Gewerbeanmeldung Stuttgart

Wofür ist Stuttgart bekannt? Wer als Besucher einmal gefragt wird, ist die Antwort meist dieselbe: „Porsche, Daimler und Bosch“. Der Cannstatter Wasen ist auch sehr bekannt. Übrigens: Der erste Wasen wurde 1818 anlässlich der Eröffnung der Universität Hohenheim gefeiert!

Während Cannstatt bereits in der Römerzeit bevölkert war, wurde die Stadt Stuttgart im 10. Jahrhundert als Stuterei an einem Ort gegründet, an der vermutlich schon vorher Menschen gesiedelt hatten. Der Name kommt dementsprechend Im Endergebnis von „Stutengarten“.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Die Anmeldung eines Gewerbes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg Ihrer selbständigen Tätigkeit. Ob man ein neues Unternehmen gründet, eine Nebentätigkeit aufnimmt oder ein Kleingewerbe anmeldet: In allen drei Fällen ist eine Gewerbeerlaubnis erforderlich.

Der Begriff „Gewerbe“ bezieht sich auf eine selbständige Tätigkeit mit dem Ziel der Gewinnerzielung. In Deutschland gilt nach der Gewerbeordnung (GewO) grundsätzlich die Gewerbefreiheit.

Dies bedeutet, dass jeder ein Gewerbe anmelden kann, solange keine Ausnahmen oder Einschränkungen für das gewünschte Gewerbe gelten. Alle produzierenden und verarbeitenden Tätigkeiten in Industrie und Handel zählen als Gewerbe.

Muss jeder Gewerbeanmeldung beantragen?

Grundsätzlich muss jeder, der eine selbständige gewerbliche Tätigkeit ausüben will und eine Gewinnerzielungsabsicht hat, ein Gewerbe anmelden (§ 14 GewO). Darüber hinaus muss jede Person, die den selbständigen Betrieb einer ständigen wirtschaftlichen Tätigkeit, einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle aufnimmt, dies der zuständigen Behörde anzeigen (Tätigkeitsanzeige). Jede Person, die eine gewerbliche Tätigkeit im Nebenerwerb ausübt, ist ebenfalls anmeldepflichtig.

Ausübende von freien oder katalogisierten Berufen müssen sich nicht bei der Gewerbebehörde anmelden. Als Katalogberufe gelten zum Beispiel Ärzte, Journalisten und Rechtsanwälte. Freiberufler können sich den Schritt der Gewerbeanmeldung sparen und direkt zum Finanzamt gehen.

Eine endgültige Einstufung, ob eine Tätigkeit als selbständig oder nicht selbständig gilt, nimmt das Finanzamt in jedem Einzelfall zum Zeitpunkt der steuerlichen Erfassung vor. Wenn ein Gewerbetreibender nicht über eine etablierte Geschäftstätigkeit verfügt, handelt es sich um ein Kleinunternehmen. Ein Kleingewerbe soll und kann nicht beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Gewerbeamt Stuttgart

Das Amt für öffentliche Ordnung, Gewerbe und Hotelwesen ist für die Anmeldung von Unternehmen in Stuttgart zuständig. Der Gründer kann persönlich zur Registrierung erscheinen, den Antrag per Post einreichen oder auch die komplette Registrierung online durchführen.

Im Prinzip muss ein Unternehmen zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit registriert werden. Verspätete Anmeldungen können mit Bußgeldern geahndet werden, wobei dies in der Praxis, je nach zuständiger Vertriebsstelle, nicht immer so streng gehandhabt wird.

Entsprechende Unterlagen, Genehmigungen und Zertifikate für die Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Während manche Unternehmer bei der Gewerbeanmeldung nur ihren Personalausweis (bzw. Reisepass oder Meldebescheinigung) vorlegen müssen, sind für bestimmte Berufe und Tätigkeiten Qualifikationsnachweise, branchenspezifische Nachweise oder Genehmigungen (Meisterbriefe, Referenzen etc.) erforderlich.

Aus diesem Grunde sollte man sich im Vorfeld informieren, welche besonderen Qualifikationen oder Genehmigungen für die geplante Tätigkeit erforderlich sind, damit man bei der Gewerbeanmeldung alle Unterlagen vorlegen kann.

Für viele Gewerke ist z.B. ein Meisterbrief erforderlich, für Maklertätigkeiten eine Erlaubnis nach § 34c GewO, etc. Um bestimmte Berufe selbstständig ausüben zu dürfen, ist außerdem eine Berufszulassung erforderlich. Zu den Berufen, die eine Lizenz erfordern, gehören Spielhallen und Pfandleiher sowie die Tätigkeiten von Versicherungsberatern, Maklern, Immobilienentwicklern oder Reiseveranstaltern.

Neben den zulassungspflichtigen Gewerken gibt es auch überwachungspflichtige Gewerke. Um ein solches Gewerbe anzumelden, braucht man ein polizeiliches Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister.

Dieser muss nachweisen, dass in der Vergangenheit keine Verstöße gegen die GewO, keine Bußgelder oder gar Untersagungen der Gewerbeausübung zu verzeichnen waren. Zu den aufsichtspflichtigen Gewerben gehören u.a. der Gebrauchtwarenhandel mit hochpreisigen Produkten, Auskunfteien und Detekteien, der Handel mit Gebäudesicherungssystemen und diebstahlsicherem Öffnungswerkzeug, Reisebüros und Schlüsseldienste.

Bei bestimmten Gewerbetypen reichen die üblichen Anforderungen nicht aus. Man muss eine Lizenz von den zuständigen Behörden erhalten. Zu diesen speziell geregelten Geschäften gehören unter anderem:

Ambulante Pflegedienste = Wer sich mit einem Pflegedienst selbstständig macht, sind eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester, Kinderkrankenschwester oder Altenpflegerin und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in dem betreffenden Beruf erforderlich.

Außerdem ist darüber hinaus wichtig, eine „Zusatzausbildung im Pflegedienst“ (PDL) absolviert haben oder ein Diplom im Pflegemanagement zu besitzen. Des Weiteren muss man bei den Pflegekassen angemeldet sein.

Zulassungspflichtige Handwerksberufe = Einige Handwerksberufe erfordern einen „Meisterbrief“. Dazu gehören Maurer, Gerüstbauer und Schiffsbauer. Wer sich in einem dieser Gewerke selbstständig machen will, benötigt daher einen Meisterbrief.

Handwerker, die keinen Meisterbrief brauchen, wie z.B. Fliesenleger, Geigenbauer und Goldschmiede, können auch ohne Meisterbrief selbstständig arbeiten. Dies gilt auch für so genannte „Handwerksberufe“ wie Kosmetikerinnen, Klavierstimmer und Bestatter.

Taxiunternehmen = Als potenzieller Betreiber eines Taxiunternehmens ist es empfehlenswert, sich bei der örtlichen Verkehrsbehörde eine besondere Genehmigung einzuholen: die sogenannte „Taxikonzession“. Darüber hinaus gibt es einen Sachkundenachweis für Taxifahrer, den man entweder durch einschlägige Berufs- und Studienerfahrung oder durch eine IHK-Prüfung erwerben kann.

Fahrschulen = Als zukünftiger selbstständiger Fahrlehrer ist zum einen eine erfolgreich abgeschlossene Fahrlehrerausbildung und zum anderen eine mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Fahrlehrer. Dazu muss man einen Plan der Klassenräume und deren Ausstattung sowie eine Liste der verfügbaren Unterrichtsmaterialien und Fahrzeuge haben.

Gastronomie = Um ein Restaurant, einen Imbiss oder eine Bar zu eröffnen, muss man eine spezielle Restaurantlizenz beim örtlichen Gewerbeamt beantragen. Dazu sind unter anderem ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis und einen gültigen Miet-, Pacht- oder Kaufvertrag für die Räumlichkeiten vonnöten. Idealerweise verfügt man bereits über mehrjährige Berufserfahrung in der Gastronomie, zum Beispiel als Koch oder Fachkraft in der Hotellerie.

Ganz gleich, welches Geschäft man eröffnen will: Wichtig ist, dass Informationen zu den spezifischen Bedingungen in der jeweiligen Branche eingeholt werden. Am besten sich mit Menschen austauschen, die bereits erfolgreich ein Unternehmen in einer bestimmten Branche gegründet haben, bevor man überhaupt den ersten Schritt beginnt.

Was kostet für eine Gewerbeanmeldung in Stuttgart?

Laut § 2 der Verwaltungsordnung Stuttgart liegen die Kosten für eine Gewerbeanmeldung bei 57,50 Euro.

der Ablauf nach der Gewerbeanmeldung in Stuttgart

Wer sein Unternehmen erfolgreich beim Gewerbeamt angemeldet hat, wird sich das Finanzamt kurz darauf mit dem neuen Gründer in Verbindung setzen, um ihn steuerlich zu registrieren.

Wie muss man Kleingewerbe Formular ausfüllen?

In dem Formular, welches per Post zugeschickt wird, muss man allgemeine Angaben zu der eigenen Person machen, aber auch spezifische Fragen zu dem zukünftigen Geschäft, dem erwarteten Umsatz, der Buchführungs- und Gewinnberechnungsmethode und dem Betriebskapital beantworten. Daraufhin erhält man sodann eine Steueridentifikationsnummer, die man für die Erstellung der aufgestellten Rechnungen braucht.

Gewerbeanmeldung Siegen

Das Siegerland ist seit langem als Erzabbaugebiet bekannt. Zwei große Bronzestatuen stehen in der Nähe des Bahnhofs. Sie tragen den Namen „Hüttenmann und Bergmann“ und gelten als Erinnerung  an die eigentliche Industriegeschichte der Stadt. In der Oberstadt stehen viele Kirchen sowie das untere und obere Schloss.

Vom Oberen Schloss und seinem großen Park hast Du einen wunderbaren Blick! Hier findest Du imposante Sammlungen des Siegerlandmuseums und den Rubenssaal. Siegen ist der Geburtsort des berühmten Barockmalers Peter Paul Rubens. Deshalb wird sie oft als die „Stadt der Rubens“ benannt. Der Rubenssaal enthält neun Originalgemälde des Malers.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Siegen

Beinahe jeder, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will, muss ein Gewerbe beim Gewerbeamt Siegen anmelden. Doch aber was ist überhaupt eine Gewerbeanmeldung? Wie funktioniert sie? Welche Dokumente werden gebraucht, um sein eigenes Gewerbe anzumelden? Alle Antworten auf offene Frage kommen nachfolgend:

Die Gewerbeanmeldung ist ein bürokratischer Vorgang, bei dem das eigene Unternehmen in Siegen registriert wird. Bei der Gewerbeanmeldung wird auch geprüft, ob man alle Voraussetzungen für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit erfüllt oder nicht. Gleichzeitig wird der Begriff ebenfalls für das Dokument verwendet, das man bei der Registrierung ausfüllt und eingereicht werden muss.

Viele denken womöglich, dass die Gewerbeanmeldung ein komplizierter Prozess ist. Aber demnach ist nicht so. Es sind nur wenige Schritte, die einem von seinem eigenen Gewerbeschein trennen.

Im ersten Schritt ist es vorteilhaft sich das Formular „Gewerbeanmeldung“ von der Homepage der Stadt Siegen herunterzuladen. Man muss sich also nicht unbedingt den Weg zum Gewerbeamt machen, um sich das Formular zu besorgen.

Wer sich das Formular besorgt hat, muss anschließend alle wichtigen Daten eintragen. Hierbei ist die Wahrheitspflicht gefragt. Für den Gewerbeschein sind die Angaben über Person, Name des Unternehmen, die Adresse, die gewünschte Rechtsform und die Tätigkeitsbeschreibung vonnöten.

Im Allgemeinen musst man endgültig für die Gewerbeanmeldung den Reisepass oder den Personalausweis vorlegen. Außerdem muss bei den Unterlagen darauf geachtet werden, dass, je nach Rechtsform und Gewerbeart noch zusätzliche Dokumente eingereicht werden müssen.

Dazu zählen unter anderem Handelsregisterauszug sowie der Meisterbrief (Handwerk), spezielle Zulassungen und Genehmigungen oder polizeiliches Führungszeugnis. In welchem Umfang und welche Dokumente neben der Gewerbeanmeldung eingereicht werden müssen, ist davon abhängig, welche Art von Gewerbe ausgeübt werden möchte. Dazu gibt es die Differenzierung des überwachungbedürftiges oder erlaubnispflichtiges Gewerbe. Mehr Informationen davon gibt es beim Gewerbeamt Siegen.

Sobald die Gewerbeanmeldung wahrheitsgemäß ausgefüllt ist und die erforderlichen Unterlagen beisammen sind, dann kommen die Dokumente an das Gewerbeamt Siegen in die Bahnhofstraße 4 oder unter Fax: 0271-205 34.

Alternativ ist es denkbar, dass man sich bei einer persönlichen Gewerbeanmeldung vertreten lässt. Dazu braucht man eine schriftliche Vollmacht als Vertreter zur Vorlage beim Gewerbeamt Siegen sowie eine Kopie vom Ausweis des Vollmachtgebers. .

Was kommt nach der Gewerbeanmeldung?

Das Gewerbeamt Siegen bekommt die jeweiligen Gewerbeanmeldungen mitsamt den wichtigsten Unterlagen und kann sodann eine Überprüfung einleiten, um sicherzustellen, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, die man für die Ausübung des gewünschten Gewerbes haben muss.

Für den Fall, dass das Gewerbeamt Siegen „grünes Licht“ gibt, werden die Daten des Gründers an unterschiedliche Behörden und Ämter weitergegeben. Dazu zählen zum Beispiel die IHK / Handwerkskammer, Finanzamt, Krankenkasse und die Agentur für Arbeit.

Nach kürzester Zeit bekommt man als Gründer einen Brief von dem Finanzamt mit der Bitte den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. Das ist wichtig, um letztendlich die Steuernummer zu erhalten. Von der IHK / Handwerkskammer kommen per Post einige Informationen über die jeweilige Pflichtmitgliedschaft.

Zusätzlich wird die Gewerbeanmeldung von den jeweiligen Gründer automatisch in das Gewerberegister eingetragen. Danach kommt mit einem Brief eine Kopie der Gewerbeanmeldung mit einem Stempel nach Hause, um endlich mit der Arbeit beginnen zu dürfen. Diese Kopie ist der sogenannte Nachweis dafür, dass es nunmehr losgehen kann. Der bedeutendste Aspekt für einen Gründer ist ganz klar die Gewerbeanmeldung, um offiziell mit den angemeldeten Tätigkeiten zu beginnen.

Die Verpflichtung zur Gewerbeanmeldung

In Deutschland besteht nach GewO §14 eine generelle Pflicht zur Anmeldung eines Gewerbes. Das bedeutet, dass jeder, der eine selbständige gewerbliche Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht aufnimmt, diese beim Gewerbeamt anmelden muss.

Diese Regelung gilt unabhängig von der Größe und Rechtsform Ihres Unternehmens. Wenn man der Pflicht zur Gewerbeanmeldung nicht nachkommt, riskiert Bußgelder und hohe Steuernachzahlungen. Im schlimmsten Fall darf man in der Branche, die man gründen will, kein Gewerbe mehr anmelden.

Das ist gut zu wissen: Lediglich Selbstständige und Unternehmen, die der sogenannten Primärproduktion (Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau) angehören, sind nicht meldepflichtig.

Eine Gewerbeanmeldung ist in der Regel eine schnelle Sache. Wer hervorragend vorbereitet ist und die angegebenen Schritte beachtet, ist die eigentliche Anmeldung für das eigene Gewerbe in wenigen Minuten Geschichte.

Die Anzeigepflicht für ein Nebengewerbe hängt nicht vom Unternehmen ab und wie klein oder groß es ist. Ein Gewerbe, auch wenn als Nebenjob dient, um noch etwas zum Haupteinkommen dazuzuverdienen, muss beim Gewerbeamt Siegen angemeldet werden. Neben der eigentlichen Gewerbeanmeldung muss noch die Zustimmung des Arbeitgebers hinzugefügt werden.

Kosten für die Gewerbeanmeldung

Was man sich als Gründer noch fragt, was kostet eigentlich eine Gewerbeanmeldung? Bei dem Gewerbeamt Siegen kostet die Gewerbeanmeldung für natürliche Personen sowie für Gesellschafter  einer Personengesellschaft mindestens 26,00 Euro, bei juristischen Personen, wenn man als vertretungsberechtigter Gesellschafter von Personengesellschaften tätig ist, sind mit Kosten von 33,00 Euro zu rechnen und für alle weiteren gesetzliche Vertreter bei juristischen Personen sind nochmals je 13,00 Euro zu zahlen.

Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Eine rückwirkende Gewerbeanmeldung ist grundsätzlich nicht möglich. Wenn man jedoch ein paar Tage zu spät t wird das Gewerbeamt Siegen kaum sofort ein Bußgeld verhängen. Trotzdem muss man das Risiko nicht unbedingt eingehen. Wer die Gewerbeanmeldung (absichtlich oder unabsichtlich) versäumt und damit die Gewerbeordnung nicht einhält, riskiert hohe Geldstrafen.

Gewerbeanmeldung Recklinghausen

Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die Verleihung des Grimme-Preises. Viele bedeutende Zeitgenossen haben regelmäßig den Weg nach Marl gefunden. Die Besuche von Otto Waalkes sind legendär geworden. Nach der öffentlichen Preisverleihung nimmt er gerne die Gitarre in die Hand und unterhält die Gäste auf der anschließenden Party.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in Marl ist der Filmemacher Sönke Wortmann. Bekannt wurde er mit seinen Filmen „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“, „Deutschland“. Ein Sommermärchen“, und „Die Päpstin“.

Ebenfalls in Marl geboren sind Fußballtrainer Peter Neururer, Beate Peters (Leichtathletik-WM-Bronzemedaillengewinnerin im Speerwerfen 1987), Bischof Franz-Josef Overbeck, Tennisspieler Karsten Braasch, Christian Ahlmann (Olympia-Bronzemedaillengewinner (2004) und zweifacher Europameister (2003) im Springreiten) und DJ Moguai, der eigentlich Andre Tegeler heißt.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Recklinghausen

Nach dem Grundsatz der Gewerbefreiheit gemäß § 1 GewO ist die Gewerbeanmeldung zulässig:

(1) Niemand darf ein Gewerbe ausüben, soweit nicht Ausnahmen oder Beschränkungen durch dieses Gesetz vorgeschrieben oder zugelassen sind.

Für einige Berufe muss man jedoch andere Genehmigungen einholen, zum Beispiel für ein erlaubnispflichtiges Gewerbe.

Nach § 14 GewO ist ein Gewerbe anzumelden, wenn es unter anderem eine Geschäftstätigkeit übernommen wird, ein bereits bestehender Gewerbebetrieb übernommen wird, der Gewerbebetrieb in eine andere Gemeinde verlegt wird, eine Zweigniederlassung errichtet wird, der Geschäftsgegenstand geändert wird.

Der Gewerbetreibende meldet sein Gewerbe beim Bürgerservice Recklinghausen. Im Gegensatz zu dem, was man vielleicht denkt, ist das Gewerbezentralregister nicht für die Registrierung zuständig. Auch das Gewerbezentralregister ist keine Übersicht über alle registrierten Selbstständigen in Deutschland.

Bei der Gewerbeanmeldung muss die Tätigkeit präzise beschrieben werden. Die Frage, ob sich der Gewerbetreibende persönlich oder schriftlich am Rathausplatz 4-5 anmelden kann, klärt sich schnell. Das Gewerbeamt ist jedoch ein Teil des Ordnungsamtes.

Nach der Gewerbeordnung ist die Ausübung eines Gewerbes nicht genehmigungspflichtig. Es genügt, sie zu melden. Bei der Registrierung eines Unternehmens werden die folgenden Anforderungen geprüft:

  1. Alter der Volljährigkeit
  2. Angabe der Gesellschafter (falls vorhanden)
  3. Art und Umfang der Geschäftstätigkeit
  4. volle Geschäftsfähigkeit

Die kaufmännischen Vorschriften schreiben aber auch vor, dass bestimmte Geschäftsbereiche besondere Fähigkeiten und Kenntnisse von einem erfordern. In diesem Fall muss man weitere Voraussetzungen erfüllen und nachweisen. Wer nachweisen kann, dass man diese Anforderungen erfüllt, erhält man die entsprechenden Lizenzen. Dazu gehören z. B. Berufe im Pflegebereich, Taxi, Hotellerie usw.

Eine bestimmte Rechtsform ist jedoch keine Voraussetzung. Die Wahl der Rechtsform ist einem selbst überlassen. Die Rechtsform muss jedoch bereits bei der Anmeldung des Unternehmens festgelegt werden.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Nein, nicht jeder Unternehmer ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, denn nicht jeder Selbstständige, der einen Beruf nach dem Katalog des § 18 EStG oder einen ähnlichen Beruf ausübt, ist verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, sondern meldet die Aufnahme seiner Tätigkeit inoffiziell beim zuständigen Finanzamt an. Mit anderen Worten: Freiberufler müssen für ihre freiberufliche Tätigkeit kein Gewerbe anmelden.

Neben dem Antrag selbst benötigt immer eine Kopie des Personalausweises. Möglich sind auch eine Kopie des Reisepasses und eine gültige Meldebescheinigung, die als Nachweis des Wohnsitzes dient. Bei jungen ausländischen Unternehmen ist zusätzlich eine gültige Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Man kann auch zusätzlich den Personalausweis mitnehmen und die Kontaktperson im Büro bitten, eine Kopie zu machen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

Je nach Unternehmen, das man registrieren möchte, können weitere Dokumente und Nachweise erforderlich sein. Dazu gehören z. B.

  1. Handelsregisterauszug
  2. Meisterbrief
  3. Polizeiliches Führungszeugnis
  4. Unbedenklichkeitsbescheinigungen

Wie bereits erwähnt, sind die erforderlichen Unterlagen immer vom jeweiligen Gewerk abhängig. Insbesondere, wenn man ein zulassungsbeschränktes Gewerbe anmelden will, muss man weitere Unterlagen und Nachweise vorlegen, um die entsprechenden Genehmigungen zu erhalten.

Es ist nicht erforderlich, die Gewerbeanmeldung persönlich vorzulegen oder beim Gewerbeamt persönlich zu erscheinen. Des Weiteren kann man einem Bevollmächtigten eine Vollmacht erteilen. Darüber hinaus ist es nicht notwendig persönlich vorbeizukommen; einfach den Antrag postalisch absenden.

In diesem Fall braucht man nicht einmal eine Vollmacht oder einen Vertreter. Unkompliziert alle Formulare beifügen, wie z. B. eine Kopie des Personalausweises und Dokumente von potenziellen Partnern (im Falle einer entsprechenden Rechtsform). Wenn für die Gewerbeanmeldung weitere Genehmigungen erforderlich sind, ist es manchmal vorteilhaft, persönlich vorstellig zu werden.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die Kosten liegen in Recklinghausen zwischen 26,00 Euro und 33,00 Euro.

Kleingewerbe und Freiberufler anmelden

Weder die Gewerbeordnung noch andere Verordnungen oder Gesetze kennen den Begriff „Kleingewerbe“. Die offizielle Bezeichnung lautet „Kleinunternehmer“. Solange man bestimmte Umsatz- und/oder Gewinngrenzen nicht überschreitet, profitiert man auch von bestimmten buchhalterischen Vereinfachungen.

In diesem Zusammenhang spielt es jedoch keine Rolle, inwieweit man einen Beruf hat. Auch ein sogenanntes Kleingewerbe muss man als normales Gewerbe anmelden. Das bedeutet, dass man auch ein Nebengewerbe beim Gewerbeamt anmelden muss. Die Gewerbeordnung unterscheidet nicht zwischen großen und kleinen Betrieben, sondern nur zwischen Haupt- und Nebenbetrieben.

Muss ich als Selbständiger ein Unternehmen anmelden?

Nein. Wer als Freiberufler selbständig ist, benötigt man für die Tätigkeit als Selbständiger keine Gewerbeanmeldung. Dies ist einer der Unterschiede zwischen einem Selbstständigen und einem Gewerbetreibenden.

Wer jedoch als Selbständiger auch ein Nebengewerbe betreibt, ist es nach der Gewerbeordnung erforderlich, dass man für diese Nebentätigkeit ein Gewebe anmeldet. Es ist also durchaus möglich, dass Selbstständige sowohl Selbstständige als auch Gewerbetreibende sind.

Den Gewerbeschein beantragen

Das Wort „Gewerbeschein“ ist ein Synonym für Gewerbeanmeldung. Der Gewerbeschein ist sozusagen das Ergebnis einer Gewerbeanmeldung, ein ausgefülltes, unterschriebenes und abgestempeltes Formular vom Gewerbeamt. Für den Gewerbeschein gilt das Gleiche wie für die Anmeldung eines Gewerbes. Die Kosten für einen Gewerbeschein entsprechen daher auch den Kosten für die Gewerbeanmeldung.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular richtig ausfüllen?

Man sollte darauf achten, dass beim Ausfüllen der Gewerbeanmeldung alle Angaben in der Firmenanmeldung sehr sorgfältig gemacht werden. Kleine Fehler kann ansonsten teuer zu stehen kommen. Da die meisten Gründer zunächst ein Einzelunternehmen gründen, wird in Feld 1 nur der gewünschte Firmenname aufgeführt, der nicht unbedingt in ein Einzelunternehmensregister eingetragen werden muss.

Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum und Nationalität müssen ebenfalls ausgefüllt werden. Es ist wichtig, dass die Privatadresse angegeben wird. Erst dann, d.h. ab Feld 10, folgen die Firmenangaben. Wenn ein Geschäftsführer bestellt ist, muss sein Name angegeben werden.

Wird ein konzessionierter Handwerksbetrieb gegründet, ist ein Meistertitel erforderlich. Der Unternehmer selbst oder ein Mitarbeiter muss den Meistertitel tragen. In der Regel ist der Handwerksmeister als Betriebsleiter angestellt, so dass sein Name in Feld 11 der Gewerbeanmeldung eingetragen werden muss.

Für die Felder 12 bis 14 sind die Anschriften des aktuellen oder früheren Geschäftssitzes und eines Hauptgeschäftssitzes anzugeben. Besonders wichtig ist das Feld 15 der Gewerbeanmeldung. In Feld 15 gibt man alle Tätigkeiten ein, die man in dem eigenen Unternehmen ausführen möchte.

Eine detaillierte Liste wird für eine Vielzahl von Aktivitäten empfohlen. Wer Fragen hat, ist es ratsam, einen Berater hinzuzuziehen. So findet man mit professioneller Unterstützung die richtigen und umfangreichsten Formulierungen für die individuellen Aktivitäten.

Es sollte auch angegeben werden, ob die Tätigkeit auf Teilzeit- oder Vollzeitbasis ausgeübt wird, sowie Informationen über die beschäftigten Personen. Außerdem muss angegeben werden, ob es sich um eine Hauptniederlassung, eine Zweigniederlassung usw. handelt, sowie ob es sich um eine neue Niederlassung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs handelt.

Das Formular für die Gewerbeanmeldung ist nur eine Seite lang. Zu den auszufüllenden Informationen gehören persönliche Daten, das Startdatum der angemeldeten Tätigkeit und ob die Tätigkeit als Haupt- oder Nebentätigkeit ausgeübt werden soll. Das Formular zur Firmenanmeldung muss Angaben zur Person, zur Firma, zu Zweigniederlassungen und Anschriften, zur Aufnahme der Tätigkeit, zur Berechtigung zur Eintragung der Firma (z.B. Eintragung in die Handwerksrolle) und Angaben zu einem Reisegewerbe enthalten.

Gewerbetreibende, die ihr Gewerbe persönlich beim Gewerbeamt anmelden, erhalten nach Entrichtung der Gebühr ein DIN A4-Blatt mit der Aufschrift „Gewerbeanmeldung“. Dieses Blatt ist der sogenannte Gewerbeschein, mit dem der Gewerbetreibende die korrekte Anmeldung des Gewerbes nachweisen kann. Wer sein Gewerbe auf dem Postweg angemeldet hat, erhält seine Gewerbeanmeldung, den „Gewerbeschein“, per Post.

Gewerbeanmeldung Mannheim

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann man ein Gewerbe anmelden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Es gibt die Anzeigepflicht. Jeder, der einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen bzw. ausüben möchte, muss dafür zuerst ein Gewerbe anmelden.

Was genau ist eine gewerbliche Tätigkeit?

Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn die Tätigkeit nach außen sichtbar, auf Dauer angelegt und auf Gewinn ausgerichtet ist. Dabei handelt es von einer Tätigkeit, die selbstständig ausgeübt wird und man nicht ein Arbeitnehmer ist oder besser gesagt nicht in einer Angestelltenposition ist. Ausgenommen von einem Gewerbe ist die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Wenn dies auf einen zutrifft, dann muss man sich so schnell wie möglich, um die Gewerbeanmeldung kümmern. Die Anmeldung sollte vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen und spätestens mit Beginn der Tätigkeit. Wer sich für ein Gewerbe entscheidet, sollte dies gut planen, denn es kann sein, dass die Anmeldung etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Zeit sollte man berücksichtigen, bevor man mit der Tätigkeit beginnt. Ohne eine Gewerbeanmeldung ist es einem nicht gestattet der Tätigkeit nachzukommen. Wer dies tut, kann sich Strafbar machen und mit Bußgeldern rechnen. Aus dem Grund sollte man sich früh genug, um die Anmeldung kümmern und den Stress mit den Behörden vermeiden.

Wie meldet man sein Gewerbe in Mannheim an?

Wer sein Gewerbe in Mannheim anmelden möchte, hat die Möglichkeit sein Gewerbe vor Ort, per E-Mail, per Fax der per Post anmelden. Wenn man sich für die Anmeldung vor Ort entscheidet, muss man dafür zuerst einen Termin vereinbaren. Die Terminvereinbarung ist auch online möglich. Die Adresse des Gewerbeamtes lautet: Karl-Ludwig-Straße 28-30 in 68165 Mannheim.

Nachdem man sich für eine Möglichkeit entschieden hat, geht es auch los mit dem Schritt zur Selbstständigkeit. Dafür muss man das Formular zur Anmeldung ausfüllen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen dabeihaben, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Zuletzt zahlt man noch die Bearbeitungsgebühren. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können nach Rechtsform variieren. In der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Wenn der ganze Prozess abgeschlossen worden ist, bekommt man den Gewerbeschein.

Welche Unterlagen benötigt man hierfür?

Unterlagen, die man dabeihaben sollte, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern der Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung
  • Vollmacht und Ausweiskopie vom Vollmachtgeber, falls ein Bevollmächtigter vorsprechen soll
  • bei erlaubnispflichtigen Gewerben wird eine Gewerbeerlaubnis benötigt
  • eventuell andere Erlaubnisse
  • je nach Tätigkeit ein Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und Auszug aus dem Handelsregister

Welche Erlaubnisse und Nachweise genau benötigt werden, können je nach Rechtsform und Tätigkeit variieren. Bevor man beim Gewerbeamt vorstellig wird, sollte man sich genug erkundigen, damit auch die Anmeldung reibungslos und schnell ablaufen kann.

Wie sieht der Gewerbeschein aus und wozu dient er?

Den Gewerbeschein kriegt man nach der Anmeldung. Besser gesagt, wenn die Anmeldung abgeschlossen worden ist. Dieser dient dazu, dass man nun mit der Tätigkeit beginnen darf. Es ist die offizielle Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Also muss man zuerst das Gewerbe anmelden, seinen Gewerbeschein kriegen und kann erst dann anfangen Geld zu verdienen.

Im Gewerbeschein findet man zuerst die personenbezogenen Daten: Name, Anschrift, Staatsangehörigkeit und Geburtsdatum. Daraufhin folgen die Daten zum Gewerbe. Diese sind: Zahl der Gesellschafter, Anschrift des Gewerbes, angemeldete Tätigkeit, Neben- oder Hauptgewerbe, Datum mit Beginn der Tätigkeit, Art des Betriebes, Zahl der beschäftigten Personen, Grund für de Anmeldung und je nachdem noch weitere Daten.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Tatsächlich gibt es Ausnahmen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Diese unterliegen nicht der Gewerbeordnung. Dazu zählen die Freiberufler. Freiberufler sind gesetzlichen geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Die Merkmale einer freiberuflichen Tätigkeit sind, dass sie meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden haben, exponentielles Wachstum des ,,Unternehmens‘‘ nicht in Vordergrund steht und sie haben meistens einen akademischen Abschluss. Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater, Unternehmensberater und noch viele andere Berufe. Wenn man sich unsicher ist, ob man zu den Freiberuflern oder Gewerbetreibenden zählt, kann man es beim Finanzamt erfragen. Nicht nur Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden. Auch Landwirte, künstlerische und lehrende Berufe sind von der Anmeldung eines Gewerbes ausgenommen.

Was folgt nach dem Besuch beim Gewerbeamt?

Nur mit dem Besuch beim Gewerbeamt ist es nicht getan. Das Gewerbeamt informiert das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer und eventuell die Handwerkskammer. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt.

Dabei beantwortet man Fragen, die auf das finanzielle des Gewerbes eingehen, wie zum Beispiel: Wie viel Gewinn oder Einnahmen beabsichtigt man mit dem Gewerbe. Diesen muss man sorgfältig ausfüllen und zurückschicken. Es kann auch sein, dass man eine Steuer-ID für das Gewerbe selbst kriegt.

Diese muss man auf den Rechnungen, die man ausstellen wird angeben. Gleichzeitig mit der Anmeldung des Gewerbes beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Für die Mitgliedschaft bei der IHK muss man einen jährlichen Beitrag zahlen. Wie hoch diese Beitragsgebühren sind, hängt ganz davon ab von welcher Rechtsform es handelt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen wird, müssen diese auch bei den entsprechenden Behörden angemeldet werden.

Kann man sich auch zunächst für ein kleines Gewerbe entscheiden?

Wer sich anfangs unsicher ist und sich nicht traut selbstständig zu werden, kann auch ein Kleingewerbe anmelden. Meistens hat man Angst direkt den großen Schritt zu wagen und den Job zu kündigen.

Dann eignet sich ein Kleingewerbe oder ein Nebengewerbe sehr gut, denn dadurch kann man die Kosten des Gewerbes geringhalten. Falls man sich für ein Kleingewerbe entscheidet, muss man dies beim Finanzamt anmelden.

Mit einem Kleingewerbe ist es erlaubt im Jahr 500.000 Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn zu machen. Falls es von einer Nebentätigkeit handelt, sollte man es zuerst dem Arbeitgeber mitteilen. Außerdem sollte man beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet und die Leistung im Hauptberuf nicht nachlässt.

Welche Kosten bringt ein Gewerbe mit sich?

Die Kosten eines Gewerbes können sich nach Tätigkeit und Rechtsform stark unterscheiden. Es kann sein, dass man für die Tätigkeit eine Räumlichkeit benötigt, welche Kosten mit sich bringt. Ganz im Gegenteil gibt es auch Tätigkeiten, die Zuhause ausgeübt werden können. Meistens benötigt man für die Tätigkeit Neuanschaffungen, die man sich zulegen muss. Weitere Kosten, die anfallen könnten, sind:

  • Mitgliedschaft bei der IHK
  • Mitarbeiter
  • Versicherungen
  • Partnerschaften

Gewerbeanmeldung Halle

Wann muss man sich um die Anmeldung des Gewerbes kümmern?

Es gibt eine Frist bis wann man seine Gewerbeanmeldung erledigt haben muss. Zunächst muss man dafür wissen, wie eine gewerbliche Tätigkeit definiert wird. Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn es langfristig und selbstständig ist, wiederholt ausgeübt wird, von Dauer ist und Gewinn einbringen soll.

Wenn dies zutrifft, dann ist der Besuch beim Gewerbeamt notwendig, denn in Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass eine gewerbliche Tätigkeit angemeldet werden muss, um de Tätigkeit ausüben zu können. Die Anmeldung sollte schon bevor man mit der Tätigkeit beginnt erfolgen oder aber allerspätestens mit Beginn der Tätigkeit.

Wenn man so schnell wie möglich mit der Tätigkeit beginnen möchte, sollte man sich auch so schnell wie möglich um die Anmeldung kümmern. Denn es kann sein, dass die Gewerbeanmeldung Zeit in Anspruch nehmen und man nicht direkt eine Rückmeldung bekommt. Man sollte bedenken, dass es Konsequenzen haben kann, wenn man ohne eine Erlaubnis die Tätigkeit ausübt.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Es gibt auch Ausnahmen, die nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet sind und somit nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Bei diesen Ausnahmen spricht man von Freiberuflern. Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben eine freiberufliche Tätigkeit aus und keine gewerbliche.

Eine freiberufliche Tätigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden herrscht und meistens ein akademischer Abschluss vorliegt.

Zu einem Freiberufler zählen zum Beispiel: Rechtsanwälte, Ärzte, Steuerberater, Architekten, Unternehmensberater und noch einige andere Berufe. Aber auch Künstler, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen.

Wenn man zu dieser Gruppe gehört, muss man sich beim Finanzamt anmelden und nicht beim Gewerbeamt. Am besten erkundigt man sich vorher, ob man tatsächlich einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen wird. Dies kann man beim Finanzamt erfragen.

Wie meldet man sein Gewerbe in Halle an?

In Halle hat man die Möglichkeit sein Gewerbe persönlich vor Ort anzumelden. Das Gewerbeamt in Halle befindet sich in der Neustädter Passage 6. Vor Ort wird dann das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt. Hier bei macht man hauptsächlich Angaben zum Betrieb wie:

• Anzahl der geschäftsführenden Gesellschafter oder gesetzlichen Vertreter (je nach Rechtsform)
• Name der vertretungsberechtigten Person
• Anschrift des Gewerbes
• Tätigkeit, welche angemeldet wird (eine ausführliche Beschreibung)
• Ist es eine Nebentätigkeit?
• Datum, wann mit der Tätigkeit beginnen wird
• Art des Betriebes
• Zahl der beschäftigten Personen (ohne Inhaber)
• Grund für die Anmeldung (Neugründung, Änderung der Rechtsform, usw.)
• und noch ein paar andere Fragen
Das Formular kann zuerst sehr kompliziert wirken, wenn man sich nicht damit auskennt. Doch vor Ort hat man die Möglichkeit fragen zu stellen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen einreichen und die Bearbeitungsgebühren zahlen. Wenn alle Unterlagen vollständig sind, kann es durchaus sein, dass der Antrag sofort bearbeitet wird und man seinen Gewerbeschein kriegt.

Was ist ein Gewerbeschein?

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um die gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Ohne diesen ist es nicht gestattet und man könnte sich sogar mit Schwarzarbeit strafbar machen. Außerdem können auch Bußgelder auf einen zu kommen.

Dadurch wäre die Gründung eines Gewerbes teurer als es überhaupt gewesen wäre. Deshalb sollte man auch die Anmeldung rechtzeitig vornehmen, denn dann ist man auf der sicheren Seite und man braucht sich keine Sorgen machen.

Welche Unterlagen muss man zur Anmeldung dabeihaben?

Eines der wichtigsten Unterlagen zur Gewerbeanmeldung, neben dem ausgefüllten Formular, ist der Personalausweis oder Reisepass. Falls man eine ausländische Staatsangehörigkeit hat (nicht EU-Land) wird der Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung und eventuell eine Meldebescheinigung benötigt.

Je nach Art des Betriebes und der Rechtsform können weitere Unterlagen erforderlich sein, wie zum Beispiel Erlaubnisse oder Nachweise. Ein Nachweis könnte zum Beispiel benötigt werden, wenn eine berufliche Qualifikation notwendig ist. Für eine GmbH wird beispielsweise der beurkundete Gesellschaftsvertrag benötigt.

Welche Kosten kommen auf der Gewerbeanmeldung in Halle auf einen zu?
Die Gebühren für die Gewerbeanmeldung in Halle kosten 45,00 Euro. Die Zahlung kann nur per EC-Karte erfolgen. Es können noch weitere Gebühren anfallen für weitere Bearbeitungen (z.B. Beurkundung Gesellschaftsvertrag).

Was muss man nach dem Gewerbeamt tun?

Nach dem die Anmeldung erfolgt ist, werden die Informationen des Gewerbes an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet. Als Gewerbetreibender wird man automatisch zum Mitglied bei der IHK. Für diese Mitgliedschaft zahlt man einen jährlichen Beitrag.

Die Höhe des Beitrages hängen von der Rechtsform ab. Das Finanzamt schickt die Steuer-ID des Betriebes und den Bogen zur steuerlichen Erfassung zu. Diesen Bogen muss man ausfüllen und zurückschicken. Der Bogen ist so ähnlich wie das Gewerbeanmeldungsformular aufgebaut.

Dabei geht man auf finanzielle Fragen ein, zum Beispiel: Welche Einnahmen stellt man sich mit dem Gewerbe vor zu erzielen? Wenn in dem Betrieb Mitarbeiter beschäftigen wird, muss man diese auch bei der zuständigen Krankenkasse anmelden. Eine weitere Behörde könnte die Berufsgenossenschaft sein.

Kleingewerbe anmelden – geht das?

Wer sich zunächst vorstellt geringere Einnahmen zu erzielen, hat auch die Möglichkeit ein Kleingewerbe anzumelden. Wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte, tut man dies in dem steuerlichen Erfassungsbogen in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Beim Gewerbeamt selbst, meldet man ganz allgemein ein Gewerbe an.

Ein Kleingewerbe eignet sich nicht nur gut, wenn man geringe Einnahmen beabsichtigt, sondern auch wenn man sich zuerst unsicher ist. Die Unsicherheit, dass man nicht direkt erfolgreich werden kann, könnte ein großes Hindernis sein. Wenn dies der Fall ist, muss man nicht gleich den Job aufgeben.

Dann kann man ein kleines Nebengewerbe anmelden und ist immer noch durch den Hauptberuf abgesichert. Man hat sogar durch die Nebentätigkeit den Vorteil, dass man bei den Banken kreditwürdiger wirkt. Bei einer Nebentätigkeit ist es wichtig, dass man seinen Hauptjob nicht vernachlässigt und auch nicht über die gesetzlichen Arbeitszeiten kommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer eines Gewerbes und soll unterstützend wirken, weil man keine Umsatzsteuer zahlt. Damit man vom Zahlen der Umsatzsteuer befreit ist, muss man folgendes erfüllen: Im ersten Geschäftsjahr darf man nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen. Wenn man bereits im ersten Jahr die Grenze überschreitet, tritt die Regelung nicht mehr in Kraft.

Welche Kosten bringt ein laufendes Gewerbe mit sich?

Die jährlichen Kosten eines Gewerbes können unterschiedlich aussehen. Dies hängt immer von der Rechtsform und der Tätigkeit ab. Wenn man einer Tätigkeit nachkommt, die wenigere Materialien fordert oder eine Räumlichkeit, sind die Kosten gering.

Doch bei größeren Unternehmen könnte dies ganz anders aussehen. Nehmen wir uns das Beispiel Fahrschule vor Augen. Hierfür benötigt man eine Räumlichkeit, Autos, Computer, Mitarbeiter und noch viele andere Sachen. Allgemein können folgende Kosten anfallen:

• Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer
• Mitarbeiter
• Versicherungen
• Räumlichkeit
• Neuanschaffungen
• Partnerschaften

Gewerbeanmeldung Stuttgart

Wo kann man Service für den Gewerbeschein beantragen in Stuttgart?


In der Stadt Stuttgart gibt es mehrere Standorte, wo die Gewerbeanmeldung erfolgen kann. Je nach dem wo man wohnt, kann man zum zuständigen Gewerbeamt Stuttgart. In Stuttgart hat man die Möglichkeit beim Gewerbeamt persönlich hinzugehen oder auch online sein Gewerbe anzumelden.

In beiden Fällen müssen alle Unterlagen vollständig eingereicht werden. Ganz wichtig sind das ausgefüllte Formular zur Gewerbeanmeldung und der Personalausweis oder Reisepass. Je nach dem um welche Rechtsform es sich handelt, gibt es auch weitere Unterlagen wie zum Beispiel Nachweise oder Erlaubnisse, die benötigt werden.

Weitere Behörden wie das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer werden vom Gewerbeamt Stuttgart benachrichtigt. Nach dem das Finanzamt benachrichtigt worden ist, bekommt man Post von ihnen mit der Steuer-ID und dem steuerlichen Erfassungsbogen.

Den Bogen muss man sofort ausfüllen und zurückschicken. Danach kriegt man den Gewerbeschein zugeschickt, mit dem man der Tätigkeit nachkommen kann. Bevor man es nicht bekommen hat, hat man keine Berechtigung dazu, die Tätigkeit auszuüben.

Welche Kosten erwarten mich bei der Gewerbeanmeldung?

Die Kosten der Gewerbeanmeldung in der Stadt Stuttgart betragen mindestens 42 Euro und je nach dem um welches Gewerbe es sich genau handelt, können weitere Kosten hinzukommen.

Wenn es sich zum Beispiel um erlaubnis- oder überwachungspflichtige Gewerbe handelt oder weitere Nachweise eingereicht werden müssen. Man muss sein Gewerbe sofort anmelden, wenn es man es nicht zeitgerecht, sprich vor Beginn der Tätigkeit tut, kann Strafgeld folgen.

Kann ich Online Service bei der Gewerbeanmeldung beantragen?

Wenn man nicht die Möglichkeit hat persönlich zum Gewerbeamt zu gehen, hat die Möglichkeit auch sein Gewerbe online anzumelden. Auf dem Serviceportal von Baden Württemberg kann man die Gewerbeanmeldung online durchführen. Dies hat den Vorteil, dass man nicht auf ein Termin vom Gewerbeamt warten muss und das warten vor Ort vermeiden kann.

Zusätzlich hat es den Vorteil, dass die Anmeldung jeder Zeit erfolgen kann. Auch online müssen in Stuttgart die Unterlagen vollständig abgeben werden. Benötigte Unterlagen hier für sind der Personalausweis oder Reisepass, das ausgefüllte Formular und falls es sich um ein eingetragenes Unternehmen handelt den Handelsregistereintrag. Auch werden hier die weiteren Behörden benachrichtigt.

Wie sieht ein Gewerbeanmeldung-Formular aus?

Wenn man sein Gewerbe anmeldet, muss man ein Formular ausgefüllt einreichen. Hier füllt man die Angaben zum Betrieb aus. Es müssen Angaben zum Betriebsinhaber, zu der Person und das Betrieb selbst gemacht werden.

Angaben zum Betrieb sind zum Beispiel, wie viele geschäftsführende Gesellschafter vorhanden sind, die Adresse des Betriebes und welche Tätigkeit das Betrieb ausgeübt wird. Auch wird ausgefüllt ob man die Tätigkeit Haupt- oder Nebenberuflich macht und wann man mit der Tätigkeit beginnt.

Dies ist aber nicht die Zulassung zur Ausübung der Tätigkeit, sondern wird Gewerbeanzeige genannt. Wenn das Gewerbeamt der zuständigen Stadt es genehmigt hat, kriegt man ein Gewerbeschein, welches die Zulassung dann ist.

Fazit:

Stuttgart ist vielfältig, was Gewerbeanmeldung angeht. Stuttgart hat ganz viele Standorte an denen man sein Unternehmen melden kann. Es gibt die Möglichkeit es persönlich zu tun oder aber auch online auf dem Service Portal von Baden Württemberg. Das Online Verfahren bringt ein großen Vorteil mit sich. Und zwar ist es zeitsparend und kann jeder Zeit erfolgen.

Doch hierfür muss man alle Unterlagen vollständig einreichen. Danach werden die anderen Behörden benachrichtigt und man bekommt den Gewerbeschein zur Ausübung der Tätigkeit. Ohne diesen ist es nicht erlaubt der Tätigkeit nachzukommen. Deshalb sollte man auch rechtzeitig das Gewerbeamt in Stuttgart aufsuchen, denn wenn man es nicht tut, können Ordnungswidrigkeiten folgen.