Gewerbe rückwirkend anmelden – Bis zu 60 Wochen möglich?

Gewerbe rückwirkend anmelden

Du hast es verschwitzt dein Gewerbe anzumelden? Erfahre welche Möglichkeiten du hast damit umzugehen.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe nachträglich anmelden kannst du bis zu maximal 60 Wochen. Wer jedoch zu lange wartet muss mit einem Bußgeld rechnen.

Du musst innerhalb kürzester Zeit nach dem du gestartet bist, möglichst zeitnah, Dein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt in deinem Bezirk anmelden. Diese sieht der Paragraf 14 der Gewerbeordnung vor, wo geregelt ist wann ein Gewerbe anzumelden ist und zwar dann wenn der Betrieb startet.

Das Gewerbeamt ist auch oft großzügig und lässt eine rückwirkende Gewerbeanmeldung auch schon mal bis zu 3 Monaten ohne Bußgeld zu. Bei Deinem Gewerbeamt anmelden solltest du dich also recht schnell nachdem du die ersten Umsätze planst oder getätigt hast, persönlich und grundsätzlich zeitnah bei den Behörden.

Verspätete Anmeldungen werden gemäß §§ 146 (2) Nr. 2 und 14 GewO mit Bußgeldern geahndet — in der Theorie zumindest. Erklären Sie es ordentlich den Behörden wenn sie es einfach nur versäumt haben sollten. Nicht immer steckt hinter einer fehlenden Gewerbeanmeldung eine Straftat.

Kann ich mein Gewerbe auch rückwirkend anmelden?

Ja, das geht. Ob du ein Gewerb oder Kleingewerbe rückwirkend anmelden möchtest ist beim Gewerbeamt auch Gewerbe rückwirkend noch möglich. Jedauch achte darauf dass du es allerdings zeitnah deine Tätigkeit anmeldest.

Wartest du solange mit einer Gewerbeanmeldung, so droht ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr. Gerade dann wenn deine Gewerbeanmeldung und Tätigkeit als Makler nicht vornimmst drohen sogar Geldbußen von bis zu 5000 Euro und mehr. Die Bußgeld höhe kannst du durch eine gute Erklärung oft reduzieren, solange noch keine Strafanziege vorliegt.

Diese vergessene Anmeldung können Sie dann nachträglich noch beim Amt vornehmen und eine gute Erklärung dazu aufführen, warum du bis heute dieser Meldung noch nicht vorgenommen hast.

Es heisst, die Anmeldung muss unverzüglich geschehen. Eine Verspätung der Gewerbeanmeldung von 1 bis 2 Wochen sind aber von Gewerbeämtern geduldet, gerade wenn du als Gründer Gewerbe rückwirkend anmelden möchtest.

Was passiert wenn ich kein Kleingewerbe anmelde?

Sobald du einen Umsatz von über 410.- Euro erwirtschaftest, bist du verpflichtet eine Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Du bist anzeigepflichtig nach §146 GeWo Bußgeld und Strafanzeige möglich sind.

Gerade das Finanzamt hat großes Interesse an deinen Umsätzen. Ab einem Umsatz von 22.000.- EUR im ersten Geschäftsjahr fallen Gewerbesteuern an. Bereits wenn du einen Euro mehr verdienst wollen Sie beispielsweise schon bescheid wissen.

Gewerbe anmelden ist in Deutschland also Pflicht und das zuständige Gewerbeamt wird die Informationen nach deiner Gewerbeanmeldung an das Finanzamt weiterleiten.

Achte also darauf das du innerhalb der Anmeldefrist bleibst und Dein Gewerbe ordentlich anmeldest, denn jeder Umsatz in Deutschland muss nach §12 USTG gemeldet werden und ist steuerpflichtig.

Als Richtwert empfehlen wir sich mindestens 1/3 des Umsatzes an Seite zu legen, damit sie auch evtl. Steuerzahlungen jederzeit nachkommen können.

Wann muss die Gewerbeanmeldung erfolgen?

Deine Gewerbeanmeldung und Selbstständigkeit anmelden musst du umgehend nachdem du deine Tätigkeit begonnen hast, frühestens jedoch mit deinem ersten Umsatz oder Investition.

Unter 410.- EUR Umsatz interessiet dich das Finanzamt auch nicht für deine Gewerbeanmeldung. Die Registrierung erfolgt dann online oder direkt vor Ort bei den Behörden.

Minderjährige hingegen benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Hierzu gibt es Sonderreglungen die es unbedingt zu beachten gilt.

Welche Gewerbe gibt es?

Oft denken Gründer das jede Tätigkeit eine Registrierung beim Gewerbeamt erfordert. Hast du jedoch einen freien Beruf, auch Freiberufler genannt, ist dies bei dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

Gerade bei den Ämtern müssen die Information immer sehr genau sein immer mehr Unternehmer machen hier bereits schon die ersten Fehler zum Beispiel in ihrer Firma den Name einer Phantasie erhält (Phantasienamen).

Sollten Sie hier Hilfe benötigen wennden Sie sich unbedingt an Experten wie zum Beispiel GewerbeAnmeldung.com. Gewerbe sind zur Anzeige verpflichtet und es gelten hier feste Regeln und Gesetze nach deren Informationen sie Ihre Registrierung vornehmen müssen.

Eine freiberufliche Tätigkeit gibt es zum Beispiel wenn man Rechtsanwalt ist oder Steuerberater oder Künstler.

Eine Erlaubnispflicht nach § 29 ff. der Gewerbeordnung ist für selbstständige Altenpfleger, Gründer von Taxiunternehmen, Fahrschulen die nur mit einer genehmigung durchstarten können.

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Eine Gewerbeanmeldung wird typischerweise bei dem zuständigen Gewerbeamt, Ordnungsamt Stadt oder Gemeinde vorgenommen die Gewerbeanmeldung ist für den Fall dass sie Umsatz machen über ihr Gewerbe zwingend erforderlich.

Anzumelden sind zum Beispiel Gewerbebetriebe nicht jedoch freiberufliche Tätigkeiten.

Die Frage ist immer sind Sie Freiberufler oder gibt es eine andere Art der Tätigkeit die angemeldet werden muss. Für Selbstständige ist es daher wichtig das Gewerbe Anmelde Formular erst richtig auszufüllen wenn diese Frage geklärt ist ob ein Gewerbe vorliegt oder ein Freiberufler.

Hier gilt immer das sie sich ordentlich vorher informieren oder Hilfe einholen.

Wo meldet man ein Gewerbe an?

Eine Gewerbeanmeldung nehmen Sie bei den zuständigen Behörden in Ihrem Bezirk vor. Das kann das Ordnungsamt sein das Gewerbeamt die Stadt, Gemeinde oder das Stadthaus.

Die Gewerbeanmeldung und auch die Aufnahme ihres Betriebs sind dann dort anzuzeigen. Sollten Sie Hilfe benötigen oder Fragen haben müssen Sie unbedingt vorher vor der Gewerbe Anmeldung sich erkundigen.

In einigen Großstädten gibt es kein Gewerbe Amt, so z.B. in Hamburg. Hier übernehmen das die Bezirksämter. In kleineen Städten sind es dann auch schonmal das Einwohnermeldeamt oder die Stadtverwaltung.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Gewerbe anmelden kostet in der Regel zwischen 10-65 € die GewerbeAnmeldung, sich also selbstständig anmelden zu wollen ist eher eine Frage welche Beitrag ihr zuständiges Gewerbeamt verlangt.

Hierzu müssen Sie sich nicht unbedingt erkundigen, da sie vom Gewerbeamt eine Rechnung gestellt bekommen.

Hilfreich sind oft Informationen auf der Webseite wo sie dann die vielen Gebühren und Anforderung zur Abgabe und den Gewerbe anmelden Kosten finden.

Tipp: Als Kleingewerbe unter 22.000.- € im ersten jahr Umsatz machen spart die Gewerbe Steuer.

Was braucht man um ein Gewerbe anzumelden?

Um ein Gewerbe anmelden zu können gilt es alle wichtigen Dokumente für die GewerbeAnmeldung mitzubringen. Hierzu müssen Sie bei der Gewerbeanmeldung den Personalausweis, eventuelle behördliche Bescheinigungen, die Aufenthaltserlaubnis, Meister-Briefe, Konzession, erlaubnis der Handwerkskammer und eventuell noch ein polizeiliches Führungszeugnis.

Weitere Unterlagen können Sie gegebenfalls nachreichen. Eine komplette Liste mit Antworten gibt es meistens auf der Webseite der zuständigen Behörden wo man angemeldet wird.

Ab wann Nebengewerbe anmelden?

Eine neben Tätigkeit als Gewerbe anzumelden ist erfreulich ist erforderlich wenn sie neben ihrer normalen Arbeit auch neben her Gewinn erzielen. Sie müssen die Arbeiten ihres Gewerbes zwingend anmelden.

Als Nebengewerbe zählen Sie wenn sie weniger als 18 Stunden neben ihrem Hauptberuf pro Woche tätig werden.

Die meisten Gründer starten mit einer Gewerbeanmeldung als Kleinunternehmer im Nebenerwerb und stellen somit ein Kleingewerbe da.

Auch ich habe damals im Nebenerwerb begonnen. Ich bin arbeiten gegangen und habe mich dann Nebenher selbstständig gemacht. So konnte ich in Ruhe prüfen ob die eigene Firma überhaupt etwas für mich ist.

Nach einiger Zeit habe ich dann bemerkt das ich kaum noch Freizeit hatte. Der Hauptberuf und meine Selbstständigkeit nebenher war einfach zuviel. Ich habe mich dann für die Hauptberufliche Selbstständigkeit entschieden, was nun über 20 Jahre her ist. An jedem Tag wo ich aufwache freue ich mich auf meine Arbeit. Es macht mir einfach Spaß Menschen zu helfen Ihren Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen.

Welches Gewerbeamt ist zuständig?

Die Gewerbe Anmeldung können Sie bei Ihrem zuständigen Behörden in Ihrem Bezirk vornehmen. Das ist meistens die Stadtverwaltung, das Gewerbeamt, das Ordnungsamt, und in einigen Gemeinden auch die Industrie und Handelskammer.

Ihr Gewerbe anmelden dürfen und müssen Sie also bei der Behörde oder online.

Achte darauf, das du keine Fehler machst. Gerade wenn man sowas noch nie gemacht hat schleichen sich schnell mal Fehler ein aufgrund von Unwissenheit. Hier mal zwei Beispiele:

  1. Beim Gewerbe-Anmelde-Formular: Nehmen wir an Sie möchten Mode verkaufen und geben dies bei der Gewerbe – Anmeldung an. Nun erhalten Sie von Ihrem Großhändler ein Angebot und nehmen noch Handys dazu. Da sie dies nicht in den Formularen aufgeführt haben müssen Sie die Tätigkeitsbeschreibung erweitern lassen. Daher empfehle ich möglichst weitläufige Angeben zu machen wie „Handel mit Waren aller Art“.
  2. Finanzamt: Wenn Sie hier das beliebte Kreuz zur Kleinunternehmerregelung nicht setzen, sind Sie für rund 60 Monate an Ihre Entscheidung gebunden und verpassen die Vorteile der Kleinunternehmerregelung.

Weitere Möglichkeiten ihr Gewerbe anzeigen zu können finden Sie auf der Website von GewerbeAnmeldung.com. Hier finden Sie die Antwort wie man ein Gewerbe am schnellsten angemeldet bekommt und worauf zu achten ist.

Gewerbeschein wie lange warten?

Üblicherweise gehen Sie für die GewerbeAnmeldung direkt zu ihrem Gewerbe-amt. Hier melden Sie das Gewerbe an und erhalten oft umgehend den Gewerbeschein. Manchmal erhalten Sie diesen aber auch per Post zugeschickt.

Sie müssen also kein Jahr warten und es dauert in der Regel wirklich nur wenige Tage bis der Gewerbe-schein bei Ihnen dann eintrifft. Ihre Anzeigepflicht zu ihrem Haupt oder neben Gewerbe darf man auch online in einigen Bundesländern nachkommen seit einigen Jahren.

Wie melde ich ein Reisegewerbe an? Wer stellt die Reisegewerbekarte aus?

Reisegewerbe anmelden

Erfolgreich in Deutschland ein Reisegewerbe anmelden

Der Begriff Reisegewerbe wird in Deutschland für zahlreiche verschiedene Gewerbe verwendet. Während manche von ihnen einen eigenen Reisegewerbeschein benötigen, entfällt die Pflicht für einige von ihnen. Planst du, in Deutschland Reisegewerbetätiger zu werden, musst du dein Gewerbe standardmäßig beim Gewerbeamt anmelden. Für Unternehmer, welche auf Reisen sind, gilt gleichzeitig die Pflicht, ihren Gewerbeschein immer mit sich zu führen.

Definition Reisegewerbe

Der Begriff Reisegewerbe umfasst grundsätzlich keine eigene Branche im engeren Sinne. Betreibt jemand ein Gewerbe unter dieser Bezeichnung, definiert der Begriff vielmehr die bestimmte Art und Weise, wie er oder sie seine Tätigkeit ausübt. In der Gewerbeordnung wird das Gewerbe genau festgelegt. Unter Reisegewerbe werden folglich Gewerbetreibende verstanden, welche eine gewerbsmäßige Tätigkeit ausüben, ohne dass davor eine Bestellung dieser Tätigkeit stattgefunden hat. Zugleich muss die Tätigkeit außerhalb der gewerblichen Niederlassung stattfinden. Ebenfalls muss keine gewerbliche Niederlassung vorhanden sein, um Bestellungen oder Waren zu verkaufen oder anzukaufen. Dasselbe gilt für das Anbieten oder den Bestellungen von Leistungen. Die unterhaltende Tätigkeit als Schausteller sowie nach Schaustellerart fällt gleichfalls unter diese Definition.

Zu den Reisegewerbetreibenden zählen unter anderem

  • Vertreter an der Haustür
  • Verkäufer im Bauchladen
  • Gewerbetreibende mit einem mobilen Stand
  • Gewerbliche Tätigkeiten durch Herumziehen, zum Beispiel Handwerker

Folglich kommen die Kunden eines Reisegewerbetreibenden nicht zu ihm, sondern er zu den Kunden. Er ergreift selbst die Initiative und sucht seine Kunden auf, um seine Dienstleistungen und Produkte vor Ort anzubieten oder durchzuführen. Damit ein Gewerbetätiger dies legal ausüben darf, muss er über eine Reisegewerbekarte bzw. einen Reisegewerbeschein verfügen.

Tätigkeiten als Reisegewerbetätiger

Möchtest du dich als Reisegewerbetätiger selbstständig machen, kannst du dies deutschlandweit tun. Für Reisegewerbetätige gibt es keine Einschränkung bezüglich ihrer Tätigkeit, wodurch sie wie beim normalen Gewerbe eine beliebige Tätigkeit ausüben können. Jedoch existieren bestimmte Tätigkeiten, welche aus Schutz für die Gewerbetätigen verboten sind. Dazu gehört vor allem der Vertrieb von

  • Edelmetalle
  • Edelsteine
  • Schmucksteine
  • Gifte
  • Wertpapiere
  • Lotterielose

Möchtest du als Reisegewerbetätiger Produkte verkaufen, welche zu diesen Gruppen gehören, übst du eine illegale Tätigkeit aus. Aus diesem Grund solltest du das Verbot dringend beachten, um nicht mit Strafen oder einem Gewerbeverbot konfrontiert zu werden.

Gründung eines Reisegewerbes

Um ein eigenes Reisegewerbe zu gründen, gehst du gleich vor wie bei jedem anderen Gewerbe ebenfalls. Somit musst du schrittweise planen, bevor du dein Gewerbe starten kannst. Von der Geschäftsidee bis zum Gewerbestart kann es dabei mehrere Monate dauern.

Einen Businessplan erstellen

Zunächst musst du über eine gute Geschäftsidee verfügen, welche dir garantiert, dass deine Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Danach solltest du einen Businessplan erstellen. Für Reisegewerbetätige empfiehlt es sich immer, einen Businessplan inklusive Finanzplan zu kreieren. Nur dadurch kannst du dir vor Augen führen, welche Voraussetzungen du für dein Unternehmen treffen und mit welchen Kosten du rechnen musst. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du Fragen zur Erstellung eines Businessplans hast. Unsere praktische Checkliste hier zeigt dir ebenso auf, welche Schritte du beachten musst.

Die Anmeldung beim Gewerbeamt

Nachdem du einen Businessplan erstellt hast, kannst du dein Gewerbe anmelden. Alle Reisegewerbetätigen wie etwa Schausteller, Marktkaufleute oder Handwerker ohne festen Sitz unterliegen der Anmeldepflicht für Gewerbe in Deutschland. Somit müssen sie ihr Gewerbe beim Gewerbeamt in ihrer Stadt oder Gemeinde anmelden. Für die Anmeldung benötigst du das Anmeldeformular, welches du vor Ort beim Gewerbeamt oder per Download zur Verfügung gestellt bekommst. Manche Gemeinden und Städte ermöglichen dir zugleich, dein Gewerbe komplett online anzumelden. Benötigst du Hilfe bei der Ausfüllung des Anmeldeformulars, kannst du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt musst du das Anmeldeformular unterschrieben abgeben. Das gestempelte Formular gilt für dich als Reisegewerbekarte.

Anders als ein normales Gewerbe benötigst du als Reisegewerbetätiger eine Erlaubnis für deinen Stand. Nur mit dieser Erlaubnis ist es dir gestattet, einen eigenen Stand zu betreiben. Die Erlaubnis bekommst du beim Ordnungsamt. In manchen Fällen müssen Reisegewerbetreibende ebenso das Bauamt kontaktieren.

Da du als Gewerbetreibender auch Steuern zahlen musst, sendet dir das Finanzamt nach der Gewerbeanmeldung den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Ergänzend vergibt das Finanzamt dir deine Steuernummer. Du musst den Fragebogen ausfüllen und erneut absenden. Falls du dein Gewerbe nur als Kleingewerbe betreiben möchtest, musst du am Fragebogen die Kleinunternehmerregelung vermerken.

Pflichten für Reisegewerbetreibende

Jedes Gewerbe in Deutschland muss den Gewerbeschein besitzen, damit es legal betrieben werden kann. Als Reisegewerbetätiger musst du jedoch nicht nur im Besitz der Reisegewerbekarte sein, sondern diese immer mit dir führen. Kommt es zu Kontrollen, musst du die Karte vorzeigen können. Führst du sie nicht mit dir oder hast du sie verloren, sodass der Gewerbeschein nicht vorzeigbar ist, musst du mit einer Geldstrafe rechnen.

Zugleich ist die Anmeldung eines Reisegewerbes nicht kostenlos. Jeder Reisegewerbetreibende muss eine Verwaltungsgebühr entrichten. Die Höhe der Gebühr unterscheidet sich je nach angestrebter Tätigkeit. Durchschnittlich beträgt sie zwischen 30 Euro und 400 Euro.

Wichtige Unterlagen für Reisegewerbetreibende

Für die Anmeldung deines eigenen Reisegewerbes und für den Erhalt der Reisegewerbekarte musst du mehrere Unterlagen erbringen. Die Unterlagen musst du alle bei der Anmeldung vorlegen. Neben dem Formular benötigst du einen gültigen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass mitsamt Lichtbild. Ebenfalls musst du einen Auszug aus dem Handelsregister und ein Führungszeugnis vorlegen. Der Handelsregisterauszug ist nur Pflicht, falls dein Gewerbe dort eingetragen wurde. Den Reisegewerbeschein bekommst du zudem nur mit einem Auszug aus dem Gewerbezentralregister.

Möchtest du als Reisegewerbetreibender eine Tätigkeit mit Lebensmittel ausüben, brauchst du noch weitere Bescheinigungen. Wichtig für dich ist eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Ohne die Bescheinigung stellt dir das Gewerbeamt die Reisegewerbekarte nicht aus. Abschließend musst du ein Lichtbild vorlegen und die Verwaltungsgebühr bezahlen. Hast du noch Fragen zu den Unterlagen, welche du alle für dein Gewerbe benötigst, kannst du diese entweder an dein zuständiges Gewerbeamt oder an uns von Gewerbeanmeldung.com stellen.

Reisegewerbetätiger werden ohne Reisegewerbekarte

Für Reisegewerbetätige existieren zahlreiche Ausnahmen, sodass sie nicht für jedes Gewerbe eine Reisegewerbekarte benötigen. Hierbei handelt es sich meist um Tätigkeiten, welche dem Reisegewerbe ähneln.

Beispielsweise musst du den Gewerbeschein nicht besitzen, wenn du gelegentlich auf verschiedenen Veranstaltungen wie etwa öffentlichen Festen, Messen oder Ausstellungen bist und die zuständige Behörde dir die Erlaubnis erteilt hat, dass du deine Ware dort feilbieten darfst. Auch bei selbstgewonnenen Erzeugnissen aus der Land- oder Forstwirtschaft, dem Obst-, Gemüse- oder Gartenbau, der Imkerei oder der Geflügelzucht musst du keine Gewerbeanmeldung durchführen.

Ebenso hat die Einwohnerzahl deines Ortes oder deiner gewerblichen Niederlassung Einfluss auf die Gewerbekarte. Besitzt die Gemeinde nicht mehr als 10.000 Einwohner, kannst du dort ohne Gewerbeschein deine Tätigkeit ausüben. Verteilst du auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Wegen Druckwerke, musst du ebenfalls keine Reisegewerbekarte besitzen. Dennoch solltest du beachten, dass das Verteilen von Druckwerken nicht überall in Deutschland ohne Genehmigung gestattet ist. Frage am besten bei der Verwaltung in der Stadt nach, ob du eine Erlaubnis benötigst.

Reisegewerbetreibender werden leicht gemacht

Der Begriff Reisegewerbe beinhaltet zahlreiche gewerbliche Tätigkeiten. Unter anderem wirst du zum Reisegewerbetreibender als

  • Vertreter an der Haustür
  • Verkäufer im Bauchladen
  • Gewerbetreibende mit einem mobilen Stand
  • Gewerbetreibender durch Herumziehen, zum Beispiel Handwerker

Gleich wie bei jedem anderen Gewerbe ebenfalls musst du eine Anmeldung beim Gewerbeamt durchführen und eine Gewerbekarte bekommen. Die Reisegewerbekarte musst du jedoch immer bei dir führen, wobei es Ausnahmetätigkeiten gibt. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, wenn du Fragen zur Anmeldung deines eigenen Reisegewerbes hast.

Weitere Gewerbe Themen:

Unternehmensgründung: Was braucht man dafür?

Wie gründe ich ein Unternehmen?-Unternehmensgründung

Was wird für die Gründung eines Unternehmens in Deutschland benötigt?
Mehr zu Behörden, Eigenkapital, Hilfe etc.

Viele Personen in Deutschland starten mit einer Idee ihr eigenes Unternehmen und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dennoch müssen für die Gründung eines Unternehmens zahlreiche Schritte beachtet werden. Möchtest du dich selbstständig machen, solltest du deshalb alles berücksichtigen, was du für eine Unternehmensgründung benötigst. Hierzu zählen nicht nur ein guter Businessplan, sondern auch die richtige Finanzierung und entsprechende Ansprechpartner und Beratungsstellen.

Von der Idee zum Unternehmensgründung

Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen, beginnst du in der Regel mit einer guten Geschäftsidee. Je besser und individueller deine Idee ist, desto eher wirst du Kunden finden und Erfolg haben. Aus diesem Grund solltest du zunächst deine Geschäftsidee gut ausarbeiten und einen Businessplan erstellen. Durch den Businessplan siehst du genau, welche Punkte du zu welchem Zeitpunkt umsetzen musst.

Nach deiner Idee und deinem fertigen Businessplan musst du deinen Geschäftsstart vorbereiten. Dazu gehört vor allem die Anmeldung deines Unternehmens. Um eine Unternehmensgründung in Deutschland legal umzusetzen, musst du jede gewerbliche Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden. Freie Berufe hingegen melden sich bei der Künstlersozialkasse. Dein Geschäftsstart befasst sich zugleich mit weitaus mehr Themen als nur der Gewerbeanmeldung. Versicherungen, Mitarbeiter, Markenschutz und vieles mehr musst du als Unternehmer beachten. Hast du zugleich ein Geschäftskonto eröffnet und den passenden Standort für dein Unternehmen gefunden, kannst du als Unternehmer durchstarten. Bis es jedoch so weit ist, vergehen von der Idee bis zur Eröffnung meist mehrere Monate. Folglich musst du viel Zeit und Geduld investieren.

Am Anfang ist die Planung

Bevor du dein Unternehmen beim Gewerbe anmeldest, musst du zunächst mit der Grundplanung beginnen. Jede Unternehmensgründung in Deutschland benötigt einen grundlegenden Plan, um erfolgreich zu werden. Unter anderem musst du

  • den Standort deines Unternehmens
  • den Außenauftritt von dir und deinem Unternehmen
  • mögliche Mitarbeiter
  • eine erste Geschäftsausstattung

berücksichtigen.

Als Standort für die Unternehmensgründung können verschiedene Einrichtungen fungieren. Wichtig ist, dass der Standort den Gepflogenheiten und Voraussetzungen deines Unternehmens entsprechen. Für ein Restaurant musst du beispielsweise ein geeignetes Gastronomiegebäude finden. Als Einzelunternehmer kannst du dir ein Büro mieten oder Home Office mit einem Bürozimmer in deinem Haus oder deiner Wohnung durchführen. Auch ein Ladengeschäft ist möglich. Die Geschäftsausstattung hängt dabei wesentlich von deinem Geschäftsstandort ab. Hard- und Software, Einrichtungsgegenstände und Firmenfahrzeuge sollten deshalb auf dein Unternehmen und seinen Standort angepasst sein.

Schritt zum eigenen Unternehmen

Hast du die Planung für dein Unternehmen abgeschlossen, beginnt für dich die Schritt Umsetzung deiner Unternehmensgründung. Übst du eine gewerbliche Tätigkeit in Deutschland aus, gilt für dich die Anmeldepflicht. Folglich musst du dein zuständiges Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde aufsuchen und dein Unternehmen dort anmelden. Für die Anmeldung benötigst du das Anmeldeformular, welches du entweder vor Ort oder per Download über das Internet erhältst. Manche Gewerbeämter bieten zugleich den gesamten Anmeldeprozess rein online an.

Sobald du das Anmeldeformular hast, musst du es korrekt ausfüllen und unterschrieben abgeben. Unter anderem werden Daten zu dir und deinem Gewerbe erfragt. Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne persönlich oder mit unserer praktischen Checkliste hier, wenn du Fragen zur Anmeldung eines Gewerbes hast.

Nachdem du dein Gewerbe beim Gewerbeamt angemeldet hast, musst du noch weitere Ämter aufsuchen. Das Gewerbeamt verständigt diese meist automatisch, wodurch du schriftlich weitere Anweisungen vom jeweiligen Amt bekommst. Unter anderem musst du dich

  • beim Finanzamt
  • bei der IHK
  • bei der Berufsgenossenschaft
  • bei der jeweiligen Krankenkasse

melden. Während die Anmeldung bei der IHK, der Berufsgenossenschaft und beim Finanzamt Pflicht sind, musst du nur mögliche Angestellte bei der Krankenkasse anmelden. Als Unternehmer musst du dich nämlich selbst versichern, sodass du dir aussuchen kannst, wo du dich versichern lassen möchtest.

Das Finanzamt schickt dir automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu und vergibt dir eine Steuernummer. Auf diesem Fragebogen musst du weitere Angaben zu dir und deinem Unternehmen machen. Möchtest du als Kleinunternehmer von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, musst du diese am Fragebogen angeben.

Auf Sonderregelungen achten und bearbeiten

Nicht jedes Unternehmen lässt sich ohne eine bestimmte Erlaubnis oder Genehmigung eröffnen und führen. Für manche Unternehmensgründungen musst du bestimmte Qualifikationen nachweisen, welche du durch die jeweilige Behörde bestätigt bekommst. Beispielsweise musst du das Bauamt oder Gesundheitsamt aufsuchen oder eine Unterrichtung bei der IHK durchführen lassen. In jedem Bundesland findest du einen einheitlichen Ansprechpartner, welcher dich bei allen Formalien unterstützt. Weist du nicht, welche Genehmigungen du für die Gründung deines Unternehmens benötigst, kannst du dich somit an den entsprechenden Ansprechpartner oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Gerne beraten wir dich und verweisen dich an die richtige Stelle weiter.

Die notwendige Finanzierung

Für die Gründung jedes Unternehmens benötigst du entsprechendes Kapital. Grundsätzlich stehen dir

  • Eigenkapital
  • Fremdkapital

zur Verfügung. Unter Eigenkapital wird generell dein Erspartes verstanden, welches du für die Gründung und Eröffnung deines Unternehmens einsetzt. Fremdkapital hingegen sind meist Kredite, Förderungen oder Darlehen, welche du von Dritten erhältst und du in den meisten Fällen zurückzahlen musst. Vor allem Jungunternehmer besitzen nicht immer ausreichend Eigenkapital, wodurch sie auf Fremdkapital zurückgreifen müssen. Viele Unternehmer können hierbei bestimmte Unternehmerkredite beziehen, welche günstiger als normale Kredite sind.

Damit du überhaupt weist, wie viel Kapital du benötigst und mit welchen Kosten du rechnen musst, solltest du immer einen Finanzplan gemeinsam mit dem Businessplan erstellen. Mit einem guten Businessplan in Kombination mit einem ausgearbeiteten Finanzplan kommst du leichter an Fremdkapital. Am besten wendest du dich an Banken und Kreditinstitute, welche sich auf Kredite und Darlehen für Unternehmer spezialisiert haben.

Um dein Kapital sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu verwalten, solltest du zugleich immer ein Geschäftskonto eröffnen. Obwohl du dein Unternehmen in der Startphase auch mit deinem privaten Konto führen kannst, benötigst du bei vielen Ämtern ein eigenes Geschäftskonto. Erkundige dich rechtzeitig, welche Banken Geschäftskonten anbieten und wie die Konditionen aussehen. Nicht jede Bank führt Geschäftskonten mit denselben Möglichkeiten. Vor allem Onlinebanken bieten nur wenige Optionen an.

Kunden von Beginn an gewinnen

Nachdem du alle Formalitäten abgeschlossen hast, kannst du theoretisch die Gründung deines Unternehmens beenden. Dennoch solltest du während der Gründungsphase bereits an das wichtigste für dein Unternehmen denken: Kunden. Damit dein Unternehmen erfolgreich ist, solltest du so früh wie möglich dein Angebot bewerben und Kunden gewinnen. Überzeuge potenzielle Kunden mit deinen Produkten oder Dienstleistungen. Mit der richtigen Werbung und einem passenden Angebot kannst du schnell mit einem kleinen und zugleich wachsenden Kundenstamm rechnen. Welche Werbung du betreibst, hängt dabei von deinem Budget und deinen Möglichkeiten ab. Ein stimmiges Marketingkonzept hilft dir, die richtige Werbemöglichkeit für dein Unternehmen festzulegen.

Fazit: Unternehmensgründung leicht gemacht

Möchtest du in Deutschland ein Unternehmen gründen, musst du zahlreiche Schritte beachten. Unter anderem benötigst du

  • eine gute Geschäftsidee
  • einen Businessplan
  • ausreichend Kapital
  • Anmeldungen bei zuständigen Ämtern
  • einen geeigneten Standort
  • Kunden und passende Dienstleistungen oder Produkte

Nur wenn du alle Schritte beachtest und richtig umsetzt, verläuft der Start als Jungunternehmer problemlos. Benötigst du Hilfe bei den einzelnen Schritten, kannst du dich an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Wir helfen dir gerne bei allen anfallenden Fragen zum Thema Unternehmensgründung und sagen dir, wie du mit deinem Unternehmen erfolgreich wirst.

Weitere Gewerbe Themen:

Wie kann man ein Startup gründen?

Startup gründen

Wie gründet man ein erfolgreiches Startup

Startups stellen eine gute Möglichkeit dar, eine individuelle und neue Geschäftsidee ausprobieren. Vor allem Jungunternehmen wagen den Schritt und gründen ihre eigene Existenz mit einem Startup. Dennoch stellen sich viele die Frage: Wie gründe ich ein erfolgreiches Startup? Mit nur wenigen Tipps und Schritten gelingt es dir, dein Startup aufzubauen und zum erfolgreichen Unternehmer zu werden.

Die richtige Idee

Du möchtest ein eigenes Unternehmen gründen und als Jungunternehmer durchstarten. Dazu brauchst du bei einem Startup wie bei einem normalen Unternehmen eines: die richtige Geschäftsidee. Während manche Startups mit der Geschäftsidee „geboren“ werden, basieren die meisten Unternehmen in diesem Prinzip auf privatem Interesse oder Erfahrung in der jeweiligen Branche. Reist du beispielsweise leidenschaftlich gerne, kann deine Idee für dein Startup aus dem Reisebereich kommen. Ernährst du dich hingegen gesund und abwechslungsreich, kann dich hingegen der Food-Sektor ansprechen.

Während die Idee für das eigene Startup zunächst richtig und erfolgversprechend erscheinen mag, musst du jedoch überprüfen, ob sie sich tatsächlich für ein Unternehmen eignet. Manche Ideen scheinen zu Beginn als vielversprechend und entpuppen sich letztendlich als ein Reinfall. Aus diesem Grund solltest du folgende vier Schritte vor der Gründung deines Jungunternehmens beachten:

  • Wettbewerber und Markt überprüfen
  • Testlauf durchführen
  • grobe Kalkulation erstellen
  • Berater konsultieren und gegebenenfalls miteinbeziehen

Die notwendigen Schritte für ein Startup

Findest du eine perfekte Geschäftsidee für dich, solltest du zunächst überprüfen, ob die Idee in Deutschland oder anderswo bereits existiert. Wettbewerber erschweren dein Vorhaben deutlich. Je größer der Markt ist und je häufiger deine Idee gleich oder ähnlich vertrieben wird, desto schwieriger wird es für dich werden, ein erfolgreiches und gewinnbringendes Unternehmen zu führen. Bei der Überprüfung des Markts und der Wettbewerber solltest du überprüfen, was deine Idee besser als die bisherigen Anbieter am Markt macht und ob sie einfacher, hochwertiger oder günstiger als andere Produkte ist. Die Positionierung sowie das Alleinstellungsmerkmal am Markt ist entscheidend für ein erfolgreiches Startup.

Mit einem „Dummy“ lässt sich deine Geschäftsidee im nächsten Schritt einfach und schnell testen. Mit einer simplen, kostenlosen bzw. kostengünstigen Webseite und einer gezielten Online-Marketing-Kampagne findest du leicht heraus, ob deine Idee funktioniert und fruchtet. Auch Freunde und Bekannte können als „Testobjekt“ fungieren, obwohl sie nicht so neutral wie Fremde sind.

Funktioniert deine Idee, musst du dich anschließend mit der Kalkulation befassen. Nur wenn jemand bereit ist, für deine Idee zu bezahlen, kannst du ein Unternehmen führen. Mit einer ersten groben Kalkulation führt du dir leicht vor Augen, welches Startkapital du benötigst und wie hoch deine potenziellen Einnahmen aus Verkäufen oder deinen Dienstleistungen sind. Die Hochrechnung der potenziellen Einnahmen ist zwar meist schwer. Dennoch solltest du diese wichtige Aufgabe nicht vergessen, damit dein Startup gleich nach seiner Gründung nicht Bankrott geht.

Benötigst du Hilfe bei der Gründung deines Startups, solltest du dich an professionelle Startup-Berater wenden. Diese helfen dir, deine Idee auszuarbeiten und zeigen dir, wie ein Businessplan und Geschäftsmodelle aussehen, wie du die Finanzierung durchführst und Bankgespräche ablaufen. Beim Erstgespräch, welches in der Regel unverbindlich ist, kannst du dabei nicht nur deine Startup-Idee vorstellen, sondern gleichzeitig ein neutrales Feedback erhalten. Gerne helfen wir von Gewerbeanmeldung.com dir ebenfalls festzustellen, ob du mit deiner Geschäftsidee erfolgreich sein wirst.

Gründung und Finanzierung eines Startups

Möchtest du ein Startup gründen, benötigst du entsprechende finanzielle Ressourcen oder Unterstützung. Viele Personen, welche ein Start up gründen, besitzen dabei meist kein Kapital und suchen deshalb um finanzielle Unterstützung an. Mit der richtigen Geschäftsidee und einem Businessplan gelingt es dir hierbei, die notwendigen finanziellen Mittel aufzutreiben. Vor allem kannst du

  • Bootstrapping
  • Startup-Kredite
  • Fremdkapital von Investoren
  • Startup-Fördermittel

ansuchen oder betreiben. Welche Finanzierung letztendlich die beste für dich ist, zeigt sich bei einer genauen Überprüfung.

Bootstrapping bedeutet für dich, dass du gänzlich auf externe Finanzierung verzichtest und aus eigener Kraft dein Unternehmen hochziehst. Um diese Finanzierungsmöglichkeit umzusetzen, musst du jedoch möglichst schnell Einnahmen sowie einen positiven Cashflow generieren. Die Einnahmen finanzieren das weitere Wachstum deines Startups.

Gelingt es dir nicht, aus eigener Kraft dein Startup zu finanzieren, kannst du bei der KfW-Bank in Deutschland eigene Gründerkredite wie etwa das KfW-Startgeld beantragen. Da die KfW-Bank keine eigenen Filialen besitzt, läuft die Finanzierung über deine Hausbank ab. Nur mit einem sehr guten Businessplan kannst du in der Regel die Bank überzeugen und die Finanzierungshilfe erhalten. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, einen Businessplan zu erstellen. Mit unserer Checkliste hier kannst du alleine deine Geschäftsidee leicht ausarbeiten und mit uns anschließend besprechen.

Benötigst du eine größere Summe als jene von der KfW-Bank, um dein Start up gründen zu können, solltest du nach Investoren suchen. Vor allem Startups, welche international tätig werden möchten, benötigen häufig die Hilfe von Investoren. In vielen Fällen lassen sich Investoren durch einen Dummy sowie einem guten Businessplan gewinnen.

Andere Fördermittel kannst du ebenso ansuchen. Unter Fördermittel für Startups werden unter anderem zinsgünstige Gründerdarlehen oder Förderungen von Startup-Beratungen verstanden. Gründerdarlehen werden zum Beispiel von der KfW-Bank oder anderen Kreditinstituten vergeben. Der Vorteil dieser Förderungen liegt darin, dass sie auch für nur langsam gewinnerzielende Startups finanzierbar sind. Beziehst du dein Fördermittel von einer Startup-Beratung, zahlst du gleichzeitig für die Beratung an sich deutlich weniger.

Voraussetzungen, um ein Startup gründen zu können

Hast du deine Geschäftsidee getestet und die notwendige Finanzierung erreicht, kannst du theoretisch dein Start up gründen. Dennoch existieren noch einige Voraussetzungen, damit dein Unternehmen erfolgreich wird.

Zunächst darfst du nicht vergessen, dass ein Startup zugleich ein Risiko darstellt. Du musst verschiedene Dinge ausprobieren, ohne zu wissen, ob sie tatsächlich funktionieren. Eine Garantie, dass deine Geschäftsidee und somit dein Startup erfolgreich sind, gibt es nicht. Triff dich am besten mit anderen Unternehmen oder informier dich in deiner Region über sie und frag nach, warum sie gescheitert sind oder wie sie erfolgreich wurden.

Damit dein Startup außerdem erfolgreich wird, ist und bleibt, benötigst du selbst Durchhaltevermögen. Nut mit sehr viel harter Arbeit kannst du die gewünschten Gewinne erzielen. Möchtest du ein Startup gründen, darf es dir somit nicht an Motivation und Leidenschaft fehlen. In der Regel dauert es jedoch Jahre, bis sich dein Startup tatsächlich etabliert und du hohe Gewinne verzeichnen kannst. Folglich solltest du nicht vom schnellen Geld träumen, sondern realistisch bleiben.

Zugleich musst du immer enorm selbstkritisch sein. Selbst wenn du äußerst selbstbewusst oder gar arrogant auftreten musst, zeigt dies nur, dass du viel Zeit und Arbeit in dein Unternehmen investierst. Am besten hinterfragst du deine Idee sowie deine Kompetenzen immer wieder und bleibst offen für externes Feedback. Kritische Kundenstimmen zeigen dir, wo du dein Unternehmen, deine Produkte und Dienstleistungen sowie deinen Service effektiv verbessern kannst. Ignorierst du hingegen Feedback, kann dein Unternehmen wesentlich darunter leiden.

Erfolgreich ein Startup gründen – viel Arbeit für deine Idee

Ein Startup gründen bedeutet nicht sofortigen Erfolg, sondern ist immer mit viel Arbeit verbunden. Mit

  • der richtigen Geschäftsidee
  • einem guten Businessplan
  • Testläufen
  • einer guten Marketingstrategie

kannst du sichergehen, dass dein Unternehmen tatsächlich Gewinne erzielt. Zugleich benötigst du eine hohe Risikobereitschaft, viel Durchhaltevermögen und Selbstkritik, damit dein Startup lange bestehen kann. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir dabei jederzeit gerne, einen Businessplan für die Finanzierung deines Startups zu erstellen und deine Geschäftsidee auszuarbeiten.

Weitere Gewerbe Themen:

Kleingewerbe richtig anmelden – Kosten und Pflichten

Kleingewerbe in Deutschland richtig anmelden – Achte auf Kosten und Pflichten

Möchtest du dich selbstständig machen und ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit mit einem Kleingewerbe machen. Sowohl als zweites Standbein wie als Start in das Unternehmerdasein eignen sich die kleinen Gewerbe hervorragend. In den verschiedenen Bundesländern in Deutschland existieren jedoch Unterschiede bezüglich der Pflichten und Kosten, welche du vor der Anmeldung unbedingt beachten musst.

Pflicht zur Gewerbeanmeldung

Möchtest du in Deutschland ein eigenes Gewerbe führen, kannst du dies jederzeit machen. Neben dem normalen Gewerbe kannst du ein Kleingewerbe anmelden und somit zum Kleingewerbetreibenden werden. Ob du dein Kleingewerbe als zweites Standbein oder als Start für ein wachsendes Unternehmen verwendest, bleibt hierbei vollkommen dir überlassen. Jedoch musst du beachten, dass in Deutschland generell eine Pflicht zur Gewerbeanmeldung in allen Bundesländern gilt. Somit musst du beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde dein Kleingewerbe anmelden.

Standardmäßig benötigst du zur Anmeldung deines Kleingewerbes ein Anmeldeformular. Dieses bekommst du vor Ort beim Gewerbeamt. Manche Ämter bieten das Formular außerdem per Download online an. Das ausgefüllte Formular musst du danach entweder persönlich bei deinem zuständigen Amt abgeben oder per Post zusenden. In manchen Bundesländern kannst du sogar die Anmeldung komplett online durchführen. Dies ist unter anderem in

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Sachsen
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Hamburg

möglich. Das Onlineformular unterscheidet sich dabei nicht vom Standardformular. Bei der Onlineanmeldung musst du alle Unterlagen als Anhang beifügen. Danach wird das Formular bearbeitet und dir der Gewerbeschein ausgestellt. Benötigst du Hilfe beim Ausfüllen des Formulars, kannst du dich jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Zudem bieten wir dir hier eine praktische Checkliste, auf welcher du alle notwendigen Schritte und Unterlagen siehst.

Kosten für die Anmeldung eines Kleingewerbes

Planst du, dein Kleingewerbe anmelden zu lassen, musst du mit Kosten rechnen. Obwohl es sich um ein kleines Gewerbe handelt, ist die Anmeldung in keinem Bundesland kostenlos. Somit besteht kein Unterschied zwischen Kleingewerbe und einem größeren Gewerbe. Als Anmeldekosten für ein Kleingewerbe wird standardmäßig die Bearbeitungsgebühr für die Bearbeitung der Anmeldeunterlagen verstanden. In jeder Stadt und in jedem Bundesland werden die Anmeldekosten dabei verschieden hoch festgesetzt. Du musst somit mit Kosten zwischen 15 Euro und 70 Euro rechnen. Die Bearbeitungsgebühr musst du vor Ort in bar oder per Überweisung entrichten.

Die Bearbeitungsgebühr ist zudem unumgänglich. Somit musst du sie immer entrichten, da du sonst nicht den Gewerbeschein bekommst. Die Rechtsform deines Gewerbes besitzt ebenso keine Auswirkung auf die Gebühr. Somit zahlst du für ein Kleingewerbe dieselbe Anmeldegebühr wie für ein größeres Unternehmen. Dennoch kann es sein, dass die Onlineanmeldung günstiger ausfällt als die Anmeldung direkt vor Ort. In Berlin beispielsweise zahlst du für die Onlineanmeldung lediglich 15 Euro, während du beim zuständigen Ordnungsamt 26 Euro entrichten musst. Die Anmeldung in Göttingen hingegen kostet 40 Euro.

Obwohl du jedes Gewerbe mit der Anmeldung und der Entrichtung der Bearbeitungsgebühr bezahlen kannst, besteht eine Ausnahme bei den sogenannten erlaubnispflichtigen Gewerben. Für diese benötigst du weitere Unterlagen wie etwa Zeugnisse, Auszüge oder Nachweise. Diese können unter Umständen ebenfalls kostenpflichtig sein. Auch diese Kosten unterscheiden sich in jeder Stadt und in jedem Bundesland. Die meisten Kleingewerbe fallen jedoch nur selten unter die Kategorie der erlaubnispflichtigen Gewerbe, wodurch du die Gebühren für die benötigten Nachweise nur in Ausnahmefällen entrichten musst.

Meldest du dein Kleingewerbe nicht an, sondern um, fällt erneut eine Gebühr an. Die Ummeldung deines Gewerbes ist hierbei vergleichsweise günstig, da sie in den verschiedenen Bundesländern zwischen 10 Euro und 20 Euro kostet. Eine Ummeldung musst du zum Beispiel bei einem Umzug durchführen. Falls du dein Gewerbe abmelden möchtest, kannst du dies in vielen Bundesländern sogar kostenlos tun. Je nach Region musst du außerdem nicht einmal vor Ort beim Gewerbeamt erscheinen, da die Abmeldung per Post erfolgen kann.

Unterschiede bei der Anmeldung in den Bundesländern

Grundsätzlich existieren in allen deutschen Bundesländern dieselben gesetzlichen Rahmenbedingungen für sämtliche Gewerbetreibende. Das Gewerbeamt ist jedoch überall eine Behörde, welche wiederum den Ländern unterliegt. Somit können beim Gewerbeamt Unterschiede vor allem bei der Gewerbeanmeldung auftreten. Obwohl die einheitlich geltende Gewerbeordnung dadurch nicht beeinflusst wird, besitzen die Unterschiede Auswirkungen auf die Organisation.

Während manche Bundesländer die Onlineanmeldung durch ein eigenes Webportal des Gewerbeamtes anbieten, musst du anderswo wiederum dein Kleingewerbe persönlich vor Ort anmelden oder zumindest dort erscheinen. Ebenso existieren Verschiedenheiten bezüglich der Bezeichnung des zuständigen Amtes in den einzelnen Bundesländern. Während das für dich zuständige Amt in allen Bundesländern Gewerbeamt genannt wird, musst du für die Gewerbeanmeldung in Berlin das Ordnungsamt aufsuchen. Zugleich gibt es in Hamburg kein Gewerbeamt. Möchtest du in Hamburg dein Kleingewerbe anmelden, kannst du dies bei der Handelskammer machen. Falls du dir nicht sicher bist, wo du dein Kleingewerbe anmelden musst, solltest du am besten uns von Gewerbeameldung.com fragen.

Weitere Kosten für die Anmeldung eines Kleingewerbes

Die restlichen Kosten, welche bei der Anmeldung eines Kleingewerbes entstehen, unterscheiden sich wesentlich in jedem Bundesland. Die genaue Höhe von ihnen lässt sich somit nicht feststellen. Kannst du beispielsweise dein Gewerbe von zuhause aus online anmelden, sparst du dir die Fahrtkosten zum Gewerbeamt. Betreibst du ein Kleingewerbe mit einer handwerklichen Produktion, musst du zudem einen entsprechenden Produktionsraum mieten oder dir die notwendigen Geräte und Materialien besorgen. Gewerbe mit Betriebshaftpflichtversicherung müssen zugleich die Versicherung bezahlen. Da die Kosten jedoch in der Regel erst nach der Anmeldung auftreten, musst du sie nur von Beginn an gut einkalkulieren. Ein Businessplan mit einem Finanzplan kann dir helfen, alle anfallenden Kosten zu berechnen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du einen Businessplan oder einen Finanzplan erstellen möchtest.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit du dein Gewerbe anmelden oder ummelden kannst, benötigst du in jedem Bundesland die notwendigen Unterlagen. Hierbei unterscheiden sich die Grundunterlagen nicht. Somit musst du für die Anmeldung

  • das Anmeldeformular
  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • einen Auszug aus dem aktuellen Handelsregister

vorlegen. Bei der Gründung eines Unternehmens juristischer Person musst du ebenso einen Gesellschaftsvertrag mit einer notariellen Beglaubigung vorlegen. Alternativ gilt eine Satzung.

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt fallen für dein Kleingewerbe keine weiteren Anmeldekosten an. Dennoch musst du für dein Kleingewerbe noch mit weiteren Ämtern in Verbindung treten. Das Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt kontaktieren diese automatisch. Dabei handelt es sich um

  • Das Finanzamt
  • Die Industrie- und Handelskammer, kurz IHK
  • Bei Bedarf die Handwerkskammer
  • Das statistische Landesamt
  • Die Gewerbeaufsicht

Das Finanzamt schickt dir nach der Benachrichtigung durch das Gewerbeamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Außerdem bekommst du deine Steuernummer. Auf dem Fragebogen kannst du die Kleinunterregelung vermerken, durch welche du als Kleingewerbetreibender von steuerlichen Vorteilen. Damit die Regelung für dich gilt, darfst du jedoch im ersten Geschäftsjahr maximal einen Gewinn von 22.000 Euro erzielen. In den darauffolgenden Geschäftsjahren darf dein Gewinn höchsten 50.000 Euro pro Jahr betragen. Nur wenn du die Kleinunternehmerregelung vermerkst, giltst du aus steuerlicher Sicht als Kleingewerbetreibender.

Zahlreiche Kosten und Pflichten für Kleinunternehmen

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, musst du in Deutschland mit mehreren Kosten und Pflichten rechnen. Vor allem musst du

  • dein Gewerbe beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt anmelden
  • alle Unterlagen einreichen
  • die Anmeldegebühr entrichten
  • das Formular zur steuerlichen Erfassung ausfüllen

Die Kosten unterscheiden sich dabei in jedem Bundesland, sodass du dich gut erkundigen solltest. Du kannst hierzu jederzeit bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen.

Weitere Gewerbe Themen:

Wann und wo kann ich mich im Gewerbeamt anmelden

Gewerbeamt anmelden 

Wann muss ich mein Gewerbe bei welchem zuständigen Gewerbeamt anmelden?

Gewerbetreibende sind in der Pflicht

Für alle Gewerbetreibenden in Deutschland besteht die Pflicht, ihr Gewerbe anzumelden. Standardmäßig geschieht dies beim zuständigen Bezirksamt / Gewerbeamt in der eigenen Stadt, z.B. beim Gewerbeamt Berlin, Hamburg, oder Gemeinde mit einem Gewerbeanmeldung Formular. Doch viele Selbstständige und Unternehmer wissen nicht, ab welchem Zeitpunkt sie ihr Gewerbe – anmelden müssen und werden daher nicht tätig. Planst du, ein Gewerbe zu betreiben oder ein Startup zu gründen, musst du deshalb die Anmeldepflicht beachten und rechtzeitig die Anmeldung durchführen.

Möglichkeiten der Gewerbeanmeldung

Durch die Meldepflicht für Gewerbe in Deutschland musst du als Unternehmer bzw. Selbstständiger deinen Gewerbebetrieb bei deinem zuständigen Ordnungsamt anmelden. Während die Anmeldung vor einigen Jahren noch persönlich vor Ort bei deinem Gewerbeamt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde durchgeführt werden musste, kannst du heutzutage zwischen

  • persönlich
  • schriftlich mit Einsendung per Post
  • online mittels eigener Plattform

wählen dein Gewerbe anzumelden beim Gewerbeamt.

Wo gibt es das Anmeldeformular

Für alle Anmeldungsvarianten benötigst du das Anmeldeformular, welches du vor Ort bei deinem Amt bekommst oder dir herunterladen und ausdrucken kannst. Die reine Onlinevariante mit eigener Plattform beinhaltet hierbei bereits das notwendige Formular.

Wo gibt es das Formular zur Gewerbe – Anmeldung?

Holst du dir das Formular vor Ort ab, kannst du entweder selbstständig oder mit der Hilfe der Beamten die Anmeldung korrekt absolvieren und den Gewerbeschein der deine Selbstständigkeit bestätigt direkt mitnehmen. Benötigst du Hilfe durch uns von Gewerbeanmeldung.com oder möchtest du das Formular in Ruhe zuhause ausfüllen, kannst du es jederzeit mitnehmen. In diesem Fall kannst du dich entscheiden, ob du das Formular danach per Post dem Amt zusendest oder persönlich noch einmal vorbeikommst. Beim Post- und Onlineweg musst du alle benötigten Unterlagen als Anhang bzw. in Form einer Kopie beifügen, damit der Antrag bearbeitet werden kann. Ob deine Stadt oder deine Gemeinde zugleich eine Onlineanmeldung mittels Plattform anbietet, solltest du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Die Onlinevariante ist noch nicht überall in Deutschland vertreten, wodurch die meisten Unternehmer Ihr Gewerbe persönlich oder auf dem Postweg anmelden.

Das zuständige Amt für alle Gewerbeanmeldungen

Wenn du dein Gewerbe offiziell anmelden möchtest, musst du dies in Deutschland immer beim Gewerbeamt tun. Standardmäßig befindet sich in jeder Stadt oder Gemeinde eines, wobei es sich nicht immer um ein eigenes Gebäude oder eine eigene Institution handeln muss. In manchen Fällen ist das zuständige Amt im Rathaus oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt verständigt dieses weitere Ämter und Einrichtungen für dich. Da deine Daten dabei automatisch übermittelt werden, musst du sie dort nicht wieder angeben. Unter anderem erhalten das

  • Finanzamt
  • die Industie und Handelskammer (IHK)
  • die Berufsgenossenschaft
  • die Handwerkskammer (HWK)
  • das statistische Landesamt
  • das Handelsregistergericht

somit alle notwendigen Daten. Musst du weitere Meldungen dort durchführen, brauchst du deine Daten somit höchstens noch ergänzen.

Bundesländer mit alternative Anmeldestellen

In manchen Bundesländern existiert zugleich eine alternative Anmeldestelle. In

  • Bayern
  • Hamburg
  • Rheinland-Pfalz

kannst du dir aussuchen, ob du deine Gewerbe-anmeldung beim Gewerbeamt, der zuständigen Handelskammer, der zuständigen Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK absolvieren möchtest. Wichtig ist dabei nur, dass du dich für eine Einrichtung entscheidest und du dort alle Daten korrekt angibst um dein Geschäftstätigkeit anzumelden.

Dauer einer Gewerbeanmeldung

Grundsätzlich solltest du so früh wie möglich dein Gewerbe bei deinem zuständigen Amt bekannt geben. Manche Unternehmer melden ihr Gewerbe bereits an, wenn sie die Idee dazu haben. Andere wiederum tun dies erst, wenn sie alle restlichen Schritte getätigt haben. Wartest du jedoch zu lange auf die Anmeldung deines Gewerbes, kann es passieren, dass du dein Unternehmen illegal führst und somit mit Verwarnungen und Bußgeldern rechnen musst.

Wie lange dauert die Anmeldung

Hast du bei der Anmeldung alle Daten richtig angegeben und alle notwendigen Unterlagen mitgebracht wie z.B. die Handwerksrolle (als Meister in deiner Branche), kann sie innerhalb einiger Tage bearbeitet werden. Nach der Gewerbe – anmeldung bekommst du eine Kopie des Anmeldeformulars als Gewerbeschein. Per Post meldet sich hingegen das Finanzamt sowie die IHK bei dir. Andere Behörden können dich ebenfalls einige Tage nach der Anmeldung schriftlich kontaktieren. Soll die Bearbeitung schneller durchgeführt werden oder benötigst du eine schnellere Bearbeitung, kannst du gleichfalls die zuständigen Behörden persönlich aufsuchen oder dich persönlich bei ihnen melden.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit die Anmeldung deines Gewerbes schnellstmöglich durchgeführt werden kann, solltest du alle notwendigen Unterlagen bereits vorliegen haben um dein Gewerbe anzumelden. Grundsätzlich benötigst du für die Anmeldung

  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls eine gültige Aufenthaltsgenehmigung bei ausländischen Staatsbürgern
  • alle Erlaubnisse und Bescheinigungen, z.B. Maklererlaubnis, Sondergenehmigungen bei Automaten, amtsärztliche Bescheinigungen, Handwerksrolle
  • polizeiliches Führungszeugnis

Was kostet die Anmeldung?

Neben den Unterlagen solltest du ebenfalls die Gebühr in bar bei dir haben zwischen 10 € und 60 Euro die du in deine Buchhaltung aufnehmen kannst und absetzen. Die Gewerbe anmeldung in Deutschland ist trotz Pflicht nicht kostenlos. Je nach Gemeinde und Bundesland kann diese unterschiedlich hoch ausfallen. Falls du nicht weißt, wie hoch die Gebühr ist, solltest du entweder bei deinem zuständigen Amt oder bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wie teuer dir deine Gewerbeanmeldung kommt und bieten dir hier zusätzlich unsere praktische Checkliste an, auf welcher du alle wichtigen Unterlagen und Ämter ebenso findest.

Erlaubnispflichtige Gewerbe eröffnen

Eröffnest du ein erlaubnispflichtiges Gewerbe, solltest du ergänzend alle Bescheinigungen und Nachweise zeitgerecht erbringen. Ob dein Gewerbe erlaubnispflichtig ist oder nicht, erfährst du ebenfalls entweder bei uns oder bei deinem zuständigen Amt.

Eine Gewerbeummeldung durchführen

Während bei einer Neugründung eines Gewerbes immer eine Anmeldung durchgeführt werden muss, musst du bei der Übernahme oder der Veränderung eines Gewerbes eine Gewerbeummeldung abwickeln. Grundlegende Veränderungen in deinem Gewerbe wie etwa eine Veränderung der Rechtsform oder eine neue Definition des Gewerbegegenstands sorgen dafür, dass du dich erneut bei deinem zuständigen Amt melden musst. Auch der Umzug deines Gewerbes sieht vor, dass du dich melden musst. Sobald sich nämlich die Anschrift eines Betriebes ändert, muss der Gewerbetreibende dies von sich aus bekannt geben. Nur wenn dein Gewerbe in eine andere Stadt zieht, benötigst du keine Ummeldung. In diesem Fall musst du dein Gewerbe an- und abmelden sowie erneut die Anmeldegebühr bezahlen.

Personenbezogne Daten musst du beim Gewerbeamt ändern

Ebenso musst du dein Gewerbe ummelden, wenn sich deine Personenbezogenen Daten ändern. Dies ist unter anderem der Fall, wenn du deinen Namen änderst. Dabei ist es egal, ob du heiratest oder dich scheiden lässt. Übernimmst du ein bereits bestehendes Gewerbe, musst du auch dein zuständiges Amt aufsuchen.

Für die Ummeldung benötigst du nahezu dieselben Unterlagen wie für die Anmeldung. Möchtest du sie schriftlich durchführen, musst du die Unterlagen als Kopie beilegen. Bei der persönlichen Ummeldung musst du hingegen die Originaldokumente vorzeigen. Anders als bei der Anmeldung bekommst du jedoch einen Antrag zur Gewerbeummeldung. Die Ummeldung wird ebenfalls innerhalb ein paar Tagen bearbeitet. Für die Bearbeitung musst du wiederum eine geringe Gebühr bezahlen. Damit somit nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach die Gebühr und der Arbeitsaufwand anfallen, solltest du bereits bei der Anmeldung die Bezeichnung deines Gewerbes so wählen, dass sie eine Vielzahl an Betätigungsfelder abdeckt.

Rechtzeitig das Gewerbe anmelden: Welche Unterlagen werden benötigt

Möchtest du ein Gewerbe in Deutschland betreiben, musst du dieses immer beim Gewerbeamt anmelden. Dieses befindet sich in deiner Stadt oder einer Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du mehrere Unterlagen wie etwa

  • Anmeldeformular
  • Bescheinigungen und Nachweise
  • Personalausweis oder Reisepass

Anmeldung in wenigen Tagen

Deine Anmeldung wird meist innerhalb weniger Tage bearbeitet. Wir von Gewerbeanmeldung.com verraten dir gerne, wo du dein Gewerbe anmelden kannst bzw. musst und helfen dir mit den Unterlagen und dem Ausfüllen des Anmeldeformulars.

Empfehlung

Wähle zunächst die Rechtsform. Die meisten beginnen Ihr Unternehmen mit einem Kleingewerbe im Nebenerwerb. Daraufhin solltest du einen Businesplan erstellen, der dir hilft gerade auch als Kleingewerbetreibender ob du mit deinem Finanzplan richtig liegst. Berechne dabei alle Kosten die dir entstehen und kalkuliere die Einnahmen nach besten Möglichkeiten ohne dich selber zu überschätzen. Prüfe Die Marktbegleiter in deiner Umgebung. Viele eröffnen in der Garstronomie z.B. eine Gaststätte und gerade davon gibt es in Deutschland über 500.000.

Weitere Gewerbe Themen und zu juristischen personen:

Wer hilft bei der Firmengründung und wo anmelden – Checkliste und einfach Unternehmen gründen

Firmengründung- Hilfe und wo anmelden? 

Wer hilft in Deutschland bei der Firmengründung?

Um in Deutschland ein Unternehmen gründen zu können, bedarf es nicht viel. Jeder Jungunternehmer kann mit einer passenden Geschäftsidee seine Selbstständigkeit starten. Dennoch ist Firmengründung nicht immer einfach. Falls du Hilfe bei der Gründung deines eigenen Unternehmens benötigst, solltest du die nachfolgende Checkliste beachten.

Die Geschäftsidee

Der erste Schritt bei der Firmengründung ist stets eine gute Geschäftsidee. Nur mit einer passenden Idee und einem guten Geschäftskonzept kannst du als Unternehmer durchstarten. Bei der Geschäftsidee solltest du darauf achten, dass sie ansprechend ist und dadurch Kunden findet sowie sich umsetzen lässt. Folglich benötigst du eine Idee, welche dir Kunden bringt. Eine Marktanalyse beispielsweise kann dir helfen, ob deine Geschäftsidee in deiner Umgebung gut ankommt oder ob sie generell benötigt wird.

Selbstverständlich kannst du auch ohne reichliche Überlegung und Marktanalyse mit einer Geschäftsidee durchstarten. Ideen, welche sich bisher als erfolgreich herausgestellt haben, kannst du jederzeit aufnehmen, gegebenenfalls verändern und für dein Unternehmen verwenden. Anhand eines Businessplans sowie eines Finanzplans siehst du anschließend, wie du dein Unternehmen mit deiner Geschäftsidee am besten aufbaust und welche Kosten auf dich zukommen. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, falls du einen Businessplan erstellen möchtest. Wie du konkret bei der Führung und Gründung deiner eigenen Firma vorgehst, siehst du hier in unserer praktischen Checkliste.

Die Anmeldung

Um in Deutschland legal ein Unternehmen zu betreiben, musst du als Unternehmer einen langen Behördenweg zurücklegen. Bei einigen Behörden musst du vor dem Betrieb zunächst persönlich erscheinen oder dich mit ihnen in Verbindung setzen. Viele Behörden melden sich gleichzeitig automatisch bei dir. Vor allem für Jungunternehmer kann sich der Behördenweg als mühsam herausstellen. Aus diesem Grund solltest du die einzelnen Behörden nacheinander aufsuchen oder mit ihnen Kontakt aufnehmen. Die wichtigsten Behörden für gewerbliche Unternehmer sind

  • das Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt
  • das Finanzamt
  • die IHK bzw. HWK
  • das Handelsregister
  • die Berufsgenossenschaft
  • das statistische Landesamt
  • die Bundesagentur für Arbeit

Das Gewerbeamt

In Deutschland gilt für jedes gewerbliche Unternehmen eine Anmeldepflicht beim zuständigen Gewerbeamt. Dieses befindet sich entweder in deiner Stadt oder in deiner Gemeinde. In manchen Gebieten übernimmt auch das Ordnungsamt diese Aufgabe. Die Anmeldung entfällt für dich nur, wenn du zu den sogenannten freien Berufen gehörst, da sich diese bei ihrer zuständigen Künstlersozialklasse anmelden müssen. Freie Berufe sind unter anderem

  • Ärzte
  • Notare
  • Erzieher
  • Journalisten
  • Rechtsanwälte
  • Künstler

Bei der Anmeldung beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt musst du alle notwendigen Unterlagen mitbringen oder einreichen. Standardmäßig wird die Anmeldung mit einem speziellen Anmeldeformular durchgeführt, welches du entweder vor Ort oder per Download im Internet bekommst. In manchen Bundesländern und Gemeinden kannst du sogar dein Gewerbe vollständig online anmelden. Benötigst du Hilfe mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars, kannst du dich entweder an deinen zuständigen Bearbeiter oder an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden. Da du das ausgefüllte Formular per Post einreichen kannst, ist es dir gestattet, es mit nach Hause zu nehmen.

Sobald du das Anmeldeformular korrekt ausgefüllt sowie mit allen anderen Unterlagen wie einem Personalausweis und gegebenenfalls eigenen Unterlagen wie etwa Zeugnissen oder anderen Nachweisen eingereicht hast, musst du nur noch die Bearbeitungsgebühr entrichten. Diese unterscheidet sich in jedem Bundesland, wobei sie generell zwischen 15 und 65 Euro beträgt. Anschließend bekommst du vom Gewerbeamt deinen Gewerbeschein.

Das Finanzamt

Du musst dich nicht sofort nach der Gewerbeanmeldung mit dem Finanzamt in Verbindung setzen. Das Gewerbeamt verständigt automatisch das für dich zuständige Finanzamt, woraufhin dieses dir den Fragebogen zur steuerlichen Erklärung zusenden. Diesen Fragebogen musst du wiederum ausfüllen und zusenden. Du bekommst den Fragebogen ca. 14 Tage nach deiner Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt. Je früher du ihn ausfüllst und zurückschickst, desto schneller kann er wiederum bearbeitet werden. Vergisst du auf den Fragebogen oder ignorierst du ihn, können Bußgelder für dich auftreten.

Das Finanzamt vergibt dir deine Steuernummer, insofern du ein steuerpflichtiges Unternehmen führst. Deine Steuernummer musst du auf jeder Rechnung angeben. Alternativ kannst du deine Umsatzsteueridentifikationsnummer verwenden, welche speziell für den grenzüberschreitenden EU-Handel konzipiert ist.

Wenn du mit deinem Unternehmen als Kleinunternehmer starten möchtest, musst du zugleich auf dem Fragebogen die Kleinunternehmerregelung vermerken. Durch diese erhalten Kleinunternehmer steuerliche Vorteile. Als Kleinunternehmer giltst du in Deutschland, wenn dein Umsatz im ersten Geschäftsjahr maximal 22.000 Euro beträgt und in den darauffolgenden Jahren den Höchstbetrag von 50.000 Euro nicht überschreiten. Bei Fragen solltest du dich an dein zuständiges Finanzamt wenden. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir ebenso gerne weiter.

Weitere Ämter und Behörden

Welche Ämter und Behörden du noch aufsuchen musst, hängt ganz von deinem Unternehmen ab. Nach der Firmengründung musst du beispielsweise Mitglied bei der Berufsgenossenschaft werden. Die Mitgliedschaft ist nicht immer kostenlos, bietet dir jedoch gleichzeitig eine Versicherung bei Arbeitsunfällen für dich und potenziellen Mitarbeitern. Dir steht es somit frei, ob du die Versicherung durch die Berufsgenossenschaft in Anspruch nehmen oder dich selbst versichern möchtest. Du hast eine Woche nach Firmengründung Zeit, dich bei deiner zuständigen Berufsgenossenschaft anzumelden, da dir sonst hohe Bußgelder drohen.

Der Eintrag ins Handelsregister muss zudem für alle gewerblichen Unternehmen durchgeführt werden. Häufig musst du einen Auszug aus dem Handelsregister bereits bei der Gewerbeanmeldung mitbringen. Gegenüber dem statistischen Landesamt besitzt du zudem Berichtspflichten. Wenn du möchtest, kannst du hierbei beantragen, dich für drei Jahren von dieser Pflicht befreien zu lassen. Bei der Bundesagentur für Arbeit musst du dich außerdem nur melden, wenn du planst, Mitarbeiter zu beschäftigen. Sobald ein oder mehrere Mitarbeiter in deinem Unternehmen tätig sind, ist die Meldung dort verpflichtend.

Die Industrie- und Handelskammer bzw. IHK sowie die Handwerkskammer bzw. HWK werden vom Gewerbeamt automatisch benachrichtigt. Hier ist die Mitgliedschaft Pflicht. Zugleich musst du einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Dieser entfällt für dich nur, wenn du dein Unternehmen nicht im Handelsregister einträgst oder dein Unternehmensertrag nicht 25.000 Euro überschreitet. Der Mitgliedschaftsbetrag kostet dich jährlich zwischen 30 und 300 Euro je nach Unternehmensgröße. Für Kleinunternehmer existieren hierbei eigene Beiträge und Befreiungsgrenzen.

Der eigentliche Betrieb

Ein Unternehmen Gründen ist mit der Anmelde- und Planungsphase noch nicht abgeschlossen. Auf dich warten vor oder nach dem Behördenweg noch weitere Schritte, damit du deine Firmengründung erfolgreich abschließen kannst. Unter anderem musst du

  • einen geeigneten Standort suchen
  • gegebenenfalls Zulassungen anfordern
  • deinen Arbeitsort einrichten
  • deine Dienste aktiv anbieten und bewerben
  • Kunden ansprechen und erhalten
  • dein Unternehmen finanzieren

Als geeigneter Standort bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für dich an. Hierbei musst du beachten, welche Firma du gründen möchtest. Ein Handwerksunternehmen beispielsweise benötigt einen geeigneten Standort und eine passende Einrichtung. Manche Unternehmen können zudem nicht ohne besondere Zulassungen geführt werden. Aus diesem Grund solltest du dich früh genug erkundigen, ob du deine Firma ohne Zulassung gründen kannst. Ist dies nicht der Fall, musst du die speziellen Zulassungen vor dem eigentlichen Betrieb anfordern.

Der Betrieb einer eigenen Firma sowie der Kontakt mit potenziellen Kunden sind zudem immer mit Kosten verbunden. Viele Jungunternehmer führen die Unternehmensgründung mit nur wenig oder keinem Eigenkapital durch, wodurch sie auf Förderungen, Darlehen oder anderen Formen von Fremdkapital angewiesen sind. Beachte, dass deine Firma nur erfolgreich bleiben kann, wenn du sie finanzieren kannst. Hat sich deine Firma erst einmal etabliert, kannst du nämlich mit Stammkunden und weniger Werbeaufwand rechnen.

Einfache Gründung für jede Firma

Um in Deutschland eine Firma gründen zu können, benötigst du nicht viel. Jedoch solltest du schrittweise vorgehen, da du unter anderem

  • einen Businessplan erstellen
  • dein Unternehmen anmelden
  • alle notwendigen Unterlagen und Zulassungen anfordern
  • einen Standort auswählen
  • Kunden gewinnen

musst. Unsere praktische Checkliste hilft dir dabei jederzeit weiter. Zudem kannst du dich immer an uns von Gewerbeanmeldung.com wenden, falls du weitere Fragen hast.

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Welche Kosten entstehen bei einem Kleingewerbe?

Kosten eines Kleingewerbes 

Was kostet ein Kleingewerbe? Erfahre alles rund um Anmeldung, IHK, Krankenversicherung, Steuern, etc.

Kleingewerbe stellen für viele Unternehmer eine gute Möglichkeit dar, eine Geschäftsidee im Nebengewerbe auszuprobieren und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch wie bei jedem anderen Gewerbe ebenfalls fallen bei der speziellen Gewerbeform Kosten an. Anmeldung, Buchführung, Steuern und vieles mehr erwarten den Kleinunternehmer. Doch mit welchen Kosten musst du nun genau bei einem Kleingewerbe rechnen?

Gewerbe im kleinen Ausmaß

Mit einem Klein Gewerbe steht es jedem Unternehmer frei, ein eigenes Gewerbe zu eröffnen und mit einer Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Anders als beim normalen Gewerbe unterliegt das Kleingewerbe dabei bestimmten Auflagen, sodass es von vielen Unternehmern vor allem als Nebengewerbe geführt werden. Für die besondere Gewerbeform existieren dabei ebenso Alternativen wie etwa eingetragener Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft. Dennoch besitzen Kleingewerbetreibende zahlreiche Vorteile wie etwa eine einfache Buchführung oder steuerliche Erleichterungen. Zugleich beinhalten der Betrieb und die Führung eines kleinen Gewerbes Kosten, welche bereits bei der Gründung des Betriebs entstehen.

Gewerbeanmeldung als Pflicht

Obwohl das kleine Gewerbe nur ein Gewerbe im verhältnismäßig winzigen Ausmaß ist, muss es aufgrund der Anmeldepflicht für Gewerbe in Deutschland angemeldet werden. Die Anmeldung geschieht standardmäßig beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du lediglich das Anmeldeformular, welches du vor Ort beim Gewerbeamt oder im Internet als Download bekommst. Manche Ämter bieten dir gleichzeitig die Möglichkeit, die Gewerbeanmeldung vollständig online abzuwickeln. Nach deiner Anmeldung erhältst du den Gewerbeschein. Damit dieser dir ausgestellt wird, musst du die Bearbeitungsgebühr entrichten. Je nach Gemeinde, Stadt oder Bundesland kann diese zwischen 15 Euro und 65 Euro betragen.

Mit der Gewerbeanmeldung gibst du jedoch noch nicht bekannt, dass du nur ein Kleinunternehmer bist. Das Gewerbeamt verständigt nach der Gewerbeanmeldung automatisch das Finanzamt, welches dir den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zusendet. Auf diesem Fragebogen findest du einen Abschnitt, mit welchem du den Status eines Kleingewerbetreibenden> erlangen kannst. Mit einem Klein Gewerbe darfst du lediglich im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 22.000 Euro tätigen. In den darauffolgenden Geschäftsjahren erhöht sich dein jährlicher Umsatz auf 60.000 Euro. Die Option „Kleingewerbe“ hingegen ist nicht auf dem Gewerbeanmeldeformular angeführt, sodass du dein Gewerbe nicht als solches beim Gewerbeamt anmelden kannst.

Generelle Kosten für die Gründung eines Kleingewerbes

Kleingewerbetreibende werden nicht nur mit der Anmeldegebühr beim Gewerbeamt als Gründungskosten konfrontiert. Kosten für den Notar sowie für den Eintrag ins Handelsregister entfallenn für dich. Gründest du dein Gewerbe jedoch nicht alleine, solltest du einen GbR-Vertrag über einen Anwalt aufsetzen lassen. Somit musst du mit Anwaltskosten rechnen, welche unterschiedlich hoch ausfallen können. Möchtest oder kannst du den Anwalt nicht bezahlen, kannst du zugleich einen GbR-Mustervertrag verwenden.

Je nach Art deines Kleingewerbes können außerdem weitere kosten anfallen. Wie hoch diese genau sind, lässt sich nicht genau sagen, da sich diese stets von Fall zu Fall unterscheiden. Kannst du dein Gewerbe beispielsweise von zuhause aus leiten, wirst du mit weniger Kosten konfrontiert. Ein Handwerksbetrieb hingegen benötigt meist eine Produktionsstätte, für welche wiederum Miete und Betriebskosten fällig werden. Folglich solltest du dir gut überlegen, welche Art Gewerbe du gründen möchtest und dir mit Hilfe eines Businessplans und eines Finanzplans die genauen Kosten vor Augen führen. Mit unserer praktischen Checkliste hier erfährst du, wie du am besten vorgehst. Ebenfalls kannst du jederzeit uns von Gewerbeanmeldung.com fragen.

Kleinunternehmer und Rechnungen

Mit einem kleinen Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung giltst du als Kleinunternehmer. Als solcher darfst du deine Rechnungen wie jeder andere Unternehmer ebenso erstellen. Somit musst du alle Pflichtbestandteile wie etwa

  • deinen vollständigen Namen und deine Anschrift
  • die fortlaufende Rechnungsnummer
  • deine Steuer- oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
  • das nach Steuersätzen und -befreiungen aufgeschlüsselte Entgelt
  • das Ausstellungsdatum der Rechnung

anführen. Als Kleingewerbetreibender darfst du jedoch nicht vergessen, dass du keine Umsatzsteuer abführen musst. Somit dürfen deine Rechnungen keine Umsatzsteuer aufweisen. Zugleich besitzt du einige Freiheiten bezüglich der Formulierung deiner Rechnungen. Vergisst du Angaben oder führst du die Umsatzsteuer an, meldet sich das Finanzamt bei dir und eine Verzögerung der Zahlung von deinen Kunden tritt ein.

Buchhaltung und Steuern für Kleingewerbetreibende

Die Buchhaltung für kleine Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung fällt anders als jene von einem normalen Betrieb. Für dein Unternehmen genügt es, wenn du eine einfache Buchführung sowie eine Einnahmenüberschussrechnung bzw. EÜR tätigst. Die EÜR ist dabei deine Form der Gewinnermittlung bzw. des Jahresabschlusses. Somit fällt der Buchhaltungsaufwand für dich deutlich geringer aus, da du keine doppelte Buchführung machen musst. Bei der einfachen Buchführung stellst du zudem nur alle betrieblich veranlassten Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Durch diese Handhabung ermittelst du den letztendlich zu versteuernden Gewinn. Ergänzend solltest du beachten, dass für dich die Aufbewahrungspflicht gilt. Somit musst du alle Unterlagen, welche für dich Besteuerung relevant sind, aufbewahren. Für Rechnung beispielsweise existiert einer Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren.

Kleingewerbetreibende verfügen zudem über einen Grundfreibetrag auf die Einkommenssteuer in der Höhe von 9.168 Euro. Somit musst du keine Einkommensteuer bis zur Einkommensgrenze von 9.168 zahlen. Führst du dein kleines Gewerbe als Nebengewerbe, kannst du dadurch von einer steuerlichen Ersparnis profitieren.

Steuern für Kleingewerbetreibende

Als Kleingewerbetreibender musst du ebenfalls Steuern zahlen. Hierbei unterliegst du bestimmten steuerlichen Regelungen.

Zunächst musst du den Gewinn deines Unternehmens im Rahmen deiner Einkommensteuer versteuern. Für Kleingewerbetreibende existiert dabei keine andere Möglichkeit. Zusätzlich zur Einkommenssteuer zahlst du Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer besitzt zudem einen jährlichen Freibetrag von 24.500 Euro.

Da für dich als Kleingewerbetreibender mit der Kleinunternehmerregelung gilt, musst du außerdem nicht die Umsatzsteuer für dein Gewerbe abführen. Nur Kleingewerbetreibende, welche nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen die Umsatzsteuer verpflichtend abführen. Hierzu kannst du die IST-Versteuerung beantragen. Durch die besondere Versteuerung wird die Umsatzsteuer für deine Kundenrechnung erst fällig, sobald dein Kunde die Rechnung bezahlt.

Obwohl du ein Klein Gewerbe betreibst, musst du nicht alleine arbeiten. Du kannst Angestellte beschäftigen, welchen du wiederum Lohn zahlen musst. Somit darfst du nicht vergessen, die Lohnsteuer anzumelden und zu bezahlen. Ergänzend fällt eine Kfz-Steuer an, falls dein Unternehmen über ein Firmenfahrzeug verfügt.

Versicherungen für Kleingewerbetreibende

Bist du selbstständig, musst du dich eigenständig versichern. Beim Kleingewerbe wird jedoch nur eine zusätzliche Versicherung fällig, wenn du dein Gewerbe als Hauptgewerbe führst. Handelt es sich um ein Nebengewerbe mit einer hauptberuflichen Tätigkeit, musst du dich nicht noch einmal versichern. In vielen Fällen bist du zudem generell nicht sozialversicherungspflichtig, sodass kein Unterschied zwischen Nebenberuf und Hauptberuf besteht. Ausnahmen bestehen für dich nur, wenn

  • du überwiegend bei einem Auftraggeber tätig bist
  • einer rentenversicherungspflichten Berufsgruppe wie etwa dem Handwerk angehörst

Beschäftigst du Mitarbeiter, musst du diese allerdings versichern. Die Sozialversicherungsbeiträge musst du für jeden Mitarbeiter an die Krankenkasse zahlen.

Neben der Sozialversicherung besteht die Möglichkeit, dass du noch weitere Versicherungen abschließt. Vorwiegend handelt es sich dabei um

  • eine Arbeitslosenversicherung
  • eine Unfallversicherung
  • eine Krankenversicherung
  • eine Rentenversicherung

Viele Kosten für ein kleines Gewerbe

Als Kleingewerbetreibender kommen bei der Gründung und Führung zahlreiche Kosten zu. Unter anderem wirst du mit Kosten für

  • die Gewerbeanmeldung
  • Miete eines Gewerbegebäudes
  • Versicherungen für dich und mögliche Angestellte
  • generelle Steuern

Manche dieser Kosten fallen bereits vor dem eigentlichen Betrieb an, wodurch du schon zu Beginn deiner Selbstständigkeit mit ihnen rechnen musst. Falls du Fragen zu den Kosten für dein Gewerbe hast, kannst du diese jederzeit an uns von Gewerbeanmeldung.com stellen.

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