Muss eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden

Freiberufliche Tätigkeit anmelden

Ist verpflichtend freiberufliche Tätigkeit anmelden?


Eine freiberufliche Tätigkeit bietet dir die Chance, dein eigener Chef zu sein und selbstständig zu arbeiten. Gleichzeitig umgehst du der Anmeldung eines Gewerbes. Doch musst du diene freiberufliche Tätigkeit verpflichtend anmelden? Tatsache ist, dass du dich zwar nicht beim Gewerbeamt anmelden musst. Dennoch bedeutet der Status als Freiberufler für dich, dass du deine Tätigkeit bei anderen Ämtern und Kassen bekanntgeben musst. In unseren Inhalten erfahren sie, wie sie sich für eine freiberufliche Tätigkeit anmelden müssen.

Keine gewerbliche Anmeldung

Als Freiberufler führst du selbstständig einen Beruf aus, welcher zu den sogenannten Freien Berufen gehört. Somit betreibst du kein Gewerbe und musst dieses ebenso nicht beim Gewerbeamt anmelden. Zu den freien Berufen gehören unter anderem

  • Ärzte
  • Rechtsanwälte
  • Schriftsteller
  • Künstler
  • Journalisten
  • Steuerberater
  • Wirtschaftsprüfer

Obwohl für dich die Anmeldung beim Gewerbeamt entfällt, da du keiner gewerblichen Tätigkeit nachgehst, musst du deine freiberufliche Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Die Anmeldung beim Finanzamt geschieht gleich wie jene vom Gewerbeamt.

Du bekommst ein Anmeldeformular, welches du korrekt ausfüllen musst. Das Formular findest du ebenso häufig online, wodurch du es nur noch ausdrucken, ausfüllen und per Post abschicken bzw. persönlich vorbeibringen musst.

Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du Fragen zur Anmeldung oder Probleme beim Ausfüllen des Formulars hast. Hier bekommst du zudem unsere praktische Checkliste, welche dir bei der Anmeldung eines eigenen Gewerbes hilft.

Anmeldung beim Finanzamt für Freiberufler

Während du keine gewerbliche Anmeldung durchführen musst, ist eine Anmeldung beim Finanzamt für dich dennoch Pflicht. Das zuständige Finanzamt in deiner Stadt oder Gemeinde ist somit dein richtiger Ansprechpartner.

Auf dem Anmeldeformular musst du deine Daten und sonstige Informationen korrekt angeben. Danach bekommst du eine Steuernummer zugewiesen, da du dennoch als Freiberuflicher Steuern zahlen musst.

Während du als Gewerbetreibender Gewerbesteuer zahlen musst, entfällt diese Pflicht für dich. Als Freiberufler musst du somit keine Gewerbesteuer zahlen, solange du nicht eine GmbH gründest.

Die Umsatzsteuer ist aber für dich Pflicht. Je nach Beruf variiert aber der Umsatzsteuersatz. Freie Berufe aus dem schöpferischen Bereich wie etwa Journalisten müssen weniger Umsatzsteuer abführen.

Somit solltest du dich gut erkundigen, wie viel Umsatzsteuer du letztendlich bezahlen musst. Gerne helfen wir dir ebenso, falls du Informationen zum Thema Umsatzsteuer benötigst.

Ergänzend kannst du für dich die sogenannte Kleinunternehmerregelung nutzen. Obwohl du kein Gewerbe betreibst, giltst du in Deutschland als Kleinunternehmer, wenn der jährliche Umsatz deines Unternehmens im ersten Jahr nicht mehr als 17.500 Euro und ab dem zweiten Geschäftsjahr maximal 50.000 Euro beträgt.

Der Status als Kleinunternehmer bringt dir vor allem steuerliche Vorteile. Während Unternehmer Umsatzsteuer zahlen müssen, entfällt für Kleinunternehmer mit der Kleinunternehmerregelung die Ausführung der Umsatzsteuer. Folglich bist du von der Umsatzsteuer befreit und darfst diese nicht auf deinen Rechnungen anführen.

Pflichten für Freiberufler

Neben der Anmeldung beim Finanzamt hast du als Freiberufler noch weitere Pflichten. Freiberufliche Tätigkeiten dürfen nämlich nicht ohne weitere Absprache mit der Standeskammer beworben werden.

Planst du, Werbeanzeigen zu schalten und eine Werbekampagne zu führen, musst du dies zunächst mit deiner zuständigen Standeskammer absprechen. Nur wenn diese zustimmt, ist es dir gestattet, mittels Werbeanzeigen Werbung für dich und dein Unternehmen zu machen.

Zugleich musst du beachten, ob du zu den kammerpflichtigen Freiberufen zählst. Die Kammern überwachen die Einhaltung der Berufspflicht, erstellen Gutachten, fördern berufliche Fortbildungen und sind generell für die Interessensvertretung ihrer Mitglieder zuständig.

Nicht jeder freie Berufe ist außerdem ein Beruf mit Kammerpflicht. Vorwiegend handelt es sich bei dieser Gruppe um

  • Ärzte
  • Notare
  • Apotheker
  • Patentanwälte
  • Beratende Ingenieure
  • Architekten
  • Rechtsanwälte
  • Zahnärzte
  • Tierärzte
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberater
  • Psychotherapeuten

Nicht mitgliedspflichtige Freiberufler können sich dennoch bei einer Kammer anmelden. Für sie gibt es einen freiwilligen Antrag auf Mitgliedschaft, welchen du stets gesondert stellen musst.

Kammerpflichtige Berufe erhalten mit ihrer Anmeldung bei der Kammer die Pflicht, dass sie das Versorgungswerk der Kammer in Anspruch nehmen müssen. Folglich sichert dir die Zugehörigkeit zu deiner Kammer diene Rentenversicherungsbeiträge.

Rentenabsicherung für freiberufliche Tätigkeiten

Standardarbeitnehmer erhalten automatisch eine Rentenabsicherung. Als Freiberufler und Unternehmer bist du selbst für die Einzahlung der Rentenbeiträge verantwortlich. Besonders jene freien Berufe, welche als schutzbedürftig angesehen werden, müssen in die Rentenkasse einzahlen. Unter anderem zählen zu diesen Berufen Lehrer und Hebammen. Gehörst du zu dieser Sparte der freien Berufe, kannst du der Einzahlung in die Rentenkasse nicht umgehen.

Besteht für dich keine Pflicht, in die Rentenkasse einzuzahlen, kannst du dies dennoch freiwillig tun. Die Beiträge für die Rentenkasse sichern dir auf einfachen Weg deine Pension.

Möchtest du nicht in die Rentenkasse einzahlen, kannst du auf privaten Weg in einen Rentenfond einzahlen oder eine andere Absicherung für deine Zukunft wählen. Welche Methode du dir aussuchst, bleibt ganz dir überlassen.

Was müssen Freiberufler sonst noch tun?

Eine Versicherung erhalten

Nach der verpflichtenden Anmeldung beim Finanzamt hast du zwar dein Unternehmen gemeldet. Dennoch bist du noch nicht versichert, wodurch du im Falle einer Krankheit für die Behandlungskosten selbst aufkommen müsstest. Damit Freiberufler gleich wie normale Arbeitnehmer eine Krankenversicherung erhalten, können sie sich an ihre zuständige Kasse wenden.

Gehörst du zu den künstlerischen freien Berufen wie etwa Künstler und Publizisten, übernimmt die Künstlersozialkasse deine Versicherung. Die Künstlersozialversicherung ist hierbei in die gesetzliche Sozialversicherung integriert. Somit übernimmt sie für dich die Leistungen aus der Pflege-, Kranken- sowie Rentenversicherung.

Folglich ist die Künstlersozialkasse deine Krankenkassen. Die Versicherung bei der Künstlersozialkasse ist nicht kostenlos. Du als Versicherungsnehmer musst die Hälfte der Beitragshöhe selbst finanzieren.

Die andere Hälfte deiner Versicherungssumme setzt sich hingegen aus der Abgabe von Unternehmen wie etwa Galerien, Verlage und Rundfunkanstalten sowie einem Zuschuss des Bundes zusammen.

Zählt dein Beruf nicht zu den freiberuflichen Tätigkeiten, deren Versicherung über die Künstlersozialkasse abgewickelt, musst du dich selbst um eine Krankenversicherung sowie andere Versicherungen kümmern. Unter anderem sind für dich eine

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Sachversicherung

möglich. Je nach Unternehmen und Beruf sind nicht alle Versicherungen notwendig oder verpflichtend. Bezüglich Krankenversicherung kannst du außerdem zwischen einer privaten oder gesetzlichen Versicherung wählen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du eine Beratung zum Thema Versicherungen benötigst.

Eintrag bei der Berufsgenossenschaft

Alle freien Berufe müssen zudem bei der Berufsgenossenschaft eingetragen werden. Die Berufsgenossenschaften in Deutschland gelten als Unfallversicherungsträger für Unternehmen sowie ihre Beschäftigten. Die Aufgabe der Berufsgenossenschaft besteht in der Vermeidung von

  • Arbeitsunfällen
  • Berufskrankheiten
  • arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren

Zugleich bieten dir die Berufsgenossenschaften Schulungen an. Erleidest du dennoch eine Berufskrankheit oder einen Arbeitsunfall, betreut dich die Berufsgenossenschaft mit verschiedenen Maßnahmen.

Die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft muss selbstständig durch dich innerhalb einer Woche nach Beginn deiner freiberuflichen Tätigkeit erfolgen.

Verpflichtende Anmeldung für alle freiberuflichen Tätigkeiten

Während für die freien Berufe die Pflicht zur Gewerbeanmeldung und somit die Anmeldung beim Gewerbeamt entfallen, müssen entsprechende Tätigkeiten dennoch gemeldet werden. Unter anderem ist die Anmeldung

  • beim Finanzamt
  • bei der Künstlersozialkasse
  • bei der Berufsgenossenschaft
  • bei der Kammer
  • bei einer Rentenversicherung
  • bei einer Krankenversicherung

notwendig. Je nach freiberuflicher Tätigkeit musst du dich jedoch nicht bei allen verpflichtend anmelden, sondern kannst die Anmeldung freiwillig durchführen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du dich als Freiberufler anmelden möchtest.

Weitere Gewerbe Themen:

Wie mache ich mich als Freiberufler selbstständig?

Als Freiberufler selbstständig machen

Die Arbeit als Freiberufler bringt für Selbstständige viele Vorteile. Als Freelancer bekommst du eine freie Zeiteinteilung, wählst deine Kunden frei aus und bist von jedem Unternehmen unabhängig. Dennoch ist der Status des Freiberuflers vor allem in der Selbstständigkeit mit einigen Herausforderungen verbunden. Mit unseren Tipps gelingt es dir, dich als Freiberufler einfach selbstständig zu machen.

Definition Freie Berufe


Freiberufler, heutzutage häufig als Freelancer bezeichnet, sind Personen, welche nicht direkt bei einem Unternehmen angestellt sind. Somit zählen sie nicht zu den Arbeitnehmern des Unternehmens, sondern erhalten sämtliche Arbeitsaufträge von unterschiedlichen Auftraggebern.

Um den Unterschied zwischen freiberuflichen Tätigkeiten und einem Angestelltenverhältnis zu unterscheiden, wurde die Definition im § 18 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes festgehalten.

Dort wird vermerkt, dass eine freiberufliche Tätigkeit besteht, wenn diese selbstständig ausgeübt wird. Grundsätzlich zählen zu freiberuflichen Arbeiten Tätigkeiten aus dem

  • wissenschaftlichen
  • unterrichtenden
  • künstlerischen
  • erzieherischen
  • schriftstellerischen

Bereich. Dadurch gehört deine Tätigkeit zu den freien Berufen, wenn sie einem dieser Bereiche zuzuordnen ist. Unter anderem handelt es sich bei dir um einen Freelancer bzw. Freiberufler, wenn du

  • Rechtsanwalt
  • Arzt
  • Notar
  • Ingenieur
  • Wirtschaftsprüfer
  • Betriebs- und Volkswirt
  • Notar
  • Heilpraktiker
  • Übersetzer
  • Steuerberater
  • Dolmetscher
  • Schriftsteller
  • Journalist
  • Erzieher

bist. Dennoch existiert ein Unterschied zwischen Freelancer und Freiberufler, obwohl die beiden Begriffe häufig als Synonym verwendet werden.

Während Freiberufler zu den oben genannten Berufen gehören, kann ein Freelancer dagegen in anderen Jobs tätig werden. Bei Freelancern definiert die Art der Beschaffung und nicht die genaue Tätigkeit die Bezeichnung. Als Freelancer bist du ein freier Mitarbeiter in einem Unternehmen, wodurch du ein Angestelltenverhältnis umgehst.

Keine Gewerbepflicht für Freiberufler

Möchtest du in Deutschland selbstständig werden, musst du dein Gewerbe anmelden. Die Anmeldepflicht existiert jedoch für Unternehmer, deren Betrieb als Gewerbe angesehen wird. Als Freiberufler entfällt für dich die Anmeldepflicht beim Gewerbeamt.

Du bekommst deine Steuernummer direkt vom Finanzamt, wodurch du keine Gewerbesteuer, sondern nur Einkommens- und Umsatzsteuer zahlen musst. Zugleich unterliegst du nicht der Gewerbeaufsicht. Ergänzend bist du nicht verpflichtet, ein Mitglied bei der Handwerks- oder Handelskammer zu werden sowie dich im Handels- oder Unternehmensregister eintragen zu lassen.

Freelancer hingegen zählen zu den Personen mit einer gewerblichen Tätigkeit. Dadurch musst du die Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen und anschließend Gewerbesteuer zahlen. Folglich musst du als Freelancer anders als ein Freiberufler Gewerbeanmeldung abwickeln, um ein Unternehmen betreiben zu dürfen.

Freiberufler Kleinunternehmer mit einem eigenen Gewerbe sollten zur Sicherheit ihr zuständiges Amt kontaktieren. Dein Amt kann dir verraten, ob du als Freiberufler Kleinunternehmer ein Gewerbe führst und dadurch eine Gewerbeanmeldung benötigst oder ob du zu den freien Berufen zählst. Ebenfalls kannst du dich mit diesen Fragen an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

Musst du dein Gewerbe anmelden, da du doch nicht als Freiberufler tätig sein kannst, übernehmen wir gemeinsam mit dir diese Aufgabe. Wir füllen mit dir das Anmeldeformular aus, verraten dir, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst und reichen sie mit dir ein. Bei einer Freiberufler Gewerbeanmeldung steht dir zusätzlich hier unsere Checkliste zur Verfügung, welche dir die ersten notwendigen Fragen und Aufgaben leicht beantwortet.

Als Freiberufler selbstständig werden

Freiberufler werden ist für zahlreiche Personen nicht schwer. Die Selbstbestimmung und hohe Flexibilität reizt dabei nicht nur Studenten, Absolventen oder Berufseinsteiger, sondern ebenso Arbeitnehmer. Die Entscheidung, Freiberufler werden zu wollen, lohnt sich jedoch nicht immer. Somit solltest du dir gut überlegen, ob du den Schritt wagen möchtest.

Vorwiegend solltest du über ausreichend Reiz verfügen, um einer selbstständigen Arbeit nachgehen zu können. Motivation ist für Freiberufler und Selbstständige ausschlaggebend, um ihre Tätigkeit ordnungsgemäß erfüllen zu können. Der Antrieb sowie Grund für deine neue Arbeit als Freiberufler bzw. Freelancer sollten bereits beim Start vorliegen und dein Vorhaben langfristig unterstützen.

Zusätzlich kannst du nicht ohne passende Qualifikationen und Fähigkeiten durchstarten. Deine Geschäftsidee benötigt von dir fundamentales Wissen, sodass du dir dieses als Selbstständiger rechtzeitig aneignen musst. Gleichfalls brauchst du ein gut ausgebautes Netzwerk mit den richtigen Kontakten.

Nur Kontakte verhelfen dir letztendlich zu deinen ersten Kunden. Neue Kunden kannst du mit der richtigen Idee leichter aktiv ansprechen. Kennen deine Kunden deine Reputation bereits, kannst du sie einfacher von deiner Idee überzeugen. Um deine Kunden dennoch zu halten, musst du die notwendigen Voraussetzungen nicht nur beim Start, sondern ebenso vor ihm aufbringen.

Ergänzend kannst du deine Selbstständigkeit als Freiberufler nur ausüben, wenn du deine Dienstleistungen und Produkte verkaufen kannst. Diese sollten klar sowie eindeutig benannt werden können.

Du solltest dich dabei nicht mit der Konkurrenz vergleichen, sondern einzigartige Produkte und Dienstleistungen bieten. Konzentriere dich auf deine Stärken sowie deine Alleinstellungsmerkmale. Mit diesen punktest du gekonnt bei Kunden, wodurch du deine Selbstständigkeit aufrechterhalten kannst.

Passendes Zeitmanagement von Nöten

Bevor du dich als Freiberufler anmelden kannst, solltest du dir gut überlegen, ob deine freiberufliche Tätigkeit in deinen Lebensalltag passt. Nur die wenigsten Freiberufler sowie Freelancer arbeiten in einen standardmäßigen Acht-Stunden-Tag.

Während deine Deadlines nachts und am Wochenende liegen können, kannst du unter der Woche beispielsweise mehrere freie Tage genießen. Nur wenn du deine Tätigkeiten richtig managt und ein passendes Zeitgefühl besitzt, kannst du deine Deadlines und Abgabetermine fristgerecht einhalten.

Freiberufler benötigen ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Die zur Selbstständigkeit gehörenden Pflichten musst du eigenständig wahrnehmen. Am besten planst du deine Aufgaben immer vor oder eignest dir passende Methoden an. Die richtige und motivierende Arbeitsumgebung mitsamt Pausen und klaren Zielen können dir helfen, deine Selbstständigkeit gut zu verwirklichen.

Idealerweise legst du dir sogar feste Arbeitszeiten zu. Benötigst du Hilfe beim Zeitmanagement bei einer Selbstständigkeit oder bei der Erstellung eines guten Zeitplans, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir zeigen dir, wie du Termine und Aufgaben planst, damit deiner freiberuflichen Tätigkeit nichts im Weg steht.

Preise als Freiberufler gestalten

Freie Berufe eignen sich als Hauptberuf wie als Nebenberuf. Freiberufler Nebentätigkeit kann dir beispielsweise helfen, zusätzlich zu deinem Hauptberuf Geld zu verdienen.

Dennoch solltest du vor deiner Selbstständigkeit darauf achten, eine angemessene Entlohnung für deine Tätigkeit zu erhalten. Hierbei solltest du dich nie unter Wert verkaufen. Du kannst zwar Preise leichter senken als sie anzuheben. Dennoch hat Qualität letztendlich einen Preis.

Wenn du dich als Freiberufler anmelden musst, solltest du darauf achten, ob ein jährlicher Freibetrag für deine Tätigkeit vorliegt. Du kannst deine Preise an diesem Freibetrag orientieren, damit du mit deinen Produkten und Dienstleistungen nicht darüber kommst. Vorwiegend kannst du

  • Tages- und Stundensätze
  • Fixpreise

verrechnen.

Bei Tages- und Stundensätzen kannst du deinen Verdienst wie das Bruttogehalt eines Angestellten betrachten. Du solltest dabei unbedingt beachten, dass du Kosten wie Sozialabgaben, Krankheits- und Urlaubstage sowie die Altersvorsorge selbst übernehmen musst.

Manche Branchen an Freelancer und Freiberufler gehen bei ihren Tätigkeiten in Vorleistung. Sie machen Arbeiten wie Skizzen, Entwürfe oder Konzepte zunächst ohne Bezahlung. Der letztendliche Verdienst sollte hierbei jene Stunden inkludieren, welche du für deine Vorarbeit ebenfalls benötigt hast.

Bei einzelnen Projekten hingegen kannst du Festpreise anbieten. Festpreise beinhalten alle Leistungen und den Zeitaufwand eines Gesamtprojekts. Du solltest sie deshalb realistisch kalkulieren, um keine erheblichen Verluste hinnehmen zu müssen.

Die Stundensätze wie Festpreise hängen letztendlich von der Branche ab. Folglich solltest du dich gut informieren oder uns kontaktieren und nachfragen, welche Preise angemessen sind und welche du ansetzen solltest.

Großer Aufwand für viel Freiheit

Als Freiberufler selbstständig zu werden, setzt einen großen Aufwand voraus. Wesentlich wird zwischen

  • Freiberuflicher als Nebentätigkeit
  • Freiberuflicher als Haupttätigkeit
  • Freelancer als Nebentätigkeit
  • Freelancer als Haupttätigkeit

unterschieden. Sowohl Freiberufler Nebentätigkeit wie Hauptberuf muss mit einem passenden Zeitaufwand und einer gerechten Entlohnung angeboten werden.

Nur wenn deine Tätigkeit unter die freien Berufe fällt, entgehst du zugleich einer Gewerbeanmeldung, welche wiederum mit Kosten verbunden ist. Benötigst du Hilfe, um dich als Freiberufler anmelden zu können und deine Selbstständigkeit zu starten, solltest du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

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Freiberufler werden

Wer sind Freiberufler und kann man einfach Freiberufler werden?


Wer zu den Freiberuflern zählt ist im Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog aufgelistet sind.

Als Freiberufler ist man von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Man kann selbst nicht entscheiden, ob man nun ein Freiberufler ist oder nicht. Es kann auch bei Freiberuflern Ausnahmen geben, wo sie ein Gewerbe anmelden müssen.

Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Dolmetscher und Übersetzer

Und noch einige andere. Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können. Dies muss jedoch nicht unbedingt der Fall sein. Freiberufler zählen zu den Ausnahmen und sind keine Gewerbetreibende. Da sie keine Gewerbetreibende sind, sind sie auch von der Gewerbeanmeldung befreit und haben steuerliche Vorteile.

Wie meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an?

Freiberufler müssen sich bei ihrem zuständigen Finanzamt anmelden. Bevor sie persönlich das Finanzamt aufsuchen, müssen sie erst dafür ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In dem formlosen Schreiben müssen sie kurz folgendes angeben:

  • Name
  • Anschrift
  • Kontaktdaten
  • Steuer-ID
  • welche Tätigkeit man ausüben möchte
  • wann man beabsichtigt zu beginnen

Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welcher ausgefüllt zurückgeschickt werden muss mit den erforderlichen Unterlagen. Unterlagen, die benötigt werden, sind der gültige Personalausweis oder Reisepass. Abhängig von der Tätigkeit kann es sein, dass man seine fachliche Kompetenzen nachweisen muss anhand einer Qualifikation oder ähnlichem.

Ein Nachweis kann gefordert werden, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Berufe handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf (z.B. Arzt). Ob es sich dann tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet der Beamte vor Ort.

Manchmal kann es auch sein, dass man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte. Das heißt, dass auch Freiberufler gewerblich unterwegs sein können und deshalb ein Gewerbe anmelden müssen. Darüber entscheidet letztendlich das Finanzamt.

Wann muss eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden?

Jede Tätigkeit, ob gewerblich oder freiberuflich, sollte schon vor Beginn angemeldet werden, denn jeder Cent, den man verdient, muss angemeldet sein. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der freiberuflichen Tätigkeit erfolgen.

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einem Schlag zahlen muss und darauf zusätzlich Zinsen berechnet werden. Dabei kommen mehr Kosten auf einem zu. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man am besten schon frühzeitig sich anmelden.

Was kostet es eine freiberufliche Tätigkeit zu gründen?

Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit kostet eigentlich rein gar nichts im Gegensatz zu einer gewerblichen. Bei einem Gewerbe kann es sein, dass man ein Stammkapital aufweisen muss, welches bei Freiberuflern nicht der Fall ist. Außerdem kostet die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, damit man den Gewerbeschein kriegt.

Wie viel kostet Die Anmeldung beim Finanzamt für Freiberufler?

Die Anmeldung beim Finanzamt kostet den Freiberufler nichts, weil keine Bearbeitungsgebühren gezahlt werden müssen wie beim Gewerbeamt. Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab.

Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Also genaue Kosten kann man hierbei nicht nennen, nur dass die Anmeldung beim Finanzamt nicht kostet.

Welche Steuern zahlt man als Freiberufler?

Als Freiberufler hat man schon mal den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlt, weil keine Gewerbeanmeldung vorgeschrieben ist. Wenn man als Freiberufler auch noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, kann man sich die Umsatzsteuern sparen. Für die freiberufliche Tätigkeit reicht die Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR) aus.

Welche Behörden kommen noch für ein Freiberufler in Frage?

Nach dem Finanzamt gibt es noch weitere Behörden, wo sich ein Freiberufler melden muss. Welche Behörden genau in Frage kommen, hängt von der Tätigkeit bzw. vom Beruf selbst ab. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen.

Es gibt für den Beruf eine eigene Kammer, wo man sich anmelden muss. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer und weitere Kammern.

IHK unterstützt den Freiberufler in ihrer Tätigkeit!

Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit. In einigen Fällen muss man sich auch zuerst eine Erlaubnis von der eigenen Standeskammer einholen, um etwas zu machen (wenn man zum Beispiel Werbung machen möchte).

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk werden die Beiträge der Rentenversicherung gezahlt. Für künstlerische Freiberufler gibt es extra die Künstlersozialkasse.

Über die Künstlersozialkasse lassen sich nur die Künstler versichern. Außerdem müssen Freiberufler sich trotzdem bei der Berufsgenossenschaft anmelden, um abgesichert zu sein. Falls auch Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, müssen diese bei den entsprechenden Behörden angemeldet werden.

Wie kann man sich als Freiberufler versichern lassen?

Wenn man sich als Freiberufler nicht über das Versorgungswerk oder Künstlerkasse versichern lässt, hat man die Möglichkeit sich privat oder gesetzlich versichern zulassen. Wer als Freiberufler privat versichern lassen möchte, sollte bedenken, dass er im nachhinein nicht einfach wieder zur gesetzlichen wechseln kann.

Deshalb sollte man sich damit auseinander setzen und auch mit der Versicherung sprechen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Dabei ist auch die Gesundheit ein entscheidender Faktor beim Treffen der Entscheidung.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Den Bogen zur steuerlichen Erfassung kriegt man zugeschickt und ähnelt dem Gewerbeschein, nur bezieht man sich auf finanzielle Fragen. Er wird sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Freiberufler ausgefüllt. Den Bogen zur steuerlichen Erfassung kriegt man vom Finanzamt zugeschickt.

Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man keine Rechnungen ausstellen, denn manchmal kriegt man eine neue Steuer-ID, welche für das Gewerbe selbst sind. Diese ist dann auf den Rechnungen anzugeben. Der Bogen zur steuerlichen Erfassung sieht wie folgt aus:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen zur eigenen Person an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit beschreiben, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater machen (falls man einen hat)

Im Anschluss folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund: Handelt es von einer Neugründung oder Ummeldung? (meistens Neugründung)

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Hierbei muss man keine genauen Angaben bis auf den letzten Cent machen, weil man nicht genau weiß, wie viel man tatsächlich an Einnahmen erzielen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden und man mehr verdient als wie angegeben, welches aber nicht so schlimm ist.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind auf einige bestimmte Berufe, wie zum Beispiel Bauunternehmer, ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Im letzten Punkt kann man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Wer gerade zum ersten Mal sich selbstständig macht, kann anfangs mit dem Bogen überfordert sein. Man kann sich unsicher sein beim Ausfüllen. Doch auf GewerbeAnmeldung.com wird einem die Unsicherheit genommen, denn wir helfen dir bei Allem.

Angefangen mit deinen Papieren, die du beim Gewerbeamt oder Finanzamt angeben musst. Gemeinsam füllen wir deine Dokumente aus und du musst sie dann nur noch bei deinem zuständigen Amt abgeben.

Wir helfen dir nicht nur dabei deine Unterlagen auszufüllen, sondern bieten auch die IHK Gebühren Beratung für den Gewerbetreibenden an. Hierbei versuchen wir die Gebühren bis auf null Euro zu senken.

Diese Kosten können entscheidend sein, wenn man gar nicht so hohe Einnahmen erzielt. Wir begleiten dich auf deinem Weg zur Selbstständigkeit und sind in jeder Situation für dich da.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Das heißt sowohl Gewerbetreibende als auch einem Freiberufler steht das Recht zu die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch zu nehmen.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden. Es entlastet sie, weil sie dadurch zunächst weniger Steuern zahlen und ihre Kosten senkt.

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften.

Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Kann man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn der Freiberufler nicht zur Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, kann er auf eigenen Wunsch trotzdem ein Gewerbe anmelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wenn sich mehrere Freiberufler zusammenschließen, handelt es automatisch von einer Partnergesellschaft.

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann.

Bei Freiberuflern müssen beide in ihrer Tätigkeit freiberuflich sein, um es zu gründen. Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend. Auch muss man die GbR nicht im Handelsregister eintragen lassen und deshalb ist die Gründung auch ganz einfach.

Kann ein Freiberufler eine GmbH gründen?

Als Freiberufler kann man auch eine GmbH gründen, jedoch ist es nicht für jeden Beruf zulässig. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es gründen darf. Wenn man es darf, muss man erst einiges erledigen bevor man sich direkt beim Gewerbeamt anmeldet. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden. Dafür muss man einen Gesellschaftsvertrag abschließen, welcher vom Notar beurkundet werden muss.

Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt verpflichtet. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen.

Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen. Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet. Eine GmbH muss einen Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nachweisen.

Der Nachteil für ein Freiberufler ist, wenn er ein Gewerbe anmeldet, dass er keinen steuerlichen Vorteil mehr hat, weil man die Gewerbesteuern zahlen müsste. Das heißt, dass man sich zuerst damit auseinander setzen sollte, ob es sich lohnt ein Gewerbe anzumelden.

Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Freiberufler haben einen großen Vorteil, wenn sie ihre Tätigkeit anmelden. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit. Dadurch haben sie einen großen steuerlichen Vorteil und auch die Gründung der freiberuflichen Tätigkeit ist ganz unkompliziert.

Auch wenn sie kein Gewerbe anmelden müssen, können sie es auf eigenen Wunsch trotzdem tun. Vor allem haben sie ein Vorteil, wenn man als Freiberufler auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt.

Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer. Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man eine Menge an Geld schon sparen. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR), welches auch unkompliziert ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zuerst auch als Nebentätigkeit starten kann.

Dafür muss man nicht direkt den Job aufgeben und hat genug Zeit sich auszutesten. Gleichzeitig heißt dies auch eine zusätzliche Einnahmequelle, welches bei Kreditinstituten gut ankommt. Wenn man sich mit der Tätigkeit vertraut geworden ist, kann man im Nachhinein es in eine Haupttätigkeit ummelden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit ganz einfach erfolgen kann und man nicht lange warten muss, um starten zu können. Dafür muss man nur wissen, ob man ein Freiberufler ist.

Jemand selbst kann nicht entscheiden, ob man ein Gewerbe anmelden muss oder nicht. Nachdem man herausgefunden hat, dass man kein Gewerbe anmelden muss, kann man das Finanzamt aufsuchen. Beim Finanzamt muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und kann auch schon starten.

 

Freiberufler anmelden

Wer zählt zu den Freiberuflern?


Im Einkommenssteuergesetz in § 18 ist es klar geregelt, wer zu den Freiberuflern zählt und können von den normalen Berufen abgegrenzt werden. Freiberufler werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt, weil sie in dem Katalog aufgelistet sind.

Muss ein Freiberufler die Gewerbe anmelden?

Als Freiberufler meldet man kein Gewerbe an, weil es nicht von einer gewerblichen Tätigkeit handelt. Man kann selbst nicht entscheiden, ob man nun ein Freiberufler ist oder nicht. Es kann auch bei Freiberuflern Ausnahmen geben, wo sie ein Gewerbe anmelden müssen. Bei freien Berufen handelt es im Allgemeinen von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte
  • Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure und Ingenieure
  • Architekten
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Beratende Volks- und Betriebswirte
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Dolmetscher und Übersetzer

Und noch einige andere. Bei Freiberufler handelt es meistens von Berufen, welche meistens einen akademischen Abschluss oder ähnliches nachweisen können.

Was ist der Unterschied zwischen gewerblichen und freiberuflichen Tätigkeiten?

Meistens liegt bei Freiberufler eine akademischer Abschluss vor und die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis. Die freiberufliche Tätigkeit ist auf den Wunsch des Kunden angepasst und es besteht ein engeres Verhältnis zum Kunden. Bei gewerblichen Tätigkeiten ist es eher das Gegenteil. Es handelt von einer Massenproduktion oder von einem Produkt, welches verkauft wird. Das Unternehmen wächst hierbei ganz schnell durch die hohen Einnahmen.

Wie meldet man sich als Freiberufler an?

Als Freiberufler überspringt man den Schritt mit der Gewerbeanmeldung und meldet sich direkt beim Finanzamt. Bevor sie persönlich das Finanzamt aufsuchen, müssen sie erst dafür ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In dem formlosen Schreiben müssen sie kurz folgendes angeben:

  • Name
  • Anschrift
  • Kontaktdaten
  • Steuer-ID
  • welche Tätigkeit man ausüben möchte
  • wann man beabsichtigt zu beginnen

Anschließend schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welcher ausgefüllt zurückgeschickt werden muss mit den erforderlichen Unterlagen. Unterlagen, die benötigt werden, sind der gültige Personalausweis oder Reisepass.

Je nachdem von welchem Beruf es handelt, kann auch ein Nachweis über die fachliche Kompetenz angefordert werden. Dies kann der Fall sein, weil es sich manchmal um verantwortungsvolle Berufe handelt und man sie nicht einfach so ausüben darf (z.B. Arzt). Ob es sich dann tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet der Beamte vor Ort.

Auf was hängt die Gewerbe Anmeldung?

Manchmal kann es auch sein, dass man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Es hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommen möchte. Das heißt, dass auch Freiberufler gewerblich unterwegs sein können und deshalb ein Gewerbe anmelden müssen. Ob nun ein Gewerbe angemeldet werden muss, wird vom Finanzamt entschieden.

Bis wann muss die Anmeldung erfolgen?

Jede Tätigkeit, ob gewerblich oder freiberuflich, sollte rechtzeitig angemeldet werden, denn jeder Cent, den man verdient, muss angemeldet sein. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der freiberuflichen Tätigkeit erfolgen.

Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann es sein, dass man nachträglich nicht gezahlte Steuern auf einem Schlag zahlen muss und darauf zusätzlich Zinsen berechnet werden. Dabei kommen mehr Kosten auf einem zu. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man am besten schon die Tätigkeit vor Beginn anmelden.

Welche Kosten entstehen bei der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit?

Um eine freiberufliche Tätigkeit zu gründen, muss man nicht viel Geld reinstecken. Bei einem Gewerbe kann es sein, dass man ein Stammkapital aufweisen muss, welches bei Freiberuflern nicht der Fall ist. Außerdem kostet die Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, damit man den Gewerbeschein kriegt.

Wie viel kostet die Anmeldung beim Finanzamt für Freiberufler?

Die Anmeldung beim Finanzamt kostet den Freiberufler nichts, weil keine Bearbeitungsgebühren gezahlt werden müssen wie beim Gewerbeamt. Die Kosten der Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit hängt letztendlich von der Tätigkeit ab. Wenn man zum Beispiel als Fotograf sich anmelden möchte, bräuchte man nur eine Kamera zunächst. Bei Ärzten sieht dies anders aus. Sie bräuchten zum Beispiel eine Praxis, damit sie ihrer Tätigkeit nachkommen können. Genau Kosten kann man hierbei nicht nennen, weil es immer unterschiedlich aussehen kann.

Welche Steuern zahlt man als Freiberufler?

Als Freiberufler hat man schon mal den Vorteil, dass man keine Gewerbesteuern zahlt, weil keine Gewerbeanmeldung vorgeschrieben ist. Wenn man als Freiberufler auch noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, kann man sich die Umsatzsteuern sparen. Für die freiberufliche Tätigkeit reicht die Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR) aus.

Was wird nach dem Anmeldung des Finanzamt?

Nachdem man sich beim Finanzamt angemeldet hat, muss man noch paar weitere Behörden kontaktieren und sich anmelden. Welche Behörden genau in Frage kommen, hängt von der Tätigkeit bzw. vom Beruf selbst ab. Für Freiberufler gibt es bestimmte Kammer, wo sich anmelden müssen.

Es gibt für den Beruf eine eigene Kammer, wo man sich anmelden muss. Es gibt zum Beispiel die Rechtsanwaltskammer, Apotheken- oder Architektenkammer und weitere Kammern. Die Standeskammer erfüllt im Grunde genommen den selben Zweck wie die IHK. Sie unterstützt und überwacht den Freiberufler in ihrer Tätigkeit.

In einigen Fällen muss man sich auch zuerst eine Erlaubnis von der eigenen Standeskammer einholen, um etwas zu machen (wenn man zum Beispiel Werbung machen möchte).

Mit der Standeskammer ist auch die Anmeldung beim Versorgungwerks verpflichtend. Über das Versorgungswerk werden die Beiträge der Rentenversicherung gezahlt.

Für künstlerische Freiberufler gibt es extra die Künstlersozialkasse. Über die Künstlersozialkasse lassen sich nur die Künstler versichern. Ebenfalls muss man sich als Freiberufler bei der Berufsgenossenschaft anmelden, um abgesichert zu sein. Falls auch Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, müssen diese bei den entsprechenden Behörden angemeldet werden.

Wie lässt sich ein Freiberufler versichern?

Falls man sich als Freiberufler nicht über das Versorgungswerk oder Künstlerkasse versichern lässt, hat man die Möglichkeit sich privat oder gesetzlich versichern zulassen.

Wer als Freiberufler privat versichern lassen möchte, sollte bedenken, dass er im nachhinein nicht einfach wieder zur gesetzlichen wechseln kann. Deshalb sollte man sich damit auseinander setzen und auch mit der Versicherung sprechen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Dabei ist auch die Gesundheit und das Alter entscheidende Faktoren beim Treffen der Entscheidung.

Was ist der steuerliche Erfassungsbogen?

Den Bogen zur steuerlichen Erfassung kriegt man vom Finanzamt zugeschickt und ähnelt dem Gewerbeschein, nur bezieht man sich auf finanzielle Fragen. Er wird sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Freiberufler ausgefüllt. Den Bogen zur steuerlichen Erfassung kriegt man vom Finanzamt zugeschickt.

Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man keine Rechnungen ausstellen, denn manchmal kriegt man eine neue Steuer-ID, welche für das Gewerbe selbst sind. Diese ist dann auf den Rechnungen anzugeben. Der Bogen zur steuerlichen Erfassung sieht wie folgt aus:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen zur eigenen Person an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit beschreiben, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater machen (falls man einen hat)

Im Anschluss folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man mit der Tätigkeit beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund: Handelt es von einer Neugründung oder Ummeldung? (meistens Neugründung)

Die Tätigkeit vorstellen!

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Hierbei muss man keine genauen Angaben bis auf den letzten Cent machen, weil man nicht genau weiß, wie viel man tatsächlich an Einnahmen erzielen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden und man mehr verdient als wie angegeben, welches aber nicht so schlimm ist.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind auf einige bestimmte Berufe, wie zum Beispiel Bauunternehmer, ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Im letzten Punkt kann man ankreuzen, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Zum ersten Mal sich selbstständig machen

Wer gerade zum ersten Mal sich selbstständig macht, kann anfangs mit dem Bogen überfordert sein. Man kann sich unsicher sein beim Ausfüllen. Doch auf GewerbeAnmeldung.com wird einem die Unsicherheit genommen, denn wir helfen dir bei Allem. Angefangen mit deinen Papieren, die du beim Gewerbeamt oder Finanzamt angeben musst. Gemeinsam füllen wir deine Dokumente aus und du musst sie dann nur noch bei deinem zuständigen Amt abgeben.

Wir helfen dir nicht nur dabei deine Unterlagen auszufüllen, sondern bieten auch die IHK Gebühren Beratung für den Gewerbetreibenden an. Hierbei versuchen wir die Gebühren bis auf null Euro zu senken. Diese Kosten können entscheidend sein, wenn man gar nicht so hohe Einnahmen erzielt. Wir begleiten dich auf deinem Weg zur Selbstständigkeit und sind in jeder Situation für dich da.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen und nicht nur Gewerbetreibende. Das heißt sowohl Gewerbetreibende als auch einem Freiberufler steht das Recht zu die Regelung eines Kleinunternehmers in Anspruch zu nehmen. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern, in dem sie von den Umsatzsteuern befreit werden. Es entlastet sie, weil sie dadurch zunächst weniger Steuern zahlen und ihre Kosten senkt.

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Damit man tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlt, müssen in beiden Jahren die Umsatzgrenzen eingehalten werden.

Als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden?

Auch wenn der Freiberufler nicht zur Gewerbeanmeldung verpflichtet ist, kann er auf eigenen Wunsch trotzdem ein Gewerbe anmelden. Folgende Rechtsformen stehen ihm zur Wahl:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • Partnergesellschaft
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wenn sich mehrere Freiberufler zusammenschließen, handelt es automatisch von einer Partnergesellschaft.

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gehört zu den Personengesellschaften. Die Gründung erfolgt von mindestens zwei Personen. Das heißt, dass eine GbR nicht alleine gegründet werden kann. Bei Freiberuflern müssen beide in ihrer Tätigkeit freiberuflich sein, um es zu gründen. Ein Gesellschaftsvertrag ist hierbei nicht verpflichtend. Auch muss man die GbR nicht im Handelsregister eintragen lassen und deshalb ist die Gründung auch ganz einfach.

Kann ein Freiberufler eine GmbH gründen?

Als Freiberufler kann man auch eine GmbH gründen, jedoch ist es nicht für jeden Beruf zulässig. Dafür muss man sich zuerst erkundigen, ob man es gründen darf. Wenn man es darf, muss man erst einiges erledigen bevor man sich direkt beim Gewerbeamt anmeldet. Dafür muss die GmbH aber erstmal im Handelsregister eingetragen werden. Dafür muss man einen Gesellschaftsvertrag abschließen, welcher vom Notar beurkundet werden muss.

Nach der Eintragung ist man der Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt verpflichtet. Das heißt, dass dadurch die steuerlichen Vorteile verloren gehen. Der Freiberufler muss dann auch hier Gewerbesteuern zahlen. Der Vorteil bei einer GmbH ist, dass man nicht mit seinem privaten Vermögen haften kann und geschützt ist, weil die Gesellschaft mit seinem eigenen Vermögen haftet. Eine GmbH muss einen Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nachweisen.

Bevor man als Freiberufler sofort ein Gewerbe anmeldet, sollte man sich erkundigen, ob es sich für die Tätigkeit lohnt.

Vorteile eines Freiberuflers

Die freiberufliche Tätigkeit bietet einige Vorteile an. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und sind auch von der Zahlung der Gewerbesteuern befreit. Auch wenn sie kein Gewerbe anmelden müssen, können sie es auf eigenen Wunsch trotzdem tun. Jedoch müssen sie dann Gewerbesteuern zahlen und können nicht hierbei sparen. Vor allem haben sie ein Vorteil, wenn man als Freiberufler auch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt.

Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer. Wenn man keine Umsatz- und Gewerbesteuer zahlt, kann man eine Menge an Geld schon sparen. Für die Buchhaltung eines Freiberuflers genügt die einfache Einnahme Überschuss Rechnung (EÜR), welches auch unkompliziert ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zuerst auch als Nebentätigkeit starten kann. Dafür muss man nicht direkt den Job aufgeben und hat genug Zeit sich auszutesten. Gleichzeitig heißt dies auch eine zusätzliche Einnahmequelle, welches bei Kreditinstituten gut ankommt. Später hat man immer noch die Möglichkeit es in eine Haupttätigkeit umzuwandeln.

Fazit

Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit ist ganz einfach und unkompliziert. Man muss auch kein Stammkapital aufweisen. Um eine freiberufliche Tätigkeit anzumelden, muss man nur wissen, ob man ein Freiberufler ist. Man selbst kann nicht entscheiden, ob man zu den Freiberuflern zählt. Wenn diese Frage geklärt ist, kann man das für sich zuständige Gewerbeamt ausfindig machen. Beim Finanzamt muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und die notwendigen Unterlagen einreichen. Nach dem die Anmeldung erfolgt ist, kann man auch mit der Tätigkeit loslegen.

 

Freiberufler Kleingewerbe – So Einfach! Gewerbe anmelden

Freiberufler – Wer sind sie?


Bei Freiberuflern handelt es von wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, welche selbstständig ausgeübt wird und Gewinn erbringen soll.

Freiberufler sind in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Sie werden auch Katalog- oder katalogähnliche Berufe genannt. Die freien Berufe sind zum Beispiel:

  • Ärzte
  • Tierärzte
  • Zahnärzte
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberaterfr
  • Unternehmensberater
  • Notare
  • Rechtsanwälte
  • Heilpraktiker
  • Schriftsteller
  • Dolmetscher, Übersetzer
  • Journalisten, Bildberichterstatter

Und noch viele weitere Berufe. Bei freiberufliche Tätigkeiten liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Der akademische Abschluss muss auch bei der Anmeldung nachgewiesen werden. Die Bezahlung eines Freiberuflers kann auf Honoraren basieren.

Sind Freiberufler Gewerbetreibende?

Freiberufler sind in ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende und melden auch aus diesem Grund kein Gewerbe an. Dadurch sind die auch automatisch von den Gewerbesteuern befreit und sind auch kein Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer.

Es kann aber Ausnahmen geben, wo auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Es steht ihnen auch zu ein Gewerbe trotzdem anzumelden, doch dadurch können sie die steuerlichen Vorteile nicht genießen und müssen einigen Pflichten nachkommen.

Wer sind Gewerbetreibende?

Bei Gewerbetreibende handelt es grundsätzlich von einer Massenproduktion, die verkauft wird. Wie der Name schon sagt sind es gewerbliche Tätigkeiten, die ausgeübt werden. Hier ist es auch nicht unbedingt erforderlich seine fachliche Kompetenz nachzuweisen.

Wo melden sich Freiberufler an?

Da Freiberufler keine Gewerbetreibende sind melden sie nicht beim Gewerbeamt an. Sie müssen sich direkt beim Finanzamt anmelden. Dafür müssen sie zunächst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken.

In diesen muss man seinen Vor- und Nachnamen, Anschrift, Kontaktdaten und die Steuer-ID angeben. Zusätzlich muss man kurz beschreiben, um welche Tätigkeit es sich handelt und wann man damit beginnen möchte.

Anschließend schickt das Finanzamt den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Diesen muss man ausfüllen und zurückschicken. Es gibt keine Bearbeitungsgebühren, die beim Finanzamt anfallen.

Freiberufler haben nicht die Möglichkeit ihre Tätigkeit online anzumelden. Freiberufler müssen ihre Qualifikation nachweisen können, um auch der Tätigkeit nachkommen zu können, da es sich um Freie Berufe handelt.

Wo müssen sich überall Freiberufler anmelden?

Unabhängig vom Finanzamt müssen sie sich bei der Standeskammer, Versorgungswerk und Künstlersozialkasse anmelden. Die Standeskammer ist nur für kammerpflichtige Berufe verpflichtend. Die Standeskammer ist ähnlich wie die IHK. Sie unterstützt den Freiberufler und überwacht sie auch.

Für kammerpflichtige Berufe ist auch der Versorgungswerk verpflichtend. Bei dem Versorgungswerk zahlt man die Beiträge der Rentenversicherung. Es gibt auch nicht kammerpflichtige Berufe, die die Rentenversicherung zahlen müssen. Nicht Rentenversicherungspflichtige Berufe haben die eigene Wahl es zu zahlen oder eine private Rentenversicherung abzuschließen.

Die Künstlersozialkasse betrifft nur künstlerische Berufe. Diese ist sozusagen die Krankenkasse für Künstler. Eine freiberufliche Tätigkeit muss nicht ins Handelsregister eingetragen werden, jedoch kann man es trotzdem tun.

Dann muss man sich bewusst werden, dass es noch andere Pflichten gibt, die man nachkommen muss. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man sich zusätzlich bei der Bundesagentur für Arbeit melden und eine Betriebsnummer anfordern.

Die Mitarbeiter müssen auch bei der Krankenkasse angemeldet werden. Außerdem müssen sich Freiberufler in einigen Fällen auch bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der steuerliche Erfassungsbogen ist so ähnlich wie das Formular zur Gewerbeanmeldung. Nur geht man hierbei in das Finanzielle mehr ein. Der Bogen besteht aus acht Punkten, die ausgefüllt werden. Man muss nur die zutreffenden Punkte ausfüllen.

Im ersten Punkt beginnt man mit den Angaben zur eigenen Person bzw. allgemeine Informationen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Im dritten Punkt muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt. Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Handwerker oder Bauunternehmer müssen den fünften Punkt ausfüllen, alle anderen können diesen Punkt überspringen.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt an. Danach wird gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Nach dem alles ausgefüllt worden ist, schickt man den Bogen zurück.

Können Freiberufler sich als Kleinunternehmer eintragen lassen?

Die Kleinunternehmerregelung können auch Freiberufler für sich beanspruchen. Die Kleinunternehmerregelung gibt vor im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz (früher 17.500 Euro) und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz zu erwirtschaften. Wenn man dies erfüllt, ist man von den Umsatzsteuern befreit.

Falls man im ersten Geschäftsjahr die Umsatzgrenze überschreitet, kann man nicht mehr die Regelung in Anspruch nehmen. Diese Regelung ist eine Starthilfe und soll einen neuangehenden Selbstständigen unterstützen.

Kleinunternehmer oder Kleingewerbe – Wo liegt der Unterschied?

Ein Freiberufler kann kein Kleingewerbetreibender sein, weil er kein Gewerbe anmeldet. Doch von der Regelung eines Kleinunternehmers kann er profitieren.

Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von Umsatzsteuern befreien, wenn man die Umsatzgrenze im ersten und zweiten Geschäftsjahr einhaltet. Bei eine Kleingewerbe sind nicht diese Grenzen geben.

Mit einem Kleingewerbe kann man jährlich 50.000 Euro Gewinn oder 500.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Dies betrifft aber nicht eine freiberufliche Tätigkeit.

Kann man eine freiberufliche Tätigkeit als nebenberuflich nachkommen?

Eine freiberufliche Tätigkeit kann auch als nebenberuflich ausgeübt werden. Dies bietet einige Vorteile. Angefangen damit, wenn man sich unsicher ist. Falls man noch nicht genau weiß, ob die Tätigkeit für einen sich eignet, kann man es nebenbei austesten.

Dabei hat man keinen Zeitdruck und auch keine Angst vor finanziellen Krisen, weil man noch eine Haupteinnahmequelle hat. Außerdem kann man auch in Ruhe den Markt erkunden, sich weiterentwickeln und die Tätigkeit aufbauen.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit gibt es allerdings einiges, was beachtet werden muss. Man darf nicht die gesetzlichen Arbeitszeiten verletzen und darf auch nicht die Arbeit im Hauptjob vernachlässigen. Zu dem muss die Einnahme der Person zu 50% aus der Haupteinnahmequelle bestehen, da man sonst möglicherweise die Sozialversicherung doppelt zahlen muss.

Wann muss man die Tätigkeit anmelden?

Der Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit muss man nachkommen, wenn man diese selbstständig und langfristig nachkommen möchte und dieser Gewinn einbringen soll. Die Anmeldung sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen.

Welche Steuern zahlt man als Freiberufler?

Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet, müssen sie keine Gewerbesteuern zahlen. Als Freiberufler zahlt man die Umsatzsteuer, es sei denn man nimmt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch.

Die Höhe der Umsatzsteuer betragen 19% und in einigen Fällen 7%. Freiberufler führen ihre Buchhaltung mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).

Fazit

Freiberufler fangen damit an sich beim Finanzamt anzumelden. Sie schicken ihnen zunächst ein formloses Schreiben und erhalten im Anschluss den steuerlichen Erfassungsbogen.

Die fachliche Kompetenz muss anhand eines Abschlusses nachgewiesen werden. In einigen Ausnahmefällen kann es sein, dass auch sie ein Gewerbe anmelden müssen.

Die Vorteile bei freien Berufen sind, dass man von der Kleinunternehmerregelung profitieren kann, nebenberuflich anfangen kann und auch kein Gewerbe anmelden muss.

Dadurch zahlt man keine Gewerbesteuern, muss keinen Mindestkapital aufweisen und muss auch nicht ins Handelsregister eingetragen werden. Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen und Geld sparen.

Wenn man zunächst nebenberuflich startet, hat man genug Zeit um sich auszutesten. Währenddessen kann man eventuell den Markt erkunden und langsam die Tätigkeit aufbauen. Außerdem ist man durch den Hauptjob finanziell abgesichert.

 

 

Freiberufler anmelden Formular – Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Wer sind Freiberufler?


Freiberufler sind im Einkommenssteuergesetz § 18 klar geregelt. Sie werden auch Katalog- oder Katalogähnliche Berufe genannt. Bei Katalogberufen handelt es von künstlerische, unterrichtende, erzieherische oder schriftstellerische Tätigkeiten.

Bei katalogähnlichen Berufen handelt es von beratende, medizinische, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten. Freiberufler sind ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende und müssen auch aus diesem Grund kein Gewerbe anmelden.

Bei Freiberuflern handelt es sich grundsätzlich um eine Tätigkeit, welches auf Kundenwunsch ausgeübt wird und keine Massenproduktion ist. Bei Freiberuflern liegt oftmals ein akademischer Abschluss vor. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Tierärzte und Zahnärzte
  • Heilpraktiker
  • Ingenieure
  • Architekten
  • Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Journalisten
  • Schriftsteller
  • Notare
  • Rechtsanwälte
  • und noch weitere Berufe

Wo melden sich Freiberufler an?

Da Freiberufler keine Gewerbetreibende sind, müssen sie nicht beim Gewerbeamt vorstellig werden. Sie müssen ihre freiberufliche Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt anmelden.

Zuerst informiert man das Finanzamt über das Vorhaben. Das tut man über ein formloses Schreiben an das Finanzamt. Im Anschluss erhält man seine Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen.

In dem Schreiben muss man seinen Namen, Anschrift, Daten zum Kontaktieren und die Steuer-ID angeben. Man muss auch kurz beschreiben um welche Tätigkeit es sich handel und wann man damit beginnen möchte.

Es gibt einige Fälle, wo sein kann, dass man trotzdem ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird aber vor Ort beim Finanzamt von dem Beamten entschieden.

Um die freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Dieser sieht zunächst Komplex aus, aber hier erfährst du, wie du es richtig ausfüllen kannst! Der steuerliche Erfassungsbogen besteht aus acht Seiten.

In Punkt eins macht man Allgemeine Informationen:

  • Angaben zur eigenen Person(Name, Adresse und Steuer-ID)
  • Angaben zum Ehegatten(falls vorhanden)
  • Tätigkeit, welcher ausgeübt werden soll, angeben
  • Bankkonto angeben
  • Angaben zum Steuerberater (falls vorhanden)

In Punkt zwei folgen die Angaben zur freiberuflichen Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum des Beginns
  • Kammerzugehörigkeit (in der Regel ist man es als Freiberufler nicht)
  • Gründungsform (Neugründung, Übernahme, Verlegung)

In Punkt drei wird gefragt, was man sich vorstellt wie viel Einkunft zu erzielen.

In Punkt vier muss man Angaben zur Gewinnermittlung machen.

Punkt fünf betrifft nur Handwerker oder Bauunternehmer.

Im sechsten Punkt muss man Angaben zu Mitarbeitern machen, falls welche beschäftigt werden.

Im siebten Punkt kann man angeben, ob man von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte.

Nach dem der steuerlicher Erfassungsbogen ausgefüllt worden ist, muss er zum Finanzamt zurückgeschickt werden.

Als Freiberufler die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen?

In Punkt sieben des Fragebogens kann man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Auch Freiberufler haben einen Anspruch darauf.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Starthilfe für neue Selbstständige. Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen.

Dafür muss man allerdings Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzung ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften darf.

Es muss beides erfüllt sein, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlt. Die Umsatzsteuer betragen 19% und sind die sogenannten Mehrwertsteuer.

Kann man auch eine freiberufliche Tätigkeit online anmelden?

Die freiberufliche Tätigkeit kann man nicht online anmelden. Diesen Service bieten die Finanzämter nicht an und deshalb muss man das Finanzamt in jedem Fall persönlich aufsuchen.

Wann muss man die freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Eine freiberufliche Tätigkeit ist dann anzumelden, wenn eine langfristige und auf Gewinn ausgerichtete Tätigkeit vorliegt. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen erfolgen, nach dem man die Tätigkeit aufgenommen hat. Ansonsten muss man alle nicht getätigten Zahlungen im nachhinein zahlen und dies könnte dann auf einem Schlag zu viel sein.

Was kostet die Anmeldung?

Da bei einer Freiberufler kein Gewerbe anmelden müssen, zahlen sie auch für die Anmeldung beim Finanzamt nichts. Auch ist für die Anmeldung kein Mindestkapital oder ähnliches notwendig. Jedoch könnte es sein, dass Nachweise gefordert werden (z.B. Führungszeugnis). Dann könnten minimale Kosten auf den Freiberufler zukommen.

Nachweis über die Qualifikation

Da es sich bei Freiberufler um einen Beruf handelt, müssen sie auch diese nachweisen können, weil sie ihrer Tätigkeit ordnungsgemäß nachkommen müssen. Ohne den Nachweis ist es nicht gestattet eine freiberufliche Tätigkeit auszuüben.

Wo muss man noch eine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Die Eintragung im Handelsregister ist für ein Freiberufler ist ebenfalls nicht vorgeschrieben. Trotzdem hat man die Wahl es zu tun. Neben dem Finanzamt gibt es noch andere Anlaufstellen. Freiberufler müssen sich bei der Standeskammer (kammerpflichtige freie Berufe), Versorgungswerk und Künstlersozialkasse anmelden.

Zu den kammperflichtigen Berufen zählen zum Beispiel Ärzte, Notare, Steuerberater, Rechtsanwälte und noch einige andere. Die Standeskammer unterstützt und überprüft im allgemeinen den Freiberufler.

Für kammerpflichtige Berufe ist auch die Anmeldung bei dem entsprechenden Versorgungwerk notwendig bzw. verpflichtend. Hier werden die Beiträge für die Rentenversicherung gezahlt. Auch andere Berufe müssen die Rentenversicherung zahlen.

Für Berufe, die nicht dazu verpflichtet sind, können entweder freiwillig die Rentenversicherung zahlen oder eine private Rentenversicherung abschliessen. Die Künstlersozialkasse ist zu vergleichen mit der normalen Krankenkasse.

Die Anmeldung betrifft hier nur die künstlerische Tätigkeiten. Die Berufsgenossenschaft ist auch für Freiberufler verpflichtend. Fall man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern und die Mitarbeiter bei der jeweiligen Krankenkasse anmelden.

Können Freiberufler trotzdem Gewerbe anmelden?

Einem Freiberufler steht es trotzdem zu ein Gewerbe anzumelden, doch in der Regel lohnt es sich für sie nicht, weil sie dann Gewerbesteuern und die Mitgliedschaft bei der IHK zahlen müssten und zu dem müsste man sich eventuell ins Handelsregister eintragen lassen. Falls man doch ein Gewerbe anmelden möchte, sollte man am besten die für sich eignende Rechtsform entscheiden.

Krankenversicherung bei Freiberufler

Bei künstlerischen Tätigkeiten meldet man sich bei der Künstlersozialkasse an. Die anderen Berufsgruppen können zwischen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung entscheiden. Hier bei sollte man beachten, dass wenn man einmal privat versichert ist nicht zurück zu gesetzlichen wechseln kann. Deshalb sollte man anfangs dies gut durchdenken und die Entscheidung treffen.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebentätigkeit

Auch kann man nebenberuflich eine Tätigkeit anmelden. Dadurch kann der Freiberufler einige Vorteile genießen. Zunächst eignet es sich am besten für Freiberufler, die sich noch nicht ganz sicher sind. Dadurch haben sie die Möglichkeit sich auszutesten ohne direkt den Job zu kündigen.

Auch wenn die Tätigkeit am Anfang nicht prickelnd läuft, ist man noch durch den Hauptjob abgesichert. Dabei muss man aber beachten, dass man zum einen die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet.

Damit man in der nebenberuflichen Tätigkeit nicht versicherungspflichtig ist, muss man mindestens die Hälfte des Einkommens aus der hauptberuflichen Tätigkeit erzielen. Wenn dies der Fall ist, ist man auch von der Versicherungspflicht befreit. Auch sollte man beachten, dass man die Tätigkeit im Hauptberuf nicht vernachlässigt.

Steuern bei Freiberuflern

Freiberufler sind von den Gewerbesteuern befreit. Als Freiberufler zahlt man nur die Umsatzsteuer. Doch wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, dann ist man von diesen befreit. Die Umsatzsteuer betragen in der Regel 19%, jedoch gibt es einige Fälle wo man nur 7% zahlen muss. Für die Buchführung reicht bei einem Freiberufler die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) aus.

Vor- und Nachteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Die Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit ist, dass ohne viel Aufwand man die Tätigkeit beim Finanzamt anmelden kann. Mit einer freiberuflichen Tätigkeit ist man unabhängig. Dabei entfallen die Gewerbesteuer, weil man nicht ein Gewerbe anzumelden braucht.

Neben den Gewerbesteuern kann man sich auch die Umsatzsteuer sparen, in dem man die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt. Vor allem sind für Künstler die Sozialversicherungsbeiträge gering.

Wenn man sich anfangs unsicher ist, kann man zuerst nebenberuflich mit der Tätigkeit beginnen und muss auch die Versicherung nicht aus der eigenen Tasche zahlen. Der Nachteil einer freiberuflichen Tätigkeit ist, dass es sein kann keinen festen Gehalt zu haben und dieser zum Beispiel Abhängig von einem Kundenauftrag ist.

Fazit

Für Freiberufler beginnt es beim Finanzamt. Freiberufler müssen ihre Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Sie sind nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet. Eine freiberufliche Tätigkeit muss man anmelden, wenn diese langfristig ausgeübt werden soll und Gewinn einbringen soll.

Welche Berufe zu den Freiberuflern zählen, sind im Gesetz klar geregelt.Frei Berufe sind zum Beispiel: Ärzte, Ingenieure, Schriftsteller, Steuerberater und noch einige andere Berufe. Um sich anmelden zu können, müssen sie dem Finanzamt ein formloses Schreiben schicken.

Daraufhin erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser muss ordentlich ausgefüllt und zurückgeschickt werden. In dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung muss man Angaben zur eigenen Person und zur Tätigkeit machen. Zu dem muss man auch ausfüllen, wie viel man sich vorstellt damit zu verdienen.

Bei der Anmeldung beim Finanzamt muss man seine Qualifikation nachweisen, zum Beispiel anhand eines akademischen Abschlusses. Die Anmeldung kostet den Freiberufler gar nichts. Bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung kann man sich auch für die Kleinunternehmerregelung entscheiden.

Wenn man dies tut ist man von den Umsatzsteuern befreit. Dafür muss man aber darauf achten, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erzielen darf.

Auch kann man zunächst damit nebenberuflich starten und erstmal schauen, ob es sich für einen eignet und sich langsam austesten. Dabei hat man noch eine Haupteinnahmequelle und ist auch finanziell abgesichert.

 

Freiberufler oder Kleingewerbe

Ob man nun als Freiberufler oder als kleiner Gewerbetreibender durchstarten möchte kann man nicht immer selbst bestimmen. In vielen Fällen ist dies in Deutschland klar geregelt. Doch unabhängig davon, für welchen Weg man sich auch entscheiden möchte, haben beide einen sehr großen Vorteil und sind dabei auch noch sehr kostengünstig.

Damit auch du den idealen Einstieg in die selbstständige Berufswelt ohne Probleme durchführen kannst, erhältst du in diesem Artikel alle Informationen bezüglich des Kleingewerbes und des Freiberuflers. Nur auf GewerbeAnmeldung.com findest du die neuesten Trends und Meldungen rund um die Selbstständigkeit.

Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Kleinunternehmer?


Der Unterschied zwischen einem Freiberufler und Kleingewerbetreibende ist, dass Freiberufler keine Gewerbetreibende sind.

Selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten zählen zu den Freiberuflern und sind nach § 18 des Einkommenssteuergesetz klar geregelt.

Sie werden auch Katalog und Katalogähnliche Berufe genannt. Zu den Freien Berufe zählen zum Beispiel: Journalisten, Bildberichterstatter, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dolmetscher, Übersetzer, Ärzte, Rechtsanwälte und Ingenieure. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tätigkeiten, die als freiberufliche Tätigkeit gelten.

Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit und müssen sich direkt beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt wird der steuerliche Erfassungsbogen ausgefüllt. Wenn man mit seinem Gewerbe von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte, muss man dies auch beim steuerlichen Erfassungsbogen als Kleingewerbe angeben.

Als Kleingewerbetreibende darf man im ersten Jahr bis 17.500 Euro und im zweiten Jahr bis 50.000 Euro Umsatz erzielen, ohne dass man dafür Umsatzsteuer zahlen muss. Freiberufler können auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren, sind aber in ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende.

Wo muss man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung erfolgt beim zuständigen Gewerbeamt, in dem man alle erforderlichen Unterlagen abgibt. Unterlagen, die man dafür benötigt sind das Formular zur Gewerbeanmeldung, der Personalausweis oder Reisepass, bei nicht EU-Bürgern die gültige Aufenthaltsgenehmigung und je nach Tätigkeit auch eventuell Nachweise.

Im Gegensatz dazu muss man kein Gewerbe anmelden, wenn man freiberuflich tätig ist. Sie melden sich direkt beim zuständigen Finanzamt an und reichen den steuerlichen Erfassungsbogen ein.

Damit sind sie dazu berechtigt der freiberuflichen Tätigkeit nachzukommen und dürfen ihr Geld verdienen. Ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet letztendlich das Finanzamt

Wann muss man eine Anmeldung vornehmen?

Sobald eine selbstständige und langfristige Tätigkeit vorliegt, mit dem man Gewinn erzielen möchte, muss man dies anmelden. Ohne eine Anmeldung hat man keine Berechtigung der Tätigkeit nachzukommen.

Das heißt die Anmeldung sollte am besten vor Beginn der Tätigkeit erfolgen. Falls man es trotzdem tun sollte, kann eine Bußgeldstrafe folgen und somit teuer werden. Deshalb sollte die Anmeldung schon vorher erfolgen.

Unterschied zwischen einem normalen Gewerbeschein und einem Kleingewerbeschein?

Einen Unterschied zwischen dem normalen Gewerbeschein und Kleingewerbeschein gibt es nicht. Beim Gewerbeamt gibt es nur ein Formular zur Gewerbeanmeldung.

Ob man dann als Kleingewerbetreibender gilt, gibt man bei dem steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt an. Wenn man dies getan hat, gilt man als Kleingewerbetreibender und kann von der Kleinunternehmerregelung profitieren.

Kann man sich auch Online anmelden?

Abhängig von der Stadt in dem man sein Gewerbe anmeldet, kann es sein, dass man auch die Möglichkeit hat sein Gewerbe online anzumelden. Die Online-Anmeldung bietet den Vorteil, dass man bequem von Zuhause aus und jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann, ohne dass man erst auf einen Termin vom zuständigen Gewerbeamt warten muss.

Danach bekommt man vom Finanzamt per Post die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, die man ausfüllen und zurückschicken muss. Bei Freiberuflern hingegen ist die Online-Anmeldung nicht möglich, denn sie müssen persönlich zum Finanzamt um ihre freiberufliche Tätigkeit anzumelden.

Welche Unterlagen braucht das Finanzamt?

Unterlagen, die man beim Finanzamt einreichen muss, sind der steuerliche Erfassungsbogen und der Personalausweis oder Reisepass. Falls man nicht EU-Bürger ist, benötigt man eine gültige Aufenthaltsgenehmigung.

Freiberufler müssen ihre fachlichen Kompetenzen nachweisen können, um der freiberuflichen Tätigkeit nachkommen zu können. Dies könnte z b nachgewiesen werden durch den Abschluss, Weiterbildungskurse, Zertifikate oder eine Empfehlung einer Person, die in dieser Domäne ein hohes Ansehen genießt.

Welche Kosten hat man als selbstständiger?

Die ersten Kosten, die man als Gewerbetreibender trägt, sind die Bearbeitungsgebühren, die man beim zuständigen Gewerbeamt tragen muss. Dies sind einmalige Kosten. Die genaue Höhe der Bearbeitungsgebühr belaufen sich auf rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet die Pflichtmitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) anzutreten. Das ist gesetzlich so geregelt und kann nicht vermieden werden.

Es gibt allerdings die Möglichkeit keine Gebühren zu bezahlen, wenn man einen Umsatz von unter 5.200 Euro hat. Die jährlichen Gebühren betragen rund 30 bis 70 Euro für kleinere Gewerbe. Sofern man im Handelsregister eingetragen ist, muss man sogar 150 bis 300 Euro bezahlen.

Als Freiberufler ist man kein Gewerbetreibender und somit auch nicht zur Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtet. Weitere Kosten, die anfallen können, sind zum Beispiel eine Räumlichkeit, Mitarbeiter, Partnerschaften, Patente und Neuanschaffungen.

Wie viel darf man mit einem kleinen Gewerbe verdienen?

Wer als Kleingewerbetreibender gelten will, muss zuerst dies beim Finanzamt angeben. Dies macht man in dem man bei dem steuerlichen Erfassungsbogen es einträgt. Als Kleingewerbetreibender ist man von den Umsatzsteuern befreit und muss diese nicht zahlen.

Die Voraussetzung dafür ist, dass man im ersten Jahr nicht mehr als 17.500 Euro und im zweiten nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen darf. Die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) reicht zur Buchhaltung aus.

Bis wann gilt man als kleines Gewerbe?

Sobald eine selbstständige Tätigkeit vorliegt mit dem man Geld verdienen möchte, ist man dazu verpflichtet ein Gewerbe anzumelden. Hierbei ist es egal, wie viel man verdienen wird.

So lange man der Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung nachkommt bzw. die Grenze des vorgeschriebenen Umsatzes nicht überschreitet, kann man als kleines Gewerbe gelten.

Den Arbeitgeber von der selbstständige Tätigkeiten erzählen?

Ob man dem Arbeitgeber von der selbstständigen Tätigkeit erzählen muss, hängt immer von der Situation ab. In manchen Arbeitsverträgen ist dieser Punkt festgehalten.

Wenn dies der Fall ist, dann muss man den Arbeitgeber von der Selbstständigkeit erzählen, unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit. Dadurch will der Arbeitgeber den Wettbewerb vermeiden.

Selbst wenn es im Arbeitsvertrag nicht niedergeschrieben ist und man sich in der selben Branche selbstständig macht, muss man dem Arbeitgeber davon erzielen, weil dann Wettbewerb herrscht. In dem Fall kann es sein, dass der Arbeitgeber dies verbietet.

Falls es sich nicht um die selbe Branche handelt, muss man dies nicht dem Arbeitgeber erzählen, jedoch wäre es besser um das Vertrauen des Arbeitgebers nicht zu missbrauchen.

Unabhängig von alle dem darf das eigene Gewerbe, welches man nebenberuflich führt, nicht den Hauptberuf beeinträchtigen. Man muss darauf achten, dass man dadurch die Arbeit im Hauptberuf nicht vernachlässigt und auch die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht missachtet,

Krankenversicherung bei freiberufliche Tätigkeit?

Freiberufler müssen sich versichern lassen, haben aber selbst die Möglichkeit zu entscheiden wie sie es tun.

Ihnen stehen drei Optionen offen: gesetzliche Krankenversicherung (GKV), Künstlersozialkasse (KSK) und private Krankenversicherung (PKV).

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, jedoch gibt es trotzdem einen Mindestbeitrag, der gezahlt werden muss. Welchen Beitrag Freiberufler bei der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen, entscheiden sie selbst.

Sie haben die Wahl zwischen 14% und 14,6%. Bei 14,6% ist auch das Krankengeld ab der siebten Woche enthalten im Gegensatz zu 14% Beitragssatz. Bei der privaten Krankenversicherung kann man die Versicherung den Wünschen entsprechend anpassen.

Meistens werden bei der privaten Krankenversicherung auch die Verträge entsprechend des Alters, Gesundheitsstandes, Berufes und Familienangehörigen abgeschlossen.

Falls man privat versichert ist und zur gesetzlichen Krankenversicherung wechseln möchte, kann dies sehr schwer sein. De Gruppe der Künstler können sich bei der Künstlerkasse versichern lassen. Bei der Künstlerkasse zahlt man in der Regel den halben Versicherungsbeitrag.

Anmeldung bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Gewerbetreibende werden nach der Gewerbeanmeldung automatisch Mitglied bei der IHK. Bei einem Freiberufler ist dies anders, da er kein Gewerbe anmeldet. Dadurch sind sie auch nicht zur Mitgliedschaft bei der IHK gezwungen.

Letztendlich entscheidet das Finanzamt, ob es sich tatsächlich um einen Freiberufler handelt. Wenn sie der Meinung sind das man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden muss, ist man in dem Fall auch zur Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtet.

Welche Steuern zahlen Freiberufler und Gewerbetreibende?

Als Gewerbetreibender zahlt man drei Arten von Steuer: Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Einkommenssteuer werden nicht vom Unternehmen selbst gezahlt, sondern werden in der privaten Erklärung des Gesellschafters angegeben.

Als Gewerbetreibender zahlt man auch Umsatzsteuer. Umsatzsteuer sind auf jeder Rechnung zu finden. In der Regel betragen die Umsatzsteuer 19% und in manchen Fällen ist dies ermäßigt und betragen dann nur 7%.

Umsatzsteuer sind nicht anderes als Mehrwertsteuer, so wie wir es auch in unserem Alltag kennen. Diese werden eigentlich vom Kunden bezahlt und werden dann direkt an das Finanzamt gezahlt. Gewerbesteuer muss jeder zahlen der ein Gewerbe angemeldet hat.

Wenn man aber im steuerlichen Erfassungsbogen sich als Kleingewerbetreibender einträgt, muss man die Umsatzsteuer nicht zahlen. Bei Freiberuflern ist dies anders. Da sie kein Gewerbe anmelden müssen, müssen Freiberufler auch keine Gewerbesteuer zahlen.

Ist man als Freiberufler gleich selbstständig?

Selbstständigkeit bedeutet, wenn man nicht in der Angestelltenposition ist, sondern eigenständig einer Tätigkeit nachkommt. Demnach sind Gewerbetreibende und auch Freiberufler selbstständig. Das heißt man kann auch freiberuflich selbstständig sein.

Ist ein Freiberufler ein Einzelunternehmer?

Es gibt verschiedene Rechtsformen, die einem Freiberufler zustehen. Dazu zählen: die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Partnergesellschaft (PartG), Freiberufler-GmbH und auch das Einzelunternehmen.

Als Einzelunternehmer gilt man, wie der Name auch sagt, wenn man der freiberuflichen Tätigkeit nachkommt. Freiberufler haben auch die Möglichkeit sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammenzuschließen.

Auch können sie eine GmbH gründen, welches aber nur in bestimmten Berufen möglich ist. Der Vorteil bei einem Einzelunternehmer ist, dass kein Mindestkapital erforderlich ist. Dadurch ist die Gründung auch unkompliziert und einfach.

Auch ist die Gründung kostengünstig, da Freiberufler sich nur beim zuständigen Finanzamt anmelden müssen und die Eintragung im Handelsregister nicht Pflicht ist. Außerdem muss auch keine Gewinnaufteilung erfolgen, da man als einziger Geschäftsführer gilt.

Fazit:

Freiberufler sind nach dem Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt. Dazu zählen auch Katalog und Katalogähnliche Berufe. Die freien Berufe sind zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Architekten, Steuerberater, Volks- und Betriebswirte und ähnliche Berufe. Im Gegensatz zu normalen Gewerbetreibenden müssen Freiberufler kein Gewerbe anmelden.

Als Freiberufler gilt man als selbstständig und deshalb müssen sie sich beim Finanzamt anmelden in dem sie den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Freiberuflicher Tätigkeit darf man erst dann nachkommen, wenn das Finanzamt es so erlaubt. Außerdem muss man auch seine fachlichen Kompetenzen nachweisen können.

Zusätzliche Unterlagen die benötigt werden bei Freiberufler sind der Personalausweis oder Reisepass. Auch bei einem normalen Gewerbe wird der Ausweis benötigt und zu dem das Formular zur Gewerbeanmeldung und eventuell Nachweise und Qualifikationen. In manchen Fällen kann es sein, dass man auch freiberuflich ein Gewerbe anmelden muss.

Als normaler Gewerbetreibender kann man von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Wenn man den vorgeschriebenen Umsatz nicht überschreitet, gilt man als Kleinunternehmer und muss dann keine Umsatzsteuer zahlen. Um von der Regelung profitieren zu können, muss man dies im steuerlichen Erfassungsbogen angeben.

Wenn man freiberuflich ist, kann man auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren, ist aber trotzdem in seiner Tätigkeit kein gewerbetreibender. In jedem Fall muss man vor Beginn der Tätigkeit sich bei der entsprechenden Behörde anmelden.

Vorher ist es nicht erlaubt und kann zu Bußgeld führen. Somit kann das Gründen teurer werden, als es sein sollte. Als Freiberufler reicht es aus, wenn man die Buchhaltung mit der einfachen Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) führt. Die Gründung ist einfach, denn die Anmeldung kann ganz schnell bei der zuständigen Finanzverwaltung erfolgen. Hierfür ist die persönliche Vorsprache erforderlich.