Gewerbeanmeldung Halle

Wann muss man sich um die Anmeldung des Gewerbes kümmern?

Es gibt eine Frist bis wann man seine Gewerbeanmeldung erledigt haben muss. Zunächst muss man dafür wissen, wie eine gewerbliche Tätigkeit definiert wird. Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn es langfristig und selbstständig ist, wiederholt ausgeübt wird, von Dauer ist und Gewinn einbringen soll.

Wenn dies zutrifft, dann ist der Besuch beim Gewerbeamt notwendig, denn in Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass eine gewerbliche Tätigkeit angemeldet werden muss, um de Tätigkeit ausüben zu können. Die Anmeldung sollte schon bevor man mit der Tätigkeit beginnt erfolgen oder aber allerspätestens mit Beginn der Tätigkeit.

Wenn man so schnell wie möglich mit der Tätigkeit beginnen möchte, sollte man sich auch so schnell wie möglich um die Anmeldung kümmern. Denn es kann sein, dass die Gewerbeanmeldung Zeit in Anspruch nehmen und man nicht direkt eine Rückmeldung bekommt. Man sollte bedenken, dass es Konsequenzen haben kann, wenn man ohne eine Erlaubnis die Tätigkeit ausübt.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Es gibt auch Ausnahmen, die nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet sind und somit nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Bei diesen Ausnahmen spricht man von Freiberuflern. Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben eine freiberufliche Tätigkeit aus und keine gewerbliche.

Eine freiberufliche Tätigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden herrscht und meistens ein akademischer Abschluss vorliegt.

Zu einem Freiberufler zählen zum Beispiel: Rechtsanwälte, Ärzte, Steuerberater, Architekten, Unternehmensberater und noch einige andere Berufe. Aber auch Künstler, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen.

Wenn man zu dieser Gruppe gehört, muss man sich beim Finanzamt anmelden und nicht beim Gewerbeamt. Am besten erkundigt man sich vorher, ob man tatsächlich einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen wird. Dies kann man beim Finanzamt erfragen.

Wie meldet man sein Gewerbe in Halle an?

In Halle hat man die Möglichkeit sein Gewerbe persönlich vor Ort anzumelden. Das Gewerbeamt in Halle befindet sich in der Neustädter Passage 6. Vor Ort wird dann das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt. Hier bei macht man hauptsächlich Angaben zum Betrieb wie:

• Anzahl der geschäftsführenden Gesellschafter oder gesetzlichen Vertreter (je nach Rechtsform)
• Name der vertretungsberechtigten Person
• Anschrift des Gewerbes
• Tätigkeit, welche angemeldet wird (eine ausführliche Beschreibung)
• Ist es eine Nebentätigkeit?
• Datum, wann mit der Tätigkeit beginnen wird
• Art des Betriebes
• Zahl der beschäftigten Personen (ohne Inhaber)
• Grund für die Anmeldung (Neugründung, Änderung der Rechtsform, usw.)
• und noch ein paar andere Fragen
Das Formular kann zuerst sehr kompliziert wirken, wenn man sich nicht damit auskennt. Doch vor Ort hat man die Möglichkeit fragen zu stellen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen einreichen und die Bearbeitungsgebühren zahlen. Wenn alle Unterlagen vollständig sind, kann es durchaus sein, dass der Antrag sofort bearbeitet wird und man seinen Gewerbeschein kriegt.

Was ist ein Gewerbeschein?

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um die gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Ohne diesen ist es nicht gestattet und man könnte sich sogar mit Schwarzarbeit strafbar machen. Außerdem können auch Bußgelder auf einen zu kommen.

Dadurch wäre die Gründung eines Gewerbes teurer als es überhaupt gewesen wäre. Deshalb sollte man auch die Anmeldung rechtzeitig vornehmen, denn dann ist man auf der sicheren Seite und man braucht sich keine Sorgen machen.

Welche Unterlagen muss man zur Anmeldung dabeihaben?

Eines der wichtigsten Unterlagen zur Gewerbeanmeldung, neben dem ausgefüllten Formular, ist der Personalausweis oder Reisepass. Falls man eine ausländische Staatsangehörigkeit hat (nicht EU-Land) wird der Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung und eventuell eine Meldebescheinigung benötigt.

Je nach Art des Betriebes und der Rechtsform können weitere Unterlagen erforderlich sein, wie zum Beispiel Erlaubnisse oder Nachweise. Ein Nachweis könnte zum Beispiel benötigt werden, wenn eine berufliche Qualifikation notwendig ist. Für eine GmbH wird beispielsweise der beurkundete Gesellschaftsvertrag benötigt.

Welche Kosten kommen auf der Gewerbeanmeldung in Halle auf einen zu?
Die Gebühren für die Gewerbeanmeldung in Halle kosten 45,00 Euro. Die Zahlung kann nur per EC-Karte erfolgen. Es können noch weitere Gebühren anfallen für weitere Bearbeitungen (z.B. Beurkundung Gesellschaftsvertrag).

Was muss man nach dem Gewerbeamt tun?

Nach dem die Anmeldung erfolgt ist, werden die Informationen des Gewerbes an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet. Als Gewerbetreibender wird man automatisch zum Mitglied bei der IHK. Für diese Mitgliedschaft zahlt man einen jährlichen Beitrag.

Die Höhe des Beitrages hängen von der Rechtsform ab. Das Finanzamt schickt die Steuer-ID des Betriebes und den Bogen zur steuerlichen Erfassung zu. Diesen Bogen muss man ausfüllen und zurückschicken. Der Bogen ist so ähnlich wie das Gewerbeanmeldungsformular aufgebaut.

Dabei geht man auf finanzielle Fragen ein, zum Beispiel: Welche Einnahmen stellt man sich mit dem Gewerbe vor zu erzielen? Wenn in dem Betrieb Mitarbeiter beschäftigen wird, muss man diese auch bei der zuständigen Krankenkasse anmelden. Eine weitere Behörde könnte die Berufsgenossenschaft sein.

Kleingewerbe anmelden – geht das?

Wer sich zunächst vorstellt geringere Einnahmen zu erzielen, hat auch die Möglichkeit ein Kleingewerbe anzumelden. Wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte, tut man dies in dem steuerlichen Erfassungsbogen in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Beim Gewerbeamt selbst, meldet man ganz allgemein ein Gewerbe an.

Ein Kleingewerbe eignet sich nicht nur gut, wenn man geringe Einnahmen beabsichtigt, sondern auch wenn man sich zuerst unsicher ist. Die Unsicherheit, dass man nicht direkt erfolgreich werden kann, könnte ein großes Hindernis sein. Wenn dies der Fall ist, muss man nicht gleich den Job aufgeben.

Dann kann man ein kleines Nebengewerbe anmelden und ist immer noch durch den Hauptberuf abgesichert. Man hat sogar durch die Nebentätigkeit den Vorteil, dass man bei den Banken kreditwürdiger wirkt. Bei einer Nebentätigkeit ist es wichtig, dass man seinen Hauptjob nicht vernachlässigt und auch nicht über die gesetzlichen Arbeitszeiten kommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer eines Gewerbes und soll unterstützend wirken, weil man keine Umsatzsteuer zahlt. Damit man vom Zahlen der Umsatzsteuer befreit ist, muss man folgendes erfüllen: Im ersten Geschäftsjahr darf man nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen. Wenn man bereits im ersten Jahr die Grenze überschreitet, tritt die Regelung nicht mehr in Kraft.

Welche Kosten bringt ein laufendes Gewerbe mit sich?

Die jährlichen Kosten eines Gewerbes können unterschiedlich aussehen. Dies hängt immer von der Rechtsform und der Tätigkeit ab. Wenn man einer Tätigkeit nachkommt, die wenigere Materialien fordert oder eine Räumlichkeit, sind die Kosten gering.

Doch bei größeren Unternehmen könnte dies ganz anders aussehen. Nehmen wir uns das Beispiel Fahrschule vor Augen. Hierfür benötigt man eine Räumlichkeit, Autos, Computer, Mitarbeiter und noch viele andere Sachen. Allgemein können folgende Kosten anfallen:

• Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer
• Mitarbeiter
• Versicherungen
• Räumlichkeit
• Neuanschaffungen
• Partnerschaften

Gewerbe ohne Anmeldung

Gewerbe – Was genau ist das?

Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare, selbstständige, langfristige und wirtschaftliche Tätigkeit. Das heißt, wenn man mit einer Tätigkeit Gewinn beabsichtigt, ohne dass man dabei als Angestellter tätig ist, handelt es von einem Gewerbe.

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion und wenn dies der Fall ist muss man beim zuständigen Amt vorstellig werden. Wichtig ist, dass es eine erlaubte Tätigkeit von der Behörde aus ist. Selbstständig bedeutet in dem Fall, dass man eigenständig seine Tätigkeit gestallten kann und frei seine Arbeitszeiten bestimmt. Ein Gewerbe darf jeder anmelden, wer möchte, denn in Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit.

Wie meldet man ein Gewerbe an?

Die Gewerbeanmeldung kann je nach Rechtsform sich unterscheide. Grundsätzlich teilen sich die Rechtsformen in zwei auf. Einmal die Personengesellschaften und zum anderen die Kapitalgesellschaften. Die Anmeldung einer Personengesellschaft ist ganz einfach. Dazu zählen zum Beispiel Einzelunternehmer und Gesellschafter einer GbR.

Bei einer Personengesellschaft muss man das zuständige Amt ausfindig machen und direkt sein Gewerbe anmelden. Bei Kapitalgesellschaften erfolgt die Anmeldung nicht ganz so schnell. Eine Kapitalgesellschaft zeichnet sich damit aus, dass man als Gesellschafter nicht mit seinem persönlichen Vermögen haften kann.

An erster Stelle haftet das Unternehmen selbst mit seinem Vermögen. Außerdem muss bei der Gründung in manchen Fällen ein Stammkapital nachgewiesen werden. Zu den Kapitalgesellschaften zählen zum Beispiel eine GmbH, UG und AG.

Falls bei einer Gründung dieser Rechtsformen zwei Gründer mitwirken, muss ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen werden. Dabei gibt es Richtlinien, an die man sich halten muss. Dieser Vertrag muss von einem Notar beurkundet werden. Mit dem beurkundeten Gesellschaftsvertrag wird das Gewerbe in Handelsregister eingetragen. Danach kann man das Gewerbeamt aufsuchen.

Je nach dem in welcher Stadt man sein Gewerbe anmelden möchte, kann es entweder mehrere Ämter geben, die für einen zuständig sein könnte oder bestimmte Gemeinden.

Deshalb muss man das zuständige ausfindig machen. Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Benötigt wird bei der Anmeldung ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Nicht EU Bürger benötigen den gültigen Aufenthaltstitel oder eine aktuelle Meldebescheinigung. Je nach dem um welche Tätigkeit es sich handelt, können vom Amt noch weitere Unterlagen gefordert werden. Nach der Anmeldung bekommt man den Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörde, um mit der Tätigkeit beginnen zu können.

Kann man die Anmeldung eines Gewerbes vermeiden?

Nein, eine Gewerbeanmeldung ist unumgänglich. Sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss dies beim zuständigen Amt angemeldet werden. Wenn man ohne eine Anmeldung der Tätigkeit nachkommt, kann dies sehr teuer enden.

Man kann mit Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros rechnen und zudem nicht getätigte Steuerzahlungen im Nachhinein mit einem Zinssatz zahlen. Um diesen Stress mit den Behörden zu vermeiden, sollte man schon vor Beginn mit der Tätigkeit rechtzeitig seine Tätigkeit anmelden.

Wie viel kostet die Gründung eines Gewerbes?

Je nach Rechtsform können die Kosten unterschiedlich aussehen. Bei Personengesellschaften muss nur lediglich die Gebühren bei der Gewerbeanmeldung tragen. Diese betragen in der Regel zwischen 20 bis 60 Euro und hängen von der jeweiligen Stadt ab.

Bei Kapitalgesellschaften ist dies etwas anders. Beim Notar müssen sie Gebühren tragen, sowie bei der Eintragung im Handelsregister. Je nach dem für welche Rechtsform man sich entscheidet, muss man auch einen Stammkapital nachweisen.

Kann man auch Online ein Gewerbe anmelden?

In der digitalen Zeit hat man auch die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden. Dies ist aber noch nicht bundesweit abgedeckt. Das heißt, dass dies abhängig von der jeweiligen Stadt ist. Der Vorteil ist, dass man jeder Zeit der Gewerbeanmeldung nachkommen kann und nicht abhängig von Terminen und Öffnungszeiten ist.

Zu dem kann man auch die Wartezeiten vor Ort vermeiden. Durch die Online Anmeldung kann man schnell sein Gewerbe anmelden und umso schneller mit der Tätigkeit starten. Das Prinzip der Online Anmeldung ist der selbe wie auch vor Ort. Man füllt das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung ist nicht für jeden verpflichtend. Es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel: die Freiberufler, Tätigkeiten in der Urproduktion, Verwaltung des eigenen Vermögens, künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeiten. Als Freiberufler kann man die Anmeldung beim Gewerbeamt überspringen und sich direkt an das zuständige Finanzamt wenden.

Freiberufler melden sich nicht beim Gewerbeamt an, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Bei gewerblichen Tätigkeiten handelt es meistens von einer Massenproduktion, welche bei Freiberuflern eher das Gegenteil ist. Ihre Tätigkeit ist dem des Kunden angepasst und kann immer anders aussehen.

Jemand selbst kann nicht entscheiden, ob er freiberuflich unterwegs ist oder nicht. Freie Berufe sind im Einkommenssteuergesetz klar geregelt und können abgegrenzt werden. Bei freien Berufen muss auch meistens ein akademischer Abschluss nachgewiesen werden, um die Tätigkeit ausüben zu können.

Welche Behörden kommen noch für einen Gewerbetreibenden in Frage?

Nach der Gewerbeanmeldung meldet sich das Finanzamt bei einem. Sie schicken den Bogen zur steuerlichen Erfassung zu und die Steuer ID. Die Steuer ID muss gehört auf jede Rechnung, die ausgestellt wird.

Der steuerliche Erfassungsbogen muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Im Allgemeinen muss man hierbei angeben, was man sich vorstellt wie viel Einnahmen man erzielen wird. Außerdem kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Für den Gewerbetreibenden ist auch die Anmeldung bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend. Diese beginnt mit der Gewerbeanmeldung. Hier für zahlt man einen jährlichen Beitrag. Je nach dem ob das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, können die Kosten unterschiedlich hoch sein. Die Kosten für die IHK trägt man jährlich. Dafür bietet die IHK Weiterbildungskurse und Zertifikate an.

Wenn man noch Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man diese beim Finanzamt, bei der Versicherung und bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Welche Steuern zahlt man als Selbstständiger?

Als Gewerbetreibender zahlt man Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer. Als Kleinunternehmer hat man die Möglichkeit sich von den Umsatzsteuern befreien zu lassen, wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Nicht Gewerbetreibende wie zum Beispiel Freiberufler sind von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit.

Was ist die Regelung eines Kleinunternehmers?

Die Regelung kann man beim Finanzamt im steuerlichen Erfassungsbogen in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Die Voraussetzung lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Beide Grenzen müssen eingehalten werden, damit man keine Umsatzsteuer zahlt.

Fazit

Dass man einer gewerblichen Tätigkeit ohne Anmeldung nicht nachkommen darf, ist gesetzlich geregelt. Wenn dies der Fall ist, muss unverzüglich das Gewerbeamt ausfindig gemacht werden. Die Anmeldung kann je nach Rechtsform unterschiedlich sein. Eine Kapitalgesellschaft muss zuerst im Handelsregister eingetragen werden, um beim Gewerbeamt vorstellig werden zu können.

Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und kriegt den Gewerbeschein. Mit diesem ist es einen gestattet der Tätigkeit nachzukommen. Die Gebühren der Anmeldung können sich je nach Rechtsform und Stadt unterscheiden.

Die Anmeldung beim Gewerbeamt kostet in der Regel zwischen 20 bis 60 Euro. Es gibt auch Ausnahmen die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind. Diese sind zum Beispiel die Freiberufler. Wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht ist gesetzlich geregelt. Man selbst kann dies nicht entscheiden.

 

 

Was braucht man für Gewerbeanmeldung? – Gewerbeanmeldung Formular

Schritt für Schritt zur Gewerbeanmeldung


Der große Traum der Selbstständigkeit ist nach der Gewerbeanmeldung nicht mehr weit entfernt. Nachdem man die Kleingewerbe Anmeldung hinter sich hat, kann man sich gerne als Unternehmer schimpfen.

Weniger der Status, sondern das, was einen Unternehmer ausmacht und welchen Lifestyle er leben kann, machen dieses Modell so einzigartig und interessant zu gleich. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, was man tun und lassen möchte, wann man arbeiten möchte und wie viel.

Diese Freiheit kann uns eine innere Zufriedenheit geben, die Ihresgleichen sucht. Um diesem Traum einen Stück näher zu kommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt. Welche genau das sind, wirst du im Laufenden Artikel erfahren.

Wenn du mehr über die Gewerbeanmeldung erfahren möchtest, dann kannst du dir gerne auch unsere anderen Artikel diesbezüglich anschauen. GewerbeAnmeldung.com ist nämlich die größte Seite im deutschsprachigem Raum, wenn es um das Anmelden eines Gewerbes geht. Informiere dich daher bei der Nummer 1 und bleibe immer top aktuell.

Was muss man tun um ein Gewerbe anmelden zu können?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man sich zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden. In Großstädten kann es sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung durchführen kann.

Beispielsweise kann man in einigen Städten die Anmeldung auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer erledigen. In der Regel braucht man beim Gewerbeamt einen Termin, um das Kleingewerbe anmelden zu können. Anderen Ämtern reicht es aus, wenn man lediglich vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer platz nimmt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Terminvereinbarung kann es sein, dass man mehrere Wochen und Monate dann warten muss. Wenn man allerdings einfach vor Ort erscheinen kann, dann gilt das auch für andere. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass das Gewerbeamt überfüllt sein kann und man mehrere Stunden im Wartezimmer bleibt.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Es gibt eine Art der Gewerbeanmeldung, die immer populärer wird: Online das Gewerbe anzumelden. Hier muss man weder einen Termin vereinbaren, noch sich an die Öffnungszeiten richten. Die Gewerbeanmeldung findet leicht und sehr schnell statt. Nur bis zu 15 Minuten kann die reine Anmeldung dauern.

Unabhängig davon, wie man sein Gewerbe anmelden möchte, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt unterscheiden

Was ist Nachteile online Gewerbeanmeldung?

Einziges Manko: noch wird dieser Service nicht überall angeboten. Vor allem in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Form der Gewerbeanmeldung akzeptiert. .

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Man erhält dann anschließend ein Formular zur Gewerbeanmeldung. Dieses Formular kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später wieder einreichen. Letztere Option wird allerdings nicht von jedem Gewerbeamt angeboten.

Außerdem wäre es für Neugründer ohnehin besser das direkt beim Gewerbeamt zu erledigen, da falls Fragen aufkommen könnten, man diese dann direkt dem Beamten stellen und eine Antwort darauf erhält.

Bei dem Bogen muss man einige Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Hauptgewerbe ist es nämlich so, dass man die Krankenkasse, die bis dahin vom Arbeitgeber bezahlt wurde, eben nicht mehr von diesem bezahlt bekommt und man das dann für sich selbst machen muss. Die Kosten für die Krankenkasse sind dann abhängig von dem Einkommen.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem Gewerbeanmeldung-Formular dann ausgefüllt ist, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie des Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Dieser Schein gibt einem allerdings noch nicht die Erlaubnis, mit dem Gewerbe Gewinne einzufahren.

Das darf man nämlich erst dann, nachdem man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt und die Steuernummer für das Gewerbe erhalten hat. Das Gewerbeamt leitet nämlich die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter beispielsweise eben dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man Gewerbeanmeldung machen?

Das Gewerbe anmelden muss man in der Regel vor oder kurz vor Start der gewerblichen Tätigkeit. Jeder, der in Deutschland eine Tätigkeit mehrere Male ausübt, mit der Absicht, Gewinne zu erzielen, muss auch ein Gewerbe anmelden. Das Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an.

Ausgenommen von der Pflicht sind zum einen die Freiberufler, die lediglich bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden muss, sowie Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Mit einem Hobby darf man bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen.

Doch keine Panik: sofern das Gewerbe eher kleinere Umsätze erzielt, drücken die meisten Ämter ein Auge zu und erlassen einem das Bußgeld bzw. die höhe ist noch recht moderat. Doch allein darauf vertrauen sollte man nämlich nicht, weil man nie weiß, wie das gegenüber tickt. Daher sollte man auch ein Gewerbe so schnell wie möglich anmelden.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Es besteht die Möglichkeit, rückwirkend noch das Gewerbe anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Die ausgefallenen Steuern muss man dann allerdings zurückzahlen, sowie einen vorher bestimmten Zinssatz noch drauflegen.

Für alle anderen gilt diese Pflicht. Wer diese missachtet, kann mit einem Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und weitaus mehr rechnen. Beispielsweise ist es in München so, dass Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden können. Das ist eine immens hohe Summe und würde für viele Leute den absoluten Kollaps und Ruin bedeuten.

Was kostet ein Kleingewerbe pro Jahr?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, denn es kommen auf einen noch viele weitere Kosten dazu. So denkt man zumindest. In Wahrheit sind die Kosten vor allem bei einem Kleingewerbe recht überschaubar und auch für den Studenten von nebenan sehr leicht zu finanzieren.

Die Finanzen sollten daher kein Ausschlusskriterium für die Gewerbeanmeldung sein. Da kommen zunächst die Kosten für die Bearbeitungsgebühr während der Gewerbeanmeldung, die rund 20 bis 60 Euro kosten. Das sind einmalige Kosten, die nur bei der Gründung auftauchen.

Je nachdem, ob man noch weitere Dokumente benötigt, kann es sein, dass noch weitere Kosten auf einen zu kommen können. Anschließend kommen dann noch die Kosten für die Mitgliedschaft bei der IHK.

Für ein Gewerbe, welches nicht im Handelsregister ist, zahlt man jährlich rund 30 bis 70 Euro. Für Gewerbe, die im Handelsregister sind, zahlt man 150 bis 300 Euro. Außerdem können noch weitere Kosten entstehen, beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Mal Neuanschaffungen anstehen.

Gewerbeanmeldung erledigt – Wie hoch darf der Umsatz bei einem Gewerbe sein?

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Gewinne und Umsätze bei einem Kleingewerbe riesengroß. Der Gewinn würde wahrscheinlich bei vielen das eigentliche Hauptgehalt übersteigen und umso wichtiger ist es, das Gewerbe zu schätzen, da es einem viele Türen öffnen und so einiges ermöglichen kann.

Doch du sollst nicht weiter auf die Folter gespannt werden: mit einem kleinem Gewerbe darf im Jahr bis zu 500.000 Euro Umsatz erwirtschaften oder 50.000 Euro Gewinn erzielen. Man darf allerdings nicht vergessen, dass man auch hier dann Gewerbesteuern zahlt.

Wann muss man zum Finanzamt?

Die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt in der Regel von selbst. Das Amt der Finanzen meldet sich innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei einem. Falls nicht, dann erst sollte man aktiv werden und einmal nachfragen, was denn das Problem ist.

Vom Finanzamt erhält man zum einen die Steuernummer für das Gewerbe, sowie den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser Bogen muss ausgefüllt und zurückgeschickt. Hierbei ist sehr wichtig zu erwähnen, dass man diesen Bogen mit größter Sorgfalt ausfüllen muss, da ein kleiner Fehler bereits große Auswirkungen haben kann.

Der Bogen ist sieben Seiten lang, daher sollte man auch ausreichend Zeit haben bei der Beantwortung. Unter anderem muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Mithilfe dieser Regelung muss man beispielsweise keine Gewerbesteuern zahlen, sofern einige Voraussetzungen dafür erfüllt worden sind.

Wenn man diese Option nicht für sich beanspruchen möchte, kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Unternehmen tun. Außerdem muss man die gewerbliche Tätigkeit näher definieren und so umfassend wie möglich beschreiben.

Das Finanzamt ist hier sehr streng und kontrolliert dementsprechend auch, ob auch alles im angegebenen Bereich ist. Falls nicht, dann kann es sein, das man ein Bußgeld zahlen muss.

Ist man Pflichtmitglied bei der Industrie und Handelskammer?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, wird die IHK informiert. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Es gibt diesbezüglich keine Ausnahmen und man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen.

Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 300 Euro, je nachdem ob das Gewerbe im Handelsregister ist und in welcher Stadt man sich aufhält.

Man ist nur dann befreit von den Beiträgen, wenn der jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man auch nicht die Vorteile der IHK vergessen.

Denn die IHK hilft den Gewerbetreibenden in ihrer Region. Außerdem bietet die IHK viele Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zertifikate an, um dem Unternehmen und einem selbst dabei zu helfen, zu wachsen. Diese Zertifikate steigern die Seriosität und durch die Weiterbildungen kann man sich das nötige Know-How aneignen, welches man benötigt, um mit dem Unternehmen voranzukommen.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist.

Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Man muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Bei der Gewerbeanmeldung zahlt man einen Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro, welches sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Außerdem muss man folgende Dokumente dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Anschließend muss man ein Formular ausfüllen und angaben zu sich und dem Betrieb machen. Man erhält dann am Ende das ausgefüllte Formular als Kopie. Diese dient dann als Gewerbeschein. Diese gibt einem Gewerbetreibenden allerdings nicht die Möglichkeit, direkt mit dem Gewerbe Geld zu verdienen. Dies darf man erst nachdem man die Anmeldung beim Finanzamt hinter sich hat.

 

 

Wann das Gewerbe anmelden [Achtung] Wann & Wo?

Wann muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden? Das fragen sich sicherlich einige Leute unter uns, die bereits kleinere Einnahmen verzeichnen, aber bisher diese Tätigkeit noch nicht dem Gewerbe- und Finanzamt gemeldet haben. In diesem Ratgeber wirst du alle benötigten Informationen rund um das Thema Gewerbe erfahren. Sei also gespannt. Im Laufe des Textes wartet nämlich eine Überraschung auf dich.

Wie schnell muss man ein Gewerbe anmelden?


Also, du musst eine Kleingewerbe Anmeldung sofort durchführen. Wenn du eine wiederholt mit Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, tätigst, ist dies eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung.

Sofern du mit deiner gewerblichen Tätigkeit einen Gewinn von nur 410 Euro im Jahr hast, bist du von Gewerbepflicht befreit und kannst diese weiterhin so ausüben, wie bisher.

Kann ich rückwirkend Gewerbe anmelden?

Es gibt die Möglichkeit, ein Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dafür hast du bis zu 60 Monaten Zeit. Dennoch solltest du nicht so viel Zeit verstreichen, denn es kann bei einigen Behörden durchaus Mal vorkommen, dass du für die Versäumnis ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr geahndet werden kannst.

Zwar lassen viele Gewerbeämter vor allem bei eher kleineren Beträgen Milde walten, trotz allem solltest du nicht darauf hoffen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich hinter dich bringen und die benötigten Informationen beim Gewerbeamt und beim Finanzamt abgeben.

Ich möchte ein Gewerbe anmelden – was hat es mit der Kleinunternehmerregelung auf sich?

Wenn du dich beim Gewerbeamt anmelden möchtest, dann musst du dich auch mit der Frage auseinandersetzen, welche anfänglichen Umsätze du erzielen möchtest. Dies ist insofern wichtig, da dies darüber bestimmt, ob du Gewerbesteuern zahlen musst oder eben nicht.

Wenn du beispielsweise in deinem ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 22.000 und im zweiten Jahr einen von 50.000 erwirtschaftet hast, keinen Cent darüber, dann gilt für dich die Kleinunternehmerregelung und die Gewerbesteuern müssen nicht bezahlt werden.

Wenn du hingegen einen Umsatz von 23.000 Euro erwirtschaftest, dann giltst du zwar weiterhin als ein Kleinunternehmer, doch die Regelung tritt dann nicht mehr in Kraft.

Doch vor allem zu Beginn der gewerblichen Tätigkeit ist dies eine super Hilfe. Du kannst einen Gewerbesteuerfreibetrag von 24.500 Euro erwirtschaften und bist dann erst dazu verpflichtet, die Gewerbesteuer zu bezahlen.

Welche Dokumente muss ich beim Gewerbeamt vorlegen?

Zunächst musst du schauen, bei welchem zuständigen Amt du vor Ort erscheinen musst. In einigen Ämtern kann man auch einen Termin vereinbaren. So kann man lange Wartezeiten umgehen. Wenn du vor Ort erschienen bist, dann solltest du einen Betrag von rund 20 bis 60 Euro bei dir haben.

Dies kann sich von Stadt zu Stadt ändern. So viel Kosten die Gebühren, um den Gewerbeschein entgegen zu nehmen. Dieser allerdings erlaubt es einem noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Dies darf man erst nach dem man beim Amt der Finanzen vorstellig wurde.

Du erhälst beim Gewerbeamt einen Bogen vorgelegt, den du ausfüllen und später stempeln lassen musst. Auf diesem Bogen musst du einige Angaben über dich und das Gewerbe machen.

Unter anderem auch, ob du diesen als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchtest. Für die meisten Gründer, die noch einem Hauptjob nachgehen, ist daher ein Nebengewerbe ratsamer. Zumal die Krankenkasse weiterhin vom aktuellen Arbeitgeber bezahlt wird. Bevor du den Fragebogen allerdings ausfüllen kannst, musst du vorher einige Dokumente vorlegen. Unter anderem:

  • einen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Das Gewerbeamt leitet deine Informationen weiter an das Finanzamt, an die Industrie und Handelskammer und an die Berufsgenossenschaften.

Wann muss ich Gewerbeanmeldung beim Finanzamt beantragen?

In der Regel musst du nicht direkt zum Steueramt, sondern erhälst von diesen Per Post einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und eine Steuernummer für das Gewerbe. Die Anmeldung beim Finanzamt tritt nur in dem Fall ein, wenn es sich dabei um Freiberufler handelt.

Sofern man allerdings innerhalb weniger Tage und Wochen als Gewerbetreibender keine Rückmeldung erhält, sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen. Wenn du den Bogen ausfüllst, wirst du sehen, das nach deiner gewerblichen Tätigkeit gefragt wird. Die gewerbliche Tätigkeit solltest du so umfassend wie möglich beschreiben, weil hier die meisten Fehler begangen werden.

Wenn du das Tätigkeitsfeld nur sperrlich erklärst, kann es sein, das du im Laufe der Zeit Nachzahlungen an das Finanzamt tätigen musst, weil das angegebene nur sehr schwammig formuliert ist.

Wenn du beispielsweise das Gewerbe angemeldet hast und beginnst Handys zu verkaufen, aber im weiteren Verlauf der Jahre noch Tablets in dein Aufgebot nimmst, dann würde Handy Verkauf bereits nicht mehr richtig. Bei dem Beispiel wäre es sinnvoller Kommunikationsgeräte und weitere elektronische Sachen und mehr verkauf als Tätigkeit anzugeben.

Wie kann man ein Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Worauf muss man Gewerbeanmeldung Formular beachten?

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zur Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind.

Kann man online Gewerbeanmeldung beantragen?

Willkommen im 21. Jahrhundert! In unserer heutigen digitalen Zeit ist es auch mittlerweile möglich, die Gewerbeanmeldung auch per Online durchführen zu können. Man muss nicht mehr einen lästigen Termin beim Amt mehr vereinbaren oder beim spontanen erscheinen auf eine lange Wartezeit Rücksicht nehmen. Heute kann man alles ganz bequem von zu Hause aus erledigen.

Was sind Vorteile und Nachteile online Gewerbeanmeldung?

Online Gewerbeanmeldung vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit immer Probleme hatten, mittags einen Termin zu vereinbaren oder persönlich zu erscheinen, ist hiermit geholfen. Die Anmeldung dauert nicht mehr wie zehn Minuten und man benötigt die selben Dokumente, wie beim Gewerbeamt auch.

Einen kleinen Haken hat die ganze Sache dann doch allerdings. Dieser Service wird nämlich noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten. In den meisten Großstädten und in einem sehr großen Teil Nordrhein-Westfalens kann man das Gewerbe im Internet anmelden.

Müssen alle gewerbliche Tätigkeit ein Gewerbe anmelden?

Wir haben sehr lange und ausgiebig über Gewerbetreibende gesprochen, die verpflichtet sind, die gewerbliche Tätigkeit dem Gewerbeamt mitzuteilen. Es gibt allerdings eine Personengruppe, die von dieser Pflicht befreit sind und ihre Arbeit nur dem Finanzamt mitteilen müssen.

Das sind die sogenannten Freiberufler. Diese müssen demnach keine Gewerbesteuern abgeben und sind in dem Fall etwas freier in ihrer Arbeit, da sie nicht so viele Abgaben haben. Denn auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und somit auch die Kammerbeiträge entfallen.

Zu den freien Berufe gehören die Katalogberufe, die im Laufe der Zeit noch eine Rubrik erhalten haben, der Katalog-ähnlichen Berufe. Unter diese Kategorie fallen Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Tierärzte,
  • Apotheker,
  • Notare,
  • Rechtsanwälte,
  • Patentanwälte,
  • Steuerberater,
  • Wirtschaftsprüfer,
  • Architekten,
  • beratende Ingenieure,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten

Es gibt natürlich noch jede Menge weitere. Diese Personengruppen müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden.

Letzte Schritt zur Anmeldung des Kleingewerbes: IHK – Mitgliedschaft

Du wirst Mitglied bei der IHK, dies ist in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Die Beiträge kosten jährlich rund 30 bis 70 Euro für kleine Unternehmen und die, die im Handelsregister eintragen sind, fallen Kosten in Höhe von 150 bis 300€ an.

Auch kann es sein, das du bereits im ersten Jahr von der IHK eine Beitragsrechnung erhältst, die es in sich hat. Falls eine Neuanschaffung erforderlich war, kann eine solche Rechnung den Plan schnell mal ruinieren.

Doch nicht verzagen, GewerbeAnmeldung.com fragen. Oder eher die Leistung in Anspruch nehmen. Denn wir bieten eine IHK-Gebührenberatung an. Wenn man mal eine solche Beitragsrechnung erhält, kann man innerhalb einer festgelegten Frist dem widersprechen.

Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann, ob die Möglichkeit besteht, die Summe auf ein Minimum von 0€! zu reduzieren. Dafür gibt es zwar keine Garantie, jedoch sprechen die bisherigen zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache.

Fazit:

Das Gewerbe anmelden sollte in der Regel sofort erfolgen, falls eine wiederholte Tätigkeit mit Gewinnabsichten erzielt wird. Zwar kann mit einer Nebentätigkeit bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, dennoch sollte man, sofern das Interesse Groß ist, die Gewerbeanmeldung nicht allzu lange hinauszögern, da im schlimmsten Fall ein Bußgeld drohen kann der bis zu 1000 Euro und mehr Kosten kann.

Zwar kann man Rückwirkend ein Gewerbe innerhalb von 60 Monaten immer noch anmelden und auch lassen die meisten Ämter bei eher geringen Summen Milde walten. Darauf vertrauen sollte man allerdings nicht und ein zuständiges Amt so schnell wie möglich aufsuchen. Das Gewerbe anmelden müssen Freiberufler nicht.

 

Gewerbeanmeldung Formular schnell ausgefüllt – Wie kann man Gewerbe anmelden?

Was braucht man um ein Gewerbe anmelden zu können?


Man muss zunächst den zuständigen Amt ausfindig machen. In den den meisten Städten ist es so, das man sich beim Gewerbeamt anmelden kann. Beim Gewerbeamt angekommen, zahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro für den Antrag.

Welche Unterlagen benötige man zur Gewerbeanmeldung?

  • einen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, wie z.B ein polizeiliches Führungszeugnis, welches weitere Kosten verursachen kann,
  • als Minderjähriger eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • als Kapitalgesellschaft einen Auszug aus dem Handelsregister.

Gewerbeanmeldung: Formular richtig ausfüllen

Auch erhält man bei der Gewerbeanmeldung ein Formular, welches man ausfüllen muss. Bei diesem Formular müssen Angaben zur Person und zum Gewerbe gemacht werden.

Unter wird dort gefragt, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe muss man z.B in der Regel die eigene Krankenkasse bezahlen. Dieses Formular kann also einige erhebliche Auswirkung auf die Zukunft haben und umso wichtiger ist es, diese so sorgfältig wie möglich auszufüllen.

Kann man ein Kleingewerbe online anmelden?

Ja, man kann die Gewerbeanmeldung auch online durchführen. Allerdings gibt es einige Aber… Den vollwertigen Ersatz zum Gewerbeamt gibt es gänzlich noch nicht überall in Deutschland. Dieser Online Service wird vor allem in den Großstädten sowie in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens angeboten.

Diese Art der Gewerbeanmeldung ist allerdings sehr komfortabel und ermöglicht vor allem Gründern, die aufgrund ihrer Arbeit nicht immer die Zeit gefunden haben, beim Gewerbeamt zu erscheinen, eine willkommen Abwechslung.

Bequem von Zuhause aus ein Formular ausfüllen, die Dokumente und Daten hochladen und bargeldlos die Gebühren zahlen, das hat schon was. Dieser Service wird auch in immer mehr Städten angeboten. Nur auf GewerbeAnmeldung.com erhälst du alle relevanten Informationen. Stöbere daher gerne andere Artikel durch.

Wie kann man ein Kleingewerbe beim Finanzamt anmelden?

In der Regel muss man keine Anmeldung beim Finanzamt durchführen. Vielmehr ist es so, dass das Amt des Gewerbes deine Informationen weiter an das Finanzamt leitet. Sofern sich allerdings innerhalb von zehn Tagen keiner bei dir melden sollte, kannst du auch selbst aktiv werden und dort einmal nachfragen.

Vom Finanzamt erhältst du einige Formulare, sowie eine Steuernummer. Die vielen Formulare, auch steuerlicher Erfassungsbogen genannt, ist sehr wichtig für dich und dein Gewerbe. Jedes Feld sollte mit großer Überlegung ausgefüllt werden.

Wie sieht das Formular für die Kleingewerbe Anmeldung aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Gewerbeanmeldung Formular: Darauf müssen sich achten!

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zur Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.