Gewerbeanmeldung Mannheim

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Wann man ein Gewerbe anmelden muss, ist in Deutschland klar geregelt. Es gibt die Anzeigepflicht. Jeder, der einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen bzw. ausüben möchte, muss dafür zuerst ein Gewerbe anmelden.

Was genau ist eine gewerbliche Tätigkeit?

Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn die Tätigkeit nach außen sichtbar, auf Dauer angelegt und auf Gewinn ausgerichtet ist. Dabei handelt es von einer Tätigkeit, die selbstständig ausgeübt wird und man nicht ein Arbeitnehmer ist oder besser gesagt nicht in einer Angestelltenposition ist. Ausgenommen von einem Gewerbe ist die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Wenn dies auf einen zutrifft, dann muss man sich so schnell wie möglich, um die Gewerbeanmeldung kümmern. Die Anmeldung sollte vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen und spätestens mit Beginn der Tätigkeit. Wer sich für ein Gewerbe entscheidet, sollte dies gut planen, denn es kann sein, dass die Anmeldung etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Zeit sollte man berücksichtigen, bevor man mit der Tätigkeit beginnt. Ohne eine Gewerbeanmeldung ist es einem nicht gestattet der Tätigkeit nachzukommen. Wer dies tut, kann sich Strafbar machen und mit Bußgeldern rechnen. Aus dem Grund sollte man sich früh genug, um die Anmeldung kümmern und den Stress mit den Behörden vermeiden.

Wie meldet man sein Gewerbe in Mannheim an?

Wer sein Gewerbe in Mannheim anmelden möchte, hat die Möglichkeit sein Gewerbe vor Ort, per E-Mail, per Fax der per Post anmelden. Wenn man sich für die Anmeldung vor Ort entscheidet, muss man dafür zuerst einen Termin vereinbaren. Die Terminvereinbarung ist auch online möglich. Die Adresse des Gewerbeamtes lautet: Karl-Ludwig-Straße 28-30 in 68165 Mannheim.

Nachdem man sich für eine Möglichkeit entschieden hat, geht es auch los mit dem Schritt zur Selbstständigkeit. Dafür muss man das Formular zur Anmeldung ausfüllen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen dabeihaben, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Zuletzt zahlt man noch die Bearbeitungsgebühren. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können nach Rechtsform variieren. In der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Wenn der ganze Prozess abgeschlossen worden ist, bekommt man den Gewerbeschein.

Welche Unterlagen benötigt man hierfür?

Unterlagen, die man dabeihaben sollte, sind:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei nicht EU-Bürgern der Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung
  • Vollmacht und Ausweiskopie vom Vollmachtgeber, falls ein Bevollmächtigter vorsprechen soll
  • bei erlaubnispflichtigen Gewerben wird eine Gewerbeerlaubnis benötigt
  • eventuell andere Erlaubnisse
  • je nach Tätigkeit ein Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und Auszug aus dem Handelsregister

Welche Erlaubnisse und Nachweise genau benötigt werden, können je nach Rechtsform und Tätigkeit variieren. Bevor man beim Gewerbeamt vorstellig wird, sollte man sich genug erkundigen, damit auch die Anmeldung reibungslos und schnell ablaufen kann.

Wie sieht der Gewerbeschein aus und wozu dient er?

Den Gewerbeschein kriegt man nach der Anmeldung. Besser gesagt, wenn die Anmeldung abgeschlossen worden ist. Dieser dient dazu, dass man nun mit der Tätigkeit beginnen darf. Es ist die offizielle Zulassung der Behörden, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen. Also muss man zuerst das Gewerbe anmelden, seinen Gewerbeschein kriegen und kann erst dann anfangen Geld zu verdienen.

Im Gewerbeschein findet man zuerst die personenbezogenen Daten: Name, Anschrift, Staatsangehörigkeit und Geburtsdatum. Daraufhin folgen die Daten zum Gewerbe. Diese sind: Zahl der Gesellschafter, Anschrift des Gewerbes, angemeldete Tätigkeit, Neben- oder Hauptgewerbe, Datum mit Beginn der Tätigkeit, Art des Betriebes, Zahl der beschäftigten Personen, Grund für de Anmeldung und je nachdem noch weitere Daten.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Tatsächlich gibt es Ausnahmen, die kein Gewerbe anmelden müssen. Diese unterliegen nicht der Gewerbeordnung. Dazu zählen die Freiberufler. Freiberufler sind gesetzlichen geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Die Merkmale einer freiberuflichen Tätigkeit sind, dass sie meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden haben, exponentielles Wachstum des ,,Unternehmens‘‘ nicht in Vordergrund steht und sie haben meistens einen akademischen Abschluss. Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater, Unternehmensberater und noch viele andere Berufe. Wenn man sich unsicher ist, ob man zu den Freiberuflern oder Gewerbetreibenden zählt, kann man es beim Finanzamt erfragen. Nicht nur Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden. Auch Landwirte, künstlerische und lehrende Berufe sind von der Anmeldung eines Gewerbes ausgenommen.

Was folgt nach dem Besuch beim Gewerbeamt?

Nur mit dem Besuch beim Gewerbeamt ist es nicht getan. Das Gewerbeamt informiert das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer und eventuell die Handwerkskammer. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt.

Dabei beantwortet man Fragen, die auf das finanzielle des Gewerbes eingehen, wie zum Beispiel: Wie viel Gewinn oder Einnahmen beabsichtigt man mit dem Gewerbe. Diesen muss man sorgfältig ausfüllen und zurückschicken. Es kann auch sein, dass man eine Steuer-ID für das Gewerbe selbst kriegt.

Diese muss man auf den Rechnungen, die man ausstellen wird angeben. Gleichzeitig mit der Anmeldung des Gewerbes beginnt auch die Mitgliedschaft bei der IHK. Für die Mitgliedschaft bei der IHK muss man einen jährlichen Beitrag zahlen. Wie hoch diese Beitragsgebühren sind, hängt ganz davon ab von welcher Rechtsform es handelt. Falls man Mitarbeiter beschäftigen wird, müssen diese auch bei den entsprechenden Behörden angemeldet werden.

Kann man sich auch zunächst für ein kleines Gewerbe entscheiden?

Wer sich anfangs unsicher ist und sich nicht traut selbstständig zu werden, kann auch ein Kleingewerbe anmelden. Meistens hat man Angst direkt den großen Schritt zu wagen und den Job zu kündigen.

Dann eignet sich ein Kleingewerbe oder ein Nebengewerbe sehr gut, denn dadurch kann man die Kosten des Gewerbes geringhalten. Falls man sich für ein Kleingewerbe entscheidet, muss man dies beim Finanzamt anmelden.

Mit einem Kleingewerbe ist es erlaubt im Jahr 500.000 Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn zu machen. Falls es von einer Nebentätigkeit handelt, sollte man es zuerst dem Arbeitgeber mitteilen. Außerdem sollte man beachten, dass man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet und die Leistung im Hauptberuf nicht nachlässt.

Welche Kosten bringt ein Gewerbe mit sich?

Die Kosten eines Gewerbes können sich nach Tätigkeit und Rechtsform stark unterscheiden. Es kann sein, dass man für die Tätigkeit eine Räumlichkeit benötigt, welche Kosten mit sich bringt. Ganz im Gegenteil gibt es auch Tätigkeiten, die Zuhause ausgeübt werden können. Meistens benötigt man für die Tätigkeit Neuanschaffungen, die man sich zulegen muss. Weitere Kosten, die anfallen könnten, sind:

  • Mitgliedschaft bei der IHK
  • Mitarbeiter
  • Versicherungen
  • Partnerschaften

Gewerbeanmeldung Halle

Wann muss man sich um die Anmeldung des Gewerbes kümmern?

Es gibt eine Frist bis wann man seine Gewerbeanmeldung erledigt haben muss. Zunächst muss man dafür wissen, wie eine gewerbliche Tätigkeit definiert wird. Von einer gewerblichen Tätigkeit ist die Rede, wenn es langfristig und selbstständig ist, wiederholt ausgeübt wird, von Dauer ist und Gewinn einbringen soll.

Wenn dies zutrifft, dann ist der Besuch beim Gewerbeamt notwendig, denn in Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass eine gewerbliche Tätigkeit angemeldet werden muss, um de Tätigkeit ausüben zu können. Die Anmeldung sollte schon bevor man mit der Tätigkeit beginnt erfolgen oder aber allerspätestens mit Beginn der Tätigkeit.

Wenn man so schnell wie möglich mit der Tätigkeit beginnen möchte, sollte man sich auch so schnell wie möglich um die Anmeldung kümmern. Denn es kann sein, dass die Gewerbeanmeldung Zeit in Anspruch nehmen und man nicht direkt eine Rückmeldung bekommt. Man sollte bedenken, dass es Konsequenzen haben kann, wenn man ohne eine Erlaubnis die Tätigkeit ausübt.

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden und wer nicht?

Es gibt auch Ausnahmen, die nicht der Gewerbeanmeldung verpflichtet sind und somit nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Bei diesen Ausnahmen spricht man von Freiberuflern. Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben eine freiberufliche Tätigkeit aus und keine gewerbliche.

Eine freiberufliche Tätigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass meistens ein engeres Verhältnis zum Kunden herrscht und meistens ein akademischer Abschluss vorliegt.

Zu einem Freiberufler zählen zum Beispiel: Rechtsanwälte, Ärzte, Steuerberater, Architekten, Unternehmensberater und noch einige andere Berufe. Aber auch Künstler, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen.

Wenn man zu dieser Gruppe gehört, muss man sich beim Finanzamt anmelden und nicht beim Gewerbeamt. Am besten erkundigt man sich vorher, ob man tatsächlich einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen wird. Dies kann man beim Finanzamt erfragen.

Wie meldet man sein Gewerbe in Halle an?

In Halle hat man die Möglichkeit sein Gewerbe persönlich vor Ort anzumelden. Das Gewerbeamt in Halle befindet sich in der Neustädter Passage 6. Vor Ort wird dann das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt. Hier bei macht man hauptsächlich Angaben zum Betrieb wie:

• Anzahl der geschäftsführenden Gesellschafter oder gesetzlichen Vertreter (je nach Rechtsform)
• Name der vertretungsberechtigten Person
• Anschrift des Gewerbes
• Tätigkeit, welche angemeldet wird (eine ausführliche Beschreibung)
• Ist es eine Nebentätigkeit?
• Datum, wann mit der Tätigkeit beginnen wird
• Art des Betriebes
• Zahl der beschäftigten Personen (ohne Inhaber)
• Grund für die Anmeldung (Neugründung, Änderung der Rechtsform, usw.)
• und noch ein paar andere Fragen
Das Formular kann zuerst sehr kompliziert wirken, wenn man sich nicht damit auskennt. Doch vor Ort hat man die Möglichkeit fragen zu stellen. Neben dem Formular muss man auch die notwendigen Unterlagen einreichen und die Bearbeitungsgebühren zahlen. Wenn alle Unterlagen vollständig sind, kann es durchaus sein, dass der Antrag sofort bearbeitet wird und man seinen Gewerbeschein kriegt.

Was ist ein Gewerbeschein?

Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um die gewerbliche Tätigkeit ausüben zu können. Ohne diesen ist es nicht gestattet und man könnte sich sogar mit Schwarzarbeit strafbar machen. Außerdem können auch Bußgelder auf einen zu kommen.

Dadurch wäre die Gründung eines Gewerbes teurer als es überhaupt gewesen wäre. Deshalb sollte man auch die Anmeldung rechtzeitig vornehmen, denn dann ist man auf der sicheren Seite und man braucht sich keine Sorgen machen.

Welche Unterlagen muss man zur Anmeldung dabeihaben?

Eines der wichtigsten Unterlagen zur Gewerbeanmeldung, neben dem ausgefüllten Formular, ist der Personalausweis oder Reisepass. Falls man eine ausländische Staatsangehörigkeit hat (nicht EU-Land) wird der Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung und eventuell eine Meldebescheinigung benötigt.

Je nach Art des Betriebes und der Rechtsform können weitere Unterlagen erforderlich sein, wie zum Beispiel Erlaubnisse oder Nachweise. Ein Nachweis könnte zum Beispiel benötigt werden, wenn eine berufliche Qualifikation notwendig ist. Für eine GmbH wird beispielsweise der beurkundete Gesellschaftsvertrag benötigt.

Welche Kosten kommen auf der Gewerbeanmeldung in Halle auf einen zu?
Die Gebühren für die Gewerbeanmeldung in Halle kosten 45,00 Euro. Die Zahlung kann nur per EC-Karte erfolgen. Es können noch weitere Gebühren anfallen für weitere Bearbeitungen (z.B. Beurkundung Gesellschaftsvertrag).

Was muss man nach dem Gewerbeamt tun?

Nach dem die Anmeldung erfolgt ist, werden die Informationen des Gewerbes an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer weitergeleitet. Als Gewerbetreibender wird man automatisch zum Mitglied bei der IHK. Für diese Mitgliedschaft zahlt man einen jährlichen Beitrag.

Die Höhe des Beitrages hängen von der Rechtsform ab. Das Finanzamt schickt die Steuer-ID des Betriebes und den Bogen zur steuerlichen Erfassung zu. Diesen Bogen muss man ausfüllen und zurückschicken. Der Bogen ist so ähnlich wie das Gewerbeanmeldungsformular aufgebaut.

Dabei geht man auf finanzielle Fragen ein, zum Beispiel: Welche Einnahmen stellt man sich mit dem Gewerbe vor zu erzielen? Wenn in dem Betrieb Mitarbeiter beschäftigen wird, muss man diese auch bei der zuständigen Krankenkasse anmelden. Eine weitere Behörde könnte die Berufsgenossenschaft sein.

Kleingewerbe anmelden – geht das?

Wer sich zunächst vorstellt geringere Einnahmen zu erzielen, hat auch die Möglichkeit ein Kleingewerbe anzumelden. Wenn man ein Kleingewerbe anmelden möchte, tut man dies in dem steuerlichen Erfassungsbogen in dem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Beim Gewerbeamt selbst, meldet man ganz allgemein ein Gewerbe an.

Ein Kleingewerbe eignet sich nicht nur gut, wenn man geringe Einnahmen beabsichtigt, sondern auch wenn man sich zuerst unsicher ist. Die Unsicherheit, dass man nicht direkt erfolgreich werden kann, könnte ein großes Hindernis sein. Wenn dies der Fall ist, muss man nicht gleich den Job aufgeben.

Dann kann man ein kleines Nebengewerbe anmelden und ist immer noch durch den Hauptberuf abgesichert. Man hat sogar durch die Nebentätigkeit den Vorteil, dass man bei den Banken kreditwürdiger wirkt. Bei einer Nebentätigkeit ist es wichtig, dass man seinen Hauptjob nicht vernachlässigt und auch nicht über die gesetzlichen Arbeitszeiten kommt.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Starthilfe für Neugründer eines Gewerbes und soll unterstützend wirken, weil man keine Umsatzsteuer zahlt. Damit man vom Zahlen der Umsatzsteuer befreit ist, muss man folgendes erfüllen: Im ersten Geschäftsjahr darf man nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen. Wenn man bereits im ersten Jahr die Grenze überschreitet, tritt die Regelung nicht mehr in Kraft.

Welche Kosten bringt ein laufendes Gewerbe mit sich?

Die jährlichen Kosten eines Gewerbes können unterschiedlich aussehen. Dies hängt immer von der Rechtsform und der Tätigkeit ab. Wenn man einer Tätigkeit nachkommt, die wenigere Materialien fordert oder eine Räumlichkeit, sind die Kosten gering.

Doch bei größeren Unternehmen könnte dies ganz anders aussehen. Nehmen wir uns das Beispiel Fahrschule vor Augen. Hierfür benötigt man eine Räumlichkeit, Autos, Computer, Mitarbeiter und noch viele andere Sachen. Allgemein können folgende Kosten anfallen:

• Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer
• Mitarbeiter
• Versicherungen
• Räumlichkeit
• Neuanschaffungen
• Partnerschaften

Gewerbe ohne Anmeldung

Gewerbe – Was genau ist das?

Ein Gewerbe ist eine nach außen sichtbare, selbstständige, langfristige und wirtschaftliche Tätigkeit. Das heißt, wenn man mit einer Tätigkeit Gewinn beabsichtigt, ohne dass man dabei als Angestellter tätig ist, handelt es von einem Gewerbe.

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion und wenn dies der Fall ist muss man beim zuständigen Amt vorstellig werden. Wichtig ist, dass es eine erlaubte Tätigkeit von der Behörde aus ist. Selbstständig bedeutet in dem Fall, dass man eigenständig seine Tätigkeit gestallten kann und frei seine Arbeitszeiten bestimmt. Ein Gewerbe darf jeder anmelden, wer möchte, denn in Deutschland herrscht die Gewerbefreiheit.

Wie meldet man ein Gewerbe an?

Die Gewerbeanmeldung kann je nach Rechtsform sich unterscheide. Grundsätzlich teilen sich die Rechtsformen in zwei auf. Einmal die Personengesellschaften und zum anderen die Kapitalgesellschaften. Die Anmeldung einer Personengesellschaft ist ganz einfach. Dazu zählen zum Beispiel Einzelunternehmer und Gesellschafter einer GbR.

Bei einer Personengesellschaft muss man das zuständige Amt ausfindig machen und direkt sein Gewerbe anmelden. Bei Kapitalgesellschaften erfolgt die Anmeldung nicht ganz so schnell. Eine Kapitalgesellschaft zeichnet sich damit aus, dass man als Gesellschafter nicht mit seinem persönlichen Vermögen haften kann.

An erster Stelle haftet das Unternehmen selbst mit seinem Vermögen. Außerdem muss bei der Gründung in manchen Fällen ein Stammkapital nachgewiesen werden. Zu den Kapitalgesellschaften zählen zum Beispiel eine GmbH, UG und AG.

Falls bei einer Gründung dieser Rechtsformen zwei Gründer mitwirken, muss ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen werden. Dabei gibt es Richtlinien, an die man sich halten muss. Dieser Vertrag muss von einem Notar beurkundet werden. Mit dem beurkundeten Gesellschaftsvertrag wird das Gewerbe in Handelsregister eingetragen. Danach kann man das Gewerbeamt aufsuchen.

Je nach dem in welcher Stadt man sein Gewerbe anmelden möchte, kann es entweder mehrere Ämter geben, die für einen zuständig sein könnte oder bestimmte Gemeinden.

Deshalb muss man das zuständige ausfindig machen. Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Benötigt wird bei der Anmeldung ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Nicht EU Bürger benötigen den gültigen Aufenthaltstitel oder eine aktuelle Meldebescheinigung. Je nach dem um welche Tätigkeit es sich handelt, können vom Amt noch weitere Unterlagen gefordert werden. Nach der Anmeldung bekommt man den Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörde, um mit der Tätigkeit beginnen zu können.

Kann man die Anmeldung eines Gewerbes vermeiden?

Nein, eine Gewerbeanmeldung ist unumgänglich. Sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, muss dies beim zuständigen Amt angemeldet werden. Wenn man ohne eine Anmeldung der Tätigkeit nachkommt, kann dies sehr teuer enden.

Man kann mit Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros rechnen und zudem nicht getätigte Steuerzahlungen im Nachhinein mit einem Zinssatz zahlen. Um diesen Stress mit den Behörden zu vermeiden, sollte man schon vor Beginn mit der Tätigkeit rechtzeitig seine Tätigkeit anmelden.

Wie viel kostet die Gründung eines Gewerbes?

Je nach Rechtsform können die Kosten unterschiedlich aussehen. Bei Personengesellschaften muss nur lediglich die Gebühren bei der Gewerbeanmeldung tragen. Diese betragen in der Regel zwischen 20 bis 60 Euro und hängen von der jeweiligen Stadt ab.

Bei Kapitalgesellschaften ist dies etwas anders. Beim Notar müssen sie Gebühren tragen, sowie bei der Eintragung im Handelsregister. Je nach dem für welche Rechtsform man sich entscheidet, muss man auch einen Stammkapital nachweisen.

Kann man auch Online ein Gewerbe anmelden?

In der digitalen Zeit hat man auch die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden. Dies ist aber noch nicht bundesweit abgedeckt. Das heißt, dass dies abhängig von der jeweiligen Stadt ist. Der Vorteil ist, dass man jeder Zeit der Gewerbeanmeldung nachkommen kann und nicht abhängig von Terminen und Öffnungszeiten ist.

Zu dem kann man auch die Wartezeiten vor Ort vermeiden. Durch die Online Anmeldung kann man schnell sein Gewerbe anmelden und umso schneller mit der Tätigkeit starten. Das Prinzip der Online Anmeldung ist der selbe wie auch vor Ort. Man füllt das Formular zur Anmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein.

Muss jeder ein Gewerbe anmelden?

Die Gewerbeanmeldung ist nicht für jeden verpflichtend. Es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel: die Freiberufler, Tätigkeiten in der Urproduktion, Verwaltung des eigenen Vermögens, künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeiten. Als Freiberufler kann man die Anmeldung beim Gewerbeamt überspringen und sich direkt an das zuständige Finanzamt wenden.

Freiberufler melden sich nicht beim Gewerbeamt an, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Bei gewerblichen Tätigkeiten handelt es meistens von einer Massenproduktion, welche bei Freiberuflern eher das Gegenteil ist. Ihre Tätigkeit ist dem des Kunden angepasst und kann immer anders aussehen.

Jemand selbst kann nicht entscheiden, ob er freiberuflich unterwegs ist oder nicht. Freie Berufe sind im Einkommenssteuergesetz klar geregelt und können abgegrenzt werden. Bei freien Berufen muss auch meistens ein akademischer Abschluss nachgewiesen werden, um die Tätigkeit ausüben zu können.

Welche Behörden kommen noch für einen Gewerbetreibenden in Frage?

Nach der Gewerbeanmeldung meldet sich das Finanzamt bei einem. Sie schicken den Bogen zur steuerlichen Erfassung zu und die Steuer ID. Die Steuer ID muss gehört auf jede Rechnung, die ausgestellt wird.

Der steuerliche Erfassungsbogen muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Im Allgemeinen muss man hierbei angeben, was man sich vorstellt wie viel Einnahmen man erzielen wird. Außerdem kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Für den Gewerbetreibenden ist auch die Anmeldung bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtend. Diese beginnt mit der Gewerbeanmeldung. Hier für zahlt man einen jährlichen Beitrag. Je nach dem ob das Gewerbe im Handelsregister eingetragen ist, können die Kosten unterschiedlich hoch sein. Die Kosten für die IHK trägt man jährlich. Dafür bietet die IHK Weiterbildungskurse und Zertifikate an.

Wenn man noch Mitarbeiter beschäftigen möchte, muss man diese beim Finanzamt, bei der Versicherung und bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Welche Steuern zahlt man als Selbstständiger?

Als Gewerbetreibender zahlt man Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer. Als Kleinunternehmer hat man die Möglichkeit sich von den Umsatzsteuern befreien zu lassen, wenn man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Nicht Gewerbetreibende wie zum Beispiel Freiberufler sind von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit.

Was ist die Regelung eines Kleinunternehmers?

Die Regelung kann man beim Finanzamt im steuerlichen Erfassungsbogen in Anspruch nehmen. Als Kleinunternehmer zahlt man keine Umsatzsteuer, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Die Voraussetzung lautet: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Beide Grenzen müssen eingehalten werden, damit man keine Umsatzsteuer zahlt.

Fazit

Dass man einer gewerblichen Tätigkeit ohne Anmeldung nicht nachkommen darf, ist gesetzlich geregelt. Wenn dies der Fall ist, muss unverzüglich das Gewerbeamt ausfindig gemacht werden. Die Anmeldung kann je nach Rechtsform unterschiedlich sein. Eine Kapitalgesellschaft muss zuerst im Handelsregister eingetragen werden, um beim Gewerbeamt vorstellig werden zu können.

Beim Gewerbeamt füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und kriegt den Gewerbeschein. Mit diesem ist es einen gestattet der Tätigkeit nachzukommen. Die Gebühren der Anmeldung können sich je nach Rechtsform und Stadt unterscheiden.

Die Anmeldung beim Gewerbeamt kostet in der Regel zwischen 20 bis 60 Euro. Es gibt auch Ausnahmen die von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind. Diese sind zum Beispiel die Freiberufler. Wer ein Gewerbe anmelden muss und wer nicht ist gesetzlich geregelt. Man selbst kann dies nicht entscheiden.

 

 

Gewerbe anmelden – Online Gewerbeanmeldung: Dienstleistungen A-Z

Kann man online ein Gewerbe anmelden?


Im Zeitalter der digitalen Revolution ist es durchaus Möglich, eine Online Anmeldung durchzuführen. Dies ist vor allem für Menschen eine erhebliche Erleichterung, die bisher aufgrund eines Hauptjobs nie die Zeit gefunden hatten, beim Gewerbeamt zu erscheinen oder einen Termin zu vereinbaren.

Doch von nun an kann man ganz in Ruhe und bequem von Zuhause aus ein Gewerbe online anmelden. Für die Online Anmeldung benötigt man allerdings einige Dinge. Zunächst muss die Gebühr für die Bearbeitung der Anfrage bezahlt werden.

Das kann man problemlos per Online Banking erledigen. Diese Gebühren betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt.

Welche Unterlagen benötigt man bei der Gewerbeanmeldung?

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Worauf müssen sie online Gewerbeanmeldung achten?

Diese Dokumente müsste man hochladen. Man muss dann das Formular ausfüllen. Da muss man unter anderem Angaben zum Gründer und zum Betrieb machen. Eben auch, ob man ein Neben oder Hauptgewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe müsste man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen.

Diese Dateien schickt man dann ab und erhält dann innerhalb weniger Tage dann den Gewerbeschein. Bei einigen Gemeinden kann man diese sogar sofort herunterladen. Allerdings akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es zum Beispiel in Hamburg der Fall ist.

Da müsste man die eigene Unterschrift entweder per Post oder persönlich vor Ort abgeben. Ein weiteres Problem mit der Online Gewerbeanmeldung ist, das diese nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten wird. Aktuell ist dies vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens vertreten.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind.

Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden?

Wenn man den klassischen Weg der Anmeldung gehen möchte, muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die Kleingewerbe Anmeldung so vorantreibt.

Dann muss man allerdings auch hinnehmen, das man etwas Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Andere Ämter wieder verlangen eine vorherige Terminvereinbarung. Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, das man ein Gewerbe erst nach ein oder zwei Monaten anmelden kann, weil die bisherigen Plätze alle reserviert sind.

Man muss dann genau wie bei der Online Gewerbeanmeldung auch, die selben Kosten bezahlen und die Dokumente dabei haben, sowie das Gewerbe Formular ausfüllen. Dann erhält man vor Ort den Gewerbeschein.

Dieser erlaubt es einem Gründer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst nachdem man den Bogen zur steuerlichen Erlassung ausgefüllt und zurückgeschickt hat, sowie die Steuernummer erhalten hat.

Wie viel kostet ein Gewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, die jährlichen Gebühren für das Gewerbe aber auch…? Ja! Denn diese sind bei einem Kleingewerbe sehr moderat und bereiten einem nicht so große Probleme. Denn, da fallen zunächst die Gebühren beim Gewerbeamt rein, die 20 bis 60 Euro kosten und eben nur im ersten Jahr gezahlt werden müssen.

Was ist weitere Kosten neben der Beantragen des Kleingewerbes?

Man ist als Gewerbetreibender in Deutschland verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Das kann man nicht umgehen. Die jährlichen Kosten bei der IHK betragen rund 30 bis 70€. Das wären im ersten Moment auch die einzigen wirklichen Kosten.

Es kann allerdings passieren, dass die IHK bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schickt. Als Personengesellschaft hat man dann die Möglichkeit, dem innerhalb einer festgelegten Frist zu widersprechen. Dann kannst du gerne unsere IHK-Gebühren-Beratung in Anspruch nehmen.

Da überprüfen nämlich die Experten von GewerbeAnmeldung.com, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ zu senken. Ja du hast richtig gelesen, die Möglichkeit einer vollständigen Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen.

Zwar gibt es dafür keine Garantie, dennoch sprechen die bisheringen Erfahrungen für die IHK-Gebühren-Beratung. Wenn du dich ebenfalls überzeugen und mehr erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn das Unternehmen wächst und man Mitarbeiter bezahlen muss, eine Räumlichkeit benötigt oder aber auch Patente anmelden muss. Doch das sind Kosten, die bei entsprechender Entwicklung sich viele Gründer wünschen würden.

Fazit:

Online Gewerbeanmeldung? Check! In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Art der Anmeldung bereits Gang und gebe.

Für jeden, der bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten oder aufgrund der eigenen Arbeitszeit nie die Zeit gefunden hatte, beim Gewerbeamt zu erscheinen, hat jetzt die Möglichkeit, das Gewerbe online und ohne Probleme anzumelden.

Dafür muss man zunächst eine Gebühr von rund 20 bis 60€ die sich von Stadt zu Stadt unterscheidet. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Dann erhält man innerhalb weniger Tagen den Gewerbeschein.