Anmeldung Kleingewerbe Kosten

Die Kleingewerbe Anmeldung ist die beliebteste Art in Deutschland. Über fünf Millionen Kleingewerbe haben wir allein in Deutschland und die Zahl wächst weiterhin unaufhaltsam. Noch nie war es so einfach, ein Unternehmen zu gründen.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass es auch dementsprechend weit mehr Mitarbeiter gibt, als wie vor einigen Jahrzehnten noch. Der Markt ist heiß umkämpft und jedes Unternehmen versucht, seine besondere Stärke ausspielen zu können.

Die besondere Stärke beim Kleingewerbe ist vor allem, dass der Gründer sehr wenige Kosten zu decken hat und dementsprechend auch bei den kleinsten Beträgen bereits richtig gutes Geld verdienen kann. Doch im Laufe des Artikels werden wir noch genauer darüber reden, welche Zahlen nach der Gründung auf den Kleingewerber zukommen werden.

Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Tätigkeit:


Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, doch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Gründers muss es sein, auch gewisse Dinge abwägen zu können. In diesem Falle würde dies bedeuten, welche Vor- und Nachteile eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit sich bringen würde. Denn die meisten Leser werden sicherlich neben einem Beruf gründen wollen.

Umso wichtiger ist es auch, dass man sich von vorneherein bewusst wird, auf was man sich da einlässt. Denn die Selbstständigkeit ist kein Ding für wenige Monate, sondern soll ein Fundament über mehrere Jahre darstellen.

Daher ist es auch sehr wichtig, langfristige Effekte bereits jetzt einmal schon zu kennen. Denn jeder Gründer hat seinen eigenen Weg für die Zukunft. Einige möchten weiterhin den aktuellen Job behalten und das Gehalt weiter aufbessern, ohne dabei nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Andere Gründer möchten zunächst klein beginnen, vieles austesten und im Nachhinein das Unternehmen dann Gewinnbringend weiterverkaufen. Für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Doch eine nebenberufliche Tätigkeit hat sehr viele Vorteile zu bieten.

Verglichen zu einem Hauptgewerbe, ist man bei einem nebenberuflichen Kleingewerbe nicht so unter Druck, mit dem Unternehmen unbedingt große Gewinne erzielen zu müssen. Man ist nicht abhängig von den betrieblichen Einnahmen, da man weiterhin den Job verfolgt.

So hat man unter anderem auch genug Zeit, um herausfinden zu können, ob das nebenberufliche Kleingewerbe ein hohes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Zwar ist der Weg das Ziel, dennoch investieren wir nicht nur viel Zeit, Fleiß und in manchen Fällen auch Geld, um nur nebenbei etwas Spaß zu haben.

Der wirtschaftliche Erfolg ist auch eines der Punkte, der uns reizt. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man ein Gewerbe bzw. eine Branche erst einmal in Ruhe austesten kann, ohne dabei an jeden Cent Betrag denken zu müssen. Morgens, Abends oder doch lieber Mittags am Unternehmen?

Das ist jedem selbst überlassen. Man hat die Freiheit zu entscheiden, wann, wie lange und wie intensiv man sich Zeit für das nebenberufliche Gewerbe hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist das Arbeitsklima sehr angespannt und viele Jobs drohen in naher Zukunft auszusterben.

Selbst wenn der Verlust des eigentlichen Jobs also drohen sollte, so hat man immer noch die Möglichkeit, das Kleingewerbe, in ein Hauptgewerbe umwandeln zu können. Durch das aufgebaute Fundament kann man dann viel einfacher und weiter am Unternehmen arbeiten und es voranbringen.

Ein sehr wichtiger Vorteil und für die meisten Gründer eines der wichtigsten überhaupt, ist der Fakt, dass durch das nebenberufliche Gewerbe ein nettes Sümmchen verdient wird, welches auf das aktuelle Gehalt dazu addiert wird. So erhält man am Ende des Monats eine deutlich höhere Summe und kann sich somit auch mehr Leisten.

Vielleicht ja einen längeren Urlaub, ein größerer Fernseher oder bloß ein neuer Tisch. Die verschiedenen Optionen sind für Gründer unbegrenzt. Auch hat dieses zusätzliche Einkommen den Vorteil, dass man dies bei der Bank angeben kann, sofern die Einnahmen über einen bestimmten Zeitraum erzielt wurden. So kann man vielleicht einen höheren Kredit erhalten oder zumindest eher einen bekommen, wo man vorher noch ein Wackelkanditat war.

So oder so, dass Aufstocken des bisherigen Einkommens ist ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Auch wenn die Vorstellungen vor dem geistigen Auge sehr schön sein können, wo man im eigenen Garten sitzt, das Haus hinter einem mit seiner vollen Pracht glänzt und ein schicker Wagen in der Garage auf einen wartet, so müssen wir uns bewusst werden, dass wir nur eine bestimmte Zeitspanne Zeit haben, um an dem Unternehmen arbeiten zu können.

Der Tagesablauf der meisten Leser ist klar vorher bestimmt. Der Hauptjob nimmt einem acht bis zehn Stunden Zeit pro Tag weg. Schlafen muss man ja auch noch. Wenn man sich also die restliche freie Zeit damit verbringt, an dem eigenem Unternehmen zu arbeiten, so kann man davon ausgehen, dass man weniger Zeit für Familie, Freunde und das Privatleben hat.

Auch wenn einige Gurus einem versuchen einzureden, dass man einfach nur weniger zu schlafen braucht, so ist dies keine langfristige Strategie, denn früher oder später wirkt sich dies auf die Produktivität und auf die Gesundheit aus. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob denn die investierte Zeit dafür ausreichen könnte, mit dem Kleingewerbe auch langfristig erfolgreich und einen Profit zu erwirtschaften.

Man kann es so sehen: das Unternehmen ist wie ein kleines Baby, das gepflegt werden muss und seine Zeit braucht. Wenn man allerdings nur wenig Zeit und Mühe investiert, dann wird das Wachstum vom Baby gestört. Ebenfalls Gedanken machen sollte man sich bei dem Fakt, dass für viele Potenzielle Kunden ein Kleingewerbe nicht den Reiz auslöst, wie beispielsweise ein größeres Unternehmen.

Auch werden nicht viele Leute Schlange stehen, um mit einem Kleingewerbe eine Koorperation eingehen zu wollen. Das sind alles Dinge, die man ebenfalls in die eigene Überlegung mit einfließen sollte. Auch sollte man den Umstand akzeptieren, dass man selbst noch aktuell einen Hauptjob ausübt.

Das bedeutet dann, dass man in der Regel nur begrenzt Zeit hat, um sich persönlich um Kunden zu kümmern und deren Wünschen zu entsprechen. Die Flexibilität kann darunter enorm leiden. Wenn man dann einmal auch noch ein Image verpasst bekommt, welches nicht gerade gut daher kommt, dann ist man schneller am Boden der Tatsachen zurückgekehrt, als es einem lieb war.

Wie jedes Investment, so ist auch das Kleingewerbe davon abhängig, das man einiges an Know-How, als auch an wirtschaftlichen Mitteln investiert. Wenn man beispielsweise teure Computer angeschafft hat, eine kostspielige Seite hat erstellen lassen und meine kostenpflichtige Partnerschaft am Laufen hat, dann kann es einen umso härter treffen, wenn das Kleingewerbe am Ende doch nicht den erwünschten Erfolg bringt und man am Ende das ganze doch ablasen muss.

Das einzige was dann bleibt, sind die hohen Kosten, die vielleicht sogar irgendwann zu einem solch großem Schuldenberg verkommen sind, das darunter auch das private Leben darunter leidet. Denn in der Regel muss man dann die ganzen Kosten mit dem eigentlichen Gehalt ab bezahlen.

Doch das Leben geht weiter, so auch die weiteren Kosten, die auf einen zukommen, wie die Miete, Strom, Internet und das Einkaufen für die Küche. All diese Faktoren sollte man in seiner Überlegung mit rein nehmen. Auch wenn hier viele genannt worden sind, die sehr krass und extrem dargestellt sind, so sollte man sich dennoch darüber im Klaren sein, dass die Selbstständigkeit kein Zuckerschlecken ist.

Alles in allem aber kann man sagen, dass die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann. Denn das positive überwiegt am Ende doch.

Wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Man sollte so schnell wie möglich das Gewerbe anmelden, wenn man weiß, dass man diese gewerbliche Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausüben möchte. Falls man dies nämlich nicht tun sollte, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

In München wird sogar das Vergehen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Daher ist es auch umso wichtiger, das man die Anmeldung so schnell wie möglich vornimmt.

Man kann allerdings ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern wird dann noch ein Zinssatz berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinem und einem normalen Gewerbeschein?

Ein Gewerbeschein geht aus einer Gewerbeanmeldung hervor. Das Formular, welches man beim Gewerbeamt erhält, dient ausgefüllt als Gewerbeschein. Der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein liegt im nichts. Es gibt nämlich keinen kleinen Gewerbeschein.

Jeder Gründer, der beim Gewerbeamt vorstellig wird, erhält ein und denselben Schein. Der Grund, weshalb so viele Leute annehmen, dass es einen Kleingewerbeschein gibt, liegt darin, dass man auf dem Formular bei der Anmeldung nicht die Rechtsform des Kleingewerbes ankreuzen kann. Aufgrund dieser Tatsache glauben viele, dass Kleingewerbe einen eigenen Schein haben.

Doch dem ist nicht so. Ein Kleingewerbe gründen tut man nämlich dann, wenn man den Bogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat und dort die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit das Gewerbe als Kleingewerbe akzeptiert wird. Also, um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann meldet sich das Finanzamt?

Gewerbetreibende erhalten in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen ein Schreiben vom Finanzamt. Falls nicht, dann sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen, woran es grad hakt. Vom Finanzamt erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn man auf diesem angibt, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte, dann ist das so, als wenn man ein Kleingewerbe gründen würde.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass man diese Option zieht, denn falls nicht, dann darf man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Gewerbe nutzen. Außerdem muss man Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es sehr wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben auch zur Realität passen. Nachdem man den Bogen zurückgeschickt hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen Gewinne zu erwirtschaften.

Kleingewerbe benötigen hierbei keine Steuernummer. Es reicht aus, wenn man die eigene Steuernummer auf Rechnungen angibt, die jeder Mensch seit Geburt an bekommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen wären, dass man im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten einen Umsatz von unter 50.000 Euro haben muss. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile bietet ein Kleingewerbe?

Eines dieser Vorteile ist, dass man nicht dem HGB verpflichtet ist, sondern nach dem BGB, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze handelt. Das HGB hat den Ruf, sehr komplex und streng ausgelegt zu sein, das BGB wiederum ist vor allem für Leute, die erst neu mit der Materie vertraut werden, ideal zum Einstieg.

Bevor man also grundlegende Fehler macht, welche einem ein Vermögen kosten kann, ist es von großem Vorteil, erst einmal das kleinere Gesetzbuch als Grundlage zu haben. Immer wieder liest man, dass eine UG doch auch ein kleines Unternehmen ist, doch weshalb unterscheiden sich diese zwei Formen? Eine UG ist eine Kapitalgesellschaft.

Die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen dürfen allerdings nur Einzelunternehmer und GbRs. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass die UG nach den Gesetzen der HGB handelt. Doch eines haben die beiden fast Gemeinsam. Eine UG kann bereits ab einem Euro gegründet werden.

Ein Kleingewerbe braucht nicht mal das. Das ist einer der ganz großen Vorteile, das man mit sehr geringen Kosten bereits ein Unternehmer sein kann. Da man als Kleingewerbe nicht im Handelsregister ist, steigen auch nicht die Gebühren bei der Industrie und Handelskammer.

Außerdem kommt es bei einem Kleingewerbe nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt somit. Das bedeutet, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man noch einiges an freier Zeit einsparen kann, was man wiederum in das Unternehmen stecken könnte.

Ist die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer auch für ein Kleingewerbe verpflichtend?

Ja. Unabhängig davon welche Rechtsform man auch hat, jeder Gewerbetreibender ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Mitgliedschaft kostet für kleinere Gewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro pro Jahr.

Für diese Leistung kann man allerdings auch einiges erhalten, sofern man die vielen Angebote der IHK für sich nutzt. Denn die örtliche IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Das bedeutet wiederum, das sie Gewerbetreibenden einmalige Möglichkeiten anbieten, wie Weiterbildungskurse, um Zertifikate zu erlangen, damit das Unternehmen an Prestige gewinnt.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist. Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier und erfahre mehr ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind alles andere als klein. Man kann nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn pro Jahr mit einem Kleingewerbe erwirtschaften.

Diese unfassbar hohe Zahl dürfte sogar so hoch sein, dass sie bei vielen Gewerbetreibenden das aktuelle Gehalt übertreffen würde. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man Gewerbesteuern, Umsatzsteuer und die Einkommensteuer zahlen muss.

Wobei man auch hier wieder sagen muss, das man in Deutschland einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften darf, ohne Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Sofern man also sowohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, als auch unter der dem Freibetrag bleibt, man letztlich als Kleingewerbetreibender nur die Einkommensteuer zahlen muss.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein weiterer großer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieses recht kostengünstig geführt werden kann und auch keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die einzigen Fixkosten, die anfallen, sind die Gebühren bei der IHK. Weitere Kosten gibt es zunächst nicht.

Es kann jedoch sein, das falls man ein Hauptgewerbe führt, dann auch die eigene Krankenversicherung bezahlen muss. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Patente anmeldet, Mitarbeiter einstellt oder Neuanschaffungen tätigt. Doch diese Zahlungen kann man als Investition sehen und somit auch als ein Investment für eine erfolgreiche Zukunft.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen. Dennoch muss man vorher beim Amt des Gewerbes vorstellig werden, um überhaupt ein Gewerbe anmelden zu können.

Hier muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Kosten können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

 

Anmeldung Gewerbeamt

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist eines der ersten Schritte, die man gehen muss, um ein Unternehmen gründen zu können. Gleichzeitig bedeutet dieser Schritt auch, dass es für kommenden Monate und Jahre „keinen“ Schritt mehr zurückgibt. Natürlich kann man jederzeit das Gewerbe auch wieder abmelden. Doch das würden nur die wenigsten direkt in Betracht ziehen.

Vielmehr ist das klare Ziel, so langfristig wie möglich zu arbeiten, auch wenn dies bedeutet, dass man die ersten Monate keine oder nur marginal hohe Einnahmen erzielt. Viel wichtiger ist hierbei, dass das Unternehmen ein festes Fundament besitzt und konstante Einnahmen verbuchen kann.

Das Gewerbe anzumelden erfordert auch einiges an Mut. Es war noch nie so einfach wie heutzutage, ein Unternehmen zu gründen. Wir können mit sehr geringen Mitteln große Imperien schaffen, unser Wissen aus allerlei Quellen beziehen und können durch die Digitalisierung auch sehr günstige und qualifizierte Mitarbeiter finden.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass es mehr Mitarbeiter gibt, als in der bisherigen Geschichte des Unternehmertums. Das wiederum bringt Gründer zu der entscheidenden Frage: was muss ich tun, damit das Geld in der Brieftasche des Kunden in meine wandert, und nicht in die meines Konkurrenten.

Allein um diese Frage beantworten zu können, zahlen jede Menge Leute sehr viel Geld für irgendwelche Kurse, Seminare und Coachings. Doch die Wahrheit ist ganz simpel: sei anders! Sinngemäß sagte ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann einmal: weshalb soll ich mir anschauen, was meine Konkurrenz macht?

Wenn ich mir diese anschaue, werde ich irgendwann auch ein ähnliches Produkt anbieten. Das will ich nicht“. Natürlich ist die Konkurrenzanalyse vor allem zu beginn der unternehmerischen Karriere sehr wichtig. Dennoch sollte man sich vor Augen führen, dass die Individualität des Unternehmens den Ausschlag dazu geben kann, erfolgreich mit diesem zu sein.

Eine der wichtigsten Grundlegenden Bausteine des Marketings, ist die Erkenntnis, dass es nur vier Möglichkeiten gibt, dauerhaft im Kopf des Kunden haftbar zu bleiben. Diese lauten:

  • man muss der erste sein,
  • man muss der beste sein,
  • man muss der günstigste sein,
  • man muss anders sein.

In vielen Bereichen gibt es bereits die erst genannten Punkte, doch das anders sein, das kann jeder Gründer für sich beanspruchen. Hierbei benötigt man nur ein wenig Kreativität. Doch über all diese Dinge sollte man sich ausgiebig Gedanken machen, wenn man kurz vor der Anmeldung beim Gewerbeamt steht.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Sich beim Gewerbeamt anmelden ist der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Daher ist es wichtig, dass du diesbezüglich vollständig informiert wirst. In einigen Großstädten gibt es mehrere Gewerbeämter und daher auch mehrere Orte, wo man die Gewerbeanmeldung durchführen könnte.

Man muss daher genau schauen, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. Jedes Gewerbeamt hat seine eigenen Regeln und Vorschriften. Bei einigen reicht es beispielsweise aus, wenn man einfach vor Ort erscheint. Andere wiederum verlangen von einem eine Terminvereinbarung.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man eine Terminvereinbarung hat, dann muss man beispielsweise nicht stundenlang im Wartezimmer warten. Problem hierbei nur kann sein, dass die Gewerbeanmeldung erst nach mehreren Wochen und Monaten stattfinden kann, da alle Termine ausgebucht sind.

Wenn man allerdings hingegen einfach vor Ort erscheint, kann man die Anmeldung am gleichen Tag erledigen, muss sich dann aber auch damit arrangieren, dass man mehrere Stunden im Wartezimmer warten muss. Für alle, die sich nach einer dritten Alternative sehnen, denen sei gesagt: diese gibt es! Und zwar die Online Gewerbeanmeldung.

Diese Art der Anmeldung ist noch recht neu und daher noch nicht überall verfügbar, was ihr bisher einziges Manko ist. Die Online Gewerbeanmeldung ist vor allem für diejenigen attraktiv, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten nie die Zeit dazu gefunden hat, zu den entsprechenden Öffnungszeiten zu erscheinen. Auch dauert diese Art der Anmeldung nur die Hälfte der Zeit, als wenn man beim Gewerbeamt vor Ort erscheint.

Man müsste dann nur die erforderlichen Dokumente als Datei hochladen und die Gebühren per Online bezahlen. Da diese Alternative allerdings noch nicht für jeden gültig ist, gehen wir in unserem Beispiel klassisch voran.

Wenn man nun also beim Gewerbeamt angekommen ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem muss man noch folgende Unterlagen bei sich haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hält und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Außerdem müsste man dann noch einmal vor Ort erscheinen, was wahrscheinlich bei den meisten eher ein Grund dafür wäre, alles an einem Tag zu erledigen.

Bei dem Formular muss man angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Unternehmen machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der IHK bzw HWK und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man eine Gewerbeanmeldung beantragen?

Wenn man bereits von vorneherein weiß, dass man eine nebenberufliche Tätigkeit beginnen möchte, dann sollte man so schnell wie möglich das Gewerbeamt aufsuchen.

Jeder, der eine nebenberufliche Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser einen Gewinn zu erwirtschaften, ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Wann genau man anfangen möchte, ist ebenfalls klar geregelt.

Man sollte die Gewerbeanmeldung vor dem Start der gewerblichen Tätigkeiten anmelden. Ansonsten kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. Beispielsweise ist es sogar in München so, das Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden können.

Das würde für viele nicht nur den absoluten Worst Case bedeuten, sondern auch den finanziellen Ruin. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern. Doch man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden lassen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit.

Dann müsste man die bisher nicht gezahlten Steuern nachzahlen und zusätzlich darauf würde dann noch ein gewisser Zinssatz dazukommen. Bei eher kleineren Beträgen drücken die meiste Ämter noch ein Auge zu und verhängen dann keine Strafe, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht und die Anmeldung so schnell wie möglich beantragen bzw. vornehmen.

Wann folgt die Anmeldung beim Finanzamt?

In der Regel meldet sich das Finanzamt innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Gewerbeanmeldung. Man erhält dann den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden.

Dabei kann man sich auch einiges an Zeit lassen. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Diese Regelung ist eine kleine Hilfe für Gewerbetreibende, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind. Falls man diese Regelung nicht beansprucht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr ziehen.

Das bedeutet, das Gewerbe wird dann wie jedes andere auch behandelt. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein kontrolliert, ob das angegebene auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Falls sich in der Zukunft etwas an dem Bereich geändert haben sollte, muss man dies unverzüglich angeben. Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man daraufhin eine Steuernummer. Beim Kleingewerbe ist es allerdings so, dass man keine bekommt. Vielmehr benutzt man die private Steuernummer, die jeder Bürger seit Geburt an erhält, auf den Rechnungen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden.

Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften. Falls man mehr Umsatz gemacht haben sollte, dann gelten für dieses Gewerbe andere Regeln, unter anderem wird man dann dazu verpflichtet, die Buchführung zu einzuführen.

Die Kleinunternehmerregelung wiederum vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand sehr gering ist und man jede Menge Geld sparen kann.

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Die erreichbaren Summen sind bei einem Kleingewerbe immens. Wer annahm, dass der Name klein gleichbedeutend damit ist, das man auch nur wenig verdienen kann, der täuscht sich, aber gewaltig. Denn mit einem Kleingewerbe kann man bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn im Geschäftsjahr erwirtschaften.

Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man auch Steuern zahlen muss. Allerdings darf man in Deutschland bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen. Also im besten Fall, zahlt man weder die Gewerbesteuer, noch die Umsatzsteuer, sofern man die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe erfüllt hat.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Da das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe der Deutschen überhaupt ist, nehmen wir dies als Grundlage unseres Beispiels. Die Kosten bei einem Kleingewerbe sind sehr moderat und für jeden bezahlbar. Die einzigen Kosten, die ein Kleingewerbe decken muss, sind zum einen die Gebühren bei der IHK, die rund 30 bis 300 Euro pro Jahr kosten können.

Zum anderen müssen Gründer, die ein Hauptgewerbe führen, die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Dies beträgt in der Regel rund 200 Euro und kann weiter steigen, je nachdem, wie die Einnahmen aussehen.

Auch kann es vorkommen, dass auch nebenberuflich Selbstständige einen Teilbetrag der Krankenkasse übernehmen müssen, wenn hohe Umsätze erwirtschaftet werden. Dies wären auch die einzigen Kosten, die man abdecken müsste.

Ebenfalls berücksichtigen sollte man Kosten für Mitarbeiter, die Miete, Neuanschaffungen, Verträge, Patente, Versicherungen etc. Diese sollte man ebenfalls in die Überlegen miteinbeziehen, um alle Fixkosten aufzulisten und eine monatliche Gebühr zu berechnen.

Muss jeder die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Auch wenn die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer sehr umstritten ist, ist diese dennoch gesetzlich für jeden Gewerbetreibenden verpflichtet. Die Mitgliedschaft bei der IHK kostet rund 20 bis 60 Euro für kleinere Gewerbe und für die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300 Euro.

Die Gebühren können auch weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen des Gewerbetreibenden. Wer einen Umsatz von unter 5200 Euro im Geschäftsjahr vorweisen kann, ist von den Beiträgen befreit. Weitere Kosten können dann entstehen, wenn eine Beitragsrechnung reinflattert.

Vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen.

Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Die Anmeldung beim Gewerbeamt ist die Voraussetzung dafür, um überhaupt eine gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Gründer, die die Kleingewerbe Anmeldung beantragen möchten, müssen sich allerdings ein wenig gedulden. Denn diese Anmeldung findet nicht beim Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen statt.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen, auf dem man angeben muss, dass man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist die Voraussetzung dafür, damit ein Gewerbe als Kleingewerbe gilt.

 

Wo melde ich ein Gewerbe an?

Der erste Weg in die Selbstständigkeit ist vor allem zu Beginn ein sehr steiniger, der nicht einfach sein wird. Doch wie sagt man so schön: aller Anfang ist schwer. Und wenn man den Anfang einmal hinter sich hat, ist es so, als wenn man den ganzen Ballast los geworden ist und mit seinem Gewerbe gemeinsam abheben kann, wie eine Rakete.

Wir von GewerbeAnmeldung.com möchten dich auf diesem Weg zur Selbstständigkeit begleiten. Daher stellen wir dir auch unzählige Informationen kostenlos zur Verfügung, damit dein Unternehmen ein voller Erfolg wird, du richtig viel Kohle machen kannst und dabei einiges an Bares sparst, durch bestimmte Tipps und Tricks.

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?


Ein Gewerbe kann man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Das klingt in der Regel einfacher als es ist, denn vor allem in Großstädten kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass es mehrere Gewerbeämter gibt. Daher ist es umso wichtiger, dass zuständige Gewerbeamt für einen zu finden, um die Anmeldung auf Vordermann bringen zu können.

Ist das Gewerbeamt einmal ausfindig gemacht worden, müssen Gewerbetreibende dann erst einmal schauen, ob man einen Termin braucht, um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Einige Ämter bestehen nämlich auf einen Termin.

Das hat den Vorteil, dass man an dem Tag auch direkt den Gewerbeschein in den Händen hält, allerdings auch das Problem, dass es, aufgrund der großen Nachfrage einer Gewerbeanmeldung, erst ein Termin nach Wochen und Monaten stattfinden kann.

Einige andere Ämter sind da etwas offener und erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint. Die Anmeldung ist dann schnell gemacht… oder sagen wir, halb so schnell.

Oder sind wir ganz ehrlich, es geschieht im Schneckentempo. Denn durch diese Möglichkeit gibt es einen großen Andrang, sofort das Gewerbe anmelden zu wollen.

Daher sollte man auch einiges an Zeit einplanen, wenn man nur so das Gewerbeamt betreten kann. Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel nur 30 bis 40 Minuten. Je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Artikel natürlich keine mehr 😉

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Man muss vor Ort einen Betrag für die Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man einen Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet.

Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man das Gewerbe anmelden?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt sollte sofort erfolgen, wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte und eine eigene Rechnung schreiben will. Freiberufler und Leute, die unter 410 Euro im Jahr mit einer Tätigkeit verdienen, sind ausgenommen von der Pflicht.

Alle anderen sind dazu verpflichtet, ein Gewerbe anmelden zu müssen. Falls man dies nicht tut, kann ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen. In München ist es sogar so, dass ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden kann.

Das ist nicht nur eine saftige Strafe, sondern würde für viele Gründer den privaten Ruin bedeuten. Daher ist es umso wichtiger, dass man die Gewerbeanmeldung nicht vor sich hinschiebt und sofort erledigt.

Kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?

Man kann die Anmeldung eines Gewerbes auch noch rückwirkend beantragen. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Falls man wirklich das Gewerbe erst verspätet anmelden sollte, dann müsste man die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde noch ein bestimmter Zinssatz drauf gerechnet werden.

Trotz der verspäteten Gewerbeanmeldung können Ämter dennoch ein Bußgeld verhängen, doch in der Regel lassen diese vor allem bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten, so dass am Ende eine sehr kleine oder gar keine Summe gezahlt werden muss. Doch allein darauf sollte man nicht verlassen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornehmen.

Wer muss überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen lassen?

In der Bundesrepublik Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann. Doch dann gibt es manche Fälle, die überhaupt keine Gewerbeanmeldung benötigen und dennoch als Unternehmer gelten. Die Rede ist von Freiberuflern. Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Auch keine Gewerbeanmeldung brauchen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die mit einer selbstständigen Tätigkeit, einen minimalen Betrag von bis zu 410 Euro im Jahr als Gewinn erwirtschaften dürfen.

Wie sieht das Gewerbeformular aus?

Die meisten Leser auf der Seite stehen noch ganz am Anfang ihrer selbstständigen Laufbahn. Daher ist es auch ganz normal, wenn man gar nicht weiß, wie so ein Formular aussehen könnte. Dafür gibt es ja die Seite GewerbeAnmeldung.com. Wir wissen, dass du ziemlich gespannt bist, daher kriegst du auch sofort die Informationen die du brauchst: das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen einige Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt, die auf spezielle Gewerbe konzentriert sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo kann man die Kleingewerbe Anmeldung durchführen?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Dies kann man dann, wenn das Gewerbe angemeldet wurde und man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten hat. Auf diesem Bogen kann man ankreuzen, ob man die Regelung in Anspruch nehmen möchte.

So kann man ein Kleingewerbe anmelden. Nicht anders. Wenn man diese Regelung nicht für sich beansprucht, dann kann man dies für die kommenden Jahre für dieses Gewerbe nicht mehr tun. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese wären, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000€ Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaftet. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man in den jeweiligen Jahren keine Umsatzsteuer zahlen.

Dies ist eine enorme Hilfe für die Gewerbetreibenden. Außerdem kommt noch hinzu, dass man, unabhängig vom Gewerbe, einen Betrag von bis zu 24.500€ Gewinn verdienen darf, ohne Gewerbesteuern abführen zu müssen.

Demnach könnte es sein, dass Kleingewerbetreibende am Ende sowohl keine Umsatzsteuer, als auch keine Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Für den Start sind dies ideale Voraussetzungen. Daher ist das Kleingewerbe auch eines der beliebtesten Gewerbe überhaupt. Ein Kleingewerbe anmelden ist auch gar nicht schwer und mit dem Ankreuzen sofort erledigt.

Muss jeder Gewerbetreibende die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Jeder, der die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, muss anschließend auch die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Das ist in Deutschland so klar geregelt und man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die IHK ist dafür da, die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Beispielsweise bringt sie Bahngleis Reparaturen voran, damit Leute Gewerbetreibenden mit Geschäften, wieder Kunden schneller bei sich begrüßen können. Auch bietet die IHK viele Möglichkeiten der Weiterbildung an. Zusätzlich zu den Kursen, die man belegen kann, kann man auch Zertifikate erhalten, die dem Unternehmen zugutekommen.

Für diese Leistung muss man dann auch eine jährliche Gebühr bezahlen. Kleinere Unternehmen müssen eine Gebühr von rund 30 bis 70€ bezahlen. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen rund 150 bis 300€. Allerdings hat wie jede Medaille auch, die IHK eine andere, unschöne Seite an sich. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Bereits im ersten Jahr kann man eine solche Rechnung erhalten, die es in sich haben kann. Manchmal muss man dann Neuanschaffungen und geplante Investitionen aufs erste auf Eis legen, um diese Rechnung zu begleichen.

Doch keine Panik, mit dieser kurzen Anleitung kannst du dem Ganzen entgehen: Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen. Dann kannst du hergehen und die IHK Gebührenberatung von uns für dich nutzen.

Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob man die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ gesenkt werden können. Ja, richtig gelesen lieber Leser, eine fast vollständige Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Eine Garantie hierfür kann nicht ausgesprochen werden, allerdings sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Nach der Gewerbeanmeldung kommen noch tonnenweise Kosten auf einen. Nun ja… nicht wirklich! Denn vor allem bei eher kleineren Unternehmen sind die Kosten sehr überschaubar und für jeden bezahlbar. Da die meisten Gründer noch kurz vor der Gründung stehen, sollte man die Kosten für die Gewerbeanmeldung selbst mit in die Aufzählung reinnehmen.

Die Bearbeitungsgebühr bei der Anmeldung kostet rund 20 bis 60€. Falls man hauptberuflich Selbstständig ist, dann muss man auch die Kosten für die Krankenkasse aus der eigenen Tasche begleichen.

Die Einnahmen dafür unterscheiden sich stark und sind abhängig von den eigenen Einnahmen. Ein Richtwert hierfür wären rund 200€ im Monat. Weitere Kosten, die anfallen, sind die bei der IHK. Die jährlichen Kosten betragen rund 30 bis 70€. Zusätzliche Kosten fallen nach der Gewerbeanmeldung nicht an.

Fazit:

Gründer müssen ein Gewerbe beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt und Gemeinde anmelden. Wer die Rechtsform Kleingewerbe auf dem Formular bei der Gründung sucht, der sucht vergeblich, denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Amt des Gewerbes eröffnen. Vielmehr kann man dies dann, wenn man beim Fragebogen vom Finanzamt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

 

Wo meldet man ein Kleingewerbe an?

Die Kleingewerbe Anmeldung ist für viele Gründer der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Der erste Schritt in die Selbstständigkeit ist immer der schwerste. Wir von GewerbeAnmeldung.com werden dich, sofern du das möchtest, auf deinem Weg begleiten und unterstützen.

Unterstützen mit neuesten Informationen, Tricks und Tipps, die du nur auf dieser Seite finden kannst, die deinem Gewerbe zugutekommen. Der Start als Kleingewerber bedeutet nicht, dass das Unternehmen nicht weiterwachsen muss. Daher profitiere von diesem einmaligen Wissen, welches dir einen Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz verschaffen wird.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Wer ein Unternehmen gründen und sich selbstständig machen möchte, muss zuerst beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt der Gewerbeanmeldung nachkommen. In manchen Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, die für die Anmeldung zuständig sind, wie beispielsweise das Ordnungsamt oder die Handwerkskammer.

Bei manchen Gewerbeämtern muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Andere wiederum erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer Platz nimmt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einen Termin hat, muss man nicht allzu lange im Wartezimmer verharren. Allerdings kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man mehrere Wochen auf einen Termin warten muss. Wenn man vor Ort erscheinen kann, dann hat man die Anmeldung beim Gewerbeamt in der Regel auch am selben Tag erledigt.

Allerdings kann man damit rechnen, dass der halbe Tag damit verbracht wird, bei dem Gewerbeamt zu sein. Unabhängig davon, was man präferiert, muss man zunächst schauen, welche Option das Gewerbeamt in der Stadt anbietet.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Text bleiben keine Fragen mehr offen.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Bei der Anmeldung muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann.

Was brauche ich für die Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Anschließend erhält man dann ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Beispielsweise muss man dort angeben, ob man nebenberuflich oder hauptberuflich die Selbstständigkeit anpeilt. Fälschlicherweise wird angenommen, dass man bereits beim Gewerbeamt das Kleingewerbe anmelden kann.

Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr kann man erst dann ein Kleingewerbe anmelden, wenn man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat. Dort kann man dann angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich gar nicht. Mit einem Kleingewerbe werden demnach eben nur Unternehmen beschrieben, die diese Regelung in Anspruch genommen haben. Der Vorteil dieser Regelung ist der, dass man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss und dann keine Umsatzsteuer abführen muss.

Als Gewerbetreibender muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig werden. Das übernimmt das Amt des Gewerbes für einen. Diese leiten die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, die IHK oder HWK und auch den Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt braucht dann in der Regel sieben bis zehn Tage nach der Anmeldung, bis diese den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeschickt haben. Dieser Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich dafür einiges an Zeit nimmt und alles sorgfältig ausfüllt.

Unter anderem muss man nämlich genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei sollte man das Kleingewerbe so umfassend wie möglich beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob die angegebenen Daten auch wirklich stimmen.

Auch beim Bogen muss man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Falls nicht, dann ist es in einigen Bundesländern beispielsweise untersagt, diese Option für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe zu nutzen. Kleingewerbe erhalten keine Steuernummer und können die private nutzen.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Ein Kleingewerbe anmelden kann man nicht beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt. Man muss vielmehr die Anmeldung beim Finanzamt vollziehen bzw. den steuerlichen Erfassungsbogen erhalten.

Auf diesem kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Mit einem Kleingewerbe werden eben Gewerbe umschrieben, die diese Regelung in Anspruch genommen haben.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn man eine Tätigkeit beabsichtigt oft wiederholt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Anmeldung bei dem Gewerbeamt vorzunehmen. Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Das sind Leute, die bis zu 410 Euro pro Jahr mit einer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne das Kleingewerbe anmelden zu müssen. Ebenfalls keine Anmeldung durchführen müssen sind Freiberufler, die lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen.

Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung vorzunehmen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht tut, kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann. In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden.

Daher ist es umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich zu tun. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen.

Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen und einen normalen Gewerbeschein?

Beim Kleingewerbe handelt es sich um ein Unternehmen, welches die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht hat. Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können.

Genauer gesagt, die Umsatzsteuer. Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Gewerbesteuern bezahlen.

Welche Vorteile hat ein Kleingewerbe?

Als kleiner Gewerbetreibender ist man nicht dem Handelsgesetzbuch verpflichtet, sondern handelt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB wird gerne als sehr umfangreich und komplex dargestellt, daher ist es ganz passend, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, dass man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Muss auch ein Kleingewerbe die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Auch wenn man das nicht gerne hören möchte und die daraus resultierenden Kosten für den ein oder anderen sehr nervig sein können, doch die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer, muss von jedem Gewerbetreibenden angetreten werden.

Man hat hierbei keine Möglichkeit, sich befreien lassen zu können. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe.

Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Moment recht nervig erscheinen, so sollte man nicht vergessen, dass die IHK sehr viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet, die wiederum den Unternehmen zugutekommen können.

Auch ist die IHK daran am Arbeiten, die regionale Wirtschaft zu fördern. Dies kann man allerdings ohne eine Gebühr nicht voranbringen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte.

Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss.

Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen.

Dann kann man als Gründer hergehen und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen. Bei der IHK Gebührenberatung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken.

Ja, du hast richtig gelesen, eine fast vollständige Annullierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe pro Jahr verdienen?

Wenn man den Namen „Kleingewerbe“ hört, dann assoziiert man in erster Linie keine großen Gewinne und Umsätze. Man geht davon aus, dass man mit einem solchen Gewerbe kein Transportmittel oder eine Geschäftsidee mitfinanzieren könnte. Doch der Schein trügt.

Denn das Kleingewerbe ist vielleicht klein.. aber oho! Denn die erreichbaren Zahlen sind alles andere als Klein. Mit einem Kleingewerbe kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften. Das ist eine unfassbar hohe Summe und würde das Gehalt bei den meisten um das Vielfache übersteigen. Daher sollte man ein Kleingewerbe auch nicht unterschätzen. Ein Kleingewerbe anmelden hat eben seine Vorteile.

Ist ein Kleingewerbe Steuerfrei?

Im Volksmund ist der Glaube weit verbreitet, dass man mit einem Kleingewerbe fast schon „unmenschliche“ Vorteile genießen kann. Wir Menschen zahlen einiges an Steuern, dabei klingt es natürlich sehr interessant, wenn man hört, dass ein kleines Gewerbe eben solche nicht zahlen muss. Genauso, wie unglaublich dies klingt, genauso unwahr ist diese Aussage auch.

Was allerdings stimmt, ist, dass man bei einem Kleingewerbe, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind, man wirklich nur sehr wenig Steuern zahlen muss.

Wenn man nämlich die Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung erfüllt, dann fallen zum einen keine Umsatzsteuer an. Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn auch dies gegeben ist, wären die einzigen Steuern, die man bei einem Kleingewerbe noch abführen müsste, die Einkommenssteuer.

Fazit:

Ein Kleingewerbe meldet man bei dem Amt der Finanzen an. Auch wenn fälschlicherweise immer wieder angenommen wird, dass man das Anmelden bei dem Amt des Gewerbes tut. Für das Anmelden eines Kleingewerbes, muss man den die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

 

Gewerbe anmelden wo – alle Information zur Gewerbeanmeldung

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Wer ein Gewerbe anmelden möchte, der muss das Gewerbeamt aufsuchen. Vor allem in Großstädten kann es allerdings dazu kommen, dass es zum einen mehrere Gewerbeämter gibt und zum anderen, auch andere Ämter die Aufgabe übernehmen, die Anmeldung anzunehmen, wie beispielsweise ein Ordnungsamt oder eine Handwerkskammer.

Daher muss man zunächst das zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. Wenn man dies einmal gefunden hat, muss man in der Regel einen Termin vereinbaren, um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Einige Ämter erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer Platz nimmt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Terminvereinbarung weiß man genau wann man erscheinen muss und hat keine lange Wartezeit im Warteraum zu befürchten, doch manchmal sind Gewerbeanmeldungen bereits über mehrere Wochen und Monate verplant, so dass man dann selbst wieder lange warten muss.

Wenn man einfach vor Ort erscheint, muss man sich an den Öffnungszeiten richten und mit einem sehr vollen Warteraum rechnen. Dann ist zwar der halbe Tag weg, dafür die Gewerbeanmeldung aber an einem Tag auch erledigt.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung an sich dauert in der Regel nicht länger als wie 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele fragen man selbst hat. Das Klima in den Büroräumen ist in den meisten Fällen sehr heiter, denn Neugründer sind immer sehr gerne gesehen.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular richtig ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Wie kann man einen Gewerbeschein erhalten?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Kann man ein Kleingewerbe auch bei dem Gewerbeamt anmelden?

Der Mythos ist weit verbreitet, dass man die Kleingewerbe Anmeldung bei dem Gewerbeamt durchführen kann. Das stimmt so nicht. Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, der muss beim Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Genau, richtig gelesen. Die Anmeldung für ein Kleingewerbe findet beim Amt der Finanzen statt.

Allerdings nicht so, wie man sich das vorstellt. Man erhält den Fragebogen und dort muss man unter anderem ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen möchte.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gewerbe, keine Umsatzsteuer zu zahlen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Diese Voraussetzungen sehen so aus, dass man innerhalb des ersten Geschäftsjahres nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz bleiben muss.

Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Gewerbesteuern und demnach auch viel Geld. Mit einem Kleingewerbe werden Unternehmen beschrieben, die diese Regelung für sich in Anspruch genommen haben.

Kann man ein Gewerbe auch online anmelden?

Wer ein Gewerbe anmelden möchte, allerdings weder die Zeit hat, auf den Termin zu warten, noch zu den entsprechenden Öffnungszeiten erscheinen kann, der kann das Gewerbe auch online anmelden.

Die Online Gewerbeanmeldung übernimmt sozusagen die Aufgaben des Gewerbeamtes. Man kann dort die benötigten Dateien als Kopie hochladen und das Geld bequem von Zuhause aus schicken. Auch das Gewerbeformular kann Online ausgefüllt werden.

Die Online Gewerbeanmeldung dauert in der Regel nur zehn bis 15 Minuten. Für all diejenigen, die aufgrund von unpassenden Arbeitszeiten nie dazu kamen, bei dem Gewerbeamt zu erscheinen, ist dies ideal.

Einziges Manko: online ein Gewerbe anzumelden wird noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Vielmehr findet man diese Art der Gewerbeanmeldung in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Muss man sich auch beim Finanzamt anmelden?

Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, braucht man keine Anmeldung bei dem Amt der Finanzen. Dieses schickt in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen den steuerlichen Erfassungsbogen.

Wer innerhalb dieser Zeitspanne nichts erhalten sollte, der sollte erst dann aktiv werden und Mal nachfragen. Auf dem Fragebogen kann man sozusagen das Kleingewerbe anmelden, indem man die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht. Wenn man diese Option allerdings nicht zieht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe gültig machen.

Daher ist es ratsam, vor allem bei einer nebenberuflichen Tätigkeit, zunächst das Kleingewerbe anmelden zu lassen, indem man die Regelung für sich beansprucht. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang. Also ein ganz schön dicker Brocken.

Man muss unter anderem auch angeben, wie denn genau die gewerbliche Tätigkeit ausschaut. Hierbei sollte man die Tätigkeit auch so ausführlich wie möglich beschreiben und sich dabei Zeit lassen. Das Finanzamt kontrolliert im Nachhinein sehr genau, ob die Angaben auch wirklich passend sind. Nachdem man den Fragebogen abgeschickt hat, kann man Anfangen, mit dem Gewerbe Gewinne zu erwirtschaften.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Jeder Gewerbetreibende ist in Deutschland dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Das ist gesetzlich so klar geregelt und man sich da auch nicht befreien lassen.

Die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Sie bietet den Gewerbetreibenden die Möglichkeit, Weiterbildungskurse und Zertifikate zu erhalten. Für diese Leistungen muss man allerdings eine jährliche Gebühr bezahlen, die für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro kosten.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, gilt eine Gebühr in Höhe von rund 150 bis 300 Euro pro Jahr. Sofern das Unternehmen einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man der Pflicht der Gebührenzahlung befreit. Auch können die Gebühren weiter ansteigen. Dies ist allerdings mit den eigenen Einnahmen verknüpft. Sofern die Einnahmen signifikant steigen, steigt zu einem gewissen Prozentsatz auch die Gebühr.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Je nach Art des Gewerbes können unterschiedliche Kosten entstehen. Ausgehend davon, dass man das beliebteste Gewerbe hat, also ein Kleingewerbe, dann sind die Kosten allerdings sehr überschaubar.

Zwar keine fixen Kosten, doch da die meisten Leser noch kurz vor der Gründung stehen, kann man diese Kosten ebenfalls benennen: die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, die rund 20 bis 60 Euro kostet.

Weitere Kosten die anfallen, sind die IHK Gebühren, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr kosten würden. Das wären auch bereits die einzigen Kosten bei einem Kleingewerbe. Natürlich können weitere Kosten anfallen, wenn das Gewerbe weiterwächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt oder Partnerschaften eingehen.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung muss man beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt erledigen. Vor Ort muss man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Außerdem sollte man einige Unterlagen dabei haben, wie einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung. Anschließend muss man ein Formular aus und wäre dann auch bereits fertig mit der Gewerbeanmeldung.

 

Kleingewerbe wo anmelden – Sehr Leicht!

Für viele Gewerbetreibende ist es ein Traum, irgendwann selbst der Chef über das eigene Leben zu sein. Das man selbst entscheiden kann, wann man arbeitet, wie viel man arbeitet, mit welcher Intensität man arbeitet.

Das Leben zu bestreiten, mit all seinen Facetten, und daran zu wachsen. Genauso soll auch das Unternehmen mit der Zeit immer weiterwachsen. Der ideale Start für eine nebenberufliche Selbstständigkeit, stellt das klein Gewerbe dar.

Dieses bietet Gründern viele Vorteile und ist zudem sehr kostengünstig. Nicht umsonst ist das Kleingewerbe das beliebteste Gewerbe in der gesamten Republik. In diesem Artikel wirst du das wichtigste rund um das Kleingewerbe erfahren.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Um ein Gewerbe anzumelden, muss man beim Gewerbeamt in der jeweiligen Stadt vorstellig werden. In manchen Städten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt, die für die Anmeldung zuständig sind, wie beispielsweise das Ordnungsamt oder die Handwerkskammer.

Bei manchen Gewerbeämtern muss man einen Termin vereinbaren, um überhaupt die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Andere wiederum erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer Platz nimmt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn man einen Termin hat, muss man nicht allzu lange im Wartezimmer verharren. Allerdings kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man mehrere Wochen auf einen Termin warten muss.

Wenn man vor Ort erscheinen kann, dann hat man die Anmeldung beim Gewerbeamt in der Regel auch am selben Tag erledigt. Allerdings kann man damit rechnen, dass der halbe Tag damit verbracht wird, bei dem Gewerbeamt zu sein.

Unabhängig davon, was man präferiert, muss man zunächst schauen, welche Option das Gewerbeamt in der Stadt anbietet. Die Gewerbeanmeldung selbst dauert in der Regel rund 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Text hoffentlich keine mehr 😉

Wenn man nun im Büro des Beamten ist, muss man eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Außerdem sollte man noch folgendes bei dem Gewerbeamt dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Anschließend erhält man dann ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Beispielsweise muss man dort angeben, ob man nebenberuflich oder hauptberuflich die Selbstständigkeit anpeilt. Fälschlicherweise wird angenommen, dass man bereits beim Gewerbeamt das Kleingewerbe anmelden kann.

Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr kann man erst dann ein Kleingewerbe anmelden, wenn man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten hat. Dort kann man dann angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich gar nicht. Mit einem Kleingewerbe werden demnach eben nur Unternehmen beschrieben, die diese Regelung in Anspruch genommen haben.

Der Vorteil dieser Regelung ist der, dass man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss und dann keine Umsatzsteuer abführen muss. Als Gewerbetreibender muss man in der Regel nicht beim Finanzamt vorstellig werden. Das übernimmt das Amt des Gewerbes für einen.

Diese leiten die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und auch den Berufsgenossenschaften.

Das Finanzamt braucht dann in der Regel sieben bis zehn Tage nach der Anmeldung, bis diese den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeschickt haben. Dieser Bogen zur steuerlichen Erfassung ist sieben Seiten lang. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich dafür einiges an Zeit nimmt und alles sorgfältig ausfüllt. Unter anderem muss man nämlich genau angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei sollte man das Kleingewerbe so umfassend wie möglich beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob die angegebenen Daten auch wirklich stimmen. Auch beim Bogen muss man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Falls nicht, dann ist es in einigen Bundesländern beispielsweise untersagt, diese Option für die kommenden fünf Jahre für dieses Gewerbe zu nutzen. Kleingewerbe erhalten keine Steuernummer und können die private nutzen.

Wo muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Die Kleingewerbe Anmeldung findet nicht beim Amt des Gewerbes statt, sondern muss beim steuerlichen Erfassungsbogen in Anspruch genommen werden, welches man vom Finanzamt erhält. Die Märchen, dass Kleingewerbe ein ganz normales Gewerbe sei, ist falsch.

Beim Kleingewerbe handelt es sich nämlich nicht um eine normale Rechtsform, sondern um ein besonderes Gewerbe, wo diese keine Umsatzsteuer zahlen müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Bis wann muss man ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn man eine Tätigkeit beabsichtigt oft wiederholt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann ist man dazu verpflichtet, die Anmeldung beim Gewerbeamt vorzunehmen. Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die bis zu 410 Euro pro Jahr mit einer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne das Gewerbe anmelden zu müssen.

Ebenfalls keine Anmeldung durchführen müssen sind Freiberufler, die lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden müssen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Anmeldung vorzunehmen. Falls man die Anmeldung nämlich nicht tut, kann man mit einem Bußgeld bestraft werden, welches rund 1000 Euro und mehr betragen kann.

In München ist es beispielsweise sogar so, dass Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro ausgesprochen werden. Daher ist es umso wichtiger, die Anmeldung nicht zu verschieben und so schnell wie möglich zu tun. Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Allerdings müsste man dann die ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein bestimmter Zinssatz anfallen. Bei eher kleineren Beträgen lassen die Ämter Mal gerne Milde walten und verhängen dann kleine bis keine Bußgelder, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Kann man die Gewerbeanmeldung auch online durchführen?

Wir leben im Zeitalter des digitalen Fortschritts. Dieser Fortschritt macht auch bei der Gewerbeanmeldung keinen Halt. Man kann mittlerweile auch ein Gewerbe online anmelden. Uns stehen demnach mehr Türen offen, um die Gewerbeanmeldung voranbringen zu können.

Dafür muss man die erforderliche Seite der jeweiligen Stadt finden und die Dokumente hochladen, als Kopie hochladen, sowie den Betrag für die Bearbeitung bezahlen. Das Ausfüllen des Formulars dauert in der Regel nicht länger wie zehn bis 15 Minuten.

Einziger Haken: noch wird diese Art der Anmeldung nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Daher ist es wichtig erst einmal zu schauen, ob dies auch die eigene Stadt tut.

Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen und einen normalen Gewerbeschein?

Der Unterschied zwischen diesen zwei Scheinen liegt in rein gar Nichts. Wenn man beim Gewerbeamt ankommt, dann erhält man vor Ort nur ein Formular. Dieses erhält jeder Gründer. Weshalb man trotzdem immer wieder hört, dass es noch einen kleinen Gewerbeschein gibt, liegt darin, dass damit Leute beschrieben werden, die ein Kleingewerbe anmelden möchten.

Damit werden Unternehmen bezeichnet, die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren möchten. Diese können beispielsweise nicht den selben Umsatz wie eine Kapitalgesellschaft wie eine GmbH erzielen, müssen aber dafür auch unter bestimmten Voraussetzungen keine Gewerbesteuern zahlen. Auch sind die Kosten bei einem Kleingewerbe geradezu minimal und der Verwaltungsaufwand ist sehr gering.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Beim Kleingewerbe handelt es sich um ein Unternehmen, welches die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht hat. Die Regelung ist ein immenser Vorteil für Gewerbetreibende, um Steuern sparen zu können. Genauer gesagt, die Umsatzsteuer.

Um die Umsatzsteuer nicht zahlen zu müssen, muss allerdings folgendes gegeben sein: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Falls dies so gegeben ist, dann muss man als Kleingewerbe keine Umsatzsteuer bezahlen.

Welche Vorteile hat ein Kleingewerbe?

Als Kleingewerber ist man nicht dem Handelsgesetzbuch verpflichtet, sondern handelt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Gewerbeordnung und der Steuer- und Sozialgesetze.

Die HGB wird gerne als sehr umfangreich und komplex dargestellt, daher ist es ganz passend, wenn man als Kleingewerbe sich nicht so tief in die Materie einlesen muss. Das Kleingewerbe hat den entscheidenden Vorteil, dass man für dieses kein Mindestkapital benötigt.

Auch muss das Kleingewerbe nicht im Handelsregister eingetragen werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die IHK Gebühren pro Jahr dann geringer ausfallen. Bei einem Kleingewerbe kommt es nicht zur doppelten Buchführung und auch die Veröffentlichung eines Jahresabschlusses entfällt.

Als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Es ist nicht die Norm, dass ein Kleingewerbe im Handelsregister eingetragen wird. Als Kleingewerbe gibt es auch gar nicht die Pflicht. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • dass eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr Angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht zu forcieren.

Muss auch ein Kleingewerbe die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro im Jahr, für ein Kleingewerbe.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Kosten rund 150 bis 300 Euro. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Moment recht nervig erscheinen, so sollte man nicht vergessen, dass die IHK sehr viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet, die wiederum den Unternehmen zugute kommen können.

Auch ist die IHK daran am Arbeiten, die regionale Wirtschaft zu fördern. Dies kann man allerdings ohne eine Gebühr nicht voranbringen. Allerdings gibt es dann doch eine Sache, die sehr viele Gründer ärgern sollte.

Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung. Gründer können bereits im ersten Jahr eine Rechnung von der IHK erhalten, die es in sich hat. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, dass man die vorgenommenen Partnerschaften und Neuanschaffungen fürs erste ad acta legen muss.

Doch keine Panik, GewerbeAnmeldung.com kann dir bei deinem Problem behilflich sein. Man kann nämlich innerhalb einer festgelegten Frist, als Personengesellschaft, der Rechnung widersprechen. Dann kann man als Gründer hergehen und die IHK Gebührenberatung von dieser Seite zu Rate ziehen.

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Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Wie viel kann man mit einem Kleingewerbe pro Jahr verdienen?

Auch wenn der Name Kleingewerbe etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Zahlen alles andere als Klein! Mit einem Kleingewerbe kann man nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaften.

Das ist eine unfassbar hohe Summe und würde das Gehalt bei den meisten um das Vielfache übersteigen. Daher sollte man ein Kleingewerbe auch nicht unterschätzen. Ein Kleingewerbe anmelden hat eben seine Vorteile.

Ist ein Kleingewerbe Steuerfrei?

Der Mythos ist weit verbreitet: viele Leute nehmen an, dass man, nachdem man das Kleingewerbe anmelden hat lassen, man danach auch keine Steuern mehr zahlen muss. Dies stimmt nicht so ganz.

Doch was man sagen kann ist, dass ein Kleingewerbe wie keine andere Rechtsform dafür prädestiniert ist, seinem Inhaber sehr viel an Steuern einsparen zu können. Wenn man nämlich die Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung erfüllt, dann fallen zum einen keine Umsatzsteuer an.

Außerdem kann man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro im Jahr Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern abführen zu müssen. Wenn auch dies gegeben ist, wären die einzigen Steuern, die man bei einem Kleingewerbe noch abführen müsste, die Einkommenssteuer.

Wer muss überhaupt ein Kleingewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Kleingewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Kleingewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Sollte man den Arbeitgeber informieren?

Das Kleingewerbe anmelden ist die eine Sache, die andere Sache wiederum ist, ob man dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von dem Kleingewerbe zu unterrichten. In erster Linie ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland die Gewerbefreiheit herrscht. Das bedeutet, dass jeder, der eine Gewerbeanmeldung vollführen möchte, dies auch tun kann.

Da kann auch der Arbeitgeber in erster Linie widersprechen. Doch auch dieser hat einige Möglichkeiten, ein entsprechendes Wörtchen mitreden zu können. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel dastehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man einige Stunden für das Kleingewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung.

Denn das Kleingewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mit Leistungen glänzt. Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind. Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

Fazit:

Man muss das Kleingewerbe beim zuständigen Finanzamt beantragen. Wer glaubt, man müsste dies bei dem Amt des Gewerbes erledigen, der täuscht sich. Die Rechtsform „Kleingewerbe“ gibt es nämlich als solches gar nicht. Vielmehr werden damit Gewerbetreibende beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung gegründet haben.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende. Diese bringt eine unfassbar hohe Zahl an Vorteilen mit sich. Eine der wichtigsten dabei ist, dass man unter bestimmten Voraussetzungen, keine Umsatzsteuer zahlen muss.

 

Gewerbeamt anmelden

Wann muss man ein Kleingewerbe-anmelden?


Wann du dich beim Gewerbeamt melden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Wenn deine errichtete Tätigkeit einen Umsatz von über 410 Euro erwirtschaftet, dann ist es höchste Zeit beim Gewerbeamt vorstellig zu werden.

Um ein Gewerbe anmelden zu können, benötigst du einige Unterlagen, worauf wir später noch genauer eingehen werden. Solange dein Umsatz unter 410 Euro liegt, interessiert sich das Finanzamt nicht für dich und die Gewerbeanmeldung ist kein direktes muss.

Wenn dein Gewerbe bzw. dein Unternehmen angemeldet werden soll, du aber noch nicht Volljährig bist, dann musst du mit einem Erziehungsberechtigten zum Gewerbeamt und dich mit dieser Person anmelden.

Welche Gewerbe gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Gewerbe, für die unterschiedliche Dokumente benötigt werden. In erster Linie wird aber entschieden, ob du im Haupt- oder im Nebengewerbe gründen möchtest. Mit einem Hauptgewerbe ist gemeint, dass du Vollzeit in diesem Unternehmen arbeitest und keinem Job nachgehst.

Ein Nebengewerbe wiederum wird neben der eigentlichen Arbeit getan und sollte nicht mehr wie 18 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Sobald das Nebengewerbe mehr Zeit als die eigentliche Arbeit beansprucht, muss der Arbeitgeber informiert werden.

Wenn du ein Nebengewerbe gründen möchtest, dann zahlt dein Arbeitgeber weiterhin deine Versicherung. Es gibt einige Tätigkeiten, in denen du kein Gewerbe eröffnen musst. Dazu zählen die Katalog- und Katalogähnlichen Berufe. Darunter fallen Berufe wie:

  • Ärzte.
  • Zahnärzte.
  • Tierärzte.
  • Rechtsanwälte.
  • Notare.
  • Patentanwälte.
  • Vermessungsingenieure.
  • Ingenieure.

Diese Berufe müssen nur zum Finanzamt und erhalten von dort ihre Steuernummer.

Was ist ein Kleingewerbe?

Als Kleingewerbe werden Betriebe bezeichnet, die unter der Kleinunternehmerregelung agieren. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfestellung für Gründer, um der Gewerbesteuer zu entgehen. Damit diese Voraussetzuung in Kraft tritt, darf dein Gewerbe innerhalb des ersten Geschäftsjahres nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Da auch die Bundesrepublik davon profitiert, viele Unternehmen begrüßen zu dürfen, wird im zweiten Jahr ein Umsatz von 50.000 erlaubt. Dieser immenser Vorteil ist vor allem für Menschen interessant, die noch keinen allzu hohen Ertrag innerhalb der ersten beiden Jahre erwarten oder die neben dem Beruf gründen.

Falls der erwirtschaftete Betrag allerdings über 24.500 Euro liegt, wird das Kleinunternehmen wie jedes andere Unternehmen behandelt und Gewerbesteuern fallen an. Ein weiterer Vorteil eines Kleingewerbes ist, das dieser kein hohes Kapital benötigt und genauso keinen hohen Verwaltungsaufwand benötigt.

Die doppelte Buchführung kommt für diese Gewerbetreiber nicht zu tragen. Am Ende des Geschäftsjahres reicht eine Einnahme-Überschuss-Rechnung für die Steuererklärung. Auch entfällt die Pflicht, wie es beispielsweise bei Kapitalgesellschaften wie der GmbH verlangt wird, Jahresabschlüsse zu veröffentlichen.

Ein Kleingewerbe mit einer vereinfachten Buchführung darf einen Jahresumsatz von 600.000 Euro bzw. einen Gewinn von 60.000 Euro erwirtschaften. Für ein kleineres Gewerbe gelten die Vorschriften der BGB und nicht der HGB.

Gewerbeanmeldung – was erwartet mich beim Gewerbeamt?

Du hast für dich eine tolle Idee, denkst, diese kann einen Ertrag erwirtschaften und folglich führt dich dies über kurz oder lang zum Gewerbeamt. Deutschland ist eine Nation voller innovativen und einzigartigen Gründern, die die Welt verändert und revolutioniert haben.

Das Land der Dichter und Denker eben. Gründer genießen auch ein hohes Ansehen in der Gesellschaft, weil diese Menschen als „Macher“ wahrgenommen werden und dies die meisten Menschen imponiert. Genauso positiv sieht es auch in den meisten Gewerbeämtern aus.

Die Leute empfangen einen sehr höflich und versuchen zu helfen, wo sie nur können. Man erhält ein Gewerbeanmeldung Formular, in der man einige zu seiner Person und zu seinem Gewerbe machen muss, z B auch die Frage, ob man als Haupt- oder Nebengewerbe beginnen möchte.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger ein Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Unterlagen verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder auch eine Handwerkskarte.

Nach dem alles benötigte abgegeben wurde, müssen nur noch die Kosten für den Schein beglichen werden. Die Kosten ändern sich von Stadt zu Stadt, doch man kann sagen, diese zwischen 15 Euro, 26 Euro und auch 60 Euro gehen.

Was folgt nach dem Gewerbeamt?

Nachdem du die Kleingewerbe Anmeldung hinter dir hast, informiert das Gewerbeamt die weiteren Ämter, dazugehören auch das Finanzamt und die Industrie und Handelskammer, kurz IHK. Von der IHK erhälst du dann deine neue Steuernummer und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung.

Wenn du diese ausgefüllt zurückgeschickt hast, kannst du bereits mit deiner gewerblichen Tätigkeit beginnen. Bei der IHK wirst du Mitglied, dies ist gesetzlich verpflichtend. Als Kleingewerbler zahlst du einen Beitrag von rund 30-70 Euro im Jahr. Die Gebühren steigen mit deinen Einnahmen.

Auch wenn dies im ersten Moment nicht erfreulich klingt, so solltest du nicht vergessen, das die IHK viele Weiterbildungskurse anbietet, die dir im Nachhinein behilflich sein können.

Die Beitragspflicht entfällt nur dann, wenn dein jährlicher Umsatz unter dem Betrag von 5200 Euro liegt. Auch musst du dich bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Sie steht für die gesetzliche Versicherung. Sofern du allerdings keine Mitarbeiter hast, fallen hier keine Beiträge an, da du nur verpflichtet bist, deine Mitarbeiter zu versichern und nicht dich selbst.

Sofern du ohnehin ein Nebengewerbe betreibst, zahlt dein Arbeitgeber weiterhin deine Versicherung. Es gibt da allerdings noch ein kleines Problem mit der IHK.. es kann nämlich vorkommen, das du innerhalb deines ersten Jahres bereits eine Beitragsrechnung von dieser erhältst.

Rechnungen zahlen wir nur ungern, gut das es da GewerbeAnmeldung.com gibt. Denn, die Experten auf dieser Plattform bieten dir eine IHK-Gebührenberatung an.

Bei dieser Beratung wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, das deine Kosten auf ein Minimum von 0 Euro reduziert werden können. Dies ist ein unermesslicher Vorteil, vor allem für Neugründer, die ohnehin noch einige Anschaffungskosten haben und durch die IHK-Gebührenberatung wahres Geld einsparen können.

Eine Garantie, das deine Kosten auf jeden Fall gesenkt werden können, gibt es nicht, doch die zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen bisheriger Nutzer dieser Beratung lassen darauf schließen, das die Beratung meistens erfolgreich ist. Wenn du dich auch absichern möchtest und mehr Informationen benötigst, dann klicke hier und spare jede Menge Geld.

Gewerbe anmelden – muss ich meinen Arbeitgeber informieren?

Das Gewerbe anzumelden ist die eine Sache, dies auch dem Arbeitgeber zu sagen die andere. Es kann nämlich durchaus der Fall sein, das dies nicht immer gut ankommen kann. Doch keine Sorge: in Deutschland gibt es kein Gesetz, das dich dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung dem Arbeitgeber mitzuteilen. Es gibt allerdings einige wenige Ausnahmen, wo es trotzdem dazu kommen kann. Die Ausnahmen treten dann in Kraft, wenn:

  • wenn deine vertragliche Situation dies von dir verlangt und das so vereinbart worden ist,
  • wenn ein Interessenkonflikt besteht, da du in Konkurrenz mit dem aktuellen Arbeitgeber stehst,
  • wenn du durch deine gewerblichen Tätigkeiten völlig ausgelaugt und unmotiviert auf der Arbeit erscheinst und nicht deine beste Leistung abrufen kannst.

Auch solltest du dir im Klaren sein, das dein Arbeitgeber als Misstrauens deinerseits deuten kann, wenn du dein Gewerbe nicht erwähnst.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung macht Spaß, vor allem in Deutschland! Du musst nur kurz beim Gewerbeamt erscheinen, einige Formulare ausfüllen und Kosten von rund 15 Euro, 26 Euro und 60€ zahlen, um den Gewerbeschein zu erhalten. Halte deine Unterlagen bereit, die da wären:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Unterlagen wie Gesundheitszeugnis, polizeiliches Führungszeugnis etc.

Das ist für dich bereits zu viel und du möchtest dein Gewerbe noch bequemer anmelden? Das geht natürlich auch Online! Einige Städte bieten auch diesen Service, vor allem Großstädte sind vorne dabei. Dort hast du keine lästigen Wartezeiten oder musst ein Termin vereinbaren und kannst unabhängig der Öffnungszeiten die Gewerbeanmeldung durchführen.

Nachdem du den Gewerbeschein erhalten hast, werden deine Informationen weiter an das Finanzamt geleitet. Beim Finanzamt melden musst du dich nicht, diese kommen automatisch auf dich.

Falls du allerdings nach wenigen Tagen und Wochen keine Rückmeldung erhältst, dann erst solltest du aktiv werden und dich bei ihnen melden. Du wirst bei der IHK per Gesetz Mitglied und zahlst moderate Beträge von rund 30 bis 70 Euro im Jahr.

Kleingewerbe Anmelden Berlin

Die Hauptstadt Deutschlands erhielt von der Unesco den Titel Die Stadt des Designs. Vielmehr sollte sie aber Stadt der Gründer heißen. Berlin ist die einwohnerreichste Stadt in der gesamten Bundesrepublik und hat damit ein gigantisches Netzwerk zu bieten.

Viele Schwergewichte unter den Unternehmen haben ihren Sitz in Berlin, viele großartige Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Sportler sind in dieser Riege dabei. Auch für Gründer gibt es Interessantes zu entdecken.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Berlin


Riesige Menschenmassen, zahlreiche Gründer die eine tolle Idee haben, ist es da nicht schwer, einen Termin beim Gewerbeamt zu ergattern? Nein! Denn Berlin ist unterteilt in zwölf Bezirke und hat demnach auch zwölf Gewerbeämter. Diese sind:

  • Ordnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg Gewerbe
  • Ordnungsamt Lichtenberg
  • Ordnungsamt/Gewerbeamt Marzahn-Hellersdorf
  • Ordnungsamt Mitte
  • Ordnungsamt Neukölln – Zentrale Anlauf – und Beratungsstelle
  • Bezirksamt Pankow / Ordnungsamt – Gewerbeangelegenheiten
  • Ordnungsamt Reinickendorf – Gewerbe
  • Ordnungsamt Spandau – Gewerbeservice
  • Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf
  • Ordnungsamt Tempelhof-Schöneberg
  • Ordnungsamt Treptow-Köpenick / Gewerbeangelegenheiten

Und wenn man Mal keine Zeit hat, dann kann man die Gewerbeanmeldung auch bequem von Zuhause aus erledigen. Denn in Berlin wird großflächig der online – Service angeboten. Dies hat den Vorteil, das du zum einen unabhängig der Öffnungszeiten der Gewerbe anmelden kannst und zum anderen keine langen Wartezeiten mehr fürchten musst. Wer dennoch das Gewerbeamt Berlin besuchen möchte, sollte einige Unterlagen dabei haben, um ein Gewerbe anmelden zu können.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • wenn es sich um eine Gesellschaftsform handelt, einen Auszug aus dem Handelsregister,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Unterlagen verlangt. Z B ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Um den Gewerbeschein zu erhalten, musst du bei der Gewerbeanmeldung einen Betrag von rund 20 bis 32 Euro bezahlen.

Kleingewerbe Anmeldung – wie hoch darf der Umsatz sein?

Als Kleinunternehmer gilt man dann, wenn das Unternehmen im ersten Geschäftsjahr unter einem Jahresumsatz von 22.000 und im zweiten unter 50.000 Euro bleibt. Dann kann er von der Kleinunternehmerregelung profitieren und muss keine Gewerbesteuern bezahlen.

Gewerbe in Berlin anmelden?

Auf jeden Fall! Berlin gilt als eines der größten Hotspots Deutschland, wenn es für die Neugründung geht. Immer mehr Leute ziehen nach Berlin, um von dem unfassbarem Tool von Talenten und Wissen zu profitieren. Auch sind die Startbedingungen hier sehr günstig, da das Netzwerk riesig ist und man schneller neue Kontakte knüpfen kann.

Beim Gewerbeamt anmelden – kann es Probleme geben?

Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker. Daher genießen vor allem Gründer eine hohes Ansehen, da sie das Land mit ihren innovativen Ideen und Konzepten weiterbringen. Daher ist das Klima beim Gewerbeamt Berlin besonders gründerfreundlich und sollte selbst erlebt werden.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung kann in Berlin ganz einfach von statten gehen. Es gibt insgesamt zwölf Bezirksämter, wo man sich anmelden kann. Auch besteht die Möglichkeit, das Gewerbe Online anzumelden.

Die benötigten Informationen können bequem von zu Hause aus abgegeben werden. Unabhängig von den Öffnungszeiten kann die Gewerbeanmeldung vorgenommen werden. Unterlagen die für die Gewerbeanmeldung benötigt werden, sind:

  • Reisepass/Personalausweis,
  • Meldebestätigung,
  • wer ein Gewerbe im Sicherheitssektor oder in der Gastronomie eröffnen möchte, benötigt z B auch ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeignis,
  • die Gebühren für die Bearbeitung kosten rund 20 bis 60 Euro.

Wo Gewerbe anmelden im Rathaus oder Gewerbeamt

Wo Gewerbe anmelden

Wo in Deutschland ein Kleingewerbe richtig anmelden

In Deutschland herrscht für jedes Gewerbe eine Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Obwohl zwischen verschiedenen Gewerben wie einem Handelsgewerbe und einem Kleingewerbe unterschieden wird, musst du als Unternehmer die Anmeldung korrekt und rechtzeitig durchführen. In den meisten Gemeinden fungieren das Finanzamt oder die Handelskammer als Anmeldeort. Doch auch im Rathaus kannst du den Betrieb und die Gründung deines eigenen Gewerbes offiziell bekannt geben.

Anmeldung eines Kleingewerbes


Bevor du dich erkundigst, wo du dein Gewerbe in deiner Gemeinde anmelden musst, solltest du zunächst feststellen, welche Art an Gewerbe du betreibst oder betreiben möchtest. Beispielsweise solltest du erfragen, ob du ein Handelsgewerbe oder ein Kleingewerbe führst oder als Selbstständiger oder Freiberufler arbeitest.

Grundsätzlich handelt es sich bei jedem Gewerbebetrieb um einen Handelsbetrieb. Laut Definition im Handelsgesetzbuch giltst du als Kaufmann, sobald du ein Handelsgewerbe betreibst. Erfordert dein Unternehmen jedoch aufgrund seiner Art oder seines Umfangs keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, kann es als Kleingewerbe gelten.

Schritt für Schritt, um das Kleingewerbe anzumelden

Beispielsweise bist du ein Kleinunternehmer mit Kleingewerbe, wenn dein jährlicher Umsatz im ersten Geschäftsjahr lediglich 17.500 Euro und im darauffolgenden Jahr maximal 50.000 Euro beträgt.

Auch die alleinige Gründung eines Gewerbes sorgt dafür, dass du als Einzelunternehmer ein Kleingewerbe betreibst. Entscheiden sich zwei Personen für ein gemeinsames Unternehmen, kann dies ebenso noch als Kleingewerbe ins Handelsregister eingetragen werden. Folglich entfällt hier die Handhabung als Handelsgewerbe.

Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister

Trägst du dich aber bereits zu Beginn ins Handelsregister ein, erlagst du den Status als Kaufmann. Als Folge führst du nun ein Handelsgewerbe. Der Eintrag ins Handelsregister erfolgt per Gesetz durch einen Notar.

Der Notar beurkundet nicht nur den Gesellschaftsvertrag, sondern stellt zugleich weitere Dokumente aus. Diese werden im Anschluss beim Amtsgericht eingereicht.

Grundsätzlich dauert somit der Gründungsprozess eines Handelsgewerbes länger als jener eines Kleingewerbes. Zugleich kannst du jederzeit als Kleingewerbe starten und mit laufendem Wachstum ein Handelsgewerbe führen. Ab diesem Punkt musst du verpflichtend dein Gewerbe im Handelsregister eintragen.

Ein Klein- oder Handelsgewerbe anmelden

Willst du ein Gewerbe eröffnen und planst es, zunächst als Kleingewerbe zu führen, musst du die Anmeldung bei bestimmten Ämtern durchführen. Mit der Anmeldung bei den Ämtern bekommst du gleichzeitig den Gewerbeschein, da die Kopie der Anmeldung als Gewerbeschein gilt. Dadurch musst du keinen Gewerbeschein beantragen, da du ihn automatisch nach der Gewerbeanmeldung bekommst.

Auch für ein Handelsgewerbe ist die Anmeldung bei den Ämtern Pflicht. Während der Handelsgewerbetreibende als Kaufmann sein Gewerbe ins Handelsregister eintragen und somit einen zusätzlichen Schritt tätigen muss, entfällt für den Kleinunternehmer diese verpflichtende Aufgabe.

Sowohl Kleingewerbetreibende wie Freiberufliche sind von der Eintragungspflicht ihres Unternehmens ins Handelsregister befreit. Willst du dennoch dein Gewerbe im Register eintragen lassen, kannst du dies jederzeit tun. Allerdings erhältst du durch diesen Schritt mehr Rechte und Pflichten.

Grundsätzlich kann die Anmeldung eines Klein- oder Handelsgewerbes beim

  • Gewerbeamt
  • Ordnungsamt

erfolgen. In manchen Städten werden die Ämter gesondert betrieben, wodurch du sie einzeln besuchen musst. Andere Städte wiederum bieten die Ämter im Rathaus, beim Bezirksamt oder beim Bürgeramt an.

Dadurch kannst du ebenso unter Umständen dein Gewerbe direkt im Rathaus anmelden. Ob das Rathaus in deiner Stadt oder in deiner Gemeinde diese Aufgabe ausführt, musst du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Andere Ämter wie

  • Finanzamt
  • Berufsgenossenschaften
  • IHK oder HWK
  • Arbeitsamt und Krankenkasse

werden über deine Anmeldung informiert.

Den richtigen Anmeldeort wählen

Die Anmeldung für ein Kleingewerbe geschieht standardmäßig beim Gewerbeamt. Gehörst du zu den Freiberuflern, musst du dich allerdings direkt beim Finanzamt melden.

Durch die Anmeldung deines Gewerbes beim Gewerbeamt oder Ordnungsamt deiner Gemeinde kannst du gleichzeitig den Gewerbeschein beantragen. Das Gewerbeamt deiner Gemeinde befindet sich im Regelfall entweder in der Gemeindeverwaltung oder in der Stadtverwaltung, wodurch es ebenfalls im Rathaus sein kann.

Achten Sie darauf, das Formular die Gewerbeanmeldung richtig ausfüllen

Die Gewerbeanzeige findet hierbei persönlich oder auf dem Postweg statt. Willst du die Gewerbeanmeldung vornehmen, musst du das benötigte Formular und alle anderen Unterlagen dort einreichen.

Brauchst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich gleichzeitig immer an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir füllen mit dir gemeinsam das Anmeldeformular für dein Gewerbe aus und verraten dir gleichzeitig, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst. Zugleich findest du hier eine praktische Checkliste, welche dir bei der Gründung und Anmeldung eines eigenen Gewerbes behilflich sein kann.

Ein Gewerbeanmeldung Formular erhalten

Führst du das Gewerbe allein, musst du die Gewerbeanzeige selbstständig durchführen. Bei einer Partnerschaft kann jeder Partner die Anmeldung abwickeln. Manche Städte bieten inzwischen dabei nicht nur das Anmeldeformular, sondern den gesamten Anmeldeprozess online an.

Steht das Formular nicht online zur Verfügung, musst du zu deinem Gewerbeamt oder Ordnungsamt gehen und eines dort anfordern. Hierbei besteht der Vorteil, dass du es dort gleich wieder abgeben kannst.

Um den Fragebogen erhalten zu können, musst du jedoch meist einen Termin ausmachen und die Öffnungszeiten beachten. Selbstverständlich kannst du es mitnehmen und dann mit uns gemeinsam korrekt ausfüllen, wodurch du die Gewerbeanzeige ganz gemütlich und bequem von zuhause aus erledigen willst.

Bevor du dein Gewerbe anmeldest oder überhaupt ein Gewerbe eröffnen willst, solltest du prüfen, ob eine Genehmigung für das geplante Gewerbe notwendig ist. Manche Gewerbe wie etwa

  • Bauträger
  • Dachdecker
  • Altenpfleger
  • Maler und Lackierer
  • Glaser
  • Immobilienmakler
  • Zimmerer
  • Raumausstatter

benötigen eine eigene Genehmigung, damit der Unternehmer sein Gewerbe eröffnen kann. Nur wenn du alle Genehmigungen vorweisen kannst, kannst du die Gewerbeanmeldung vornehmen. Die IHK sowie die HWK helfen dir, falls du nicht wissen solltest, ob du eine Genehmigung benötigst. Zugleich kannst du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen, ob dein Gewerbe zu dieser Gruppe gehört.

Gewerbe beim Finanzamt anmelden

Hast du dein Gewerbe erfolgreich beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt angemeldet, folgt meist automatisch der nächste Schritt. Das Finanzamt schickt dir einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und teilt dir eine Steuernummer mit.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird zusätzlich benötigt, um innerhalb der EU Waren und Dienstleistungen umsatzsteuerfrei erwerben sowie verkaufen zu können.

Die Nummer wird dabei vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben. Der Vorteil von automatisch zugesandten Fragebogen besteht darin, dass du nicht auf die Öffnungszeiten des Finanzamtes angewiesen bist.

Gewerbe mit Mitarbeitern eröffnen

Anders als ein Einzelunternehmen unterstehen Gewerbe mit Mitarbeitern bestimmten Regelungen. Du musst deine Angestellten bei der jeweiligen Krankenkasse melden.

Alle Meldungen, welche du bei der Krankenkasse tätigst, werden dabei nicht nur beim Eintritt des bzw. der Mitarbeiter fällig. Frag bei deiner zuständigen Krankenkasse nach, zu welchen Zeitpunkt du die Meldungen durchführen musst.

Die anfallenden Beiträge musst du danach nur noch fristgerecht überweisen. Für die Überweisung und weitere Meldefristen bieten die Krankenkassen häufig aktuelle Merkblätter, welche du in Anspruch nehmen kannst.

Gewerbeanmeldung an vielen Orten möglich

Mit der Eröffnung deines eigenen Handels- oder Kleingewerbes tritt für dich eine Meldepflicht bei deinem zuständigen Amt ein. Die Anmeldung deines Gewerbes jeglicher Größe findet standardmäßig

  • beim Gewerbeamt
  • beim Ordnungsamt

statt. Die Meldung beim Ordnungsamt bzw. Finanzamt ist hierbei vor allem für Handelsgewerbe verpflichtend, während Kleingewerbe diese freiwillig durchführen können. Die Meldung beim Finanzamt geschieht hingegen automatisch. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, die Anmeldung schnell und einfach durchzuführen, damit du dein Gewerbe ordnungsgemäß betreiben darfst.

Weitere Gewerbe Themen:

Anmeldung Mannheim

Die drittgrößte Stadt in Baden Württemberg ist mit knapp 310.000 Einwohnern ein idealer Standort, um ein Gewerbe anmelden zu können. Durch die gute Lage, mit gleich drei angrenzenden Bundesländern, ist sie ein idealer Standort, Kontakte zu knüpfen und als Unternehmen zu wachsen.

Wo kann man in Mannheim ein Gewerbe anmelden?


Um ein Gewerbe in Mannheim beantragen zu können, muss man beim zuständigen Gewerbeamt vorstellig werden. Dieses liegt auf der Karl – Ludwig – Straße 28-30 in 68165. Telefonisch kann man das Gewerbeamt unter der Nummer 0621 293-2525 erreichen. Auch hat man die Möglichkeit, die Anmeldung bei der Handwerkskammer in Mannheim, beim Fachbereich Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt und beim Einheitlichen Ansprechpartner der Stadtverwaltung vorzunehmen. Außerdem hat man die Möglichkeit, das Gewerbe online anzumelden.

Was ist das Ziel von der Gewerbeanmeldung?

Das Ziel einer jeden Gewerbeanmeldung ist, dass man den Gewerbeschein am Ende des Prozesses erhält. Dieser Schein ist sozusagen die Bestätigung der gewerblichen Tätigkeit.

Um dieses erhalten zu können, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 16 bis 30 Euro kosten. Diese Gebühr bezahlt man unabhängig von der Rechtsform des Gewerbes. Nach der Zahlung muss man zudem noch einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung?

  • einen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Meldebescheinigung oder als Nicht EU Bürger eine Aufenthaltsberechtigung,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass mehrere Unterlagen noch zusätzlich verlangt werden, wie zum Beispiel eine Handwerkskarte, ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeugnis,
  • Minderjährige benötigen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • einen Auszug aus dem Handelsregister, falls nötig,
  • sofern man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, dann kann man einer Person die Vollmacht erteilen, diese Person muss man dann auch die Ausweiskopie und alle anderen Unterlagen des Gründers dabei haben.

Man muss das Formular richtig ausfüllen

Nachdem man die Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Auf diesem Formular muss man unter anderem Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen. Beispielsweise auch, ob das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe geführt werden.

Hat man all diese Fragen ausgefüllt, wird das Formular unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann ab diesem Zeitpunkt dann als Gewerbeschein.

Bis wann muss man die Gewerbeanmeldung vornehmen?

Zunächst einmal sind alle diejenigen dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen, die unter folgende Gruppe dazugehören:

  • Einzelgewerbetreibende,
  • Personengesellschaften, wie die GbR, OHG oder KG,
  • juristische Personen wie eine GmbH, AG oder KG.

Diese Personen müssen die Gewerbeanmeldung vornehmen. Wer also bereits jetzt schon weiß, dass er ein Gewerbe anmelden muss, der sollte sich nicht allzu lange Zeit dafür lassen. Denn wenn man dies zu spät oder gar nicht erst tut, dann droht ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr.

Daher ist es wichtig, dass man die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich vornimmt. Man hat die Möglichkeit, das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Dann muss man allerdings die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern käme dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf, den man ebenfalls bezahlen müsste.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, der wird sehr schnell merken, dass dieses ein ganz besonderes Gewerbe ist. Denn ein Kleingewerbe kann man nicht beim Gewerbeamt anmelden. Um ein solch besonderes Gewerbe anmelden zu können, benötigt man den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt.

Diesen muss man nicht selbst beantragen, sondern erhält diesen nach der Gewerbeanmeldung innerhalb von sieben bis zehn Tagen ganz automatisch. Wenn man diesen Fragebogen dann einmal in den Händen hält, dann merkt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein ganz schön kleiner Brocken ist. Es ist daher ratsam, wenn man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit nimmt.

Auf diesem Fragebogen muss man dann ebenfalls angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Diese Regelung ist eine Hilfestellung für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige Bedingungen erfüllt worden sind. Wenn man diese dann erfüllt hat, dann gilt man eben auch als Kleingewerbe.

Wenn man den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt hat, kann man endlich damit beginnen, mit dem Gewerbe Gewinne zu erwirtschaften. Hierbei ist wichtig zu wissen, das Kleingewerbetreibende keine Steuernummer beantragen müssen. Bei diesen reicht es aus, wenn man die private Steuernummer benutzt, die jeder Bürger seit Geburt an erhält.

Fazit:

Um ein Gewerbe in Mannheim beantragen zu können, muss man beim zuständigen Gewerbeamt vorstellig werden. Dieses liegt auf der Karl – Ludwig – Straße 28-30 in 68165. Telefonisch kann man das Gewerbeamt unter der Nummer 0621 293-2525 erreichen. Die Bearbeitungsgebühr die man entrichten muss betragen rund 16 bis 30 Euro. Des Weiteren ist es wichtig, das man einige Unterlagen dabei hat.