Lohnt sich für alle die Gewerbeanmeldung im Handelsregister?

Viele von uns träumen davon, irgendwann der eigene Chef zu sein. Unabhängig von irgendeinem Job zu sein, die eigene Zeit frei einteilen zu können oder selbst zu bestimmen, wer was zu tun hat. Dieser Traum ist viel näher, als das man sich das vorstellen könnte. Mit dem richtigen Konzept, einem Gründer mit viel Ehrgeiz und Geduld und einer Prise Glück kann man Berge versetzen.

Wir Leben im Land der Dichter und Denker, wo wäre es also passender, ein neues Unternehmen zu gründen, als hier? In den letzten Jahren hat Deutschland nicht mehr die Innovationen hervorbringen, die die Welt verändern konnte.

Diese Vormachtstellung geht immer weiter an China und Amerika, doch wer sagt, das nicht dein Unternehmen diese Phalanx durchbrechen kann? Auf GewerbeAnmeldung.com erhälst du das nötige Wissen, um mit deinem Unternehmen durchstarten zu können. Wir wünschen dir bei deinen Unternehmungen viel Glück!

Muss man ein Kleingewerbe im Handelsregister eintragen?


Nein. Nicht jedes Unternehmen muss im Handelsregister eingetragen werden. Kapitalgesellschaften, wie eine GmbH UG müssen dies tun, Personengesellschaften wie ein Kleingewerbe allerdings nicht.

Unternehmen, die einen Handelsregistereintrag haben, müssen die doppelte Buchführung durchführen, Bilanzen in Quartalen veröffentlichen und haben zugleich auch höhere Kosten, unter anderem muss man bei der IHK mehr bezahlen.

Allerdings wirkt ein Eintrag im Handelsregister sehr seriös, vor allem dann, wenn man potenzielle Kunden gewinnen möchte. Unternehmen mit einem Eintrag haben es so einfacher, Kunden für sich zu gewinnen und von den eigenen Produkten zu überzeugen.

Wie meldet GmbH beim Handelsregister an?

Nach dem die Gewerbeanmeldung getan ist, muss noch bei weiteren Ämtern die Anmeldung erfolgen. Die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt durch das Gewerbeamt.

Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen und die Steuer-ID des Unternehmens zugeschickt. Den steuerlichen Erfassungsbogen muss man sofort ausgefüllt zurückschicken.

Die Steuer-ID des Unternehmens muss auf jeder Rechnung, die ausgestellt wird, angegeben werden. Wer ein Gewerbe anmeldet, wird auch automatisch Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer oder je nach Tätigkeit bei der Handwerkskammer.

Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen die Gesellschafter bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern. Ansonsten können noch Behörden wie die Krankenkasse und Berufsgenossenschaft in Frage kommen.

Eintrag ins Handelsregister

Die Eintragung ins Handelsregister erfolgt durch den Notar, der den Gesellschaftsvertrag beurkundet hat. Er leitet den Gesellschaftsvertrag an das Handelsregister weiter.

Erst nach dem man im Handelsregister eingetragen wurde, kann man der Gewerbeanmeldung nachkommen. Nach dem die Anmeldung erledigt ist, kriegt man den Gewerbe Schein und darf erst dann mit der Tätigkeit beginnen.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Eine Gewerbeanmeldung muss sofort oder zeitnah zum Start der gewerblichen Tätigkeit geschehen. Jeder, der in Deutschland eine Tätigkeit wiederholt ausübt, mit der klaren Absicht, einen Gewinn zu erzielen, der ist dazu verpflichtet, ein Unternehmen anzumelden.

Ausgenommen von der Regel sind Leute, die zu den Freiberuflern gehören. Diese müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, das Unternehmen so schnell wie möglich anzumelden.

Falls man dies nicht tun sollte, dann kann im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In München ist es gar so, dass man bis zu 50.000 Euro an Bußgeld erhalten kann.

Kann man rückwirkend Gewerbeanmeldung beantragen?

Du hast die Möglichkeit, das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hast du bist zu 60 Monate Zeit. Eine ganz schön lange Zeit. Falls jemand bisher eine gewerbliche Tätigkeit ausgeführt hat, ohne ein Unternehmen anzumelden, der sollte wissen, das auch Unwissenheit nicht vor einem Bußgeld schützt.

Wenn man das Unternehmen rückwirkend anmeldet, dann muss man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen plus einem Zinssatz. Die meisten Ämter drücken bei eher kleineren Beträgen das Auge zu und sprechen keine Bußgelder aus. Dafür gibt es allerdings keine Garantie, daher sollte man dies so schnell wie möglich nachholen.

Wie und wo melde ich ein Gewerbe an?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Beim Gewerbeamt muss man zunächst eine Gebühr von rund 20 bis 60 Euro für die Gewerbeanmeldung bezahlen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Dokumente vorgewiesen hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man ausfüllen muss. Auf diesem Fragebogen müssen Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb gemacht.

Bereits da wird die Frage gestellt, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnen möchte. Als Hauptgewerbe muss man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem das Formular ausgefüllt worden ist, wird dieser unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein.

Jedoch ist dieser Nachweis noch nicht ausreichend, um die gewerbliche Tätigkeit zu beginnen und mit dieser Gewinne zu erzielen. Das darf man nämlich erst dann, nachdem man die Anmeldung beim Finanzamt hatte.

Wie viel kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Wer ein Kleingewerbe eröffnen möchte, der muss ebenfalls einige Kosten tragen. Da wären zum einen die Kosten bei der Gewerbeanmeldung, die rund 20 bis 60 Euro betragen. Jeder, der ein Unternehmen besitzt, ist automatisch Mitglied bei der Industrie und Handelskammer. Auch hierfür muss man eine jährliche Gebühr bezahlen.

Nachdem man sich im Handelsregister eintragen lassen hat, muss man einen Betrag von rund 150 bis 300 Euro bezahlen. Die die keinen Eintrag haben, zahlen lediglich 30 bis 70 Euro. Weitere Kosten, die man im Überblick haben sollte, sind die, wenn das Gewerbe weiter wächst.

Beispielsweise können Kosten anfallen, wenn man eine Räumlichkeit benötigt, Mitarbeiter beschäftigt, Patente anmeldet, eine Webseite braucht, Partnerschaften eingeht oder wenn Mal Neuanschaffungen anstehen. Es kann auch der Fall eintreten, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung von der IHK erhält. Dies kann für viele Gründer belastend sein.

Doch es gibt auch dafür eine Lösung. Als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, innerhalb einer festgelegten Frist dem ganzen zu widersprechen. Wir hier auf GewerbeAnmeldung.com bieten eine IHK Gebührenberatung an. Bei dieser Beratung wird für dich geprüft, ob die Option einer Minderung der Rechnung möglich ist.

Bis zu einer vollständigen Minimierung von 0 Euro sind möglich. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen hierbei eine deutliche Sprache. Sofern du mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Fazit:

Jeder kann seinen Traum der Selbstständigkeit Leben. Es erfordert allerdings einiges an Mut. Vor allem dann, wenn man sich im Handelsregister eintragen lassen möchte. Denn dann steigt die Verantwortung immens an.

Man muss, unabhängig von der Art des Unternehmens, eine Buchführung führen, Daten veröffentlichen und hat auch zudem mehr Kosten zu tragen. Alles in allem hilft der Eintrag dabei, dass das Unternehmen in der Gesellschaft an Akzeptanz gewinnt und man so viele potenzielle Kunden so für sich gewinnen kann.

 

Gewerbeamt Anmeldung – Gewerbe anmelden? So Einfach!

Schritt für Schritt zur Gewerbeanmeldung


Ein Gewerbe anzumelden ist für viele der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Es ist für jeden Gründer ein spannendes Abenteuer, welches am Ende mit einem Happy End beendet werden soll. Ob man langfristig mit dem Unternehmen Gewinne erwirtschaften oder man einen profitablen Exit erwartet, das ist jedem selbst überlassen.

Viele Gründer, die auf dieser Seite nach Informationen suchen, gehören zu denjenigen, die eine Kleingewerbe Anmeldung anstreben. Eine ganz große GmbH muss es auch für den Anfang gar nicht sein. Der Weg ist das Ziel. Viele möchten auch einfach nur nebenberuflich das Einkommen weiter auf hübschen, um attraktiver für die Banken zu sein, um eventuell bessere Kreditangebote zu erhalten.

Wie der persönliche Grund am Ende auch aussehen mag, letztendlich möchte jeder von uns die Chance erhalten, seine Vision in die Tat umzusetzen und im besten Fall damit sogar Erfolg haben. Erfolg definiert sich hierbei nicht allein mit dem Geld, welches man verdient. Es reicht auch bereits aus, wenn man den Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Das sollte für jeden Gründer nach der Gewerbeanmeldung das oberste Gebot sein: der Kunde steht über allem. Und genauso, wie wir uns einen guten Service, ein gutes Produkt oder gute Unterhaltung wünschen, so erwarten dies auch Leute von uns, die unsere potenziellen Kunden sein können.

Doch bis man überhaupt so weit ist und sich mit den Marketing Fragen beschäftigen kann, gilt es zunächst zu klären, wo man überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen kann und was alles danach geschieht.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim Amt des Gewerbes anmelden. In kleineren Gemeinden und Städten noch ein relativ kleines Problem, sieht es bei Großstädten wiederum anders aus. Beispielsweise gibt es allein in Berlin 12 Gewerbeämter, von denen man das zuständige dann finden muss.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Nachdem man dieses Gewerbeamt gefunden hat, muss man in der Regel einen Termin vereinbaren. Bei manchen Ämtern ist es auch erlaubt, einfach vor Ort zu erscheinen und im Wartezimmer dann platz zu nehmen. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Bei der Terminvereinbarung weiß man genau wann man erscheinen muss und hat keine lange Wartezeit im Warteraum zu befürchten, doch manchmal sind Gewerbeanmeldungen bereits über mehrere Wochen und Monate verplant, so dass man dann selbst wieder lange warten muss.

Wenn man einfach vor Ort erscheint, muss man sich an den Öffnungszeiten richten und mit einem sehr vollen Warteraum rechnen. Dann ist zwar der halbe Tag weg, dafür die Gewerbeanmeldung aber an einem Tag auch erledigt.

Die Gewerbeanmeldung an sich dauert in der Regel nicht länger als wie 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele fragen man selbst hat. Das Klima in den Büroräumen ist in den meisten Fällen sehr heiter, denn Neugründer sind immer sehr gerne gesehen.

Vor allem im Land der Dichter und Denker, wo es schon fast zur Norm gehört, zu den klügsten und entwickelsten Ländern der Welt zu gehören. Daher scheue dich nicht bei Fragen, denn nur den Fragenden kann geholfen werden. Sofern du nach diesem Artikel überhaupt noch fragen haben solltest 😉

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Worauf muss man Gewerbeanmeldung – Formular beachten?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man ein Gewerbeanmeldung beantragen?

Eine Gewerbeanmeldung sollte genau dann erfolgen, wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit wiederholt ausüben möchte, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erzielen. Dann ist man in Deutschland sogar dazu verpflichtet, die Anmeldung vorzunehmen.

Das nicht Anmelden kann nämlich große Konsequenzen haben. Man kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000€ erhalten. In München ist es gar so, dass ein Bußgeld in Höhe von rund 50.000€ ausgesprochen werden kann.

Das ist zwar nicht die Norm und nur in absoluten Notfällen anwendbar, dennoch sollte dies einem die Augen öffnen und zeigen, dass man sich nicht allzu lange Zeit bei der Gewerbeanmeldung lassen sollte.

Kann man rückwirkend Gewerbeanmeldung beantragen?

Man kann sich beim Gewerbeamt auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit, wenn man die ersten offiziellen Nachweise für eine Transaktion einsehen kann. Dann müssen die bisher ausgelassenen Steuern nachgezahlt werden.

Zusätzlich dazu kommt dann noch ein Zinssatz drauf, der ebenfalls bezahlt werden muss. Ein Bußgeld wird nicht in allen Fällen verhängt und hängt jeweils von den Ämtern ab. Bei eher kleineren Beträgen lassen diese in machen Fällen eher Milde walten. Doch allein darauf vertrauen sollte man nicht.

Kann man auch Online ein Gewerbe anmelden?

Immer mehr Menschen arbeiten. Immer mehr Menschen haben sogar einen zweiten und dritten Job, um den Alltag zu bestreiten. Viele haben feste Schichten. Bei einigen ist nie klar, wann genau sie wieder freie Zeit finden werden, um einen Tag in der Zukunft von voraus planen zu können.

Für all diejenigen gibt es eine gute Nachricht: die Online Gewerbeanmeldung ist am kommen. Man ist nicht mehr abhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten, man muss keinen Termin vereinbaren und muss auch nirgendwo mehr erscheinen. Man die Gewerbeanmeldung bequem von Zuhause aus erledigen.

Das ist eine willkommene Abwechslung für all die Menschen, die gerne eine Anmeldung voranbringen möchten, es aber aufgrund der Umstände aber leider nicht tun können.

Was sind Vorteile und Nachteile von online Gewerbeanmeldung?

Online das Gewerbe anzumelden ist ganz leicht. Man muss zunächst die benötigten Unterlagen als Dokument hochladen. Die selben Dokumente, die man auch beim Gewerbeamt benötigen würde.

Anschließend muss man auch die Gebühr für die Bearbeitung bezahlen. Diese kann man bequem über mehrere Bezahl Möglichkeiten anbieten. Anschließend muss man das Gewerbeformular ausfüllen und dann den Gewerbeschein ausdrucken.

Die Informationen werden dann an das Gewerbeamt geleitet, diese verarbeiten die Dateien und informieren die weiteren Behörden. Ein großer Vorteil der Gewerbeanmeldung über das Netz ist, dass man so einiges an Papier sparen kann und man somit auch der Umwelt ein Stückchen entgegen kommt.

Auch wenn die Art dieser Gewerbeanmeldung schon fast revolutionär ist, so gibt es dann doch ein kleines Problem. Oder eher zwei. Das eine ist, das nicht alle Gewerbeämter die elektronische Unterschrift akzeptieren, wie beispielsweise es in Hamburg der Fall ist.

Die eigentliche Unterschrift müsste man dann entweder per Post oder persönlich vor Ort abgeben. Das andere Problem ist, dass nicht alle Städte diesen Service anbieten. Vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens kann man die Gewerbeanmeldung Online durchführen. In allen anderen Städten versucht man so schnell wie möglich auch diesen Service anzubieten.

Wer muss sich überhaupt Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht. Einige Berufsgruppen benötigen keine Anmeldung. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Was für ein Gewerbe anmelden?

Was für ein Gewerbe man anmelden sollte, ist einem selbst überlassen. Viele Leser auf der Seite möchten eine nebenberufliche Selbstständigkeit starten und eher ein Kleingewerbe haben. Das Kleingewerbe ist das beliebteste Gewerbe in Deutschland. Das witzige hierbei ist, dass man ein Kleingewerbe nicht beim Gewerbeamt beantragen kann.

Dies kann man nämlich erst beim Finanzamt bzw. dann wenn man den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten hat. Wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, dann kann man als Unternehmen viele Vorteile mitnehmen. Daher würde es sich für einen Großteil der Leser eher lohnen, zunächst ein Gewerbe anmelden zu lassen, welches diese Regelung in Anspruch nimmt.

Man kann dies nebenberuflich tun, die Krankenkasse zahlt in der Regel weiterhin der Arbeitgeber, der Verwaltungsaufwand für ein solches Gewerbe ist sehr gering und die Kosten sind ebenfalls für jeden bezahlbar. Zumal man für ein Kleingewerbe kein Mindestkapital vorweisen muss.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Starthilfe vom Finanzamt. Nicht immer muss die Förderung eines Unternehmens darin bestehen, dass diesem eine beachtliche Summe an Geld geliehen wird.

Manchmal reicht es auch aus, wenn man einfach einige Steuern nicht zahlen muss, ohne dabei Steuerhinterziehung zu begehen. Also ganz legal. Und ja, das geht eben mit dieser Regelung. Man muss nämlich keine Umsatzsteuer bezahlen, sofern bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind.

Diese wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz hat. Wenn dies gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Diese Regelung kann man nicht beim Gewerbeamt für sich beanspruchen, sondern beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man diese Option nicht zieht, dann darf man die Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe verwenden.

Wie viel kann man mit einem Gewerbe verdienen?

Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Zahlen alles andere als klein. Vielmehr ist es sogar so, dass diese Zahlen das Hauptgehalt bei weitem übertreffen könnten.

Doch lange auf die Folter spannen möchte ich dich auch nicht: mit einem Kleingewerbe kann man im Jahr bis zu 500.000€ Umsatz oder 50.000€ Gewinn erwirtschaften. Das sind immens hohe Zahlen und sollten verdeutlichen, was ein Kleingewerbe einem so viel ermöglichen kann.

Vor allem sollte man dabei nicht vergessen, das dies auch noch auf das eigentliche Gehalt addiert wird. Als Gründer hat man so vielmehr Planungssicherheit und einen viel größeren Geldbeutel, um auf alle Lagen reagieren und investieren zu können. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, das man auch diese Beträge versteuern muss.

Neben der Gewerbesteuer fallen dann noch die Umsatzsteuer, sowie die Einkommenssteuer an. Der Nachteil bei einem Kleingewerbe ist dann, das man diese Umsatzsteuer bei einem Kauf nicht von der Steuer absetzen kann, was beispielsweise bei Kapitalgesellschaften wie bei einer GmbH es der Fall wäre.

Welche Kosten muss man pro Jahr für ein Gewerbe bezahlen?

Ein kleines Gewerbe ist sehr kostengünstig. Dennoch ist es für jeden Gründer wichtig zu wissen, welche Kosten überhaupt auf einen zukommen können. Zunächst kommen die Kosten bei der Gewerbeanmeldung, die rund 20 bis 60€ betragen. Je nachdem, ob man ein Hauptgewerbe hat, muss man zusätzlich noch die eigene Krankenkasse bezahlen, was eben Mehrkosten sind.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet, Mitglied bei der Industrie und Handelskammer zu werden. Die jährlichen Gebühren für Kleingewerbe betragen rund 30 bis 70€ und für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, muss man einen Betrag von rund 150 bis 300€ begleichen.

Das wären in Summe die einzigen fix Kosten, die man in dem ersten Jahr hätte. Man sollte allerdings auch weitere Kosten im Blick haben, die entstehen können, wenn das Unternehmen wächst. Beispielsweise müssen Räumlichkeiten gemietet oder Mitarbeiter eingestellt werden, Partnerschaften können entstehen, man kann ein Patent anmelden, man benötigt vielleicht eine Webseite oder Neuanschaffungen stehen an.

Das sind alles Kosten, die man nicht im Blick hat, aber die schnell in den Fokus rücken können. Man sollte solche Kosten allerdings mit Stolz hinnehmen, denn diese bedeuten nichts anderes als, dass das Unternehmen gut dabei ist und man Schritt für Schritt vorankommt. Als Gewerbetreibende muss man diese als Investition sehen.

 

Kleingewerbeschein kosten – Kleingewerbe Kosten & Gebühren

Schritt für Schritt zur eigenen Kleingewerbe :Vorteile einer nebenberuflichen Selbstständigkeit?


Wer sich selbständig nebenberuflich weiter entwickeln möchte, der findet dafür sehr viele Gründer für. Die meisten von uns haben sich vor Monaten oder Jahren eine bestimmte Fähigkeit angeeignet, mit der sie meinen, diese hätte ein wirtschaftliches Potenzial, welches man nur ausnutzen müsste.

Beispielsweise das Schreiben von Gedichten und Büchern. Da liegt es nahe, das man vielleicht als Ghostwriter für andere schreibt oder auf verschiedenen Plattformen sein eigenes Werk veröffentlicht.

Selbst das Bloggen, rund um das Bloggen, wäre eine geeignete Nische dafür. Es gibt auch Leute, die handwerklich sehr begabt sind und immer Mal wieder kleine eigene Kreationen kreieren, die einmalig sind. Also eines der Hauptgründe für eine nebenberufliche Selbstständigkeit ist, dass man die eigenen Fähigkeiten (besser) nutzen möchte.

Viele, die nebenberuflich selbstständig sind, möchten ihren Hauptjob auch gar nicht verlassen. Einige versuchen dadurch, ihre eigene Liquidität zu steigern, um so beispielsweise interessanter für Banken zu sein, wenn man Mal einen Kredit benötigt oder man vielleicht einmal mehr oder länger den Urlaub genießen kann.

Die finanzielle Absicherung spielt hierbei eine sehr gewichtige Rolle. Auch möchten viele ein zweites Standbein neben der eigenen Arbeit haben, damit man nicht vollständig von dieser Arbeit abhängig ist und man vielleicht sogar so eine Basis schaffen kann, um irgendwann im Vollerwerb selbstständig zu sein.

Der Weg bis dahin ist natürlich steinig und nicht immer ganz leicht zu begehen, doch für viele Gründer lohnt sich dieses Ziel. Man kann in Ruhe die Geschäftsidee austesten, ohne das man Sorgen hat, dass man vielleicht nicht die Familie ernähren kann.

Durch diese Absicherung kann man viel befreiter Arbeiten und ist auch bereit, neue Dinge schneller zu testen, weil man weniger zu verlieren hat, als wenn man im Haupterwerb tätig ist.

Außerdem entscheidet man selbst, wie viel und wie lange man an der nebenberuflichen Selbstständigkeit arbeitet. Das ist eine Freiheit, die einem keiner Geben kann.

Sofern eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hättest du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln.

Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren.

Wichtige Vorteile für Kleingewerbetreibender: Kleinunternehmerregulung

Man sollte berücksichtigen, das man beim Kleingewerbe selbst noch einige weitere Vorteile genießen kann. Als Kleingewerbe profitiert man von der Kleinunternehmerregelung. Wenn man als Kleingewerber also einige Voraussetzungen bezüglich des Umsatzes einhält, dann muss man keine Umsatzsteuer zahlen.

Außerdem kann man einen Betrag bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Als Kleinunternehmer ist man nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet.

Wer also die Sorgen hatte, viel tun zu müssen, auch beim Kleingewerbe, der kann jetzt ruhig aufatmen. Der Verwaltungsaufwand ist im Gegensatz zu anderen Gewerbeformen sehr moderat.

Welche Kosten bei Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe hat den großen Vorteil, dass dieser ohne Stammkapital gegründet werden kann. Das bedeutet, das man im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft, wie bei einer GmbH, keinen hohen Betrag nachweisen muss.

Die Markteintrittsbarriere ist demnach sehr gering, was zumindest den Aspekt des Geldes angeht. Man muss lediglich die einmaligen Kosten für die Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kosten und sich je nach Stadt unterscheiden können.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Man hat hier keine Möglichkeit, dem zu widersprechen. Die IHK verlangt eine jährliche Gebühr, die für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro betragen.

Falls man ein Kleingewerbe hat, dieses dennoch beim Handelsregister eingetragen ist, dann muss man, ähnlich wie große Unternehmen, einen Betrag von rund 150 bis 300 Euro bezahlen.

Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von dem erzielten Einkommen. Sofern das Kleingewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro vorweist, ist man von den Gebühren befreit. Auch können weitere Kosten entstehen, wenn das Gewerbe wächst.

Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt und deren Lohn und Versicherung abzahlen muss, ein Patent anmelden lässt, eine Partnerschaft eingeht, eine Räumlichkeit anmietet, Kurse besucht und Zertifikate macht oder auch Mal Neuanschaffungen anstehen.

Das sind allerdings Kosten, die man gerne zahlt, denn diese bedeuten nichts anderes, als dass das Gewerbe weiter wächst. Die Kosten sind demnach Investitionen, die sich auf langer Sicht einen wirtschaftlichen Profit bedeuten.

Das wären auch bereits die einzigen Kosten, gäbe es da nicht die IHK Beitragsrechnung… Das sind weitere Kosten, die man als Gründer nur sehr ungerne zahlt. Es kann manchmal vorkommen, das man von der IHK eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann.

Für viele Gründer bedeutet das dann, das man eventuelle Neuanschaffungen auf mehrere Wochen und Monate hinweg verschieben muss. Doch mit diesem einfachen Trick kannst du dem entgegen kommen: als Personengesellschaft, was ein Kleingewerbe ebenfalls ist, kann man innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Dort prüfen dann Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, das deine Kosten gesenkt werden können. Bis zu 0 Euro sind drin!

Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Annullierung der Kosten sind drin. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen sprechen da eine deutliche Sprache. Wenn du weitere Informationen haben möchtest, dann klicke hier ->

Was ist der unterschied zwischen einem kleinem Gewerbeschein und einem normalen?

Wenn man die Gewerbeanmeldung vornimmt, dann erhält man am Ende den Gewerbeschein. Viele fragen sich, ob es auch einen kleinen Gewerbeschein gibt und was der Unterschied zum herkömmlichen Schein ist.

Kurz und knapp: es gibt keinen Unterschied, da es keinen kleinen Gewerbeschein gibt. Mit einem kleinen Gewerbeschein werden Gründer beschrieben, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben.

Außerdem gibt es ein Kleingewerbe als solches gar nicht als Rechtsform. Das bedeutet, ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern vielmehr beim Finanzamt.

Das allerdings auch nicht so, dass man ankreuzt ein Kleingewerbe anmelden zu wollen, sondern indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Dies kann man beim Bogen zur steuerlichen Erfassung tun.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wer eine Tätigkeit mehrere Male ausübt, mit der klaren Absicht, einen Profit zu erwirtschaften, der muss beim Gewerbeamt vorstellig werden. Das so schnell wie möglich. Die Gewerbeanmeldung ist eines der ersten Schritte, wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte.

Wenn man ein Kleingewerbe zu spät anmeldet, dann kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In München ist es gar so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können.

Zwar ist das nicht die Norm und nur in absoluten Außnahmefällen die Regel, allerdings sollte es einem verdeutlichen, das man damit nicht spaßen sollte.

Kann man rückwirkend Kleingewerbe anmelden?

Man kann nämlich rückwirkend ein Gewerbe anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Es kann dennoch sein, dass man ein Bußgeld verhängt bekommen, jedoch drücken die Ämter bei eher kleineren Beträgen Mal das Auge zu.

Allerdings alleine darauf verlassen sollte man sich nicht. Außerdem müsste man dann auch die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Darauf würde noch ein Zinssatz fallen, den man noch zahlen müsste.

Wo kann man ein Kleingewerbe gründen?

Ein Gewerbe kann man beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es in Wirklichkeit ist. Zumindest in Großstädten kann es sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt.

Dann muss man das zuständige Gewerbeamt erst einmal ausfindig machen. In der Regel muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt die Gewerbeanmeldung abschließen zu können. Einige Ämter akzeptieren allerdings auch das bloße Erscheinen vor Ort. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man vor Ort erscheint, kann man die Gewerbeanmeldung noch am selben Tag beenden. Allerdings ist dann der Andrang sicherlich sehr groß, so dass man davon ausgehen kann, das man mehrere Stunden im Wartezimmer verbringen wird.

Wenn man jedoch einen Termin hat, geht die Anmeldung beim Gewerbeamt ganz schnell, allerdings kann es sein, dass man mehrere Wochen und Monate warten muss, bis man dann endlich einen passenden Termin gefunden hat.

Kann man online Kleingewerbe Anmeldung beantragen?

Die Online Gewerbeanmeldung ist nämlich am kommen und immer mehr Städte und Gemeinde bieten diesen Service an. Man kann ganz unabhängig der Öffnungszeiten die Gewerbeanmeldung vornehmen und alles bequem von Zuhause aus erledigen. Diese Art der Anmeldung macht das Gewerbeamt schon fast überflüssig.

Einziges Problem: noch wird diese Art der Anmeldung nicht überall angeboten. Daher wäre es ratsam erstmal zu schauen, ob auch die eigene Stadt den Online Service anbietet.

Wie viel kosten Gewerbeanmeldung?

Bei der Gewerbeanmeldung muss man zunächst einen Betrag von rund 20 bis 60 Euro für die Bearbeitungsgebühr bezahlen.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Worauf muss man Kleingewerbe Formular beachten?

Anschließend muss man ein Formular ausfüllen. Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man Gewerbe Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden an die anderen Behörden weiter. Darunter auch dem Finanzamt, der IHK und den Berufsgenossenschaften.

Wann meldet man sich beim Finanzamt an?

Nachdem man die Kleingewerbe Anmeldung hinter sich hat, dauert es in der Regel bis zu zehn Tagen, bis man was vom Finanzamt erhält. Diese schicken nämlich nach der Anmeldung den steuerlichen Erfassungsbogen.

Erst bei dem Fragebogen wird klar, das man ein Kleingewerbe anmelden kann. Denn beim Kleingewerbe handelt es sich nämlich nicht um eine bestimmte Form eines Gewerbes, sondern ist vielmehr nur eine Beschreibung für Gewerbe, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben.

Um diese Regelung in Anspruch nehmen zu können, muss man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr unter 50.000 Euro Umsatz bleiben. Erst dann gilt man als kleines Gewerbe. Der Vorteil hierbei ist dann, das man keine Umsatzsteuer entrichten muss.

Fazit:

Es gibt keinen kleinen Gewerbeschein. So werden vielmehr Gewerbe beschrieben, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Vom Amt des Gewerbes erhält nämlich jeder Gründer das selbe Formular, welches man ausfüllen muss.

Wer nicht viele Kosten tragen will, ist bei einem Kleingewerbe richtig. Denn pro Jahr sind die Kosten sehr moderat. Es ist sogar vielmehr so, das pro Jahr einzig die Kosten bei der IHK Mitgliedschaft anfallen. Das sind die einzigen Fixkosten die man hat. Weitere Kosten kommen in der Regel nicht dazu.

 

Nebenberufliches Gewerbe – Wie & Wo Gewerbe anmelden

Schritt für Schritt zu nebenberufliche Selbstständigkeit


Nebenberuflich Selbstständig zu sein, ist für viele Gründer ein Traum. Vor allem dann, wenn man sich durch eine nebenberufliche Tätigkeit einige Träume verwirklichen kann, die man zuvor nur schwer erreichen konnte.

Viele starten auch deshalb erst nebenberuflich, weil ihnen die finanzielle Sicherheit sehr wichtig ist und man erst im Laufe der Zeit schauen möchte, ob eine nebenberufliche Tätigkeit denn auch wirklich einen finanziellen Fortschritt bedeutet.

Denn man kann im Laufe der Zeit, bei erreichen einiger finanzieller Meilensteine, langsam immer weiter aus der eigentlichen Arbeitswelt aussteigen und hauptberuflich selbstständig werden.

Als ersten Schritt könnte man eine Teilzeit Beschäftigung anpeilen, um daraufhin langfristig über den Mini-Job dann vollständig aus zusteigen. Der eigene Herr zu sein, das hat was! Auf GewerbeAnmeldung.com findest du die aktuellsten Informationen, rund um das Thema Gewerbe anmelden!

Gründe für und gegen ein nebenberuflich Selbstständigkeit:

Eine nebenberufliche Selbststaendigkeit anzupeilen ist für viele Gründer ein sehr erstrebenswertes Ziel. Das alte Athen beispielsweise war vor allem deshalb seiner Zeit voraus, weil es dort einem an nichts gemangelt hat und diese Leute so ihre Ganze Energie damit verbringen konnten, über bestimmte Dinge nachdenken zu können, um die Gesellschaft voranzubringen.

Genauso sieht es auch mit der Selbstständigkeit aus. Denn, durch die Einnahmen aus dem Hauptjob verspürt man keinen großen Druck, unbedingt etwas erreichen zu müssen und kann so in Ruhe das Gewerbe voranbringen.

Durch diese Ruhe kann man sich Zeit „erkaufen„, um zu schauen, ob die nebenberufliche Tätigkeit denn auch ein hohes wirtschaftliches Potenzial aufweisen kann oder eben nicht. Man muss nicht über jeden einzelnen Cent nachdenken und kann dieses frei investieren.

Außerdem kann jeder für sich selbst entscheiden, wie lange und wie viel Zeit man in sein neuestes Projekt stecken möchte. Diese Freiheit ist ein großer Anreiz für viele Neugründer.

Nicht mehr vom Arbeitgeber abhängig zu sein und keine festen Strukturen zu haben, in denen die Kreativität erstickt. Selbst wenn der Verlust eines Hauptjobs drohen sollte, was in unseren Zeiten keine Seltenheit mehr ist, hat man noch die Sicherheit, das Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können.

Wo sonst, außer bei einer Selbstständigkeit, könnte man so beruhigt in die Zukunft blicken können? Ein weiterer Vorteil eines nebenberuflichen Kleingewerbes ist, dass die Einnahmen aus dem Hauptjob und die Einnahmen aus dem Nebengewerbe addiert werden und die finanzielle Sicherheit eines Einzelnen dadurch weiter ansteigt.

Dadurch kann man sich selbst viel mehr gönnen, als bisher. Unter anderem könnte man mehr Geld in die Hand nehmen und in das Projekt stecken, eventuell vielleicht zwei Mal, statt einmal einen Urlaub buchen.

Außerdem ist man durch die gestiegenen Einnahmen interessanter für Banken und würde so eher einen Kredit bzw. einen höheren Kredit bekommen, um sich so beispielsweise den Traum eines Eigenheims leisten zu können.

Dinge, die vorher fast unmöglich erschienen, können so zur Realität werden. Der ganz große Vorteil ist auch, das man keine doppelte Buchführung benötigt, sofern die nebenberufliche Selbstständigkeit als Kleingewerbe betrieben wird.

Man benötigt dann eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Das bedeutet im Umkehrschluss also auch, dass der Verwaltungsaufwand weitaus geringer ist. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit.

Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben.

Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.

Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können.

Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird.

Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen ab bezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Wann gilt man als nebenberuflich selbstständig?

Man gilt als nebenberuflich Selbstständig, wenn man neben dem eigentlichen Hauptjob einer eigenen selbstständigen Tätigkeit nachgeht.

Zwar kein Gesetz, doch eine unausgesprochene Wahrheit: man sollte bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht mehr verdienen, als wie beim eigentlichen Hauptjob.

Das bedeutet nicht, das nebenberuflich selbstständige vom Arbeitgeber abhängig sind, doch dieser hat einen größeren Einfluss, als einem Lieb sein kann, sofern der Vertrag auf seiner ist.

An und für sich darf man bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit auch nicht mehr Arbeiten, wie auf der eigentlichen Arbeit.

Wenn man im Internet jetzt beispielsweise nachschauen würde, wie genau die Stunden pro Woche auszusehen haben, dann bekommt sehr viele Zahlen als Beispiel: 15 Stunden, 18 Stunden oder auch 20 Stunden werden hierbei genannt.

Keins dieser Zahlen ist wirklich aussagekräftig. Früher sagte man, dass 18 Stunden bereits eine Grenze wären, mittlerweile geht man davon aus, das man nicht mehr wie 20% zusätzlich mehr zur eigenen Arbeit arbeitet.

Ein Richtwert, der fälschlicherweise immer wieder angegeben wird, ist, das man wöchentlich nur 165 Euro mit einem Nebengewerbe verdienen darf. Das stimmt nicht und sollte sofort aus den Köpfen gestrichen werden.

Wie viel darf man mit der Nebengewerbe verdienen?

Man kann sehr viel durch eine nebenberufliche Tätigkeit dazu verdienen. So viel, das es sogar das des Hauptjobs bei weitem übertreffen kann. Allerdings sollte man nicht vergessen, das man auch hierbei noch Steuern zahlen muss.

Als Gewerbetreibender darf man nämlich einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern zahlen zu müssen. Sofern man auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt und die erforderlichen Umsätze einhält, muss ebenfalls keine Umsatzsteuer bezahlen.

Voraussetzung dafür ist, das man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz bleibt. Wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, gilt das Gewerbe dann als Kleingewerbe.

Mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Jahr verdienen. Eine unfassbar hohe Summe.

Wie wird nebenberufliche Tätigkeit versteuert?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, denn mann kann als nebenberuflich selbstständige reicht es nicht nur aus, die Gewinne zu zählen.

Der Staat möchte auch etwas davon. Deshalb zahlt man auch einige Steuern, die da wären: die Gewerbesteuer, die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer.

Doch wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt und die erforderlichen Umsätze nicht übersteigt, dann zahlt man keine Umsatzsteuer. Außerdem können die Gewerbesteuern wegfallen, sofern der Gewinn nicht über 24.500 Euro liegt.

Kann man gleichzeitig Angestellt und Selbstständig sein?

Ja, das geht. Dies nennt man auch nebenberufliche Selbststaendigkeit. In der Regel empfiehlt es sich, wenn man vorher ein Gespräch mit dem Arbeitgeber hat, um die eigene Situation darstellen zu können.

Viele Arbeitgeber verstehen eine nebenberufliche Selbstständigkeit als einen Schritt, um sich langfristig aus dem Unternehmen zu verabschieden und zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zu wechseln.

Hier wäre es wichtig, dem Arbeitgeber die Angst zu nehmen, auch alleine deshalb schon, damit dieser nicht auf den Gedanken kommt, dich langfristig ersetzen zu wollen und dich kündigt, weil man nicht mehr mit dir rechnen kann.

Muss man den Arbeitgeber als nebenberuflich Selbstständigkeit berichten?

Jeder, der sich in Deutschland selbstständig machen möchte, hat auch das Recht dazu. Selbst der Arbeitgeber kann es dann nicht verbieten, jedoch ist es situationsabhängig. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind.

Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Wo muss man die Nebengewerbe anmelden?

Ein Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an. In einigen Städten kann es sein, dass man dies auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer tun kann. In der Regel muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt zum Gewerbeamt zu können.

Einige wenige bieten es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man vor Ort erscheint kann man an dem Tag die Gewerbeanmeldung hinter sich bringen, wird dann allervoraussicht nach den ganzen Tag beim Gewerbeamt verbracht haben.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Wenn man einen Termin hat, kommt man sehr schnell dran, muss aber wahrscheinlich mehrere Wochen und Monate warten, bis man überhaupt einen Termin ergattern kann. Wenn man allerdings beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man in der Regel rund 40-50 Minuten für die Anmeldung einplanen.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Man muss zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Diese Summe kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch einige Unterlagen dabei haben.

Welche Unterlagen braucht man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Darauf müssen Sie beachten: Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob man nun eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt oder zur hauptberuflichen Selbstständigkeit zählt, haben beides gemeinsam: man muss zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden und die Gewerbeanmeldung beantragen lassen. Falls man die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht beantragen sollte, dann muss man mit krassen Konsequenzen rechnen, die es wirklich in sich haben können, je nachdem, wo man wohnt.

Ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr können drohen. In München werden sogar bei Extremfällen bis zu 50.000 Euroverhängt. Dies würde für viele den finanziellen Kollaps bedeuten. Zwar ist diese Summe nicht die Norm, dennoch sollte dies einem verdeutlichen, wie wichtig die schnelle Anmeldung ist.

Kann man Gewerbe rückwirkend anmelden?

Man hat die Möglichkeit, ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Steuern, die bisher nicht gezahlt wurden, müssten dann berechnet und dann abgegeben werden.

Auf diese Steuern würde dann noch ein Zinssatz addiert werden, der ebenfalls beglichen werden muss. Das abgeben der Steuernwürde allerdings nicht bedeuten, dass man keine Steuern nachzahlen müsste. Zwar drücken die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen eher Mal ein Auge zu, doch allein darauf verlassen sollte man sich nicht.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Heut zu Tage gibt es auch die Möglichkeit, je nach dem in welcher Stadt man wohnt, dass eine Online-Anmeldung eines Gewerbes möglich ist. Dies bietet den Vorteil, dass man jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann und nicht erst auf einen Termin von der Behörde warten muss.

Vor allem ist es auch von Vorteil, wenn man keine Zeit dafür findet, weil man noch hauptberuflich tätig ist und nicht unbedingt die Zeit dafür finden kann.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja! Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, sollte sich auch darüber bewusst werden, dass man automatisch Mitglied bei der Industrie und Handelskammer wird. Wofür steht die IHK überhaupt und welche Vorteile gehen mit dieser einher? Das fragen sich sicherlich viele Gründer, wenn diese die Meldung erfahren, Mitglied bei jener zu werden.

Was sind Vorteile und Nachteile bei der IHK?

Die IHK versucht Gewerbetreibenden dabei zu helfen, ihr Unternehmen voranzubringen. Unter anderem eben darin, dass man die regionale Wirtschaft ankurbelt. Beispielsweise hilft sie, die Bahnverbindungen zu reparieren, damit mehr Leute wieder problemlos fahren können.

Das kommt dann den Geschäften in der Nähe zugute. Auch bietet die IHK ein breites Spektrum für QualifikationenWeiterbildungenund Zertifikaten an. Diese können dem Kleinunternehmer helfen, sich und seinem Kleinunternehmer Ansehen zu verleihen. Das Unternehmen kann durch die unzähligen Programme der IHK profitieren.

Gewerbeanmeldung GbR Formular

Was ist eine GbR?


Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist eine Personengesellschaft und wird von mindestens zwei Personen gegründet. Eine Person alleine kann keine GbR gründen. Dabei können die Personen natürlich und juristisch sein.

Da es sich bei einer GbR um eine Personengesellschaft handelt, ist die Haftung nicht beschränkt und die Gesellschafter haften mit ihrem privaten Vermögen. Die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts erfolgt einfach und schnell, weil es keinen hohen bürokratischen Aufwand hat.

Die Gesellschafter müssen nicht erst einen Gesellschaftsvertrag abschließen, sondern können direkt mit der Anmeldung beim Gewerbeamt beginnen. Außerdem ist es auch einfach zu gründen, weil die Gesellschafter keinen Mindestkapital aufweisen müssen.

Wie kann man eine GbR gründen?

Die Gründung einer GbR beginnt direkt beim Gewerbeamt. Um die Gesellschaft bürgerlichen Rechts anmelden zu können, ist kein notarieller beurkundeter Gesellschaftsvertrag notwendig und sie muss nicht im Handelsregister eingetragen werden.

Zuerst muss man das für sich zuständige Gewerbeamt aufsuchen. Zuständiges Gewerbeamt, weil es sein kann, dass es in großen Städten mehrere Gemeinden gibt oder auch andere Gemeinden, wo man der Gewerbeanmeldung nachkommen muss.

Nach dem man das zuständige Gewerbeamt ausfindig gemacht hat, muss man eventuell einen Termin machen oder direkt vor Ort erscheinen. Beim Gewerbeamt füllt man dann das Formular zur Gewerbeanmeldung aus. In diesem Formular macht man Angaben zur eigenen Person und zum Betrieb.

Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts müssen alle Gesellschafter vor Ort anwesend sein und das Formular einzeln ausfüllen. Im Formular gibt man an, ob es noch weitere Geschäftsführer gibt. Nach dem das Formular ausgefüllt worden ist, muss man auch die notwendigen Unterlagen einreichen:

  • Der gütige Personalausweis oder Reisepass
  • Bei nicht EU-Bürgern der gültige Aufenthaltstitel
  • Bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
  • Je nach dem um welche Tätigkeit es sich handelt, können Nachweise oder Qualifikationen angefordert werden

Was kostet GbR Gewerbeanmeldung?

In der Regel belaufen sich die Kosten auf 20 bis 60 Euro. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachzukommen. Nur damit es offiziell erlaubt.

Wenn man alles notwendige eingereicht hat und die entsprechende Bearbeitungsgebühr gezahlt hat, kriegt man den Gewerbeschein. Die Bearbeitungsgebühren hängen von der jeweiligen Stadt ab.

Worauf muss man GbR Gewerbeanmeldung Formular beachten?

Man erhält beim Gewerbeamt einen Formular, welches man ausfüllen muss. Dort werden einige Fragen rund um den Gründer und den Betrieb gefragt. Das ausfüllen des Formulars und das ganze Prozedere rund um die Anmeldung dauert rund bis zu 30 Minuten und länger.

Dieses Formular wird dann unterschrieben, gestempelt und kopiert. Diese Kopie erhält dann der Gründer nach der Anmeldung. Dieser Schein ermöglicht es ihm allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Das geschieht erst dann, wenn man die Formulare vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hat.

Wie fülle ich die GbR Gewerbeanmeldung Formular aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss immer angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welcher Gewinn einbringen soll. Sobald dies der Fall ist, sollte man das Gewerbeamt aufsuchen, denn in Deutschland gibt es die Anzeigepflicht.

Das heißt, dass man dazu verpflichtet ist es anzumelden. Am besten sollte man schon vor Beginn mit der Tätigkeit das Gewerbe anmelden. Wenn man der Anmeldung des Gewerbes nicht rechtzeitig nachkommt, kann dem Gesellschafter Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen.

Neben dem Bußgeld muss man auch alle nicht gezahlten Steuern nachträglich zahlen. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man vorzeitig sein Gewerbe anmelden. Im Gewerbeformular kann man auch angeben wann man mit der Tätigkeit beginnen wird.

Braucht man einen GbR-Vertrag?

Zur Gründung einer GbR ist ein Gesellschaftsvertrag nicht verpflichtend und muss auch nicht vom Notar beurkundet werden. Bei einer GbR sind auch mündliche Entscheidungen gültig. Doch muss jeder Gesellschafter damit einverstanden sein, damit man auch der Tätigkeit nachkommen darf.

Auch wenn der Gesellschaftsvertrag nicht verpflichtend ist, regelt er die Pflichten und Rechte eines Gesellschafters und kann in wirtschaftlichen Krisen oder bei Interessenkonflikten notwendig sein. Ein Gesellschaftsvertrag ist die Lösung für jedes Problem.

Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben für einen GbR-Vertrag, doch für einen lückenlosen Gesellschaftsvertrag sollte man sich Hilfe von einem Anwalt holen. Der GbR-Vertrag kann ganz individuell aussehen und kann folgende Punkte enthalten:

  • Gegenstand der GbR (Geschäftszweck)
  • Gesetzlichen Geschäftsführer
  • Arbeitsaufteilung
  • Gewinn- und Verlustverteilung
  • Falls Kapital eingebracht wird: Wer bringt wie viel Kapital mit?
  • Was ist, wenn ein Gesellschafter austretet?
  • Was ist bei einem Todesfall eines Gesellschafters
  • Zum Beispiel: Vorgehen bei der Änderung der Rechtsform

Man kann sich um jede Möglichkeit Gedanken machen. Man sollte beachten, dass wenn ein Gesellschafter austritt und nur noch ein weiterer übrig bleibt die GbR sich auch auflöst. Der Gesellschaftsvertrag ist ordentlich aufzubewahren.

Wann meldet man eine GbR beim Finanzamt an?

Zum Finanzamt muss man nicht persönlich hin, denn das Gewerbeamt informiert sie über die Gewerbeanmeldung. In der Regel erhaltet man innerhalb von paar Tagen oder paar Wochen die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Der steuerliche Erfassungsbogen muss sofort ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Falls man vom Finanzamt keine Post kriegen sollte, sollte man selbst das Finanzamt aufsuchen.

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend?

Auch wird die Industrie- und Handelskammer vom Gewerbeamt informiert. Die Mitgliedschaft bei der IHK ist verpflichtend für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland. Doch ist die Mitgliedschaft nicht umsonst, denn dafür bietet die IHK dem Unternehmen Zertifikate und Weiterbildungskurse an.

Der jährliche Mitgliedschaftsbeitrag hängt davon ab, ob das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist. Bei nicht eingetragenen Unternehmen kann der Beitrag 30 bis 70 Euro betragen und bei eingetragenen 150 bis 300 Euro.

Kann man auch online eine GbR anmelden?

Heut zu Tage ist es viel einfacher ein Gewerbe anzumelden, weil auch inzwischen die meisten Städte anbieten, dass man sein Gewerbe online anmelden kann.

Der Vorteil hierbei ist, dass man jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann und nicht erst auf einen Termin der Behörde warten muss. Der Ablauf der Anmeldung ist derselbe wie auch vor Ort. Man füllt das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein.

Namensgebung bei der GbR

Einer GbR kann man keinen frei erfundenen Namen geben. Der Name einer GbR muss alle Namen der Gesellschafter enthalten, damit man zurückverfolgen kann, wem die GbR gehört.

Nach den Namen muss auch bekanntlich gemacht werden, dass es sich um eine GbR handelt. An die Namen kann man auch einen Zusatz daran hängen, wie zum Beispiel ‚Transport‘ oder ähnliches.

Ist verpflichtend Freiberufler ein Gewerbe anmelden?

Bei freiberuflichen Tätigkeiten muss kein Gewerbe angemeldet werden, weil es keine gewerbliche Tätigkeit ist. Freiberufler sind nach § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Dazu zählen zum Beispiel Berufe wie Ärzte, Ingenieure, Steuerberater und viele mehr.

Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeiten.

Freiberufler melden sich direkt beim Finanzamt an, in dem sie den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Sie müssen beim Finanzamt ihre fachlichen Kompetenzen nachweisen können, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Welche Steuern werden bei einer GbR gezahlt?

Bei einer GbR werden folgende Steuern gezahlt:

  • Gewerbesteuer
  • Umsatzsteuer
  • Einkommenssteuer

Kann man eine GbR als Nebengewerbe eröffnen?

Auch kann man eine GbR als Nebengewerbe eröffnen. Dadurch hat man die Möglichkeit sich mit der nebengewerblichen Tätigkeit auszutesten ohne dabei Zeitdruck zu empfinden, weil man noch eine Haupteinnahmequelle hat. Dadurch kann man auch nicht in eine finanzielle Notlage kommen.

Dabei kann man den Markt in Ruhe erkunden und auch Kontakte knüpfen. Zu dem ist die Kreditwürdigkeit durch zwei Einnahmequellen höher. Wenn man ein Nebengewerbe anmeldet, muss man beachten, dass dadurch die hauptberufliche Tätigkeit nicht vernachlässigt wird.

Kann eine GbR von der Kleinunternehmerregelung profitieren?

Eine GbR kann von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Wenn man dies möchte, muss man das im steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt anmelden. Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien.

Dafür darf man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Die Regelung soll den Gewerbetreibenden in den ersten Jahren unterstützen und ihre Kosten verringern.

Wie viel darf man mit einer GbR verdienen?

Mit einer GbR ist es erlaubt im Jahr 25.000 Euro Gewinn bzw. 260.000 Umsatz zu erwirtschaften. Eine GbR ist nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet und es reicht die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) aus.

Was sind die Pflichten und Rechte der Gesellschafter?

Die Gesellschafter sind bei einer GbR dazu verpflichtet immer in Sinne der Gesellschaft zu handeln. Sie dürfen keine Entscheidungen treffen, die der GbR schaden könnte.

Das schließt zum Beispiel Partnerschaften aus, wenn es zum Wettbewerb kommen könnte. Außerdem sind die Gesellschafter dazu verpflichtet ihrer Aufgabe nachzukommen. Neben diesen Pflichten haben die Gesellschafter das Recht auf Einsicht aller Dokumente. Ihnen darf nicht vorenthalten werden.

Fazit

Die Gründung einer GbR erfolgt ganz einfach, schnell und ohne viel Aufwand. Es ist kein Gesellschaftsvertrag und Mindestkapital notwendig und es muss nicht im Handelsregister eingetragen werden. Die Anmeldung einer GbR beginnt beim Gewerbeamt.

Dafür gibt man alle notwendigen Unterlagen ab und zahlt die Bearbeitungsgebühren. Das Finanzamt und die IHK werden vom Gewerbeamt informiert. Ein Gesellschaftsvertrag ist zwar nicht vorgeschrieben, kann trotzdem abgeschlossen werden, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Zu dem kann man eine GbR auch als Nebengewerbe eröffnen und einige Vorteile genießen. Außerdem kann man von der Kleinunternehmerregelung profitieren und die Umsatzsteuer einsparen. Wer ganz schnell starten möchte ohne einen Mindestkapital und dabei weitere Personen hat, die den selben Ziel verfolgen, kann mit der Gründung einer GbR starten.

 

Die Gewerbeanmeldung in Remscheid – Alles Wichtige auf einem Blick

Remscheid steht auf dem 3. Platz der größten Städte im Bergischen Land und wird als „Badestadt am Berg“ bezeichnet. Diese Benennung hat ihren Ursprung gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts, da seither die Metall- und Werkzeugindustrie in der Stadt Remscheid vielfältige Geschäftsbeziehungen ins Ausland und weltweit unterhält. Heutzutage gilt Remscheid aufgrund seiner Industriestruktur als vergangene Industriestadt in Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Remscheid

Die Selbstständigkeit ist für jeden Gründer der erste Start beim Gewerbeamt Remscheid. Welche Unterlagen benötigt und welche Ausnahmen es zur Gewerbeanmeldung gibt, erfährt man nachfolgend. Darüber hinaus gibt es eine präzise Erklärung, wie das Formular für die Gewerbeanmeldung komplett ausgefüllt wird sowie Tipps, was hierbei zu beachten gilt.

Wichtige Informationen zur Gewerbeanmeldung

Jeder, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will, ist dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Also wer sich beispielsweise als Handwerker, als Einzelhändler, als Dienstleister, als Gastronom oder als Onlineshop-Betreiber selbstständig machen möchte, muss zum Gewerbeamt Remscheid und sein Unternehmen dort anmelden.

Aber es gibt auch Ausnahmen, die nicht für das Gewerbeamt Remscheid zuständig. Dazu zählen die sogenannten Freiberufler. Wenn die gewünschte Tätigkeit zu den freien Berufen gehört, braucht man dafür keine Gewerbeanmeldung. Beispiele für freie Berufe sind Dolmetscher, Architekten, Buchhalter, Pädagogen oder Journalisten.

Ob der geplante Beruf als selbständige Tätigkeit eingestuft ist, kann man in der Liste der Berufe in § 18 EStG nachlesen. Als Selbständiger geht man als erstes nicht zum Gewerbeamt Remscheid, sondern meldet sich beim Finanzamt Remscheid an.

Weitere Ausnahmen, um von der Registrierung als Gewerbetreibender beim Gewerbeamt Remscheid befreit zu sein, sind Arbeiten in der Primärproduktion wie Tierhaltung, Forstwirtschaft, Imkerei oder die persönliche Vermögensverwaltung.

Es ist möglich, ein Unternehmen ohne vorherige Anmeldung beim zuständigen Ordnungs- oder Gewerbeamt zu registrieren. Gründer sollten jedoch beachten, dass bestimmte Dokumente zur Registrierung mitgebracht werden müssen. Für bestimmte Berufsgruppen sind zusätzliche Dokumente für die Registrierung erforderlich.

Es gibt verschiedene Sonderfälle, wie z.B. überwachungspflichtige Branchen oder zulassungspflichtige Gewerke. Besonders häufig ist jedoch eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO) erforderlich.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

Jeder Gründer braucht verschiedene Unterlagen für die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid. Dazu gehören zum Beispiel der Personalausweis, ein Reisepass mitsamt einer Meldebescheinigung, eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Gründer sowie ein Handelsregisterauszug für oHG oder Kapitalgesellschaften.

Bei verschiedenen Branchen und Berufsgruppen sind noch zusätzliche Erlaubnisse, Dokumente und Genehmigungen für die Gewerbeanmeldung Remscheind notwendig. Weitere notwendige Dokumente für das Gewerbeamt Remscheid sind zum Beispiel noch das polizeiliche Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, Nachweis über die jeweilige Ausbildung mitsamt Berufserfahrung, Gesundheitszeugnis, Handwerkskarte oder eine Gewerbekarte, die die Handwerkskammer ausstellt.

Aus diesem Grund ist vor der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid anzufragen, welche Dokumente und Unterlagen für die gewünschte Tätigkeit gebraucht werden, damit alles rechtzeitig  zur Hand ist. Andererseits kann man sich auch ausreichend Informationen für die spezielle Branchen bei der Handwerkskammer oder bei der Industrie- und Handwerkskammer einholen.

Die Gewerbeanmeldung ist ein Vorgang, bei dem der Gründer, der sein Unternehmen beim Gewerbeamt Remscheid angemeldet hat, ein Gewerbeschein als Dokument erhält, sobald der Vorgang der Gewerbeanmeldung komplett abgeschlossen ist. Die Gewerbeanmeldung sollte nur derjenige vornehmen, der auch das Gewerbe ausführen möchten. Das klappt allerdings nicht immer.

Deshalb ist es realisierbar, dass durch eine Vollmacht der Gründer vertreten wird. Insbesondere dann ist es von Vorteil, wenn eine GbR gegründet wird. Hier muss jeder Gesellschafter eine Gewerbeanmeldung vornehmen.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung in Remscheid?

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung in Remscheid liegen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro, je nachdem ob man eine natürliche Person, ein vertretungsberechtigter Gesellschafter einer Personengesellschaft oder eine juristische Person ist. Für weitere Vertreter bei einer juristischen Person sind je 13,00 Euro zu bezahlen.

Für die Bearbeitung der Gewerbeanmeldung dauert wenige Tage. Nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid kommen noch Dokumente vom Finanzamt sowie von IHK, um zusätzlich die steuerliche Erfassung wahrheitsgemäß anzugeben. Sobald alles in Ordnung ist und es zu keiner Ablehnung kommt, erhält man von dem Finanzamt eine persönliche Steuernummer, die sodann auf der Rechnung mit angegeben werden muss.

Mehrere Gewerbe anmelden

Eine Gewerbeanmeldung muss auf jeden Fall dann vorgenommen werden, wenn durch die Tätigkeit, die ausgeübt wird, Gewinne erzielt werden. Wer beispielsweise für die Familie oder Bekannte Babysachen hergestellt, Wollmützen strickt oder Gartenarbeit übernimmt, muss wissen, dass hierbei nicht von einem Gewerbe gesprochen werden kann.

Man sollte wissen, dass ein Gewerbe dauerhaft sein sollte. Wer nur etwas einmalig verkauft oder seinen Keller / Dachboden ausmüllt, um die nicht mehr gebrauchten Sachen zu verkaufen, betreibt ebenfalls kein Gewerbe.

Im Prinzip ist es möglich, mehrere Gewerbe anzumelden. Für jede gewünschte Tätigkeit muss allerdings beim Gewerbeamt Remscheid jeweils eine Gewerbeanmeldung abgegeben werden. Weiterhin muss bedacht werden, dass jedes Gewerbe zusammen der Regelung des Kleinunternehmers sowie der steuerlichen Freibeträge Berücksichtigung findet.

alle Informationen über Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Praktisch gesehen kommt es in vielen Fällen vor, dass man als Gründer ein Unternehmen rückwirkend anmeldet. Hierfür gibt es keine Frist, da dies nicht passieren sollte. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Bußgelder in der Regel nur dann erhoben werden, wenn die Frist um einen längeren Zeitraum (bis zu drei Monaten) überschritten wird. In diesem Fall kommt es jedoch auf den guten Willen des Gewerbeamtes Remscheid an.

Die Rechtlage ist klar definiert: Das Gewerbe darf oftmals noch über einige Monate oder Jahre rückwirkend angemeldet werden. Wer mehr Informationen braucht kann unmittelbar Gewerbeamt Remscheid erhalten.

Grundsätzlich muss ein Gewerbe immer zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit gemäß § 14 GewO angemeldet werden. Es ist jedoch nicht unüblich, dass Gründer zunächst das Geschäft „testen“ und die Rentabilität überprüfen. Rechtlich gesehen bewegen sich die Gründer hier auf dünnem Eis – es können Bußgelder von bis zu 1.000 Euro verhängt werden.

Allerdings drückt das Gewerbeamt oft ein Auge zu, zumindest für kurze Zeit. Wenn Sie jedoch mehr als drei Monate im Verzug sind, muss man mit einem Bußgeld rechnen. Wenn die Gewerbeanmeldung weniger als 3 Monate verspätet ist, sind die Ämter in der Regel kulant und erheben für diese „Probezeit“ kein Bußgeld.

Aber auch eine rückwirkende Buchung der Firma kann sinnvoll sein, z. B. wenn die Firma am Ende eines Jahres angelegt wurde. Wenn es keine nennenswerten Buchungen und Ausnahmen gibt, kann man die Buchung des gesamten vergangenen Jahres vermeiden und im neuen Jahr „bei Null“ beginnen. Allerdings sollte man für dieses Projekt dringend die Genehmigung der Gewerbeaufsicht einholen.

Gewerbe-Anmeldung in Hildesheim

Junge, lat dei Appels stahn, süs packet deck dei Huckup an. Dei Huckup is en starken Wicht, hölt mit dei Stehldeifs bös Gericht“

Diese niederdeutschen Worte auf dem Denkmal in der Fußgängerzone, das der Dresdner Bildhauer Roeder 1905 schuf, erinnern an den Huckup (= „Hock-auf“). Der Legende nach war diese Kreatur ein Kobold, der jedem Dieb auf die Schulter sprang und durch diese waghalsige Tat das schlechte Gewissen der Diebe symbolisiert.

 Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Hildesheim

Wer ein Gewerbe gründen möchte, um dauerhaft Gewinnabsichten zu erzielen, muss auf jeden Fall sein Unternehmen anmelden. Interessanterweise erscheint der Begriff „Absichten“. Sobald man mit seiner Arbeit, seiner Dienstleistung, einfach seinem Gewerbe  beginnt, muss sein Gewerbe anmelden, sofern man für die Zukunft plant und mit seinem Vorhaben Geld verdienen will.

Wer sein Gewerbe im Stadtbüro Hildesheim anmeldet, muss es, wie jeder andere auch, der sich selbstständig machen möchte. In erster Linie macht man sich vorab, ehe man die Gewerbeanmeldung vornimmt, für welche Unternehmensform man sich entscheidet. Über 95 Prozent beantragen in der Regel ein Gewerbe als Einzelfirma. Man muss wissen, dass man als Einzelunternehmer selbst sein Gewerbe anmelden muss. Im Falle einer Kapitalgesellschaft beantragt der Geschäftsführer das Gewerbe.

Die Gemeinde Hildesheim ist für die jeweiligen Gewerbeanmeldungen zuständig. Es muss schriftlich an die Stadt Hildesheim, Markt 1, 31134 Hildesheim um ein Termin gebeten werden.

Gewerbeamt Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten für die Terminreservierungen liegen Montag und Dienstag von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Anmeldung?

Personalausweis oder Reisepass, evtl. einen Handelsregisterauszug, evtl. einen Nachweis der Handelsregister-Eintragung, evtl. eine Zulassungsbescheinigung, evtl. ein Meisterbrief, wer beispielsweise ein Handwerker ist, sind die wichtigsten Dokumente, die man für seine Gewerbeanmeldung braucht.

Für den Fall, dass man für jemand anders eine Gewerbeanmeldung vornehmen soll, braucht man im Vertretungsfall eine entsprechende Vollmacht, damit man für das Vorhaben bevollmächtigt ist.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für die Beantragung des Gewerbes in Hildesheim liegen derzeit bei 33,75 Euro. Für die Gewerbeanmeldung hat die Gemeinde Hildesheim auf ihrer Homepage entsprechende Formulare / Anträge, die man sich nur noch downloaden muss. Hier geht es zum Gewerbeantrag für die Stadt Hildesheim, damit man sieht, wie eine Gewerbeanmeldung aussieht.

Bei der eigenen Gewerbeanmeldung muss man gar nicht so viel beachten. Im Allgemeinen werden im Formular allgemeine Standardangaben fällig wie Adresse und Angaben vom gewünschten Betrieb. Die Betriebsstätte ist halt die Adresse, an welcher das Gewerbe vorzufinden ist.

Büros haben den Vorteil, dass man auch leichte Ausgaben wie täglicher Kaffee steuerlich geltend machen kann. Es ist zu bei der Beschreibung der Tätigkeit zu überlegen, was wirklich im individuellen Gewerbe hineinfällt. Wenn man beispielsweise die Tätigkeit „Ausgabe von Werbeflyern“ angibt, dann darf man nur damit sein Geld verdienen. Bei weiteren Tätigkeiten braucht es weitere Gewerbeanmeldungen.

Welche Fristen sind für die Gewerbeanmeldung zu beachten?

Die Gewerbeanmeldung muss zu dem Zeitpunkt beim Stadtbüro in Hildesheim eingehen, sofern an sein Gewerbe vornehmen möchte. In § 14 der Gewerbeordnung ist präzise geregelt, wann ein Gewerbe angemeldet werden muss – also mit der Aufnahme des Betriebs. So viel zur Rechtstheorie.

In der Praxis gibt es kaum eine Sanktion für eine Verzögerung von wenigen Tagen. Im Extremfall kann jedoch ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro verhängt werden – für denjenigen, der das Gewerbe nicht korrekt und rechtzeitig anmeldet. Eine versäumte Gewerbeanmeldung ist demnach eine Ordnungswidrigkeit. 

Was passiert nach der Gewerbeanmeldung?

Nach der Gewerbeanzeige bekommt man einen Stempel von der Gemeinde Hildesheim. Dann dauert es seine Zeit, ehe man alles schriftlich bestätigt bekommt. Mit dem Stempel der Gemeinde Hildesheim darf man sodann aber schon gewerblich tätig sein und die angegebenen Tätigkeiten ausführen.

Zu gegebener Zeit erhält man ein Brief vom Steueramt Hildesheim-Alfeld, Standort Hildesheim. Das zugesandte Formular „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ muss man wahrheitsgemäß ausfüllen, insbesondere in dem Bereich „voraussichtlicher Gewinn“.

Darüber hinaus hat man noch zusätzlich die Entscheidung, ob man neben dem Gewerbe noch Umsatzsteuer abführen möchte. Wer beim Ausfüllen Hilfe braucht, kann jederzeit die Mitarbeiter fragen. Darüber hinaus kann zudem noch ein Brief von der IHK bei dem Gründer im Briefkasten liegen. Auch hier muss ebenfalls das beigefügte Formular sorgfältig ausgefüllt werden.

Gewerbeanmeldung für Nebenjob

Ein Nebengewerbe ist ebenfalls beim Stadtbüro Hildesheim anzumelden, das nebenberuflich betrieben wird. Es ist erlaubt, dass man mindestens 20 Stunden pro Woche für das Unternehmen arbeiten darf. Ansonsten handelt es sich nicht mehr um ein Nebenjob, sondern um ein Hauptgeschäft. Darüber hinaus ist es in Deutschland möglich, ein Nebengewerbe in jeder Rechtsform zu gründen.

Ein Gewerbe muss man trotz allem anmelden, auch wenn man es als Nebenberuf ausführen möchte, wenn nur selbst die angegebenen Tätigkeiten ausgeführt und die Verantwortung für alles übernommen werden. Außerdem ist es wichtig, dass man regelmäßig arbeitet und die jeweiligen Interessen langfristig plant. Ganz wichtig dabei ist die gewünschte Gewinnerzielung.

Wer seine Tätigkeiten nur einmal ausführt, braucht sein Gewerbe nicht anzumelden. Das ist nicht notwendig. Also darf man gern einmal bei seinen Nachbarn den Rasen mähen, die Blumen gießen oder den Müll herausbringen, weil sie entweder zu alt oder im Urlaub sind.

Für die Gewerbeanmeldung des Nebenjobs braucht man eine Erlaubnis des bisherigen Arbeitgebers. Wer Pech hat und einen unangenehmen Arbeitgeber hat, darf dieser das Nebengewerbe ohne mit den Wimpern zu zucken, verbieten.

Zusammenfassend:

Wer träumt nicht von finanzieller Freiheit? Wer möchte nicht sein eigener Chef sein? Wer will nicht seine Zeit frei einteilen, wann man wie viel arbeiten möchte? Ein Gewerbe anmelden ist kein großes Ding. Die Schritte sind unkompliziert.

Man braucht nur einige Dokumente und erfüllt unterschiedliche Auflagen. Daher ist eine Gewerbeanmeldung gut vorbereitet anzugehen. Es müssen letztendlich alle gewünschten Dokumente bereit gehalten werden, um das Gewerbe anzumelden. Anschließend läuft alles ohne jegliche Komplikationen.

Gewerbeanmeldung Moers

Das Schloss in Moers befindet sich im Herzen der Stadt und grenzt anschließend an den Schlosspark. Beide gelten als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen. Seit fast einem Jahrhundert beherbergt es das Grafschafter Museum.

So entsteht ein anschauliches Bild der wechselvollen Geschichte der Stadt. Vor dem Schloss symbolisiert eine Statue von Louise Henriette, Prinzessin von Oranien und Kurfürstin von Brandenburg, den Übergang der Stadt um 1700 vom Haus Oranien zum Haus Brandenburg-Preußen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Moers

Um das eigene Gewerbe anzumelden, braucht nur wenige Schritte:

Schritt 1: Gebe an, ob man ein Gewerbe anmelden muss oder ob das Unternehmen gar nicht anmeldepflichtig ist.

Schritt 2: Alle Voraussetzungen müssen überprüft werden. Man braucht bei bestimmten Berufen auch eine Sondergenehmigung wie einen Meisterbrief; Handwerkskarte, Zulassungen.

Schritt 3: Wer zum Gewerbeamt Moers am Rathausplatz 1 in Moers geht, muss darauf achten, dass nicht die wichtigsten Unterlagen wie Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung vergessen werden. Je nach Gewerk muss man weitere Dokumente mitbringen wie beispielsweise Genehmigungen, Zulassungsbescheinigungen oder andere Dokumente.

Schritt 4: Das Formular Gewerbeanmeldung muss ausgefüllt werden. Entweder holt man sich das Formular vor Ort ab oder ladet es von der Homepage herunterladen und druckt es sodann aus. Schritt 5: Zusammen mit dem ausgefüllten Formular und die gebrauchten Unterlagen wird die Gewerbeanmeldung nunmehr eingereicht.

Wer dies persönlich tut, erhält eine abgestempelte Kopie für seine Unterlagen. Für den Fall, wer seine Gewerbeanmeldung in Moers per Post zugestellt hat, erhält in nur wenigen Tagen eine Bestätigung, damit diese dort eingegangen ist.

Es ist geschafft – jetzt ist das Unternehmen registriert. Die Bescheinigung, die besagt, dass man ein Unternehmen offiziell registriert hat, wird umgangssprachlich als „Gewerbeschein“ bezeichnet.

Das Unternehmen muss von jedem Gewerbetreibenden angemeldet werden. Das bedeutet, dass im Falle eines Einzelunternehmens der Eigentümer das Unternehmen anmeldet. Bei einer Personengesellschaft erfolgt die Eintragung durch den Geschäftsführer oder die Gesellschafter, bei einer Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) durch den Geschäftsführer.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung in Moers?

Die Registrierung eines Unternehmens ist ein schneller und kostengünstiger Prozess. Die Anmeldung von natürlichen Personen und vertretungsberechtigten Gesellschaftern, die keine juristischen Personen sind, ist in der Stadt Moers mit einer Gebühr von 26,00 Euro verbunden.

Für juristische Personen, auch wenn sie vertretungsberechtigte Gesellschafter sind, beträgt die Gebühr 33,00 Euro. Für jede weitere gesetzliche Vertretung bei juristischen Personen wird eine Gebühr von 13,00 Euro erhoben.

Bitte denken Sie daran: Je nach Art des Unternehmens müssen Sie jedoch zusätzliche Kosten einkalkulieren. So müssen Sie beispielsweise eine Gebühr für das polizeiliche Führungszeugnis oder auch eine Gebühr für den Auszug aus dem Gewerbezentralregister bezahlen.Grundlagen der Unternehmensregistrierung: Wer sollte ein Unternehmen registrieren?

„Wer sollte ein Gewerbe anmelden?“ oder „Sind Selbstständige auch Gewerbetreibende? Freiberufliche Tätigkeiten unterliegen nicht der Gewerbeordnung und sind gesetzlich von der Pflicht zur Gewerbeanmeldung befreit.

Das bedeutet, dass Freiberufler kein Gewerbe anmelden müssen. Sie müssen auch keine Gewerbesteuer zahlen. Die Tätigkeiten, die zu den Freiberuflern gehören, finden sich in § 18 des Einkommensteuergesetzes. Dazu gehören die sogenannten Katalogberufe wie Ärzte, Rechtsanwälte, Apotheker, Künstler, Schriftsteller und Journalisten, Dozenten und Designer, Berater und Referenten.

Jede Berufssparte, die ein ähnliches Berufsbild haben, werden ebenfalls zu den Fachkräften gezählt. Diese Liste der freien Berufe ist jedoch nicht vollständig. Es ist immer das Finanzamt, das bestimmt, ob Sie selbständig werden.

Ebenfalls von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind diejenigen, die in der sogenannten Primärproduktion tätig sind. Dazu gehören Landwirtschaft, Viehzucht, Fischzucht, Fischerei und ähnliche Tätigkeiten. Für sie ist eine Gewerbeanmeldung nicht erforderlich.

Muss ein Unternehmen registriert werden, wenn es kein Geld dafür gibt?

Sie sollten nur dann ein Gewerbe anmelden, wenn Sie tatsächlich die Absicht haben, aus Ihrer Tätigkeit einen Gewinn zu erzielen. Die Betonung liegt hier auf dem Wort Absicht. Wer Holzspielzeug herstellt und es dann verschenkt oder für den Holzpreis an den Kindergarten abgibt, betreibt kein Gewerbe.

Außerdem muss die Tätigkeit dauerhaft sein. Wer sein Holzspielzeug zwar verkauft, dies aber nur einmal im Sommer tut, betreibt ebenfalls keinen Handel im rechtlichen Sinne des Wortes. Die erzielten Einnahmen müssen aber natürlich versteuert werden.

Was sind die Voraussetzungen für die Gewerbeanmeldung?

In Deutschland ist die Ausübung eines Berufes nicht an eine Lizenz gebunden. Jedem ist es erlaubt, eine gewerbliche Tätigkeit auszuüben. Die einzige zwingende Voraussetzung ist, dass man ankündigt, dass man eine Transaktion durchführen. Dies ist die Registrierung des Unternehmens.

Beim Gewerbeamt Moers wird geprüft, ob man die Grundvoraussetzungen erfüllt – wie Alter, Geschäftsfähigkeit und die Art des Unternehmens, das man betreiben will. Lediglich für die verschiedenen Gewerke gibt es spezielle Anforderungen, für die man auch die Befähigung zur Ausübung des Gewerbes nachweisen muss.

Dies gilt für zulassungspflichtige Berufe (Meisterbrief oder vergleichbare Qualifikation), Pflegedienste, Versicherungsmakler und -agenten, Taxi- und Speditionsgewerbe, Fahrschulen, Gaststätten und Spielzimmer, Handel mit Tieren, aber auch mit Waffen, Munition und Sprengstoffen, Hausmeister und Inkassobüros, Arbeitnehmerüberlassung und selbständige Buchhaltungshelfer.

In diesen Fällen müssen die Behörden zunächst die Erlaubnis zur Ausübung des Gewerbes erteilen. Sobald die Genehmigung jedoch erteilt wurde, darf das Gewerbe ausgeübt werden. Eine solche behördliche Genehmigung wird auch als „Konzession“ bezeichnet. Die Gewerbeanmeldung ist nur der erste Schritt zur Selbstständigkeit – die Anmeldung beim Finanzamt oder auch bei der Krankenkasse und anderen Ämtern ist ebenfalls notwendig.

Nebengewerbe anmelden

Gesetzlich gesehen ist der Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet, den Arbeitgeber über das Nebengewerbe zu informieren. Vielmehr regelt Artikel 12 des Grundgesetzes (GG) die freie Berufswahl. In diesem Bereich gibt es aber auch Grenzen. Viele Arbeitnehmer haben einen Arbeits- oder Tarifvertrag, in denen es unterschiedlichen Regelungen zu Nebentätigkeiten und Nebenberufen gibt. In der Regel besagt die entsprechende Klausel, dass eine Kündigung der Zustimmung des Arbeitgebers bedarf.

Viele dieser Vertragsklauseln sind jedoch zu präzise formuliert, so dass sie unangemessen in die Berufsfreiheit des Arbeitnehmers eingreifen. Dies ist dann der Fall, wenn ein generelles Verbot der Nebentätigkeit ausgesprochen wird. Eine solche Klausel ist rechtswidrig und kann daher ignoriert werden.

Es besteht daher keine Verpflichtung, den Arbeitgeber über eine rechtmäßige Nebentätigkeit zu informieren. Wenn sich der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag ein Zustimmungsrecht vorbehält, muss man den Arbeitgeber über das Nebengewerbe informieren. Eine Verweigerung der Zustimmung ist jedoch nur dann zulässig, wenn die Nebentätigkeit die berechtigten geschäftlichen Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt.

Ein Interessenkonflikt besteht insbesondere dann, wenn man mit der Nebentätigkeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber stehen. In diesem Fall kann er die Nebentätigkeit ohne weiteres untersagen und einem entlassen, wenn man dem Verbot nicht nachkommt.

Das Wettbewerbsverbot ergibt sich aus § 60 Handelsgesetzbuch (HGB) und § 242 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Steht man mit der Nebentätigkeit jedoch nicht in Konkurrenz zu dem Arbeitgeber, findet die Tätigkeit außerhalb der herkömmlichen Arbeitszeit statt und leidet die Arbeitskraft nicht unter der Doppelbelastung, kann der Arbeitgeber die Erlaubnis nicht einfach verweigern. Einige Richter gehen sogar so weit zu sagen, dass in solchen Fällen nicht einmal eine Genehmigung erforderlich ist.

Gewerbeanmeldung Stuttgart

Wofür ist Stuttgart bekannt? Wer als Besucher einmal gefragt wird, ist die Antwort meist dieselbe: „Porsche, Daimler und Bosch“. Der Cannstatter Wasen ist auch sehr bekannt. Übrigens: Der erste Wasen wurde 1818 anlässlich der Eröffnung der Universität Hohenheim gefeiert!

Während Cannstatt bereits in der Römerzeit bevölkert war, wurde die Stadt Stuttgart im 10. Jahrhundert als Stuterei an einem Ort gegründet, an der vermutlich schon vorher Menschen gesiedelt hatten. Der Name kommt dementsprechend Im Endergebnis von „Stutengarten“.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Die Anmeldung eines Gewerbes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg Ihrer selbständigen Tätigkeit. Ob man ein neues Unternehmen gründet, eine Nebentätigkeit aufnimmt oder ein Kleingewerbe anmeldet: In allen drei Fällen ist eine Gewerbeerlaubnis erforderlich.

Der Begriff „Gewerbe“ bezieht sich auf eine selbständige Tätigkeit mit dem Ziel der Gewinnerzielung. In Deutschland gilt nach der Gewerbeordnung (GewO) grundsätzlich die Gewerbefreiheit.

Dies bedeutet, dass jeder ein Gewerbe anmelden kann, solange keine Ausnahmen oder Einschränkungen für das gewünschte Gewerbe gelten. Alle produzierenden und verarbeitenden Tätigkeiten in Industrie und Handel zählen als Gewerbe.

Muss jeder Gewerbeanmeldung beantragen?

Grundsätzlich muss jeder, der eine selbständige gewerbliche Tätigkeit ausüben will und eine Gewinnerzielungsabsicht hat, ein Gewerbe anmelden (§ 14 GewO). Darüber hinaus muss jede Person, die den selbständigen Betrieb einer ständigen wirtschaftlichen Tätigkeit, einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle aufnimmt, dies der zuständigen Behörde anzeigen (Tätigkeitsanzeige). Jede Person, die eine gewerbliche Tätigkeit im Nebenerwerb ausübt, ist ebenfalls anmeldepflichtig.

Ausübende von freien oder katalogisierten Berufen müssen sich nicht bei der Gewerbebehörde anmelden. Als Katalogberufe gelten zum Beispiel Ärzte, Journalisten und Rechtsanwälte. Freiberufler können sich den Schritt der Gewerbeanmeldung sparen und direkt zum Finanzamt gehen.

Eine endgültige Einstufung, ob eine Tätigkeit als selbständig oder nicht selbständig gilt, nimmt das Finanzamt in jedem Einzelfall zum Zeitpunkt der steuerlichen Erfassung vor. Wenn ein Gewerbetreibender nicht über eine etablierte Geschäftstätigkeit verfügt, handelt es sich um ein Kleinunternehmen. Ein Kleingewerbe soll und kann nicht beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Gewerbeamt Stuttgart

Das Amt für öffentliche Ordnung, Gewerbe und Hotelwesen ist für die Anmeldung von Unternehmen in Stuttgart zuständig. Der Gründer kann persönlich zur Registrierung erscheinen, den Antrag per Post einreichen oder auch die komplette Registrierung online durchführen.

Im Prinzip muss ein Unternehmen zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit registriert werden. Verspätete Anmeldungen können mit Bußgeldern geahndet werden, wobei dies in der Praxis, je nach zuständiger Vertriebsstelle, nicht immer so streng gehandhabt wird.

Entsprechende Unterlagen, Genehmigungen und Zertifikate für die Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Während manche Unternehmer bei der Gewerbeanmeldung nur ihren Personalausweis (bzw. Reisepass oder Meldebescheinigung) vorlegen müssen, sind für bestimmte Berufe und Tätigkeiten Qualifikationsnachweise, branchenspezifische Nachweise oder Genehmigungen (Meisterbriefe, Referenzen etc.) erforderlich.

Aus diesem Grunde sollte man sich im Vorfeld informieren, welche besonderen Qualifikationen oder Genehmigungen für die geplante Tätigkeit erforderlich sind, damit man bei der Gewerbeanmeldung alle Unterlagen vorlegen kann.

Für viele Gewerke ist z.B. ein Meisterbrief erforderlich, für Maklertätigkeiten eine Erlaubnis nach § 34c GewO, etc. Um bestimmte Berufe selbstständig ausüben zu dürfen, ist außerdem eine Berufszulassung erforderlich. Zu den Berufen, die eine Lizenz erfordern, gehören Spielhallen und Pfandleiher sowie die Tätigkeiten von Versicherungsberatern, Maklern, Immobilienentwicklern oder Reiseveranstaltern.

Neben den zulassungspflichtigen Gewerken gibt es auch überwachungspflichtige Gewerke. Um ein solches Gewerbe anzumelden, braucht man ein polizeiliches Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister.

Dieser muss nachweisen, dass in der Vergangenheit keine Verstöße gegen die GewO, keine Bußgelder oder gar Untersagungen der Gewerbeausübung zu verzeichnen waren. Zu den aufsichtspflichtigen Gewerben gehören u.a. der Gebrauchtwarenhandel mit hochpreisigen Produkten, Auskunfteien und Detekteien, der Handel mit Gebäudesicherungssystemen und diebstahlsicherem Öffnungswerkzeug, Reisebüros und Schlüsseldienste.

Bei bestimmten Gewerbetypen reichen die üblichen Anforderungen nicht aus. Man muss eine Lizenz von den zuständigen Behörden erhalten. Zu diesen speziell geregelten Geschäften gehören unter anderem:

Ambulante Pflegedienste = Wer sich mit einem Pflegedienst selbstständig macht, sind eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester, Kinderkrankenschwester oder Altenpflegerin und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in dem betreffenden Beruf erforderlich.

Außerdem ist darüber hinaus wichtig, eine „Zusatzausbildung im Pflegedienst“ (PDL) absolviert haben oder ein Diplom im Pflegemanagement zu besitzen. Des Weiteren muss man bei den Pflegekassen angemeldet sein.

Zulassungspflichtige Handwerksberufe = Einige Handwerksberufe erfordern einen „Meisterbrief“. Dazu gehören Maurer, Gerüstbauer und Schiffsbauer. Wer sich in einem dieser Gewerke selbstständig machen will, benötigt daher einen Meisterbrief.

Handwerker, die keinen Meisterbrief brauchen, wie z.B. Fliesenleger, Geigenbauer und Goldschmiede, können auch ohne Meisterbrief selbstständig arbeiten. Dies gilt auch für so genannte „Handwerksberufe“ wie Kosmetikerinnen, Klavierstimmer und Bestatter.

Taxiunternehmen = Als potenzieller Betreiber eines Taxiunternehmens ist es empfehlenswert, sich bei der örtlichen Verkehrsbehörde eine besondere Genehmigung einzuholen: die sogenannte „Taxikonzession“. Darüber hinaus gibt es einen Sachkundenachweis für Taxifahrer, den man entweder durch einschlägige Berufs- und Studienerfahrung oder durch eine IHK-Prüfung erwerben kann.

Fahrschulen = Als zukünftiger selbstständiger Fahrlehrer ist zum einen eine erfolgreich abgeschlossene Fahrlehrerausbildung und zum anderen eine mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Fahrlehrer. Dazu muss man einen Plan der Klassenräume und deren Ausstattung sowie eine Liste der verfügbaren Unterrichtsmaterialien und Fahrzeuge haben.

Gastronomie = Um ein Restaurant, einen Imbiss oder eine Bar zu eröffnen, muss man eine spezielle Restaurantlizenz beim örtlichen Gewerbeamt beantragen. Dazu sind unter anderem ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis und einen gültigen Miet-, Pacht- oder Kaufvertrag für die Räumlichkeiten vonnöten. Idealerweise verfügt man bereits über mehrjährige Berufserfahrung in der Gastronomie, zum Beispiel als Koch oder Fachkraft in der Hotellerie.

Ganz gleich, welches Geschäft man eröffnen will: Wichtig ist, dass Informationen zu den spezifischen Bedingungen in der jeweiligen Branche eingeholt werden. Am besten sich mit Menschen austauschen, die bereits erfolgreich ein Unternehmen in einer bestimmten Branche gegründet haben, bevor man überhaupt den ersten Schritt beginnt.

Was kostet für eine Gewerbeanmeldung in Stuttgart?

Laut § 2 der Verwaltungsordnung Stuttgart liegen die Kosten für eine Gewerbeanmeldung bei 57,50 Euro.

der Ablauf nach der Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Wer sein Unternehmen erfolgreich beim Gewerbeamt angemeldet hat, wird sich das Finanzamt kurz darauf mit dem neuen Gründer in Verbindung setzen, um ihn steuerlich zu registrieren.

Wie muss man Kleingewerbe Formular ausfüllen?

In dem Formular, welches per Post zugeschickt wird, muss man allgemeine Angaben zu der eigenen Person machen, aber auch spezifische Fragen zu dem zukünftigen Geschäft, dem erwarteten Umsatz, der Buchführungs- und Gewinnberechnungsmethode und dem Betriebskapital beantworten. Daraufhin erhält man sodann eine Steueridentifikationsnummer, die man für die Erstellung der aufgestellten Rechnungen braucht.

Gewerbeanmeldung Frankfurt

Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main

Die historische Altstadt mit dem Römer, der Kaiserdom, in dem die deutschen Kaiser gekrönt wurden, die Paulskirche, in der die erste demokratisch gewählte deutsche Nationalversammlung tagte und das Goethehaus, in dem der Dichter seiner Zeit lebte. Das sind nur einige der Frankfurter Sehenswürdigkeiten, die man unbekannt kennen sollte. Wer einmal in Frankfurt am Main ist, reist einmal komplett durch die deutsche Geschichte, trinkt gern einen Eppelwoi am Mainufer und genießt einfach den Blick auf die Frankfurter Skyline nachts mit wundervollen Lichtern.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main

Jeder Gründer ist auch ein „Kaufmann“. Wer nach dieser eindeutigen Definition ein Kaufmann ist, muss man das eigene Unternehmen auf jeden Fall registrieren. Ausnahme: Wer sich für die Selbständigkeit entschieden hat oder sich im Bereich der Landwirtschaft tätig macht.

Nach der Gewerbeordnung übt man ein Gewerbe aus, wenn mindestens eine Tätigkeit „selbständig und regelmäßig“ ausgeübt wird und wer „gegen Entgelt“ und „mit Gewinnerzielungsabsicht“ handelt. Außerdem ist die Rechtsform des Unternehmens unerheblich.

Gründer eines der „Freien Berufe“ sind nicht meldepflichtig. Dies sind insbesondere die sogenannten Katalogberufe. Dazu zählen Menschen, die Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Künstler oder Schriftsteller sind. Auch medizinische Berufe wie beispielsweise Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten gelten als selbstständig. Freiberufler müssen sich jedoch beim Finanzamt anmelden. Das ist Pflicht.

Die meisten freien Berufe erfordern einen Nachweis der beruflichen Qualifikation und in einigen Fällen auch finanzielle und bauliche Voraussetzungen. Das bedeutet, dass sich niemand selbst aussuchen kann, ob er als Handwerker oder als Selbstständiger tätig sein möchte.

Der Bereich „Primärproduktion“, das bedeutet für diejenigen wie Selbstständige in den Bereichen Fischerei, Bergbau, Land- und Forstwirtschaft, müssen sich nicht beim Gewerbeamt anmelden. Wer eigenen Grundbesitz verwaltet, wie durch Vermietung oder Verpachtung von eigenen Grundstücken oder Gebäuden, ist ebenfalls nicht anmeldepflichtig.

Ablauf der Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main

Man ist dazu verpflichtet, sich anzumelden, sobald man eine gewerbliche Tätigkeit aufnimmt oder einen bestehenden Betrieb übernimmt. Eine Anmeldung ist auch erforderlich, wenn die Geschäftstätigkeit geändert oder erweitert wird.

Das Gleiche gilt, wenn man in eine andere Gemeinde umzieht – auch dies muss man melden. Darüber hinaus muss das Gewerbeamt informiert werden, wer die Rechtsform seines Unternehmens oder die Art der Geschäftstätigkeit ändern möchte. Außerdem ist man zur Auskunft verpflichtet, wer seine Tätigkeit aufgibt oder einen neuen Geschäftspartner an die Seite zum Unternehmen nimmt.

Es ist ganz einfach: Man meldet das Gewerbe beim Gewerbeamt Frankfurt am Main an. In diesem Fall ist das Gewerbeamt Teil des Ordnungsamtes. Man kann sich entweder persönlich in der Kleyerstraße 86 beim Gewerberegister anmelden, via Post oder über das Internet.

Es ist wichtig, dass der Gewerbetreibende das Unternehmen selbst anmeldet. Bei einem Einzelunternehmen ist dies der Inhaber, bei einer Personengesellschaft der oder die geschäftsführenden Gesellschafter. Handelt es sich bei dem Unternehmen um eine Aktiengesellschaft, haften die vertretungsberechtigten Geschäftsführer.

benötigte Unterlagen, Erlaubnisse und Genehmigungen

Um ein Unternehmen in Frankfurt am Main anzumelden, braucht lediglich einen Personalausweis oder einen Reisepass zur Identifizierung. Wenn die Gesellschaft im Handelsregister eingetragen ist (z.B. eine GmbH), muss man den Handelsregisterauszug sowie den notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag vorlegen.

Ausländer, die nicht aus EU-Ländern stammen, müssen eine von der zuständigen Ausländerbehörde ausgestellte Aufenthaltsgenehmigung vorlegen. Die Genehmigung muss die Erlaubnis zur Ausübung der Geschäftstätigkeit beinhalten.

In Deutschland herrscht Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass für die Ausübung der allermeisten Berufe keine besondere Genehmigung erforderlich ist. In einigen Branchen ist jedoch eine Sondergenehmigung erforderlich. Diese Sonderregelungen für bestimmte Tätigkeitsbereiche gehen dann zum Teil weit über die reine Gewerbeanmeldung hinaus.

Wird eines der sogenannten „zu überwachenden Gewerbe“ angemeldet (z.B. Auskunftei, Detektei, Heirats-/Partnerschaftsvermittlung, Handel mit Gebrauchtwaren, Reisebüro), verlangt das Gewerberegister ein polizeiliches Führungszeugnis („zur Vorlage bei der Behörde“) sowie einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Die meisten dieser zusätzlichen Anforderungen können in drei Kategorien beschrieben werden:

(a) Persönliche Zuverlässigkeit: Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister und einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.

(b) Sachliche Anforderungen: Nachweis der Zahlungsfähigkeit (insbesondere durch Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis), Anforderung von Geschäftsräumen.

(c) Berufliche Voraussetzungen: je nach geforderter Qualifikation Nachweis über die Teilnahme an einer Fortbildung (oft bei der IHK), Ausbildung oder einem Studium.

Gewerbeanmeldung für Handwerksberufe in Frankfurt am Main

In Deutschland ist der Betrieb eines Handwerksunternehmens noch immer besonders reglementiert: Nur wer eine Meisterprüfung abgelegt hat, darf einen Handwerksbetrieb führen. Bei einer GmbH reicht es aus, einen Meister als technischen Leiter zu beschäftigen (der Inhaber der Firma muss kein Meister sein!) Es gibt auch Ausnahmen für „Altgesellen“. In allen Fällen ist eine Anmeldung bei der Handwerkskammer mit entsprechendem Nachweis (Eintrag in die Handwerksrolle) erforderlich.

In der Anlage B der Handwerksordnung sind die Berufe aufgeführt, die auch ohne Meisterbrief ausgeübt werden können (Fliesenleger, Gebäudereiniger, Raumausstatter usw.). Daneben gibt es die „handwerkliche Berufe“, für die es keine Beschränkung der Berufszulassung gibt (Kosmetiker, Kanalreiniger, Schneider usw.). Diese handwerksähnlichen Berufe benötigen keinen Meisterbrief (teilweise kennen sie ihn nicht einmal als Abschluss einer Lehre).

Wer sein Handwerksunternehmen anmeldet, muss die entsprechenden Nachweise erbringen. Dies ist  Des Weiteren kann man einen Antrag auf Eintragung in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer stellen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

(a) die Anmeldung zur Eintragung in die Handwerksrolle ;

  1. b) eine beglaubigte Kopie des Meisterbriefs oder ein Nachweis gemäß Abschnitt II. B-D der Gewerbeordnung :
  2. c) Nachweis einer (Hochschul-)Ausbildung, – eine Ausnahmegenehmigung, – eine Approbation für den Inhaber oder Geschäftsführer des Unternehmens ;
  3. d) eine Erklärung der Geschäftsführung, wenn ein technischer Leiter eingesetzt wurde;

(e) unter bestimmten Umständen: Ein Arbeitsvertrag (Kopie) mit dem Manager, mit Angaben zur wöchentlichen Arbeitszeit und zur monatlichen Vergütung ;

  1. f) eine Bescheinigung der Krankenkasse über die Einschreibung in das gesetzliche Sozialversicherungssystem ;
  2. g) unter bestimmten Umständen: Auszug aus dem Handelsregister. Nur erforderlich, sofern das Einzelunternehmen (freiwillig) in das Handelsregister eingetragen wird oder bei der Gründung einer juristischen Person.

Kosten für die Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main

Damit das Gewerberegister die eingegangene Gewerbeanmeldung bearbeiten kann, sind 28,00 Euro fällig. Wer sich dazu entschließt, eine Empfangsbestätigung haben zu wollen, muss zusätzlich nochmals 8,00 Euro bezahlen.

Letzter Schritt nach der getätigten Gewerbeanmeldung in Frankfurt am Main

Das Gewerbeamt Frankfurt am Main informiert verschiedene Meldebehörden. Darunter gehören die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder die Handwerkskammer (HWK) sowie die Krankenkasse.

Besonders wichtig ist die Mitteilung an das zuständige Finanzamt: Heutzutage ist es üblich, dass man den Fragebogen des Finanzamtes direkt bei der Gewerbeanmeldung erhält.

Sollte man den Fragebogen nicht von der Gemeindeverwaltung erhalten, wird er innerhalb weniger Tage von dem zuständigen Finanzamt zugeschickt. Mit diesem ausgefüllten Fragebogen „zur steuerlichen Erfassung“ teilt man dem Finanzamt unter anderem mit, in welchem Umfang (voraussichtlicher Umsatz + Gewinn) man tätig sein wird.