Freies Gewerbe anmelden

Gibt es freie Gewerbe?


Ein freies Gewerbe gibt es als solches nicht. Ein Gewerbe muss nach der Gewerbeordnung angemeldet werden, wenn eine selbstständige, langfristige und gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welche Gewinn einbringen soll.

Wie kann man eine Gewerbe anmelden?

Um ein Gewerbe anzumelden, muss man sich beim zuständigen Gewerbeamt melden. Hier füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Wenn man dann die entsprechenden Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man den Gewerbeschein. Dieser ist die offizielle Zulassung der Behörden, damit man der Tätigkeit nachkommen darf.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe sollte im Besten Fall schon vor Beginn mit der Tätigkeit angemeldet werden. Wenn dann gibt es freie Berufe, welche auch Freiberufler genannt werden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen und melden sich direkt beim Finanzamt an.

Wer sind Freiberufler?

Freiberufler sind in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Sie werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt. Im Allgemeinen lässt sich auch sagen, dass es sich bei freien Berufen um wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten. Freie Berufe sind von der Gewerbeanmeldung befreit. Zu den freien Berufen zählen zum Beispiel:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Und noch einige andere Berufe

Warum brauchen sie keinen Gewerbeschein?

Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Freiberufliche Tätigkeiten sind meistens auf den Wunsch der Kunden angepasst und es besteht ein engeres Verhältnis zum Kunden.

Im Gegensatz dazu handelt es bei gewerblichen Tätigkeiten von Massenproduktionen. Weil Freiberufler von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind benötigen sie auch keinen Gewerbeschein vom Gewerbeamt. Sie gehen bei ihrer Anmeldung anders vor.

Wo muss man sich als Freiberufler anmelden?

Als Freiberufler wendet man sich direkt an das zuständige Finanzamt. Dafür müssen sie zuerst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In diesem Schreiben müssen Angaben zur eigenen Person gemacht werden:

  • Name,
  • Anschrift,
  • Kontaktdaten und
  • Steuer-ID.

Vorausetzungen für Gewerbeanmeldung

Man muss kurz beschreiben, um welche Tätigkeit es sich handelt und wann man beginnen möchte. Danach schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welcher ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung macht man Angaben zur eigenen Person und zur Tätigkeit.

Dabei beziehen sich die Fragen auf finanzielle Aspekte: Wie viel stellt man sich vor an Einnahmen zu erzielen? Möchte man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen? Zur Anmeldung schickt man das Formular zurück zusammen mit einer Kopie des gültigen Personalausweises. Je nach dem, um welchen Beruf es sich handelt, kann es sein, dass Qualifikationen oder Nachweise gefordert werden.

Wer muss die Gewerbe anmelden?

Da es sich bei einigen Berufen um verantwortungsvolle Berufe handelt, muss dies nachgewiesen werden (wie z.B. beim Arzt). Manchmal ist es bei den freien Berufen nicht immer ganz so klar, wann ein Gewerbe nicht angemeldet werden muss. Es kann durchaus auch sein, dass man als Freiberufler einer Gewerbeanmeldung verpflichtet ist. Bevor man direkt loslegt, sollte man sich vorher erkundigen. Ob man ein Gewerbe anmelden muss, hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt und wird letztendlich vom Finanzamt entschieden.

Bis wann muss man sich als Freiberufler anmelden?

Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit angemeldet werden.

Was wird wen man die Anmeldung verspätet?

Wer sich zu spät anmeldet, kann damit rechnen, dass alle nicht gezahlten Zahlung auf einmal gezahlt werden und es dann zu viele Kosten sein könnten. Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt kostet den Freiberufler nichts. Um den Stress zu vermeiden und die Kosten auch gering zu halten, sollte man schon am besten bevor man mit der Tätigkeit beginnt sich anmelden. So ist man auf der sicheren Seite.

Für welche Personen ist die Kleinunternehmerregelung geeignet?

Die Kleinunternehmerregelung ist für jeden Selbstständigen geeignet und wird beim Finanzamt angemeldet. Es soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren entlasten und unterstützen, denn hierbei wird man von den Umsatzsteuern befreit.

Dafür muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Beide Umsatzgrenzen müssen eingehalten werden, damit tatsächlich keine Umsatzsteuer gezahlt werden. Wenn man bereits im ersten Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet hat, tritt die Regel nicht mehr in Kraft.

Fazit

Ob man nun als Gewerbetreibender oder Freiberufler zählt ist unklar, jedoch kann man es erfragen und diese Frage aus dem Weg schaffen. Wenn dies geklärt worden ist, kann man mit der Anmeldung der Tätigkeit beginnen. Je nach dem muss man entweder das Gewerbeamt oder das Finanzamt aufsuchen. Erst wenn man sich angemeldet hat, darf man auch mit der Tätigkeit beginnen. Bei einer freiberuflichen Tätigkeit sollte die Anmeldung spätesten nach vier Wochen erfolgt sein. Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann man mit Konsequenzen rechnen.

 

Freiberufler anmelden Formular

Wer zählt zu den Freiberuflern?


Wer zu den freien Berufen bzw. Freiberuflern zählt ist im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Sie werden von den anderen Berufen abgegrenzt, weil man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet.

Melden die Freiberufler an eine Gewerbe an?

Sie melde kein Gewerbe an, weil Freiberufler in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Dadurch, dass Freiberufler kein Gewerbe anmelden, zahlen sie auch keine Gewerbesteuer. Die Tätigkeiten eines freien Berufes sind eher auf die Kunden abgestimmt und sind auch deshalb nicht gewerblich.

Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog zu finden sind. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu diesen Berufen zählen unter anderem:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Künstler und Publizisten
  • Und einige andere Berufe mehr

Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche manchmal einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. In manchen Fällen muss auch bei der Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit der akademische Abschluss nachgewiesen werden.

Wo muss man sich als Freiberufler anmelden?

Da Freiberufler kein Gewerbe anmelden, müssen sie auch nicht zum Gewerbeamt. Als Freiberufler muss man sich beim zuständigen Finanzamt anmelden. Bevor sie aber persönlich zum Finanzamt gehen, müssen sie ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In dem Schreiben erwähnen sie: Name, Anschrift, Kontaktdaten, welche Tätigkeit man ausüben möchte und wann man beabsichtigt zu beginnen.

Finanzamt: Erfassungsbogen

Anschließend bekommt man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss. Neben dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man zusätzlich eine Kopie seines gültigen Personalausweises einreichen und eventuell seine Tätigkeit anhand einer Qualifikation oder ähnlichem nachweisen, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Aufgaben handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf.

Muss ein Freiberufler Gewerbe anmelden?

Auch wenn ein Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, kann es in einigen Fällen sein, dass man es trotzdem tun muss. Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man Tätigkeit der Erfassungsbogen  nachkommen möchte und wird letztendlich vom Finanzamt entschieden.

Ein Beispiel hierfür ist der Beruf als Fotograf. Eigentlich handelt es von einer künstlerischen Tätigkeit, doch je nach dem in welcher Branche man tätig ist, kann es sein, dass man ein Gewerbe anmelden muss. Es kann auch sein, dass weitere Unterlage gefordert werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis. Welche weiteren Unterlagen gefordert werden, hängt davon ab, welche Tätigkeit man ausüben wird.

Wann muss man seine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Wie bei einer gewerblichen Tätigkeit muss auch eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden, wenn eine vorliegt. Die Anmeldung der Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen.

Was wird wen man den Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt?

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einmal zahlen muss und darauf Zinsen berechnet werden können. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sollte man der Anmeldung rechtzeitig nachkommen.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Der steuerliche Erfassungsbogen ähnelt zum Teil dem Bogen zur Gewerbeanmeldung, nur bezieht dieser sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man nicht mit der Tätigkeit beginnen. Jeder Cent, den man verdient, muss angezeigt werden und dies gibt man in dem Bogen an. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Freiberuflich: Einnahmen vostellen mit der Tätigkeit zu erzielen

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu am Anfang keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man nicht sofort abschätzen kann, wie viel man genau gewinnen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden, welches aber nicht so schlimm ist.

Freiberuflich: Angabe zur Gewinnermittlung

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind speziell auf einige Berufe ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Der sechste Punkt ist zum Beispiel an Bauunternehmer gerichtet. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Für einen der sich zum ersten Mal selbstständig macht, kann es sein, dass all dies Neuland ist. Es können dabei einem tausende von Fragen durch den Kopf gehen, welche auch verunsichern können. Es ist völlig normal. Doch auf GewerbeAnmeldung.com braucht man sich keine Sorgen machen.

Wir sind für dich da und unterstützen dich. Gemeinsam füllen wir die Unterlagen aus. Beim Ausfüllen kannst du jede Frage stellen die dir durch den Sinn geht. Das einzige was du dann tun musst, ist es die Unterlagen bei deinem zuständigen Amt abzugeben und schon kannst du starten. Wir begleiten dich auch nach der Anmeldung deiner Tätigkeit noch und sind in jeder Notsituation für dich da.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Freiberufler können die Regel beim Finanzamt anmelden. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern.

Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt in den ersten zwei Jahren keine Umsatzsteuer. Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht mehr in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Wenn man als Freiberufler weiß, dass man keine hohen Summen an Gewinn erwirtschaften wird in den ersten zwei Geschäftsjahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und seine Kosten senken.

Was kostet die Gründung den Freiberufler?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Die Anmeldung beim Finanzamt kostet nichts.

Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab. Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst.

Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Also genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, nur dass die Anmeldung beim Finanzamt nicht kostet.

Wo muss man sich als Freiberufler noch anmelden?

Als Freiberufler muss man sich bei anderen entsprechenden Behörden anmelden. Welche genau es ist, hängt von der Tätigkeit selbst ab.

Freiberufler: Was sind die Kammer?

Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen. Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist oder nicht. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken– oder Architektenkammer, wo man sich dann anmelden muss.

Freiberufler: Standeskammer

Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. Manchmal muss man sich auch für einige Fälle die Erlaubnis der Standeskammer holen.

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungswerk verpflichtend. Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag.

Freiberufler: Künstlersozialkasse

Für künstlerische Freiberufler gibt es die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern. Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen diese auch angemeldet werden. Sie müssen beim Finanzamt, bei der Versicherung und bei der Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

Kann man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn der Freiberufler nicht zur Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, kann er trotzdem ein Gewerbe anmelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wie kann ein Freiberufler die GbR gründen?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann. Bei Freiberuflern müssen beide auch Freiberufler sein, um es zu gründen. Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend. Auch muss man die GbR nicht im Handelsregister eintragen lassen und deshalb ist die Gründung auch ganz einfach.

Wie kann man eine GmbH anmelden?

Auch eine GmbH kann angemeldet werden, aber nicht jedem Beruf ist es erlaubt. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es darf. Wenn ja, dann steht einem nichts im Weg. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden. Dafür braucht man einen Gesellschaftsvertrag, welcher vom Notar beurkundet werden muss.

Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt verpflichtet. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen. Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen.

Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet. Eine GmbH muss einen Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nachweisen.

Der Vorteil bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft als Freiberufler wäre, dass es nicht mit seinem privaten Vermögen haftet und dadurch geschützt ist. Der Nachteil für ein Freiberufler ist, wenn er ein Gewerbe anmeldet, dass er keinen steuerlichen Vorteil mehr hat, weil man die Gewerbesteuern zahlen müsste. Bevor man also ein Gewerbe anmeldet, sollte man sich erkundigen, ob es Sinn ergibt und es sich lohnen würde.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebentätigkeit

Am Anfang der Selbstständigkeit herrscht immer eine Unsicherheit, egal um welche Art von Selbstständigkeit es dabei handelt. Doch hat man die Möglichkeit zuerst eine Nebentätigkeit anzumelden und das auch als Freiberufler. Später hat man immer noch die Möglichkeit es in eine Haupttätigkeit umzumelden.

Durch die Nebentätigkeit kann man sich zuerst in Ruhe austesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt, denn am Anfang hat man immer die Angst, dass man eine falsche Entscheidung treffen könnte.

Beim Austesten empfindet man dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort die höchsten Einnahmen erzielen. Man kann sich kleine Ziele setzen und langsam seine Tätigkeit aufbauen.

Dabei kann man in Ruhe schauen, wie es mit dem Markt aussieht und seine Tätigkeit dem Markt anpassen oder optimieren. Dabei könnte man auch die Lücken im Markt füllen. Gleichzeitig kann man auch eventuell Kunden für sich verdienen. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen machen, dass man in finanzielle Notlagen kommen könnte.

Vorteile eines Freiberuflers

Es gibt einige Vorteile, die sich für einen Freiberufler anbieten. Sie haben einen steuerlichen Vorteil, weil sie kein Gewerbe anmelden und somit auch keine Gewerbesteuern zahlen.

Außerdem können sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Wenn die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden soll, muss dies beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angekreuzt werden.

Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man schon einiges sich ersparen und das Ersparnis in andere Sachen stecken. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR). Wenn man als Freiberufler eine Nebentätigkeit anmeldet, hat man eine zusätzliche Einnahmenquelle, welche positiv bei Kreditinstituten ankommen.

Fazit

Wer zu den Freiberuflern zählt, ist klar im Einkommenssteuergesetz geregelt. Als Freiberufler ist man der Gewerbeanmeldung nicht verpflichtet und meldet sich direkt beim Finanzamt an. Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und muss auch eventuell seine fachliche Kompetenz nachweisen.

Beim Finanzamt kann man Freiberufler die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. In dem Fall zahlt man dann keine Umsatz- und Gewerbesteuer mehr.

Deshalb haben auch Freiberufler einen steuerlichen Vorteil. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit ganz einfach und schnell erfolgen kann, ohne dass man viel Aufwand betreiben muss.

 

Gewerbe Freiberufler

Was ist ein Gewerbe?


Wenn man mit einer Tätigkeit Einnahmen erzielt, ohne dass man dabei im Angestelltenverhältnis ist, muss man ein Gewerbe anmelden.

Wann liegt ein gewerbliche Tätigkeit vor?

Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn es langfristig und selbstständig ausgeübt wird. Wenn dies der Fall ist, muss man das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen und sich anmelden. Dafür füllt man das Formular aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein.

Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängt von der Tätigkeit ab. Nach dem man alles ausgefüllt und abgegeben hat, muss man noch die entsprechenden Bearbeitungsgebühren zahlen, um den Gewerbeschein zu kriegen. Erst mit dem Gewerbeschein ist man dazu berechtigt offiziell der Tätigkeit nachzukommen.

Kann man auch die Gewerbeanmeldung Online anmelden?

Je nach dem in welcher Stadt man sein Gewerbe anmeldet, hat man auch eventuell die Möglichkeit kein Gewerbe online anzumelden. Die Gewerbeanmeldung sollte im besten Fall schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Falls man sein Gewerbe zu spät anmeldet, kann einem Selbstständigen Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Mit der Anmeldung des Gewerbes ist diese auch zur Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtet. Wenn man Mitarbeiter beschäftigt, müssen diese ebenfalls angemeldet werden.

Wer sind die Freiberufler?

Freie Berufe sind Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Wenn man zu der Gruppe der Freiberufler zählt, muss man kein Gewerbe anmelden. Deshalb sind sie auch aufgelistet, um zu wissen, wann man ein Gewerbe anmelden muss.

Melden die Freiberufler Gewerbe an?

Sie melde kein Gewerbe an, weil Freiberufler in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Bei gewerblichen Tätigkeiten handelt es meistens von einer Massenproduktion, welches bei freiberuflichen anders ist. Bei Freiberufler hat man meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden und auch die Leistung ist dem Kunden angepasst.

Zahlen die Freiberufler die Gewerbesteuer?

Weil die Freiberufler kein Gewerbe anmelden, zahlen sie auch keine Gewerbesteuer.  Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog zu finden sind. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu diesen Berufen zählen unter anderem:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Ingenieure,
  • Fotografen,
  • Designer,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • und viele weitere.

Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche manchmal einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. In manchen Fällen muss auch bei der Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit der akademische Abschluss nachgewiesen werden.

Wo muss man sich als Freiberufler anmelden?

Als Freiberufler ist die erste Anlaufstelle nicht das Gewerbeamt. Um eine freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man beim zuständigen Finanzamt vorstellig werden. Bevor sie aber persönlich zum Finanzamt gehen, müssen sie ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken.

In dem Schreiben erwähnen sie kurz: Name, Anschrift, Kontaktdaten, welche Tätigkeit man ausüben möchte und wann man beabsichtigt zu beginnen. Anschließend bekommt man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Neben dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man zusätzlich eine Kopie seines gültigen Personalausweises einreichen. Je nach Tätigkeit muss man diese anhand einer Qualifikation oder ähnlichem nachweisen, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Aufgaben handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf.

Muss ein Freiberufler die Gewerbe anmelden?

Auch wenn ein Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, kann es in einigen Fällen sein, dass man es trotzdem tun muss. Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte und wird letztendlich vom Finanzamt entschieden.

Ein Beispiel hierfür ist der Beruf als Fotograf. Eigentlich handelt es von einer künstlerischen Tätigkeit, doch je nach dem in welcher Branche man tätig ist, kann es sein, dass man ein Gewerbe anmelden muss. Welche weiteren Unterlagen gefordert werden, hängt davon ab, welche Tätigkeit man ausüben wird.

Wann muss man seine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Eine freiberufliche Tätigkeit sollte angemeldet werden, sobald eine vorliegt. Die Anmeldung der Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen. Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einmal zahlen muss und darauf Zinsen berechnet werden können. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sollte man der Anmeldung rechtzeitig nachkommen.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Den steuerlichen Erfassungsbogen kriegt man vom Finanzamt. Dieser muss ausgefüllt um zurückgeschickt werden, damit die Anmeldung auch erfolgen kann. Beim Bogen zur steuerlichen Erfassung füllt man Fragen zu finanziellen Aspekten aus. Jeder Cent, den man verdient, muss angemeldet sein. Auch wenn es von einer nebenberuflichen Tätigkeit handelt. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Wie viel Einkommen möchten Sie verdienen?

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu am Anfang keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man nicht sofort abschätzen kann, wie viel man genau gewinnen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden, welches aber nicht so schlimm ist. Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung.

Manche Punkte sind speziell auf einige Berufe ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Der sechste Punkt ist zum Beispiel an Bauunternehmer gerichtet. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Schwierigkeiten beim Ausfüllen?

Für einen der sich zum ersten Mal selbstständig macht, kann es sein, dass all dies Neuland ist. Es können dabei einem tausende von Fragen durch den Kopf gehen, welche auch verunsichern können. Es ist völlig normal. Doch auf GewerbeAnmeldung.com braucht man sich keine Sorgen machen. Wir sind für dich da und unterstützen dich. Gemeinsam füllen wir die Unterlagen aus.

Beim Ausfüllen kannst du jede Frage stellen die dir durch den Sinn geht. Das einzige was du dann tun musst, ist es die Unterlagen bei deinem zuständigen Amt abzugeben und schon kannst du starten. Wir begleiten dich auch nach der Anmeldung deiner Tätigkeit noch und sind in jeder Notsituation für dich da.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer muss man nicht unbedingt ein Gewerbetreibender sein. Auch als Freiberufler kann man ein Kleinunternehmer sein.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern.

Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt in den ersten zwei Jahren keine Umsatzsteuer. Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht mehr in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Wenn man von vornehinein weiß, dass man die ersten paar Jahre keine hohe Einnahmen erzielen wird, kann man diese Regelung in Anspruch nehmen und sich die Umsatzsteuer sparen.

Was kostet die Gründung den Freiberufler?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Die Anmeldung beim Finanzamt kostet nichts.

Es hängt alles von der Tätigkeit ab

Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab. Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Unabhängig vom Finanzamt kann man nicht genau sagen, wie viel die Gründung kosten wird.

Wo muss man sich als Freiberufler noch anmelden?

Die Anmeldung bei der IHK entfällt für den Freiberufler. Für einen Freiberufler gibt es andere Behörden, wo er sich anmelden muss. Welche Behörden in Frage kommen, hängt von der Tätigkeit des Freiberuflers ab.

Es gibt bestimmte Kammer für Freiberufler

Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen. Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist oder nicht. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken– oder Architektenkammer, wo man sich dann anmelden muss.

Freiberufler: Die Standeskammer

Die Standeskammer unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. Manchmal muss man sich auch für einige Fälle die Erlaubnis der Standeskammer holen. Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungswerk verpflichtend. Über das Versorgungswerk zahlt man seinen Rentenversicherungsbeitrag.

Freiberufler: Künstlersozialkasse

Für künstlerische Freiberufler gibt es die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich die Künstler versichern. Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Falls Mitarbeiter beschäftigt werden, müssen diese auch angemeldet werden.

Kann man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Ein Freiberufler ist der Gewerbeanmeldung nicht verpflichtet, aber wenn er möchte hat er die Möglichkeit trotzdem es anzumelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wie gründet die Freiberufler zu GbR?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann. Bei Freiberuflern müssen beide auch Freiberufler sein, um es zu gründen.

Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend. Auch muss man die GbR nicht im Handelsregister eintragen lassen und deshalb ist die Gründung auch ganz einfach. Bei der Gründung einer GbR muss man keinen hohen bürokratischen Aufwand betreiben und aus diesem Grund ist es eine beliebte Rechtsform.

Kann man auch eine GmbH anmelden werden?

Auch eine GmbH kann angemeldet werden, aber nicht jedem Beruf ist es erlaubt. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es darf. Wenn ja, dann steht einem nichts im Weg. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden.

Dafür braucht man einen Gesellschaftsvertrag, welcher vom Notar beurkundet werden muss. Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt verpflichtet.

Bei der Gewerbeanmeldung muss auch ein Stammkapital nachgewiesen werden. Bei einer GmbH sind es 25.000 Euro Stammkapital. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen.

Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen. Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet.

Der Vorteil bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft als Freiberufler wäre, dass es nicht mit seinem privaten Vermögen haftet und dadurch geschützt ist. Der Nachteil für ein Freiberufler ist, wenn er ein Gewerbe anmeldet, dass er keinen steuerlichen Vorteil mehr hat, weil man die Gewerbesteuern zahlen müsste. Falls man ein Gewerbe anmelden möchte, sollte man sich zuerst damit auseinandersetzen, ob es sich lohnt.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebentätigkeit

Wenn man eine als Freiberufler durchstarten möchte, aber zunächst noch unsicher ist, muss man nicht direkt den Job aufgeben. Man kann zuerst eine Nebentätigkeit anmelden. Später hat man immer noch die Möglichkeit es in eine Haupttätigkeit umzumelden.

Durch die Nebentätigkeit kann man sich zuerst in Ruhe austesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt, denn am Anfang hat man immer die Angst, dass man eine falsche Entscheidung treffen könnte.

Kleine Ziele setzen und seine Tätigkeit aufbauen

Beim Austesten empfindet man dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort die höchsten Einnahmen erzielen. Man kann sich kleine Ziele setzen und langsam seine Tätigkeit aufbauen. Dabei kann man in Ruhe schauen, wie es mit dem Markt aussieht und seine Tätigkeit dem Markt anpassen oder optimieren.

Dabei könnte man auch die Lücken im Markt füllen. Gleichzeitig kann man auch eventuell Kunden für sich verdienen. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen machen, dass man in finanzielle Notlagen kommen könnte. Außerdem ist man für die Banken kreditwürdiger, womit man leichter einen Kredit bekommt.

Vorteile eines Freiberuflers

Als Freiberufler kann man einige Vorteile genießen. Sie haben einen steuerlichen Vorteil, weil sie kein Gewerbe anmelden und auch keine Gewerbesteuern zahlen. Außerdem können sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen.

Wenn die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden soll, muss dies beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angekreuzt werden. Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man schon einiges sich ersparen und das Ersparnis in andere Sachen stecken.

Außerdem spart der Freiberufler viel bei der Anmeldung, weil diese nichts kostet. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR). Wenn man als Freiberufler eine Nebentätigkeit anmeldet, hat man eine zusätzliche Einnahmenquelle, welche positiv bei Kreditinstituten ankommen.

Fazit

Wer zu den Freiberuflern zählt, ist klar im Einkommenssteuergesetz geregelt. Eine freiberufliche Tätigkeit wird beim zuständigen Finanzamt angemeldet. Um sich beim Finanzamt anmelden zu können, muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

 

Freiberufler anmelden Student – Wie du als Student richtig selbstständig wirst?

Wer sind Freiberufler?


Wer zu den Gruppen der Freiberufler gehört, ist im Gesetz klar geregelt. Die Liste der Freiberufler findet man in § 18 des Einkommensteuergesetzes. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es bei den freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt. Als Freiberufler ist man nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, sondern meldet sich direkt beim zuständigen Finanzamt an.

Kann man als freiberuflicher Student arbeiten?

Nicht alle Studenten können einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, denn bei der Anmeldung muss ein akademischer Abschluss nachgewiesen werden. Das heißt, dass man je nach Tätigkeit der freiberuflichen Tätigkeit nachkommen kann.

Als Student kann man der erzieherischen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder wirtschaftlichen Tätigkeit nachkommen.

Welchen freiberuflichen Tätigkeiten ist es gestattet?

Folgenden Tätigkeiten kann man als freiberuflicher Student nachkommen:

  • Lehrer als Nachhilfe (Musik, Deutsch, Mathe und mehr)
  • Designer
  • Fotograf
  • Schreiber

Wo meldet man sich als freiberuflicher Student an?

Wenn man als Student einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Bevor das Finanzamt persönlich aufgesucht wird, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt. In diesem Schreiben erwähnt man: Namen, Anschrift, Kontaktdaten, welcher Tätigkeit mach nachkommen möchte und wann man beginnen wird.

Was schickt Finansamt  Im Anschluss schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welches man ausgefüllt zurückschicken muss. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man Fragen beantworten wie zum Beispiel: Was für Einnahmen stellt man sich vor zu erzielen? Nach dem der Bogen eingereicht worden ist, entscheidet das Finanzamt, ob man der Tätigkeit nachkommen darf.

Welche Steuern muss man zahlen?

Auch als freiberuflicher Student zahlt man keine Gewerbesteuer, weil man von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Je nach dem wie viel Gewinn man im Jahr erzielt zahlt man keine Einkommenssteuer. Wenn der Gewinn im Jahr nicht mehr als ca. 9000 Euro beträgt, zahlt man keine Einkommenssteuer.

Wann zahlt man Umsatzsteuer?

Wenn noch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch genommen wird, zahlt man auch keine Umsatzsteuer. Damit man von der Umsatzsteuer befreit ist, muss man Umsatzgrenzen einhalten. Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Als Freiberufler reicht es aus, wenn man die Einnahme Überschuss Regelung (EÜR) führt, um den Gewinn zu ermitteln.

Wie lässt man sich als freiberuflicher Student versichern?

Der Student darf seine normale Versicherung beibehalten, sollte jedoch dabei die Voraussetzungen kennen und einhalten. Dafür sollte man am Besten sich mit der Versicherung in Verbindung setzen. Falls es notwendig ist sich privat versichern zu lassen, sollte man vorher berechnen, ob es sich bei der Nebentätigkeit lohnt.

Bis wann sollte man sich anmelden?

Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Fazit

Auch als Student kann man einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, jedoch sollte man bedenken, dass es nicht allen Tätigkeiten gestattet ist. Wenn man der Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich innerhalb von vier Wochen nach Beginn beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und kann schon mit der Tätigkeit starten.

 

Kleinunternehmer ohne Gewerbe

Was ist ein Kleinunternehmer?


Ein Kleinunternehmer ist der, der die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Wenn man vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen bekommen hat, kann man im ganz letzten Punkt diese in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer ist man von den Umsatzsteuern befreit. Umsatzsteuer sind die Mehrwertsteuer, so wie wir es aus unserem Alltag kennen. Der Umsatz wird auf die Leistungen oder Produkte eines Unternehmens erhoben. Die Umsatzsteuer betragen in der Regel 19%.

Aber was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Um sich von den Umsatzsteuern befreien zu lassen, muss man nicht nur die in Anspruch nehmen, sondern auch Voraussetzungen erfüllen. Diese lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Beide dieser Umsatzgrenzen müssen eingehalten werden. Wenn man bereits im ersten Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet, tritt diese Regelung nicht mehr in Kraft.

Muss man unbedingt als Kleinunternehmer auch Gewerbetreibender sein?

Um die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch nehmen zu können, muss nicht unbedingt ein Gewerbe angemeldet werden. Jeder Selbstständige darf diese Regelung in Anspruch nehmen. Diese sind zum Beispiel die Freiberufler.

Wer sind die Freiberufler?

Die freiberuflichen Tätigkeiten sind gesetzlich geregelt und somit weiß man auch wann ein Gewerbe angemeldet werden muss und wann nicht. Die Definition für Freiberufler lautet: Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu diesen Tätigkeiten zählen zum Beispiel folgende Berufe:

  • Steuerberater
  • Bildberichterstatter
  • Schriftsteller
  • Ärzte
  • Und noch viele andere Berufe.

Die Auflistung dieser Berufe findet man in § 18 des Einkommenssteuergesetzes. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich unterwegs sind. Als Freiberufler hat man eine persönlichere Beziehung zu dem Kunden und die Leistung ist dem Kundenwunsch angepasst. Auch als ein Freiberufler kann man die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nehmen, wenn man weiß, dass man nicht all zu hohe Einnahmen erzielen wird. Bei freiberuflichen Tätigkeiten bzw. Berufen liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Deshalb kann eine Person selbst nicht entscheiden, ob er freiberuflich ist oder nicht.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet, muss man auch nicht das Gewerbeamt besuchen. Als Freiberufler meldet man sich direkt beim Finanzamt an. Bevor man aber persönlich dort erscheint, schickt man an ihnen ein formloses Schreiben zu. In diesem Schreiben erwähnt man kurz

  • seinen Namen,
  • die Anschrift,
  • Steuer-ID,
  • welche Tätigkeit man anmelden möchte
  • und wann man beabsichtigt zu beginnen

Anschließend kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Dieser muss ausgefüllt und abgeschickt werden. Hierbei gibt man zuerst seine Angaben an und danach bezieht man sich auf die Tätigkeit. Zum Beispiel muss man beantwortet was man sich vorstellt an Einnahmen zu erzielen.

Im allerletzten Punkt kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Da bei freiberuflichen Tätigkeiten meistens ein akademischer Abschluss vorliegt, muss man dies auch beim Finanzamt nachweisen. In einigen Fällen kann es auch sein, dass man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird vom Finanzamt entschieden und hängt davon ab, in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt. Der Vorteil als Freiberufler ist, dass man auch keine Gewerbesteuer zahlt, weil man kein Gewerbe anmeldet.

Bis wann muss die Anmeldung als Freiberufler erfolgen?

Auch für ein Freiberufler gibt es Fristen, bis wann die Anmeldung erfolgen muss. Eine freiberufliche Tätigkeit muss innerhalb von vier Wochen nach beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Die Anmeldung sollte man nicht vor sich hinschieben, denn sie ist unumgänglich. Wenn man sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann es zu Stress mit den Behörden kommen. Dies sollte man frühzeitig meiden.

Was kommt nach dem Finanzamt?

Als Freiberufler ist mit der Anmeldung beim Finanzamt nicht alles getan. Für einige freiberufliche Tätigkeit gibt es Standeskammer. Hier ist die Anmeldung verpflichtend. Es gibt zum Beispiel die Apothekenkammer oder Rechtsanwaltskammer. Mit der Anmeldung bei der Standeskammer erfolgt auch automatisch die Anmeldung beim Versorgungswerk. Über das Versorgungswerk zahlt man seine Rentenversicherungsbeiträge.

Für die Künstler gibt es die Künstlersozialkasse. Über diese lassen sie sich versichern. Die restlichen Freiberufler können für sich selbst entscheiden ob sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen möchten. Dabei sollte man bedenken, dass man von der privaten Versicherung nicht einfach zu gesetzlichen wechseln kann. Deshalb sollte man sich schon vornehinein genug Gedanken darüber machen.

Fazit

Als Kleinunternehmer muss man nicht unbedingt ein Gewerbe anmelden. Sowohl Gewerbetreibende als auch Freiberufler kann man als Kleinunternehmer gelten. Dafür muss man die Regelung des Kleinunternehmers beim Finanzamt in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer, die in der Regel 19% betragen.

Als Freiberufler Gewerbe anmelden

Wer sind Freiberufler?


Welche Tätigkeiten zu den Freiberuflern zählen, ist klar geregelt und eindeutig zu zuordnen. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt. Sie sind in § 18 des Einkommenssteuergesetzes festgehalten und dazu zählen zum Beispiel:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter

Und noch viele andere Berufe. Bei Freiberuflern handelt es von Berufen, die einen akademischen Abschluss haben. Im Allgemeinen lässt sich auch sagen, dass es bei freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten.

Warum müssen sie kein Gewerbe anmelden?

Da Freiberufler in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind und eher auf Wunsch der Kunden eingehen müssen sie keine Gewerbe anmelden. Bei gewerblichen Tätigkeiten handelt es meistens von einer Massenproduktion.

Mit der Gewerbeanmeldung sind Freiberufler auch von den Gewerbesteuern befreit und auch von der Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Freiberufler können den Schritt mit der Gewerbeanmeldung überspringen und direkt das zuständige Finanzamt aufsuchen. Zuerst einmal müssen sie ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In diesem geben sie kurz ihre Daten, Kontaktdaten und Steuer-ID an und beschreiben kurz die Tätigkeit, welche angemeldet werden soll.

Im Anschluss kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt. Der steuerliche Erfassungsbogen bezieht sich auf das finanzielle der Tätigkeit. Neben dem steuerlichen Erfassungsbogen muss man noch den gültigen Personalausweis oder Reisepass einreichen.

Bei nicht EU Bürgern wird der gültige Aufenthaltstitel benötigt. Da es sich bei Freiberuflern um eine verantwortungsvolle Tätigkeit handelt, müssen sie diese auch anhand eines akademischen Abschlusses nachweisen können.

Wo muss man überall eine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Je nach dem um welchen Beruf es sich handelt und ob es ein kammerpflichtiger Beruf ist, muss man sich bei der zuständigen Standeskammer anmelden. Außerdem müssen kammerpflichtige Berufe sich auch beim Versorgungswerk anmelden.

Hier zahlen sie ihre Rentenversicherungsbeiträge. Nicht kammerpflichtige Berufe haben die freie Wahl sich bei der Kammer anmelden zu können. Falls es sich um einen künstlerischen Beruf handelt, muss man sich bei der Künstlersozialkasse anmelden.

Die Künstlersozialkasse ist wie die Krankenversicherung nur für Künstler. Freiberufler haben die Wahl zu entscheiden, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern lassen. Wenn sie sich erstmal privat versichern lassen, können sie nicht einfach so wieder zur gesetzlichen Versicherung wechseln.

Aus diesem Grund sollten sie sich von Anfang an Gedanken darüber machen und sich auch mehrere Tarife von den Krankenkassen ansehen. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, müssen diese beim Finanzamt angemeldet werden.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der steuerliche Erfassungsbogen ist so ähnlich aufgebaut wie das Formular zur Gewerbeanmeldung. Da hier die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt, geht man hierbei in das Finanzielle mehr ein. Der Bogen besteht aus acht Punkten, die ausgefüllt werden. Man muss nur die zutreffenden Punkte ausfüllen.

Im ersten Punkt beginnt man mit den Angaben zur eigenen Person bzw. allgemeine Informationen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Im dritten Punkt muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Der fünfte Punkt betrifft nur Handwerker oder Bauunternehmer, alle anderen können diesen Punkt überspringen.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt an. Danach wird gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Nach dem alles ausgefüllt worden ist, schickt man den Bogen zurück.

Wann muss man sich anmelden?

Wann man die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit anmelden muss ist klar. Bevor man überhaupt anfängt der Tätigkeit nachzukommen, muss man es anmelden.

Eine freiberufliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn sie selbstständig und langfristig ausgeübt werden soll und zudem Gewinn einbringen soll. Die Anmeldung sollte spätesten vier Wochen nach dem man mit der Tätigkeit begonnen hat, erfolgen.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe und befreit das Unternehmen in den ersten zwei Jahren von den Umsatzsteuern. Sie soll die Gesellschafter unterstützen und die Kosten in den ersten Geschäftsjahren senken.

Doch dafür muss man folgendes erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen.

Wenn man als Freiberufler weiß, dass man keine Unmengen an Geld verdienen wird in den ersten zwei Jahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und sich einiges an Kosten ersparen.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebengewerbe

Freiberufler dürfen auch zunächst nebenberuflich starten, wenn sie sich unsicher sind. Es ist total menschlich, dass man am Anfang bedenken hat selbstständig zu werden und nicht direkt alles aufs Spiel setzen möchte. Dabei kann man sich zuerst austesten, wenn man sich unsicher ist.

Man hat genug Zeit sich auszutesten und zu sehen, ob es sich für einen eignet und man vorstellen kann, ob sich die Tätigkeit auch langfristig alleine auszuüben. Währenddessen hat man keinen Druck, dass man unbedingt schnell erfolgreich sein muss, weil man noch eine Haupteinnahmequelle hat.

Außerdem kann man in dieser Zeit den Markt erkunden, sich erweitern und Kontakte knüpfen. Im Nachhinein hat man immer noch die Möglichkeit es in eine Haupttätigkeit umzuwandeln. Außerdem muss man sich dann nicht privat versichern lassen, sondern ist immer noch durch den Hauptjob versichert.

Wenn man nebenberuflich starten möchte, muss man beachten, dass die Arbeit im Hauptjob nicht vernachlässigt wird und es keine Auswirkung auf die Arbeitszeiten hat. Es muss beachtet werden, dass die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht verletzt werden.

Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Den größten Vorteil haben Freiberufler, weil sie kein Gewerbe anmelden müssen. Dadurch sind die automatisch von der Gewerbeanmeldung befreit und zahlen auch somit keine Gewerbesteuern.

Man kann als Freiberufler eine Menge an Geld sparen, weil man auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kann. Dann ist man auch von den Umsatzsteuern befreit und zahlt nur noch die Einkommenssteuer.

Wenn man sich zunächst noch nicht genau sicher ist, ob man wirklich selbstständig werden soll, kann man erstmal eine Nebentätigkeit anmelden und sich ausprobieren. Wenn man sich im Nachhinein sicher ist, kann man es immer noch in eine Haupttätigkeit umwandeln.

Fazit

Wer zu der Kategorie Freiberufler gehört ist gesetzlich geregelt. Das heißt man kann nicht von sich selbst aus entscheiden ob man nun freiberuflich ist oder nicht. Freiberufler besitzen meistens einen akademischen Abschluss. Sie müssen sich beim Finanzamt anmelden und den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen.

Danach können sie erst mit der Tätigkeit beginne. Sie müssen sich binnen von vier Wochen anmelden nach dem sie mit der Tätigkeit begonnen haben. Freiberufler haben die Möglichkeit erstmal nebenberuflich zu starten und können sogar die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

 

Gewerbe Freiberufler – Wer zählt zu Freiberuflern?

Wer sind die Freiberufler?


Freie Berufe sind im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Deshalb kann man schnell herausfinden, ob man zu den Freiberufler zählt oder nicht.

Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog aufgelistet sind. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter

Und noch einige andere. Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. Dies muss jedoch nicht unbedingt der Fall sein.

Freiberufler zählen zu den Ausnahmen und sind keine Gewerbetreibende. Da sie keine Gewerbetreibende sind, sind sie auch von der Gewerbeanmeldung befreit und haben steuerliche Vorteile.

Was ist ein Gewerbe?

Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare selbstständige Tätigkeit, welche langfristig ausgeübt werden soll. In Deutschland herrscht die Anzeigepflicht. Das heißt, dass ein Gewerbe auch angemeldet werden muss, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt.

Dafür muss man sich beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Falls es sich um eine Kapitalgesellschaft handelt, muss diese zuerst im Handelsregister eingetragen werden und erst dann kann man das Gewerbeamt aufsuchen. Personengesellschaften können sich direkt beim Gewerbeamt anmelden.

Beim Amt des Gewerbes füllt man das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Je nach dem von welcher Tätigkeit es handelt, können Unterlagen wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert werden.

In jedem Fall wird der gültige Personalausweis oder Reisepass benötigt. Wenn mann dann die entsprechenden Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man seinen Gewerbeschein. Gewerbetreibende benötigen den Gewerbeschein, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Dieser ist die offizielle Zulassung der Behörden, damit man der Tätigkeit nachkommen darf. Den erhält man erst, wenn man der Gewerbeanmeldung nachgekommen ist. Ein Gewerbe ist auch zur Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend.

Die Mitgliedschaft erfolgt automatisch durch die Gewerbeanmeldung. Die IHK überwacht und unterstützt das Gewerbe. Hier hat man Weiterbildungsmöglichkeiten für das Gewerbe.

Gewerbetreibende müssen auch jährlich Gewerbesteuern zahlen. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgt die Anmeldung beim Finanzamt. Diese erfolgt dadurch, dass das Finanzamt informiert wird und daraufhin den steuerlichen Erfassungsbogen zuschickt.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe muss man anmelden, wenn eine selbstständige gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welche wiederholt und langfristig ausgeübt wird. Die Anmeldung sollte schon im besten Fall vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen, denn falls man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann diese Konsequenzen mit sich tragen.

Es kann Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen und man müsste auch die nicht gezahlten Steuern nachträglich zahlen. Um den Stress mit den Behörden zu vermeiden, sollte man frühzeitig sein Gewerbe anmelden. Im Formular zur Gewerbeanmeldung kann man angeben, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Freiberufler müssen sich beim zuständigen Finanzamt anmelden. Bevor sie aber persönlich zum Amt des Finanzen gehen, müssen sie erst dafür ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In dem formlosen Schreiben müssen sie kurz die Tätigkeit beschreiben und wann man mit der Tätigkeit anfangen möchte.

Zudem muss man seine eigenen Daten wie die Anschrift bzw. Kontaktdaten und die eigene Steuer- ID angeben. Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu.

Der Bogen zur steuerlichen Erfassungsbogen muss mit den notwendigen Unterlagen abgegeben werden. Unterlagen, die benötigt werden, sind der gültige Personalausweis oder Reisepass und je nach Tätigkeit kann es sein, dass man seine fachliche Kompetenzen nachweisen muss anhand einer Qualifikation oder ähnlichem.

Ein Nachweis kann gefordert werden, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Berufe handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf. Ob es sich dann tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet der Beamte vor Ort, denn es kann auch hier Ausnahmen geben, die trotzdem ein Gewerbe anmelden müssen.

Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte und genauere Informationen kriegt man beim Finanzamt. Es kann auch sein, dass weitere Unterlage gefordert werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis. Dies hängt ebenfalls von der Tätigkeit ab, die man ausüben wird.

Wo muss ein Freiberufler sich noch anmelden?

Gewerbetreibende melden sich normalerweise noch bei der Industrie- und Handelskammer an bzw. die Anmeldung erfolgt durch das Gewerbeamt. Doch da eine freiberufliche Tätigkeit nicht gewerblich ist, werden sie auch nicht zur Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtet.

Als Freiberufler muss man sich bei anderen Behörden anmelden. Welche Behörden genau in Frage kommen, hängt von der Tätigkeit bzw. vom Beruf selbst ab. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen.

Wer sich anmelden muss, hängt davon ab, ob der Beruf kammerpflichtig ist. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer und weitere Kammern, wo man sich dann anmelden muss.

Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. In einigen Fällen muss man sich auch zuerst eine Erlaubnis von der eigenen Standeskammer einholen, um etwas zu machen. Dies könnte sein, wenn man zum Beispiel Werbung machen möchte.

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk werden die Beiträge der Rentenversicherung gezahlt. Für künstlerische Freiberufler gibt es extra die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich nur die Künstler versichern.

Außerdem müsse Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden, um abgesichert zu sein. Falls man bei der freiberuflichen Tätigkeit Mitarbeiter beschäftigt möchte, müssen diese auch angemeldet werden beim Finanzamt und bei der Berufsgenossenschaft. Außerdem muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Mitarbeiter Betriebsnummer anfordern.

Wann muss man sich als Freiberufler anmelden?

Ebenfalls wie bei einer gewerblichen Tätigkeit muss auch eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden, wenn man einer nachkommen möchte. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen.

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einem Schlag zahlen muss und darauf zusätzlich Zinsen berechnet werden. Dadurch können höhere Kosten entstehen, als die man eigentlich hätte tragen müssen. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sollte man der Anmeldung rechtzeitig nachkommen.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Der steuerliche Erfassungsbogen ähnelt zum Teil dem Bogen zur Gewerbeanmeldung, nur bezieht dieser sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Er wird sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Freiberufler ausgefüllt.

Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man keine Rechnungen ausstellen, denn manchmal kann man eine neue Steuer-ID bekommen, welche auf den Rechnungen angegeben werden muss. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit beschreiben, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater machen (falls man einen hat)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund: Handelt es von einer Neugründung oder Ummeldung? (meistens Neugründung)

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Hierbei muss man keine genauen Angaben bis auf den letzten Cent machen, weil man nicht genau weiß, wie viel man tatsächlich an Einnahmen erzielen wird.

Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden und man mehr verdient als wie angegeben, welches aber nicht so schlimm ist. Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung.

Manche Punkte sind auf einige bestimmte Berufe, wie zum Beispiel Bauunternehmer, ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte und davon profitieren will.

Es ist durchaus normal, dass man Schwierigkeiten hat, wenn man das Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllt, weil man dies nicht jeden Tag tut. Doch du brauchst dir keine Sorgen machen, denn du bist nicht alleine.

Hier auf GewerbeAnmeldung.com stehen wir dir zur Seite und unterstützen dich dabei dein Traum von Selbstständigkeit zu erfüllen. Gemeinsam füllen wir das Formular aus und das einzige, was du dann machen muss, ist es bei deinem Amt einzureichen. Wir sind in jeder Notsituation für dich da und begleiten dich.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Dafür muss man nicht unbedingt ein Gewerbetreibender sein. Jeder Kleingewerbetreibende kann ein Kleinunternehmer sein, aber nicht jeder Kleinunternehmer muss ein Gewerbetreibende sein.

Deshalb muss man hier diese zwei Begriffen voneinander unterscheiden. Auch Freiberuflern steht das Recht zu, die Regelung in Anspruch zu nehmen. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden.

Es entlastet sie, weil sie dadurch zunächst weniger Steuern zahlen und ihre Kosten senkt. Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Wenn man als Freiberufler oder Gewerbetreibender weiß, dass man keine hohen Summen an Gewinn bzw Einnahmen erwirtschaften wird in den ersten zwei Geschäftsjahren, kann man die Regelung in Anspruch nehmen und die Umsatzsteuer sparen.

Wie viel kostet die Gründung von freiberuflichen Tätigkeiten?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Bei einem Gewerbe kann es sein, dass man ein Stammkapital aufweisen muss, welches bei Freiberuflern nicht der Fall ist.

Die Anmeldung beim Finanzamt kostet nichts, weil keine Bearbeitungsgebühren gezahlt werden müssen wie beim Gewerbeamt. Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab.

Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Also genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, nur dass die Anmeldung beim Finanzamt nicht kostet.

Kann man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn der Freiberufler nicht zur Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, kann er trotzdem ein Gewerbe anmelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann. Bei Freiberuflern müssen beide auch Freiberufler sein, um es zu gründen. Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend.

Auch eine GmbH kann angemeldet werden, aber nicht jedem Beruf ist es erlaubt. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es darf. Wenn ja, dann steht einem nichts im Weg. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden.

Dafür braucht man einen Gesellschaftsvertrag, welcher vom Notar beurkundet werden muss. Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt verpflichtet. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen.

Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen. Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet. Eine GmbH muss einen Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nachweisen.

Freiberufliche Tätigkeiten als Nebentätigkeit

Auch als Freiberufler hat man die Möglichkeit eine Nebentätigkeit anzumelden und muss nicht direkt eine Haupttätigkeit anmelden. Dadurch kann man den Vorteil sich zuerst in Ruhe auszutesten, bevor man direkt seinen Job aufgibt. Am Anfang ist einem das Risiko zu hoch zu scheitern und möchte nicht direkt den Job kündigen.

Dafür eignet sich die Nebentätigkeit am Besten, weil man genug Zeit hat ohne Zeitdruck. Beim Austesten empfindet man dabei kein Zeitdruck und muss nicht auf Anhieb erfolgreich werden und sofort die höchsten Einnahmen erzielen.

Man kann sich kleine Ziele setzen und langsam seine Tätigkeit optimieren und die Einnahmen steigern. Durch die Haupteinnahmequelle ist man finanziell abgesichert und braucht sich keine Sorgen um die finanzielle Existenz machen.

Außerdem hat man ebenfalls genug Zeit, um den Markt zu erkunden, um seiner Konkurrenz voraus zu sein, seine Tätigkeit dem Markt anzupassen, für sich zu werben und eventuell Kunden für sich zu gewinnen. Wenn man sich mit der freiberuflichen Tätigkeit im Nachhinein sicher ist, kann man es nachträglich immer noch in die Haupttätigkeit ummelden und unabhängig sein.

Muss man den Arbeitgeber von der Nebentätigkeit erzählen?

Ob man den Arbeitgeber informieren muss, ist situationsabhängig und kann ganz unterschiedlich sein. Als erstes sollte man sich seinen Arbeitsvertrag anschauen und nachlesen, ob etwas über eine Nebentätigkeit niedergeschrieben ist.

Wenn ja, dann muss man den Arbeitgeber informieren. Es kann sein, dass der Arbeitgeber die Tätigkeit verbietet, wenn Wettbewerb herrscht. Jedoch herrscht in Deutschland die Gewerbefreiheit, welches man im Hinterkopf behalten sollte.

Das heißt, dass jeder das Recht hat sich selbstständig zu machen. Falls im Vertrag nichts über eine nebenberufliche Tätigkeit steht, muss man nicht zwingend den Arbeitgeber informieren. Auch wenn es im Arbeitsvertrag nicht festgehalten ist, sollte man den Arbeitgeber informieren, um das gute Verhältnis und das Vertrauen nicht zu beeinträchtigen.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit muss man darauf achten, dass man seine Arbeit nicht vernachlässigt und auch die Leistung auf der Arbeit nicht beeinflusst wird, denn man ist dazu verpflichtet seinen Job nachzukommen. Zu dem muss man beachten, dass man auch die gesetzlichen Arbeitszeiten einhält und das Arbeitsgesetz nicht verletzt. Die gesetzlichen Arbeitszeiten betragen neun Stunden pro Tag.

Vorteile der nebenberuflichen Tätigkeit

Freiberufler haben einen großen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit. Dadurch haben sie einen großen steuerlichen Vorteil.

Vor allem haben sie ein Vorteil, wenn man als Freiberufler auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt. Dadurch ist man auch von den Umsatzsteuern befreit.

Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man eine Menge an Geld schon sparen. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR). Ein weiterer Vorteil ist, dass man zuerst auch als Nebentätigkeit starten kann.

Dafür muss man nicht direkt den Job aufgeben und hat genug Zeit sich auszutesten. Gleichzeitig heißt dies auch eine zusätzliche Einnahmequelle, welches bei Kreditinstituten gut ankommt.

Fazit

Freiberufler sind nach dem Einkommenssteuergesetz klar geregelt und man kann nicht selbst entscheiden, ob man zu den Freiberuflern zählt. Als Freiberufler meldet man sich nur beim Finanzamt an und bei weiteren entsprechenden Behörden, die in Frage kommen, wie zum Beispiel die Standeskammer.

Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und muss eventuell auch seine fachliche Kompetenzen nachweisen. Es ist dann der Fall, wenn es von verantwortungsvollen Berufen, wie zum Beispiel Ärzte, handelt. Man darf nicht einfach so der Tätigkeit nachkommen.

Durch die freiberufliche Tätigkeit hat man den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlen muss und keine Umsatzsteuer. Wer keine Umsatzsteuer zahlen möchte, muss im steuerlichen Erfassungsbogen die Kleinunternehmerregelung ankreuzen.

Es gibt kammerpflichtige freie Berufe, welche sich bei der jeweiligen Standeskammer anmelden müssen. Die Standeskammer ist so ähnlich wie die Industrie- und Handelskammer und erfüllt im Grunde den selben Zweck. Es gibt für jeden Beruf eine eigene Standeskammer.

Mit der Anmeldung bei der Standeskammer ist auch die Anmeldung bei der Versorgungskammer verpflichtend, wo man die Rentenversicherungsbeiträge zahlt. Nicht kammerpflichtige Berufe müssen sich entweder gesetzlich oder privat versichern lassen.

Für Künstler gibt es extra die Künstlersozialkasse, wo sie sich versichern lassen. Wer sich zunächst unsicher ist, hat die Möglichkeit eine Nebentätigkeit anzumelden. Dadurch hat man genug Zeit sich austesten.

Dabei kann man entscheiden, ob es sich wirklich für einen eignet und kann sich langsam aufbauen. Wenn man sich im Nachhinein vertraut geworden ist mit der Tätigkeit und sich sicher ist, kann man es in eine Haupttätigkeit ummelden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man durch eine freiberufliche Tätigkeit einige Vorteile genießen kann, aber nicht jeder kann sich als ein Freiberufler anmelden.

 

Anmeldung Freiberufler Formular – Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Wer sind Freiberufler?


Welche Berufe zu den freien Berufen gehören ist gesetzlich in § 18 im Einkommenssteuergesetz geregelt. Sie werden auch Katalogberufe oder katalogähnliche Berufe genannt. Die Tätigkeiten, die ausgeübt werden sind wissenschaftlich, künstlerisch, schriftstellerisch, unterrichtend oder erzieherisch.

Freiberufler sind in ihrer Tätigkeit unabhängig und kommen den Interessen des Kunden nach. Sie müssen ihre fachlichen Kompetenzen anhand eines akademischen Abschlusses oder eine besondere Bildung. Bei Freiberuflern handelt es nicht von einer gewerblichen Tätigkeit und aus diesem Grund melden sie auch kein Gewerbe an. Zu den freien Berufen zählen:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Journalisten und Bildberichterstatter

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Da Freiberufler keiner gewerblichen Tätigkeit nachkommen, sind sie auch von der Gewerbeanmeldung befreit. Automatisch entfällt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer.

Freiberufler müssen sich direkt beim Finanzamt anmelden. Bevor sie das Finanzamt aufsuchen, schicken sie ein formloses Schreiben an das zuständige Finanzamt. In diesem Schreiben muss man kurz folgende Daten angeben:

  • Name und Vorname
  • Anschrift
  • Kontaktdaten
  • Steuer-ID
  • Kurz die freiberufliche Tätigkeit beschreiben
  • Wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte

Im Anschluss kriegt man dann vom Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser muss ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Neben dem Formular muss man den gültigen Personalausweis oder Reisepass einreichen.

Nicht EU-Bürger benötigen einen gültigen Aufenthaltstitel. Da es sich bei den freien Tätigkeiten um einen Beruf handelt, muss dieser auch durch einen akademischen Abschluss oder ähnlichen nachgewiesen werden. Allerdings gibt es einige Ausnahmen bei denen auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden müssen.

Es hängt davon ab in welchem Sinne sie der Tätigkeit nachkommen. Dies wird aber von einem Beamten beim Finanzamt entschieden. Es gibt keine Möglichkeit der Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit online nachzukommen.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe meldet man nur an, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meisten um eine Massenproduktion. Alle, außer Freiberufler, müssen ein Gewerbe anmelden sobald eine selbstständige gewerbliche Tätigkeit vorliegt mit der man Gewinn erzielen möchte.

Wann meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Wie bei einer gewerblichen Tätigkeit muss man auch eine freiberufliche Tätigkeit anmelden, wenn sie langfristig ausgeübt werden soll und Gewinn mit sich bringen soll. Freiberufler müssen ihre Tätigkeit innerhalb von vier nach Beginn mit der Tätigkeit anmelden.

Wo muss man noch eine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Neben dem Finanzamt gibt es noch einige andere Anlaufstellen für einen Freiberufler. Je nach Tätigkeit müssen sich Freiberufler bei der Standeskammer, Versorgungswerk und Künstlerkasse anmelden.

Es gibt kammerpflichtige Berufe, die sich bei der Standeskammer anmelden müssen. Die Standeskammer ist so ähnlich wie die IHK. Das Versorgungswerk betrifft auch kammerpflichtige Berufe. Hier zahlen die Freiberufler ihre Rentenversicherung.

Zu den kammerpflichtigen Berufen zählen zum Beispiel: Ärzte, Architekten, Anwälte und noch einige andere. Nicht kammerpflichtige Freiberufler haben die Möglichkeit einen freiwilligen Antrag auf Anmeldung zustellen.

Künstler und Publizisten lassen sich durch die Künstlerkasse versichern und werden in die gesetzliche Sozialversicherung einbezogen. Die Anmeldung ist verpflichtend. Die Höhe des Beitrages, die an die Künstlersozialkasse eingezahlt wird, berechnet sich durch die Einnahme des Freiberuflers.

Was kostet die Anmeldung?

Die Kosten einer freiberuflichen Tätigkeit kostet rein gar nichts. Die einzigen Kosten, die auf den Freiberufler zukommen können, sind zum Beispiel die Miete einer Räumlichkeit und Neuanschaffungen.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

In dem steuerlichen Erfassungsbogen gibt man zunächst Informationen zur eigenen Person an. Danach folgen die Informationen zur Tätigkeit, wie zum Beispiel: Anschrift, Datum des Beginns, wie viel stellt man sich vor einzunehmen und noch einige andere Angaben.

Auch kann man in dem steuerlichen Erfassungsbogen angeben, ob man von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte.

Als Freiberufler ein Kleingewerbe anmelden?

Freiberufler können kein Kleingewerbe anmelden, weil sie keine Gewerbetreibende sind. Doch können sie die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nehmen. Hierbei muss man zwischen einem Kleingewerbe und Kleinunternehmen unterscheiden.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Unterstützung in den ersten zwei Jahren für einen neuen selbstständigen. Sie befreit den Gesellschafter oder Freiberufler von den Umsatzsteuern.

Hierbei muss man beachten, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaftet. Wenn die Umsatzgrenze in den ersten Jahren überschritten wird, kann man schon nicht mehr von der Regelung profitieren.

Freiberuf als Nebentätigkeit

Freiberufler dürfen auch zunächst nebenberuflich starten. Dabei kann man sich zuerst austesten, wenn man sich unsicher ist. Man hat genug Zeit sich auszutesten und zu sehen, ob es sich für einen eignet.

Währenddessen hat man keinen Druck, dass man unbedingt schnell erfolgreich sein muss, weil man noch eine Haupteinnahmequelle hat. Außerdem kann man in dieser Zeit den Markt erkunden, sich erweitern und Kontakte knüpfen.

Im Nachhinein hat man immer noch die Möglichkeit es in eine Haupttätigkeit umzuwandeln. Wenn man nebenberuflich starten möchte, muss man beachten, dass die Arbeit im Hauptjob nicht vernachlässigt wird und es keine Auswirkung auf die Arbeitszeiten hat. Es muss beachtet werden, dass die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht verletzt werden.

Fazit

Freiberufler sind keine Gewerbetreibende und sind aus diesem Grund von der Gewerbeanmeldung befreit und auch von den Gewerbesteuern. Damit entfällt auch für sie die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer. Freiberufler müssen ihre Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Erstmal schicken sie an das zuständige Finanzamt ein formloses Schreiben und erhalten im Anschluss das Formular zur steuerlichen Erfassung.

In dem steuerlichen Erfassungsbogen macht man Angaben zur eigenen Person und hauptsächlich finanzielle Angaben zur Tätigkeit. Diesen füllen sie aus und schicken es zurück. Außerdem müssen Freiberufler ihre fachliche Kompetenz anhand eines akademischen Abschlusses oder ähnlichem nachweisen. In einigen Fällen ist auch die Gewerbeanmeldung für einen Freiberufler verpflichtend.

Dies wird letztendlich von dem Beamten beim Finanzamt entschieden. Je nach dem, ob es sich um einen kammerpflichtigen Beruf handelt, müssen sich Freiberufler bei der Standeskammer und beim Versorgungswerk anmelden. Künstlerische Freiberufler müssen sich über die Künstlersozialkasse versichern lassen.

Im steuerlichen Erfassungsbogen kann ein Freiberufler die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. In dem Fall zahlt der Freiberufler in den ersten zwei Jahren nur die Einkommenssteuer.

Freiberufler haben somit einen steuerlichen Vorteil. Zu dem können sie auch nebenberuflich starten und sich austesten. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Freiberufler geringe Kosten hat, aber nicht jeder ein Freiberufler sein kann, weil ein akademischer Abschluss vorliegen muss.

 

Wie mache ich mich als Freiberufler selbstständig?

Als Freiberufler selbstständig machen

Die Arbeit als Freiberufler bringt für Selbstständige viele Vorteile. Als Freelancer bekommst du eine freie Zeiteinteilung, wählst deine Kunden frei aus und bist von jedem Unternehmen unabhängig. Dennoch ist der Status des Freiberuflers vor allem in der Selbstständigkeit mit einigen Herausforderungen verbunden. Mit unseren Tipps gelingt es dir, dich als Freiberufler einfach selbstständig zu machen.

Definition Freie Berufe


Freiberufler, heutzutage häufig als Freelancer bezeichnet, sind Personen, welche nicht direkt bei einem Unternehmen angestellt sind. Somit zählen sie nicht zu den Arbeitnehmern des Unternehmens, sondern erhalten sämtliche Arbeitsaufträge von unterschiedlichen Auftraggebern.

Um den Unterschied zwischen freiberuflichen Tätigkeiten und einem Angestelltenverhältnis zu unterscheiden, wurde die Definition im § 18 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes festgehalten.

Dort wird vermerkt, dass eine freiberufliche Tätigkeit besteht, wenn diese selbstständig ausgeübt wird. Grundsätzlich zählen zu freiberuflichen Arbeiten Tätigkeiten aus dem

  • wissenschaftlichen
  • unterrichtenden
  • künstlerischen
  • erzieherischen
  • schriftstellerischen

Bereich. Dadurch gehört deine Tätigkeit zu den freien Berufen, wenn sie einem dieser Bereiche zuzuordnen ist. Unter anderem handelt es sich bei dir um einen Freelancer bzw. Freiberufler, wenn du

  • Rechtsanwalt
  • Arzt
  • Notar
  • Ingenieur
  • Wirtschaftsprüfer
  • Betriebs- und Volkswirt
  • Notar
  • Heilpraktiker
  • Übersetzer
  • Steuerberater
  • Dolmetscher
  • Schriftsteller
  • Journalist
  • Erzieher

bist. Dennoch existiert ein Unterschied zwischen Freelancer und Freiberufler, obwohl die beiden Begriffe häufig als Synonym verwendet werden.

Während Freiberufler zu den oben genannten Berufen gehören, kann ein Freelancer dagegen in anderen Jobs tätig werden. Bei Freelancern definiert die Art der Beschaffung und nicht die genaue Tätigkeit die Bezeichnung. Als Freelancer bist du ein freier Mitarbeiter in einem Unternehmen, wodurch du ein Angestelltenverhältnis umgehst.

Keine Gewerbepflicht für Freiberufler

Möchtest du in Deutschland selbstständig werden, musst du dein Gewerbe anmelden. Die Anmeldepflicht existiert jedoch für Unternehmer, deren Betrieb als Gewerbe angesehen wird. Als Freiberufler entfällt für dich die Anmeldepflicht beim Gewerbeamt.

Du bekommst deine Steuernummer direkt vom Finanzamt, wodurch du keine Gewerbesteuer, sondern nur Einkommens- und Umsatzsteuer zahlen musst. Zugleich unterliegst du nicht der Gewerbeaufsicht. Ergänzend bist du nicht verpflichtet, ein Mitglied bei der Handwerks- oder Handelskammer zu werden sowie dich im Handels- oder Unternehmensregister eintragen zu lassen.

Freelancer hingegen zählen zu den Personen mit einer gewerblichen Tätigkeit. Dadurch musst du die Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen und anschließend Gewerbesteuer zahlen. Folglich musst du als Freelancer anders als ein Freiberufler Gewerbeanmeldung abwickeln, um ein Unternehmen betreiben zu dürfen.

Freiberufler Kleinunternehmer mit einem eigenen Gewerbe sollten zur Sicherheit ihr zuständiges Amt kontaktieren. Dein Amt kann dir verraten, ob du als Freiberufler Kleinunternehmer ein Gewerbe führst und dadurch eine Gewerbeanmeldung benötigst oder ob du zu den freien Berufen zählst. Ebenfalls kannst du dich mit diesen Fragen an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

Musst du dein Gewerbe anmelden, da du doch nicht als Freiberufler tätig sein kannst, übernehmen wir gemeinsam mit dir diese Aufgabe. Wir füllen mit dir das Anmeldeformular aus, verraten dir, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst und reichen sie mit dir ein. Bei einer Freiberufler Gewerbeanmeldung steht dir zusätzlich hier unsere Checkliste zur Verfügung, welche dir die ersten notwendigen Fragen und Aufgaben leicht beantwortet.

Als Freiberufler selbstständig werden

Freiberufler werden ist für zahlreiche Personen nicht schwer. Die Selbstbestimmung und hohe Flexibilität reizt dabei nicht nur Studenten, Absolventen oder Berufseinsteiger, sondern ebenso Arbeitnehmer. Die Entscheidung, Freiberufler werden zu wollen, lohnt sich jedoch nicht immer. Somit solltest du dir gut überlegen, ob du den Schritt wagen möchtest.

Vorwiegend solltest du über ausreichend Reiz verfügen, um einer selbstständigen Arbeit nachgehen zu können. Motivation ist für Freiberufler und Selbstständige ausschlaggebend, um ihre Tätigkeit ordnungsgemäß erfüllen zu können. Der Antrieb sowie Grund für deine neue Arbeit als Freiberufler bzw. Freelancer sollten bereits beim Start vorliegen und dein Vorhaben langfristig unterstützen.

Zusätzlich kannst du nicht ohne passende Qualifikationen und Fähigkeiten durchstarten. Deine Geschäftsidee benötigt von dir fundamentales Wissen, sodass du dir dieses als Selbstständiger rechtzeitig aneignen musst. Gleichfalls brauchst du ein gut ausgebautes Netzwerk mit den richtigen Kontakten.

Nur Kontakte verhelfen dir letztendlich zu deinen ersten Kunden. Neue Kunden kannst du mit der richtigen Idee leichter aktiv ansprechen. Kennen deine Kunden deine Reputation bereits, kannst du sie einfacher von deiner Idee überzeugen. Um deine Kunden dennoch zu halten, musst du die notwendigen Voraussetzungen nicht nur beim Start, sondern ebenso vor ihm aufbringen.

Ergänzend kannst du deine Selbstständigkeit als Freiberufler nur ausüben, wenn du deine Dienstleistungen und Produkte verkaufen kannst. Diese sollten klar sowie eindeutig benannt werden können.

Du solltest dich dabei nicht mit der Konkurrenz vergleichen, sondern einzigartige Produkte und Dienstleistungen bieten. Konzentriere dich auf deine Stärken sowie deine Alleinstellungsmerkmale. Mit diesen punktest du gekonnt bei Kunden, wodurch du deine Selbstständigkeit aufrechterhalten kannst.

Passendes Zeitmanagement von Nöten

Bevor du dich als Freiberufler anmelden kannst, solltest du dir gut überlegen, ob deine freiberufliche Tätigkeit in deinen Lebensalltag passt. Nur die wenigsten Freiberufler sowie Freelancer arbeiten in einen standardmäßigen Acht-Stunden-Tag.

Während deine Deadlines nachts und am Wochenende liegen können, kannst du unter der Woche beispielsweise mehrere freie Tage genießen. Nur wenn du deine Tätigkeiten richtig managt und ein passendes Zeitgefühl besitzt, kannst du deine Deadlines und Abgabetermine fristgerecht einhalten.

Freiberufler benötigen ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Die zur Selbstständigkeit gehörenden Pflichten musst du eigenständig wahrnehmen. Am besten planst du deine Aufgaben immer vor oder eignest dir passende Methoden an. Die richtige und motivierende Arbeitsumgebung mitsamt Pausen und klaren Zielen können dir helfen, deine Selbstständigkeit gut zu verwirklichen.

Idealerweise legst du dir sogar feste Arbeitszeiten zu. Benötigst du Hilfe beim Zeitmanagement bei einer Selbstständigkeit oder bei der Erstellung eines guten Zeitplans, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir zeigen dir, wie du Termine und Aufgaben planst, damit deiner freiberuflichen Tätigkeit nichts im Weg steht.

Preise als Freiberufler gestalten

Freie Berufe eignen sich als Hauptberuf wie als Nebenberuf. Freiberufler Nebentätigkeit kann dir beispielsweise helfen, zusätzlich zu deinem Hauptberuf Geld zu verdienen.

Dennoch solltest du vor deiner Selbstständigkeit darauf achten, eine angemessene Entlohnung für deine Tätigkeit zu erhalten. Hierbei solltest du dich nie unter Wert verkaufen. Du kannst zwar Preise leichter senken als sie anzuheben. Dennoch hat Qualität letztendlich einen Preis.

Wenn du dich als Freiberufler anmelden musst, solltest du darauf achten, ob ein jährlicher Freibetrag für deine Tätigkeit vorliegt. Du kannst deine Preise an diesem Freibetrag orientieren, damit du mit deinen Produkten und Dienstleistungen nicht darüber kommst. Vorwiegend kannst du

  • Tages- und Stundensätze
  • Fixpreise

verrechnen.

Bei Tages- und Stundensätzen kannst du deinen Verdienst wie das Bruttogehalt eines Angestellten betrachten. Du solltest dabei unbedingt beachten, dass du Kosten wie Sozialabgaben, Krankheits- und Urlaubstage sowie die Altersvorsorge selbst übernehmen musst.

Manche Branchen an Freelancer und Freiberufler gehen bei ihren Tätigkeiten in Vorleistung. Sie machen Arbeiten wie Skizzen, Entwürfe oder Konzepte zunächst ohne Bezahlung. Der letztendliche Verdienst sollte hierbei jene Stunden inkludieren, welche du für deine Vorarbeit ebenfalls benötigt hast.

Bei einzelnen Projekten hingegen kannst du Festpreise anbieten. Festpreise beinhalten alle Leistungen und den Zeitaufwand eines Gesamtprojekts. Du solltest sie deshalb realistisch kalkulieren, um keine erheblichen Verluste hinnehmen zu müssen.

Die Stundensätze wie Festpreise hängen letztendlich von der Branche ab. Folglich solltest du dich gut informieren oder uns kontaktieren und nachfragen, welche Preise angemessen sind und welche du ansetzen solltest.

Großer Aufwand für viel Freiheit

Als Freiberufler selbstständig zu werden, setzt einen großen Aufwand voraus. Wesentlich wird zwischen

  • Freiberuflicher als Nebentätigkeit
  • Freiberuflicher als Haupttätigkeit
  • Freelancer als Nebentätigkeit
  • Freelancer als Haupttätigkeit

unterschieden. Sowohl Freiberufler Nebentätigkeit wie Hauptberuf muss mit einem passenden Zeitaufwand und einer gerechten Entlohnung angeboten werden.

Nur wenn deine Tätigkeit unter die freien Berufe fällt, entgehst du zugleich einer Gewerbeanmeldung, welche wiederum mit Kosten verbunden ist. Benötigst du Hilfe, um dich als Freiberufler anmelden zu können und deine Selbstständigkeit zu starten, solltest du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

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