dass der Gesellschafter seine fachliche Kompetenz nachweisen muss.

Das Formular zur Anmeldung ist von jedem Gesellschafter auszufüllen. Die Bearbeitungsgebühren beim Gewerbeamt können von Stadt zu Stadt sich unterscheiden. Wenn man alles abgegeben hat, bekommt man den Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachzukommen.

Danach werden diese Informationen an das Finanzamt und die IHK weitergeleitet. Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen und die Steuer-ID zugeschickt. Die Mitgliedschaft bei der IHK ist für den Gewerbetreibenden verpflichtet und kann nicht abgetreten werden.

Die Gründung einer GmbH kann einige Tage in Anspruch nehmen, weil man ein paar mehr Anlaufstellen in dem Sinne hat (Notar und Handelsregister). Auch keine GmbH sich als Kleinunternehmen eintragen.

Dies macht man beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt. Als Kleinunternehmen kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Mit einer GmbH können die Gesellschafter ein hohes Ansehen genießen.

 

Anmeldung Kleingewerbe Kosten

Die Kleingewerbe Anmeldung ist die beliebteste Art in Deutschland. Über fünf Millionen Kleingewerbe haben wir allein in Deutschland und die Zahl wächst weiterhin unaufhaltsam. Noch nie war es so einfach, ein Unternehmen zu gründen.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass es auch dementsprechend weit mehr Mitarbeiter gibt, als wie vor einigen Jahrzehnten noch. Der Markt ist heiß umkämpft und jedes Unternehmen versucht, seine besondere Stärke ausspielen zu können.

Die besondere Stärke beim Kleingewerbe ist vor allem, dass der Gründer sehr wenige Kosten zu decken hat und dementsprechend auch bei den kleinsten Beträgen bereits richtig gutes Geld verdienen kann. Doch im Laufe des Artikels werden wir noch genauer darüber reden, welche Zahlen nach der Gründung auf den Kleingewerber zukommen werden.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Gründers muss es sein, auch gewisse Dinge abwägen zu können. In diesem Falle würde dies bedeuten, welche Vor- und Nachteile eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit sich bringen würde. Denn die meisten Leser werden sicherlich neben einem Beruf gründen wollen.

Umso wichtiger ist es auch, dass man sich von vorneherein bewusst wird, auf was man sich da einlässt. Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen.

Daher ist es auch sehr wichtig, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen. Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt weiter aufbessern, ohne dabei nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Andere Gründer möchten zunächst klein beginnen, vieles austesten und im Nachhinein das Unternehmen dann Gewinnbringend weiterverkaufen. Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten.

Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen. Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt.

So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten.

Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Man sollte so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden, wenn man weiß, dass man diese gewerbliche Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben möchte. Falls man dies nämlich nicht tun sollte, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

In München wird sogar das Vergehen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Daher ist es auch umso wichtiger, das man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man kann allerdings ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern wird dann noch ein Zinssatz berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Ein Gewerbeschein geht aus einer Gewerbeanmeldung hervor. Das Formular, welches man beim Gewerbeamt erhält, dient ausgefüllt als Gewerbeschein. Der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein liegt im nichts. Es gibt nämlich keinen kleinen Gewerbeschein.

Jeder Gründer, der beim Gewerbeamt vorstellig wird, erhält ein und denselben Schein. Der Grund, weshalb so viele Leute annehmen, dass es einen Kleingewerbeschein gibt, liegt darin, dass man auf dem Formular bei der Anmeldung nicht die Rechtsform des Kleingewerbes ankreuzen kann. Aufgrund dieser Tatsache glauben viele, dass Kleingewerbe einen eigenen Schein haben.

Doch dem ist nicht so. Ein Kleingewerbe gründen tut man nämlich dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat und dort die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit das Gewerbe als Kleingewerbe akzeptiert wird. Also, um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Gewerbetreibende erhalten in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen ein Schreiben vom Finanzamt. Falls nicht, dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es grad hakt. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man auf diesem angibt, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte, dann ist das so, als wenn man ein Kleingewerbe gründen würde.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass man diese Option zieht, denn falls nicht, dann darf man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen. Außerdem muss man Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es sehr wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben auch zur Realität passen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen Gewinne zu erwirtschaften.

Kleingewerbe benötigen hierbei keine Steuernummer. Es reicht aus, wenn man die eigene Steuernummer auf Rechnungen angibt, die jeder Mensch seit Geburt an bekommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten einen Umsatz von unter 50.000 Euro haben muss. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann, ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen? Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft.

Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam. Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden.

Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann. Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer.

Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit. Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Ja. Unabhängig davon welche Rechtsform man auch hat, jeder Gewerbetreibender ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Mitgliedschaft kostet für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Für diese Leistung kann man allerdings auch einiges erhalten, sofern man die vielen Angebote der IHK für sich nutzt. Denn die örtliche IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Das bedeutet wiederum, das sie Gewerbetreibenden einmalige Möglichkeiten anbieten, wie Weiterbildungskurse, um Zertifikate zu erlangen, damit das Unternehmen an Prestige gewinnt.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

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Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind alles andere als klein. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr mit einem Kleingewerbe erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Zahl dürfte sogar so hoch sein, dass sie bei vielen Gewerbetreibenden das aktuelle Gehalt übertreffen würde. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man Gewerbesteuern, Umsatzsteuer und die Einkommensteuer zahlen muss.

Wobei man auch hier wieder sagen muss, das man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften darf, ohne Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Sofern man also sowohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, als auch unter der dem Freibetrag bleibt, man letztlich als Kleingewerbetreibender nur die Einkommensteuer zahlen muss.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein weiterer großer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieses recht kostengünstig geführt werden kann und auch keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die einzigen Fixkosten, die anfallen, sind die Gebühren bei der IHK. Weitere Kosten gibt es zunächst nicht.

Es kann jedoch sein, das falls man ein Hauptgewerbe führt, dann auch die eigene Krankenversicherung bezahlen muss. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Patente anmeldet, Mitarbeiter einstellt oder Neuanschaffungen tätigt. Doch diese Zahlungen kann man als Investition sehen und somit auch als ein Investment für eine erfolgreiche Zukunft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen. Dennoch muss man vorher beim Amt des Gewerbes vorstellig werden, um überhaupt ein Gewerbe anmelden zu können.

Hier muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

 

Gewerbe angemeldet was nun

Nachdem man das eigene Unternehmen beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet hat, ist man Stolz wie Oscar. Das darf man auch sein, denn man leitet quasi eine neue Ära ein, die für den Gründer am Ende hin positiv verlaufen soll.

Unabhängig davon, für welche Rechtsform man sich auch entschieden hat oder ob man die Selbstständigkeit nebenberuflich oder hauptberuflich angeht, so gebührt jedem Gründer größter Respekt. Es erfordert viel Mut, die Selbstständigkeit anzupeilen und es erfordert umso mehr Mut, Fleiß, Schweiß, Tränen und Ehrgeiz, dieses erfolgreich zu führen und zu Gewinne zu führen.

In diesem Artikel erfährst du alles wissenswerte, was nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt geschehen wird, welche Kosten auf einen zukommen können und mit welchen Behörden man es noch zu tun bekommen wird.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?


Das man sich beim Gewerbeamt anmelden muss, ist vielen Gründern bekannt. Doch was geschieht, wenn man sich nicht angemeldet hat? Mit welchen Konsequenzen kann man rechnen? Sagen wir so, mit sehr großen!

Denn jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, ist auch dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls von der Pflicht befreit sind Leute, die zu den Freiberuflern gehören. Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden, somit entfällt bei diesen auch die Pflicht zur Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer. Zu den freien Berufen gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Künstler,
  • Fotografen,
  • Schriftsteller,
  • und viele mehr.

Alle anderen, die eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, müssen eine Gewerbeanmeldung beantragen. Falls nicht, dann muss man ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr bezahlen. In München ist es gar so, dass in extrem Fällen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das würde für die meisten Gründer nicht nur wirtschaftlich sehr schaden, sondern auch noch den finanziellen Ruin bedeuten. Man hat allerdings die Möglichkeit, auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man erst nach mehreren Jahre also die Gewerbeanmeldung beantragen sollte, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Auch bedeutet das Zurückzahlen der Steuern nicht, dass die Ämter keine Bußgelder mehr verhängen können. Allerdings lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten und verhängen kleine oder gar keine Strafen. Doch allein darauf vertrauen sollte man sich nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt erfolgt automatisch. Das Gewerbeamt leitet die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dem Gründer. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, dann erst sollte man selbst bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang, daher sollte man diesen Bogen auch mit größter Aufmerksamkeit ausfüllen. Kleinere Fehler können bereits dazu beitragen, das man einige steuerliche Vorteile verpasst. Auch kann man indirekt die Kleingewerbe Anmeldung auf dem Fragebogen abschließen.

Das Kleingewerbe anmelden tut man nämlich nicht bei dem Amt des Gewerbes, sondern muss beantragt werden vom Finanzamt. Auf dem Fragebogen wird unter anderem gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist die Voraussetzung für die Anmeldung eines Kleingewerbes. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Die Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Umsatzsteuern, was für viele Gründer einen enormen Gewinn bedeuten kann. Ebenfalls bei dem Fragebogen ausfüllen muss man die Frage, wie genau die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Gründer müssen hierbei darauf achten, das Gewerbe so detailliert wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angegeben Informationen denn auch wirklich passend sind. Gibt es beispielsweise einige Unstimmigkeiten, kann ein Bußgeld verhängt oder das Gewerbe geschlossen werden.

Daher müssen Gewerbetreibende das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben. Nachdem man den Bogen ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man in der Regel innerhalb kürzester Zeit die neue Steuernummer für das Gewerbe zugewiesen. Leute, die ein Kleingewerbe haben, erhalten derweil keine neue Steuernummer. Diese benutzen in der Regel die eigene private Nummer, die jeder seit Geburt an bekommt, auf die Rechnungen.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ein Kleingewerbe anmelden und so die Mitgliedschaft bei der IHK nicht antreten? Leider falsch gedacht, denn unabhängig davon, welches Gewerbe man auch hat, ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten.

Das ist gesetzlich so festgelegt und man kann sich von der Pflicht auch nicht befreien lassen. Auch wenn diese Pflicht nicht immer für Begeisterung sollte, so sollten sich Gründer zunächst anschauen, welche Angebote die IHK überhaupt einem bietet.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, das die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Auch bietet sie viele Weiterbildungskurse an, wo Unternehmer Zertifikate erlangen können, welche das Gewerbe weiter aufwerten können. Für diese Leistungen müssen Gründer auch eine jährliche Gebühr bezahlen.

Kleinere Gewerbe zahlen in der Regel rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro. Auch hier können die Gebühren je nach Stadt Abweichen. Man zahlt nur dann keine Gebühren, wenn das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr hat.

Das werden die grundlegenden Informationen. Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

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Gewerbe angemeldet – welche Kosten im Jahr?

Die gewerbliche Tätigkeit anmelden ist nur die halbe Miete. Gewerbetreibende müssen auch auch einige Kosten pro Jahr abdecken. Da die meisten Leser noch vor der Gründung stehen, ist es auch wichtig, die Bearbeitungsgebühr bei dem Amt des Gewerbes zu erwähnen.

Diese Kosten fallen nur einmal an, wenn man ein Gewerbe anmelden möchte. Diese Kosten betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Auch bei dem Amt des Gewerbes muss man angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebenberufliches Gewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Nebengewerbe muss weiterhin der Arbeitgeber die Krankenversicherung in der Regel bezahlen. Bei einem Hauptgewerbe sieht es wiederum anders aus. Da muss der Gewerbetreibende selbst die Kosten begleichen. Ein Student, müsste in dem Fall rund 100 Euro für die Versicherung bezahlen.

Alle anderen bewegen sich zwischen 200 Euro und mehr. Die Ausgaben sind abhängig von den Einnahmen und können weiter steigen, sofern auch die Einnahmen steigen sollten. Diese Kosten müsste man allerdings monatlich bezahlen. Außerdem muss man noch die Gebühr bei der IHK berechnen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr beträgt.

Das wären auch im Endeffekt die gesamten Kosten. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Muss der Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung erfahren?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein gewerbliche Tätigkeit anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch ein Arbeitgeber in erster Linie nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu unterrichten.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Im wesentlichen hat die Anmeldung eines Gewerbes Auswirkungen auf drei Bereiche:

die finanzielle Haftung, die Pflicht zur Einkommensteuererklärung und die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und bei der Berufsgenossenschaft. All diesen Pflicht muss man nach der Gewerbeanmeldung nachkommen.

 

Gewerbeschein Formular

Was braucht man um ein Gewerbe anmelden zu können?


Eine Gewerbeanmeldung kann ganz schnell und ganz einfach erfolgen, als man es sich überhaupt vorstellt. Außerdem muss man auch nicht unbedingt Voraussetzungen erfüllen. Um überhaupt ein Gewerbe anzumelden, braucht man eine Geschäftsidee.

Wenn man die Geschäftsidee hat kann man auch direkt mit der Gewerbeanmeldung starten. Um Ein Gewerbe anzumelden muss man nur ein Formular ausfüllen und die notwendigen Unterlagen einreichen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • der gültige Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern wird der gültige Aufenthaltstitel benötigt
  • je nach dem welche Tätigkeit man ausüben wird, können weitere Nachweise gefordert werden (z.B. Führungszeugnis)
  • in manchen Fällen müssen auch Qualifikationen nachgewiesen werden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen

Wenn die Gewerbeanmeldung getan ist, kriegt man den Gewerbeschein und ist somit offiziell berechtigt, die Tätigkeit auszuführen.

Muss man ein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden?

Eine Gewerbeanmeldung erfolgt in der Regel beim zuständigen Gewerbeamt und ist auch verpflichtend. Welches Gewerbeamt für einen zuständig ist, muss man erst ausfindig machen, denn in Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt. Nach dem man weiß, welches Gewerbeamt zuständig ist, muss man vor Ort den Antrag zur Anmeldung und die Unterlagen abgeben.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man die entsprechenden Bearbeitungsgebühren direkt zahlt, erhaltet man sein Gewerbeschein. Die genauen Bearbeitungsgebühren können von Stadt zu Stadt variieren. In der Regel belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Heut zu Tage bieten inzwischen viele Städte die Online-Anmeldung an. Das heißt man kann jeder Zeit bequem von Zuhause ein Gewerbe anmelden kann. Auch bei dem Online-Verfahren muss man das Formular Gewerbeanmeldung ausfüllen und die notwendigen Unterlagen einreichen.

In der Regel kriegt man eine E-Mail mit einer Bestätigung. Nach der Gewerbeanmeldung werden weitere Behörden wie das Finanzamt und die Industrie und Handelskammer benachrichtigt. Vom Finanzamt erhält man eine Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen. Der steuerliche Erfassungsbogen muss ausgefüllt zurückgeschickt werden.

Falls das Gewerbe Mitarbeiter beschäftigen soll, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern. Zusätzlich müssen Mitarbeiter bei der Berufsgenossenschaft, Sozialversicherung und Krankenkasse angemeldet werden.

Es gibt eine Ausnahme bei der Gewerbeanmeldung. Es gibt einige Berufsgruppen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Sie werden Freiberufler oder auch Katalog oder Katalogähnliche Berufe genannt. Dazu zählen z.B. Ärzte, Schriftsteller, Steuerberater, Ingenieure und viele mehr.

Allgemein lässt sich sagen, dass es sich um wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten handelt.

Wo erfolgt die Kleingewerbe-Anmeldung?

Gewerbe die neu gegründet werden, können von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe. Es soll den Gewerbetreibende in den ersten zwei Jahren entlasten. Bei der Kleinunternehmerregelung ist man von den Umsatzsteuern in den ersten zwei Jahren befreit, jedoch muss man dafür Voraussetzungen erfüllen.

Die Voraussetzung ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Gewinn erwirtschaftet. Wenn dies erfüllt ist, zahlt man keine Umsatzsteuern. Die Anmeldung eines kleinen Gewerbes erfolgt nicht beim Gewerbeamt. Dies muss im steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angegeben werden.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass sobald eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, mit der man Gewinn erzielen möchte, ist man auch der Gewerbeanmeldung verpflichtet.

Bei der Gewerbeanmeldung erhaltet man den Gewerbeschein und nur mit diesen ist man überhaupt zur Ausübung berechtigt. Wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es zu Bußgeld in Höhe von mehrere Tausenden Euro führen.

Grundsätzlich ist die Gewerbeanmeldung kostengünstig, kann aber teuer enden, wenn man es nicht rechtzeitig erledigt. Aus diesem Grund sollte man der Gewerbeanmeldung am besten vor Beginn der Tätigkeiten nachkommen.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem kleinen und einem normalen Gewerbeschein?

Es gibt keinen Unterschied zwischen dem kleinen und den normalen. Es ist das ein und dasselbe. Im Alltag wird oft der Begriff kleiner Schein benutzt, jedoch handelt es nur von einem Gewerbe, welches als Kleingewerbe gilt. Einen kleinen Schein gibt es ohnehin nicht, weil man den Schein vom Gewerbeamt kriegt und ein Kleingewerbe muss man beim Finanzamt anmelden.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Es ist nichts anderes als der Antrag bzw. das Formular Gewerbeanmeldung. Das Formular kann vor Ort ausgefüllt werden oder aber auch schon Zuhause vorbereitet werden. In dem Formular macht man Angaben zur eigenen Person und Angaben zum Betrieb. Das Formular ist wie folgt aufgebaut:

  • Name und Vorname des Gewerbetreibende angeben
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum und Geburtsland
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift des Gewerbetreibenden

Danach werden die Angaben zum Betrieb ausgefüllt:

  • Anzahl der Geschäftsführer
  • Anschrift des Gewerbes
  • Tätigkeit oder Tätigkeiten, die ausgeübt werden sollen
  • ob es sich um ein Nebengewerbe handelt
  • handelt es sich um eine Neugründung oder Übernahme

Wenn alles sorgfältig ausgefüllt worden ist, kann das Formular vom Beamten bearbeitet werden.

Fazit:

Wer ein Gewerbe gründen möchte muss direkt zum Gewerbeamt. Man muss zum Gewerbeamt, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welches mehrmals wiederholt wird und auf Gewinn ausgerichtet ist. Dann ist man dazu verpflichtet einer Gewerbeanmeldung nachzukommen.

Bei dem Gewerbeamt füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. In dem Formular Gewerbeanmeldung werden Angaben zur eigenen Person und Angaben zum Betrieb gemacht. Nach der Gewerbeanmeldung werden weitere Behörden wie das Finanzamt und die IHK benachrichtigt.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. In diesem Bogen kann man als Kleingewerbe eingetragen werden und von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Mit dieser Regelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien und in den ersten zwei Jahren eine Menge Geld sparen.

Gewerbe anmelden was beachten

Es war noch nie so einfachen, ein Unternehmen zu gründen, wie zu unserer heutigen Zeit. Unabhängig davon, ob man als Kleingewerber oder als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft beginnen möchte, die Markteintrittsbarrieren sind definitiv gesunken.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Konkurrenz so hoch war wie noch nie. Umso wichtiger ist es auch, seiner Konkurrent voraus zu sein, indem man einen genauen Plan hat, wie man für die Zukunft vorgehen möchte. Dieser Plan beginnt bereits vor der Anmeldung beim Gewerbeamt.

Wenn du von vorneherein genau weißt, welche Felder du ankreuzen musst, um jede Menge Geld einsparen zu können, dann hast du einen entscheidenden Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz.

Was muss man beachten wenn man ein Gewerbe anmelden möchte?


Zunächst einmal muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Hierbei ist vor allem wichtig, dass man schaut, bei welchen Behörden man die Gewerbeanmeldung beantragen kann. Beispielsweise übernehmen in einigen Städten dies auch die Handwerkskammer oder auch das Ordnungsamt.

Daher ist es wichtig, das zuständige Amt erst einmal ausfindig zu machen. Der nächste Schritt sieht dann wie folgt aus: man muss herausfinden, ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint oder einen Termin benötigt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einfach vor Ort erscheinen kann, was die meisten Gründer bevorzugen dürften, dann kann man in der Regel innerhalb eines Tages den Gewerbeschein mit nach Hause nehmen. Allerdings muss man auch damit rechnen, dass der Andrang für die Gewerbeanmeldung recht groß sein dürfte und man den halben Tag beim Gewerbeamt verbringen wird.

Bei einem Termin würde dies viel schneller vonstatten gehen. Das Problem hierbei wäre nur, das die Termine für einige Wochen und Monate eventuell bereits belegt sein könnten. Daher kann die Anmeldung erst etwas verspätet vorgenommen werden.

Durch die Digitalisierung begünstigt gibt es mittlerweile auch eine dritte Alternative: die Online Anmeldung. Diese Art der Anmeldung macht es möglich, dass man bequem von Zuhause aus die Gewerbeanmeldung beantragen kann. Vor allem für Leute, die aufgrund der Arbeit nur sehr wenig Zeit finden, bei den entsprechenden Öffnungszeiten vorstellig zu werden oder nicht lange auf einen Termin warten möchten, eine perfekte Alternative.

Auch dauert diese Art der Anmeldung nur wenige Minuten und definitiv weniger, als wenn man beim Gewerbeamt die Anmeldung vornimmt. Allerdings gibt es auch hier ein kleines Manko: zum einen Akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist.

Dann müsste man die Unterschrift entweder vor Ort abgeben, was wiederum sehr viel Zeit kostet, oder per Post abschicken. Ein weiteres Problem ist, das, diese Online Gewerbeanmeldung noch nicht in der gesamten Bundesrepublik angeboten wird.

Unabhängig davon, welche Art der Gewerbeanmeldung man auch vorziehen mag, muss man zunächst schauen, welche dieser Alternativen das eigene Gewerbeamt anbietet.

Wenn wir vom klassischen Weg ausgehen, dann sieht es wie folgt aus: beim Gewerbeamt angekommen, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen.

Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man unter anderem noch folgende Unterlagen dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die Mindestkosten, die hierbei anfallen, betragen rund 200 Euro und können weiter ansteigen, je nachdem wie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt in der Regel weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Je nachdem, wie Einnahmen aussehen, kann es sein, dass man auch selbst einen Teil dazu beitragen muss.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach dem anmelden beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung übersprungen hast, kann ich dich beruhigen, denn das Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Finanzamt, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Es macht den Mythos die Runde, wo viele Leute glauben, dass es mehrere Formulare und demnach auch mehrere Gewerbescheine geben muss. Die Rede ist von dem Kleingewerbeschein. Doch jeder Gewerbetreibende erhält dasselbe Formular und demzufolge gibt es auch nur eine Art des Gewerbescheins.

Der Grund für diese Annahme liegt darin begründet, weil man auf dem Formular nicht das Kleingewerbe als Rechtsform angeben kann. Daher nimmt man an, dass es wohl noch ein zusätzliches Formular geben muss, welches die Kleingewerbetreibenden erhalten.

Doch um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt ausfüllen und zurückschicken. Dabei muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, welche die Voraussetzung dafür ist, das man überhaupt als Kleingewerbe angesehen wird. Damit du für die Gewerbeanmeldung gewappnet bist und nicht durch die Fragen überrascht wirst, erhältst du hier einen exklusiven Blick auf das Gewerbeformular.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wann muss man eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Ein Gewerbe anmelden sollte man schleunigst sofort, wenn man weiß, dass man eine Tätigkeit ausüben möchte, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die zum einen zu den Freiberuflern gehören.

Diese Leute müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und keine Gewerbeanmeldung beantragen. Auch keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese dürfen mit einer Tätigkeit (einem Hobby) bis zu 410 Euro im Jahr erwirtschaften, ohne dies dem Finanzamt zu melden.

Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt vorzunehmen. Falls man das Gewerbe nämlich nicht anmeldet, dann droht ein saftiges Bußgeld in höhe von rund 1000 Euro und gar mehr.

Beispielsweise wird in München ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt. Zwar ist dies nicht die Norm und auch nur in den allerschlimmsten Fällen der Fall, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, dass man so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden sollte.

Es ist durchaus möglich, das Gewerbe auch noch rückwirkend anzumelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein Zinssatz drauf gerechnet werden.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, kann man sich als Gewerbetreibender erst einmal zurücklehnen. Man muss sich nämlich nicht beim Amt der Finanzen melden. Dies hat bereits das Gewerbeamt für einen übernommen.

Nach der Gewerbeanmeldung erhält man in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post vom Finanzamt. Falls sich niemand gemeldet haben sollte, dann erst sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden. Dabei kann man sich auch einiges an Zeit lassen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Falls man diese Regelung nicht beansprucht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr ziehen.

Das bedeutet, das Gewerbe wird dann wie jedes andere auch behandelt. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein kontrolliert, ob das angegebene auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer. Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind.

Diese sehen wie folgt aus: man muss im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr unter 50.000 Euro Umsatz bleiben, damit man als Kleingewerbe angesehen wird, die ganzen Vorteile genießen kann und keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu einzuführen. Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Bevor man überhaupt die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, informiert man sich natürlich ausgiebig, welche Verdienstmöglichkeiten einen erwarten können. Leider müssen Gewerbetreibende immer wieder feststellen, das auf diversen Seiten viele unterschiedliche Zahlen veröffentlicht werden.

Auf Gewerbeanmeldung.com findest du allerdings verlässliche Zahlen. Die erreichbaren Summen sind bei einem Kleingewerbe immens. Wer annahm, dass der Name klein gleichbedeutend damit ist, das man auch nur wenig verdienen kann, der täuscht sich, aber gewaltig.

Denn mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften. Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch Steuern zahlen muss.

Allerdings darf man in Deutschland bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Also im besten Fall, zahlt man weder die Gewerbesteuer, noch die Umsatzsteuer, sofern man die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe erfüllt hat.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Das klein Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, man muss nämlich auch die Kosten im Blick haben und diese beachten. Eines der großen Vorteile dieses Gewerbes ist nämlich, das dieser keine großartigen Kosten verursacht. Falls man ein Hauptgewerbe führt, muss man in der Regel die eigene Krankenkasse bezahlen.

Dies dürfte rund 200 Euro und etwas mehr kosten. Das trifft allerdings nicht auf alle Gründer zu. Außerdem muss man die Gebühren bei der IHK bezahlen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr kosten. Das wären auch die einzigen Fixkosten, die man zu zahlen hätte.

Natürlich können auch immer wieder weitere Kosten auftauchen, wenn das Unternehmen weiter wächst. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt bzw. Versicherungen zahlen muss, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt.

Muss jeder die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen, da dies gesetzlich so verpflichtend ist. Die IHK ist dafür da, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Wer glaubt, damit hat sich das auch, der täuscht sich: die IHK bietet nämlich viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann. Dies wiederum kann dem Ansehen des Unternehmens helfen, um attraktiver für potenzielle Kunden zu werden.

Für diese Leistungen erwartet die IHK natürlich auch eine kleine Gebühr. Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr in höhe von 150 bis 300 Euro. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen.

Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt.. Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann.

Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss. Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst.

Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Wenn man die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, ist es sehr wichtig zu schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Vor Ort ist es außerdem sehr wichtig, dass man alle erforderlichen Dokumente bei sich hat.

Falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man beispielsweise auch einen Auszug davon. Für Gründer gilt, das man vor der Gewerbeanmeldung bei dem Handelsregister das Unternehmen eintragen lassen muss.

 

Gewerbe ohne Gewerbeanmeldung – Darauf muss man achten

Gewerbe ohne Anmeldung – geht das?

Nein, nicht immer kann man einer Gewerbeanmeldung entkommen. Ein Gewerbe muss angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Aber wann liegt eine gewerbliche Tätigkeit vor?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion, welche verkauft wird. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man langfristig und selbstständig einer Tätigkeit nachkommt und dabei Gewinn erwirtschaftet ohne im Angestelltenverhältnis zu sein. Wenn dies der Fall ist, ist eine Gewerbeanmeldung unumgänglich und sollte sofort erledigt werden.

Wann muss man eine gewerbliche Tätigkeit anmelden?

Die Anmeldung des Gewerbes sollte schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Wenn man der Anmeldung eines Gewerbes nicht rechtzeitig nachkommt, können dem Gewerbetreibenden Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man die Tätigkeit rechtzeitig anmelden.

Muss man immer ein Gewerbe anmelden?

Nicht jeder muss ein Gewerbe anmelden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Wer zu den Freiberuflern zählt ist in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten.

Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Journalisten, Architekten, Ingenieure und noch viele andere Berufe. Bei diesen Tätigkeiten handelt es eher von Leistungen, die den Wünschen des Kunden angepasst sind und sind daher nicht gewerblich.

Da man als Freiberufler von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung aus und kann mit der Tätigkeit beginnen.

Die Anmeldung sollte spätestens nach vier Wochen mit der Tätigkeit erfolgen. Es kann sein, dass in einigen Fällen auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird vom Finanzamt entschieden.

Urproduktion

Auch Tätigkeiten die in der Urproduktion nicht ausgeübt werden, sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Zu diesen gehören Land- und Forstwirtschaftler, Wein- und Gartenbau, Tierzucht und Fischerei.

Wann muss man noch kein Gewerbe anmelden?

Ebenfalls muss kein Gewerbe angemeldet werden, wenn man das eigene Vermögen verwaltet. Jedoch sollte hierbei der Rahmen nicht gesprengt werden, weil man auch dann eventuell ein Gewerbe anmelden müsste. Dies sollte man dann mit einem Steuerberater oder mit dem Gewerbeamt selbst absprechen.

Fazit

Einer gewerblichen Tätigkeit darf man nicht ohne eine Anmeldung nachkommen. Es gibt Ausnahmen, wo man kein Gewerbe anmelden muss. Freiberufler und Personen, die in der Urproduktion tätig sind, melden kein Gewerbe an.

 

Gewerbe ohne Gewerbeschein

Was ist ein Gewerbe und der Gewerbeschein?

Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare, selbstständige und langfristige Tätigkeit. Wenn man mit einer Tätigkeit Einnahmen erzielt, ohne dass man dabei im Angestelltenverhältnis ist, muss man ein Gewerbe anmelden.

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion und wenn dies der Fall ist muss man beim zuständigen Amt vorstellig werden. Wenn die Anmeldung erfolgt ist, kriegt man den Gewerbeschein.

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung des Amtes, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Ohne den Gewerbeschein ist die Ausübung nicht gestattet. In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das heißt, dass jeder der möchte auch ein Gewerbe anmelden darf.

Wie meldet man ein Gewerbe an?

Um ein Gewerbeamt anmelden zu können, muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Dafür muss man zunächst das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. In Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt oder aber auch andere Gemeinden sind für die Anmeldung zuständig.

Wenn man nun das Gewerbeamt ausfindig gemacht hat, muss man eventuell einen Termin machen. Beim Amt des Gewerbes vor Ort füllt man das Formular zur Anmeldung aus, reicht die notwendigen Unterlagen ein und zahlt die entsprechenden Bearbeitungsgebühren. Wenn dies erledigt ist, kriegt man auch sofort den Gewerbeschein und kann im Grunde auch schon starten.

Kann man ein Gewerbe online anmelden?

In einigen Städten bietet sich auch die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden. Der Ablauf ist der selbe wie vor Ort, nur dass man es von Zuhause aus erledigt, welches ein großer Vorteil ist.

Durch die Online Anmeldung kann man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden und kann die lästigen Wartezeiten vor Ort vermeiden. Vor allem eignet es sich am besten für die, die hauptberuflich noch tätig sind und nur ein Nebengewerbe anmelden möchten.

Als Berufstätiger hat man nicht immer Zeit und kann auch nicht jeder Zeit Urlaub kriegen. Die Bestätigung nach der Online Anmeldung kriegt man zugeschickt und kann auch dann starten.

Welche Unterlagen muss man beim Gewerbeamt einreichen?

Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängt davon ab welche Art von Gewerbe man anmeldet und um welche Rechtsform es sich handelt. In jedem Fall wird der gültige Personalausweis oder Reisepass benötigt.

Bei nicht EU Bürgern ist der gültige Aufenthaltstitel nötig und eventuell eine aktuelle Meldebescheinigung. Falls man noch minderjährig ist, wird die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter benötigt. Wenn bei der Gründung eine juristische Person mitwirkt, wird die Zustimmung der gesetzlichen Geschäftsführer benötigt.

Je nach dem um welche Tätigkeit es sich handelt, kann es sein, dass man Zulassungen vorweisen muss oder aber auch ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt wird. Dies wird dann beim zuständigen Amt mitgeteilt.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann die Gewerbeanmeldung in Deutschland erfolgt sein muss, ist klar geregelt. Sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss das Gewerbeamt besucht werden.

Da man den Gewerbeschein benötigt, um offiziell der Tätigkeit nachzukommen, ist die Gewerbeanmeldung auch unumgänglich. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man am besten sein Gewerbe schon vor Beginn anmelden, damit die Anmeldung rechtzeitig getan ist.

Wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, können einem Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Neben dem Bußgeld muss man auch nicht gezahlte Steuern nachträglich zahlen. Somit kann die Gewerbeanmeldung sehr teuer werden und diesen Stress sollte man vermeiden.

Was kostet ein Gewerbeschein?

Die Gebühren der Gewerbeanmeldung können von Stadt zu Stadt variieren. Genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, doch in der Regel belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro, je nach Art des Gewerbes.

Wie sieht der Gewerbeschein aus?

Auf dem Gewerbeschein findet man Angaben zur eigenen Person und zum Gewerbe selbst. Zum Gewerbe findet man folgende Angaben:

  • Wer ist der Geschäftsführer und wie viele gibt es?
  • Bezeichnung des Gewerbes
  • Sitz des Gewerbes
  • Von welcher Rechtsform handelt es?
  • Tätigkeit, welche ausgeübt wird
  • Handelt es von einer Haupt- oder Nebentätigkeit
  • Wie viele Mitarbeiter werden beschäftigt

Der Gewerbeschein ist nicht nur für den Gewerbetreibenden selbst, sondern wird auch bei den weiteren Behörden, wo man das Gewerbe anmelden muss vorgelegt.

Was passiert nach der Gewerbeanmeldung?

Nach dem Gewerbeamt gibt es noch einige andere Anlaufstellen für den Gewerbetreibenden. Nach der Anmeldung informiert das Gewerbeamt das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer. Vom Finanzamt kriegt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung zugeschickt.

Diesen muss man ausfüllen und sofort zurückschicken. Neben dem Bogen kriegt man auch eine Steuer-ID für das Gewerbe selbst. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung findet man Fragen zu finanziellen Aspekten des Gewerbes.

Hier gibt man an wie viel man sich vorstellt an Einnahmen zu erzielen. Auch kann man in dem Bogen angeben, ob man ein Kleingewerbe anmelden möchte. Man kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen.

Mit der Gewerbeanmeldung beginnt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer. Diese ist für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet und kann nicht gekündigt werden.

Die IHK unterstützt und überwacht das Gewerbe. Für die Mitgliedschaft bei der IHK muss man jährliche Kosten tragen, die aber nicht umsonst gezahlt werden. Die IHK bietet dafür dem Unternehmen Weiterbildungskurse und Zertifikate an. Das Angebot sollte man in Betracht ziehen, um auch das Gewerbe zu erweitern.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man diese auch bei den entsprechenden Behörden wie bei der Versicherung und Berufsgenossenschaft anmelden.

Welche Rechtformen gibt es?

Bei den Rechtsformen unterscheidet man zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften. Zu den Personengesellschaften gehören zum Beispiel Einzelunternehmer und eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Ihre Anmeldung beginnt ganz einfach beim Gewerbeamt.

Bei Kapitalgesellschaften ist die Anmeldung etwas aufwendiger. Eine Kapitalgesellschaft ist zum Beispiel eine GmbH. Eine Kapitalgesellschaft hat eine beschränkte Haftung. Das heißt, dass man als Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nicht mit dem Privatvermögen haften.

Dadurch zeichnet es sich aus. Um eine Kapitalgesellschaft zu gründen, muss man zuerst einen Gesellschaftsvertrag abschließen. Dieser muss vom Notar beurkundet werden und die Eintragung im Handelsregister ist verpflichtend. Erst danach kann man das Gewerbeamt ausfindig machen.

Bevor man sich für eine Rechtsform entscheidet, sollte man sich erkundigen, welche sich finanziell am Besten lohnen würde am Anfang.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Wer beim Finanzamt die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch nimmt, zahlt keine Umsatzsteuer. Diese Regelung soll den neuen Selbstständigen unterstützten und ihn in den ersten Jahren entlasten. Jeder darf diese Regelung in Anspruch nehmen, ob Gewerbetreibender oder nicht.

Damit man aber keine Umsatzsteuer zahlt, muss man Voraussetzungen erfüllen. Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Beide Grenzen müssen eingehalten werden, damit man keine Umsatzsteuer zahlt. Das heißt, wenn bereits im ersten Jahr die Umsatzgrenze überschritten wird, tritt die Regel nicht mehr in Kraft.

Wer braucht keinen Gewerbeschein?

Es gibt einige Ausnahmen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Dazu zählen Freiberufler und Personen, die in der Urproduktion tätig sind. Freiberufler sind in § 18 des EstG klar geregelt und können von den Gewerbetreibenden abgegrenzt werden. Sie werden abgegrenzt, weil sie von der Gewerbeanmeldung befreit sind.

Als Freiberufler ist man in der Tätigkeit nicht gewerblich unterwegs, weil es bei ihnen nicht von einer Massenproduktion handelt. Eher im Gegenteil die Leistung, die sie anbieten, ist auf den Wunsch des Kunden angepasst.

Allgemein lässt sich sagen, dass es bei freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt. Als Freiberufler meldet man sich beim Finanzamt an. Zu der Urproduktion gehören Land- und Forstwirtschaftler, Wein- und Gartenbau, Tierzucht und Fischerei.

Gibt es eine Gültigkeit für den Gewerbeschein?

Eine Dauer für den Gewerbeschein als solches gibt es nicht. Er ist dauerhaft gültig. Wenn das Gewerbe nicht mehr betrieben wird, muss diese abgemeldet werden.

Ein Gewerbe als Nebentätigkeit

Wenn man zuerst klein beginnen möchte und nicht direkt den Job kündigen will, kann zuerst ein Nebengewerbe anmelden. Dies kreuzt man dann im Formular zur Gewerbeanmeldung an. Wenn man zunächst nebengewerblich startet, hat man genug Zeit um sich auszutesten.

Im Nachhinein kann man die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit ummelden. Bei der Nebentätigkeit muss man beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet.

Fazit

Wann in Deutschland ein Gewerbe angemeldet werden muss und wann nicht ist klar geregelt. Wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss diese sofort beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Die Anmeldung ist unvermeidbar. Es gibt Ausnahmen, bei denen kein Gewerbe angemeldet werden muss. Dazu zählen Freiberufler und Menschen, die in der Urproduktion tätig sind.

 

Gewerbe anmelden als Freiberufler

Wer sich grade selbstständig macht, ist nicht immer von vornehinein aufgeklärt. Dann kann es auch durchaus sein, dass man nicht unbedingt weiß, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss. Richtig! Man muss nicht unbedingt beim Gewerbeamt vorstellig werden. Wann man der Gewerbeanmeldung nachkommen muss und wann nicht erfährst du in diesem Beitrag.

Wer muss ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Wer der Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, ist in Deutschland gesetzlich klar geregelt. Eine gewerbliche Tätigkeit muss beim zuständigen Amt angemeldet werden, sobald eine vorliegt. Je nach Stadt kann es mehrere Ämter geben, die zuständig sein könnten.

Aus dem Grund muss man das zuständige ausfindig machen. Außerdem bieten einige Städte die Möglichkeit der Online Anmeldung an. Dies hat den großen Vorteil, dass man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden kann.

Eine gewerbliche Tätigkeit, die angemeldet werden muss, liegt dann vor, wenn sie langfristig, selbstständig und des Öfteren ausgeübt wird, mit der klaren Absicht Gewinn zu erzielen, ohne dass man dabei in einem Angestelltenverhältnis ist. Aber wann handelt es von einer gewerblichen Tätigkeit?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es von einer Massenproduktion, zum Beispiel von einem Produkt, welches hergestellt und verkauft wird. Wenn dies der Fall ist, kommt man um eine Gewerbeanmeldung nicht drum herum und muss dies anmelden, weil man sonst mit Konsequenzen rechnen kann. Genauso gibt es eine Gruppe, die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Diese Gruppe wird Freiberufler genannt.

Was bedeutet Freiberufler?

Wer als Freiberufler gilt, ist von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Diese sind in § 18 des EstG geregelt. Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, ist man auch von den Gewerbesteuern befreit.

Als Freiberufler wird man nicht auch zum Mitglied der Industrie- und Handelskammer, da dies nur für Gewerbetreibende verpflichtend ist. Die Freiberufler werden in drei Kategorien aufgeteilt: Katalogberufe, Tätigkeitsberufe und katalogähnliche Berufe. Zu den Katalogberufen zählen:

  • Ärzte, Tierärzte
  • Heilpraktiker
  • Steuerberater, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer
  • Rechtsanwälte, Notare
  • Architekten und Vermessungsingenieure

Katalogähnliche Berufe müssen meistens ein Studium nachweisen können. Jedoch gibt es einige Tätigkeiten, wobei die Voraussetzungen vom Finanzamt geprüft werden. Diese sind zum Beispiel Fotodesigner, Schauspieler und noch ein paar andere Berufe.

Bei den Tätigkeitsberufen handelt es von künstlerischen oder schriftstellerischen Tätigkeiten, wissenschaftliche Tätigkeiten oder aber auch erzieherische oder unterrichtende Tätigkeiten. Zum Beispiel sind es Berufe wie Ärzte und Schriftsteller.

Was macht einen Freiberufler aus?

Es gibt einige Aspekte, die einen Freiberufler ausmacht und somit von den gewerblichen Tätigkeiten unterschieden werden kann. Den Freiberufler macht sein akademischer Abschluss aus, welches auch sine Voraussetzung ist. Da bei einigen Berufen es von einer verantwortungsvollen Aufgabe handelt, ist es nicht einfach gestattet der Tätigkeit nachzukommen.

Der Abschluss muss auch bei der Anmeldung nachgewiesen werden. Bei der Tätigkeit bzw. der Dienstleistung handelt es nicht von einer Massenproduktion wie bei der gewerblichen, sondern eher um eine spezialisierte auf den Kundenwunsch angepasste Dienstleistung. Im Gegenteil besteht ein besonderes Verhältnis zum Kunden, welches auf Vertrauen aufbaut. Ganz wichtig ist hierbei der Einsatz des Freiberuflers.

Muss man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Es ist durchaus möglich auch als Freiberufler ein Gewerbe anzumelden. Wann genau das der Fall ist, wird vom zuständigen Finanzamt entschieden. Es hängt immer davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen wird und inwiefern man als Freiberufler tätig ist. Ein Beispiel ist hierfür der Fotograf. Je nach Branche kann sich die Anmeldung unterscheiden.

Im Grunde sind sie nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, doch wenn man beispielsweise als Hochzeitsfotograf unterwegs ist, muss man ein Gewerbe anmelden. Wenn das Finanzamt einen darauf aufmerksam macht ein Gewerbe anzumelden, sollte man dies auch schleunigst tun, da sonst Strafen wie Bußgeld drohen können. Unabhängig davon kann man auch als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden.

Dabei kann man sich für eine beliebige Rechtsform entscheiden. Doch muss man hierbei beachten, dass zum Beispiel nicht jede Tätigkeit eine GmbH angemeldet werden kann. Wenn man sich als Freiberufler für eine Rechtsform entscheidet und ein Gewerbe anmeldet, sollte man bedenken, dass der steuerliche Vorteil dabei verloren geht und man die Gewerbesteuern zahlen muss. Damit beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Bevor man sich für eine Rechtsform entscheidet, sollte man zuerst schauen ob es sich finanziell für einen lohnt.

Wie kann mich sich als Freiberufler versichern lassen?

Der Freiberufler hat die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der privaten Versicherung. Bevor man einfach so eine Entscheidung trifft, sollte man schauen, welche Wahl sich am besten persönlich eignet. Für die private Versicherung sind das Alter und der gesundheitliche Zustand entscheidend.

Man sollte bedenken, dass man von der privaten Versicherung nicht einfach in die gesetzliche wechseln kann. Deshalb sollte man sich genug Gedanken darüber machen und dementsprechend die Entscheidung treffen. Für einige Freiberufler gibt es Standeskammer.

Zum Beispiel gibt es die Rechtsanwaltskammer. Über die Standeskammer zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für die Künstler gibt es die sogenannte Künstlersozialkasse. Diese liegt in Wilhelmshaven und die entscheiden wer dort Mitglied werden darf. Wenn man dort angenommen wird, zahlt man als Künstler nur die Hälfte der Beiträge der Sozialversicherung und die andere Hälfte wird von der Künstlersozialkasse übernommen.

Welche Steuern zahlt ein Freiberufler?

Als Freiberufler zahlt man schonmal nicht die Gewerbesteuer. Neben den Gewerbesteuern kann man sich auch die Umsatzsteuer sparen. Wie das geht? Ganz einfach in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Diese Regelung steht sowohl dem Gewerbetreibenden als auch dem Freiberufler zu.

Die Voraussetzung hierbei ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen darf. Erst wenn die beiden Umsatzgrenzen eingehalten werden, zahlt man keine Umsatzsteuer.

Umsatzsteuer sind die sogenannte Mehrwertsteuer, so wie wir es aus unserem Alltag kennen. Wenn man bereits von Anfang an weiß, dass man keine hohen Einnahmen erzielen wird oder zunächst nebenberuflich starten möchte, kann die Regelung in Anspruch nehmen und Geld sparen.

Wie meldet man überhaupt eine freiberufliche Tätigkeit an?

Um eine freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man das zuständige Finanzamt ausfindig machen. Bevor man persönlich dort hingeht, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt, in dem man kurz sein Vorhaben beschreibt.

Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Diesen muss man ausfüllen und zurückschicken. Wer die Umsatzsteuer sparen möchte, muss in diesem Bogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen, um davoon Gebrauch machen zu können. Anders wie bei der Gewerbeanmeldung hat man hier nicht die Möglichkeit sich online anzumelden. Nach dem der Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt worden ist, kann man mit der Tätigkeit starten.

Bis wann muss sich ein Freiberufler anmelden?

Die freiberufliche Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Man sollte die Anmeldung nicht vor sich hinschieben, weil sonst Stress mit den Behörden entstehen kann. Vor allem dann, wenn eine Gewerbeanmeldung doch verpflichtend ist und man sich nicht angemeldet bzw. erkundigt hat.

Fazit

Wenn man als Freiberufler unterwegs ist, muss man kein Gewerbe anmelden. Somit entfallen die Gewerbesteuer und auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK. Wer zu den Freiberuflern zählt, kann nicht einfach entschieden werden, sondern ist gesetzlich geregelt. Wenn diese Frage geregelt ist, muss man sich direkt beim Finanzamt anmelden, in dem man den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllt.

Die Anmeldung sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen. Ob man nun ein Gewerbe anmelden muss oder nicht, entscheidet das Finanzamt, denn es gibt auch einige Ausnahmen. In steuerlichen Erfassungsbogen kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Auch wenn man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, kann man es freiwillig tun.

 

Anmeldung Gewerbeamt

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist eines der ersten Schritte, die man gehen muss, um ein Unternehmen gründen zu können. Gleichzeitig bedeutet dieser Schritt auch, dass es für kommenden Monate und Jahre „keinen“ Schritt mehr zurückgibt. Natürlich kann man jederzeit das Gewerbe auch wieder abmelden. Doch das würden nur die wenigsten direkt in Betracht ziehen.

Vielmehr ist das klare Ziel, so langfristig wie möglich zu arbeiten, auch wenn dies bedeutet, dass man die ersten Monate keine oder nur marginal hohe Einnahmen erzielt. Viel wichtiger ist hierbei, dass das Unternehmen ein festes Fundament besitzt und konstante Einnahmen verbuchen kann.

Das Gewerbe anzumelden erfordert auch einiges an Mut. Es war noch nie so einfach wie heutzutage, ein Unternehmen zu gründen. Wir können mit sehr geringen Mitteln große Imperien schaffen, unser Wissen aus allerlei Quellen beziehen und können durch die Digitalisierung auch sehr günstige und qualifizierte Mitarbeiter finden.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass es mehr Mitarbeiter gibt, als in der bisherigen Geschichte des Unternehmertums. Das wiederum bringt Gründer zu der entscheidenden Frage: was muss ich tun, damit das Geld in der Brieftasche des Kunden in meine wandert, und nicht in die meines Konkurrenten.

Allein um diese Frage beantworten zu können, zahlen jede Menge Leute sehr viel Geld für irgendwelche Kurse, Seminare und Coachings. Doch die Wahrheit ist ganz simpel: sei anders! Sinngemäß sagte ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann einmal: weshalb soll ich mir anschauen, was meine Konkurrenz macht?

Wenn ich mir diese anschaue, werde ich irgendwann auch ein ähnliches Produkt anbieten. Das will ich nicht“. Natürlich ist die Konkurrenzanalyse vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr wichtig. Dennoch sollte man sich vor Augen führen, dass die Individualität des Unternehmens den Ausschlag dazu geben kann, erfolgreich mit diesem zu sein.

Eine der wichtigsten Grundlegenden Bausteine des Marketings, ist die Erkenntnis, dass es nur vier Möglichkeiten gibt, dauerhaft im Kopf des Kunden haftbar zu bleiben. Diese lauten:

  • man muss der erste sein,
  • man muss der beste sein,
  • man muss der günstigste sein,
  • man muss anders sein.

In vielen Bereichen gibt es bereits die erst genannten Punkte, doch das anders sein, das kann jeder Gründer für sich beanspruchen. Hierbei benötigt man nur ein wenig Kreativität. Doch über all diese Dinge sollte man sich ausgiebig Gedanken machen, wenn man kurz vor der Anmeldung beim Gewerbeamt steht.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Sich beim Gewerbeamt anmelden ist der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Daher ist es wichtig, dass du diesbezüglich vollständig informiert wirst. In einigen Großstädten gibt es mehrere Gewerbeämter und daher auch mehrere Orte, wo man die Gewerbeanmeldung durchführen könnte.

Man muss daher genau schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Jedes Gewerbeamt hat seine eigenen Regeln und Vorschriften. Bei einigen reicht es beispielsweise aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Andere wiederum verlangen von einem eine Terminvereinbarung.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man eine Terminvereinbarung hat, dann muss man beispielsweise nicht stundenlang im Wartezimmer warten. Problem hierbei nur kann sein, dass die Gewerbeanmeldung erst nach mehreren Wochen und Monaten stattfinden kann, da alle Termine ausgebucht sind.

Wenn man allerdings hingegen einfach vor Ort erscheint, kann man die Anmeldung am gleichen Tag erledigen, muss sich dann aber auch damit arrangieren, dass man mehrere Stunden im Wartezimmer warten muss. Für alle, die sich nach einer dritten Alternative sehnen, denen sei gesagt: diese gibt es! Und zwar die Online Gewerbeanmeldung.

Diese Art der Anmeldung ist noch recht neu und daher noch nicht überall verfügbar, was ihr bisher einziges Manko ist. Die Online Gewerbeanmeldung ist vor allem für diejenigen attraktiv, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten nie die Zeit dazu gefunden hat, zu den entsprechenden Öffnungszeiten zu erscheinen. Auch dauert diese Art der Anmeldung nur die Hälfte der Zeit, als wenn man beim Gewerbeamt vor Ort erscheint.

Man müsste dann nur die erforderlichen Dokumente als Datei hochladen und die Gebühren per Online bezahlen. Da diese Alternative allerdings noch nicht für jeden gültig ist, gehen wir in unserem Beispiel klassisch voran.

Wenn man nun also beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man noch folgende Unterlagen bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine nebenberufliche Tätigkeit beginnen möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbeamt aufsuchen.

Jeder, der eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Wann genau man anfangen möchte, ist ebenfalls klar geregelt.

Man sollte die Gewerbeanmeldung vor dem Start der gewerblichen Tätigkeiten anmelden. Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. Beispielsweise ist es sogar in München so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können.

Das würde für viele nicht nur den absoluten Worst Case bedeuten, sondern auch den finanziellen Ruin. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern. Doch man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden lassen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit.

Dann müsste man die bisher nicht gezahlten Steuern nachzahlen und zusätzlich darauf würde dann noch ein gewisser Zinssatz dazukommen. Bei eher kleineren Beträgen drücken die meiste Ämter noch ein Auge zu und verhängen dann keine Strafe, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen bzw. vornehmen.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

In der Regel meldet sich das Finanzamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung. Man erhält dann den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden.

Dabei kann man sich auch einiges an Zeit lassen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Falls man diese Regelung nicht beansprucht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr ziehen.

Das bedeutet, das Gewerbe wird dann wie jedes andere auch behandelt. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein kontrolliert, ob das angegebene auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer. Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden.

Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften. Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu einzuführen.

Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind bei einem Kleingewerbe immens. Wer annahm, dass der Name klein gleichbedeutend damit ist, das man auch nur wenig verdienen kann, der täuscht sich, aber gewaltig. Denn mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften.

Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch Steuern zahlen muss. Allerdings darf man in Deutschland bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Also im besten Fall, zahlt man weder die Gewerbesteuer, noch die Umsatzsteuer, sofern man die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe erfüllt hat.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Da das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe der Deutschen überhaupt ist, nehmen wir dies als Grundlage unseres Beispiels. Die Kosten bei einem Kleingewerbe sind sehr moderat und für jeden bezahlbar. Die einzigen Kosten, die ein Kleingewerbe decken muss, sind zum einen die Gebühren bei der IHK, die rund 30 bis 300 Euro pro Jahr kosten können.

Zum anderen müssen Gründer, die ein Hauptgewerbe führen, die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Dies beträgt in der Regel rund 200 Euro und kann weiter steigen, je nachdem, wie die Einnahmen aussehen.

Auch kann es vorkommen, dass auch nebenberuflich Selbstständige einen Teilbetrag der Krankenkasse übernehmen müssen, wenn hohe Umsätze erwirtschaftet werden. Dies wären auch die einzigen Kosten, die man abdecken müsste.

Ebenfalls berücksichtigen sollte man Kosten für Mitarbeiter, die Miete, Neuanschaffungen, Verträge, Patente, Versicherungen etc. Diese sollte man ebenfalls in die Überlegen miteinbeziehen, um alle Fixkosten aufzulisten und eine monatliche Gebühr zu berechnen.

Muss jeder die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Auch wenn die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer sehr umstritten ist, ist diese dennoch gesetzlich für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet. Die Mitgliedschaft bei der IHK kostet rund 20 bis 60 Euro für kleinere Gewerbe und für die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300 Euro.

Die Gebühren können auch weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen des Gewerbetreibenden. Wer einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr vorweisen kann, ist von den Beiträgen befreit. Weitere Kosten können dann entstehen, wenn eine Beitragsrechnung reinflattert.

Vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen.

Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist die Voraussetzung dafür, um überhaupt eine gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Gründer, die die Kleingewerbe Anmeldung beantragen möchten, müssen sich allerdings ein wenig gedulden. Denn diese Anmeldung findet nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen statt.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen, auf dem man angeben muss, dass man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit ein Gewerbe als Kleingewerbe gilt.