Wie mache ich mich als Freiberufler selbstständig?

Als Freiberufler selbstständig machen

Die Arbeit als Freiberufler bringt für Selbstständige viele Vorteile. Als Freelancer bekommst du eine freie Zeiteinteilung, wählst deine Kunden frei aus und bist von jedem Unternehmen unabhängig. Dennoch ist der Status des Freiberuflers vor allem in der Selbstständigkeit mit einigen Herausforderungen verbunden. Mit unseren Tipps gelingt es dir, dich als Freiberufler einfach selbstständig zu machen.

Definition Freie Berufe


Freiberufler, heutzutage häufig als Freelancer bezeichnet, sind Personen, welche nicht direkt bei einem Unternehmen angestellt sind. Somit zählen sie nicht zu den Arbeitnehmern des Unternehmens, sondern erhalten sämtliche Arbeitsaufträge von unterschiedlichen Auftraggebern.

Um den Unterschied zwischen freiberuflichen Tätigkeiten und einem Angestelltenverhältnis zu unterscheiden, wurde die Definition im § 18 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes festgehalten.

Dort wird vermerkt, dass eine freiberufliche Tätigkeit besteht, wenn diese selbstständig ausgeübt wird. Grundsätzlich zählen zu freiberuflichen Arbeiten Tätigkeiten aus dem

  • wissenschaftlichen
  • unterrichtenden
  • künstlerischen
  • erzieherischen
  • schriftstellerischen

Bereich. Dadurch gehört deine Tätigkeit zu den freien Berufen, wenn sie einem dieser Bereiche zuzuordnen ist. Unter anderem handelt es sich bei dir um einen Freelancer bzw. Freiberufler, wenn du

  • Rechtsanwalt
  • Arzt
  • Notar
  • Ingenieur
  • Wirtschaftsprüfer
  • Betriebs- und Volkswirt
  • Notar
  • Heilpraktiker
  • Übersetzer
  • Steuerberater
  • Dolmetscher
  • Schriftsteller
  • Journalist
  • Erzieher

bist. Dennoch existiert ein Unterschied zwischen Freelancer und Freiberufler, obwohl die beiden Begriffe häufig als Synonym verwendet werden.

Während Freiberufler zu den oben genannten Berufen gehören, kann ein Freelancer dagegen in anderen Jobs tätig werden. Bei Freelancern definiert die Art der Beschaffung und nicht die genaue Tätigkeit die Bezeichnung. Als Freelancer bist du ein freier Mitarbeiter in einem Unternehmen, wodurch du ein Angestelltenverhältnis umgehst.

Keine Gewerbepflicht für Freiberufler

Möchtest du in Deutschland selbstständig werden, musst du dein Gewerbe anmelden. Die Anmeldepflicht existiert jedoch für Unternehmer, deren Betrieb als Gewerbe angesehen wird. Als Freiberufler entfällt für dich die Anmeldepflicht beim Gewerbeamt.

Du bekommst deine Steuernummer direkt vom Finanzamt, wodurch du keine Gewerbesteuer, sondern nur Einkommens- und Umsatzsteuer zahlen musst. Zugleich unterliegst du nicht der Gewerbeaufsicht. Ergänzend bist du nicht verpflichtet, ein Mitglied bei der Handwerks- oder Handelskammer zu werden sowie dich im Handels- oder Unternehmensregister eintragen zu lassen.

Freelancer hingegen zählen zu den Personen mit einer gewerblichen Tätigkeit. Dadurch musst du die Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen und anschließend Gewerbesteuer zahlen. Folglich musst du als Freelancer anders als ein Freiberufler Gewerbeanmeldung abwickeln, um ein Unternehmen betreiben zu dürfen.

Freiberufler Kleinunternehmer mit einem eigenen Gewerbe sollten zur Sicherheit ihr zuständiges Amt kontaktieren. Dein Amt kann dir verraten, ob du als Freiberufler Kleinunternehmer ein Gewerbe führst und dadurch eine Gewerbeanmeldung benötigst oder ob du zu den freien Berufen zählst. Ebenfalls kannst du dich mit diesen Fragen an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

Musst du dein Gewerbe anmelden, da du doch nicht als Freiberufler tätig sein kannst, übernehmen wir gemeinsam mit dir diese Aufgabe. Wir füllen mit dir das Anmeldeformular aus, verraten dir, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst und reichen sie mit dir ein. Bei einer Freiberufler Gewerbeanmeldung steht dir zusätzlich hier unsere Checkliste zur Verfügung, welche dir die ersten notwendigen Fragen und Aufgaben leicht beantwortet.

Als Freiberufler selbstständig werden

Freiberufler werden ist für zahlreiche Personen nicht schwer. Die Selbstbestimmung und hohe Flexibilität reizt dabei nicht nur Studenten, Absolventen oder Berufseinsteiger, sondern ebenso Arbeitnehmer. Die Entscheidung, Freiberufler werden zu wollen, lohnt sich jedoch nicht immer. Somit solltest du dir gut überlegen, ob du den Schritt wagen möchtest.

Vorwiegend solltest du über ausreichend Reiz verfügen, um einer selbstständigen Arbeit nachgehen zu können. Motivation ist für Freiberufler und Selbstständige ausschlaggebend, um ihre Tätigkeit ordnungsgemäß erfüllen zu können. Der Antrieb sowie Grund für deine neue Arbeit als Freiberufler bzw. Freelancer sollten bereits beim Start vorliegen und dein Vorhaben langfristig unterstützen.

Zusätzlich kannst du nicht ohne passende Qualifikationen und Fähigkeiten durchstarten. Deine Geschäftsidee benötigt von dir fundamentales Wissen, sodass du dir dieses als Selbstständiger rechtzeitig aneignen musst. Gleichfalls brauchst du ein gut ausgebautes Netzwerk mit den richtigen Kontakten.

Nur Kontakte verhelfen dir letztendlich zu deinen ersten Kunden. Neue Kunden kannst du mit der richtigen Idee leichter aktiv ansprechen. Kennen deine Kunden deine Reputation bereits, kannst du sie einfacher von deiner Idee überzeugen. Um deine Kunden dennoch zu halten, musst du die notwendigen Voraussetzungen nicht nur beim Start, sondern ebenso vor ihm aufbringen.

Ergänzend kannst du deine Selbstständigkeit als Freiberufler nur ausüben, wenn du deine Dienstleistungen und Produkte verkaufen kannst. Diese sollten klar sowie eindeutig benannt werden können.

Du solltest dich dabei nicht mit der Konkurrenz vergleichen, sondern einzigartige Produkte und Dienstleistungen bieten. Konzentriere dich auf deine Stärken sowie deine Alleinstellungsmerkmale. Mit diesen punktest du gekonnt bei Kunden, wodurch du deine Selbstständigkeit aufrechterhalten kannst.

Passendes Zeitmanagement von Nöten

Bevor du dich als Freiberufler anmelden kannst, solltest du dir gut überlegen, ob deine freiberufliche Tätigkeit in deinen Lebensalltag passt. Nur die wenigsten Freiberufler sowie Freelancer arbeiten in einen standardmäßigen Acht-Stunden-Tag.

Während deine Deadlines nachts und am Wochenende liegen können, kannst du unter der Woche beispielsweise mehrere freie Tage genießen. Nur wenn du deine Tätigkeiten richtig managt und ein passendes Zeitgefühl besitzt, kannst du deine Deadlines und Abgabetermine fristgerecht einhalten.

Freiberufler benötigen ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Die zur Selbstständigkeit gehörenden Pflichten musst du eigenständig wahrnehmen. Am besten planst du deine Aufgaben immer vor oder eignest dir passende Methoden an. Die richtige und motivierende Arbeitsumgebung mitsamt Pausen und klaren Zielen können dir helfen, deine Selbstständigkeit gut zu verwirklichen.

Idealerweise legst du dir sogar feste Arbeitszeiten zu. Benötigst du Hilfe beim Zeitmanagement bei einer Selbstständigkeit oder bei der Erstellung eines guten Zeitplans, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir zeigen dir, wie du Termine und Aufgaben planst, damit deiner freiberuflichen Tätigkeit nichts im Weg steht.

Preise als Freiberufler gestalten

Freie Berufe eignen sich als Hauptberuf wie als Nebenberuf. Freiberufler Nebentätigkeit kann dir beispielsweise helfen, zusätzlich zu deinem Hauptberuf Geld zu verdienen.

Dennoch solltest du vor deiner Selbstständigkeit darauf achten, eine angemessene Entlohnung für deine Tätigkeit zu erhalten. Hierbei solltest du dich nie unter Wert verkaufen. Du kannst zwar Preise leichter senken als sie anzuheben. Dennoch hat Qualität letztendlich einen Preis.

Wenn du dich als Freiberufler anmelden musst, solltest du darauf achten, ob ein jährlicher Freibetrag für deine Tätigkeit vorliegt. Du kannst deine Preise an diesem Freibetrag orientieren, damit du mit deinen Produkten und Dienstleistungen nicht darüber kommst. Vorwiegend kannst du

  • Tages- und Stundensätze
  • Fixpreise

verrechnen.

Bei Tages- und Stundensätzen kannst du deinen Verdienst wie das Bruttogehalt eines Angestellten betrachten. Du solltest dabei unbedingt beachten, dass du Kosten wie Sozialabgaben, Krankheits- und Urlaubstage sowie die Altersvorsorge selbst übernehmen musst.

Manche Branchen an Freelancer und Freiberufler gehen bei ihren Tätigkeiten in Vorleistung. Sie machen Arbeiten wie Skizzen, Entwürfe oder Konzepte zunächst ohne Bezahlung. Der letztendliche Verdienst sollte hierbei jene Stunden inkludieren, welche du für deine Vorarbeit ebenfalls benötigt hast.

Bei einzelnen Projekten hingegen kannst du Festpreise anbieten. Festpreise beinhalten alle Leistungen und den Zeitaufwand eines Gesamtprojekts. Du solltest sie deshalb realistisch kalkulieren, um keine erheblichen Verluste hinnehmen zu müssen.

Die Stundensätze wie Festpreise hängen letztendlich von der Branche ab. Folglich solltest du dich gut informieren oder uns kontaktieren und nachfragen, welche Preise angemessen sind und welche du ansetzen solltest.

Großer Aufwand für viel Freiheit

Als Freiberufler selbstständig zu werden, setzt einen großen Aufwand voraus. Wesentlich wird zwischen

  • Freiberuflicher als Nebentätigkeit
  • Freiberuflicher als Haupttätigkeit
  • Freelancer als Nebentätigkeit
  • Freelancer als Haupttätigkeit

unterschieden. Sowohl Freiberufler Nebentätigkeit wie Hauptberuf muss mit einem passenden Zeitaufwand und einer gerechten Entlohnung angeboten werden.

Nur wenn deine Tätigkeit unter die freien Berufe fällt, entgehst du zugleich einer Gewerbeanmeldung, welche wiederum mit Kosten verbunden ist. Benötigst du Hilfe, um dich als Freiberufler anmelden zu können und deine Selbstständigkeit zu starten, solltest du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden.

Weitere Gewerbe Themen:

Freiberufler anmelden Student – Wie du als Student richtig selbstständig wirst?

Wer sind Freiberufler?


Wer zu den Gruppen der Freiberufler gehört, ist im Gesetz klar geregelt. Die Liste der Freiberufler findet man in § 18 des Einkommensteuergesetzes. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es bei den freiberuflichen Tätigkeiten von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten handelt. Als Freiberufler ist man nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet, sondern meldet sich direkt beim zuständigen Finanzamt an.

Kann man als freiberuflicher Student arbeiten?

Nicht alle Studenten können einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, denn bei der Anmeldung muss ein akademischer Abschluss nachgewiesen werden. Das heißt, dass man je nach Tätigkeit der freiberuflichen Tätigkeit nachkommen kann.

Als Student kann man der erzieherischen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder wirtschaftlichen Tätigkeit nachkommen.

Welchen freiberuflichen Tätigkeiten ist es gestattet?

Folgenden Tätigkeiten kann man als freiberuflicher Student nachkommen:

  • Lehrer als Nachhilfe (Musik, Deutsch, Mathe und mehr)
  • Designer
  • Fotograf
  • Schreiber

Wo meldet man sich als freiberuflicher Student an?

Wenn man als Student einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Bevor das Finanzamt persönlich aufgesucht wird, schickt man ein formloses Schreiben an das Finanzamt. In diesem Schreiben erwähnt man: Namen, Anschrift, Kontaktdaten, welcher Tätigkeit mach nachkommen möchte und wann man beginnen wird.

Was schickt Finansamt  Im Anschluss schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welches man ausgefüllt zurückschicken muss. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung muss man Fragen beantworten wie zum Beispiel: Was für Einnahmen stellt man sich vor zu erzielen? Nach dem der Bogen eingereicht worden ist, entscheidet das Finanzamt, ob man der Tätigkeit nachkommen darf.

Welche Steuern muss man zahlen?

Auch als freiberuflicher Student zahlt man keine Gewerbesteuer, weil man von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist. Je nach dem wie viel Gewinn man im Jahr erzielt zahlt man keine Einkommenssteuer. Wenn der Gewinn im Jahr nicht mehr als ca. 9000 Euro beträgt, zahlt man keine Einkommenssteuer.

Wann zahlt man Umsatzsteuer?

Wenn noch die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch genommen wird, zahlt man auch keine Umsatzsteuer. Damit man von der Umsatzsteuer befreit ist, muss man Umsatzgrenzen einhalten. Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Als Freiberufler reicht es aus, wenn man die Einnahme Überschuss Regelung (EÜR) führt, um den Gewinn zu ermitteln.

Wie lässt man sich als freiberuflicher Student versichern?

Der Student darf seine normale Versicherung beibehalten, sollte jedoch dabei die Voraussetzungen kennen und einhalten. Dafür sollte man am Besten sich mit der Versicherung in Verbindung setzen. Falls es notwendig ist sich privat versichern zu lassen, sollte man vorher berechnen, ob es sich bei der Nebentätigkeit lohnt.

Bis wann sollte man sich anmelden?

Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit erfolgen.

Fazit

Auch als Student kann man einer freiberuflichen Tätigkeit nachkommen, jedoch sollte man bedenken, dass es nicht allen Tätigkeiten gestattet ist. Wenn man der Tätigkeit nachkommen möchte, muss man sich innerhalb von vier Wochen nach Beginn beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den steuerlichen Erfassungsbogen aus und kann schon mit der Tätigkeit starten.

 

Ab wann Gewerbe anmelden Hobby – Gewerbe anmelden (Hobby & Freiberufler)

Wer ein Hobby ausübt und damit ein wenig Geld verdient, der fragt sich des öfteren auch, ob dies auch überhaupt erlaubt ist. In manchen Fällen darf man das Hobby auch weiterhin ausüben, ohne eine gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt oder beim Finanzamt anmelden zu müssen. Doch dafür gibt es bestimmte Regeln.

Wo kann man sich selbstständig anmelden?


Falls man den Entschluss getroffen hat und mit dem eigenen Hobby ein Gewerbe zu eröffnen, dann ist dies sehr ehrgeizig. Um sich dementsprechend vorbereiten zu können. Erfährst du hier alles wissenswerte.

Die Anmeldung eines Gewerbes kann man bei dem Gewerbeamt erledigen. Wenn man vor Ort erscheint, dauert die Gewerbeanmeldung in der Regel rund 40 bis 50 Minuten, je nachdem, wie viele Fragen gestellt werden.

Man bezahlt zunächst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von rund 20 bis 60 Euro. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Unterlagen dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie kann man den Gewerbeschein bekommen?

Nachdem man die erforderlichen Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man ein Formular zur Gewerbeanmeldung, welches man ausfüllen muss. Beim Formular muss man unter anderem Angeben, ob man ein Haupt- oder ein Nebengewerbe gründen möchte.

Bei einem Hauptgewerbe müsste man beispielsweise die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Nachdem man das Formular dann vollständig ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben und gestempelt. Die Kopie dieses Formulars erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann von nun als Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Nachdem man das Gewerbe angemeldet hat, werden weitere Behörden informiert. Dazugehören neben dem Finanzamt, auch die IHK und die Berufsgenossenschaften.

Ab wann muss man ein Gewerbe beim Hobby anmelden?

Man darf mit einem Hobby bis zu 410 Euro Gewinn im Jahr verdienen, ohne eine Gewerbeanmeldung beantragen zu müssen. Auch könnte man ein Hobby wie beispielsweise das des Fotografen ausüben, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Doch dann wäre man Freiberufler und müsste diese Tätigkeit dann bei dem Finanzamt anmelden. Wenn wir weiterhin beim Beispiel mit dem Fotografen bleiben, dann müsste dieser genau dann eine Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden, wenn er auch eine Räumlichkeit mietet und Mitarbeiter einstellt.

Hierfür sollte man sich nicht allzu Zeit lassen. Falls man dazu verpflichtet wird, die Gewerbeanmeldung beantragen zu müssen, dann sollte man dies so schnell wie möglich erledigen, da ansonsten ein Bußgeld in Höhe von rund 1000 Euro und mehr drohen kann.

Kann man rückwirkend Gewerbeanmeldung beantragen?

Ja. Man hat die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung rückwirkend anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monaten Zeit. Dennoch sollte man dies nicht auf die leichte Schulter nehmen und sofort erledigen.

Welche Kleingewerbe gibt es?

Sehr viele: sei es Kapitalgesellschaften wie eine GmbH, eine AG oder UG oder Personengesellschaften wie ein Kleingewerbe oder eine GbR. In erster Linie ist für viele Gründer ein Kleingewerbe interessant.

Dieses Gewerbe ist unter anderem auch das Beliebteste der Deutschen. Die Anmeldung eines Kleingewerbes erfolgt nicht bei dem Amt des Gewerbes, sondern bei dem Finanzamt.

Wie viel darf ich verkaufen ohne Kleingewerbe anmelden zu müssen?

Sofern man einer Leidenschaft nachgeht und mit diesem nur das kleine Geld verfolgt, dann darf man im Jahr bis zu 410 Euro verdienen, ohne dabei die Gewerbeanmeldung beantragen zu müssen.

Falls die Leidenschaft allerdings immer professioneller wird und man immer mehr Kunden bekommt, dann kann es auch durchaus sein, dass man auch als Freiberufler anfangen kann.

Freiberufler sind ebenfalls Selbstständige, besitzen jedoch kein Gewerbe und müssen auch keine Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes beantragen. Jedoch müssen Freiberufler einen akademischen Abschluss oder ähnliches beim Finanzamt nachweisen.

Wie hoch dürfen die Einnahmen im Jahr sein?

Als Freiberufler kann man jede Menge verdienen und hat nach oben hin keine Grenzen. Jedoch muss man ab einer Summe von 7500 Euro monatlich die Steuern bezahlen. Steuern, die ein Freiberufler zahlen müsste, sind die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer, die unter anderem auch als Mehrwertsteuer gelten.

Fazit:

Für jeden Gründer ist es ein Traum, wenn aus einer Leidenschaft, wie einem Hobby, etwas großes wie ein Unternehmen wird. Wenn man durch die eigene Tätigkeit Menschen glücklich machen kann, einen gewissen Einfluss genießt,

Dinge in Bewegung setzen kann und damit gutes Geld verdient. Ein Traum. Dieser wird nur dadurch getoppt, wenn die Einnahmen sehr passabel sind die Gewinne mehr versprechen, als ein nettes Nebeneinkommen, sondern der ganze Lebensunterhalt durch den Gewinn finanziert werden kann.

Dann ist dies ein sehr erstrebenswertes Ziel. Die Anmeldung eines Hobbys muss man bei dem zuständigen Gewerbeamt in der Stadt erledigen. Man muss einige Angaben machen, ein Formular ausfüllen, eine kleine Gebühr bezahlen und dann warten, das sich das Amt der Finanzen meldet.

Nachdem man auch dort die erforderlichen Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt hat, kann man endlich beginnen, mit dem Hobby satte Einnahmen anzupeilen.

 

Freiberufler Kleingewerbe – So Einfach! Gewerbe anmelden

Freiberufler – Wer sind sie?


Bei Freiberuflern handelt es von wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, welche selbstständig ausgeübt wird und Gewinn erbringen soll.

Freiberufler sind in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Sie werden auch Katalog- oder katalogähnliche Berufe genannt. Die freien Berufe sind zum Beispiel:

  • Ärzte
  • Tierärzte
  • Zahnärzte
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberaterfr
  • Unternehmensberater
  • Notare
  • Rechtsanwälte
  • Heilpraktiker
  • Schriftsteller
  • Dolmetscher, Übersetzer
  • Journalisten, Bildberichterstatter

Und noch viele weitere Berufe. Bei freiberufliche Tätigkeiten liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Der akademische Abschluss muss auch bei der Anmeldung nachgewiesen werden. Die Bezahlung eines Freiberuflers kann auf Honoraren basieren.

Sind Freiberufler Gewerbetreibende?

Freiberufler sind in ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende und melden auch aus diesem Grund kein Gewerbe an. Dadurch sind die auch automatisch von den Gewerbesteuern befreit und sind auch kein Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer.

Es kann aber Ausnahmen geben, wo auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Es steht ihnen auch zu ein Gewerbe trotzdem anzumelden, doch dadurch können sie die steuerlichen Vorteile nicht genießen und müssen einigen Pflichten nachkommen.

Wer sind Gewerbetreibende?

Bei Gewerbetreibende handelt es grundsätzlich von einer Massenproduktion, die verkauft wird. Wie der Name schon sagt sind es gewerbliche Tätigkeiten, die ausgeübt werden. Hier ist es auch nicht unbedingt erforderlich seine fachliche Kompetenz nachzuweisen.

Wo melden sich Freiberufler an?

Da Freiberufler keine Gewerbetreibende sind melden sie nicht beim Gewerbeamt an. Sie müssen sich direkt beim Finanzamt anmelden. Dafür müssen sie zunächst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken.

In diesen muss man seinen Vor- und Nachnamen, Anschrift, Kontaktdaten und die Steuer-ID angeben. Zusätzlich muss man kurz beschreiben, um welche Tätigkeit es sich handelt und wann man damit beginnen möchte.

Anschließend schickt das Finanzamt den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Diesen muss man ausfüllen und zurückschicken. Es gibt keine Bearbeitungsgebühren, die beim Finanzamt anfallen.

Freiberufler haben nicht die Möglichkeit ihre Tätigkeit online anzumelden. Freiberufler müssen ihre Qualifikation nachweisen können, um auch der Tätigkeit nachkommen zu können, da es sich um Freie Berufe handelt.

Wo müssen sich überall Freiberufler anmelden?

Unabhängig vom Finanzamt müssen sie sich bei der Standeskammer, Versorgungswerk und Künstlersozialkasse anmelden. Die Standeskammer ist nur für kammerpflichtige Berufe verpflichtend. Die Standeskammer ist ähnlich wie die IHK. Sie unterstützt den Freiberufler und überwacht sie auch.

Für kammerpflichtige Berufe ist auch der Versorgungswerk verpflichtend. Bei dem Versorgungswerk zahlt man die Beiträge der Rentenversicherung. Es gibt auch nicht kammerpflichtige Berufe, die die Rentenversicherung zahlen müssen. Nicht Rentenversicherungspflichtige Berufe haben die eigene Wahl es zu zahlen oder eine private Rentenversicherung abzuschließen.

Die Künstlersozialkasse betrifft nur künstlerische Berufe. Diese ist sozusagen die Krankenkasse für Künstler. Eine freiberufliche Tätigkeit muss nicht ins Handelsregister eingetragen werden, jedoch kann man es trotzdem tun.

Dann muss man sich bewusst werden, dass es noch andere Pflichten gibt, die man nachkommen muss. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man sich zusätzlich bei der Bundesagentur für Arbeit melden und eine Betriebsnummer anfordern.

Die Mitarbeiter müssen auch bei der Krankenkasse angemeldet werden. Außerdem müssen sich Freiberufler in einigen Fällen auch bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der steuerliche Erfassungsbogen ist so ähnlich wie das Formular zur Gewerbeanmeldung. Nur geht man hierbei in das Finanzielle mehr ein. Der Bogen besteht aus acht Punkten, die ausgefüllt werden. Man muss nur die zutreffenden Punkte ausfüllen.

Im ersten Punkt beginnt man mit den Angaben zur eigenen Person bzw. allgemeine Informationen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Im dritten Punkt muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt. Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Handwerker oder Bauunternehmer müssen den fünften Punkt ausfüllen, alle anderen können diesen Punkt überspringen.

Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt an. Danach wird gefragt, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Nach dem alles ausgefüllt worden ist, schickt man den Bogen zurück.

Können Freiberufler sich als Kleinunternehmer eintragen lassen?

Die Kleinunternehmerregelung können auch Freiberufler für sich beanspruchen. Die Kleinunternehmerregelung gibt vor im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz (früher 17.500 Euro) und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz zu erwirtschaften. Wenn man dies erfüllt, ist man von den Umsatzsteuern befreit.

Falls man im ersten Geschäftsjahr die Umsatzgrenze überschreitet, kann man nicht mehr die Regelung in Anspruch nehmen. Diese Regelung ist eine Starthilfe und soll einen neuangehenden Selbstständigen unterstützen.

Kleinunternehmer oder Kleingewerbe – Wo liegt der Unterschied?

Ein Freiberufler kann kein Kleingewerbetreibender sein, weil er kein Gewerbe anmeldet. Doch von der Regelung eines Kleinunternehmers kann er profitieren.

Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von Umsatzsteuern befreien, wenn man die Umsatzgrenze im ersten und zweiten Geschäftsjahr einhaltet. Bei eine Kleingewerbe sind nicht diese Grenzen geben.

Mit einem Kleingewerbe kann man jährlich 50.000 Euro Gewinn oder 500.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Dies betrifft aber nicht eine freiberufliche Tätigkeit.

Kann man eine freiberufliche Tätigkeit als nebenberuflich nachkommen?

Eine freiberufliche Tätigkeit kann auch als nebenberuflich ausgeübt werden. Dies bietet einige Vorteile. Angefangen damit, wenn man sich unsicher ist. Falls man noch nicht genau weiß, ob die Tätigkeit für einen sich eignet, kann man es nebenbei austesten.

Dabei hat man keinen Zeitdruck und auch keine Angst vor finanziellen Krisen, weil man noch eine Haupteinnahmequelle hat. Außerdem kann man auch in Ruhe den Markt erkunden, sich weiterentwickeln und die Tätigkeit aufbauen.

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit gibt es allerdings einiges, was beachtet werden muss. Man darf nicht die gesetzlichen Arbeitszeiten verletzen und darf auch nicht die Arbeit im Hauptjob vernachlässigen. Zu dem muss die Einnahme der Person zu 50% aus der Haupteinnahmequelle bestehen, da man sonst möglicherweise die Sozialversicherung doppelt zahlen muss.

Wann muss man die Tätigkeit anmelden?

Der Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit muss man nachkommen, wenn man diese selbstständig und langfristig nachkommen möchte und dieser Gewinn einbringen soll. Die Anmeldung sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn erfolgen.

Welche Steuern zahlt man als Freiberufler?

Da man als Freiberufler kein Gewerbe anmeldet, müssen sie keine Gewerbesteuern zahlen. Als Freiberufler zahlt man die Umsatzsteuer, es sei denn man nimmt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch.

Die Höhe der Umsatzsteuer betragen 19% und in einigen Fällen 7%. Freiberufler führen ihre Buchhaltung mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).

Fazit

Freiberufler fangen damit an sich beim Finanzamt anzumelden. Sie schicken ihnen zunächst ein formloses Schreiben und erhalten im Anschluss den steuerlichen Erfassungsbogen.

Die fachliche Kompetenz muss anhand eines Abschlusses nachgewiesen werden. In einigen Ausnahmefällen kann es sein, dass auch sie ein Gewerbe anmelden müssen.

Die Vorteile bei freien Berufen sind, dass man von der Kleinunternehmerregelung profitieren kann, nebenberuflich anfangen kann und auch kein Gewerbe anmelden muss.

Dadurch zahlt man keine Gewerbesteuern, muss keinen Mindestkapital aufweisen und muss auch nicht ins Handelsregister eingetragen werden. Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen und Geld sparen.

Wenn man zunächst nebenberuflich startet, hat man genug Zeit um sich auszutesten. Währenddessen kann man eventuell den Markt erkunden und langsam die Tätigkeit aufbauen. Außerdem ist man durch den Hauptjob finanziell abgesichert.

 

 

Freiberufler anmelden Formular – Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Wer sind Freiberufler?


Freiberufler sind im Einkommenssteuergesetz § 18 klar geregelt. Sie werden auch Katalog- oder Katalogähnliche Berufe genannt. Bei Katalogberufen handelt es von künstlerische, unterrichtende, erzieherische oder schriftstellerische Tätigkeiten.

Bei katalogähnlichen Berufen handelt es von beratende, medizinische, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten. Freiberufler sind ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende und müssen auch aus diesem Grund kein Gewerbe anmelden.

Bei Freiberuflern handelt es sich grundsätzlich um eine Tätigkeit, welches auf Kundenwunsch ausgeübt wird und keine Massenproduktion ist. Bei Freiberuflern liegt oftmals ein akademischer Abschluss vor. Zu den freien Berufen gehören:

  • Ärzte, Tierärzte und Zahnärzte
  • Heilpraktiker
  • Ingenieure
  • Architekten
  • Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Journalisten
  • Schriftsteller
  • Notare
  • Rechtsanwälte
  • und noch weitere Berufe

Wo melden sich Freiberufler an?

Da Freiberufler keine Gewerbetreibende sind, müssen sie nicht beim Gewerbeamt vorstellig werden. Sie müssen ihre freiberufliche Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt anmelden.

Zuerst informiert man das Finanzamt über das Vorhaben. Das tut man über ein formloses Schreiben an das Finanzamt. Im Anschluss erhält man seine Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen.

In dem Schreiben muss man seinen Namen, Anschrift, Daten zum Kontaktieren und die Steuer-ID angeben. Man muss auch kurz beschreiben um welche Tätigkeit es sich handel und wann man damit beginnen möchte.

Es gibt einige Fälle, wo sein kann, dass man trotzdem ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird aber vor Ort beim Finanzamt von dem Beamten entschieden.

Um die freiberufliche Tätigkeit anmelden zu können, muss man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Dieser sieht zunächst Komplex aus, aber hier erfährst du, wie du es richtig ausfüllen kannst! Der steuerliche Erfassungsbogen besteht aus acht Seiten.

In Punkt eins macht man Allgemeine Informationen:

  • Angaben zur eigenen Person(Name, Adresse und Steuer-ID)
  • Angaben zum Ehegatten(falls vorhanden)
  • Tätigkeit, welcher ausgeübt werden soll, angeben
  • Bankkonto angeben
  • Angaben zum Steuerberater (falls vorhanden)

In Punkt zwei folgen die Angaben zur freiberuflichen Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum des Beginns
  • Kammerzugehörigkeit (in der Regel ist man es als Freiberufler nicht)
  • Gründungsform (Neugründung, Übernahme, Verlegung)

In Punkt drei wird gefragt, was man sich vorstellt wie viel Einkunft zu erzielen.

In Punkt vier muss man Angaben zur Gewinnermittlung machen.

Punkt fünf betrifft nur Handwerker oder Bauunternehmer.

Im sechsten Punkt muss man Angaben zu Mitarbeitern machen, falls welche beschäftigt werden.

Im siebten Punkt kann man angeben, ob man von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte.

Nach dem der steuerlicher Erfassungsbogen ausgefüllt worden ist, muss er zum Finanzamt zurückgeschickt werden.

Als Freiberufler die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen?

In Punkt sieben des Fragebogens kann man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Auch Freiberufler haben einen Anspruch darauf.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Starthilfe für neue Selbstständige. Bei der Kleinunternehmerregelung kann man sich von den Umsatzsteuern befreien lassen.

Dafür muss man allerdings Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzung ist, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften darf.

Es muss beides erfüllt sein, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlt. Die Umsatzsteuer betragen 19% und sind die sogenannten Mehrwertsteuer.

Kann man auch eine freiberufliche Tätigkeit online anmelden?

Die freiberufliche Tätigkeit kann man nicht online anmelden. Diesen Service bieten die Finanzämter nicht an und deshalb muss man das Finanzamt in jedem Fall persönlich aufsuchen.

Wann muss man die freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Eine freiberufliche Tätigkeit ist dann anzumelden, wenn eine langfristige und auf Gewinn ausgerichtete Tätigkeit vorliegt. Die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit sollte spätestens innerhalb von vier Wochen erfolgen, nach dem man die Tätigkeit aufgenommen hat. Ansonsten muss man alle nicht getätigten Zahlungen im nachhinein zahlen und dies könnte dann auf einem Schlag zu viel sein.

Was kostet die Anmeldung?

Da bei einer Freiberufler kein Gewerbe anmelden müssen, zahlen sie auch für die Anmeldung beim Finanzamt nichts. Auch ist für die Anmeldung kein Mindestkapital oder ähnliches notwendig. Jedoch könnte es sein, dass Nachweise gefordert werden (z.B. Führungszeugnis). Dann könnten minimale Kosten auf den Freiberufler zukommen.

Nachweis über die Qualifikation

Da es sich bei Freiberufler um einen Beruf handelt, müssen sie auch diese nachweisen können, weil sie ihrer Tätigkeit ordnungsgemäß nachkommen müssen. Ohne den Nachweis ist es nicht gestattet eine freiberufliche Tätigkeit auszuüben.

Wo muss man noch eine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Die Eintragung im Handelsregister ist für ein Freiberufler ist ebenfalls nicht vorgeschrieben. Trotzdem hat man die Wahl es zu tun. Neben dem Finanzamt gibt es noch andere Anlaufstellen. Freiberufler müssen sich bei der Standeskammer (kammerpflichtige freie Berufe), Versorgungswerk und Künstlersozialkasse anmelden.

Zu den kammperflichtigen Berufen zählen zum Beispiel Ärzte, Notare, Steuerberater, Rechtsanwälte und noch einige andere. Die Standeskammer unterstützt und überprüft im allgemeinen den Freiberufler.

Für kammerpflichtige Berufe ist auch die Anmeldung bei dem entsprechenden Versorgungwerk notwendig bzw. verpflichtend. Hier werden die Beiträge für die Rentenversicherung gezahlt. Auch andere Berufe müssen die Rentenversicherung zahlen.

Für Berufe, die nicht dazu verpflichtet sind, können entweder freiwillig die Rentenversicherung zahlen oder eine private Rentenversicherung abschliessen. Die Künstlersozialkasse ist zu vergleichen mit der normalen Krankenkasse.

Die Anmeldung betrifft hier nur die künstlerische Tätigkeiten. Die Berufsgenossenschaft ist auch für Freiberufler verpflichtend. Fall man Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer anfordern und die Mitarbeiter bei der jeweiligen Krankenkasse anmelden.

Können Freiberufler trotzdem Gewerbe anmelden?

Einem Freiberufler steht es trotzdem zu ein Gewerbe anzumelden, doch in der Regel lohnt es sich für sie nicht, weil sie dann Gewerbesteuern und die Mitgliedschaft bei der IHK zahlen müssten und zu dem müsste man sich eventuell ins Handelsregister eintragen lassen. Falls man doch ein Gewerbe anmelden möchte, sollte man am besten die für sich eignende Rechtsform entscheiden.

Krankenversicherung bei Freiberufler

Bei künstlerischen Tätigkeiten meldet man sich bei der Künstlersozialkasse an. Die anderen Berufsgruppen können zwischen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung entscheiden. Hier bei sollte man beachten, dass wenn man einmal privat versichert ist nicht zurück zu gesetzlichen wechseln kann. Deshalb sollte man anfangs dies gut durchdenken und die Entscheidung treffen.

Freiberufliche Tätigkeit als Nebentätigkeit

Auch kann man nebenberuflich eine Tätigkeit anmelden. Dadurch kann der Freiberufler einige Vorteile genießen. Zunächst eignet es sich am besten für Freiberufler, die sich noch nicht ganz sicher sind. Dadurch haben sie die Möglichkeit sich auszutesten ohne direkt den Job zu kündigen.

Auch wenn die Tätigkeit am Anfang nicht prickelnd läuft, ist man noch durch den Hauptjob abgesichert. Dabei muss man aber beachten, dass man zum einen die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet.

Damit man in der nebenberuflichen Tätigkeit nicht versicherungspflichtig ist, muss man mindestens die Hälfte des Einkommens aus der hauptberuflichen Tätigkeit erzielen. Wenn dies der Fall ist, ist man auch von der Versicherungspflicht befreit. Auch sollte man beachten, dass man die Tätigkeit im Hauptberuf nicht vernachlässigt.

Steuern bei Freiberuflern

Freiberufler sind von den Gewerbesteuern befreit. Als Freiberufler zahlt man nur die Umsatzsteuer. Doch wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, dann ist man von diesen befreit. Die Umsatzsteuer betragen in der Regel 19%, jedoch gibt es einige Fälle wo man nur 7% zahlen muss. Für die Buchführung reicht bei einem Freiberufler die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) aus.

Vor- und Nachteile einer freiberuflichen Tätigkeit

Die Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit ist, dass ohne viel Aufwand man die Tätigkeit beim Finanzamt anmelden kann. Mit einer freiberuflichen Tätigkeit ist man unabhängig. Dabei entfallen die Gewerbesteuer, weil man nicht ein Gewerbe anzumelden braucht.

Neben den Gewerbesteuern kann man sich auch die Umsatzsteuer sparen, in dem man die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt. Vor allem sind für Künstler die Sozialversicherungsbeiträge gering.

Wenn man sich anfangs unsicher ist, kann man zuerst nebenberuflich mit der Tätigkeit beginnen und muss auch die Versicherung nicht aus der eigenen Tasche zahlen. Der Nachteil einer freiberuflichen Tätigkeit ist, dass es sein kann keinen festen Gehalt zu haben und dieser zum Beispiel Abhängig von einem Kundenauftrag ist.

Fazit

Für Freiberufler beginnt es beim Finanzamt. Freiberufler müssen ihre Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Sie sind nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet. Eine freiberufliche Tätigkeit muss man anmelden, wenn diese langfristig ausgeübt werden soll und Gewinn einbringen soll.

Welche Berufe zu den Freiberuflern zählen, sind im Gesetz klar geregelt.Frei Berufe sind zum Beispiel: Ärzte, Ingenieure, Schriftsteller, Steuerberater und noch einige andere Berufe. Um sich anmelden zu können, müssen sie dem Finanzamt ein formloses Schreiben schicken.

Daraufhin erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser muss ordentlich ausgefüllt und zurückgeschickt werden. In dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung muss man Angaben zur eigenen Person und zur Tätigkeit machen. Zu dem muss man auch ausfüllen, wie viel man sich vorstellt damit zu verdienen.

Bei der Anmeldung beim Finanzamt muss man seine Qualifikation nachweisen, zum Beispiel anhand eines akademischen Abschlusses. Die Anmeldung kostet den Freiberufler gar nichts. Bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung kann man sich auch für die Kleinunternehmerregelung entscheiden.

Wenn man dies tut ist man von den Umsatzsteuern befreit. Dafür muss man aber darauf achten, dass man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erzielen darf.

Auch kann man zunächst damit nebenberuflich starten und erstmal schauen, ob es sich für einen eignet und sich langsam austesten. Dabei hat man noch eine Haupteinnahmequelle und ist auch finanziell abgesichert.

 

Freiberufler oder Kleingewerbe

Ob man nun als Freiberufler oder als kleiner Gewerbetreibender durchstarten möchte kann man nicht immer selbst bestimmen. In vielen Fällen ist dies in Deutschland klar geregelt. Doch unabhängig davon, für welchen Weg man sich auch entscheiden möchte, haben beide einen sehr großen Vorteil und sind dabei auch noch sehr kostengünstig.

Damit auch du den idealen Einstieg in die selbstständige Berufswelt ohne Probleme durchführen kannst, erhältst du in diesem Artikel alle Informationen bezüglich des Kleingewerbes und des Freiberuflers. Nur auf GewerbeAnmeldung.com findest du die neuesten Trends und Meldungen rund um die Selbstständigkeit.

Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Kleinunternehmer?


Der Unterschied zwischen einem Freiberufler und Kleingewerbetreibende ist, dass Freiberufler keine Gewerbetreibende sind.

Selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten zählen zu den Freiberuflern und sind nach § 18 des Einkommenssteuergesetz klar geregelt.

Sie werden auch Katalog und Katalogähnliche Berufe genannt. Zu den Freien Berufe zählen zum Beispiel: Journalisten, Bildberichterstatter, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dolmetscher, Übersetzer, Ärzte, Rechtsanwälte und Ingenieure. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tätigkeiten, die als freiberufliche Tätigkeit gelten.

Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit und müssen sich direkt beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt wird der steuerliche Erfassungsbogen ausgefüllt. Wenn man mit seinem Gewerbe von der Kleinunternehmerregelung profitieren möchte, muss man dies auch beim steuerlichen Erfassungsbogen als Kleingewerbe angeben.

Als Kleingewerbetreibende darf man im ersten Jahr bis 17.500 Euro und im zweiten Jahr bis 50.000 Euro Umsatz erzielen, ohne dass man dafür Umsatzsteuer zahlen muss. Freiberufler können auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren, sind aber in ihrer Tätigkeit keine Gewerbetreibende.

Wo muss man als Freiberufler ein Gewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung erfolgt beim zuständigen Gewerbeamt, in dem man alle erforderlichen Unterlagen abgibt. Unterlagen, die man dafür benötigt sind das Formular zur Gewerbeanmeldung, der Personalausweis oder Reisepass, bei nicht EU-Bürgern die gültige Aufenthaltsgenehmigung und je nach Tätigkeit auch eventuell Nachweise.

Im Gegensatz dazu muss man kein Gewerbe anmelden, wenn man freiberuflich tätig ist. Sie melden sich direkt beim zuständigen Finanzamt an und reichen den steuerlichen Erfassungsbogen ein.

Damit sind sie dazu berechtigt der freiberuflichen Tätigkeit nachzukommen und dürfen ihr Geld verdienen. Ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, entscheidet letztendlich das Finanzamt

Wann muss man eine Anmeldung vornehmen?

Sobald eine selbstständige und langfristige Tätigkeit vorliegt, mit dem man Gewinn erzielen möchte, muss man dies anmelden. Ohne eine Anmeldung hat man keine Berechtigung der Tätigkeit nachzukommen.

Das heißt die Anmeldung sollte am besten vor Beginn der Tätigkeit erfolgen. Falls man es trotzdem tun sollte, kann eine Bußgeldstrafe folgen und somit teuer werden. Deshalb sollte die Anmeldung schon vorher erfolgen.

Unterschied zwischen einem normalen Gewerbeschein und einem Kleingewerbeschein?

Einen Unterschied zwischen dem normalen Gewerbeschein und Kleingewerbeschein gibt es nicht. Beim Gewerbeamt gibt es nur ein Formular zur Gewerbeanmeldung.

Ob man dann als Kleingewerbetreibender gilt, gibt man bei dem steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt an. Wenn man dies getan hat, gilt man als Kleingewerbetreibender und kann von der Kleinunternehmerregelung profitieren.

Kann man sich auch Online anmelden?

Abhängig von der Stadt in dem man sein Gewerbe anmeldet, kann es sein, dass man auch die Möglichkeit hat sein Gewerbe online anzumelden. Die Online-Anmeldung bietet den Vorteil, dass man bequem von Zuhause aus und jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann, ohne dass man erst auf einen Termin vom zuständigen Gewerbeamt warten muss.

Danach bekommt man vom Finanzamt per Post die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt, die man ausfüllen und zurückschicken muss. Bei Freiberuflern hingegen ist die Online-Anmeldung nicht möglich, denn sie müssen persönlich zum Finanzamt um ihre freiberufliche Tätigkeit anzumelden.

Welche Unterlagen braucht das Finanzamt?

Unterlagen, die man beim Finanzamt einreichen muss, sind der steuerliche Erfassungsbogen und der Personalausweis oder Reisepass. Falls man nicht EU-Bürger ist, benötigt man eine gültige Aufenthaltsgenehmigung.

Freiberufler müssen ihre fachlichen Kompetenzen nachweisen können, um der freiberuflichen Tätigkeit nachkommen zu können. Dies könnte z b nachgewiesen werden durch den Abschluss, Weiterbildungskurse, Zertifikate oder eine Empfehlung einer Person, die in dieser Domäne ein hohes Ansehen genießt.

Welche Kosten hat man als selbstständiger?

Die ersten Kosten, die man als Gewerbetreibender trägt, sind die Bearbeitungsgebühren, die man beim zuständigen Gewerbeamt tragen muss. Dies sind einmalige Kosten. Die genaue Höhe der Bearbeitungsgebühr belaufen sich auf rund 20 bis 60 Euro und können sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Als Gewerbetreibender ist man dazu verpflichtet die Pflichtmitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) anzutreten. Das ist gesetzlich so geregelt und kann nicht vermieden werden.

Es gibt allerdings die Möglichkeit keine Gebühren zu bezahlen, wenn man einen Umsatz von unter 5.200 Euro hat. Die jährlichen Gebühren betragen rund 30 bis 70 Euro für kleinere Gewerbe. Sofern man im Handelsregister eingetragen ist, muss man sogar 150 bis 300 Euro bezahlen.

Als Freiberufler ist man kein Gewerbetreibender und somit auch nicht zur Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtet. Weitere Kosten, die anfallen können, sind zum Beispiel eine Räumlichkeit, Mitarbeiter, Partnerschaften, Patente und Neuanschaffungen.

Wie viel darf man mit einem kleinen Gewerbe verdienen?

Wer als Kleingewerbetreibender gelten will, muss zuerst dies beim Finanzamt angeben. Dies macht man in dem man bei dem steuerlichen Erfassungsbogen es einträgt. Als Kleingewerbetreibender ist man von den Umsatzsteuern befreit und muss diese nicht zahlen.

Die Voraussetzung dafür ist, dass man im ersten Jahr nicht mehr als 17.500 Euro und im zweiten nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen darf. Die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) reicht zur Buchhaltung aus.

Bis wann gilt man als kleines Gewerbe?

Sobald eine selbstständige Tätigkeit vorliegt mit dem man Geld verdienen möchte, ist man dazu verpflichtet ein Gewerbe anzumelden. Hierbei ist es egal, wie viel man verdienen wird.

So lange man der Voraussetzung der Kleinunternehmerregelung nachkommt bzw. die Grenze des vorgeschriebenen Umsatzes nicht überschreitet, kann man als kleines Gewerbe gelten.

Den Arbeitgeber von der selbstständige Tätigkeiten erzählen?

Ob man dem Arbeitgeber von der selbstständigen Tätigkeit erzählen muss, hängt immer von der Situation ab. In manchen Arbeitsverträgen ist dieser Punkt festgehalten.

Wenn dies der Fall ist, dann muss man den Arbeitgeber von der Selbstständigkeit erzählen, unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit. Dadurch will der Arbeitgeber den Wettbewerb vermeiden.

Selbst wenn es im Arbeitsvertrag nicht niedergeschrieben ist und man sich in der selben Branche selbstständig macht, muss man dem Arbeitgeber davon erzielen, weil dann Wettbewerb herrscht. In dem Fall kann es sein, dass der Arbeitgeber dies verbietet.

Falls es sich nicht um die selbe Branche handelt, muss man dies nicht dem Arbeitgeber erzählen, jedoch wäre es besser um das Vertrauen des Arbeitgebers nicht zu missbrauchen.

Unabhängig von alle dem darf das eigene Gewerbe, welches man nebenberuflich führt, nicht den Hauptberuf beeinträchtigen. Man muss darauf achten, dass man dadurch die Arbeit im Hauptberuf nicht vernachlässigt und auch die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht missachtet,

Krankenversicherung bei freiberufliche Tätigkeit?

Freiberufler müssen sich versichern lassen, haben aber selbst die Möglichkeit zu entscheiden wie sie es tun.

Ihnen stehen drei Optionen offen: gesetzliche Krankenversicherung (GKV), Künstlersozialkasse (KSK) und private Krankenversicherung (PKV).

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, jedoch gibt es trotzdem einen Mindestbeitrag, der gezahlt werden muss. Welchen Beitrag Freiberufler bei der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen, entscheiden sie selbst.

Sie haben die Wahl zwischen 14% und 14,6%. Bei 14,6% ist auch das Krankengeld ab der siebten Woche enthalten im Gegensatz zu 14% Beitragssatz. Bei der privaten Krankenversicherung kann man die Versicherung den Wünschen entsprechend anpassen.

Meistens werden bei der privaten Krankenversicherung auch die Verträge entsprechend des Alters, Gesundheitsstandes, Berufes und Familienangehörigen abgeschlossen.

Falls man privat versichert ist und zur gesetzlichen Krankenversicherung wechseln möchte, kann dies sehr schwer sein. De Gruppe der Künstler können sich bei der Künstlerkasse versichern lassen. Bei der Künstlerkasse zahlt man in der Regel den halben Versicherungsbeitrag.

Anmeldung bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Gewerbetreibende werden nach der Gewerbeanmeldung automatisch Mitglied bei der IHK. Bei einem Freiberufler ist dies anders, da er kein Gewerbe anmeldet. Dadurch sind sie auch nicht zur Mitgliedschaft bei der IHK gezwungen.

Letztendlich entscheidet das Finanzamt, ob es sich tatsächlich um einen Freiberufler handelt. Wenn sie der Meinung sind das man als Freiberufler trotzdem ein Gewerbe anmelden muss, ist man in dem Fall auch zur Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtet.

Welche Steuern zahlen Freiberufler und Gewerbetreibende?

Als Gewerbetreibender zahlt man drei Arten von Steuer: Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Einkommenssteuer werden nicht vom Unternehmen selbst gezahlt, sondern werden in der privaten Erklärung des Gesellschafters angegeben.

Als Gewerbetreibender zahlt man auch Umsatzsteuer. Umsatzsteuer sind auf jeder Rechnung zu finden. In der Regel betragen die Umsatzsteuer 19% und in manchen Fällen ist dies ermäßigt und betragen dann nur 7%.

Umsatzsteuer sind nicht anderes als Mehrwertsteuer, so wie wir es auch in unserem Alltag kennen. Diese werden eigentlich vom Kunden bezahlt und werden dann direkt an das Finanzamt gezahlt. Gewerbesteuer muss jeder zahlen der ein Gewerbe angemeldet hat.

Wenn man aber im steuerlichen Erfassungsbogen sich als Kleingewerbetreibender einträgt, muss man die Umsatzsteuer nicht zahlen. Bei Freiberuflern ist dies anders. Da sie kein Gewerbe anmelden müssen, müssen Freiberufler auch keine Gewerbesteuer zahlen.

Ist man als Freiberufler gleich selbstständig?

Selbstständigkeit bedeutet, wenn man nicht in der Angestelltenposition ist, sondern eigenständig einer Tätigkeit nachkommt. Demnach sind Gewerbetreibende und auch Freiberufler selbstständig. Das heißt man kann auch freiberuflich selbstständig sein.

Ist ein Freiberufler ein Einzelunternehmer?

Es gibt verschiedene Rechtsformen, die einem Freiberufler zustehen. Dazu zählen: die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Partnergesellschaft (PartG), Freiberufler-GmbH und auch das Einzelunternehmen.

Als Einzelunternehmer gilt man, wie der Name auch sagt, wenn man der freiberuflichen Tätigkeit nachkommt. Freiberufler haben auch die Möglichkeit sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammenzuschließen.

Auch können sie eine GmbH gründen, welches aber nur in bestimmten Berufen möglich ist. Der Vorteil bei einem Einzelunternehmer ist, dass kein Mindestkapital erforderlich ist. Dadurch ist die Gründung auch unkompliziert und einfach.

Auch ist die Gründung kostengünstig, da Freiberufler sich nur beim zuständigen Finanzamt anmelden müssen und die Eintragung im Handelsregister nicht Pflicht ist. Außerdem muss auch keine Gewinnaufteilung erfolgen, da man als einziger Geschäftsführer gilt.

Fazit:

Freiberufler sind nach dem Einkommenssteuergesetz in § 18 klar geregelt. Dazu zählen auch Katalog und Katalogähnliche Berufe. Die freien Berufe sind zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Architekten, Steuerberater, Volks- und Betriebswirte und ähnliche Berufe. Im Gegensatz zu normalen Gewerbetreibenden müssen Freiberufler kein Gewerbe anmelden.

Als Freiberufler gilt man als selbstständig und deshalb müssen sie sich beim Finanzamt anmelden in dem sie den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Freiberuflicher Tätigkeit darf man erst dann nachkommen, wenn das Finanzamt es so erlaubt. Außerdem muss man auch seine fachlichen Kompetenzen nachweisen können.

Zusätzliche Unterlagen die benötigt werden bei Freiberufler sind der Personalausweis oder Reisepass. Auch bei einem normalen Gewerbe wird der Ausweis benötigt und zu dem das Formular zur Gewerbeanmeldung und eventuell Nachweise und Qualifikationen. In manchen Fällen kann es sein, dass man auch freiberuflich ein Gewerbe anmelden muss.

Als normaler Gewerbetreibender kann man von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Wenn man den vorgeschriebenen Umsatz nicht überschreitet, gilt man als Kleinunternehmer und muss dann keine Umsatzsteuer zahlen. Um von der Regelung profitieren zu können, muss man dies im steuerlichen Erfassungsbogen angeben.

Wenn man freiberuflich ist, kann man auch von der Kleinunternehmerregelung profitieren, ist aber trotzdem in seiner Tätigkeit kein gewerbetreibender. In jedem Fall muss man vor Beginn der Tätigkeit sich bei der entsprechenden Behörde anmelden.

Vorher ist es nicht erlaubt und kann zu Bußgeld führen. Somit kann das Gründen teurer werden, als es sein sollte. Als Freiberufler reicht es aus, wenn man die Buchhaltung mit der einfachen Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) führt. Die Gründung ist einfach, denn die Anmeldung kann ganz schnell bei der zuständigen Finanzverwaltung erfolgen. Hierfür ist die persönliche Vorsprache erforderlich.

 

Gewerbeanmeldung Hamburg [Wo & Wie] Gewerbe anmelden in Hamburg

Wo bekomme ich einen Gewerbeschein in Hamburg?


In Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands ist das sehr einfach, denn es gibt insgesamt 14 Anlaufstellen, in der du deine Gewerbeanmeldung abschließen und dein Gewerbeschein erhalten kannst.

Jeder der Stadtteile  Hamburg-Mitte, Altona, Wandsbek oder auch Bergedorf, Eimsbüttel, Harburg, Hamburg Nord oder Fuhlsbüttel, hat ein eigenes Gewerbeamt. Du musst zu deinem zuständigen Bezirksamt und deine Gewerbeanmeldung dort durchführen.

Du kannst deine Anmeldung auch in der Handelskammer Hamburg durchführen. Damit du dein Gewerbeschein bekommen kannst, musst du alle Unterlagen vollständig beim Gewerbeamt Hamburg abgeben. Wenn du dies gemacht hast, werden die weiteren Behörden wie das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer oder das Handwerkskammer benachrichtigt.

Nach dem das Finanzamt benachrichtigt worden ist, wirst du Post vom ihnen erhalten mit deiner Steuer-ID und dem steuerlichen Erfassungsbogen. Diesen Bogen musst du sofort ausfüllen und zurück schicken.

Nach all dem kriegst du dein Gewerbeschein. Ohne den Gewerbeschein bist du nicht dazu berechtigt, die Tätigkeit auszuüben, denn sie ist die Zulassung der Behörde. Bei manchen Tätigkeiten kann es sein, dass du direkt zum Finanzamt musst und nicht zum Gewerbeamt.

Das sind sogenannte Freiberufler und sind nicht der Gewerbeordnung unterlegen. Es gibt viele Berufe, die zu den Freiberuflern gehören, wie z.B. Ärzte, Schriftsteller, Architekten und viele mehr. Freiberufler sind laut deutschem Gesetzt gesetzlich festgehalten.

Welche Unterlagen braucht man um Gewerbeanmeldung zu können?

Zur Gewerbeanmeldung in Hamburg müssen unter anderem der Personalausweis oder Reisepass und Meldebescheinigung mitgebracht werden und das ausgefüllte Formular zur Gewerbeanmeldung. Je nach dem um welches Gewerbe es sich genau handelt, kann es sein das andere Unterlagen benötigt werden, wie z b Erlaubnisse und Nachweise. Diese werden beim Gewerbeamt Hamburg abgegeben.

Kann ich online Gewerbe in Hamburg anmelden?

Die Gewerbeanmeldung in Hamburg ist auch von Zuhause aus möglich. Beim Anmelden musst du allerdings darauf achten, dass du deine Unterschrift separat noch mal Per Post schickst, denn dies ist online nicht möglich.

Wie viel Zeit beansprucht denn die Gewerbeanmeldung in Hamburg, wenn man es nicht vor Ort tut? So kannst du in nur paar Minuten schnell deine Gewerbeanmeldung durchführen.

Dies ist der große Vorteil, denn du musst nicht erst einmal in Hamburg das Gewerbeamt ausfindig machen und aufsuchen, sondern kannst es per Mausklick erledigen. Wichtig ist aber, dass du deine Identität nachweisen kannst, denn sonst kann es nicht ausgeführt werden.

Wie sieht ein Gewerbe-Formular aus?

Damit die Gewerbeanmeldung erfolgen kann, musst du erst beim zuständigen Gewerbeamt ein Formular abgeben, damit du dein Gewerbeschein bekommst. Hier musst du die Angaben zum Betrieb machen. Du musst deine Daten und genaue Informationen zu deinem Betrieb angeben.

Angaben wie diese sind zum Beispiel wie viele Geschäftsführer es geben wird, wo der Betrieb sein wird, welcher Tätigkeit du nachgehen wirst. Du wirst ausfüllen müssen, wann du mit der Tätigkeit beginnen wirst.

Vergiss hierbei nicht, dass du erst dann beginnen darfst, wenn du dein Gewerbeschein bekommen hast. Falls du schon vorher beginnst, kann es zur Bußgeldstrafe kommen. Das Abgeben des Formulares wird auch Gewerbeanzeige genannt. Deshalb solltest du zwischen Gewerbeanzeige und Gewerbeschein unterscheiden können.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Alle die selbstständig werden wollen, müssen eine Gewerbeanmeldung nachkommen. Wenn du der Tätigkeit langfristig nachkommen möchtest und damit auch Gewinn beabsichtigst, solltest du sofort das anmelden.

Im besten Fall sollte die Gewerbeanmeldung schon vorher erfolgen, denn es kann auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Der Vorteil in Hamburg ist, dass man es auch bequem von Zuhause aus machen kann.

Was kostet Gewerbeanmeldung in Hamburg?

Die Kosten zum Anmelden in Hamburg belaufen sich auf mindestens 20 Euro und je nach dem, um welche Art es sich handelt, eventuell noch weitere minimale Kosten.

Fazit:

Gewerbeämter Hamburg? Davon gibt es eine ganze Menge. Die Gewerbeanmeldungen können in den sieben Bezirken in Hamburg geschehen. Auch die Handelskammer Hamburg eignet sich dafür. Zu dem hast du den großen Vorteil, dass die Gewerbeanmeldung Hamburg auch online möglich ist.

Somit kannst du dir Zeit ersparen und musst nicht lange mit der Gewerbeanmeldung warten. Die Anmeldung von deinem Gewerbe muss sofort erfolgen, damit du auch mit deiner Tätigkeit starten kannst. Für die Gewerbeanmeldung in Hamburg musst du alles vollständig abgeben, damit du deinen Gewerbeschein und gleichzeitig deine Zulassung bekommst.