Gewerbeschein Formular

Was braucht man um ein Gewerbe anmelden zu können?


Eine Gewerbeanmeldung kann ganz schnell und ganz einfach erfolgen, als man es sich überhaupt vorstellt. Außerdem muss man auch nicht unbedingt Voraussetzungen erfüllen. Um überhaupt ein Gewerbe anzumelden, braucht man eine Geschäftsidee.

Wenn man die Geschäftsidee hat kann man auch direkt mit der Gewerbeanmeldung starten. Um Ein Gewerbe anzumelden muss man nur ein Formular ausfüllen und die notwendigen Unterlagen einreichen.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • der gültige Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern wird der gültige Aufenthaltstitel benötigt
  • je nach dem welche Tätigkeit man ausüben wird, können weitere Nachweise gefordert werden (z.B. Führungszeugnis)
  • in manchen Fällen müssen auch Qualifikationen nachgewiesen werden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen

Wenn die Gewerbeanmeldung getan ist, kriegt man den Gewerbeschein und ist somit offiziell berechtigt, die Tätigkeit auszuführen.

Muss man ein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden?

Eine Gewerbeanmeldung erfolgt in der Regel beim zuständigen Gewerbeamt und ist auch verpflichtend. Welches Gewerbeamt für einen zuständig ist, muss man erst ausfindig machen, denn in Großstädten kann es sein, dass es mehrere Ämter gibt. Nach dem man weiß, welches Gewerbeamt zuständig ist, muss man vor Ort den Antrag zur Anmeldung und die Unterlagen abgeben.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man die entsprechenden Bearbeitungsgebühren direkt zahlt, erhaltet man sein Gewerbeschein. Die genauen Bearbeitungsgebühren können von Stadt zu Stadt variieren. In der Regel belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Heut zu Tage bieten inzwischen viele Städte die Online-Anmeldung an. Das heißt man kann jeder Zeit bequem von Zuhause ein Gewerbe anmelden kann. Auch bei dem Online-Verfahren muss man das Formular Gewerbeanmeldung ausfüllen und die notwendigen Unterlagen einreichen.

In der Regel kriegt man eine E-Mail mit einer Bestätigung. Nach der Gewerbeanmeldung werden weitere Behörden wie das Finanzamt und die Industrie und Handelskammer benachrichtigt. Vom Finanzamt erhält man eine Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen. Der steuerliche Erfassungsbogen muss ausgefüllt zurückgeschickt werden.

Falls das Gewerbe Mitarbeiter beschäftigen soll, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern. Zusätzlich müssen Mitarbeiter bei der Berufsgenossenschaft, Sozialversicherung und Krankenkasse angemeldet werden.

Es gibt eine Ausnahme bei der Gewerbeanmeldung. Es gibt einige Berufsgruppen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Sie werden Freiberufler oder auch Katalog oder Katalogähnliche Berufe genannt. Dazu zählen z.B. Ärzte, Schriftsteller, Steuerberater, Ingenieure und viele mehr.

Allgemein lässt sich sagen, dass es sich um wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten handelt.

Wo erfolgt die Kleingewerbe-Anmeldung?

Gewerbe die neu gegründet werden, können von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe. Es soll den Gewerbetreibende in den ersten zwei Jahren entlasten. Bei der Kleinunternehmerregelung ist man von den Umsatzsteuern in den ersten zwei Jahren befreit, jedoch muss man dafür Voraussetzungen erfüllen.

Die Voraussetzung ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Gewinn erwirtschaftet. Wenn dies erfüllt ist, zahlt man keine Umsatzsteuern. Die Anmeldung eines kleinen Gewerbes erfolgt nicht beim Gewerbeamt. Dies muss im steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angegeben werden.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass sobald eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, mit der man Gewinn erzielen möchte, ist man auch der Gewerbeanmeldung verpflichtet.

Bei der Gewerbeanmeldung erhaltet man den Gewerbeschein und nur mit diesen ist man überhaupt zur Ausübung berechtigt. Wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es zu Bußgeld in Höhe von mehrere Tausenden Euro führen.

Grundsätzlich ist die Gewerbeanmeldung kostengünstig, kann aber teuer enden, wenn man es nicht rechtzeitig erledigt. Aus diesem Grund sollte man der Gewerbeanmeldung am besten vor Beginn der Tätigkeiten nachkommen.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem kleinen und einem normalen Gewerbeschein?

Es gibt keinen Unterschied zwischen dem kleinen und den normalen. Es ist das ein und dasselbe. Im Alltag wird oft der Begriff kleiner Schein benutzt, jedoch handelt es nur von einem Gewerbe, welches als Kleingewerbe gilt. Einen kleinen Schein gibt es ohnehin nicht, weil man den Schein vom Gewerbeamt kriegt und ein Kleingewerbe muss man beim Finanzamt anmelden.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Es ist nichts anderes als der Antrag bzw. das Formular Gewerbeanmeldung. Das Formular kann vor Ort ausgefüllt werden oder aber auch schon Zuhause vorbereitet werden. In dem Formular macht man Angaben zur eigenen Person und Angaben zum Betrieb. Das Formular ist wie folgt aufgebaut:

  • Name und Vorname des Gewerbetreibende angeben
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum und Geburtsland
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift des Gewerbetreibenden

Danach werden die Angaben zum Betrieb ausgefüllt:

  • Anzahl der Geschäftsführer
  • Anschrift des Gewerbes
  • Tätigkeit oder Tätigkeiten, die ausgeübt werden sollen
  • ob es sich um ein Nebengewerbe handelt
  • handelt es sich um eine Neugründung oder Übernahme

Wenn alles sorgfältig ausgefüllt worden ist, kann das Formular vom Beamten bearbeitet werden.

Fazit:

Wer ein Gewerbe gründen möchte muss direkt zum Gewerbeamt. Man muss zum Gewerbeamt, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welches mehrmals wiederholt wird und auf Gewinn ausgerichtet ist. Dann ist man dazu verpflichtet einer Gewerbeanmeldung nachzukommen.

Bei dem Gewerbeamt füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. In dem Formular Gewerbeanmeldung werden Angaben zur eigenen Person und Angaben zum Betrieb gemacht. Nach der Gewerbeanmeldung werden weitere Behörden wie das Finanzamt und die IHK benachrichtigt.

Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. In diesem Bogen kann man als Kleingewerbe eingetragen werden und von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Mit dieser Regelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien und in den ersten zwei Jahren eine Menge Geld sparen.

Gewerbe anmelden als Freiberufler

Wer sich grade selbstständig macht, ist nicht immer von vornehinein aufgeklärt. Dann kann es auch durchaus sein, dass man nicht unbedingt weiß, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss. Richtig! Man muss nicht unbedingt beim Gewerbeamt vorstellig werden. Wann man der Gewerbeanmeldung nachkommen muss und wann nicht erfährst du in diesem Beitrag.

Wer muss ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Wer der Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, ist in Deutschland gesetzlich klar geregelt. Eine gewerbliche Tätigkeit muss beim zuständigen Amt angemeldet werden, sobald eine vorliegt. Je nach Stadt kann es mehrere Ämter geben, die zuständig sein könnten.

Aus dem Grund muss man das zuständige ausfindig machen. Außerdem bieten einige Städte die Möglichkeit der Online Anmeldung an. Dies hat den großen Vorteil, dass man jeder Zeit bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden kann.

Eine gewerbliche Tätigkeit, die angemeldet werden muss, liegt dann vor, wenn sie langfristig, selbstständig und des Öfteren ausgeübt wird, mit der klaren Absicht Gewinn zu erzielen, ohne dass man dabei in einem Angestelltenverhältnis ist. Aber wann handelt es von einer gewerblichen Tätigkeit?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es von einer Massenproduktion, zum Beispiel von einem Produkt, welches hergestellt und verkauft wird. Wenn dies der Fall ist, kommt man um eine Gewerbeanmeldung nicht drum herum und muss dies anmelden, weil man sonst mit Konsequenzen rechnen kann. Genauso gibt es eine Gruppe, die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Diese Gruppe wird Freiberufler genannt.

Was bedeutet Freiberufler?

Wer als Freiberufler gilt, ist von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Diese sind in § 18 des EstG geregelt. Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, ist man auch von den Gewerbesteuern befreit.

Als Freiberufler wird man nicht auch zum Mitglied der Industrie- und Handelskammer, da dies nur für Gewerbetreibende verpflichtend ist. Die Freiberufler werden in drei Kategorien aufgeteilt: Katalogberufe, Tätigkeitsberufe und katalogähnliche Berufe. Zu den Katalogberufen zählen:

  • Ärzte, Tierärzte
  • Heilpraktiker
  • Steuerberater, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer
  • Rechtsanwälte, Notare
  • Architekten und Vermessungsingenieure

Katalogähnliche Berufe müssen meistens ein Studium nachweisen können. Jedoch gibt es einige Tätigkeiten, wobei die Voraussetzungen vom Finanzamt geprüft werden. Diese sind zum Beispiel Fotodesigner, Schauspieler und noch ein paar andere Berufe.

Bei den Tätigkeitsberufen handelt es von künstlerischen oder schriftstellerischen Tätigkeiten, wissenschaftliche Tätigkeiten oder aber auch erzieherische oder unterrichtende Tätigkeiten. Zum Beispiel sind es Berufe wie Ärzte und Schriftsteller.

Was macht einen Freiberufler aus?

Es gibt einige Aspekte, die einen Freiberufler ausmacht und somit von den gewerblichen Tätigkeiten unterschieden werden kann. Den Freiberufler macht sein akademischer Abschluss aus, welches auch sine Voraussetzung ist. Da bei einigen Berufen es von einer verantwortungsvollen Aufgabe handelt, ist es nicht einfach gestattet der Tätigkeit nachzukommen.

Der Abschluss muss auch bei der Anmeldung nachgewiesen werden. Bei der Tätigkeit bzw. der Dienstleistung handelt es nicht von einer Massenproduktion wie bei der gewerblichen, sondern eher um eine spezialisierte auf den Kundenwunsch angepasste Dienstleistung. Im Gegenteil besteht ein besonderes Verhältnis zum Kunden, welches auf Vertrauen aufbaut. Ganz wichtig ist hierbei der Einsatz des Freiberuflers.

Muss man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Es ist durchaus möglich auch als Freiberufler ein Gewerbe anzumelden. Wann genau das der Fall ist, wird vom zuständigen Finanzamt entschieden. Es hängt immer davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen wird und inwiefern man als Freiberufler tätig ist. Ein Beispiel ist hierfür der Fotograf. Je nach Branche kann sich die Anmeldung unterscheiden.

Im Grunde sind sie nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, doch wenn man beispielsweise als Hochzeitsfotograf unterwegs ist, muss man ein Gewerbe anmelden. Wenn das Finanzamt einen darauf aufmerksam macht ein Gewerbe anzumelden, sollte man dies auch schleunigst tun, da sonst Strafen wie Bußgeld drohen können. Unabhängig davon kann man auch als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden.

Dabei kann man sich für eine beliebige Rechtsform entscheiden. Doch muss man hierbei beachten, dass zum Beispiel nicht jede Tätigkeit eine GmbH angemeldet werden kann. Wenn man sich als Freiberufler für eine Rechtsform entscheidet und ein Gewerbe anmeldet, sollte man bedenken, dass der steuerliche Vorteil dabei verloren geht und man die Gewerbesteuern zahlen muss. Damit beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Bevor man sich für eine Rechtsform entscheidet, sollte man zuerst schauen ob es sich finanziell für einen lohnt.

Wie kann mich sich als Freiberufler versichern lassen?

Der Freiberufler hat die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der privaten Versicherung. Bevor man einfach so eine Entscheidung trifft, sollte man schauen, welche Wahl sich am besten persönlich eignet. Für die private Versicherung sind das Alter und der gesundheitliche Zustand entscheidend.

Man sollte bedenken, dass man von der privaten Versicherung nicht einfach in die gesetzliche wechseln kann. Deshalb sollte man sich genug Gedanken darüber machen und dementsprechend die Entscheidung treffen. Für einige Freiberufler gibt es Standeskammer.

Zum Beispiel gibt es die Rechtsanwaltskammer. Über die Standeskammer zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag. Für die Künstler gibt es die sogenannte Künstlersozialkasse. Diese liegt in Wilhelmshaven und die entscheiden wer dort Mitglied werden darf. Wenn man dort angenommen wird, zahlt man als Künstler nur die Hälfte der Beiträge der Sozialversicherung und die andere Hälfte wird von der Künstlersozialkasse übernommen.

Welche Steuern zahlt ein Freiberufler?

Als Freiberufler zahlt man schonmal nicht die Gewerbesteuer. Neben den Gewerbesteuern kann man sich auch die Umsatzsteuer sparen. Wie das geht? Ganz einfach in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Diese Regelung steht sowohl dem Gewerbetreibenden als auch dem Freiberufler zu.

Die Voraussetzung hierbei ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen darf. Erst wenn die beiden Umsatzgrenzen eingehalten werden, zahlt man keine Umsatzsteuer.

Umsatzsteuer sind die sogenannte Mehrwertsteuer, so wie wir es aus unserem Alltag kennen. Wenn man bereits von Anfang an weiß, dass man keine hohen Einnahmen erzielen wird oder zunächst nebenberuflich starten möchte, kann die Regelung in Anspruch nehmen und Geld sparen.

Wie meldet man überhaupt eine freiberufliche Tätigkeit an?

Um eine freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man das zuständige Finanzamt ausfindig machen. Bevor man persönlich dort hingeht, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt, in dem man kurz sein Vorhaben beschreibt.

Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Diesen muss man ausfüllen und zurückschicken. Wer die Umsatzsteuer sparen möchte, muss in diesem Bogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen, um davoon Gebrauch machen zu können. Anders wie bei der Gewerbeanmeldung hat man hier nicht die Möglichkeit sich online anzumelden. Nach dem der Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt worden ist, kann man mit der Tätigkeit starten.

Bis wann muss sich ein Freiberufler anmelden?

Die freiberufliche Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Man sollte die Anmeldung nicht vor sich hinschieben, weil sonst Stress mit den Behörden entstehen kann. Vor allem dann, wenn eine Gewerbeanmeldung doch verpflichtend ist und man sich nicht angemeldet bzw. erkundigt hat.

Fazit

Wenn man als Freiberufler unterwegs ist, muss man kein Gewerbe anmelden. Somit entfallen die Gewerbesteuer und auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK. Wer zu den Freiberuflern zählt, kann nicht einfach entschieden werden, sondern ist gesetzlich geregelt. Wenn diese Frage geregelt ist, muss man sich direkt beim Finanzamt anmelden, in dem man den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllt.

Die Anmeldung sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen. Ob man nun ein Gewerbe anmelden muss oder nicht, entscheidet das Finanzamt, denn es gibt auch einige Ausnahmen. In steuerlichen Erfassungsbogen kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Auch wenn man als Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, kann man es freiwillig tun.

 

Wie kann ich ein Gewerbe anmelden?

Der eigene Chef zu sein, das ist der Traum vieler Leute. Doch der Traum ist gar nicht so weit entfernt. Genauer gesagt, befindet sich der Traum nur wenige Kilometer entfernt von einem und heißt „Gewerbeamt“.

Denn nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt kann man sich als Gründer eines Unternehmens bezeichnen und somit auch als eigener Chef.

Zwar ist man noch nicht gänzlich da, wo man am Ende stehen möchte, doch ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen. Wenn man hart an sich und an seinem Unternehmen arbeitet und weiter an sich glaubt, dann kann man es mit seinem Gewerbe weit schaffen.

Weit bedeutet in dem Falle nicht, dass man unbedingt die Millionen Umsätze erzielt. Es geht vielmehr darum, dass man ein Gewerbe im Verlaufe seiner Jahre auch Gewinnbringend veräußern kann, um eventuell ein neueres, größeres Projekt zu starten. Daher bleib am Ball lieber Leser, die restlichen Informationen erhältst du von uns 😉

Wann erfolgt die Anmeldung beim Gewerbeamt?


Eine Anmeldung bei dem zuständigen Gewerbeamt sollte sofort geschehen, wenn man weiß, dass man mit einer gewerbliche Tätigkeit starten möchte. Eine genauere Definition hierfür sieht wie folgt aus: wenn man eine Tätigkeit mehrere Male wiederholt ausübt, mit der klaren Absicht, mit der ausgeführten Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, der ist dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung durchzuführen.

Falls man die Gewerbeanmeldung zu spät oder erst gar nicht tut, dann kann ein saftiges Bußgeld drohen. Beträge von rund 1000 Euro und weit mehr sind keine Seltenheit. In der Landeshauptstadt von Bayern, München, ist es gar so, dass im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 50.000 Euro verhängt werden kann.

Das wäre nicht nur ein Alptraum, für jeden Gründer, sondern würde auch gleichzeitig den Ruin eines jeden Einzelnen bedeuten. Daher ist es auch umso wichtiger, dass man die Gewerbeanmeldung rechtzeitig beantragt. Es gibt die Möglichkeit, das Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden zu können.

Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Gewerbetreibende müssen dann bei diesem speziellen Fall die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde dann noch ein zusätzlicher Zinssatz mit drauf gerechnet werden.

Allerdings kann weiterhin ein Bußgeld ausgesprochen werden. Allerdings lassen die Ämter bei eher kleineren Umsätzen eher Milde walten und verhängen kleine oder in manchen Fällen gar kein Bußgeld. Doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen und die Anmeldung so schnell wie möglich erledigen.

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter bieten es an, dass man einfach vor Ort erscheint und im Wartezimmer Platz nimmt. Andere Ämter wiederum verlangen eine Terminvereinbarung. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man vor Ort erscheint, dann sollte man in der Regel so früh wie möglich da sein, da der Andrang relativ groß sein sollte.

Zwar hat man dann den Gewerbeschein innerhalb eines Tages in der Hand, aber auch dafür den gesamten Tag geopfert. Anders würde dies bei einem Termin aussehen: man würde nicht allzu lange warten und hätte dann den Schein. Aber auch hier gibt es ein kleines Manko.

In manchen Ämtern gibt es einen Dauerbetrieb. Das könnte bedeuten, dass über mehrere Wochen und gar Monate hinweg keine Termine vereinbart werden können. Eine Lösung hierfür könnte eine dritte Alternative sein, die mittlerweile im Vormarsch ist: die Online Gewerbeanmeldung.

Diese Art der Anmeldung ist neu und sehr schnell erledigt. Man muss nur auf die Seite für Gewerbeanmeldungen auf der jeweiligen Stadt klicken und dort die entsprechenden Schritte eingehen. Vor allem für Menschen, die aufgrund der Arbeitszeiten eher selten die Zeit finden, beim Gewerbeamt vor Ort zu erscheinen oder die Öffnungszeiten einem nicht passen, eine willkommene Alternative.

Das Gewerbe bequem von Zuhause anmelden zu können, das hat schon was. Doch auch hier ein kleines Problem: noch gibt es diese Art der Gewerbeanmeldung nicht flächendeckend in Deutschland. Daher muss man erst einmal schauen, ob die Stadt diesen Service anbietet.

Wenn wir jetzt vom klassischen Weg der Gewerbeanmeldung ausgehen, dann dauert diese rund 40 bis 50 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen man hat. Nach diesem Artikel hoffentlich keine mehr 🙂

Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem dabei haben sollte man:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbeformular, welches man vor Ort ausfüllt. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft. Der Mythos ist weit verbreitet, dass man auch beim Amt des Gewerbes ein Kleingewerbe anmelden kann.

Das stimmt nicht. Ein Kleingewerbe anmelden kann man nämlich beim Finanzamt. Zwar nicht direkt, aber vom Finanzamt selbst erhält man einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort kann man unter anderem angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Diese Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind. Nutzer dieser Regelung werden unter anderem auch Kleingewerber und Gewerbe dann Kleingewerbe genannt.

Wer kann ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn man gerne immer annimmt, dass jeder die Gewerbeanmeldung vornehmen muss, stimmt dies nicht ganz. Es gibt nämlich einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Wie sieht das Gewerbeanmeldung Formular aus?

Ein Gewerbeanmeldung Formular haben die meisten Leser noch gar nicht gesehen. Viele Mythen ranken um dieses Formular. Ich möchte dich nicht weiter auf die Folter spannen. Nur auf dieser Seite erhältst du einen so detaillierten Einblick auf das Formular selbst.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen einige Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt, die auf spezielle Gewerbe konzentriert sind.

Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Muss man sich auch beim Finanzamt anmelden?

Nein. Zumindest nicht als Gewerbetreibender. Freiberufler müssen sehr wohl beim Amt der Finanzen vorstellig werden, um den Bogen erhalten zu können. Da haben es Gewerbetreibende viel einfacher. Nachdem das Gewerbeamt die Informationen weitergeleitet hat, dauert es in der Regel sieben bis zehn Tage, bis man Post vom Finanzamt erhält.

Falls sich innerhalb dieser Zeitspanne nichts tun sollte, erst dann sollten auch Gewerbetreibende Mal beim Amt der Finanzen anrufen und nachfragen. Man erhält vom Finanzamt einen steuerlichen Erfassungsbogen.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte daher mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausgefüllt werden. Unter anderem kann man auch auf diesem Bogen das Kleingewerbe anmelden. Dafür muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Auch muss man angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, die Tätigkeit so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt später sehr genau kontrolliert, ob und inwieweit die angegebenen Angaben auch der Realität entsprechen.

Nachdem man das Formular dann ausgefüllt zurückgeschickt hat, erhält man als ein normales Gewerbe die Steuernummer. Kleingewerbe erhalten in der Regel keins und können die Private Steuernummer für Rechnungen benutzen.

Muss man die Mitgliedschaft bei Industrie und Handelskammer antreten?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, werden einige Behörden informiert, unter anderem auch die IHK. Die IHK ist dafür zuständig, die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Beispielsweise sorgt sie dafür, dass Bahngleisen schneller repariert werden, was wiederum dafür sorgen kann, dass wieder vermehrt Kunden schneller an Orte gelangen, wo Leute ihre Geschäfte betreiben. Auch bietet die IHK sehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Zertifikate zu erhalten.

Diese kommen dem Unternehmen zugute. Für diese Leistung müssen Gewerbetreibende eine jährliche Gebühr bezahlen. Kleinere Gewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen 150 bis 300 Euro im Jahr.

Der Beitrag unterscheidet sich jeweils von Stadt zu Stadt und kann weiter steigen, wenn auch die Einnahmen vom Unternehmen steigen. Gewerbe, die einen Umsatz von unter 5200 Euro haben, sind von der Pflicht befreit, Gebühren zahlen zu müssen.

Allerdings muss jeder die Mitgliedschaft bei der IHK antreten, das ist gesetzlich so in Deutschland geregelt und kann nicht umgangen werden. Dann gibt es noch eine eher unschöne Seite der IHK, die vor allem Neugründer hart treffen kann. Die Rede ist von der IHK Beitragsrechnung.

Bereits im ersten Jahr kann man eine solche Rechnung erhalten, die es in sich haben kann. Manchmal muss man dann Neuanschaffungen und geplante Investitionen aufs erste auf Eis legen, um diese Rechnung zu begleichen.

Doch keine Panik, mit dieser kurzen Anleitung kannst du dem Ganzen entgehen: Als Personengesellschaft kann man nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen. Dann kannst du hergehen und die IHK Gebührenberatung von uns für dich nutzen.

Bei dieser Beratung prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob man die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, richtig gelesen lieber Leser, eine fast vollständige Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, allerdings sprechen die bisher zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache. Falls du gerne mehr über die IHK Gebührenberatung erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Nach der Gewerbeanmeldung müssen Gewerbetreibende weiterhin einige Kosten begleichen. So lautet in der Regel der Tenor der Masse. Doch stimmt das auch? In vielen Fällen nicht. Wenn wir von der beliebtesten Form eines Gewerbes ausgehen, dem Kleingewerbe, dann sind die Kosten sogar sehr überschaubar und für viele locker zahlbar.

Auch für den Studenten nebenan, der nur mit dem Bafög seinen Lebensunterhalt finanziert. Nach der Anmeldung hat man die Bearbeitungsgebühr vom Gewerbeamt, die 20 bis 60 Euro kostet. Das sind einmalige Kosten, die nur dann auftreten, wenn man eben eine Gewerbeanmeldung vornimmt.

Außerdem zahlt man die Gebühr bei der IHK, die bei kleineren Gewerben nur rund 30 bis 70 Euro kosten. Das wären die einzigen Kosten, die auf einen Gründer zukommen können. Natürlich können auch weitere Kosten anfallen, wenn der Betrieb weiterwächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt und deren Lohn und Krankenversicherung bezahlt.

Auch können Kosten entstehen, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Partnerschaften eingeht, Patente anmeldet oder Neuanschaffungen benötigt. Das sind alles potenzielle Kosten, die nach der Gründung auf einen warten können. Doch diese Kosten nimmt man gerne in Kauf, wenn es bedeutet, dass das Unternehmen sich in seiner Branche etabliert.

Fazit:

Es gibt viele Möglichkeiten, die Gewerbeanmeldung zu vollziehen. Man kann vor Ort beim Amt des Gewerbes erscheinen, explizit einen Termin vereinbaren und mittlerweile kann man die Anmeldung auch per Online Gewerbeanmeldung tätigen.

Falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, kann man einer Person auch eine Vollmacht erteilen, die dann für einen die Gewerbeanmeldung vornimmt. Das sind einige der Möglichkeiten, die grundsätzlich einem Existenzgründer als Option zur Verfügung stehen.

 

Gewerbe anmelden wo – alle Information zur Gewerbeanmeldung

Wo muss man ein Gewerbe anmelden?


Wer ein Gewerbe anmelden möchte, der muss das Gewerbeamt aufsuchen. Vor allem in Großstädten kann es allerdings dazu kommen, dass es zum einen mehrere Gewerbeämter gibt und zum anderen, auch andere Ämter die Aufgabe übernehmen, die Anmeldung anzunehmen, wie beispielsweise ein Ordnungsamt oder eine Handwerkskammer.

Daher muss man zunächst das zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. Wenn man dies einmal gefunden hat, muss man in der Regel einen Termin vereinbaren, um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Einige Ämter erlauben es auch, wenn man einfach vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer Platz nimmt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Terminvereinbarung weiß man genau wann man erscheinen muss und hat keine lange Wartezeit im Warteraum zu befürchten, doch manchmal sind Gewerbeanmeldungen bereits über mehrere Wochen und Monate verplant, so dass man dann selbst wieder lange warten muss.

Wenn man einfach vor Ort erscheint, muss man sich an den Öffnungszeiten richten und mit einem sehr vollen Warteraum rechnen. Dann ist zwar der halbe Tag weg, dafür die Gewerbeanmeldung aber an einem Tag auch erledigt.

Wie lange dauert Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung an sich dauert in der Regel nicht länger als wie 30 bis 40 Minuten, je nachdem, wie viele fragen man selbst hat. Das Klima in den Büroräumen ist in den meisten Fällen sehr heiter, denn Neugründer sind immer sehr gerne gesehen.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Wenn man nun im Büro ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular richtig ausfüllen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Gewerbe-Formular, welches man vor Ort ausfüllen kann. Man kann dies auch mit nach Hause nehmen und später dann per Post zurückschicken.

Es lohnt sich aber diese direkt vor Ort auszufüllen, da man zum einen dann sofort den Gewerbeschein in den Händen hat und zum anderen bei Fragen der Beamte direkt helfen kann. Bei dem Formular muss man Angaben zum Gewerbetreibenden, sowie zum Betrieb machen.

Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnet. Bei einem Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe zahlt weiterhin der Arbeitgeber die Krankenkasse.

Wie kann man einen Gewerbeschein erhalten?

Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet dann die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, unter anderem dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Kann man ein Kleingewerbe auch bei dem Gewerbeamt anmelden?

Der Mythos ist weit verbreitet, dass man die Kleingewerbe Anmeldung bei dem Gewerbeamt durchführen kann. Das stimmt so nicht. Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, der muss beim Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Genau, richtig gelesen. Die Anmeldung für ein Kleingewerbe findet beim Amt der Finanzen statt.

Allerdings nicht so, wie man sich das vorstellt. Man erhält den Fragebogen und dort muss man unter anderem ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung für sich beanspruchen möchte.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfestellung für Gewerbe, keine Umsatzsteuer zu zahlen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Diese Voraussetzungen sehen so aus, dass man innerhalb des ersten Geschäftsjahres nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz bleiben muss.

Wenn dies so gegeben ist, dann zahlt man keine Gewerbesteuern und demnach auch viel Geld. Mit einem Kleingewerbe werden Unternehmen beschrieben, die diese Regelung für sich in Anspruch genommen haben.

Kann man ein Gewerbe auch online anmelden?

Wer ein Gewerbe anmelden möchte, allerdings weder die Zeit hat, auf den Termin zu warten, noch zu den entsprechenden Öffnungszeiten erscheinen kann, der kann das Gewerbe auch online anmelden.

Die Online Gewerbeanmeldung übernimmt sozusagen die Aufgaben des Gewerbeamtes. Man kann dort die benötigten Dateien als Kopie hochladen und das Geld bequem von Zuhause aus schicken. Auch das Gewerbeformular kann Online ausgefüllt werden.

Die Online Gewerbeanmeldung dauert in der Regel nur zehn bis 15 Minuten. Für all diejenigen, die aufgrund von unpassenden Arbeitszeiten nie dazu kamen, bei dem Gewerbeamt zu erscheinen, ist dies ideal.

Einziges Manko: online ein Gewerbe anzumelden wird noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten. Vielmehr findet man diese Art der Gewerbeanmeldung in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland ist es klar geregelt, wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht. Es gibt einige Berufsgruppen, die keine Gewerbeanmeldung benötigen. Darunter gehören die Katalog- und Katalogähnlichen Berufen: Zu diesen freiberuflichen Tätigkeiten zählen künstlerische, ärztliche oder heilpraktische Tätigkeiten und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Anwälte,
  • Designer,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Künstler,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • und viele weitere mehr.

Eine weitere Berufsgruppe, die kein Gewerbe anmelden muss, sind diejenigen, die der Urproduktion arbeiten. Bei der Urproduktion handelt es sich um Erwerbstätigkeiten, die sich mit der Gewinnung von Naturerzeugnissen bzw. Rohstoffen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und der Gartenbau sowie die Fischerei, die Jagd und der Bergbau.

Muss man sich auch beim Finanzamt anmelden?

Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, braucht man keine Anmeldung bei dem Amt der Finanzen. Dieses schickt in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen den steuerlichen Erfassungsbogen.

Wer innerhalb dieser Zeitspanne nichts erhalten sollte, der sollte erst dann aktiv werden und Mal nachfragen. Auf dem Fragebogen kann man sozusagen das Kleingewerbe anmelden, indem man die Kleinunternehmerregelung für sich beansprucht. Wenn man diese Option allerdings nicht zieht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe gültig machen.

Daher ist es ratsam, vor allem bei einer nebenberuflichen Tätigkeit, zunächst das Kleingewerbe anmelden zu lassen, indem man die Regelung für sich beansprucht. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang. Also ein ganz schön dicker Brocken.

Man muss unter anderem auch angeben, wie denn genau die gewerbliche Tätigkeit ausschaut. Hierbei sollte man die Tätigkeit auch so ausführlich wie möglich beschreiben und sich dabei Zeit lassen. Das Finanzamt kontrolliert im Nachhinein sehr genau, ob die Angaben auch wirklich passend sind. Nachdem man den Fragebogen abgeschickt hat, kann man Anfangen, mit dem Gewerbe Gewinne zu erwirtschaften.

Muss man die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten?

Jeder Gewerbetreibende ist in Deutschland dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Das ist gesetzlich so klar geregelt und man sich da auch nicht befreien lassen.

Die IHK versucht, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Sie bietet den Gewerbetreibenden die Möglichkeit, Weiterbildungskurse und Zertifikate zu erhalten. Für diese Leistungen muss man allerdings eine jährliche Gebühr bezahlen, die für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro kosten.

Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, gilt eine Gebühr in Höhe von rund 150 bis 300 Euro pro Jahr. Sofern das Unternehmen einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man der Pflicht der Gebührenzahlung befreit. Auch können die Gebühren weiter ansteigen. Dies ist allerdings mit den eigenen Einnahmen verknüpft. Sofern die Einnahmen signifikant steigen, steigt zu einem gewissen Prozentsatz auch die Gebühr.

Was kostet ein Gewerbe im Jahr?

Je nach Art des Gewerbes können unterschiedliche Kosten entstehen. Ausgehend davon, dass man das beliebteste Gewerbe hat, also ein Kleingewerbe, dann sind die Kosten allerdings sehr überschaubar.

Zwar keine fixen Kosten, doch da die meisten Leser noch kurz vor der Gründung stehen, kann man diese Kosten ebenfalls benennen: die Bearbeitungsgebühr bei der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, die rund 20 bis 60 Euro kostet.

Weitere Kosten die anfallen, sind die IHK Gebühren, die rund 30 bis 70 Euro pro Jahr kosten würden. Das wären auch bereits die einzigen Kosten bei einem Kleingewerbe. Natürlich können weitere Kosten anfallen, wenn das Gewerbe weiterwächst. Wenn man beispielsweise Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Neuanschaffungen tätigt oder Partnerschaften eingehen.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung muss man beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt erledigen. Vor Ort muss man eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Außerdem sollte man einige Unterlagen dabei haben, wie einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung. Anschließend muss man ein Formular aus und wäre dann auch bereits fertig mit der Gewerbeanmeldung.

 

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Unabhängig davon, welche Rechtsform als Gewerbe gegründet werden soll, die Abläufe bleiben in der Regel immer die selben. Vor allem in unserer heutigen Zeit ist ein enormer Gewinn für die Wirtschaft, wenn sich Menschen auftun und ein Gewerbe gründen möchten.

Die häufigste Form die bei der Gründung bevorzugt wird, ist die Kleingewerbe Anmeldung. Für einen einfachen, unkomplizierten und vor allem verwaltungsarmen Start, ist das Kleingewerbe ein idealer beginn.

Gewerbe anmelden wie und wo?


Für die Gewerbeanmeldung musst du dich beim Gewerbeamt anmelden und dort ein Formular ausfüllen. Du benötigst einige Unterlagen und musst auch eine kleine Gebühr hinterlegen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich von Stadt zu Stadt ändern kann. Was aber in den meisten Gewerbeämtern als Dokument von dir verlangt werden, sind:

  • ein Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • ein Handelsregisterauszug,
  • je nach Art des Gewerbes werden noch weitere Dokumente wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte verlangt.

Dann füllst du noch einen Bogen aus, in der einige Dinge über dich und über deine gewerbliche Tätigkeit nachgefragt wird. Beispielsweise möchte das Gewerbeamt von dir wissen, ob du im Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchtest. Beides hat sowohl seine Vor- als auch seine Nachteile.

Wenn du als Nebengewerbe beginnst, dann zahlt dein Arbeitgeber weiterhin deine Krankenversicherung, was bei einem Hauptgewerbe nicht mehr der Fall wäre. Auch hast du erst einmal Zeit, herauszufinden, ob deine gewerbliche Tätigkeit denn wirklich wirtschaftlich ist, ohne dabei unter Druck zu geraten, da du ein sicheres Einkommen hast.

Auch hast du bei einem Nebengewerbe das Zepter in der Hand und kannst selber entscheiden, wann und wie viel du an Zeit und Kapital investieren möchtest.

Allerdings darfst du nicht mehr arbeiten, wie in deinem Hauptjob. Ein guter Richtwert für ein Nebengewerbe wären 16 Stunden pro Woche. Und falls der Verlust deines Hauptjobs droht, kannst du dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln. Überlege dir daher sehr gut, wie du dich letztlich entscheiden möchtest.

Nachdem du den Gewerbeschein hast, werden deine Informationen weiter an das Finanzamt und an die Industrie- und Handelskammer (kurz IHK) geschickt. Der Gewerbeschein gibt dir allerdings noch nicht die Möglichkeit mit deiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen, dies darfst du erst dann, nachdem du vom Finanzamt die neue Steuernummer erhalten und den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt zurückgeschickt hast.

Anmeldung beim Finanzamt?

Nach dem du dein Gewerbe angemeldet und den Gewerbeschein erhalten hast, musst du dich nicht bei dem Finanzamt melden. Dieser wird automatisch vom Gewerbe bzw. Bezirksamt informiert. Falls sich innerhalb einiger Tage und Wochen niemand bei dir melden sollte, dann erst kannst du selbst aktiv werden und den Stand der Dinge nachfragen.

Vom Amt der Finanzen erhälst du die Steuernummer für dein Gewerbe und den steuerlichen Erfassungsbogen. Diesen musst du ausgefüllt zurückschicken. Auf dem Bogen tritt auch die Frage auf, wie deine gewerbliche Tätigkeit denn nun aussieht.

Dort solltest du dein Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben und nichts zu kurz fassen. Denn das Amt prüft später ganz genau, ob alles auch richtig ist, was du angegeben hast.

Gewerbetreibender und Freiberufler – wo liegt der Unterschied?

Beide stehen mit einer selbstständigen Tätigkeit auf beiden Beinen, doch eine Sache unterscheidet beide vehement: bei dem einen bist du dazu verpflichtet, die Anmeldung eines Gewerbes durchzuführen, bei dem anderen reicht der Gang zum Finanzamt aus. Freiberufler gehören zu der Kategorie Katalog- und Katalogähnlichen Berufen. Diese Berufe sind nicht dazu verpflichtet ein Gewerbe anmelden zu müssen. Bekannte Berufe, die in diese Kategorie fallen, wären:

  • Ärzte
  • Anwälte
  • Ingenieure
  • Schriftsteller
  • Künstler
  • Journalisten
  • Zahnärzte

Gewerbe angemeldet – folgt dann die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK?

Das Gewerbe anmelden ist die eine Sache, weitere Kosten durch die IHK eine andere. Es stimmt, das man der Anmeldung Pflichtmitglied bei der IHK wird. Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht angefochten werden.

Die Jahresbeträge liegen bei eher umsatzschwächeren Gewerben bei 30 bis 70 Euro und für Unternehmen die im Handelsregister eintragen sind sogar 150 bis 300 Euro. Der Beitrag kann auch weiter steigen und ist abhängig von dem eigenen Umsatz.

Ab einer jährlichen Summe von unter 5200 Euro ist man beitragsbefreit. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Augenblick immer sehr nervig sein können, so sollte man doch nicht vergessen, das die IHK einem viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifikate bieten, mit deren Hilfe man wieder das Unternehmen weiter bringen kann.

Was aber sehr nervig werden kann, ist eine Beitragsrechnung von der IHK. Eine Rechnung, die manchmal ohne Vorbehalte geschickt wird und benötigte Anschaffung erst einmal Zunichte macht. Man hat innerhalb einer festgelegten Frist die Möglichkeit dem zu widersprechen.

Wenn dich dies alles sehr irritieren und ermüdend sollte, dann haben wir eine tolle Überraschung für dich… die IHK-Gebührenberatung! Bei der IHK-Gebührenberatung prüfen die Experten von GewerbeAnmeldung.com für dich, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduziert werden können!

Es gibt zwar keine Garantie, das dies immer von Erfolg gekrönt wird, doch die bisher zahlreichen Erfahrungen und Bewertungen der User sprechen eine deutliche positive Sprache. Falls du gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Gewerbe anmelden auch online möglich?

In der heutigen Zeit brechen wir immer mehr Barrieren auf. So ist es auch mit dem Internet. Mithilfe dessen können wir nun auch das Gewerbe anmelden, auch wenn wir nur zuhause rum sitzen. Zwar wird dieser Service noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten, doch die meisten Großstädte und ein sehr großer Teil Nordrhein-Westfalens haben diesen Service bereits im Angebot.

Für Menschen die auf der Schichtarbeiten oder eher nur Mittags arbeiten ist dies eine willkommene Abwechslung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten die Gewerbeanmeldung durchführen und muss auch keinen festen Termin vereinbaren. Auch dauert die Anmeldung in der Regel nicht länger, als wie beim Gewerbeamt. Auch hier werden die selben Dokumente benötigt und das Geld kann bequem per Online Banking eingezahlt werden.

Als Kleinunternehmer im Handelsregister?

Als Kleinunternehmer wird man in der Regel nicht im Handelsregister eingetragen. Es besteht auch keine Pflicht, die einen dazu veranlassen könnte. Dennoch es die Möglichkeit, dies dennoch zu tun, um einige Vorteile genießen zu können, die da wären:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite hat man auch Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Wie du dich am Ende entscheidest, obliegt ganz allein dir. Sofern du von einem kleinem Gewerbe profitieren möchtest, dann bleibe auch dabei und registriere dich nicht im Handelsregister, denn dann wird der Verwaltungsaufwand, sowie die Gebühren größer.

Fazit:

Es gilt, dass jeder, der langfristig, selbstständig und auf eigene Rechnung eine Tätigkeit mit einer Gewinnerzielungsabsicht ausübt, ein Gewerbe anmelden muss. In diesem Fall muss vor der Aufnahme der Tätigkeit ein Gewerbeschein geordert werden.

Dann erfolgt die Anmeldung beim Gewerbeamt. Ein Kleingewerbe anmelden ist eine der häufigsten Vorkommenden Rechtsformen. Man zahlt im Amt des jeweiligen Bezirkes rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich je nach Stadt ändern. Dokumente, die vorgelegt werden müssen, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Melde-Bestätigung,
  • Auszug aus dem Handelsregister

Innerhalb weniger Tage wird man dann von dem Amt der Finanzen kontaktiert und man erhält eine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen, der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. Nachdem man dies getan hat, kann man mit der gewerblichen Tätigkeit beginnen und Umsätze erwirtschaften.

Gewerbe Anmeldung Online

Willkommen im Zeitalter der digitalen Revolution. Das Internet und das World Wide Web (WWW) sind für uns eine Art Quelle des Lebens geworden, wo wir einen Großteil unseres Lebens verbringen, unsere Familie und Verwandte treffen, uns für die Schule oder das Studium vorbereiten oder auch bei der Suche nach einer tollen Idee.

Für manche auch nur um Videos über Katzen schauen zu können. Dann gibt es noch eine Gruppe von Personen, die sich versuchen selbstständig zu machen und nach geeigneten Seiten suchen, wo sie die benötigten Informationen herkriegen.

Da bist du also, auf deiner Plattform rund um die Gründung, Gewerbeanmeldung und Unternehmertum. Wir finden nicht immer wonach wir suchen, doch wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Gewerbeanmeldung – wo muss ich hin?


Wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann musst du beim Gewerbeamt vorstellig werden. Oder sagen wir Mal so: früher musstest du es noch, denn mittlerweile bieten sehr viele Städte die Möglichkeit an, das Gewerbe auch Online anzumelden.

Diese noch nie dagewesene Option ist ein wahrer Segen für alle Menschen, die bisher aufgrund ihrer ungünstig gelegenen Schicht nie wirklich die Zeit dazu gefunden hatten, das Gewerbe entsprechend anmelden zu können. Doch das hat in immer mehr Städten ein Ende.

Vorteile von Online Gewerbe Anmeldung

Sofern du dein Gewerbe online anmelden möchtest, musst du auch nicht mehr auf lange Wartezeiten warten oder auf die Öffnungszeiten schauen, du kannst alles bequem von Zuhause erledigen. Genau wie bei der normalen Gewerbeanmeldung auch, musst du auch bei der Online Anmeldung einige Voraussetzungen erfüllen, um den Gewerbeschein erhalten zu können.

Kosten für online Gewerbeanmeldung

Als erstes betragen die Kosten für die Anmeldung rund 20 bis 60 Euro und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Diese kannst du bequem per Online Banking bezahlen oder wenn du vor Ort erscheinen möchtest in bar begleichen.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt (z B das polizeiliche Führungszeugnis, das Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte)

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Das Gewerbe anmelden ist nicht schwer. Diese Unterlagen und deine Unterschrift reichen aus, um dann den Gewerbeschein zu erhalten. Beachte allerdings, das der Gewerbeschein dir nicht die Erlaubnis gibt, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen, dies erfolgt erst nach dem Finanzamt, dazu später gleich mehr.

Auch solltest du wissen, dass einige Städte die elektronische Unterschrift nicht als gültig erklären, wie es in Hamburg der Fall ist. Dafür musstest du deine Unterschrift per Post einreichen oder persönlich vor Ort scheinen und im Gewerbeamt abgeben.

Was folgt nach der Gewerbeanmeldung?

Nachdem du deine wichtigen Informationen bei dem Gewerbeamt abgegeben hast, leitet dieses die Info an das Finanzamt weiter. In der Regel erhälst du innerhalb einer Woche bescheid vom Finanzamt, falls nicht, dann solltest du selbst aktiv werden und dort anrufen.

Du erhälst vom Finanzamt die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Beantworte die Fragen mit größter Sorgfalt, denn das Finanzamt prüft alles im Nachhinein sehr genau.

Wenn du diesen ausgefüllt zurückgeschickt hast, kannst du mit deinem Gewerbe Geld verdienen. Gleichzeitig beginnt auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK. Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht widerrufen werden.

Die jährlichen Beträge der IHK kosten für kleinere Betriebe rund 30 bis 70€ und die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300€. Auch wenn die Mehrkosten vor allem zu Beginn sehr nervig sein können, so sollte man immer berücksichtigen, das die IHK einem viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet.

Diese wiederum können das Unternehmen weiter aufwerten, so dass am Ende wieder mehr Geld eingenommen werden kann. Es kann allerdings Geschehen, das du innerhalb des ersten Geschäftsjahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhälst.

Die Verursachung von Mehrkosten kann sehr ärgerlich sein, vor allem dann, wenn man ohnehin plante Neuanschaffung zu bekommen, für die dann das Geld fehlen würde. Würde.. denn so muss es letztlich nicht kommen. Die Experten auf GewerbeAnmeldung.com bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an.

Dort wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von sagenhaften 0€ zu senken. Richtig gelesen: die Kosten können am Ende gleich null betragen. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Die Erfahrungen und Bewertungen der bisher zahlreichen Gewerbeleute sprechen hingegen eine deutlich positive Sprache. Falls du Gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Wer muss alles ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob du nun zum Gewerbeamt musst oder deine Unterlagen per Online einreichen möchtest, wer ist überhaupt verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden? Es gibt nämlich einige Berufe, die nicht dazu verpflichtet werden, die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen. Dazu gehören die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Unter anderem gehören dazu:

  • Anwälte,
  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Schriftsteller,
  • und viele weitere mehr.

Diese Berufe müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden. Auch entfällt so die Verpflichtung des Eintritts bei der IHK, da diese kein Gewerbe besitzen.

Fazit:

Das Anmelden eines Gewerbes ist vor allem in unserer heutigen Zeit sehr einfach zu machen. Statt ein Amt aufzusuchen, können wir unsere Unterlagen ganz bequem von zu Hause aus hochladen und das Gewerbe anmelden.

Die Kosten für den Gewerbeschein kosten rund 20 bis 60€, je nachdem, wo man die Gewerbeanmeldung vornimmt, da sich dies von Stadt zu Stadt unterscheiden kann. Unterlagen die hierfür benötigt werden, sind:

  • ein Reisepass bzw. der Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente.

Nach Erhalt des Gewerbescheins kann noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen werden. Die Informationen werden an das Finanzamt weitergeleitet und man erhält innerhalb der kommenden Tage und Wochen die neue Steuernummer und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, die ausgefüllt zurückgeschickt werden müssen.

Kleingewerbe Anmelden Berlin

Die Hauptstadt Deutschlands erhielt von der Unesco den Titel Die Stadt des Designs. Vielmehr sollte sie aber Stadt der Gründer heißen. Berlin ist die einwohnerreichste Stadt in der gesamten Bundesrepublik und hat damit ein gigantisches Netzwerk zu bieten.

Viele Schwergewichte unter den Unternehmen haben ihren Sitz in Berlin, viele großartige Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Sportler sind in dieser Riege dabei. Auch für Gründer gibt es Interessantes zu entdecken.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Berlin


Riesige Menschenmassen, zahlreiche Gründer die eine tolle Idee haben, ist es da nicht schwer, einen Termin beim Gewerbeamt zu ergattern? Nein! Denn Berlin ist unterteilt in zwölf Bezirke und hat demnach auch zwölf Gewerbeämter. Diese sind:

  • Ordnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg Gewerbe
  • Ordnungsamt Lichtenberg
  • Ordnungsamt/Gewerbeamt Marzahn-Hellersdorf
  • Ordnungsamt Mitte
  • Ordnungsamt Neukölln – Zentrale Anlauf – und Beratungsstelle
  • Bezirksamt Pankow / Ordnungsamt – Gewerbeangelegenheiten
  • Ordnungsamt Reinickendorf – Gewerbe
  • Ordnungsamt Spandau – Gewerbeservice
  • Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf
  • Ordnungsamt Tempelhof-Schöneberg
  • Ordnungsamt Treptow-Köpenick / Gewerbeangelegenheiten

Und wenn man Mal keine Zeit hat, dann kann man die Gewerbeanmeldung auch bequem von Zuhause aus erledigen. Denn in Berlin wird großflächig der online – Service angeboten. Dies hat den Vorteil, das du zum einen unabhängig der Öffnungszeiten der Gewerbe anmelden kannst und zum anderen keine langen Wartezeiten mehr fürchten musst. Wer dennoch das Gewerbeamt Berlin besuchen möchte, sollte einige Unterlagen dabei haben, um ein Gewerbe anmelden zu können.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • wenn es sich um eine Gesellschaftsform handelt, einen Auszug aus dem Handelsregister,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Unterlagen verlangt. Z B ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Um den Gewerbeschein zu erhalten, musst du bei der Gewerbeanmeldung einen Betrag von rund 20 bis 32 Euro bezahlen.

Kleingewerbe Anmeldung – wie hoch darf der Umsatz sein?

Als Kleinunternehmer gilt man dann, wenn das Unternehmen im ersten Geschäftsjahr unter einem Jahresumsatz von 22.000 und im zweiten unter 50.000 Euro bleibt. Dann kann er von der Kleinunternehmerregelung profitieren und muss keine Gewerbesteuern bezahlen.

Gewerbe in Berlin anmelden?

Auf jeden Fall! Berlin gilt als eines der größten Hotspots Deutschland, wenn es für die Neugründung geht. Immer mehr Leute ziehen nach Berlin, um von dem unfassbarem Tool von Talenten und Wissen zu profitieren. Auch sind die Startbedingungen hier sehr günstig, da das Netzwerk riesig ist und man schneller neue Kontakte knüpfen kann.

Beim Gewerbeamt anmelden – kann es Probleme geben?

Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker. Daher genießen vor allem Gründer eine hohes Ansehen, da sie das Land mit ihren innovativen Ideen und Konzepten weiterbringen. Daher ist das Klima beim Gewerbeamt Berlin besonders gründerfreundlich und sollte selbst erlebt werden.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung kann in Berlin ganz einfach von statten gehen. Es gibt insgesamt zwölf Bezirksämter, wo man sich anmelden kann. Auch besteht die Möglichkeit, das Gewerbe Online anzumelden.

Die benötigten Informationen können bequem von zu Hause aus abgegeben werden. Unabhängig von den Öffnungszeiten kann die Gewerbeanmeldung vorgenommen werden. Unterlagen die für die Gewerbeanmeldung benötigt werden, sind:

  • Reisepass/Personalausweis,
  • Meldebestätigung,
  • wer ein Gewerbe im Sicherheitssektor oder in der Gastronomie eröffnen möchte, benötigt z B auch ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeignis,
  • die Gebühren für die Bearbeitung kosten rund 20 bis 60 Euro.

Gewerbe online anmelden

Kann man ein Gewerbe online anmelden?


Ein Gewerbe online anzumelden ist möglich, dies ist aber Standort abhängig. Bevor man ein Gewerbe anmeldet, sollte man sich zuerst erkunden ob es in der jeweiligen Stadt angeboten wird. Diese Informationen findet man auf der Internetseite der jeweiligen Stadt.

Online Anmeldung ist möglich

In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen ist dies online möglich. Dies online tun zu können, bringt einige Vorteile mit sich. Die Gewerbeanmeldung per online durchführen zu können, ist bereits ein sehr wichtiger Vorteil, da man es bequem von Zuhause aus machen kann.

Vorteile von Online Anmeldung Service

Es gibt keine lange Wartezeiten vor Ort und man kann selbst bestimmen, zu welchem Zeitpunkt man es macht. Dadurch kann die Anmeldung auch schneller erfolgen. Die Bearbeitungszeit variiert, je nach dem, um was für ein Gewerbe es sich dabei handelt.

Auch online muss man, wie vor Ort, die notwendigen Unterlagen abgeben. Unterlagen wie zum Beispiel das Formular zur Anmeldung und der Personalausweis, eventuell eine Meldebescheinigung und als nicht EU-Bürger eine gültige Aufenthaltsgestattung, wird auf jeden Fall benötigt.

Welche weiteren Unterlagen benötigt werden, hängt davon ab was genau man für ein Gewerbe anmelden möchte bzw welche Tätigkeit man ausübt oder welche Dienstleistung man anbietet. Die Kosten hierbei belaufen sich auf rund 10 bis 60 Euro und mehr.

Wo kann ich ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann sowohl online, als auch vor Ort angemeldet werden. Wer ein Gewerbe vor Ort anmelden möchte, muss erstmal einen Termin vereinbaren.

Bei der Gewerbeanmeldung des Gewerbes spielen verschiedene Ämter eine Rolle, wie z.B. das Gewerbeamt selber, das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer (IHK) , die Berufsgenossenschaft und eventuell auch die Krankenkasse kann dabei eine Rolle spielen.

Die Anmeldung von Gewerbe beim Gewerbeamt

Die Gewerbeanmeldung erfolgt zuerst beim Gewerbeamt, wo man ein Formular zum anmelden ausfüllen muss. Ein Kleingewerbe muss man nicht unbedingt im Handelsregister eintragen, aber man hat die Möglichkeit es zu tun. Es hat zum Beispiel den Vorteil, dass der Name des Unternehmens geschützt ist und nicht von Nachahmern kopiert werden kann.

Die Anmeldung von Gewerbe beim Finanzamt

Danach kommt das Finanzamt in Spiel. Die schicken einen Fragebogen und auch die Steuernummer. Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung muss ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Nach dem dies erfolgt ist, ist die Mitgliedschaft bei der IHK gesetzlich verpflichtend.

 

Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe anzumelden ist dann Pflicht, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt bzw. sobald die Tätigkeit aufgenommen wird oder auch schon bevor man mit der Tätigkeit beginnt.

Eine gewerbliche Tätigkeit ist eine selbstständige und dauerhafte Tätigkeit, die mit Absicht auf Gewinn gerichtet ist. In manchen Fällen ist es sogar nicht erlaubt, ohne ein Gewerbeschein zu starten, wie beispielsweise in der Gastronomie. Jeder Selbstständige muss sich beim Gewerbeamt anmelden.

Es gibt, aber Ausnahmen bei denen dies nicht der Fall ist. Hierbei sollte man zwischen Freiberufler und Gewerbetreibenden unterscheiden, denn Freiberufler sind nicht von all dem betroffen. Freie Berufe sind nach dem Einkommenssteuergesetz (EstG) §18 ganz klar definiert.

Dazu gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit. Es gibt vom Finanzamt geregelte Katalogberufe, die vom kleingewerbe-anmelden befreit sind. Diese Berufe kann man im EstG §18 finden. Also ist es zuerst nicht wichtig, wie viel man verdient, sondern was genau man macht.

Welches Gewerbeamt ist für Berlin zuständig?

Es gibt mehrere Behörden, die zuständig sind. Man kann zum Beispiel online ein Termin buchen im:

  • Bezirksamt Charlottenburg – Wilmersdorf
  • Bezirksamt Friedrichshain – Kreuzberg
  • Bezirksamt Lichtenberg
  • Bezirksamt Marzahn – Hellersdorf
  • Bezirksamt Neukölln
  • Bezirksamt Spandau

Weitere Standorte sind Bezirksamt Pankow, Bezirksamt Reinickendorf und Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, an denen man ein Kleingewerbe anmelden kann. Aber auch hier hat man die Möglichkeit, dass die Gewerbeanmeldung online erfolgen kann.

Was braucht man für online Gewerbeanmeldung?

Mann muss im Online-Verfahren alles ausfüllen, was gefragt wird. Erforderliche Unterlagen sind der Personalausweis, Handelsregisterauszug (falls es sich um eine eingetragene Firma handelt), Zustimmungserklärung Gesellschafter (Bei Gewerbeanzeigen von in Gründung befindlichen juristischen Personen) und Beiblatt Vertretungsberechtigte.

Weitere Informationen, wie beispielsweise schon oben genannt die Standorte, erforderliche Unterlagen, Formulare und Gebühren kann man auf der Website finden.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, wer ein Gewerbe anmelden möchte, kann dies auch online tun. Dies ist zeitsparender, weil man bei der Gewerbeanmeldung keine Menschenmassen und Warteschlangen hat. Du bist nicht abhängig von Öffnungszeiten und kannst dein Gewerbe jederzeit online anmelden. Wichtig ist, dass man die benötigten Unterlagen vorweisen kann, darunter zählen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Meldebescheinigung oder als nicht EU-Bürger die Aufenthaltsgenehmigung,
  • je nach Art des Gewerbes benötigst du noch weitere Unterlagen wie ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis oder aber auch eine Handwerkskarte. All diese Kosten allerdings einen kleinen Aufpreis.
  • Je nachdem wo du wohnst, musst du zwischen 10 und 60 Euro für den Gewerbeschein zahlen.

Nachdem du dein Gewerbeschein erhalten hast, erhälst du innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post von dem Finanzamt, wo du deine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen erhälst. Wenn du diesen ausgefüllt zurückschickst, bist du so gut wie fertig.

Nach einer weiteren Woche musst du dich dann bei einer zuständigen IHK melden und dich auch bei der Berufsgenossenschaft eintragen. Du bist gesetzlich dazu verpflichtet die beiden Mitgliedschaften anzutreten. Allerdings ergeben sich für dich keine signifikanten Mehrkosten. Sofern dein Gewerbe unter 5200€ erwirtschaftet, bist du sogar von den Beiträgen befreit.

Auch bei der Berufsgenossenschaft musst du keine Versicherungen bezahlen, sofern du keine Mitarbeiter hast. Falls du ein Nebengewerbe eröffnest und diese gewerbliche Tätigkeit nicht als Hauptberuflicher durchführst, ist dein aktueller Arbeitgeber dazu verpflichtet, deine Krankenkasse weiterhin zu bezahlen.

Ob du deinen Arbeitgeber über die Gewerbeanmeldung in Kenntnis setzen möchtest, ist ganz dir überlassen. Es gibt kein Gesetz, dass dich dazu verpflichtet, dies zu melden, sofern es deine vertragliche Situation nicht anders vorsieht.

Wann und wo kann ich mich im Gewerbeamt anmelden?

Gewerbeamt anmelden

Wann muss ich mein Gewerbe bei welchem zuständigen Gewerbeamt anmelden?

Gewerbetreibende sind in der Pflicht


Für alle Gewerbetreibenden in Deutschland besteht die Pflicht, ihr Gewerbe anzumelden. Standardmäßig geschieht dies beim zuständigen Bezirksamt / Gewerbeamt in der eigenen Stadt, z.B. beim Gewerbeamt Berlin, Hamburg, oder Gemeinde mit einem Gewerbeanmeldung Formular. Doch viele Selbstständige und Unternehmer wissen nicht, ab welchem Zeitpunkt sie ihr Gewerbe – anmelden müssen und werden daher nicht tätig. Planst du, ein Gewerbe zu betreiben oder ein Startup zu gründen, musst du deshalb die Anmeldepflicht beachten und rechtzeitig die Anmeldung durchführen.

Möglichkeiten der Gewerbeanmeldung

Durch die Meldepflicht für Gewerbe in Deutschland musst du als Unternehmer bzw. Selbstständiger deinen Gewerbebetrieb bei deinem zuständigen Ordnungsamt anmelden. Während die Anmeldung vor einigen Jahren noch persönlich vor Ort bei deinem Gewerbeamt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde durchgeführt werden musste, kannst du heutzutage zwischen

  • persönlich
  • schriftlich mit Einsendung per Post
  • online mittels eigener Plattform

wählen dein Gewerbe anzumelden beim Gewerbeamt.

Wo gibt es das Anmeldeformular

Für alle Anmeldungsvarianten benötigst du das Anmeldeformular, welches du vor Ort bei deinem Amt bekommst oder dir herunterladen und ausdrucken kannst. Die reine Onlinevariante mit eigener Plattform beinhaltet hierbei bereits das notwendige Formular.

Wo gibt es das Formular zur Gewerbe – Anmeldung?

Holst du dir das Formular vor Ort ab, kannst du entweder selbstständig oder mit der Hilfe der Beamten die Anmeldung korrekt absolvieren und den Gewerbeschein der deine Selbstständigkeit bestätigt direkt mitnehmen. Benötigst du Hilfe durch uns von Gewerbeanmeldung.com oder möchtest du das Formular in Ruhe zuhause ausfüllen, kannst du es jederzeit mitnehmen.

In diesem Fall kannst du dich entscheiden, ob du das Formular danach per Post dem Amt zusendest oder persönlich noch einmal vorbeikommst. Beim Post- und Onlineweg musst du alle benötigten Unterlagen als Anhang bzw. in Form einer Kopie beifügen, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Ob deine Stadt oder deine Gemeinde zugleich eine Onlineanmeldung mittels Plattform anbietet, solltest du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Die Onlinevariante ist noch nicht überall in Deutschland vertreten, wodurch die meisten Unternehmer Ihr Gewerbe persönlich oder auf dem Postweg anmelden.

Das zuständige Amt für alle Gewerbeanmeldungen

Wenn du dein Gewerbe offiziell anmelden möchtest, musst du dies in Deutschland immer beim Gewerbeamt tun. Standardmäßig befindet sich in jeder Stadt oder Gemeinde eines, wobei es sich nicht immer um ein eigenes Gebäude oder eine eigene Institution handeln muss.

In manchen Fällen ist das zuständige Amt im Rathaus oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt verständigt dieses weitere Ämter und Einrichtungen für dich. Da deine Daten dabei automatisch übermittelt werden, musst du sie dort nicht wieder angeben. Unter anderem erhalten das

  • Finanzamt
  • die Industie und Handelskammer (IHK)
  • die Berufsgenossenschaft
  • die Handwerkskammer (HWK)
  • das statistische Landesamt
  • das Handelsregistergericht

somit alle notwendigen Daten. Musst du weitere Meldungen dort durchführen, brauchst du deine Daten somit höchstens noch ergänzen.

Bundesländer mit alternative Anmeldestellen

In manchen Bundesländern existiert zugleich eine alternative Anmeldestelle. In

  • Bayern
  • Hamburg
  • Rheinland-Pfalz

kannst du dir aussuchen, ob du deine Gewerbe-anmeldung beim Gewerbeamt, der zuständigen Handelskammer, der zuständigen Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK absolvieren möchtest.

Wichtig ist dabei nur, dass du dich für eine Einrichtung entscheidest und du dort alle Daten korrekt angibst um dein Geschäftstätigkeit anzumelden.

Dauer einer Gewerbeanmeldung

Grundsätzlich solltest du so früh wie möglich dein Gewerbe bei deinem zuständigen Amt bekannt geben. Manche Unternehmer melden ihr Gewerbe bereits an, wenn sie die Idee dazu haben.

Andere wiederum tun dies erst, wenn sie alle restlichen Schritte getätigt haben. Wartest du jedoch zu lange auf die Anmeldung deines Gewerbes, kann es passieren, dass du dein Unternehmen illegal führst und somit mit Verwarnungen und Bußgeldern rechnen musst.

Wie lange dauert die Anmeldung

Hast du bei der Anmeldung alle Daten richtig angegeben und alle notwendigen Unterlagen mitgebracht wie z.B. die Handwerksrolle (als Meister in deiner Branche), kann sie innerhalb einiger Tage bearbeitet werden.

Nach der Gewerbe – anmeldung bekommst du eine Kopie des Anmeldeformulars als Gewerbeschein. Per Post meldet sich hingegen das Finanzamt sowie die IHK bei dir. Andere Behörden können dich ebenfalls einige Tage nach der Anmeldung schriftlich kontaktieren.

Soll die Bearbeitung schneller durchgeführt werden oder benötigst du eine schnellere Bearbeitung, kannst du gleichfalls die zuständigen Behörden persönlich aufsuchen oder dich persönlich bei ihnen melden.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit die Anmeldung deines Gewerbes schnellstmöglich durchgeführt werden kann, solltest du alle notwendigen Unterlagen bereits vorliegen haben um dein Gewerbe anzumelden. Grundsätzlich benötigst du für die Anmeldung

  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls eine gültige Aufenthaltsgenehmigung bei ausländischen Staatsbürgern
  • alle Erlaubnisse und Bescheinigungen, z.B. Maklererlaubnis, Sondergenehmigungen bei Automaten, amtsärztliche Bescheinigungen, Handwerksrolle
  • polizeiliches Führungszeugnis

Was kostet die Anmeldung?

Neben den Unterlagen solltest du ebenfalls die Gebühr in bar bei dir haben zwischen 10 € und 60 Euro die du in deine Buchhaltung aufnehmen kannst und absetzen. Die Gewerbe anmeldung in Deutschland ist trotz Pflicht nicht kostenlos. Je nach Gemeinde und Bundesland kann diese unterschiedlich hoch ausfallen.

Falls du nicht weißt, wie hoch die Gebühr ist, solltest du entweder bei deinem zuständigen Amt oder bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wie teuer dir deine Gewerbeanmeldung kommt und bieten dir hier zusätzlich unsere praktische Checkliste an, auf welcher du alle wichtigen Unterlagen und Ämter ebenso findest.

Erlaubnispflichtige Gewerbe eröffnen

Eröffnest du ein erlaubnispflichtiges Gewerbe, solltest du ergänzend alle Bescheinigungen und Nachweise zeitgerecht erbringen. Ob dein Gewerbe erlaubnispflichtig ist oder nicht, erfährst du ebenfalls entweder bei uns oder bei deinem zuständigen Amt.

Eine Gewerbeummeldung durchführen

Während bei einer Neugründung eines Gewerbes immer eine Anmeldung durchgeführt werden muss, musst du bei der Übernahme oder der Veränderung eines Gewerbes eine Gewerbeummeldung abwickeln.

Grundlegende Veränderungen in deinem Gewerbe wie etwa eine Veränderung der Rechtsform oder eine neue Definition des Gewerbegegenstands sorgen dafür, dass du dich erneut bei deinem zuständigen Amt melden musst. Auch der Umzug deines Gewerbes sieht vor, dass du dich melden musst.

Sobald sich nämlich die Anschrift eines Betriebes ändert, muss der Gewerbetreibende dies von sich aus bekannt geben. Nur wenn dein Gewerbe in eine andere Stadt zieht, benötigst du keine Ummeldung. In diesem Fall musst du dein Gewerbe an- und abmelden sowie erneut die Anmeldegebühr bezahlen.

Personenbezogne Daten musst du beim Gewerbeamt ändern

Ebenso musst du dein Gewerbe ummelden, wenn sich deine Personenbezogenen Daten ändern. Dies ist unter anderem der Fall, wenn du deinen Namen änderst. Dabei ist es egal, ob du heiratest oder dich scheiden lässt. Übernimmst du ein bereits bestehendes Gewerbe, musst du auch dein zuständiges Amt aufsuchen.

Für die Ummeldung benötigst du nahezu dieselben Unterlagen wie für die Anmeldung. Möchtest du sie schriftlich durchführen, musst du die Unterlagen als Kopie beilegen.

Bei der persönlichen Ummeldung musst du hingegen die Originaldokumente vorzeigen. Anders als bei der Anmeldung bekommst du jedoch einen Antrag zur Gewerbeummeldung. Die Ummeldung wird ebenfalls innerhalb ein paar Tagen bearbeitet.

Für die Bearbeitung musst du wiederum eine geringe Gebühr bezahlen. Damit somit nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach die Gebühr und der Arbeitsaufwand anfallen, solltest du bereits bei der Anmeldung die Bezeichnung deines Gewerbes so wählen, dass sie eine Vielzahl an Betätigungsfelder abdeckt.

Rechtzeitig das Gewerbe anmelden: Welche Unterlagen werden benötigt

Möchtest du ein Gewerbe in Deutschland betreiben, musst du dieses immer beim Gewerbeamt anmelden. Dieses befindet sich in deiner Stadt oder einer Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du mehrere Unterlagen wie etwa

  • Anmeldeformular
  • Bescheinigungen und Nachweise
  • Personalausweis oder Reisepass

Anmeldung in wenigen Tagen

Deine Anmeldung wird meist innerhalb weniger Tage bearbeitet. Wir von Gewerbeanmeldung.com verraten dir gerne, wo du dein Gewerbe anmelden kannst bzw. musst und helfen dir mit den Unterlagen und dem Ausfüllen des Anmeldeformulars.

Empfehlung

Wähle zunächst die Rechtsform. Die meisten beginnen Ihr Unternehmen mit einem Kleingewerbe im Nebenerwerb. Daraufhin solltest du einen Businesplan erstellen, der dir hilft gerade auch als Kleingewerbetreibender ob du mit deinem Finanzplan richtig liegst.

Berechne dabei alle Kosten die dir entstehen und kalkuliere die Einnahmen nach besten Möglichkeiten ohne dich selber zu überschätzen. Prüfe Die Marktbegleiter in deiner Umgebung. Viele eröffnen in der Garstronomie z.B. eine Gaststätte und gerade davon gibt es in Deutschland über 500.000.

Weitere Gewerbe Themen und zu juristischen personen:

Gewerbeschein online beantragen – wo ist es möglich und wie lange dauert es?

Gewerbeschein online beantragen

In Deutschland den Gewerbeschein online beantragen

Die Gewerbeanmeldung ist in Deutschland für alle Gewerbe verpflichtend. Dennoch hat nicht jeder Unternehmer die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung persönlich durchzuführen. Inzwischen existiert in vielen Städten die Option, den Gewerbeschein online zu beantragen.

Möchtest du den Gewerbeschein über das Internet erhalten, musst du folglich nur in Erfahrung bringen, wo es möglich ist. Zugleich musst du beachten, dass der Antrag eine gewisse Bearbeitungszeit hat.

Grundinformationen zum Gewerbeschein

Der Gewerbeanmeldungsschein bescheinigt in Deutschland die ordnungsgemäße Anmeldung jedes Gewerbes. Lediglich Unternehmen, welche einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen, müssen angemeldet werden.

Der Nachweis wird umgangssprachlich Gewerbeschein, Gewerbekarte oder Gewerbeanzeige genannt. Der Unternehmer kann den Gewerbeschein nicht beantragen. Er erhält ihn automatisch von der Gewerbemeldestelle in seiner Stadt oder Gemeinde, da er die unterzeichnete und gestempelte Kopie des Anmeleformulars ist.

Den Gewerbeschein online beantragen

Grundsätzlich meldest du dein Gewerbe bei deinem zuständigen Gewerbeamt in deiner Gemeinde oder Stadt persönlich an. Hierzu musst du zum Amt fahren und das Antragsformular holen. Viele Städte und Gemeinden stellen das benötigte Formular zugleich online per Download zur Verfügung, sodass du es nur noch ausfüllen und entweder persönlich vorbeibringen oder per Post einsenden musst.

Ein reiner Onlineservice ist noch nicht überall in Deutschland möglich. Dennoch existiert zusätzlich die Optionen, dein Gewerbe komplett über das Internet anzumelden und somit den Gewerbeschein online zu beantragen.

Entscheidest du dich für die Onlinevariante, musst du dich gegebenenfalls für den Service auf der Webseite registrieren. Viele Online-Services stellen die digitale Gewerbeanmeldung unter dem Reiter bzw. der Bezeichnung „eMeldung“ zur Verfügung.

Online Beantragung von Gewerbeschein

Die Onlineanmeldung unterscheidet sich im Inhalt kaum von der Standardanmeldung. Du musst das Formular ordnungsgemäß ausfüllen und alle notwendigen Unterlagen als Anhang beifügen. Zu den Unterlagen gehören unter anderem

  • ein gültiger Ausweis
  • alle Genehmigungen
  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Gesundheitszeugnis
  • gegebenenfalls die Zustimmung der Gesellschafter

Damit der Anhang mitgeschickt wird, solltest du die Dateien am besten als Bild- oder PDF-Format speichern. Benötigst du Hilfe bei der Onlineanmeldung deines Gewerbes, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Unsere praktische Checkliste hier zeigt dir zugleich, welche Unterlagen du benötigst und Schritte du beachten solltest.

Ob du die Anmeldung persönlich durchführst oder ob alle Gesellschafter für sie verantwortlich sind, hängt stark von deinem Unternehmen ab. Bei Einzelunternehmen muss stets der Inhaber die Anmeldung erledigen.

Bei Personengesellschaften muss die Anmeldung durch alle Gesellschafter durchgeführt werden. Bei juristischen Personen wickelt der Geschäftsführer oder der Vorstand die Anmeldung ab.

Für die Anmeldung sind zahlreiche Angaben notwendig. Verpflichtend sind generell

  • Rechtsform des Betriebs
  • Angaben zum Betrieb
  • Angaben zum Inhaber
  • Angaben zu deiner Identität
  • Anschriften
  • Tätigkeiten

Den Gewerbeschein nach der Gewerbeanmeldung erhalten

Du musst nicht den Gewerbeschein beantragen. Dein gestempeltes Anmeldeformular fungiert als Beleg und somit als dein Gewerbeschein. Manchmal kann es passieren, dass du eine Kopie des Belegs ausdrucken, unterschreiben und an dein zuständiges Gewerbeamt schicken musst.

Kosten für Gewerbeanmeldung

Erst musst du die Anmeldegebühr von ungefähr 10 Euro bis 60 Euro entrichten. Innerhalb weniger Tage bekommst du die Bestätigung der Gewerbeanmeldung. Direkt im Anschluss melden sich das Finanzamt sowie die IHK oder die HWK bei dir.

Die meisten Gewerbetreibenden müssen verpflichtend Mitglied bei der IHK oder der HWK werden. Bei den Kammern gibst du Angaben zu deinem voraussichtlichen Umsatz an, beim Finanzamt hingegen hinterlegst du den steuerlichen Erfassungsbogen.

Pflicht zum Gewerbeschein

Generell muss jeder Gewerbetreibende in Deutschland einen Gewerbeschein besitzen. Fehlt dir der Schein oder ignorierst du die Anmeldung, musst du mit einem Bußgeld rechnen. Ebenso können Steuernachzahlungen vom Finanzamt anfallen. Unter dem Begriff Gewerbetreibender wird jede Person verstanden, welche selbstständig und gewinnorientiert einer Tätigkeit nachgeht.

Die Gewerbefreiheit in Deutschland bietet dir die Chance, dein eigenes Gewerbe anzumelden und eine Gewerbekarte zu erhalten. Damit deine Tätigkeit für ein Gewerbe anerkannt wird, muss diese legal und klar erkennbar sein. Folglich besteht eine Ausnahme bei Hobbys sowie bei Freiberuflern.

Bist du selbstständig und gehörst zugleich zur Gruppe der Freien Berufe an, entfällt für dich die Pflicht zur Anmeldung eines Gewerbes. Dadurch musst du keinen Gewerbeschein beantragen oder eine Gewerbesteuer zahlen.

Ergänzend musst du ebenfalls keine Rechtsform wählen oder dein Unternehmen ins Handelsregister eintragen. Lediglich die Meldepflicht beim Finanzamt besteht für dich.

Auch als Hobbyist benötigst du keinen Gewerbeschein, um deiner Tätigkeit legal nachgehen zu können. Unter Hobbyist wird eine Person verstanden, welche keinen Katalogberuf ausübt. Zugleich betreibst du dein Unternehmen in einem nicht profitorientierten sowie geringen Umfang.

Beispielsweise verkaufst du in unregelmäßigen Abständen Gebrauchtware über das Internet, reparierst für Freunde und Bekannte gegen eine geringe Entlohnung Gegenstände oder Kleidungsstücke oder pflanzt dein eigenes Obst und Gemüse an und gibst Teile deiner Ernte deinen Freunden.

Anders als bei Freiberuflern musst du deine Tätigkeit nicht dem Finanzamt melden. Zugleich hast du einen jährlichen Freibetrag von maximal 410 Euro, welchen du als Gewinn erwirtschaften darfst.

Damit du immer genau weißt, wie viel Umsatz du machst, solltest du am besten ein Kassenbuch führen. Mit dem Buch kannst du gegebenenfalls beim Finanzamt deinen Umsatz und Gewinn nachweisen und dadurch Probleme umgehen.

Was tun, wenn man den Gewerbeschein verliert

Nur mit einem Gewerbeschein ist es dir in Deutschland gestattet, dein Unternehmen legal zu führen. Hast du den Gewerbeschein verloren oder ist er plötzlich verschwunden, betreibst du jedoch nicht verbotenerweise dein Gewerbe. Ab welchem Zeitpunkt du deinen Gewerbenachweis verlierst, ist dabei nicht relevant.

Bei manchen Unternehmen verschwindet er bereits in der Gründungsphase, da sich zu dieser Zeit besonders viele Unterlagen und Dokumente anhäufen. Verlierst du deinen Gewerbeschein hingegen beim Umzug in ein anderes Büro, ist dies ebenso kein Problem. Der Gewerbeschein wird dir in diesem Fall ein zweites Mal ausgestellt.

Findest du deine Gewerbekarte nicht wieder, musst du eine Zweitschrift beantragen. Das Gewerbeamt sollte dir die Zweitschrift in der Regel ohne Probleme ausstellen. Damit die Formalitäten schnell abgewickelt werden können, solltest du jedoch deinen Personalausweis mit zum Gespräch nehmen.

Mit dem Ausweis identifizierst du dich, wodurch das Gewerbeamt dich deinem Unternehmen zuordnen kann. Hast du deinen Gewerbeschein verloren, musst du somit die gesamte Anmeldung nicht einmal erledigen und erneut die Anmeldekosten bezahlen.

Dennoch ist der Ausdruck der Zweitschrift nicht immer kostenlos. Das Gewerbeamt kann für den Ausdruck eine Gebühr verrechnen, welche du vor Ort bezahlen musst.

Hast du deinen Gewerbeschein per Onlineservice digital beantragt, musst du nicht immer persönlich zum Gewerbeamt fahren. Die Zweitschrift lässt sich unter Umständen ebenso online beantragen.

Ob der Gewerbenachweis jedoch als Zweitschrift auch über das Internet zugänglich ist, solltest du am besten rechtzeitig bei deinem Gewerbeamt in Erfahrung bringen. Am besten rufst du dein zuständiges Amt an und fragst nach, wie du an die Zweitschrift gelangst, welche Dokumente notwendig sind und wie hoch die Kosten sind.

Den Gewerbeschein einfach online beantragen

In vielen deutschen Städten und Gemeinden ist es inzwischen möglich, die Gewerbeanmeldung online abzuwickeln und somit den Gewerbeschein digital zu bekommen. Für die Anmeldung und den Erhalt des Gewerbescheins benötigst du vor allem

  • das Anmeldeformular
  • einen Personalausweis
  • alle Unterlagen in digitaler Form

Die Onlinevariante des Gewerbenachweises gilt dabei gleich wie der direkte Nachweis des Gewerbeamts. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir jederzeit gerne, wenn du deinen Gewerbeschein über das Internet beantragen möchtest.

Weitere Gewerbe Themen: