Gewerbeanmeldung in Kaiserslautern

Das Hauptmerkmal von der Stadt Kaiserslautern ist der traditionelle lokale Fußballverein, der 1. FC Kaiserslautern. Auch die 5 Mitglieder der Kaiserslauterer WM-Elf von 1954, welche unter ihrem renommierten Trainer Sepp Herberger (1897 bis 1977) mit einem 3:2 gegen Ungarn den Weltmeistertitel holten, sind bis heute nicht vergessen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Kaiserslautern

Wer möchte eine Existenzgründung oder eine selbstständige Tätigkeit vornehmen? Dann führt kein Weg vorbei sein eigenes Gewerbe anzumelden. Was man für eine Gewerbeanmeldung in Kaiserslautern braucht, was wichtig ist und wie man sein Gewerbe anmeldet, gibt es die wichtigsten Informationen nachfolgend:

Wenn man in die Selbstständigkeit gehen möchtest, dann ist es empfehlenswert, dass man einen Businessplan erstellst. Mit diesem Plan erkennt man selbst welche Stärken und Schwächen man für seine Geschäftsidee braucht. Darüber hinaus klärt man mit diesem Businessplan seine finanzielle Planung für die persönliche kommende Zukunft.

Darüber hinaus ist es möglich zu schauen, wie viel Wettbewerb es in diesem Bereich gibt, in welchem man sich selbsständig machen möchte. Der Geschäftsplan gibt den Gründern eine interessante Orientierung für das Gewerbe und dient als unverzichtbares Dokument hinsichtlich des individuellen Kapitals.

Man muss wissen, dass, wenn der Businessplan fehlerhaft ist, kann es ein großer Nachteil sein, wenn bei Anträgen in Bezug auf Fördermittel, Zuschüssen und Förderkrediten eine Ablehnung gibt. Also ist es empfehlenswert den Grundstein mit dem Businessplan anzufangen und dann zur Gewerbeanmeldung gehen.

Ein Gewerbe ist definiert als eine selbständige, auf Dauer angelegte Tätigkeit, die mit dem Ziel der Gewinnerzielung ausgeübt wird. Darüber hinaus muss diese Tätigkeit autorisiert, nach außen gerichtet und für Dritte offen als solche erkennbar sein.

Der Begriff Handel umfasst im Allgemeinen produzierende und verarbeitende Berufe im Bereich der Industrie und des Handwerks sowie Einrichtungen, die Dienstleistungen erbringen. Ein Gewerbe wird von einem Gewerbetreibenden in einem kaufmännischen Betrieb ausgeübt.

Wie kann man in Kaiserslautern einen Gewerbeschein bekommen?

Wenn man sich selbstständig machen will, muss sein Gewerbe beim Gewerbeamt, Willy-Brandt-Straße 1 in Kaiserslautern anmelden. Im Nachhinein erhält man den sogenannten Gewerbeschein. Dieser gilt als eine Art Empfangsbestätigung, die einem dazu berechtigt, das gewünschte Gewerbe zu führen.

Allerdings mus man aber nicht für alles ein Gewerbe anmelden, da dazu einfach keine Pflicht besteht. Ausgenommen sind sogenannte Freiberufler. Die Berufsgruppen Rechtsanwälte, Ärzte, Steuerberater, Journalisten und Künstler brauchen keine Gewerbeanmeldung. Von der Befreiung gehören auch Wissenschaftler und die Arbeiten in der Forst- und Landwirtschaft. Das gilt aber nur solange bis eine bestimmte Rechtsform wie eine GmbH im Gewerbe tätig wird.

Welche Unterlagen braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Für die Beantragung des eigenen Gewerbes, braucht man dafür bestimmte Unterlagen, welche beim Gewerbeamt Kaiserslautern einzureichen sind. Welche Dokumente zu einer Gewerbeanmeldung bereitliegen sollten, hängt zudem davon ab, für welche Gewerbeform Du man sich Dich entscheidet. Aber grundsätzlich braucht man einen Personalausweis, als Alternative ein Reisepass und natürlich den Antrag zur Gewerbeanmeldung.

Für eine Gewerbeanmeldung in Kaiserslautern braucht man ein Formular. Dieses kann man von der Homepage der Stadt Kaiserslautern unkompliziert herunterladen und ausfüllen. In diesem werden einige persönliche Dinge abgefragt.

Dazu zählen Name, Rechtsform, Adresse, wie viele Mitarbeiter eingestellt werden sollen, wie viele Gesellschafter es insgesamt gibt, warum das Gewerbe angemeldet werden soll und letztendlich ist eine Beschreibung der Tätigkeiten wichtig, die man nach der Gewerbeanmeldung ausführen möchte.

Sobald das Formular wahrheitsgemäß ausgefüllt wurde, wird die Gewerbeanmeldung per E-Mail: gewerbeamt@kaiserslautern.de oder per Fax unter 0631-365 1327 zugesendet.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung in Kaiseslautern?

Unabhängig davon, wie das Gewerbe angemeldet wird, ist eine Gebühr von 40,00 Euro an das Gewerbeamt Kaiserslautern zu zahlen.

Wer das Formular für seine Gewerbeanmeldung sowie alle gewünschten Dokumente beim Gewerbeamt Kaiserslautern eingereicht, dann erhält man schon nach wenigen Tagen den ersehnten Gewerbeschein. Anschließend darf man bereits mit seiner Arbeit offiziell beginnen.

Nach der Ausstellung des Gewerbescheins werden das Finanzamt, die IHK / Handwerkskammer, das Statische Landesamt sowie die Gewerbeaufsicht von der Gründung informiert. Nach der Gewerbeanmeldung erhältt man vom Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Darin macht man Angaben zu der eigenen Person und zu der Selbstständigkeit. Dazu wird überprüft, ob womöglich die Kleinunternehmerregelung zutrifft und wie die Gewinnermittlung vorgenommen werden kann.

Fördermittel beantragen

Für die Selbstständigkeit kann man sich  bereits vor der Gewerbeanmeldung über die jeweilige Geschäftsidee Gedanken machen. Aber nicht nur die eigentliche Idee, sondern auch über Förderung und Finanzierung. Es ist bedeutend, sich vorab Informationen einzuholen. Man sollte wissen, dass, wenn man schon in der Vorbereitungsphase während der  Gründung Fehler macht, kann es am Ende gravierende Folgen haben. Schlimmstenfalls ist es das Ende für die Existenzgründung. Sicherlich möchte man das im Vorfeld mit allen Mitteln verhindern.

Man hat die Möglichkeit sich mit einem Gründungsberater zusammenzusetzen und einen professionellen Businessplan erstellen. Durch diese Hilfe gibt es eine Sicherstellung, dass man nichts vergisst.

Diese Beratungsform ist im Übrigen gefördert: Die Kosten für eine derartige Existenzgründungsberatung werden teilweise bis zu 80 Prozent übernommen. Es kommt immer darauf an, in welchem Bundesland man sich aufhält. Nach dem man die Gewerbeanmeldung beantragt hat, kann sich selbst am Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle teilnehmen und das Glück versuchen.

Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Rechnungen ausstellen und bereits gewerbliche, selbstständige Arbeiten tätigen? Aber wem ist aufgefallen, dass das Gewerbe noch gar nicht angemeldet ist? Ist es möglich eine rückwirkende Gewerbeanmeldung zu machen?

Grundsätzlich ist der Gewinn zu erfassen, sobald die Geschäftstätigkeit aufgenommen wird und Erträge generiert. Verspätete Anmeldungen sind gemäß §§ 146 (2) Nr. 2 und 14 GewO – zumindest in der Rechtstheorie – bußgeldbewehrt.

In der Praxis werden Bußgelder in der Regel nur bei schwerwiegenden Verstößen verhängt wie zum Beispiel bei einer Geschäftstätigkeit von mehr als drei Monaten ohne Unternehmenseintragung. Wenn man also sein Gewerbe nur eine Woche nach Beginn anmeldet, wird in der Regel kein Bußgeld verhängt. Ob ein Bußgeld verhängt wird oder nicht, hängt oft vom Wohlwollen des Gewerbeamts Kaiserslautern ab.

Die rückwirkende Eintragung von dem Gewerbe ist bis zu einer maximalen Verspätung von 60 Monaten möglich, aber es ist immer mit Geldstrafen zu rechnen, wenn die Eintragung mehr als ein paar Monate zu spät erfolgt.

Die Höhe des Bußgeldes kann in den meisten Fällen reduziert oder sogar vermieden werden, wenn die vergessene Eintragung selbstständig und persönlich nachgeholt wird und das Amt eine plausible Erklärung von der Seite des Gründers erhält, warum die Firma noch nicht eingetragen wurde.

Man hat jederzeit die Möglichkeit das Unternehmen für einen späteren Zeitraum zu registrieren, allerdings bis zu vier Wochen. Wenn nicht fragt man beim Gewerbeamt einmal nach, ob man sein Gewerbe als „Probezeit“ ausprobieren kann. In diesem Fall würde das man Gewerbe erst nach der gewünschten Probezeit rückwirkend anmelden.

Gewerbeanmeldung Karlsruhe – So geht es richtig!

Karlsruhe hat eine lebendige Kulturlandschaft, die Geschichte und Gegenwart, Kunstformen und Technik verbindet. Ob für die Kleinen und Jugendliche, für die Erwachsene oder Senioren – das vielfältige Kulturangebot in Karlsruhe bietet für jede Zielgruppe etwas: erstklassige Ausstellungen, eine abwechslungsreiche Theaterlandschaft, Schriftwerke, Musik, spezielle Festivals und vieles mehr.

Als eine der angesagtesten Städte Deutschlands lockt das mediterrane Flair an lauen Sommerabenden Einheimische und Besucher gleichermaßen in die Restaurants auf den belebten Plätzen der Innenstadt. Man muss sich selbst davon von den vielen Freizeitmöglichkeiten, welche die Stadt Karlsruhe zu bieten hat.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Karlsruhe

Das Gründen eines eigenen Unternehmens erfordert nicht nur Mumm und eine super Idee, sondern auch eine sorgfältige Disposition und Organisation. Einer der bedeutendsten Schritte in der Phase der Unternehmensgründung ist die Gewerbeanmeldung: Denn nur dann, wenn wer sein Gewerbe korrekt anmeldet, darf es auch legal betreiben.

Je nach gewählter Branche ist die Gewerbeanmeldung an spezielle Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft und auch mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden. Aber nun die Frage nach wer darf wirklich sein Gewerbe anmelden, wie funktioniert der komplette Prozess mit der Gewerbeanmeldung und welche Besonderheiten sind dabei zu beachten, werden nun hier geklärt:

Grundsätzlich muss jede Person, die eine Tätigkeit mit der Absicht der Gewinnerzielung auf Dauer, in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung ausübt, ein Gewerbe anmelden.  In diesem Fall muss vor Aufnahme der Tätigkeit eine Gewerbeerlaubnis beantragt werden. In diesem Fall müssen Sie auch Gewerbesteuer zahlen, wenn Ihr Umsatz die Freigrenze überschreitet.

Freiberufler wie Künstler, Journalisten, Rechtsanwälte oder Mediziner sollten keine gewerbliche Lizenz beantragen. Darüber hinaus sind auch alle Personen, welche einen Betrieb führen, der der Primärproduktion zuzuordnen ist, von der Antragspflicht befreit. Diese erweiterte Befreiung umfasst Landwirte, aber auch Personen, die Gartenbau, Weinbau, Fischzucht oder Forstwirtschaft betreiben.

Gewerbeamt Karlsruhe

Um die Beantragung eines Gewerbescheins vorzunehmen, muss man volljährig und geschäftsfähig sein. Je nach Art des Unternehmens sollte man auch eine bestimmte Qualifikation oder Konzession als Nachweis vorlegen. So muss man zum Beispiel eine Meisterprüfung ablegen oder eine gleichwertige Qualifikation erwerben, um einen zulassungspflichtigen Handwerksbetrieb zu führen.

Auch für beispielsweise eine Personenverkehrs wie ein Taxibetrieb oder für eine Fahrschule, für ein Pflegedienst oder für eine Gaststätte werden noch weitere spezielle behördliche Genehmigungen gebraucht. Darüber hinaus müssen alle Bürger aus Drittstaaten eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben.

Wer als Selbständiger ein Gewerbe mit Gewinnerzielungsabsicht betreibt, aber den Gewerbeschein nicht rechtzeitig beantragt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Die Nichtanmeldung des Gewerbes kann ein Bußgeld von mehreren tausend Euro nach sich ziehen. Außerdem müssen Steuern nachgezahlt werden, was je nach Umsatz ebenfalls eine erhebliche Summe ausmachen kann.

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung in Karlsruhe

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, muss für seine eigene Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Karlsruhe mit den Kosten in Höhe von 36,00 Euro rechnen.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wer noch zusätzlich eine Zweitschrift braucht oder für eine weitere Ausstellung von Nachweisen für bestimmte Genehmigungen. Im Allgemeinen dauert die Beantragung für die Gewerbeanmeldung nur wenige Minuten. Für die Bearbeitung seitens des Gewerbeamts Karlsruhe muss man schon einige Tage einplanen.

Die wichtigsten Schritte für die Gewerbeanmeldung

Um ein Gewerbe ausüben zu können, muss man vor Aufnahme der Tätigkeit einen Gewerbeschein beantragen. Die Gewerbeanmeldung kann persönlich, schriftlich per Post oder via Fax erfolgen.

Nach der eigentlichen Registrierung müssen jedoch weitere Schritte unternommen werden, wie z.B. die steuerliche Registrierung beim Finanzamt. Damit man nicht den Überblick verliert und keine Formulare vergisst, werden im Folgenden die wichtigsten Schritte kurz zusammengefasst:

Bevor man sich registriert, müssen alle notwendigen Dokumente zusammengestellt werden. Zur Anmeldung ist nicht nur der Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung mitzubringen, sondern auch die erforderlichen Satzungen oder Befähigungsnachweise.

Je nach Branche muss man zusätzlich seinen Meisterbrief, ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Die Dokumente, die man für die jeweilige Branche benötigt, findet man auf der Webseite der Stadt Karlsruhe oder auf der Plattform der Industrie- und Handelskammer.

Für die Online-Anmeldung eines Gewerbes braucht man ebenfalls dieselben Dokumente, können als elektronische Kopie eingereicht werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit der Benutzung der des neuen Personalausweises und seiner Funktionen, um sich online zu identifizieren.

Die eigentliche Registrierung des Unternehmens kann entweder persönlich, schriftlich per Post oder mit Fax erfolgen. Die Möglichkeit der Registrierung im Internet ist ebenfalls in Karlsruhe möglich.

Das ist sehr vorteilhaft, um sich zum einen Gang zum Gewerbeamt Karlsruhe zu ersparen, man muss nicht warten, man muss sich nicht an den Öffnungszeiten halten und die Bezahlung geht bargeldlos unkompliziert.

Wer einen Haupt-Job hat und gleichzeitig ein Unternehmen als Nebengewerbe gründen möchte, könnte sein Unternehmen auch bequem von zu Hause aus nach der Arbeit oder am Wochenende online anmelden.

Es hat aber auch Vorteile, persönlich ins Gewerbeamt Karlsruhe zu kommen. Man muss ein Anmeldeformular ausfüllen, in dem man die notwendigen Informationen über sich selbst und seinem Unternehmen angeben muss. Bei eventuellen Fragen helfen die Sachbearbeiter gern beim Ausfüllen des Formulars.

In diesem Prozess müssen nur die notwendigen Dokumente vorgelegt und die Steuer bezahlt werden. Wer sich online bewirbt, lädt alle Dateien herunter und kann auch online bezahlen. Anschließend wird der Antrag auf Vollständigkeit und Korrektheit geprüft und die Rechtmäßigkeit festgestellt.

Wenn alle Daten korrekt sind, wird der Antrag in wenigen Tagen genehmigt. Darüber hinaus werden alle Daten automatisch an andere Behörden wie das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer weitergegeben.

Anmeldung beim Finanzamt

Nach Erhalt einer Gewerbeerlaubnis erhält man automatisch einen Fragebogen vom Finanzamt zur steuerlichen Erfassung der Geschäftstätigkeit. In diesem Fragebogen muss man Angaben zu dem erwarteten Einkommen machen.

Je nach Höhe der zu erwartenden Einnahmen erhält man entweder eine Steueridentifikationsnummer oder eine Umsatzsteuer-ID. Die Steueridentifikationsnummer gilt für alle Unternehmen, die unter die sogenannte Kleinunternehmerregelung fallen und damit von der Umsatzsteuer befreit sind.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer kann in Deutschland auf allen Rechnungen verwendet werden, aber als Inhaber eines Kleinunternehmens darf man die Umsatzsteuer nicht auf Rechnungen ausweisen. Wer jedoch seine Dienstleistungen innerhalb der EU verkaufen will, braucht in der Regel eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Als Kleinunternehmer kann man zusätzlich einen Antrag stellen, wenn das Unternehmen in der gesamten EU tätig sein sollte.

Mitgliedschaft bei der IHK

Als Gewerbetreibender ist die Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) Pflicht. Deshalb erhält man von der IHK bzw. HWK ein steuerliches Anmeldeformular, das neben Angaben zu der eigenen Person und dem Unternehmen eine Prognose über die zu erwartenden Einnahmen erfordert.

Da viele Gründer aufgrund ihres geringen Gewinns von IHK- oder HWK-Beiträgen befreit sind, sollte man die Angaben immer korrekt und so genau wie möglich machen.

Je nach Branche ist eine bestimmte Berufsgenossenschaft zuständig. Sie sind die zuständigen Stellen für die gesetzliche Unfallversicherung und befassen sich mit bestimmten Aspekten der Arbeitsmedizin. Darüber hinaus haben sie auch eine Beratungs- und Informationspflicht und sind  Ansprechpartner in Sachen Arbeitssicherheit.

In der Regel schickt das Gewerbeamt nach der Gewerbeanmeldung automatisch einen Bescheid an die betreffende Genossenschaft. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man aber auch selbst proaktiv Kontakt aufnehmen, da man innerhalb einer Woche nach der Gewerbeanmeldung die Aufnahme in die Berufsgenossenschaft beantragen muss.

Je nach der ausgewählten Branche und der Größe des Unternehmens können auch optionale Aufzeichnungen erforderlich sein. Wenn z.B. Mitarbeiter beschäftigt werden, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer beantragen.

Diese Nummer wird benötigt, damit die Mitarbeiter bei der Krankenkasse und der Sozialversicherung angemeldet werden können. Darüber hinaus kann es notwendig sein, das Unternehmen in das Handelsregister einzutragen. Diese Verpflichtung gilt für alle registrierungspflichtigen Handwerksbetriebe. Eine Anmeldepflicht besteht in der Regel, wenn der Betrieb des Unternehmens eine Meisterprüfung in einem technischen Fachhandwerk erfordert.

Fazit:

Eine Gewerbeanmeldung ist offiziell und das Unternehmerleben kann starten. Das ist der wichtigste Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Ein Gewerbe anzumelden ist gar nicht so schwierig, solange man die einzelnen Schritte nacheinander durchläuft.

Sollte man in der turbulenten Anlaufphase dennoch einen Schritt verpasst haben, wendet man sich einfach an das Gewerbeamt Karlsruhe. In der Regel ist eine begründete Nachmeldung kein Problem, solange die gesetzlichen Fristen nicht wesentlich überschritten werden.

Die Gewerbeanmeldung in Remscheid – Alles Wichtige auf einem Blick

Remscheid steht auf dem 3. Platz der größten Städte im Bergischen Land und wird als „Badestadt am Berg“ bezeichnet. Diese Benennung hat ihren Ursprung gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts, da seither die Metall- und Werkzeugindustrie in der Stadt Remscheid vielfältige Geschäftsbeziehungen ins Ausland und weltweit unterhält. Heutzutage gilt Remscheid aufgrund seiner Industriestruktur als vergangene Industriestadt in Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Remscheid

Die Selbstständigkeit ist für jeden Gründer der erste Start beim Gewerbeamt Remscheid. Welche Unterlagen benötigt und welche Ausnahmen es zur Gewerbeanmeldung gibt, erfährt man nachfolgend. Darüber hinaus gibt es eine präzise Erklärung, wie das Formular für die Gewerbeanmeldung komplett ausgefüllt wird sowie Tipps, was hierbei zu beachten gilt.

Wichtige Informationen zur Gewerbeanmeldung

Jeder, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will, ist dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Also wer sich beispielsweise als Handwerker, als Einzelhändler, als Dienstleister, als Gastronom oder als Onlineshop-Betreiber selbstständig machen möchte, muss zum Gewerbeamt Remscheid und sein Unternehmen dort anmelden.

Aber es gibt auch Ausnahmen, die nicht für das Gewerbeamt Remscheid zuständig. Dazu zählen die sogenannten Freiberufler. Wenn die gewünschte Tätigkeit zu den freien Berufen gehört, braucht man dafür keine Gewerbeanmeldung. Beispiele für freie Berufe sind Dolmetscher, Architekten, Buchhalter, Pädagogen oder Journalisten.

Ob der geplante Beruf als selbständige Tätigkeit eingestuft ist, kann man in der Liste der Berufe in § 18 EStG nachlesen. Als Selbständiger geht man als erstes nicht zum Gewerbeamt Remscheid, sondern meldet sich beim Finanzamt Remscheid an.

Weitere Ausnahmen, um von der Registrierung als Gewerbetreibender beim Gewerbeamt Remscheid befreit zu sein, sind Arbeiten in der Primärproduktion wie Tierhaltung, Forstwirtschaft, Imkerei oder die persönliche Vermögensverwaltung.

Es ist möglich, ein Unternehmen ohne vorherige Anmeldung beim zuständigen Ordnungs- oder Gewerbeamt zu registrieren. Gründer sollten jedoch beachten, dass bestimmte Dokumente zur Registrierung mitgebracht werden müssen. Für bestimmte Berufsgruppen sind zusätzliche Dokumente für die Registrierung erforderlich.

Es gibt verschiedene Sonderfälle, wie z.B. überwachungspflichtige Branchen oder zulassungspflichtige Gewerke. Besonders häufig ist jedoch eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO) erforderlich.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

Jeder Gründer braucht verschiedene Unterlagen für die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid. Dazu gehören zum Beispiel der Personalausweis, ein Reisepass mitsamt einer Meldebescheinigung, eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Gründer sowie ein Handelsregisterauszug für oHG oder Kapitalgesellschaften.

Bei verschiedenen Branchen und Berufsgruppen sind noch zusätzliche Erlaubnisse, Dokumente und Genehmigungen für die Gewerbeanmeldung Remscheind notwendig. Weitere notwendige Dokumente für das Gewerbeamt Remscheid sind zum Beispiel noch das polizeiliche Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, Nachweis über die jeweilige Ausbildung mitsamt Berufserfahrung, Gesundheitszeugnis, Handwerkskarte oder eine Gewerbekarte, die die Handwerkskammer ausstellt.

Aus diesem Grund ist vor der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid anzufragen, welche Dokumente und Unterlagen für die gewünschte Tätigkeit gebraucht werden, damit alles rechtzeitig  zur Hand ist. Andererseits kann man sich auch ausreichend Informationen für die spezielle Branchen bei der Handwerkskammer oder bei der Industrie- und Handwerkskammer einholen.

Die Gewerbeanmeldung ist ein Vorgang, bei dem der Gründer, der sein Unternehmen beim Gewerbeamt Remscheid angemeldet hat, ein Gewerbeschein als Dokument erhält, sobald der Vorgang der Gewerbeanmeldung komplett abgeschlossen ist. Die Gewerbeanmeldung sollte nur derjenige vornehmen, der auch das Gewerbe ausführen möchten. Das klappt allerdings nicht immer.

Deshalb ist es realisierbar, dass durch eine Vollmacht der Gründer vertreten wird. Insbesondere dann ist es von Vorteil, wenn eine GbR gegründet wird. Hier muss jeder Gesellschafter eine Gewerbeanmeldung vornehmen.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung in Remscheid?

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung in Remscheid liegen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro, je nachdem ob man eine natürliche Person, ein vertretungsberechtigter Gesellschafter einer Personengesellschaft oder eine juristische Person ist. Für weitere Vertreter bei einer juristischen Person sind je 13,00 Euro zu bezahlen.

Für die Bearbeitung der Gewerbeanmeldung dauert wenige Tage. Nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt Remscheid kommen noch Dokumente vom Finanzamt sowie von IHK, um zusätzlich die steuerliche Erfassung wahrheitsgemäß anzugeben. Sobald alles in Ordnung ist und es zu keiner Ablehnung kommt, erhält man von dem Finanzamt eine persönliche Steuernummer, die sodann auf der Rechnung mit angegeben werden muss.

Mehrere Gewerbe anmelden

Eine Gewerbeanmeldung muss auf jeden Fall dann vorgenommen werden, wenn durch die Tätigkeit, die ausgeübt wird, Gewinne erzielt werden. Wer beispielsweise für die Familie oder Bekannte Babysachen hergestellt, Wollmützen strickt oder Gartenarbeit übernimmt, muss wissen, dass hierbei nicht von einem Gewerbe gesprochen werden kann.

Man sollte wissen, dass ein Gewerbe dauerhaft sein sollte. Wer nur etwas einmalig verkauft oder seinen Keller / Dachboden ausmüllt, um die nicht mehr gebrauchten Sachen zu verkaufen, betreibt ebenfalls kein Gewerbe.

Im Prinzip ist es möglich, mehrere Gewerbe anzumelden. Für jede gewünschte Tätigkeit muss allerdings beim Gewerbeamt Remscheid jeweils eine Gewerbeanmeldung abgegeben werden. Weiterhin muss bedacht werden, dass jedes Gewerbe zusammen der Regelung des Kleinunternehmers sowie der steuerlichen Freibeträge Berücksichtigung findet.

alle Informationen über Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Praktisch gesehen kommt es in vielen Fällen vor, dass man als Gründer ein Unternehmen rückwirkend anmeldet. Hierfür gibt es keine Frist, da dies nicht passieren sollte. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Bußgelder in der Regel nur dann erhoben werden, wenn die Frist um einen längeren Zeitraum (bis zu drei Monaten) überschritten wird. In diesem Fall kommt es jedoch auf den guten Willen des Gewerbeamtes Remscheid an.

Die Rechtlage ist klar definiert: Das Gewerbe darf oftmals noch über einige Monate oder Jahre rückwirkend angemeldet werden. Wer mehr Informationen braucht kann unmittelbar Gewerbeamt Remscheid erhalten.

Grundsätzlich muss ein Gewerbe immer zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit gemäß § 14 GewO angemeldet werden. Es ist jedoch nicht unüblich, dass Gründer zunächst das Geschäft „testen“ und die Rentabilität überprüfen. Rechtlich gesehen bewegen sich die Gründer hier auf dünnem Eis – es können Bußgelder von bis zu 1.000 Euro verhängt werden.

Allerdings drückt das Gewerbeamt oft ein Auge zu, zumindest für kurze Zeit. Wenn Sie jedoch mehr als drei Monate im Verzug sind, muss man mit einem Bußgeld rechnen. Wenn die Gewerbeanmeldung weniger als 3 Monate verspätet ist, sind die Ämter in der Regel kulant und erheben für diese „Probezeit“ kein Bußgeld.

Aber auch eine rückwirkende Buchung der Firma kann sinnvoll sein, z. B. wenn die Firma am Ende eines Jahres angelegt wurde. Wenn es keine nennenswerten Buchungen und Ausnahmen gibt, kann man die Buchung des gesamten vergangenen Jahres vermeiden und im neuen Jahr „bei Null“ beginnen. Allerdings sollte man für dieses Projekt dringend die Genehmigung der Gewerbeaufsicht einholen.

Gewerbe-Anmeldung in Hildesheim

Junge, lat dei Appels stahn, süs packet deck dei Huckup an. Dei Huckup is en starken Wicht, hölt mit dei Stehldeifs bös Gericht“

Diese niederdeutschen Worte auf dem Denkmal in der Fußgängerzone, das der Dresdner Bildhauer Roeder 1905 schuf, erinnern an den Huckup (= „Hock-auf“). Der Legende nach war diese Kreatur ein Kobold, der jedem Dieb auf die Schulter sprang und durch diese waghalsige Tat das schlechte Gewissen der Diebe symbolisiert.

 Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Hildesheim

Wer ein Gewerbe gründen möchte, um dauerhaft Gewinnabsichten zu erzielen, muss auf jeden Fall sein Unternehmen anmelden. Interessanterweise erscheint der Begriff „Absichten“. Sobald man mit seiner Arbeit, seiner Dienstleistung, einfach seinem Gewerbe  beginnt, muss sein Gewerbe anmelden, sofern man für die Zukunft plant und mit seinem Vorhaben Geld verdienen will.

Wer sein Gewerbe im Stadtbüro Hildesheim anmeldet, muss es, wie jeder andere auch, der sich selbstständig machen möchte. In erster Linie macht man sich vorab, ehe man die Gewerbeanmeldung vornimmt, für welche Unternehmensform man sich entscheidet. Über 95 Prozent beantragen in der Regel ein Gewerbe als Einzelfirma. Man muss wissen, dass man als Einzelunternehmer selbst sein Gewerbe anmelden muss. Im Falle einer Kapitalgesellschaft beantragt der Geschäftsführer das Gewerbe.

Die Gemeinde Hildesheim ist für die jeweiligen Gewerbeanmeldungen zuständig. Es muss schriftlich an die Stadt Hildesheim, Markt 1, 31134 Hildesheim um ein Termin gebeten werden.

Gewerbeamt Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten für die Terminreservierungen liegen Montag und Dienstag von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Anmeldung?

Personalausweis oder Reisepass, evtl. einen Handelsregisterauszug, evtl. einen Nachweis der Handelsregister-Eintragung, evtl. eine Zulassungsbescheinigung, evtl. ein Meisterbrief, wer beispielsweise ein Handwerker ist, sind die wichtigsten Dokumente, die man für seine Gewerbeanmeldung braucht.

Für den Fall, dass man für jemand anders eine Gewerbeanmeldung vornehmen soll, braucht man im Vertretungsfall eine entsprechende Vollmacht, damit man für das Vorhaben bevollmächtigt ist.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für die Beantragung des Gewerbes in Hildesheim liegen derzeit bei 33,75 Euro. Für die Gewerbeanmeldung hat die Gemeinde Hildesheim auf ihrer Homepage entsprechende Formulare / Anträge, die man sich nur noch downloaden muss. Hier geht es zum Gewerbeantrag für die Stadt Hildesheim, damit man sieht, wie eine Gewerbeanmeldung aussieht.

Bei der eigenen Gewerbeanmeldung muss man gar nicht so viel beachten. Im Allgemeinen werden im Formular allgemeine Standardangaben fällig wie Adresse und Angaben vom gewünschten Betrieb. Die Betriebsstätte ist halt die Adresse, an welcher das Gewerbe vorzufinden ist.

Büros haben den Vorteil, dass man auch leichte Ausgaben wie täglicher Kaffee steuerlich geltend machen kann. Es ist zu bei der Beschreibung der Tätigkeit zu überlegen, was wirklich im individuellen Gewerbe hineinfällt. Wenn man beispielsweise die Tätigkeit „Ausgabe von Werbeflyern“ angibt, dann darf man nur damit sein Geld verdienen. Bei weiteren Tätigkeiten braucht es weitere Gewerbeanmeldungen.

Welche Fristen sind für die Gewerbeanmeldung zu beachten?

Die Gewerbeanmeldung muss zu dem Zeitpunkt beim Stadtbüro in Hildesheim eingehen, sofern an sein Gewerbe vornehmen möchte. In § 14 der Gewerbeordnung ist präzise geregelt, wann ein Gewerbe angemeldet werden muss – also mit der Aufnahme des Betriebs. So viel zur Rechtstheorie.

In der Praxis gibt es kaum eine Sanktion für eine Verzögerung von wenigen Tagen. Im Extremfall kann jedoch ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro verhängt werden – für denjenigen, der das Gewerbe nicht korrekt und rechtzeitig anmeldet. Eine versäumte Gewerbeanmeldung ist demnach eine Ordnungswidrigkeit. 

Was passiert nach der Gewerbeanmeldung?

Nach der Gewerbeanzeige bekommt man einen Stempel von der Gemeinde Hildesheim. Dann dauert es seine Zeit, ehe man alles schriftlich bestätigt bekommt. Mit dem Stempel der Gemeinde Hildesheim darf man sodann aber schon gewerblich tätig sein und die angegebenen Tätigkeiten ausführen.

Zu gegebener Zeit erhält man ein Brief vom Steueramt Hildesheim-Alfeld, Standort Hildesheim. Das zugesandte Formular „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ muss man wahrheitsgemäß ausfüllen, insbesondere in dem Bereich „voraussichtlicher Gewinn“.

Darüber hinaus hat man noch zusätzlich die Entscheidung, ob man neben dem Gewerbe noch Umsatzsteuer abführen möchte. Wer beim Ausfüllen Hilfe braucht, kann jederzeit die Mitarbeiter fragen. Darüber hinaus kann zudem noch ein Brief von der IHK bei dem Gründer im Briefkasten liegen. Auch hier muss ebenfalls das beigefügte Formular sorgfältig ausgefüllt werden.

Gewerbeanmeldung für Nebenjob

Ein Nebengewerbe ist ebenfalls beim Stadtbüro Hildesheim anzumelden, das nebenberuflich betrieben wird. Es ist erlaubt, dass man mindestens 20 Stunden pro Woche für das Unternehmen arbeiten darf. Ansonsten handelt es sich nicht mehr um ein Nebenjob, sondern um ein Hauptgeschäft. Darüber hinaus ist es in Deutschland möglich, ein Nebengewerbe in jeder Rechtsform zu gründen.

Ein Gewerbe muss man trotz allem anmelden, auch wenn man es als Nebenberuf ausführen möchte, wenn nur selbst die angegebenen Tätigkeiten ausgeführt und die Verantwortung für alles übernommen werden. Außerdem ist es wichtig, dass man regelmäßig arbeitet und die jeweiligen Interessen langfristig plant. Ganz wichtig dabei ist die gewünschte Gewinnerzielung.

Wer seine Tätigkeiten nur einmal ausführt, braucht sein Gewerbe nicht anzumelden. Das ist nicht notwendig. Also darf man gern einmal bei seinen Nachbarn den Rasen mähen, die Blumen gießen oder den Müll herausbringen, weil sie entweder zu alt oder im Urlaub sind.

Für die Gewerbeanmeldung des Nebenjobs braucht man eine Erlaubnis des bisherigen Arbeitgebers. Wer Pech hat und einen unangenehmen Arbeitgeber hat, darf dieser das Nebengewerbe ohne mit den Wimpern zu zucken, verbieten.

Zusammenfassend:

Wer träumt nicht von finanzieller Freiheit? Wer möchte nicht sein eigener Chef sein? Wer will nicht seine Zeit frei einteilen, wann man wie viel arbeiten möchte? Ein Gewerbe anmelden ist kein großes Ding. Die Schritte sind unkompliziert.

Man braucht nur einige Dokumente und erfüllt unterschiedliche Auflagen. Daher ist eine Gewerbeanmeldung gut vorbereitet anzugehen. Es müssen letztendlich alle gewünschten Dokumente bereit gehalten werden, um das Gewerbe anzumelden. Anschließend läuft alles ohne jegliche Komplikationen.

Gewerbeanmeldung Jena

Im 9. Jahrhundert wird „Jani“ im Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld erwähnt. Um 1230 planten die Herren von Lobdeburg die Gründung der Stadt am Westufer der Saale, annähernd rechteckiger Grundriss, gitterförmiges Straßennetz, Markt mit dem Rathaus als Kreuzungspunkt der teilweise geschwungenen Hauptstraßen. In den Jahren 1263 und 1287 urkundlich als Stadt (civitas und oppidum) erwähnt.

In Silber ein in Blau-Silber gekleideter Engel mit Nimbus, Rüstung, Helm und Flügeln in Gold. Mit der rechten Hand treibt er einen braunen Speer in den Rachen eines grünen Drachen, mit der linken Hand hält er einen goldenen Schild mit einem schwarzen Löwen in roter Rüstung, mit der linken Hand hat er seinen linken Fuß auf dem Drachen. Unter dem Drachen ist ein kleiner silberner Schild mit einer blauen Traube (Wappen vom 16.09.1992).

Das historische Wappen war, wie auf den Brakteaten Jenas aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie auf den alten Meilensteinen der Flur d’Jena zu sehen ist, die Traube. Das älteste Siegel der Stadt Jena stammt aus dem Jahr 1382 und zeigt bereits den Erzengel Michael, den Schutzpatron der Hauptkirche, der einen Speer in den Rachen eines Drachen treibt. Als die Landgrafen von Thüringen die Oberhoheit über die Stadt von allen Lobdeburgern übernahmen, wurde auch der Meißner Löwenschild in das Siegel aufgenommen.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Jena

Viele Menschen denken, dass die Anmeldung eines Gewerbes spezielle Kenntnisse und eine Menge Vorbereitung erfordert. Dies ist nicht unbedingt der Fall. Es hängt vor allem davon ab, was man mit seinem Unternehmen vorhat und welche Rechtsform man gewählt hat.

Die einfachste, schnellste und wahrscheinlich traditionellste Art, ein Unternehmen anzumelden, ist die Anmeldung als Einzelunternehmen. Die meisten Selbstständigen / Freiberufler wählen diese Form, wenn sie ihre selbstständige Tätigkeit aufnehmen. Selbstständige Tätigkeit bedeutet nicht Vollzeitbeschäftigung. In Deutschland verdienen viele Menschen mit ihrer Selbstständigkeit ein wenig Geld. Auch wenn es nur ein paar Euro im Monat sind, sobald die Absicht erkennbar ist, aus der Tätigkeit einen „Gewinn“ zu erzielen, muss ein Gewerbe angemeldet werden.

Wet sich dazu entscheidet, ein Gewerbe anzumelden, muss entweder zum Gewerbeamt Jena gehen oder per Post an Am Anger 28, Jena zusenden. Jederzeit kann man sich an die dortigen Ansprechpartner wenden. Persönlich wird man dort zunächst gefragt, welche Art von Unternehmen man führen möchte und welche Rechtsform gewählt wird.

Worauf ist beim Ausfüllen der Gewerbeanmeldung in Jena zu beachten?

Eine Gewerbeanmeldung ist kein Kauderwelsch, sondern ein DIN-A4-Blatt, das recht handlich ist. Für die Gewerbeanmeldung benötigt man neben dem Gewerbeschein einen gültigen Personalausweis, Reisepass, Handwerkerkarte, Handelsregisterauszug etc. sowie eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 Euro.

Spannend wird der Gewerbeschein ab Punkt 15 „Registrierte Tätigkeit“. Hier sollte man die Tätigkeit beschreiben, mit der man Geld verdienen will. In der Regel reichen Stichworte wie „Hochzeitsfotograf“ oder „freier Texter“ aus. Die angemeldete Tätigkeit kann jederzeit geändert oder erweitert werden, was aber immer mit geringen Kosten verbunden ist. Daher sollte man sich im Vorfeld Gedanken über den genauen Zweck des Unternehmens machen. Wer als Fotograf einen Gegenstand auf einem Foto separat berechnet, ist das natürlich kein Problem.

Besonderes Augenmerk sollte auf Punkt 16. des Firmenmeldeformulars gelegt werden, da viele Mitarbeiter an dieser Stelle automatisch „nein“ ankreuzen. Dies wäre nur dann der Fall, wenn man wirklich eine selbständige Tätigkeit aufnimmt und keine andere Tätigkeit als Arbeitnehmer mehr ausüben würde.

Wer eine selbständige Tätigkeit beginnt (Punkt 17.), ist es am besten, nicht zu viel Zeit in der Vergangenheit zu verbringen. Angenommen, man ist seit Sommer 2020 selbstständig, meldet aber das Gewerbe aber erst im Januar 2021 an. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich das Ordnungsamt bei dem Gründer meldet und um eine kleine Ordnungswidrigkeit und ein Bußgeld bittet.

Nebengewerbe anmelden

Ein Vollzeitgeschäft zu beginnen, kann ein großes Risiko sein, besonders am Anfang. Wenn das Geschäftsmodell nicht funktioniert, droht der finanzielle Ruin. Viele Unternehmer bleiben daher bei ihrem Arbeitgeber angestellt und erwägen zusätzlich die Anmeldung eines Nebengewerbes. Das erleichtert den Übergang in die volle Unabhängigkeit und minimiert die Risiken.

Diese Doppelbelastung kann jedoch auf Dauer anstrengend sein. Außerdem müssen für eine Nebentätigkeit die gleichen Regeln beachtet werden wie für eine Haupttätigkeit.

Immer dann, wenn eine erlaubte Tätigkeit dauerhaft und selbstständig mit dem Ziel der Gewinnerzielung ausgeübt wird, muss man ein Gewerbe anmelden. Anders als oft angenommen, gilt diese Verpflichtung auch für niedrige Einkommen – eine Steuerbefreiung gibt es also nicht.

Prinzipiell ist es möglich, seinen Beruf frei zu wählen. Artikel 12 des Grundgesetzes sieht dies vor. Somit ist auch eine zusätzliche Tätigkeit zum Hauptberuf möglich. Für Beamte oder Personen mit anderen hoheitlichen Aufgaben ist es schwieriger, eine Entlassung zu registrieren. In jedem Fall muss der Arbeitgeber über die Nebenselbstständigkeit informiert werden.

Andernfalls droht im schlimmsten Fall die Entlassung. Der Arbeitgeber kann die Zustimmung nicht verweigern, es sei denn, es gibt triftige Gründe für Bedenken – oft sogar dann, wenn der Vertrag eine andere Beschäftigung ausschließt. Wenn keine Einigung erzielt werden kann, hilft meist nur noch ein Rechtsbeistand.

Ein berechtigter Einwand seitens des Arbeitgebers liegt z. B. vor, wenn die selbständige Tätigkeit in Konkurrenz zur Haupttätigkeit steht. Darüber hinaus kann die Nebentätigkeit verhindert werden, wenn der Mitarbeiter durch die zusätzliche Arbeitsbelastung weniger produktiv wird. Die Nebentätigkeit muss auch unabhängig vom Arbeitgeber ausgeübt werden, d.h. es dürfen keine materiellen Mittel oder besondere Ausbildungskenntnisse erforderlich sein.

Natürlich müssen auch die gesetzlichen Grenzen des Arbeitszeitgesetzes beachtet werden. Es ist verboten, auf Dauer mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten. Nehmen die beiden Tätigkeiten zusammen jedoch mehr Zeit in Anspruch, stellt dies einen Verstoß gegen die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag dar. Problematisch wird es auch, wenn der Umfang des Nebenjobs den des Hauptjobs überschreitet.

Eine Nebentätigkeit hat Vorteile, aber auch Nachteile. Der größte Vorteil ist sicherlich die finanzielle Sicherheit, die durch den bestehenden Arbeitsvertrag gewährleistet wird. Dies ermöglicht in den ersten Monaten der Selbstständigkeit eine Menge Experimente. Scheint das Geschäftsmodell nicht rentabel zu sein, bleibt der Hauptjob, so dass die eigene Existenz in jedem Fall gesichert ist.

Ein weiterer großer Vorteil ist die soziale Absicherung durch den Hauptjob. Neben der Krankenversicherung wird auch die Hälfte der Renten- und Arbeitslosenversicherung vom Arbeitgeber bezahlt. So hält man die eigenen Ausgaben so gering wie möglich. In vielen Fällen, insbesondere wenn man in seinem Hauptberuf Vollzeit beschäftigt ist, muss man keine zusätzlichen Beiträge zahlen.

Ist die Nebentätigkeit länger als eine geringfügige Beschäftigung oder hat der Selbstständige sogar einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer eingestellt, werden Sozialversicherungsbeiträge fällig. Die Sozialversicherungspflicht muss daher in jedem Einzelfall geprüft werden.

Andererseits ist die Doppelbelastung über einen längeren Zeitraum nicht zu unterschätzen und kann viel Energie kosten. Wie bereits erwähnt, darf die Selbstständigkeit die Leistung beim Arbeitgeber nicht beeinträchtigen. Andererseits kann die Berichterstattung im Hauptberuf auch den Zweitberuf unterbrechen, so dass nichts dagegen spricht, für zwei oder drei Wochen in den Urlaub zu fahren. Bei 100%iger Selbstständigkeit ist das eher ein Luxus.

Gewerbeanmeldung Wuppertal

Wuppertal hat viel zu bieten: wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bergischen Landes, Universitätsstadt, Pina Bausch Tanztheater, Zoo in landschaftlicher Umgebung, Von der Heydt-Museum, Großstadt im Grünen und Schwebebahn.

Mehr als 360.000 Einwohner und Besucher der Stadt genießen ein vielfältiges Kulturangebot, gute Einkaufsmöglichkeiten und einen hohen Freizeitwert. Gründerzeit und Jugendstil setzen markante architektonische Akzente.

Dank der Neugestaltung des Bereichs um den Hauptbahnhof am Döppersberg hat Wuppertal ein neues, einladendes Tor zur Stadt. West und Ost verbindet die Nordbahntrasse, eine ehemalige Bahntrasse, die zum Radweg umfunktioniert wurde und ein ganz besonderes Lebensgefühl in Wuppertal vermittelt.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Wuppertal

Hierzulande herrscht Gewerbefreiheit. Aus diesem Grunde darf jeder – sei es ein Programmierer, ein Taxifahrer oder ein Malermeister – sein Gewerbe anmelden. Einige Berufe sind sicherlich dazu verpflichtet. Immer wieder kommen Fragen auf: Wie funktioniert der Prozess der Gewerbeanmeldung? Welche Dokumente werden benötigt und welche Informationen sind wichtig, um die Gewerbeerlaubnis zu erhalten? Das alles können Sie hier erfahren:

Wer sich selbstständig machen will, muss verschiedene Behörden und Institutionen informieren. Die wichtigste Anlaufstelle ist das Gewerbeamt: Hier müssen die meisten Existenzgründer ihre Tätigkeit anmelden. Dies ist in Paragraph 14 der Handelsbestimmungen festgelegt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit handelt. Keine der verschiedenen Rechtsformen (GbR, Einzelunternehmen, Handelsgesellschaft etc.) ist von der Gewerbeanmeldung befreit. Das bedeutet, dass man auch einen Gewerbeschein beantragen muss, wenn man nur ein Kleingewerbe gründen möchte.

Zukünftige Freiberufler, d.h. Existenzgründer, deren Tätigkeit nicht der Gewerbeordnung unterliegt, sind dagegen nicht verpflichtet, eine gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anzumelden. Dazu gehören z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten oder Künstler. Die freiberufliche Tätigkeit wird vom Finanzamt anerkannt.

Die Anmeldung des Unternehmens erfolgt persönlich im Gewerbecenter Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1 in Wuppertal oder per E-Mail an gewerbecenterstadt.wuppertal.de, wo das Unternehmen gegründet wird. Hier unterscheiden sich die Bezeichnungen der zuständigen Amtsbereiche oder Abteilungen erheblich.

Die Gebühren, die man für die Anmeldung eines Unternehmens beim Gewerbeamt zahlen muss, liegen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro für einen Gewerbeschein. Außerdem muss man bestimmte Dokumente mitbringen, wenn man sein Gewerbe anmelden will.

Zunächst braucht man einen gültigen Ausweis beim Gewerbeamt. Wer nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, benötigt außerdem eine Aufenthaltserlaubnis, die man die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit erlaubt. Je nach Beruf, für den man eine Gewerbeerlaubnis beantragen möchte, kann darüber hinaus weitere Dokumente für die Gewerbeanmeldung erforderlich sein:

  1. a) für viele Tätigkeiten: eine Erlaubnis oder Genehmigung (z. B. wenn Sie als Augenoptikermeister ein Geschäft betreiben oder eine Gaststätte eröffnen wollen). Empfehlenswert ist es, sich rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) nach den Voraussetzungen für eine Gewerbeanmeldung in der vorliegenden Branche und für die selbständige Tätigkeit zu informieren.
  2. b) für bestimmte Tätigkeiten: ein Führungszeugnis (z.B. wer ein Gebrauchtwarengeschäft eröffnen will) und/oder einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (z.B. wer ein Gebrauchtwarengeschäft eröffnen möchte). Dieser Auszug gibt Auskunft darüber, ob man beispielsweise bereits gegen die Gewerbeordnung verstoßen habe.
  3. Für Handwerksbetriebe: Handwerkskarte. Diesen erhält man bei der örtlichen Handwerkskammer gegen Vorlage des Meisterbriefes und Eintragung in die Handwerksrolle.
  4. d) Für handwerksähnliche Betriebe: eine Berufskarte. Diese Berufskarte erhält man ebenfalls bei der örtlichen Handwerkskammer.

Die für die Eintragung einer Gesellschaft erforderlichen Formulare kann man von der Website des zuständigen Gewerbeamtes herunterladen. Dies hat den Vorteil, dass man sie zu Hause lesen und ausfüllen kann. Allerdings hat man die Alternative das Formular entweder persönlich vom Gewerbecenter Wuppertal abzuholen oder das Gewerbe online anzumelden.

Im ersten Schritt muss man den Namen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Registrierung angeben. Dabei sind die Richtlinien zu beachten, die für Markennamen gelten, wie z. B. das Markenrecht und die Benennung der Rechtsform. Außerdem muss man die persönlichen Daten angeben. Nun folgen die Angaben zu dem eigentlichen neuen Unternehmen, wie z. B. die Adresse des Start-ups.

Dann ist es relevant bei der Anmeldung des Unternehmens die selbständige Tätigkeit, die man ausüben will, präzise zu beschreiben. Wenn die Arbeitsbereiche sehr vielfältig sind, ist es sinnvoll, sie alle detailliert aufzulisten. Darüber hinaus ist es bedeutend die Anzahl der Partner und Mitarbeiter zu erfassen, die bei der Gründung des Unternehmens beschäftigt sein werden.

Sobald man einen Gewerbeschein beantragt hat, benötigt das Gewerbeamt nur wenige Tage für die Bearbeitung. Es ist also genügend Zeit für den gesamten Prozess.

Bereits im Voraus können wichtige Informationen eingeholt werden welche Anforderungen für die Gewerbeanmeldung vonnöten sind. Man kann dann sein Geschäft wie geplant einrichten. Denn unterschätzen sollte man die Zeit nicht, die es braucht, um fehlende Genehmigungen oder Lizenzen neu zu beantragen und einzureichen.

Nach der Registrierung des Unternehmens

Man muss sich nach der Gewerbeanmeldung erneut mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen, wenn man seinen Geschäftssitz verlegen oder eine weitere Niederlassung gründet. Wer das Unternehmen eine andere Rechtsform geben will – zum Beispiel, weil man einen Partner in die Geschäftsführung aufnimmt -, ist es notwendig, das Unternehmen umzumelden.

Ferner muss man auch neue Dienstleistungen und Produkte zu der Gewerbeerlaubnis hinzufügen, die man bei der ursprünglichen Gewerbeanmeldung nicht berücksichtigt hat. Generell gilt: Sobald sich die geschäftlichen Verhältnisse so ändern, dass die Daten in der Gewerbeanmeldung nicht mehr stimmen oder unvollständig sind, ist ein Besuch bei der Gewerbebehörde unumgänglich.

Die Firmenregistrierung ist der bürokratische Startschuss für die Gründung des Unternehmens. Wer sein erfolgreich beim Gewerbecenter Wuppertal angemeldet hat , informiert das Gewerbeamt automatisch die anderen Behörden wie das Finanzamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer, das Amtsgericht zur Eintragung ins Handelsregister sowie das Gewerbeaufsichtsamt.

Gewerbeanmeldung Recklinghausen

Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die Verleihung des Grimme-Preises. Viele bedeutende Zeitgenossen haben regelmäßig den Weg nach Marl gefunden. Die Besuche von Otto Waalkes sind legendär geworden. Nach der öffentlichen Preisverleihung nimmt er gerne die Gitarre in die Hand und unterhält die Gäste auf der anschließenden Party.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in Marl ist der Filmemacher Sönke Wortmann. Bekannt wurde er mit seinen Filmen „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“, „Deutschland“. Ein Sommermärchen“, und „Die Päpstin“.

Ebenfalls in Marl geboren sind Fußballtrainer Peter Neururer, Beate Peters (Leichtathletik-WM-Bronzemedaillengewinnerin im Speerwerfen 1987), Bischof Franz-Josef Overbeck, Tennisspieler Karsten Braasch, Christian Ahlmann (Olympia-Bronzemedaillengewinner (2004) und zweifacher Europameister (2003) im Springreiten) und DJ Moguai, der eigentlich Andre Tegeler heißt.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Recklinghausen

Nach dem Grundsatz der Gewerbefreiheit gemäß § 1 GewO ist die Gewerbeanmeldung zulässig:

(1) Niemand darf ein Gewerbe ausüben, soweit nicht Ausnahmen oder Beschränkungen durch dieses Gesetz vorgeschrieben oder zugelassen sind.

Für einige Berufe muss man jedoch andere Genehmigungen einholen, zum Beispiel für ein erlaubnispflichtiges Gewerbe.

Nach § 14 GewO ist ein Gewerbe anzumelden, wenn es unter anderem eine Geschäftstätigkeit übernommen wird, ein bereits bestehender Gewerbebetrieb übernommen wird, der Gewerbebetrieb in eine andere Gemeinde verlegt wird, eine Zweigniederlassung errichtet wird, der Geschäftsgegenstand geändert wird.

Der Gewerbetreibende meldet sein Gewerbe beim Bürgerservice Recklinghausen. Im Gegensatz zu dem, was man vielleicht denkt, ist das Gewerbezentralregister nicht für die Registrierung zuständig. Auch das Gewerbezentralregister ist keine Übersicht über alle registrierten Selbstständigen in Deutschland.

Bei der Gewerbeanmeldung muss die Tätigkeit präzise beschrieben werden. Die Frage, ob sich der Gewerbetreibende persönlich oder schriftlich am Rathausplatz 4-5 anmelden kann, klärt sich schnell. Das Gewerbeamt ist jedoch ein Teil des Ordnungsamtes.

Nach der Gewerbeordnung ist die Ausübung eines Gewerbes nicht genehmigungspflichtig. Es genügt, sie zu melden. Bei der Registrierung eines Unternehmens werden die folgenden Anforderungen geprüft:

  1. Alter der Volljährigkeit
  2. Angabe der Gesellschafter (falls vorhanden)
  3. Art und Umfang der Geschäftstätigkeit
  4. volle Geschäftsfähigkeit

Die kaufmännischen Vorschriften schreiben aber auch vor, dass bestimmte Geschäftsbereiche besondere Fähigkeiten und Kenntnisse von einem erfordern. In diesem Fall muss man weitere Voraussetzungen erfüllen und nachweisen. Wer nachweisen kann, dass man diese Anforderungen erfüllt, erhält man die entsprechenden Lizenzen. Dazu gehören z. B. Berufe im Pflegebereich, Taxi, Hotellerie usw.

Eine bestimmte Rechtsform ist jedoch keine Voraussetzung. Die Wahl der Rechtsform ist einem selbst überlassen. Die Rechtsform muss jedoch bereits bei der Anmeldung des Unternehmens festgelegt werden.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Nein, nicht jeder Unternehmer ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, denn nicht jeder Selbstständige, der einen Beruf nach dem Katalog des § 18 EStG oder einen ähnlichen Beruf ausübt, ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, sondern meldet die Aufnahme seiner Tätigkeit inoffiziell beim zuständigen Finanzamt an. Mit anderen Worten: Freiberufler müssen für ihre freiberufliche Tätigkeit kein Gewerbe anmelden.

Neben dem Antrag selbst benötigt immer eine Kopie des Personalausweises. Möglich sind auch eine Kopie des Reisepasses und eine gültige Meldebescheinigung, die als Nachweis des Wohnsitzes dient. Bei jungen ausländischen Unternehmen ist zusätzlich eine gültige Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Man kann auch zusätzlich den Personalausweis mitnehmen und die Kontaktperson im Büro bitten, eine Kopie zu machen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Je nach Unternehmen, das man registrieren möchte, können weitere Dokumente und Nachweise erforderlich sein. Dazu gehören z. B.

  1. Handelsregisterauszug
  2. Meisterbrief
  3. Polizeiliches Führungszeugnis
  4. Unbedenklichkeitsbescheinigungen

Wie bereits erwähnt, sind die erforderlichen Unterlagen immer vom jeweiligen Gewerk abhängig. Insbesondere, wenn man ein zulassungsbeschränktes Gewerbe anmelden will, muss man weitere Unterlagen und Nachweise vorlegen, um die entsprechenden Genehmigungen zu erhalten.

Es ist nicht erforderlich, die Gewerbeanmeldung persönlich vorzulegen oder beim Gewerbeamt persönlich zu erscheinen. Des Weiteren kann man einem Bevollmächtigten eine Vollmacht erteilen. Darüber hinaus ist es nicht notwendig persönlich vorbeizukommen; einfach den Antrag postalisch absenden.

In diesem Fall braucht man nicht einmal eine Vollmacht oder einen Vertreter. Unkompliziert alle Formulare beifügen, wie z. B. eine Kopie des Personalausweises und Dokumente von potenziellen Partnern (im Falle einer entsprechenden Rechtsform). Wenn für die Gewerbeanmeldung weitere Genehmigungen erforderlich sind, ist es manchmal vorteilhaft, persönlich vorstellig zu werden.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten liegen in Recklinghausen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro.

Kleingewerbe und Freiberufler anmelden

Weder die Gewerbeordnung noch andere Verordnungen oder Gesetze kennen den Begriff „Kleingewerbe“. Die offizielle Bezeichnung lautet „Kleinunternehmer“. Solange man bestimmte Umsatz- und/oder Gewinngrenzen nicht überschreitet, profitiert man auch von bestimmten buchhalterischen Vereinfachungen.

In diesem Zusammenhang spielt es jedoch keine Rolle, inwieweit man einen Beruf hat. Auch ein sogenanntes Kleingewerbe muss man als normales Gewerbe anmelden. Das bedeutet, dass man auch ein Nebengewerbe beim Gewerbeamt anmelden muss. Die Gewerbeordnung unterscheidet nicht zwischen großen und kleinen Betrieben, sondern nur zwischen Haupt- und Nebenbetrieben.

Muss ich als Selbständiger ein Unternehmen anmelden?

Nein. Wer als Freiberufler selbständig ist, benötigt man für die Tätigkeit als Selbständiger keine Gewerbeanmeldung. Dies ist einer der Unterschiede zwischen einem Selbstständigen und einem Gewerbetreibenden.

Wer jedoch als Selbständiger auch ein Nebengewerbe betreibt, ist es nach der Gewerbeordnung erforderlich, dass man für diese Nebentätigkeit ein Gewebe anmeldet. Es ist also durchaus möglich, dass Selbstständige sowohl Selbstständige als auch Gewerbetreibende sind.

Den Gewerbeschein beantragen

Das Wort „Gewerbeschein“ ist ein Synonym für Gewerbeanmeldung. Der Gewerbeschein ist sozusagen das Ergebnis einer Gewerbeanmeldung, ein ausgefülltes, unterschriebenes und abgestempeltes Formular vom Gewerbeamt. Für den Gewerbeschein gilt das Gleiche wie für die Anmeldung eines Gewerbes. Die Kosten für einen Gewerbeschein entsprechen daher auch den Kosten für die Gewerbeanmeldung.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular richtig ausfüllen?

Man sollte darauf achten, dass beim Ausfüllen der Gewerbeanmeldung alle Angaben in der Firmenanmeldung sehr sorgfältig gemacht werden. Kleine Fehler kann ansonsten teuer zu stehen kommen. Da die meisten Gründer zunächst ein Einzelunternehmen gründen, wird in Feld 1 nur der gewünschte Firmenname aufgeführt, der nicht unbedingt in ein Einzelunternehmensregister eingetragen werden muss.

Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum und Nationalität müssen ebenfalls ausgefüllt werden. Es ist wichtig, dass die Privatadresse angegeben wird. Erst dann, d.h. ab Feld 10, folgen die Firmenangaben. Wenn ein Geschäftsführer bestellt ist, muss sein Name angegeben werden.

Wird ein konzessionierter Handwerksbetrieb gegründet, ist ein Meistertitel erforderlich. Der Unternehmer selbst oder ein Mitarbeiter muss den Meistertitel tragen. In der Regel ist der Handwerksmeister als Betriebsleiter angestellt, so dass sein Name in Feld 11 der Gewerbeanmeldung eingetragen werden muss.

Für die Felder 12 bis 14 sind die Anschriften des aktuellen oder früheren Geschäftssitzes und eines Hauptgeschäftssitzes anzugeben. Besonders wichtig ist das Feld 15 der Gewerbeanmeldung. In Feld 15 gibt man alle Tätigkeiten ein, die man in dem eigenen Unternehmen ausführen möchte.

Eine detaillierte Liste wird für eine Vielzahl von Aktivitäten empfohlen. Wer Fragen hat, ist es ratsam, einen Berater hinzuzuziehen. So findet man mit professioneller Unterstützung die richtigen und umfangreichsten Formulierungen für die individuellen Aktivitäten.

Es sollte auch angegeben werden, ob die Tätigkeit auf Teilzeit- oder Vollzeitbasis ausgeübt wird, sowie Informationen über die beschäftigten Personen. Außerdem muss angegeben werden, ob es sich um eine Hauptniederlassung, eine Zweigniederlassung usw. handelt, sowie ob es sich um eine neue Niederlassung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs handelt.

Das Formular für die Gewerbeanmeldung ist nur eine Seite lang. Zu den auszufüllenden Informationen gehören persönliche Daten, das Startdatum der angemeldeten Tätigkeit und ob die Tätigkeit als Haupt- oder Nebentätigkeit ausgeübt werden soll. Das Formular zur Firmenanmeldung muss Angaben zur Person, zur Firma, zu Zweigniederlassungen und Anschriften, zur Aufnahme der Tätigkeit, zur Berechtigung zur Eintragung der Firma (z.B. Eintragung in die Handwerksrolle) und Angaben zu einem Reisegewerbe enthalten.

Gewerbetreibende, die ihr Gewerbe persönlich beim Gewerbeamt anmelden, erhalten nach Entrichtung der Gebühr ein DIN A4-Blatt mit der Aufschrift „Gewerbeanmeldung“. Dieses Blatt ist der sogenannte Gewerbeschein, mit dem der Gewerbetreibende die korrekte Anmeldung des Gewerbes nachweisen kann. Wer sein Gewerbe auf dem Postweg angemeldet hat, erhält seine Gewerbeanmeldung, den „Gewerbeschein“, per Post.

Kosten für Gewerbe Anmeldung – Kosten & Gebühren

Schritt für Schritt zur Gewerbeanmeldung


Der Traum eines eigenen Gewerbes ist für viele das Non Plus Ultra. Viele glauben allerdings, dass sie Probleme mit den Kosten bekommen könnten. Die Ängste sind allerdings unberechtigt! Vor allem Leute, die ein Kleingewerbe anmelden möchten, denen sei gesagt, dass dies eine ideale Voraussetzung für einen selbstständigen Start ist.

Die Kosten sind minimal und auch Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe ist minimal, im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft. In diesem Artikel wirst du alles wissenswerte rund um die Gewerbeanmeldung erfahren.

Wie viel kostet die Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung bereitet einem Gewerbetreibenden keine Kopfzerbrechen, denn die Kosten hier sind wirklich sehr moderat gehalten. Vor allem bei einem Kleingewerbe kommen keine Signifikanten Mehrkosten. Zunächst muss man zum zuständigen Gewerbeamt.

Dann wird man auch hereingebeten und man muss eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt ändern. Das sind im Grunde genommen bereits alle Kosten, die auf einen zukommen. Sofern man ein spezielles Gewerbe hat, können noch weitere Dokumente verlangt werden, die wiederum weitere Kosten verursachen können.

Auch entstehen im Laufe des Jahres weitere Kosten, da man eine Pflichtmitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten muss. Aber auch hier sind die Kosten mit 30 bis 70 Euro sehr moderat.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können, muss man sich beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment einfacher, als es ist. Denn vor allem in Großstädten kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt, wo man sich anmelden kann.

Daher muss man das zuständige Gewerbeamt erst einmal ausfindig machen. Anschließend muss man in der Regel einen Termin vereinbaren, da man ansonsten gar nicht das Gewerbeamt weiter betreten kann. Bei einigen darf man allerdings auch einfach so rein. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Es kann beispielsweise sehr nervig sein, wenn man auf einen Termin warten muss, der vielleicht erst in ein, zwei oder drei Wochen realisiert werden kann. Es kann allerdings genauso quälend langweilig sein, wenn man Mal mehrere Stunden im Wartezimmer verharren muss.

Kann man online Gewerbe anmelden?

Für all diejenigen, für die weder Option A noch B wirklich interessant klingen, gibt es noch die Alternative C… die Online Gewerbeanmeldung! Dieser Service wird in immer mehr Städten in Deutschland angeboten und kostet keinen Cent mehr.

Man kann unabhängig der Öffnungszeiten das Gewerbe anmelden, ganz bequem von Zuhause aus. Vorbei sind die Tage, wo man auf eine Anmeldung warten muss. Die Online Gewerbeanmeldung dauert nur wenige Minuten. Unabhängig davon, ob man nun die Anmeldung Online durchführen möchte oder das Gewerbeamt besuchen möchte, das Prozedere bleibt in etwa der Gleiche. Nämlich, dass man, nachdem man die Gebühr von 20 bis 60 Euro gezahlt hat.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Worauf muss man Formular zur Gewerbeanmeldung beachten?

Nachdem man auch das hinter sich gebracht hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man ausfüllen muss. Darin müssen Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb gemacht werden.

Beispielsweise auch, ob man ein Haupt- oder Nebengewerbe eröffnen möchte, denn je nachdem hat man Kosten, die man zu decken hat. Bei einem Hauptgewerbe muss man nämlich in der Regel die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Wie kann man Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man dieses Formular ausgefüllt und unterschrieben hat, wird dieser gestempelt und man erhält dann eine Kopie von dieser. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Damit wäre die Kleingewerbe Anmeldung allerdings noch nicht vollständig. Man muss nämlich noch beim Finanzamt vorstellig werden, um auch mit der gewerblichen Tätigkeit Geld verdienen zu können.

Ist eine Gewerbeanmeldung Pflicht?

Kleingewerber müssen in der Regel sieben bis zehn Tage auf eine Rückmeldung vom Finanzamt warten. Das Amt des Gewerbes schickt nämlich die Daten weiter an die anderen Behören, wie dem Amt der Finanzen, der IHK und der Berufsgenossenschaft.

Freiberufler müssen hingegen selbst aktiv werden und die Anmeldung beim Finanzamt abschließen. Freiberufler müssen keine Gewerbeanmeldung.

Was muss man beim Finanzamt anmelden?

Vom Amt der Finanzen erhält man einen die Steuernummer für das Kleingewerbe, zum anderen auch den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieses sollte man sorgfältig ausfüllen, denn hier kann man einige Fehler machen, die einem im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen bekommen können. Unter anderem muss man die gewerbliche Tätigkeit beschreiben.

Wenn man dies nicht ausführlich genug tut, kann es sein, dass man ein Bußgeld erhält. Außerdem muss man hier auch angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Wenn man diese Option verstreichen lässt, dann darf man für die kommenden für Jahre für dieses Gewerbe diese Option nicht mehr ziehen.

Die Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Gewerbesteuern zu zahlen, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt hat. Nachdem man den Fragebogen abgeschickt hat, kann man endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen.

Welche Kosten sind für Kleingewerbe zu erwarten?

Die Kosten bei einem kleinem Gewerbe sind recht moderat. Bei der Anmeldung muss man eine Gebühr zahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Je nachdem, ob man ein Hauptgewerbe führt, muss man auch die eigene Krankenkasse bezahlen.

Als Gewerbetreibender ist man verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Hierfür gibt es keine Ausnahme und gesetzlich kann dagegen nicht vorgegangen werden. Die Gebühr für ein Gewerbe, welches nicht im Handelsregister ist, beträgt rund 30 bis 70 Euro.

Ein Gewerbe, welches im Handelsregister eingetragen ist, muss im Jahr rund 150 bis 300 Euro bezahlen. Das wären im Grunde genommen bereits alle Kosten, die nach der Gewerbeanmeldung auf einen zukommen könnte. Es kann jedoch sein, dass man nach relativ kurzen Zeit nach der Anmeldung bereits eine Beitragsrechnung von der IHK erhält.

In manchen Fällen kann diese es in sich haben. Falls Mal Neuanschaffungen benötigt werden oder man das Geld für etwas anderes geplant hatte, muss man dieses dann für kommende Wochen und Monate verschieben.

Doch keine Panik, auch hierfür gibt es eine Lösung. Man kann nämlich als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist dem Ganzen widersprechen.

Wenn du dabei Hilfe brauchst, wir bieten da die in Deutschland einmalige IHK Gebührenberatung an. Dort prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro reduziert werden können.

Ja, du hast richtig gelesen, bis zu 0 Euro sind drin! Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen hier eine deutliche Sprache. Wenn du dich ebenfalls von der IHK Gebührenberatung überzeugen und mehr erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Nach der Gewerbeanmeldung warten keine hohen Kosten auf den Neugründer. Das Kleingewerbe ist ein idealer Start in die Selbstständigkeit und ist für jeden Gründer ein Geheimtipp. Die Kosten sind recht moderat und auch die Gebühren auf das Jahr hochgerechnet sind im mittleren zwei stelligem Bereich!

 

Gewerbeanmeldung GbR Formular

Was ist GbR?


Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts auch BGB-Gesellschaft genannt, ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei natürlichen oder juristischen Personen und zählt zu den Rechtsformen der Personengesellschaft. Voraussetzung eines Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist, dass mindestens zwei Gesellschafter das Gewerbe anmelden.

Ist Gbr-Vertrag pflicht?

Ein GbR-Vertrag ist nicht erforderlich, jedoch ist es von Vorteil um spätere Konflikte zu vermeiden. Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts haften alle geschäftsführenden Gesellschafter zu gleichen Teilen. Der Vorteil einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist, dass man keinen Mindestkapital bei der Gründung aufweisen muss, wodurch es kostengünstig ist. Auch ist die Buchführung unkompliziert, denn es reicht die Einnahme-Überschuss-Rechnung aus.

Ist die GbR ein Gewerbe?

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist auch ein Gewerbe. Der Unterschied ist, dass mindestens zwei natürliche oder juristischen Personen zusammenkommen und eine GbR gründen. Zur GbR-Gründung muss man wie in den meisten Fällen zum Gewerbeamt.

Wo kann man ein Gbr Gewerbe anmelden?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts muss man beim Gewerbeamt anmelden. Das zuständige Gewerbeamt ist in der Stadt des Geschäftssitzes. Bei der Anmeldung müssen alle Gesellschafter anwesend sein, um den Gewerbeschein beantragen zu können. Heut zu Tage hat man den Vorteil, dass man auch sein Gewerbe online anmelden kann.

Bei mehreren Gesellschafter ist es vom großen Vorteil, weil man nicht immer die Zeit finden kann, um zusammen zu kommen. Falls die Möglichkeit besteht es online anzumelden, kann man es jeder Zeit machen. Wenn es sich auch um juristische Personen handelt, müssen die gesetzlichen Vertreter eingetragen werden. Freiberufler, die sich zusammen schließen, müssen nicht zum Gewerbeamt, sondern melden ihr Gewerbe beim Finanzamt an.

Zu dem muss das Gewerbe bei der Industrie- und Handelskammer und/oder der Handwerkskammer eintragen lassen, aber die Eintragung im Handelsregister ist nicht vorgeschrieben.

Was kostet ein GBR Gewerbe anmelden?

Die Kosten der Gewerbeanmeldung belaufen sich auf rund 20 bis 60 Euro, abhängig von der Art des Gewerbes. Zu dem muss das Gewerbe bei der Industrie- und Handelskammer und/oder der Handwerkskammer eintragen lassen, aber die Eintragung im Handelsregister ist nicht vorgeschrieben. 

Welche Unterlagen werden bei der GbR Gewerbeanmeldung benötigt ?

Wenn man ein Gewerbe anmelden möchte, muss man zunächst zum ständigen Gewerbeamt. Dort angekommen zahlt man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro.

Außerdem erhält man bei der Gewerbeanmeldung Formulare, die man ausfüllen muss. In der Regel muss dieses vor Ort ausgefüllt werden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man es online oder per Post machen kann, abhängig von der Stadt.

Notwendige Unterlagen um das Gewerbe anmelden zu können ist bei natürlichen Personen der Personalausweis notwendig, bei juristischen Personen der Handelsregistereintrag und die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

GbR Gewerbeanmeldung-Formular: Darauf Müssen Sie achten!

Um das Gewerbe anzumelden muss man bei der Gewerbeanmeldung ein Formular ausfüllen. Hier müssen die Angaben zum Betrieb ausgefüllt werden, wie z.B. die Anschrift des Unternehmens und die Tätigkeit, die ausgeübt wird. Nach dem die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt erfolgt ist, sollte die Anmeldung beim Finanzamt erfolgen.

In der Regel meldet das Gewerbeamt es bei ihnen, jedoch kann das Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb sollte man das Finanzamt selbst aufsuchen. Auch hier muss man ein Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllen, wo man z.B. ausfüllen muss wie viel Euro Gewinn man erwirtschaften möchte.

Wie fülle ich die GbR Gewerbeanmeldung Formular aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was muss ich als Freiberufler dem Finanzamt melden?

In erster Linie musst du dem Finanzamt erst einmal gar nichts melden. Vielmehr ist es so, dass das Gewerbeamt den anderen Ämtern bescheid gibt und die Informationen weiterleitet. Man erhält in der Regel innerhalb von einer Woche und bis zu zehn Tage dann den Fragebogen und die Umsatzsteuer Identifikationsnummer.

Falls innerhalb dieser Frist sich keiner meldet, dann erst sollte man selbst aktiv werden und sich beim Finanzamt anmelden. Auch müssen sich Freiberufler von selbst an das Finanzamt wenden. Der Fragebogen ist sieben Seitenlang und kann sehr anspruchsvoll sein. Dort werden auch Angaben gemacht zur Kleinunternehmerregelung.

Fazit

Die Gründung des Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist recht einfach und unkompliziert. Zunächst müssen sich mindestens zwei juristischen Personen oder natürliche zusammen schließen um die Voraussetzungen einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zu erfüllen. Das heißt es könnte auch z.B. eine natürliche Person mit einer juristischen Person zusammen tun.

Zum Anmelden werden Personalausweis und/oder ein Handelsregisterauszug benötigt, wenn es sich auch um eine juristische Person handelt. Je nach dem welches Gewerbeamt zuständig sein wird, hat man auch die Möglichkeit es online zu tun. Der Vorteil bei der Gründung ist, dass es kostengünstig ist und man kein Mindestkapital aufweisen muss. Die Kosten der Gründung betragen rund 20 bis 60 Euro.

 

Anmeldung Kleingewerbe Kosten

Die Kleingewerbe Anmeldung ist die beliebteste Art in Deutschland. Über fünf Millionen Kleingewerbe haben wir allein in Deutschland und die Zahl wächst weiterhin unaufhaltsam. Noch nie war es so einfach, ein Unternehmen zu gründen.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass es auch dementsprechend weit mehr Mitarbeiter gibt, als wie vor einigen Jahrzehnten noch. Der Markt ist heiß umkämpft und jedes Unternehmen versucht, seine besondere Stärke ausspielen zu können.

Die besondere Stärke beim Kleingewerbe ist vor allem, dass der Gründer sehr wenige Kosten zu decken hat und dementsprechend auch bei den kleinsten Beträgen bereits richtig gutes Geld verdienen kann. Doch im Laufe des Artikels werden wir noch genauer darüber reden, welche Zahlen nach der Gründung auf den Kleingewerber zukommen werden.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Gründers muss es sein, auch gewisse Dinge abwägen zu können. In diesem Falle würde dies bedeuten, welche Vor- und Nachteile eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit sich bringen würde. Denn die meisten Leser werden sicherlich neben einem Beruf gründen wollen.

Umso wichtiger ist es auch, dass man sich von vorneherein bewusst wird, auf was man sich da einlässt. Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen.

Daher ist es auch sehr wichtig, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen. Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt weiter aufbessern, ohne dabei nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Andere Gründer möchten zunächst klein beginnen, vieles austesten und im Nachhinein das Unternehmen dann Gewinnbringend weiterverkaufen. Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten.

Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen. Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt.

So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten.

Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Man sollte so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden, wenn man weiß, dass man diese gewerbliche Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben möchte. Falls man dies nämlich nicht tun sollte, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

In München wird sogar das Vergehen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Daher ist es auch umso wichtiger, das man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man kann allerdings ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern wird dann noch ein Zinssatz berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Ein Gewerbeschein geht aus einer Gewerbeanmeldung hervor. Das Formular, welches man beim Gewerbeamt erhält, dient ausgefüllt als Gewerbeschein. Der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein liegt im nichts. Es gibt nämlich keinen kleinen Gewerbeschein.

Jeder Gründer, der beim Gewerbeamt vorstellig wird, erhält ein und denselben Schein. Der Grund, weshalb so viele Leute annehmen, dass es einen Kleingewerbeschein gibt, liegt darin, dass man auf dem Formular bei der Anmeldung nicht die Rechtsform des Kleingewerbes ankreuzen kann. Aufgrund dieser Tatsache glauben viele, dass Kleingewerbe einen eigenen Schein haben.

Doch dem ist nicht so. Ein Kleingewerbe gründen tut man nämlich dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat und dort die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit das Gewerbe als Kleingewerbe akzeptiert wird. Also, um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Gewerbetreibende erhalten in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen ein Schreiben vom Finanzamt. Falls nicht, dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es grad hakt. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man auf diesem angibt, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte, dann ist das so, als wenn man ein Kleingewerbe gründen würde.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass man diese Option zieht, denn falls nicht, dann darf man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen. Außerdem muss man Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es sehr wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben auch zur Realität passen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen Gewinne zu erwirtschaften.

Kleingewerbe benötigen hierbei keine Steuernummer. Es reicht aus, wenn man die eigene Steuernummer auf Rechnungen angibt, die jeder Mensch seit Geburt an bekommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten einen Umsatz von unter 50.000 Euro haben muss. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann, ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen? Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft.

Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam. Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden.

Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann. Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer.

Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit. Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Ja. Unabhängig davon welche Rechtsform man auch hat, jeder Gewerbetreibender ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Mitgliedschaft kostet für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Für diese Leistung kann man allerdings auch einiges erhalten, sofern man die vielen Angebote der IHK für sich nutzt. Denn die örtliche IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Das bedeutet wiederum, das sie Gewerbetreibenden einmalige Möglichkeiten anbieten, wie Weiterbildungskurse, um Zertifikate zu erlangen, damit das Unternehmen an Prestige gewinnt.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

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Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind alles andere als klein. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr mit einem Kleingewerbe erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Zahl dürfte sogar so hoch sein, dass sie bei vielen Gewerbetreibenden das aktuelle Gehalt übertreffen würde. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man Gewerbesteuern, Umsatzsteuer und die Einkommensteuer zahlen muss.

Wobei man auch hier wieder sagen muss, das man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften darf, ohne Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Sofern man also sowohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, als auch unter der dem Freibetrag bleibt, man letztlich als Kleingewerbetreibender nur die Einkommensteuer zahlen muss.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein weiterer großer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieses recht kostengünstig geführt werden kann und auch keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die einzigen Fixkosten, die anfallen, sind die Gebühren bei der IHK. Weitere Kosten gibt es zunächst nicht.

Es kann jedoch sein, das falls man ein Hauptgewerbe führt, dann auch die eigene Krankenversicherung bezahlen muss. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Patente anmeldet, Mitarbeiter einstellt oder Neuanschaffungen tätigt. Doch diese Zahlungen kann man als Investition sehen und somit auch als ein Investment für eine erfolgreiche Zukunft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen. Dennoch muss man vorher beim Amt des Gewerbes vorstellig werden, um überhaupt ein Gewerbe anmelden zu können.

Hier muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.