Formular Kleingewerbe anmelden

Jeder Gewerbetreibende muss sich nicht nur beim Gewerbeamt anmelden, sondern auch ein Formular vor Ort ausfüllen. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Was es dabei genau auf sich hat, was man auf diesem Formular alles ausfüllen muss und wie die einzelnen Fragen genau aussehen, das erfährst du nur hier!

Was braucht man um ein Gewerbe anmelden zu können?


Um eine Gewerbeanmeldung beantragen zu können, muss man zunächst beim Gewerbeamt der Stadt erscheinen. Es kann durchaus sein, dass es vor allem in Großstädten mehrere Ämter gibt, bei der man ein Gewerbe eröffnen kann. Dann muss man zunächst das zuständige finden.

Wenn man dann vor Ort da ist, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet und sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem sollte man noch folgende Unterlagen dabei haben:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, dass man mehrere Dokumente benötigt, wie zum Beispiel eine Handwerkskarte, einen Eintrag vom Handelsregister, ein Gesundheitszeugnis oder ein polizeiliches Führungszeugnis,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man im Handelsregister eingetragen ist, einen Auszug davon,
  • falls man selbst nicht vor Ort erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann ebenfalls den Personalausweis, sowie eine Melde Bestätigung bei sich haben.

Nachdem man die benötigten Unterlagen vorgezeigt hat, erhält man das sagenumwobene Formular vorgelegt. Dieses ist nur eine Seite lang und kann vor Ort ausgefüllt werden. Auch kann man das Formular Zuhause ausfüllen, doch es empfiehlt sich hier eher, vor Ort alles zu erledigen.

Zum einen deshalb, da man, falls Fragen auftauchen sollten, man den Beamten fragen kann und zum anderen auch, damit man am selben Tag noch den Gewerbeschein in den Händen halten kann. Die Gewerbeanmeldung dauert in der Regel rund 40 bis 50 Minuten.

Beim Formular muss man unter anderem angeben, ob man ein nebenberufliches oder ein hauptberufliches Gewerbe anmelden möchte. Falls man die Gründung eines hauptberuflichen Gewerbes beantragt, dann tritt der Fall ein, dass man die Krankenversicherung aus der eigenen Tasche aus bezahlt. Nachdem man Gewerbeformular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert.

Die Kopie erhält der Gewerbetreibende, welches dann von da an als Gewerbeschein fungiert. Dieser Schein erlaubt es einem Gründer noch nicht, mit dem Gewerbe Gewinne zu erwirtschaften, das darf man erst nach der Anmeldung beim Finanzamt.

Wer sich bis hierhin fragt, ob er den Part mit dem Kleingewerbe anmelden verpasst haben, den kann ich beruhigen: ein Kleingewerbe anmelden tut man nicht bei dem Gewerbeamt, sondern beim Amt der Finanzen.

In der Regel muss ein Gewerbetreibender nicht selbst bei dem Amt der Finanzen vorstellig werden, sondern vielmehr informiert das Gewerbeamt die anderen Behörden. Dazu gehören neben dem Finanzamt auch die Berufsgenossenschaften und die Ihk oder hwk.

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen und einem kleinen Gewerbeschein?

Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen beiden Formularen, denn einen Kleingewerbeschein gibt es nicht einmal. Dies ist ein Mythos der weit verbreitet ist und genau so unwahr ist wie der Weihnachtsmann selbst. Leute, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben, werden als Kleingewerbetreibende beschrieben.

Da es bei dem Gewerbeamt nicht die Option Kleingewerbe zum ankreuzen gibt, denken viele Leute, das hierfür ein besonders Formular benötigt wird. Vielmehr findet aber die Kleingewerbe Anmeldung erst dann statt, wenn man auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Viele nehmen dann an, dass dieser Fragebogen ein anderes Formular ist. Doch dem ist nicht so.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Deutschland ist eines der Länder, wo die meisten Steuern bezahlt werden. Das moniert das Volk auch zu recht an.Zu weiten Teilen stimmt das auch, doch genau diese Kleinunternehmerregelung gibt einem Gewerbetreibenden die Möglichkeit, keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

Diese Bedingungen sehen wie folgt aus: man muss mit dem Kleingewerbe versuchen, im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten unter 50.000 Euro Umsatz zu bleiben. Wenn dies so gegeben ist, dann muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Wie sieht das Formular aus?

Während der Gewerbeanmeldung erhält man vor Ort ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Da die meisten Gründer so etwas noch nie eine Gewerbeanmeldung hatten, fragt man sich in der Regel, was genau denn von einem abgefragt wird.

Doch auf GewerbeAnmeldung.com erhälst du die Antworten, die du brauchst. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Erhält man auch vom Finanzamt ein Formular?

Nach der Gewerbeanmeldung muss man nicht noch zusätzlich zum Finanzamt. Das Gewerbeamt leitet die Informationen des Gewerbetreibenden nach der Gründung weiter an das Finanzamt, die IHK oder HWK und der Berufsgenossenschaften.

Falls sich das Finanzamt nach der Gewerbeanmeldung innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei einem melden, dann kann man einmal dort anrufen und fragen was Sache ist. Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen.

Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden. Unter anderem kann man auf diesem Papier das Kleingewerbe anmelden, indem man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt.

Auch muss man auf dem Papier angeben, wie die genaue gewerbliche Tätigkeit eigentlich aussieht. Nachdem man den Fragebogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel danach eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer. Wer allerdings ein Kleingewerbe anmelden lassen hat, der kann seine private Steuernummer auf Rechnungen setzen. Kleingewerbe erhalten nämlich weder einen besonderen Firmennamen, noch eine Steuernummer zugewiesen.

Als Kleingewerbe im Handelsregister eintragen lassen?

Das Kleingewerbe anmelden und dann darauf hoffen, dass dieses für potenzielle Kunden sexy rüberkommt? Eher nicht der Fall, weil der hauch von Glamour irgendwie fehlt. Zumindest in Augen einiger Kunden.

Dies könnte sich jedoch ändern, wenn man das Kleingewerbe beim Handelsregister eintragen lassen würde. Allerdings müsste man das Gewerbe bereits vor der Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes erledigen.

Außerdem musst du wissen, das du als klein Gewerbe nicht dazu verpflichtet bist, im Handelsregister zu sein. Dennoch gibt es die Option, sich dennoch eintragen zu lassen, um einige Vorteile zu genießen, die wie folgt aussehen:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wie wir aber mittlerweile wissen, hat jede Medaille zwei Seiten, und somit auch eine, die negativ behaftet ist. Denn wenn das Kleingewerbe einmal im Handelsregister ist, dann wird sich vieles verändern. Das bedeutet unter anderem:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • das eine doppelte Buchführung, sowie eine strengere Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen mehr angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit und ob es sinnvoll ist, das Kleingewerbe im Handelsregister eintragen zu lassen. Sofern man allerdings von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Fazit:

Um ein Formular ausfüllen zu können, muss man die Gewerbeanmeldung beim Amt des Gewerbes beantragen. Während der Anmeldung erhält man vor Ort ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Allerdings kann man auf diesem keine Anmeldung für ein Kleingewerbe beantragen.

Dies erledigt man nämlich beim Finanzamt. Vom Finanzamt erhält man einen steuerlichen Erfassungsbogen, worauf man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kann. Falls man diese Regelung nicht in Anspruch nimmt, dann kann das Gewerbe für die kommenden fünf Jahre nicht mehr als Kleingewerbe angemeldet werden.

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Gründer, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt worden sind.

 

Gewerbe ohne Gewerbeanmeldung – Darauf muss man achten

Gewerbe ohne Anmeldung – geht das?

Nein, nicht immer kann man einer Gewerbeanmeldung entkommen. Ein Gewerbe muss angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Aber wann liegt eine gewerbliche Tätigkeit vor?

Bei einer gewerblichen Tätigkeit handelt es meistens von einer Massenproduktion, welche verkauft wird. Eine gewerbliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn man langfristig und selbstständig einer Tätigkeit nachkommt und dabei Gewinn erwirtschaftet ohne im Angestelltenverhältnis zu sein. Wenn dies der Fall ist, ist eine Gewerbeanmeldung unumgänglich und sollte sofort erledigt werden.

Wann muss man eine gewerbliche Tätigkeit anmelden?

Die Anmeldung des Gewerbes sollte schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen. Wenn man der Anmeldung eines Gewerbes nicht rechtzeitig nachkommt, können dem Gewerbetreibenden Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros drohen. Um diesen Stress zu vermeiden, sollte man die Tätigkeit rechtzeitig anmelden.

Muss man immer ein Gewerbe anmelden?

Nicht jeder muss ein Gewerbe anmelden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Wer zu den Freiberuflern zählt ist in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Bei freiberuflichen Tätigkeiten handelt es von wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten.

Zu den Freiberuflern zählen zum Beispiel: Ärzte, Tierärzte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Journalisten, Architekten, Ingenieure und noch viele andere Berufe. Bei diesen Tätigkeiten handelt es eher von Leistungen, die den Wünschen des Kunden angepasst sind und sind daher nicht gewerblich.

Da man als Freiberufler von der Gewerbeanmeldung ausgenommen ist, muss man sich beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt füllt man den Bogen zur steuerlichen Erfassung aus und kann mit der Tätigkeit beginnen.

Die Anmeldung sollte spätestens nach vier Wochen mit der Tätigkeit erfolgen. Es kann sein, dass in einigen Fällen auch ein Freiberufler ein Gewerbe anmelden muss. Dies wird vom Finanzamt entschieden.

Urproduktion

Auch Tätigkeiten die in der Urproduktion nicht ausgeübt werden, sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen. Zu diesen gehören Land- und Forstwirtschaftler, Wein- und Gartenbau, Tierzucht und Fischerei.

Wann muss man noch kein Gewerbe anmelden?

Ebenfalls muss kein Gewerbe angemeldet werden, wenn man das eigene Vermögen verwaltet. Jedoch sollte hierbei der Rahmen nicht gesprengt werden, weil man auch dann eventuell ein Gewerbe anmelden müsste. Dies sollte man dann mit einem Steuerberater oder mit dem Gewerbeamt selbst absprechen.

Fazit

Einer gewerblichen Tätigkeit darf man nicht ohne eine Anmeldung nachkommen. Es gibt Ausnahmen, wo man kein Gewerbe anmelden muss. Freiberufler und Personen, die in der Urproduktion tätig sind, melden kein Gewerbe an.

 

Kosten Gewerbeanmeldung

Was kostet mich ein Gewerbe im Jahr?


Du bist aktuell als Arbeiter tätig, gerade in der Ausbildung oder studierst ein Fach und möchtest ein Gewerbe aufmachen und nebenbei mit der Tätigkeit (online) Geld verdienen? Das ist eine tolle Idee!

Eventuell hast du noch keinen klaren Plan über die Themen Gewerbe, Krankenversicherung und Steuern und diese halten dich davon ab, endlich den Schritt zum Gewerbeamt zu machen. Das hat heute ein Ende! Mit dieser Info wird die Kleingewerbe Anmeldung ein Klacks! Wenn man im Netz einmal nach Gewerbe anmelden sucht, dann werden einem viele Dinge aufgelistet wie:

  • welche Regel dabei beachtet werden muss,
  • wie hoch die Gebühr einer GmbH denn sei,
  • sehr viele hohe kosten,
  • etc.

Ich kann dich beruhigen, es ist nicht einmal Ansatzweise so schlimm, wie es meistens dargestellt wird. Vor allem deshalb, weil du mit einer GmbH nichts am Hut hast und hohe Kosten bei dir nur noch ein müdes Lächeln hervorbringen werden.

Nun gehst du für die Gewerbeanmeldung in das Gewerbeamt und gibst an, das du ein Kleingewerbe anmelden möchtest, da es nur geringe Kosten und einen niedrigen Verwaltungsaufwand hat.

Was kostet für die Gewerbeanmeldung?

Die Kosten bei der Gewerbeanmeldung belaufen sich dabei auf rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Weitere Kosten können ebenfalls für dich anfallen, denn je nach Art deines Gewerbes werden noch zusätzliche Dokumente verlangt.

Was braucht man für die Gewerbeanmeldung?

  • ein polizeiliches Führungszeugnis, welches rund 13 Euro Gebühr für dich bereitstellt,
  • ein Gesundheitszeugnis, welches mit 20 Euro in die Tasche schlägt oder für
  • Handwerker wird eine Handwerkskarte verlangt, welche bis zu 300 Euro kosten kann.

Du musst richtig Gewerbeschein Formular ausfüllen

Beim Aufüllen des Bogens musst du angeben, ob du ein Haupt- oder ein Nebengewerbe eröffnen willst. Damit wird gefragt, ob du neben deinem Job noch gründen möchtest. Dies kann insofern Kosten verursachen, das wenn du dies als Hauptgewerbe angibst, du deine Versicherung selbst begleichen musst.

Sofern du alles vorschriftsgemäß ausgefüllt hast, erhälst du dann dort deinen Gewerbeschein. Dieser ermächtigt dich allerdings noch nicht dazu, mit deinem Gewerbe einen Gewinn zu erzielen. Diese Erlaubnis erhälst du erst nachdem du den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hast.

Du wirst bei der IHK Mitglied, das ist verpflichtend. Auch hier kann ein jährlicher Beitrag anfallen, der abhängig von deinem Gewinn ist. Allerdings betragen die Kosten rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Es kann sein, das du von der IHK eine Beitragsrechnung erhälst, auch in deinem ersten Jahr. Dies kann vor allem Anfangs sehr ärgerlich sein.. doch nicht verzagen..

Gewerbeanmeldung.com fragen.. bzw. beraten lassen! Denn, auf dieser einmaligen Seite findest du nicht nur reichlich viele Informationen rund um das Thema Gewerbe, sondern kannst auch eine IHK-Gebührenberatung antragen.

In dieser prüfen die Experten, die jahrelange Erfahrung mit dieser Sache haben, ob es eine Möglichkeit gibt, das die Kosten auf ein Minimum von 0€ reduziert werden kann. Richtig gehört, im besten Fall können die Kosten auf einen kleinen Betrag schrumpfen.

Es gibt zwar keine Garantie dafür, doch die Erfahrung mehrerer glücklicher Beratender spricht für sich. Interesse? Klicke hier für mehr Informationen! Das wären Kosten, die mit der Gewerbeanmeldung verbunden sind.

Weitere Kosten kann dir ein Gewerbe dann verursachen, wenn du beispielsweise Mietverträge hast, Mitarbeiter bezahlst und auch deren Versicherungen begleichen musst, eventuell auch der Internetvertrag. Daher solltest du dir genau im Klaren sein, welche Kosten auf dich zu kommen und diese für dich selbst einmal hochrechnen, damit kein böses Erwachen erfolgt.

Welche Steuern zahlt ein Kleingewerbe?

Die Gewerbeanmeldung ist geschafft und du fragst dich, welche Steuern nun gezahlt werden müssen? Wenn du von einer besonderen Regel profiteren willst, der Kleinunternehmerregelung, dann muss dein Gewerbe einige Voraussetzungen erfüllen.

Die Kleinunternehmerregelung ist sozusagen eine kleine Hilfe für Gründer, damit diese keine Gewerbesteuer zahlen müssen. Damit diese Regel in Kraft tritt, darf man in dem ersten Geschäftsjahr nicht über 22.000€ und im zweiten nicht mehr wie 50.000€ Umsatz erwirtschaften.

Dann entfällt die Gewerbesteuer. Ab einer Summe von 24.500 Euro müssen auch die Steuern gezahlt werden. Außerdem muss ein Gewerbetreibender die Einkommensteuer zahlen.

Wann muss man die Gewerbeanmeldung vornehmen?

Am besten direkt. Es gibt zwar die Möglichkeit, durch kleine Nebentätigkeiten einen Betrag von 410 Euro Gewinn im Jahr zu erwirtschaften ohne dabei Gewerbepflichtig zu werden, doch wer ernsthaftes Interesse an der Gewerbeanmeldung hat, sollte dies sofort tun.

Kann ich rückwirkend Gewerbe anmelden?

Ja. Du hast auch die Möglichkeit ein Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dafür hast du bis zu 60 Monaten Zeit. Trotzdem solltest du dir nicht so viel Zeit lassen, denn es kann sein, dass das Finanzamt ein Bußgeld aussprechen kann, bis zu 1000 und Euro und mehr kosten kann.

In den meisten Fällen lassen die Ämter auch Gnade walten, vor allem bei eher geringeren Beträgen, dennoch solltest du die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich hinter dir haben.

Fazit:

Ein Gewerbe anmelden ist heutzutage ganz besonders leicht. Die meisten Städte bieten mittlerweile die Option an, die Gewerbeanmeldung online bequem von Zuhause aus durchzuführen.

Der Gang zum Gewerbeamt kann aber trotzdem verpflichtend werden, zumindest per Post müsste man einige Unterlagen nach schicken, wie die eigene Unterschrift, da einige Städte die elektronische Unterschrift nicht immer akzeptieren.

Die Gewerbeanmeldung kostet rund 20 bis 60€, je nach Stadt und Gemeinde können die Preise schwanken. Unterlagen die Gebraucht werden sind:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente wie Handwerkskarte oder Gesundheitszeugnis.

Nachdem die Anmeldung erfolgt ist, meldet sich das Steueramt und schickt dir einen steuerlichen Erfassungsbogen sowie die neue Steuernummer zu. Außerdem bist du Beitragspflichtig bei der IHK, deren Gebühren rund 32€ im Jahr betragen.

Kleingewerbe Online Anmelden

Kann man Gewerbeanmeldung online machen?


Willkommen im digitalen Zeitalter! Immer mehr Behörden bieten den Service an, die Anmeldung beim Gewerbeamt auch von Zuhause aus durchführen zu können. Die Kleingewerbe anmeldung muss durchgeführt werden, unabhängig davon, ob man z b selber vor Ort erscheint oder die genannten Informationen persönlich abgibt. Ein Kleingewerbe online anzumelden hat den immensen Vorteil, das man einiges an Zeitsparen kann.

Es gibt keine langen Wartezeiten und Menschenmassen sind nur noch ein Relikt vergangener Tage. Außerdem kannst du die Gewerbeanmeldung unabhängig von den Öffnungszeiten deines zuständigen Gewerbeamtes erledigen.

Die meisten Online – Präsenzen geben dir vor, welche genauen Unterlagen du einreichen musst. In naher Zukunft wird es auch möglich sein, das Gewerbe auch ummelden und abmelden zu können. Da dieses Medium noch recht neu ist und Erfahrungswerte noch nicht die Norm darstellen, gibt es allerdings einige kleine Nachteile, die du ebenfalls kennen solltest.

Zum einen wird dieser Service noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten. Das bedeutet, für einen Teil der Leser ist es immer noch ein muss, beim Gewerbeamt zu erscheinen. Damit eine Gewerbeanmeldung ihre Gültigkeit erhält, wird die Unterschrift vom Gründer verlangt.

Da dies allerdings online nicht möglich ist, muss der Gründer die Unterschrift, zumindest in einigen Städten, persönlich vor Ort oder per Post abgeben. Auch gibt es im Internet einige Webseiten, die mit trügerischen Mitteln versuchen die Leser bis über beide Ohren abzuziehen, auch darauf solltest du achten.

Solch dubiosen Seiten verlangen meistens eine gewisse Gebühr und titulieren sich selbst als Gewerbe -Experten und verlangen dafür einen kleinen Betrag. Wenn du diese Dienstleistung in Anspruch nimmst, wirst du meistens für ein Abo-Modell angemeldet und ehe du dich versiehst, musst du höhere drei-stellige Summen bezahlen.

Ob du jetzt dein Kleingewerbe online anmeldest oder persönlich beim Gewerbeamt erscheinst, bei beiden Optionen musst du die selben Unterlagen bereithalten. Der unterschied ist nur, dass das eine auf digitalem Wege geschieht. Was du als Gründer einer Mini – GmbH brauchst (so werden Kleingewerbe ebenfalls genannt) sind:

  • den aktuellen Personalausweis oder ein Reisepass,
  • eine Meldebescheinigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente wie ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis oder auch eine Handwerkskarte verlangt.

Nachdem das Formular ausgefüllt hast, erhälst du deinen Gewerbeschein. Allerdings ist dein Gewerbe immer noch nicht „online“. Denn erst einmal müssen deine Unterlagen an das Finanzamt weitergeleitet werden. Dies wird von dem Gewerbeamt für dich übernommen.

Innerhalb von sieben bis 10 Tagen erhälst du eine Nachricht vom Finanzamt. Du erhälst deine Steuernummer und bekommst einen steuerlichen Erfassungsbogen. Diesen musst du ausgefüllt zurückschicken.

Die Anmeldung beim Finanzamt wäre damit auch erledigt. Allerdings darfst du nicht vergessen, dass das Finanzamt genau prüft, um welche Art von Tätigkeit es sich bei deiner Arbeit genau handelt. Deshalb empfiehlt es sich auch, die Art der angemeldeten Tätigkeiten nicht zu eng zu fassen.

Was geschieht nach der Gewerbeanmeldung?

Nachdem man den Gewerbeschein vom Gewerbeamt abgeholt bzw. von Zuhause ausgedruckt hat, vergehen erst einige Tage, bis man die nächsten Unterlagen vom Finanzamt erhält. Freiberufler müssen selbst aktiv werden, da sie nicht gewerbepflichtig sind.

Als Gewerbetreibender wird dies vom Gewerbeamt übernommen. Falls innerhalb von wenigen Tagen und Wochen nichts vom Finanzamt kommen sollte, muss man selbst aktiv werden und diese zumindest anrufen. Vom Finanzamt erhält man die neue Steuernummer.

Für Leute die unter der Kleinunternehmerregelung gründen möchten, wird in einigen Fällen erlaubt, die eigene Steuernummer zu nutzen. Außerdem erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen.

Dieser hat insgesamt sieben Seiten und verlangt einige Informationen von einem. Dieses Formular muss ausgefüllt zurückgeschickt werden. Zunächst muss man allgemeine Angaben über sich selbst machen, wie z B:

  • Name,
  • Nachname,
  • aktueller Beruf,
  • Wohnort,
  • Identifikationsnummer.

Falls man verheiratet ist, muss man auch Angaben zu dem Ehepartner machen. Falls dies nicht der Fall ist, kann man diese Sparte auslassen.

Sehr wichtig auf dem Erfassungsbogen auszufüllen ist, die genaue Art der Tätigkeit des Gewerbes zu beschreiben. Man sollte daher die genaue Beschreibung nicht zu kurzfassen, da das Finanzamt genau überprüft, um was sich hierbei genau handelt.

Daraufhin folgen Informationen über die Bankverbindung. Auch kannst du auf dem Bogen angeben, ob du im Handelsregister eingetragen werden möchtest. Das hätte, vor allem für Leute die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren möchten, sowohl positive als auch negative Seiten.

Man müsste unter anderem die doppelte Buchführung durchführen, die eigentlich der Vorteil eines Kleinunternehmens ist, kann aber dadurch im Auge des potenziellen Kunden wieder Relevanz gewinnen, weil das Unternehmen eher größer angesehen wird. Erst ab dann, darf man mit der gewerblichen Tätigkeit anfangen und Gewinne erzielen.

Nachdem auch der steuerliche Erfassungsbogen ausgefüllt und zurückgeschickt worden ist, beginnt die IHK Mitgliedschaft, die verpflichtend ist. Das sollte allerdings niemanden abschrecken. Zum einen sind die Beiträge recht moderat. Zum anderen bietet die IHK eine Anzahl Weiterbildungskursen an, die man nutzen kann, um dem Unternehmen weiter zu helfen.

Der Beitrag für Kleinunternehmer beträgt rund 30 bis 70€ im Jahr. Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind beginnt der zu zahlende Betrag ab 150 bis 300€ . Die Kosten steigen allerdings gleichzeitig mit dem Gewinn.

Auch wenn man nur ungerne Geld abgibt, so sollte einem bewusst werden, dass das Unternehmen läuft und man daher diese Zahlungen tätigen kann. Unternehmen, die unter 5200€ innerhalb eines Jahres gewirtschaftet haben, bleiben Beitragsbefreit.

Zum Schluss muss man sich noch bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Berufsgenossenschaften sind für die gesetzliche Unfallversicherung zuständig. Diese Versicherung ist nur für die Mitarbeiter verpflichtend, nicht für einen selbst.

Falls keine Mitarbeiter eingestellt sind, müssen auch keine Beiträge gezahlt werden. Auch die Freiberufler müssen sich bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Kleingewerbe anmelden – welche Kosten fallen an?

Bei der Gewerbeanmeldung fallen einige Kosten an, die allerdings recht moderat ausfallen. Die Kosten können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden und betragen rund 10 bis 60 Euro.

Sofern weitere Dokumente verlangt werden, wie z.B ein Gesundheitszeugnis, fallen weitere Kosten von 20 Euro an. Auch das polizeiliche Führungszeugnis muss vorher beantragt werden und kostet 13 Euro. Für die Gewerbeanmeldung selbst wären das allerdings summa rum die Kosten, die gedeckt werden müssten.

Es fallen noch Kosten für die Mitgliedschaft bei der IHK an, die rund 30 bis 70€ kosten und nur jährlich bezahlt werden müssen. Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, gilt, dass diese einen jährlichen Betrag von rund 150 bis 300€ begleichen müssen.

Fazit:

Ein Kleingewerbe online anmelden? In Zeiten wie diesen kein Problem mehr, würde man meinen. Leider bieten noch nicht alle Gemeinden und Städte diesen Service an. Doch diejenigen sich beim Gewerbeamt anmelden müssen, müssen nicht verzagen, denn das Gewerbe anmelden macht immer Spaß.

Aber auch bequem von Zuhause aus sein Gewerbe anmelden zu können ist ein riesiger Vorteil. Die Gewerbeanmeldung per online kann aktuell in den meisten Großstädten Deutschland, und in einem großem Raum Nordrhein-Westfalens durchgeführt werden.

In Hamburg muss allerdings darauf achten, dass die Unterschrift noch nachgereicht werden muss, weil diese dort diese Information noch von dir haben möchten. Doch auch das ist kein großer Akt und kann innerhalb weniger Minuten gemacht werden.

Das Kleingewerbe anmelden bzw. die Gewerbeanmeldung kostet rund 20 bis 60€, je nachdem, in welcher Stadt man wohnt. Was du unbedingt dabei haben musst, sind:

  • der aktuelle Personalausweis bzw. ein gültiger Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung,
  • je nach Art des Gewerbes werden noch zusätzliche Dokumente verlangt, die unter anderem auch noch Kosten verursachen können, wie beispielsweise ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Anschließend erhält man den Gewerbeschein. Dieser allerdings gibt einem noch nicht das Recht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Das findet erst dann statt, wenn du den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt erhalten und ausgefüllt zurückgeschickt hast. Wenn auch diese Hürde gemeistert wurde, kannst du mit deiner Mini-GmbH loslegen!

Wann und wo kann ich mich im Gewerbeamt anmelden?

Gewerbeamt anmelden

Wann muss ich mein Gewerbe bei welchem zuständigen Gewerbeamt anmelden?

Gewerbetreibende sind in der Pflicht


Für alle Gewerbetreibenden in Deutschland besteht die Pflicht, ihr Gewerbe anzumelden. Standardmäßig geschieht dies beim zuständigen Bezirksamt / Gewerbeamt in der eigenen Stadt, z.B. beim Gewerbeamt Berlin, Hamburg, oder Gemeinde mit einem Gewerbeanmeldung Formular. Doch viele Selbstständige und Unternehmer wissen nicht, ab welchem Zeitpunkt sie ihr Gewerbe – anmelden müssen und werden daher nicht tätig. Planst du, ein Gewerbe zu betreiben oder ein Startup zu gründen, musst du deshalb die Anmeldepflicht beachten und rechtzeitig die Anmeldung durchführen.

Möglichkeiten der Gewerbeanmeldung

Durch die Meldepflicht für Gewerbe in Deutschland musst du als Unternehmer bzw. Selbstständiger deinen Gewerbebetrieb bei deinem zuständigen Ordnungsamt anmelden. Während die Anmeldung vor einigen Jahren noch persönlich vor Ort bei deinem Gewerbeamt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde durchgeführt werden musste, kannst du heutzutage zwischen

  • persönlich
  • schriftlich mit Einsendung per Post
  • online mittels eigener Plattform

wählen dein Gewerbe anzumelden beim Gewerbeamt.

Wo gibt es das Anmeldeformular

Für alle Anmeldungsvarianten benötigst du das Anmeldeformular, welches du vor Ort bei deinem Amt bekommst oder dir herunterladen und ausdrucken kannst. Die reine Onlinevariante mit eigener Plattform beinhaltet hierbei bereits das notwendige Formular.

Wo gibt es das Formular zur Gewerbe – Anmeldung?

Holst du dir das Formular vor Ort ab, kannst du entweder selbstständig oder mit der Hilfe der Beamten die Anmeldung korrekt absolvieren und den Gewerbeschein der deine Selbstständigkeit bestätigt direkt mitnehmen. Benötigst du Hilfe durch uns von Gewerbeanmeldung.com oder möchtest du das Formular in Ruhe zuhause ausfüllen, kannst du es jederzeit mitnehmen.

In diesem Fall kannst du dich entscheiden, ob du das Formular danach per Post dem Amt zusendest oder persönlich noch einmal vorbeikommst. Beim Post- und Onlineweg musst du alle benötigten Unterlagen als Anhang bzw. in Form einer Kopie beifügen, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Ob deine Stadt oder deine Gemeinde zugleich eine Onlineanmeldung mittels Plattform anbietet, solltest du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Die Onlinevariante ist noch nicht überall in Deutschland vertreten, wodurch die meisten Unternehmer Ihr Gewerbe persönlich oder auf dem Postweg anmelden.

Das zuständige Amt für alle Gewerbeanmeldungen

Wenn du dein Gewerbe offiziell anmelden möchtest, musst du dies in Deutschland immer beim Gewerbeamt tun. Standardmäßig befindet sich in jeder Stadt oder Gemeinde eines, wobei es sich nicht immer um ein eigenes Gebäude oder eine eigene Institution handeln muss.

In manchen Fällen ist das zuständige Amt im Rathaus oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt verständigt dieses weitere Ämter und Einrichtungen für dich. Da deine Daten dabei automatisch übermittelt werden, musst du sie dort nicht wieder angeben. Unter anderem erhalten das

  • Finanzamt
  • die Industie und Handelskammer (IHK)
  • die Berufsgenossenschaft
  • die Handwerkskammer (HWK)
  • das statistische Landesamt
  • das Handelsregistergericht

somit alle notwendigen Daten. Musst du weitere Meldungen dort durchführen, brauchst du deine Daten somit höchstens noch ergänzen.

Bundesländer mit alternative Anmeldestellen

In manchen Bundesländern existiert zugleich eine alternative Anmeldestelle. In

  • Bayern
  • Hamburg
  • Rheinland-Pfalz

kannst du dir aussuchen, ob du deine Gewerbe-anmeldung beim Gewerbeamt, der zuständigen Handelskammer, der zuständigen Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK absolvieren möchtest.

Wichtig ist dabei nur, dass du dich für eine Einrichtung entscheidest und du dort alle Daten korrekt angibst um dein Geschäftstätigkeit anzumelden.

Dauer einer Gewerbeanmeldung

Grundsätzlich solltest du so früh wie möglich dein Gewerbe bei deinem zuständigen Amt bekannt geben. Manche Unternehmer melden ihr Gewerbe bereits an, wenn sie die Idee dazu haben.

Andere wiederum tun dies erst, wenn sie alle restlichen Schritte getätigt haben. Wartest du jedoch zu lange auf die Anmeldung deines Gewerbes, kann es passieren, dass du dein Unternehmen illegal führst und somit mit Verwarnungen und Bußgeldern rechnen musst.

Wie lange dauert die Anmeldung

Hast du bei der Anmeldung alle Daten richtig angegeben und alle notwendigen Unterlagen mitgebracht wie z.B. die Handwerksrolle (als Meister in deiner Branche), kann sie innerhalb einiger Tage bearbeitet werden.

Nach der Gewerbe – anmeldung bekommst du eine Kopie des Anmeldeformulars als Gewerbeschein. Per Post meldet sich hingegen das Finanzamt sowie die IHK bei dir. Andere Behörden können dich ebenfalls einige Tage nach der Anmeldung schriftlich kontaktieren.

Soll die Bearbeitung schneller durchgeführt werden oder benötigst du eine schnellere Bearbeitung, kannst du gleichfalls die zuständigen Behörden persönlich aufsuchen oder dich persönlich bei ihnen melden.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit die Anmeldung deines Gewerbes schnellstmöglich durchgeführt werden kann, solltest du alle notwendigen Unterlagen bereits vorliegen haben um dein Gewerbe anzumelden. Grundsätzlich benötigst du für die Anmeldung

  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls eine gültige Aufenthaltsgenehmigung bei ausländischen Staatsbürgern
  • alle Erlaubnisse und Bescheinigungen, z.B. Maklererlaubnis, Sondergenehmigungen bei Automaten, amtsärztliche Bescheinigungen, Handwerksrolle
  • polizeiliches Führungszeugnis

Was kostet die Anmeldung?

Neben den Unterlagen solltest du ebenfalls die Gebühr in bar bei dir haben zwischen 10 € und 60 Euro die du in deine Buchhaltung aufnehmen kannst und absetzen. Die Gewerbe anmeldung in Deutschland ist trotz Pflicht nicht kostenlos. Je nach Gemeinde und Bundesland kann diese unterschiedlich hoch ausfallen.

Falls du nicht weißt, wie hoch die Gebühr ist, solltest du entweder bei deinem zuständigen Amt oder bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wie teuer dir deine Gewerbeanmeldung kommt und bieten dir hier zusätzlich unsere praktische Checkliste an, auf welcher du alle wichtigen Unterlagen und Ämter ebenso findest.

Erlaubnispflichtige Gewerbe eröffnen

Eröffnest du ein erlaubnispflichtiges Gewerbe, solltest du ergänzend alle Bescheinigungen und Nachweise zeitgerecht erbringen. Ob dein Gewerbe erlaubnispflichtig ist oder nicht, erfährst du ebenfalls entweder bei uns oder bei deinem zuständigen Amt.

Eine Gewerbeummeldung durchführen

Während bei einer Neugründung eines Gewerbes immer eine Anmeldung durchgeführt werden muss, musst du bei der Übernahme oder der Veränderung eines Gewerbes eine Gewerbeummeldung abwickeln.

Grundlegende Veränderungen in deinem Gewerbe wie etwa eine Veränderung der Rechtsform oder eine neue Definition des Gewerbegegenstands sorgen dafür, dass du dich erneut bei deinem zuständigen Amt melden musst. Auch der Umzug deines Gewerbes sieht vor, dass du dich melden musst.

Sobald sich nämlich die Anschrift eines Betriebes ändert, muss der Gewerbetreibende dies von sich aus bekannt geben. Nur wenn dein Gewerbe in eine andere Stadt zieht, benötigst du keine Ummeldung. In diesem Fall musst du dein Gewerbe an- und abmelden sowie erneut die Anmeldegebühr bezahlen.

Personenbezogne Daten musst du beim Gewerbeamt ändern

Ebenso musst du dein Gewerbe ummelden, wenn sich deine Personenbezogenen Daten ändern. Dies ist unter anderem der Fall, wenn du deinen Namen änderst. Dabei ist es egal, ob du heiratest oder dich scheiden lässt. Übernimmst du ein bereits bestehendes Gewerbe, musst du auch dein zuständiges Amt aufsuchen.

Für die Ummeldung benötigst du nahezu dieselben Unterlagen wie für die Anmeldung. Möchtest du sie schriftlich durchführen, musst du die Unterlagen als Kopie beilegen.

Bei der persönlichen Ummeldung musst du hingegen die Originaldokumente vorzeigen. Anders als bei der Anmeldung bekommst du jedoch einen Antrag zur Gewerbeummeldung. Die Ummeldung wird ebenfalls innerhalb ein paar Tagen bearbeitet.

Für die Bearbeitung musst du wiederum eine geringe Gebühr bezahlen. Damit somit nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach die Gebühr und der Arbeitsaufwand anfallen, solltest du bereits bei der Anmeldung die Bezeichnung deines Gewerbes so wählen, dass sie eine Vielzahl an Betätigungsfelder abdeckt.

Rechtzeitig das Gewerbe anmelden: Welche Unterlagen werden benötigt

Möchtest du ein Gewerbe in Deutschland betreiben, musst du dieses immer beim Gewerbeamt anmelden. Dieses befindet sich in deiner Stadt oder einer Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du mehrere Unterlagen wie etwa

  • Anmeldeformular
  • Bescheinigungen und Nachweise
  • Personalausweis oder Reisepass

Anmeldung in wenigen Tagen

Deine Anmeldung wird meist innerhalb weniger Tage bearbeitet. Wir von Gewerbeanmeldung.com verraten dir gerne, wo du dein Gewerbe anmelden kannst bzw. musst und helfen dir mit den Unterlagen und dem Ausfüllen des Anmeldeformulars.

Empfehlung

Wähle zunächst die Rechtsform. Die meisten beginnen Ihr Unternehmen mit einem Kleingewerbe im Nebenerwerb. Daraufhin solltest du einen Businesplan erstellen, der dir hilft gerade auch als Kleingewerbetreibender ob du mit deinem Finanzplan richtig liegst.

Berechne dabei alle Kosten die dir entstehen und kalkuliere die Einnahmen nach besten Möglichkeiten ohne dich selber zu überschätzen. Prüfe Die Marktbegleiter in deiner Umgebung. Viele eröffnen in der Garstronomie z.B. eine Gaststätte und gerade davon gibt es in Deutschland über 500.000.

Weitere Gewerbe Themen und zu juristischen personen:

Gewerbeanmeldung in Siegen – Bequem und einfach!

Das Siegerland ist seit langem als Erzabbaugebiet bekannt. Zwei große Bronzestatuen stehen in der Nähe des Bahnhofs. Sie tragen den Namen „Hüttenmann und Bergmann“ und gelten als Erinnerung  an die eigentliche Industriegeschichte der Stadt.

In der Oberstadt stehen viele Kirchen sowie das untere und obere Schloss. Vom Oberen Schloss und seinem großen Park hast Du einen wunderbaren Blick! Hier findest Du imposante Sammlungen des Siegerlandmuseums und den Rubenssaal.

Siegen ist der Geburtsort des berühmten Barockmalers Peter Paul Rubens. Deshalb wird sie oft als die „Stadt der Rubens“ benannt. Der Rubenssaal enthält neun Originalgemälde des Malers.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Siegen

Beinahe jeder, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will, muss ein Gewerbe beim Gewerbeamt Siegen anmelden. Doch aber was ist überhaupt eine Gewerbeanmeldung? Wie funktioniert sie? Welche Dokumente werden gebraucht, um sein eigenes Gewerbe anzumelden? Alle Antworten auf offene Frage kommen nachfolgend:

Die Gewerbeanmeldung ist ein bürokratischer Vorgang, bei dem das eigene Unternehmen in Siegen registriert wird. Bei der Gewerbeanmeldung wird auch geprüft, ob man alle Voraussetzungen für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit erfüllt oder nicht. Gleichzeitig wird der Begriff ebenfalls für das Dokument verwendet, das man bei der Registrierung ausfüllt und eingereicht werden muss.

Viele denken womöglich, dass die Gewerbeanmeldung ein komplizierter Prozess ist. Aber demnach ist nicht so. Es sind nur wenige Schritte, die einem von seinem eigenen Gewerbeschein trennen.

Im ersten Schritt ist es vorteilhaft sich das Formular „Gewerbeanmeldung“ von der Homepage der Stadt Siegen herunterzuladen. Man muss sich also nicht unbedingt den Weg zum Gewerbeamt machen, um sich das Formular zu besorgen.

Wer sich das Formular besorgt hat, muss anschließend alle wichtigen Daten eintragen. Hierbei ist die Wahrheitspflicht gefragt. Für den Gewerbeschein sind die Angaben über Person, Name des Unternehmen, die Adresse, die gewünschte Rechtsform und die Tätigkeitsbeschreibung vonnöten.

Im Allgemeinen musst man endgültig für die Gewerbeanmeldung den Reisepass oder den Personalausweis vorlegen. Außerdem muss bei den Unterlagen darauf geachtet werden, dass, je nach Rechtsform und Gewerbeart noch zusätzliche Dokumente eingereicht werden müssen.

Dazu zählen unter anderem Handelsregisterauszug sowie der Meisterbrief (Handwerk), spezielle Zulassungen und Genehmigungen oder polizeiliches Führungszeugnis. In welchem Umfang und welche Dokumente neben der Gewerbeanmeldung eingereicht werden müssen, ist davon abhängig, welche Art von Gewerbe ausgeübt werden möchte. Dazu gibt es die Differenzierung des überwachungbedürftiges oder erlaubnispflichtiges Gewerbe. Mehr Informationen davon gibt es beim Gewerbeamt Siegen.

Sobald die Gewerbeanmeldung wahrheitsgemäß ausgefüllt ist und die erforderlichen Unterlagen beisammen sind, dann kommen die Dokumente an das Gewerbeamt Siegen in die Bahnhofstraße 4 oder unter Fax: 0271-205 34.

Alternativ ist es denkbar, dass man sich bei einer persönlichen Gewerbeanmeldung vertreten lässt. Dazu braucht man eine schriftliche Vollmacht als Vertreter zur Vorlage beim Gewerbeamt Siegen sowie eine Kopie vom Ausweis des Vollmachtgebers. .

Was kommt nach der Gewerbeanmeldung?

Das Gewerbeamt Siegen bekommt die jeweiligen Gewerbeanmeldungen mitsamt den wichtigsten Unterlagen und kann sodann eine Überprüfung einleiten, um sicherzustellen, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, die man für die Ausübung des gewünschten Gewerbes haben muss. Für den Fall, dass das Gewerbeamt Siegen „grünes Licht“ gibt, werden die Daten des Gründers an unterschiedliche Behörden und Ämter weitergegeben. Dazu zählen zum Beispiel die IHK / Handwerkskammer, Finanzamt, Krankenkasse und die Agentur für Arbeit.

Nach kürzester Zeit bekommt man als Gründer einen Brief von dem Finanzamt mit der Bitte den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. Das ist wichtig, um letztendlich die Steuernummer zu erhalten. Von der IHK / Handwerkskammer kommen per Post einige Informationen über die jeweilige Pflichtmitgliedschaft.

Zusätzlich wird die Gewerbeanmeldung von den jeweiligen Gründer automatisch in das Gewerberegister eingetragen. Danach kommt mit einem Brief eine Kopie der Gewerbeanmeldung mit einem Stempel nach Hause, um endlich mit der Arbeit beginnen zu dürfen. Diese Kopie ist der sogenannte Nachweis dafür, dass es nunmehr losgehen kann. Der bedeutendste Aspekt für einen Gründer ist ganz klar die Gewerbeanmeldung, um offiziell mit den angemeldeten Tätigkeiten zu beginnen.

Die Verpflichtung zur Gewerbeanmeldung

In Deutschland besteht nach GewO §14 eine generelle Pflicht zur Anmeldung eines Gewerbes. Das bedeutet, dass jeder, der eine selbständige gewerbliche Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht aufnimmt, diese beim Gewerbeamt anmelden muss. Diese Regelung gilt unabhängig von der Größe und Rechtsform Ihres Unternehmens. Wenn man der Pflicht zur Gewerbeanmeldung nicht nachkommt, riskiert Bußgelder und hohe Steuernachzahlungen. Im schlimmsten Fall darf man in der Branche, die man gründen will, kein Gewerbe mehr anmelden.

Das ist gut zu wissen: Lediglich Selbstständige und Unternehmen, die der sogenannten Primärproduktion (Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau) angehören, sind nicht meldepflichtig.

Eine Gewerbeanmeldung ist in der Regel eine schnelle Sache. Wer hervorragend vorbereitet ist und die angegebenen Schritte beachtet, ist die eigentliche Anmeldung für das eigene Gewerbe in wenigen Minuten Geschichte.

Die Anzeigepflicht für ein Nebengewerbe hängt nicht vom Unternehmen ab und wie klein oder groß es ist. Ein Gewerbe, auch wenn als Nebenjob dient, um noch etwas zum Haupteinkommen dazuzuverdienen, muss beim Gewerbeamt Siegen angemeldet werden. Neben der eigentlichen Gewerbeanmeldung muss noch die Zustimmung des Arbeitgebers hinzugefügt werden.

Kosten für die Gewerbeanmeldung

Was man sich als Gründer noch fragt, was kostet eigentlich eine Gewerbeanmeldung? Bei dem Gewerbeamt Siegen kostet die Gewerbeanmeldung für natürliche Personen sowie für Gesellschafter  einer Personengesellschaft mindestens 26,00 Euro, bei juristischen Personen, wenn man als vertretungsberechtigter Gesellschafter von Personengesellschaften tätig ist, sind mit Kosten von 33,00 Euro zu rechnen und für alle weiteren gesetzliche Vertreter bei juristischen Personen sind nochmals je 13,00 Euro zu zahlen.

Rückwirkende Gewerbeanmeldung

Eine rückwirkende Gewerbeanmeldung ist grundsätzlich nicht möglich. Wenn man jedoch ein paar Tage zu spät t wird das Gewerbeamt Siegen kaum sofort ein Bußgeld verhängen. Trotzdem muss man das Risiko nicht unbedingt eingehen. Wer die Gewerbeanmeldung (absichtlich oder unabsichtlich) versäumt und damit die Gewerbeordnung nicht einhält, riskiert hohe Geldstrafen.

Fazit

Die Firmenregistrierung ist etwas, das die große Mehrheit der Gründer nicht vermeiden kann. Aber auch wenn die Prozedur zunächst einschüchternd wirkt, kann man sich sicher sein: Es ist nur „als Spaß anzusehen“.

Denn die Gewerbeanmeldung ist nur ein winziger Schritt. Sobald man die Schritte des Unternehmensgründungsprozesses durchlaufen hat (Eröffnung eines Geschäftskontos, Einholung von Genehmigungen, eventuell Inanspruchnahme eines Notars usw.), kann sein eigenes Unternehmen anmelden.

Wo Gewerbe anmelden im Rathaus oder Gewerbeamt

Wo Gewerbe anmelden

Wo in Deutschland ein Kleingewerbe richtig anmelden

In Deutschland herrscht für jedes Gewerbe eine Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Obwohl zwischen verschiedenen Gewerben wie einem Handelsgewerbe und einem Kleingewerbe unterschieden wird, musst du als Unternehmer die Anmeldung korrekt und rechtzeitig durchführen. In den meisten Gemeinden fungieren das Finanzamt oder die Handelskammer als Anmeldeort. Doch auch im Rathaus kannst du den Betrieb und die Gründung deines eigenen Gewerbes offiziell bekannt geben.

Anmeldung eines Kleingewerbes


Bevor du dich erkundigst, wo du dein Gewerbe in deiner Gemeinde anmelden musst, solltest du zunächst feststellen, welche Art an Gewerbe du betreibst oder betreiben möchtest. Beispielsweise solltest du erfragen, ob du ein Handelsgewerbe oder ein Kleingewerbe führst oder als Selbstständiger oder Freiberufler arbeitest.

Grundsätzlich handelt es sich bei jedem Gewerbebetrieb um einen Handelsbetrieb. Laut Definition im Handelsgesetzbuch giltst du als Kaufmann, sobald du ein Handelsgewerbe betreibst. Erfordert dein Unternehmen jedoch aufgrund seiner Art oder seines Umfangs keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, kann es als Kleingewerbe gelten.

Schritt für Schritt, um das Kleingewerbe anzumelden

Beispielsweise bist du ein Kleinunternehmer mit Kleingewerbe, wenn dein jährlicher Umsatz im ersten Geschäftsjahr lediglich 17.500 Euro und im darauffolgenden Jahr maximal 50.000 Euro beträgt.

Auch die alleinige Gründung eines Gewerbes sorgt dafür, dass du als Einzelunternehmer ein Kleingewerbe betreibst. Entscheiden sich zwei Personen für ein gemeinsames Unternehmen, kann dies ebenso noch als Kleingewerbe ins Handelsregister eingetragen werden. Folglich entfällt hier die Handhabung als Handelsgewerbe.

Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister

Trägst du dich aber bereits zu Beginn ins Handelsregister ein, erlagst du den Status als Kaufmann. Als Folge führst du nun ein Handelsgewerbe. Der Eintrag ins Handelsregister erfolgt per Gesetz durch einen Notar.

Der Notar beurkundet nicht nur den Gesellschaftsvertrag, sondern stellt zugleich weitere Dokumente aus. Diese werden im Anschluss beim Amtsgericht eingereicht.

Grundsätzlich dauert somit der Gründungsprozess eines Handelsgewerbes länger als jener eines Kleingewerbes. Zugleich kannst du jederzeit als Kleingewerbe starten und mit laufendem Wachstum ein Handelsgewerbe führen. Ab diesem Punkt musst du verpflichtend dein Gewerbe im Handelsregister eintragen.

Ein Klein- oder Handelsgewerbe anmelden

Willst du ein Gewerbe eröffnen und planst es, zunächst als Kleingewerbe zu führen, musst du die Anmeldung bei bestimmten Ämtern durchführen. Mit der Anmeldung bei den Ämtern bekommst du gleichzeitig den Gewerbeschein, da die Kopie der Anmeldung als Gewerbeschein gilt. Dadurch musst du keinen Gewerbeschein beantragen, da du ihn automatisch nach der Gewerbeanmeldung bekommst.

Auch für ein Handelsgewerbe ist die Anmeldung bei den Ämtern Pflicht. Während der Handelsgewerbetreibende als Kaufmann sein Gewerbe ins Handelsregister eintragen und somit einen zusätzlichen Schritt tätigen muss, entfällt für den Kleinunternehmer diese verpflichtende Aufgabe.

Sowohl Kleingewerbetreibende wie Freiberufliche sind von der Eintragungspflicht ihres Unternehmens ins Handelsregister befreit. Willst du dennoch dein Gewerbe im Register eintragen lassen, kannst du dies jederzeit tun. Allerdings erhältst du durch diesen Schritt mehr Rechte und Pflichten.

Grundsätzlich kann die Anmeldung eines Klein- oder Handelsgewerbes beim

  • Gewerbeamt
  • Ordnungsamt

erfolgen. In manchen Städten werden die Ämter gesondert betrieben, wodurch du sie einzeln besuchen musst. Andere Städte wiederum bieten die Ämter im Rathaus, beim Bezirksamt oder beim Bürgeramt an.

Dadurch kannst du ebenso unter Umständen dein Gewerbe direkt im Rathaus anmelden. Ob das Rathaus in deiner Stadt oder in deiner Gemeinde diese Aufgabe ausführt, musst du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Andere Ämter wie

  • Finanzamt
  • Berufsgenossenschaften
  • IHK oder HWK
  • Arbeitsamt und Krankenkasse

werden über deine Anmeldung informiert.

Den richtigen Anmeldeort wählen

Die Anmeldung für ein Kleingewerbe geschieht standardmäßig beim Gewerbeamt. Gehörst du zu den Freiberuflern, musst du dich allerdings direkt beim Finanzamt melden.

Durch die Anmeldung deines Gewerbes beim Gewerbeamt oder Ordnungsamt deiner Gemeinde kannst du gleichzeitig den Gewerbeschein beantragen. Das Gewerbeamt deiner Gemeinde befindet sich im Regelfall entweder in der Gemeindeverwaltung oder in der Stadtverwaltung, wodurch es ebenfalls im Rathaus sein kann.

Achten Sie darauf, das Formular die Gewerbeanmeldung richtig ausfüllen

Die Gewerbeanzeige findet hierbei persönlich oder auf dem Postweg statt. Willst du die Gewerbeanmeldung vornehmen, musst du das benötigte Formular und alle anderen Unterlagen dort einreichen.

Brauchst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich gleichzeitig immer an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir füllen mit dir gemeinsam das Anmeldeformular für dein Gewerbe aus und verraten dir gleichzeitig, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst. Zugleich findest du hier eine praktische Checkliste, welche dir bei der Gründung und Anmeldung eines eigenen Gewerbes behilflich sein kann.

Ein Gewerbeanmeldung Formular erhalten

Führst du das Gewerbe allein, musst du die Gewerbeanzeige selbstständig durchführen. Bei einer Partnerschaft kann jeder Partner die Anmeldung abwickeln. Manche Städte bieten inzwischen dabei nicht nur das Anmeldeformular, sondern den gesamten Anmeldeprozess online an.

Steht das Formular nicht online zur Verfügung, musst du zu deinem Gewerbeamt oder Ordnungsamt gehen und eines dort anfordern. Hierbei besteht der Vorteil, dass du es dort gleich wieder abgeben kannst.

Um den Fragebogen erhalten zu können, musst du jedoch meist einen Termin ausmachen und die Öffnungszeiten beachten. Selbstverständlich kannst du es mitnehmen und dann mit uns gemeinsam korrekt ausfüllen, wodurch du die Gewerbeanzeige ganz gemütlich und bequem von zuhause aus erledigen willst.

Bevor du dein Gewerbe anmeldest oder überhaupt ein Gewerbe eröffnen willst, solltest du prüfen, ob eine Genehmigung für das geplante Gewerbe notwendig ist. Manche Gewerbe wie etwa

  • Bauträger
  • Dachdecker
  • Altenpfleger
  • Maler und Lackierer
  • Glaser
  • Immobilienmakler
  • Zimmerer
  • Raumausstatter

benötigen eine eigene Genehmigung, damit der Unternehmer sein Gewerbe eröffnen kann. Nur wenn du alle Genehmigungen vorweisen kannst, kannst du die Gewerbeanmeldung vornehmen. Die IHK sowie die HWK helfen dir, falls du nicht wissen solltest, ob du eine Genehmigung benötigst. Zugleich kannst du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen, ob dein Gewerbe zu dieser Gruppe gehört.

Gewerbe beim Finanzamt anmelden

Hast du dein Gewerbe erfolgreich beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt angemeldet, folgt meist automatisch der nächste Schritt. Das Finanzamt schickt dir einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und teilt dir eine Steuernummer mit.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird zusätzlich benötigt, um innerhalb der EU Waren und Dienstleistungen umsatzsteuerfrei erwerben sowie verkaufen zu können.

Die Nummer wird dabei vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben. Der Vorteil von automatisch zugesandten Fragebogen besteht darin, dass du nicht auf die Öffnungszeiten des Finanzamtes angewiesen bist.

Gewerbe mit Mitarbeitern eröffnen

Anders als ein Einzelunternehmen unterstehen Gewerbe mit Mitarbeitern bestimmten Regelungen. Du musst deine Angestellten bei der jeweiligen Krankenkasse melden.

Alle Meldungen, welche du bei der Krankenkasse tätigst, werden dabei nicht nur beim Eintritt des bzw. der Mitarbeiter fällig. Frag bei deiner zuständigen Krankenkasse nach, zu welchen Zeitpunkt du die Meldungen durchführen musst.

Die anfallenden Beiträge musst du danach nur noch fristgerecht überweisen. Für die Überweisung und weitere Meldefristen bieten die Krankenkassen häufig aktuelle Merkblätter, welche du in Anspruch nehmen kannst.

Gewerbeanmeldung an vielen Orten möglich

Mit der Eröffnung deines eigenen Handels- oder Kleingewerbes tritt für dich eine Meldepflicht bei deinem zuständigen Amt ein. Die Anmeldung deines Gewerbes jeglicher Größe findet standardmäßig

  • beim Gewerbeamt
  • beim Ordnungsamt

statt. Die Meldung beim Ordnungsamt bzw. Finanzamt ist hierbei vor allem für Handelsgewerbe verpflichtend, während Kleingewerbe diese freiwillig durchführen können. Die Meldung beim Finanzamt geschieht hingegen automatisch. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, die Anmeldung schnell und einfach durchzuführen, damit du dein Gewerbe ordnungsgemäß betreiben darfst.

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Das offizielle Formular zur Gewerbeabmeldung richtig ausfüllen

Gewerbe abmelden

Aus verschiedenen Gründen müssen Unternehmer ihr Gewerbe abmelden. Hier findest du alle wichtigen Informationen sowie Tipps zur korrekten Gewerbe Abmeldung:

Warum wird ein Gewerbe abgemeldet?


Wer seine gewerbliche Tätigkeit aufgeben möchte, muss sein Gewerbe offiziell abmelden. Dazu ist jeder Gewerbetreibende nach § 14 Absatz 3 Gewerbeordnung verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob du die Abmeldung für ein Kleingewerbe oder ein Vollgewerbe durchführst.

Die Gründe für eine Gewerbeabmeldung sind vielfältig. Nicht immer erfolgt die Abmeldung auf Wunsch des Unternehmers. Manchmal wird er aufgrund von Schwierigkeiten zu diesem Schritt gezwungen.

Mögliche Gründe für eine Gewerbe Abmeldung:

  • Wirtschaftliche Gründe: Die Firma hat finanzielle Schwierigkeiten oder rentiert sich nicht bzw. nicht mehr. Im schlimmsten Fall muss der Gewerbetreibende in Insolvenz gehen, weil er zahlungsunfähig ist.
  • Gesundheitliche Gründe: Eine schwere Erkrankung macht es vielen Unternehmern unmöglich, das Gewerbe aufrechtzuerhalten. Kann der Gewerbeinhaber die Tätigkeit nicht mehr ausüben oder fällt er für längere Zeit bzw. immer wieder aus, ist die Firma oft nicht mehr zu retten. Auch das Alter sowie der Tod des Gewerbetreibenden sind Gründe für eine Gewerbe Abmeldung.
  • Persönliche Gründe: Möglicherweise war der Schritt in die Selbstständigkeit doch nicht die richtige Entscheidung. Man hat sich das Leben als Unternehmer einfacher vorgestellt. Die gewerbliche Tätigkeit lässt sich nicht mit den persönlichen Bedürfnissen des Gewerbetreibenden vereinbaren.

In den folgenden Fällen musst du dein Gewerbe verpflichtend abmelden:

  • Du verlegst den Sitz deiner Firma in eine andere Gemeinde.
  • Du wechselst die Rechtsform deines Betriebs.
  • Du verkaufst oder verpachtest dein Unternehmen.
  • Du möchtest nicht mehr gewerblich tätig sein.

Egal, aus welchen Gründen du über eine Gewerbeabmeldung nachdenkst, es gibt einiges zu beachten. Je nach Region gelten andere Auflagen. In manchen Gewerbemeldestellen musst du persönlich erscheinen, damit die Abmeldung offiziell ist. In anderen Regionen kann der komplette Abmelde-Vorgang online durchgeführt werden.

Mach es dir einfach und lasse dich bei der Gewerbe Abmeldung von Dienstleistern wie Gewerbeanmeldung.com unterstützen. Die Profis in Sachen Selbständigkeit wissen genau, wie du dein Gewerbe einfach, rasch und ordnungsgemäß abmelden kannst. Alle Unterlagen werden für dich vorbereitet und dir per Post zugeschickt. Du musst nur noch unterschreiben. Ein paar Klicks und schon geht es los.

Jetzt Gewerbe Abmelden Formulare

Das brauchst du für eine korrekte Gewerbeabmeldung

Um dein Gewerbe abzumelden, musst du das Formular zur Gewerbeabmeldung wahrheitsgemäß und vollständig ausfüllen. Auf die geforderten Angaben und eventuelle Stolpersteine werden wir weiter unten in diesem Ratgeberartikel näher eingehen.

Außerdem musst du bei einer Gewerbeabmeldung folgende Dokumente und Unterlagen vorlegen:

  • gültiger Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • aktuelle Meldebestätigung
  • Gewerbeschein
  • Registerauszug, falls dein Gewerbe im Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister eingetragen ist
  • eventuell weitere Unterlagen, Zertifikate, Erlaubnisse und Bestätigungen

Je nach Region, in der dein Unternehmen liegt, können unterschiedliche Bestimmungen gelten. Deshalb ist es nicht möglich, hier eine deutschlandweit einheitliche gültige Regelung anzuführen. Am besten erkundigst du dich im Gewerbeamt oder auf www.gewerbeanmeldung.com, welche Unterlagen für die Gewerbeabmeldung erforderlich sind.

Gewerbeabmeldung korrekt ausfüllen

Grundvoraussetzung dafür, dass du dein Gewerbe abmelden kannst, ist die Gewerbeabmeldung nach § 14 und § 55 c Gewerbeordnung. Du erhältst das Formular in jeder Gewerbemeldestelle oder auch online zum Download.

In dem Formular geht es um die gewerbliche Tätigkeit, die du abmelden möchtest. Experten wie Gewerbeanmeldung.com raten dazu, den betreffenden Gewerbeschein griffbereit zu halten, wenn das Formular ausgefüllt wird. Hier findest du schon viele grundlegende Daten.

Diese Angaben sind in das Formular zur Gewerbeabmeldung einzutragen:

  • Angaben zum Betriebsinhaber
  • Persönliche Daten des Betriebsinhabers
  • Betriebliche Angaben
  • Tätigkeiten, die du abmelden möchtest
  • Gründe für die Gewerbeanmeldung und für die Betriebsauflösung

Jetzt Gewerbe Abmelden

Angaben zum Betriebsinhaber

Dieser Teil des Formulars beschäftigt sich mit dem Betriebsinhaber. Wer ist der Inhaber des Betriebs? Welche Rechtsform hat das Unternehmen? Wie lautet der Name des Betriebs?

Am besten übernimmst du die Daten aus dem Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister bzw. im Stiftungsverzeichnis. Hast du ein Kleingewerbe angemeldet, sind die Daten aus dem Gewerbeschein hilfreich.

Persönliche Daten des Betriebsinhabers

Im Anschluss gibst du deine persönlichen Daten bekannt:

  • Name
  • Vornamen
  • Geschlecht laut Geburtsurkunde
  • Geburtsname, falls dieser vom jetzigen Namen abweicht
  • Geburtsdaten (Datum, Ort und Land)
  • Staatsangehörigkeit(en)

Angaben zum Betrieb

In diesem Abschnitt werden folgende Angaben zum Betrieb abgefragt:

  • Daten der geschäftsführenden Gesellschafter bzw. gesetzlichen Vertreter
  • Anschriften und Kontaktdaten der Betriebsstätten
  • Ausübung der Tätigkeit im Voll- oder Nebengewerbe
  • Datum der Betriebsaufgabe
  • Art des abgemeldeten Betriebs
  • Zahl der Mitarbeiter bei Geschäftsaufgabe bzw. -übergabe
  • Name des künftigen Gewerbetreibenden oder künftiger Firmenname

Tätigkeiten, die du abmelden möchtest

Besonders viel Platz auf dem Formular wurde für die Tätigkeiten, die du abmelden möchtest, freigehalten. Die Angaben müssen möglichst genau sein, damit die Abmeldung korrekt durchgeführt werden kann.

Gib hier alle Tätigkeiten an, die nun mit dem Gewerbe abgemeldet werden sollen. Achte darauf, dass du die Tätigkeiten vollständig anführst. Vergisst du eine Tätigkeit, bleibt die erteilte Gewerbeberechtigung bestehen. Die Abmeldung kann also nicht in vollem Umfang abgewickelt werden und auch die Kosten, die in diesem Fall weiterhin entstehen, müssen vom Gewerbeinhaber bezahlt werden.

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Gründe für Gewerbeanmeldung und Betriebsauflösung

Die Gewerbebehörde möchte wissen, warum du dein Gewerbe abmeldest und den Betrieb aufgibst. Führe an, welche Gründe für deine Entscheidung ausschlaggebend waren.

Abmeldeformular einreichen

Hast du alle Daten angegeben, ist noch das aktuelle Datum einzusetzen und das Formular handschriftlich zu unterschreiben. Du kannst das Formular mit den benötigten Unterlagen persönlich, per Post bzw. Fax oder auch elektronisch einreichen.

Im Falle einer persönlichen Gewerbe Abmeldung bringst du alle Unterlagen in das Gewerbeamt der Firmensitz-Gemeinde. Nach der Überprüfung deiner Angaben erhältst du eine Abmeldebescheinigung. Damit ist dein Gewerbe rechtsgültig und unwiderruflich abgemeldet und du bist von allen Pflichten eines Gewerbeinhabers befreit.

Übermittelst du die Unterlagen per Post sind Kopien beizulegen, während bei der elektronischen Abmeldung die Dokumente digital anzuhängen sind. Die Bearbeitung des Formulars dauert einige Tage. Danach wird dir die Abmeldebescheinigung per Post zugestellt.

Beachte: Die meisten Gewerbemeldestellen bieten die Gewerbe Abmeldung kostenlos an. In einigen Regionen wird für den Verwaltungsakt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von ca. 20 bis 25 Euro eingehoben.

Gut zu wissen: Meldest du dein Gewerbe nicht unverzüglich ab, wie es das Gesetz vorsieht, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die Bußgelder zur Folge haben kann. Lass dich am besten von Dienstleistern wie Gewerbeanmeldung.com bei der Gewerbe Abmeldung unterstützen. Mit den Profis an der Seite funktioniert die Abmeldung rasch, korrekt und einfach. Spare dir Zeit, Geld und Nerven und überlasse das Gewerbe abmelden den Experten.

Fazit

Die Gewerbeordnung hat in § 14 geregelt, wann ein Gewerbe offiziell abgemeldet werden muss. Der Gewerbetreibende hat in diesen Fällen die Abmeldung unverzüglich durchzuführen. Obwohl es in Deutschland keine einheitliche Regelung zum Gewerbe abmelden gibt, ist in jedem Fall das Formular zur Gewerbe Abmeldung auszufüllen.

Daneben sind Unterlagen und Dokumente wie ein gültiger Identitätsnachweis, eine aktuelle Meldebescheinigung und der betreffende Gewerbeschein erforderlich. Je nach Gewerbeart und Region können weitere Unterlagen zur Abmeldung gefordert werden.

Mit dem Einreichen und Bestätigen des Formulars, wird die gewerbliche Tätigkeit ordnungsgemäß abgemeldet. Die Bescheinigung, die von der Gewerbemeldestelle abgestempelt und unterschrieben wird, gilt als Abmeldebestätigung und kann bei weiteren Behörden und Ämtern vorgelegt werden.

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Kosten GbR anmelden & GbR Gründung & Kosten

Was genau ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts?


Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) auch BGB-Gesellschaft genannt ist ein Gewerbe und zählt zu den Personengesellschaften.

GbR: Mindestens zwei Person kann gründen

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts muss von mindestens zwei Personen gegründet werden. Es können auch mehr als zwei Gründer sein. Dabei können diese Personen natürliche und juristische Personen sein. Mit juristischen Personen sind zum Beispiel Kapitalgesellschaften gemeint.

GbR: Ist die Gründung einfach?

Die GbR zählt zu einen der beliebtesten Rechtsformen, weil die Gründung einfach erfolgen kann ohne einen hohen bürokratischen Aufwand. Für die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist kein Gesellschaftsvertrag vorgeschrieben und muss nicht als Gewerbe in das Handelsregister eingetragen werden. Auch ist für die Gründung einer GbR kein Stammkapital notwendig, welches die Gründung einfacher macht.

Wie kann man eine GbR gründen?

Um eine Gesellschaft bürgerlichen gründen zu können, müssen sich zunächst mindestens zwei oder mehr Gesellschafter zusammentun, die dasselbe Ziel verfolgen möchten. Nach dem die Gesellschafter ihr Ziel festgelegt haben, können sie mit der Anmeldung beim Gewerbeamt beginnen. Dafür müssen die Gesellschafter das für sich zuständige Gewerbeamt aufsuchen. Es kann sein, dass es in größeren Städten mehrere Gewerbeämter gibt oder auch andere Gemeinden zuständig sind für die Gewerbeanmeldung.

Nach dem das zuständige Amt ausfindig gemacht worden ist, beginnt die Anmeldung des Gewerbes. Dafür müssen die Gesellschafter der GbR das Formular zur Gewerbeanmeldung ausfüllen. Bei dem Amt des Gewerbes müssen alle Gesellschafter, die die GbR anmelden möchten, anwesend sein und einzeln das Formular ausfüllen. Sie müssen es alle für sich ausfüllen, weil jeder den Gewerbeschein benötigt. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörden, damit man der Tätigkeit nachkommen darf. Um den Gewerbeschein zu kriegen, müssen noch die erforderlichen Unterlagen eingereicht werden und die entsprechende Bearbeitungsgebühr muss gezahlt werden.

Was für Angaben gibt im Formular zur Gewerbeanmeldung?

Im Allgemeinen macht man im Formular zur Gewerbeanmeldung Angaben zur eigenen Person, wie zum Beispiel: Name und Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift und Staatsangehörigkeit, und Angaben zum Gewerbe. Hier muss man angeben:

  • Wie viele Geschäftsführer gibt es?
  • Wo ist der Sitz des Gewerbes?
  • Von welcher Tätigkeit handelt es?
  • Werden Mitarbeiter beschäftigt?
  • Handelt es von einem Nebengewerbe?
  • Wann wird mit der Tätigkeit begonnen?

Wie soll man das Formular für die Anmeldung ausfüllen?

Das Formular ist sorgfältig auszufüllen. Vor Ort kann man den Beamten um Hilfe bitten, wenn man keine genaue Vorstellung hat, wie man das Formular ausfüllen soll.

Welche Unterlagen benötigt man um eine GbR anzumelden?

Neben dem Antrag auf Gewerbeanmeldung müssen auch notwendige Unterlagen eingereicht werden, damit der Antrag bearbeitet werden kann. Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängt letzten Endes davon ab, welcher Tätigkeit man nachkommen möchte. Im Allgemeinen werden benötigt:

  • Der gültige Personalausweis oder Reisepass
  • Bei nicht EU-Bürgern wird ein gültiger Aufenthaltstitel verlangt
  • Eventuell eine aktuelle Meldebescheinigung
  • Je nach dem welche Tätigkeit ausgeübt werden soll, können Nachweise oder Qualifikationen verlangt (z.B. Führungszeugnis oder Nachweis der fachlichen Kompetenz)
  • Bei juristischen Personen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter

Damit der Antrag auf Gewerbeanmeldung auch bearbeitet werden kann, müssen alle notwendigen Unterlagen eingereicht werden. Wenn man das Formular zur Gewerbeanmeldung ausgefüllt, die notwendigen Unterlagen eingereicht und die Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man die Zulassung und kann mit der Tätigkeit beginnen.

Bis wann muss man eine GbR anmelden?

In Deutschland gibt es die Anzeigepflicht. Das heißt, dass sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, diese auch beim Gewerbeamt angemeldet werden muss unabhängig davon, für welche Rechtsform man sich entscheidet. Wenn eine Tätigkeit vorliegt, welche langfristig und selbstständig ausgeübt werden soll, mit der Absicht Gewinn einzubringen ohne dass man im Angestelltenverhältnis ist, muss man ein Gewerbe anmelden. Am besten meldet man das Gewerbe an bevor man mit der Tätigkeit beginnt.

Was wird wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt?

Wenn man der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann man mit Bußgeld in Höhe von mehreren Tausenden Euros rechnen. Man braucht sich keine Sorgen machen, dass man frühzeitig etwas zahlen muss, weil man im Formular angeben kann wann genau man mit der Tätigkeit beginnen wird.

Wann muss man das Finanzamt aufsuchen?

Nach der Gewerbeanmeldung wird das Finanzamt vom Gewerbeamt informiert. Daraufhin schickt das Finanzamt die Steuer-ID und den steuerlichen Erfassungsbogen zu. Dies kann sieben bis zehn Tage dauern. Falls es zu lange dauern sollte, kann man zur Sicherheit das Finanzamt kontaktieren. Der steuerliche Erfassungsbogen muss ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Man kriegt eine Steuer-ID für das Gewerbe. Diese muss auf jeder Rechnung, die ausgestellt wird, angegeben werden.

Wie sieht der steuerliche Erfassungsbogen aus?

Der steuerliche Erfassungsbogen ähnelt zum Teil dem Bogen zur Gewerbeanmeldung, nur bezieht dieser sich auf die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit. Ohne dass man sich beim Finanzamt angemeldet hat, darf man nicht mit der Tätigkeit beginnen. Jeder Cent, den man verdient, muss angezeigt werden. Folgende Angaben werden gemacht:

Zuerst gibt man seine eigenen Informationen an:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Identifikationsnummer
  • Angaben zum Ehegatten (falls man verheiratet ist)
  • Tätigkeit, welche angemeldet wird
  • Bankverbindung
  • Angaben zum Steuerberater (falls einer vorhanden ist)

Danach folgen die Angaben zur Tätigkeit:

  • Anschrift des Unternehmens
  • Datum, wann man beginnen möchte
  • Kammerzugehörigkeit
  • Gründungsgrund (meistens Neugründung)

Was muss man noch machen um eine GbR anmelden?

Im weiteren Verlauf muss man angeben, wie viel Einnahmen man sich vorstellt mit der Tätigkeit zu erzielen. Man kann dazu am Anfang keine genauen Angaben machen und muss man auch nicht unbedingt, weil man nicht sofort abschätzen kann, wie viel man genau gewinnen wird. Es kann sein, dass die Erwartungen übertroffen werden, welches aber nicht so schlimm ist.

Punkt vier ist die Angabe zur Gewinnermittlung. Manche Punkte sind speziell auf einige Berufe ausgerichtet und müssen auch nicht ausgefüllt werden, wenn man nicht zu dieser Berufsgruppe zählt. Der sechste Punkt ist zum Beispiel an Bauunternehmer gerichtet. Falls man Mitarbeiter beschäftigen möchte, gibt man es im sechsten Punkt diese an. Außerdem gibt man an, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Sind sie neu bei eine Gewerbeanmeldung?

Für einen der sich zum ersten Mal selbstständig macht, kann es sein, dass all dies Neuland ist. Es können dabei einem tausende von Fragen durch den Kopf gehen, welche auch verunsichern können. Es ist völlig normal. Doch auf GewerbeAnmeldung.com braucht man sich keine Sorgen machen.

Wir sind für dich da und unterstützen dich. Gemeinsam füllen wir die Unterlagen aus. Beim Ausfüllen kannst du jede Frage stellen die dir durch den Sinn geht. Das einzige was du dann tun musst, ist es die Unterlagen bei deinem zuständigen Amt abzugeben und schon kannst du starten. Wir begleiten dich auch nach der Anmeldung deiner Tätigkeit noch und sind in jeder Notsituation für dich da.

Wie viel kostet die Gründung einer GbR?

Die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist sehr kostengünstig für den Gesellschafter. Bei der Gründung müssen die Gesellschafter keinen Stammkapital aufweisen. Die einzigen Kosten, die die Gesellschafter an erster Stelle tragen müssen sind die Bearbeitungsgebühren beim Gewerbeamt. Die Höhe der Gebühren können von Stadt zu Stadt variieren. Grundsätzlich belaufen sich die Kosten auf rund 20 bis 60 Euro. Falls noch weitere Unterlagen angefordert werden, wie zum Beispiel ein Führungszeugnis, kann es sein, dass weitere minimale Kosten anfallen können.

Ist ein Gesellschaftsvertrag erforderlich zur Gründung einer GbR?

Anders wie bei Kapitalgesellschaften ist es bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht erforderlich einen Gesellschaftsvertrag abzuschließen, da es nicht im Handelsregister eingetragen wird. Mündliche Abmachungen reichen bei einer GbR aus. Die Abmachungen sind auch nur dann gültig, wenn alle Gesellschafter zustimmen. Doch um später Konflikte zu vermeiden ist es immer besser alles schriftlich in einem Gesellschaftsvertrag festzuhalten.

Meistens leiden bei Konflikten die persönlichen Beziehungen darunter und um das vorzeitig zu verhindern eignet sich ein Gesellschaftsvertrag am besten. Da es sich bei einer GbR nicht um eine eingetragene Gesellschaft handelt, gibt es auch keine Vorgaben wie der GbR-Vertrag aussehen muss. Es kann individuell festgehalten werden und am besten macht man den Vertrag zusammen mit einem Anwalt, damit es lückenlos ist. In dem Gesellschaftsvertrag kann folgendes festgehalten werden:

  • Geschäftszweck
  • Geschäftsdauer (falls notwendig)
  • Die Geschäftsführer
  • Die Aufteilung der Aufgaben
  • Gewinn- und Verlustverteilung
  • Wenn doch ein Stammkapital eingebracht wird: Wer bringt wie viel Kapital mit?
  • Falls ein Gesellschafter abtritt
  • Wenn ein Todesfall vorliegt
  • Falls die GbR verkauft wird

Falls ein Gesellschafter aus der GbR aussteigen möchte und es nur zwei Gründer gab, löst sich automatisch die GbR, weil die Voraussetzung nicht mehr erfüllt ist.

Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer

Mit der Gewerbeanmeldung beginnt auch die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer.

Mitgliedschaft bei der IHK

Die Mitgliedschaft bei der IHK ist für jeden Gewerbetreibenden in Deutschland Pflicht und kann nicht gekündigt werden.

Die Höhe des Mitgliedschaftsbeitrages hängt davon ab, ob man im Handelsregister eingetragen ist. Es kann 30 bis 70 Euro betragen, und wenn es eingetragen ist 150 bis 300 Euro.  Der jährliche Mitgliedschaftsbeitrag ist nicht umsonst, denn im Gegensatz bietet die Industrie- und Handelskammer einem Gewerbe an sich weiterzuentwickeln. Das heißt, dass sie Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet.

Kann man eine GbR online anmelden?

Heut zu Tage ist es auch durchaus möglich, dass man sein Gewerbe auch online anmelden kann. Doch ist es noch nicht bundesweit abgedeckt und hängt von der jeweiligen Stadt ab, wo man sein Gewerbe anmelden wird. Die Online-Anmeldung bietet einen großen Vorteil an. Dadurch kann man jeder Zeit sein Gewerbe anmelden, ohne dass man erst mal einen Termin machen muss. Es kann durchaus sein, dass es dauert bis man einen Termin bekommt und dadurch kann man auch später mit der Tätigkeit beginnen. Dies ist ein großer Zeitverlust für den Gewerbetreibenden. Oder aber auch kann es sein, dass man vor Ort warten muss bis man drankommt.

Mit dem Online-Verfahren kann die Anmeldung jeder Zeit bequem von Zuhause erfolgen. Der Ablauf der Online Anmeldung ist der selbe wie auch vor Ort. Man füllt das Formular aus, schickt die notwendigen Unterlagen ab und zahlt die Bearbeitungsgebühren.

Namensgebung der GbR

Bei der Namengebung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts gibt es Vorgaben, an die sich die Gesellschafter halten müssen. Es darf kein frei erfundener Name ausgesucht werden. Die Namen der Gesellschafter müssen enthalten sein und am Ende muss ‚GbR‘ stehen. Es muss zurück verfolgbar sein wem die GbR gehört.

Welche Steuern zahlt man bei einer GbR?

Bei einer GbR werden Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer gezahlt.

GbR: Einkommenssteuer

Einkommenssteuer werden vom Gesellschafter in der privaten Steuererklärung gezahlt.

GbR: Gewerbesteuer

Gewerbesteuer sind jährlich zu bezahlen und werden vom Gewerbeamt berechnet. Sie können unterschiedlich aussehen.

GbR: Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer ist die Mehrwertsteuer. Diese betragen 19% und werden von jeder Einnahme, die man erzielt, gezahlt. Doch kann man sich die Umsatzsteuer sparen, wenn man die Regelung des Kleinunternehmers in Anspruch nimmt.

Wie viel Umsatz darf man mit einer GbR machen?

Mit einer Gesellschaft bürgerlichen Recht ist es erlaubt jährlich 25.000 Euro Gewinn bzw. 260.000 Umsatz zu erwirtschaften. Eine GbR ist nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet und es reicht die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) aus.

Kann eine GbR die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen?

Die Regelung eines Kleinunternehmers kann jeder in Anspruch nehmen. Auch als Gesellschafter der GbR kann an die Regelung beim Finanzamt anmelden. Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Neugründer und soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren unterstützten und ihren Start erleichtern. Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt in den ersten zwei Jahren keine Umsatzsteuer.

GbR: Kann man von den Umsatzsteuern befreit sein?

Damit man von den Umsatzsteuern befreit wird, muss man jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn die Umsatzgrenze bereits im ersten Jahr überschritten wird, kann man die Regelung nicht mehr in Anspruch nehmen. Das heißt es müssen beide Umsatzgrenzen eingehalten werden, damit man auch tatsächlich keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Welche Kosten bringt ein Gewerbe jährlich mit sich?

Die genauen Kosten ganz unterschiedlich aussehen. Diese hängen davon ab, welche Tätigkeit man ausüben wird. Folgende Kosten können aufkommen:

  • Die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer
  • Miete für eine Räumlichkeit
  • Partnerschaften
  • Neuanschaffungen
  • Mitarbeiter

Eine GbR als Nebengewerbe

Wenn man sich zuerst unsicher ist, mit der GbR, kann zuerst ein Nebengewerbe anmelden und muss nicht sofort den Job kündigen. Dabei empfindet man keinen Zeitdruck, weil man nicht unbedingt sofort erfolgreich werden muss. Dadurch, dass man eine Haupteinnahmequelle hat, ist man finanziell abgesichert und muss sich keine Sorgen um finanzielle Notlagen machen. Währenddessen kann man den Markt in Ruhe erkunden und Kontakte knüpfen.

Was wird wenn die nebenberufliche Tätigkeit bei einer GbR scheitert?

Wenn die nebenberufliche Tätigkeit bei einer GbR scheitern sollte, ist es nicht so tragisch, weil man keinen großen finanziellen Aufwand betreiben musste. Falls man sich sicher und vertraut geworden ist mit der Nebentätigkeit, kann man es in eine Haupttätigkeit ummelden.

Muss man den Arbeitgeber von der nebenberuflichen Tätigkeit informieren?

Ob der Arbeitgeber informiert werden muss, hängt immer vom Arbeitsvertrag ab. Wenn es im Vertrag enthalten ist, muss in jedem Fall der Arbeitgeber benachrichtigt werden. Falls nicht ist es nicht zwingend erforderlich. Es sei denn es herrscht dadurch Wettbewerb. In dem Fall muss man den Arbeitgeber wiederum informieren. Am besten ist es, dass man den Arbeitgeber in jedem Fall informiert, damit man sein Vertrauen nicht missbraucht.

Auf was muss die Gesellschafter sich beachten?

Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit muss man beachten, dass die Arbeitszeiten nicht beeinträchtigt werden und die Arbeit auch nicht nachlässt. Bei der Nebentätigkeit muss beachtet werden, dass die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschritten werden.

Pflichten und Rechte der Gesellschafter bei einer GbR

Wie auch bei jedem anderen Gewerbe gibt es Rechte und Pflichten, die der Gesellschafter bei einer GbR einhalten muss. Grundsätzlich muss er allen seinen Aufgaben, die ihm zugeteilt worden sind, nachkommen. Er muss immer im Sinne der Gesellschaft handeln. Das heißt er darf keine Entscheidungen treffen, die der GbR schaden könnte, wie zum Beispiel Wettbewerb.

Natürlich muss man hierbei beachten, dass mit einer Entscheidung alle Gesellschafter einverstanden sein müssen. Die Gesellschafter haben jeder Zeit das Recht auf das Einsehen der Dokumente.

Vor- und Nachteile einer GbR

Die Vorteile einer GbR sind:

  • Kein Mindestkapital notwendig
  • Kein hoher bürokratischer Aufwand
  • Anmeldung beginnt sofort beim Gewerbeamt
  • Kleinunternehmerregelung kann in Anspruch genommen werden
  • Es kann als Nebengewerbe gegründet werden
  • Hohes Ansehen bei Kreditinstituten

Der einzige Nachteil bei einer GbR ist, dass alle Gesellschafter zu gleichen Teilen mit ihrem privaten Vermögen haften.

Fazit

Wer zusammen mit einem Partner eine GbR gründen möchte, braucht nicht lange zögern, weil es einfach zu gründen ist. Es ist kein Mindestkapital und kein Gesellschaftsvertrag notwendig. Es müssen sich nur mindestens zwei Gesellschafter zusammenschließen und ihre gewerbliche Tätigkeit anmelden.

Auch wenn kein Gesellschaftsvertrag vorgeschrieben ist, ist es von Vorteil für den Gesellschafter, wenn alles schriftlich festgehalten wird. Außerdem kann man mit einer GbR die Kleinunternehmerregelung beim Finanzamt in Anspruch nehmen und sich von den Umsatzsteuern befreien lassen. Dazu können sie auch erstmal nebengewerblich starten und haben genug Zeit um sich auszuprobieren ohne dabei Zeitdruck und Stress zu empfinden.

Mit der Nebentätigkeit ist man kreditwürdiger und hat ein höheres Ansehen bei den Kreditinstituten. Im Nachhinein hat man immer noch die Möglichkeit es eine Haupttätigkeit umzumelden. Kurz gefasst lässt sich sagen, dass die Gründung einer GbR einfach und schnell erfolgen kann. Dafür muss man nur mindestens zwei Gesellschafter sein, die das selbe Ziel verfolgen möchten.

 

Freies Gewerbe anmelden

Gibt es freie Gewerbe?


Ein freies Gewerbe gibt es als solches nicht. Ein Gewerbe muss nach der Gewerbeordnung angemeldet werden, wenn eine selbstständige, langfristige und gewerbliche Tätigkeit vorliegt, welche Gewinn einbringen soll.

Wie kann man eine Gewerbe anmelden?

Um ein Gewerbe anzumelden, muss man sich beim zuständigen Gewerbeamt melden. Hier füllt man das Formular zur Gewerbeanmeldung aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Wenn man dann die entsprechenden Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man den Gewerbeschein. Dieser ist die offizielle Zulassung der Behörden, damit man der Tätigkeit nachkommen darf.

Wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe sollte im Besten Fall schon vor Beginn mit der Tätigkeit angemeldet werden. Wenn dann gibt es freie Berufe, welche auch Freiberufler genannt werden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen und melden sich direkt beim Finanzamt an.

Wer sind Freiberufler?

Freiberufler sind in § 18 des Einkommenssteuergesetzes klar geregelt. Sie werden auch Katalog oder katalogähnliche Berufe genannt. Im Allgemeinen lässt sich auch sagen, dass es sich bei freien Berufen um wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten. Freie Berufe sind von der Gewerbeanmeldung befreit. Zu den freien Berufen zählen zum Beispiel:

  • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Heilpraktiker
  • Journalisten und Bildberichterstatter
  • Und noch einige andere Berufe

Warum brauchen sie keinen Gewerbeschein?

Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung ausgenommen, weil sie in ihrer Tätigkeit nicht gewerblich sind. Freiberufliche Tätigkeiten sind meistens auf den Wunsch der Kunden angepasst und es besteht ein engeres Verhältnis zum Kunden.

Im Gegensatz dazu handelt es bei gewerblichen Tätigkeiten von Massenproduktionen. Weil Freiberufler von der Gewerbeanmeldung ausgenommen sind benötigen sie auch keinen Gewerbeschein vom Gewerbeamt. Sie gehen bei ihrer Anmeldung anders vor.

Wo muss man sich als Freiberufler anmelden?

Als Freiberufler wendet man sich direkt an das zuständige Finanzamt. Dafür müssen sie zuerst ein formloses Schreiben an das Finanzamt schicken. In diesem Schreiben müssen Angaben zur eigenen Person gemacht werden:

  • Name,
  • Anschrift,
  • Kontaktdaten und
  • Steuer-ID.

Vorausetzungen für Gewerbeanmeldung

Man muss kurz beschreiben, um welche Tätigkeit es sich handelt und wann man beginnen möchte. Danach schickt das Finanzamt den steuerlichen Erfassungsbogen zu, welcher ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. In dem Bogen zur steuerlichen Erfassung macht man Angaben zur eigenen Person und zur Tätigkeit.

Dabei beziehen sich die Fragen auf finanzielle Aspekte: Wie viel stellt man sich vor an Einnahmen zu erzielen? Möchte man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen? Zur Anmeldung schickt man das Formular zurück zusammen mit einer Kopie des gültigen Personalausweises. Je nach dem, um welchen Beruf es sich handelt, kann es sein, dass Qualifikationen oder Nachweise gefordert werden.

Wer muss die Gewerbe anmelden?

Da es sich bei einigen Berufen um verantwortungsvolle Berufe handelt, muss dies nachgewiesen werden (wie z.B. beim Arzt). Manchmal ist es bei den freien Berufen nicht immer ganz so klar, wann ein Gewerbe nicht angemeldet werden muss. Es kann durchaus auch sein, dass man als Freiberufler einer Gewerbeanmeldung verpflichtet ist. Bevor man direkt loslegt, sollte man sich vorher erkundigen. Ob man ein Gewerbe anmelden muss, hängt davon ab in welchem Zusammenhang man der Tätigkeit nachkommt und wird letztendlich vom Finanzamt entschieden.

Bis wann muss man sich als Freiberufler anmelden?

Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit sollte innerhalb von vier Wochen nach Beginn mit der Tätigkeit angemeldet werden.

Was wird wen man die Anmeldung verspätet?

Wer sich zu spät anmeldet, kann damit rechnen, dass alle nicht gezahlten Zahlung auf einmal gezahlt werden und es dann zu viele Kosten sein könnten. Die Gründung einer freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt kostet den Freiberufler nichts. Um den Stress zu vermeiden und die Kosten auch gering zu halten, sollte man schon am besten bevor man mit der Tätigkeit beginnt sich anmelden. So ist man auf der sicheren Seite.

Für welche Personen ist die Kleinunternehmerregelung geeignet?

Die Kleinunternehmerregelung ist für jeden Selbstständigen geeignet und wird beim Finanzamt angemeldet. Es soll den neuen Selbstständigen in den ersten zwei Jahren entlasten und unterstützen, denn hierbei wird man von den Umsatzsteuern befreit.

Dafür muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz und im zweiten Jahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Beide Umsatzgrenzen müssen eingehalten werden, damit tatsächlich keine Umsatzsteuer gezahlt werden. Wenn man bereits im ersten Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet hat, tritt die Regel nicht mehr in Kraft.

Fazit

Ob man nun als Gewerbetreibender oder Freiberufler zählt ist unklar, jedoch kann man es erfragen und diese Frage aus dem Weg schaffen. Wenn dies geklärt worden ist, kann man mit der Anmeldung der Tätigkeit beginnen. Je nach dem muss man entweder das Gewerbeamt oder das Finanzamt aufsuchen. Erst wenn man sich angemeldet hat, darf man auch mit der Tätigkeit beginnen. Bei einer freiberuflichen Tätigkeit sollte die Anmeldung spätesten nach vier Wochen erfolgt sein. Wenn man der Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann man mit Konsequenzen rechnen.