Kleiner Gewerbeschein kosten

Was kostet kleiner Gewerbeschein?


Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, der muss wirklich ein sehr smarter Typ sein. Warum? Ganz einfach deshalb, weil dieser sich wohl sehr genau informiert und herausgefunden hat, dass man als Kleingewerber sehr gutes Geld verdienen kann und gleichzeitig auch viele Steuern sparen.

Absetzen zwar nicht, aber im Laufe der erfolgreichen Jahre kann auch die Umwandlung in ein größeres Unternehmen gelingen. Doch bleiben wir bei dem Punkt Kosten.

Wenn man bloß nur das Wort Kosten, Gebühren oder Zahlungen liest, dann graust es einem bereits. Viele Neugründer umso mehr. Man fragt sich, ob das, was man monatlich an Zahlen umsetzen kann, denn auch wirklich lohnenswert ist oder ob die ganzen Steuern und irgendwelche Kosten den ganzen Gewinn abdecken werden, so dass am Ende nicht viel übrig bleibt?

Eine berechtigte Frage. Darauf eine pauschale Antwort zu geben, ist ein Ding der Unmöglichkeit, doch wir von GewerbeAnmeldung.com lassen nichts ungewagt, um dir den bestmöglichen Content liefern zu können.

Also, ein Versuch einer Antwort könnte so aussehen: die Kleingewerbe Anmeldung genießt einen sehr hohen Ruf, nicht umsonst beantragen Jahr für Jahr mehrere zehntausende Menschen die Anmeldung eines Kleingewerbes an. Doch fast genauso viele Leute, die ein Gewerbe anmelden, fast genauso viele melden ihres leider auch ab.

Wie kann man ein Gewerbe gründen?

Viele Gründer beginnen mit dem Glauben, dass ihre Geschäftsidee, ihr Mut und ihr Fleiß dafür sorgen werden, das man letztlich erfolgreich mit dem Kleingewerbe sein wird. Doch leider ist dieses Unterfangen nicht so einfach.

Das Zauberwort lautet hier: Konstanz, Geduld und Ehrgeiz. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Für Gründer bedeutet dies, dass man nicht bereits innerhalb von wenigen Wochen und Monaten aufgeben sollte, sondern weiter an dem eigenen Ziel arbeiten muss.

Wir möchten dich auf dieser unternehmerischen Reise begleiten und dich beraten, damit du für dich den bestmöglichen Weg einschlagen kannst.

Schritt für Schritt, um ein Kleingewerbe zu gründen

Vollzeit oder Teilzeit?

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:

Bevor man überhaupt ein Kleingewerbe anmelden kann, muss man sich zunächst die Gedanken machen, ob man dieses hauptberuflich oder nebenberuflich führen möchte. Bei den meisten Gründern wird es sicherlich der Fall, das man dies ohnehin nebenberuflich tun muss, weil diese angewiesen auf den Hauptjob sind.

Auch für Studenten gilt, dass diese nur ein Nebengewerbe eröffnen können, da das Studium in dem Fall als Hauptjob angesehen wird. Das ist auch nicht weiter tragisch und bedeutet gleichzeitig auch nicht, das man zwangläufig weniger verdienen muss.

Doch Einschränkungen kann es immer wieder geben, denn Zeit und Ressourcen sind für uns nur begrenzt da. Auch äußere Faktoren wie der Chef können vielleicht ein gewichtiges Wort mitreden. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn viele Gründer möchten einfach nur nebenbei das Gehalt weiter aufbessern und denken gar nicht daran, den Arbeitsplatz zu verlassen.

Andere Unternehmer wiederum versuchen erst einmal eine Geschäftsidee auszutesten und dann im Nachhinein ein neues Gewerbe aufzumachen. Andere wiederum möchten mit kleinen Mitteln ein Unternehmen aufbauen, diesem ein Fundament schaffen und dann gewinnbringend verkaufen.

All diese Ziele sind erstrebenswert und auch realistisch. Für welchen Weg man sich am Ende auch entscheiden mag, ist jedem selbst überlassen. Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen.

In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat. Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten.

Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst. Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden.

Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob man nun Kleinunternehmer ist oder Gesellschafter bei einer GmbH, jeder in Deutschland ansässige Gewerbetreibende ist dazu verpflichtet, ein Gewerbe so zeitnah wie möglichst anzumelden.

Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit wiederholt, mit der Absicht, damit Gewinne zu erzielen, muss die Anmeldung vornehmen. Falls nicht, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro und mehr drohen.

In München ist es gar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50 000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es sehr wichtig, dass man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man hat dafür rückwirkend bis zu 60 Wochen Zeit. Die bisher erzielten Gewinne müssen dann detailliert vorgelegt werden, damit die abzugebenen Steuern ermittelt werden können. Auf diese Steuern kommen dann noch weitere Zinsen dazu.

Im schlimmsten Fall eben dann noch ein Bußgeld und schon kann das Gewerbe als „Reinfall“ bezeichnet werden. Zwar lassen viele Ämter bei eher kleineren Summe Mal auch ein Auge gedrückt und verhängen keine Bußgelder, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht. Kümmere dich daher sofort um die Anmeldung.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Eine Gewerbeanmeldung haben die meisten von uns noch nie gehabt und umso weniger wissen wir demnach auch gar nicht, was uns bei dem Gang zum Gewerbeamt erwartet.

Damit du vollkommenen vorbereitet beim Gewerbeamt erscheinen kannst, erhälst du einen kleinen exklusiven Blick auf das Gewerbe-Formular. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst.

Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben.

Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Der Mythos des kleinen Gewerbescheins ist weit verbreitet und dennoch wird dieses dadurch nicht wahrer. Doch warum nehmen so viele Leute an, dass es auch einen kleinen Schein geben muss?

Das liegt unter anderem daran, dass man beim Gewerbeamt überhaupt kein Kleingewerbe anmelden kann. Für viele Gründer scheint daher klar, dass das Kleingewerbe gründen erst dann geschehen kann, wenn man ein anderes Formular ausfüllt.

Dies stimmt allerdings nur zum Teil. Das Formular ist eher ein Fragebogen und kommt nicht vom Gewerbeamt, sondern man muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Vom Finanzamt erhält man nämlich den Bogen zur steuerlichen Erfassung, auf diesem kann man unter anderem auch angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist eine Voraussetzung, damit man von einem Kleingewerbe sprechen kann.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften. Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu übernehmen.

Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wann meldet sich das Finanzamt?

In der Regel muss sich nicht das Finanzamt melden. Da man die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt beantragt hat, informiert dieses die anderen Behörden. Darunter eben auch das Finanzamt.

Innerhalb von sieben bis zehn Tagen erhält man dann eine Rückmeldung von denen. Falls nicht, dann erst sollte man aktiv werden und einmal nachfragen, was Sache ist.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, ist es eine wichtige Voraussetzung, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Falls man diese Option nicht zieht, dann kann man das für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe tun. Daher müssen Gewerbetreibende genau überlegen, wie sie in Zukunft verfahren wollen.

Worauf sollte man bei der Anmeldung kleinen Gewerbe achten?

In aller Regel aber lohnt sich die Kleinunternehmerregelung sehr, vor allem dann, wenn man weiß, dass man zu Beginn ohnehin nicht mit sehr großen Umsätzen rechnet. So bleibt der Verwaltungsaufwand gering und eventuell können auch Steuern eingespart werden.

Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hier ist es ebenfalls sehr wichtig, dass man die genaue Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein überprüft, ob die Angaben auch der Realität entsprechen.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer.

Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Ein sehr großer Vorteil der Kleingewerbes ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handeln muss.

Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer. Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit.

Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte. Zudem benötigt man beim Kleingewerbe für die Gründung ein hohes Startkapital. Man kann mit 0 Euro wortwörtlich starten.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Jeder, der beim Gewerbeamt die Gewerbeanmeldung beantragt hat, ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Dies ist gesetzlich so festgelegt worden und man kann sich auch von der Mitgliedschaft nicht befreien lassen.

Auch wenn das im ersten Moment vielleicht nicht so gut anhört und man bereits die Kosten im Blick hat, sollte man sich auch vor Augen halten, dass die IHK viele Angebote hat, um dem Kleingewerbe sowie anderen Unternehmen zu helfen. In erster Linie versucht die IHK die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Dies tut sie beispielsweise, indem sie die Bahngleise versucht zu reparieren, damit potenzielle Kunden wieder vor Ortschaften gelangen können, wo viele Geschäfte ansässig sind. Auch bietet die IHK viele Weiterbildungskurse an, wo man am Ende des Kurses ein Zertifikat erlangen.

Dies wiederum hilft dem Kleingewerbe an ansehen zu gewinnen und für Kunden interessanter zu wirken. Für diese Leistungen möchte die IHK eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr von rund 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen. Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt..

Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, so kann man mit einem kleinen Gewerbe jede Menge Geld verdienen. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt und beim ausfüllen des steuerlichen Erfassungsbogen noch nicht so wichtig, wird spätestens nach der offiziellen Anmeldung das Thema Umsatz und Gewinn sehr wichtig.

In der Regel vermutet man den erreichbaren Gewinn als weitaus kleiner an. Doch dieser Gewinn dürfte bei den meisten Leute wahrscheinlich das aktuelle Gehalt bei weitem übertreffen. Ich möchte dich nicht weiter auf die Folter spannen: man kann innerhalb eines Geschäftsjahres rund 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Summe muss natürlich auch erst einmal verdient werden, doch dies sollte einem verdeutlichen, welche Möglichkeiten einem das Kleingewerbe bietet. Nebenbei 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften und dabei ist der Verwaltungsaufwand auch noch sehr gering.

Zudem wird diese Summe auf das bisherige Gehalt dazu addiert. Auch solltest du wissen, dass man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften darf, ohne keine Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Wenn man sich dies einmal vor Augen führt, könnte man theoretisch monatlich zwei Tausend Euro pro Monat verdienen und müsste dabei sogar keine Gewerbesteuern bezahlen.

Sofern der Umsatz auch unter die Kleinunternehmerregelung fällt, müsste man nicht einmal Umsatzsteuern zahlen. Die einzigen Steuern die übrig bleiben würden, wären die Einkommensteuer.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, ein kleines Gewerbe führen und die ganzen kosten tragen, das ist das wirklich schwere. Zumindest das Denken die meisten, doch dem ist nicht so. Nach der Anmeldung eines Kleingewerbes hat man nur sehr wenige Kosten.

Wer die Gewerbeanmeldung erst noch vor sich hat, muss die Bearbeitungsgebühr mit einberechnen, diese zahlt man nur einmal und kostet rund 20 bis 60 Euro und kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Falls man ein Hauptgewerbe führen sollte, dann muss man auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche aus zahlen.

In der Regel zahlt man hier mindestens 200 Euro monatlich. Weitere Kosten die dann anfallen, sind die Gebühren bei der IHK, die für ein Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro kosten. Das wären die einzigen Fixkosten, die man als Gewerbetreibender zu begleichen hätte.

Natürlich können auch weitere Zahlungen erfolgen, beispielsweise dann, wenn man Mitarbeiter einstellt, eine Räumlichkeit mietet, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt. Solche kosten können ebenfalls eintreten, sind jedoch kein muss und unterscheiden sich von Gründer zu Gründer.

Fazit:

Man kann nur jedem gratulieren, der die Gewerbeanmeldung beantragen möchte. Dies ist eine herausragende Idee. Lasse dich nicht von irgendwelchen Gurus und Möchtegern Experten beeinflussen: ein Kleingewerbe hat nur sehr geringe Kosten und auch der Zeitaufwand hält sich hier durchaus in Grenzen.

Zudem sind die Verdienstmöglichkeiten recht hoch, so dass man sich auch dazu wagen kann, mal diesen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

 

Anmeldung Kleingewerbe Kosten

Die Kleingewerbe Anmeldung ist die beliebteste Art in Deutschland. Über fünf Millionen Kleingewerbe haben wir allein in Deutschland und die Zahl wächst weiterhin unaufhaltsam. Noch nie war es so einfach, ein Unternehmen zu gründen.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass es auch dementsprechend weit mehr Mitarbeiter gibt, als wie vor einigen Jahrzehnten noch. Der Markt ist heiß umkämpft und jedes Unternehmen versucht, seine besondere Stärke ausspielen zu können.

Die besondere Stärke beim Kleingewerbe ist vor allem, dass der Gründer sehr wenige Kosten zu decken hat und dementsprechend auch bei den kleinsten Beträgen bereits richtig gutes Geld verdienen kann. Doch im Laufe des Artikels werden wir noch genauer darüber reden, welche Zahlen nach der Gründung auf den Kleingewerber zukommen werden.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Gründers muss es sein, auch gewisse Dinge abwägen zu können. In diesem Falle würde dies bedeuten, welche Vor- und Nachteile eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit sich bringen würde. Denn die meisten Leser werden sicherlich neben einem Beruf gründen wollen.

Umso wichtiger ist es auch, dass man sich von vorneherein bewusst wird, auf was man sich da einlässt. Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen.

Daher ist es auch sehr wichtig, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen. Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt weiter aufbessern, ohne dabei nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Andere Gründer möchten zunächst klein beginnen, vieles austesten und im Nachhinein das Unternehmen dann Gewinnbringend weiterverkaufen. Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten.

Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen. Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt.

So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten.

Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Man sollte so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden, wenn man weiß, dass man diese gewerbliche Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben möchte. Falls man dies nämlich nicht tun sollte, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

In München wird sogar das Vergehen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Daher ist es auch umso wichtiger, das man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man kann allerdings ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern wird dann noch ein Zinssatz berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Ein Gewerbeschein geht aus einer Gewerbeanmeldung hervor. Das Formular, welches man beim Gewerbeamt erhält, dient ausgefüllt als Gewerbeschein. Der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein liegt im nichts. Es gibt nämlich keinen kleinen Gewerbeschein.

Jeder Gründer, der beim Gewerbeamt vorstellig wird, erhält ein und denselben Schein. Der Grund, weshalb so viele Leute annehmen, dass es einen Kleingewerbeschein gibt, liegt darin, dass man auf dem Formular bei der Anmeldung nicht die Rechtsform des Kleingewerbes ankreuzen kann. Aufgrund dieser Tatsache glauben viele, dass Kleingewerbe einen eigenen Schein haben.

Doch dem ist nicht so. Ein Kleingewerbe gründen tut man nämlich dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat und dort die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit das Gewerbe als Kleingewerbe akzeptiert wird. Also, um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Gewerbetreibende erhalten in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen ein Schreiben vom Finanzamt. Falls nicht, dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es grad hakt. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man auf diesem angibt, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte, dann ist das so, als wenn man ein Kleingewerbe gründen würde.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass man diese Option zieht, denn falls nicht, dann darf man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen. Außerdem muss man Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es sehr wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben auch zur Realität passen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen Gewinne zu erwirtschaften.

Kleingewerbe benötigen hierbei keine Steuernummer. Es reicht aus, wenn man die eigene Steuernummer auf Rechnungen angibt, die jeder Mensch seit Geburt an bekommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten einen Umsatz von unter 50.000 Euro haben muss. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann, ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen? Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft.

Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam. Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden.

Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann. Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer.

Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit. Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Ja. Unabhängig davon welche Rechtsform man auch hat, jeder Gewerbetreibender ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Mitgliedschaft kostet für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Für diese Leistung kann man allerdings auch einiges erhalten, sofern man die vielen Angebote der IHK für sich nutzt. Denn die örtliche IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Das bedeutet wiederum, das sie Gewerbetreibenden einmalige Möglichkeiten anbieten, wie Weiterbildungskurse, um Zertifikate zu erlangen, damit das Unternehmen an Prestige gewinnt.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind alles andere als klein. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr mit einem Kleingewerbe erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Zahl dürfte sogar so hoch sein, dass sie bei vielen Gewerbetreibenden das aktuelle Gehalt übertreffen würde. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man Gewerbesteuern, Umsatzsteuer und die Einkommensteuer zahlen muss.

Wobei man auch hier wieder sagen muss, das man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften darf, ohne Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Sofern man also sowohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, als auch unter der dem Freibetrag bleibt, man letztlich als Kleingewerbetreibender nur die Einkommensteuer zahlen muss.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein weiterer großer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieses recht kostengünstig geführt werden kann und auch keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die einzigen Fixkosten, die anfallen, sind die Gebühren bei der IHK. Weitere Kosten gibt es zunächst nicht.

Es kann jedoch sein, das falls man ein Hauptgewerbe führt, dann auch die eigene Krankenversicherung bezahlen muss. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Patente anmeldet, Mitarbeiter einstellt oder Neuanschaffungen tätigt. Doch diese Zahlungen kann man als Investition sehen und somit auch als ein Investment für eine erfolgreiche Zukunft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen. Dennoch muss man vorher beim Amt des Gewerbes vorstellig werden, um überhaupt ein Gewerbe anmelden zu können.

Hier muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

 

Gewerbe angemeldet was nun

Nachdem man das eigene Unternehmen beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet hat, ist man Stolz wie Oscar. Das darf man auch sein, denn man leitet quasi eine neue Ära ein, die für den Gründer am Ende hin positiv verlaufen soll.

Unabhängig davon, für welche Rechtsform man sich auch entschieden hat oder ob man die Selbstständigkeit nebenberuflich oder hauptberuflich angeht, so gebührt jedem Gründer größter Respekt. Es erfordert viel Mut, die Selbstständigkeit anzupeilen und es erfordert umso mehr Mut, Fleiß, Schweiß, Tränen und Ehrgeiz, dieses erfolgreich zu führen und zu Gewinne zu führen.

In diesem Artikel erfährst du alles wissenswerte, was nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt geschehen wird, welche Kosten auf einen zukommen können und mit welchen Behörden man es noch zu tun bekommen wird.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?


Das man sich beim Gewerbeamt anmelden muss, ist vielen Gründern bekannt. Doch was geschieht, wenn man sich nicht angemeldet hat? Mit welchen Konsequenzen kann man rechnen? Sagen wir so, mit sehr großen!

Denn jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, ist auch dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung zu beantragen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen mit einem Hobby bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls von der Pflicht befreit sind Leute, die zu den Freiberuflern gehören. Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden, somit entfällt bei diesen auch die Pflicht zur Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer. Zu den freien Berufen gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Künstler,
  • Fotografen,
  • Schriftsteller,
  • und viele mehr.

Alle anderen, die eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, müssen eine Gewerbeanmeldung beantragen. Falls nicht, dann muss man ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr bezahlen. In München ist es gar so, dass in extrem Fällen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das würde für die meisten Gründer nicht nur wirtschaftlich sehr schaden, sondern auch noch den finanziellen Ruin bedeuten. Man hat allerdings die Möglichkeit, auch rückwirkend ein Gewerbe anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man erst nach mehreren Jahre also die Gewerbeanmeldung beantragen sollte, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Auch bedeutet das Zurückzahlen der Steuern nicht, dass die Ämter keine Bußgelder mehr verhängen können. Allerdings lassen diese bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten und verhängen kleine oder gar keine Strafen. Doch allein darauf vertrauen sollte man sich nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt erfolgt automatisch. Das Gewerbeamt leitet die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der IHK und der Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dem Gründer. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgen sollte, dann erst sollte man selbst bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang, daher sollte man diesen Bogen auch mit größter Aufmerksamkeit ausfüllen. Kleinere Fehler können bereits dazu beitragen, das man einige steuerliche Vorteile verpasst. Auch kann man indirekt die Kleingewerbe Anmeldung auf dem Fragebogen abschließen.

Das Kleingewerbe anmelden tut man nämlich nicht bei dem Amt des Gewerbes, sondern muss beantragt werden vom Finanzamt. Auf dem Fragebogen wird unter anderem gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Diese Regelung ist die Voraussetzung für die Anmeldung eines Kleingewerbes. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Die Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Umsatzsteuern, was für viele Gründer einen enormen Gewinn bedeuten kann. Ebenfalls bei dem Fragebogen ausfüllen muss man die Frage, wie genau die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Gründer müssen hierbei darauf achten, das Gewerbe so detailliert wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angegeben Informationen denn auch wirklich passend sind. Gibt es beispielsweise einige Unstimmigkeiten, kann ein Bußgeld verhängt oder das Gewerbe geschlossen werden.

Daher müssen Gewerbetreibende das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben. Nachdem man den Bogen ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man in der Regel innerhalb kürzester Zeit die neue Steuernummer für das Gewerbe zugewiesen. Leute, die ein Kleingewerbe haben, erhalten derweil keine neue Steuernummer. Diese benutzen in der Regel die eigene private Nummer, die jeder seit Geburt an bekommt, auf die Rechnungen.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ein Kleingewerbe anmelden und so die Mitgliedschaft bei der IHK nicht antreten? Leider falsch gedacht, denn unabhängig davon, welches Gewerbe man auch hat, ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten.

Das ist gesetzlich so festgelegt und man kann sich von der Pflicht auch nicht befreien lassen. Auch wenn diese Pflicht nicht immer für Begeisterung sollte, so sollten sich Gründer zunächst anschauen, welche Angebote die IHK überhaupt einem bietet.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, das die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Auch bietet sie viele Weiterbildungskurse an, wo Unternehmer Zertifikate erlangen können, welche das Gewerbe weiter aufwerten können. Für diese Leistungen müssen Gründer auch eine jährliche Gebühr bezahlen.

Kleinere Gewerbe zahlen in der Regel rund 30 bis 70 Euro. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro. Auch hier können die Gebühren je nach Stadt Abweichen. Man zahlt nur dann keine Gebühren, wenn das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr hat.

Das werden die grundlegenden Informationen. Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

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Gewerbe angemeldet – welche Kosten im Jahr?

Die gewerbliche Tätigkeit anmelden ist nur die halbe Miete. Gewerbetreibende müssen auch auch einige Kosten pro Jahr abdecken. Da die meisten Leser noch vor der Gründung stehen, ist es auch wichtig, die Bearbeitungsgebühr bei dem Amt des Gewerbes zu erwähnen.

Diese Kosten fallen nur einmal an, wenn man ein Gewerbe anmelden möchte. Diese Kosten betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Auch bei dem Amt des Gewerbes muss man angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebenberufliches Gewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Nebengewerbe muss weiterhin der Arbeitgeber die Krankenversicherung in der Regel bezahlen. Bei einem Hauptgewerbe sieht es wiederum anders aus. Da muss der Gewerbetreibende selbst die Kosten begleichen. Ein Student, müsste in dem Fall rund 100 Euro für die Versicherung bezahlen.

Alle anderen bewegen sich zwischen 200 Euro und mehr. Die Ausgaben sind abhängig von den Einnahmen und können weiter steigen, sofern auch die Einnahmen steigen sollten. Diese Kosten müsste man allerdings monatlich bezahlen. Außerdem muss man noch die Gebühr bei der IHK berechnen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr beträgt.

Das wären auch im Endeffekt die gesamten Kosten. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

Muss der Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung erfahren?

In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein gewerbliche Tätigkeit anmelden möchte, dies auch tun kann. Da kann auch ein Arbeitgeber in erster Linie nichts daran ändern.

Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu unterrichten.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Im wesentlichen hat die Anmeldung eines Gewerbes Auswirkungen auf drei Bereiche:

die finanzielle Haftung, die Pflicht zur Einkommensteuererklärung und die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und bei der Berufsgenossenschaft. All diesen Pflicht muss man nach der Gewerbeanmeldung nachkommen.

 

Gewerbe anmelden was beachten

Es war noch nie so einfachen, ein Unternehmen zu gründen, wie zu unserer heutigen Zeit. Unabhängig davon, ob man als Kleingewerber oder als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft beginnen möchte, die Markteintrittsbarrieren sind definitiv gesunken.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Konkurrenz so hoch war wie noch nie. Umso wichtiger ist es auch, seiner Konkurrent voraus zu sein, indem man einen genauen Plan hat, wie man für die Zukunft vorgehen möchte. Dieser Plan beginnt bereits vor der Anmeldung beim Gewerbeamt.

Wenn du von vorneherein genau weißt, welche Felder du ankreuzen musst, um jede Menge Geld einsparen zu können, dann hast du einen entscheidenden Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz.

Was muss man beachten wenn man ein Gewerbe anmelden möchte?


Zunächst einmal muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Hierbei ist vor allem wichtig, dass man schaut, bei welchen Behörden man die Gewerbeanmeldung beantragen kann. Beispielsweise übernehmen in einigen Städten dies auch die Handwerkskammer oder auch das Ordnungsamt.

Daher ist es wichtig, das zuständige Amt erst einmal ausfindig zu machen. Der nächste Schritt sieht dann wie folgt aus: man muss herausfinden, ob es ausreicht, wenn man einfach vor Ort erscheint oder einen Termin benötigt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einfach vor Ort erscheinen kann, was die meisten Gründer bevorzugen dürften, dann kann man in der Regel innerhalb eines Tages den Gewerbeschein mit nach Hause nehmen. Allerdings muss man auch damit rechnen, dass der Andrang für die Gewerbeanmeldung recht groß sein dürfte und man den halben Tag beim Gewerbeamt verbringen wird.

Bei einem Termin würde dies viel schneller vonstatten gehen. Das Problem hierbei wäre nur, das die Termine für einige Wochen und Monate eventuell bereits belegt sein könnten. Daher kann die Anmeldung erst etwas verspätet vorgenommen werden.

Durch die Digitalisierung begünstigt gibt es mittlerweile auch eine dritte Alternative: die Online Anmeldung. Diese Art der Anmeldung macht es möglich, dass man bequem von Zuhause aus die Gewerbeanmeldung beantragen kann. Vor allem für Leute, die aufgrund der Arbeit nur sehr wenig Zeit finden, bei den entsprechenden Öffnungszeiten vorstellig zu werden oder nicht lange auf einen Termin warten möchten, eine perfekte Alternative.

Auch dauert diese Art der Anmeldung nur wenige Minuten und definitiv weniger, als wenn man beim Gewerbeamt die Anmeldung vornimmt. Allerdings gibt es auch hier ein kleines Manko: zum einen Akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist.

Dann müsste man die Unterschrift entweder vor Ort abgeben, was wiederum sehr viel Zeit kostet, oder per Post abschicken. Ein weiteres Problem ist, das, diese Online Gewerbeanmeldung noch nicht in der gesamten Bundesrepublik angeboten wird.

Unabhängig davon, welche Art der Gewerbeanmeldung man auch vorziehen mag, muss man zunächst schauen, welche dieser Alternativen das eigene Gewerbeamt anbietet.

Wenn wir vom klassischen Weg ausgehen, dann sieht es wie folgt aus: beim Gewerbeamt angekommen, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen.

Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man unter anderem noch folgende Unterlagen dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die Mindestkosten, die hierbei anfallen, betragen rund 200 Euro und können weiter ansteigen, je nachdem wie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt in der Regel weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Je nachdem, wie Einnahmen aussehen, kann es sein, dass man auch selbst einen Teil dazu beitragen muss.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach dem anmelden beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Falls du dich fragen solltest, ob du den Part mit der Kleingewerbe Anmeldung übersprungen hast, kann ich dich beruhigen, denn das Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Amt des Gewerbes, sondern beim Finanzamt, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Es macht den Mythos die Runde, wo viele Leute glauben, dass es mehrere Formulare und demnach auch mehrere Gewerbescheine geben muss. Die Rede ist von dem Kleingewerbeschein. Doch jeder Gewerbetreibende erhält dasselbe Formular und demzufolge gibt es auch nur eine Art des Gewerbescheins.

Der Grund für diese Annahme liegt darin begründet, weil man auf dem Formular nicht das Kleingewerbe als Rechtsform angeben kann. Daher nimmt man an, dass es wohl noch ein zusätzliches Formular geben muss, welches die Kleingewerbetreibenden erhalten.

Doch um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt ausfüllen und zurückschicken. Dabei muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, welche die Voraussetzung dafür ist, das man überhaupt als Kleingewerbe angesehen wird. Damit du für die Gewerbeanmeldung gewappnet bist und nicht durch die Fragen überrascht wirst, erhältst du hier einen exklusiven Blick auf das Gewerbeformular.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wann muss man eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Ein Gewerbe anmelden sollte man schleunigst sofort, wenn man weiß, dass man eine Tätigkeit ausüben möchte, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die zum einen zu den Freiberuflern gehören.

Diese Leute müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und keine Gewerbeanmeldung beantragen. Auch keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese dürfen mit einer Tätigkeit (einem Hobby) bis zu 410 Euro im Jahr erwirtschaften, ohne dies dem Finanzamt zu melden.

Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt vorzunehmen. Falls man das Gewerbe nämlich nicht anmeldet, dann droht ein saftiges Bußgeld in höhe von rund 1000 Euro und gar mehr.

Beispielsweise wird in München ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt. Zwar ist dies nicht die Norm und auch nur in den allerschlimmsten Fällen der Fall, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, dass man so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden sollte.

Es ist durchaus möglich, das Gewerbe auch noch rückwirkend anzumelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann müsste man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein Zinssatz drauf gerechnet werden.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, kann man sich als Gewerbetreibender erst einmal zurücklehnen. Man muss sich nämlich nicht beim Amt der Finanzen melden. Dies hat bereits das Gewerbeamt für einen übernommen.

Nach der Gewerbeanmeldung erhält man in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post vom Finanzamt. Falls sich niemand gemeldet haben sollte, dann erst sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden. Dabei kann man sich auch einiges an Zeit lassen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Falls man diese Regelung nicht beansprucht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr ziehen.

Das bedeutet, das Gewerbe wird dann wie jedes andere auch behandelt. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein kontrolliert, ob das angegebene auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer. Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind.

Diese sehen wie folgt aus: man muss im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr unter 50.000 Euro Umsatz bleiben, damit man als Kleingewerbe angesehen wird, die ganzen Vorteile genießen kann und keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu einzuführen. Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Bevor man überhaupt die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, informiert man sich natürlich ausgiebig, welche Verdienstmöglichkeiten einen erwarten können. Leider müssen Gewerbetreibende immer wieder feststellen, das auf diversen Seiten viele unterschiedliche Zahlen veröffentlicht werden.

Auf Gewerbeanmeldung.com findest du allerdings verlässliche Zahlen. Die erreichbaren Summen sind bei einem Kleingewerbe immens. Wer annahm, dass der Name klein gleichbedeutend damit ist, das man auch nur wenig verdienen kann, der täuscht sich, aber gewaltig.

Denn mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften. Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch Steuern zahlen muss.

Allerdings darf man in Deutschland bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Also im besten Fall, zahlt man weder die Gewerbesteuer, noch die Umsatzsteuer, sofern man die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe erfüllt hat.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Das klein Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, man muss nämlich auch die Kosten im Blick haben und diese beachten. Eines der großen Vorteile dieses Gewerbes ist nämlich, das dieser keine großartigen Kosten verursacht. Falls man ein Hauptgewerbe führt, muss man in der Regel die eigene Krankenkasse bezahlen.

Dies dürfte rund 200 Euro und etwas mehr kosten. Das trifft allerdings nicht auf alle Gründer zu. Außerdem muss man die Gebühren bei der IHK bezahlen, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr kosten. Das wären auch die einzigen Fixkosten, die man zu zahlen hätte.

Natürlich können auch immer wieder weitere Kosten auftauchen, wenn das Unternehmen weiter wächst. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt bzw. Versicherungen zahlen muss, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Neuanschaffungen tätigt.

Muss jeder die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen, da dies gesetzlich so verpflichtend ist. Die IHK ist dafür da, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Wer glaubt, damit hat sich das auch, der täuscht sich: die IHK bietet nämlich viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann. Dies wiederum kann dem Ansehen des Unternehmens helfen, um attraktiver für potenzielle Kunden zu werden.

Für diese Leistungen erwartet die IHK natürlich auch eine kleine Gebühr. Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr in höhe von 150 bis 300 Euro. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen.

Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt.. Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann.

Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss. Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst.

Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Wenn man die Gewerbeanmeldung beantragen möchte, ist es sehr wichtig zu schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Vor Ort ist es außerdem sehr wichtig, dass man alle erforderlichen Dokumente bei sich hat.

Falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, benötigt man beispielsweise auch einen Auszug davon. Für Gründer gilt, das man vor der Gewerbeanmeldung bei dem Handelsregister das Unternehmen eintragen lassen muss.

 

Gewerbe ohne Gewerbeanmeldung – Darauf muss man achten

Gewerbe ohne Anmeldung – geht das?

Nein, nicht immer kann man einer Gewerbeanmeldung entkommen. Ein Gewerbe muss angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Aber wann liegt eine gewerbliche Tätigkeit vor?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion, welche verkauft wird. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man langfristig und selbstständig einer Tätigkeit nachkommt und dabei Gewinn erwirtschaftet ohne im Angestelltenverhältnis zu sein. Wenn dies der Fall ist, ist eine Gewerbeanmeldung unumgänglich und sollte sofort erledigt werden.

Wann muss man eine gewerbliche Tätigkeit anmelden?

Die Anmeldung des Gewerbes sollte schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Wenn man der Anmeldung eines Gewerbes nicht rechtzeitig nachkommt, können dem Gewerbetreibenden Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man die Tätigkeit rechtzeitig anmelden.

Muss man immer ein Gewerbe anmelden?

Nicht jeder muss ein Gewerbe anmelden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Wer zu den Freiberuflern zählt ist in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten.

Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Journalisten, Architekten, Ingenieure und noch viele andere Berufe. Bei diesen Tätigkeiten handelt es eher von Leistungen, die den Wünschen des Kunden angepasst sind und sind daher nicht gewerblich.

Da man als Freiberufler von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung aus und kann mit der Tätigkeit beginnen.

Die Anmeldung sollte spätestens nach vier Wochen mit der Tätigkeit erfolgen. Es kann sein, dass in einigen Fällen auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird vom Finanzamt entschieden.

Urproduktion

Auch Tätigkeiten die in der Urproduktion nicht ausgeübt werden, sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Zu diesen gehören Land- und Forstwirtschaftler, Wein- und Gartenbau, Tierzucht und Fischerei.

Wann muss man noch kein Gewerbe anmelden?

Ebenfalls muss kein Gewerbe angemeldet werden, wenn man das eigene Vermögen verwaltet. Jedoch sollte hierbei der Rahmen nicht gesprengt werden, weil man auch dann eventuell ein Gewerbe anmelden müsste. Dies sollte man dann mit einem Steuerberater oder mit dem Gewerbeamt selbst absprechen.

Fazit

Einer gewerblichen Tätigkeit darf man nicht ohne eine Anmeldung nachkommen. Es gibt Ausnahmen, wo man kein Gewerbe anmelden muss. Freiberufler und Personen, die in der Urproduktion tätig sind, melden kein Gewerbe an.

 

Gewerbe ohne Gewerbeschein

Was ist ein Gewerbe und der Gewerbeschein?

Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare, selbstständige und langfristige Tätigkeit. Wenn man mit einer Tätigkeit Einnahmen erzielt, ohne dass man dabei im Angestelltenverhältnis ist, muss man ein Gewerbe anmelden.

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion und wenn dies der Fall ist muss man beim zuständigen Amt vorstellig werden. Wenn die Anmeldung erfolgt ist, kriegt man den Gewerbeschein.

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung des Amtes, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Ohne den Gewerbeschein ist die Ausübung nicht gestattet. In Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das heißt, dass jeder der möchte auch ein Gewerbe anmelden darf.

Wie meldet man ein Gewerbe an?

Um ein Gewerbeamt anmelden zu können, muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Dafür muss man zunächst das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. In Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt oder aber auch andere Gemeinden sind für die Anmeldung zuständig.

Wenn man nun das Gewerbeamt ausfindig gemacht hat, muss man eventuell einen Termin machen. Beim Amt des Gewerbes vor Ort füllt man das Formular zur Anmeldung aus, reicht die notwendigen Unterlagen ein und zahlt die entsprechenden Bearbeitungsgebühren. Wenn dies erledigt ist, kriegt man auch sofort den Gewerbeschein und kann im Grunde auch schon starten.

Kann man ein Gewerbe online anmelden?

In einigen Städten bietet sich auch die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden. Der Ablauf ist der selbe wie vor Ort, nur dass man es von Zuhause aus erledigt, welches ein großer Vorteil ist.

Durch die Online Anmeldung kann man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden und kann die lästigen Wartezeiten vor Ort vermeiden. Vor allem eignet es sich am besten für die, die hauptberuflich noch tätig sind und nur ein Nebengewerbe anmelden möchten.

Als Berufstätiger hat man nicht immer Zeit und kann auch nicht jeder Zeit Urlaub kriegen. Die Bestätigung nach der Online Anmeldung kriegt man zugeschickt und kann auch dann starten.

Welche Unterlagen muss man beim Gewerbeamt einreichen?

Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängt davon ab welche Art von Gewerbe man anmeldet und um welche Rechtsform es sich handelt. In jedem Fall wird der gültige Personalausweis oder Reisepass benötigt.

Bei nicht EU Bürgern ist der gültige Aufenthaltstitel nötig und eventuell eine aktuelle Meldebescheinigung. Falls man noch minderjährig ist, wird die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter benötigt. Wenn bei der Gründung eine juristische Person mitwirkt, wird die Zustimmung der gesetzlichen Geschäftsführer benötigt.

Je nach dem um welche Tätigkeit es sich handelt, kann es sein, dass man Zulassungen vorweisen muss oder aber auch ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt wird. Dies wird dann beim zuständigen Amt mitgeteilt.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann die Gewerbeanmeldung in Deutschland erfolgt sein muss, ist klar geregelt. Sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss das Gewerbeamt besucht werden.

Da man den Gewerbeschein benötigt, um offiziell der Tätigkeit nachzukommen, ist die Gewerbeanmeldung auch unumgänglich. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man am besten sein Gewerbe schon vor Beginn anmelden, damit die Anmeldung rechtzeitig getan ist.

Wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, können einem Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Neben dem Bußgeld muss man auch nicht gezahlte Steuern nachträglich zahlen. Somit kann die Gewerbeanmeldung sehr teuer werden und diesen Stress sollte man vermeiden.

Was kostet ein Gewerbeschein?

Die Gebühren der Gewerbeanmeldung können von Stadt zu Stadt variieren. Genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, doch in der Regel belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro, je nach Art des Gewerbes.

Wie sieht der Gewerbeschein aus?

Auf dem Gewerbeschein findet man Angaben zur eigenen Person und zum Gewerbe selbst. Zum Gewerbe findet man folgende Angaben:

  • Wer ist der Geschäftsführer und wie viele gibt es?
  • Bezeichnung des Gewerbes
  • Sitz des Gewerbes
  • Von welcher Rechtsform handelt es?
  • Tätigkeit, welche ausgeübt wird
  • Handelt es von einer Haupt- oder Nebentätigkeit
  • Wie viele Mitarbeiter werden beschäftigt

Der Gewerbeschein ist nicht nur für den Gewerbetreibenden selbst, sondern wird auch bei den weiteren Behörden, wo man das Gewerbe anmelden muss vorgelegt.

Was passiert nach der Gewerbeanmeldung?

Nach dem Gewerbeamt gibt es noch einige andere Anlaufstellen für den Gewerbetreibenden. Nach der Anmeldung informiert das Gewerbeamt das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer. Vom Finanzamt kriegt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung zugeschickt.

Diesen muss man ausfüllen und sofort zurückschicken. Neben dem Bogen kriegt man auch eine Steuer-ID für das Gewerbe selbst. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung findet man Fragen zu finanziellen Aspekten des Gewerbes.

Hier gibt man an wie viel man sich vorstellt an Einnahmen zu erzielen. Auch kann man in dem Bogen angeben, ob man ein Kleingewerbe anmelden möchte. Man kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen.

Mit der Gewerbeanmeldung beginnt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer. Diese ist für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet und kann nicht gekündigt werden.

Die IHK unterstützt und überwacht das Gewerbe. Für die Mitgliedschaft bei der IHK muss man jährliche Kosten tragen, die aber nicht umsonst gezahlt werden. Die IHK bietet dafür dem Unternehmen Weiterbildungskurse und Zertifikate an. Das Angebot sollte man in Betracht ziehen, um auch das Gewerbe zu erweitern.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man diese auch bei den entsprechenden Behörden wie bei der Versicherung und Berufsgenossenschaft anmelden.

Welche Rechtformen gibt es?

Bei den Rechtsformen unterscheidet man zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften. Zu den Personengesellschaften gehören zum Beispiel Einzelunternehmer und eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Ihre Anmeldung beginnt ganz einfach beim Gewerbeamt.

Bei Kapitalgesellschaften ist die Anmeldung etwas aufwendiger. Eine Kapitalgesellschaft ist zum Beispiel eine GmbH. Eine Kapitalgesellschaft hat eine beschränkte Haftung. Das heißt, dass man als Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nicht mit dem Privatvermögen haften.

Dadurch zeichnet es sich aus. Um eine Kapitalgesellschaft zu gründen, muss man zuerst einen Gesellschaftsvertrag abschließen. Dieser muss vom Notar beurkundet werden und die Eintragung im Handelsregister ist verpflichtend. Erst danach kann man das Gewerbeamt ausfindig machen.

Bevor man sich für eine Rechtsform entscheidet, sollte man sich erkundigen, welche sich finanziell am Besten lohnen würde am Anfang.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Wer beim Finanzamt die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch nimmt, zahlt keine Umsatzsteuer. Diese Regelung soll den neuen Selbstständigen unterstützten und ihn in den ersten Jahren entlasten. Jeder darf diese Regelung in Anspruch nehmen, ob Gewerbetreibender oder nicht.

Damit man aber keine Umsatzsteuer zahlt, muss man Voraussetzungen erfüllen. Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Beide Grenzen müssen eingehalten werden, damit man keine Umsatzsteuer zahlt. Das heißt, wenn bereits im ersten Jahr die Umsatzgrenze überschritten wird, tritt die Regel nicht mehr in Kraft.

Wer braucht keinen Gewerbeschein?

Es gibt einige Ausnahmen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Dazu zählen Freiberufler und Personen, die in der Urproduktion tätig sind. Freiberufler sind in § 18 des EstG klar geregelt und können von den Gewerbetreibenden abgegrenzt werden. Sie werden abgegrenzt, weil sie von der Gewerbeanmeldung befreit sind.

Als Freiberufler ist man in der Tätigkeit nicht gewerblich unterwegs, weil es bei ihnen nicht von einer Massenproduktion handelt. Eher im Gegenteil die Leistung, die sie anbieten, ist auf den Wunsch des Kunden angepasst.

Allgemein lässt sich sagen, dass es bei freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt. Als Freiberufler meldet man sich beim Finanzamt an. Zu der Urproduktion gehören Land- und Forstwirtschaftler, Wein- und Gartenbau, Tierzucht und Fischerei.

Gibt es eine Gültigkeit für den Gewerbeschein?

Eine Dauer für den Gewerbeschein als solches gibt es nicht. Er ist dauerhaft gültig. Wenn das Gewerbe nicht mehr betrieben wird, muss diese abgemeldet werden.

Ein Gewerbe als Nebentätigkeit

Wenn man zuerst klein beginnen möchte und nicht direkt den Job kündigen will, kann zuerst ein Nebengewerbe anmelden. Dies kreuzt man dann im Formular zur Gewerbeanmeldung an. Wenn man zunächst nebengewerblich startet, hat man genug Zeit um sich auszutesten.

Im Nachhinein kann man die Tätigkeit in eine Haupttätigkeit ummelden. Bei der Nebentätigkeit muss man beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet.

Fazit

Wann in Deutschland ein Gewerbe angemeldet werden muss und wann nicht ist klar geregelt. Wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss diese sofort beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Die Anmeldung ist unvermeidbar. Es gibt Ausnahmen, bei denen kein Gewerbe angemeldet werden muss. Dazu zählen Freiberufler und Menschen, die in der Urproduktion tätig sind.

 

Gewerbe anmelden als Freiberufler

Wer sich grade selbstständig macht, ist nicht immer von vornehinein aufgeklärt. Dann kann es auch durchaus sein, dass man nicht unbedingt weiß, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss. Richtig! Man muss nicht unbedingt beim Gewerbeamt vorstellig werden. Wann man der Gewerbeanmeldung nachkommen muss und wann nicht erfährst du in diesem Beitrag.

Wer muss ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Wer der Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, ist in Deutschland gesetzlich klar geregelt. Eine gewerbliche Tätigkeit muss beim zuständigen Amt angemeldet werden, sobald eine vorliegt. Je nach Stadt kann es mehrere Ämter geben, die zuständig sein könnten.

Aus dem Grund muss man das zuständige ausfindig machen. Außerdem bieten einige Städte die Möglichkeit der Online Anmeldung an. Dies hat den großen Vorteil, dass man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden kann.

Eine gewerbliche Tätigkeit, die angemeldet werden muss, liegt dann vor, wenn sie langfristig, selbstständig und des Öfteren ausgeübt wird, mit der klaren Absicht Gewinn zu erzielen, ohne dass man dabei in einem Angestelltenverhältnis ist. Aber wann handelt es von einer gewerblichen Tätigkeit?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es von einer Massenproduktion, zum Beispiel von einem Produkt, welches hergestellt und verkauft wird. Wenn dies der Fall ist, kommt man um eine Gewerbeanmeldung nicht drum herum und muss dies anmelden, weil man sonst mit Konsequenzen rechnen kann. Genauso gibt es eine Gruppe, die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Diese Gruppe wird Freiberufler genannt.

Was bedeutet Freiberufler?

Wer als Freiberufler gilt, ist von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Diese sind in § 18 des EstG geregelt. Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, ist man auch von den Gewerbesteuern befreit.

Als Freiberufler wird man nicht auch zum Mitglied der Industrie- und Handelskammer, da dies nur für Gewerbetreibende verpflichtend ist. Die Freiberufler werden in drei Kategorien aufgeteilt: Katalogberufe, Tätigkeitsberufe und katalogähnliche Berufe. Zu den Katalogberufen zählen:

  • Ärzte, Tierärzte
  • Heilpraktiker
  • Steuerberater, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer
  • Rechtsanwälte, Notare
  • Architekten und Vermessungsingenieure

Katalogähnliche Berufe müssen meistens ein Studium nachweisen können. Jedoch gibt es einige Tätigkeiten, wobei die Voraussetzungen vom Finanzamt geprüft werden. Diese sind zum Beispiel Fotodesigner, Schauspieler und noch ein paar andere Berufe.

Bei den Tätigkeitsberufen handelt es von künstlerischen oder schriftstellerischen Tätigkeiten, wissenschaftliche Tätigkeiten oder aber auch erzieherische oder unterrichtende Tätigkeiten. Zum Beispiel sind es Berufe wie Ärzte und Schriftsteller.

Was macht einen Freiberufler aus?

Es gibt einige Aspekte, die einen Freiberufler ausmacht und somit von den gewerblichen Tätigkeiten unterschieden werden kann. Den Freiberufler macht sein akademischer Abschluss aus, welches auch sine Voraussetzung ist. Da bei einigen Berufen es von einer verantwortungsvollen Aufgabe handelt, ist es nicht einfach gestattet der Tätigkeit nachzukommen.

Der Abschluss muss auch bei der Anmeldung nachgewiesen werden. Bei der Tätigkeit bzw. der Dienstleistung handelt es nicht von einer Massenproduktion wie bei der gewerblichen, sondern eher um eine spezialisierte auf den Kundenwunsch angepasste Dienstleistung. Im Gegenteil besteht ein besonderes Verhältnis zum Kunden, welches auf Vertrauen aufbaut. Ganz wichtig ist hierbei der Einsatz des Freiberuflers.

Muss man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Es ist durchaus möglich auch als Freiberufler ein Gewerbe anzumelden. Wann genau das der Fall ist, wird vom zuständigen Finanzamt entschieden. Es hängt immer davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen wird und inwiefern man als Freiberufler tätig ist. Ein Beispiel ist hierfür der Fotograf. Je nach Branche kann sich die Anmeldung unterscheiden.

Im Grunde sind sie nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, doch wenn man beispielsweise als Hochzeitsfotograf unterwegs ist, muss man ein Gewerbe anmelden. Wenn das Finanzamt einen darauf aufmerksam macht ein Gewerbe anzumelden, sollte man dies auch schleunigst tun, da sonst Strafen wie Bußgeld drohen können. Unabhängig davon kann man auch als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden.

Dabei kann man sich für eine beliebige Rechtsform entscheiden. Doch muss man hierbei beachten, dass zum Beispiel nicht jede Tätigkeit eine GmbH angemeldet werden kann. Wenn man sich als Freiberufler für eine Rechtsform entscheidet und ein Gewerbe anmeldet, sollte man bedenken, dass der steuerliche Vorteil dabei verloren geht und man die Gewerbesteuern zahlen muss. Damit beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Bevor man sich für eine Rechtsform entscheidet, sollte man zuerst schauen ob es sich finanziell für einen lohnt.

Wie kann mich sich als Freiberufler versichern lassen?

Der Freiberufler hat die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der privaten Versicherung. Bevor man einfach so eine Entscheidung trifft, sollte man schauen, welche Wahl sich am besten persönlich eignet. Für die private Versicherung sind das Alter und der gesundheitliche Zustand entscheidend.

Man sollte bedenken, dass man von der privaten Versicherung nicht einfach in die gesetzliche wechseln kann. Deshalb sollte man sich genug Gedanken darüber machen und dementsprechend die Entscheidung treffen. Für einige Freiberufler gibt es Standeskammer.

Zum Beispiel gibt es die Rechtsanwaltskammer. Über die Standeskammer zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für die Künstler gibt es die sogenannte Künstlersozialkasse. Diese liegt in Wilhelmshaven und die entscheiden wer dort Mitglied werden darf. Wenn man dort angenommen wird, zahlt man als Künstler nur die Hälfte der Beiträge der Sozialversicherung und die andere Hälfte wird von der Künstlersozialkasse übernommen.

Welche Steuern zahlt ein Freiberufler?

Als Freiberufler zahlt man schonmal nicht die Gewerbesteuer. Neben den Gewerbesteuern kann man sich auch die Umsatzsteuer sparen. Wie das geht? Ganz einfach in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Diese Regelung steht sowohl dem Gewerbetreibenden als auch dem Freiberufler zu.

Die Voraussetzung hierbei ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen darf. Erst wenn die beiden Umsatzgrenzen eingehalten werden, zahlt man keine Umsatzsteuer.

Umsatzsteuer sind die sogenannte Mehrwertsteuer, so wie wir es aus unserem Alltag kennen. Wenn man bereits von Anfang an weiß, dass man keine hohen Einnahmen erzielen wird oder zunächst nebenberuflich starten möchte, kann die Regelung in Anspruch nehmen und Geld sparen.

Wie meldet man überhaupt eine freiberufliche Tätigkeit an?

Um eine freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man das zuständige Finanzamt ausfindig machen. Bevor man persönlich dort hingeht, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt, in dem man kurz sein Vorhaben beschreibt.

Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Diesen muss man ausfüllen und zurückschicken. Wer die Umsatzsteuer sparen möchte, muss in diesem Bogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen, um davoon Gebrauch machen zu können. Anders wie bei der Gewerbeanmeldung hat man hier nicht die Möglichkeit sich online anzumelden. Nach dem der Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt worden ist, kann man mit der Tätigkeit starten.

Bis wann muss sich ein Freiberufler anmelden?

Die freiberufliche Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Man sollte die Anmeldung nicht vor sich hinschieben, weil sonst Stress mit den Behörden entstehen kann. Vor allem dann, wenn eine Gewerbeanmeldung doch verpflichtend ist und man sich nicht angemeldet bzw. erkundigt hat.

Fazit

Wenn man als Freiberufler unterwegs ist, muss man kein Gewerbe anmelden. Somit entfallen die Gewerbesteuer und auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK. Wer zu den Freiberuflern zählt, kann nicht einfach entschieden werden, sondern ist gesetzlich geregelt. Wenn diese Frage geregelt ist, muss man sich direkt beim Finanzamt anmelden, in dem man den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllt.

Die Anmeldung sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen. Ob man nun ein Gewerbe anmelden muss oder nicht, entscheidet das Finanzamt, denn es gibt auch einige Ausnahmen. In steuerlichen Erfassungsbogen kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Auch wenn man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, kann man es freiwillig tun.

 

Anmeldung Gewerbeamt

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist eines der ersten Schritte, die man gehen muss, um ein Unternehmen gründen zu können. Gleichzeitig bedeutet dieser Schritt auch, dass es für kommenden Monate und Jahre „keinen“ Schritt mehr zurückgibt. Natürlich kann man jederzeit das Gewerbe auch wieder abmelden. Doch das würden nur die wenigsten direkt in Betracht ziehen.

Vielmehr ist das klare Ziel, so langfristig wie möglich zu arbeiten, auch wenn dies bedeutet, dass man die ersten Monate keine oder nur marginal hohe Einnahmen erzielt. Viel wichtiger ist hierbei, dass das Unternehmen ein festes Fundament besitzt und konstante Einnahmen verbuchen kann.

Das Gewerbe anzumelden erfordert auch einiges an Mut. Es war noch nie so einfach wie heutzutage, ein Unternehmen zu gründen. Wir können mit sehr geringen Mitteln große Imperien schaffen, unser Wissen aus allerlei Quellen beziehen und können durch die Digitalisierung auch sehr günstige und qualifizierte Mitarbeiter finden.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass es mehr Mitarbeiter gibt, als in der bisherigen Geschichte des Unternehmertums. Das wiederum bringt Gründer zu der entscheidenden Frage: was muss ich tun, damit das Geld in der Brieftasche des Kunden in meine wandert, und nicht in die meines Konkurrenten.

Allein um diese Frage beantworten zu können, zahlen jede Menge Leute sehr viel Geld für irgendwelche Kurse, Seminare und Coachings. Doch die Wahrheit ist ganz simpel: sei anders! Sinngemäß sagte ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann einmal: weshalb soll ich mir anschauen, was meine Konkurrenz macht?

Wenn ich mir diese anschaue, werde ich irgendwann auch ein ähnliches Produkt anbieten. Das will ich nicht“. Natürlich ist die Konkurrenzanalyse vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr wichtig. Dennoch sollte man sich vor Augen führen, dass die Individualität des Unternehmens den Ausschlag dazu geben kann, erfolgreich mit diesem zu sein.

Eine der wichtigsten Grundlegenden Bausteine des Marketings, ist die Erkenntnis, dass es nur vier Möglichkeiten gibt, dauerhaft im Kopf des Kunden haftbar zu bleiben. Diese lauten:

  • man muss der erste sein,
  • man muss der beste sein,
  • man muss der günstigste sein,
  • man muss anders sein.

In vielen Bereichen gibt es bereits die erst genannten Punkte, doch das anders sein, das kann jeder Gründer für sich beanspruchen. Hierbei benötigt man nur ein wenig Kreativität. Doch über all diese Dinge sollte man sich ausgiebig Gedanken machen, wenn man kurz vor der Anmeldung beim Gewerbeamt steht.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Sich beim Gewerbeamt anmelden ist der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Daher ist es wichtig, dass du diesbezüglich vollständig informiert wirst. In einigen Großstädten gibt es mehrere Gewerbeämter und daher auch mehrere Orte, wo man die Gewerbeanmeldung durchführen könnte.

Man muss daher genau schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Jedes Gewerbeamt hat seine eigenen Regeln und Vorschriften. Bei einigen reicht es beispielsweise aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Andere wiederum verlangen von einem eine Terminvereinbarung.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man eine Terminvereinbarung hat, dann muss man beispielsweise nicht stundenlang im Wartezimmer warten. Problem hierbei nur kann sein, dass die Gewerbeanmeldung erst nach mehreren Wochen und Monaten stattfinden kann, da alle Termine ausgebucht sind.

Wenn man allerdings hingegen einfach vor Ort erscheint, kann man die Anmeldung am gleichen Tag erledigen, muss sich dann aber auch damit arrangieren, dass man mehrere Stunden im Wartezimmer warten muss. Für alle, die sich nach einer dritten Alternative sehnen, denen sei gesagt: diese gibt es! Und zwar die Online Gewerbeanmeldung.

Diese Art der Anmeldung ist noch recht neu und daher noch nicht überall verfügbar, was ihr bisher einziges Manko ist. Die Online Gewerbeanmeldung ist vor allem für diejenigen attraktiv, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten nie die Zeit dazu gefunden hat, zu den entsprechenden Öffnungszeiten zu erscheinen. Auch dauert diese Art der Anmeldung nur die Hälfte der Zeit, als wenn man beim Gewerbeamt vor Ort erscheint.

Man müsste dann nur die erforderlichen Dokumente als Datei hochladen und die Gebühren per Online bezahlen. Da diese Alternative allerdings noch nicht für jeden gültig ist, gehen wir in unserem Beispiel klassisch voran.

Wenn man nun also beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man noch folgende Unterlagen bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine nebenberufliche Tätigkeit beginnen möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbeamt aufsuchen.

Jeder, der eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Wann genau man anfangen möchte, ist ebenfalls klar geregelt.

Man sollte die Gewerbeanmeldung vor dem Start der gewerblichen Tätigkeiten anmelden. Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. Beispielsweise ist es sogar in München so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können.

Das würde für viele nicht nur den absoluten Worst Case bedeuten, sondern auch den finanziellen Ruin. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern. Doch man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden lassen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit.

Dann müsste man die bisher nicht gezahlten Steuern nachzahlen und zusätzlich darauf würde dann noch ein gewisser Zinssatz dazukommen. Bei eher kleineren Beträgen drücken die meiste Ämter noch ein Auge zu und verhängen dann keine Strafe, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen bzw. vornehmen.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

In der Regel meldet sich das Finanzamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung. Man erhält dann den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden.

Dabei kann man sich auch einiges an Zeit lassen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Falls man diese Regelung nicht beansprucht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr ziehen.

Das bedeutet, das Gewerbe wird dann wie jedes andere auch behandelt. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein kontrolliert, ob das angegebene auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer. Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden.

Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften. Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu einzuführen.

Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind bei einem Kleingewerbe immens. Wer annahm, dass der Name klein gleichbedeutend damit ist, das man auch nur wenig verdienen kann, der täuscht sich, aber gewaltig. Denn mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften.

Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch Steuern zahlen muss. Allerdings darf man in Deutschland bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Also im besten Fall, zahlt man weder die Gewerbesteuer, noch die Umsatzsteuer, sofern man die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe erfüllt hat.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Da das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe der Deutschen überhaupt ist, nehmen wir dies als Grundlage unseres Beispiels. Die Kosten bei einem Kleingewerbe sind sehr moderat und für jeden bezahlbar. Die einzigen Kosten, die ein Kleingewerbe decken muss, sind zum einen die Gebühren bei der IHK, die rund 30 bis 300 Euro pro Jahr kosten können.

Zum anderen müssen Gründer, die ein Hauptgewerbe führen, die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Dies beträgt in der Regel rund 200 Euro und kann weiter steigen, je nachdem, wie die Einnahmen aussehen.

Auch kann es vorkommen, dass auch nebenberuflich Selbstständige einen Teilbetrag der Krankenkasse übernehmen müssen, wenn hohe Umsätze erwirtschaftet werden. Dies wären auch die einzigen Kosten, die man abdecken müsste.

Ebenfalls berücksichtigen sollte man Kosten für Mitarbeiter, die Miete, Neuanschaffungen, Verträge, Patente, Versicherungen etc. Diese sollte man ebenfalls in die Überlegen miteinbeziehen, um alle Fixkosten aufzulisten und eine monatliche Gebühr zu berechnen.

Muss jeder die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Auch wenn die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer sehr umstritten ist, ist diese dennoch gesetzlich für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet. Die Mitgliedschaft bei der IHK kostet rund 20 bis 60 Euro für kleinere Gewerbe und für die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300 Euro.

Die Gebühren können auch weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen des Gewerbetreibenden. Wer einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr vorweisen kann, ist von den Beiträgen befreit. Weitere Kosten können dann entstehen, wenn eine Beitragsrechnung reinflattert.

Vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen.

Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist die Voraussetzung dafür, um überhaupt eine gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Gründer, die die Kleingewerbe Anmeldung beantragen möchten, müssen sich allerdings ein wenig gedulden. Denn diese Anmeldung findet nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen statt.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen, auf dem man angeben muss, dass man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit ein Gewerbe als Kleingewerbe gilt.

 

Was kostet es ein Kleingewerbe anzumelden?

Ein Kleingewerbe gründen? Aber sicher doch! Das Kleingewerbe ist das beliebteste Gewerbe überhaupt. Über fünf Millionen Kleingewerbe gibt es allein in Deutschland. Das nicht ohne Grund: ein Kleingewerbe bietet dem Gründer sehr viele Vorteile, ist sehr kostengünstig und der Verwaltungsaufwand dabei auch noch sehr gering.

Vom Gesamtpaket her stimmt bei einem Kleingewerbe alles. Zumindest dann, wenn man sich noch erst etwas austesten und nur nebenberuflich die Ganze Sache starten möchte. Unabhängig davon, ob man nun irgendwann plant, das Nebengewerbe später zu einem Hauptgewerbe umzuwandeln oder einfach nur das Einkommen weiter anheben möchte, ein Kleingewerbe eignet sich hierfür ideal.

Irgendwann der eigene Chef zu sein, ist der Traum vieler Selbstständigen. Auf diesem langen Weg kannst du dich auf GewerbeAnmeldung.com verlassen. Hier wirst du immer die neuesten Informationen rund um das Thema Gewerbe, Tricks und Tipps erfahren.

All unsere Inhalte sind kostenlos zugänglich, daher kannst du dich auch gerne etwas weiter umschauen. Wir freuen uns, wenn du wichtige Inhalte für dich übernehmen kannst. Viel Erfolg auf deiner unternehmerischen Reise, lieber Leser!

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Lieber Leser, wir möchten dir gegenüber ehrlich sein. Das bedeutet manchmal auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. In unserer heutigen Gesellschaft wird man von immer mehr Gurus und Experten geblendet, die einem das Blaue vom Meer versprechen, aber sich am Ende doch als irgendwelche Blender entpuppen.

Innerhalb von einem Jahr die erste Millionen knacken? Sicherlich ist das für den ein oder anderen machbar, aber für eine breite Masse? Ohne irgendwelche besonderen Vorkenntnisse, ohne Vorarbeit und ohne ein immenses Kapital? Nahezu unmöglich!

Deshalb ist es umso wichtiger, dass man auch die erhaltenen Informationen auch richtig einordnen kann. Ein erster Schritt hierfür ist es, dass man sich erst einmal vergegenwärtigt, welche Vorteile und welche Nachteile man speziell als nebenberufliches Kleingewerbe denn hat.

Beide Seiten haben einige Starke Argumente zu bieten. Wir möchten nicht, dass du von deinem unternehmerischen Weg abkommst, doch vor allem zu Beginn der Karriere sieht man die meisten Dinge noch eher mit der rosaroten Brille und weniger mit dem analytischen Auge.

Die unternehmerische Selbstständige soll langfristig das Fundament für ein glückliches und erfülltes unternehmerisches Leben dienen, und nicht nach wenigen Monaten bereits als gescheitert angesehen werden, weil man einige Dinge so hat nicht kommen sehen können.

Wenn du dir also von vorneherein bewusst wirst, welche Gefahren auf dich zu kommen könnten, umso besser kannst du dir dann auch einen Plan ausdenken, wie du dieses Hindernis überwinden kannst. Ein Risiko ist nichts anderes, als ein Leck an Informationen. Je mehr Informationen du hast, umso besser kannst du Dinge auch managen.

Jeder Gründer hat seine eigenen Beweggründer, weshalb man den einen bestimmten Weg für sich ausgewählt hat. Der eine möchte gar nicht sein seinen aktuellen Job verlassen, weil dieser für ihn Sicherheit und einen geregelten Alltag bedeutet. Das Gehalt soll einfach nur weiter aufgehübscht werden, um sich mehr Dinge im Leben leisten zu können.

Andere Gründer wiederum verfolgen das langfristige Ziel, das kleine Unternehmen zum wachsen zu bringen und langfristig Gewinnbringend zu veräußern. Den Exit auswählen sagt man dazu auch. Ein Großteil versucht, ein kleines Unternehmen, über mehrere Jahre hinweg auf dem Markt zu etablieren, um irgendwann damit das gesamte Leben mit finanzieren zu können.

All diese Ziele sind alle erstrebenswert und auch richtig. Für welchen Weg man sich am Ende entscheiden möchte, ist jedem selbst überlassen. Nach den ganzen mahnenden Worten, ist es nur fair, wenn wir zunächst mit dem positiven Beginnen.

Wenn man nebenberuflich die gewerbliche Tätigkeit startet, dann genießt man den Vorteil, dass man weiterhin ein Hauptjob hat und so nicht unter großem Erfolgsdruck steht, unbedingt Geld mit nach Hause zu bringen. So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt.

Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben. Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt.

Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Ein sehr wichtiges Beispiel hierbei sind die alten Griechen. Das alte Athen war damals unter anderem auch deshalb seiner Zeit voraus, weil die Leute keinen großen Druck verspürten, Essen mit nach Hause zu bringen.

Die meisten Athener lebten im Wohlstand, daher konnten sie auch ihre Zeit damit verbringen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie der Gesellschaft einen Nutzen bringen können. So ähnlich sieht es eben auch aus, wenn man einen festen Job und ein festes Gehalt sein eigen nennen kann.

Die Gedanken kreisen nicht bei dem Punkt, wie man schnellstmöglich irgendwie nur möglich Geld zu verdienen, sondern wo wirklich das Problem liegt und wie man es am Besten beheben kann. Negativ behafteter Stress führt nicht zu einer produktiveren Arbeitsweise.

Auch wenn viele glauben, das Stress sie motiviert, so ist dem nicht so. Vielmehr hat Stress etwas toxisches an sich. Positiver Stress, wo man sich selbst ein Zeitlimit setzt, kann zwar förderlich sein, doch darum ging es in unserem Beispiel hier nicht, sondern darum, das eine komplette Existenz davon abhängig ist.

Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen arbeiten? Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das Gewerbe nimmt. In unserer heutigen Zeit gibt es nicht mehr den alten, klassischen Weg, dass man bis zur Rente bei einem einzelnen Arbeitsplatz bleibt.

Immer häufiger wechseln wir auch die Arbeitsplätze. Manchmal sterben auch einige Berufe aus, das Unternehmen geht Insolvent oder aus privaten Gründen läuft es nicht mehr so gut. Selbst also, wenn der Verlust des eigentlichen Jobs drohen könnte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können.

Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es weiter voranbringen. Der monetäre Gesichtspunkt ist ebenfalls ein sehr entscheidender Grund dafür, dass wir die Selbstständigkeit anpeilen.

Durch eine nebenberufliche Tätigkeit können wir eine Summe dazu verdienen, die auf das bisherige Gehalt drauf gepackt wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten. Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt.

Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war. So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel.

Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus.

Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften. Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört.

Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen.

Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist. Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Nachdem wir so ausgiebig über die Vor und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit sinniert haben, kommen wir zu dem normalen Prozess einer Gewerbeanmeldung, die jeder Kleingewerbetreibende einmal durchmachen muss. Zunächst muss man das zuständige Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt ausfindig machen.

Bei eher kleineren Gemeinden kein Problem, weil es in der Regel nur eins gibt, in Großstädten dann doch etwas komplexer. Beispielsweise allein in Berlin gibt es zwölf Ämter, bei denen man die Anmeldung abschließen könnte.

Daher sollte man zunächst einmal schauen, welches Amt für einen zuständig ist. In der Regel reicht es aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Einige Ämter verlangen aber auch, dass man eine Terminvereinbarung trifft. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Mittlerweile bieten auch immer mehr Unternehmen die Möglichkeit an, dass man auch eine Online Anmeldung vornehmen kann. Allerdings gibt es diese Art der Anmeldung noch nicht flächendeckend in Deutschland. Wenn man sich nun für den klassischen Weg entscheidet und vor dem Gewerbeamt ankommt, dann kann man davon ausgehen, das man für die Anmeldung rund 30 bis 50 Minuten brauchen wird.

Wenn man dann ins Büro gebeten wird, dann zahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in höhe von rund 20 bis 60 Euro. Diese Summe kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Dinge bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die benötigten Papiere für die Gründung vorgelegt hat, erhält man ein Formular vorgelegt, welches man vor Ort ausfüllt. Falls fragen auftauchen sollten, kann man den Beamten fragen. Doch nach diesem Artikel sollten keine Fragen mehr offen bleiben 😉 unter anderem muss man Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen.

Bereits dort angeben muss man auch, ob man ein Nebengewerbe oder als Hauptgewerbe starten möchte. Bei einem Hauptgewerbe müsste man die Kosten für die Krankenversicherung selber bezahlen. Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert.

Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein. Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit voll durchstarten zu können. Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen.

Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Du fragst dich die ganze Zeit, wann der Part mit dem Kleingewerbe anmelden kommt? Gar nicht! Denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Gewerbeamt anmelden. Das muss man beim Finanzamt. Genauer gesagt erhält man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Dort kann man die Option auswählen, ob man die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen möchte. Falls ja, dann wird automatisch das Gewerbe als Kleingewerbe angesehen.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Bevor man überhaupt zum Gewerbeamt muss, stellt sich da die Frage, wann genau man die Gründung eines Gewerbes überhaupt beantragen muss. Wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, einen wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen, dann ist man dazu gezwungen, die Anmeldung vorzunehmen.

Jedoch gibt es dabei kleinere Ausnahmen, die die Regelung nicht als Pflicht haben. Zum einen gibt es da die Freiberufler. Zu diesen Berufen zählen die Anwälte, Ärzte und Ingenieure. Im Laufe der Zeit kamen dann noch die Katalogähnlichen Berufe hinzu.

Auf dieser Liste sind viel mehr Berufe, die die breite Bevölkerung eher ausübt. Man kann also sagen, dass das ein Entgegenkommen der Behörden ist. Darunter gehören nämlich die Künstler, Fotografen, Journalisten, Designer und Schriftsteller. Ebenfalls kein Kleingewerbe anmelden müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Diese Leute dürfen mit ihrem Hobby bis zu 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften, ohne dabei die Gründung zu forcieren. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung durchzuführen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht vornimmt, dann kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann.

In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Zwar wird diese Summe nur bei den hartnäckigsten Fällen verhängt, dennoch sollte dies einem zeigen, dass hiermit nicht zu spaßen ist. Solch eine Summe würde für viele Leute den finanziellen Ruin und Kollaps bedeuten.

Deshalb ist es auch umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich vornehmen. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

GewerbeAnmeldung.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Gründern, egal ob Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft oder der einfache Kleingewerbetreibende, eine Plattform zu gründen, wo man bezüglich der gewerblichen Tätigkeit jede erdenkliche Antwort erhält, so dass am Ende keine Frage offen bleibt.

Vor allem Themen die Anmeldung, das Gewerbeamt selbst, ein Gewerbeformular oder der Bogen zur steuerlichen Erfassung, für Leute, die noch vor der Gründung stehen, sind diese Informationen wie ein ungelöstes Mysterium.

Vor allem zu Beginn sich alles ständig durchlesen zu müssen, das sogar mehrere Male, weil man das beim ersten Mal gar nicht so richtig versteht, ja lieber Leser, das kann ganz schön frustrierend sein und einem die Lust für das Kleingewerbe nehmen, doch genau an dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen.

Denn wo ein Feuer ist, dort wird auch bei tiefster Finsternis noch ein Lichtlein brennen. Also darf man das Feuer des unternehmerischen niemals verlieren, denn diese ist der Antrieb eines Gründers. Und wenn man sich einmal aufgerafft hat, dann merkt man eigentlich, dass die Themen dann am Ende doch viel einfacher sind, als man das zu Beginn noch dachte.

Wenn man nun das Unternehmen angemeldet hat, erhaltet man noch während der Anmeldung ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Auch hat man die Möglichkeit, das Formular mit nach Hause zu nehmen, auszufüllen und wieder zurückzubringen, zumindest bei einigen Ämtern.

Es empfiehlt sich allerdings vielmehr, wenn man das Ausfüllen direkt vor Ort erledigt, falls sich einige Fragen ergeben sollten, dann kann man noch den Beamten vor Ort fragen. Doch damit du dich bereits vorbereiten und es eben nicht zu so einer Situation kommen muss, erhältst du hier einen kleinen exklusiven Einblick auf das Formular selbst.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Kleingewerbetreibende müssen wohl ein anderen Schein haben, als Gründer einer anderes Rechtsform, oder? Diese und viele weitere Geschichten rund um das Kleingewerbeschein kursieren bereits sehr mehreren Jahren. Der Wahrheitsgehalt liebt bei exakten 0,00000 Prozent.

Es gibt nämlich überhaupt keinen kleinen Gewerbeschein. Beim Gewerbeamt erhaltet man nur eine Art des Gewerbeformulars. Da die meisten Leute eher unwissend sind, denken diese, dass das Kleingewerbe ein eigenständiges Formular haben muss, da man dies gar nicht als Rechtsform ankreuzen kann.

Doch ein Kleingewerbe anmelden kann man nicht bei einer Behörde, sondern beansprucht werden, in Form der Kleinunternehmerregelung. Um dies beanspruchen zu können, muss man dies beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen.

Man nimmt daher immer Mal wieder an, dass auch dieser Fragebogen sozusagen eine Art Gewerbeschein ist, doch das ist sie nicht. Merke daher: Kleingewerbe anmelden nur beim Amt der Finanzen, indem man die Regelung in Anspruch nimmt.

Sollte man sich als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Ein Kleingewerbe anmelden und dann im Handelsregister eintragen lassen? Ist das denn nicht ein wenig Paradox? Nicht immer! Für den ein oder anderen Gründer könnte sich dieser Schritt nach der Gewerbeanmeldung lohnen.

Ein Kleingewerbe löst bei einem potenziellen Kunden nicht diesen Effekt aus, den beispielsweise Kapitalgesellschaften wie eine GmbH auf Leute haben. Doch wenn man angibt, ein Besitzer eines Kleingewerbes zu sein und dennoch im Handelsregister ist, weil man von beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen haben möchte, dann kann dies wiederum ein ganz schlauer Schachzug sein.

Zunächst einmal muss man aber wissen, dass kleinere Unternehmen wie ein Kleingewerbe gar nicht dazu verpflichtet sind, im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch wer dies dennoch tun möchte, kann unter anderem folgende Vorteile genießen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist.

Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt durch hat, informiert dieses das Finanzamt. In der Regel meldet sich das Amt der Finanzen innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Leute, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben, müssen selbst zum Finanzamt gehen und dort vorstellig werden.

Auch Gewerbetreibende können selbst aktiv werden, wenn innerhalb der genannten Frist keine Rückmeldung erfolgt. Eine kurze Nachfrage per Telefon würde hierbei bereits ausreichen.

Vom Finanzamt erhält man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden. Sofern man auch nur einen kleinen Fehler macht, kann man ein Bußgeld kassieren, da das Finanzamt alles sehr genau überprüft. Unter anderem muss man angeben, ob man die Option für die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe anwenden. Außerdem ein weiterer wichtiger Bereich ist das genaue Benennen der gewerblichen Tätigkeiten.

Man sollte diese so genau wie möglich beschreiben, da das Finanzamt sehr penibel ist und genau schaut, ob man denn auch wirklich genau so handelt, wie alles angegeben worden ist.

Ein Beispiel: wenn man damit beginnt, Handys zu verkaufen, dann würde die Beschreibung Handy Verkauf ausreichen. Sofern man allerdings im Laufe der Zeit auch noch Tabelts mit in das Aufgebot rein nimmt, dann würde dies offensichtlich nicht mehr passen.

Daher muss man sich von vorneherein klar sein, in welche Richtung es mit dem Gewerbe hinsoll. Allerdings kann man auch die Beschreibung jederzeit ändern lassen, sofern Änderungen auftreten sollten. Man muss es nur früh wie möglich ändern lassen.

Bei dem Beispiel wäre dann die Beschreibung: elektronische Geräte mit Internetzugang und Kommunikation und mehr zum Verkauf völlig ausreichend und umfassend genug erklärt. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe.

Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält. Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt.

Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften. Das lange warten hat ein Ende!

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleingewerbetreibende haben ihren Namen daher, weil sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben. Doch was genau ist diese Regelung überhaupt und für was ist diese gut? Die Regelung ist eine Hilfestellung für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen.

Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen. Kleingewerbetreibende sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen.

Dafür muss man allerdings eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllen: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Umsatz erwirtschaften.

Falls man mal mehr Umsätzen sollte, dann gilt die Regelung nicht mehr und man müsste versuchen, dies im kommenden Jahr wieder zu erreichen. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass man die Option für die Regelung sofort ziehen muss. Ansonsten kann man dies nämlich für die kommenden fünf Jahre für dieses Unternehmen nicht mehr tun.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Kleingewerbe sind nicht dazu verpflichtet, das Handelsgesetzbuch als Grundlage ihres Handelns zu nutzen, sondern nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze. Die HGB ist sehr umfangreich und komplex, deshalb ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss.

Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, das man für dieses kein Mindestkapital benötigt. Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, das die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen.

Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt. Außerdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen keine Umsatzsteuer zahlen. Wenn man dabei noch berücksichtigt, dass man einen Gewinn von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften kann, ohne die Gewerbesteuer abführen zu müssen, dann ist dies umso besser für einen.

Wie viel kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Beim Kleingewerbe von großen Kosten zu sprechen, ist eine Lüge. Natürlich kommen einige Kosten auf den Gründer zu, doch diese sind im überschaubaren Rahmen. Selbst Studenten, die nicht so viel Zeit und Geld haben, können problemlos ein Kleingewerbe betreiben, da die Kosten eines Kleingewerbes sehr niedrig sind.

Da die meisten Leser noch vor dem Kleingewerbe gründen stehen, wäre es hier ratsam, die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes mit aufzunehmen. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Kleingewerbetreibende und Besitzer eines Kleingewerbes muss man die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Die IHK möchte von seinen Mitgliedern ebenfalls Gebühren erhalten. Diese betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmer, deren Betrieb im Handelsregister eingetragen ist, zahlen sogar einen Beitrag von 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Falls man ein hauptberufliches Unternehmen führen sollte, dann muss man in der Regel auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Die kleinste Summe, die gezahlt werden muss, betragen rund 200 Euro. Studenten beispielsweise müssten in dem Fall nur 100 Euro bezahlen.

Weitere Kosten hat ein Kleingewerbe nicht. Sehr überschaubar und auch bezahlbar, oder? Ich hoffe diese kleine Auflistung hat dir zeigen können, dass Kleingewerbetreibende es mit einem Kleingewerbe wirklich gut haben.

Falls du dich fragst, ob da nicht noch etwas dazu kommen könnte, dann ja, weitere Zahlungen können immer wieder auftreten. Beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt.

Das sind alles potenzielle Kosten, die pro Jahr auftreten könnten und man im Überblick haben sollte. Als Kleingewerbetreibender sollte man diese Zahlungen mit Stolz hinnehmen, denn das bedeutet, dass das Fundament bereits steht und man den nächsten Schritt Richtung Wachstum angepeilt hat.

Wie hoch darf der Umsatz beim Kleingewerbe sein?

Der Name ist Programm… auch bei den erreichbaren Umsätzen? Nein! Denn auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, sind die erreichbaren Summen riesengroß. So groß sogar, dass diese das eigentliche Gehalt wahrscheinlich um ein vielfaches übersteigen dürfte.

Mit einem Kleingewerbe darf man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Falls man diese überschreiten sollte, dann ist man zur Buchführung gezwungen bzw. wird dann nicht mehr kleines Unternehmen gesehen und muss sich dann beispielsweise der HGB unterordnen.

Man darf außerdem bei diesen ganzen Summen nicht vergessen, dass man hierbei auch einiges versteuern muss. Beispielsweise kommen auf einen die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer zu. Dennoch können sich diese Umsätze sehen lassen.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere auch eine Mitgliedschaft einzugehen, die man eigentlich gar nicht möchte. Allerdings muss jeder Gewerbetreibende in Deutschland die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Hierbei gibt es keine Ausnahmen und man kann sich auch nicht befreien lassen.

Freiberufler sind von der Pflicht der Mitgliedschaft befreit. Kleingewerbe zahlen eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Man ist nur dann befreit von den Beiträgen, wenn der jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man auch nicht die Vorteile der IHK vergessen. Denn die IHK hilft den Gewerbetreibenden in ihrer Region.

Außerdem bietet die IHK viele Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zertifikate an, um dem Unternehmen und einem selbst dabei zu helfen, zu wachsen. Diese Zertifikate steigern die Seriosität und durch die Weiterbildungen kann man sich das nötige Know-How aneignen, welches man benötigt, um mit dem Unternehmen voranzukommen.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

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Muss der Arbeitgeber vom Unternehmen bescheid wissen?

Es ist die Frage aller Fragen für die meisten nebenberuflichen Gründer: hat der Arbeitgeber etwas zu sagen und kann dieser sogar mein Gewerbe annullieren? Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen.

Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht. Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt. Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Bei der Gründung eines Kleingewerbes muss man keinen Beitrag bezahlen. Allerdings muss man vorher bereits beim Amt des Gewerbes sein und dort ein Gewerbe beantragen. Dort zahlt man dann eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Zusätzliche Kosten können dann entstehen, wenn man ein Hauptgewerbe hat und somit die eigene Krankenversicherung begleichen muss.

Zudem muss man noch berücksichtigen, das Gewerbetreibende Mitglied bei der IHK werden. Hier muss man einen jährlichen Betrag bezahlen, der bei einem Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro zu buche schlägt. Das wären auch die einzigen Fixen Kosten, die man als kleines Unternehmen zahlen müsste.

Natürlich können zusätzliche Zahlungen entstehen, beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt und deren Krankenversicherung begleicht, Patente anmeldet, Partnerschaften und Koorperationen eingeht, Weiterbildungskurse besucht oder Neuanschaffungen tätigt. Doch da dies bei jedem Gründer anders aussieht, kann man dies nicht verallgemeinernd sagen.

 

Wo melde ich ein Gewerbe an?

Der erste Weg in die Selbstständigkeit ist vor allem zu Beginn ein sehr steiniger, der nicht einfach sein wird. Doch wie sagt man so schön: aller Anfang ist schwer. Und wenn man den Anfang einmal hinter sich hat, ist es so, als wenn man den ganzen Ballast los geworden ist und mit seinem Gewerbe gemeinsam abheben kann, wie eine Rakete.

Wir von GewerbeAnmeldung.com möchten dich auf diesem Weg zur Selbstständigkeit begleiten. Daher stellen wir dir auch unzählige Informationen kostenlos zur Verfügung, damit dein Unternehmen ein voller Erfolg wird, du richtig viel Kohle machen kannst und dabei einiges an Bares sparst, durch bestimmte Tipps und Tricks.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Ein Gewerbe kann man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Das klingt in der Regel einfacher als es ist, denn vor allem in Großstädten kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt. Daher ist es umso wichtiger, dass zuständige Gewerbeamt für einen zu finden, um die Anmeldung auf Vordermann bringen zu können.

Ist das Gewerbeamt einmal ausfindig gemacht worden, müssen Gewerbetreibende dann erst einmal schauen, ob man einen Termin braucht, um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Einige Ämter bestehen nämlich auf einen Termin.

Das hat den Vorteil, dass man an dem Tag auch direkt den Gewerbeschein in den Händen hält, allerdings auch das Problem, dass es, aufgrund der großen Nachfrage einer Gewerbeanmeldung, erst ein Termin nach Wochen und Monaten stattfinden kann.

Einige andere Ämter sind da etwas offener und erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint. Die Anmeldung ist dann schnell gemacht… oder sagen wir, halb so schnell.

Oder sind wir ganz ehrlich, es geschieht im Schneckentempo. Denn durch diese Möglichkeit gibt es einen großen Andrang, sofort das Gewerbe anmelden zu wollen.

Daher sollte man auch einiges an Zeit einplanen, wenn man nur so das Gewerbeamt betreten kann. Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel nur 30 bis 40 Minuten. Je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Artikel natürlich keine mehr 😉

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Man muss vor Ort einen Betrag für die Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man einen Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man das Gewerbe anmelden?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt sollte sofort erfolgen, wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte und eine eigene Rechnung schreiben will. Freiberufler und Leute, die unter 410 Euro im Jahr mit einer Tätigkeit verdienen, sind ausgenommen von der Pflicht.

Alle anderen sind dazu verpflichtet, ein Gewerbe anmelden zu müssen. Falls man dies nicht tut, kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In München ist es sogar so, dass ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden kann.

Das ist nicht nur eine saftige Strafe, sondern würde für viele Gründer den privaten Ruin bedeuten. Daher ist es umso wichtiger, dass man die Gewerbeanmeldung nicht vor sich hinschiebt und sofort erledigt.

Kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?

Man kann die Anmeldung eines Gewerbes auch noch rückwirkend beantragen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man wirklich das Gewerbe erst verspätet anmelden sollte, dann müsste man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde noch ein bestimmter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Trotz der verspäteten Gewerbeanmeldung können Ämter dennoch ein Bußgeld verhängen, doch in der Regel lassen diese vor allem bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten, so dass am Ende eine sehr kleine oder gar keine Summe gezahlt werden muss. Doch allein darauf sollte man nicht verlassen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornehmen.

Wer muss überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen lassen?

In der Bundesrepublik Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann. Doch dann gibt es manche Fälle, die überhaupt keine Gewerbeanmeldung benötigen und dennoch als Unternehmer gelten. Die Rede ist von Freiberuflern. Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Auch keine Gewerbeanmeldung brauchen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die mit einer selbstständigen Tätigkeit, einen minimalen Betrag von bis zu 410 Euro im Jahr als Gewinn erwirtschaften dürfen.

Wie sieht das Gewerbeformular aus?

Die meisten Leser auf der Seite stehen noch ganz am Anfang ihrer selbstständigen Laufbahn. Daher ist es auch ganz normal, wenn man gar nicht weiß, wie so ein Formular aussehen könnte. Dafür gibt es ja die Seite GewerbeAnmeldung.com. Wir wissen, dass du ziemlich gespannt bist, daher kriegst du auch sofort die Informationen die du brauchst: das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen einige Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt, die auf spezielle Gewerbe konzentriert sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo kann man die Kleingewerbe Anmeldung durchführen?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dies kann man dann, wenn das Gewerbe angemeldet wurde und man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten hat. Auf diesem Bogen kann man ankreuzen, ob man die Regelung in Anspruch nehmen möchte.

So kann man ein Kleingewerbe anmelden. Nicht anders. Wenn man diese Regelung nicht für sich beansprucht, dann kann man dies für die kommenden Jahre für dieses Gewerbe nicht mehr tun. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese wären, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000€ Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaftet. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man in den jeweiligen Jahren keine Umsatzsteuer zahlen.

Dies ist eine enorme Hilfe für die Gewerbetreibenden. Außerdem kommt noch hinzu, dass man, unabhängig vom Gewerbe, einen Betrag von bis zu 24.500€ Gewinn verdienen darf, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Demnach könnte es sein, dass Kleingewerbetreibende am Ende sowohl keine Umsatzsteuer, als auch keine Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Für den Start sind dies ideale Voraussetzungen. Daher ist das Kleingewerbe auch eines der beliebtesten Gewerbe überhaupt. Ein Kleingewerbe anmelden ist auch gar nicht schwer und mit dem Ankreuzen sofort erledigt.

Muss jeder Gewerbetreibende die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Jeder, der die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, muss anschließend auch die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Das ist in Deutschland so klar geregelt und man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die IHK ist dafür da, die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Beispielsweise bringt sie Bahngleis Reparaturen voran, damit Leute Gewerbetreibenden mit Geschäften, wieder Kunden schneller bei sich begrüßen können. Auch bietet die IHK viele Möglichkeiten der Weiterbildung an. Zusätzlich zu den Kursen, die man belegen kann, kann man auch Zertifikate erhalten, die dem Unternehmen zugutekommen.

Für diese Leistung muss man dann auch eine jährliche Gebühr bezahlen. Kleinere Unternehmen müssen eine Gebühr von rund 30 bis 70€ bezahlen. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300€. Allerdings hat wie jede Medaille auch, die IHK eine andere, unschöne Seite an sich. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Bereits im ersten Jahr kann man eine solche Rechnung erhalten, die es in sich haben kann. Manchmal muss man dann Neuanschaffungen und geplante Investitionen aufs erste auf Eis legen, um diese Rechnung zu begleichen.

Doch keine Panik, mit dieser kurzen Anleitung kannst du dem Ganzen entgehen: Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen. Dann kannst du hergehen und die IHK Gebührenberatung von uns für dich nutzen.

Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob man die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ gesenkt werden können. Ja, richtig gelesen lieber Leser, eine fast vollständige Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Eine Garantie hierfür kann nicht ausgesprochen werden, allerdings sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Nach der Gewerbeanmeldung kommen noch tonnenweise Kosten auf einen. Nun ja… nicht wirklich! Denn vor allem bei eher kleineren Unternehmen sind die Kosten sehr überschaubar und für jeden bezahlbar. Da die meisten Gründer noch kurz vor der Gründung stehen, sollte man die Kosten für die Gewerbeanmeldung selbst mit in die Aufzählung reinnehmen.

Die Bearbeitungsgebühr bei der Anmeldung kostet rund 20 bis 60€. Falls man hauptberuflich Selbstständig ist, dann muss man auch die Kosten für die Krankenkasse aus der eigenen Tasche begleichen.

Die Einnahmen dafür unterscheiden sich stark und sind abhängig von den eigenen Einnahmen. Ein Richtwert hierfür wären rund 200€ im Monat. Weitere Kosten, die anfallen, sind die bei der IHK. Die jährlichen Kosten betragen rund 30 bis 70€. Zusätzliche Kosten fallen nach der Gewerbeanmeldung nicht an.

Fazit:

Gründer müssen ein Gewerbe beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt und Gemeinde anmelden. Wer die Rechtsform Kleingewerbe auf dem Formular bei der Gründung sucht, der sucht vergeblich, denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Amt des Gewerbes eröffnen. Vielmehr kann man dies dann, wenn man beim Fragebogen vom Finanzamt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.