Was braucht man für Gewerbeanmeldung? – Gewerbeanmeldung Formular

Schritt für Schritt zur Gewerbeanmeldung


Der große Traum der Selbstständigkeit ist nach der Gewerbeanmeldung nicht mehr weit entfernt. Nachdem man die Kleingewerbe Anmeldung hinter sich hat, kann man sich gerne als Unternehmer schimpfen.

Weniger der Status, sondern das, was einen Unternehmer ausmacht und welchen Lifestyle er leben kann, machen dieses Modell so einzigartig und interessant zu gleich. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, was man tun und lassen möchte, wann man arbeiten möchte und wie viel.

Diese Freiheit kann uns eine innere Zufriedenheit geben, die Ihresgleichen sucht. Um diesem Traum einen Stück näher zu kommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt. Welche genau das sind, wirst du im Laufenden Artikel erfahren.

Wenn du mehr über die Gewerbeanmeldung erfahren möchtest, dann kannst du dir gerne auch unsere anderen Artikel diesbezüglich anschauen. GewerbeAnmeldung.com ist nämlich die größte Seite im deutschsprachigem Raum, wenn es um das Anmelden eines Gewerbes geht. Informiere dich daher bei der Nummer 1 und bleibe immer top aktuell.

Was muss man tun um ein Gewerbe anmelden zu können?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man sich zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden. In Großstädten kann es sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung durchführen kann.

Beispielsweise kann man in einigen Städten die Anmeldung auch beim Ordnungsamt oder bei der Handwerkskammer erledigen. In der Regel braucht man beim Gewerbeamt einen Termin, um das Kleingewerbe anmelden zu können. Anderen Ämtern reicht es aus, wenn man lediglich vor Ort erscheint und dann im Wartezimmer platz nimmt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Terminvereinbarung kann es sein, dass man mehrere Wochen und Monate dann warten muss. Wenn man allerdings einfach vor Ort erscheinen kann, dann gilt das auch für andere. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass das Gewerbeamt überfüllt sein kann und man mehrere Stunden im Wartezimmer bleibt.

Kann man online Gewerbeanmeldung machen?

Es gibt eine Art der Gewerbeanmeldung, die immer populärer wird: Online das Gewerbe anzumelden. Hier muss man weder einen Termin vereinbaren, noch sich an die Öffnungszeiten richten. Die Gewerbeanmeldung findet leicht und sehr schnell statt. Nur bis zu 15 Minuten kann die reine Anmeldung dauern.

Unabhängig davon, wie man sein Gewerbe anmelden möchte, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich je nach Stadt unterscheiden

Was ist Nachteile online Gewerbeanmeldung?

Einziges Manko: noch wird dieser Service nicht überall angeboten. Vor allem in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Form der Gewerbeanmeldung akzeptiert. .

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen?

Man erhält dann anschließend ein Formular zur Gewerbeanmeldung. Dieses Formular kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später wieder einreichen. Letztere Option wird allerdings nicht von jedem Gewerbeamt angeboten.

Außerdem wäre es für Neugründer ohnehin besser das direkt beim Gewerbeamt zu erledigen, da falls Fragen aufkommen könnten, man diese dann direkt dem Beamten stellen und eine Antwort darauf erhält.

Bei dem Bogen muss man einige Angaben zum Gewerbetreibenden und zum Betrieb machen. Unter anderem auch, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnen möchte.

Bei einem Hauptgewerbe ist es nämlich so, dass man die Krankenkasse, die bis dahin vom Arbeitgeber bezahlt wurde, eben nicht mehr von diesem bezahlt bekommt und man das dann für sich selbst machen muss. Die Kosten für die Krankenkasse sind dann abhängig von dem Einkommen.

Wie kann man ein Gewerbeschein bekommen?

Nachdem Gewerbeanmeldung-Formular dann ausgefüllt ist, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie des Formulars erhält dann der Gewerbetreibende. Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Dieser Schein gibt einem allerdings noch nicht die Erlaubnis, mit dem Gewerbe Gewinne einzufahren.

Das darf man nämlich erst dann, nachdem man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt und die Steuernummer für das Gewerbe erhalten hat. Das Gewerbeamt leitet nämlich die Informationen des Gewerbetreibenden weiter an die anderen Behörden, darunter beispielsweise eben dem Finanzamt, der Industrie und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft.

Wann muss man Gewerbeanmeldung machen?

Das Gewerbe anmelden muss man in der Regel vor oder kurz vor Start der gewerblichen Tätigkeit. Jeder, der in Deutschland eine Tätigkeit mehrere Male ausübt, mit der Absicht, Gewinne zu erzielen, muss auch ein Gewerbe anmelden. Das Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an.

Ausgenommen von der Pflicht sind zum einen die Freiberufler, die lediglich bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden muss, sowie Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Mit einem Hobby darf man bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, ohne die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen.

Doch keine Panik: sofern das Gewerbe eher kleinere Umsätze erzielt, drücken die meisten Ämter ein Auge zu und erlassen einem das Bußgeld bzw. die höhe ist noch recht moderat. Doch allein darauf vertrauen sollte man nämlich nicht, weil man nie weiß, wie das gegenüber tickt. Daher sollte man auch ein Gewerbe so schnell wie möglich anmelden.

Kann man rückwirkend Gewerbe anmelden?

Es besteht die Möglichkeit, rückwirkend noch das Gewerbe anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Die ausgefallenen Steuern muss man dann allerdings zurückzahlen, sowie einen vorher bestimmten Zinssatz noch drauflegen.

Für alle anderen gilt diese Pflicht. Wer diese missachtet, kann mit einem Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und weitaus mehr rechnen. Beispielsweise ist es in München so, dass Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden können. Das ist eine immens hohe Summe und würde für viele Leute den absoluten Kollaps und Ruin bedeuten.

Was kostet ein Kleingewerbe pro Jahr?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete, denn es kommen auf einen noch viele weitere Kosten dazu. So denkt man zumindest. In Wahrheit sind die Kosten vor allem bei einem Kleingewerbe recht überschaubar und auch für den Studenten von nebenan sehr leicht zu finanzieren.

Die Finanzen sollten daher kein Ausschlusskriterium für die Gewerbeanmeldung sein. Da kommen zunächst die Kosten für die Bearbeitungsgebühr während der Gewerbeanmeldung, die rund 20 bis 60 Euro kosten. Das sind einmalige Kosten, die nur bei der Gründung auftauchen.

Je nachdem, ob man noch weitere Dokumente benötigt, kann es sein, dass noch weitere Kosten auf einen zu kommen können. Anschließend kommen dann noch die Kosten für die Mitgliedschaft bei der IHK.

Für ein Gewerbe, welches nicht im Handelsregister ist, zahlt man jährlich rund 30 bis 70 Euro. Für Gewerbe, die im Handelsregister sind, zahlt man 150 bis 300 Euro. Außerdem können noch weitere Kosten entstehen, beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit mietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Mal Neuanschaffungen anstehen.

Gewerbeanmeldung erledigt – Wie hoch darf der Umsatz bei einem Gewerbe sein?

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, so sind die erreichbaren Gewinne und Umsätze bei einem Kleingewerbe riesengroß. Der Gewinn würde wahrscheinlich bei vielen das eigentliche Hauptgehalt übersteigen und umso wichtiger ist es, das Gewerbe zu schätzen, da es einem viele Türen öffnen und so einiges ermöglichen kann.

Doch du sollst nicht weiter auf die Folter gespannt werden: mit einem kleinem Gewerbe darf im Jahr bis zu 500.000 Euro Umsatz erwirtschaften oder 50.000 Euro Gewinn erzielen. Man darf allerdings nicht vergessen, dass man auch hier dann Gewerbesteuern zahlt.

Wann muss man zum Finanzamt?

Die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt in der Regel von selbst. Das Amt der Finanzen meldet sich innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei einem. Falls nicht, dann erst sollte man aktiv werden und einmal nachfragen, was denn das Problem ist.

Vom Finanzamt erhält man zum einen die Steuernummer für das Gewerbe, sowie den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser Bogen muss ausgefüllt und zurückgeschickt. Hierbei ist sehr wichtig zu erwähnen, dass man diesen Bogen mit größter Sorgfalt ausfüllen muss, da ein kleiner Fehler bereits große Auswirkungen haben kann.

Der Bogen ist sieben Seiten lang, daher sollte man auch ausreichend Zeit haben bei der Beantwortung. Unter anderem muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Mithilfe dieser Regelung muss man beispielsweise keine Gewerbesteuern zahlen, sofern einige Voraussetzungen dafür erfüllt worden sind.

Wenn man diese Option nicht für sich beanspruchen möchte, kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Unternehmen tun. Außerdem muss man die gewerbliche Tätigkeit näher definieren und so umfassend wie möglich beschreiben.

Das Finanzamt ist hier sehr streng und kontrolliert dementsprechend auch, ob auch alles im angegebenen Bereich ist. Falls nicht, dann kann es sein, das man ein Bußgeld zahlen muss.

Ist man Pflichtmitglied bei der Industrie und Handelskammer?

Nachdem man die Gewerbeanmeldung hinter sich hat, wird die IHK informiert. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Es gibt diesbezüglich keine Ausnahmen und man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen.

Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 300 Euro, je nachdem ob das Gewerbe im Handelsregister ist und in welcher Stadt man sich aufhält.

Man ist nur dann befreit von den Beiträgen, wenn der jährliche Umsatz unter 5200 Euro bleibt. Auch wenn diese Kosten im ersten Moment unnötig erscheinen, so sollte man auch nicht die Vorteile der IHK vergessen.

Denn die IHK hilft den Gewerbetreibenden in ihrer Region. Außerdem bietet die IHK viele Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikationen und Zertifikate an, um dem Unternehmen und einem selbst dabei zu helfen, zu wachsen. Diese Zertifikate steigern die Seriosität und durch die Weiterbildungen kann man sich das nötige Know-How aneignen, welches man benötigt, um mit dem Unternehmen voranzukommen.

Dann gibt es noch eine nicht ganz so schöne Seite der IHK. Es kann sein, dass man bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat. Vor allem dann, wenn Neuanschaffungen oder Koorperationen geplant waren, muss man diese mit ziemlicher Sicherheit für einige Monate nach hinten verschieben, um die Rechnung erstmal begleichen zu können.

Für Neugründer ein Desaster! Doch gut, dass du dich auf dieser Seite befindest… denn hier wird dir geholfen! Du hast nämlich die Möglichkeit (das wissen leider die meisten Leute nicht) als Personengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung zu widersprechen. Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen, die so in Deutschland einmalig ist.

Ausgewählte Experten überprüfen dann für dich, ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, du hast richtig gelesen. Eine Möglichkeit der fast vollständigen Minimierung ist durchaus im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür, wie bei so vielem im Leben auch, keine Garantie, jedoch sprechen die bisher zahlreichen positiven Bewertungen und Erfahrungen eine deutliche Sprache. Wenn du ebenfalls von der IHK Gebührenberatung profitieren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Man muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Bei der Gewerbeanmeldung zahlt man einen Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro, welches sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden kann. Außerdem muss man folgende Dokumente dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Anschließend muss man ein Formular ausfüllen und angaben zu sich und dem Betrieb machen. Man erhält dann am Ende das ausgefüllte Formular als Kopie. Diese dient dann als Gewerbeschein. Diese gibt einem Gewerbetreibenden allerdings nicht die Möglichkeit, direkt mit dem Gewerbe Geld zu verdienen. Dies darf man erst nachdem man die Anmeldung beim Finanzamt hinter sich hat.

 

 

Was ist ein Gewerbe? – Gewerbe: Info & Definition

Was versteht man unter einem Gewerbe?


Die Definition von einem Gewerbe ist eine selbständige, dauerhaft auf Gewinn ausgerichtete und nach außen sichtbare Tätigkeit. Diese selbstständige Tätigkeit kann man Neben- oder Hauptberuflich ausüben. Es gibt keine großen Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Es hängt nur davon ab, um was für eine Art Gewerbe es sich handelt.

Die Ausübung der Tätigkeit wird auch Gewerbebetrieb oder Gewerbetreibender genannt. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man selbstständig sein Gewinn erzielt. Sobald dies der Fall ist, muss man sein Gewerbe anmelden.

Zur Gewerbeanmeldung muss man beim Gewerbeamt ein Formular ausfüllen. Falls es sich um ein Gewerbe handelt, mit mehreren Gesellschaftern, dann müssen alle bei der Anmeldung anwesend sein. Die Anmeldung muss nicht unbedingt vor Ort erfolgen, sondern kann auch online von Zuhause aus erfolgen.

Vom Gewerbeamt erhaltet man ein Gewerbeschein, welches auch somit die Bestätigung der Behörden ist, die Tätigkeit zu betreiben. In einigen Fällen kann es sein, dass man eine andere Art von Genehmigung braucht, worauf wir im nächsten Abschnitt eingehen. Um den Gewerbeschein zu bekommen muss man alle Unterlagen vollständig abgeben oder abschicken.

Welche Unterlagen brauche man bei der Gewerbeanmeldung?

Benötigte Unterlagen können sein der Personalausweis oder Reisepass, Meldebestätigung, Handelsregistereintrag, polizeiliches Führungszeugnis, Auszug aus der Handwerkskammer oder bei nicht EU-Bürgern der Aufenthaltstitel.

Was kostet Gewerbe anmelden?

Die Kosten für die Eröffnung von einem Gewerbebetrieb belaufen sich auf rund 20 bis 60 Euro, können aber unterschiedlich je nach Art. Die Eröffnung ist relativ kostengünstig.

Anschließend kriegt man ein Schreiben vom Finanzamt, wo man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllt und diese zurück schickt. Gleichzeitig kriegt man auch eventuell die Steueridentifikationsnummer.

Was gibt es für Gewerbearten?

Es gibt drei Arten eines Gewerbes, die unterschiedliche Kriterien aufweisen. Je nach dem kann es sogar sein, dass man es nicht anmelden muss. Es gibt das stehende Gewerbe, welches bedeutet, dass man ein festen Sitz hat.

Die Kriterien hierbei sind, dass es erlaubt ist bzw. beim Gewerbeamt angemeldet ist. Ein Büro, Werkstatt oder ein Laden würde dazu zählen. Im Gegensatz dazu gibt es das Reisegewerbe, welches kein festen Standort fordert.

Um ein Reisegewerbe betreiben zu können, muss man beim Gewerbeamt eine Reisegewerbekarte beantragen und mit sich führen. Um es beantragen zu können braucht man den Personalausweis, ein polizeiliches Führungszeugnis, Auskunft über den Gewerbezentralregister und eine Unbedenklichkeitsbescheingung vom Finanzamt.

Auch wie bei der Gewerbeanmeldng hat man hier den Vorteil eine Reisegewerbekarte online zu beantragen. Falls Vorstrafen vorliegen, kann es sein, dass die Erlaubnis zum führen eines Reisegewerbes verweigert werden kann.

Man hat die Möglichkeit auch ein Reisegewerbe vor Ort auszuüben. Dafür muss man nach einer Standerlaubnis fragen. Tätigkeiten für ein Reisegewerbe wären z.B. der Warenverkauf an der Haustüre oder ein gewerblicher Verkaufsstand auf einem Markt.

Die dritte Art ist der Marktgewerbe. Bei einem Marktgewerbe hat man über ein gewissen Zeitraum ein festen Standort, hat aber auch die Möglichkeit diesen zu wechseln. Bei einem Marktgewerbe handelt es von Veranstalter beispielsweise die auf Messen, Ausstellungen oder Märkten zusammen kommen. Marktveranstalter müssen sich vom Ordnungsamt die Erlaubnis holen.

Jeder Gewerbebetrieb ist ein Unternehmen, jedoch ist nicht jedes Unternehmen gleich eine gewerbliche Tätigkeit, denn es gibt auch Katalog und katalogähnliche Berufe die zu den freien Berufen zählen.

Freiberufler sind selbstständige, die sich nicht beim Gewerbeamt anmelden müssen. Hier zu zählen die Berufe wie z.B. Anwälte, Ärzte, Architekten und Schriftsteller. Auch im Bereich der Land und Forstwirtschaft muss man nicht zum Gewerbeamt.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder sein Gewerbebetrieb beim Gewerbeamt melden muss, bis auf Freiberufler und diejenigen, die in der Land und Forstwirtschaft tätig sind.

Meistens hat man erst keine Vorstellungen, welche Gewerbearten es gibt und wenn man sich selbstständig macht, welcher Kategorie man zugehörig ist. Es sind zunächst ganz viele Informationen, die einen überwältigen, aber wenn man sich bei uns auf gewerbeanmeldung.com durchliest, sieht man, dass das eigentlich alles nicht so kompliziert ist.

Auch der Schritt zum Selbstständig werden ist ganz einfach, denn man braucht keine großartigen Voraussetzungen erfüllen und auch keine großes Kapital auftreiben. Nicht nur das, sondern auch die Anmeldung erfolgt ganz einfach und auch bequem von Zuhause aus.

Nach dem man sich ein Überblick bei uns beschaffen hat, muss man sich nur an Idee ransetzen und sein Businessplan ausarbeiten. Man sollte den Businessplan so ausarbeiten, dass später keine Fragen aufkommen sollten.

Hier kann Fragen klären wie zum Beispiel: Zur welcher Gewerbeart gehöre ich an? Muss ich überhaupt es beim Gewerbeamt anmelden?

Welche Kosten muss ich decken? Was benötige ich unabhängig von den Unterlagen zur Anmeldung? Brauche ich Mitarbeiter? Übernehme ich die Arbeit zunächst alleine?

Wenn man Selbstständig wird, muss man sich nur klar werden, dass man seinen Verantwortung nachkommen muss.

 

Checkliste Gewerbe anmelden

Du bist schon ganz heiß darauf, deine unternehmerische Idee umzusetzen und dein Gewerbe anzumelden, doch Du bist noch etwas verunsichert, was Du dabei genau beachten musst und benötigst dafür noch weitere Informationen? Hier bist du genau richtig! Mit unserer Checkliste wird das Gewerbe anmelden ein Kinderspiel. Das Gewerbeamt ist nicht weit entfernt!

Worauf muss ich bei der Gewerbeanmeldung besonders achten?


Zunächst einmal musst du klären, ob du Gewerbetreibender oder Freiberufler bist. Falls deine Tätigkeit in dem Bereich „Freiberufler“ kategorisiert wird, musst du kein Gewerbe anmelden und dich nur noch beim Finanzamt melden. Zu den freien Berufe gehören die Katalog- und Katalogähnliche Berufe, diese wären z b:

  • Ärzte
  • Rechtsanwälte
  • Steuerberater
  • Architekten
  • Journalisten
  • Designer
  • Fahrschulinhaber
  • Grafiker
  • Musiker
  • Psychologe

In allen anderen Fällen musst du ein Gewerbe anmelden. Anschließend suchst du ein Gewerbeamt in deiner Stadt auf und veranlasst das anmelden deines Gewerbes. Die Anmeldung beim Gewerbeamt dauert bis zu 30 Minuten.

Welche Unterlagen benötigt man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

Du musst unbedingt deinen Personalausweis dabei haben. Falls du nach Deutschland eingewandert und kein deutscher Staatsbürger bist, benötigst du ebenfalls deinen Aufenthaltstitel.

Bei einigen Genehmigungspflichtigen Gewerben benötigst du noch entsprechende Dokumente. Sofern du im Sicherheitsgewerbe arbeiten möchtest, benötigst du auch noch dein Polizeiliches Führungszeugnis beim zuständigen Gewerbeamt.

Letzte Schritt zur Gewerbeanmeldung: Finanzamt

Die eigentliche Gewerbeanmeldung und die darunterfallende Kleinunternehmerregelung wird später vom Finanzamt abgefragt und nicht wie üblicherweise angenommen wird, bei der Gewerbeanmeldung. Dort füllst du einen Bogen aus.

Darauf kannst du angeben, ob du im Nebengewerbe, also neben dem Beruf, oder in einem Hauptgewerbe gründen möchtest. Welche genaue Art der Tätigkeiten du ausführen wirst und ob du unter der Kleinunternehmerregelung gründen möchtest, wird dort entscheiden.

Die Anmeldung beim Finanzamt wäre damit auch erledigt. Allerdings darfst du nicht vergessen, dass das Finanzamt genau prüft, um welche Art von Tätigkeit es sich bei deiner Arbeit genau handelt. Deshalb empfiehlt es sich auch, die Art der angemeldeten Tätigkeiten nicht zu eng zu fassen.

Wann muss ich Kleingewerbe beim Gewerbeamt anmelden?

Eine sehr häufig gestellte Frage, die allerdings noch öfters falsch beantwortet wird. Es ist nämlich nicht so, dass du auch nach zwei bis drei Monaten, nach dem du die ersten Einnahmen erzielt hast, ein Gewerbe nachträglich anmelden darfst.

Dies kann nämlich geahndet werden uns es drohen Strafen von bis zu 1000 Euro und mehr. Zwar ist es so, das Finanzämter bei eher kleineren Beträgen sich nicht immer dafür interessieren, aber vor allem aktuell, wo dringend nach Einnahmequellen gesucht wird, kann es passieren, dass diese Bußgelder ausgesprochen werden.

Denn gesetzlich musst du dann ein Gewerbe anmelden, wenn eine wiederholt mit Gewinnerzielungsbeabsichtigte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, durchführst.

Gewerbe anmelden erledigt – was folgt nun?

Nach der Gewerbeanmeldung vom Gewerbeamt wirst du innerhalb von einer Woche vom Finanzamt kontaktiert. Du erhälst einen steuerlichen Erfassungsbogen, der sieben Seiten lang ist, und ausgefüllt zurück geschickt werden muss. Auch erhälst du dann deine Steuernummer. Falls dies nicht geschehen sollte, hake dort weiter nach.

Sofern du allerdings Freiberufler bist und dementsprechend kein Gewerbe hast, musst du selbst aktiv werden und dich darum kümmern. Nach dem du deine Gewerbeanmeldung hinter dir hast, hat dies eine Auswirkung auf folgende Bereiche:

  • du bist finanziell Haftbar
  • du bist verpflichtet eine Einkommenssteuererklärung abzugeben und
  • du bist verpflichtet bei der Industrie und Handelskammer kurz IHK und Berufsgenossenschaft Mitglied zu werden.

Auch hier wieder keine Panik, es hört sich meistens direkt kostenintensiv und schlimm an, am Ende ist es allerdings ganz harmlos. Aber auch hier kannst du unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Mit der finanziellen Haftung ist nichts anderes gemeint als die Tatsache, das du für Schäden, Rechnungsrückstände oder für auf sonstige Wege entstandenen Zahlungsverpflichtungen persönlich mit deinem Privatvermögen haftest.

Das ein solcher Fall bei einem Kleinunternehmen auftritt ist eher unüblich. Sofern du dein Gewerbe richtig leitest, solltest du dir diesbezüglich keine großen Gedanken. Wissen musst du es trotzdem. Bei dem zweiten Punkt bist du verpflichtet eine Einkommenssteuererklärung abzugeben.

Falls du aus unerwarteten Gründen etwas bezahlen musst, dann schau bei unserer IHK Gebührenberatung vorbei.

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichted?

Nach der Gewerbeanmeldung bist du dazu verpflichtet bei deiner Stadt ansässigen IHK oder Berufsgenossenschaft Mitglied zu werden. Die IHK wird über deine Gewerbeanmeldung informiert und es entsteht die Pflicht Kammerbeiträge zu leisten, die Kosten hierfür sind allerdings moderat gehalten. Sofern dein Jahresgewinn unter 5200€ liegen, dann bleibst du immer beitragsbefreit.

Zu den Anfängen zahlst du einen Beitrag von 50€ pro Jahr. Erst wenn dein Gewinn über 25.000€ liegt, kommen weitere Kosten auf dich zu. Die Berufsgenossenschaften sind für Menschen mit einem Gewerbe dafür zuständig, die gesetzliche Unfallversicherung zu leisten. Diese Versicherung ist allerdings nur für Mitarbeiter fällig, sofern du denn welche hast.

Sofern du keine Mitarbeiter hast, wirst du dementsprechend auch keine Kosten zu tragen haben. Dennoch musst du dich binnen einer Woche nach der Gewerbeanmeldung bei der Berufsgenossenschaft melden.

Welche Kosten erwarten mich bei der Gewerbeanmeldung und auch noch danach?

Bei der Gewerbeanmeldung musst du, je nach Stadt, erst Mal einen Betrag von 15 bis 60 Euro bezahlen, bei einer Kleinunternehmerregel. Das sind deine ersten Fixkosten.

Die IHK (Industrie und Handelskammer) sendet nach der Anmeldung eine Beitragsrechnung. Kapital- und Personengesellschaften können innerhalb der festgelegten Satzung widersprechen.

Falls dich bereits die ganzen Erklärungen, Ämter und Steuern irritieren und du dich auch noch nicht darum kümmern musst, haben wir für dich folgende Lösung parat: wir bieten dir eine IHK Gebührenberatung an, in der wir mit dir gemeinsam schauen, ob wir gewisse Beträge eventuell vollständig widersprechen können.

Diesen Service kannst du in Anspruch nehmen, wenn du hierhin klickst. Wir beraten dich gerne und unterstützen dich bei deinem Vorhaben Selbstständig zu werden. Wir haben bereits über 10.000 Menschen glücklich machen können.

Im Handelsregister eingetragen werden als Kleinunternehmer?

Grundsätzlich wird man als Kleinunternehmer nicht im Handelsregister eingetragen bzw. es gibt keine Pflicht, deinen dazu veranlässt. Dennoch kann man sich freiwillig im Handelsregister eintragen lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Nachteile. Sofern das Unternehmen denn im Register ist, wird es nicht mehr so wie nach der Gewerbeanmeldung sein. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Letztendlich musst du für dich selbst entscheiden, ob und inwieweit es sinnvoll für dich wäre, dein Unternehmen eintragen zu lassen. Sofern du allerdings die ganzen Vorzüge eines Kleinunternehmens genießen möchtest, worunter eben auch der geringere Verwaltungsaufwand und die wenigen unternehmerischen Verpflichten dazugehören, dann bleib auch bei dieser.

Fazit:

Recherchiere ob du unter die Kategorie Freiberufler fällst oder zu den Gewerbetreibenden gehörst. Führe die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt durch. Den steuerlichen Erfassungsbogen erhälst du ungefähr eine Woche später vom Finanzamt. Sofern dein erwarteter jährlicher Umsatz unter 22.000€ liegt, kannst du die Kleinunternehmerregelung für dich nutzen.Anschließend meldet sich die IHK nach der Anmeldung bei dir. Daraufhin musst du dich innerhalb einer Woche bei deiner Berufsgenossenschaft anmelden.

Der Eintrag beim Handelsregister kann für dich prestigeträchtige Gründe haben und sollte zumindest in einigen Fällen in Betracht gezogen werden, in den meisten Fällen jedoch ist der Mehraufwand und der resultierende Ertrag eher gering und sollte daher vermieden werden.