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Kleingewerbe nebenberuflich

Ein Kleingewerbe nebenberuflich führen

Ein Nebengewerbe zu eröffnen und sich nebenberuflich selbständig zu machen kann immense Vorteile mit sich bringen. In erster Linie stehst du nicht unter Druck, da du ein Hauptjob hast, und hast so genügend Zeit, um herauszufinden, ob deine nebenberufliche Tätigkeit ein hohes Einnahme-Kapital hat. Gleichzeitig bist du nicht so sehr von diesen Einnahmen abhängig und kannst befreiter an diesem Nebengewerbe arbeiten. Du kannst auch selbst die Entscheidung treffen, wie lang und wie viel Zeit du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit reinstecken willst. Sofern dir eine Arbeitslosigkeit und der Verlust deines Jobs drohen würde, hast du immer noch die Möglichkeit, dein Nebengewerbe in ein Hauptgewerbe umzuwandeln. Ein weiterer Vorteil der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist, dass das bisherige Einkommen durch das Nebengewerbe noch einmal deutlich angehoben wird und es einem Dinge ermöglichen kann, die vorher undenkbar waren. Allerdings hat jede Medaille ihre Kehrseite, genauso auch die nebenberufliche Selbstständigkeit. Denn du musst dir zunächst einmal vor Augen führen, das du pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hast. Arbeitsstunden im Hauptjob können nicht reduziert werden, also muss man entweder weniger schlafen oder hat weniger Zeit für die Familie und das Privatleben. Auch solltest du dir die Frage stellen, ob deine zu investierende Zeit dafür ausreichen könnte, erfolgreich eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten. Auch solltest du den Umstand in Betracht ziehen, das ein Nebengewerbe in den meisten Augen potenzieller Kunden oder Handelspartnern nicht wie ein Hauptgewerbe anerkannt wird und einige Verbindungen so eben nicht entstehen können. Da du selbst in einem Hauptjob unterwegs bist, hast du selber nur begrenzte Zeit, dich persönlich um deine Kunden und um deren Wünsche zu kümmern. Darunter leidet die Flexibilität und das Unternehmen kann ein Image verpasst bekommen, welches es nicht mehr so schnell los wird. Und wenn wir vom Worst-Case ausgehen, du wirst nebenberuflich selbstständig, hast hohe Kosten für die Anschaffung gezahlt oder hast einen Mietvertrag unterschrieben und am Ende merkst du einfach, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nichts für dich ist und sitzt dann auf den Schulden. Diese müsstest du dann mit deinem privatem Vermögen abbezahlen. Dies kann zu Unruhen innerhalb der Familie führen.

Nebenberufliche Tätigkeit – wie viel darf man damit verdienen?

Um von der nebenberuflichen Tätigkeit auch etwas leben zu können, ist es interessant zu erfahren, wie viel man denn so nebenbei verdienen darf. In der nebenberuflichen Selbstständigkeit gibt es an und für sich kein festgelegtes Limit. Grundsätzlich gilt die Kleinunternehmerregelung. Wenn ein Gewerbe in seinem ersten Geschäftsjahr die Marke von 22.000 Euro und im zweiten 50.000 Euro nicht überschreitet, dann gilt dieser als ein Kleinunternehmen und profitiert von der Regelung. Gewerbesteuern müssen dann nicht mehr gezahlt werden. Vor allem für nebenberuflich selbstständige ist dies ein enormer Gewinn.

Die nebenberufliche Selbstständigkeit kann beginnen – der Weg zum Gewerbeamt

Sich in die nebenberufliche Selbstständigkeit zu wagen ist für viele der erste Schritt in ein neues Leben. Dabei ist es ganz besonders wichtig, die ganzen Abläufe zu kennen, die einen dabei erwarten. Als erstes musst du schauen, welches Gewerbeamt für dich zuständig ist. Je nachdem, ob du ein Termin dafür benötigst, kannst du einen vereinbaren oder eben dort erscheinen und dann einige Zeit warten. Bei der Anmeldung musst du ein Formular ausfüllen und die Fragen darauf beantworten. Auch wird hier beispielsweise gefragt, ob du in die nebenberufliche Selbstständigkeit möchtest oder als Hauptgewerbe durchstarten willst. Du zahlst bei der Anmeldung eine Gebühr von rund 20 bis 60 Euro und benötigst noch einige Unterlagen, wie zum Beispiel:

  • einen Reisepass oder einen gültigen Personalausweis,
  • eine Melde-Besätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden wie ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Gesundheitszeugnis.

Kann man ein Gewerbe auch online anmelden?

Eine nebenberufliche Tätigkeit kann man mittlerweile auch ganz einfach Online anmelden. Dabei gibt es allerdings zwei große Probleme. Dies ist noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland der Fall und wenn, dann kann es sein, das die elektronische Unterschrift nicht ausreicht und man die eigene Unterschrift noch nachreichen muss, wie es in Hamburg der Fall ist. Doch trotz allem ist die Online Anmeldung ein Wink in die Zukunft und erhebliche Erleichterung für viele, die aufgrund ihres Hauptjobs gar nicht dazu kommen können, einen Termin beim Gewerbeamt zu arrangieren oder die Öffnungszeiten wahrzunehmen. Es reicht bei der Online Anmeldung ganz einfach aus, wenn man bequem von Zuhause aus die Gewerbeanmeldung vornimmt.

Wie viele Stunden Pro Woche darf man in die nebenberufliche Selbstständigkeit investieren?

Wenn man sich im Internet die ganzen Antworten diesbezüglich durchliest, dann kommt man nämlich auch nicht viel weiter, da einem Dinge angezeigt werden wie: „165 Euro“, „15 Stunden“, „18 Stunden“ oder „20 Prozent vom Hauptjob“ doch was stimmt denn am Ende? Eine festgelegte Linie hierfür gibt es nicht. Es wird aber empfohlen, nicht mehr wie 16 bis 18 Stunden innerhalb einer Woche nebenberuflich zu arbeiten, da dies zum einen sonst größere Auswirkungen haben kann auf den Hauptjob und zum anderen anderen immer mehr wie ein Hauptgewerbe wird.

Muss ich meinen Arbeitgeber von der nebenberuflichen Selbstständigkeit berichten?

Das Gewerbe anmelden und dem Arbeitgeber davon berichten? In Deutschland kein muss. Es gibt kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu verpflichtet, sich dem Arbeitgeber zu offenbaren und von der nebenberuflichen Tätigkeit zu berichten. Es kann allerdings in einigen Fällen zu Ausnahmen kommen. Beispielsweise wenn es die vertragliche Situation das einem so vorgibt. Achte daher darauf, ob es vielleicht Klauseln in deinem Vertrag gibt, die dich dazu zwingen, von der nebenberuflichen Selbstständigkeit zu erzählen. Auch kann es dazu kommen, das die ausgeübte Tätigkeit zu einem Interessenkonflikt mit dem aktuellen Arbeitgeber führen kann. Wenn z B beide Gewerbe in der selben Branche operieren und somit zu Konkurrenten werden. Die nebenberufliche Tätigkeit dem Chef nicht zu sagen kann zum Misstrauen seinerseits führen, sei dir daher genau bewusst, was und wie viel von deiner Tätigkeit erzählen möchtest.

Nebenberuflich Selbststaendig – trotzdem bei der IHK?

Jeder, der ein Gewerbe besitzt, unabhängig davon, ob dies eine nebenberufliche Selbstständigkeit ist, ist dazu gesetzlich verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Es gibt da kein entkommen. Die jährlichen Beträge für Kleinunternehmen belaufen sich dabei auf rund 30 bis 70 Euro und für Unternehmen die im Handelsregister eingetragen sind sogar auf 150 bis 300 Euro. Die jährliche Gebühr kann weiter steigen, abhängig von dem Jahresumsatz. Bei einer jährlichen Summe von unter 5200 Euro ist man von dem Beitrag befreit. Die IHK bietet aber zum Ausgleich viele Weiterbildungsprogramme und Zertifikate an, um das Unternehmen aufwerten zu können. Es kann allerdings auch Mal vorkommen, das man von der Handelskammer eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich hat und vor allem für Leute, die nebenberuflich selbstständige sind finanziell weh tun kann. Wenn beispielsweise eine Neuanschaffung her muss und dann solch eine Rechnung auftaucht, kann dies sogar den Ruin bedeuten. Innerhalb einer festgelegten Satzung hat man Zeit, dem zu widersprechen. Damit du dies nicht allein tun musst und von Experten unterstützt wirst, haben wir auf GewerbeAnmeldung.com eine IHK-Gebührenberatung, in der wir für dich prüfen, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Mindestmaß von 0 Euro zu senken. Du hast richtig gehört, bis zu 0 Euro sind drin. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen positiven Erfahrungen und Bewertungen der Tester spricht eine ganz deutlich positive Sprache. Sofern du weitere Informationen benötigst, klicke ganz einfach hier.

Fazit:

Nebenberuflich durchstarten? Das geht – und wie! Nebengewerbe anmelden ist nicht schwer bzw. der ganz normale Prozess wird auch hier vollzogen, wie bei jedem anderen Gewerbe auch. Du solltest dir von vorneherein klar werden, wie viel Zeit, Geld und Kraft du in diese Unternehmung investieren möchtest, denn sie wird an deiner Zeit zehren und dich von deiner Familie fernhalten. Wenn du den Mut beweist und an deine Idee glaubst, dann kannst du diesen Schritt wagen, vor allem mit dem Hintergrund, das du dieses zu jederzeit beenden kannst, dein Gehalt ausbessern kannst oder bei einem Jobverlust als Hauptgewerbe weiter fortführen kannst.

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