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Ist eine GbR ein Gewerbebetrieb

Wann muss man eine GbR anmelden?

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) liegt dann vor, wenn mindestens zwei Gesellschafter den selben Zweck verfolgen wollen und damit Gewinn erzielen wollen. Es können zwei oder mehrere natürliche Personen oder juristische Personen sich zusammen tun. Wenn die Gesellschafter beabsichtigen Gewinn zu erzielen, muss man dies beim Gewerbeamt melden. Die GbR auch genannt BGB-Gesellschaft gilt als einfachste Form der Personengesellschaften und ist somit auch ein Gewerbebetrieb. Das Anmelden einer GbR ist recht kostengünstig, denn die Geschäftsführer müssen kein Mindestkapital aufweisen. Dadurch ist es möglich schnell mit dem Gewerbebetrieb zu starten. Je nach dem in welcher Stadt man wohnt, hat man auch die Möglichkeit sein Gewerbe online von Zuhause aus anzumelden. Dies beschleunigt die Prozedur der Gründung ebenfalls. Somit kann man seiner Tätigkeit schneller nachkommen, denn ohne eine Anmeldung ist dies nicht möglich. Wenn man sein Gewerbe angemeldet hat, kriegt man sein Gewerbeschein und dies ist die Zulassung der Behörden um die Tätigkeit auszuüben. Ein Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschaftern ist nicht Pflicht. Jedoch ist es für alle Gesellschafter von Vorteil es zu tun, um sich damit abzusichern. In diesem Vertrag kann man verschiedene Punkte festhalten, wie zum Beispiel den klar definierten Zweck der GbR, die Aufteilung der Tätigkeit und den Fall der Auflösung und ähnliches.

Wie meldet man eine GbR an?

Um eine GbR anzumelden muss man das zuständige Gewerbeamt ausfindig machen und dort alle notwendigen Unterlagen abgeben. Je nach Stadt hat man die Möglichkeit auch die GbR online anzumelden. Das hat den Vorteil, dass man nicht lange auf ein Termin vom Gewerbeamt warten muss und auch das Warten vor Ort vermeiden kann. Notwendige Unterlagen zur Anmeldung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts sind der Personalausweis und Reisepass und je nach dem welcher Tätigkeit man nachkommt Nachweise oder Erlaubnisse, wie zum Beispiel polizeiliches Führungszeugnis. Wenn das Unternehmen angemeldet wird, müssen alle Gesellschafter vorstellig werden. Danach erfolgt die Anmeldung vom Unternehmen beim Finanzamt. Das Finanzamt wird vom Gewerbeamt informiert, jedoch kann es dauern, deshalb sollte man auch das Finanzamt selbst ausfindig machen. Vom Finanzamt kriegt man eine Steuer-ID und einen steuerlichen Erfassungsbogen, welcher sofort ausgefüllt und abgeben werden muss. Zudem muss eine GbR bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen werden und je nach Tätigkeit auch eventuell bei der Handwerkskammer. Die Eintragung im Handelsregister ist nicht vorgeschrieben bei einer GbR. So erhält man den Gewerbeschein. Auch Freiberufler haben die Möglichkeit eine GbR zu gründen. Diese müssen sich nicht beim Gewerbeamt anmelden, sondern müssen direkt zum Finanzamt.

Welche Steuern zahlt man bei einer GbR?

Bei einer GbR muss man verschiedene Steuern zahlen. Und zwar die Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Man zahlt nicht als Unternehmen die Einkommenssteuer, sondern die einzelnen Gesellschafter. Die Einkommenssteuer ergeben sich durch das Einkommen.Sie müssen bei der Einkommenssteuererklärung angeben, wie hoch die Privateinnahmen von der GbR waren. Gewerbesteuer ergeben sich aus dem Gewinn vom Unternehmen. Freiberufler dagegen sind von den Gewerbesteuern befreit, da sie sich nicht beim Gewerbeamt melden müssen. Auch ist eine GbR umsatzsteuerpflichtig. Bei jeder Leistung die eine GbR erbringt, ist sie dazu verpflichtet Umsatzsteuer dafür zu zahlen. Die Umsatzsteuer beträgt 19% und in manchen Fällen können es auch 7% sein. Aus der Sicht der Kunden, der die Leistung oder ähnliches kauft, ist es die Mehrwertsteuer. Das heißt letztendlich werden die Umsatzsteuer von Kunden bezahlt und nicht von der GbR selbst.

Namensgebung einer GbR

Die Namensgebung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ist rechtlich geregelt. Man kann nicht irgendein Namen dafür auswählen, denn es gibt Richtlinien. Pflicht ist es von mindestens einer Person des Geschäftsführenden den Namen bei dem Namen der Gesellschaft anzugeben. Es können auch die Namen der weiteren Gesellschaftern angegeben werden. Es muss bekanntlich gemacht werden, dass es sich um eine GbR handelt. Das heißt am Ende des Namens muss “GbR“ stehen. Wenn der Vor- und Nachname angegeben worden ist, kann man auch einen frei erfundenen Namen hinzugeben. Ein frei erfundener Name wäre zum Beispiel “Reinigung“. Der festgelegte Name ist auf jeder Rechnung anzugeben.

Fazit

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann von zwei oder mehreren Gesellschafter gegründet werden. Diese können sich zusammen tun, wenn sie den selben Zweck verfolgen und damit Gewinn beabsichtigen. Die Gründung einer GbR geht schnell und ist kostengünstig. Man muss nur zum Gewerbeamt und es anmelden. Die GbR bietet einige Vorteile. Nicht nur, dass es kostengünstig gegründet werden kann, müssen die Gesellschafter auch kein Mindestkapital aufweisen. Zu dem ist auch die Buchführung einer GbR einfach, denn in den meisten Fällen reicht die Einnahme-Überschuss- Rechnung (EÜR). Ein Gesellschaftsvertrag ist bei einer GbR nicht vorgeschrieben, aber um spätere Konflikte zu vermeiden, wäre es für die Geschäftsführer von Vorteil. Falls man es nicht tut, müssen die Geschäftsführer trotzdem seinen Pflichten nachkommen. Die Geschäftsführer müssen im Interesse der GbR handeln und dürfen keine Entscheidungen treffen,die der GbR schaden könnte. Entscheidungen muss man gemeinsam treffen, falls einer nicht damit einverstanden ist, darf man der Entscheidung nicht nachkommen.

 

 

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