Wie man ein einzelnes Unternehmen gründen kann

Was ist ein Einzelunternehmen?


Unternehmen, die von einer einzelnen Person gegründet wird, nennt man unter anderem auch Einzelunternehmen. In erster Linie sind die meisten Gewerbetreibenden, sofern sie keine GbR gründen, Einzelunternehmer. Dasselbe gilt auch für Leute, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.

Man ist demnach der Inhaber eines Einzelunternehmens bzw. einer Einzelfirma. Diese Gründer haben auch in den meisten Fällen keinen Geschäftsführer über sich, jedoch können diese dennoch Mitarbeiter einstellen und ein Team aufbauen. Das wäre möglich, unabhängig vom Zeitpunkt der Gründung. Einzelunternehmen gehören zu 100 Prozent dem Gründer.

Wer ist nun freiberuflicher Einzelunternehmer?

Freiberufler müssen nicht, wie Gewerbetreibende, beim Gewerbeamt vorstellig werden und dort ein Einzelunternehmen gründen. Freiberufler müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und dort den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Dadurch, dass diese Einzelunternehmer kein eigenes Unternehmen besitzen, sind sie nicht dazu verpflichtet, Gewerbesteuern zu bezahlen und müssen auch nicht die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten, die für alle Gewerbetreibenden verpflichtend ist.

Wer ist Freiberufler?

Wer ist nun genau ein Freiberufler, kann man sich denn einfach selbst so nennen und so das Gewerbeamt umgehen? Nein, das geht nicht. Wer Freiberufler ist und wer nicht, dass ist klar festgelegt worden. Im § 18 des Einkommensteuergesetzes heißt es:

„Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte,

Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer,

Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.“

Einzelunternehmen im Handelsregister eintragen lassen?

Die nächste wichtige Frage für Gründer: falls man herausgefunden hat, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, muss man dann das Unternehmen im Handelsregister eintragen oder nicht? In manchen Fällen ist dies sogar klar festgelegt. Wenn man Gründer einer GmbH ist, dann gilt man als Kaufmann, was wiederum dafür sorgt, dass man im Handelsregister eingetragen werden muss.

Kann man als Einzelunternehmer ein Kleingewerbe gründen?

Man kann als Einzelunternehmer auch ein Kleingewerbe gründen. Diese Art des Einzelunternehmers ist nicht dazu verpflichtet, den Handelsregistereintrag machen zu müssen. Doch tun kann es dieser dennoch, um unter anderem folgende Vorteile genießen zu können:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist. Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wo kann man ein Einzelunternehmen gründen?

Jetzt kommen wir zu der Frage, wo die meisten Gründer dachten, dass dies der erste Schritt wäre: die Anmeldung bei dem Gewerbeamt. Zum Verständnis: auch ein Einzelunternehmen ist ein Gewerbe. Wenn im folgenden Text also das Wort Gewerbe, statt Einzelunternehmen auftaucht, dann weißt du, es handelt sich hierbei um dasselbe. Um ein Einzelunternehmen zu gründen, muss man beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden.

In manchen Städten kann es durchaus sein, dass es mehrere Wirtschaftsämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung vornehmen kann. Daher ist es ratsam, erst einmal zu schauen, welches Amt für einen zuständig ist. Anschließend sollte die Frage geklärt werden, ob es ausreicht, wenn man einfach bei dem Gewerbeamt in der Stadt erscheint, einen festen Termin benötigt oder die Anmeldung gar auch online vornehmen kann. Manche Gründer sind regelrecht verdutzt, wenn sie merken, dass sie gar kein Unternehmen gründen können, weil sie ohne Termin gar nicht in das Büro können.

Einzelunternehmer Gründung: Wie geht es weiter?

Wenn es nun aber so weit ist und man kurz vor der Gründung steht, dann muss man damit rechnen, dass man für die Anmeldung rund 40 bis 50 Minuten einplanen sollte. Falls du Fragen haben solltest, kannst du diese gerne dem Mitarbeiter stellen. Egal wie komisch diese Frage sich für dich auch anhören sollte, stell diese, denn der Mitarbeiter vor Ort macht dies ständig.

Ist man nun dran, bezahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Diese Gebühr bezahlt man unabhängig von der Rechtsform des Gewerbes. Also GmbH, UG oder Kleingewerbe, bei allen bezahlt man den selben Betrag, zumindest am Anfang. Anschließend muss man, um das Gewerbeformular ausfüllen zu können, zunächst einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie z.b ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

Wen man die erforderlichen Papiere vorgelegt hat, erhält man vor Ort ein Gewerbeformular. Dieses kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später einreichen. Es empfiehlt sich allerdings, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt.

Zum einen deshalb, weil sich die Anmeldung selbst so immer weiter verschiebt, zum anderen auch deshalb, weil der Beamte vor Ort bei anstehenden Fragen behilflich sein kann. Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchte.

Je nachdem, für welche Art des Gewerbes man sich entscheidet, entstehen bereits die ersten Kosten des Unternehmens. Denn bei einem Hauptgewerbe ist es in der Regel so, dass man dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Monatliche Gebühren fangen da monatlich ab 200 Euro an und können weiter steigen, sind allerdings von den Einnahmen abhängig. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diese Ausgaben von den Steuern wieder absetzen kann, so dass es am Ende doch nicht so dramatisch anhört, wie zu Beginn gedacht.

Außerdem kann es sein, das Leute, die nebenberuflich ein Gewerbe betreiben, ebenfalls einen Teil der eigenen Krankenkasse übernehmen muss. Auch dies ist abhängig von den Einnahmen und unter anderem auch, was im Arbeitsvertrag drinsteht.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen.

Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen. Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Wie sieht ein Gewerbeformular aus?

Jeder Einzelunternehmer, der Besitzer eines Gewerbes ist, wird bei der Anmeldung das Gewerbeformular erhalten und dieses ausfüllen. Damit man auf die Fragen auch dementsprechend vorbereitet ist, erhälst du einen genaueren Einblick auf diese. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Bis wann muss man ein Einzelunternehmen gründen?

Bevor wir uns mit dem Finanzamt beschäftigen, der sowohl für freiberufliche, als auch für Gewerbetreibende Einzelunternehmer sehr wichtig ist, klären wir zunächst noch die wichtige Frage, bis wann man denn das Unternehmen anmelden muss.

Denn das ist sehr wichtig, denn im schlimmsten Fall drohen hohe Bußgelder, doch eins nach dem anderen. Wann man die Gewerbeanmeldung beantragen muss, ist in unserem Land klar geregelt. Wer also bereits von vorneherein weiß, dass er eine gewerbliche Tätigkeit ausüben bzw. ein Gewerbe anmelden möchte, der sollte so schnell wie möglich das zuständige Gewerbeamt aufsuchen.

Man kann sich auch an diese Definition orientieren: wenn man eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, der nicht auf einem Angestelltenverhältnis beruht, dann ist die Gewerbeanmeldung pflicht.

Doch es gibt einige wenige Ausnahmen, die das nicht tun müssen. Dazu gehören Leute mit freien Berufen. Die Liste der freien Berufe ist lang, daher wird dies in den nächsten Abschnitten genauer thematisiert. Auch keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die mit ihrer Leidenschaft bis zu 410 Euro im Jahr verdienen dürfen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen.

Was wird wen man die Gewerbe nicht anmeldet?

Alle sind verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Ansonsten drohen harte, finanzielle Strafen. Ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr kann durchaus der Fall sein. Beispielsweise werden gar in München Bußgelder verteilt, in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Dies ist nicht nur eine immens hohe Summe, sondern würde auch für den Großteil der Gründer den finanziellen Ruin bedeuten. Zwar sind solche Beträge nicht die Norm, dennoch sollte es einem zeigen, dass man mit der Gewerbeanmeldung nicht lange warten sollte.

Kann man ein Kleingewerbe auch  rückwirkend anmelden?

Man hat auch die Möglichkeit im Nachhinein, das Gewerbe anzumelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Also eine sehr sehr lange Zeitspanne. Zwar können die Ämter auch dann noch ein Bußgeld verhängen, doch bei eher kleineren Beträgen lassen diese meistens eher Milde walten, allein darauf vertrauen sollte man allerdings auch nicht.

Beachten ob man das Gewerbe angelmedet hat!

Falls man das Gewerbe bereits seit einigen Jahren führt und noch nicht angemeldet hatte, dann müssen die bisher ausgelassenen Steuern nachgezahlt werden. Auch müsste man dann einen zusätzlichen Zinssatz als Strafe draufzahlen.

Wem diese Angaben auch nicht reichen sollte und viel lieber exaktere Zahlen hören möchte, dem sei gesagt, dass dies nur schwer bewerkstelligt werden kann. Wenn man jedoch mit wenigen Monaten Verspätung die Gründung vornimmt, dann dürften die Konsequenzen nicht allzu hoch sein.

Doch dafür können wir keine Garantie aussprechen und haften für diese Aussage auch nicht. Es klingt zwar etwas melodramatisch, doch so verlangen es die Gesetze von einem.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Gewerbetreibende gar nicht. Diese haben den Luxus, dass diese Aufgabe vom Gewerbeamt übernommen wurde und man als Gewerbetreibender nur noch warten muss, bis man Post vom Finanzamt erhält. In der Regel dauert es rund sieben bis zehn Tage, nach der Gewerbeanmeldung, bis man was vom Finanzamt erhält. Falls es länger dauern sollte, dann sollte man dort einmal anrufen und nachfragen was Sache ist. Freiberufler hingegen müssen die Anmeldung beim Finanzamt erledigen.

Was ist daz Ziel von Einzelunternehmer?

Das Ziel der Einzelunternehmer ist jedoch bei allen gleich: der Erhalt des steuerlichen Erfassungsbogens. Hat man den Fragebogen in der Hand, erkennt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein ganz schön harter Brocken ist.

Es ist daher ratsam, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit nimmt, denn einiges kann im ersten Moment sehr verwirrend klingen. Exemplarisch schauen wir uns zwei der wichtigsten Punkte im Fragebogen an. Darunter eben auch die Kleinunternehmerregelung, welche die Voraussetzung dafür ist, um ein kleines Gewerbe als solches anmelden zu können.

Was ist Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zu zahlen. Darüber hinaus müssen Kleingewerbetreibende keine strenge Buchführung betreiben, sondern können diese durch eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung ersetzen.

Zudem sind diese Gewerbe nicht mehr dem HGB, sondern dem BGB untergeordnet, welche viel leichtere Regeln hat. Nachdem man dieses Feld ausgefüllt hat, muss man auch Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es wichtig, dass man diese so umfassend wie möglich beschreibt, da im Nachhinein das Amt der Finanzen sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben so wirklich stimmig sind.

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe. Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält.

Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt. Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften.

Fazit:

Gründer eines Einzelunternehmens können sowohl Freiberufler, als auch Gewerbetreibende sein. Freiberufler müssen lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden und dort den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und können dann auch mit ihrer Berufung auch direkt loslegen.

Gewerbetreibende jedoch müssen zunächst beim Handelsregister erscheinen und dort den Eintrag machen, falls dies für die Rechtsform erforderlich ist. Dann muss man zum Gewerbeamt und den Gewerbeschein abholen. Dann erhält man nach der Gewerbeanmeldung Post vom Finanzamt und auch hier muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und kann dann endlich loslegen!

 

Ein kleines Unternehmen richtig anmelden

Wo muss ich mich als Kleinunternehmer anmelden?


Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, musst du beim Gewerbeamt deiner zuständigen Stadt vorstellig werden. Mittlerweile bieten auch viele Städte den Service der Online Anmeldung an. Recherchiere im Internet, ob dies in deiner Stadt möglich ist.

Beispielsweise kannst du in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens, in Bayern, Hamburg oder auch in Berlin deine Anmeldung online abschließen. Das hat den einfachen Vorteil, dass du zum einen keine langen Wartezeiten mehr und du dein Gewerbe zu jederzeit eröffnen kannst, weil die Öffnungszeiten dich nicht daran hindern.

Sofern dir nur die Option bleibt, persönlich vor Ort zu erscheinen, ist dies auch nicht weiter tragisch, denn die Anmeldung dauert maximal nur eine halbe Stunde. Bei der Kleingewerbe Anmeldung musst du einige Dokumente bei dir haben.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Reisepass oder Personalausweis,
  • eine Meldebescheinigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel

Dann gibt es noch einige Genehmigungspflichtige Gewerbe, bei denen du noch weitere Dokumente einreichen musst. Sofern du beispielsweise im Sicherheitsgewerbe tätig sein möchtest, benötigst du außerdem noch ein polizeiliches Führungszeugnis. Falls du ein Gewerbe in der Gastronomie eröffnen willst, benötigst du noch ein Gesundheitsamt.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Wenn du das Formular korrekt und vollständig ausgefüllt hast, erhälst du deinen Gewerbeschein. Dieser berechtigt dich allerdings noch nicht, dein Gewerbe offiziell zu betreiben. Dies geschieht erst beim Finanzamt bzw. wenn das Gewerbeamt die Informationen dem Finanzamt weiterleitet. Dies dauert in der Regel mehrere Tage bis zu wenige Wochen.

Das Finanzamt schickt dir eine Steuernummer und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Bei einem klein Gewerbe darf man auch seine eigene Steuernummer verwenden, doch dies ist abhängig vom Finanzamt.

Bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ist es wichtig, dass du alles korrekt angibst, sowohl deine Tätigkeit, als auch das, was du denkst, im Laufe des Jahres verdienen zu können. Das Finanzamt überprüft nämlich genau, um welche Art von Tätigkeit es sich bei deinem Gewerbe handelt. Deshalb solltest du auch deine unternehmerischen Tätigkeiten nicht zu eng fassen.

Wann muss ich ein Kleinunternehmen anmelden?

Wenn man weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man so schnell wie möglich die Gewerbeanmeldung vornehmen. Wann man in Deutschland genau dazu verpflichtet wird, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist ebenfalls klar geregelt.

Wenn man nämlich eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften, dann muss man ein Gewerbe anmelden.

Ausgenommen von dieser Regel sind Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Diese Leute dürfen im Jahr mit einer Tätigkeit (einem Hobby) bis zu 410 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne Gewerbepflichtig zu werden. Auch müssen Freiberufler nicht den Gang zum Gewerbeamt machen. Diese müssen lediglich die Anmeldung beim Finanzamt vornehmen. Alle anderen sind dazu verpflichtet.

Was wird wen man die Gewerbe nicht anmeldet?

Falls man nicht anmeldet, dann muss man mit einem Bußgeld in höhe von rund 1000 Euro und mehr rechnen. In München beispielsweise können in den aller schlimmsten Fällen ein Bußgeld verhängt werden, in Höhe von rund 50.000 Euro. Dies würde für die meisten Leute den finanziellen Kollaps bedeuten. Zwar ist das nicht so häufig der Fall, dennoch sollte dieses Beispiel einem verdeutlichen, dass mit der Gewerbeanmeldung nicht zu spaßen sein sollte.

Kann man ein Kleingewerbe auch rückwirkend anmelden?

Man kann ein Gewerbe auch noch rückwirkend anmelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern würde das Finanzamt dann noch einen vorher festgelegten Zinssatz drauf berechnen.

Dieses Zurückzahlen der Steuern verhindert die Ämter allerdings nicht daran, dass diese weiterhin die Bußgelder aussprechen können. Zwar lassen diese bei eher kleineren Beträgen mal Milde walten, dennoch sollte man sich nicht allein darauf verlassen und die Gewerbeanmeldung sollte so schnell wie möglich beantragt werden.

Kleinunternehmen anmelden – welche Kosten fallen an?

Kleinunternehmen haben den Vorteil, dass diese nicht nur einen geringeren bürokratischen Verwaltungsaufwand erfordern, sondern auch noch nur wenig Kapital benötigen. Die Kosten für einen Kleinunternehmer sind sehr moderat und überschaubar. Zunächst gibt es die Kosten für den Gewerbeschein.

Von Stadt zu Stadt können sich die Beträge jeweils ändern, dennoch pendeln sich die Kosten zwischen 20 und 60 Euro ein. Sofern du weitere Unterlagen mitbringen musst, musst du weitere Kosten in deine Rechnung nehmen. Z.B muss ein polizeiliches Führungszeugnis erst beantragt werden, welches rund 13 Euro kostet. Auch das Gesundheitszeugnis muss kostenpflichtig für rund 20 Euro erworben werden.

Für Handwerker, die eine Handwerkskarte benötigen fallen Kosten in Höhe von rund 80-100 Euro an. Mehrkosten wirst du bei der Gewerbeanmeldung nicht haben. Nachdem du den Steuerlichenerfassungsbogen ausgefüllt an das Finanzamt zurückgeschickt hast, kannst du deine gewerbliche Tätigkeit beginnen.

Dann erfolgt die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK. Sofern du einem Betrag von 5200 Euro bleibst, zahlst du keine Gebühren. Allerdings kann die IHK für dich auch einen Vorteil bringen, in dem du die unzähligen Angebote dieser nutzt.

Auch musst du dich bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Sofern du allerdings keine Mitarbeiter hast und keine Versicherungen zahlen musst, bleibt dies für dich ohne Kosten.

Als Kleinunternehmen darfst du bis zu 22 000 Euro Umsatz Steuerfrei verdienen. Es kann jedoch vereinzelnd immer wieder vorkommen, dass du von der IHK eine Beitragsrechnung erhältst.

Als Personengesellschaft kannst du dem innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen Wir als Experten prüfen dann für dich, ob eine Möglichkeit besteht, das du die Kosten auf 0 Euro reduzieren kannst. Ja, du hast richtig gelesen.. 0 Euro! Interesse geweckt? Klicke hier für mehr Informationen!

Wer ist Gewerbetreibender und wer Freiberufler?

Wir haben jetzt eine ganze Menge über die Anmeldung beim Gewerbeamt gesprochen, dabei aber bisher eine Personengruppe nicht erwähnt, die diesen Schritt gar nicht gehen muss. Die Rede ist von den Freiberuflern.

Diese üben freie Berufe aus und müssen, da kein Gewerbe vorhanden ist, auch keine Gewerbesteuer zahlen. Allerdings müssen sich diese Leute beim Finanzamt anmelden und erhalten dort ihre Steuernummer.

Ein weiterer Vorteil der Freiberufler ist, dass diese nicht bei der IHK meldepflichtig sind und demnach auch keine Kammerbeiträge leisten müssen. In wenigen Fällen kann es dennoch sein, dass sie sich je nach Beruf bei berufsständischen Kammern anmelden müssen. Die freien Berufe werden unter anderem auch als Katalog- und Katalogähnliche Berufe bezeichnet bzw. diese werden dort als solche gelistet. Berufe die in diese Kategorie fallen sind:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Tierärzte,
  • Apotheker,
  • Notare,
  • Rechtsanwälte,
  • Patentanwälte,
  • Steuerberater,
  • Wirtschaftsprüfer,
  • Architekten,
  • beratende Ingenieure,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten

Es gibt da noch eine ganze Menge anderer Berufe, die nicht alle hier erwähnt werden können, da dies den Umfang des Textes sprengen würde. Allerdings findest du im Netz eine Liste mit den entsprechenden Berufen. Als Freiberufler musst du sowohl die Einkommensteuer, als auch die Umsatzsteuer zahlen.

Wer darf die Kleinunternehmerregelung anwenden?

Von der Kleinunternehmerregelung kann nur derjenige Gebrauch machen, wer die Umsatzgrenze von 22.000 Euro im Gründungsjahr bzw. im Vorjahr oder im darauf folgendem Jahr Maximal 50.000 Euro im Jahr nach der Gründung bzw. im laufenden Geschäftsjahr nicht überschreitet.

Bleibst du danach dauerhaft unter 22 000 Euro Umsatz, kannst du auch bei der Kleinunternehmerregelung bleiben, sofern du das möchtest. Sobald dein Umsatz erstmals zwischen 22000 und 50.000 beträgt, gilt für das folgende Jahr die Regel nicht mehr und du giltst dann als Einzelunternehmer.

Wie viel darf ich als Kleinunternehmer verdienen?

Kleingewerbetreibende müssen damit Leben, dass ihr kleines Unternehmen nicht so viel Gewinn pro Jahr verspricht. Die gewerbliche Tätigkeit kann noch so lukrativ sein, mit einem Kleingewerbe kann man gar nicht so viel verdienen.. Stimmt das denn auch? Nein, nicht wirklich.

Der Name eines solchen Gewerbes lautet zwar klein, der erreichbare Gewinn und der Umsatz sind hingegen alles andere als klein. Dies dürfte sogar die eigentliche Haupteinnahmequelle von vielen Leuten übertreffen.

Man kann mit einem kleinen Gewerbe nämlich bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Dies ist eine unfassbar hohe Summe. Man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass man auch einige Steuern abgeben muss. Darunter die Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer. Jedoch kann man mit etwas Geschickt zwei der drei Steuern umgehen.. wie? Im nächsten Abschnitt geht es weiter!

Kleinunternehmer geworden – dem Arbeitgeber bescheid geben?

In Deutschland gibt es kein Gesetz, das dich dazu verpflichtet, deinem Arbeitgeber im Falle einer Anmeldung beim Ordnungsamt bescheid zu geben. Es gibt allerdings Ausnahmen, wenn es der Vertragsinhalt so vor sieht. Daher ist es wichtig erst einmal zu überprüfen, wie eigene vertragliche Situation denn aussieht. Zu den Ausnahmen zählen unter anderem auch Beamte und Berufssoldaten.

Ein Ermächtigungsgrund würde nur dann deinem Arbeitgeber zustehen, wenn dein Nebengewerbe in Konkurrenz zu seinem steht oder ein anderer Interessenkonflikt vorliegt. Es kann sein, dass dein Arbeitgeber es als Vertrauensbruch interpretieren könnte, wenn du ihn nicht von der Anmeldung erzählst. Schätze daher deine Situation gut ein.

Fazit:

Nachdem man das Unternehmen beim Amt des Gewerbes angemeldet hat, wird das Finanzamt informiert. Dieses meldet sich dann in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Falls innerhalb dieser Zeitspanne keine Rückmeldung stattfinden sollte, dann erst sollte man selbst beim Amt des Gewerbes vorstellig werden.

Vom Finanzamt erhält man zum einen den steuerlichen Erfassungsbogen, sowie die Steuernummer. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang, daher ist es sehr wichtig, dass man diesen mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausfüllt. Unter anderem muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Wenn man diese Option nicht zieht, dann kann man dies für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für das Gewerbe beanspruchen. Durch das beanspruchen der Regelung meldet man so das Kleingewerbe an.

 

Wie man das Einzelunternehmen richtig anmelden muss

Einzelunternehmen anmelden


Endlich ist es soweit: du hast dich endgültig dazu entschlossen, die Gewerbeanmeldung anzugehen und möchtest ein Einzelunternehmen gründen. Eine gute Entscheidung.

In diesem Artikel wirst du wirklich alle notwendigen Schritte erfahren, die es braucht, um das Einzelunternehmen fachgerecht anmelden zu können. Auch werden wir auf die unterschiedlichen Arten des Einzelunternehmens eingehen und genau analysieren, worin die Vorteile der jeweiligen Rechtsformen liegen und wie sinnvoll es ist, wenn man das Unternehmen Haupt- oder nebenberuflich führt. Auf eine erfolgreiche unternehmerische Zukunft!

Was ist ein Einzelunternehmen?

Wer ein Unternehmen ganz alleine gründet, der gilt in erster Linie als Einzelunternehmen. Das Besondere hierbei ist vor allem, dass Einzelunternehmer sowohl Freiberufler, als auch Gewerbetreibende Selbstständige sein können. Beide würde man in diesem Fall als Einzelunternehmer bezeichnen.

Auch wenn die Bezeichnung in dem Fall derselbe wäre, von der Rechtsform angefangen, bis zu den Gesetzen, hin zu den Steuern, unterscheiden sich diese Parteien komplett. Doch für dich ist es erst einmal zu wissen, dass Einzelunternehmen diejenigen sind, die 100 Prozentig der Besitzer des Unternehmens sind und keinen Geschäftsführer über sich haben.

Was ist ein Freiberufler?

Freiberufler sind eine ganz eigene Selbstständigen Gruppe für sich. Mit über 1,4 Millionen Freiberuflern ist diese Gruppe auch sehr weit vertreten in Deutschland. Jährlich kommen bis zu 70 tausend neue Freiberufler hinzu. Unter anderem aus den Gründen, weil Freiberufler kein Gewerbe anmelden und demnach auch beispielsweise keine Gewerbesteuern bezahlen müssten.

Was muss ein Freiberufler machen?

Freiberufler müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und dort den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Dadurch, dass diese Einzelunternehmer kein eigenes Unternehmen besitzen, sind sie nicht dazu verpflichtet, Gewerbesteuern zu bezahlen und müssen auch nicht die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten, die für alle Gewerbetreibenden verpflichtend ist.

Doch wer ist nun genau ein Freiberufler, kann man sich denn einfach selbst so nennen und so das Gewerbeamt umgehen? Nein, das geht nicht. Wer Freiberufler ist und wer nicht, dass ist klar festgelegt worden. Im § 18 des Einkommensteuergesetzes heißt es:

„Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure,

Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.“

In manchen Fällen kann es allerdings auch sein, dass auch ein Freiberufler ein Einzelunternehmen gründen muss. Beispielsweise müsste ein Fotograf dann ein Gewerbe anmelden, wenn dieser einen Laden eröffnen würde.

Das beliebteste Gewerbe der Deutschen?

Mit über 1,4 Millionen sind Freiberufler in Deutschland bereits zahlreich vertreten. Doch bei den gewerblichen Einzelunternehmen gibt es da noch die Kleingewerbetreibenden, die diese Masse an Menschen noch Mal bei weitem übertreffen.

Es gibt nämlich bis zu 6! Millionen Klein- und Kleinstbetriebe in Deutschland. Wenn man bedenkt, dass es insgesamt ohnehin nur 8 Millionen Unternehmen in Deutschland gibt, dann wirkt diese Zahl umso beachtlicher. Warum das Gewerbe unter anderem so beliebt ist?

Da kann man viele Dinge aufzählen: sei es die Steuervergünstigungen, die geringe Markteintrittsbarrieren, die erreichbaren Summen, das geringe Risiko mit einem kleinen Gewerbe in ein finanzielles Desaster zu manövrieren.

Einzelunternehmen im Handelsregister eintragen lassen?

Nachdem man als Gründer festgestellt hat, das man zu den Gewerbetreibenden gehört, sieht der nächste Schritt so aus, dass man das Gewerbe im Handelsregister eintragen muss.

Dieser Eintrag geschieht noch vor der eigentlichen Anmeldung beim Gewerbeamt. Manche Unternehmen haben die Möglichkeit, sich nicht im Handelsregister eintragen zu lassen. Doch dann gibt es welche, bei denen es klar ist.

Wenn man Gründer einer GmbH ist, dann gilt man als Kaufmann, was wiederum dafür sorgt, dass man im Handelsregister eingetragen werden muss.

Allerdings kann man als Einzelunternehmer auch ein Kleingewerbe gründen. Diese Art des Einzelunternehmers ist nicht dazu verpflichtet, den Handelsregistereintrag machen zu müssen. Doch tun kann es dieser dennoch, um unter anderem folgende Vorteile genießen zu können:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben eigne Wahl

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist.

Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Einzelunternehmen Gründung – wo erledigen?

Jetzt kommen wir zu der Frage, wo die meisten Gründer dachten, dass dies der erste Schritt wäre: die Anmeldung bei dem Gewerbeamt. Zum Verständnis: auch ein Einzelunternehmen ist ein Gewerbe. Wenn im folgenden Text also das Wort Gewerbe, statt Einzelunternehmen auftaucht, dann weißt du, es handelt sich hierbei um dasselbe.

Wie kann ein Einzelunternehmen gründen?

Um ein Einzelunternehmen zu gründen, muss man beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. In manchen Städten kann es durchaus sein, dass es mehrere Wirtschaftsämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung vornehmen kann.

Daher ist es ratsam, erst einmal zu schauen, welches Amt für einen zuständig ist. Anschließend sollte die Frage geklärt werden, ob es ausreicht, wenn man einfach bei dem Gewerbeamt in der Stadt erscheint, einen festen Termin benötigt oder die Anmeldung gar auch online vornehmen kann.

Manche Gründer sind regelrecht verdutzt, wenn sie merken, dass sie gar kein Unternehmen gründen können, weil sie ohne Termin gar nicht in das Büro können.

Wie lange daurt die Gewerbeanmeldung?

Wenn es so weit ist und man kurz vor der Gründung steht, dann muss man damit rechnen, dass man für die Anmeldung rund 40 bis 50 Minuten einplanen sollte. Falls du Fragen haben solltest, kannst du diese gerne dem Mitarbeiter stellen. Egal wie komisch diese Frage sich für dich auch anhören sollte, stell diese, denn der Mitarbeiter vor Ort macht dies ständig.

Ist man nun dran, bezahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Diese Gebühr bezahlt man unabhängig von der Rechtsform des Gewerbes. Also GmbH, UG oder Kleingewerbe, bei allen bezahlt man den selben Betrag, zumindest am Anfang. Anschließend muss man, um das Gewerbeformular ausfüllen zu können, zunächst einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie z.b ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man die erforderlichen Papiere vorgelegt hat, erhält man vor Ort ein Gewerbeformular. Dieses kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später einreichen.

Es empfiehlt sich allerdings, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt. Zum einen deshalb, weil sich die Anmeldung selbst so immer weiter verschiebt, zum anderen auch deshalb, weil der Beamte vor Ort bei anstehenden Fragen behilflich sein kann.

Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchte.

Je nachdem, für welche Art des Gewerbes man sich entscheidet, entstehen bereits die ersten Kosten des Unternehmens. Denn bei einem Hauptgewerbe ist es in der Regel so, dass man dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen. Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen.

Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Wie sieht ein Gewerbeformular aus?

Jeder Einzelunternehmer, der Besitzer eines Gewerbes ist, wird bei der Anmeldung das Gewerbeformular erhalten und dieses ausfüllen. Damit man auf die Fragen auch dementsprechend vorbereitet ist, erhälst du einen genaueren Einblick auf diese.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Bis wann muss man ein Einzelunternehmen gründen?

Wir Deutschen lieben es, wenn alle schön geregelt ist. Manche mehr, manche weniger. In Deutschland ist daher das meiste auch dementsprechend geregelt. Zum Beispiel eben auch, wie es denn mit der Gewerbeanmeldung aussieht.

Auch hierfür gibt es klare Regeln. Wenn man also bereits von vorneherein weiß, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, dann sollte man dies auch so schnell wie möglich beantragen.

Für alle anderen gilt folgendes: wer eine Tätigkeit mehrere Male bewusst ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, ohne dabei in einem Angestelltenverhältnis zu sein, der muss ein Gewerbe anmelden.

Muss man die Gewerbeanmeldung vornehmen?

Falls man die Gewerbeanmeldung nämlich nicht vornimmt, dann erwartet einen ein saftiges Bußgeld. Gründer müssen bei einem solchen Vergehen mit bis zu 1000 Euro und mehr rechnen.

Durch eine kleine Unachtsamkeit eine solche Summe zu bezahlen ist schon ein Ärgernis. Auch gilt die Aussage nicht, dass man dies durch Unwissenheit nicht getan hat. Man müsste dennoch das Bußgeld bezahlen.

Kann man ein Kleingewerbe auch online rückwirkend anmelden?

Man hat die Möglichkeit, auch noch rückwirkend ein Gewerbe anmelden zu können. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Man müsste dann die bisher ausgelassenen Steuern nachzahlen. Auf diese Steuern käme dann noch ein vorher festgelegter Zinssatz drauf, den man dann ebenfalls bezahlen müsste.

Für Leute, die bereits eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, beispielsweise seit drei Monaten, aber bisher noch kein Gewerbe angemeldet haben, für die gilt ein solches Bußgeld noch nicht.

Dennoch sollten auch diese Leute das Gewerbe als solches anmelden und das so schnell wie möglich. Denn das Gewerbeamt lässt zwar bei eher kleineren Summen eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nämlich nicht. Daher ist die Gewerbeanmeldung sehr wichtig.

Kann man ein Einzelunternehmen auch online gründen?

Wir leben im Zeitalter der digitalen Revolution. Diese Revolution ist eher eine Evolution. Zumindest wie das mit der Online Gewerbeanmeldung aussieht. Denn das Prozedere rund um die Anmeldung bleibt zwar zum Teil gleich, doch der gravierende Unterschied ist: man kann die Online Gewerbeanmeldung bequem von Zuhause aus erledigen.

Immer mehr Städte und Gemeinde versuchen diesen Online Service in Ihr Aufgebot mit rein zunehmen. Vor allem für Menschen, die bisher aufgrund ihrer Arbeit nie die Zeit dazu gefunden haben, beim Gewerbeamt zu erscheinen, ist dies eine immense Vereinfachung.

Wie lange daurt die Online Gewerbeanmeldung?

Für die Online Gewerbeanmeldung benötigt man nicht mehr wie 20 Minuten. Man kann diese unabhängig der Uhrzeit erledigen. Man benötigt in der Regel die Kopien der Unterlagen, die erforderlich sind und muss diese dann auf der Seite hochladen. Die Bearbeitungsgebühr kann bequem per Bank gezahlt werden. Dann ist man auch bereits fertig und das Gewerbeamt muss dann nur noch die Daten verarbeiten und weiterleiten.

Doch zwei Mankos gibt es dann doch. Einige Ämter akzeptieren keine elektronische Unterschrift, wie es in Hamburg zum Beispiel der Fall ist. Dann muss man die eigene Unterschrift entweder per Post oder vor Ort persönlich abgeben.

Das andere Manko ist in dem Sinne dann viel gravierender: noch wird dieser Online Service nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten. Vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens wird man hier fündig. Alle anderen Städte versuchen, diese Art der Anmeldung zu adaptieren.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten. Diesen muss man nicht selbst beantragen, sondern erhält diesen nach der Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt automatisch. In der Regel dauert es sieben bis zehn Tage das man diesen Bogen erhält, nach der Gewerbeanmeldung.

Wenn man diesen dann endlich erhalten hat, merkt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein kleiner, harter Brocken ist. Gründer sollten sich daher ausreichend viel Zeit bei der Beantwortung der Fragen nehmen.

Man kann nämlich schnell man aus dem Konzept kommen und die ganzen Fragen, die sehr viele Fachbegriffe enthalten, können einen ganz schön irritieren. In diesem Abschnitt schauen wir uns zwei der wichtigsten Aspekte des Fragebogens an.

Was muss ein einzelne Unternehmen machen um eine Gewerbe anmelden?

Als erstes geht es um die Kleinunternehmerregelung. Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man diese Regelung in Anspruch nehmen. Falls nicht, dann kann man diese Regelung für die kommenden fünf Jahre nicht mehr für dieses Unternehmen anwenden.

Die Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, sofern einige Bedingungen erfüllt sind und auch der Verwaltungsaufwand sinkt dadurch enorm. Der andere wichtige Bereich, den man sich mit besonderem Augenmerk anschauen sollte, ist die, wo man die gewerbliche Tätigkeit genau beschreiben muss.

Hierbei ist es wichtig, dass man diese Tätigkeit so umfassend wie möglich beschreibt, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob denn auch die Angaben so stimmen. Falls nicht, können finanzielle Strafen erfolgen bzw. man verliert die Lizenz für das Unternehmen, im aller schlimmsten Fall.

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie du die gewerbliche Tätigkeit am Besten beschreiben solltest, hier ein Beispiel: wenn man damit beginnt, Handys zu verkaufen, dann würde die Beschreibung Handy Verkauf ausreichen. Sofern man allerdings im Laufe der Zeit auch noch Tabelts mit in das Aufgebot rein nimmt, dann würde dies offensichtlich nicht mehr passen.

Daher muss man sich von vorneherein klar sein, in welche Richtung es mit dem Betrieb hingehen soll. Allerdings kann man auch die Beschreibung jederzeit ändern lassen, sofern Änderungen auftreten sollten.

Man muss es nur früh wie möglich ändern lassen. Bei dem Beispiel wäre dann die Beschreibung: elektronische Geräte mit Internetzugang und Kommunikation und mehr zum Verkauf völlig ausreichend und umfassend genug erklärt.

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Unternehmen. Das Besondere an dem Kleingewerbe ist, dass dieses gar keine neue Steuernummer benötigt.

Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt. Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Kleingewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Unternehmen monatlich, vierteljährlich oder jährlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen.

Kleingewerbetreibende sind allerdings von dieser Pflicht befreit und müssen daher auch keine Voranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer abführen. Dafür müssen allerdings wichtige Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen darf man im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Im zweiten Jahr darf man nicht mehr wie 50.000 Euro erwirtschaften.

Die Kleinunternehmerregelung vereinfacht das Leben eines Gründers, da hier der Verwaltungsaufwand geringer wird und man jede Menge Steuern sparen kann. Es lohnt sich daher, wenn man die Regelung zunächst einmal beansprucht.

Allein auch schon deshalb, um zu schauen, ob die gewerbliche Tätigkeit denn auch wirklich einen Profit verspricht. Falls man diese Option nicht ziehen sollte, dann darf man das aktuelle Gewerbe für die kommenden fünf Jahre nicht mehr als ein Kleingewerbe anmelden.

Des Weiteren wird beim Kleingewerbe die Buchführung ersetzt durch eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Zudem sind Kleingewerbe nicht dem HGB, sondern dem BGB untergeordnet. Die HGB hat strengere Regeln. Demnach sinkt nicht nur der Verwaltungsaufwand bei einem Kleingewerbe, sondern auch die Regelungen werden deutlich gelockert.

Gibt es den Kleingewerbeschein?

Es ist eines, wenn nicht sogar das größte Mysterium, rund um das Kleingewerbe und die Antwort darauf ist genauso einfach und unspektakulär: es gibt nämlich keinen Kleingewerbeschein.

Jeder Gewerbetreibender, egal ob Gesellschafter einer GmbH oder ein Kleingewerber, erhält ein und denselben Gewerbeschein vom Gewerbeamt. Es gibt nur diesen einen Schein. Falls du bisher im Internet etwas anderes dazu gefunden haben solltest, dann kannst du diese Information auch direkt wieder vergessen.

Der Grund, weshalb viele Gründer annehmen, dass es wohl einen besonderen Schein für das Kleingewerbe gibt, liegt unter anderem daran, dass man bei dem Amt des Gewerbes ein Kleingewerbe als solches gar nicht als Rechtsform auswählen kann. Daher vermuten viele, das Kleingewerbetreibende einen eigenen Schein bekommen müssen. Doch den gibt es nicht. Nach der Anmeldung erhält JEDER den GLEICHEN Gewerbeschein!

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend?

Ja. Jeder Gewerbetreibende in Deutschland ist dazu verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der IHK anzutreten. Man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen, da dies gesetzlich so verpflichtend ist.

Die IHK ist dafür da, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Wer glaubt, damit hat sich das auch, der täuscht sich: die IHK bietet nämlich viele Weiterbildungskurse an, wo man Zertifikate erlangen kann. Dies wiederum kann dem Ansehen des Unternehmens helfen, um attraktiver für potenzielle Kunden zu werden. Für diese Leistungen erwartet die IHK natürlich auch eine kleine Gebühr.

Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen eine Gebühr in höhe von 150 bis 300 Euro. Die Gebühren können weiter ansteigen und sind abhängig von den Einnahmen.

Falls das Gewerbe einen Umsatz von unter 5200 Euro hat, ist man sogar von den Gebühren befreit. Das wären auch die einzigen Kosten, die anfallen. Außer dann, wenn die IHK mal wieder seine unschöne Seite zeigt..

Denn vor allem im ersten Geschäftsjahr kann es sein, dass man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung in Anspruch nehmen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können.

Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht. Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Nebenberuflich oder Hauptberuflich das Einzelunternehmen führen?

Ein Kleingewerbe anmelden -> für viele Gründer der ideale Start in die Selbstständigkeit. Ob man diese Selbstständigkeit hauptberuflich oder nebenberuflich starten möchte, ist jedem selbst überlassen.

Als Kleingewerber genießt man allerdings sehr viele Vorteile, wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Verwaltungsaufwand sehr gering ist, im Vergleich zu anderen Gewerben oder auch, das die Kosten eher gering sind und man kein großes Startkapital benötigt. Wer also nebenberuflich durchstarten will, findet jede Menge Gründe dafür.

Man kann in Ruhe austesten, ob die gewerbliche Tätigkeit auch wirklich einen so großen wirtschaftlichen Vorteil bietet, wie man zunächst annimmt. Aufgrund des Hauptjobs, welches man weiter ausübt, kann man ohne Druck alles austesten und neu planen, was bei einer hauptberuflichen Tätigkeit eher schwer wäre, da man darauf angewiesen ist, sofort zu liefern.

Auch kann man beim Verlust des eigentlichen Jobs das Kleingewerbe in ein Hauptberufliches Gewerbe ummelden lassen. Das erfordert keinen großen Bürokratischen Aufwand.

Falls man jedoch weiterhin fest im Sattel sitzt, dann wird das Gehalt durch die zusätzlichen Einnahmen weiter aufgebessert, ohne den Chef nach einer Gehaltserhöhung fragen zu müssen. Auch hat man die Möglichkeit eines leisen Abgangs, indem man zunächst als Teilzeit weiterarbeitet und sich Schritt für Schritt vollständig Selbstständig macht.

Ein Nachteil hierbei ist allerdings auch, dass ein Kleingewerbe nicht denselben Ruf genießt, wie Kapitalgesellschaften wie eine GmbH und man nur schwer potenzielle Kunden von dem eigenen Angebot überzeugen kann. Daher muss man auch schauen, wie gut man selber aufgestellt ist.

Auch muss man erwähnen, dass man aufgrund der eigenen Arbeit eher unflexibel ist und nicht immer den Weg zu den Kunden finden kann. Das kann ebenfalls potenzielle Kunden abschrecken. Wir von GewerbeAnmeldung.com haben uns dazu verpflichtet, immer nur aufrichtigen Content zu liefern. In machen Situationen bedeutet dies auch, dass man unbequeme Wahrheiten aussprechen muss.

Hier folgt eine: auch wenn das Kleingewerbe eines der beliebtesten Gewerbe überhaupt darstellt und jedes Jahr neue Gründer findet, die dies für sich beanspruchen möchte, so muss man auch erwähnen, dass es ebenfalls pro Jahr eine sehr große Anzahl an Leuten gibt, die das Gewerbe auch wieder abmelden, weil die vorher festgelegten Ziele und Visionen nicht erreicht worden sind.

Im schlimmsten Fall kann es sein, dass man einen hohen wirtschaftlichen Betrag investiert hat und man dann auf diesem sitzen bleibt. Dann müsste man die Kosten aus dem Betrieb durch den eigenen Job auffangen, was wiederum eine große finanzielle Belastung darstellen kann. Vor allem dann, wenn man bereits offene Kredite hat und nebenbei ein Haus finanzieren lässt.

Außerdem muss man sich vor Augen führen, das man nur eine begrenzte Zeit am Tag hat. Die meiste Zeit wird man ohnehin im Job verbringen. Auch ein eigenes Gewerbe benötigt viel Zeit. Diese Zeit muss man sich dann aus dem privaten Leben ziehen oder gar weniger Schlafen, dies wiederum könnte der Produktivität schaden.

Wenn man allerdings für die eigene Familie immer weniger Zeit hat, dann kann sich dies auch negativ auf das Leben auswirken. All diese Faktoren sollte man sich als Gründer vor Augen halten und für sich selbst entscheiden, ob und wie man diesen unternehmerischen Weg gehen möchte. Letztlich kann man aber sagen, dass ein Kleingewerbe einen idealen Start für die Selbstständigkeit bedeuten und man eher Gewinnen, statt Verlieren kann.

 

Die Gründung eines Einzelunternehmens!

Einzelunternehmen Gründung


Du hast sicher den Begriff Einzelunternehmen gehört oder gelesen. Sonst wärst du ja auch nicht hier. Doch sicherlich sind die meisten vor allem auch deshalb auf dieser Seite gelandet, weil sie den genauen Unterschied zwischen einem solchen Unternehmen, einem Kleingewerbe, einem Kleinunternehmer und einem Freiberufler beispielsweise nicht gänzlich verstehen. Doch das ist normal.

Was ist ein Einzelunternehmen?

Unternehmen, die von einer einzelnen Person gegründet wird, nennt man unter anderem auch Einzelunternehmen. In erster Linie sind die meisten Gewerbetreibenden, sofern sie keine GbR gründen, Einzelunternehmer. Dasselbe gilt auch für Leute, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.

Man ist demnach der Inhaber eines Einzelunternehmens bzw. einer Einzelfirma. Diese Gründer haben auch in den meisten Fällen keinen Geschäftsführer über sich, jedoch können diese dennoch Mitarbeiter einstellen und ein Team aufbauen. Das wäre möglich, unabhängig vom Zeitpunkt der Gründung. Einzelunternehmen gehören zu 100 Prozent dem Gründer.

Wer ist nun freiberuflicher Einzelunternehmer?

Freiberufler müssen nicht, wie Gewerbetreibende, beim Gewerbeamt vorstellig werden und dort ein Einzelunternehmen gründen. Freiberufler müssen lediglich beim Finanzamt vorstellig werden und dort den Bogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Dadurch, dass diese Einzelunternehmer kein eigenes Unternehmen besitzen, sind sie nicht dazu verpflichtet, Gewerbesteuern zu bezahlen und müssen auch nicht die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer antreten, die für alle Gewerbetreibenden verpflichtend ist.

Doch wer ist nun genau ein Freiberufler, kann man sich denn einfach selbst so nennen und so das Gewerbeamt umgehen? Nein, das geht nicht. Wer Freiberufler ist und wer nicht, dass ist klar festgelegt worden. Im § 18 des Einkommensteuergesetzes heißt es:

„Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure,

Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.“

Einzelunternehmen im Handelsregister eintragen lassen?

Die nächste wichtige Frage für Gründer: falls man herausgefunden hat, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, muss man dann das Unternehmen im Handelsregister eintragen oder nicht? In manchen Fällen ist dies sogar klar festgelegt.

Wenn man Gründer einer GmbH ist, dann gilt man als Kaufmann, was wiederum dafür sorgt, dass man im Handelsregister eingetragen werden muss.

Allerdings kann man als Einzelunternehmer auch ein Kleingewerbe gründen. Diese Art des Einzelunternehmers ist nicht dazu verpflichtet, den Handelsregistereintrag machen zu müssen. Doch tun kann es dieser dennoch, um unter anderem folgende Vorteile genießen zu können:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist. Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wo kann man ein Einzelunternehmen gründen?

Jetzt kommen wir zu der Frage, wo die meisten Gründer dachten, dass dies der erste Schritt wäre: die Anmeldung bei dem Gewerbeamt. Zum Verständnis: auch ein Einzelunternehmen ist ein Gewerbe. Wenn im folgenden Text also das Wort Gewerbe, statt Einzelunternehmen auftaucht, dann weißt du, es handelt sich hierbei um dasselbe.

Die gründung eines einzelunternehmens

Um ein Einzelunternehmen zu gründen, muss man beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. In manchen Städten kann es durchaus sein, dass es mehrere Wirtschaftsämter gibt, wo man die Gewerbeanmeldung vornehmen kann. Daher ist es ratsam, erst einmal zu schauen, welches Amt für einen zuständig ist.

Anschließend sollte die Frage geklärt werden, ob es ausreicht, wenn man einfach bei dem Gewerbeamt in der Stadt erscheint, einen festen Termin benötigt oder die Anmeldung gar auch online vornehmen kann. Manche Gründer sind regelrecht verdutzt, wenn sie merken, dass sie gar kein Unternehmen gründen können, weil sie ohne Termin gar nicht in das Büro können.

Wenn es nun aber so weit ist und man kurz vor der Gründung steht, dann muss man damit rechnen, dass man für die Anmeldung rund 40 bis 50 Minuten einplanen sollte. Falls du Fragen haben solltest, kannst du diese gerne dem Mitarbeiter stellen. Egal wie komisch diese Frage sich für dich auch anhören sollte, stell diese, denn der Mitarbeiter vor Ort macht dies ständig.

Ist man nun dran, bezahlt man zunächst eine Bearbeitungsgebühr, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden.

Diese Gebühr bezahlt man unabhängig von der Rechtsform des Gewerbes. Also GmbH, UG oder Kleingewerbe, bei allen bezahlt man den selben Betrag, zumindest am Anfang. Anschließend muss man, um das Gewerbeformular ausfüllen zu können, zunächst einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie z.b ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man die erforderlichen Papiere vorgelegt hat, erhält man vor Ort ein Gewerbeformular. Dieses kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später einreichen. Es empfiehlt sich allerdings, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt. Zum einen deshalb, weil sich die Anmeldung selbst so immer weiter verschiebt, zum anderen auch deshalb, weil der Beamte vor Ort bei anstehenden Fragen behilflich sein kann.

Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchte. Je nachdem, für welche Art des Gewerbes man sich entscheidet, entstehen bereits die ersten Kosten des Unternehmens.

Denn bei einem Hauptgewerbe ist es in der Regel so, dass man dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Monatliche Gebühren fangen da monatlich ab 200 Euro an und können weiter steigen, sind allerdings von den Einnahmen abhängig. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diese Ausgaben von den Steuern wieder absetzen kann, so dass es am Ende doch nicht so dramatisch anhört, wie zu Beginn gedacht.

Außerdem kann es sein, das Leute, die nebenberuflich ein Gewerbe betreiben, ebenfalls einen Teil der eigenen Krankenkasse übernehmen muss. Auch dies ist abhängig von den Einnahmen und unter anderem auch, was im Arbeitsvertrag drinsteht.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Wen man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen.

Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen. Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Wie sieht ein Gewerbeformular aus?

Jeder Einzelunternehmer, der Besitzer eines Gewerbes ist, wird bei der Anmeldung das Gewerbeformular erhalten und dieses ausfüllen. Damit man auf die Fragen auch dementsprechend vorbereitet ist, erhälst du einen genaueren Einblick auf diese. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Bis wann muss man ein Einzelunternehmen gründen?

Bevor wir uns mit dem Finanzamt beschäftigen, der sowohl für freiberufliche, als auch für Gewerbetreibende Einzelunternehmer sehr wichtig ist, klären wir zunächst noch die wichtige Frage, bis wann man denn das Unternehmen anmelden muss. Denn das ist sehr wichtig, denn im schlimmsten Fall drohen hohe Bußgelder, doch eins nach dem anderen. Wann man die Gewerbeanmeldung beantragen muss, ist in unserem Land klar geregelt.

Wer also bereits von vorneherein weiß, dass er eine gewerbliche Tätigkeit ausüben bzw. ein Gewerbe anmelden möchte, der sollte so schnell wie möglich das zuständige Gewerbeamt aufsuchen.

Man kann sich auch an diese Definition orientieren: wenn man eine Tätigkeit ausübt, mit der klaren Absicht, mit dieser Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften, der nicht auf einem Angestelltenverhältnis beruht, dann ist die Gewerbeanmeldung pflicht.

Doch es gibt einige wenige Ausnahmen, die das nicht tun müssen. Dazu gehören Leute mit freien Berufen. Die Liste der freien Berufe ist lang, daher wird dies in den nächsten Abschnitten genauer thematisiert.

Auch keine Gewerbeanmeldung beantragen müssen Leute, die unter die Hobbyregelung fallen. Das sind Leute, die mit ihrer Leidenschaft bis zu 410 Euro im Jahr verdienen dürfen, ohne dabei ein Gewerbe anmelden zu müssen. Alle anderen sind dazu verpflichtet, die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Ansonsten drohen harte, finanzielle Strafen.

Ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr kann durchaus der Fall sein. Beispielsweise werden gar in München Bußgelder verteilt, in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Dies ist nicht nur eine immens hohe Summe, sondern würde auch für den Großteil der Gründer den finanziellen Ruin bedeuten. Zwar sind solche Beträge nicht die Norm, dennoch sollte es einem zeigen, dass man mit der Gewerbeanmeldung nicht lange warten sollte.

Kann man ein Kleingewerbe auch rückwirkend anmelden?

Man hat auch die Möglichkeit im Nachhinein, das Gewerbe anzumelden. Dafür hat man bis zu 60 Monate Zeit. Also eine sehr sehr lange Zeitspanne. Zwar können die Ämter auch dann noch ein Bußgeld verhängen, doch bei eher kleineren Beträgen lassen diese meistens eher Milde walten, allein darauf vertrauen sollte man allerdings auch nicht.

Falls man das Gewerbe bereits seit einigen Jahren führt und noch nicht angemeldet hatte, dann müssen die bisher ausgelassenen Steuern nachgezahlt werden. Auch müsste man dann einen zusätzlichen Zinssatz als Strafe draufzahlen.

Wem diese Angaben auch nicht reichen sollte und viel lieber exaktere Zahlen hören möchte, dem sei gesagt, dass dies nur schwer bewerkstelligt werden kann. Wenn man jedoch mit wenigen Monaten Verspätung die Gründung vornimmt, dann dürften die Konsequenzen nicht allzu hoch sein. Doch dafür können wir keine Garantie aussprechen und haften für diese Aussage auch nicht. Es klingt zwar etwas melodramatisch, doch so verlangen es die Gesetze von einem.

Wann muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Gewerbetreibende gar nicht. Diese haben den Luxus, dass diese Aufgabe vom Gewerbeamt übernommen wurde und man als Gewerbetreibender nur noch warten muss, bis man Post vom Finanzamt erhält. In der Regel dauert es rund sieben bis zehn Tage, nach der Gewerbeanmeldung, bis man was vom Finanzamt erhält. Falls es länger dauern sollte, dann sollte man dort einmal anrufen und nachfragen was Sache ist. Freiberufler hingegen müssen die Anmeldung beim Finanzamt erledigen.

Ziel der Einzelunternehmens

Das Ziel der Einzelunternehmer ist jedoch bei allen gleich: der Erhalt des steuerlichen Erfassungsbogens. Hat man den Fragebogen in der Hand, erkennt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein ganz schön harter Brocken ist.

Es ist daher ratsam, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit nimmt, denn einiges kann im ersten Moment sehr verwirrend klingen. Exemplarisch schauen wir uns zwei der wichtigsten Punkte im Fragebogen an. Darunter eben auch die Kleinunternehmerregelung, welche die Voraussetzung dafür ist, um ein kleines Gewerbe als solches anmelden zu können.

Die Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zu zahlen. Darüber hinaus müssen Kleingewerbetreibende keine strenge Buchführung betreiben, sondern können diese durch eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung ersetzen.

Zudem sind diese Gewerbe nicht mehr dem HGB, sondern dem BGB untergeordnet, welche viel leichtere Regeln hat. Nachdem man dieses Feld ausgefüllt hat, muss man auch Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, dass man diese so umfassend wie möglich beschreibt, da im Nachhinein das Amt der Finanzen sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben so wirklich stimmig sind.

Wie geht bei der Gründung weiter?

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe. Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält. Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt.

Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften.

Wie viel kann man mit einem kleinen Einzelunternehmen im Jahr verdienen?

Ein Einzelunternehmen gründen und damit fette Gewinne einfahren? Auch als Kleingewerbe? Aber sicher doch! Denn vor allem auch aus dem Grund sind Kleingewerbe so sehr beliebt bei Deutschen, weil hier die Ausgaben sehr niedrig, aber der Gewinn dafür um ein vielfaches höher ist.

Diese Summe dürfte sogar das aktuelle Gehalt der meisten Leser bei weitem übertreffen. Doch ich möchte dich nicht länger auf die Folter spannen, hier kommen die Zahlen. Bis zu 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn darf man im Jahr damit verdienen.

Eine beachtliche Summe, die für viele offene Münder sorgen sollte 😉 Mit einem solchen Betrag könnte man sehr gut über die Runden kommen und in Deutschland ein sehr schönes Leben führen.

Doch es gibt hier auch einige Dinge zu erwähnen. Zunächst einmal muss man überhaupt erst so viel tun, das man eine solche Summe erreicht. Außerdem müssen auch hier noch einige Steuern von abgezogen werden. Nichtsdestotrotz bleibt ein Kleingewerbe ein sehr lukratives Geschäft.

Welche Kosten fallen bei einem Einzelunternehmen an?

Da die meisten Leser auf dieser Seite noch vor der eigentlichen Anmeldung stehen, sollte man auch die Kosten für die Bearbeitungsgebühr beim Gewerbeamt mit einberechnen.

Diese beträgt rund 20 bis 60 Euro und kann sich je nach Stadt unterscheiden. Weitere Kosten können dann entstehen, wenn man das Einzelunternehmen hauptberuflich führt und somit die Krankenkasse aus der eigenen Tasche aus bezahlen müsste. Die Kosten hierfür fangen ab 200 Euro monatlich an. Im ersten Moment klingt es wie eine sehr hohe Summe.

Doch Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, am Ende des Jahres diese Summe als Betriebsausgabe anzugeben. So kann man Ende hin bis zu 1900 Euro von der Einkommensteuer absetzen. Dann muss man noch den jährlichen Betrag für die Mitgliedschaft bei der IHK bezahlen, der rund 30 bis 70 Euro kostet für kleine Einzelunternehmer.

Unternehmen, die hingegen im Handelsregister sind, bezahlen sogar 150 bis 300 Euro jährlich. Das wären allerdings auch die einzigen Kosten, die effektiv anfallen würden. Des Weiteren können noch zusätzliche Kosten auftreten, wie beispielsweise dann, wenn man eine Räumlichkeit anmietet, Mitarbeiter einstellt, Patente anmeldet, Partnerschaften eingeht oder Mal Neuanschaffungen tätigen muss. Doch diese Kosten sind nicht Fix und können sich bei jedem Gründer unterscheiden.

Welche Steuern zahlt ein Einzelunternehmen?

Auch ein Kleingewerbe muss Steuern abgeben. Zwar nicht so signifikant hohe Beträge, wie andere Unternehmen, dennoch muss auch ein Kleingewerbe die Steuern abführen. Wenn nicht, dann kann ein saftiges Bußgeld folgen. Zahlen müsste man die Steuer dann dennoch.

Deshalb sollte man dies nicht so leichtfertig hinnehmen, denn ein Steuervergehen wird in Deutschland hart gehandelt. Doch keine Panik: GewerbeAnmeldung.com hilft dir bei der Aufklärung. Ein Kleingewerbe muss die Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer abführen.

Falls man die Kleinunternehmer Regelung für sich nutzt und die erforderlichen Bedingungen einhält, dann müssen Kleingewerbe keine Umsatzsteuer abgeben. Auch dürfen Gewerbetreibende bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, ohne dabei Gewerbesteuern bezahlen zu müssen.

Bei der Einkommensteuer hingegen hat man die Möglichkeit, Betriebsausgaben mit anzugeben und somit dies von der Steuer abzusetzen. Beispielsweise wenn man ein Hauptgewerbe führt und monatlich bis zu 200 Euro monatlich für die private Krankenkasse zahlt, kann man bis zu 1900 Euro auf das Jahr hochgerechnet diese als Betriebsausgaben anrechen lassen.

Am Ende des Jahres kann es also gut aus Möglich sein, dass man nahezu gar keine Steuern zahlen muss, weshalb auch der Mythos sehr beliebt ist, dass Kleingewerbe steuerfrei wären. Das ist nicht der Fall, doch bei einigen Kleinunternehmern stimmt die Aussage dann fast schon wieder zu 😉

Ist die Mitgliedschaft bei der IHK verpflichtend?

Einzelunternehmer können sowohl Gewerbetreibende, als auch Freiberufler sein. Für Freiberufler gilt diese Verpflichtung nicht. Jedoch müssen alle Gewerbetreibenden in Deutschland die Mitgliedschaft bei der IHK antreten. Hier gibt es auch keine Ausnahme und man kann sich von dieser Pflicht auch nicht befreien lassen.

Die IHK ist dafür da, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Außerdem bietet sie Unternehmern an, dass diese Weiterbildungskurse wahrnehmen und so das Image des Unternehmens weiter aufpolieren können.

Für diese Dienste verlangt die IHK auch einige Gebühren. Kleingewerbe zahlen rund 30 bis 70€ Gebühren im Jahr. Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, zahlen sogar 150 bis 300€ im Jahr.

Auch können diese Gebühren weiter anwachsen und sind abhängig von den eigenen Einnahmen. Falls man innerhalb eines Geschäftsjahres nicht mehr wie 5200 Euro Umsatz erwirtschaftet hat, dann muss man auch keine Beiträge bezahlen.

An dieser Stelle würde ich dir jetzt lieber sagen, dass damit alles zur IHK gesagt worden ist, doch leider ist dies nicht der Fall… denn die IHK hat eine schlechte Seite an sich.. die sich insbesondere im ersten Geschäftsjahr bemerkbar macht… wenn man eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann.

Denn dann kann man in der Regel auch geplante Koorperationen oder Neuanschaffungen auf kommende Monate verschieben, da man zunächst diese Rechnung begleichen muss.

Doch einen Ausweg aus dieser misslichen Lage gibt es auch, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst. Denn als Personengesellschaft hat man die Möglichkeit, dieser Rechnung zu widersprechen, innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Dann kannst du hergehen und unsere IHK Gebührenberatung für dich beanspruchen. Hier prüfen Experten für dich, ob die Möglichkeit besteht, ob die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro gesenkt werden können. Ja, dies ist im Bereich des Möglichen, doch eine Garantie gibt es hierfür nicht.

Jedoch sprechen die bisherigen Erfahrungen und Bewertungen eine deutliche Sprache. Falls du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier ->

Fazit:

Gründer eines Einzelunternehmens können sowohl Freiberufler, als auch Gewerbetreibende sein. Freiberufler müssen lediglich beim Amt der Finanzen vorstellig werden und dort den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und können dann auch mit ihrer Berufung auch direkt loslegen.

Gewerbetreibende jedoch müssen zunächst beim Handelsregister erscheinen und dort den Eintrag machen, falls dies für die Rechtsform erforderlich ist. Dann muss man zum Gewerbeamt und den Gewerbeschein abholen. Dann erhält man nach der Gewerbeanmeldung Post vom Finanzamt und auch hier muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und kann dann endlich loslegen!

 

Ist ein Kleingewerbe auch ein Einzelunternehmen?

Was ist ein Einzelunternehmen?


Bestimmt hast du schon Mal was von einem Einzelunternehmen gehört. Wenn man auf Google Mal nach Einzelunternehmen sucht, dann kommen einem viele Begrifflichkeiten entgegen, wie Freiberufler, Kleingewerbetreibende, GmbH oder auch UG. Doch was ist nun der genaue Unterschied und können all diese Rechtsformen ein Einzelunternehmen sein? Grundsätzlich nennt man alle Unternehmen, die von einer einzelnen Person gegründet wurde, ein Einzelunternehmen.

Hierbei ist es unerheblich, ob die Person die unternehmerische Tätigkeit freiberuflich oder als Gewerbetreibender ausübt. Diese Gründer haben auch in den meisten Fällen keinen Geschäftsführer über sich, jedoch können diese dennoch Mitarbeiter einstellen und ein Team aufbauen. Das wäre möglich, unabhängig vom Zeitpunkt der Gründung. Einzelunternehmen gehören zu 100 Prozent dem Gründer.

Muss man das Einzelunternehmen im Handelsregister eintragen lassen?

Nicht jeder Einzelunternehmer muss dies tun. Zunächst einmal gilt, dass Freiberufler ohnehin nicht dazu zählen, weil diese kein Gewerbe besitzen. Lediglich Gewerbetreibende müssen dem Eintrag nachkommen. Doch auch bei Gewerbetreibenden gibt es Unterteilungen.

Große Kapitalgesellschaften, wie beispielsweise eine GmbH es eine ist, müssen im Handelsregister eingetragen werden, da diese als Kaufmann gelten. Kleingewerbetreibende hingegen können es sich frei aussuchen, ob sie im Handelsregister auftauchen wollen, um einige Vorteile genießen zu können. Vorteile wären unter anderem:

  • sofern der Bedarf gegeben ist, können Prokuristen beschäftigt werden,
  • der Name des Unternehmens kann von Mitbewerbern nicht kopiert werden,
  • man darf sich als Firma mit dem Firmennamen präsentieren,
  • Kunden sowie Geschäftspartner können dadurch überzeugt werden.

Wenn ein Kleingewerbe einmal im Handelsregister eingetragen worden ist, dann verschwinden auch einige Vorteile, die ein Kleingewerbe eigentlich ausmachen. Der Kern eines Kleingewerbes verschwindet so immer mehr. Folgendes verändert sich:

  • dass das Unternehmen nicht mehr dem BGB, sondern dem HGB unterliegt, welches deutlicher strenger ist,
  • durch das Eintragen lassen kommt es zur doppelten Buchführung, sowie einer strengeren Bewachung dieser sichergestellt werden muss, auf Geschäftsbriefen und im Impressum müssen zusätzliche angaben gemacht werden wie beispielsweise der genaue Ort des Firmensitzes, die genaue Firmenbezeichnung, das Registergericht und die jeweilige Nummer,
  • die Kosten steigen weiter an, beispielsweise die Gebühren bei der IHK verdoppeln oder verdreifachen sich,
  • man müsste bereits vor der Gründung beim Amt des Gewerbes den Eintrag anvisieren, was für viele Gründer eher nicht infrage kommt.

Kleingewerbetreibender haben eiginge Wahl

Kleingewerbetreibende haben die Qual der Wahl und müssen die Entscheidung treffen, ob man diesen Schritt wagt oder eben nicht. Das gute hierbei ist, dass das für Kleingewerbe eine freie Entscheidung ist. Sofern man von den Vorzügen eines Kleingewerbes profitieren möchte, worunter eben auch der geringe Verwaltungsaufwand und die geringen unternehmerischen Verpflichtungen dazu gehören, dann ist es ratsamer, einen Eintrag nicht anzustreben.

Wo kann man ein Einzelunternehmen gründen?

Wer ein gewerbliches Unternehmen gründen will, der muss beim zuständigen Gewerbeamt in der Stadt vorstellig werden. Es wäre ratsam, wenn man zunächst einmal recherchiert, ob man einfach vor Ort auftauchen kann oder ob man einen Termin benötigt.

Ist man dann an dem besagten Tag der Gewerbeanmeldung angekommen, muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Diese Gebühr kann sich je nach Stadt und Gemeinde unterscheiden. Außerdem bezahlt man diese Gebühr völlig unabhängig von der Rechtsform des Gewerbes. Anschließend muss man, um das Gewerbeformular ausfüllen zu können, zunächst einige Unterlagen vorzeigen.

Welche Unterlagen benötige man zur Anmeldung von Kleingewerbe?

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Melde Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes kann es sein, das man weitere Dokumente benötigt, wie z.b ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis,
  • falls das Gewerbe im Handelsregister ist, einen Auszug davon,
  • als Minderjähriger benötigt man zudem die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man selber nicht vor Ort erscheinen kann, dann muss man einer Person eine Vollmacht erteilen. Diese Person muss dann selbst auch einen Personalausweis und eine Melde Bestätigung dabei haben.

Wie soll man das Formular für die Anmeldung des Kleingewerbes ausfüllen?

Wen man die erforderlichen Papiere vorgelegt hat, erhält man vor Ort ein Gewerbeformular. Dieses kann man dann entweder vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen und dann später einreichen. Es empfiehlt sich allerdings, wenn man das Formular vor Ort ausfüllt. Zum einen deshalb, weil sich die Anmeldung selbst so immer weiter verschiebt, zum anderen auch deshalb, weil der Beamte vor Ort bei anstehenden Fragen behilflich sein kann.

Nebengewerbe oder Hauptgewerbe?

Auf dem Formular muss man unter anderem Angaben zum Betrieb und zum Gewerbetreibenden machen. Beispielsweise auch, ob man das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchte.

Je nachdem, für welche Art des Gewerbes man sich entscheidet, entstehen bereits die ersten Kosten des Unternehmens. Denn bei einem Hauptgewerbe ist es in der Regel so, dass man dann die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Monatliche Gebühren fangen da monatlich ab 200 Euro an und können weiter steigen, sind allerdings von den Einnahmen abhängig. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diese Ausgaben von den Steuern wieder absetzen kann, so dass es am Ende doch nicht so dramatisch anhört, wie zu Beginn gedacht.

Außerdem kann es sein, das Leute, die nebenberuflich ein Gewerbe betreiben, ebenfalls einen Teil der eigenen Krankenkasse übernehmen muss. Auch dies ist abhängig von den Einnahmen und unter anderem auch, was im Arbeitsvertrag drinsteht.

Gewerbeanmeldung Formular ausgefüllt– was folgt nun?

Nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wird dieses unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann von nun an als Gewerbeschein Diese erlaubt es dem Gründer allerdings noch nicht, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen.

Das kann man erst nach der Anmeldung beim Amt der Finanzen. Nach der Gewerbeanmeldung muss man als Gewerbetreibender nicht mehr selbst zum Finanzamt, sondern das Gewerbeamt informiert die anderen Behörden. Darunter das Finanzamt, die Industrie und Handelskammer, sowie die Berufsgenossenschaften.

Wo kann man ein Kleingewerbe anmelden?

Wenn du beim Gewerbeamt das Gewerbeformular ausfüllst, wirst du schnell merken, dass du ein Kleingewerbe als solches gar nicht dort anmelden kannst. Das kann man nämlich erst dann, wenn man vom Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten hat. Auf diesem muss man dann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Doch eins nach dem anderen.

Nach der Gewerbeanmeldung dauert es in der Regel rund sieben bis zehn Tage, bis man Post vom Finanzamt bekommt. Falls sich innerhalb dieser Zeitspanne niemand melden sollte, dann erst sollten Gründer aktiv werden und einmal nachfragen, was Sache ist.

Hat man den Fragebogen in der Hand, erkennt man sehr schnell, dass dieser mit sieben Seiten ein ganz schön harter Brocken ist. Es ist daher ratsam, dass man sich für die Beantwortung der Fragen ausreichend viel Zeit nimmt, denn einiges kann im ersten Moment sehr verwirrend klingen.

Exemplarisch schauen wir uns zwei der wichtigsten Punkte im Fragebogen an. Darunter eben auch die Kleinunternehmerregelung, welche die Voraussetzung dafür ist, um ein kleines Gewerbe als solches anmelden zu können.

Wofür gibt die Kleinunternehmerregelung?

Die Regelung ist eine Hilfe für Gewerbetreibende, um keine Umsatzsteuer zu zahlen. Darüber hinaus müssen Kleingewerbetreibende keine strenge Buchführung betreiben, sondern können diese durch eine einfache Einnahmen Überschuss Rechnung ersetzen.

Zudem sind diese Gewerbe nicht mehr dem HGB, sondern dem BGB untergeordnet, welche viel leichtere Regeln hat. Nachdem man dieses Feld ausgefüllt hat, muss man auch Angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht.

Hierbei ist es wichtig, dass man diese so umfassend wie möglich beschreibt, da im Nachhinein das Amt der Finanzen sehr genau überprüft, ob denn auch die Angaben so wirklich stimmig sind.

Nachdem man den Bogen abgeschickt hat, erhält man in der Regel dann die Steuernummer für das Gewerbe. Doch so besonders wie das Kleingewerbe nun ist, so ist auch das kuriose hierbei, dass man keine Steuernummer erhält. Auf Rechnungen benutzt man einfach die eigene private Steuernummer, die jeder Bürger von Geburt an kriegt.

Auch erhält ein Kleingewerbe keinen besonderen Namen und wird nach dem Gründer benannt, mit dem Zusatz Firma. Beispielsweise Max Mustermann Firma. Nachdem man auch das erledigt hat, kann man nun endlich beginnen, mit der gewerblichen Tätigkeit Gewinne zu erwirtschaften.

Ist ein Kleinunternehmer ein Einzelunternehmer?

Ja. Ein Kleinunternehmer ist nichts anderes als ein Freiberufler bzw. Kleingewerbetreibender, der sein Unternehmen vollständig besitzt.

Fazit:

Auch ein Kleingewerbe bzw. auch Kleingewerbetreibende sind Einzelunternehmer und gelten auch als solche. Einzelunternehmer sind dafür bekannt, dass ihnen das Unternehmen 100 Prozent gehört.

 

Gewerbeanmeldung Bremerhaven

Bremerhaven ist eine junge Stadt mit einer langen Geschichte. Im nordöstlichen Teil der Seestadt, dem Wurtendorf Weddewarden, fand bereits vor 2.000 Jahren eine menschliche Besiedlung statt, eine erste urkundliche Erwähnung gibt es für das Jahr 1091. Etwas jüngere schriftliche Aufzeichnungen über die zum heutigen Stadtgebiet gehörenden Kirchendörfer Geestendorf und Wulsdorf stammen aus dem Jahr 1139.

Die Siedlungen, die sich auf den Inseln der Geest durch ausgedehnte Moore und Flussniederungen auszeichnen, lagen an der Militärstraße von Altenwalde nach Bremen, kamen aber über den Charakter eines Dorfes nicht hinaus. Nur das um 1275 erstmals erwähnte Dorf Lehe nördlich der Geeste erlangte überörtliche Bedeutung als Amtssitz und Marktflecken mit Kleinstadtrechten.

Allgemeines zur Gewerbeanmeldung in Bremerhaven

Jeder, der beabsichtigt, mit eigenen Projekten und Dienstleistungen Geld zu verdienen und damit einen Gewinn zu erzielen, ist verpflichtet, sich zu registrieren. Wer sich selbstständig und allein handelt, muss seine Tätigkeit als Einzelunternehmen anmelden.

Ob Verkauf von

selbstgemachten Dekorationsartikeln, Finanzberatung oder das Erstellen von Webseiten für Firmen und Vereine: Wer selbständig ist und mit dieser Tätigkeit (auch nebenberuflich) Geld verdienen will, muss offiziell ein Gewerbe für sein Einzelunternehmen anmelden. Entgegen vieler Behauptungen ist dies heute einfacher als man denkt – oft muss man dafür nicht einmal zu den Behörden gehen, sondern kann das Unternehmen einfach von zu Hause aus gründen.

Wer nicht selbständig tätig ist und eine gewerbliche Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausüben will, ist nach § 14 GeWO (Gewerbeordnung) verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Die Anmeldung muss spätestens 14 Tage nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs erfolgen und ist persönlich oder schriftlich entweder beim Bürger-/ Ordnungsamt in der Bürgermeister-Smidt-Straße 10 oder in Hinrich-Schmalfeldt-Straße 30 möglich.

Freiberufler sind Ärzte, Anwälte und Künstler. Sie müssen lediglich ihre Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Freiberufliche Tätigkeiten sind in § 18 EStG geregelt.

Die Gewerbeanmeldung kostet in Bremerhaven 32,00 Euro.

Einzelunternehmen gründen

Die Einzelfirma ist oft eine Möglichkeit für angehende Studenten, nebenbei etwas Geld zu verdienen. Schließlich muss ein Studium finanziert werden und gerade in jungen Jahren ist das Geld oft knapp. Die Bereitschaft, ein Unternehmen zu gründen und der Wunsch, eigene Ideen umzusetzen, sind auch in jungen Jahren recht hoch. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die meisten Einzelunternehmen von relativ jungen Menschen gegründet werden.

Dennoch hat jeder Bundesbürger – ob Student, Rentner oder Familienvater – das Recht auf eine selbständige Tätigkeit – auch im Nebenerwerb. Das bedeutet, dass man jederzeit ein Gewerbe anmelden kann, auch wenn man gerade mitten in seinem Vollzeitjob oder Studium steckt.

Als Gründer sind die Hürden zur Gründung eines Einzelunternehmens sehr niedrig. Man braucht kein Startkapital, sondern nur etwa 32,00 Euro Anmeldegebühr, den eigenen Personalausweis und ein paar Minuten Zeit.

Darüber hinaus muss man mindestens 18 Jahre alt sein, um in Deutschland als „geschäftsfähig“ zu gelten. Ansonsten ist die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Für die Anmeldung der gewünschten Tätigkeit ist das Formular GewA1 erforderlich. Der einfachste Weg wäre, zum eines der zwei Bürger-Ordnungsamt Bremerhaven zu gehen. Dieses Formular steht dort zur Verfügung und man kann es Schritt für Schritt mit der zuständigen Person durchgehen, ohne Fehler zu machen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass die Person im Bürger-Ordnungsamt Bremerhaven weitere bürokratische Fragen beantworten kann.

Nach der Gewerbeanmeldung in Bremerhaven

Wer sich bei der Geschäftsstelle angemeldet hat, gibt es nichts mehr zu beachten. Solange die Anmeldegebühr bezahlt, der Personalausweis vorgelegt und das Formular ordnungsgemäß ausgefüllt wurde, ist die Anmeldung erst einmal vollständig.

Für den Fall, wer die Gewerbeanmeldung postalisch oder per Fax abgeschickt hat, muss man auf die Reaktionen der zuständigen Behörde warten. In der Regel erhält man mit der Post eine Rechnung und eine unterschriebene Kopie des Antrages auf Erteilung einer Gewerbeerlaubnis. Nun hat man seinen eigenen „Gewerbeschein“ in den Händen. Sobald man die Rechnung bezahlt hat, ist auch hier alles erledigt.

In jedem Fall erhält man 2 bis 3 Wochen nach der Anmeldung einen Brief vom Finanzamt. Diese Stelle ist für die steuerliche Registrierung des Unternehmens zuständig. Man bekommt sodann einen Fragebogen zur steuerlichen Registrierung und eine Steueridentifikationsnummer. Diese müssen auch auf zukünftigen Rechnungen angegeben werden. Im Fragebogen selbst muss man selbst seine zukünftigen Gewinne und Umsätze abschätzen.

Differenzierung zwischen Hauptgewerbe und Nebengewerbe

Es kommt tatsächlich auf die jeweilige Behörde an: Dem Finanzamt und dem Gewerbeamt ist die Dauer egal, aber laut Krankenkasse wird eine Nebentätigkeit immer dann so genannt, wenn man maximal 18 Stunden pro Woche dafür aufwendet. Die Bundesagentur für Arbeit spricht sogar von einem Maximum von 15 Stunden.

Wer regelmäßig mehr als 18 Stunden pro Woche nebenbei arbeitet, benötigt die Krankenkasse eine Zusatzversicherung. Wenn sowohl die Stundenzahl als auch der Gewinn der Tätigkeit regelmäßig die der bisherigen Haupttätigkeit übersteigt, muss die Nebentätigkeit als Haupttätigkeit erfasst werden.

Einzelunternehmen und Gewerbesteuer

Als Einzelunternehmer wird die Gewerbesteuer erst fällig, wenn der Gewinn 24.500,00 Euro pro Jahr übersteigt. Mit dem Freibetrag von 24.500,00 Euro sollen Hürden für Jungunternehmer abgebaut werden, so dass in diesem Bereich ein gewisser finanzieller Spielraum geschaffen werden kann.

Der Steuerfreibetrag gilt für jedes Unternehmen. Wenn eine Person zwei verschiedene Gewerbe angemeldet hat, gelten die Quoten auch für beide Betriebe einzeln.

Wenn Ihr Umsatz weniger als 17.500 Euro pro Jahr beträgt, sind Sie als Selbständiger von der Umsatzsteuer befreit. Das macht es für zukünftige Selbstständige mit einem relativ kleinen Umsatz viel einfacher.

Wichtig ist hier die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG zu beachten, durch die der Ausweis und die Abführung der Umsatzsteuer befreit werden kann.

Was sind die Vorteile eines Einzelunternehmens?

  1. einfache Buchführung
  2. Gewinne gehören allen
  3. Große Gestaltungsfreiheit nach eigenen Vorstellungen
  4. kein Mindestkapital
  5. keine Buchhaltung, nur Einnahmen-Überschuss-Rechnung
  6. praktisch keine Gründungskosten,
  7. sehr gut geeignet für die Existenzgründung
  8. Sehr hohe Flexibilität
  9. wenig Bürokratie

Was sind die Nachteile eines Einzelunternehmens?

  1. Hohe Eigenverantwortung
  2. Kein eigenständiger Firmenname erlaubt
  3. Verantwortung mit dem gesamten Privatvermögen

Wie sieht es mit Krankenversicherungsbeiträgen aus?

Gleichzeitig muss die zuständige Krankenkasse darüber informiert werden, dass man nun selbständig ist. Die Versicherung wird dann von Zeit zu Zeit prüfen, ob die angemeldete Nebentätigkeit tatsächlich als Nebentätigkeit eingestuft werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen Einzelkaufmann und Einzelunternehmer?

Unterschied zwischen Einzelkaufmann und Einzelunternehmer

Einzelkaufmann und Einzelunternehmer – Was ist der Unterschied?


Die zwei Begriffe Einzelkaufmann und Einzelunternehmer werden häufig als Synonym verwendet. Dennoch existiert ein Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen. Während ein Einzelkaufmann als Einzelgründer ein Einzelunternehmer sein kann, muss er dies jedoch nicht sein. Gleichzeitig sind alle Einzelunternehmer Einzelkaufleute. Wir erklären dir gerne, wo die exakten Unterschiede zwischen den beiden Begriffen liegen und welche Vor- wie Nachteile sie beinhalten.

Definition Einzelkaufmann und Einzelunternehmer

Die Begriffe Einzelkaufmann und Einzelunternehmer werden häufig für die gleiche Tätigkeit und somit als Synonym verwendet. Dennoch gibt es zentrale Unterschiede zwischen Unternehmern und Kaufleuten. Der Kaufmann kann, muss aber nicht ein Unternehmer sein. Hingegen sind alle Unternehmer Kaufleute.

Generell gesehen handelt es sich bei Unternehmen um eine spezielle Rechtsform. Dieses wird von lediglich einer einzigen Person geführt. Dabei gilt das Unternehmen nur als eine Möglichkeit, alleine selbstständig zu werden. Ebenfalls existieren die Optionen als eingetragener Kaufmann mit dem Kürzel e.K, Kleinunternehmer oder als Freiberufler tätig zu sein.

Gelegentlich ist der Unternehmer auch unter den Begriffen Sologründer oder Solopreneur bekannt, obwohl dieser Begriff für Kaufleute gilt. Unternehmer ist zudem stets ein juristischer Begriff. Der Gründer kann Mitarbeiter beschäftigen, muss dies aber nicht zwingendermaßen tun.

Der Kaufmann hingegen gründet zwar alleine ein Unternehmen. Er wählt jedoch nicht zwingend die Rechtsform. Folglich stehen für Einzelunternehmen mehrere Rechtsformen wie etwa UG oder GmbH zur Auswahl.

Partner oder Angestellte sind nicht vorhanden. Der Großteil der in Deutschland gegründeten Unternehmen sind Einzelunternehmen. Nur ein geringer Anteil der Existenzgründer wählt für sein Unternehmen eine andere Rechtsform. Somit existieren in Deutschland statistisch betrachtet mehr Kaufleute als Unternehmer.

Rechtsformen für Einzelunternehmen

Möchtest du als Solounternehmer selbstständig werden, kannst du zwischen Unternehmer und Kaufmann bzw. Kauffrau entscheiden. Bestimmte Rechtsformen sind jedoch an den juristischen Begriff Unternehmen gebunden. Aus diesem Grund solltest du genau wissen, welche Unternehmensart dir Vor- und Nachteile bringt. Grundsätzlich wird zwischen

  • Kleinunternehmer im Kleingewerbe
  • Eingetragener Kaufmann
  • Freiberufler
  • Franchise

unterschieden.

Der Kleinunternehmer im Kleingewerbe

Ein Kleingewerbe lässt sich in Deutschland schnell und unkompliziert gründen. Als Kleinunternehmer im Kleingewerbe giltst du, wenn du in deinem ersten Geschäftsjahr maximal 22.000 Euro Umsatz erzielst und der nachfolgende Gewinn maximal 50.000 Euro beträgt.

Ebenso benötigst du weder ein Mindestkapital noch Kapitaleinlagen. Hierbei solltest du zugleich beachten, dass du unbeschränkt mit deinem Privatvermögen haftest.

Der Eintrag im Handelsregister entfällt für Kleinunternehmer. Leitest du keinen gewerblichen Betrieb, bist du ein sogenannter „Kannkaufmann“. Dir steht es frei, dich freiwillig ins Handelsregister eintragen zu lassen. Dadurch erlangst du den Kaufmannstatus. Dein Gewerbe musst du trotzdem beim Gewerbeamt anmelden.

Nach der Anmeldung bekommst du einen Gewerbeschein, welchen du für den legalen Betrieb deines Unternehmens benötigst. Das Finanzamt schickt dir ergänzend den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Auf diesem Fragebogen musst du die Kleinunternehmerregelung angeben, damit du als Kleinunternehmer von steuerlichen Vorteilen profitieren kannst. Die IHK bzw. HWK meldet sich gleichfalls bei dir.

Der eingetragene Kaufmann

Der Einzelkaufmann, häufig unter eingetragener Kaufmann mit der Abkürzung e.K., e.Kfr. oder e.Kfm. bekannt, trägt sein Gewerbe im Handelsregister ein. Alle Betreiber eines gewerblichen Handels müssen die Eintragung verpflichtend durchführen.

Als Folge werden sie als „Istkaufleute“ bezeichnet. Die Gründung eines Unternehmens für Einzelkaufleute geschieht ähnlich wie jene eines Kleinunternehmers. Du benötigst kein Mindestkapital, aber haftest zugleich mit deinem Privatvermögen.

Kaufleute müssen trotz ihres Eintrags ins Handelsregister keine doppelte Buchführung machen. Somit entfällt für dich als Kaufmann oder Kauffrau die Pflicht hierzu. Die Buchführung ist zugleich an deinen Umsatz gebunden.

Überschreiten die Umsatzerlöse den Betrag von 600.000 Euro nicht und fällt dein Jahresüberschuss geringer als 60.000 Euro aus, genügt für dein Unternehmen eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Als Kaufmann oder Kaufmann führst du dein Unternehmen selbstständig. Du besitzt weder stille noch mitbestimmende Teilhaber. Möchtest du dennoch einen Geschäftspartner in Form eines eingetragenen Kaufmanns aufnehmen, musst du deine Rechtsform entweder in eine Personen- oder Handelsgesellschaft ändern. Für alle Gewerbe musst du zugleich eine Gewerbeanmeldung durchführen.

Der Freiberufler

Freiberufler gehören der sogenannten Gruppe der Freien Berufe an. Für Freiberufler entfällt der Eintrag ins Handelsregister, die Anmeldung eines Gewerbes und ergänzend die Gewerbesteuer.

Die für dich zuständige IHK gibt dir Auskunft über deinen Freiberuflerstatus, sodass du ihn jederzeit dort überprüfen lassen kannst. Das Finanzamt entscheidet final über den Status. Viele Freiberufler zählen zu den Katalogberufe. Als Freiberufler giltst du mit einer

  • künstlerischen
  • wissenschaftlichen
  • schriftstellerischen
  • erzieherischen

Tätigkeit.

Freiberufler müssen anderen Gründungsformalitäten als Gewerbetreibende führen. Je nach Beruf oder Branche musst du eine Zulassung bei der Standeskammer anfordern oder Mitglied bei der Künstlersozialkasse werden. Deine zuständige IHK sowie wir von Gewerbeanmeldung.com informieren dich gerne, welche Anforderungen du als Freiberufler erfüllen musst.

Das Franchise als Sonderfall

Unternehmer und Selbstständige benötigen grundsätzlich eine gute Geschäftsidee, auf welche sie ihr Unternehmen begründen möchten. Verfügst du jedoch über keine passsende Idee, kannst du auf das sogenannte Franchise zurückgreifen.

Beim Franchise benutzt du eine bereits bestehende Geschäftsidee, welche sowohl erfolgreich wie bewährt ist. Die Idee verwendest du, um deine eigene Filiale zu eröffnen. Der Vorteil im Franchise liegt darin, dass du das Know-how der erfahrenen Partner vor, während sowie nach der Gründung nutzen kannst.

Nachteil des Franchise ist, dass du dich an die Vorgaben sowie Richtlinien des Franchise-Gebers richten musst. Somit kannst du nicht selbstständig entscheiden, wie du deine Geschäftsidee umsetzt. Das Franchise bietet dir zugleich ein klar strukturiertes sowie erfolgreiches Geschäftsmodell.

Viele Franchise-Geber verlangen von dir jedoch einen Businessplan, damit sie von dir überzeugt werden. Benötigst du Hilfe beim Erstellen eines Businessplans, kannst du unsere praktische Checkliste hier nutzen oder uns von Gewerbeanmeldung.com direkt fragen. Die Rechtsform kann in vielen Fällen abgestimmt werden. Dies solltest du jedoch rechtzeitig klären.

Startkapital für Solounternehmer

Für die Gründung eines Einzelunternehmens entweder als Unternehmer oder Kaufmann wird stets ein entsprechendes Startkapital benötigt. Das vorhandene bzw. benötigte Kapital hat hierbei wesentlichen Einfluss auf die Rechtsform, da jede Rechtsform eine andere Höhe an Kapital benötigt.

Personen, welche ihr Unternehmer alleine gründen, müssen dabei das Eigenkapital alleine und selbstständig aufbringen. Hierbei benötigen sie kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestkapital.

In der Theorie gründest du dein Einzelunternehmen somit mit 0 Euro Eigenkapital und sparst jene Summe zusammen, welche du für den Geschäftsaufbau benötigst. Mit Privateinlagen erhöhst du zudem dein Eigenkapital.

Der Unterschied zum Einzelkaufmann liegt im Bereich des Eigenkapitals. Gründet der Kaufmann gemeinsam mit anderen Gewerbetreibenden ein Unternehmen, können diese entweder Eigenkapital oder Fremdkapital zur Eröffnung.

Besitzt dein Unternehmen eine beschränkte Haftung, haftest du jedoch nicht mit deinem Privatvermögen. Somit kannst du für das Startkapital eigene Ersparnisse, Kredite oder Darlehen verwenden. Ist deine Geschäftsidee nicht erfolgreich, wird dein Privatvermögen nicht zur Deckung der Schulden herangezogen.

Wesentliche Unterschiede zwischen Kaufmann und Unternehmer

Während die Begriffe Einzelunternehmer und Einzelkaufmann im Alltag meist als Synonym verwendet werden, existieren wesentliche zwischen den beiden Bezeichnungen für Gewerbetreibende. Einzelkaufmänner können Unternehmer sein, sodass sie unter als

  • Kleinunternehmer im Kleingewerbe
  • Eingetragener Kaufmann
  • Freiberufler

tätig sind. Einzelunternehmer sind dabei stets Kaufleute. Falls du Solounternehmer ein Gewerbe gründen möchtest, kannst du jederzeit bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir erklären dir gerne die Unterschiede und helfen dir bei der Entscheidung, welche Gewerbebezeichnung passend für dich ist.

Weitere Gewerbe Themen:

Ein Unternehmen gründen: Von der Planung bis zum ersten Kunden

Unternehmen gründen

Schritt für Schritt ein Unternehmen gründen

Möchtest du ein Unternehmen gründen, kannst du dies in Deutschland leicht tun. Um ein Unternehmen einfach zu gründen und zu führen, musst du nur eine Schritt-für-Schritt-Anleitung befolgen. Wir verraten dir, welche Schritte du wann setzen musst, um dein Unternehmen gründen und anschließend führen zu können.

Zum Beginn die Planung

Planst du, ein Unternehmen gründen zu wollen, musst du ganz am Anfang beginnen. Zum Beginn musst du dich mit der Planung deines Unternehmens beschäftigen. Die Planungsphase jedes Unternehmens ist hierbei unterschiedlich lang. Im Durchschnitt beträgt sie sieben Monate, wobei auch Unternehmensgründungen in drei Monaten planbar sind.

Vor der eigentlichen Gründungs- bzw. Planungsphase spielen zugleich viele Gründer mit dem Gedanken einer Firmengründung. Die Überlegungen können ebenso zwischen einem Monat und zweieinhalb Monate dauern.

Falls du dich mit der Planungsphase befasst, solltest du dein Augenmerk vor allem auf ein valides Geschäftsmodell richten. Erst danach folgt für dich die detaillierte Ausarbeitung eines Businessplans. Mit diesem kannst du deine Ideen möglichen Kunden und Investoren präsentieren, sodass er dein Fundament bei der Gründung deines eigenen Unternehmens ist.

Bei der Erstellung eines Businessplans solltest du ergänzend einen realistischen Finanzplan beachten. Der Finanzplan zeigt dir, wie viel Kapital du letztendlich brauchst, um dein Unternehmen gründen zu können. Mit unserer praktischen Checkliste hier fällt es dir leicht, die schrittweise Planung eines Business- und Finanzplans durchzuführen.

Entscheidung zwischen Hauptgewerbe und Nebengewerbe

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens gehst du häufig ein großes Wagnis ein. Aus diesem Grund solltest du dich entscheiden, ob du dein Unternehmen als Hauptgewerbe oder Nebengewerbe führen möchtest. Viele Jungunternehmer entscheiden sich zunächst, ihr Unternehmen nebengewerblich zu betreiben, sodass sie einer angemeldeten Berufstätigkeit im Hauptberuf weiterhin nachgehen. Ob du deine Firma im Vollzeitverhältnis führst oder dir nur nebenbei etwas selbstständig dazu verdienst, hängt ganz von dir ab. Bei einem nebenberuflichen Gewerbe musst du zugleich andere Sachen als bei einem hauptberuflichen Gewerbe beachten.

Marken überprüfen und die eigene Marke schützen lassen

Jungunternehmer müssen sich mit rechtlichen Fragen beschäftigen, wenn sie ein Unternehmen gründen. Damit deine Firma sich leicht finden lässt und zugleich großen Wiedererkennungswert besitzt, sollte dein Firmennamen klar und eindeutig sein.

Ergänzend solltest du ein Markenschutz für deine Produkte und Dienstleistungen machen. Durch diese Handlung sicherst du deine Position im Wettbewerb. Der Markenschutz ist zudem nur möglich, wenn du keine bisher bestehenden Schutzrechte verletzt. Gerne vermitteln wir von Gewerbeanmeldung.com dich bei Fragen zur Rechts- oder Steuerberatung weiter.

Neben einem Markenschutz solltest du ebenso entsprechende Versicherungen für dein Unternehmen abschließen. Versicherungen schützen dich vor privaten wie gewerblichen Risiken. Bezüglich persönlichem Risiko solltest du in den ersten drei Monaten der Unternehmensgründung eine private oder gesetzliche Krankenversicherung eingehen.

Wir empfehlen dir, zunächst eine private Krankenversicherung in Bezug auf Leistungen und Kosten zu vergleichen und die Fakten dann einer gesetzlichen Krankenversicherung gegenüberzustellen. Am besten fragst du um einen kostenlosen Vergleich an. Die restlichen Versicherungen für dein Unternehmen hängen stark von deiner Branche ab.

Die Unternehmensfinanzierung sichern

Du kannst ein Unternehmen nur gründen und führen, wenn du entsprechendes Kapital besitzt. Dein Kapital kannst du entweder als

  • Eigenkapital, z.B. Ersparnisse, Privatbesitz
  • Fremdkapital, z.B. Kredite, Investoren

beziehen.

Je nach Größe deines Unternehmens musst du mit einem entsprechenden Kapital an den Start gehen. Bei vielen Jungunternehmern reichen die Ersparnisse jedoch nicht auf. In diesem Fall solltest du dich um Fremdkapital kümmern. Ob du das Geld von Familie oder Bekannten leihst, einen Unternehmenskredit ansuchst oder eine Partnerschaft eingehst, bleibt dir überlassen. Viele Jungunternehmen wenden sich vorwiegend an Banken und Kreditinstitute, um einen günstigen Kredit zu erhalten. Damit du weißt, wie viel Budget bzw. Startkapital du letztendlich benötigst, solltest du alle notwendigen Punkte in deinem Finanzplan anführen.

Alle Genehmigungen besorgen

Für die Gründung eines Unternehmens wird nicht nur die gewerbliche Anmeldung benötigt. Viele Berufe und Branchen benötigen eigene Genehmigungen, damit du sie überhaupt eröffnen kannst. Vor allem bei vielen Handwerksberuf besteht eine Meisterpflicht.

Informier dich im Vorfeld, welche Genehmigungen, bestimmte Qualifikationen und Zulassung du für dein Unternehmen benötigst. Falls du nicht wissen solltest, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, solltest du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wo du die Genehmigungen besorgen kannst und welche für dich verpflichtend sind.

Eine Unternehmensform wählen

Bei Unternehmen, welche alleine oder in einer Partnerschaft gegründet werden, muss eine Unternehmensform angegeben werden. Die Unternehmens- bzw. Rechtsform ist hierbei stets mit unterschiedlichen Anforderungen verbunden. Unter anderem sind für dich

  • Gbr
  • GmbH
  • UG

möglich. Für alle Gewerbe besteht in Deutschland eine Meldepflicht beim Gewerbeamt. Freie Berufe hingegen müssen beim Finanzamt sowie bei der zuständigen Kasse angemeldet werden.

Bezüglich Konten solltest du zwischen deinem Privatkonto und deinem Geschäftskonto unterscheiden. Das Startkapital sollte immer auf dein Geschäftskonto einbezahlen. Die Trennung zwischen Geschäftskonto und Privatkonto ist für Freiberufler und Einzelunternehmer zwar nicht zwingend notwendig, aber ratsam.

Einen passenden Standort wählen

Wo du letztendlich dein Unternehmen gründest, bleibt völlig dir überlassen. Du kannst dein Unternehmen unter anderem in

  • deinen eigenen vier Wänden
  • einem Büro
  • einem Ladenlokal
  • einer Werkstatt
  • einem Restaurant

eröffnen. Damit dein Unternehmen erfolgreich wird, solltest du einen geeigneten Standort wählen. Wählst du einen Standort außerhalb deines Wohnortes wie etwa deinem Haus oder deiner Wohnung, musst du für ein Unternehmen Miete zahlen.

Um den richtigen Standort zu wählen, solltest du dir selbst einige Fragen beantworten. Beispielsweise solltest du dich fragen, ob deine Kunden den Weg zu deinem Unternehmen finden können. Vor allem für Unternehmen, welche auf täglichen Kundenverkehr wie etwa Restaurants angewiesen sind, ist der passende Standort entscheidend für deinen Erfolg.

Die Anmeldung deines Unternehmens durchführen

Wie bereits erwähnt, musst du dein Gewerbe anmelden. Versäumst du die Anmeldung, musst du mit Bußgeldern rechnen. Du benötigst zum Beispiel eine Steuernummer vom Finanzamt, damit du überhaupt Rechnungen ausstellen darfst. Sämtliche Unternehmen mit einer gewerblichen Tätigkeit müssen immer beim Gewerbeamt angemeldet werden. Kleinunternehmer können bei der Anmeldung zugleich die Kleinunternehmerregelung für sich nutzen.

Damit du die Anmeldung durchführen kannst, musst du alle benötigten Unterlagen wie Genehmigungen, Nachweise und vor allem das Anmeldeformular einreichen. Das Formular bekommst du direkt vor Ort bei deinem zuständigen Amt in deiner Gemeinde oder per Download zur Verfügung gestellt.

Manche Gemeinden und Bundesländer bieten inzwischen ebenfalls die komplette Anmeldung online an, wobei du deine Unterlagen als Anhang mitschicken musst. Gerne füllen wir von Gewerbeanmeldung.com mit dir das Anmeldeformular aus und helfen dir, falls du Fragen zur Anmeldung hast.

Kunden gewinnen

Hast du dein Unternehmen erfolgreich gegründet und bist du nun Unternehmen, benötigst du für deinen Erfolg nur noch eines: Kunden. Mache Werbung für dich und gewinne viele Kunden, damit dein Unternehmen wachsen und dein Unternehmensname sich verbreiten kann.

Zugleich helfen dir individuelle Produkte und Dienstleistungen, eine Art Monopolstellung am Markt einzunehmen. Welche Arten an Werbung du für dich und dein Angebot betreibst, bleibt zugleich völlig dir überlassen. Beachte jedoch immer dein Budget, damit deine Werbeausgaben letztendlich nicht deinen Gewinn überschreiten.

Erfolgreicher Unternehmer werden – ein langes Verfahren

Damit du ein Unternehmen gründen kannst, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Unternehmensidee
  • einen guten Businessplan
  • einen Finanzplan
  • einen guten Standort
  • Kunden

Nur wenn du alle Schritte beachtest, kannst du zu einem erfolgreichen Unternehmer werden. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du mit deinem eigenen Unternehmen durchstarten möchtest.

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Welche Firmierung und Firmennamen kann dein Einzelunternehmen haben?

Firmennamen finden

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist die Namensfindung für dein Unternehmen. Mit den Tipps dieses Artikels gelingt dir diese Entscheidung mühelos.

Auf dem Pfad von einer klugen Geschäftsidee hin zu einem erfolgreichen Unternehmen spielt die Namensgebung eine entscheidenden Rolle, schließlich fungiert der Name deines Unternehmens als seine Visitenkarte und definiert die Erwartungshaltung deiner Kunden.

Oft spricht man auch von der sogenannten Corporate Identity, dem Gesamtprodukt aus den Design-, Kommmunikations- und Verhaltensaspekten eines Unternehmens. Selbstverständlich möchtest du als Kleinunternehmer auch größeren Unternehmen in dieser Hinsicht in nichts nachstehen.

Dabei hast du allerdings keine komplette Freiheit, denn es gilt, bestimmte Vorgaben zu beachten. Auch die Rechtsform deines Unternehmens musst du in diesem Zuge berücksichtigen. Des Weiteren beeinflussen bestehende Markenrechte den Rahmen, innerhalb dessen du den Firmennamen aussuchen kannst.

Die Firma

Die Bezeichnung der Firma stellt einen handelsrechtlichen Begriff dar. Damit ist gemäß § 17 HGB der Name gemeint, unter dem ein Kaufmann sein Geschäft betreibt, nicht aber das Unternehmen als ganzes.

Er muss ins Handelsregister eingetragen werden. Als grundlegender Zweck des Firmennamens gilt es, das Unternehmen eindeutig zu identifizieren, indem es gleichzeitig von anderen Unternehmen unterschieden wird.

So fungiert der Firmenname auch als wichtiges Marketingelement, schließlich bleiben nur jene Unternehmen im Gedächtnis, die dem Namen nach auch klar zugeordnet werden können.

Nach § 18 I HGB muss die Firma zur Kennzeichnung des Kaufmanns geeignet sein und Unterscheidungskraft besitzen. Außerdem dürfen in der Firma gemäß § 18 II HGB keine Angaben enthalten sein, die geeignet sind, über geschäftliche Verhältnisse, die für die angesprochenen Verkehrskreise wesentlich sind, irrezuführen.

Das Einzelunternehmen

Von dieser Firma hingegen abzugrenzen sind die sogenannten Unternehmensbezeichnungen. Darunter versteht man jene Namen von Unternehmen, die nicht ins Handelsregister eingetragen sind.

Ein derartiges Unternehmen verfügt also nicht über eine Firma im Sinne des HGB. Dennoch kannst du diesen Namen für dein Unternehmen nicht frei wählen, sondern musst bestimmte Vorschriften beachten.

Die Inhaberschaft

Bei einem jeden Unternehmen muss stets die Inhaberschaft eindeutig feststellbar sein. Dies kann auf zwei Arten und Weisen geschehen.

Für Kaufleute kann im Handelsregister nachgesehen werden, mit wem man geschäftliche Beziehungen unterhält.
Sollte das Unternehmen, wie im Falle von Nicht-Kaufleuten, über keinen Eintrag im Handelsregister verfügen, so muss sich der Name des (voll haftenden) Inhabers aus dem Namen des Unternehmens ergeben.

Aus diesem Grund solltest du stets darauf abstellen, ob das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist oder nicht. Falls ja, stehen dir größere Freiheiten bei der Namenswahl offen. Falls nein, musst du genau darauf achten, dass der Name des Inhabers auch wirklich aus dem Unternehmensnamen hervorgeht.

Beispiel – Unternehmen mit Eintrag im Handelsregister (Kaufleute)

Unternehmen, die ins Handelsregister eingetragen sind, können den Namen ihrer Firma aus Fantasienamen, Sachelementen, Namen oder Mischformen dieser bilden. Dies trifft für sämtliche Rechtsformen gleichermaßen zu.

Die Unternehmensform muss ebenfalls verpflichtend angegeben werden, schließlich verweist sie auf weitere Angaben im Handelsregister. Kaufleute tragen die Bezeichnung
eingetragener Kaufmann bzw. eingetragene Kauffrau oder eine entsprechende Abkürzung in ihrem Namen.

Beispiel: Laura Hansen e. K

Beispiel – Unternehmen ohne Eintrag im Handelsregister (Nicht-Kaufleute, Freiberufler und Kleingewerbetreibende)

Grundsätzlich müssen sowohl Vor- als auch Nachname auftauchen. Ausgenommen sind Freiberufler, bei denen der Familienname ausreichend ist.

Beispiel: Immobilienmakler Klaus Huber

Der Eigenname darf um Bezeichnungen der relevanten Branche, Buchstabenkombinationen und Fantasiebegriffe ergänzt sein. Für BGB-Gesellschaften gilt eine Sonderregelung. Bei ihnen müssen die Vor- und Zunamen aller Gesellschafter genannt werden. Hinzu kommen optional Branchenbezeichnungen, Buchstabenkombinationen und Fantasienamen.

Beispiel: Max Mayer & Valerie Sander, Steuerberater GbR

Besteht die Gesellschaft aus zwei oder mehr Gesellschaftern, reicht die Angabe mit den Zunamen unter dem Zusatz „& Co.“.
Sämtliche Fantasienamen und Branchenbezeichnungen gelten nicht als Teil des offiziellen Unternehmensnamens. Hier ist für dich Vorsicht geboten: Bevor du derartige Elemente verwendest, solltest du unbedingt überprüfen, ob diese Bezeichnungen nicht schon als Firma oder Marke eingetragen sind.

Eine Partnerschaftsgesellschaft muss den Namen von mindestens einem ihrer Gesellschafter führen. Außerdem sind die in der Partnerschaft vertretenen Berufe und der Zusatz „und Partner“, „Partnerschaft“ oder „Partnergesellschaft“ verpflichtend.

Die Geschäftsbezeichnung

Entscheidest du dich bei der Unternehmensgründung für eine Rechtsform, die nicht der Eintragung ins Handelsregister bedarf, kannst du eine sogenannte Geschäftsbezeichnung nutzen.

Sie unterscheidet sich vom Firmennamen insofern, als dass sie im Geschäftsverkehr nur eine zusätzliche Bedeutung hat. Es handelt sich dabei um einen Wahlnamen, der wirtschaftliche Bedeutung entfaltet: Er dient der Identifikation des eigenen Unternehmens sowie der Abgrenzung von anderen.

Im Unterschied zum Firmennamen, der für den Geschäftsverkehr eingesetzt wird, dient die Bezeichnung in erster Linie Werbezwecken. Richtest du dich mit einer Werbemaßnahme an unbestimmte Empfänger, so reicht es dazu aus, nur die Geschäftsbezeichnung anzugeben.

Überhaupt kannst du die sie in der Werbung, auf Einkaufstüten, Werbegeschenken oder Logos deines Unternehmens nutzen, ohne dies mit einem Zusatz kennzeichnen zu müssen.
Es gilt nur zu beachten, dass du damit nicht die Namensrechte eines anderen Unternehmens verletzt.

Besonderheiten für Freiberufler

Solltest du freiberuflich tätig sein, musst du besondere Vorsicht walten lassen. In der Theorie ist die freiberufliche Tätigkeit klar von der gewerblichen abgegrenzt, und auch die Praxis hat diesen Rechtsbereich durch zahlreiche Urteile eindeutig ausgestaltet.

Entscheidest du dich jedoch für eine Unternehmensbezeichnung, die beispielsweise das Element EDV-Beratung enthält, kann dein Status als Freiberufler in Gefahr geraten: Gemäß der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs gilt der Begriff EDV-Beratung als starker Indikator einer gewerblichen Tätigkeit.

Wenn du also nicht vorsichtig bist, kannst du trotz deines Charakters als Freiberufler wie ein Gewerbetreibender behandelt werden und musst somit eine Gewerbesteuer entrichten.

Um an dieser Stelle sämtliche Zweifel auszuräumen, solltest du einen Namen wählen, der die freiberufliche Natur deiner Tätigkeit eindeutig zum Ausdruck bringt. Beispiele sind in dieser Branche Signalbegriffe wie Ingenieur oder Informatik.

Tipps für die Namensfindung

Abgesehen von rechtlichen Bedenken wie beispielsweise der Verletzung von Namensrechten gilt es auch Kriterien zu beachten, die marketingstrategischer Natur sind.

Eine einfache Schreibweise des Namens kommt dir zugute, indem ihn sich potenzielle Kunden leicht merken können und dein Unternehmen zum Beispiel im Zuge einer Online-Recherche schnell wiederfinden.

Hast du den internationalen Markt ins Auge gefasst, solltest du sicherstellen, dass der Name auch in anderen Sprachen und Aussprachen funktioniert.
Des Weiteren wirst du dein Unternehmen sicherlich im Internet repräsentieren wollen, schließlich ist die Online-Sphäre aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken.

Umso wichtiger ist es also, dass sich der Name deines Unternehmens auch für eine Domain gut eignet. Wie macht er sich in Verbindung mit einer .de- oder .com-Top-Level-Domain? Apostrophe und Umlaute können dabei hinderlich sein, wohingegen du zumindest über den Nutzen eines Bindestrichs nachdenken solltest.

Schließlich ist auch die Ausrichtung an deiner Zielgruppe für die Wahl des Namens entscheidend. Welche Altersgruppe nimmst du ins Visier? Richtet sich dein Unternehmen eher an Männer oder Frauen?

Es gibt bestimmte Signalwörter, die spezifische Demografien ansprechen. Betreibst du beispielsweise ein Fitnessstudio, so dürfte ein Name wie FreshFitness eher ein jüngeres Publikum anlocken, während eine Namensgebung wie iocus exercitatio wohl bei älteren Menschen besser ankommt.

Fazit

  • Du kannst den Namen deines Unternehmens nicht einfach nach Belieben wählen, sondern musst bestimmte Vorschriften beachten
  • Das Unternehmen muss durch den Namen klar identifiziert werden
  • Es dürfen keine irreführenden Namen verwendet werden
  • Stelle sicher, dass der Name deines Kleingewerbes keine bestehenden Markenrechte verletzt. Dazu solltest du eine Markenrecherche beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) durchführen
  • Die Inhaberschaft muss aus dem Namen hervorgehen
  • Bist du Freiberufler, sollte dich deine Bezeichnung deines Geschäfts nicht in den Bereich der gewerblichen Tätigkeit bringen
  • Wähle einen einfachen, eingängigen Namen, der dein Unternehmen repräsentiert, auch in anderen Ländern sowie als Domain funktionieren kann und deine Zielgruppe anspricht

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Wer kann in Deutschland Einzelunternehmer werden?

Einzelunternehmer werden

Möchtest du in Deutschland dein eigenes Unternehmen führen, kannst du dies jederzeit tun. Statistisch geschehen handelt es sich bei den meisten Gründungen um Einzelunternehmen. Nur ein geringer Anteil aller Unternehmen wird in Form einer Partnerschaft eröffnet. Als Sologründer besitzt du hierbei viele Vor- wie Nachteile. Doch wer kann in Deutschland Einzelunternehmer werden?

Definition Einzelunternehmer


Unter Einzelunternehmer bzw. Einzelunternehmen werden in Deutschland alle Unternehmen verstanden, welche von einer Einzelperson gegründet werden. Der sogenannte Sologründer eröffnet ein Unternehmen ohne ein Geschäftsführerteam. Folglich führt er das Unternehmen allein. Dies schließt jedoch nicht aus, dass er Mitarbeiter beschäftigen kann. Der Großteil der in Deutschland gegründeten Unternehmen fällt hierbei unter diese Kategorie.

Planst du, allein Einzelunternehmen zu gründen, kannst du dies jederzeit in Deutschland tun. Als Einzelunternehmer gehört dein Unternehmen dir vollständig, wodurch du alle Entscheidungen ohne Absprache mit anderen Miteigentümern oder Mitgeschäftsführern treffen kannst.

Dennoch muss dir bewusst sein, dass der Begriff Einzelunternehmer per Gesetz nicht definiert ist. In der Praxis erhältst du die Wahl zwischen verschiedenen Rechtsformen. Sehr häufige Rechtsformen sind hierbei der Freiberufler oder das Kleingewerbe.

Die Rechtsformen sind stets mit einer persönlichen Haftung verbunden. Zugleich beeinflusst die Wahl deines Einzelunternehmens die Handhabung in Bezug auf Anmeldung, Pflichten und Steuern.

Möchtest du als Einzelunternehmer deine persönliche Haftung ausschließen, musst du für dein Unternehmen eine andere Rechtsform wählen. Dies gelingt dir vor allem mit der Kapitalgesellschaft, welche ebenso für die Selbstständigkeit geeignet ist.

Rechtsformen für Einzelunternehmer

Grundsätzlich gehst du mit der Gründung eines eigenen Unternehmens immer ein Risiko. Bei vielen Unternehmen haftet nämlich der Gründer mit seinem Privatvermögen. Dennoch ist dies nicht immer der Fall. Aus diesen Grund lassen sich alle Einzelunternehmen in zwei Kategorien gliedern:

  • Rechtsformen für Einzelunternehmen mit unbegrenzter Haftung
  • Rechtsformen für Einzelunternehmen mit begrenzter Haftung

Unter Rechtsformen für Einzelunternehmen mit unbegrenzter Haftung werden Einzelunternehmen verstanden, bei welchen du als Gründer persönlich haftest. Vorwiegend umfassen sie

  • das Kleingewerbe
  • Kaufleute als vollkaufmännisches Einzelunternehmen
  • Freiberufler

Kleingewerbetreibende wie Kaufleute gehören zu den gewerblichen Einzelunternehmen, Freiberufler zu den nicht-gewerblichen Einzelunternehmen.

Während du dich für ein Kleingewerbe oder den Status als Kaufmann bzw. Kauffrau entscheiden kannst, hast du diese Entscheidungsfreiheit als Freiberufler nicht. Freie Berufe in Deutschland sind an rechtliche Voraussetzungen gebunden und umfassen nur bestimmte Berufsgruppen.

Möchtest du nicht mit deinem Privatvermögen haften, solltest du stattdessen ein Einzelunternehmen mit begrenzter Haftung gründen. Durch diese Unternehmensform entgehst du der Vollhaftung. Bei diesen Unternehmen handelt es sich um Kapitalgesellschaften, welche sich von Einzelpersonen gründen lassen. Dazu zählen

  • Unternehmensgesellschaften (UG)
  • Die Ein Personen GmbH
  • Die kleine AG

Während die UG oder die Ein Personen GmbH in der Praxis oft verwendet werden, ist die kleine AG für Sologründer nicht besonders relevant.

Ob du dich für ein Einzelunternehmen mit beschränkter oder unbeschränkter Haftung entscheidest, bleibt ganz dir überlassen. Grundsätzlich musst du dein Unternehmen, insofern es eine gewerbliche Tätigkeit betrifft, anmelden.

Nur Freiberufler entgehen der Anmeldepflicht in Deutschland. Auch die Tatsache, dass du Startkapital bei gewissen Rechtsformen benötigst und weitere Anmeldungen sowie Steuerangelegenheiten berücksichtigen musst, sollten deine Entscheidung beeinflussen.

Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du Fragen zu den verschiedenen Rechtsformen und Unternehmen hast. Mit unserer praktischen Checkliste hier findest du zugleich schnell heraus, was du alles für dein Einzelunternehmen benötigst.

Für wen eignet sich ein Einzelunternehmen?

Einzelunternehmen eignen sich grundsätzlich für Personen, welche sich selbstständig machen möchten. Hierbei solltest du jedoch nur mit einem geringen finanziellen Risiko rechnen.

Neben Freelancern aus dem IT-Bereich entscheiden sich häufig Personen mit einer hauptberuflichen Tätigkeit für ein Einzelunternehmen, um es nebenberuflich führen zu können.

Von einem Einzelunternehmen solltest du hingegen absehen, wenn deine Geschäftsidee dich in eine finanzielle Misslage aufgrund des hohen Startkapitals oder eines hohen Risikos bringen könnte.

In diesem Fall solltest du von Anfang an eine Rechtsform mit beschränkter Haftung wählen. Ebenso solltest du vorsichtig sein, wenn du großes Privatvermögen besitzt.

Bei Unternehmen mit uneingeschränkter Haftung kann es passieren, dass dein Privatvermögen für dein möglicherweise gescheitertes Unternehmen haften muss.

Wie gründet man ein Einzelunternehmen?

Hast du dich für eine Rechtsform für dein Einzelhandelsunternehmen entschieden, kannst du die Gründung jedoch noch nicht vollkommen abschließen.

Dennoch ist die Gründung eines Einzelunternehmens sehr einfach. Vorwiegend hängt dies mit der Tatsache zusammen, dass du alleiniger Inhaber bist und unter anderem keinen Gesellschaftsvertrag aufsetzen und diesen notariell beglaubigen lassen musst.

Ein Geschäftskonto eröffnen

Die Gründung eines Unternehmens für Kleinunternehmer erfolgt stets in mehreren Schritten. Zunächst benötigst du ein eigenes Geschäftskonto. Die richtige Form des Kontos musst du hierbei selbst festlegen, da nicht jedes Unternehmen dieselben Konditionen und Möglichkeiten benötigt.

Je nach Branche ist der Bargeldanteil an vielen geschäftlichen Umsätzen stets sehr hoch. Dennoch ermöglicht nicht jedes Bankkonto Bargeldtransaktionen. Zugleich bietet nicht jede Bank für jede Rechtsform überhaupt ein Geschäftskonto an.

Ob du letztendlich eine Bank mit Filiale oder eine Onlinebank wählst, bleibt dir überlassen. Manche Banken, vorwiegend reine Onlinebanken, bieten weder eine EC-Karte, eine persönliche Betreuung noch eine Finanzierungsberatung an. Aus diesem Grund solltest du bei vielen Banken Angebote einholen und dich für das beste entscheiden.

Zugleich solltest du dir mit der Eröffnung eines Bankkontos nicht zu viel Zeit lassen. Viele Ämter wie das Gewerbeamt oder das Finanzamt verlangen bei der Anmeldung eines Gewerbes in der Regel gültige Kontodaten. Wartest du mit der Eröffnung eines Geschäftskontos, solltest du spätestens ab deiner ersten Rechnung eines besitzen.

Genehmigungen einholen und das Gewerbe anmelden

Manche Tätigkeiten benötigen in Deutschland eine bestimmte Genehmigung. Unter anderem brauchst du diese, wenn du als Klein Unternehmer mit einem Handwerk deine Dienstleistung anbieten möchtest.

Als Genehmigung fungieren zum Beispiel der Meisterbrief oder Sonderregelungen. Informiere dich am besten rechtzeitig, welche Genehmigungen du benötigst, oder frage bei uns von Gewerbeanmeldung.com nach.

Danach erfolgt die Anmeldung deines Gewerbes beim Gewerbeamt oder als Freiberufler bei deiner zuständigen Künstlersozialkasse. Um ein Einzelhandelsunternehmen in Deutschland anmelden zu können, musst du lediglich das Anmeldeformular ausfüllen und alle notwendigen Unterlagen abgeben. Gerne helfen wir von Gewerbeanmeldung.com dir, dein Gewerbe korrekt anzumelden.

Den Fragenbogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen

Gewerbetreibende wie Freiberufler müssen den Fragenbogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen, um offiziell ein Einzelhandelsunternehmen führen zu dürfen. Der Fragebogen wird dir vom Finanzamt zugeschickt.

Bei Fragen zum oder Problemen mit dem Fragebogen solltest du dich am besten an einen Steuerberater wenden. Der Fragebogen ist vor allem für Klein Unternehmer wichtig, da sie auf ihm die Kleinunternehmerregelungen angegeben und als Folge von den steuerlichen Vorteilen profitieren können.

Ins Handelsregister eintragen

Der Eintrag ins Handelsregister ist nicht für jedes Unternehmen verpflichtend. Nur für Kaufleute ist er verpflichtend. Führst du ein Unternehmen mit einer anderen Rechtsform, kannst du den Eintrag freiwillig durchführen lassen.

Neben persönlichen Daten zu dir und der Rechtsform zu deinem Unternehmen musst du für die Eintragung ins Handelsregister Kosten bezahlen. Diese betragen rund 150 Euro.

In Deutschland einfach ein Einzelunternehmer werden

Damit du in Deutschland ein Einzelunternehmer werden und dein eigenes Unternehmen allein führen kannst, bedarf es nicht viel. Grundsätzlich musst du dich nur für eine passende Rechtsform entscheiden, da du nicht bei jeder mit deinem Privatvermögen haftest. Grundsätzlich wird zwischen

  • Einzelunternehmen mit beschränkter Haftung
  • Einzelunternehmen mit unbeschränkter Haftung

unterschieden. Nachdem du eine Rechtsform ausgewählt hast, musst du dein Unternehmen nur noch rechtskräftig mit deiner entsprechenden Anmeldung machen, damit du legal deine Dienstleistung anbieten darfst. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du ein Einzelunternehmen gründen möchtest.

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