Was braucht man, um ein Kleinstgewerbe anmelden zu können

Kleinstgewerbe anmelden

Kleinstgewerbe sind eine besondere Gewerbeform. Bist du ein Kleinstunternehmen, betreibst du ein eigenes kleines Gewerbe. Häufig wird der Begriff jedoch mit Kleingewerbe verwechselt, wobei hier ein Unterschied besteht. Da das Kleinstgewerbe ebenfalls unter die Anmeldepflicht fällt, musst du es ordnungsgemäß anmelden. Wir verraten dir, was du benötigst, um dein Kleinstgewerbe richtig anzumelden.

Was ist ein Kleinstgewerbe?


Als Kleinstgewerbe wird in Deutschland ein Unternehmen verstanden, welches nur eine kleine Anzahl an Mitarbeitern hat und einen geringen jährlichen Umsatz produziert.

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Grundsätzlich ist es eine Mischung aus Kleinstunternehmer und Kleingewerbe. Umgangssprachlich wird der Begriff Kleinstgewerbe gleich verwendet wie jener des Kleingewerbes. Besteht ein solches Gewerbe, kann ein Kleinstgewerbe von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Somit unterteilen sich in Deutschland kleine Gewerbe in die Formen

  • Kleinstgewerbe
  • und Kleingwerbe.

Letztendlich betreibst du ein Kleinstgewerbe, wenn dein jährlicher Umsatz unter 2 Millionen Euro liegt und du weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigst. Gibst du an, dass dein jährlicher Umsatz sogar unter 17.500 Euro liegt, tritt bei dir die Kleinunternehmerregelung ein. Folglich besteht sowohl beim Umsatz wie bei der Anzahl an Mitarbeitern ein Unterschied zum Kleinunternehmen.

Du giltst hingegen als Kleinunternehmer, wenn dein Unternehmer weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigt und dein jährlicher Umsatz bzw. die Jahresbilanz maximal 10 Millionen Euro beträgt. Bei der Anmeldung deines Gewerbes musst du somit angeben, wie viel Umsatz du machen und wie viele Mitarbeiter du beschäftigen möchtest. Überschreiten die Anzahl an Mitarbeitern oder die jährliche Bilanz den Höchstwert für ein Kleinstgewerbe, musst du als Kleingewerbe fortfahren. Erst wenn du über den Höchstwert für ein Kleingewerbe drüber bist, betreibst du ein mittleres Gewerbe, für welches wiederum andere Voraussetzungen gelten.

Definition Kleinstgewerbe

Generell betreibst du ein Gewerbe, wenn du am Handel teilnimmst. Verkaufst oder produzierst du Produkte, musst du dein Unternehmen jeglicher Größe anmelden und für den Betrieb Steuern bezahlen. Bei einem Kleinstgewerbe handelt es sich allerdings um ein Unternehmen, welches in seiner Art oder seinem Umfang keinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.

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Meldest du ein Kleinstgewerbe beim Finanzamt an und nimmst die Kleinstunternehmerregelung in Anspruch, kannst du auf das Ausweisen der Umsatzsteuer bei sämtlichen Rechnungen verzichten.

Die Abgrenzung zum Kleinunternehmer liegt folglich durch die Umsatzsteuer vor. Während ein kleines Gewerbe, welches als Kleingewerbe gilt, Umsatzsteuer auf den Rechnungen ausweisen muss und dadurch anders besteuert wird, kannst du als Betreiber eines Kleinstgewerbes auf diesen Vorgang verzichten. Welche Art an Gewerbe du dabei betreibst, ist letztendlich egal. Sowohl im Verkauf, Handel wie in der Produktion darf dein Jahresumsatz die Höchstgrenze von 17.500 Euro nicht überschreiten.

Steuerliche Unterschiede zwischen Kleinstgewerbe und Kleingewerbe

Die Anmeldung mit einem kleinen Unternehmen unter der Gruppe der Kleinstunternehmen bringt dir als Unternehmer vor allem steuerliche Unterschiede. Kleingewerbe müssen auf ihren Rechnungen die Umsatzsteuer ausweisen. Obwohl dies ein größerer Aufwand ist, besteht für das Kleinunternehmen ein Vorsteuerabzug. Folglich erhältst du mit dem Kleinunternehmen steuerliche Vorteile.

Beim Kleinstunternehmen dagegen bist du nicht verpflichtet, eine Umsatzsteuer sofort nach der Ausstellung der Rechnung zu zahlen. Durch die IST-Versteuerung, welche du gesondert beantragen musst, wird die Umsatzsteuer für deine Kundenrechnung erst dann fällig, wenn dein Kunde schließlich die Rechnung bezahlt. Mit der Kleinunternehmerregelung entfällt außerdem für dich die Umsatzsteuer komplett.

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Somit kommt dir der Betrieb eines Kleinstunternehmens mit Kleinunternehmerregelung aus steuerlicher Sicht praktischer. Ergänzend darfst du mit dieser Regelung für dein Gewerbe keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Am besten prüfst du gemeinsam mit uns, ob es für dich sinnvoll ist, ein Kleinstunternehmen zu betreiben. Letztendlich entscheidet immer der Einzelfall, ob sich ein Kleinstgewerbe für dich eignet oder du lieber ein Kleingewerbe anmelden solltest.

Ein Kleinstgewerbe anmelden – ist das überhaupt möglich?

Viele Personen verwenden ein Kleinstunternehmen, um ihre Selbstständigkeit zu starten. Dein Kleinstgewerbe kann dabei sowohl

  • ein Ladengeschäft
  • eine Produktionsstätte
  • ein Onlineshop

sein. Um einen Onlineshop gründen zu können, benötigst du lediglich die passende Software, eine Domain und eine Website. Somit kannst du jederzeit ein Kleinstgewerbe korrekt anmelden und führen.

Die Anmeldung eines Kleinstgewerbes findet dabei gleich wie jene eines anderen Unternehmens statt. Auf dem Anmeldebogen für die steuerliche Erfassung ist die besondere Gewerbeform jedoch nicht ausgeführt. Hingegen musst du die Option ankreuzen, bei welcher gefragt wird, ob dein Unternehmen im Handelsregister eingetragen werden soll. Die Option ist dann erforderlich, wenn du ein Gewerbe in kaufmännischer Weise betreibst.

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Mit dem Eintrag ins Handelsregister gibst du per Gesetz bekannt, ein kleines Unternehmen wie ein Kleinunternehmen oder Kleinstunternehmen zu führen. Ob du für dein Gewerbe einen Onlineshop gründen möchtest, den Verkauf über andere Plattformen betreibst oder ein eigenes Gebäude mietest, ist per Gesetz für die Anmeldung nicht notwendig zu wissen.

Ein Kleinstgewerbe richtig anmelden

In Deutschland gilt für Gewerbe jeglicher Größe eine Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Auch beim Kleinstgewerbe kannst du eine Anmeldung trotz der geringen Größe nicht umgehen. Betreibst du ein Klein Gewerbe allein, musst du die Anmeldung selbstständig durchführen. Wird das Klein Gewerbe hingegen von mehreren Gründern gleichzeitig geführt, kannst du selbst oder einer deiner Mitgründer das Gewerbe bei eurem zuständigen Amt anmelden.

Die Anmeldung findet standardmäßig beim zuständigen Amt mittels eigenem Anmeldeformular statt. Das benötigte Formular liegt dabei vor Ort beim Amt auf, sodass du es dort ausfüllen kannst. Benötigst du Hilfe, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir füllen mit dir gemeinsam das Anmeldeformular richtig aus, da dieses vor allem für Jungunternehmer und Start-ups häufig verwirrend wirken kann. Am besten überprüfst du hier mit unserer Checkliste, ob du überhaupt ein Gewerbe betreibst und welche Punkte für die Führung deines eigenen Kleinstgewerbes du unbedingt beachten solltest.

Viele Gemeinden und Ämter bieten zugleich das Anmeldeformular inzwischen online an. Dadurch musst du das Formular nur noch ausdrucken und alleine oder mit unserer Hilfe ausfüllen. Das Formular kannst du dann anschließend per Postweg oder persönlich bei deinem zuständigen Amt einreichen.

Nur wenn du alle notwendigen Daten eingetragen, die erforderlichen Zusatzunterlagen beigelegt sowie die Anmeldegebühr entrichtet hast, kann deine Anmeldung bearbeitet werden.

Für die Anmeldung werden unter anderem

  • ein Personalausweis des Gewerbebetreibenden
  • Anmeldegebühr in unterschiedlicher Höhe
  • Zusatzdokumente wie polizeiliches Führungszeugnis
  • Registerauszüge
  • Nachweis der Arbeitsgenehmigung für Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft

benötigt. Wir klären dir gerne auf, welche Unterlagen du anfordern musst und wo du sie herbekommst. Bei der Abgabe deines Formulars kannst du jederzeit Kopien beilegen, wodurch du das Original behalten kannst.

Möchtest oder musst du dein Kleinstgewerbe online anmelden, kannst du dies aber noch nicht überall in Deutschland tun. Viele Bundesländer führen einen eigenen Onlineservice, mit welchem du jederzeit ein Gewerbe per Onlineanmeldung offiziell eintragen kannst. Ob du dein Kleinstgewerbe online anmelden kannst, hängt folglich nicht mit deinem Gewerbe, sondern mit der Möglichkeit in deiner Gemeinde oder deinem Bundesland zusammen. Bei der Onlineanmeldung deines Kleinstgewerbes musst du sämtliche benötigte Unterlagen als Anhang beifügen. Vergisst du auf diese oder sind sie nicht vorhanden, kann deine Gewerbeanmeldung nicht bearbeitet werden.

Ein Kleinstgewerbe richtig anmelden – auf die Größe kommt es an

In Deutschland kannst du jederzeit ein kleines Gewerbe als Kleinstgewerbe betreiben. Das Kleinstgewerbe bringt dir vor allem

  • steuerliche Vorteile in Bezug auf Größe und jährlichen Umsatz mit Grenzwerten
  • Möglichkeit, dich nebenberuflich selbstständig zu machen
  • die sogenannte Kleinunternehmerregelung
  • Wachstums- und Expansionsmöglichkeiten

Meldest du dein Kleinstunternehmen per Standardformular oder online an, musst du alle notwendigen Angaben korrekt ausfüllen. Wir von Gewerbeanmeldung.com sind dir dabei gerne behilflich, damit du als Selbstständiger erfolgreich ein Kleinstunternehmen mit Onlineshop oder Ladengeschäft betreiben kannst.

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Wann muss man ein Kleinunternehmen anmelden

Kleinunternehmen anmelden

Der Traum vom Kleingewerbe lässt sich in Deutschland relativ leicht verwirklichen. Doch viele Gründer fragen sich, wann sie ein Kleinunternehmen anmelden müssen. Fakt ist, dass deutschlandweit jedes Gewerbe angemeldet werden muss. Hierbei existiert kein Unterschied in Größe oder Gewerbeart. Um ein Kleingewerbe anzumelden, musst du zugleich bestimmte Voraussetzungen beachten.

Anmeldepflicht für Kleinunternehmer


In Deutschland herrscht generell landesweit eine Anmeldepflicht für jedes Gewerbe. Möchtest du dein eigenes Gewerbe betreiben, musst du dieses auch anmelden. Die Anmeldung von einem kleinen Unternehmen geschieht dabei gleich wie jene von Großunternehmen. Nach der Eröffnung deines Unternehmens erhältst du einen Gewerbeschein, welcher dich zur Führung eines Gewerbes berechtigt.

Obwohl die Anmeldepflicht für sämtliche Gewerbe gilt, existiert mit den sogenannten Freien Berufen eine Gruppe, für welche die Anmeldepflicht entfällt. Unter die Gruppe der freien Berufe fallen hauptsächlich selbstständige Personen wie etwa Autoren und Künstler.

Übt eine Person einen Beruf aus, welcher zu dieser besonderen Gruppe gehört, muss sie ihr Gewerbe nicht anmelden. Handelt es sich aber um eine Tätigkeit, welcher nicht zu den freien Berufen gehört, liegt stets eine verpflichtende Anmeldung des Gewerbes vor. Beispielsweise muss ein Kunsthändler sein Gewerbe anmelden, wobei wiederum der Künstler selbstständig seiner Tätigkeit nachgehen kann.

Die Gruppe der Freien Berufe umfasst unter anderem

  • Ärzte
  • zahlreiche freie Heilberufe
  • Rechtsanwälte
  • Notare
  • Unternehmens- und Steuerberater
  • Wirtschaftsprüfer
  • Journalisten
  • Dolmetscher
  • Übersetzer
  • Schriftsteller
  • Lehrer
  • Erzieher
  • Wissenschaftler
  • Künstler

Obwohl für sie keine Gewerbeanmeldepflicht vorliegt, da sie kein Kleingewerbe betreiben, müssen sich einige von ihnen bei der Standeskammer oder bei der Künstlersozialkasse verpflichtend anmelden.

Wie kann man Kleinunternehmer werden?

Gewerbefreiheit in Deutschland

In Deutschland herrscht generell eine Gewerbefreiheit. Unter Gewerbefreiheit wird jenes Prinzip verstanden, dass jeder Person ermöglicht, ein Gewerbe anzumelden.

Die Art des Geschäftes bestimmt letztendlich, welche Nachweise oder Erlaubnisse für die Anmeldung benötigt werden. In der Gewerbeordnung steht unter Paragraf 14 vermerkt, ab welchem Zeitpunkt ein Gewerbe als Gewerbe besteht und somit eine Anmeldepflicht vorliegt.

Zunächst besteht ein Gewerbe ab dem Zeitpunkt, ab welchem eine gewerbliche Tätigkeit aufgenommen wird. Folglich fallen darunter alle Unternehmen, welche beispielsweise einer Produktions- oder Verkaufstätigkeit nachgehen.

Auch die Übernahme eines bereits bestehenden Gewerbebetriebs gilt als anmeldepflichtig. In diesem Fall handelt es sich um eine Gewerbeummeldung, welche für große und kleine Unternehmen jederzeit möglich ist.

Wird ein Gewerbebetrieb in zum Beispiel einen anderen Ort oder an einen anderen Standort verlegt, muss dies ebenso gemeldet werden. In diesem Fall liegt auch eine Gewerbeummeldung vor.

Plant ein Unternehmen, eine neue Zweigstelle zu gründen, fällt diese ebenfalls unter die Anmeldepflicht. Zuletzt sorgen grundlegend geänderte geschäftliche Ausrichtungen dafür, dass das Gewerbe neu angemeldet werden muss. Bestand ein Gewerbe zum Beispiel ausschließlich nur aus Produktion und bietet nun einen Verkauf an, muss dies bekannt gegeben werden.

Somit musst du bei der Anmeldung deines Gewerbes zwischen

  • einer Neuanmeldung
  • einer Ummeldung

unterscheiden und die entsprechenden Nachweise und Dokumente einreichen. Vergisst du einige Dokumente oder besitzt du sie noch nicht, kann die An- bzw. Ummeldung nicht stattfinden.

Was ist überhaupt ein Kleingewerbe?

Noch vor der Anmeldung eines Kleinunternehmens fragen sich viele Personen, was überhaupt ein Gewerbe ist. Grundsätzlich liegt ein Gewerbe vor, sobald einer Tätigkeit selbstständig nachgegangen wird.

Dies bedeutet ein eigenverantwortliches Handeln und keine Weisungsgebundenheit. Zugleich muss die Tätigkeit dauerhaft und langfristig ausgeübt werden und sich auf eine Gewinnerzielung ausrichten.

Unter einer Gewinnerzielungsabsicht wird dabei verstanden, dass das Gewerbe das Vorhaben verfolgt, Einnahmen zu generieren. Ergänzend muss das Unternehmen am Wirtschaftsverkehr teilnehmen. Dies geschieht unter anderem durch die Lieferung von Waren sowie generellem Handel.

Eine gewerbliche Tätigkeit lässt sich als Folge nicht genau eingrenzen. Beispielsweise kann bereits die Platzierung eines Werbebanners auf einer Webseite als anmeldepflichtig interpretiert werden, da der Banner das Ziel einer Einnahmengenerierung verfolgt.

Die Anmeldepflicht eines Gewerbes sieht zugleich keine bestimmte Höhe der Einnahmen vor. Liegt die jährliche Einnahme unter 24.500 Euro, fallen die Einnahmen unter den jährlichen Freibetrag. Ergänzend lassen sich Freibeträge und Pauschalen praktisch nutzen, um die geringen Einnahmen auf legalem Weg nicht steuerpflichtig werden zu lassen.

Möchtest du feststellen, ob eine Anmeldung für dein Kleinunternehmen benötigst, kannst du dir hier unsere Checkliste ansehen und dich an uns direkt wenden oder dir einfach ein paar Fragen selbst beantworten.

Übst du eine Tätigkeit aus, welche zu den freien Berufen zählt, muss keine Gewerbeanmeldung erfolgen. Auch Tätigkeiten mit Gewinnen, welche unter den jährlichen Freibetrag fallen, benötigen keine Anmeldung. In den meisten Fällen handelt es sich aber um ein Gewerbe mit Anmeldepflicht.

Das Gesetz in Deutschland zeigt dabei auf, dass ein Kleinunternehmen vorsichtshalber angemeldet werden sollte, da die dauerhafte Absicht einer Gewinnerzielung dafür sorgen kann, dass höhere Einnahmen oder Gewinne erwirtschaftet werden können und als Folge der jährliche Freibetrag leicht überschritten werden kann.

Gewerbeanmeldung leicht gemacht

Kleine Unternehmen können sich jederzeit an uns wenden und unsere Hilfe bei der Bearbeitung des Anmeldeformulars in Anspruch nehmen oder mit dem offiziellen Formular zur Gewerbeanmeldung zum zuständigen Amt gehen.

Das Formular steht online zum Download bereit, sodass es nur noch sorgfältig ausgefüllt werden muss. Anschließend musst du das Formular beim zuständigen Ordnungsamt einreichen.

Ob noch weitere Unterlagen für die Gewerbeanmeldung benötigt werden, verrät entweder das Informationsmaterial des Ordnungsamts oder das Ordnungsamt direkt.

Als Nachweise gelten beispielsweise ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Anhand dieses Auszugs kann das Ordnungsamt feststellen, ob der Gewerbebeitreibe die persönliche Eignung besitzt, ein Gewerbe zu führen.

Ebenfalls können ein Kenntnisnachweis oder ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt werden. Nur wenn du sämtliche notwendigen Unterlagen einreichst, kannst du die Anmeldung durch das Ordnungsamt durchführen.

Schritt für Schritt  – Kleinunternehmen anmelden

Für viele Gewerbetreibende ist die Anmeldung ihres Kleingewerbes meist eine recht unkomplizierte Sache. Dennoch benötigen sie häufig Hilfe, um die Daten richtig zu erfassen oder die notwendigen Nachweise zu erbringen.

Aus diesem Grund sollten alle Gewerbetreibenden zunächst abklären, ob sie überhaupt ein Gewerbe anmelden müssen oder ob sie zur Gruppe der freien Berufe gehören, bei welchen die Anmeldungspflicht entfällt.

Für all deine Fragen kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir helfen dir, den Behördengang zu erleichtern und zeigen dir mit unserer Checkliste auf, was du bei einer Gewerbeanmeldung beachten musst.

Liegt eine Anmeldepflicht vor, musst du danach überprüfen, ob besondere Erlaubnisse benötigt werden. Selbst bei Kleinunternehmen sind häufig besondere Erlaubnisse wie etwa ein Meisterbrief erforderlich, damit du die Gewerbeanmeldung durchführen kannst.

Die notwendigen Unterlagen musst du danach bei der Anmeldung mitsamt dem Formular einreichen. Je nach Bundesland findet die Anmeldung dabei bei der IHK oder beim Gewerbeamt statt. Die Anmeldung kann zugleich nur durchgeführt werden, wenn ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis mitgenommen werden.

Das für die Anmeldung benötigte Formular kannst du vor Ort ausfüllen. Sobald es abgegeben wird, erhältst du eine Kopie mit Stempel, welche du mit nach Hause nehmen kannst. Die Kopie gilt als dein offizieller Gewerbeschein, mit welchem du dein Gewerbe legal führen kannst.

Kleinunternehmen online anmelden

Kleinunternehmen online anmelden funktioniert zugleich ähnlich wie der reguläre Weg. Dennoch bietet nicht jedes Bundesland die Möglichkeit, das Unternehmen online anzumelden. Der Standort des Kleingewerbes bestimmt letztendlich, ob eine Onlineanmeldung möglich ist.

Die meisten Bundesländer führen inzwischen einen eigenen Onlineservice, mit welchem Kleinunternehmer ihr Gewerbe über das Internet anmelden können.

Bei der Onlineanmeldung eines Kleinunternehmens musst du ebenso alle notwendigen Dokumente bereitlegen und mitschicken. Nur wenn alle Dokumente und Unterlagen ordnungsgemäß eingereicht werden, kann die Anmeldung bearbeitet werden.

In der Regel fallen allerdings bei kleinen Unternehmen keine zusätzlichen Unterlagen wie etwa ein Registerauszug an, sodass die Anmeldung unkomplizierter als jene von Großunternehmen ist. Meldest du ohne deutsche Staatsbürgerschaft dein Unternehmen online an, musst du deine Aufenthaltsgenehmigung als Bild- oder PDF-Datei beifügen.

Kleinunternehmen richtig anmelden – leichter als gedacht

In Deutschland herrscht für jedes Kleinunternehmen eine Anmeldepflicht beim zuständigen Ordnungsamt. Lediglich die Gruppe der freien Berufe muss ihre Tätigkeit nicht als Gewerbe anmelden.

Die Anmeldung geschieht mittels Formular mitsamt aller benötigten Nachweise und Unterlagen direkt beim Amt oder über das Internet. Die Onlineanmeldung wird jedoch noch nicht in jeder Gemeinde und in jedem Bundesland unterstützt. Bei Fragen zur und Problemen mit der Anmeldung kannst du dich entweder an dein zuständiges Amt oder unseren Service wenden.

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Wo Gewerbe anmelden im Rathaus oder Gewerbeamt

Wo Gewerbe anmelden

Wo in Deutschland ein Kleingewerbe richtig anmelden

In Deutschland herrscht für jedes Gewerbe eine Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Obwohl zwischen verschiedenen Gewerben wie einem Handelsgewerbe und einem Kleingewerbe unterschieden wird, musst du als Unternehmer die Anmeldung korrekt und rechtzeitig durchführen. In den meisten Gemeinden fungieren das Finanzamt oder die Handelskammer als Anmeldeort. Doch auch im Rathaus kannst du den Betrieb und die Gründung deines eigenen Gewerbes offiziell bekannt geben.

Anmeldung eines Kleingewerbes


Bevor du dich erkundigst, wo du dein Gewerbe in deiner Gemeinde anmelden musst, solltest du zunächst feststellen, welche Art an Gewerbe du betreibst oder betreiben möchtest. Beispielsweise solltest du erfragen, ob du ein Handelsgewerbe oder ein Kleingewerbe führst oder als Selbstständiger oder Freiberufler arbeitest.

Grundsätzlich handelt es sich bei jedem Gewerbebetrieb um einen Handelsbetrieb. Laut Definition im Handelsgesetzbuch giltst du als Kaufmann, sobald du ein Handelsgewerbe betreibst. Erfordert dein Unternehmen jedoch aufgrund seiner Art oder seines Umfangs keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, kann es als Kleingewerbe gelten.

Schritt für Schritt, um das Kleingewerbe anzumelden

Beispielsweise bist du ein Kleinunternehmer mit Kleingewerbe, wenn dein jährlicher Umsatz im ersten Geschäftsjahr lediglich 17.500 Euro und im darauffolgenden Jahr maximal 50.000 Euro beträgt.

Auch die alleinige Gründung eines Gewerbes sorgt dafür, dass du als Einzelunternehmer ein Kleingewerbe betreibst. Entscheiden sich zwei Personen für ein gemeinsames Unternehmen, kann dies ebenso noch als Kleingewerbe ins Handelsregister eingetragen werden. Folglich entfällt hier die Handhabung als Handelsgewerbe.

Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister

Trägst du dich aber bereits zu Beginn ins Handelsregister ein, erlagst du den Status als Kaufmann. Als Folge führst du nun ein Handelsgewerbe. Der Eintrag ins Handelsregister erfolgt per Gesetz durch einen Notar.

Der Notar beurkundet nicht nur den Gesellschaftsvertrag, sondern stellt zugleich weitere Dokumente aus. Diese werden im Anschluss beim Amtsgericht eingereicht.

Grundsätzlich dauert somit der Gründungsprozess eines Handelsgewerbes länger als jener eines Kleingewerbes. Zugleich kannst du jederzeit als Kleingewerbe starten und mit laufendem Wachstum ein Handelsgewerbe führen. Ab diesem Punkt musst du verpflichtend dein Gewerbe im Handelsregister eintragen.

Ein Klein- oder Handelsgewerbe anmelden

Willst du ein Gewerbe eröffnen und planst es, zunächst als Kleingewerbe zu führen, musst du die Anmeldung bei bestimmten Ämtern durchführen. Mit der Anmeldung bei den Ämtern bekommst du gleichzeitig den Gewerbeschein, da die Kopie der Anmeldung als Gewerbeschein gilt. Dadurch musst du keinen Gewerbeschein beantragen, da du ihn automatisch nach der Gewerbeanmeldung bekommst.

Auch für ein Handelsgewerbe ist die Anmeldung bei den Ämtern Pflicht. Während der Handelsgewerbetreibende als Kaufmann sein Gewerbe ins Handelsregister eintragen und somit einen zusätzlichen Schritt tätigen muss, entfällt für den Kleinunternehmer diese verpflichtende Aufgabe.

Sowohl Kleingewerbetreibende wie Freiberufliche sind von der Eintragungspflicht ihres Unternehmens ins Handelsregister befreit. Willst du dennoch dein Gewerbe im Register eintragen lassen, kannst du dies jederzeit tun. Allerdings erhältst du durch diesen Schritt mehr Rechte und Pflichten.

Grundsätzlich kann die Anmeldung eines Klein- oder Handelsgewerbes beim

  • Gewerbeamt
  • Ordnungsamt

erfolgen. In manchen Städten werden die Ämter gesondert betrieben, wodurch du sie einzeln besuchen musst. Andere Städte wiederum bieten die Ämter im Rathaus, beim Bezirksamt oder beim Bürgeramt an.

Dadurch kannst du ebenso unter Umständen dein Gewerbe direkt im Rathaus anmelden. Ob das Rathaus in deiner Stadt oder in deiner Gemeinde diese Aufgabe ausführt, musst du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Andere Ämter wie

  • Finanzamt
  • Berufsgenossenschaften
  • IHK oder HWK
  • Arbeitsamt und Krankenkasse

werden über deine Anmeldung informiert.

Den richtigen Anmeldeort wählen

Die Anmeldung für ein Kleingewerbe geschieht standardmäßig beim Gewerbeamt. Gehörst du zu den Freiberuflern, musst du dich allerdings direkt beim Finanzamt melden.

Durch die Anmeldung deines Gewerbes beim Gewerbeamt oder Ordnungsamt deiner Gemeinde kannst du gleichzeitig den Gewerbeschein beantragen. Das Gewerbeamt deiner Gemeinde befindet sich im Regelfall entweder in der Gemeindeverwaltung oder in der Stadtverwaltung, wodurch es ebenfalls im Rathaus sein kann.

Achten Sie darauf, das Formular die Gewerbeanmeldung richtig ausfüllen

Die Gewerbeanzeige findet hierbei persönlich oder auf dem Postweg statt. Willst du die Gewerbeanmeldung vornehmen, musst du das benötigte Formular und alle anderen Unterlagen dort einreichen.

Brauchst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich gleichzeitig immer an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir füllen mit dir gemeinsam das Anmeldeformular für dein Gewerbe aus und verraten dir gleichzeitig, welche zusätzlichen Unterlagen du benötigst. Zugleich findest du hier eine praktische Checkliste, welche dir bei der Gründung und Anmeldung eines eigenen Gewerbes behilflich sein kann.

Ein Gewerbeanmeldung Formular erhalten

Führst du das Gewerbe allein, musst du die Gewerbeanzeige selbstständig durchführen. Bei einer Partnerschaft kann jeder Partner die Anmeldung abwickeln. Manche Städte bieten inzwischen dabei nicht nur das Anmeldeformular, sondern den gesamten Anmeldeprozess online an.

Steht das Formular nicht online zur Verfügung, musst du zu deinem Gewerbeamt oder Ordnungsamt gehen und eines dort anfordern. Hierbei besteht der Vorteil, dass du es dort gleich wieder abgeben kannst.

Um den Fragebogen erhalten zu können, musst du jedoch meist einen Termin ausmachen und die Öffnungszeiten beachten. Selbstverständlich kannst du es mitnehmen und dann mit uns gemeinsam korrekt ausfüllen, wodurch du die Gewerbeanzeige ganz gemütlich und bequem von zuhause aus erledigen willst.

Bevor du dein Gewerbe anmeldest oder überhaupt ein Gewerbe eröffnen willst, solltest du prüfen, ob eine Genehmigung für das geplante Gewerbe notwendig ist. Manche Gewerbe wie etwa

  • Bauträger
  • Dachdecker
  • Altenpfleger
  • Maler und Lackierer
  • Glaser
  • Immobilienmakler
  • Zimmerer
  • Raumausstatter

benötigen eine eigene Genehmigung, damit der Unternehmer sein Gewerbe eröffnen kann. Nur wenn du alle Genehmigungen vorweisen kannst, kannst du die Gewerbeanmeldung vornehmen. Die IHK sowie die HWK helfen dir, falls du nicht wissen solltest, ob du eine Genehmigung benötigst. Zugleich kannst du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen, ob dein Gewerbe zu dieser Gruppe gehört.

Gewerbe beim Finanzamt anmelden

Hast du dein Gewerbe erfolgreich beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt angemeldet, folgt meist automatisch der nächste Schritt. Das Finanzamt schickt dir einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und teilt dir eine Steuernummer mit.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird zusätzlich benötigt, um innerhalb der EU Waren und Dienstleistungen umsatzsteuerfrei erwerben sowie verkaufen zu können.

Die Nummer wird dabei vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben. Der Vorteil von automatisch zugesandten Fragebogen besteht darin, dass du nicht auf die Öffnungszeiten des Finanzamtes angewiesen bist.

Gewerbe mit Mitarbeitern eröffnen

Anders als ein Einzelunternehmen unterstehen Gewerbe mit Mitarbeitern bestimmten Regelungen. Du musst deine Angestellten bei der jeweiligen Krankenkasse melden.

Alle Meldungen, welche du bei der Krankenkasse tätigst, werden dabei nicht nur beim Eintritt des bzw. der Mitarbeiter fällig. Frag bei deiner zuständigen Krankenkasse nach, zu welchen Zeitpunkt du die Meldungen durchführen musst.

Die anfallenden Beiträge musst du danach nur noch fristgerecht überweisen. Für die Überweisung und weitere Meldefristen bieten die Krankenkassen häufig aktuelle Merkblätter, welche du in Anspruch nehmen kannst.

Gewerbeanmeldung an vielen Orten möglich

Mit der Eröffnung deines eigenen Handels- oder Kleingewerbes tritt für dich eine Meldepflicht bei deinem zuständigen Amt ein. Die Anmeldung deines Gewerbes jeglicher Größe findet standardmäßig

  • beim Gewerbeamt
  • beim Ordnungsamt

statt. Die Meldung beim Ordnungsamt bzw. Finanzamt ist hierbei vor allem für Handelsgewerbe verpflichtend, während Kleingewerbe diese freiwillig durchführen können. Die Meldung beim Finanzamt geschieht hingegen automatisch. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, die Anmeldung schnell und einfach durchzuführen, damit du dein Gewerbe ordnungsgemäß betreiben darfst.

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Was tun gegen Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständigkeit
Viele Kleinunternehmer kennen das Problem: Wenn man nur für einen einzigen Auftraggeber arbeitet, läuft man schnell Gefahr, zum Scheinselbstständigen zu werden. Der Rechtsschein der Selbständigkeit wird erweckt, obwohl du dich eigentlich eher in einem Arbeitsverhältnis befindest.
Um die Tücken der Scheinselbstständigkeit sicher zu umschiffen, solltest du diesen Artikel lesen.

Scheinselbstständigkeit und Abhängigkeit


Als Selbstständiger gerät man schnell in den Bereich der Weisungsgebundenheit bzw. der Abhängigkeit von einem einzigen Arbeitgeber. Dieser Status wird in der Folge nicht selten teuer. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass die Scheinselbstständigkeit nur mit wenigen eindeutigen Kriterien, dafür aber mit einem umso größeren Ermessensspielraum verbunden ist. Dies kann sich nicht nur für dich selbst als Kleinunternehmer, sondern auch für deinen Arbeitgeber negativ auswirken. Selbstständige unterliegen nämlich nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht bezüglich Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus haben sie keinen Anspruch auf die typischen Arbeitnehmerrechte wie beispielsweise Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaub.

ACHTUNG: Selbstständige, die regelmäßig und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und gleichzeitig keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer mit einem Verdient von mehr als 450 Euro pro Monat beschäftigen, unterliegen zumindest der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Davon können sie sich innerhalb der ersten drei Jahren ihrer Tätigkeit per Antrag befreien lassen (siehe unten).

Befindet sich ein vermeintlicher Kleinunternehmer jedoch in einer Scheinselbstständigkeit und damit einem Abhängigkeitsverhältnis von seinem Auftraggeber, so müssen beide horrende Summen an Sozialversicherungsbeiträgen nachzahlen, da die Befreiung von den Beiträgen keine Geltung hatte.
Damit du nicht in die Bredouille kommst und Nachzahlungen vermeiden kannst, haben wir für dich alles Wichtige zusammengestellt, dass du zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit wissen musst.

Die Unterscheidung zwischen Selbstständigem und Beschäftigtem in der Praxis

Die Unterscheidung zwischen Selbständigem und Beschäftigtem im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV ist in der Praxis von entscheidender Bedeutung.
Ausschlaggebend ist dafür das Gesamtbild der Verhältnisse: Die Beurteilung der sozialversicherungsrechtlichen Umstände muss der Auftraggeber selbst vornehmen.

Der Selbstständige

Eine selbstständige Tätigkeit zeichnet sich durch drei Aspekte aus:

  • die freie Gestaltung der Tätigkeit
  • die Selbstbestimmung der Arbeitszeit
  • die Verfügbarkeit über die eigene Arbeitskraft

Des Weiteren haben Selbstständige eine unternehmerische Entscheidungsfreiheit und tragen das unternehmerische Risiko. Darunter wird auch verstanden, Eigenverantwortung bei der Wahrnehmung unternehmerischer Chancen an den Tag zu legen. Merkmale einer solchen Praxis sind unter anderem die folgenden:

  • selbstständige Entscheidung bezüglich der Einkaufs- und Verkaufspreise
  • den Bezug von Waren
  • die Einstellung von Personal
  • der Einsatz von Kapital
  • der Einsatz von Maschinen
  • die Werbemaßnahmen des Unternehmens

Wie wird die Scheinselbstständigkeit geprüft? – Scheinselbständigkeit prüfen

Wenn ein Verdacht auf eine scheinselbstständige Tätigkeit besteht, entsendet die Deutsche Rentenversicherung Bund einen Prüfer, um den Umständen auf den Grund zu gehen. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FSK), eine Dienststelle des Deutschen Zolls, kann eine Prüfung durchführen, ebenso wie ein Arbeitsgericht, das Finanzamt oder ein Auftraggeber oder Auftragnehmer.

Die letzten beiden Fälle kommen vor allem dann vor, wenn ein Auftragnehmer beispielsweise seinen Kündigungsschutz einklagen oder der Auftraggeber das Vertragsverhältnis kündigen möchte. Dennoch bleibt es den Parteien verwehrt, die Prüfung der Scheinselbstständigkeit selbst zu veranlassen. Vielmehr tritt eine dritte Instanz auf den Plan, beispielsweise eine Krankenkasse, die diese Prüfung einfordert, zum Beispiel, um ausstehende Beiträge einzufordern.

Was wird in der Prüfung untersucht? – Scheinselbständigkeit Kriterien

Im Rahmen seiner Durchsicht stellt der Prüfer gleichermaßen auf geschlossene Verträge wie auch auf die tatsächlichen Verhältnisse und Umstände des Berufsalltags des Betroffenen ab. Bei der Suche nach Beweisen achtet der Prüfer insbesondere auf drei Kriterien, die eine Scheinselbstständigkeit begründen würden:

  • der Selbstständige beschäftigt selbst regelmäßig keine versicherungspflichtigen Mitarbeiter,
  • er ist auf Dauer für nur einen einzigen Auftraggeber tätig und
  • dieser Auftraggeber bringt ihm mindestens 5/6 seines Umsatzes ein.

Wer kann von der Scheinselbstständigkeit betroffen sein?

Grundsätzlich besteht für alle Selbstständigen, die Auftragsarbeiten annehmen, die Gefahr einer Scheinselbstständigkeit. Vor allem Freiberufler und freie Mitarbeiter sehen sich einem hohen Risiko ausgesetzt, da sie meist genaue Weisungen von ihren Auftraggebern erhalten.

Freie Mitarbeiter unterscheiden sich von Freiberuflern insofern, dass sie oftmals ein genaues Vertragsverhältnis mit dem Auftraggeber eingehen, auch wenn darin kein Arbeitsverhältnis besteht. Zudem haben sie für gewöhnlich ein Gewerbe angemeldet und müssen dementsprechend eine Gewerbesteuer entrichten.

In der Regel sind Personen, die in wissenschaftlichen, künstlerischen, erzieherischen oder unterrichtenden Berufen arbeiten, besonders häufig betroffen. Gefährdete Berufe sind dabei die folgenden:

  • Ärzte
  • Architekten
  • Berater
  • Beschäftigte in der Film- und Fernsehindustrie
  • Grafikdesigner
  • Handwerker
  • Immobilienmakler
  • Ingenieure
  • Journalisten
  • Lehrkräfte
  • Programmierer
  • Rechtsanwälte
  • Spediteure
  • Übersetzer

Der Test: Die eigene Scheinselbständigkeit prüfen

Du möchtest überprüfen, wie es um den Status deiner Selbständigkeit steht? Dann solltest du die folgende Scheinselbstständigkeit Checkliste anwenden:

  • Bist du als Auftragnehmer an die Weisungen eines Auftraggebers gebunden?
  • Wird dir die Einteilung deiner Arbeitszeiten vorgegeben?
  • Überschneiden sich deine Aufgaben als Auftragnehmer mit denen von Festangestellten?
  • Musst du regelmäßig Berichte über deine Leistungen erstellen?
  • Wird dir ein bestimmter Arbeitsplatz vorgegeben?
  • Kontrolliert der Auftraggeber deine Arbeit mithilfe bestimmter Soft- oder Hardware?
  • Präsentierst du dich nach außen hin nicht als selbständig?
  • Verfügst du nicht über eigene Visitenkarten, Briefpapier und ähnliche?
  • Betreibst du Kundenakquise für ein anderes Unternehmen?

Solltest du diesen Fragenkatalog überwiegend mit einem Ja beantwortet haben, liegt der Verdacht nahe, dass du scheinselbständig bist.

Die Scheinselbständigkeit vermeiden

Wie wir bereits festgestellt haben, sind die Konsequenzen der Scheinselbständigkeit gravierend und können bisweilen sogar deine Existenzgrundlage zerstören. Umso wichtiger ist es für dich, über alle Scheinselbständigkeit Kriterien genau Bescheid zu wissen.

Die gute Nachricht: Den ersten Schritt hast du schon gemacht, indem du diesen Artikel liest und dich zum Thema informierst. Denn eines ist sicher, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Als Selbständiger obliegt dir umso mehr die Pflicht, in allen rechtlichen und finanziellen Belangen stets auf dem Laufenden zu sein. Im Zweifelsfall solltest du auch nicht zögern und lieber einen sachverständigen Anwalt oder Berater engagieren.
Hier aber einige Tipps für deine Scheinselbstständigkeit Checkliste, mit der du ganz sicher bist: Ich kann die Scheinselbständigkeit vermeiden!

Besonderes Augenmerk auf den Dienstvertrag

Falls du einen Dienstvertrag unterschreiben musst, prüfe genau, ob dadurch deine unternehmerische Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden könnte. Falls du nicht länger das unternehmerische Risiko tragen solltest, liegt der Verdacht eines Abhängigkeitsverhältnisses und damit einer Scheinselbständigkeit nahe.

Der Vertrag muss darüber hinaus explizit zum Ausdruck bringen, dass du nicht an Weisungen des Auftraggebers gebunden bist.
Sichere dir des Weiteren die Verantwortlichkeit für die Abführung von Steuern und den Beiträgen für die Sozialversicherung zu.

Unbedingt zu vermeiden ist eine exklusive Ausübung deiner Dienste für den Auftraggeber. Stets solltest du auch Aufträge anderer Kunden annehmen und jene des Auftraggebers ablehnen dürfen. Ebenso darf er dir nicht verbieten, Hilfskräfte, das heißt eigene Mitarbeiter, zu beschäftigen.

Die Bedeutung der Räumlichkeiten

Entscheidende Freiheiten sicherst du dir zu, indem du dir einen eigenen Arbeitsplatz einrichtest.

Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

Wenn du bei der Deutschen Rentenversicherung Bund den entsprechenden Antrag stellst, kannst du dich innerhalb der ersten drei Jahre nach Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, ist das Gebiet der Selbstständigkeit von Grauzonen geprägt, klare Verhältnisse bestehen nur in den seltensten Fällen.
Damit du dennoch rechtlich immer auf der sicheren Seite bist, solltest du bestimmte Dinge setzen:

  • Im Zweifel ist es unerlässlich, dass du deinen Auftraggeber auf das Thema der Scheinselbstständigkeit aufmerksam machst. Setze auf klare Kommunikation!
  • Angesichts der Tatsache, dass dieser Status für euch beide ausgesprochen negativ wäre, besteht natürlich auch ein Interesse seitens des Auftraggebers, dieses Risiko zu minimieren.
  • Trefft klare Vereinbarungen im Dienstvertrag!
  • Bewahre deine unternehmerische Freiheit!
  • Grenze dich deutlich von den Tätigkeiten deines Arbeitgebers ab!

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Wie gründet man in Deutschland eine Reinigungsfirma?

Reinigungsfirma gründen Kleingewerbe anmelden

Gebäude und Grundstücke benötigen in regelmäßigen Abständen eine Reinigung. Kann diese nicht allein durchgeführt werden, wenden sich viele Personen und Unternehmen an Reinigungsfirmen. Möchtest du in Deutschland eine Reinigungsfirma gründen und für Privat- wie Gewerbekunden arbeiten, kannst du dies jederzeit tun. Um ein Reinigungsunternehmen zu eröffnen und eigene Putzauftrage annehmen zu können, musst du dabei ein paar wesentliche Schritte beachten.

Persönliche Qualifikationen für die Führung eigenen Reinigungsfirma


Generell steht es dir jederzeit frei, dich in Deutschland selbstständig zu machen und ein eigenes Unternehmen zu führen. Um eine Reinigungsfirma gründen zu können, musst du jedoch nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen. Vor allem solltest du gewisse persönliche Voraussetzungen mitbringen, da du mit den Kunden in Kontakt treten und dich körperlich betätigen musst.

Zunächst solltest du mit Kritik professionell umgehen können. Da du sowohl mit deinen Kunden wie mit deinen Mitarbeitern direkt in Kontakt stehst und ihr Ansprechpartner bist, musst du auf Reklamationen und Nachfragen angemessen reagieren und mit ihnen ebenfalls umgehen können.

Somit solltest du gute kommunikative Fähigkeiten besitzen. Als Leiter eines eigenen Reinigungsunternehmens arbeitest du jeden Tag viel mit Menschen. Eine gute Kommunikation ist nicht nur für dein Betriebsklima notwendig, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass du bei deinen Kunden einen positiven Eindruck hinterlässt. Ergänzend solltest du über körperliche Fitness verfügen.

Die Arbeit als Reinigungskraft kann des Öfteren körperlich sehr anstrengend sein. Zugleich ist die Gründungsphase für dich als Unternehmer bereits sehr stressig. Dadurch solltest du besonders am Anfang deiner Selbstständigkeit mit langen Arbeitszeiten und wenig Freizeit rechnen.

Voraussetzungen, um ein Reinigungsfirma gründen zu können

Von gesetzlicher Seite aus kannst du jederzeit in Deutschland eine Gebäudereinigung gründen. Grundsätzlich kannst du die Firma

  • ohne fachliche Qualifikationen und Ausbildung
  • als ausgebildeter Gebäudereiniger

eröffnen.

Um eine Reinigungsfirma zu gründen, existieren keine Einschränkungen. Somit kannst du dich ohne Ausbildung oder einen Meistertitel mit deinem eigenen Reinigungsunternehmen selbstständig machen.

Reinigungsfirmen zählen in Deutschland zu den zulassungsfreien Handwerksberufen. Dadurch unterliegst du keinen formalen Qualitätsanforderungen, wodurch du für die Gründung keine speziellen Zertifikate oder Ausbildungen vorweisen musst.

Planst du hingegen, als ausgebildeter Gebäudereiniger ein Reinigungsunternehmen zu gründen, musst du zunächst eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Gebäudereiniger absolvieren.

Der Bundesverband des Gebäudereiniger-Handwerks gibt dir diesbezüglich gerne Informationen. Während du nämlich den Begriff „Reinigungskraft“ frei verwenden kannst, ist die Bezeichnung „Gebäudereiniger“ geschützt. Folglich darfst du sie nur mit einer entsprechenden Qualifikation tragen.

Wie sollen sie die Zielgruppe ihre Reinigungsfirma auswählen?

Privat, gewerblich oder öffentlich?

Als Unternehmer mit einem eigenen Reinigungsunternehmen solltest du schon von Beginn an festlegen, was deine Zielgruppe ist. Im Reinigungsbereich wird zwischen

  • Privatkunden
  • Gewerbekunden
  • Öffentlichen Auftraggebern

unterschieden. Während es dir freisteht, alle drei Gruppen zu bedienen, solltest du dich jedoch auf eine Zielgruppe festlegen. Dies bringt den großen Vorteil mit sich, dass deine Arbeitsplanung und -organisation wesentlich von ihr beeinflusst wird und du folglich bereits von Beginn an feste Arbeitsabläufe und die Bezahlung auf sie ausrichten kannst.

Privatkunden bieten dir eine Mischung aus dauerhaften Aufträgen sowie Einzelaufträgen in Kombination mit einem stetigen Kundenwechsel. Somit kann es sein, dass du dauerhaft einen fixen Kunden hast, während deine restlichen Kunden in unregelmäßigen Abständen wechseln.

Die Zahlung bei Privatkunden geschieht normalerweise regelmäßig. Dadurch musst du mit deinen Kunden festlegen, ob die Zahlung monatlich oder nach jedem einzelnen Auftrag erfolgt. Zahlt ein Kunde seine Rechnung nicht, fällt wiederum nur ein niedriger Betrag weg. Die Arbeitszeiten für dich und deine Mitarbeiter sind vorwiegend tagsüber. Der Auftrag wird im Haus des Kunden durchgeführt.

Gewerbekunden hingegen beauftragen dich häufig mit Großaufträgen. Diese betreffen wiederum mehrere Geschäftsaufträge und können über längere Zeit hinweg andauern. Die Zahlungen von Gewerbekunden werden in der Regel zuverlässig getätigt.

Treten jedoch wirtschaftliche Schwierigkeiten beim Auftraggeber ein, können sehr hohe Zahlungsausfälle passieren. Zudem solltest du beachten, dass die Gebäudereinigung von Gewerbekunden oft einen größeren Mitarbeiterstamm benötigt.

Die Arbeitszeiten finden häufig nachts sowie am Wochenende statt, da nur zu diesen Zeitpunkten die Geschäftsräume leer sind. Folglich musst du eine enge Zeitplanung ansetzen, um die Aufträge zeitgerecht abzuschließen.

Öffentliche Auftraggeber besitzen dieselben Anforderungen wie Gewerbekunden. Unter öffentliche Auftraggeber werden unter anderem Gemeinden und Städte verstanden. Bei diesen besteht kein Risiko bezüglich eines Zahlungsausfalls. Dennoch musst du häufig mit einer sehr verzögerten Zahlung rechnen. Dadurch können Geldprobleme deinerseits entstehen, da du erst zu einem späteren Zeitpunkt die Bezahlung für deine Arbeit oder die Arbeit deiner Mitarbeiter erhältst.

Einen Businessplan für dein Reinigungsunternehmen erstellen

Viele Unternehmen benötigen einen Businessplan, um ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzen zu können. Um ein Reinigungsunternehmen gründen zu können, solltest du deshalb alle notwendigen Schritte in deinem Businessplan dokumentieren.

In Kombination mit einem Finanzplan hilft er dir, an das notwendige Kapital für die Unternehmensgründung zu kommen. Vor allem bei der Finanzierung durch Investoren oder bei der Beschaffung von Fremdkapital in Form von Darlehen oder Förderungen brauchst du in vielen Fällen einen gut ausgearbeiteten Businessplan.

Benötigst du Hilfe bei der Erstellung eines Finanz- oder Businessplans, solltest du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir bieten dir hier eine praktische Checkliste, in welche du die notwendigen Punkte sofort siehst. Ebenso kannst du uns jederzeit für ein persönliches Gespräch kontaktieren.

Gewerbeanmeldung für deine Reinigungsfirma

Wenn du eine Gebäudereinigung gründen möchtest, kannst du dies im ersten Schritt mit der Planung abschließen. Der Betrieb ist dir jedoch nur mit einer Gewerbeanmeldung gestattet. In Deutschland gilt eine generelle Anmeldepflicht für alle gewerblichen Unternehmen. Die Anmeldung führst du bei deinem zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde durch. Für die Anmeldung benötigst du

  • das ausgefüllte Anmeldeformular
  • einen Personalausweis
  • gegebenenfalls weitere Unterlagen, z.B. Qualifikation als Gebäudereiniger

Das Anmeldeformular bekommst du entweder vor Ort beim Gewerbeamt oder per Download online auf der Webseite deines zuständigen Gewerbeamtes.

Zudem kannst du dein Gewerbe in manchen Bundesländern vollständig online anmelden. Nach der Bearbeitung der Gewerbeanmeldung stellt dir das Gewerbeamt den Gewerbeschein aus, mit welchem du dein Reinigungsunternehmen legal betreiben darfst.

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt verständigt dieses automatisch weitere Ämter. Dies sind vor allem

  • das Finanzamt
  • die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, kurz BG BAU
  • die Handwerkskammer
  • die Industrie- und Handelskammer
  • das Amtsgericht
  • die Gewerbeaufsicht

Das Finanzamt schickt dir den Fragebogen zur steuerlichen Erklärung zu und vergibt dir deine Steuernummer. Mit dem Fragebogen wird abgefragt, ab wann du deinen Reinigungsbetrieb führen wirst und mit welchen Einnahmen du rechnest.

Am Fragebogen kannst du zudem die Kleinunternehmerregelung vermerken, falls du planst, deine Reinigungsfirma lediglich als Kleingewerbe zu betreiben. Beschäftigst du zudem Mitarbeiter, musst du eine Betriebsnummer beantragen. Diese bekommst du bei der Bundesagentur für Arbeit, indem du den Antrag elektronisch einreichst. Die Betriebsnummer macht dich für Sozialversicherungsträger eindeutig identifizierbar.

Erfolgreich eine Reinigungsfirma gründen in nur wenigen Schritten

Um in Deutschland erfolgreich eine Reinigungsfirma gründen zu können, benötigst du nicht viel. Generell kannst du jederzeit ein eigenes Reinigungsunternehmen führen. Hierzu benötigst du

  • eine gute Geschäftsidee
  • eine passende Zielgruppe
  • die passenden Qualifikationen
  • eine Gewerbeanmeldung

Mithilfe eines Businessplans gelingt es dir in Deutschland leicht, eine Gebäudereinigung gründen und führen zu können. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir jederzeit gerne bei Problemen und Fragen weiter.

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Wie mit Bildern und Fotos im Internet Geld verdienen

Im Internet Geld verdienen mit Bilder und Fotos

Das Internet ist heutzutage einer der wichtigsten Darstellungsmöglichkeiten zahlreicher Personen. Mit eigenen Bildern und Fotos lassen sich dabei nicht nur andere User unterhalten, sondern auch Geld verdienen. Ob hierbei Schnappschüsse mit dem eigenen Smartphone oder Bilder mit einer professionellen Kamera gemacht werden, macht keinen Unterschied. Möchtest du deine Bilder und Fotos über das Internet verkaufen und Geld verdienen, musst du jedoch gewisse Voraussetzungen und Möglichkeiten beachten.

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Den Fokus auf die eigenen Ziele richten


Wenn du hobbymäßig gerne Bilder schießt, hast du dir möglicherweise bereits Gedanken darüber gemacht, ob du mit ihnen nicht Geld verdienen kannst.  Wie kann man im Internet Geld verdienen? Das Internet bietet hierzu zahlreiche Möglichkeiten. Jedoch hängt dein Neben- oder gar Hauptverdienst nicht nur von der Qualität deiner Fotos, deinem Equipment oder deinem Fachwissen ab. Verkaufst du deine Bilder über das Internet, betreibst du ein eigenes Gewerbe und bist somit eine Art Selbstständiger. Folglich musst du deinen geschäftlichen Fokus bereits am Anfang klar ausrichten. Vor allem als lukrativer Nebenverdienst mit flexibler Methode und auf mobilen Weg kannst du mit deinen Bildern ein bisschen Geld verdienen. Für einen Hauptberuf solltest du dich jedoch auf einen stark nachgefragten Bereich konzentrieren. Der Bereich kann jedoch wiederum fundierte Kenntnisse sowie Erfahrung von dir verlangen, damit du überhaupt einen Auftrag erhältst.

Hast du dich für eine Richtung entschieden oder lässt du dich einfach so auf das Abenteuer ein, solltest du ergänzend die finanzielle Seite deines Vorhabens begutachten. Die Digitalisierung von Fotos bringt zwar laufend neue Chancen, aus Pixeln Bares zu machen. Doch vor allem Anfänger mit nur wenig oder keinem Equipment müssen sich erst mit allen notwendigen Anschaffungen eindecken, bevor es losgehen kann. Manche Profifotografen besitzen sogar häufig das doppelte Equipment, falls ein Gerät oder eine Software plötzlich nicht mehr funktionieren sollte. Für einen netten Nebenverdienst hingegen kannst du weiterhin dein bisheriges Equipment nutzen, sodass du mit keinen hohen Startkosten rechnen musst.

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Stockfotografie – Geld verdienen mit verschiedensten Fotos

Der Begriff „Stockfotografie“ ist typisch für Verdienste mittels Fotos über das Internet. Unter Stockfotografie wird verstanden, dass zahlreiche Festplatten mit Tausenden Bildern online zur Verfügung gestellt werden und diese dann auf Abruf bereitstehen. Während manche Portale mit Stockfotografie kostenlos zugänglich sind, können auf anderen die User die Bilder nur ansehen. Möchten sie deine Bilder beispielsweise benutzen, müssen sie über die Plattform eine Gebühr oder einen Preis pro Bild oder für den gesamten Service entrichten. Grundsätzlich lassen sich die Bilder auf den Festplatten generell abrufen, aber nur gegen Bezahlung in den eigenen Besitz bringen.

Falls du dich fragen solltest, wie hoch die Verdienstmöglichkeiten für deine Bilder auf Stockbilderportalen sind, solltest du die einzelnen Plattformen gut durchsehen. Mit einem Bild erscheinen die Verdienstmöglichkeiten nämlich nahezu unendlich, da ein Motiv aus verschiedenen Blickwinkeln wiederum neue Einsatzmöglichkeiten beinhaltet.

Stockfotografie bietet dir gleichzeitig die Chance, dich nicht auf einen Bereich an sich zu spezialisieren. Du kannst Bilder machen von verschiedensten Objekten, Personen, Landschaften, Gebäuden und Ähnlichem. Eine Spezialisierung wie etwa Hochzeits- oder Kinderfotografie hingegen beinhaltet, dass du immer wieder dieselben Motive und Hintergründe verwendest. Vor- bzw. speziell produzierte Bilder werden wiederum über spezielle Plattformen sowie Agenturen verkauft. Möchtest du nur Bilder aus einem bestimmten Bereich verkaufen, musst du somit die angesprochenen Agenturen und Plattformen finden.

Lizenzen bei Bildern

Das Wort „Lizenz“ wird bei Bildern zwar nicht häufig verwendet. Dennoch unterliegen Fotos ebenso Lizenzen. Generell lassen sich Bilder in

  • Lizenzfreie
  • Lizenzpflichtige

unterteilen. Lizenzfreie Bilder werden meistens gratis vergeben und stehen allen Interessenten kostenfrei zur Verfügung. Lizenzpflichtige Bilder jedoch sorgen für die angestrebten Einnahmen.

Möchtest du mit lizenzpflichtigen Bildern Geld verdienen, musst du auf die Nutzungsart achten. Die Plattformen für Stockfotografie oder spezielle Bilder zeigen gut, wie viel du mit einem Bild verdienen kannst. Während viel verbreitete Themen wie etwa Urlaubsfotografie sich wenig bis gar nicht verkaufen, kannst du mit anderen Themen wie etwa Alltag oder spezieller Mode wiederum ein gutes Geschäft machen.

Rechtliche Hinweise für Fotografen

Geld mit Bildern und Fotos im Internet zu verkaufen, klingt für viele Hobby- und Profifotografen zunächst nach einem schnellen und einfachen Verdienst. Dennoch darfst du nicht einfach so deine Fotos zum Verkauf anbieten. Bei all deinen Aufnahmen musst du strikt auf die Persönlichkeitsrechte sowie den Markenrechtschutz achten. Der Markenrechtschutz sieht den Schutz von eingetragenen Marken vor, während die Persönlichkeitsrechte die Rechte der abgebildeten Personen beschützen. Machst du beispielsweise ein Bild von einem lizenzierten Markenprodukt oder einer gut erkennbaren Person ohne deren Einverständnis, können Probleme auftreten. Vor allem deutlich sichtbare Markenlogos auf deinen Bildern können Schadenersatzforderungen hervorrufen, wenn du die Bilder zum Verkauf anbietest. Am besten holst du dir immer die Zustimmung für ein Bild mit sichtbarer Marke. Bei Personen hingegen empfiehlt sich ein sogenannter Model Release Vertrag. Nur mit Erlaubnis bzw. Vertrag kannst du die Bilder verkaufen, ohne dass dir rechtliche Schritte drohen.

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Formale Aspekte für Fotografen

Um in Deutschland als Selbstständiger Geld zu verdienen, musst du generell dein Gewerbe anmelden. Jedoch wird zwischen

  • gewerblicher Tätigkeit
  • freiem Beruf

unterschieden. Für die sogenannten Freien Berufe entfällt die Pflicht, ihr Gewerbe anzumelden. Vorwiegend handelt es sich bei ihnen um künstlerische Berufe, unter welche auch der Fotograf fällt. Dennoch kannst du als Fotograf zugleich Gewerbebetreibender sein.

Möchtest du als Fotograf und Freiberufler gelten, arbeitest du als Künstler oder Bildjournalist. Ästhetische Bilder, welche keine Auftragsarbeiten sind, werden für dich als Kunst interpretiert. Freiberufler können ebenso Bildberichterstatter oder Bildjournalisten sein. Gewerbetreibender bist du jedoch nicht automatisch, wenn du deine Bilder nur gegen Auftrag annimmst. Letztendlich entscheidet das zuständige Finanzamt, welcher Kategorie der Fotografen du angehörst.

Zugleich ist die Berufsbezeichnung „Fotograf“ seit einigen Jahre nicht mehr geschützt. Jeder darf sich somit als Fotograf bezeichnen, selbst wenn er keinen Meisterbrief besitzt. Sobald du Auftragsarbeiten ausführst, erledigst du eine handwerkliche Tätigkeit. Hochzeits-, Produkt- oder Porträtfotografen sind somit Gewerbetreibende und müssen eine Neugründung eines Gewerbes inklusive einer Gewerbeanmeldung durchführen. Die Anmeldepflicht für dein Gewerbe musst du dadurch beim Gewerbeamt absolvieren. Ob es sich bei deiner Neugründung um ein Gewerbe mit Mitgliedschaft in der Handwerkskammer handelt, entscheidet der Einzelfall. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du als Fotograf ein Gewerbe betreiben möchtest. Mit unserer praktischen Checkliste hier bekommst du einen schnellen Überblick, ob du dein Gewerbe anmelden musst und welche Unterlagen du benötigst.

Jetzt Freiberuf starten

Deinen Verdienst selbst bei einem Nebenverdienst musst du bei der jährlichen Steuererklärung an das Finanzamt angeben. Geringe Hinzuverdienste sind meistens steuerfrei. Damit dein Nebenverdienst auch weiterhin steuerfrei bleibt, solltest du auf die jährlichen Freibeträge achten. Als Gewerbetreibender kannst du dir durch Freibeträge viele Steuern ersparen. Die Höhe des Freibetrags kannst du jederzeit beim Finanzamt oder bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen.

Fotografie als lukrativer Nebenverdienst

Hobby- wie Profifotografen können mit ihren Bildern im Internet ein lukratives Nebeneinkommen erzielen. Grundsätzlich unterteilen sie sich in

  • Gewerbetreibende
  • Freiberufler

sodass sie nicht immer ohne ein angemeldetes Gewerbe Geld verdienen können. Zusätzlich musst du als Fotograf auf die Qualität und die Nachfrage deiner Bilder achten. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du dich als Fotograf selbstständig machen und mit deinen Bildern und Fotos im Internet Geld verdienen möchtest.

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Das offizielle Formular zur Gewerbeabmeldung richtig ausfüllen

Gewerbe abmelden

Aus verschiedenen Gründen müssen Unternehmer ihr Gewerbe abmelden. Hier findest du alle wichtigen Informationen sowie Tipps zur korrekten Gewerbe Abmeldung:

Warum wird ein Gewerbe abgemeldet?


Wer seine gewerbliche Tätigkeit aufgeben möchte, muss sein Gewerbe offiziell abmelden. Dazu ist jeder Gewerbetreibende nach § 14 Absatz 3 Gewerbeordnung verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob du die Abmeldung für ein Kleingewerbe oder ein Vollgewerbe durchführst.

Die Gründe für eine Gewerbeabmeldung sind vielfältig. Nicht immer erfolgt die Abmeldung auf Wunsch des Unternehmers. Manchmal wird er aufgrund von Schwierigkeiten zu diesem Schritt gezwungen.

Mögliche Gründe für eine Gewerbe Abmeldung:

  • Wirtschaftliche Gründe: Die Firma hat finanzielle Schwierigkeiten oder rentiert sich nicht bzw. nicht mehr. Im schlimmsten Fall muss der Gewerbetreibende in Insolvenz gehen, weil er zahlungsunfähig ist.
  • Gesundheitliche Gründe: Eine schwere Erkrankung macht es vielen Unternehmern unmöglich, das Gewerbe aufrechtzuerhalten. Kann der Gewerbeinhaber die Tätigkeit nicht mehr ausüben oder fällt er für längere Zeit bzw. immer wieder aus, ist die Firma oft nicht mehr zu retten. Auch das Alter sowie der Tod des Gewerbetreibenden sind Gründe für eine Gewerbe Abmeldung.
  • Persönliche Gründe: Möglicherweise war der Schritt in die Selbstständigkeit doch nicht die richtige Entscheidung. Man hat sich das Leben als Unternehmer einfacher vorgestellt. Die gewerbliche Tätigkeit lässt sich nicht mit den persönlichen Bedürfnissen des Gewerbetreibenden vereinbaren.

In den folgenden Fällen musst du dein Gewerbe verpflichtend abmelden:

  • Du verlegst den Sitz deiner Firma in eine andere Gemeinde.
  • Du wechselst die Rechtsform deines Betriebs.
  • Du verkaufst oder verpachtest dein Unternehmen.
  • Du möchtest nicht mehr gewerblich tätig sein.

Egal, aus welchen Gründen du über eine Gewerbeabmeldung nachdenkst, es gibt einiges zu beachten. Je nach Region gelten andere Auflagen. In manchen Gewerbemeldestellen musst du persönlich erscheinen, damit die Abmeldung offiziell ist. In anderen Regionen kann der komplette Abmelde-Vorgang online durchgeführt werden.

Mach es dir einfach und lasse dich bei der Gewerbe Abmeldung von Dienstleistern wie Gewerbeanmeldung.com unterstützen. Die Profis in Sachen Selbständigkeit wissen genau, wie du dein Gewerbe einfach, rasch und ordnungsgemäß abmelden kannst. Alle Unterlagen werden für dich vorbereitet und dir per Post zugeschickt. Du musst nur noch unterschreiben. Ein paar Klicks und schon geht es los.

Jetzt Gewerbe Abmelden Formulare

Das brauchst du für eine korrekte Gewerbeabmeldung

Um dein Gewerbe abzumelden, musst du das Formular zur Gewerbeabmeldung wahrheitsgemäß und vollständig ausfüllen. Auf die geforderten Angaben und eventuelle Stolpersteine werden wir weiter unten in diesem Ratgeberartikel näher eingehen.

Außerdem musst du bei einer Gewerbeabmeldung folgende Dokumente und Unterlagen vorlegen:

  • gültiger Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • aktuelle Meldebestätigung
  • Gewerbeschein
  • Registerauszug, falls dein Gewerbe im Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister eingetragen ist
  • eventuell weitere Unterlagen, Zertifikate, Erlaubnisse und Bestätigungen

Je nach Region, in der dein Unternehmen liegt, können unterschiedliche Bestimmungen gelten. Deshalb ist es nicht möglich, hier eine deutschlandweit einheitliche gültige Regelung anzuführen. Am besten erkundigst du dich im Gewerbeamt oder auf www.gewerbeanmeldung.com, welche Unterlagen für die Gewerbeabmeldung erforderlich sind.

Gewerbeabmeldung korrekt ausfüllen

Grundvoraussetzung dafür, dass du dein Gewerbe abmelden kannst, ist die Gewerbeabmeldung nach § 14 und § 55 c Gewerbeordnung. Du erhältst das Formular in jeder Gewerbemeldestelle oder auch online zum Download.

In dem Formular geht es um die gewerbliche Tätigkeit, die du abmelden möchtest. Experten wie Gewerbeanmeldung.com raten dazu, den betreffenden Gewerbeschein griffbereit zu halten, wenn das Formular ausgefüllt wird. Hier findest du schon viele grundlegende Daten.

Diese Angaben sind in das Formular zur Gewerbeabmeldung einzutragen:

  • Angaben zum Betriebsinhaber
  • Persönliche Daten des Betriebsinhabers
  • Betriebliche Angaben
  • Tätigkeiten, die du abmelden möchtest
  • Gründe für die Gewerbeanmeldung und für die Betriebsauflösung

Jetzt Gewerbe Abmelden

Angaben zum Betriebsinhaber

Dieser Teil des Formulars beschäftigt sich mit dem Betriebsinhaber. Wer ist der Inhaber des Betriebs? Welche Rechtsform hat das Unternehmen? Wie lautet der Name des Betriebs?

Am besten übernimmst du die Daten aus dem Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister bzw. im Stiftungsverzeichnis. Hast du ein Kleingewerbe angemeldet, sind die Daten aus dem Gewerbeschein hilfreich.

Persönliche Daten des Betriebsinhabers

Im Anschluss gibst du deine persönlichen Daten bekannt:

  • Name
  • Vornamen
  • Geschlecht laut Geburtsurkunde
  • Geburtsname, falls dieser vom jetzigen Namen abweicht
  • Geburtsdaten (Datum, Ort und Land)
  • Staatsangehörigkeit(en)

Angaben zum Betrieb

In diesem Abschnitt werden folgende Angaben zum Betrieb abgefragt:

  • Daten der geschäftsführenden Gesellschafter bzw. gesetzlichen Vertreter
  • Anschriften und Kontaktdaten der Betriebsstätten
  • Ausübung der Tätigkeit im Voll- oder Nebengewerbe
  • Datum der Betriebsaufgabe
  • Art des abgemeldeten Betriebs
  • Zahl der Mitarbeiter bei Geschäftsaufgabe bzw. -übergabe
  • Name des künftigen Gewerbetreibenden oder künftiger Firmenname

Tätigkeiten, die du abmelden möchtest

Besonders viel Platz auf dem Formular wurde für die Tätigkeiten, die du abmelden möchtest, freigehalten. Die Angaben müssen möglichst genau sein, damit die Abmeldung korrekt durchgeführt werden kann.

Gib hier alle Tätigkeiten an, die nun mit dem Gewerbe abgemeldet werden sollen. Achte darauf, dass du die Tätigkeiten vollständig anführst. Vergisst du eine Tätigkeit, bleibt die erteilte Gewerbeberechtigung bestehen. Die Abmeldung kann also nicht in vollem Umfang abgewickelt werden und auch die Kosten, die in diesem Fall weiterhin entstehen, müssen vom Gewerbeinhaber bezahlt werden.

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Gründe für Gewerbeanmeldung und Betriebsauflösung

Die Gewerbebehörde möchte wissen, warum du dein Gewerbe abmeldest und den Betrieb aufgibst. Führe an, welche Gründe für deine Entscheidung ausschlaggebend waren.

Abmeldeformular einreichen

Hast du alle Daten angegeben, ist noch das aktuelle Datum einzusetzen und das Formular handschriftlich zu unterschreiben. Du kannst das Formular mit den benötigten Unterlagen persönlich, per Post bzw. Fax oder auch elektronisch einreichen.

Im Falle einer persönlichen Gewerbe Abmeldung bringst du alle Unterlagen in das Gewerbeamt der Firmensitz-Gemeinde. Nach der Überprüfung deiner Angaben erhältst du eine Abmeldebescheinigung. Damit ist dein Gewerbe rechtsgültig und unwiderruflich abgemeldet und du bist von allen Pflichten eines Gewerbeinhabers befreit.

Übermittelst du die Unterlagen per Post sind Kopien beizulegen, während bei der elektronischen Abmeldung die Dokumente digital anzuhängen sind. Die Bearbeitung des Formulars dauert einige Tage. Danach wird dir die Abmeldebescheinigung per Post zugestellt.

Beachte: Die meisten Gewerbemeldestellen bieten die Gewerbe Abmeldung kostenlos an. In einigen Regionen wird für den Verwaltungsakt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von ca. 20 bis 25 Euro eingehoben.

Gut zu wissen: Meldest du dein Gewerbe nicht unverzüglich ab, wie es das Gesetz vorsieht, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die Bußgelder zur Folge haben kann. Lass dich am besten von Dienstleistern wie Gewerbeanmeldung.com bei der Gewerbe Abmeldung unterstützen. Mit den Profis an der Seite funktioniert die Abmeldung rasch, korrekt und einfach. Spare dir Zeit, Geld und Nerven und überlasse das Gewerbe abmelden den Experten.

Fazit

Die Gewerbeordnung hat in § 14 geregelt, wann ein Gewerbe offiziell abgemeldet werden muss. Der Gewerbetreibende hat in diesen Fällen die Abmeldung unverzüglich durchzuführen. Obwohl es in Deutschland keine einheitliche Regelung zum Gewerbe abmelden gibt, ist in jedem Fall das Formular zur Gewerbe Abmeldung auszufüllen.

Daneben sind Unterlagen und Dokumente wie ein gültiger Identitätsnachweis, eine aktuelle Meldebescheinigung und der betreffende Gewerbeschein erforderlich. Je nach Gewerbeart und Region können weitere Unterlagen zur Abmeldung gefordert werden.

Mit dem Einreichen und Bestätigen des Formulars, wird die gewerbliche Tätigkeit ordnungsgemäß abgemeldet. Die Bescheinigung, die von der Gewerbemeldestelle abgestempelt und unterschrieben wird, gilt als Abmeldebestätigung und kann bei weiteren Behörden und Ämtern vorgelegt werden.

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